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(11) |
EP 2 668 403 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.2020 Patentblatt 2020/12 |
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Anmeldetag: 17.01.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/000166 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/100915 (02.08.2012 Gazette 2012/31) |
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VORRICHTUNG ZUM ÜBERTRAGEN EINES HYDRAULISCHEN ARBEITSDRUCKES IN EINER DRUCKFLÜSSIGKEIT
ZUR DRUCKBETÄTIGUNG HYDRAULISCHER EINRICHTUNGEN VON TIEFSEEANLAGEN
DEVICE FOR TRANSMITTING A HYDRAULIC WORKING PRESSURE IN A FLUID FOR ACTUATING HYDRAULIC
DEVICES IN DEEP SEAWATER
DISPOSITIF POUR TRANSMETTRE, PAR UN FLUIDE, UNE PRESSION HYDRAULIQUE DE TRAVAIL POUR
ACTIONNER UN DISPOSITIF HYDRAULIQUE EN EAU PROFONDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
25.01.2011 DE 102011009276
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.2013 Patentblatt 2013/49 |
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Patentinhaber: Hydac Technology GmbH |
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66280 Sulzbach/Saar (DE) |
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Erfinder: |
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- GROBEN, Martin
66280 Sulzbach (DE)
- BETZLER, Elmar
54298 Igel (DE)
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Vertreter: Bartels und Partner, Patentanwälte |
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Lange Strasse 51 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2007/045260 US-A1- 2004 108 008
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US-A1- 2003 037 544 US-B1- 6 202 753
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen eines hydraulischen Arbeitsdruckes
in einer Druckflüssigkeit zur Druckbetätigung hydraulischer Einrichtungen von Tiefseeanlagen
mit den Merkmalen im Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Die zunehmende Verknappung der Ressourcen zwingt zu immer größeren Anstrengungen
für die Gewinnung von Rohstoffen und Energieträgern. Dies führt dazu, dass Bohrungen
zur Gewinnung von Öl oder Gas in immer größeren Meerestiefen durchgeführt werden.
Für den sicheren Betrieb derartiger Tiefwasserbohrungen, die von Bohrplattformen oder
Bohrschiffen durchgeführt werden, sind am Meeresboden umfangreiche Sicherheitsanlagen
vorgesehen, die dem Übergangsbereich zwischen Bohrloch und Bohrrohr oder Förderrohr
funktional zugeordnet sind. Ein wichtiges, zum Sicherheitsstandard derartiger Tiefwasserbohrungen
gehörendes Anlagenteil ist hierbei ein sog. "Blow-out-Preventer" (BOP), eine Einrichtung,
die in einem Gefahrenfalle einen Schnellverschluss am Bohrlochausgang und/oder Bohrrohr
und/oder Förderrohr bewirkt. Für eine sichere Funktion muss sichergestellt sein, dass
zur hydraulischen Betätigung Druckflüssigkeit mit einem entsprechend hohen Arbeitsdruck
zur Verfügung steht.
[0003] Um die Schwierigkeiten zu vermeiden, die überwunden werden müssen, um eine Druckflüssigkeit
mit einem ausreichend hohen Arbeitsdruck und in ausreichender Menge von einer Bohrplattform
oder einem Bohrschiff von der Wasseroberfläche aus zum entsprechend tief gelegenen
Meeresboden zu transportieren, ist es bereits Stand der Technik, vgl.
US 6 418 970 B1, mittels einer Vorrichtung der eingangs genannten Art den zur Betätigung entsprechender
Tiefseeanlagen erforderlichen hydraulischen Arbeitsdruck am Ort der Tiefseeanlage
selbst bereit zu stellen, indem mit Hilfe des umgebenden Druckes der Tiefsee, also
mit dem hohen Druck des Tiefwassers, der benötigte hydraulische Arbeitsdruck erzeugt
wird, indem in einer Zylinderanordnung eine Kolbenanordnung mit dem Umgebungsdruck
der Tiefsee beaufschlagt und durch die dadurch bewirkte Kolbenbewegung in einem Druckraum
der Zylinderanordnung der hydraulische Arbeitsdruck erzeugt wird.
