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EP 2 669 422 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.08.2016 Patentblatt 2016/34 |
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Anmeldetag: 31.05.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Trocknungseinrichtung zum Trocknen von Wäsche mit einem Behälter zur Aufnahme und
Abgabe eines Duftstoffes
Drying device for drying laundry with a container for holding and dispensing an aromatic
substance
Dispositif de séchage de linge avec un récipient pour la réception et la distribution
d'une matière odorante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.2013 Patentblatt 2013/49 |
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Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Ehrlich, Beate
33613 Bielefeld (DE)
- Eichwald, Viktor
33619 Bielefeld (DE)
- Herrmann, Matthias
33659 Bielefeld (DE)
- Holz, Dominik
33604 Bielefeld (DE)
- Maßmann, Felix
59555 Lippstadt (DE)
- Vartmann, Thomas
48361 Beelen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102005 055 180 US-A- 3 736 668
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KR-A- 20070 007 548 US-A1- 2010 101 280
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Trocknungseinrichtung (1) zum Trocknen von Wäsche mit einem
Behandlungsraum zur Aufnahme von Trockengut, mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines
Prozessluftstroms, mit einer den Behandlungsraum verschließenden Tür, auf deren Innenseite
eine Haltevorrichtung angeordnet ist zur Aufnahme einer im Prozessluftstrom angeordneten
Filtereinrichtung, welche mindestens einen Rahmen mit einem darin gehaltenen Filtersieb
und einen Behälter zur Aufnahme und Abgabe eines Duftstoffes umfasst.
[0002] Eine solche Trocknungseinrichtung ist aus der
KR 1020070007548 bekannt. Bei der dort gezeigten Anordnung wird ein flacher Behälter, welcher zur
Aufnahme und Abgabe eines Duftstoffes dient, durch einen Schlitz im Rahmen in eine
Vertiefung des Filtersiebs geschoben und dort im Randbereich des Filters gehalten.
In diesem Bereich ist einerseits die Gefahr einer Verflusung am größten, andererseits
die Durchströmung mit Prozessluft am geringsten.
[0003] Außerdem ist aus der
DE 10 2005 055 180 A1 ist eine Trocknungseinrichtung bekannt, bei der die Filtereinrichtung einen Teilbereich
aufweist, welcher zum Binden und/oder Zersetzen von Gerüchen ausgebildet ist. Dazu
ist die Filtereinrichtung mit einem Rahmen für das Filtersieb ausgebildet, dem eine
Aufnahme für ein Absorbens zugeordnet ist, welches mit einem Duftstoff dotiert sein
kann.
[0004] Die
EP 2 431 516 A1 offenbart einen Wäschetrockner, bei dem der Behälter zur Aufnahme und Abgabe eines
Duftstoffes in der Tür angeordnet ist.
[0005] Der Erfindung stellt sich das Problem, bei einer Trocknungseinrichtung der eingangs
genannten Art die Anordnung des Duftstoff-Behälters im Prozessluftstrom zu verbessern.
[0006] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Trocknungseinrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0007] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile ergeben sich dadurch, dass zwischen dem
Rahmen und dem Behälter ein Abstandshalter angeordnet ist, mit dem der Behälter mit
Abstand vom Rahmen im Prozessluftstrom platzierbar ist. Hierdurch wird der Behälter
mittig im Prozessluftstrom platziert, so dass sich die Wirkung des Duftstoffes besser
entfalten kann. Des Weiteren besitzt der Abstandshalter eine ringförmige Aufnahme
zur Halterung eines zylindrischen Behälters.
[0008] Ein einfacher und leicht zu montierender Aufbau ergibt dadurch, dass der Abstandshalter
mittels eines Hakenelements und/oder eines Rastelements an dem Rahmen befestigbar
ist.
