[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine, bei der eine Warenbahn
taktweise transportiert wird mit:
- einer Tiefziehstation, die pro Takt ein Format von mehreren Verpackungsmulden in die
Warenbahn formt,
- einer Füllstation, in der ein Verpackungsgut in jede Verpackungsmulde gefüllt wird,
- einer Siegelstation, die eine Oberwarenbahn auf der Warenbahn stoffschlüssig befestigt,
wobei vor der stoffschlüssigen Verbindung die Verpackungsmulde ent- und begast wird
und
- einer Schneideinrichtung, die die so fertiggestellten Verpackungen aus den Warenbahnen
vereinzelt.
[0002] Die gattungsgemäße Verpackungsmaschine ist aus dem Stand der Technik, beispielsweise
der
DE2421531A1, bekannt. An derartigen Verpackungsmaschinen werden heutzutage immer höhere Qualitätsanforderungen
gestellt. Gleichzeitig müssen die jeweiligen Verpackungen immer günstiger hergestellt
werden.
[0003] Es war deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung existierende Verpackungsmaschinen
zu verbessern und/oder Verpackungen günstiger herstellen zu können.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst mit einer Verpackungsmaschine, bei der eine Warenbahn taktweise
transportiert wird mit
- einer Tiefziehstation, die pro Takt ein Format von mehreren Verpackungsmulden in die
Warenbahn formt,
- einer Füllstation, in der ein Verpackungsgut in jede Verpackungsmulde gefüllt wird,
- einer Siegelstation, die eine Oberwarenbahn auf der Warenbahn stoffschlüssig befestigt,
wobei vor der stoffschlüssigen Verbindung die Verpackungsmulde ent- und begast wird
und
- einer Schneideinrichtung, die die so fertiggestellten Verpackungen aus den Warenbahnen
vereinzelt,
wobei sie ein Begasungsmittel und ein Entgasungsmittel aufweist, mit dem die einzelnen
Verpackungsmulden eines Formates individuell be- und entgasbar sind und wobei sie
ein Mittel aufweist, mit dem der Füllstand des Verpackungsgutes in der jeweiligen
Verpackungsmulde ermittelt wird, wobei in dem Begasungsmittel und in dem Entgasungsmittel
pro Verpackungsmulde eines Formates jeweils ein Absperrorgan vorgesehen ist und die
Verpackungsmaschine eine Regelung aufweist, die die Absperrorgane aufgrund des jeweiligen
Füllstandes in der Verpackungsmulde regelt.
[0005] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine. Bei dieser Verpackungsmaschine
handelt es sich vorzugsweise um eine sogenannte FFS-Verpackungsmaschine, d. h. eine
sogenannte Form-Fill-Seal-Verpackungsmaschine.
[0006] Bei einer derartigen Verpackungsmaschine wird eine Warenbahn taktweise entlang der
Verpackungsmaschine transportiert. Bei jedem Takt wird ein Format bestehend aus mehreren
Verpackungsmulden in eine Warenbahn, in der Regel einer Kunststofffolienbahn, beispielsweise
durch Tiefziehen, geformt und nach dem Füllen der jeweiligen Verpackungsmulde mit
einem Verpackungsgut, werden sie in einer Siegelstation mit einer Oberwarenbahn, bei
der es sich in der Regel ebenfalls um eine Kunststofffolienbahn handelt, verschlossen.
