[0001] Die Erfindung betrifft die Luftfederung eines Nutzfahrzeugs, das über eine luftgefederte,
angetriebene Hinterachse und eine dieser zugeordnete Vor- und / oder Nachlaufachse
verfügt. Die Achsen weisen jeweils wenigstens einen Druckluftkreis mit zumindest einem
Luftfederbalg auf, wobei zumindest ein Druckschalter zur Erfassung eines Balgdrucks
an der angetriebenen Hinterachse und wenigstens ein der Hinterachse zugeordnetes pneumatisch
über eine Steuerleitung schaltbares Wechselventil vorgesehen sind. An das Wechselventil
ist wiederum ein 3/2-Wegeventil der Hinterachse angeschlossen und ferner eine Steuereinheit
vorgesehen und derart ausgeführt, dass in Abhängigkeit des erfassten Balgdrucks ein
Achslastverhältnis zwischen angetriebener Hinterachse und dieser zugeordneten Vor-
und / oder Nachlaufachse veränderbar ist.
[0002] Luftfederungen kommen heutzutage vielfach bei Nutzfahrzeugen, insbesondere bei schweren
Lastkraftwagen sowie Omnibussen, zum Einsatz. Wesentliche Vorteile derartiger Luftfederungen
bestehen in der ruhigen und komfortablen Fahrweise, sowie der variabel einstellbaren
Fahrzeughöhe, was vor allem bei Nutzfahrzeugen für die Aufnahme und das Absetzen von
Wechselbehältern, sogenannten Wechselbrücken, benötigt wird. In diesem Zusammenhang
sind sowohl vollluftgefederte als auch teilluftgefederte Fahrzeuge bekannt. Während
bei einem volluftgefederten Fahrzeug alle Achsen über Luftfedern verfügen, sind bei
teilluftgefederten Fahrzeugen nicht alle Achsen luftgefedert.
[0003] Die Erfindung betrifft Nutzfahrzeuge, die über wenigstens drei Achsen verfügen, von
denen eine als angetriebene Achse, üblicherweise als angetriebene Hinterachse, und
die andere als eine dieser zugeordnete Vor- und / oder Nachlaufachse ausgeführt ist.
Je nach Belastung der einzelnen Achsen, die im Wesentlichen vom Beladungszustand des
Fahrzeugs abhängt, wirkt auf die Achsen eine Gewichtskraft, die im Allgemeinen als
Achslast bezeichnet wird. Die zulässigen Achslasten sind vom Gesetzgeber für die verschiedenen
Achsen vorgegeben. So beträgt die in Deutschland gesetzlich zulässige Achslast zurzeit
für angetriebene Einzelachsen 11,5 t und für Doppelachsaggregate 19 t, also 9,5 t
je Achse. Die gesetzlich zulässigen Achslasten weichen allerdings teilweise von den
technisch zulässigen Achslasten ab.
[0004] Im Gegensatz zu den angetriebenen Einzelachsen bzw. Doppelachsaggregaten sind bei
der Vor- bzw. Nachlaufachse die gesetzlich zulässigen Einzelachslasten in der Regel
identisch mit der technisch zulässigen Einzelachslast. Wird nunmehr bei der Fahrzeugzulassung
die Luftfederung unter Berücksichtigung der technisch zulässigen Achslasten ausgelegt,
so hat dies den Nachteil, dass das fest vorgegebene Achslastverhältnis von Hinterachslast
zu Vor- bzw. Nachlaufachslast auf die gesetzlich zulässige Höchstlast der Hinterachslast
bezogen werden muss. Hierdurch ergibt sich aufgrund des festen Achslastverhältnisses
eine Reduzierung der zulässigen Vor- bzw. Nachlaufachslast. Eine derartige Reduzierung
der zulässigen Achslasten würde wiederum eine Reduzierung der maximal möglichen Zuladung
aufgrund der geringeren zulässigen Achslast an der Vor- bzw. Nachlaufachse zur Folge.
Aufgrund des beschriebenen Effektes kommt es teilweise vor, dass Nutzfahrzeuge, deren
Fahrgestelle generell mit 26 t zulassungsfähig wären, nur mit 25 t zugelassen werden.
Da gerade bei Nutzfahrzeugen der wirtschaftliche Betrieb der Fahrzeuge im Vordergrund
steht und somit ein größtmöglicher Auslastungsgrad erzielt werden soll, besteht ein
Bedarf für eine Regelung der Luftfederungen, so dass stets größtmögliche Achslasten
realisierbar sind.
