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EP 2 669 436 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.12.2014 Patentblatt 2015/01 |
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Anmeldetag: 30.05.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ramm- und Ziehvorrichtung
Ramming and traction device
Dispositif de battage et de traction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.2013 Patentblatt 2013/49 |
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Patentinhaber: ABI Anlagentechnik-Baumaschinen-Industriebedarf
Maschinenfabrik und Vertriebsgesellschaft mbH |
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63843 Niedernberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Heichel, Christian
63843 Niedernberg (DE)
- Kleibl, Albrecht
63762 Großostheim (DE)
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Vertreter: Dörner, Kötter & Kollegen |
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Körnerstrasse 27 58095 Hagen 58095 Hagen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 861 944 DE-A1-102004 013 790
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EP-A2- 2 390 419
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einbringung einer Rüttelstopfsäule in
einen Baugrund nach dem Patentanspruch 1.
[0002] Zur Erhöhung der Tragfähigkeit eines Baugrunds ist es z.B. aus der
DE 10 2004 013 790 A bekannt, diesen durch das Verfahren der Rüttelstopfverdichtung zu verbessern. Dabei
werden in die Last aufzunehmenden Bereiche des Baugrunds so genannten Rüttelstopfsäulen
eingebracht. Dies geschieht, in dem ein Rohr, auf den Baugrund aufgesetzt wird und
mittels eines Vibrators bis auf den tragenden Grund eingebracht wird, wobei das lockere
Erdreich seitlich verdrängt wird. Das Rohr wird mit geeignetem Zugabematerial, wie
Kies oder Schotter befüllt und anschließend gezogen, wobei fortlaufend an der dem
Grund zugewandten Seite des Rohres Material austritt, dass durch mehrfaches alternierendes
Absenken des Rohres weiter verdichtet wird. Hierdurch wird im Boden eine Säule aus
dem verdichteten Zugabematerial hergestellt, welche als Rüttelstopfsäule bezeichnet
wird.
[0003] Bei dem vorgenannten Verfahren wird ein Vibrator, der an einem Mäkler geführt ist,
an das einzubringende Rohr angelegt und fest mit dem Rohr verbunden. In der Praxis
ist diese Verbindung durch Biegemomente belastet, die durch das seitliche Abdriften
des Rohres im Boden entstehen. Der Vibrator überträgt die Biegemomente über die Führungen,
mit denen er mit dem Mäkler verbunden ist, auf den Mäkler. Somit werden durch die
Biegemomente die Verbindung zwischen Vibrator und Rohr, die Führungen zwischen Vibrator
und Mäkler sowie der Mäkler selbst belastet.
[0004] Darüber hinaus erfolgt die Befüllung des Rohres meist erst nach Einbringung des Rohres
in den Baugrund auf die tragende Schicht, da hier die Befüllung über einen Trichter
mittels eines Baggers oder ähnlichen am einfachsten ist. Die Befüllung wird dabei
durch den eingesetzten Vibrator, der sich oberhalb des Trichters befindet, behindert.
[0005] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde,
eine Vorrichtung zur Einbringung einer Rüttelstopfsäule in einen Baugrund zu schaffen,
welche eine vereinfachte Handhabung des Rohres sowie dessen Befüllung ermöglicht und
bei der die Verbindung zwischen Vibrator und Rohr nicht durch Biegemomente belastet
wird. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0006] Mit der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Rammen oder Ziehen eines Rammgutes, insbesondere
einer Rüttelstopflanze in den bzw. aus dem Boden geschaffen, die eine vereinfachte
Handhabung des Rohres sowie dessen Befüllung ermöglicht und bei der die Verbindung
zwischen Vibrator und Rohr bzw. rohrförmiger Lanze nicht durch Biegemomente, die aus
dem möglichen seitlichen Wegdriften des Rohrs im Boden resultieren, belastet wird.
Die wenigstens zwei Erregerzellen, die zusammen einen Vibrator ergeben, sind über
ein Koppelteil mit der rohrförmigen Lanze verbunden. Weiterhin sind die wenigstens
zwei Erregerzellen so ausgeführt, dass sich ihre Unwuchtmassen bei der Rotation selbst
synchronisieren, und zwar derart, dass sich die vertikalen Kraftanteile addieren und
die horizontalen Kraftanteile weitgehend eliminieren. Hierdurch ist eine resultierende
Kraft im Wesentlichen parallel zur Wirkrichtung erzielt.