Dabei wird die Oberwarenbahn stoffschlüssig insbesondere durch Siegeln mit der Unterwarenbahn
verbunden. Vor dieser Verbindung werden die Verpackungsmulden nun erfindungsgemäß
ent- und begast, wobei beim Entgasen ein gewisses Vakuum, d. h. ein gewisser Unterdruck
in der Verpackungsmulde erzeugt wird. Beim Begasen erfolgt ein Gasaustausch in der
Verpackungsmulde, d. h. die Atmosphäre der Verpackungsmulde wird durch ein Austauschgas
zumindest teilweise ersetzt. Dieser Gasaustausch kann sich an eine Entgasung der Verpackungsmulde
anschließen. Bei dem Austauschgas kann es sich beispielsweise um Stickstoff, Kohlendioxid,
Argon oder Sauerstoff oder eine Mischung aus diesen oder anderen Gasen handeln. Nachdem
die Oberwarenbahn stoffschlüssig an der Unterwarenbahn angeordnet ist, werden die
so fertiggestellten Verpackungen anschließend aus den Warenbahnen vereinzelt. Dabei
kann die Oberwarenbahn getrennt von der Unterwarenbahn durchtrennt werden. Es ist
jedoch auch möglich die beiden Warenbahnen gleichzeitig zu durchtrennen.
[0007] Erfindungsgemäß weist die Verpackungsmaschine ein Be- und ein Entgasungsmittel auf,
mit dem die einzelnen Verpackungsmulden eines Formates individuell be- und entgast
werden können. Vorzugsweise ist es möglich alle Verpackungsmulden jeweils unterschiedlich
zu be- und entgasen. Dadurch ist es möglich, individuell den in der jeweiligen Verpackungsmulde
herrschenden Bedingungen Rechnung zu tragen. Folglich kann die Ent- und/oder Begasungszeit
verkürzt werden und das Volumen, das beim Entgasen der Verpackungsmulde entnommen
bzw. beim Begasen in die Verpackungsmulde eingeblasen wird, kann reduziert werden.
Die jeweiligen Verpackungen lassen sich dadurch preiswerter und/oder schneller und/oder
mit höherer Qualität herstellen. Des Weiteren kann der in der jeweiligen Verpackungsmulde
erzeugte Unterdruck bzw. die der jeweiligen Verpackungsmulde zugeführte Gasmenge erfasst
und genau protokolliert werden, was bei einem Qualitätsmonitoring von großer Bedeutung
sein kann.
[0008] Vorzugsweise sind das Begasungs- und das Entgasungsmittel als eine Einheit vorgesehen.
[0009] Wie bereits oben erwähnt, werden pro Takt eine Mehrzahl von Verpackungsmulden in
die Unterwarenbahn eingeformt, befüllt und dann verschlossen. Ein derartiges Format
weist mindestens eine Spalte auf, wobei eine Spalte über mehrere, quer zur Transportrichtung
der Unterwarenbahn angeordnete Verpackungsmulden verfügt. Vorzugsweise weist ein derartiges
Format eine Mehrzahl derartiger Spalten, die bezogen auf die Transportrichtung der
Unterwarenbahn hintereinander angeordnet sind, auf. Ein Format verfügt außerdem über
mehrere Reihen an Verpackungsmulden, die parallel zu der Transportrichtung der Unterwarenbahn
angeordnet sind.
[0010] Es ist nun vorgesehen, dass in dem Begasungs- und in dem Entgasungsmittel pro Verpackungsmulde
eines Formates jeweils ein Absperrorgan, beispielsweise ein Ventil, vorgesehen ist.
Mit diesem Absperrorgan ist es beispielweise möglich das Gasvolumen, das der Verpackungsmulde
entnommen, bzw. das in die Verpackungsmulde eingeblasen wird, individuell festzulegen.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die
Verpackungsmaschine ein Messmittel, vorzugsweise ein Messmittel pro Verpackungsmulde,
ein Messmittel pro Reihe und/oder ein Messmittel pro Spalte eines Formates auf, mit
dem jeweils der Druck und/oder die Konzentration mindestens einer Gaskomponente in
der/den Verpackungsmulden feststellbar ist.
[0012] Weiterhin ist die erfindungsgemäße Verpackungsmaschine mit einer Regelung versehen,
die beispielsweise das Absperrorgan regelt. Insbesondere erfolgt diese Regelung aufgrund
eines oder mehrerer Signale der Messmittel.
