[0001] Die Erfindung betrifft eine automatische Parkanlage für Kraftfahrzeuge, die aus Rastern
aufgebaut ist und mindestens zwei Lagerraster sowie mindestens zwei Transportraster
umfasst, wobei Kraftfahrzeuge in jedem der Transportraster mittels einer Transportvorrichtung
längs einer ersten Bewegungsrichtung bewegbar sind und in den Lagerrastern Lagerraster-Lagerplätze
zum Einlagern von auf Lagervorrichtungen positionierten Kraftfahrzeugen vorhanden
sind, welche Lagervorrichtungen den Lagerraster-Lagerplätzen zugeordnet sind, und
wobei die Lagervorrichtungen von den jeweiligen Lagerraster-Lagerplätzen in einer
quer zur ersten Bewegungsrichtung ausgerichteten zweiten Bewegungsrichtung in zumindest
ein Transportraster und umgekehrt bewegbar sind, in dem Kraftfahrzeuge von der jeweiligen
Transportvorrichtung an die jeweilige Lagervorrichtung und umgekehrt unter gegenseitigem
Passieren übergebbar sind.
[0002] Bei einer derartigen Parkanlage, bei der insbesondere Lagerplätze eines jeweiligen
Lagerrasters übereinander angeordnet sind, erfolgt das Einlagern eines Kraftfahrzeuges
folgendermaßen: Nachdem ein Benutzer sein Kraftfahrzeug auf einer Transportvorrichtung
eines Transportrasters positioniert und das Kraftfahrzeug verlassen hat, wird das
Kraftfahrzeug im Transportraster längs der ersten Bewegungsrichtung in Richtung des
vorgesehenen Lagerraster-Lagerplatzes transportiert. Dies erfolgt typischerweise in
einer Höhenrichtung der Parkanlage, wobei die Transportvorrichtung eine Hub- und Senkvorrichtung
ist. Die dem vorgesehenen Lagerraster-Lagerplatz zugeordnete Lagervorrichtung wird
durch einen Antrieb quer zur ersten Bewegungsrichtung und damit insbesondere in einer
Horizontalebene in das Transportraster verschoben, und zwar an einen Kreuzungspunkt
des Transportrasters mit der vom Lagerraster-Lagerplatz definierten horizontalen Lagerebene.
Die Transportvorrichtung passiert die Lagervorrichtung längs der ersten Bewegungsrichtung
von oben nach unten, wobei das Kraftfahrzeug an die Lagervorrichtung übergeben wird.
Dies wird dadurch ermöglicht, dass sich die Querschnitte der Transportvorrichtung
und der Lagervorrichtung im Transportraster nicht überlappen, jeweils aber teilweise
mit dem Kraftfahrzeug und speziell dem Querschnitt von dessen Rädern. Typischerweise
umfassen die Transportvorrichtung und die Lagervorrichtung hierfür in einander eingreifende
kamm- oder gabelförmige Stützelemente für das Kraftfahrzeug. Aus diesem Grund wird
diese Technik der Parkanlage auch als "Kammtechnik" oder "Gabeltechnik" bezeichnet.
Anschließend kann die Lagervorrichtung längs der zweiten Bewegungsrichtung in den
vorgesehenen Lagerraster-Lagerplatz bewegt und darin das Kraftfahrzeug eingelagert
werden. Die Transportvorrichtung kann beispielsweise an Ort und Stelle verbleiben
oder in eine Ruheposition bewegt werden.
[0003] Zum Bewegen der Transport- und der Lagervorrichtungen umfasst die Parkanlage jeweils
an sich bekannte Antriebe, die mittels einer Steuerung angesteuert werden können.
[0004] Positions- und Richtungsangaben wie beispielsweise "oberhalb", "unterhalb", "horizontal"
und dergleichen sind vorliegend als auf einen Betriebszustand der Parkanlage bezogen
aufzufassen, in dem Lagerraster-Lagerstellplätze üblicherweise übereinander im jeweiligen
Lagerraster angeordnet sind und jedes Lagerraster Lagerraster-Lagerplätze in zumindest
einer Vertikalebene umfasst.
[0005] Die
DE 93 02 819 U1 beschreibt eine automatische Parkanlage, die einen regalartig aufgebauten Bereich
mit Stellplätzen in Lagerrastern sowie ferner Transportraster umfasst. Kraftfahrzeuge
können im Transportraster mittels eines Vertikalförderers transportiert werden. Dabei
sind sie auf Paletten angeordnet, die vom Vertikalförderer in einer jeweiligen Stellplatzebene
quer zur Vertikalrichtung mitsamt der Palette in einen Stellplatz im Lagerraster transportiert
und aus diesem auch wieder abgeholt werden können. Lagervorrichtungen, von denen das
Kraftfahrzeug an die Transportvorrichtung und umgekehrt unter gegenseitigem Passieren
übergeben werden können, sind nicht vorgesehen. Nahe einem Ein- und Ausfahrtbereich
der Parkanlage ist ein Palettenlager vorgesehen, um die Zugriffszeit durch Ein- oder
Ausbringen einer Palette in den Ein- und Ausfahrtbereich gering zu halten.
[0006] Eine automatische Parkanlage ähnlicher Art ist in der
EP 0 572 928 A1 beschrieben. Diese Parkanlage umfasst ebenfalls ein Palettenlager. Das Palettenlager
ist in Transportrichtung des Kraftfahrzeuges vom Ein- und Ausfahrtbereich in den mit
Stellplätzen versehenen Bereich zwischen dem Ein- und Ausfahrtbereich und einer Drehzone
angeordnet, in der das Kraftfahrzeug in Transportrichtung zum Ein- und/oder Auslagern
gedreht wird.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Parkanlage so weiterzubilden,
dass eine größere Anzahl von Kraftfahrzeugen eingelagert werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Parkanlage erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass die Anzahl der Lagervorrichtungen größer ist als die Anzahl der Lagerraster-Lagerplätze
und dass die überzähligen Lagervorrichtungen in den Transportrastern vorhandenen Transportraster-Lagerplätzen
zugeordnet sind.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Parkanlage können Kraftfahrzeuge auch in in den Transportrastern
vorhandenen Transportraster-Lagerplätzen eingelagert werden. Zu diesem Zweck sind
überzählige Lagervorrichtungen vorgesehen, die in den überzähligen Lagerplätzen abgestellt
werden können. Die überzähligen Transportraster-Lagerplätze sind an Kreuzungspunkten
des jeweiligen Transportrasters mit den Lagerebenen gebildet. Dadurch kann eine höhere
Anzahl von Kraftfahrzeugen in der Parkanlage eingelagert werden. Da die Parkanlage
zumindest zwei Transportraster und zwei Lagerraster umfasst, kann jedes der Transportraster
von Lagervorrichtungen befreit werden, soll ein Kraftfahrzeug im Transportraster mit
der jeweiligen Transportvorrichtung bewegt werden. Das Freiräumen eines Transportrasters
erfolgt dadurch, dass eine in einem Transportraster-Lagerplatz abgestellte Lagervorrichtung
in ein benachbartes Raster verschoben wird, wobei es sich dabei um ein Lagerraster
oder um ein weiteres Transportraster handeln kann. Ist im benachbarten Raster bereits
eine weitere Lagervorrichtung abgestellt, kann diese zunächst in ein bezüglich des
freizuräumenden Transportrasters übernächstes Raster - erneut ein Lagerraster oder
ein Transportraster - bewegt werden etc. Dies ermöglicht es, Lagervorrichtungen in
jeder Lagerebene der Parkanlage aus dem freizulegenden Transportraster zu entfernen,
so dass in diesem die jeweilige Transportvorrichtung zum Ein- und Auslagern bewegt
werden kann.
[0010] Wie vorstehende Beschreibung weiter zeigt, kann eine Lagervorrichtung mehr als einem
Lagerplatz zugeordnet sein. Insbesondere sind Lagervorrichtungen jeweils mindestens
einem Lagerraster-Lagerplatz und einem Transportraster-Lagerplatz zugeordnet, wobei
sie zumindest zwischen diesen beiden hin- und herbewegt werden kann.
[0011] Günstig ist es, wenn die Anzahl der Lagervorrichtungen maximal so groß ist, dass
zumindest ein Transportraster von Lagervorrichtungen befreibar ist, so dass in den
Lagerrastern keine Leerplätze zum Zwischenparken und Rangieren von Lagervorrichtungen
vorhanden zu sein brauchen. Das Befreien eines Transportrasters von Lagervorrichtungen
erfolgt, wie erwähnt, unter Einsatz der von der Steuerung der Lagervorrichtung angesteuerten
Antriebe, um die Lagervorrichtungen zwischen den Rastern hin- und herzuverschieben.
[0012] Bevorzugt ist die Anzahl der Lagervorrichtungen so groß, dass genau ein Transportraster
von Lagervorrichtungen befreibar ist. Dies erlaubt es, die Anzahl von Kraftfahrzeugen
zu maximieren, die mittels der Parkanlage eingelagert werden können.
[0013] Wie erwähnt, kann die Parkanlage eine Steuerung zur Ansteuerung der Antriebe der
Lager- und Transportvorrichtungen umfassen. Günstig ist es, wenn die Steuerung die
Lagervorrichtungen bei Nichtdurchführen von Ein- oder Auslagerungen von Kraftfahrzeugen
in die Lagerraster-Lagerplätze und Transportraster-Lagerplätze so bewegt, dass zumindest
ein, insbesondere genau ein, Transportraster von frei Lagervorrichtungen ist. Wird
zumindest ein Transportraster in einem Bereitschaftsbetrieb der Parkanlage, bei dem
keine Ein- oder Auslagervorgänge durchgeführt werden, frei von Lagervorrichtungen
gehalten, kann die durchschnittliche Ein- oder Auslagerzeit möglichst gering gehalten
werden. Beispielsweise kann die Steuerung so ausgebildet und programmiert sein, dass
ein bestimmtes Transportraster als frei von Lagervorrichtungen zu haltendes Transportraster
definiert ist und Kurzzeitparker in diesem Transportraster benachbarte Lagerraster
eingelagert werden. Demgegenüber können Langzeitparker in einem anderen Transportraster
oder vom freigehaltenen Transportraster weiter entfernten Lagerrastern eingelagert
werden.
[0014] Vorteilhafterweise weist die Parkanlage abwechselnd Lagerraster und Transportraster
auf, um die durchschnittliche Zugriffszeit möglichst gering zu halten und die Anzahl
von Kraftfahrzeugen, die eingelagert werden können, möglichst zu erhöhen.
[0015] Von Vorteil ist es, wenn die Anzahl der Lagerraster größer ist als die Anzahl der
Transportraster, um die Anzahl der Kraftfahrzeuge, die eingelagert werden können,
zu erhöhen.
[0016] Insbesondere bei der zuletzt genannten Ausführungsform der Parkanlage ist es günstig,
wenn außenseitig an der Parkanlage Lagerraster vorgesehen sind.
[0017] Wie erwähnt, werden bei der erfindungsgemäßen Parkanlage Kraftfahrzeuge typischerweise
in übereinander liegenden Lagerebenen eingelagert, wobei zumindest zwei Lagerebenen
vorgesehen sind. Hierbei ist es günstig, wenn die Parkanlage Abschirmvorrichtungen
zum Schutz von unterhalb von Lagerplätzen - Lagerraster-Lagerplätzen und/oder Transportraster-Lagerplätzen
- und/oder Lagervorrichtungen angeordneten Kraftfahrzeugen umfasst. Dies ermöglicht
es, jeweils unterhalb angeordnete Kraftfahrzeuge vor herabtropfendem Wasser, Schnee,
Schneematsch, Schmutz, Rollsplitt etc. zu schützen, das bzw. der sich von den jeweils
oberhalb angeordneten Kraftfahrzeugen löst.