[0004] Trotz der Vorteile, die durch die Erzeugung oder die Übertragung des Arbeitsdruckes
am Ort erwachsen, sind die Betriebseigenschaften der bekannten Vorrichtung nicht zufriedenstellend.
Die Benutzung des Seewassers zum Betrieb der Zylinderanordnung ist in mehrerer Hinsicht
problematisch. Zum einen besteht die Gefahr der Verschmutzung durch Eintritt von Sedimentpartikeln
und dergleichen oder durch Mikroorganismen, die zusammen mit dem Seewasser eingebracht
werden. Zum anderen ergeben sich Beeinträchtigungen aufgrund des äußerst korrosiv
wirkenden Seewassers. Um letzterem entgegen zu wirken, ist es beim Stand der Technik
erforderlich, die Zylinderanordnung mit geeigneten Auskleidungen zu versehen und/oder
aus entsprechend korrosionsfesten Materialien herzustellen, um die Korrosion und/oder
den durch Anlagerungen erhöhten Reibungskoeffizienten bei Kolbenbewegungen zu verringern.
Trotz dieser Maßnahmen ergeben sich Schwierigkeiten durch Ablagerungen, beispielsweise
Kalziumstearat, aus dem Salzwasser.
[0005] US 6 202 753 B1 offenbart eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen eines hydraulischen Arbeitsdruckes
in einer Druckflüssigkeit zur Druckbetätigung hydraulischer Einrichtungen von Tiefseeanlagen,
insbesondere Tiefwasserbohrungen, wobei in einer Zylinderanordnung ein erster Druckraum
für die Druckflüssigkeit, eine zur Veränderung des Volumens dieses Druckraumes bewegbare
Kolbenanordnung sowie zumindest ein zweiter Druckraum vorhanden sind, der für eine
den Arbeitsdruck im ersten Druckraum erzeugende Bewegung der Kolbenanordnung mit dem
Umgebungsdruck der Tiefsee beaufschlagbar ist, wobei ein der Zylinderanordnung zugeordneter
Druckspeicher vorhanden ist, dessen bewegliches Trennelement den zweiten Druckraum
mit dem Tiefseedruck beaufschlagt, wobei die Zylinderanordnung zwei zueinander koaxiale,
durch einen zwischen ihnen befindlichen Trennkörper voneinander getrennte Zylinderteile
für je einen Kolben aufweist, die über eine durch den Trennkörper abgedichtet hindurch
geführte Kolbenstange miteinander verbunden sind und die beidseits an je einen der
Druckräume angrenzen, wobei sich der erste und der zweite Druckraum jeweils zwischen
dem Trennkörper und dem einen beziehungsweise dem anderen Kolben befinden, wobei sich
zwischen dem den ersten Druckraum begrenzenden Kolben und dem geschlossenen Ende des
betreffenden Zylinderteils ein Vorspann-Druckraum für unter Vorspanndruck stehendes
Gas, wie Stickstoff, befindet, und wobei ein Druckspeicher in Form eines Blasenspeichers
oder Hydrospeichers vorgesehen ist.
[0007] Ausgehend von dieser Problematik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Vorrichtung
der betrachteten Art zur Verfügung zu stellen, die unter Beibehaltung der Vorteile,
wie sie aus der Übertragung des Arbeitsdruckes an Ort und Stelle erwachsen, eine verbesserte
Betriebssicherheit gewährleistet.
[0008] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch eine Vorrichtung gelöst, die die Merkmale
des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist.
[0009] Eine wesentliche Besonderheit der Erfindung ist gemäß dem Kennzeichen von Patentanspruch
1, dass das bewegliche Trennelement des Druckspeichers einen mit dem Seewasser verbundenen
Raum von einem Betätigungsraum trennt, der ein Betätigungsfluid enthält und mit dem
zweiten Druckraum in Verbindung ist, und dass der Blasenspeicher oder Hydrospeicher
ein korrosionsfestes Speichergehäuse in Form eines langgestreckten Speicherzylinders
besitzt, der zur Zylinderanordnung parallel und benachbart angeordnet ist und sich
entlang des den zweiten Druckraum enthaltenden Zylinderteils über dessen Gesamtlänge
erstreckt.
