[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Filterzigaretten aus zusammengestellten
Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filteransetzmaschine, zur Herstellung von Filterzigaretten, mit Förderorganen, insbesondere
Fördertrommeln, zum queraxialen Fördern von queraxial hintereinander angeordneten
stabförmigen Artikeln, insbesondere Tabakstöcken und/oder Filterstopfen und/oder Filterzigaretten.
[0003] Unter der Bezeichnung "MAX" sind Filteransetzmaschinen der HAUNI Maschinenbau AG,
Hamburg, bekannt.
[0004] Unter einer Filteransetzmaschine wird eine Vorrichtung zur Herstellung von Filterzigaretten
verstanden mit Mitteln zur Aufnahme von Tabakstöcken doppelter Gebrauchslänge, mit
Mitteln zum Schneiden dieser doppelt langen Tabakstöcke in Tabakstöcke einfacher Länge,
mit Mitteln zum Einbringen von Filterstopfen doppelter Länge zwischen die Tabakstöcke
einfacher Gebrauchslänge, mit Mitteln zum Verbinden der doppelt langen Filterstopfen
mit den Tabakstöcken einfacher Länge durch Umhüllen mit einem Belagpapierblättchen,
das mittels einer Schneideinrichtung von einem zugeführten Belagpapierstreifen abgetrennt
wird, mit Mitteln zum Ausführen eines Trennschnittes durch den doppelt langen Filterstopfen,
so dass Filterzigaretten normaler oder einfach langer Gebrauchslänge entstehen. Bei
einer einbahnigen Filteransetzmaschine wird eine Folge bzw. Reihe von queraxial hintereinander
angeordneten und transportierten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen als einbahniger
Materialstrom einer Belageinrichtung zugeführt.
[0005] In
DE-A-40 08 475 ist beispielsweise eine Filteransetzmaschine offenbart.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, bei
der Herstellung von Filterzigaretten z.B. an einer Filteransetzmaschine die Perforation
von Filterzigaretten variabel zu gestalten, wobei der apparative Aufwand hierfür möglichst
gering gehalten werden soll.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Herstellen von Filterzigaretten
aus zusammengestellten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen, das dadurch weitergebildet
wird, dass doppelt lange, in einer Reihe queraxial hintereinander angeordnete Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen,
vorzugsweise auf Förderorganen einer Filteransetzmaschine, queraxial gefördert werden,
wobei die geförderten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen mittels einer ersten
Perforationseinrichtung jeweils einzeln mit zwei, vorzugsweise längsaxial voneinander
beabstandeten, Perforationsmustern versehen werden, wobei die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
zuvor oder anschließend in einfach lange Filterzigaretten mittels einer Schneideinrichtung
geschnitten werden, so dass zwei parallele Bahnen oder parallele Reihen von jeweils
queraxial hintereinander angeordneten einfach langen Filterzigaretten zu einem zweibahnigen
Förderstrom gebildet werden, im Anschluss daran aus den einfach langen queraxial geförderten
Filterzigaretten ein einbahniger, einlagiger Förderstrom von queraxial hintereinander
in einer Reihe angeordneten einfach langen Filterzigaretten gebildet wird und anschließend
die einfach langen Filterzigaretten des einbahnigen, einlagigen Förderstroms einzeln
mittels einer zweiten Perforationseinrichtung auf ihrem Umfang perforiert werden.
[0008] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass bei der Herstellung von Filterzigaretten
an einer Filteransetzmaschine zwei Perforationseinrichtungen vorgesehen sind, wobei
in queraxialer Förderrichtung der stabförmigen Artikel (Tabakstöcke und/oder Filterstopfen)
zunächst an einer ersten Perforationseinrichtung die gebildeten und einreihig angeordneten,
insbesondere doppelt langen, Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen perforiert
werden, wobei hierbei jeweils ein Perforationsmuster für jeweils die beiden aus einer
perforierten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe durch Schneiden entstehende
Filterzigaretten vorgesehen ist. Hierbei werden durch Schneiden der perforierten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
jeweils zwei einfach lange Filterzigaretten geschnitten, wobei jede der hieraus gebildeten
Filterzigaretten einfacher Gebrauchslänge jeweils ein Perforationsmuster, das durch
die erste Perforationseinrichtung für die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
erzeugt worden ist, aufweist.
[0009] In einer alternativen Ausführungsform werden die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
bereits stromaufwärts der in Förderrichtung ersten Perforationseinrichtung geschnitten.
[0010] Zur Herstellung von Filterzigaretten an einer Filteransetzmaschine ist dabei beispielsweise
vorgesehen, dass nach der Übernahme von Tabakstöcken doppelter Länge, vorzugsweise
von einer Strangmaschine der Tabak verarbeitenden Industrie, die Tabakstöcke doppelter
Länge mittels einer ersten Schneideinrichtung an einer ersten Schneidtrommel in Tabakstöcke
einfacher Länge geschnitten werden und die Tabakstöcke einfacher Länge längsaxial
voneinander beabstandet werden, anschließend Filterstopfen doppelter Länge zwischen
die längsaxial voneinander beabstandeten Tabakstöcke einfacher Länge auf einer Zusammenstelltrommel
eingebracht werden, die Tabakstöcke einfacher Länge mit dem doppeltlangen Filterstopfen
als Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen an einer Belageinrichtung jeweils
mit einem Belagpapierblättchen versehen werden, wobei die Belagpapierblättchen jeweils
mittels einer Schneideinrichtung der Belageinrichtung von einem zugeführten Belagpapierstreifen
abgetrennt werden, wobei die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen durch Umhüllen
mit dem jeweiligen Belagpapierblättchen unter Verwendung einer Rolleinrichtung an
einer Fördertrommel, die als Rolltrommel ausgebildet ist, miteinander verbunden werden.
In einem weiteren Schritt werden aus den miteinander verbundenen Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
durch Ausführen eines Trennschnitts durch den doppeltlangen Filterstopfen mittels
einer zweiten Schneideinrichtung an einer zweiten Schneidtrommel Filterzigaretten
normaler d.h. einfacher Gebrauchslänge gebildet.
[0011] Nach Perforieren der Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen und Schneiden dieser
Gruppen in Filterzigaretten einfacher Länge sind gemäß der Erfindung die erhaltenen
Filterzigaretten mit einem Perforationsmuster versehen. Anschließend werden die zweireihig
geförderten perforierten einfach langen Filterzigaretten zu einem einbahnigen, einlagigen
Förderstrom gebildet, so dass die Filterzigaretten des einbahnigen, einlagigen Förderstroms
der zweiten Perforationseinrichtung zugeführt werden. Hierbei werden die bereits mit
einem ersten Perforationsmuster (durch die erste Perforationseinrichtung) an der zweiten
Perforationseinrichtung mit einem zweiten Perforationsmuster versehen, wobei insbesondere
die Perforationsmuster in Umfangsrichtung auf den Filterzigaretten umlaufend ausgebildet
sind.
