[0001] Die Erfindung betrifft ein System umfassend ein Teller-Werkzeug und eine Hand-Werkzeugmaschine
in Gestalt eines Schleifgeräts oder Poliergeräts, das eine Werkzeugwelle und einen
Antriebsmotor zum Dreh-Antreiben der Werkzeugwelle um eine Drehachse aufweist, wobei
das System eine Halteanordnung zum Halten des Teller-Werkzeugs an der Werkzeugwelle
umfasst, wobei die Halteanordnung eine an der Werkzeugwelle angeordnete Werkzeughalterung
und eine an dem Teller-Werkzeug angeordnete Maschinen-Halterung umfasst, wobei die
Werkzeughalterung und die Maschinen-Halterung einen Steckvorsprung und eine Steckaufnahme
aufweisen, die zur Einnahme einer Steckstellung entlang einer Steckachse ineinander
steckbar sind, in der eine Drehmitnahme-Außenumfangskontur des Steckvorsprungs formschlüssig
und drehfest an einer Drehmitnahme-Innenumfangskontur der Steckaufnahme anliegt, wobei
die Drehmitnahme-Außenumfangskontur und die Drehmitnahme-Innenumfangskontur eine im
wesentlichen runde, insbesondere kreisrunde, Basiskontur umfassen, an der tangential
seitlich an einander entgegengesetzten Seiten der Drehmitnahme-Außenumfangskontur
bzw. an einander gegenüberliegenden Seiten der Drehmitnahme-Innenumfangskontur Drehmitnahme-Abflachungen
zum drehfesten Eingriff der Drehmitnahme-Außenumfangskontur in die Drehmitnahme-Innenumfangskontur
vorhanden sind. Ein derartiges System ist z.B. aus der
DE-A-4421480 bekannt.
[0002] Bei der Hand-Werkzeugmaschine handelt es sich beispielsweise um mithilfe eines Elektromotors
oder pneumatischen Motors angetriebenes Schleifgerät oder Poliergerät. Das Teller-Werkzeug,
beispielsweise eine Schleif- oder Polierscheibe, kann an einer Unterseite des Schleifgeräts
oder Poliergeräts mithilfe der Halteanordnung befestigt werden, so dass der Antriebsmotor
das Teller-Werkzeug antreiben kann. Das Teller-Werkzeuge rotiert beispielsweise direkt
um die Drehachse oder um eine zur Drehachse exzentrische Werkzeugachse. Die Halteanordnung
muss einen drehfesten Halt des Teller-Werkzeugs bezüglich der Drehachse und gegebenenfalls
der Werkzeugachse sicherstellen.
[0003] Bei einem Schleif- oder Poliergerät aus dem aktuellen Programm der Anmelderin ist
an einem Drehmitnahmekörper, der an einer Motorwelle mittels einer Lageranordnung
exzentrisch gelagert ist und somit eine Werkzeugwelle darstellt, ein Steckvorsprung
vorgesehen, der an sich an seinem Außenumfang rund ist, jedoch zwei seitliche Abflachung
in aufweist, die zu einem drehfesten Halt in einer Steckaufnahme am Teller-Werkzeug
vorgesehen sind und dort an zwei ebenfalls seitlichen Abflachungen der an sich kreisrunden
Steckaufnahme formschlüssig anliegen. Die Drehkraft, die übertragen werden kann, hängt
von der Geometrie der seitlichen Abflachungen ab.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Drehmitnahme
bei einer Halteanordnung eines Systems bestehend aus Teller-Werkzeug und Hand-Werkzeugmaschine
bereitzustellen.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe ist bei einem System der eingangs genannten Art vorgesehen,
dass an einem sich zwischen den Drehmitnahme-Abflachungen erstreckenden Drehmitnahme-Abschnitt
der Drehmitnahme-Außenumfangskontur mindestens ein vor die runde Basiskontur vorstehender
Drehmitnahme-Vorsprung zum Eingriff in eine zwischen den Drehmitnahme-Abflachungen
der Drehmitnahme-Innenumfangskontur angeordnete Drehmitnahme-Ausnehmung vorgesehen
ist. Ferner sind ein Teller-Werkzeug und eine Hand-Werkzeugmaschine zur Lösung der
Aufgabe vorgesehen.
[0006] Die Erfindung umfasst also ein System umfassend ein Teller-Werkzeug und eine Hand-Werkzeugmaschine
in Gestalt eines Schleif- oder Poliergeräts, das eine Werkzeugwelle und einen Antriebsmotor
zum Dreh-Antreiben der Werkzeugwelle um eine Drehachse aufweist, wobei das System
eine Halteanordnung mit einer Werkzeughalterung an der Werkzeugwelle und einer Maschinen-Halterung
an dem Teller-Werkzeug umfasst, wobei die Werkzeughalterung und die Maschinen-Halterung
einen Steckvorsprung und eine Steckaufnahme aufweisen, die ineinander steckbar sind,
so dass eine Drehmitnahme-Außenumfangskontur des Steckvorsprungs formschlüssig und
drehfest an einer Drehmitnahme-Innenumfangskontur der Steckaufnahme anliegt, wobei
die Außenumfangskontur und die Innenumfangskontur eine im wesentlichen runde Basiskontur
umfassen, an der tangential seitlich Drehmitnahme-Abflachungen zum drehfesten Eingriff
vorgesehen sind. Bei dem System ist vorgesehen, dass an einem sich zwischen den Drehmitnahme-Abflachungen
erstreckenden Drehmitnahme-Abschnitt der Drehmitnahme-Außenumfangskontur mindestens
ein vor die runde Basiskontur vorstehender Drehmitnahme-Vorsprung zum Eingriff in
eine zwischen den Drehmitnahme-Abflachungen der Drehmitnahme-Innenumfangskontur angeordnete
Drehmitnahme-Ausnehmung vorgesehen ist.
[0007] Es ein Grundgedanke dabei, dass die Drehmitnahme zum einen über die an sich schon
bekannten Drehmitnahme-Abflachungen erfolgt, zusätzlich jedoch mindestens ein, vorzugsweise
zwei Drehmitnahme-Vörsprünge vorgesehen sind, die mit einer oder zwei Drehmitnahme-Ausnehmungen
an der Steckaufnahme formschlüssig in Eingriff bringbar sind und so die Drehmitnahme
insgesamt verbessern. Es versteht sich, dass eine Steckaufnahme auch nur eine Drehmitnahme-Ausnehmung
aufweisen kann, während der Steckvorsprung zwei Drehmitnahme-Vorsprünge aufweist.
Dann gelangt eben nur ein Drehmitnahme-Vorsprung in formschlüssigen Eingriff mit einer
korrespondierenden Drehmitnahme-Ausnehmung, während der andere Drehmitnahme-Vorsprung
beispielsweise frei in der Steckaufnahme steht und keine Drehmitnahme bewirkt.
[0008] An dieser Stelle sei auch die Kompatibilität mit dem bestehenden System erwähnt.