[0010] Der Arbeitsdruck in der Zylinderanordnung wird nicht mittels des auf die Kolbenanordnung
unmittelbar einwirkenden Seewassers erzeugt oder übertragen, sondern ein Druckspeicher
ist der Zylinderanordnung vorgeschaltet, aus dem der Zylinderanordnung ein Betätigungsfluid,
das unter dem Tiefseedruck steht, zuführbar ist. Zu diesem Zweck weist der Druckspeicher
einen mit dem Seewasser verbundenen Raum auf, der durch ein bewegliches Trennelement
von dem das Betätigungsfluid enthaltenden Raum getrennt ist, der mit dem entsprechenden
Druckraum der Zylinderanordnung in Verbindung ist, um diesen mittels des Betätigungsfluids
mit dem Tiefseedruck zu beaufschlagen und so die Kolbenbewegung zu bewirken, die den
Arbeitsdruck erzeugt. Im Unterschied zum Stand der Technik ist somit lediglich ein
Raum des Druckspeichers mit dem korrosiven und möglicherweise mit Problemstoffen belasteten
Seewasser in Berührung, während die Zylinderanordnung selbst dank des vorgeschalteten
Druckspeichers vom Seewasser separiert, trotzdem jedoch vom Tiefseedruck beaufschlagt
ist, weil das bewegliche Trennelement des Druckspeichers das Betätigungsfluid mit
dem jeweiligen vorliegenden Tiefseedruck vorspannt.
[0011] Es ist ein Blasenspeicher oder Hydrospeicher vorgesehen, der vorteilhafterweise mit
einer Blase, beispielsweise aus Kunststoff oder einem synthetischen Kautschuk, ausgerüstet
ist.
[0012] Hinsichtlich der Bauweise des Membranspeichers ist erfindungsgemäß die Anordnung
so getroffen, dass der Blasenspeicher oder Hydrospeicher ein Speichergehäuse in Form
eines langgestreckten Speicherzylinders besitzt, der zur Zylinderanordnung parallel
und benachbart angeordnet ist und sich entlang des den zweiten Druckraum enthaltenden
Zylinderteils über dessen Gesamtlänge erstreckt.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. In
vorteilhafter Weise kann der Druckspeicher ein gegen die Einwirkung von Seewasser
unempfindliches Trennelement aufweisen, wobei die mit Salzwasser in Berührung kommenden
Teile des vorgeschalteten Druckspeichers entweder aus nicht rostendem Stahl hergestellt
oder beschichtet sind.
[0014] In besonders vorteilhafter Weise kann als Betätigungsfluid im Druckspeicher eine
Wasser-Glykol-Mischung vorgesehen sein. Eine solche Flüssigkeit hat korrosionsverhindernde
Wirkung, wirkt reibungsvermindernd in der Art eines Schmiermittels und bietet gleichzeitig
einen Frostschutz, der die Gefahr von Störungen durch Vereisung ausschließt, die durch
Abkühlung bei Expansionsvorgängen auftreten könnte.
[0015] Um bei geschlossener Zylinderanordnung eine praktisch unbehinderte Kolbenbewegung
für die Erzeugung des Arbeitsdruckes zu ermöglichen, befindet sich vorzugsweise zwischen
dem den zweiten Druckraum begrenzenden Kolben und dem geschlossenen Ende des betreffenden
Zylinderteils ein Niederdruck-Druckraum für ein unter einem geringen Druck, vorzugsweise
Unterdruck, stehendes Gas, wie N
2.
[0016] Bei besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen ist ein mit dem Vorspann-Druckraum
verbundener Druckbehälter für das unter dem Vorspanndruck stehende Gas vorhanden.
Dadurch steht, zusätzlich zu dem Gasvolumen im Vorspann-Druckraum, für die Zylinderanordnung
das Gasvolumen des zusätzlichen Druckbehälters zur Verfügung, das die zur Erzeugung
des Arbeitsdruckes stattfindende Kolbenbewegung über den gesamten Hubweg des Kolbens
unterstützt.
[0017] Der Druckbehälter kann durch einen zylindrischen Rohrkörper gebildet sein, der zu
den Zylinderteilen der Zylinderanordnung parallel und benachbart angeordnet ist. Vorzugsweise
ist dabei der Durchmesser des Rohrkörpers größer als der Zylinderdurchmesser der Zylinderanordnung,
so dass ein verhältnismäßig großes Zusatzvolumen des unter Vorspanndruck stehenden
Gases vorhanden ist.