[0018] Von Vorteil ist es, wenn die Abschirmvorrichtungen jeweils mindestens ein planares,
beispielsweise plattenförmiges oder wannenförmig ausgestaltetes Abschirmelement umfassen,
das günstigerweise frei von Öffnungen oder Durchbrechungen ist, so dass speziell Wasser
zuverlässig zurückgehalten werden kann und ein wirkungsvoller Schutz der jeweils unterhalb
angeordneten Kraftfahrzeuge ermöglicht wird. Das Abschirmelement ist beispielsweise
aus Metall oder Kunststoff gefertigt. Denkbar ist weiter ein Abschirmelement, das
als Plane ausgestaltet ist, die etwa durch Keder und/oder Rahmen formstabilisiert
ist und aus Kunststoff oder Tuch gefertigt sein kann.
[0019] Vorzugsweise sind an zumindest einem Teil und insbesondere an allen der Lagerraster-Lagerplätze
und/oder Transportraster-Lagerplätze diese untenseitig zumindest teilweise abdeckende
Abschirmvorrichtungen angeordnet, um die jeweils darunter angeordneten Kraftfahrzeuge
zu schützen.
[0020] Günstig ist es, wenn an zumindest einem Teil und insbesondere an allen der Lagerraster-Lagerplätze
fest am Lagerraster angebrachte Abschirmvorrichtungen angeordnet sind. Dies ermöglicht
eine konstruktiv einfache und kostengünstige Herstellung der Parkanlage. Auch ein
Umbau einer herkömmlichen Parkanlage, die zu einer erfindungsgemäßen Parkanlage aufgewertet
wird, kann technisch einfach und kostengünstig erfolgen. Die fest angebrachten Abschirmvorrichtungen
decken die jeweiligen Lagerplätze untenseitig insbesondere vollständig oder im Wesentlichen
vollständig ab.
[0021] Es kann bei einer andersartigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Parkanlage
vorgesehen sein, dass an Lagerraster-Lagerplätzen eines zwischen zwei Transportrastern
angeordneten Lagerrasters keine fest angebrachten Abschirmvorrichtungen angeordnet
sind. Dies kann beispielsweise dann erfolgen, wenn, wie nachfolgend erwähnt, die Lagervorrichtungen
selbst Abschirmvorrichtungen umfassen. Dann ist die Möglichkeit gegeben, unter Kosteneinsparungen
auf die fest angebrachten Abschirmvorrichtungen zu verzichten.
[0022] Es können auch bewegliche Abschirmvorrichtungen vorgesehen sein, die von einer Freigabestellung
für die Transportvorrichtung in eine Abschirmstellung zum zumindest teilweise untenseitigen
Abdecken eines Kraftfahrzeuges und umgekehrt überführbar sind.
[0023] Um beispielsweise einen Schutz von im Transportraster eingelagerten Kraftfahrzeugen
zu ermöglichen, ist es von Vorteil, wenn an zumindest einem Teil der Transportraster-Lagerplätze
bewegliche Abschirmvorrichtungen angeordnet sind, die von einer Freigabestellung,
in der der Querschnitt des jeweiligen Transportrasters zumindest im Umfang der darin
beweglichen Transportvorrichtung freigegeben ist, in eine Abschirmstellung, in der
der Querschnitt des Transportrasters relativ zur Freigabestellung verringert ist,
und umgekehrt überführbar sind. Insbesondere kann an jedem der Transportraster-Lagerplätze
eine bewegliche Abschirmvorrichtung vorhanden sein. In der Freigabestellung ist zumindest
der Querschnitt der im Transportraster beweglichen Transportvorrichtung freigegeben,
so dass diese zum Ein- oder Auslagern von Kraftfahrzeugen die den Transportraster-Lagerplätzen
zugeordneten Lagervorrichtungen passieren kann, ohne mit der jeweiligen Abschirmvorrichtung
in Konflikt zu geraten. In der jeweiligen Abschirmstellung ist der Querschnitt des
Transportrasters demgegenüber verringert, um die Kraftfahrzeuge zu schützen.
[0024] Zum Bewegen der Abschirmvorrichtungen können Antriebe vorgesehen sein jeglicher Art,
beispielsweise ein Zahnstangenantrieb, ein Seilantrieb, ein Riemenantrieb, ein Reibrollenantrieb,
ein Kettenantrieb etc. Die Antriebe der Abschirmvorrichtungen sind von der Steuerung
der Parkanlage ansteuerbar, um die Abschirmvorrichtung von der Freigabe- in die Abschirmstellung
und umgekehrt zu überführen.
[0025] Es kann vorgesehen sein, dass der Querschnitt des Transportrasters in der Freigabestellung
der jeweiligen beweglichen Abschirmvorrichtung im Wesentlichen freigegeben ist, so
dass ein Konflikt der im Transportraster bewegten Transportvorrichtung mit den Abschirmvorrichtungen
vermeidbar ist.
[0026] Günstig ist es, wenn der Querschnitt des Transportrasters in der Abschirmstellung
der jeweiligen beweglichen Abschirmvorrichtung im Wesentlichen versperrt ist, um die
jeweils unterhalb der Transportraster-Lagerplätze angeordneten Kraftfahrzeuge wirkungsvoll
zu schützen.
[0027] Bei einer andersartigen Ausführungsform der Parkanlage ist es von Vorteil, wenn die
jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung in der Abschirmstellung den Querschnitt des
Transportrasters in Querrichtung des Transportraster-Lagerplatzes jeweils ungefähr
zu einem Viertel bis einem Drittel versperrt, mittig aber ein Restquerschnitt im Transportraster
von ungefähr einer Hälfte bis einem Drittel verbleibt. Die Längsrichtung des jeweiligen
Transportraster-Lagerplatzes fällt mit der Längsrichtung der Lagervorrichtungen sowie
der darauf positionierten Kraftfahrzeuge zusammen. Bei dieser Ausführungsform ist
es möglich, das Transportraster seitlich zu versperren, so dass auf den Lagervorrichtungen
positionierte Kraftfahrzeuge im seitlichen Bereich von dessen Querschnitt, insbesondere
unterhalb der Räder, abgeschirmt werden können. In der Mitte des Transportrasters
verbleibt ein freier Restquerschnitt, der beispielsweise von einer an der jeweiligen
Lagervorrichtung angeordneten Abdeckung versperrt werden kann, so dass sich insgesamt
eine im Wesentlichen vollständige Abdeckung eines auf der Lagervorrichtung positionierten
Kraftfahrzeuges ergibt. Dadurch kann außerdem der Materialeinsatz für die beweglichen
Abschirmvorrichtungen sowie deren Verstellweg von der Freigabestellung in die Abschirmstellung
möglichst gering gehalten werden. Dies sichert eine konstruktiv einfache und kostengünstige
Herstellung der Parkanlage und vermindert die durchschnittliche Zugriffszeit auf Kraftfahrzeuge.
[0028] Vorteilhafterweise sind die beweglichen Abschirmvorrichtungen jeweils längs der zweiten
Bewegungsrichtung quer zum jeweiligen Transportraster verschiebbar. Dadurch kann die
für die Abschirmvorrichtungen erforderliche Bauhöhe möglichst gering gehalten werden
und eine kompakte Bauform der Parkanlage erzielt werden. Weiter lässt sich sicherstellen,
dass von der Abschirmvorrichtung aufgenommenes Wasser beim Überführen zwischen der
Abschirmstellung und der Freigabestellung nicht ausgeleert und über jeweils darunter
angeordnete Kraftfahrzeuge verteilt wird.
[0029] Bei einer andersartigen Ausführungsform der Parkanlage kann vorgesehen sein, dass
die beweglichen Abschirmvorrichtungen schwenkbar an den Rastern gelagert sind.
[0030] Bei einer konstruktiv besonders einfachen Ausgestaltung der Parkanlage ist es günstig,
wenn die jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung an zumindest einer fest angebrachten
Abschirmvorrichtung eines dem Transportraster benachbarten Lagerrasters beweglich
und insbesondere verschieblich gelagert ist. Dies ermöglicht eine konstruktiv einfache
Ausgestaltung der Parkanlage, wobei sich auch eine Nachrüstung herkömmlicher Parkanlagen
konstruktiv einfach und kostengünstig durchführen lässt.
[0031] Bei einer andersartigen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die jeweilige
bewegliche Abschirmvorrichtung an einem Raster der Parkanlage selbst beweglich gelagert
ist. Beispielsweise können die Abschirmvorrichtungen an einem die Raster bildenden
Lagerregal der Parkanlage angebracht und beweglich gelagert sein, das aus vertikalen
und horizontalen Trägern aufgebaut ist. Vorzugsweise ist die bewegliche Abschirmvorrichtung,
oberhalb der fest angebrachten Abschirmvorrichtung angeordnet. Dies erleichtert es,
eine bewegliche Abschirmvorrichtung in die fest angebrachte Abschirmvorrichtung zu
entwässern.
[0032] Vorteilhafterweise umfasst die jeweilige Abschirmvorrichtung zwei Abschirmelemente,
die beim Überführen von der Freigabestellung in die Abschirmstellung von einander
gegenüberliegenden Seiten in das Transportraster einführbar sind. Das Vorsehen von
zwei Abschirmelementen ermöglicht es, die Abschirmvorrichtung zügig von der Freigabestellung
in die Abschirmstellung und umgekehrt zu überführen. Günstigerweise ist hierbei jedes
der Abschirmelemente an einer fest angebrachten Abschirmvorrichtung eines dem Transportraster
benachbarten Lagerrasters beweglich, insbesondere verschiebbar, gelagert. Durch Einführen
in das Transportraster kann dessen Querschnitt verringert werden, und durch Herausbewegen
aus dem Transportraster wird dessen Querschnitt freigegeben, so dass die zugehörige
Transportvorrichtung ungehindert im Transportraster bewegt werden kann.
[0033] Es kann vorgesehen sein, dass die jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung mit einer
Lagervorrichtung zum Überführen von der Freigabestellung in die Abschirmstellung und
umgekehrt koppelbar oder gekoppelt ist. Dies erlaubt es, einen Antrieb für die bewegliche
Abschirmvorrichtung einzusparen. Beispielsweise kann eine Lagervorrichtung, wenn sie
in einem Transportraster-Lagerplatz eingelagert wird, mit der Abschirmvorrichtung
gekoppelt werden. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, unter der Wirkung eines Antriebs
für die Lagervorrichtung diese sowie die Abschirmvorrichtung in das Transportraster
zu bewegen, um darin die Lagervorrichtung einzulagern und ein darauf positioniertes
Kraftfahrzeug untenseitig abzuschirmen. In umgekehrter Weise können die Lagervorrichtung
und die Abschirmvorrichtung aus dem Transportraster-Lagerplatz in ein Lagerraster
verschoben werden, und dabei die Abschirmvorrichtung von der Abschirmstellung in die
Freigabestellung. Dadurch wird das Transportraster freigegeben, so dass sich die Transportvorrichtung
darin bewegen kann. Eine Kopplung zwischen der Lagervorrichtung und der Abschirmvorrichtung
erfolgt bei einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung mechanisch, beispielsweise mittels
zusammenwirkender Kopplungselemente, etwa in Form von Mitnehmeranschlägen. Auch eine
magnetische Kopplung ist denkbar. Es kann vorgesehen sein, dass die Kopplung aufgehoben
werden kann, um ein Kraftfahrzeug auf der Lagervorrichtung auf einfachere Weise einund
auszulagern. Hierfür kann vorgesehen sein, dass ein die Lagervorrichtung mit der Abschirmvorrichtung
koppelndes Kopplungselement von einer Kopplungsstellung, in der die Lagervorrichtung
und die Abschirmvorrichtung miteinander gekoppelt sind, in eine Entkopplungsstellung
überführt wird, in der die Kopplung aufgehoben ist. Beispielsweise kann ein Kopplungselement
in Form eines Mitnehmeranschlages elektromagnetisch von der Kopplungsstellung in die
Entkopplungsstellung und/oder umgekehrt überführt werden. Nimmt das Kopplungselement
die Entkopplungsstellung ein, kann allein die Lagervorrichtung in das Transportraster
bewegt werden, wohingegen die Abschirmvorrichtung in der Freigabestellung verbleibt,
um die Beweglichkeit der Transportvorrichtung im Transportraster zu gewährleisten.