[0005] Aus dem Stand der Technik sind einerseits Luftfederungen bekannt, bei denen das zwischen
angetriebener Hinterachse und Vor- bzw. Nachlaufachse gewünschte Achslastverhältnis
durch unterschiedliche Luftfederbalg-Größen realisiert wird. Dieses Achslastverhältnis
wiederum ist durch die Größe der jeweils gewählten Luftfederbälge vorgegeben und somit
nicht veränderbar. Derart fest vorgegebene Achslastverhältnisse haben den Nachteil,
dass die Luftfederung eines Nutzfahrzeugs jeweils entweder nach den gesetzlichen Vorschriften
oder nach technischen Kriterien ausgelegt werden kann. Eine Zulassung des Fahrzeugs
ist jedoch stets ausschließlich auf der Grundlage der gesetzlichen Vorgaben möglich.
[0006] Um das zuvor geschilderte Problem zu lösen, ist aus der
EP 1 108 570 A2 eine Luftfederung eines Nutzfahrzeugs bekannt, bei dem die Größe der je Achsseite
vorgesehenen Luftfederbälge der Hinterachse und die Größe der Luftfederbälge der Vor-
bzw. Nachlaufachse entsprechend der jeweils technisch zulässigen und somit in der
Regel größeren Achslast ausgelegt werden. In Ergänzung hierzu ist eine Vorrichtung
zum automatischen Umschalten zwischen gesetzlichem und technischem Achslastverhältnis
vorgesehen. Die Umschaltung zwischen gesetzlichem und technischem Achslastverhältnis
erfolgt automatisch in Abhängigkeit bestimmter in einer Steuereinheit hinterlegter
Kriterien. Wesentliche Bauteile des beschriebenen Luftfederungssystems, die die automatische
Achslastumschaltung gewährleisten, sind ein Druckschalter zur Erfassung eines Balgdrucks
an der angetriebenen Hinterachse sowie zwischen einer Volldurchlassstellung und einer
Druckreduzierstellung umschaltbare Druckverhältnisventile je Luftfederkreis der Hinterachse.
Die beiden Druckverhältnisventile sind bis zum Erreichen eines Beladungszustandes
des Fahrzeugs, der der gesetzlich zulässigen Achslast an der Hinterachse entspricht,
in ihre Druckreduzierstellung geschaltet. Aufgrund des reduzierten Drucks in den Hinterachs-Luftfederbälgen
sowie des vorgeschriebenen Achslastverhältnisses von 1,15 herrscht in den Luftfederbälgen
einer Vor- oder Nachlaufachse ein erhöhter Balgdruck. Bei Erreichen der vorgegebenen
gesetzlich zulässigen Hinterachslast erfolgt eine Umschaltung der beiden Druckverhältnisventile
an der Hinterachse, in deren Volldurchlassstellung, so dass sich nunmehr das technische
Achslastverhältnis zwischen Hinterachslast und Vor- bzw. Nachlaufachse aufgrund gleicher
Drücke in den Luftfederbälgen einstellt.
[0007] Die beiden Druckverhältnisventile sind mit Hilfe eines Druckluftsignals aus einer
Steuerleitung umschaltbar. Hierfür sind die Druckverhältnisventile mit ihren Schalteingängen
am gemeinsamen Druckluftschaltventil angeschlossen. Dieses Druckluftschaltventil ist
bei Erreichen der gesetzlich zulässigen Hinterachslast durch das vom Drucksensor initiierte
Signal aktivierbar und lässt dann das Zuführen von Schaltluft über die Steuerleitung
zu den beiden Druckluftverhältnisventilen zu. Hierdurch wird synchron von der Druckreduzierstellung
in die Volldurchlaststellung umgeschaltet.
[0008] Ausgehend von den aus dem Stand der Technik bekannten technischen Lösungen, insbesondere
der bekannten, automatischen Achslastumschaltung bei Nutzfahrzeugen mit Luftfederung,
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Luftfederung eines Nutzfahrzeugs mit
angetriebener Hinterachse sowie einer Vor- und / oder Nachlaufachse derart weiterzubilden,
dass die Schaltung der beiden an der angetriebenen Hinterachse vorgesehenen, üblicherweise
als 3/2-Wegeventile ausgeführten Druckverhältnisventile vereinfacht wird und gleichzeitig
ein sicherer Betriebszustand der Luftfederung auch bei Ausschaltung des Nutzfahrzeugs
gewährleistet wird. Eine ordnungsgemäße Achslastumschaltung soll hierbei mit vergleichsweise
einfachen und kostengünstigen Mittel realisiert werden. Die grundsätzliche Funktionalität
gegenüber den bekannten automatischen Achslastumschaltungen soll weiterhin nicht negativ
beeinflusst werden.