[0012] Gemäß der Erfindung werden dadurch zwei Gruppen von Perforationsspuren oder -mustern
auf den Einzelfilterzigaretten erzeugt. Vorzugsweise sind als Perforationseinrichtungen
Laserperforationseinrichtungen vorgesehen, wobei hierbei an jeder Laserperforationseinrichtung
ein Laserprimärstrahl mittels eines oder mehrerer Strahlteiler aufgeteilt wird, um
entsprechende Perforationsmuster auf dem Umfang der stabförmigen Artikel, d.h. Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
oder einfach lange Filterzigaretten auszubilden. Darüber hinaus können die zur Perforation
vorgesehenen Laserprimärstrahlen an beiden Perforationseinrichtungen unabhängig voneinander
gesteuert werden, wodurch die ausgebildeten Perforationsmuster individuell gestaltet
werden können.
[0013] Dazu ist in einer Weiterbildung des Verfahrens vorteilhafterweise vorgesehen, dass
während der Ausbildung von Perforationsmustern mittels der ersten Perforationseinrichtung
die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen an der ersten Perforationseinrichtung
um ihre jeweiligen Längsachsen, vorzugsweise in den verbreiterten Aufnahmemulden einer
Rolltrommel oder mittels bewegbarer bzw. schwenkbarer oder drehbarer Aufnahmemulden
einer Muldentrommel bzw. einer Lasermuldentrommel, rotiert werden. Hierbei werden
während der Ausbildung des Perforationsmusters auf ihren Umhüllungen die jeweiligen
Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen um ihre Längsachsen insbesondere lagestabil
z.B. mittels eines Rollnockens gedreht, so dass in die stabförmigen Artikelgruppen
ein Perforationsmuster, insbesondere zwei Perforationsmuster gleichzeitig, in Umfangsrichtung
der Artikelgruppen ausgebildet wird. Hierbei wird bei Ausbildung der Perforationsmuster
des Umhüllungsstreifens der jeweiligen Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
die entsprechende Artikelgruppe um ihre Längsachse im Bereich der ersten Perforationseinrichtung
auf der Rolltrommel gedreht. Insbesondere ist dabei beispielsweise ein Rollnocken
oder eine andere Rolleinrichtung im Eingriff mit der doppelt langen und zu perforierenden
Artikelgruppe während der Ausbildung der Perforationsmuster vorgesehen. An der ersten
Perforationseinrichtung wird mindestens ein Perforationsmuster für eine nachfolgend
zu bildende Filterzigarette einfacher Länge ausgebildet.
[0014] Darüber hinaus ist es in einer Weiterbildung des Verfahrens bevorzugt, dass während
der Ausbildung von Perforationsmustern mittels der zweiten Perforationseinrichtung
die Filterzigaretten einfacher Länge an der zweiten Perforationseinrichtung in den,
vorzugsweise drehbaren oder schwenkbaren, Aufnahmemulden einer Muldentrommel während
der queraxialen Förderbewegung, insbesondere Rotationsbewegung, der Fördertrommel
vorbeigefördert werden, wobei die Aufnahmemulden gleichzeitig um ihre Längsachsen
gedreht oder geschwenkt werden. Hierbei ist bei der Erzeugung eines zweiten Perforationsmusters
auf dem Umhüllungsstreifen der einzelnen Filterzigaretten an der zweiten Perforationseinrichtung
eine Muldentrommel mit bewegbaren, vorzugsweise drehbaren oder schwenkbaren, Aufnahmemulden
vorgesehen, um die Filterzigaretten des einlagigen Förderstroms queraxial zu fördern.
Hierbei sind die einzelnen Filterzigaretten in den bewegbaren, vorzugsweise drehbaren
oder schwenkbaren, Aufnahmemulden der Muldentrommel mittels Saugluft gehalten, wobei
die Einzelzigaretten in den Aufnahmemulden um ihre Längsachsen geschwenkt oder rotiert
werden.
[0015] Bei einer Weiterbildung des Verfahrens ist außerdem vorgesehen, dass die doppelt
langen Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen mittig vor oder nach ihrer Perforierung
an der ersten Perforationseinrichtung mittels einer Schneideinrichtung, beispielsweise
an einer Schneidtrommel, in Einzelzigaretten geschnitten werden. Hierbei werden die
perforierten doppelt langen Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen an eine Fördertrommel
übergeben, die als Schneidtrommel ausgebildet ist, wobei ein rotierendes Schneidmesser
separat gelagert und am Maschinengestell angeordnet ist, um die Artikelgruppen jeweils
in zwei entsprechende einzelne Filterzigaretten zu schneiden. Hierbei werden bei dem
Schneiden einer Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe zwei Filterzigaretten einfacher
Gebrauchslänge gebildet, wobei der Schnitt der Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
zwischen den durch die erste Perforationseinrichtung gebildeten und voneinander längsaxial
beabstandeten Perforationsmustern, vorzugsweise mittig, erfolgt.
[0016] Überdies ist in einer Ausführungsform des Verfahrens weiterhin vorgesehen, dass bei
Bildung des einbahnigen, einlagigen Förderstroms aus queraxial hintereinander in einer
Reihe angeordneten einfach langen Filterzigaretten die einfach langen Filterzigaretten
des Förderstroms die gleiche Orientierung aufweisen, so dass die Filterstopfen und
die Tabakstöcke der einfach langen Filterzigaretten des Förderstroms jeweils auf derselben
Seite in queraxialer Richtung hintereinander angeordnet werden oder sind. Hierdurch
werden die Filterzigaretten derart der zweiten Perforationseinrichtung zugefördert,
dass die Filterstopfen der Filterzigaretten einfacher Gebrauchslänge alle zur gleichen
Seite auf den Förderorganen, insbesondere Fördertrommeln, ausgerichtet sind. Hierdurch
wird die Perforation der einfach langen Filterzigaretten an der zweiten Perforationseinrichtung
entsprechend erleichtert, so dass lediglich eine einbahnige Perforationseinrichtung
vorzusehen ist.
[0017] Außerdem zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass die an der zweiten Perforationseinrichtung
vorbeigeförderten einfach langen Filterzigaretten des einlagigen Förderstroms jeweils
mit zwei, insbesondere voneinander längsaxial beabstandeten, Perforationsmustern versehen
sind. Hierbei ist ein Perforationsmuster durch die erste Perforationseinrichtung und
wenigstens ein zweites Perforationsmuster durch die zweite Perforationseinrichtung
ausgebildet.