[0034] Es wurde bereits erwähnt, dass auch die Lagervorrichtungen Abschirmvorrichtungen
umfassen können. Günstig ist es hierbei, wenn zumindest ein Teil, und insbesondere
alle, der Lagervorrichtungen jeweils eine bewegliche Abschirmvorrichtung umfasst,
die von einer Freigabestellung in eine Abschirmstellung überführbar ist, wobei die
Abschirmvorrichtungen in der Abschirmstellung auf der jeweiligen Lagervorrichtung
positionierte Kraftfahrzeuge zu einem größeren Anteil untenseitig abdeckt als in der
Freigabestellung und die Abschirmvorrichtung in der Freigabestellung, bei deren Anordnung
in einem Transportraster-Lagerplatz, den Querschnitt des Transportrasters zumindest
im Umfang der darin beweglichen Transportvorrichtung freigibt. Entsprechend der vorstehend
beschriebenen Weise im Falle der an den Transportraster-Lagerplätzen angeordneten
beweglichen Abschirmvorrichtungen lässt sich durch Vorsehen beweglicher Abschirmvorrichtungen
an den Lagervorrichtungen ein darauf positioniertes Kraftfahrzeug untenseitig abdecken.
Dies ist möglich, wenn sich die jeweilige Lagervorrichtung in einem Transportraster-Lagerplatz
oder in einem Lagerraster-Lagerplatz befindet. Dadurch ist auch die Möglichkeit gegeben,
auf fest angebrachte Abschirmvorrichtungen zu verzichten.
[0035] Bei einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Lagervorrichtungen
jeweils mindestens ein Trägerteil umfassen, an dem die jeweilige Abschirmvorrichtung
in Querrichtung der Lagervorrichtungen verschieblich gelagert ist, um sie zwischen
der Freigabe- und der Abschirmstellung zu überführen.
[0036] Bei einer weiteren Ausführungsform der Parkanlage kann vorgesehen sein, dass die
jeweilige Abschirmvorrichtung schwenkbar am mindestens einen Trägerteil gelagert ist.
[0037] Eine kompakte Bauform der Parkanlage kann dadurch erzielt werden, dass die bewegliche
Abschirmvorrichtung unterhalb des mindestens einen Trägerteils angeordnet ist.
[0038] Günstig ist es, wenn das jeweilige mindestens eine Trägerteil mittig in Querrichtung
der jeweiligen Lagervorrichtung angeordnet ist und die jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung
zwei Abschirmelemente umfasst, die ausgehend vom mindestens einen Trägerteil in einander
entgegengesetzten Richtungen von der Freigabestellung in die Abschirmstellung und
umgekehrt überführbar sind. Dadurch lässt sich das auf der Lagervorrichtung positionierte
Kraftfahrzeug insbesondere seitlich unterhalb der Räder abschirmen. Weiter kann vorgesehen
sein, dass das mindestens eine Trägerteil ebenfalls eine Abdeckung umfasst, die das
Kraftfahrzeug mittig abschirmt, so dass sich das Kraftfahrzeug im Wesentlichen vollständig
untenseitig abdecken lässt.
[0039] Vorteilhafterweise sind die Abschirmelemente übereinander angeordnet, denn dadurch
lässt sich eine kompakte Bauform der Lagervorrichtungen und damit der Parkanlage erzielen.
[0040] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Parkanlage kann vorgesehen sein, dass
die jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung in der Abschirmstellung den Querschnitt
des Transportrasters in Querrichtung des Transportraster-Lagerplatzes jeweils ungefähr
zu einem Viertel bis einem Drittel versperrt. Insbesondere kann die Abschirmvorrichtung
jeweils seitlich ein Viertel bis ein Drittel des Querschnittes des Transportrasters
mit je einem der Abschirmelemente versperren. Das mindestens eine Trägerteil kann
mit einer Abdeckung das Transportraster ungefähr zur Hälfte bis zu einem Drittel in
der Mitte versperren. Es zeigt sich in der Praxis, dass dadurch der Materialeinsatz
möglichst gering gehalten werden kann und die Konstruktion der Parkanlage vereinfacht
wird. Zudem wird der Verstellweg der Abschirmvorrichtung, insbesondere der Abschirmelemente,
möglichst gering gehalten.
[0041] Die Parkanlage kann die bereits erwähnte Steuerung umfassen, die bewegliche Abschirmvorrichtungen
nur dann in die Abschirmstellung überführt, wenn ein Kraftfahrzeug auf der Lagervorrichtung
positioniert ist. Dies erlaubt es beispielsweise sicherzustellen, dass die Transportvorrichtung
in einem Transportraster eine in einem Transportraster-Lagerplatz angeordnete Lagervorrichtung
passieren kann, wenn die bewegliche Abschirmvorrichtung dieses Lagerplatzes die Freigabestellung
einnimmt. Im Ergebnis lässt sich dadurch die durchschnittliche Zugriffszeit der Parkanlage
möglichst gering halten.
[0042] Vorzugsweise umfasst die Parkanlage mindestens eine Entwässerungsvorrichtung zum
Abführen von Flüssigkeit von den Abschirmvorrichtungen umfasst. Die insbesondere wannenförmigen
Abschirmelemente können dadurch entwässert werden, und die jeweils darunter angeordneten
Kraftfahrzeuge sind besser geschützt.
[0043] Vorteilhafterweise sind bewegliche Abschirmvorrichtungen über Flüssigkeitsleitungen
mit fest angebrachten Abschirmvorrichtungen strömungsverbunden, so dass bewegliche
Abschirmvorrichtungen in fest an den Lagerrastern angebrachte Abschirmvorrichtungen
entwässert werden können. Letztere können beispielsweise an ein Fallrohr angeschlossen
sein und über dieses entwässert werden.
[0044] Bei einer andersartigen vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Parkanlage
ist es günstig, wenn zumindest einem Teil der Lagervorrichtungen, und insbesondere
allen Lagervorrichtungen, auf ihnen lösbar positionierbare Paletten zum Aufnehmen
von Kraftfahrzeugen zugeordnet sind, die im Transportraster von der jeweiligen Lagervorrichtung
an die jeweilige Transportvorrichtung unter gegenseitigem Passieren und umgekehrt
übergebbar sind. In diesem Fall überlappen der Querschnitt der jeweiligen Transportvorrichtung
und der Querschnitt der jeweiligen Lagervorrichtung zumindest teilweise mit der Palette.
Dadurch ist die Möglichkeit, wie eingangs erläutert, gegeben, an einem Kreuzungspunkt
des Transportrasters mit den Lagerebenen die Palette und damit ein Kraftfahrzeug von
der Transportvorrichtung an die Lagervorrichtung und umgekehrt zu übergeben. Das Vorsehen
von den Lagervorrichtungen zugeordneten Paletten hat mehrere Vorteile: Beispielsweise
können die Paletten darauf positionierte Kraftfahrzeuge untenseitig abdecken und darunter
angeordnete Kraftfahrzeuge gegenüber Wasser, Schnee, Schneematsch, Schmutz, Rollsplitt
oder dergleichen abschirmen. Dies gibt die Möglichkeit, Abschirmvorrichtungen einzusparen,
und es kann auch auf die Antriebe von beweglichen Abschirmvorrichtungen verzichtet
werden. Die Steuerung der Parkanlage wird dadurch vereinfacht. Einem Nutzer wird das
Einfahren in die Parkanlage angenehmer gestaltet, wenn er sein Kraftfahrzeug auf einer
Palette abstellt, als wenn er auf die Kamm- oder Gabelzinken der Transportvorrichtungen
einfährt. Für den Fall, dass die Parkanlage in einer Grube installiert ist und die
Einfahrt obenseitig vorgesehen ist, wird die Gefahr vermindert, dass dem Nutzer entfallende
Gegenstände, beispielsweise ein Schlüsselbund, in das Transportraster fällt.
[0045] Es ist selbstverständlich denkbar, dass die Lagervorrichtung vorhandener Parkanlagen,
die zu einer erfindungsgemäßen Parkanlage aufgewertet werden, Paletten zugeordnet
werden.
[0046] Günstig ist es, wenn die Paletten frei von Öffnungen oder Durchbrechungen sind, denn
dies verbessert die Abschirmung der unterhalb der jeweiligen Lagervorrichtung positionierten
Kraftfahrzeuge. Allerdings kann vorgesehen sein, dass die Paletten eine Entwässerungsöffnung
zur Entwässerung umfassen.
[0047] Von Vorteil ist es, wenn die Paletten und die Lagervorrichtungen jeweils zusammenwirkende
Ausrichtelemente zum Ausrichten relativ zueinander in zumindest einer Raumrichtung
umfassen und/oder wenn die Paletten und die Transportvorrichtungen jeweils zusammenwirkende
Ausrichtelemente zum Ausrichten relativ zueinander in zumindest einer Raumrichtung
umfassen. Dies erlaubt es, die Paletten jeweils zuverlässig auf den Lagervorrichtungen
und/ oder den Transportvorrichtungen zu positionieren. Die jeweiligen Ausrichtelemente
wirken beispielsweise formschlüssig zusammen. Die Ausrichtung relativ zueinander erfolgt
insbesondere in Horizontalebenen senkrecht zur ersten Bewegungsrichtung, d.h. in den
Lagerebenen sowie Parallelebenen dazu.
[0048] Vorzugsweise umfasst die Parkanlage eine Steuerung, die den Transport der Palette
zu der jeweiligen ihr zugeordneten Lagervorrichtung veranlasst, wenn kein Kraftfahrzeug
auf der Palette positioniert ist. Beispielsweise kann die Steuerung die Antriebe der
Transportvorrichtung und der jeweiligen Lagervorrichtung nach dem Auslagern eines
Kraftfahrzeuges so ansteuern, dass die nunmehr leere Palette zurück zur ihr zugeordneten
Lagervorrichtung transportiert und darauf positioniert wird. Dadurch kann die Bevorratung
von Leerplattformen eingespart werden sowie ebenfalls der hierfür erforderliche Platz,
so dass auch eine kompaktere Bauweise der Parkanlage ermöglicht wird.
[0049] Es kann selbstverständlich vorgesehen sein, dass bei der Parkanlage sowohl zumindest
einem Teil der Lagervorrichtungen zugeordnete Paletten zum Einsatz kommen als auch
feste und/oder bewegliche Abschirmvorrichtungen.
[0050] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Parkanlage mit darin abgestellten Kraftfahrzeugen;
- Figur 2:
- eine Ansicht längs der Linie 2-2 in Figur 1 unter Ausblendung der Kraftfahrzeuge;
- Figur 3:
- eine vergrößerte Ansicht gemäß Detail A in Figur 2;
- Figur 4:
- eine Ansicht entsprechend Figur 3 bei einer Variante der Parkanlage aus Figur 1;
- Figuren 5a und 5b:
- jeweils perspektivische vereinfachte Darstellungen einer Lagervorrichtung für Kraftfahrzeuge
für eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Parkanlage, wobei
die Lagervorrichtung eine Abschirmvorrichtung umfasst, die in Figur 5a eine Freigabestellung
einnimmt und in Figur 5b eine Abschirmstellung;
- Figur 6:
- eine Ansicht entsprechend Figur 2 bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Parkanlage;
- Figur 7:
- eine Ansicht gemäß Detail B in Figur 6;
- Figur 8:
- eine Transportvorrichtung, eine Lagervorrichtung sowie eine Palette einer dritten
bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Parkanlage in vereinfachter perspektivischer
Explosionsdarstellung und
- Figur 9:
- eine Ansicht gemäß Figur 2 bei der dritten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Parkanlage.
[0051] Figur 1 zeigt in schematischer Seitenansicht eine erste bevorzugte Ausführungsform
einer mit dem Bezugszeichen 10 belegten erfindungsgemäßen Parkanlage. Die Parkanlage
10 umfasst ein Lagerregal 12, das auf einer Grundfläche 14 aufrecht stehend festgelegt
ist. Das Lagerregal 12 ist in an sich bekannter Weise aus kreuzweise miteinander verbundenen
vertikalen Trägern 16 und horizontalen Trägern 18 (Querträgern) und 19 (Längsträgern)
aufgebaut.