[0013] Weiterhin weist die erfindungsgemäße Verpackungsmaschine ein Mittel auf, mit dem
der Füllstand des Verpackungsgutes in der jeweiligen Verpackungsmulde und/oder die
Füllmenge des Verpackungsgutes innerhalb der jeweiligen Verpackungsmulde feststellbar
ist. In Abhängigkeit von diesem Messsignal wird dann das Absperrorgan geregelt werden,
um das Gasvolumen, das der jeweiligen Verpackungsmulde entnommen bzw. zugeführt wird,
individuell zu regeln.
[0014] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Begasungs- und Entgasungsmittel um ein Austauschteil,
das bei einem Formatwechsel ausgetauscht wird. Durch diese bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es möglich bei einem Formatwechsel ebenfalls das Be-
bzw. Entgasungsmittel auszutauschen, damit ein dem jeweiligen Format angepasstes Be-
und Entgasungsmittel eingesetzt werden kann. Vorzugsweise ist das Be- oder Entgasungsmittel
mittels eines Schnellverschlusses an der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine vorgesehen.
[0015] Im Folgenden werden die Erfindungen anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert. Diese Erläuterungen
sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht
ein. Die Erläuterungen gelten für alle Gegenstände der vorliegenden Erfindung gleichermaßen.
Figur 1 zeigt die erfindungsgemäße Verpackungsmaschine.
Figur 2 zeigt die Siegelstation der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine.
Figur 3 zeigt das Ent- bzw. Begasungsmittels der Siegelstation gemäß Figur 2.
[0016] Figur 1 zeigt die erfindungsgemäße Verpackungsmaschine 1, die eine Tiefziehstation
2, eine Füllstation 7 sowie eine Siegelstation 19 aufweist. Eine Warenbahn 8, hier
eine Kunststofffolienbahn 8, die sogenannte Unterbahn, wird von einer Vorratsrolle
abgezogen und taktweise, entlang der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine von rechts
nach links transportiert. Bei einem Takt wird die Warenbahn 8 um eine Formatlänge
weitertransportiert. Dafür weist die Verpackungsmaschine zwei Transportmittel, in
dem vorliegenden Fall jeweils zwei Endlosketten, auf, die rechts und links von der
Folienbahn angeordnet sind. Sowohl am Anfang als auch am Ende der Verpackungsmaschine
ist für jede Kette jeweils mindestens ein Zahnrad vorgesehen, um das die jeweilige
Kette umgelenkt wird. Mindestens eines dieser Zahnrader ist angetrieben. Die Zahnräder
im Eingangsbereich und/oder im Ausgangsbereich können miteinander, vorzugsweise durch
eine starre Welle, verbunden sein. Jedes Transportmittel weist eine Vielzahl von Klemmmitteln
auf, die die Warenbahn 8 im Einlaufbereich 26 klemmend ergreifen und die Bewegung
des Transportmittels auf die Unterfolie 8 übertragen. Im Auslaufbereich der Verpackungsmaschine
wird die klemmende Verbindung zwischen dem Transportmittel und der Warenbahn 8 wieder
gelöst. In der Tiefziehstation 2, die über ein Oberwerkzeug 3 und ein Unterwerkzeug
4 verfügt, das die Form der herzustellenden Verpackungsmulde aufweist, werden die
Verpackungsmulden 6 in die Folienbahn 8 eingeformt. Das Unterwerkzeug 4 ist auf einem
Hubtisch 5 angeordnet, der, wie durch den Doppelpfeil symbolisiert wird, vertikal
verstellbar ist. Vor jedem Folienvorschub wird das Unterwerkzeug 4 abgesenkt und danach
wieder angehoben. Im weiteren Verlauf der Verpackungsmaschine werden die Verpackungsmulden
dann in der Füllstation 7 mit dem Verpackungsgut 16 befüllt. In der sich daran anschließenden
Siegelstation 19, die ebenfalls aus einem Oberwerkzeug 12 und einem vertikal verstellbaren
Unterwerkzeug 11 besteht, wird eine Oberfolie 14 stoffschlüssig, vorzugsweise durch
Siegeln, an der Warenbahn 8 befestigt. Auch in der Siegelstation werden das Oberwerkzeug
und/oder das Unterwerkzeug vor und nach jedem Folientransport abgesenkt bzw. angehoben.