[0018] In vorteilhafter Weise kann hierbei in dem Endstück, das sich am geschlossenen Ende
des Vorspann-Druckraums befindet, eine Leitung gebildet sein, die über je eine Bohrung
im zugeordneten geschlossenen Ende des Rohrkörpers und im geschlossenen Ende des Vorspann-Druckraums
diesen mit dem Druckbehälter verbindet.
[0019] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematisch vereinfacht gezeichneten Längsschnitt eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
- Fig. 2
- eine ebenfalls vereinfachte perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels.
[0020] Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist für die Benutzung bei einem sog. "Blow-out-Preventer" (BOP) bestimmt, der als
Sicherheitsanlage bei einer Tiefwasserbohrung in großer Meerestiefe von beispielsweise
3600 m angeordnet ist. Für derartige Anwendungen kann die Vorrichtung eine beträchtliche
Baugröße haben. Die den Hauptteil der Vorrichtung bildende Zylinderanordnung, die
in der Zeichnung als Ganzes mit 1 bezeichnet ist, kann beispielsweise eine im Bereich
von 4 m gelegene Länge besitzen. Die Zylinderanordnung 1 ist in der Art eines Doppelkolbenspeichers
ausgebildet, mit einem ersten Zylinderteil 3 und einem zweiten Zylinderteil 5, die
zueinander koaxial angeordnet und über einen Trennkörper 7 miteinander verbunden sind,
der erstes Zylinderteil 3 und zweites Zylinderteil 5 gegeneinander abdichtet. Durch
den Trennkörper 7 erstreckt sich eine Kolbenstange 9, an der an einem Ende ein Kolben
11, der im ersten Zylinderteil 3 verschiebbar ist, und ein Kolben 13, der im zweiten
Zylinderteil 5 verschiebbar ist, befestigt sind. Die Kolbenstange 9 ist unter Abdichtung
durch den Trennkörper 7 geführt. Das Zylinderteil 3 ist endseitig durch ein Verschlussteil
15 und das Zylinderteil 5 durch ein Verschlussteil 17 abgeschlossen.
[0021] Bei dieser Bauweise definiert die Zylinderanordnung 1 vier innere Druckräume, nämlich
zwischen dem Trennkörper 7 und dem im zweiten Zylinderteil 5 gelegenen Kolben 13 einen
ersten Druckraum 19, der die Druckflüssigkeit enthält, die zur Betätigung des BOP
vorgesehen ist. Ein zwischen Trennkörper 7 und dem im ersten Zylinderteil 3 gelegenen
Kolben 11 befindlicher zweiter Druckraum 21 ist für das Betätigungsfluid vorgesehen,
das mittels eines Betätigungsdruckes, welcher durch den Umgebungsdruck der Tiefsee
erzeugt ist, die Kolbenbewegungen veranlasst, um im ersten Druckraum 19 den Arbeitsdruck
zu übertragen. Weiterhin befindet sich zwischen dem Verschlussteil 17 des zweiten
Zylinderteils 5 und dem zugeordneten Kolben 13 als dritter Druckraum ein Vorspann-Druckraum
23 und zwischen dem Verschlussteil 15 des ersten Zylinderteils 3 und dem zugeordneten
Kolben 11 als vierter Druckraum ein Niederdruck-Druckraum 25.
[0022] Wie die Figuren zeigen, ist neben der Zylinderanordnung 1, zu dieser parallel und
eng benachbart, ein Druckbehälter 27 in Form eines zylindrischen Rohrkörpers angeordnet,
der die gleiche Länge wie die Zylinderanordnung 1, jedoch einen größeren Durchmesser,
vorzugsweise den doppelten Durchmesser, derselben besitzt. Der Druckbehälter 27 ist
endseitig durch Verschlussteile 29 und 31 geschlossen. Die zueinander fluchtenden
geschlossenen Enden der Zylinderteile 3 und 5 sowie des Druckbehälters 27, also die
jeweiligen Verschlussteile 15 und 29 sowie 17 und 31, sind jeweils über ein Endstück
33 bzw. 35 miteinander verbunden. Der Druckbehälterraum 27 ist ferner über das Endstück
35 mit dem Vorspanndruckraum 23 verbunden.