[0052] In funktioneller Hinsicht ist die Parkanlage 10 aus einer Mehrzahl von Rastern aufgebaut,
nämlich aus fünf nebeneinander angeordneten Rastern. Ausgehend von der rechten Seite
in Figur 1 umfasst die Parkanlage 10 ein erstes Lagerraster 20, ein erstes Transportraster
22, ein zweites Lagerraster 24, ein zweites Transportraster 26 und schließlich ein
drittes Lagerraster 28, wobei die Bedeutung von "Lagerraster" und "Transportraster"
nachfolgend noch erläutert wird. Somit weist die Parkanlage mehr Lagerraster 20, 24
und 28 auf als Transportraster 22 und 26, und außenseitig umfasst sie die beiden Lagerraster
20 und 28.
[0053] In einer Mehrzahl von jeweils horizontal ausgerichteten und übereinander angeordneten
Lagerebenen, nämlich sieben Lagerebenen, sind nur in Figur 1 dargestellte Kraftfahrzeuge
30 im Parkregal 12 einlagerbar. In den daher so bezeichneten Lagerrastern 20, 24 und
28 sind zu diesem Zweck jeweils sieben mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnete Lagerraster-Lagerplätze
vorhanden, die im jeweiligen Lagerraster 20, 24 bzw. 28 vertikal übereinander angeordnet
sind. Soweit nachfolgend von Lagerplatz 32 die Rede ist, handelt es sich um einen
Lagerraster-Lagerplatz 32.
[0054] In den Transportrastern 22 und 26 sind ebenfalls Lagerplätze für Kraftfahrzeuge 30
vorhanden, nämlich jeweils sieben ebenfalls vertikal übereinander angeordnete und
mit dem Bezugszeichen 34 belegte Transportraster-Lagerplätze. Soweit nachfolgend auf
Lagerplätze 34 Bezug genommen wird, handelt es sich um Transportraster-Lagerplätze
34. Bei der in Figur 1 dargestellten gegenwärtigen Konfiguration der Parkanlage 10
sind nur die Lagerplätze 34 des ersten Transportrasters 22 mit Kraftfahrzeugen 30
belegt. Demgegenüber sind die Lagerplätze 34 des zweiten Transportrasters 28 gänzlich
frei von Kraftfahrzeugen 30.
[0055] Die Parkanlage 10 weist ferner zwei untenseitig an den Transportrastern 20 und 26
angeordnete Ein- und Ausfahrten 36 bzw. 38 auf, an denen Benutzer ihre Kraftfahrzeuge
30 der Parkanlage 10 übergeben und von dieser abholen können.
[0056] Wie erwähnt, handelt es sich bei der Parkanlage 10 um eine aufrecht auf der Grundfläche
14 stehende Parkanlage. Es könnte auch vorgesehen sein, dass eine Variante der Parkanlage
ganz oder zumindest teilweise in einer sich unterhalb der Grundfläche 14 befindenden
Grube angeordnet ist. Weiter umfasst die Parkanlage nur Raster 20 bis 28 in einer
senkrecht zur Grundfläche 14 ausgerichteten Vertikalebene (Zeichenebene in Figur 1).
Es ist allerdings auch denkbar, dass die Raster 20 bis 28 bei einer Variante der Parkanlage
10 sich in mindestens einer weiteren, parallel zur vorstehend genannten Vertikalebene
erstrecken (in Figur 1 senkrecht zur Zeichenebene) und dass Kraftfahrzeuge 30 auch
in einer dieser weiteren Vertikalebenen eingelagert werden können.
[0057] Wie nachfolgend insbesondere aus den Figuren 1 und 2 deutlich wird, umfasst die Parkanlage
10 zum Transport von Kraftfahrzeugen 30 in den Transportrastern 22 und 26 Transportvorrichtungen
40 bzw. 42, nachfolgend als Heber 44 bzw. 46 bezeichnet. Der Heber 44 ist aus Gründen
der Übersichtlichkeit nur in Figur 1, nicht aber in den Figuren 2 bis 4 dargestellt.
Die Heber 44 und 46 sind mittels schematisch dargestellter Antriebe 48 bzw. 50 jeweils
in vertikaler Richtung in den Transportrastern 22 bzw. 26 bewegbar. Bei den Antrieben
48 und 50 handelt es sich in an sich bekannter Weise beispielsweise um Kettenantriebe,
und sie sind über in der Zeichnung nicht dargestellte Steuerleitungen von einer elektronischen
Steuerung 52 ansteuerbar.
[0058] Die Heber 44 und 46 sind identisch ausgestaltet und umfassen in an sich bekannter
Weise jeweils zwei Längsträger 54, die an vertikalen Trägern 16 beweglich gelagert
sind. Von jedem der Längsträger 54 steht in Richtung des anderen Längsträgers 54 eine
erste Gruppe voneinander beabstandeter Stützelemente 56 sowie im Abstand dazu eine
zweite Gruppe voneinander beabstandeter Stützelemente 58 ab. Dargestellt sind beispielhaft
fünf Stützelemente 56 und zehn Stützelemente 58. Die Stützelemente 56 dienen zur Aufnahme
eines Vorderrades und die Stützelemente 58 zur Aufnahme eines Hinterrades eines Kraftfahrzeuges
30. Die Stützelemente 56 und 58 können jeweils als "Zinken" einer Gabel oder eines
Kammes angesehen werden, weswegen die bei der Parkanlage 10 zum Einsatz kommende Ein-
und Auslagerungstechnik auch als "Kammtechnik" oder "Gabeltechnik" bezeichnet wird.
[0059] Zum Einlagern von Kraftfahrzeugen 30 in den Lagerplätzen 32 und 34 umfasst die Parkanlage
10 Lagervorrichtungen 60, nachfolgend als Plattformen 62 bezeichnet, die jeweils identisch
ausgestaltet sind. Die Plattformen 62 umfassen jeweils zwei voneinander beabstandete
und sich zwischen den horizontalen Trägern 18 erstreckende Längsträger 64, die Trägerteile
der Plattform 62 bilden. Die Längsträger 64 sind stirnseitig, den horizontalen Trägern
18 zugewandt, beidseitig mittels Querträgern 66 miteinander verbunden.
[0060] Die Querträger 66 sind an den horizontalen Trägern 18 verschieblich in horizontaler
Richtung gelagert und damit quer zur Transportrichtung der Heber 44 und 46 in den
Transportrastern 22 und 26. Dies erlaubt es, die Plattform 62 von den Lagerrastern
20, 24 und 28 in die Transportraster 22 und 26 und umgekehrt zu verschieben. Zur Verschiebung
der Plattform 62 ist an jedem der Lagerplätze 32 und 34 ein in der Zeichnung nur schematisch
dargestellter und jeweils mit der Steuerung 52 über eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Steuerleitung in Wirkverbindung stehender Antrieb 68 vorhanden. Der Antrieb 68 ist
beispielsweise ein an sich bekannter Riemen- oder ein Reibradantrieb. Die jeweiligen
Längsträger 64 einer Plattform 62 sind obenseitig von einer Abdeckung 70 überdeckt,
die quer zur Längsrichtung ungefähr die Hälfte bis ungefähr ein Drittel des jeweiligen
Rasters 19 streifenförmig versperrt, wobei sich die Abdeckung 70 nahezu vollständig
vom vorderen bis zum hinteren Querträger 66 erstreckt.
[0061] Von den Längsträgern 64 erstreckt sich jeweils in Richtung eines benachbarten Rasters
eine erste Gruppe voneinander beabstandeter Stützelemente 72 sowie im Abstand dazu
eine zweite Gruppe voneinander beabstandeter Stützelemente 74. Dargestellt sind beispielhaft
vier Stützelemente 72 und neun Stützelemente 74. Die Stützelemente 72 und 74 sind
jeweils zinkenförmig ausgestaltet und können mit etwas Spiel zwischen die Stützelemente
56 bzw. 58 der Heber 44 und 46 eingreifen. Des Weiteren ergibt sich, ist eine der
Plattformen 62 in einem Transportraster 22 und 26 angeordnet, kein Überlapp der Querschnitte
der Heber 44 bzw. 46 und der Plattformen 62. Dies gibt die Möglichkeit, die Heber
44 und 46 in vertikaler Richtung gewissermaßen "durch die Plattformen 62 hindurch"
zu bewegen. Kraftfahrzeuge 30 können auf diese Weise zwischen den Hebern 44 und 46
und den Plattformen 62 übergeben werden. Die Übergabe erfolgt an einem der Kreuzungspunkte
eines der Transportraster 22 und 26 mit einer der Lagerebenen. Somit werden Kraftfahrzeuge
in der Parkanlage 10 vertikal an den Transportrastern 22 und 26 unter Einsatz der
Heber 44 bzw. 46 und der Antriebe 48 bzw. 50 transportiert und horizontal in der jeweiligen
Lagerebene unter Einsatz der Plattformen 62 und Antriebe 68.
[0062] Die Plattformen 62 sind den jeweiligen Lagerplätzen 32 und 34 zugeordnet, wobei "zugeordnet"
vorliegend bedeutet, dass eine bestimmte der Plattformen 62 sowie ein auf dieser positioniertes
Kraftfahrzeug in einem bestimmten der jeweiligen Lagerplätze 32 und 34 abgestellt
werden kann. Beispielsweise sind in Figur 1 die Plattformen 62 im Lagerraster 20 den
Lagerplätzen 32 und 34 im Lagerraster 20 und im ersten Transportraster 22 zugeordnet,
und zwar jeweils auf derselben Lagerebene. Die im ersten Transportraster 22 dargestellten
Plattformen 62 sind Lagerplätzen 32 und 34 im ersten Transportraster 22 und im zweiten
Lagerraster 24 zugeordnet. Die im zweiten Lagerraster 24 dargestellten Plattformen
62 sind den Lagerplätzen 32 und 34 im zweiten Lagerraster 24 und im zweiten Transportraster
26 zugeordnet. Schließlich sind die Plattformen 62, in Figur 1 dargestellt im dritten
Lagerraster 28, den Lagerplätzen 32 und 34 im dritten Lagerraster 28 und im zweiten
Transportraster 26 zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt dabei jeweils innerhalb derselben
Lagerebene.
[0063] Vorstehende Beschreibung zeigt, dass vorliegend erfindungsgemäß die Anzahl von Plattformen
62 der Parkanlage 10 größer ist als die Anzahl der Lagerplätze 32 in den Lagerrastern
20, 24 und 28. Dies ermöglicht es, dass Plattformen 62 und darauf positionierte Kraftfahrzeuge
30 nicht nur in den Lagerrastern 20, 24 und 28 eingelagert werden können, sondern
auch in den Transportrastern 22 und 26. Letztere umfassen zu diesem Zweck gerade die
Transportraster-Lagerplätze 34.
[0064] Es sind bei der Parkanlage 10 insbesondere gerade so viele Plattformen 62 vorgesehen,
dass genau ein Transportraster 22 oder 26 unter Einsatz der Steuerung 52 und der Antriebe
68 von Plattformen 62 befreibar ist, bei der in Figur 1 dargestellten Konfiguration
das Transportraster 26. Dadurch wird zum Einen gewährleistet, dass in den Lagerrastern
20, 24 und 28 keine Leerplätze zum Zwischenparken und Rangieren von Plattformen 62
vorhanden zu sein brauchen. Zum Anderen kann die durchschnittliche Zugriffszeit der
Parkanlage 10 möglichst gering gehalten werden, weil die Anzahl der Querverschiebungen
von Plattformen 62 verringerbar ist. Es könnte beispielsweise vorgesehen sein, dass
die Steuerung 52 so ausgebildet und programmiert ist, dass die Lagerraster 24 und
28 mit Kraftfahrzeugen 30 von Kurzzeitparkern belegt werden, das Transportraster 22
und das Lagerraster 20 demgegenüber bevorzugt mit Kraftfahrzeugen 30 von Langzeitparkern.