Vor dem Siegeln der Oberfolie 1 an die Unterfolie 8 wird in der befüllten Verpackungsmulde
ein gewisser Unterdruck erzeugt und/oder es erfolgt ein Gasaustausch. Die Erzeugung
des Unterdrucks bzw. der Gasaustausch erfolgen vorzugsweise während sich die jeweilige
Verpackungsmulde innerhalb der Siegelstation befindet, vorzugsweise unmittelbar, bevor
die Siegelwerkzeuge 11, 12 gegeneinander gepresst werden. Auch die Oberfolie 14 kann
in Transportmitteln geführt sein bzw. von Transportketten transportiert werden, wobei
sich diese Transportmittel dann nur von der Siegelstation und ggf. stromabwärts erstrecken.
Ansonsten gelten die Ausführungen, die zu dem Transportmitteln der Unterfolie gemacht
wurden. Im weiteren Verlauf der Verpackungsmaschine werden die fertiggestellten Verpackungen
vereinzelt, was in dem vorliegenden Fall mit dem Querschneider 25 und dem Längsschneider
27 erfolgt. Der Querschneider 25 ist in dem vorliegenden Fall ebenfalls mit einer
Hubeinrichtung 9 anhebbar bzw. absenkbar.
[0017] Figur 2 zeigt die Siegelstation der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine, bei der
eine Oberfolienbahn auf die befüllten Verpackungsmulden 6 gesiegelt wird. Die noch
nicht mit einer Deckelfolie verschlossenen Verpackungsmulden sind mit dem Bezugszeichen
6 die bereits verschlossenen Verpackungsmulden mit dem Bezugszeichen 6' versehen.
Der Darstellung gemäß Figur 2 ist ebenfalls zu entnehmen, dass diese Verpackungsmaschine
taktweise arbeitet, wobei bei jedem Takt ein Format 15, das in dem vorliegenden Fall
aus drei Reihen 24 und drei Spalten 18 von Verpackungsmulden besteht, um ein gewisses
Maß insbesondere um die Länge des Formates 15 weiter transportiert wird. Die Transportrichtung
ist durch einen Pfeil symbolisiert. Bevor die jeweilige Verpackungsmulde mit der Deckelfolie
verschlossen wird, wird erfindungsgemäß Luft aus den Verpackungsmulden abgesaugt.
Dies erfolgt in dem vorliegenden Fall mit einem Entgasungsmittel 17. Dieses Entgasungsmittel
17 ist erfindungsgemäß so ausgeführt, dass das Gasvolumen, das der jeweiligen Verpackungsmulde
entnommen wird, individuell geregelt werden kann. Des Weiteren weist die erfindungsgemäße
Verpackungsmaschine in dem vorliegenden Fall ein Begasungsmittel 13 auf, das identisch
oder ähnlich wie das Entgasungsmittel 17 aufgebaut sein kann. Es ist jedoch auch möglich
die Entgasung und die Begasung mit demselben Mittel durchzuführen. Auch bei dem Begasungsmittel
ist es möglich, die der jeweiligen Verpackungsmulde zugeführte Gasmenge und/oder die
der jeweiligen Verpackungsmulde zugeführte Gaszusammensetzung jeweils individuell
einzustellen.
[0018] Figur 3 zeigt Details des Ent- bzw. Begasungsmittels 17, 13. Dieses ist in dem vorliegenden
Fall als Baum 20 mit mehreren Ästen vorgesehen, wobei in dem vorliegenden Fall ein
Ast pro Spalte vorgesehen ist. Der Fachmann versteht, dass es beispielsweise auch
möglich ist einen Ast pro Reihe zur Verfügung zu stellen. In dem vorliegenden Fall
ist jeder Verpackungsmulde eine Düse 21 zugeordnet, der ein Ventil 22 vorgeschaltet
ist, so dass die Gasmenge, die der jeweiligen Verpackungsmulde entnommen bzw. zugeführt
wird, individuell einstellbar ist. Das Ventil 22 wird von einer Regelung geregelt.