[0018] Bei der Herstellung der Filterzigaretten ist es außerdem gemäß einer Weiterbildung
bevorzugt, dass nach Bildung eines zweibahnigen Förderstroms bestehend aus zwei einzelnen
parallelen Reihen oder Bahnen von jeweils queraxial hintereinander angeordneten einfach
langen Filterzigaretten durch Schneiden der Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
die beiden nebeneinander angeordneten und geförderten Reihen mit einfach langen Filterzigaretten
vor Bildung des einbahnig, einlagigen Förderstroms längsaxial voneinander, vorzugsweise
auf einer Spreiztrommel, beabstandet werden. Hierdurch werden die aus einer Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe
durch Schneiden gebildeten Filterzigaretten in einem nachfolgenden Verfahrensschritt
auf einer Fördertrommel, insbesondere auf einer Spreiztrommel, längsaxial voneinander
beabstandet bzw. gespreizt.
[0019] Darüber zeichnet sich ein weiterer Verfahrensschritt des Verfahrens dadurch aus,
dass vor der Zuförderung von einfach langen Filterzigaretten des einbahnigen, einlagigen
Förderstroms zur zweiten Perforationseinrichtung, und insbesondere vor Bildung des
einbahnigen, einlagigen Förderstroms mit einfach langen, in einer Reihe queraxial
hintereinander angeordneten Filterzigaretten, die einfach langen Filterzigaretten
beider Bahnen oder beider einlagigen Reihen mittels einer, vorzugsweise ersten, Prüfeinrichtung
jeweils einzeln geprüft werden. Hierbei sind insbesondere die beiden Reihen der einfach
langen Filterzigaretten längsaxial voneinander beabstandet, so dass die Filterzigaretten
beider Reihen beispielsweise einer Prüfeinrichtung zugefördert werden. Beispielsweise
ist unter der Bezeichnung OCIS (Optical Cigarette Inspection System) eine optische,
auf Zeilen kameras basierende Prüfeinrichtung der HAUNI Maschinenbau AG bekannt. Weiterhin
kann eine Prüftrommel vorgesehen sein, auf der pneumatische Sensoren vorgesehen sind,
mittels denen insbesondere der Zugwiderstand und/oder der Ventilationsgrad der einzelnen
Filterzigaretten ermittelt werden.
[0020] Des Weiteren ist es in einer Ausgestaltung des Verfahrens vorgesehen, dass die einfach
langen Filterzigaretten des einbahnigen, einlagigen Förderstroms nach der zweiten
Perforationseinrichtung mittels einer, insbesondere zweiten, Prüfeinrichtung jeweils
einzeln geprüft werden. Hierbei wird beispielsweise mittels der zweiten Prüfeinrichtung
eine pneumatische und/oder optische Prüfung der Filterzigaretten auf einer entsprechenden
Prüftrommel durchgeführt.
[0021] Außerdem ist es bei einer Ausführungsform des Verfahrens bevorzugt, dass nach Bildung
von zwei einlagigen Reihen mit jeweils queraxial hintereinander angeordneten einfach
langen Filterzigaretten die Filterzigaretten der einen Reihe oder der ersten Bahn
mittels einer Wendeeinrichtung, insbesondere mittels eines Kegelwenders, gewendet
werden, wobei insbesondere die einfach langen Filterzigaretten der anderen (zweiten)
Reihe oder Bahn nicht gewendet werden und/oder wobei insbesondere zur Bildung des
einbahnigen, einlagigen Förderstroms mit einer Reihe queraxial hintereinander angeordneten
einfach langen Filterzigaretten die gewendeten Filterzigaretten und die nicht gewendeten
Filterzigaretten alternierend queraxial hintereinander angeordnet werden. Hierbei
werden mittels einer Wendeeinrichtung die Filterzigaretten einer oder beider Bahnen
oder die Filterzigaretten einer Reihe bzw. Bahn in ihrer Orientierung gedreht, wobei
durch einen Kegelwender eine Umorientierungseinrichtung für die Filterzigaretten bereitgestellt
wird. Hierdurch werden die Filterzigaretten einer Reihe oder Bahn umorientiert, wobei
die umorientierten Filterzigaretten jeweils zwischen zwei aufeinander folgenden, queraxial
beabstandeten Artikel der nicht gewendeten Filterzigaretten eingelegt werden. Hierdurch
wird aus zwei parallelen Bahnen mit einlagigen Reihen mit einfach langen Filterzigaretten
ein einbahniger, einlagiger Förderstrom für die zweite Perforationseinrichtung gebildet.
[0022] Eine Ausführungsform des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass die zweite Perforationseinrichtung
in Abhängigkeit von den Prüfergebnissen, insbesondere von den ermittelten Prüfergebnissen
für den Ventilationsgrad und/oder den Zugwiderstand der Filterzigaretten, geregelt
oder gesteuert wird.
[0023] Darüber hinaus wird die Aufgabe gelöst durch eine Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, zur Herstellung von Filterzigaretten,
mit Förderorganen, insbesondere Fördertrommeln, zum queraxialen Fördern von queraxial
hintereinander angeordneten stabförmigen Artikeln, insbesondere Tabakstöcken und/oder
Filterstopfen und/oder Filterzigaretten, die dadurch weitergebildet wird, dass die
Maschine mit einer in queraxialer Förderrichtung der stabförmigen Artikel ersten Perforationseinrichtung
zum Perforieren von, insbesondere doppelt langen und miteinander verbundenen, Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen,
mit einer an oder in Wirkverbindung stehenden und benachbart zu der ersten Perforationseinrichtung
angeordneten Fördertrommel, insbesondere Rolltrommel oder Muldentrommel mit bewegbaren
Aufnahmemulden, für zu perforierende Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen,
mit einer Schneideinrichtung zum Schneiden der Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
in Filterzigaretten einfacher Länge, mit einem, insbesondere in Förderrichtung der
stabförmigen Artikel nachgeordneten, Mittel zum Bilden eines einbahnigen, einlagigen
Förderstroms mit in einer Reihe queraxial hintereinander angeordneten einfach langen
Filterzigaretten, mit einer, insbesondere in Förderrichtung der stabförmigen Artikel
nachgeordneten, zweiten Perforationseinrichtung zum Perforieren der einfach langen
Filterzigaretten des Förderstroms und mit einer in Wirkverbindung stehenden und benachbart
zu oder an der zweiten Perforationseinrichtung angeordneten Fördertrommel, insbesondere
Muldentrommel mit bewegbaren und um ihre Längsachsen drehbaren Aufnahmemulden, für
die zu perforierenden Filterzigaretten ausgebildet ist.
[0024] Mittels der bereitgestellten Maschine ist es möglich, das voranstehend beschriebene
Verfahren durchzuführen.