Ist die Steuerung 52 so ausgebildet und programmiert, das Transportraster 26 freizuhalten,
wie in Figur 1 dargestellt, sind die in den Lagerrastern 24 und 28 eingelagerten Kraftfahrzeuge
30 besonders zügig ein- und auslagerbar. Zu diesem Zweck können diese Kraftfahrzeuge
30 jeweils von einem der Kreuzungspunkte des Transportrasters 26 mit einer der Lagerebenen
vom Heber 46 an die jeweilige Plattform 62 und umgekehrt übergeben werden.
[0065] Ist demgegenüber eines der Kraftfahrzeuge 30 im Transportraster 22 auszulagern, sind
zunächst mindestens die unterhalb des auszulagernden Kraftfahrzeuges 30 angeordneten
Plattformen 62 im Lagerraster 24 in das Transportraster 26 und die Plattformen 62
des Transportrasters 22 in das Lagerraster 24. Anschließend kann das auszulagernde
Kraftfahrzeug 30 auf an sich bekannte Weise unter Einsatz des Hebers 44 ausgelagert
werden.
[0066] Ist eines der im Lagerraster 20 eingelagerten Kraftfahrzeuge 30 auszulagern, sind
zunächst zumindest die unterhalb und auf gleicher Lagerebene angeordneten Plattformen
62 in den Rastern 22 und 24 in die Raster 24 bzw. 26 zu verschieben. Anschließend
kann das auszulagernde Kraftfahrzeug 30 auf der zugehörigen Plattform 62 in das Transportraster
22 verschoben und mittels des Hebers 44 auf an sich bekannte Weise ausgelagert werden.
[0067] Sind, wie vorstehend erläutert, eine Mehrzahl von Plattformen 62 zum Freiräumen eines
Transportrasters 22 oder 26 zu bewegen, kann vorgesehen sein, dass diese Plattformen
gleichzeitig verschoben werden, um die durchschnittliche Zugriffszeit möglichst gering
zu halten. Die Anforderungen an die elektrische Leistung der Parkanlage 10 sowie deren
mechanische Stabilität können allerdings verringert werden, in dem die Plattformen
62 und damit die Massen sukzessive verschoben werden, wodurch sich die durchschnittliche
Zugriffszeit erhöht. Es kann vorgesehen sein, dass eine Mischform aus gleichzeitiger
und sukzessiver Verschiebung von Plattformen 62 zum Einsatz kommt.
[0068] Das Einlagern von Kraftfahrzeugen 30 in die Parkanlage 10 erfolgt beispielsweise
umgekehrt zu der vorstehend erläuterten Weise. Selbstverständlich kann weiter auch
vorgesehen sein, dass bevorzugt das Transportraster 22 von Plattformen 62 freigehalten
wird.
[0069] Bei der erfindungsgemäßen Parkanlage lassen sich somit durch Vorsehen überzähliger
Plattformen 62, deren Anzahl die Anzahl der Lagerplätze 32 übersteigt, eine höhere
Anzahl von Kraftfahrzeugen 30 einlagern. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass die
durchschnittliche Zugriffszeit auf ein Kraftfahrzeug 30 hinreichend gering gehalten
werden kann.
[0070] Die Parkanlage 10 umfasst zum Schutz von Kraftfahrzeugen 30 Abschirmvorrichtungen,
auf die nachfolgend eingegangen wird. So sind an jedem der Lagerplätze 32 der Lagerraster
20, 24 und 28 fest angebrachte Abschirmvorrichtungen 76 angeordnet, und zwar unmittelbar
unterhalb der jeweiligen Lagerplätze 32. Die fest angebrachten Abschirmvorrichtungen
76 umfassen jeweils ein planares oder wannenförmiges Abschirmelement 78, das mittels
in Figur 3 schematisch dargestellter Haltelemente 80 untenseitig an den horizontalen
Querträgern 18 des Lagerregals 12 fest verbunden ist. Dies ist auch in Figur 1 für
die unterste Lagerebene schematisch dargestellt. Die Halteelemente 80 sind beispielsweise
herkömmliche Montagewinkel, die mit den Abschirmelementen 78 und den horizontalen
Trägern 18 verschraubt sind.
[0071] Die Abschirmelemente 78, vorliegend ausgestaltet als Wannen 82, sind frei von Öffnungen
oder Durchbrechungen. Dies gibt die Möglichkeit, unterhalb der jeweiligen Wanne 82
in den Lagerrastern 20, 24 und 28 in einem der Lagerplätze 32 positionierte Kraftfahrzeuge
30 vor Wasser, Schnee, Schneematsch, Schmutz, Rollsplitt oder dergleichen zu schützen,
die sich von einem Kraftfahrzeug 30 oberhalb der jeweiligen Wanne 82 lösen. Zu diesem
Zweck versperren die Wannen 82 den Querschnitt der Lagerraster 20, 24 und 28 jeweils
im Wesentlichen vollständig (Figuren 2 und 3).
[0072] Allerdings kann, siehe Figur 3, jede der Wannen 82 an zumindest ein Fallrohr 84 mittels
einer Flüssigkeitsleitung 86 angeschlossen sein, um die Wanne 82 zu entwässern. Die
Fallrohre 84 und die Flüssigkeitsleitungen 86 bilden gemeinsam eine Entwässerungsvorrichtung
88 der Parkanlage 10.
[0073] Jedem der Transportraster-Lagerplätze 34 sind bewegliche Abschirmvorrichtungen 90
zugeordnet mit zwei identischen und symmetrisch zueinander am Lagerregal 12 angeordneten
planaren oder wannenförmigen geschlossenen Abschirmelementen 92. Vorliegend sind die
Abschirmelemente 92 als Wannen 94 ausgestaltet. Die Wannen 94 sind jeweils an einer
der fest angebrachten Wannen 82 in horizontaler Richtung verschieblich gelagert, die
an einander gegenüberliegenden Lagerrastern 20 und 24 bzw. 24 und 28 der Transportraster
22 bzw. 26 am Lagerregal 12 angebracht sind. Zu diesem Zweck umfasst jede Wanne 94
zwei horizontal ausgerichtete Halteelemente 96, die in korrespondierend zu ihnen ausgebildeten
nutförmigen Führungen 98 der Wannen 82 verschieblich geführt sind. In Längsrichtung
der Wannen 82 und 94 sind die Haltelemente 96 und die Führungen 98 vor den Stützelementen
72 bzw. hinter den Stützelementen 74 angeordnet.
[0074] Zum Querverschieben der Wannen 94 ist jedem Halteelement 96 ein Antrieb 100 zugeordnet,
der ebenfalls an der Wanne 82 fest angebracht ist. Der Antrieb 100 ist beispielsweise
ein Zahnstangenantrieb, ein Riemenantrieb, ein Reibrollenantrieb oder ein Seil- oder
Kettenantrieb. Mit der Steuerung 52 stehen die Antriebe 100 über nicht gezeigte Steuerleitungen
in Wirkverbindung, so dass sie von dieser ansteuerbar sind.
[0075] Es ist auch denkbar, die beweglichen Wannen 94 am Lagerregal 12 beweglich zu lagern,
beispielsweise an den Querträgern 18, an denen zu diesem Zweck die Führungen 98 und
die Antriebe 100 angebracht sein können.
[0076] Die Wannen 94 sind in Längsrichtung der Lagerplätze 34 sowie darin abgestellter Plattformen
62 gerade so bemessen, dass der Zwischenraum zwischen den Querträgern 66 im Wesentlichen
vollständig versperrt wird. In Querrichtung der Lagerplätze 34 sind die Wannen 94
so bemessen, dass sie vom Querschnitt der Transportraster 22 und 26 seitlich jeweils
ungefähr ein Viertel bis ungefähr ein Drittel versperren. Dies entspricht im Wesentlichen
dem verbleibenden freien Querschnitt der Transportraster 22 und 26, wenn in den jeweiligen
Lagerplätzen 34 Plattformen 62 angeordnet sind (Figur 3).
[0077] Die bewegliche Abschirmvorrichtung 90 ist von einer Freigabestellung in eine Abschirmstellung
und umgekehrt überführbar, wobei die Antriebe 100 von der Steuerung 52 in entsprechender
Weise angesteuert werden. In der Freigabestellung sind die Wannen 94 außerhalb des
Querschnitts der Transportraster 22 und 26 angeordnet, und zwar auf einander gegenüberliegenden
Seiten der dem jeweiligen Transportraster 22, 26 benachbarten Lagerraster 20 und 24
bzw. 24 und 28. Daher ist der freie Querschnitt des jeweiligen Transportrasters 22,
26 in der Freigabestellung vollständig freigegeben, so dass die Heber 44 bzw. 46 in
diesen bewegt werden können.
[0078] Zum Überführen der Wannen 94 in die Abschirmstellung werden die Antriebe 100 aktiviert,
um die Halteelemente 96 in den Führungen 98 in horizontaler Richtung zu verschieben.
Die Wannen 94 einer Abschirmvorrichtung 90 werden dadurch von einander gegenüberliegenden
Seiten in das jeweilige Transportraster 22, 26 verschoben. Die Verschiebung erfolgt
so weit, bis die Wannen 94, betrachtet in Projektion auf die Transportraster 22 und
26, bis an die Längsträger 64 von im jeweiligen Lagerplatz 34 abgestellten Plattformen
62 geraten. Dies hat zur Folge, dass in der Abschirmstellung der Abschirmvorrichtung
90 der Querschnitt der Transportraster 22, 26 verringert wird.
[0079] In Kombination der Abschirmvorrichtung 90 mit einer in einem Lagerplatz 34 abgestellten
Plattform 62 ist der Querschnitt der Transportraster 22, 26 im Wesentlichen vollständig
versperrbar. Hiervon werden in Querrichtung des Lagerplatzes, wie erwähnt, ungefähr
die Hälfte bis ungefähr zwei Drittel von den Wannen 94 seitlich versperrt und von
der Abdeckung 70 ungefähr die Hälfte bis ungefähr ein Drittel mittig. Dies erlaubt
es, ein auf einem Lagerplatz 34 positioniertes Kraftfahrzeug 30 im Wesentlichen vollständig
untenseitig abzudecken. Kraftfahrzeuge 30, die unterhalb des jeweiligen Kraftfahrzeuges
30 im Transportraster 22, 26 abgestellt sind, werden dadurch wirkungsvoll gegenüber
Wasser, Schnee, Schneematsch, Schmutz, Rollsplitt oder dergleichen gesch ützt.
[0080] Es versteht sich, dass zum Freiräumen eines Transportrasters 22, 26 auch die den
jeweiligen Lagerplätzen 34 zugeordneten Abschirmvorrichtungen 90 in die Freigabestellung
zu überführen sind, damit der jeweilige Heber 44 bzw. 46 darin bewegt werden kann.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass den Lagerplätzen 34 zugeordnete Abschirmvorrichtungen
90 nur dann in die Abschirmstellung überführt werden, wenn im Lagerplatz 34 eine Plattform
62 abgestellt und darauf ein Kraftfahrzeug 30 positioniert ist. Anderenfalls kann
die jeweilige Abschirmvorrichtung 90 in der Freigabestellung verbleiben, um die durchschnittliche
Zugriffszeit zu verringern.
[0081] Zur Entwässerung der Wannen 94 umfasst die Entwässerungsvorrichtung 88 Flüssigkeitsleitungen
102, wobei jede Wanne 94 über eine Flüssigkeitsleitung 102 in eine der festen Wannen
82, an der sie gelagert ist, entwässert werden kann. Zu diesem Zweck erweist es sich
als günstig, dass die Wannen 94 oberhalb der Wannen 82 angeordnet sind.
[0082] Nachfolgend wird auf eine Variante der Parkanlage 10 sowie auf weitere bevorzugten
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Parkanlage eingegangen. Merkmale, die gleich
oder gleichwirkend zu Merkmalen der Parkanlage 10 sind, werden mit denselben Bezugszeichen
belegt. Die mit der Parkanlage 10 erzielbaren Vorteile werden mit den nachfolgend
vorgestellten Parkanlagen ebenfalls erzielt, und es wird nur auf die wesentlichen
Unterschiede eingegangen.