[0009] Die vorstehende Aufgabe wird mit Hilfe einer Luftfederung gemäß Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche
und werden in der folgenden Beschreibung unter teilweiser Bezugnahme auf die Figuren
näher erläutert.
[0010] Erfindungsgemäß ist eine Luftfederung eines Nutzfahrzeugs, das über eine luftgefederte,
angetriebene Hinterachse und eine dieser zugeordnete Vor- und / oder Nachlaufachse
verfügt, die jeweils wenigstens einen Druckluftkreis mit zumindest einem Luftfederbalg
aufweisen, wobei zumindest ein Druckschalter zur Erfassung eines Balgdrucks an der
angetriebenen Hinterachse, wenigstens ein der Hinterachse zugeordnetes pneumatisches
über eine Steuerleitung schaltbares Wechselventil, an das wiederum wenigstens ein
3/2-Wegeventil der Hinterachse angeschlossen ist, sowie eine Steuereinheit vorgesehen
und derart ausgeführt sind, dass in Abhängigkeit des erfassten Balgdrucks ein Achslastverhältnis
zwischen angetriebener Hinterachse und dieser zugeordneten Vor- und / oder Nachlaufachse
veränderbar ist, derart weitergebildet worden, dass an die Steuerleitung des Wechselventils
zwei Magnetventile parallel angeschlossen sind, die durch mit elektrischer Energie
versorgbare Wechselrelais in Abhängigkeit des an der Hinterachse erfassten Balgdrucks
derart schaltbar sind, dass durch einen Schaltvorgang die Steuerleitung be- oder entlüftbar
ist.
[0011] Mit einer erfindungsgemäß ausgeführten Luftfederung eines Nutzfahrzeugs mit Achslastumschaltung
wird mit vergleichsweise einfachen Mitteln über das Wechselventil eine gezielte Be-
oder Entlüftung der Steuerleitung des Wechselventils und somit Ansteuerung des wenigstens
einen 3/2-Wegeventils der angetriebenen Hinterachse erreicht werden. Vorzugsweise
sind an der angetriebenen Hinterachse zwei über das Wechselventil synchron schaltbare
3/2-Wegeventile vorgesehen, über die bedarfsangepasst jeweils ein Druckverhältnisventil
mit Druckluft versorgt oder strömungstechnisch umgangen wird. Erfindungswesentlich
hierbei ist, dass an die Steuerleitung des Wechselventils zwei Magnetventile parallel
angeschlossen sind, die jeweils derart über das Relais bestromt werden, dass die Steuerleitung
des Wechselventils gezielt be- oder entlüftet wird.
[0012] Unter einem Druckschalter wird im Zusammenhang mit der Erfindung allgemein ein mechanischer
oder elektronischer Schalter verstanden, der durch Druckänderungen im Druckluftkreis
betätigt wird. Gemäß einer speziellen Weiterbildung ist es denkbar, dass der Druckschalter
als Drucksensor mit nachgeschalteter Elektronik ausgeführt ist. Diese Ausführungsform
bietet insbesondere den Vorteil, dass der Schaltpunkt des Druckschalters beliebig
programmierbar ist.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eines der beiden Magnetventile
an einen Vorratsdruckluftkreis des Nutzfahrzeugs angeschlossen und kann vorzugsweise
derart geschaltet werden, dass eine Verbindung zwischen dem Vorratsdruckluftkreis
und der Steuerleitung des Wechselventils und über dieses mit wenigstens einem der
als 3/2-Wegeventile ausgeführten Druckverhältnisventile herstellbar ist.
[0014] Auf bevorzugte Weise wird hierbei die Verbindung zwischen den Vorratsdruckluftkreis
und der Steuerleitung hergestellt, sobald das Magnetventil über das Wechselrelais
mit elektrischer Energie versorgt wird, also bestromt ist. Wird dagegen das Wechselrelais
derart geschaltet, dass das Magnetventil nicht mit elektrischer Energie versorgt,
also stromlos ist, so besteht über das Wechselventil keine Verbindung zwischen dem
Druckluftvorratskreis und der Steuerleitung des Wechselventils und/oder dem wenigstens
einen 3/2-Wegeventil.
[0015] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist eines der beiden Magnetventile
ferner derart mit der Steuerleitung des Wechselventils verbunden, dass die Steuerleitung
über dieses Magnetventil entlüftet werden kann. Eine Entlüftung der Steuerleitung
erfolgt hierbei vorzugsweise dann, wenn das Magnetventil über das Wechselrelais mit
elektrischer Energie versorgt wird, also sich in einem bestromten Zustand befindet.