[0025] Darüber hinaus zeichnet sich eine Ausführungsform der Maschine dadurch aus, dass
bezogen auf die queraxiale Förderrichtung der stabförmigen Artikel an der Maschine
zwischen der ersten Perforationseinrichtung und der zweiten Perforationseinrichtung
eine, insbesondere erste, Prüfeinrichtung zum, vorzugsweise zweibahnigen, Prüfen der
einfach langen Filterzigaretten und/oder eine Wendeeinrichtung, insbesondere ein Kegelwender,
zum Wenden von Filterzigaretten einer Reihe mit queraxial hintereinander angeordneten
Filterzigaretten und der zweiten Perforationseinrichtung nachgeordnet eine, insbesondere
zweite, Prüfeinrichtung zum Prüfen der, insbesondere zweifach perforierten, Filterzigaretten
des einbahnigen, einlagigen Förderstroms vorgesehen sind.
[0026] Nach der Bildung von miteinander verbundenen, doppelt langen Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
wird an der erfindungsgemäßen Maschine, insbesondere Filteransetzmaschine, eine Trommelanordnung
bereitgestellt, wobei bezogen auf die Förderrichtung der stabförmigen Artikel an der
Maschine die Trommelanordnung aus einer Rolltrommel mit einer an der oder benachbart
zur und mit dieser in Wirkverbindung stehenden Rolltrommel vorgesehenen ersten Perforationseinrichtung,
einer Schneidtrommel, einer Spreiztrommel, einer Wendeeinrichtung, vorzugsweise ein
Kegelwender, und einer nachfolgenden Muldentrommel mit einer an der oder benachbart
zur und mit dieser in Wirkverbindung stehenden Muldentrommel vorgesehenen zweiten
Perforationseinrichtung zur Perforierung von Filterzigaretten gebildet ist. Nachfolgend
ist in Förderrichtung der zweifach perforierten Filterzigaretten nach der Muldentrommel
eine Prüftrommel gegebenenfalls vorgesehen.
[0027] Durch die Verwendung von zwei Perforationseinrichtungen, vorzugsweise Laserperforationseinrichtungen,
werden an einer Filteransetzmaschine an zwei Förderorganen, insbesondere Fördertrommeln,
Perforationen in die stabförmigen Artikel eingebracht. Hierbei werden die Perforationen
zunächst an Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen und danach an einer Fördertrommel
für Einzelzigaretten bzw. Filterzigaretten durchgeführt. Hierdurch werden Filterzigaretten
einfacher Gebrauchslänge hergestellt, die mit zwei unabhängig voneinander erstellten
Perforationsmustern versehen sind.
[0028] Des Weiteren ist es bei der Maschine bevorzugt, dass für die zweite Perforationseinrichtung
eine Datenübertragungseinrichtung und/oder Steuereinrichtung vorgesehen sind, die
zur Übertragung und/oder Verarbeitung von Prüfergebnissen der jeweiligen Filterzigaretten,
insbesondere der ermittelten Ist-Werte des Ventilationsgrads und/oder des Zugwiderstands
der Filterzigaretten, ausgebildet sind.
[0029] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0030] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Filteransetzmaschine zum Herstellen von Filterzigaretten in einer
Vorderansicht gemäß dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- schematisch eine erfindungsgemäße Trommelanordnung einer Filteransetzmaschine in einer
Ansicht im Ausschnitt,
- Fig. 3
- schematisch ein Ablaufdiagramm an einer erfindungsgemäßen Filterzigarettenansetzmaschine
zur Herstellung von Filterzigaretten.
[0031] In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer entsprechenden erneuten
Vorstellung abgesehen wird.
[0032] In Fig. 1 ist eine Filteransetzmaschine F in einer Vorderansicht ausschnittsweise
dargestellt, wobei die Filteransetzmaschine F über eine Trommelanordnung T zur Zuführung
von Tabakstöcken von einer schematisch eingezeichneten Zigarettenstrangmaschine P
Tabakstöcke doppelter Gebrauchslänge empfängt.
[0033] Eine Zigarettenstrangmaschine ist unter der Bezeichnung "PRO-TOS" der HAUNI Maschinenbau
AG, Hamburg, bekannt. Unter der Bezeichnung "MAX" ist eine Filteransetzmaschine der
HAUNI Maschinenbau AG, Hamburg, als Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie bekannt.
[0034] Die in Figur 1 schematisch gezeigte Filteransetzmaschine F weist verschiedene Funktionseinheiten
auf: eine Tabakstockzufuhreinrichtung 211 mit einer Trommelanordnung T, eine Filterzufuhreinrichtung
212 mit einer Trommelanordnung M, eine Belagpapierzufuhreinrichtung 213, eine Zigarettenherstelleinrichtung
214, eine Zigarettenprüfeinrichtung 215 sowie eine Zigarettenabgabeeinrichtung 216.
[0035] Die Trommelanordnung T der Tabakstockzufuhreinrichtung 211 weist mehrere Fördertrommeln
118, 119, 120 auf. Nach der Übergabe der doppelt langen Tabakstöcke von der Zigarettenstrangmaschine
P an eine Übernahmetrommel 118 werden die doppelt langen Tabakstöcke queraxial gefördert
und an eine Schneidtrommel 119 übergeben, auf der die doppelt langen Tabakstöcke mittels
eines an der Schneidtrommel 119 angeordneten Schneidmessers in einfach lange Tabakstöcke
geschnitten werden. Von der Schneidtrommel 119 werden die Tabakstöcke einfacher Gebrauchslänge
an eine Spreiztrommel 120 übergeben, auf der die geschnittenen Tabakstockpaare längsaxial
voneinander beabstandet bzw. gespreizt werden. Anschließend werden die längsaxial
beabstandeten Tabakstockpaare zur Zusammenstelltrommel 121 transportiert.
[0036] Auf ihrem Förderweg zu einer Zusammenstelltrommel 121 werden die Tabakstöcke doppelter
Gebrauchslänge geschnitten und längsaxial gespreizt. Auf der Zusammenstelltrommel
121 werden doppelt lange Filterstopfen über eine weitere Trommelanordnung M der Filterzufuhreinrichtung
212 transportiert, die jeweils zwischen zwei längsaxial beabstandeten Tabakstöcken
eingefügt werden. Hierdurch wird auf der Zusammenstelltrommel 121 eine Folge von queraxial
hintereinander angeordneten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen gebildet.
[0037] Um doppelt lange Filterstopfen zwischen die längsaxial beabstandeten Tabakstockpaare
auf der Zusammenstelltrommel 121 einzulegen bzw. anzuordnen, verfügt die Trommelanordnung
M über eine Entnahmetrommel 114, mittels der Filterstäbe aus einem Filterstabmagazin
100 entnommen werden und unter Verwendung von an oder im Bereich der Entnahmetrommel
114 angeordneten Schneidmessern in Filterstopfen doppelter Länge geschnitten werden.