[0009] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der Rahmen in einer Haltevorrichtung
aufnehmbar und sind Rahmen und Haltevorrichtung mit einer Sperreinrichtung ausgestattet,
welche ein Einsetzen des Rahmens in eine Haltevorrichtung ohne Sperreinrichtung verhindert.
Hierdurch wird gewährleistet, dass Filtereinrichtungen, welche zur Halterung eines
Duftstoffbehälters geeignet sind, nicht in Trockner eingesetzt werden können, welche
nicht zur Beduftung von Wäsche vorgesehen sind. Auf diese Weise werden Materialbeeinträchtigungen
durch Duftstoff bei nicht dafür konzipierten Trocknern vermieden. Die Sperreinrichtung
kann aus einer Nase am Rahmen und einer Aussparung an der Führung gebildet sein. Außerdem
ist die Haltevorrichtung in zweckmäßiger Weise an einer den Behandlungsraum verschließenden
Tür angeordnet.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Wäschetrockners,
- Figur 2
- eine Türkappe des Wäschetrockners gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine in die Türkappe einsetzbare Filtereinrichtung,
- Figur 4
- die in die Türkappe eingesetzte Filtereinrichtung,
- Figur 5
- die Türkappe mit teilweise herausgezogener Filtereinrichtung,
- Figur 6
- einen Teil des Filterrahmens,
- Figur 7
- den Filterrahmen mit eingesetztem Abstandshalter.
[0011] Die Figur 1 zeigt in der perspektivischen Darstellung einen Wäschetrockner 1. Dieser
umfasst ein Gehäuse 3, in dem eine in den Figuren nicht erkennbare, drehbar gelagerte
Trommel als Behandlungsraum zur Aufnahme der zu trocknenden Wäsche angeordnet ist.
Die Trommel besitzt an ihrer Vorderseite eine Öffnung (nicht dargestellt), welche
mit einer Beschickungsöffnung 5 im Gehäuse 3 korrespondiert. Letztere ist durch eine
Tür 7 verschließbar. Über die Tür 7 wird der beispielsweise von einem Gebläse (nicht
dargestellt) erzeugte Prozessluftstrom geführt, mit welchem die in der Trommel befindliche
Wäsche getrocknet werden kann.
[0012] Die Tür 7 ist auf ihrer in Figur 1 nicht erkennbaren Türinnenseite mit einer in Figur
2 gezeigten Türkappe 9 ausgestattet. Die Türkappe 9 dient zur Führung des Prozessluftstroms
von einem nicht gezeigten, im Gehäuse 3 befindlichen Prozessluftkanal in die Trommel.
Sie ist hierzu mit Einlassöffnungen 11 im Randbereich 13 und Auslassöffnungen 15 in
der nach innen zeigenden Stirnfläche 17 ausgestattet. Des Weiteren dient die Türkappe
9 zur Aufnahme einer Filtereinrichtung 19, mit welcher aus der Wäsche mitgerissene
Flusen aus dem Prozessluftstrom entfernt werden. Die Filtereinrichtung 19 ist in Figur
3 gezeigt. Sie umfasst einen Rahmen 21, in dem ein flächiges Filtersieb 23 gehaltert
ist. Der Rahmen 21 wird über eine obere Öffnung 25 im oberen Randbereich 27 der Türkappe
9 in seitliche Führungsschienen 29 geschoben und schließt dann im Betriebszustand,
d. h. vollständig eingeschoben, flächenbündig mit dem oberen Randbereich 27 ab. Figur
4 zeigt die Filtereinrichtung 19 und die Türkappe 9 in diesem Zustand. Zur Entnahme
ist der Rahmen 21 mit einer Handhabe 31 versehen. Außerdem besitzt er im unteren Bereich
Öffnungen 33, die mit den Einlassöffnungen 11 der Türkappe 9 korrespondieren. In Figur
5 ist erkennbar, dass der Rahmen 21 mit einer Nase 35 versehen ist, welche in eine
Aussparung 37 am Rand der Türkappe 9 eintauchen kann (siehe Figur 4). Auf diese Weise
wird verhindert, dass die Filtereinrichtung 19 in eine Türkappe 9 eingesetzt wird,
die nicht mit einer solchen Aussparung ausgestattet ist, die aber ansonsten baugleich
ist. Bei einer solchen Türkappe 9 würde die Filtereinrichtung 19 nämlich nicht flächenbündig
eingesetzt werden können und demzufolge könnte die Tür 7 nicht mehr geschlossen werden.