Wenn nämlich die Steckaufnahme beispielsweise zwar eine oder zwei Drehmitnahme-Ausnehmungen
aufweist, ansonsten jedoch nach wie vor die runde Basiskontur mit den beiden seitlichen
Abflachungen, kann auch ein bereits vorhandenes Bauteil, zum Beispiel der eingangs
genannte, an der Hand-Werkzeugmaschine befindliche Steckvorsprung, in diese neuartige
Steckaufnahme eingesteckt werden, so dass beispielsweise Teller-Werkzeuge neuer Bauart
an Hand-Werkzeugmaschinen (Schleifgerät oder Poliergerät) alter Bauart verwendet werden.
Mithin ist also eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung so getroffen, dass eine
Geometrie der Steckaufnahme zu einem Steckvorsprung der Halteanordnung gemäß Oberbegriff
des Anspruches 1 passt und dementsprechend die runde, insbesondere kreisrunde, Basiskontur
und die seitlichen Abflachungen der Innenumfangskontur mit der Außenumfangskontur
eines Steckvorsprungs bekannter Art korrespondieren, insbesondere identische Maße
haben.
[0009] An dieser Stelle sei bemerkt, dass es zwar bevorzugt ist, dass der Steckvorsprung
an der Werkzeughalterung der Hand-Werkzeugmaschine und die Steckaufnahme an der Maschinen-Halterung
des Teller-Werkzeugs angeordnet sind. Selbstverständlich ist aber auch die umgekehrte
Anordnung möglich, d. h. dass die Steckaufnahme an der Hand-Werkzeugmaschine, der
Steckvorsprung hingegen am Teller-Werkzeug vorgesehen ist.
[0010] Ein Außenumfang eines freien Endes des Drehmitnahme-Vorsprungs hat zweckmäßigerweise
eine zu der runden Basiskontur konzentrische Rundung. Dabei kann zum Beispiel ein
Radius der Basiskontur kleiner oder gleich wie der Radius des freien Endes des Drehmitnahme-Vorsprungs
sein. Der an seiner freien Stirnseite runde Drehmitnahme-Vorsprung ist z.B. leichter
in die Steckaufnahme einzuführen.
[0011] Auch bezüglich eines Bodens der Drehmitnahme-Ausnehmung zum Eingriff eines freien
Endes des Drehmitnahme-Vorsprungs ist es vorteilhaft, wenn dieser eine zur runden
Basiskontur konzentrische Innenkontur aufweist.
[0012] Vorteilhaft ist die Anordnung so getroffen, dass der Boden der Drehmitnahme-Ausnehmung
und das freie Ende des Drehmitnahme-Vorsprungs zueinander formschlüssig passende Konturen
aufweisen, zum Beispiel runde Konturen. Es ist aber auch möglich, dass die Konturen
am freien Ende des Vorsprungs und am Boden der Ausnehmung beispielsweise geradlinig
sind, polygonal oder dergleichen.
[0013] Die Drehmitnahme-Ausnehmung und/oder der Drehmitnahme-Vorsprung haben zweckmäßigerweise
zu den Drehmitnahme-Abflachungen etwa parallel verlaufende Seitenflächen. Diese Seitenflächen
können insgesamt parallel verlaufen oder auch beispielsweise etwas zueinander zu oder
voneinander weg, so dass die Ausnehmung oder der Vorsprung insgesamt einen keilförmigen
Verlauf haben. Dabei ist es möglich, dass der Drehmitnahme-Vorsprung zu seinem freien
Ende hin schmaler wird oder auch breiter, wobei die Drehmitnahme-Ausnehmung zweckmäßigerweise
korrespondierend dazu ausgestaltet ist.
[0014] An einem Übergangsbereich des Drehmitnahme-Vorsprungs zur kreisrunden oder runden
Basiskontur sind zweckmäßigerweise Rundungen vorgesehen. Dies gilt sinngemäß auch
für die Drehmitnahme-Ausnehmung, die zweckmäßigerweise mit einem runden Verlauf in
die runde Basiskontur übergeht. Die Rundungen der Basiskontur und des Übergangsbereich
zwischen Drehmitnahme-Vorsprung oder Drehmitnahme-Ausnehmung sind zweckmäßigerweise
gegensinnig.
[0015] Bevorzugt ist die Anordnung so getroffen, dass an zwei einander entgegengesetzten
Seiten der Drehmitnahme-Außenumfangskontur jeweils ein vor die runde Basiskontur vorstehender
Drehmitnahme-Vorsprung angeordnet ist. Beispielsweise sind die Abflachungen und die
Drehmitnahme-Vorsprünge jeweils um 90° Drehwinkel versetzt.
[0016] In einer Frontalperspektive sind die beiden Innen- und/oder Außenumfangskonturen
vorzugsweise so getroffen, dass quasi der runden Basiskontur eine etwa rechtwinkelige
Kontur überlagert ist, so dass jeweils Seitenbereiche der rechtwinkligen Kontur seitlich
vor die runde, insbesondere kreisrunde, Basiskontur vorstehen.
[0017] Sinngemäß ist diese Maßnahme auch bezüglich der Drehmitnahme-Ausnehmung vorteilhaft,
das heißt dass vorzugsweise an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Drehmitnahme-Innenumfangskontur
jeweils eine Drehmitnahme-Ausnehmung vorgesehen ist. Auch bezüglich der Drehmitnahme-Innenumfangskontur
ist zweckmäßigerweise der Drehwinkel _ Versatz von 90° zwischen Drehmitnahme-Abflachungen
und Drehmitnahme-Ausnehmungen zweckmäßig.
[0018] Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems, also des Teller-Werkzeugs
und/oder der Hand-Werkzeugmaschine, sieht vor, dass die Drehmitnahme-Innenumfangskontur
und/oder die Drehmitnahme-Außenumfangskontur in der Art eines Zweiflachs ausgestaltet
sind, d.h. dass die Drehmitnahme-Innenumfangskontur oder die Drehmitnahme-Außenumfangskontur
Drehmitnahme-Abflachungen aufweisen, die parallel zueinander verlaufen und vor den
die Abflachungen aufweisenden Abschnitt der Drehmitnahme-Innenumfangskontur und/oder
der Drehmitnahme-Außenumfangskontur nach radial außen an einer oder beiden einander
entgegengesetzten Seiten Drehmitnahme-Vorsprünge bzw. an einer oder beiden einander
gegenüberliegenden Seiten Drehmitnahme-Ausnehmungen vorhanden sind.
[0019] Es ist vorteilhaft, wenn genau zwei Drehmitnahme-Vorsprünge und/oder genau zwei Drehmitnahme-Ausnehmungen
vorhanden sind. Es ist zwar eine bevorzugte Ausführungsform, dass die Drehmitnahme-Vorsprünge
und die Drehmitnahme-Ausnehmungen jeweils um 180° winkelversetzt zueinander sind,
als einander gegenüberliegen bzw. einander entgegengesetzt sind. Selbstverständlich
sind aber auch andere Winkelstellungen, beispielsweise von 120° oder dergleichen möglich.