Anschließend werden die Filterstopfen an eine Spreiztrommel 115 und eine nachfolgende
Staffeltrommel 116 übergeben. Die gestaffelten Filterstopfen doppelter Länge werden
anschließend von der Staffeltrommel 116 an eine nachfolgende Einlegetrommel 117 übergeben
und queraxial zu der Zusammenstelltrommel 121 gefördert, so dass auf der Zusammenstelltrommel
121 Artikelgruppen aus Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen gebildet werden.
[0038] Die zusammengestellten Artikelgruppen aus Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
werden von der Zusammenstelltrommel 121 an eine Fördertrommel 122 übergeben. Gleichzeitig
werden von einem Belagapparat 110 der Belagpapierzufuhreinrichtung 213 Belagpapierblättchen
den zusammengestellten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen synchron zugeführt.
In
DE-C-39 18 137 ist ausführlich ein Belagapparat beispielhaft beschrieben, der vollumfänglich in
den Inhalt der vorliegenden Anmeldung aufgenommen wird.
[0039] Ein beleimter und geförderter Belagpapierstreifen 111 wird hierbei im Belagapparat
110 auf einer Schneidtrommel 112 von den Messern einer Messertrommel 113 in Belagblättchen
bzw. Verbindungsblättchen geschnitten. Die geschnittenen Verbindungsblättchen werden
jeweils an die Artikelgruppen bzw. Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen auf
der Fördertrommel 122 übergeben bzw. angeheftet.
[0040] Nach dem Anheften der geschnittenen und der einzelnen Verbindungsblättchen an jeweils
eine Artikelgruppe werden die Artikelgruppen weiter zu einer nachfolgenden Rolltrommel
126 und einer Rolleinrichtung 127 transportiert, mittels der die Verbindungsblättchen
vollständig um die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen herumgewickelt werden.
Die Rolleinrichtung 127 besteht in einer Ausgestaltung aus einem Stegrad, einer Rollhand
mit einer Rollfläche und ausgangsseitig einer Rollwalze, wobei die Rollfläche und
die Rolltrommel 126 einen Rollkanal bilden, in dem Artikelgruppen mit den Verbindungsblättchen
umwickelt werden, womit doppelt lange Filterzigaretten gebildet werden.
[0041] Die doppelt langen Filterzigaretten werden gemäß dem Stand der Technik nachfolgend
an eine Fördertrommel 128 und danach an eine als Schneidtrommel ausgebildete Fördertrommel
129 übergeben und für den weiteren Bearbeitungsprozess an einer Filteransetzmaschine
bereitgestellt. Benachbart zu einer Schneidtrommel 129 ist ein Schneidmesser 132 angeordnet,
welches aus den doppelt langen Filterzigaretten durch einen mittigen Trennschnitt
Filterzigaretten einfacher Gebrauchslänge herstellt.
[0042] Die Filterzigaretten einfacher Gebrauchslänge werden anschließend von der Schneidtrommel
129 an eine Spreiztrommel 133 übergeben. Auf der Spreiztrommel 133 werden die Filterzigarettenpaare
längsaxial voneinander beabstandet und anschließend an eine erste doppelbahnige Prüftrommel
134 übergeben. An der Prüftrommel 134 ist ein erstes Prüforgan 144 angeordnet, welches
die Filterzigaretten einer ersten Prüfung, z. B. einer Kopfendenprüfung, unterzieht.
[0043] Es ist möglich, dass die hergestellten Filterzigaretten an dem ersten Prüforgan 144
einer Dichtigkeitsprüfung und/oder einer Kopfendenprüfung und/oder einer Ventilationsprüfung
unterzogen werden. Darüber hinaus ist es möglich, dass mittels des Prüforgans 144
eine optische Prüfung der Zigaretten auf der Trommel 134 durchgeführt wird.
[0044] Anschließend werden die Zigaretten von der Prüftrommel 134 an eine nachfolgende zweite
Prüftrommel 135 übergeben, an der ein zweites Prüforgan 145 angeordnet ist, um die
Zigaretten weiteren Qualitätsprüfungen und/oder mindestens einer der zuvor genannten
an der Prüftrommel 134 nicht durchgeführten Prüfung zu unterziehen.
[0045] Von der Prüftrommel 135 werden die Filterzigaretten an eine Fördertrommel 136 übergeben.
An der Fördertrommel 136 ist eine Probeentnahmetrommel 137 angeordnet, um gezielt
einzelne Stichproben aus dem Artikelstrom der fertig hergestellten Filterzigaretten
zu entnehmen.
[0046] Von der Fördertrommel 136 werden die beiden gebildeten Reihen mit queraxial hintereinander
angeordneten Filterzigaretten einfacher Gebrauchslänge an eine Wendetrommel 138 mit
einer an der Wendetrommel 138 angeordneten Wendeeinrichtung 139 übergeben, so dass
bei Abgabe der Filterzigaretten von der Wendetrommel 138 an eine nachfolgende Fördertrommel
140 die Filterzigaretten in einer Reihe hintereinander queraxial angeordnet bzw. einbahnig
gefördert werden. Von der Fördertrommel 140 werden anschließend die hergestellten
Filterzigaretten an eine Abgabetrommel 141 abgegeben, mittels der die Filterzigaretten
an ein Ablegerband übergeben werden.
[0047] In dem Filterstabmagazin 100 werden die für die Filterzigarettenherstellung erforderlichen
Filterstäbe bevorratet bereitgestellt, wobei die Filterstäbe über eine seitlich am
Filterstabmagazin 100 angeordnete, Zuführeinrichtung 50 für die Filterstäbe befüllt
werden. Mittels der Zuführeinrichtung 50 werden an der mit einem Einlass 101 ausgebildeten
Zuführseite des Filterstabmagazins 100 als stabförmige Artikel Filterstäbe in den
Vorratsraum bzw. Speicherraum des Filterstabmagazins 100 unter queraxialer Förderung
in das Filterstabmagazin 100 eingebracht.
[0048] Die Zuführeinrichtung 50 verfügt über einen horizontalen Förderkanal 51, der am Einlass
101 des Filterstabmagazins 100 mündet und über den die von der Zuführeinrichtung 50
bereitgestellten stabförmigen Filterstäbe in das Filterstabmagazin 100 hineingefördert
werden. Hierzu verfügt der Förderkanal 51 an seiner Unterseite über wenigstens ein
Förderband, so dass die auf dem Förderband des Förderkanals 51 abgelegten Filterstäbe
unter queraxialer Förderung der Filterstäbe über den Einlass zur Befüllung des Filterstabmagazins
100 hineingeschoben werden.