[0083] Bei einer Variante der Parkanlage 10, die in Figur 4 nur ausschnittsweise in einer
der Figur 3 entsprechenden Weise dargestellt ist, umfasst die bewegliche Abschirmvorrichtung
90 nur ein geschlossenes Abschirmelement 104, das planar oder wannenförmig ausgestaltet
ist. Vorliegend handelt es sich bei dem Abschirmelement 104 um eine Wanne 106, die
an einer der festen Wannen 82 der festen Abschirmvorrichtungen 76 mittels der Halteelemente
96, Führungen 98 und Antriebe 100 horizontal verschieblich gelagert ist. Vorzugsweise
sind die in das Transportraster 22 verschieblichen Wannen 106 an den Wannen 82 des
Lagerrasters 20 und die in das Transportraster 26 verschieblichen Wannen 106 an den
Wannen 82 des Lagerrasters 28 verschieblich gelagert.
[0084] Denkbar ist allerdings auch, die beweglichen Wannen 106 am Lagerregal 12 beweglich
zu lagern, beispielsweise an den Querträgern 18, an denen zu diesem Zweck die Führungen
98 und die Antriebe 100 angebracht sein können.
[0085] Die Wannen 106 sind so bemessen, dass sie den Querschnitt der Transportraster 22,
26 jeweils im Wesentlichen vollständig versperren, wenn sie die Abschirmstellung einnehmen.
In diesem Fall decken sie die in den Lagerplätzen 34 angeordneten Plattformen 62 untenseitig
im Wesentlichen vollständig ab, um darunterliegende Kraftfahrzeuge 30 wirkungsvoll
abzuschirmen. In der jeweiligen Freigabestellung geben die Wannen 106 den Querschnitt
der Transportraster 22, 26 frei, wobei sie vollständig oberhalb der jeweils sie lagernden
festen Wannen 82 angeordnet sind (nicht gezeigt).
[0086] Bei einer weiteren und in der Zeichnung nicht dargestellten Variante der Parkanlage
10, die Ähnlichkeiten zur in Figur 4 dargestellten Variante der Parkanlage 10 aufweist,
ist der beweglichen Abschirmvorrichtung 90 keiner der Antriebe 100 zugeordnet. Stattdessen
sind die Abschirmvorrichtungen 90, die wie in Figur 4 jeweils eine Wanne 106 umfassen,
mit den Plattformen 62 koppelbar und unter Ausnutzung von deren Antrieben 68 von der
Freigabe- in die Abschirmstellung und umgekehrt überführbar.
[0087] Beispielsweise sind unterhalb jedes Lagerplatzes 34 des Lagerrasters 24 zwei Wannen
106 in horizontaler Richtung verschieblich und übereinander angeordnet am Lagerregal
12 gelagert, beispielsweise an den Querträgern 18. Von diesen beiden Wannen 106 ist
jeweils eine in das Transportraster 22 verschiebbar, die jeweils andere in das Transportraster
26. Die erstgenannte Wanne ist mit derjenigen Plattform 62 koppelbar, die bei der
in Figur 1 dargestellten Konfiguration der Parkanlage 10 im Transportraster 22 dargestellt
ist. Die jeweils zuletzt genannte Wanne 106 ist mit derjenigen Plattform 62 koppelbar,
die bei der in Figur 1 dargestellten Konfiguration im Lagerraster 24 dargestellt ist.
[0088] Die Kopplung zwischen den Wannen 106 und den Plattformen 62 kann durch zusammenwirkende
Kopplungselemente erfolgen, beispielsweise Mitnehmeranschläge. Auch eine elektromagnetische
Kopplung ist denkbar. Die Kopplung, beispielsweise durch Mitnehmeranschläge, kann
aufgehoben werden, etwa indem das jeweilige Kopplungselement von einer Kopplungsstellung
in eine Entkopplungsstellung überführt wird. Hierzu kann vorgesehen sein, dass an
den Plattformen 62 von der Steuerung 52 ansteuerbare Elektromagnete vorhanden sind
zum Überführen der Kopplungselemente von der Kopplungsstellung in die Entkopplungsstellung
und/oder umgekehrt.
[0089] Sollen beispielsweise die in Figur 1 im Lagerraster 24 eingelagerten Kraftfahrzeuge
30 zwischenzeitlich im Transportraster 26 eingelagert werden, können die Plattformen
62 mit den jeweiligen Wannen 106 gekoppelt sein, so dass sowohl die Plattformen 62
als auch die Wannen 106 unter der Wirkung der Antriebe 68 in das Transportraster 26
bewegt werden und damit die Wannen 106 in die Abschirmstellung. Umgekehrt können die
Plattformen 62 und die Wannen 106 aus dem Transportraster 26 unter der Wirkung der
Antriebe 68 entfernt werden, wobei die Wannen 106 in die Freigabestellung überführt
werden.
[0090] Ist eines der im Lagerraster 24 dargestellten Kraftfahrzeuge 30 auszulagern, kann
die entsprechende Plattform von der zugehörigen Wanne 106 entkoppelt werden, indem
das jeweilige Kopplungselement in die Entkopplungsstellung überführt wird. Dies ermöglicht
es, die Plattform 62 samt Kraftfahrzeug 30 in das Transportraster 26 zu bewegen, indem
das Kraftfahrzeug 30 an den Heber 46 übergeben werden kann. Aufgrund der Entkopplung
verbleibt die Wanne 106 im Lagerraster 24, so dass der Heber 46 ungehindert im Transportraster
26 bewegt werden kann. Entsprechendes gilt für die in Figur 1 im Transportraster 22
dargestellten Plattformen 62 sowie die mit ihnen koppelbaren Wannen 106.
[0091] Bei dieser Variante der Parkanlage 10 können sogar die im Lagerraster 24 fest angebrachten
Abschirmvörrichtungen 76 entfallen.
[0092] Die Figuren 6 und 7 zeigen abschnittsweise eine zweite bevorzugte Ausführungsform
einer mit dem Bezugszeichen 110 belegten Parkanlage in den Figuren 2 und 3 entsprechender
Weise. Bei der Parkanlage 110 kommen zwar die festen Abschirmvorrichtungen 76 zum
Einsatz, nicht aber die beweglichen Abschirmvorrichtungen 90. Zum untenseitigen Abdecken
von Kraftfahrzeugen 30 in den Transportrastern 22, 26 sind stattdessen bewegliche
Abschirmvorrichtungen 112 vorgesehen.
[0093] Jede Abschirmvorrichtung 112 wird von einer Plattform 62 umfasst, ist untenseitig
an dieser angeordnet und weist zwei geschlossene Abschirmelemente 114 von planarer
oder wannenförmiger Gestalt auf. Die Abschirmelemente 114 sind vorliegend als Wannen
116 ausgestaltet, die in ihren Abmessungen im Wesentlichen den Wannen 94 der Abschirmvorrichtungen
90 entsprechen, und sie sind Raum sparend übereinander angeordnet. An den Querträgern
66 sind die Wannen 116 in entsprechenden Führungen 118 in horizontaler Richtung verschieblich
gelagert. Zu ihrem Antrieb umfassen die Plattformen 62 Antriebe 120 (in Figur 7 schematisch
dargestellt), die beispielsweise als Zahnstangenantriebe, Riemenantriebe, Reibrollenantriebe
oder Kettenantriebe ausgestaltet sind. Die Antriebe 120 sind mit der Steuerung 52
verbunden und dadurch von dieser ansteuerbar.
[0094] Die beweglichen Abschirmvorrichtungen 112 können eine Freigabestellung einnehmen,
in der die Wannen 116 jeweils unterhalb der Längsträger 64 und der Abdeckung 70 angeordnet
sind (Figur 5a). In der Freigabestellung ist der Querschnitt einer in einem Lagerplatz
34 angeordneten Plattform 62 ohne Überlapp mit dem Querschnitt des jeweiligen Hebers
44 oder 46, so dass dieser im Transportraster 22 bzw. 26 bewegt werden kann. Durch
Ansteuerung von der Steuerung 52 können die Wannen 116 mittels der Antriebe 120 in
eine Abschirmstellung überführt werden, in der sie in einander entgegengesetzte Richtungen
ausgehend von den Längsträgern 64 horizontal in den Führungen 118 verschoben werden.
In der Abschirmstellung versperren die Wannen 116 den Querschnitt der Transportraster
22 und 26 in Kombination mit der Abdeckung 70 sowohl in Längs- als auch in Querrichtung
im Wesentlichen vollständig, wie dies im Fall der Parkanlage 10 mit den Wannen 94
in der Abschirmstellung der Fall ist. Dadurch kann eine zuverlässige Abschirmung von
unterhalb der jeweiligen Plattform 62 angeordneten Kraftfahrzeugen 30 sichergestellt
werden.
[0095] Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Steuerung 52 die bewegliche Abschirmvorrichtung
112 nur dann in die jeweilige Abschirmstellung überführt, wenn auf der jeweiligen
Plattform 62 ein Kraftfahrzeug 30 positioniert ist. Ferner kann bei der Parkanlage
110 vorgesehen sein, dass die festen Abschirmvorrichtungen 76 vollständig oder ganz
entfallen. Beispielsweise bietet sich an, dass die festen Abschirmvorrichtungen 78
im mittleren Lagerraster 24 entfallen. Die in den Rastern 22 und 24 angeordneten Plattformen
62 können jeweils bewegliche Abschirmvorrichtungen 112 umfassen, um eine Abschirmung
in den Transportrastern 22, 26 und im Lagerraster 24 zu ermöglichen. Demgegenüber
können in den Lagerrastern 20 und 28 Plattformen 62 ohne bewegliche Abschirmvorrichtungen
112 vorgesehen sein, dafür aber feste Abschirmvorrichtungen 76. Möglich ist allerdings
auch, dass jede der Plattformen 62 eine bewegliche Abschirmvorrichtung 112 umfasst,
wobei dann keine festen Abschirmvorrichtungen 76 mehr vorhanden zu sein brauchen.
[0096] Die Abschirmelemente 78, 92, 104 und 114 sind vorliegend beispielsweise zum Teil
oder ganz aus Metall und/oder Kunststoff gefertigt. Anstelle als Wannen 89, 94, 106
und 116 könnten die Abschirmelemente 78, 92, 104 bzw. 114 auch plattenförmig ausgestaltet
sein. Auch ein Einsatz von als Planen ausgestalteten Abschirmelementen ist denkbar.
[0097] Figur 9 zeigt eine dritte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Parkanlage,
die mit dem Bezugszeichen 130 belegt ist, in einer der Figur 2 entsprechenden Weise.
Bei der Parkanlage 130 sind anstelle der Transportvorrichtungen 40 und 42 Transportvorrichtungen
vorgesehen, von denen nur eine Transportvorrichtung 132 im Transportraster 26 dargestellt
ist, nachfolgend Heber 134 (siehe auch Figur 8). Der Heber 134 umfasst zwei symmetrisch
zueinander aufgebaute Längsträger 136, die jeweils endseitig an den vertikalen Trägern
16 beweglich gelagert sind und mittels der Antriebe 48 und 50 vertikal bewegt werden
können. Von jedem Längsträger 136 steht in Richtung des anderen Längsträgers 136 zinnenförmig
eine Mehrzahl von Auflageelementen 138 ab. Es sind beispielsweise jeweils vier Auflageelemente
138 von rechteckförmigem Querschnitt vorgesehen. Jedes Auflageelement 138 weist ein
sich in vertikaler Richtung vorspringendes Ausrichtelement 140 auf, das vorliegend
scheibenförmig ausgestaltet ist.
[0098] Anstelle der Lagervorrichtungen 60 sind Lagervorrichtungen 142, nachfolgend Plattformen
144, vorgesehen. Die Plattformen 144 umfassen jeweils zwei parallel zueinander verlaufende
Längsträger 146, die beiderseits endseitig mittels Querträgern 148 verbunden sind.