[0020] Die Steckaufnahme weist zweckmäßigerweise eine Durchtrittsöffnung auf. Der Steckvorsprung
hat eine Einschrauböffnung. Durch die Durchtrittsöffnung und die Einschrauböffnung
hindurch kann ein Befestigungsbolzen, zum Beispiel eine Schraube, ein Bajonettelement
oder dergleichen, durchgesteckt werden. Der Befestigungsbolzen ist beispielsweise
durch die Durchtrittsöffnung hindurch in die Einschrauböffnung einschraubbar, um die
Maschinen-Halterung und die Werkzeughalterung bezüglich der Steckachse zugfest aneinander
festzulegen.
[0021] Die Drehachse und/oder die Steckachse bilden zweckmäßigerweise das Zentrum der runden
Basiskontur oder durchsetzen das Zentrum.
[0022] An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Steckachse vorzugsweise mit einer Werkzeugachse
fluchtet, wobei die Werkzeugachse konzentrisch zu der Drehachse sein kann oder auch
exzentrisch. Wenn die Drehachse und die Werkzeugachse konzentrisch sind, ist es besonders
vorteilhaft, wenn die Steckachse mit diesen Achsen fluchtet. Es ist aber auch möglich,
dass die Steckachse parallel zur Drehachse ist, beispielsweise wenn die Steckachse
und die Drehachse exzentrisch zueinander sind.
[0023] Die Hand-Werkzeugmaschine oder die Werkzeughalterung sind zweckmäßigerweise zu einem
bezüglich der Drehachse exzentrischen Lagern des Teller-Werkzeugs ausgestaltet. Hierfür
ist beispielsweise eine Lageranordnung vorgesehen. Die Lageranordnung ist beispielsweise
an einer Stirnseite der Antriebswelle des Antriebsmotors angeordnet. Eine Exzentrität
ist aber auch ohne eine solche Lageranordnung realisierbar.
[0024] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Querschnittsansicht eines Systems umfassend eine Hand-Werkzeugmaschine mit einer
mittels einer Halteanordnung daran montierten Teller-Werkzeug,
- Figur 2
- eine perspektivische Schrägansicht eines an der Hand-Werkzeugmaschine vorgesehenen
Drehmitnahmekörpers der Halteanordnung gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine hintere stirnseitige Frontalansicht des Drehmitnahmekörpers gemäß Figur 2,
- Figur 4
- eine perspektivische Schrägansicht eines bekannten Drehmitnahmekörpers,
- Figur 5
- eine hintere stirnseitige Frontalansicht des Drehmitnahmekörpers gemäß Figur 4,
- Figur 6
- eine Draufsicht auf das Teller-Werkzeug gemäß Figur 1,
- Figur 7
- eine Querschnittsansicht entlang einer Schnittlinie B-B durch das Teller-Werkzeug
gemäß Figur 6,
- Figur 8
- eine Draufsicht auf ein in
- Figur 9
- perspektivisch dargestelltes Stützteil für das Teller-Werkzeug gemäß Figur 6.
[0025] In Figur 1 ist eine Hand-Werkzeugmaschine 10 in Gestalt eines Poliergeräts oder Schleifgeräts
dargestellt. Je nach verwendetem am Teller-Werkzeug 50 kann die Hand-Werkzeugmaschine
nämlich beispielsweise zum Polieren eines Untergrundes, zum Schleifen eines Werkstückes
oder dergleichen eingesetzt werden. In einem Gehäuse 11 der Hand-Werkzeugmaschinen
10 ist ein Antriebsmotor 12 aufgenommen, beim Ausführungsbeispiel ein pneumatischer
Antriebsmotor. Selbstverständlich ist die Erfindung auch im Zusammenhang mit elektrischen
Hand-Werkzeugmaschinen verwendbar, d.h. dass der Antriebsmotor 12 in diesem Fall ein
elektrischer Antrieb wäre. Darauf kommt es nicht an.
[0026] Jedenfalls treibt ein Läufer 13, der in einem Gehäuse des Antriebsmotors 12 oder
einem Stator (beim Elektromotor) aufgenommen ist, eine Antriebswelle 14 rotatorisch
an, so dass sich diese um eine Drehachse 15 dreht. Eine Werkzeugachse 16 einer Werkzeugwelle
17 dreht sich auch um die Drehachse 15, jedoch zusätzlich noch um eine Werkzeugachse
16, die eine Exzentrität 20 zur Drehachse 15 aufweist. Die Werkzeugwelle 17 ist an
einem vor den Antriebsmotor 12 vorstehenden Abschnitt der Antriebswelle 14 angeordnet.
Dort befindet sich eine Lageraufnahme 18, in der eine Lageranordnung 19, beispielsweise
einen Rollenlager oder dergleichen, aufgenommen ist. Die Lageranordnung 19 lagert
die Werkzeugwelle 17 drehbar und exzentrisch bezüglich der Drehachse 15.
[0027] Das Teller-Werkzeug 50 würde an sich beim rotatorischen Antreiben der Antriebswelle
14 um die Drehachse 15 die Rotationsbewegung um die Drehachse 15 vollständig mitmachen
und bis zur Drehzahl der Antriebswelle 14 beschleunigen, wird jedoch durch eine Dichtung
21 oder eine andere Bremse an einem "Durchdrehen" sozusagen gehindert, so dass der
Drehbewegung um die Drehachse 15 eine Drehbewegung um die Drehachse der Lageranordnung
19, also die Werkzeugachse 16, überlagert ist, so dass die Werkzeugwelle 17 und das
an ihr angeordnete Teller-Werkzeug 50 eine sogenannte hyperzykloide Bewegung durchlaufen.
[0028] Der Antriebsmotor 12 ist über einen Druckluft-Anschluss 23 an einer hinten am Gehäuse
11 angeordneten Handgriffpartie 22 mit Druckluft versorgbar, wobei selbstverständlich
dort beispielsweise auch ein Anschluss für ein Elektrokabel eines elektrisch zu betreibenden
Antriebsmotors möglich wäre.
[0029] An einer Oberseite 24 des Gehäuses 11 befindet sich ein Schaltelement 25, das vom
Bediener betätigbar ist, um den Antriebsmotor 12 einzuschalten, auszuschalten oder
dessen Drehzahl einzustellen.
[0030] An einer Unterseite 26 des Gehäuses 11 befindet sich das Teller-Werkzeug 50.
[0031] Das Teller-Werkzeug 50 ist beispielsweise ein Schleifwerkzeug oder Polierwerkzeug.