[0049] In Fig. 2 ist schematisch ein Ausschnitt einer Trommelanordnung der Filteransetzmaschine
F dargestellt, wobei die erfindungsgemäße Filteransetzmaschine F in Fig. 2 gegenüber
der in Fig. 1 dargestellten Filteransetzmaschine gemäß dem Stand der Technik bezogen
auf die Förderrichtung der stabförmigen Artikel im Anschluss an die Rolltrommel 126
modifiziert ist.
[0050] Nach Herstellung der miteinander verbundenen Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
werden die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen von der Rolltrommel 126 an
eine nachfolgende Rolltrommel 151 übergeben, an der eine erste Perforationseinrichtung
152 angeordnet ist, um auf den doppelt langen Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
zwei längsaxial voneinander beabstandete Perforationsmuster auf die Belagpapierblättchen
der Artikelgruppen aufzubringen.
[0051] An der Rolltrommel 151 ist ferner ein schematisch eingezeichneter Rollnocken 153
im Bereich der Perforationseinrichtung 152 vorgesehen, um bei Ausbildung der Perforationsmuster
die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen um ihre Mittenlängsachse zu drehen.
Hierbei weist die Rolltrommel 151 verbreiterte Aufnahmemulden auf, um die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
während der Perforation in der dafür vorgesehenen Position lagestabil zu halten. Anschließend
werden die perforierten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen an eine Schneidtrommel
154 übergeben, mit der eine Schneideinrichtung 155, beispielsweise ein Schneidmesser,
in Wirkverbundung steht, um die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen jeweils
in zwei einzelne Filterzigaretten einfacher Gebrauchslänge mit jeweils einem Perforationsmuster
zu schneiden.
[0052] Beim Schneiden der Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen entstehen dabei zwei
parallel nebeneinander auf der Schneidtrommel 154 gebildete einlagige Reihen von Filterzigaretten,
wobei jede Reihe aus queraxial hintereinander einlagig angeordneten Filterzigaretten
einfacher Länge gebildet ist. Unter queraxialer Weiterförderung der beiden Reihen
mit Filterzigaretten werden die Filterzigaretten beider Reihen bzw. die gebildeten
Filterzigarettenpaare von der Schneidtrommel 154 an eine nachfolgende Spreiztrommel
156 übergeben, auf der die Filterzigaretten beider Reihen längsaxial bzw. die Filterzigarettenpaare
voneinander beabstandet werden. Insbesondere werden hierbei jeweils zwei in einer
Aufnahmemulde angeordnete bzw. koaxial ausgerichtete Filterzigaretten eines oder der
Filterzigarettenpaare in längsaxialer Richtung voneinander gespreizt.
[0053] Nach dem Spreizen auf der Spreiztrommel 156 werden die beiden Reihen mit queraxial
hintereinander angeordneten einzelnen und perforierten Filterzigaretten von der Spreiztrommel
156 an eine Wendetrommel 157 übergeben, so dass die beiden gebildeten Reihen mit queraxial
hintereinander angeordneten Filterzigaretten einfacher Gebrauchslänge an eine Wendetrommel
157 mit einer an der Wendetrommel 157 angeordneten Wendeeinrichtung 158 übergeben
werden, so dass bei Abgabe der Filterzigaretten von der Wendetrommel 157 an eine nachfolgende
Fördertrommel bzw. Muldentrommel 159 die Filterzigaretten in einer Reihe hintereinander
queraxial zu einem einbahnigen, einlagigen Förderstrom aus hintereinander queraxial
angeordneten Filterzigaretten gebildet werden oder sind.
[0054] Mittels der schematisch bezeichneten Wendeeinrichtung 158 werden die Filterzigaretten
einer Reihe in ihrer Orientierung umorientiert, so dass nach Abgabe der gewendeten
Filterzigaretten bzw. Rückgabe an die Wendetrommel 157 ein einbahniger, einlagiger
Förderstrom mit gleich orientierten Filterzigaretten gebildet wird. Beispielsweise
ist in
DE-A-2 020 138 eine Kegelwendeeinrichtung für Zigaretten beschrieben.
[0055] Danach werden von der Wendetrommel 157 die einzelnen Filterzigaretten des einlagigen
Förderstroms an eine als Muldentrommel 159 ausgebildete Fördertrommel abgegeben, so
dass die auf der Muldentrommel 159 geförderten Filterzigaretten an einer zweiten Perforationseinrichtung
160 vorbeigefördert werden, so dass ein zweites Perforationsmuster auf dem Belagpapierblättchen
der einfach langen Filterzigaretten des Förderstroms FS gebildet werden, wobei die
Filterzigaretten während der Vorbeiförderung mittels schwenkbarer und/oder drehbarer
Aufnahmemulden der Muldentrommel 159 um ihre Längsachsen gedreht werden.
[0056] Anschließend werden von der Muldentrommel 159 die zweifach perforierten Filterzigaretten
an eine nachfolgende Fördertrommel 161 übergeben. Hierbei kann die Fördertrommel 161
auch als Prüftrommel ausgebildet sein. Daran anschließend werden die fertig hergestellten
Filterzigaretten von der Fördertrommel 161 an eine nachfolgende Fördertrommel 162
abgegeben.
[0057] In einer hier nicht dargestellten Ausführungsform der Trommelanordnung kann beispielsweise
zwischen der Spreiztrommel 156 und der Wendetrommel 157 eine weitere Prüftrommel für
die zweireihig parallel nebeneinander angeordneten Filterzigaretten vorgesehen sein,
um die durch die erste Perforationseinrichtung 152 perforierten Filterzigaretten beispielsweise
hinsichtlich des Ventilationsgrads entsprechend zu prüfen.
[0058] Ferner ist es in einer Ausgestaltung der Trommelanordnung vorgesehen, dass anstelle
der Rolltrommel 151 an der ersten Perforationseinrichtung 152 eine Muldentrommel 159
mit bewegbaren, insbesondere schwenkbaren oder drehbaren, Aufnahmemulden für die stabförmigen
Artikel, vorgesehen ist.
[0059] In Fig. 3 ist ein Ablaufschema zur Herstellung von zweifach perforierten einfach
langen Filterzigaretten dargestellt. Hierbei werden von der Zigarettenstrangmaschine
P doppelt lange Tabakstöcke 10 an die Übernahmetrommel 118 der Filteransetzmaschine
F übergeben. Anschließend werden die Tabakstöcke 10 auf der Schneidtrommel 119 (vgl.
Fig. 1) in Tabakstöcke einfacher Gebrauchslänge 10.1, 10.2 geschnitten.