Figur 4 zeigt auch, dass die Filtereinrichtung 19 erfindungsgemäß mit einem Behälter
39 zur Aufnahme und Abgabe eines Duftstoffes ausgestattet ist. Der zylindrische Behälter
39 wird in einer ringförmigen Aufnahme 41 gehalten. Sie ist ohne Behälter in Figur
7 dargestellt und Teil eines Abstandshalters 43, der den Behälter 39 mit Abstand vom
Rahmen 21 im Prozessluftstrom platziert. Zur Befestigung des Abstandhalters 43 an
dem Rahmen 21 ist letzterer mit einem schlitzförmigen Spalt 45 und darunter mit einer
rechteckigen Öffnung 47 versehen, siehe Figur 6. Der Abstandhalter besitzt ein Hakenelement
49, welches in den schlitzförmigen Spalt 45 eingeführt wird. Anschließend wird der
Halter 43 nach unten geschwenkt. Dabei taucht ein Rastelement 51 in die rechteckige
Öffnung 47 und verrastet schließlich mit dem Rand der Öffnung 47. Somit befindet sich
der Abstandhalter 43 in einer fixierten Betriebsposition und kann den Behälter 39
aufnehmen, siehe Figuren 2 und 3.
[0013] Der Aufbau des Behälters 39 und seine Befestigung in der Aufnahme 41 ist aus der
früheren europäischen Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen
12401067.9 bekannt und wird deshalb hier nicht näher beschrieben.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Wäschetrockner |
43 |
Abstandhalter |
| 3 |
Gehäuse |
45 |
schlitzförmiger Spalt |
| 5 |
Beschickungsöffnung |
47 |
rechteckige Öffnung |
| 7 |
Tür |
49 |
Hakenelement |
| 9 |
Türkappe |
51 |
Rastelement |
| 11 |
Einlassöffnungen |
|
|
| 13 |
Randbereich |
|
|
| 15 |
Auslassöffnungen |
|
|
| 17 |
Stirnfläche |
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| 19 |
Filtereinrichtung |
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| 21 |
Rahmen |
|
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| 23 |
Filtersieb |
|
|
| 25 |
obere Öffnung |
|
|
| 27 |
oberer Randbereich |
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| 29 |
seitliche Führungsschienen |
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| 31 |
Handhabe |
|
|
| 33 |
Öffnungen |
|
|
| 35 |
Nase |
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| 37 |
Aussparung |
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|
| 39 |
Duftstoff-Behälter |
|
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| 41 |
Aufnahme |
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1. Trocknungseinrichtung (1) zum Trocknen von Wäsche mit einem Behandlungsraum zur Aufnahme
von Trockengut, mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Prozessluftstroms, mit einer
den Behandlungsraum verschließenden Tür (7), auf deren Innenseite eine Haltevorrichtung
(9) angeordnet ist zur Aufnahme einer im Prozessluftstrom angeordneten Filtereinrichtung
(19), welche mindestens einen Rahmen (21) mit einem darin gehaltenen Filtersieb (23)
und einen Behälter (39) zur Aufnahme und Abgabe eines Duftstoffes umfasst,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Rahmen (21) und dem Behälter (39) ein Abstandshalter (43) mit einer
ringförmigen Aufnahme (41) zur Halterung eines zylindrischen Behälters (39) angeordnet
ist, mit dem der Behälter (39) mit Abstand vom Rahmen (21) im Prozessluftstrom platzierbar
ist.
2. Trocknungseinrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstandshalter (43) mittels eines Hakenelements (49) und/oder eines Rastelements
(51) an dem Rahmen (21) befestigbar ist.
3. Trocknungseinrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (21) in einer Haltevorrichtung (9) aufnehmbar ist und dass Rahmen (21)
und Haltevorrichtung (9) mit einer Sperreinrichtung ausgestattet sind, welche ein
Einsetzen des Rahmens (21) in eine Haltevorrichtung (9) ohne Sperreinrichtung verhindert.
4. Trocknungseinrichtung (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sperreinrichtung aus einer Nase (35) am Rahmen (21) und einer Aussparung (37)
an der Haltevorrichtung (9) gebildet ist.
5. Trocknungseinrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltevorrichtung (9) an einer den Behandlungsraum verschließenden Tür (7) angeordnet
ist.
1. Drying device (1) for drying laundry, comprising a processing chamber for receiving
items to be dried, comprising a device for generating a process air stream, comprising
a door (7) that closes the processing chamber, a holding apparatus (9) being arranged
on the inside of said door for receiving a filter device (19) which is arranged in
the process air stream and comprises at least one frame (21) having a filter screen
(23) held therein and a container (39) for receiving and dispensing a fragrance,
characterised in that
a spacer (43) having an annular receptacle (41) for holding a cylindrical container
(39) is arranged between the frame (21) and the container (39), by means of which
spacer the container (39) can be positioned in the process air stream in a manner
spaced apart from the frame (21).
2. Drying device (1) according to claim 1,
characterised in that
the spacer (43) can be fastened to the frame (21) by means of a hook element (49)
and/or a catch element (51).
3. Drying device (1) according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the frame (21) can be received in a holding apparatus (9) and in that the frame (21) and the holding apparatus (9) are fitted with a locking means, which
prevents the frame (21) from being inserted into a holding apparatus (9) without a
locking means.
4. Drying device (1) according to claim 3,
characterised in that
the locking means is formed by a lug (35) on the frame (21) and a recess (37) in the
holding apparatus (9).
5. Drying device (1) according to either claim 3 or claim 4,
characterised in that
the holding apparatus (9) is arranged on a door (7) that closes the processing chamber.
1. Dispositif de séchage (1) pour le séchage de linge, avec un espace de traitement destiné
à recevoir les articles à sécher, avec un dispositif destiné à produire un flux d'air
de process, avec une porte (7) fermant l'espace de traitement et sur le côté intérieur
de laquelle est disposé un dispositif de retenue (9) destiné à recevoir un dispositif
de filtrage (19) qui est disposé dans le flux d'air de process et qui comprend au
moins un cadre (21) avec un tamis filtrant (23) qui y est retenu intérieurement et
un récipient (39) destiné à la réception et à la délivrance d'un parfum,
caractérisé en ce que,
entre le cadre (21) et le récipient (39), il est disposé une entretoise (43) avec
un logement (41) de forme annulaire pour retenir un récipient (39) cylindrique et
avec laquelle le récipient (39) peut être placé à distance du cadre (21) dans le flux
d'air de process.
2. Dispositif de séchage (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'entretoise (43) peut être fixée sur le cadre (21) au moyen d'un élément de crochet
(49) et/ou d'un élément d'encliquetage (51).
3. Dispositif de séchage (1) selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le cadre (21) peut être reçu dans un dispositif de retenue (9), et en ce que le cadre (21) et le dispositif de retenue (9) sont équipés d'un dispositif de blocage
qui empêche l'introduction du cadre (21) dans un dispositif de retenue (9) sans dispositif
de blocage.
4. Dispositif de séchage (1) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le dispositif de blocage est formé d'un bec (35) sur le cadre (21) et d'un évidement
(37) sur le dispositif de retenue (9).
5. Dispositif de séchage (1) selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que
le dispositif de retenue (9) est disposé sur une porte (7) fermant l'espace de traitement.
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