An einem relativ biegesteifen Stützkörper 51 befindet sich ein weicher, nachgiebiger
Plattenkörper 52, zum Beispiel aus Schaumstoff oder einem sonstigen elastisch nachgiebigen
Material. Der Plattenkörper 52 hat an seiner freien, von der Hand-Werkzeugmaschine
10 abgewandten Seite ein Schleif- oder Poliermittel 53, zum Beispiel ein Schleifblatt,
eine Polieroberfläche oder dergleichen. Das Schleif- oder Poliermittel 53 kann lösbar
am Plattenkörper 52 befestigbar sein, zum Beispiel in an sich bekannter Weise mittels
einer Klett-Verbindung. Selbstverständlich kann ein Schleif- oder Poliermittels auch
einen integralen Bestandteil des Teller-Werkzeugs bilden, so zum Beispiel direkt am
Plattenkörper 52 angeordnet sein. Darauf kommt es nicht an.
[0032] Zum lösbaren Halt des Teller-Werkzeugs 50 an der Hand-Werkzeugmaschine 10 dient eine
Halteanordnung 80. Die Halteanordnung 80 umfasst eine an der Hand-Werkzeugmaschine
10 vorgesehene Werkzeughalterung 30 sowie eine am Teller-Werkzeug 50 vorgesehene Maschinen-Halterung
60. Die Werkzeughalterung 30 umfasst einen Steckvorsprung 31, der in eine Steckaufnahme
61 der Maschinen-Halterung einsteckbar ist. Der Steckvorsprung 31 ist an einem Drehmitnahmekörper
32 vorgesehen, der seinerseits wiederum mit einem Schaft 33 in einer Aufnahme 27 der
Lageranordnung 19 aufgenommen ist. Der Drehmitnahmekörper 32 bildet integral die Werkzeugwelle
17, wobei es ohne weiteres möglich wäre, den Drehmitnahmekörper als ein von der Werkzeugwelle
separates Bauteil vorzusehen.
[0033] Beispielsweise kann der Schaft 33 in die Aufnahme 27 eingepresst, eingeschraubt oder
in sonstiger Weise in der Aufnahme 27 befestigt sein. Vorliegend jedoch durchdringt
der Schaft 33 die Aufnahme 27, so dass ein freies Ende 34 des Schaftes 33 an einer
von der Werkzeughalterung 30 abgewandten Seite vor die Lageranordnung 19 vorsteht
und dort mittels eines Sicherungsringes 28 gesichert ist, der in eine Nut 35 am Schaft
33 eingreift.
[0034] Auf der vom Ende 34 abgewandten Seite des Schaftes 33 ist eine Stufe 36 vorgesehen,
mit der sich Drehmitnahmekörper 32 andererseits an der Lageranordnung 19 abstützt,
so dass die Lageranordnung 19, wenn der Drehmitnahmekörper 32 an ihr befestigt ist,
zwischen der Stufe 36 und dem Sicherungsring 28 angeordnet ist.
[0035] Der Steckvorsprung 31 kann formschlüssig in die Steckaufnahme 61 eingreifen, wofür
der Steckvorsprung 31 eine Drehmitnahme-Außenumfangskontur 40 aufweist, die formschlüssig
zu einer Drehmitnahme-Innenumfangskontur 70 der Steckaufnahme 61 passt. Die Drehmitnahme-Außenumfangskontur
40 des Steckvorsprungs 31 ist an einem Ende 37 vorgesehen. Die beiden Enden 34, 37
sind einander entgegengesetzte Längsenden des Drehmitnahmekörpers 32.
[0036] Wenn der Steckvorsprung 31 in die Steckaufnahme 61 eingesteckt ist, liegt seine Stirnseite
38 an einem Boden 62 der Steckaufnahme 61 an. Vorzugsweise sind die Stirnseite 38
und der Boden 62 eben oder flach, wobei auch gekrümmte Konturen ohne weiteres möglich
sind. Jedenfalls ist es vorteilhaft, wenn im gesteckten Zustand der Werkzeughalterung
30 und der Maschinen-Halterung 60 auch eine stirnseitige, insbesondere formschlüssige,
Abstützung gegeben ist - was im übrigen bei jeder erfindungsgemäßen Werkzeug-Halteanordnung
vorteilhaft ist.
[0037] An der Stirnseite 38 des Drehmitnahmekörpers 32 befindet sich eine Einschrauböffnung
39 zum Einschrauben einer Schraube 81. Am Boden 62 ist weiterhin eine Durchtrittsöffnung
63 für die Schraube 81 vorgesehen, die einen Befestigungsbolzen bildet. Die Schraube
81 kann also durch die Durchtrittsöffnung 63 hindurch gesteckt und in die Einschrauböffnung
39 eingeschraubt werden, wenn der Steckvorsprung 31 in die Steckaufnahme 61 eingesteckt
ist. Der Kopf der Schraube 81 stützt sich dabei an der von dem Steckvorsprung 31 abgewandten
Seite der den Boden 62 bildenden Wand 64 ab. Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Kopf
der Schraube 81 und der Wand 64 eine Unterlegscheibe 82 angeordnet, was jedoch nicht
notwendig ist. Jedenfalls sichert die Schraube 81 die Verbindung zwischen der Werkzeughalterung
30 und der Maschinen-Halterung 60 auf Zug bezüglich der Steckachse bzw. der Werkzeugachse
16.
[0038] Die Drehmitnahme-Innenumfangskontur 70 und die Drehmitnahme-Außenumfangskontur 40
haben eine kreisrunde Basiskontur 71 bzw. 41. Die Basiskontur 71, 41 ist konzentrisch
zur Werkzeugachse 16, die zugleich eine Steckachse der Steckverbindung zwischen Steckvorsprung
31 und Steckaufnahme 61 darstellt.
[0039] Die Drehmitnahme-Außenumfangskontur 40 ist an zu der Stirnseite 38 rechtwinkeligen
Umfangswandflächen 46 des Steckvorsprungs 31 vorgesehen. Es versteht sich, dass zwischen
der Stirnseite 38 und den Umfangswandflächen 46 auch andere Winkel möglich sind, beispielsweise
derart, dass sich der Steckvorsprung 31 zu seiner Stirnseite hin verjüngt.
[0040] Zwischen den Umfangswandflächen 46 und der Stirnseite 38 sind vorteilhaft runde Übergangsflächen
47 vorgesehen.
[0041] Damit die Umfangskonturen 40, 70 drehfest ineinander eingreifen können, sind an einander
entgegengesetzten Seiten der Umfangskonturen 40, 70 Drehmitnahme-Abflachungen 42,
72 vorgesehen. Die Abflachungen 42, 72 haben einen geradlinigen Verlauf.
[0042] Die Drehmitnahme zwischen der Werkzeughalterung 30 und der Maschinen-Halterung 60
wird zudem noch durch Drehmitnahme-Vorsprünge 43 der Außenumfangskontur 40 verbessert,
die in korrespondierende Drehmitnahme-Ausnehmungen 73 der Innenumfangskontur 70 formschlüssig
eingreifen. Die Drehmitnahme-Vorsprünge 43 sind zwischen den Abflachungen 42, die
Drehmitnahme-Ausnehmungen 73 zwischen den Abflachungen 72 vorgesehen.