Eine Entlüftung der Steuerleitung des Wechselventils über das zweite Magnetventil
erfolgt hierbei vorzugsweise dann, wenn die Steuerleitung nicht mit dem Vorratsdruckluftkreis
verbunden ist, um so eine Entlüftung des Vorratsdruckluftkreises zuverlässig zu vermeiden.
[0016] Gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung ist es denkbar, dass die beiden
Magnetventile, die über das Wechselrelais wahlweise mit elektrischer Energie versorgbar
sind, derart geschaltet werden, dass, sobald die Zündung des Nutzfahrzeugs ausgeschaltet
wird und somit keine elektrische Energie mehr bereitgestellt wird, sowohl keine Verbindung
zwischen den Vorratsdruckluftkreis und der Steuerleitung hergestellt ist und auch
die Steuerleitung nicht entlüftet wird. Wird die Zündung eines Nutzfahrzeugs ausgeschaltet
und hierdurch beide Magnetventile in einen stromlosen Zustand versetzt, so wird auf
diese bevorzugte Weise der in der Steuerleitung zu diesem Zeitpunkt herrschende Druck
"eingeschlossen". Je nach Betriebszustand, in dem sich das Fahrzeug bei der Außerbetriebnahme
befindet, herrscht in der Steuerleitung der Vorratsdruck oder aber die Steuerleitung
ist entlüftet.
[0017] Vorteilhafterweise erfolgt die Achslastumschaltung auf der Grundlage der erfindungsgemäßen
Anordnung zweier Magnetventile, die über ein Wechselrelais bedarfsgerechnet mit elektrischer
Energie versorgt werden, bei einer in der Steuereinheit hinterlegten maximalen Achslast
der angetriebenen Hinterachse. In einer speziellen Ausführungsform der Erfindung wird
dieser Wert in der Steuerung auf 10 t festgesetzt. Sobald an der angetriebenen Hinterachse
eine Achslast von 10 t erreicht wird, wird der Druck in den an dieser Achse vorgesehenen
Luftfederbälge von einem reduzierten Niveau auf das maximale Druckniveau angehoben.
Hierdurch wird sichergestellt, dass das Achslastverhältnis zwischen der luftgefederten
angetriebenen Hinterachse und der dieser zugeordneten Vor- bzw. Nachlaufachse auf
den gesetzlich vorgegebenen Wert eingestellt wird. Eine Umschaltung von einem reduzierten
auf ein angehobenes Druckniveau erfolgt hierbei, indem der in der Steuerleitung des
Wechselventils herrschende Druck zur Ansteuerung des 3/2-Wegeventils durchgeschaltet
wird. Daraufhin wird das wenigstens eine 3/2-Wegeventil aus einer Druckreduzierstellung
in eine Volldurchlassstellung umgeschaltet. In der Volldurchlassstellung ist das 3/2-Wegeventil
auf bevorzugte Weise derart geschaltet, dass ein strömungstechnisch in Reihe mit dem
3/2-Wegeventil angeordnetes Druckverhältnisventil nicht mit Druckluft versorgt sondern
umgangen wird.
[0018] Eine spezielle Weiterbildung sieht ferner vor, dass mit Hilfe des Wechselventils
wahlweise der in der Steuerleitung, an die die Magnetventile angeschlossen sind, herrschende
Druck oder ein Steuerdruck, der bei gelifteter oder entlasteter Vorlauf- bzw. Nachlaufachse
an einem zweiten Anschluss des Wechselventils anliegt, zur Ansteuerung des wenigstens
einen 3/2-Wegeventils durchgeschaltet wird. Mit einer derartigen technischen Lösung
ist es möglich, auch bei gelifteter oder entlasteter Vorlauf- bzw. Nachlaufachse das
3/2-Wegeventil auf eine Volldurchlassstellung umzuschalten und so ein üblicherweise
vorgesehenes Druckverhältnisventil strömungstechnisch zu umgehen, also nicht mit Druckluft
zu versorgen.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1:
- Funktionsschaltplan für die Zusatzfunktion "Achslastumschaltung" der Luftfederung
eines Nutzfahrzeugs;
- Figur 2:
- Detailschaltbild der Magnetventile einer automatischen Achslastumschaltung sowie
- Figur 3:
- schematische Darstellung der automatischen Achslastumschaltung bei einem luftgefederten
Nutzfahrzeug.
[0020] Figur 1 zeigt den Schaltplan der Zusatzfunktion Achslastumschaltung einer Nutzfahrzeugluftfederung.