[0060] Auf der nachfolgenden Spreiztrommel 120 werden die Tabakstöcke einfacher Gebrauchslänge
10.1, 10.2 längsaxial voneinander beabstandet, so dass nachfolgend zwischen den Tabakstöcken
einfacher Gebrauchslänge 10.1, 10.2 ein Filterstopfen doppelter Gebrauchslänge 20
eingelegt wird und nachfolgend die gebildete Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe
von einem Belagpapierblättchen umhüllt wird. Diese Vorgänge werden auf den in Fig.
1 dargestellten Trommeln 122 und 126 durchgeführt.
[0061] Anschließend werden die zusammengestellten und von einem Belagpapierblättchen umhüllten
Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen 30 von der Rolltrommel 126 an die Rolltrommel
151 (vgl. Fig. 2) übergeben, so dass mittels der an der Rolltrommel 151 vorgesehenen
ersten Perforationseinrichtung 152 (vgl. Fig. 2) zwei voneinander längsaxial beabstandete
Perforationsmuster M1 ausgebildet werden. Anschließend werden die perforierten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
30 an die Schneidtrommel 154 übergeben, so dass durch einen mittigen Schnitt Filterzigaretten
30.1, 30.2 mit jeweils einem Perforationsmuster M1 entstehen.
[0062] Nachfolgend werden die Filterzigaretten 30.1, 30.2 an die Spreiztrommel 156 übergeben,
so dass die beiden Reihen mit den Filterzigaretten 30.1, 30.2 längsaxial voneinander
beabstandet werden. Danach werden die Filterzigaretten 30.1, 30.2 zweibahnig bzw.
zweireihig an eine Prüftrommel 165 übergeben, die mit entsprechenden Messsystemen
ausgebildet ist, wobei mittels der an der Prüftrommel 165 vorgesehenen Messsysteme
die Filterzigaretten 30.1, 30.2 auf optische und/oder pneumatische oder pneumatisch
elektronische Weise geprüft werden.
[0063] Die geprüften Filterzigaretten 30.1, 30.2 werden im Anschluss daran an die Wendetrommel
bzw. die Wendeeinrichtung 158 übergeben, so dass die einlagige Reihe mit den Filterzigaretten
30.2 umorientiert wird, wodurch ein einbahniger, einlagiger Förderstrom FS mit gleichorientierten
und alternierend hintereinander angeordneten Filterzigaretten 30.1, 30.2 entsteht.
Danach werden die Filterzigaretten 30.1, 30.2 des Förderstroms FS an die als Muldentrommel
159 ausgebildete Fördertrommel übergeben, so dass mittels der zweiten Perforationseinrichtung
60 ein zweites Perforationsmuster M2 auf den Filterzigaretten 30.1, 30.2 ausgebildet
wird.
[0064] Im darauf folgenden Schritt werden die zweifach perforierten Filterzigaretten 30.1,
30.2 zu einer entsprechenden Abgabestation queraxial weitergefördert, so dass an der
Abgabestation ein Massenstrom an perforierten Filterzigaretten ausgebildet wird.
[0065] Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden sowie auch
einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen
können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Bezugszeichenliste
| 10 |
doppelt langer Tabakstock |
| 10.1, 10.2 |
Tabakstock einfacher Länge |
| 20 |
doppelt langer Filterstopfen |
| 30 |
Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe |
| 30.1, 30.2 |
Filterzigarette |
| 50 |
Zuführeinrichtung |
| 51 |
Förderkanal |
| 100 |
Filterstabmagazin |
| 101 |
Einlass |
| 110 |
Belagapparat |
| 111 |
Belagpapierstreifen |
| 112 |
Saugwalze |
| 113 |
Messerwalze |
| 114 |
Entnahmetrommel |
| 115 |
Spreiztrommel |
| 116 |
Staffeltrommel |
| 117 |
Einlegetrommel |
| 118 |
Übernahmetrommel |
| 119 |
Schneidtrommel |
| 120 |
Spreiztrommel |
| 121 |
Zusammenstelltrommel |
| 122 |
Fördertrommel |
| 126 |
Rolltrommel |
| 127 |
Rolleinrichtung |
| 128 |
Fördertrommel |
| 129 |
Schneidtrommel |
| 132 |
Schneidmesser |
| 133 |
Spreiztrommel |
| 134 |
Prüftrommel |
| 135 |
Prüftrommel |
| 136 |
Fördertrommel |
| 137 |
Probeentnahmetrommel |
| 138 |
Wendetrommel |
| 139 |
Wendeeinrichtung |
| 140 |
Fördertrommel |
| 141 |
Abgabetrommel |
| 144 |
Prüforgan |
| 145 |
Prüforgan |
| 151 |
Rolltrommel |
| 152 |
(erste) Perforationseinrichtung |
| 153 |
Rollnocken |
| 154 |
Schneidtrommel |
| 155 |
Schneideinrichtung |
| 156 |
Spreiztrommel |
| 157 |
Wendetrommel |
| 158 |
Wendeeinrichtung |
| 159 |
Muldentrommel |
| 160 |
(zweite) Perforationseinrichtung |
| 161 |
Fördertrommel |
| 162 |
Fördertrommel |
| 165 |
Prüftrommel |
| 211 |
Tabakstockzufuhreinrichtung |
| 212 |
Filterzufuhreinrichtung |
| 213 |
Belagpapierzufuhreinrichtung |
| 214 |
Zigarettenherstelleinrichtung |
| 215 |
Zigarettenprüfeinrichtung |
| 216 |
Zigarettenabgabeeinrichtung |
| |
|
| F |
Filteransetzmaschine |
| FS |
Förderstrom |
| M1 |
Perforationsmuster |
| M2 |
Perforationsmuster |
| M |
Trommelanordnung (Filterstopfen) |
| P |
Zigarettenstrangmaschine |
| T |
Trommelanordnung (Tabakstöcke) |
1. Verfahren zum Herstellen von Filterzigaretten (30.1, 30.2) aus zusammengestellten
Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen (30), dadurch gekennzeichnet, dass in einer Reihe queraxial hintereinander angeordnete Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
(30), vorzugsweise auf Förderorganen einer Filteransetzmaschine (F), queraxial gefördert
werden, wobei die geförderten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen (30) mittels
einer ersten Perforationseinrichtung (152) jeweils einzeln mit zwei, längsaxial voneinander
beabstandeten, Perforationsmustern (M1) versehen werden, wobei die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
(30) zuvor oder anschließend in einfach lange Filterzigaretten (30.1, 30.2) geschnitten
werden, so dass zwei parallele Reihen von jeweils queraxial hintereinander angeordneten
einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) gebildet werden, im Anschluss daran aus
den einfach langen queraxial geförderten Filterzigaretten (30.1, 30.2) ein einbahniger,
einlagiger Förderstrom (FS) von queraxial hintereinander in einer Reihe angeordneten
einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) gebildet wird und anschließend die einfach
langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) des einbahnigen, einlagigen Förderstroms einzeln
mittels einer zweiten Perforationseinrichtung (160) auf ihrem Umfang perforiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während der Ausbildung von Perforationsmustern (M1) mittels der ersten Perforationseinrichtung
(152) die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen (30) an der ersten Perforationseinrichtung
(152) um ihre jeweiligen Längsachsen, vorzugsweise in den verbreiterten Aufnahmemulden