[0043] Zweckmäßigerweise ist ein Winkel von jeweils 90° zwischen Abflachung und Vorsprung
bzw. Abflachung und Ausnehmung vorgesehen, wobei selbstverständlich auch andere Winkel
möglich sind- was im übrigen bei jeder erfindungsgemäßen Werkzeug-Halteanordnung vorteilhaft
ist.
[0044] Weiterhin können weitere Drehmitnahmevorsprünge vorteilhaft sein, so dass beispielsweise
zwischen den Abflachungen 2 spreizfußartig in korrespondierende Ausnehmungen der Innenumfangskontur
eingreifende Vorsprünge vorgesehen sind.
[0045] Ein freies Ende 44 eines jeweiligen Drehmitnahme-Vorsprung 43 weist eine runde Kontur
auf, die zu einer entsprechend ebenfalls runden Innenkontur eines Bodens 74 einer
Drehmitnahme-Ausnehmung 73 passt.
[0046] Sich zwischen der Basiskontur 41, 71 und einem Drehmitnahme-Vorsprung 43 bzw. einer
Drehmitnahme-Ausnehmung 73 erstreckende Übergangsbereiche 45, 75 sind zweckmäßigerweise
ebenfalls ausgerundet.
[0047] Ein in den Figuren 4 und 5 dargestellter Drehmitnahmekörper 132 einer konventionellen
Werkzeughalterung 130 weist teilweise ähnliche oder gleiche Komponenten wie der Drehmitnahmekörper
32 auf, für die gleiche Bezugszeichen verwendet sind. Insoweit sich die Komponenten
unterscheiden, sind um 100 größere Bezugszeichen verwendet. Beispielsweise hat der
Drehmitnahmekörper 132 eine Außenumfangskontur 140, die zwar die Abflachungen 42 aufweist,
jedoch nicht die Drehmitnahme-Vorsprünge 43. Somit passt der Drehmitnahmekörper 132
in die Steckaufnahme 61, so dass das Teller-Werkzeug 50 zu einer konventionellen Hand-Werkzeugmaschine
kompatibel ist, die eine Werkzeughalterung 130 bekannter Bauart hat.
[0048] Der Stützkörper 51 ist verhältnismäßig biegesteif. Beispielsweise handelt es sich
bei dem vorzugsweise plattenartigen Stützkörper 51 um einen faserverstärkten Stützkörper
aus Kunststoff. Besonders bevorzugt sind im Stützkörper 51 Kohlefasern und/oder Aramid-Fasern
vorgesehen, so dass dieser eine relativ hohe Biegesteifigkeit aufweist. Zudem ist
an einer Oberseite des Teller-Werkzeugs 50, vorliegend dem Stützkörper 51, eine Rippenstruktur
54 vorgesehen, insbesondere im Bereich der Steckaufnahme 61. Die radial äußeren Bereiche
des Stützkörpers 51 sind unverstärkt und plattenartig, so dass sie etwas nachgiebiger
sind.
[0049] An dieser Stelle sei bemerkt, dass das Teller-Werkzeug eines erfindungsgemäßen Systems
selbstverständlich nicht wie in der Zeichnung dargestellt rund sein muss, sondern
auch beliebige andere Formen haben kann, zum Beispiel eine dreieckige Form, eine rechteckige
Form, eine Wankelform oder dergleichen.
[0050] Eine das Schleif-/Poliermittel 53, den Plattenkörper 52 sowie den Stützkörper 51
durchsetzende und mit der Durchtrittsöffnung 63 fluchtende Durchtrittsöffnung 55 ermöglicht
eine Betätigung des Befestigungsbolzen bzw. der Schraube 81.
[0051] Das relativ feste und mechanisch belastbare Grundmaterial des Stützkörpers 51 würde
es an sich ermöglichen, die Steckaufnahme 61 vollständig in dem Stützkörper 51 auszubilden.
Beispielsweise sind nämlich die Drehmitnahme-Ausnehmungen 73 direkt in den Stützkörper
51 ausgebildet, beispielsweise durch ein Kunststoff-Guss-Verfahren.
[0052] Der Stützkörper 51 ist jedoch zusätzlich durch ein Stützteil 90 verstärkt, das beispielsweise
aus Metall besteht. Das Stützteil 90 weist einen plattenartigen Grundkörper 91 auf,
an dessen Oberseite eine Vertiefung 92 vorgesehen ist. Der Boden der Vertiefung 92
bildet den Boden 62 der Steckaufnahme 61. Die Durchtrittsöffnung 63 ist an dem Boden
62 vorgesehen.
[0053] An seiner Unterseite weist das Stützteil 90 einen Ringabschnitt 93 auf, der nach
unten vor die Unterseite des Stützteils 90 vorsteht. Dieser Ringabschnitt 93 sowie
ein radial außen vor den Ringabschnitt 93 vorstehender Randabschnitt 94 des Grundkörpers
91 sind in das Grundmaterial des Stützkörpers 51 eingebettet, beispielsweise mit dem
Grundmaterial umspritzt. Zu einem noch verbesserten Halt des Stützteils 90 im Stützkörper
51 trägt auch bei, dass am äußeren Umfangsrand des Randabschnitts 94 Ausnehmungen
95, beispielsweise kerbenartige Vertiefungen, vorgesehen sind, die vom Grundmaterial
des Stützkörpers 51 durchsetzt werden.
[0054] Die den Boden 62 bildende Vertiefung 92 weist geradlinig verlaufende Seitenwände
96 auf, die mit den Abflachungen 72 fluchten und diese zumindest teilweise bilden.
Somit leistet also die Vertiefung 92 bzw. das Stützteil 90 eine seitliche Dreh-Abstützung
für den Steckvorsprung 31. Im Bereich der Drehmitnahme-Ausnehmungen 73 jedoch ist
die Vertiefung 92 weiter ausgespart, so dass die Drehmitnahme-Vorsprünge 43 sich dort
nicht an der Vertiefung 92 bzw. am Stützteil 90 abstützen, sondern am Material des
Stützkörpers 51. Exemplarisch ist in Figur 8 in einer Projektion von oben die Drehmitnahme
Innenumfangskontur 70 eingezeichnet. Man erkennt dabei auch, dass der bisher übliche
Drehmitnahmekörper 132, dessen Außenumfangskontur 140 die Basiskontur 140 und die
Ablachungen 42 aufweist, in die Steckaufnahme 61 passt und sich an den Seitenwänden
96 des Stützteils 90 abstützen kann.
[0055] Das Stützteil 90 ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Es versteht sich, dass ein
erfindungsgemäßes Teller-Werkzeug auch ohne ein solches Stützteil auskommen kann.
Dies gilt in besonderem Maße, wenn beispielsweise der Stützkörper des Teller-Werkzeugs
eine Faserverstärkung aufweist, insbesondere mit Kohlefasern oder dergleichen.