Längsträger 146 und Querträger 148 erfüllen denselben Zweck wie die Längsträger 64
und Querträger 66 der Plattformen 62. Die Querschnitte der Plattformen 144 und des
Hebers 134 im jeweiligen Transportraster 22, 26 überlappen nicht, so dass die Übergabe
von Kraftfahrzeugen an den Kreuzungspunkten der Transportraster 22, 26 mit den Lagerebenen
ebenfalls wie vorstehend erläutert erfolgen kann.
[0099] Weiter umfasst die Parkanlage 130 Paletten 150, wobei jeder Plattform 144 genau eine
Palette 150 zugeordnet ist. Die Palette 150 ist geschlossen und somit frei von Öffnungen
oder Durchbrechungen, und sie dient zur Aufnahme von Kraftfahrzeugen 30. Zu diesem
Zweck umfasst sie in herkömmlicher Weise parallel zueinander verlaufende Radmulden
152 in Längsrichtung. Dabei sind die Paletten 150 im Übergangsbereich von den Radmulden
152 zu einem mittleren Abschnitt 154 zweifach umgekantet. Der mittlere Abschnitt 154
ist in Querrichtung der Palette 150 jeweils so bemessen, dass er die Längsträger 156
der Paletten 150 formschlüssig überdecken kann. Dies ermöglicht eine Ausrichtung und
Fixierung der Palette 150 relativ zur Plattform 154 in horizontaler Ebene.
[0100] Des Weiteren sind untenseitig an der Palette 150 Ausrichtelemente 156 vorgesehen
in Form von zylindrischen Ausnehmungen 158. In die Ausnehmungen 158 können die Ausrichtelemente
140 des Hebers 134 formschlüssig eingreifen. Dies gewährleistet eine Ausrichtung und
Fixierung der Palette 150 relativ zum Heber 134 in horizontaler Ebene.
[0101] Anstelle von zweimal vier Auflageelementen 138 sowie Ausrichtelementen 140 und 156
können auch mehr oder weniger Auflage- und Ausrichtelemente vorhanden sein, insbesondere
zweimal zwei Auflage- und Ausrichtelemente. Es können auch andersartige, z.B. Ausrichtelemente
in Gestalt von Zentrierdornen, etwa kegelförmig, sowie zugehörige Ausnehmungen, ebenfalls
kegelförmig, anstelle der Ausrichtelemente 140 und 156 vorgesehen sein. Auch zusammenwirkende
Ausrichtwinkel an den Längsträgern 136 und den Paletten 150 sind denkbar.
[0102] Bei der Parkanlage 130 dienen die Paletten 150 zum Transport darauf positionierter
Kraftfahrzeuge beim Ein- und Auslagern. Da der Querschnitt der Paletten 150 im Transportraster
22, 26 jeweils mit dem Querschnitt der Plattformen 144 und dem Querschnitt des Hebers
134 überlappt, werden die Paletten 150 an den Kreuzungspunkten der Transportraster
22, 26 mit den Lagerebenen einschließlich darauf positionierter Kraftfahrzeuge 30
übergeben.
[0103] Ferner erlauben die Paletten 150, die jeweils darunter angeordneten Kraftfahrzeuge
30 vor Wasser, Schnee, Schneematsch, Schmutz, Rollsplitt oder dergleichen abzuschirmen.
Aus diesem Grund können die Abschirmvorrichtungen 76, 90 und/oder 112 bei der Parkanlage
130 eingespart werden, wobei natürlich vorgesehen sein kann, dass diese auch bei der
Parkanlage 130 zum Einsatz kommen können. Denkbar sind auch Mischformen der Parkanlagen
10, 110 und/oder 130, bei der sowohl Paletten 150 als auch Abschirmvorrichtungen 76,
90 und/oder 112 zum Einsatz kommen können.
[0104] Durch Einsparen der Abschirmvorrichtungen 76, 90 und/oder 112 können auch diesen
zugeordnete Antriebe 100 bzw. 120 eingespart werden, so dass sich die Steuerung der
Parkanlage 130 vereinfacht. Für einen Benutzer bieten die Paletten 150 den Vorteil,
dass sich das Einfahren in die Parkanlage 130 auf die Paletten 150 wesentlich angenehmer
gestalten kann als auf die voneinander beabstandeten Stützelemente 56 und 58 der Heber
44 und 46.
[0105] Bei der Steuerung der Parkanlage 130 ist insbesondere vorgesehen, dass die Paletten
150 nach dem Auslagern des Kraftfahrzeuges wieder zu der ihr zugeordneten Plattform
144 zurücktransportiert werden. Dadurch können Leerplätze für Paletten 150, die anderenfalls
zu deren Bevorratung vorgesehen sein müssten, eingespart werden. Dies erlaubt es,
die Parkanlage 130 kompakt zu bauen.
1. Automatische Parkanlage (10; 110; 130) für Kraftfahrzeuge (30), die aus Rastern aufgebaut
ist und mindestens zwei Lagerraster (20, 24, 28) sowie mindestens zwei Transportraster
(22, 26) umfasst, wobei Kraftfahrzeuge (30) in jedem der Transportraster (22, 26)
mittels einer Transportvorrichtung (40, 42; 132) längs einer ersten Bewegungsrichtung
bewegbar sind und in den Lagerrastern (20, 24, 28) Lagerraster-Lagerplätze (32) zum
Einlagern von auf Lagervorrichtungen (60; 142) positionierten Kraftfahrzeugen (30)
vorhanden sind, welche Lagervorrichtungen (60; 142) den Lagerraster-Lagerplätzen (32)
zugeordnet sind, und wobei die Lagervorrichtungen (60; 142) von den jeweiligen Lagerraster-Lagerplätzen
(32) in einer quer zur ersten Bewegungsrichtung ausgerichteten zweiten Bewegungsrichtung
in zumindest ein Transportraster (22, 26) und umgekehrt bewegbar sind, in dem Kraftfahrzeuge
(30) von der jeweiligen Transportvorrichtung (40, 42; 132) an die jeweilige Lagervorrichtung
(60; 142) und umgekehrt unter gegenseitigem Passieren übergebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Lagervorrichtungen (60; 142) größer ist als die Anzahl der Lagerraster-Lagerplätze
(32) und dass die überzähligen Lagervorrichtungen (60; 142) in den Transportrastern
(22, 26) vorhandenen Transportraster-Lagerplätzen (34) zugeordnet sind.
2. Parkanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Lagervorrichtungen (60; 142) maximal so groß ist, dass zumindest ein
Transportraster (22, 26) von Lagervorrichtungen (60; 142) befreibar ist.
3. Parkanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Lagervorrichtungen (60; 142) so groß ist, dass genau ein Transportraster
(22, 26) von Lagervorrichtungen (60; 142) befreibar ist.
4. Parkanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Parkanlage (10) eine Steuerung (52) umfasst, die die Lagervorrichtungen (60;
142) bei Nichtdurchführen von Ein- oder Auslagerungen von Kraftfahrzeugen (30) in
die Lagerraster-Lagerplätze (32) und Transportraster-Lagerplätze (34) so bewegt, dass
zumindest ein, insbesondere genau ein, Transportraster (22, 26) frei von Lagervorrichtungen
(60; 142) ist.
5. Parkanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Parkanlage (10) Abschirmvorrichtungen (76, 90; 112) zum Schutz von unterhalb
von Lagerplätzen (32, 34) und/oder Lagervorrichtungen (60; 142) angeordneten Kraftfahrzeugen
(30) umfasst.
6. Parkanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Teil der Lagerraster-Lagerplätze (32) und/oder Transportraster-Lagerplätze
(34) diese untenseitig zumindest teilweise abdeckende Abschirmvorrichtungen (76, 90;
112) angeordnet sind.
7. Parkanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Teil der Lagerraster-Lagerplätze (32) fest am Lagerraster (20,
24, 28) angebrachte Abschirmvorrichtungen (76) angeordnet sind.
8. Parkanlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Teil der Transportraster-Lagerplätze (34) bewegliche Abschirmvorrichtungen
(90) angeordnet sind, die von einer Freigabestellung, in der der Querschnitt des jeweiligen
Transportrasters (22, 26) zumindest im Umfang der darin beweglichen Transportvorrichtung
(40, 42; 132) freigegeben ist, in eine Abschirmstellung, in der der Querschnitt des
Transportrasters (22, 26) relativ zur Freigabestellung verringert ist, und umgekehrt
überführbar sind.
9. Parkanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Abschirmvorrichtungen (90) jeweils längs der zweiten Bewegungsrichtung
quer zum jeweiligen Transportraster (22, 26) verschiebbar sind.
10. Parkanlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung (90) an zumindest einer fest angebrachten
Abschirmvorrichtung (76) eines dem Transportraster (22, 26) benachbarten Lagerrasters
(20, 24, 28) beweglich gelagert ist.
11. Parkanlage nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung (90) zwei Abschirmelemente (92) umfasst,
die beim Überführen von der Freigabestellung in die Abschirmstellung von einander
gegenüberliegenden Seiten in das Transportraster (22, 26) einführbar sind.
12. Parkanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Lagervorrichtungen (60; 142) jeweils eine bewegliche Abschirmvorrichtung
(112) umfasst, die von einer Freigabestellung in eine Abschirmstellung überführbar
ist, wobei die Abschirmvorrichtungen (112) in der Abschirmstellung auf der jeweiligen
Lagervorrichtung (60; 142) positionierte Kraftfahrzeuge (30) zu einem größeren Anteil
untenseitig abdeckt als in der Freigabestellung und die Abschirmvorrichtung in der
Freigabestellung, bei deren Anordnung in einem Transportraster-Lagerplatz (34), den
Querschnitt des Transportrasters (22, 26) zumindest im Umfang der darin beweglichen
Transportvorrichtung (40, 42; 132) freigibt.
13. Parkanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagervorrichtungen (60; 142) jeweils mindestens ein Trägerteil (64; 136) umfassen,
an dem die jeweilige Abschirmvorrichtung (112) in Querrichtung der Lagervorrichtung
(60; 142) verschieblich gelagert ist.
14. Parkanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige mindestens eine Trägerteil (64; 136) mittig in Querrichtung der jeweiligen
Lagervorrichtung (60; 142) angeordnet ist und die jeweilige bewegliche Abschirmvorrichtung
(112) zwei Abschirmelemente (114) umfasst, die ausgehend vom mindestens einen Trägerteil
(61; 136) in einander entgegengesetzten Richtungen von der Freigabestellung in die
Abschirmstellung und umgekehrt überführbar sind.
15. Parkanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Parkanlage (10) mindestens eine Entwässerungsvorrichtung (88) zum Abführen von
Flüssigkeit von den Abschirmvorrichtungen (60; 142) umfasst.
16. Parkanlage nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einem Teil der Lagervorrichtungen (60; 142) auf ihnen lösbar positionierbare
Paletten (150) zum Aufnehmen von Kraftfahrzeugen (30) zugeordnet sind, die im Transportraster
(22, 26) von der jeweiligen Lagervorrichtung (60; 142) an die jeweilige Transportvorrichtung
(40, 42; 132) unter gegenseitigem Passieren und umgekehrt übergebbar sind.
17. Parkanlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Parkanlage (10; 110; 130) eine Steuerung (52) umfasst, die den Transport der
jeweiligen Palette (150) zu der ihr zugeordneten Lagervorrichtung (60; 142) veranlasst,
wenn kein Kraftfahrzeug (30) auf der Palette (150) positioniert ist.
1. Automated parking facility (10; 110; 130) for motor vehicles (30), said parking facility
(10; 110; 130) being made up of grids and comprising at least two storage grids (20,
24, 28) and at least two transport grids (22, 26), wherein motor vehicles (30) are
movable along a first direction of movement in each of the transport grids (22, 26)
by a transport device (40, 42; 132) and wherein storage-grid storage locations (32)
for storing motor vehicles (30) positioned on storage devices (60; 142) exist in the
storage grids (20, 24, 28), which storage devices (60; 142) are associated with the
storage-grid storage locations (32), and wherein the storage devices (60; 142) are
movable from the respective storage-grid storage locations (32) into at least one
transport grid (22, 26) in a second direction of movement oriented transversely to
the first direction of movement and vice versa, in which transport grid (22, 26) motor
vehicles (30) are transferable from the respective transport device (40, 42; 132)
to the respective storage device (60; 142) and vice versa by mutual passing, characterized in that the number of storage devices (60; 142) is greater than the number of the storage-grid
storage locations (32) and in that the excess storage devices (60; 142) are associated with transport-grid storage locations
(34) existing in the transport grids (22, 26).