Mit Hilfe der dargestellten Achslastumschaltung ist es möglich, eine luftgefederte
angetriebene Hinterachse mit der technisch maximal möglichen Gewichtskraft zu belasten
und gleichzeitig sicherzustellen, dass ein gesetzlich vorgeschriebenes Achslastverhältnis
bzw. die Achslast einer Vor- oder Nachlaufachse 10 nicht überschritten wird. Hierzu
sind in Figur 1 die Druckluftversorgungskreise zur Versorgung zweier Hinterachsen
sowie einer Vorlaufachse einer Schwerlastzugmaschine dargestellt.
[0021] Das dargestellte Schaltbild zeigt die Druckluftversorgung der Luftfederbälge eines
angetriebenen Doppelachsaggregats mit Vorlaufachse 10, wie es beispielsweise bei Schwerlastzugmaschinen
zum Einsatz kommt. Wesentlich an der beschriebenen technischen Lösung ist, dass über
das Wechselventil 3 die 3/2-Wegeventile 11 während des Betriebs des Nutzfahrzeugs
derart schaltbar sind, dass die Luftfederbälge 1 der Hinterachse 2 sowohl mit einem
reduzierten Fülldruck als auch mit vollem Druck betrieben werden können. Die Umschaltung
zwischen einem reduzierten Fülldruck und einem vollen Fülldruck erfolgt in Abhängigkeit
der Achslast an der angetriebenen Hinterachse 2. In Ergänzung hierzu kann eine Umschaltung
auch dann erfolgen, wenn die Vorlaufachse 10 entlastet oder geliftet wird. Zur Initiierung
einer achslastabhängigen Schaltung der 3/2-Wegeventile ist an der angetriebenen Hinterachse
2 ein Druckschalter 4 vorgesehen, in dem entsprechende lastabhängige Grenzwerte hinterlegt
sind. Weiterhin sind ein erstes Magnetventil 5 sowie ein zweites Magnetventil 6 vorgesehen,
die parallel an eine Steuerleitung 7 angeschlossen sind, welche das Wechselventil
3 mit Druckluft zur Ansteuerung der 3/2-Wegeventile 11 versorgt. Die beiden Magnetventile
5, 6 werden in Abhängigkeit geeigneter Steuersignale der Steuereinheit über ein Wechselrelais
8 mit elektrischer Energie versorgt und zwar derart, dass wahlweise eines der beiden
Magnetventile 5, 6 gezielt bestromt wird, so dass in Abhängigkeit des jeweiligen Betriebszustandes
des Fahrzeugs gezielt ein pneumatisches Steuersignal in der Steuerleitung 7 erzeugbar
ist.
[0022] Das erste Magnetventil 5 ist hierbei einerseits an eine Vorratsdruckluftversorgung
9 und andererseits an die Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 angeschlossen. Das
zweite Magnetventil 6 ist dagegen einerseits mit der Steuerleitung 7 des Wechselventils
3 und andererseits mit der Umgebung verbunden. Mit dem zweiten Magnetventil 6 ist
es somit möglich, die Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 je nach Schaltzustand des
Wechselrelais 8 gezielt zu entlüften.
[0023] In einem ersten Betriebszustand der Luftfederung, bei dem sich die Achslast unterhalb
eines im Druckschalter 4 hinterlegten Grenzwertes, beispielsweise 10 t befindet, wird
das zweite Magnetventil 6 über das Wechselrelais mit elektrischer Energie versorgt,
also bestromt, und die Steuerleitung 7 hierdurch entlüftet. Gleichzeitig ist das erste
Magnetventil 5 stromlos, so dass keine Verbindung zwischen dem Vorratsdruckluftkreis
9 und der Steuerleitung 7 besteht. Die Steuerleitung 7 ist entlüftet.
[0024] In einem zweiten Betriebszustand, nämlich dann, wenn die Achslast an der angetriebenen
Hinterachse den im Druckschalter 4 hinterlegten Grenzwert von etwa 10 t übersteigt,
wird das Wechselrelais 8 derart geschaltet, dass das erste Magnetventil 5 mit elektrischer
Energie versorgt wird. Das bestromte erste Magnetventil 5 wird daraufhin derart geschaltet,
dass eine Verbindung zwischen dem Vorratsdruckluftkreis 9 und der Steuerleitung 7
des Wechselventils 3 besteht. Innerhalb der Steuerleitung 7 herrscht bei diesem Betriebszustand
der auch in der Vorratsdruckluftleitung 9 herrschende Druck. Aufgrund der entsprechenden
Stellung des Wechselrelais 8 wird das zweite Magnetventil 6 nicht mit elektrischer
Energie versorgt und ist somit stromlos. Gegenüber der Umgebung ist die Steuerleitung
7 nunmehr am zweiten Magnetventil 6 dicht verschlossen. Der Vorratsdruck, der in der
Vorratsdruckluftleitung 9 herrscht wird in diesem Betriebszustand zur Steuerleitung
7 des Wechselventils 3 durchgeschaltet. Die Steuerleitung 7 befindet sich somit in
einem belüfteten Zustand. Ferner wird durch das Wechselventil 3 der in der Steuerleitung
herrschende Druck zu den 3/2-Wegeventilen 11 durchgeschaltet, so dass die 3/2-Wegeventile
11 in die Volidurchlassstellung umgeschaltet und die mit diesen in Reihe geschalteten
Druckverhältnisventile 12 strömungstechnisch umgangen, also nicht mit Druckluft versorgt
werden. Durch die zuvor beschriebene Schaltung der Ventile wird in den Luftfederbälgen
ein erhöhtes Druckniveau erreicht.