[0056] Weiterhin kann auch eine etwas einfacheres Stützteil vorgesehen sein, beispielsweise
ohne den Ringabschnitt 93, was in Figur 1 angedeutet ist. Das dort eingezeichnete
Stützteil 190 hat zum Beispiel nur einen plattenförmigen Grundkörper, dessen Außenwand
in das Material des Stützkörpers 51 eingebettet ist.
1. System umfassend ein Teller-Werkzeug (50) und eine Hand-Werkzeugmaschine (10) in Gestalt
eines Schleifgeräts oder Poliergeräts, das eine Werkzeugwelle (17) und einen Antriebsmotor
(12) zum Dreh-Antreiben der Werkzeugwelle (17) um eine Drehachse (15) aufweist, wobei
das System eine Halteanordnung (80) zum Halten des Teller-Werkzeugs (50) an der Werkzeugwelle
(17) umfasst, wobei die Halteanordnung (80) eine an der Werkzeugwelle (17) angeordnete
Werkzeughalterung (30) und eine an dem Teller-Werkzeug (50) angeordnete Maschinen-Halterung
(60) umfasst, wobei die Werkzeughalterung (30) und die Maschinen-Halterung (60) einen
Steckvorsprung (31) und eine Steckaufnahme (61) aufweisen, die zur Einnahme einer
Steckstellung entlang einer Steckachse ineinander steckbar sind, in der eine Drehmitnahme-Außenumfangskontur
(40) des Steckvorsprungs (31) formschlüssig und drehfest an einer Drehmitnahme-Innenumfangskontur
(70) der Steckaufnahme (61) anliegt, wobei die Drehmitnahme-Außenumfangskontur (40)
und die Drehmitnahme-Innenumfangskontur (70) eine im wesentlichen runde, insbesondere
kreisrunde, Basiskontur (41, 71) umfassen, an der tangential seitlich an einander
entgegengesetzten Seiten der Drehmitnahme-Außenumfangskontur (40) beziehungsweise
an einander gegenüberliegenden Seiten der Drehmitnahme-Innenumfangskontur (70) Drehmitnahme-Abflachungen
(42, 72) zum drehfesten Eingriff der Drehmitnahme-Außenumfangskontur (40) in die Drehmitnahme-Innenumfangskontur
(70) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an einem sich zwischen den Drehmitnahme-Abflachungen (42, 72) erstreckenden Drehmitnahme-Abschnitt
der Drehmitnahme-Außenumfangskontur (40) mindestens ein vor die runde Basiskontur
(41, 71) vorstehender Drehmitnahme-Vorsprung (43) zum Eingriff in eine zwischen den
Drehmitnahme-Abflachungen (42, 72) der Drehmitnahme-Innenumfangskontur (70) angeordnete
Drehmitnahme-Ausnehmung (73) vorgesehen ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Außenumfang eines freien Endes des Drehmitnahme-Vorsprungs (43) eine zu der runden
Basiskontur (41, 71) konzentrische Rundung aufweist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Boden (74) der Drehmitnahme-Ausnehmung (73) zum Eingriff eines freien Endes des
Drehmitnahme-Vorsprungs (43) eine zur runden Basiskontur (41, 71) konzentrische Innenkontur
aufweist.
4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmitnahme-Ausnehmung (73) und/oder der Drehmitnahme-Vorsprung (43) zu den
Drehmitnahme-Abflachungen (42, 72) etwa parallel verlaufende Seitenflächen aufweisen.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei einander entgegengesetzten Seiten der Drehmitnahme-Außenumfangskontur (40)
jeweils ein vor die runde Basiskontur (41, 71) vorstehender Drehmitnahme-Vorsprung
(43) angeordnet ist und/oder dass an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Drehmitnahme-Innenumfangskontur
(70) jeweils eine Drehmitnahme-Ausnehmung (73) vorgesehen ist.
6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckvorsprung (31) an der Werkzeughalterung (30) der Hand-Werkzeugmaschine (10)
und die Steckaufnahme (61) an der Maschinen-Halterung (60) des Teller-Werkzeugs (50)
angeordnet sind.
7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckaufnahme (61) eine Durchtrittsöffnung (63) und der Steckvorsprung (31) eine
Einschrauböffnung (39) für einen Befestigungsbolzen (81) aufweist derart, dass der
Befestigungsbolzen (81) die Durchtrittsöffnung (63) durchdringend in die Einschrauböffnung
(39) einschraubbar ist, um die Maschinen-Halterung (60) und die Werkzeughalterung
(30) bezüglich der Steckachse zugfest aneinander festzulegen.
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (15) und/oder die Steckachse das Zentrum der runden Basiskontur (41,
71) durchsetzen und/oder die Drehachse (15) und die Steckachse parallel sind oder
miteinander fluchten.
9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Boden der Steckaufnahme eine Widerlagerfläche für eine Stirnseite (38) des Steckvorsprungs
(31) bildet.
10. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hand-Werkzeugmaschine (10) oder die Werkzeughalterung (30) zu einem bezüglich
der Drehachse (15) exzentrischen Lagern des Teller-Werkzeugs (50), insbesondere anhand
einer Lageranordnung (19), ausgestaltet sind.
11. Hand-Werkzeugmaschine (10) in Gestalt eines Schleifgeräts oder Poliergeräts eines
Systems nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hand-Werkzeugmaschine (10)
eine Werkzeugwelle (17) und einen Antriebsmotor (12) zum Dreh-Antreiben der Werkzeugwelle
(17) um eine Drehachse (15) sowie die Werkzeughalterung (30) der Halteanordnung (80)
zum Halten des Teller-Werkzeugs (50) an der Werkzeugwelle (17) aufweist.
12. Teller-Werkzeug (50) des Systems nach einem der Ansprüche 1 bis 10 für eine Hand-Werkzeugmaschine
(10) in Gestalt eines Schleifgeräts oder Poliergeräts, wobei das Teller-Werkzeug (50)
die Maschinen-Halterung (60) der Halteanordnung (80) zur Befestigung an der Werkzeughalterung
(30) aufweist, die an einer durch eine Antriebsmotor (12) der Hand-Werkzeugmaschine
(10) um eine Drehachse (15) dreh-antreibbaren Werkzeugwelle (17) der Hand-Werkzeugmaschine
(10) angeordnet ist.
13. Teller-Werkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinen-Halterung (60) an einem biegesteifen, insbesondere faserverstärkten,
zum Beispiel Kohlefasern oder Aramid-Fasern aufweisenden, Stützkörper (51) des Teller-Werkzeugs
(50) vorgesehen ist, an dem ein nachgiebiger, insbesondere aus Schaumstoff bestehender,
Plattenkörper angeordnet ist, dessen freie Seite zur Werkstück-Bearbeitung oder zum
Tragen eines Schleifmittels oder Poliermittels vorgesehen ist.