[0023] Die Vorrichtung vervollständigt ein korrosionsfester Druckspeicher 37, beim Ausführungsbeispiel
in Form eines Blasenspeichers oder Hydrospeichers, mit einem langgestreckten kunststoffbeschichteten
Speichergehäuse 39, das sich entlang des Druckbehälters 27, zu diesem parallel und
benachbart, mit einer Länge erstreckt, die etwa der Länge des benachbarten ersten
Zylinderteils 3 entspricht. Die als Trennelement im Druckspeicher 27 befindliche Blase
oder Membrane 41 aus einem für Seewasser unempfindlichen Werkstoff, beispielsweise
Kunststoff oder Elastomer, trennt den Innenraum des Druckspeichers 37 in einen Betätigungsraum
43 und einen Seewasserraum 45, der über ein den Wassereintritt ermöglichendes Rückschlagventil
47, das in der Art eines Tellerventils ausgebildet ist, mit dem umgebenden Seewasser
in Verbindung ist. Der Betätigungsraum 43 ist über eine Druckleitung 49 mit einem
Betätigungseingang 51 verbunden, der über einen Kanal im Trennkörper 7 der Zylinderanordnung
1 mit dem ersten Druckraum 21 in Verbindung ist.
[0024] Für den Betrieb der Vorrichtung wird in einer Gasfüllung (N
2) des Niederdruck-Druckraums 25 über den Anschluss 53 ein niederer Gasdruck, vorzugsweise
Unterdruck, erzeugt. Als Betätigungsfluid im Betätigungsraum 43 des Blasenspeichers
oder Hydrospeichers 37 ist dieser mit einer Wasser-Glykol-Mischung befüllt. Bei einer
Wassertiefe von beispielsweise 3600 m, mit einem Wasserdruck von 360 bar im Seewasserraum
45 des Druckspeichers 37, ist demzufolge der erste Druckraum 21 über die Leitung 49
vom Druckspeicher 37 her durch das Betätigungsfluid mit einem Betätigungsdruck von
360 bar vorgespannt. Über einen Vorspannanschluss 55 am Endstück 35, das die Verschlussteile
17 und 31 am Zylinderteil 5 und am Druckbehälter 27 verbindet, sowie Leitungen 57
im Endstück 35 und Bohrungen 59 und 61 in den Verschlussteilen 31 bzw. 17 sind der
Druckspeicher 27 und damit der Vorspann-Druckraum 23 der Zylinderanordnung 1 mit einem
Vorspanndruck(N
2)-Gas befüllt. Bei einem Vorspanndruck im Bereich von 280 bar im Vorspann-Druckraum
23, dem Seewasserdruck im zweiten Druckraum 21 von beispielsweise 360 bar (3600 m
Wassertiefe) und einem Niederdruck-Druckraum 25 herrschenden Unterdruck, steht daher
für die Verschiebebewegung der Kolben 11, 13 in Fig. 1 nach links ein Druckniveau
von wesentlich mehr als 600 bar zur Verfügung, um im ersten Druckraum 19 in dem enthaltenen
Hydraulikfluid den Arbeitsdruck bereitzustellen, der somit auch am Arbeitsausgang
63 des Trennkörpers 7 zur Verfügung steht. Aufgrund des verhältnismäßig großen Volumens
des Vorspanngases, das dank des Vorratsvolumens im Druckbehälter 27 zur Verfügung
steht, kann der gesamte Kolbenhubweg von Vorspanndruck unterstützt erfolgen. Somit
ist die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht nur besonders betriebssicher,
weil dank des Druckspeichers 37 das Seewasser von der Zylinderanordnung 1 getrennt
ist, sondern die Erzeugung des hydraulischen Arbeitsdruckes erfolgt auch dank des
im Druckbehälter 27 zur Verfügung stehenden Vorratsvolumens des Vorspann-Gasdruckes
besonders effizient.