[0025] Das Wechselventil 3 verfügt einerseits über einen Anschluss für die Steuerleitung
7, an die die Magnetventile 5, 6 parallel angeschlossen sind, und andererseits über
einen weiteren Anschluss, an dem beim Entlasten oder Liften der Vorlaufachse 10 ein
Steuerdruck herrscht. Das Wechselventil 3 schaltet jeweils den höheren Druck, also
entweder den Steuerdruck der Steuerleitung 7 oder den Steuerdruck, der bei Entlasten
oder Liften der Vorlaufachse an dem weiteren Anschluss anliegt, zur Ansteuerung des
3/2-Wegeventils 11 durch. Sobald das 3/2-Wegeventil 11 dieses Steuersignal erhält,
schaltet es auf eine Volldurchlassstellung um, in der das Druckverhältnisventil 12
nicht mehr mit Druckluft versorgt sondern strömungstechnisch umgangen wird. Hieraus
folgt, dass auch bei einem Liften oder einer Entlastung der Vorlaufachse 10 die 3/2-Wegeventile
11 synchron über das Wechselventil 3 in ihre Volldurchlassstellung umgeschaltet werden
und somit die Druckverhältnisventile 12 umgangen bzw. nicht mehr mit Druckluft versorgt
werden.
[0026] Als dritter Betriebszustand wird im Folgenden der Fahrzeugzustand behandelt, bei
dem sich das Nutzfahrzeug nicht im Betrieb befindet und die Zündung ausgeschaltet
ist. In diesem dritten Betriebszustand wird weder das erste noch das zweite Magnetventil
5, 6 mit elektrischer Energie versorgt, so dass beide Ventile 5, 6 stromlos sind.
Hierbei besteht einerseits im ersten Magnetventil 5 keine Verbindung zwischen dem
Vorratsdruckluftkreis 9 und der Steuerleitung 7 des Wechselventils 3. Andererseits
ist die Steuerleitung am zweiten Magnetventil 6 gegenüber der Umgebung dicht abgeschlossen.
[0027] Wie das erläuterte Ausführungsbeispiel zeigt, wird, sobald die Zündung ausgeschaltet
wird, der aktuelle Zustand der Achslastumschaltung mittels eingeschlossenen Steuerdrucks
in der Steuerleitung 7 quasi eingefroren. In der Steuerleitung 7 herrscht somit derjenige
Druck, der auch vor Ausschalten der Zündung dort herrschte. Je nach Achslastzustand
befindet sich die Steuerleitung 7 somit in be- oder entlüftetem Zustand. Wesentlich
hierbei ist, dass der vor dem Ausschalten der Zündung herrschende Zustand der Steuerleitung
7, der die Einstellung des gewünschten Achslastverhältnisses sicher stellt, beibehalten
wird. Das entsprechende geeignete Betriebsverhalten wird somit mit verhältnismäßig
einfachen Mitteln gewährleistet.
[0028] Figur 2 zeigt ein Detailschaltbild der beiden erfindungsgemäß parallel an die Steuerleitung
7 eines Wechselventils 3 und über ein Wechselrelais 8 mit elektrischer Energie versorgten
Magnetventile 5, 6. Das erste Magnetventil 5 ist einerseits an den Vorratsdruckluftkreis
9 und andererseits an die Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 angeschlossen. Sobald
das erste Magnetventil 5 über das Wechselrelais 8 mit elektrischer Energie versorgt
wird, wird das erste Magnetventil 5 derart geschaltet, dass eine Verbindung zwischen
dem Vorratsdruckluftkreis 9 und der Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 hergestellt
und so die Steuerleitung 7 mit Druckluft gefüllt wird. Nach einem entsprechenden Schaltvorgang
ist die Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 somit belüftet.