14. Teller-Werkzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinen-Halterung (60) ein in den Stützkörper (51) eingebettetes, insbesondere
aus Metall bestehendes, Stützteil (90) zum Abstützen der Werkzeughalterung (30) umfasst.
15. Teller-Werkzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützteil (90) sich entlang der Drehmitnahme-Ablagerungen erstreckende und einen
Teil der Drehmitnahme-Innenumfangskontur (70) bildende Haltekonturen aufweist und
die Drehmitnahme-Innenumfangskontur (70) oder die Drehmitnahme-Außenumfangskontur
(40) im Bereich des Drehmitnahme-Vorsprungs (43) bzw. der Drehmitnahme-Ausnehmung
(73) durch den Stützkörper (51) gebildet ist.
1. System comprising a disc tool (50) and a hand-operated power tool (10) in the form
of a grinding tool or polishing tool, having a tool shaft (17) and a drive motor (12)
for rotary driving of the tool shaft (17) around a rotation axis (15), wherein the
system includes a holding arrangement (80) for holding the disc tool (50) to the tool
shaft (17), wherein the holding arrangement (80) includes a tool holder (30) fixed
to the tool shaft (17) and a machine mounting (60) fixed to the disc tool (50), wherein
the tool holder (30) and the machine mounting (60) have a plug-in projection (31)
and a plug-in socket (61) which may be plugged into one another to assume a plugged
position along an insertion axis in which a rotary-driving outer peripheral contour
(40) of the plug-in projection (31) is in positive-locking and non-rotatable contact
with a rotary-driving inner peripheral contour (70) of the plug-in socket (61), wherein
the rotary-driving outer peripheral contour (40) and the rotary-driving inner peripheral
contour (70) comprise a substantially round, in particular circular, basic contour
(41, 71), on which tangentially at the side, on opposite sides of the rotary-driving
outer peripheral contour (40) and on opposite sides of the rotary-driving inner peripheral
contour (70) respectively, there are provided rotary-driving flat sections (42, 72)
for non-rotatable engagement of the rotary-driving outer peripheral contour (40) in
the rotary-driving inner peripheral contour (70), characterised in that there is provided, on a rotary driving section of the rotary-driving outer peripheral
contour (40) extending between the rotary-driving flat sections (42, 72), at least
one rotary-driving projection (43) projecting above the round basic contour (41, 71)
for engagement in a rotary-driving recess (73) located between rotary-driving flat
sections (42, 72) of the rotary-driving inner peripheral contour (70).
2. System according to claim 1, characterised in that an outer periphery of a free end of the rotary-driving projection (43) has a rounding
concentric to the round basic contour (41, 71).
3. System according to claim 1 or 2, characterised in that a base (74) of the rotary-driving recess (73) has an internal contour concentric
to the round basic contour (41, 71) to engage a free end of the rotary-driving projection
(43).
4. System according to any of the preceding claims, characterised in that the rotary-driving recess (73) and/or the rotary-driving projection (43) have side
faces running roughly parallel to the rotary-driving flat sections (42, 72).
5. System according to any of the preceding claims, characterised in that there is provided on each of two opposite sides of the rotary-driving outer peripheral
contour (40) a rotary-driving projection (43) protruding above the basic contour (41,
71), and/or that a rotary-driving recess (73) is provided on each of two opposite
sides of the rotary-driving inner peripheral contour (70).
6. System according to any of the preceding claims, characterised in that the plug-in projection (31) is located on the tool holder (30) of the hand-operated
power tool (10) and the plug-in socket (61) on the machine mounting (60) of the disc
tool (50).
7. System according to any of the preceding claims, characterised in that the plug-in socket (61) has a through hole (63) and the plug-in projection (31) a
screw-in orifice (39) for a mounting bolt (81), such that the mounting bolt (81) may
pass through the through hole (63) and be screwed into the screw-in orifice (39),
in order to fix the machine mounting (60) and the tool holder (30) so as to be tension-resistant
relative to the insertion axis.
8. System according to any of the preceding claims, characterised in that the rotation axis (15) and/or the insertion axis pass through the centre of the round
basic contour (41, 71), and/or the rotation axis (15) and the insertion axis are parallel
or aligned with one another.
9. System according to any of the preceding claims, characterised in that a base of the plug-in socket forms a counter-bearing face for an end face (38) of
the plug-in projection (31).
10. System according to any of the preceding claims, characterised in that the hand-operated power tool (10) or the tool holder (30) are designed for eccentric
bearing of the disc tool (50) relative to the rotation axis (15) in particular with
the aid of a bearing assembly (19).
11. Hand-operated power tool (10) in the form of a grinding tool or polishing tool of
a system according to any of the preceding claims, wherein the hand-operated power
tool (10) has a tool shaft (17) and a drive motor (12) for rotary driving of the tool
shaft (17) around a rotation axis (15), together with the tool holder (30) of the
holding arrangement (80) for holding the disc tool (50) to the tool shaft (17).
12. Disc tool (50) of the system according to any of claims 1 to 10 for a hand-operated
power tool (10) in the form of a grinding tool or polishing tool, wherein the disc
tool (50) has the machine mounting (60) of the holding arrangement (80) for fastening
to the tool holder (30), which is mounted on a tool shaft (17) of the hand-operated
power tool (10) which may be rotary-driven around a rotation axis (15) by a drive
motor (12) of the hand-operated power tool (10).
13. Disc tool according to claim 12, characterised in that the machine mounting (60) is provided on a support body (51) of the disc tool (50)
which is flexurally stiff , in particular fibre-reinforced, for example by carbon
fibres or aramid fibres, and on which is mounted a flexible plate body, in particular
of plastic material, the free side of which is provided for workpiece machining or
to carry a grinding agent or polishing agent.
14. Disc tool according to claim 13, characterised in that the machine mounting (60) includes a support part (90), in particular made of metal,
to support the tool holder (30) and which is embedded in the support body (51).
15. Disc tool according to claim 14, characterised in that the support part (90) has holding contours extending along the rotary-driving flat
sections and forming part of the rotary-driving inner peripheral contour (70), and
the rotary-driving inner peripheral contour (70) or the rotary-driving outer peripheral
contour (40) in the area of the rotary-driving projection (43) or the rotary-driving
recess (73) respectively is formed by the support body (51).