Diese Regelung kann so vorgesehen sein, dass das Ventil 22 lediglich geöffnet oder
geschlossen wird. Die Regelung kann aber auch so vorgesehen sein, dass mittels des
Ventils 22 der Unterdruck, mit dem das Gasvolumen aus der jeweiligen Verpackungsmulde
abgesaugt bzw. der Überdruck, mit dem das Austauschgas in die Verpackungsmulde eingeblasen
wird, einstellbar ist. Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Verpackungsmaschine
pro Verpackungsmulde ein Messmittel, beispielsweise einen Drucksensor und/oder einen
Sensor, mit dem zumindest die Konzentration einer Gaskomponente des Gases innerhalb
der Verpackungsmulde feststellbar ist, auf. Anhand dieses Signals wird vorzugsweise
jeweils das Ventil 22 geregelt.
Bezugszeichenliste:
[0019]
- 1
- Verpackungsmaschine
- 2
- Tiefziehstation
- 3
- Oberwerkzeug der Tiefziehstation
- 4
- Unterwerkzeug der Tiefziehstation
- 5
- Hubtisch, Träger eines Werkzeugs der Siegel- , Tiefziehstation und/oder der Schneideinrichtung
- 6, 6'
- Verpackungsmulde
- 7
- Füllstation
- 8
- Unterwarenbahn, Unterfolienbahn
- 9
- Hubeinrichtung
- 10
- Rahmen
- 11
- Unterwerkzeug der Siegelstation
- 12
- Oberwerkzeug der Siegelstation
- 13
- Begasungsmittel, Begasungsdüse
- 14
- Oberwarenbahn, Oberfolienbahn, Deckelfolie
- 15
- Format
- 16
- Verpackungsgut
- 17
- Entgasungsmittel
- 18
- Spalte
- 19
- Siegelstation
- 20
- Begasungs-, Entgasungsbaum
- 21
- Düse
- 22
- Ventil
- 23
- Strömungsrichtung
- 24
- Reihe
- 25
- Schneideinrichtung
- 26
- Einlaufbereich
- 27
- Längsschneider
1. Verpackungsmaschine (1), bei der eine Warenbahn (8) taktweise transportiert wird mit
- einer Tiefziehstation (2), die pro Takt ein Format (15) von mehreren Verpackungsmulden
(6) in die Warenbahn (8) formt,
- einer Füllstation, in der ein Verpackungsgut (16) in jede Verpackungsmulde gefüllt
wird,
- einer Siegelstation (19), die eine Oberwarenbahn (14) auf der Warenbahn (8) stoffschlüssig
befestigt, wobei vor der stoffschlüssigen Verbindung die Verpackungsmulde ent- und
begast wird und
- einer Schneideinrichtung (27), die die so fertiggestellten Verpackungen aus den
Warenbahnen (8, 14) vereinzelt,
dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Begasungsmittel (13) und ein Entgasungsmittel (17) aufweist, mit dem die
einzelnen Verpackungsmulden eines Formates (15) individuell be- und entgasbar sind
und wobei sie ein Mittel aufweist, mit dem der Füllstand des Verpackungsgutes (16)
in der jeweiligen Verpackungsmulde ermittelt wird, wobei in dem Begasungsmittel (13)
und in dem Entgasungsmittel (17) pro Verpackungsmulde, eines Formates jeweils ein
Absperrorgan (22) vorgesehen ist und die Verpackungsmaschine eine Regelung aufweist,
die die Absperrorgane (22) aufgrund des jeweiligen Füllstandes in der Verpackungsmulde
regelt.
2. Verpackungsmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Begasungsmittel (13) und das Entgasungsmittel (17) in einer Einheit vorgesehen
sind.