[0029] Sofern das erste Magnetventil 5 nicht mit elektrischer Energie versorgt wird, sich
also in einem stromlosen Zustand befindet, erfolgt eine Federkraft bedingte Umschaltung
des Ventils, so dass der Vorratsdruckluftkreis 9 durch das erste Magnetventil 5 gegenüber
der Steuerleitung 7 abgedichtet ist.
[0030] Das zweite Magnetventil 6 ist parallel zum ersten Magnetventil 5 an die Steuerleitung
7 des Wechselventils 3 angeschlossen. Mit dem zweiten Magnetventil 6 kann wahlweise
eine Verbindung zwischen der Steuerleitung 7 und der Umgebung hergestellt oder die
Steuerleitung 7 gegenüber der Umgebung abgedichtet werden. Entsprechend der Stellung
des zweiten Magnetventils 6 kann somit die Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 über
das zweite Magnetventil 6 entlüftet werden.
[0031] Wird das zweite Magnetventil 6 über das Wechselrelais 8 mit elektrischer Energie
versorgt, also bestromt, wird das Ventil 6 derart geschaltet, dass eine Verbindung
zwischen der Steuerleitung 7 und der Umgebung geschaffen wird. In diesem Betriebszustand
wird die Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 über das zweite Magnetventil 6 entlüftet.
Sobald das zweite Magnetventil 6 nicht über das Wechselrelais 8 mit elektrischer Energie
versorgt wird, sich also in einem stromlosen Schaltzustand befindet, ist die Steuerleitung
7 gegenüber der Umgebung dicht abgeschlossen. Im stromlosen Zustand ist auch das zweite
Magnetventil 6 federkraftbeaufschlagt.
[0032] Sofern sich sowohl das erste als auch das zweite Magnetventil 5, 6 im stromlosen
Zustand befinden, was insbesondere dann vorkommt, wenn die Zündung des Fahrzeugs ausgeschaltet
ist, ist die Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 sowohl gegenüber der Vorratsdruckluftleitung
9 als auch der Umgebung dicht abgeschlossen. Der im Augenblick der Ausschaltung der
Zündung innerhalb der Steuerleitung 7 des Wechselventils 3 herrschende Druck wird
auf diese Weise aufrechterhalten bzw. eingefroren, so dass auch das zu diesem Zeitpunkt
herrschende Achslastverhältnis beibehalten wird.
[0033] In Figur 3 ist schematisch die Verteilung der Achslasten auf eine luftgefederte angetriebene
Hinterachse 2 sowie eine dieser zugeordneten Vorlaufachse 10 angedeutet. Die zulässige
Achslast der Vorlaufachse 10 beträgt in diesem Beispiel 7,5 t, während die angetriebene
Hinterachse 2 auf einen technisch zulässigen Wert von 13 t belastet werden kann.
[0034] Wird das aus diesen Werten zugrunde gelegte Verhältnis von 1,73 (= 13 t / 7,5 t)
auf die gesetzlich zulässige Höchstlast der Vorlaufachse 10 bezogen, darf die Vorlaufachse
10 nur mit 6,65 t belastet werden. Dies bedeutet einen Verlust von knapp 1 t für eine
Beladung bzw. Belastung eines Nutzfahrzeugs im Hinterachsbereich. Aus diesem Grund
ist eine erfindungsgemäß vorgesehene Achslastumschaltung vorgesehen.
[0035] Bis zu einem in der Steuerung hinterlegten Grenzwert von 10 t für die Achslast an
der Hinterachse 2 befinden sich die Luftbälge 1 an der angetriebenen Hinterachse 2
in einer Druckreduzierstellung, die durch die entsprechende Stellung der 3/2-Wegeventile
11 und das Druckverhältnisventil 12 sicher gestellt wird. Sobald durch den an den
Luftfederbälgen 1 der Hinterachse 2 vorgesehenen Druckschalter 4 festgestellt wird,
dass die Achslast an der Hinterachse 2 den Grenzwert von 10 t überschreitet, werden
das Wechselventil 3 und die 3/2-Wegeventile 11 an der Hinterachse 2 derart geschaltet,
dass sich anschließend das technische Achslastverhältnis zwischen Hinterachslast und
Vorlaufachslast aufgrund gleicher Drücke von 7,5 bar in allen Luftfederbälgen 1 an
Hinter- 2 und Vorlaufachse 10 einstellt. Hierbei wird bei Erreichen der gesetzlich
zulässigen Hinterachslast das Wechselventil 3 durch das diesbezüglich vom Druckschalter
4 initiierte Signal aktiviert und lässt dann das Zuführen von Schaltluft von der Druckluftquelle
her über die Steuerleitung 7 zu den beiden 3/2-Wegeventilen 11 zu. Hierdurch werden
diese synchron von ihrer vorherigen Druckreduzierstellung in ihre Volldurchlaststellung
umgeschaltet. Bedingt durch das Schalten der 3/2-Wegeventile 11 werden die Druckverhältnisventile
12 an der Hinterachse strömungstechnisch umgangen und eine durchgängige Verbindung
zwischen dem Magnetventilblock 13 und den beiden Luftfederbälge 1 je Achsseite geschaffen.