1. Système comprenant un outil à plaque (50) et une machine-outil manuelle (10) sous
la forme d'une ponceuse ou d'un appareil de polissage, lequel système présente un
arbre d'outil (17) et un moteur d'entraînement (12) servant à entraîner en rotation
l'arbre d'outil (17) autour d'un axe de rotation (15), sachant que le système comprend
un ensemble de maintien (80) servant à maintenir l'outil à plaque (50) au niveau de
l'arbre d'outil (17), sachant que l'ensemble de maintien (80) comprend une fixation
d'outil (30) disposée au niveau de l'arbre d'outil (17) et une fixation de machine
(60) disposée au niveau de l'outil à plaque (50), sachant que la fixation d'outil
(30) et la fixation de machine (60) présentent une partie faisant saillie d'emboîtement
(31) et un logement d'emboîtement (61), lesquels peuvent être emboîtés l'un dans l'autre
le long d'un axe d'emboîtement pour prendre une position d'emboîtement, dans laquelle
un contour périphérique extérieur d'entraînement en rotation (40) de la partie faisant
saillie d'emboîtement (31) repose, par complémentarité de forme et de manière solidaire
en rotation, au niveau d'un contour périphérique intérieur d'entraînement en rotation
(70) du logement d'emboîtement (61), sachant que le contour périphérique extérieur
d'entraînement en rotation (40) et le contour périphérique intérieur d'entraînement
en rotation (70) comprennent un contour de base (41, 71) essentiellement rond, en
particulier circulaire, sur lequel sont présents, latéralement de manière tangentielle,
au niveau de côtés opposés les uns aux autres du contour périphérique extérieur d'entraînement
en rotation (40) ou au niveau de côtés se faisant face les uns les autres du contour
périphérique intérieur d'entraînement en rotation (70), des méplats d'entraînement
en rotation (42, 72) servant à faire venir en prise de manière solidaire en rotation
le contour périphérique extérieur d'entraînement en rotation (40) avec le contour
périphérique intérieur d'entraînement en rotation (70), caractérisé en ce qu'au moins une partie faisant saillie d'entraînement en rotation (43) dépassant du contour
de base (41, 71) rond, servant à venir en prise avec un évidement d'entraînement en
rotation (73) disposé entre les méplats d'entraînement en rotation (42, 72) du contour
périphérique intérieur d'entraînement en rotation (70) est prévue au niveau d'un tronçon
d'entraînement en rotation du contour périphérique extérieur d'entraînement en rotation
(40), ledit tronçon s'étendant entre les méplats d'entraînement en rotation (42, 72).
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une périphérie extérieure d'une extrémité libre de la partie faisant saillie d'entraînement
en rotation (43) présente un arrondi concentrique par rapport au contour de base (41,
71) rond.
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un fond (74) de l'évidement d'entraînement en rotation (73) servant à venir en prise
avec une extrémité libre de la partie faisant saillie d'entraînement en rotation (43)
présente un contour intérieur concentrique par rapport au contour de base (41, 71)
rond.
4. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évidement d'entraînement en rotation (73) et/ou la partie faisant saillie d'entraînement
en rotation (43) présentent des surfaces latérales s'étendant à peu près de manière
parallèle par rapport aux méplats d'entraînement en rotation (42, 72).
5. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce respectivement
une partie faisant saillie d'entraînement en rotation (43) dépassant du contour de
base (41, 71) rond est disposée au niveau de deux côtés opposés l'un à l'autre du
contour périphérique extérieur d'entraînement en rotation (40), et/ou en ce que respectivement
un évidement d'entraînement en rotation (73) est prévu au niveau de deux côtés se
faisant face du contour périphérique intérieur d'entraînement en rotation (70).
6. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie faisant saillie d'emboîtement (31) est disposée au niveau de la fixation
d'outil (30) de la machine-outil (10) manuelle, et en ce que le logement d'emboîtement (61) est disposé au niveau de la fixation de machine (60)
de l'outil à plaque (50).
7. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement d'emboîtement (61) présente une ouverture de passage (63) et la partie
faisant saillie d'emboîtement (31) présente une ouverture de vissage (39) destinée
à un boulon de fixation (81) de telle manière que le boulon de fixation (81) peut
être vissé dans l'ouverture de vissage (39) traversant ce faisant l'ouverture de passage
(63) afin d'immobiliser de manière à résister à la traction la fixation de machine
(60) et la fixation d'outil (30) par rapport à l'axe d'emboîtement.
8. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'axe de rotation (15) et/ou l'axe d'emboîtement traversent le centre du contour
de base (41, 71) rond, et/ou en ce que l'axe de rotation (15) et l'axe d'emboîtement sont parallèles ou sont alignés l'un
avec l'autre.
9. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un fond du logement d'emboîtement forme une surface de contre-palier destinée à un
côté frontal (38) de la partie faisant saillie d'emboîtement (31).
10. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la machine-outil (10) manuelle ou la fixation d'outil (30) sont configurés pour former
un palier excentrique par rapport à l'axe de rotation (15) de l'outil à plaque (50),
en particulier à l'aide d'un ensemble de paliers (19).
11. Machine-outil (10) manuelle sous la forme d'une ponceuse ou d'un appareil de polissage
d'un système selon l'une quelconque des revendications précédentes, sachant que la
machine-outil (10) manuelle présente un arbre d'outil (17) et un moteur d'entraînement
(12) servant à entraîner en rotation l'arbre d'outil (17) autour d'un axe de rotation
(15) ainsi que la fixation d'outil (30) de l'ensemble de maintien (80) servant à maintenir
l'outil à plaque (50) au niveau de l'arbre d'outil (17).
12. Outil à plaque (50) du système selon l'une quelconque des revendications 1 à 10 destiné
à une machine-outil (10) manuelle sous la forme d'une ponceuse ou d'un appareil de
polissage, sachant que l'outil à plaque (50) présente la fixation de machine (60)
de l'ensemble de maintien (80) servant à la fixation au niveau de la fixation d'outil
(30), qui est disposée au niveau d'un arbre d'outil (17) de la machine-outil (10)
manuelle, ledit arbre d'outil pouvant être entraîné en rotation autour d'un axe de
rotation (15) par un moteur d'entraînement (12) de la machine-outil (10) manuelle.
13. Outil à plaque selon la revendication 12, caractérisé en ce que la fixation de machine (60) est prévue au niveau d'un corps de soutien (51) résistant
à la flexion, en particulier renforcé par des fibres, présentant par exemple par des
fibres de carbone ou par des fibres d'aramide, de l'outil à plaque (50), au niveau
duquel corps de soutien est disposé un corps de plaque flexible, en particulier en
mousse, dont le côté libre est prévu pour l'usinage de pièces ou pour supporter un
moyen de ponçage ou un moyen de polissage.
14. Outil à plaque selon la revendication 13, caractérisé en ce que la fixation de machine (60) comprend une partie de soutien (90) servant à soutenir
la fixation d'outil (30), ladite partie de soutien étant incorporée dans le corps
de soutien (51), étant en particulier constituée d'un métal.
15. Outil à plaque selon la revendication 14, caractérisé en ce que la partie de soutien (90) présente des contours de maintien s'étendant le long de
dépôts d'entraînement en rotation et formant une partie du contour périphérique intérieur
d'entraînement en rotation (70), et en ce que le contour périphérique intérieur d'entraînement en rotation (70) ou le contour périphérique
extérieur d'entraînement en rotation (40) est formé dans la zone de la partie faisant
saillie d'entraînement en rotation (43) ou de l'évidement d'entraînement en rotation
(73) par le corps de soutien (51).