einer Rolltrommel (151) oder mittels schwenkbarer oder drehbarer Aufnahmemulden einer
Muldentrommel (159), rotiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass während der Ausbildung von Perforationsmustern (M2) mittels der zweiten Perforationseinrichtung
(160) die Filterzigaretten (30.1, 30.2) an der zweiten Perforationseinrichtung (160)
in den, vorzugsweise drehbaren oder schwenkbaren, Aufnahmemulden einer Muldentrommel
(159) vorbeigefördert werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Bildung des einbahnigen, einlagigen Förderstroms (FS) aus queraxial hintereinander
in einer Reihe angeordneten einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) die einfach
langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) die gleiche Orientierung aufweisen, so dass die
Filterstopfen und die Tabakstöcke der einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2)
des Förderstroms (FS) jeweils auf derselben Seite hintereinander angeordnet werden
oder sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach Bildung eines zweibahnigen Förderstroms bestehend aus zwei parallelen Reihen
von jeweils queraxial hintereinander angeordneten einfach langen Filterzigaretten
(30.1, 30.2) durch Schneiden der Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen (30)
die beiden nebeneinander angeordneten und geförderten Reihen mit einfach langen Filterzigaretten
(30.1, 30.2) vor Bildung des einbahnigen, einlagigen Förderstroms (FS) längsaxial
voneinander, vorzugsweise auf einer Spreiztrommel (156), beabstandet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zuförderung von einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) zur zweiten
Perforationseinrichtung (160), und insbesondere vor Bildung des einbahnigen, einlagigen
Förderstroms (FS) mit einfach langen, in einer Reihe queraxial hintereinander angeordneten
Filterzigaretten (30.1, 30.2), die einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) beider
Bahnen mittels einer, vorzugsweise ersten, Prüfeinrichtung jeweils einzeln geprüft
werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) des einbahnigen, einlagigen Förderstroms
(FS) nach der zweiten Perforationseinrichtung (160) mittels einer, insbesondere zweiten,
Prüfeinrichtung jeweils einzeln geprüft werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach Bildung von zwei Reihen mit jeweils queraxial hintereinander angeordneten einfach
langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) die Filterzigaretten (30.1, 30.2) der einen Reihe
mittels einer Wendeeinrichtung (157, 158), insbesondere mittels eines Kegelwenders,
gewendet werden, wobei insbesondere die einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2)
der anderen Reihe nicht gewendet werden und/oder wobei insbesondere zur Bildung des
einbahnigen, einlagigen Förderstroms (FS) mit einer Reihe queraxial hintereinander
angeordneten einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) die gewendeten Filterzigaretten
(30.2) und die nicht gewendeten Filterzigaretten (30.1) alternierend queraxial hintereinander
angeordnet werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Perforationseinrichtung (160) in Abhängigkeit von den Prüfergebnissen,
insbesondere von den ermittelten Prüfergebnissen für den Ventilationsgrad und/oder
den Zugwiderstand der Filterzigaretten (30.1, 30.2), geregelt wird.
10. Maschine (F) der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine
(F), zur Herstellung von Filterzigaretten (30.1, 30.2), mit Förderorganen, insbesondere
Fördertrommeln, zum queraxialen Fördern von queraxial hintereinander angeordneten
stabförmigen Artikeln, insbesondere Tabakstöcken und/oder Filterstopfen und/oder Filterzigaretten
(30.1, 30.2), dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine (F) mit einer in queraxialer Förderrichtung der stabförmigen Artikel
ersten Perforationseinrichtung (152) zum Perforieren von, insbesondere doppelt langen,
Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen (30), mit einer an oder in Wirkverbindung
stehenden und benachbart zu der ersten Perforationseinrichtung (152) angeordneten
Fördertrommel (151), insbesondere Rolltrommel (151) oder Muldentrommel (159) mit bewegbaren
Aufnahmemulden, für zu perforierende Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen (30),
mit einer Schneideinrichtung (155) zum Schneiden der Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
(30) in Filterzigaretten (30.1, 30.2) einfacher Länge, mit einem, insbesondere in
Förderrichtung der stabförmigen Artikel nachgeordneten, Mittel zum Bilden eines einbahnigen,
einlagigen Förderstroms (FS) mit in einer Reihe queraxial hintereinander angeordneten
einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2), mit einer, insbesondere in Förderrichtung
der stabförmigen Artikel nachgeordneten, zweiten Perforationseinrichtung (160) zum
Perforieren der einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) des Förderstroms (FS)
und mit einer in Wirkverbindung stehenden und benachbart zu oder an der zweiten Perforationseinrichtung
(160) angeordneten Fördertrommel, insbesondere Muldentrommel (159) mit bewegbaren
Aufnahmemulden, für die zu perforierenden Filterzigaretten (30.1, 30.2) ausgebildet
ist.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf die queraxiale Förderrichtung der stabförmigen Artikel an der Maschine
zwischen der ersten Perforationseinrichtung (152) und der zweiten Perforationseinrichtung
(160) eine, insbesondere erste, Prüfeinrichtung zum, vozugsweise zweibahnigen, Prüfen
der einfach langen Filterzigaretten (30.1, 30.2) und/oder eine Wendeeinrichtung (157,
158), insbesondere ein Kegelwender, zum Wenden von Filterzigaretten (30.1, 30.2) einer
Reihe mit queraxial hintereinander angeordneten Filterzigaretten (30.1, 30.2) und
der zweiten Perforationseinrichtung (160) nachgeordnet eine, insbesondere zweite,
Prüfeinrichtung zum Prüfen der, insbesondere zweifach perforierten, Filterzigaretten
(30.1, 30.2) des einbahnigen, einlagigen Förderstroms (FS) vorgesehen sind.
12. Maschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass für die zweite Perforationseinrichtung (160) eine Datenübertragungseinrichtung und/oder
Steuereinrichtung vorgesehen sind, die zur Übertragung und/oder Verarbeitung von Prüfergebnissen
der jeweiligen Filterzigaretten (30.1, 30.2), insbesondere der ermittelten Ist-Werte
des Ventilationsgrads und/oder des Zugwiderstands der Filterzigaretten (30.1, 30.2),
ausgebildet sind.