3. Verpackungsmaschine (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Meßmittel, vorzugsweise pro Verpackungsmulde, pro Reihe (24) und/oder pro
Spalte (18) eines Formates aufweist, mit dem jeweils der Druck und/oder die Konzentration
mindestens einer Gaskomponente in der/den Verpackungsmulde(n) feststellbar ist.
4. Verpackungsmachine (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Begasungsmittel (13) und/oder das Entgasungsmittel (17) ein Austauschteil ist,
das bei einem Formatwechsel austauschbar ist.
1. Packaging machine (1), in which a material web (8) is transported cyclically, comprising
- a thermoforming station (2), which, during each cycle, forms a pattern (15) of a
plurality of packaging wells (6) in the material web (8),
- a filling station, in which a product to be packaged (16) is filled into each packaging
well,
- a sealing station (19), which integrally bonds an upper material web (14) to the
material web (8), wherein, prior to the integral bond being made, the packaging well
is degassed and gassed, and
- a cutting device (27), which separates the packagings thus produced from the material
webs (8, 14),
characterized in that said packaging machine has a gassing means (13) and a degassing means (17), with
which the individual packaging wells within a pattern (15) can be gassed and degassed
individually, and wherein it has a means with which the fill level of the product
to be packaged (16) in the respective packaging well is established, wherein one shut-off
member (22) is provided in the gassing means (13) and in the degassing means (17)
per packaging well within a pattern, and the packaging machine has a controller which
controls the shut-off members (22) on the basis of the respective fill level in the
packaging well.
2. Packaging machine (1) according to Claim 1, characterized in that the gassing means (13) and the degassing means (17) are provided in one unit.
3. Packaging machine (1) according to either of the preceding claims, characterized in that it has a measurement means, preferably per packaging well, per row (24) and/or per
column (18) within a pattern, with which the pressure and/or the concentration of
at least one gas component in the packaging well(s) can be determined.
4. Packaging machine (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the gassing means (13) and/or the degassing means (17) is an exchange part that can
be exchanged in the event of a pattern change.
1. Machine à emballer (1), dans laquelle une bande de matériau (8) est transportée par
impulsions, comportant
- un poste d'emboutissage (2) qui forme par impulsion un format (15) de plusieurs
alvéoles d'emballage (6) dans la bande de matériau (8),
- un poste de remplissage, dans lequel un article à emballer (16) est mis dans chaque
alvéole d'emballage,
- un poste de scellement (19) qui fixe une bande de dessus de produit (14) sur la
bande de matériau (8) par correspondance physique, l'alvéole d'emballage étant purgée
ou alimentée en gaz avant la liaison par correspondance physique et
- un dispositif de coupe (27) qui détache les emballages ainsi réalisés de la bande
de matériau (8, 14),
caractérisée en ce qu'elle présente un moyen d'apport de gaz (13) et un moyen de purge de gaz (17) qui permet
d'alimenter en gaz ou de purger individuellement les alvéoles d'emballage distinctes
d'un format (15), et
en ce qu'elle présente un moyen qui permet de déterminer l'état de remplissage par l'article
à emballer (16) dans l'alvéole d'emballage respective, un organe de blocage (22) étant
prévu respectivement dans le moyen d'alimentation en gaz (13) et le moyen de purge
de gaz (17) par alvéole d'emballage d'un format et la machine à emballer présentant
un régulateur qui régule les organes de blocage (22), de préférence sur la base de
l'état de remplissage respectif dans l'alvéole d'emballage.
2. Machine à emballer (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen d'alimentation en gaz (13) et le moyen de purge de gaz (17) sont prévus
dans une unité.
3. Machine à emballer (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle présente un moyen de mesure, de préférence par alvéole d'emballage, par rangée
(24) et/ou par colonne (18) d'un format et grâce auquel la pression et/ou la concentration
d'au moins un composant gazeux peuvent être constatées dans la ou les alvéoles d'emballage.
4. Machine à emballer (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen d'alimentation en gaz (13) et/ou le moyen de purge de gaz (17) est une pièce
échangeable qui peut être changée en cas de changement de format.