1. Vorrichtung zum Übertragen eines hydraulischen Arbeitsdruckes in einer Druckflüssigkeit
zur Druckbetätigung hydraulischer Einrichtungen von Tiefseeanlagen, insbesondere Tiefwasserbohrungen,
wobei in einer Zylinderanordnung (1) ein erster Druckraum (19) für die Druckflüssigkeit,
eine zur Veränderung des Volumens dieses Druckraumes (19) bewegbare Kolbenanordnung
(9, 11, 13) sowie zumindest ein zweiter Druckraum (21) vorhanden sind, der für eine
den Arbeitsdruck im ersten Druckraum (19) erzeugende Bewegung der Kolbenanordnung
(9, 11, 13) mit dem Umgebungsdruck der Tiefsee beaufschlagbar ist, wobei ein der Zylinderanordnung
(1) zugeordneter Druckspeicher (37) vorhanden ist, der ein Betätigungsfluid enthält
und mit dem zweiten Druckraum (21) in Verbindung ist, um diesen mittels des Betätigungsfluides
mit dem Tiefseedruck zu beaufschlagen, wobei die Zylinderanordnung (1) zwei zueinander
koaxiale, durch einen zwischen ihnen befindlichen Trennkörper (7) voneinander getrennte
Zylinderteile (3, 5) für je einen Kolben (11, 13) aufweist, die über eine durch den
Trennkörper (7) abgedichtet hindurch geführte Kolbenstange (9) miteinander verbunden
sind und die beidseits an je einen der Druckräume (19, 21) angrenzen, wobei sich der
erste (19) und der zweite Druckraum (21) jeweils zwischen dem Trennkörper (7) und
dem einen (13) beziehungsweise dem anderen Kolben (11) befinden, wobei sich zwischen
dem den ersten Druckraum (19) begrenzenden Kolben (13) und dem geschlossenen Ende
(17) des betreffenden Zylinderteils (5) ein Vorspann-Druckraum (23) für unter Vorspanndruck
stehendes Gas, wie Stickstoff (N2), befindet, dadurch gekennzeichnet dass der Druckspeicher ein Blasenspeicher oder ein Hydrospeicher ist, wobei das bewegliche
Trennelement (41) des Druckspeichers (37) einen mit dem Seewasser verbindbaren Raum
(45) von einem Betätigungsraum (43) trennt, der das Betätigungsfluid enthält und mit
dem zweiten Druckraum (21) in Verbindung ist, und dass der Blasenspeicher oder Hydrospeicher
(37) ein korrosionsfestes Speichergehäuse (39) in Form eines langgestreckten Speicherzylinders
besitzt, der zur Zylinderanordnung (1) parallel und benachbart angeordnet ist und
sich entlang des den zweiten Druckraum (21) enthaltenden Zylinderteils (3) über dessen
Gesamtlänge erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckspeicher (37) ein gegen die Einwirkung von Seewasser unempfindliches Trennelement
(41) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Betätigungsfluid im Druckspeicher (37) eine Wasser-Glykol-Mischung vorgesehen
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem den zweiten Druckraum (21) begrenzenden Kolben (11) und dem geschlossenen
Ende (15) des betreffenden Zylinderteils (3) ein Niederdruck-Druckraum (25) für ein
unter einem geringen Druck, vorzugsweise Unterdruck, stehendes Gas, wie N2, befindet.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Vorspann-Druckraum (23) verbundener Druckbehälter (27) für das unter
dem Vorspanndruck stehende Gas vorhanden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter durch einen zylindrischen Rohrkörper (27) gebildet ist, der zu
den Zylinderteilen (3, 5) der Zylinderanordnung (1) parallel und eng benachbart angeordnet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Rohrkörper (27) über die gesamte Länge der Zylinderanordnung (1) erstreckt,
und dass die zueinander fluchtenden, geschlossenen Enden (15, 17) der Zylinderteile
(3, 5) der Zylinderanordnung (1) und des Rohrkörpers (27) jeweils über ein Endstück
(33, 35) miteinander verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Endstück (35), das sich am geschlossenen Ende (17) des Vorspann-Druckraums
(23) befindet, eine Leitung (57) gebildet ist, die über je eine Bohrung (59, 61) im
zugeordneten geschlossenen Ende (31) des Rohrkörpers (27) und im geschlossenen Ende
(17) des Vorspann-Druckraums (23) diesen mit dem Druckbehälter (27) verbindet.