[0036] Die erfindungsgemäße technische Lösung stellt somit eine Weiterbildung eines bekannten
Verfahrens zur Verstellung des Achslastverhältnisses bei luftgefederten Nutzfahrzeugen
dar, mit dem einerseits auf verhältnismäßig einfache Weise eine Umschaltung des Achslastverhältnisse
realisiert wird und andererseits sichergestellt ist, dass der beim Ausschalten der
Zündung des Fahrzeugs der in der Steuerleitung des Wechselventils herrschende Druck
und somit das bei Ausschalten der Zündung herrschende Achslastverhältnis beibehalten
wird.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Luftfederbalg
- 2
- Hinterachse
- 3
- Wechselventil
- 4
- Druckschalter
- 5
- erstes Magnetventil
- 6
- zweites Magnetventil
- 7
- Steuerleitung
- 8
- Wechselrelais
- 9
- Vorratsdruckluftkreis
- 10
- Vorlaufachse
- 11
- 3/2-Wegeventil
- 12
- Druckverhältnisventil
- 13
- Magnetventilblock
1. Luftfederung eines Nutzfahrzeugs, das über eine luftgefederte, angetriebene Hinterachse
(2) und eine dieser zugeordnete Vor- und/oder Nachlaufachse (10) verfügt, die jeweils
wenigstens einen Druckluftkreis mit zumindest einem Luftfederbalg (1) aufweisen, wobei
zumindest ein Druckschalter (4) zur Erfassung eines Balgdrucks an der angetriebenen
Hinterachse (2), wenigstens ein der Hinterachse (2) zugeordnetes pneumatisch über
ein Wechselventil (3) mit Steuerleitung (7) schaltbares 3/2-Wegeventil (11), an das
wenigstens ein Druckverhältnisventil (12) der Hinterachse (2) angeschlossen ist, sowie
eine Steuereinheit vorgesehen und derart ausgeführt sind, dass in Abhängigkeit des
erfassten Balgdrucks ein Achslastverhältnis zwischen der angetriebenen Hinterachse
(2) und einer dieser zugeordneten Vor- und/oder Nachlaufachse (10) veränderbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass an die Steuerleitung (7) des Wechselventils (3) zwei Magnetventile (5, 6) parallel
angeschlossen sind, die durch mit elektrischer Energie versorgbare Wechselrelais (8)
in Abhängigkeit des an der Hinterachse (2) erfassten Balgdrucks derart schaltbar sind,
dass durch einen Schaltvorgang die Steuerleitung (7) be- oder entlüftbar ist.
2. Luftfederung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit des an der Hinterachse (2) erfassten Balgdrucks wahlweise jeweils
eines der beiden Magnetventile (5, 6) über das Wechselrelais (8) mit elektrischer
Energie versorgbar ist.
3. Luftfederung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Magnetventile (5) an einen Vorratsdruckluftkreis (9) angeschlossen
ist.
4. Luftfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass durch eines der beiden Magnetventile (5) eine Verbindung zwischen einem Vorratsdruckluftkreis
(9) und der Steuerleitung (7) herstellbar ist.
5. Luftfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitung (7) über eines der beiden Magnetventile (6) entlüftbar ist.
6. Luftfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetventile (5, 6) derart verschaltet sind, dass sobald keines der beiden Magnetventile
(5, 6) mit elektrischer Energie versorgt wird, die Steuerleitung (7) weder mit einem
Vorratsdruckluftkreis (9) verbunden noch entlüftet ist
7. Luftfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetventile (5, 6) derart verschaltet sind, dass sobald keines der beiden Magnetventile
(5, 6) mit elektrischer Energie versorgt wird, ein zu diesem Zeitpunkt in der Steuerleitung
(3) herrschender Steuerdruck bei Ausschalten der Zündung beibehalten wird.
8. Luftfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit derart ausgeführt ist, dass bei Erreichen einer Achslast an der
Hinterachse von 10 t eine Umschaltung des Achslastverhältnisses erfolgt.
9. Verwendung einer Luftfederung nach einem der vorangegangenen Ansprüche in einer Schwerlastzugmaschine.