2. Parking facility in accordance with claim 1, characterized in that the maximum number of storage devices (60; 142) is such that at least one transport
grid (22, 26) is clearable of storage devices (60; 142).
3. Parking facility in accordance with claim 2, characterized in that the number of storage devices (60; 142) is such that exactly one transport grid (22,
26) is clearable of storage devices (60; 142).
4. Parking facility in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the parking facility (10) comprises a control unit (52) which, when not processing
transactions of storing or retrieving motor vehicles (30), moves the storage devices
(60; 142) into the storage-grid storage locations (32) and transport-grid storage
locations (34) in such a way that at least one, in particular exactly one, transport
grid (22, 26) is free of storage devices (60; 142).
5. Parking facility in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the parking facility (10) comprises shielding devices (76, 90; 112) for protecting
motor vehicles (30) that are arranged below storage locations (32, 34) and/or storage
devices (60; 142).
6. Parking facility in accordance with claim 5, characterized in that at least part of the storage-grid storage locations (32) and/or transport-grid storage
locations (34) have arranged thereat shielding devices (76, 90; 112) at least partially
covering said storage locations (32, 34) at the bottom side thereof.
7. Parking facility in accordance with claim 6, characterized in that at least part of the storage-grid storage locations (32) have arranged thereat shielding
devices (76) that are fixedly attached to the storage grid (20, 24, 28).
8. Parking facility in accordance with claim 6 or 7, characterized in that at least part of the transport-grid storage locations (34) have arranged thereat
movable shielding devices (90) that are movable from an open position in which the
cross-section of the respective transport grid (22, 26) is opened up to at least the
extent of the transport device (40, 42; 132) movable therein to a shielding position
in which the cross-section of the transport grid (22, 26) is reduced relative to the
open position, and vice versa.
9. Parking facility in accordance with claim 8, characterized in that the movable shielding devices (90) are each displaceable along the second direction
of movement transverse to the respective transport grid (22, 26).
10. Parking facility in accordance with claim 8 or 9, characterized in that the respective movable shielding device (90) is movably supported on at least one
fixedly attached shielding device (76) of a storage grid (20, 24, 28) adjacent to
the transport grid (22, 26).
11. Parking facility in accordance with any one of claims 8 to 10, characterized in that the respective movable shielding device (90) comprises two shielding elements (92)
which, when moved from the open position to the shielding position, are introducible
into the transport grid (22, 26) from opposite sides thereof.
12. Parking facility in accordance with any one of claims 5 to 11, characterized in that at least part of the storage devices (60; 142) in each case comprise a movable shielding
device (112) which is movable from an open position to a shielding position, wherein
the shielding device (112) in the shielding position covers, at the bottom side, a
motor vehicle (30) positioned on the respective storage device (60; 142) to a proportion
that is larger than that in the open position and wherein the shielding device in
the open position, when arranged in a transport-grid storage location (34), opens
up the cross-section of the transport grid (22, 26) to at least the extent of the
transport device (40, 42; 132) movable therein.
13. Parking facility in accordance with claim 12, characterized in that the storage devices (60; 142) each comprise at least one support part (64; 136) on
which the respective shielding device (112) is supported for displacement in a transverse
direction of the storage device (60; 142).
14. Parking facility in accordance with claim 13, characterized in that the at least one support part (64; 136) in each case is arranged centrally in a transverse
direction of the respective storage device (60; 142) and the respective movable shielding
device (112) comprises two shielding elements (114) which are movable in opposite
directions from the open position to the shielding position and vice versa, starting
from the at least one support part (64; 136).
15. Parking facility in accordance with any one of claims 5 to 14, characterized in that the parking facility (10) comprises at least one drain device (88) for draining liquid
off the shielding devices (76).
16. Parking facility in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that at least part of the storage devices (60; 142) have associated with them pallets
(150) that are releasably positionable thereon, for the reception of motor vehicles
(30), said pallets (150) being transferable within the transport grid (22, 26) from
the respective storage device (60; 142) to the respective transport device (40, 42;
132) and vice versa by mutual passing.
17. Parking facility in accordance with claim 16, characterized in that the parking facility (10; 110; 130) comprises a control unit (52) which causes the
respective pallet (150) to be transported to the storage device (60; 142) associated
with it when there is no motor vehicle (30) positioned on the pallet (150).
1. Installation de stationnement automatique (10; 110; 130) pour véhicules automobiles
(30), qui est composée de travées et comprend au moins deux travées de stockage (20,
24, 28) ainsi qu'au moins deux travées de transport (22, 26), installation dans laquelle
des véhicules automobiles (30) peuvent être déplacés dans chaque travée de transport
(22, 26) au moyen d'un dispositif de transport (40, 42; 132), le long d'une première
direction de déplacement, et dans les travées de stockage (20, 24, 28) sont prévus
des emplacements de stockage de travée de stockage (32) destinés au stockage de véhicules
automobiles (30) positionnés sur des dispositifs de stockage (60; 142), lesquels dispositifs
de stockage (60; 142) sont associés aux emplacements de stockage de travée de stockage
(32), et dans laquelle les dispositifs de stockage (60; 142) respectifs peuvent être
déplacés à partir des emplacements de stockage de travée de stockage (32), selon une
deuxième direction de déplacement orientée transversalement à la première direction
de déplacement, dans au moins une travée de transport (22, 26), et inversement, dans
laquelle des véhicules automobiles (30) peuvent être transférés du dispositif de transport
(40, 42; 132) respectivement considéré au dispositif de stockage (60; 142) respectif,
et inversement, par passage réciproque de l'un à l'autre,
caractérisée en ce que le nombre des dispositifs de stockage (60; 142) est supérieur au nombre des emplacements
de stockage de travée de stockage (32), et en ce que les dispositifs de stockage (60; 142) en surnombre sont associés à des emplacements
de stockage de travée de transport (34) existant dans les travées de transport (22,
26).
2. Installation de stationnement selon la revendication 1, caractérisée en ce que le nombre des dispositifs de stockage (60; 142) est au maximum d'une grandeur telle,
qu'au moins une travée de transport (22, 26) puisse être libérée de dispositifs de
stockage (60; 142).
3. Installation de stationnement selon la revendication 2, caractérisée en ce que le nombre des dispositifs de stockage (60; 142) est d'une grandeur telle, qu'il soit
possible de libérer exactement une travée de transport (22, 26) de dispositifs de
stockage (60; 142).
4. Installation de stationnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de stationnement (10) comprend un système de commande (52), qui déplace
les dispositifs de stockage (60; 142), lors de la non-exécution de stockages ou de
déstockages de véhicules automobiles (30) dans les emplacements de stockage de travée
de stockage (32) et les emplacements de stockage de travée de transport (34), de manière
telle qu'au moins une, de préférence exactement une travée de transport (22, 26) soit
libre de dispositifs de stockage (60; 142).
5. Installation de stationnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'installation de stationnement (10) comprend des dispositifs d'écran de protection
(76, 90; 112) pour protéger des véhicules automobiles (30) disposés en-dessous d'emplacements
de stockage (32, 34) et/ou de dispositifs de stockage (60; 142).
6. Installation de stationnement selon la revendication 5, caractérisée en ce que des dispositifs d'écran de protection (76, 90; 112) sont agencés sur au moins une
partie des emplacements de stockage de travée de stockage (32) et/ou des emplacements
de stockage de travée de transport (34) en couvrant ceux-ci au moins partiellement
sur le côté inférieur.
7. Installation de stationnement selon la revendication 6, caractérisée en ce que sur au moins une partie des emplacements de stockage de travée de stockage (32) sont
agencés des dispositifs d'écran de protection (76) placés de manière fixe sur la travée
de stockage (20, 24, 28).
8. Installation de stationnement selon la revendication 6 ou la revendication 7, caractérisée en ce que sur au moins une partie des emplacements de stockage de travée de transport (34)
sont agencés des dispositifs d'écran de protection mobiles (90), qui peuvent être
transférés d'une position de dégagement dans laquelle la section transversale de la
travée de transport (22, 26) respectivement considérée est dégagée au moins dans la
mesure de l'étendue du dispositif de transport (40, 42; 132) susceptible de s'y déplacer,
à une position de protection dans laquelle la section transversale de la travée de
transport (22, 26) est réduite par rapport à la position de dégagement, et inversement.
9. Installation de stationnement selon la revendication 8, caractérisée en ce que les dispositifs d'écran de protection mobiles (90) peuvent coulisser respectivement
dans la deuxième direction de déplacement, transversalement à la travée de transport
(22, 26) respective.
10. Installation de stationnement selon la revendication 8 ou la revendication 9, caractérisée en ce que le dispositif d'écran de protection mobile (90) respectivement considéré, est monté
mobile sur au moins un dispositif d'écran de protection (76) fixe d'une travée de
stockage (20, 24, 28) voisine de la travée de transport (22, 26).
11. Installation de stationnement selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que le dispositif d'écran de protection mobile (90) respectivement considéré comprend
deux éléments d'écran de protection (92), qui, lors du passage de la position de dégagement
à la position de protection, peuvent être introduits dans la travée de transport (22,
26) par des côtés mutuellement opposés.
12. Installation de stationnement selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisée en ce qu'au moins une partie des dispositifs de stockage (60; 142) comportent chacun un dispositif
d'écran de protection mobile (112), qui peut être transféré d'une position de dégagement
dans une position de protection, les dispositifs d'écran de protection (112) couvrant,
sur le côté inférieur, des véhicules automobiles (30) positionnés sur le dispositif
de stockage (60; 142) respectif, sur une plus grande partie dans la position de protection
que dans la position de dégagement, et le dispositif d'écran de protection, dans le
cas de son agencement dans un emplacement de stockage de travée de transport (34),
dégageant, dans la position de dégagement, la section transversale de la travée de
transport (22, 26) au moins dans la mesure de l'étendue du dispositif de transport
(40, 42; 132) susceptible de s'y déplacer.
13. Installation de stationnement selon la revendication 12, caractérisée en ce que les dispositifs de stockage (60; 142) comprennent chacun au moins une partie de support
(64; 136), sur laquelle le dispositif d'écran de protection (112) respectif est monté
de manière coulissante dans la direction transversale du dispositif de stockage (60;
142).
14. Installation de stationnement selon la revendication 13, caractérisée en ce que ladite au moins une partie de support (64; 136) respective, est agencée de manière
centrale dans la direction transversale du dispositif de stockage (60; 142) respectif,
et le dispositif d'écran de protection mobile (112) respectif comprend deux éléments
d'écran de protection (114), qui, à partir de ladite au moins une partie de support
(64; 136), peuvent être transférés, selon des directions mutuellement opposées, de
la position de dégagement à la position de protection, et inversement.
15. Installation de stationnement selon l'une des revendications 5 à 14, caractérisée en ce que l'installation de stationnement (10) comprend au moins un système d'évacuation d'eau
(88) destiné à évacuer du liquide des dispositifs d'écran de protection (76).
16. Installation de stationnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'à au moins une partie des dispositifs de stockage (60; 142), sont associées des palettes
(150) pouvant être positionnées sur eux de manière amovible et destinées à recevoir
des véhicules automobiles (30), et qui, dans la travée de transport (22, 26), peuvent
être transférées du dispositif de stockage (60; 142) respectivement considéré au dispositif
de transport (40, 42; 132) respectif, et inversement, par passage réciproque de l'un
à l'autre.
17. Installation de stationnement selon la revendication 16, caractérisée en ce que l'installation de stationnement (10; 110; 130) comprend un système de commande (52),
qui provoque le transport de la palette (150) respectivement considérée vers le dispositif
de stockage (60; 142) qui lui est associé, dans le cas où aucun véhicule automobile
(30) est positionné sur la palette (150).