1. Device for transmitting a hydraulic working pressure in a hydraulic fluid for pressure-actuating
hydraulic devices of deep-sea systems, in particular deepwater wells, wherein a first
pressure chamber (19) for the hydraulic fluid, a movable piston assembly (9, 11, 13)
for changing the volume of said pressure chamber (19), and at least one second pressure
chamber (21) are present in a cylinder arrangement (1), it being possible to apply
the ambient pressure of the deep sea to said pressure chamber for a movement of the
piston assembly (9, 11, 13) which generates the working pressure in the first pressure
chamber (19),
wherein a pressure accumulator (37) associated with the cylinder arrangement (1) is
present, which pressure accumulator contains an actuating fluid and is in communication
with the second pressure chamber (21), in order to apply the deep-sea pressure to
said second pressure chamber by means of the actuating fluid,
wherein the cylinder arrangement (1) comprises two mutually coaxial cylinder portions
(3, 5), which are separated from each other by a separating body (7) located between
them, one for each piston (11, 13), said pistons being connected to each other via
a piston rod (9) guided in a sealed manner through a separating body (7) and on both
sides adjoining one of the pressure chambers (19, 21) in each case, wherein the first
(19) and the second pressure chamber (21) are each located between the separating
body (7) and the one (13) or the other piston (11) respectively, wherein a precharge
pressure chamber (23) for gas under precharge pressure, such as nitrogen (N2), is located between the piston (13) adjoining the first pressure chamber (19) and
the closed end (17) of the cylinder portion (5) concerned, characterised in that the pressure accumulator is a bladder accumulator or a hydraulic accumulator, wherein
the movable separating element (41) of the pressure accumulator (37) separates a chamber
(45) which can be connected to the seawater from an actuating chamber (43),
which contains the actuating fluid and is in communication with the second pressure
chamber (21), and in that the bladder accumulator or hydraulic accumulator (37) has a corrosion-resistant accumulator
housing (39) in the form of an elongated storage cylinder which is arranged parallel
and adjacent to the cylinder arrangement (1) and extends along the cylinder portion
(3) containing the second pressure chamber (21) over its entire length.
2. Device according to claim 1, characterised in that the pressure accumulator (37) comprises a separating element (41) which is resistant
to the action of seawater.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that a water/glycol mixture is provided as the actuating fluid in the pressure accumulator
(37).
4. Device according to one of the preceding claims, characterised in that a low-pressure pressure chamber (25) for a gas, such as N2, which is under a low pressure, preferably negative pressure, is located between
the piston (11) delimiting the second pressure chamber (21) and the closed end (15)
of the cylinder portion (3) concerned.
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that a pressure vessel (27) connected to the precharge pressure chamber (23) is present
for the gas under the precharge pressure.
6. Device according to claim 5, characterised in that the pressure vessel is formed by a cylindrical tube body (27) which is arranged parallel
and closely adjacent to the cylinder portions (3, 5) of the cylinder arrangement (1).
7. Device according to claim 6, characterised in that the tube body (27) extends over the entire length of the cylinder arrangement (1),
and in that the closed ends (15, 17) of the cylinder portions (3, 5) of the cylinder arrangement
(1), which are aligned with each other, and the tube body (27) are each connected
to each other via an end piece (33, 35).
8. Device according to claim 7, characterised in that a line (57) is formed in the end piece (35), located at the closed end (17) of the
precharge pressure chamber (23), said line connecting the tube body to the pressure
vessel (27) via a hole (59, 61) in the associated closed end (31) of the tube body
(27) and a hole in the closed end (17) of the precharge pressure chamber (23).
1. Installation de transmission d'une pression de travail hydraulique d'un liquide sous
pression pour l'actionnement par la pression de dispositifs hydrauliques d'installations
en eau profonde, notamment de forages en eau profonde, dans laquelle, dans un agencement
(1) de cylindre, il y a premier espace (19) sous pression pour le liquide sous pression,
un agencement (9, 11, 13) de piston mobile pour modifier le volume de cet espace (19)
sous pression, ainsi qu'au moins un deuxième espace (21) sous pression, qui, pour
un déplacement, donnant la pression de travail dans le premier espace (19) sous pression,
de l'agencement (9, 11, 13) de piston, peut être soumis à la pression ambiante de
l'eau profonde, dans laquelle il y a un accumulateur (37) de pression, qui est associé
à l'agencement (1) de cylindre, qui contient un fluide d'actionnement et qui est en
communication avec le deuxième espace (21) sous pression, afin de soumettre celui-ci
à la pression de l'eau profonde au moyen du fluide d'actionnement, dans laquelle l'agencement
(1) de cylindre a, pour chaque piston (11, 13), deux parties (3, 5) de cylindre, coaxiales
l'une à l'autre, séparées l'une de l'autre par un séparateur (7) se trouvant entre
elles, qui sont reliées l'une à l'autre par une tige (9) de piston traversant de manière
étanche le séparateur (7) et qui sont voisines des deux côtés, respectivement, de
l'un des espaces (19, 21) sous pression, le premier (19) et le deuxième espaces (21)
sous pression se trouvant, respectivement, entre le séparateur (7) et l'un (13) ou
l'autre piston (11), dans laquelle, entre le piston (13), délimitant le premier espace
(19) sous pression et l'extrémité (17) fermée de la partie (5) de cylindre concernée,
se trouve un espace (23) sous pression de précontrainte pour du gaz, comme de l'azote
(N2), se trouvant sous une pression de précontrainte,
caractérisée en ce que l'accumulateur de pression est un accumulateur à vessie ou un hydro-accumulateur,
le séparateur (41) mobile de l'accumulateur (37) de pression séparant un espace (45)
pouvant communiquer avec l'eau de mer d'un espace (43) d'actionnement, qui contient
le fluide d'actionnement et qui communique avec le deuxième espace (21) sous pression,
et en ce que l'accumulateur à vessie ou l'hydro-accumulateur (37) a une enveloppe (39) d'accumulateur,
qui résiste à la corrosion, sous la forme d'un cylindre accumulateur s'étendant en
longueur, qui est disposé parallèlement à l'agencement (1) de cylindre et en en étant
voisin et qui s'étend le long de la partie (3) du cylindre comportant le deuxième
espace (21) sous pression sur toute la longueur de cette partie.
2. Installation suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'accumulateur (37) de pression a un séparateur (41) insensible à l'action de l'eau
de mer.
3. Installation suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il est prévu un mélange eau-glycol comme fluide d'actionnement dans l'accumulateur
(37) de pression.
4. Installation suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'un espace (25) de pression sous basse pression, pour un gaz, comme N2, se trouvant sous une pression basse, de préférence en dépression, se trouve entre
le piston (11) délimitant le deuxième espace (21) sous pression et l'extrémité (15)
fermée de la partie (3) de cylindre concernée.
5. Installation suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'il y a un réservoir (27) sous pression pour le gaz sous la pression de précontrainte,
qui communique avec l'espace (23) sous la pression de précontrainte.
6. Installation suivant la revendication 5, caractérisée en ce que le récipient sous pression est formé d'une pièce (27) tubulaire cylindrique, qui
est disposée parallèlement aux parties (3, 5) de cylindre de l'agencement (1) de cylindre
et en en étant étroitement voisine.
7. Installation suivant la revendication 6, caractérisée en ce que la pièce (27) tubulaire s'étend sur toute la longueur de l'agencement (1) de cylindre
et en ce que les extrémités (15, 17) fermées, alignées l'une sur l'autre, des parties (3, 5) de
cylindre de l'agencement (1) de cylindre et de la pièce (27) tubulaire, sont reliées
entre elles, respectivement, par un embout (33, 35).
8. Installation suivant la revendication 7, caractérisée en ce que, dans l'embout (35), qui se trouve à l'extrémité (17) fermée de l'espace (23) sous
pression de précontrainte, est formé un conduit (57), qui, en passant par un trou
(59, 61) dans l'extrémité (31) fermée associée de la pièce (27) tubulaire et dans
l'extrémité (17) fermée de l'espace (23) sous pression de précontrainte, met celui-ci
en communication avec le récipient (27) sous pression.

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