[0007] Bevorzugt sind genau zwei Erregerzellen angeordnet, wobei vorzugsweise jede Erregerzelle
mit einem separaten Drehantrieb versehen ist, der derart ausgelegt ist, die wenigstens
eine Unwuchtmasse der jeweiligen Erregerzelle zu drehen.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung sind Mittel zur Stabilisierung des Synchronbetriebs
der wenigstens zwei Erregerzellen angeordnet. Hierzu können insbesondere elektrische
Stabilisatoren zum Einsatz kommen. Hierdurch ist gesteuertes Einschwingen der Erregerzellen
ermöglicht.
[0009] In Ausgestaltung der Erfindung ist das Koppelteil mit einem Schlitten verbunden,
über den es entlang eines Mäklers verschiebbar gelagert ist. Hierdurch ist die Vorrichtung
als Arbeitsgerät direkt ohne das Erfordernis weiterer Bauteile an einen Mäkler ankoppelbar.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Schlitten mit einem auf dem Mäkler
geführten Grundschlitten verbunden, der über einen Antrieb mit Zug- und/oder Druckkräften
beaufschlagbar ist. Dabei ist der Grundschlitten bevorzugt über flexible Elemente,
insbesondere Elastomere mit dem Schlitten federnd verbunden. Hierdurch ist die Übertragung
der von den Erregerzellen erzeugten Schwingungen auf den Mäklern vermindert.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Grundschlitten eine Konsole befestigt,
welche mit flexiblen Elementen, insbesondere Elastomeren, versehen ist, über welche
die Konsole mit dem Schlitten verbunden ist. Hierdurch ist es möglich, das Rammgut
bei gleichzeitiger Schwingungsdämpfung mit einer Vorspann- oder Zugkraft, die vom
Mäkler aufgebracht wird, zu beaufschlagen.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein Fülltrichter zur Befüllung der Lanze
angeordnet, der über Dämpfungselemente mit dem Koppelteil bzw. der rohrförmigen Lanze
verbunden ist. Durch die Ausgestaltung einer solchen einteiligen Lanze mit integrierter
Einfülleinheit ist eine einfache Positionierung und Einbringung der Lanze in den Baugrund
bei gleichzeitiger Einbringung von Füllmaterial in die Lanze ermöglicht. Bevorzugt
weist die Lanze einen Flansch auf, der mit einem an dem Koppelteil vorgesehenen Flansch
verschraubt ist. Vorteilhaft ist der Trichter über Dämpfungselemente weiterhin mit
dem Schlitten verbunden.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die rohrförmige Lanze doppelwandig ausgebildet.
Bevorzugt ist ein Anschluss zur Beaufschlagung des zwischen den beiden Wänden gebildeten
Hohlraums mit Pressluft angeordnet. Bei der Rüttelstopfverdichtung von Gewässergründen
ist so eine steuerbare Erhöhung des Auftriebs der Lanze in dem Gewässer ermöglicht,
wodurch die von dem Trägergerät zu erbringende Zugleistung erheblich gemindert werden
kann. Insbesondere für Baugrundverbesserungsmaßnahmen in Gewässern weist die Wandung
in einer weiteren Ausbildung der Erfindung seitliche Öffnungen auf. Diese Öffnungen
dienen dem Austritt von durch eingebrachtes Stopfmaterial verdrängtem Wasser. Hierdurch
ist der Rüttelstopfprozess weiter verbessert.
[0014] Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen
angegeben. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- die schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Einbringung einer Rüttelstopfsäule
in den Boden;
- Figur 2
- die Darstellung der Vorrichtung aus Figur 1 in der Vorderansicht;
- Figur 3
- die Darstellung der Vorrichtung aus Figur 1 in der Ansicht von hinten und
- Figur 4
- die Darstellung der Vorrichtung aus Figur 1 in einer weiteren räumlichen Ansicht.
[0015] Die als Ausführungsbeispiel gewählte Rüttelstopfvorrichtung besteht im Wesentlichen
aus einem Koppelteil 1, das mit einem Schlitten 2 verbunden und mit zwei gegenüberliegend
angeordneten Erregerzellen 3 versehen ist. Das Koppelteil 1 ist mit einer rohrförmigen
Lanze 4 fest verbunden und der Lanze 4 gegenüberliegend federnd mit einen Trichter
5 zur Befüllung der Lanze 4 verbunden. Das Koppelteil 1 ist über den Schlitten 2 auf
einem Mäkler 8 geführt, der über eine Konsole 6 mit dem Grundschlitten 7 des Mäklers
8 verbunden ist.
[0016] Das Koppelteil 1 ist gebildet durch eine im Wesentlichen rechteckig ausgebildete
Grundplatte 11 die mittig einen Flansch 12 zur Befestigung der Lanze 4 aufweist. Dem
Flansch 12 gegenüberliegend ist auf der Grundplatte 11 ein Einlassstutzen 13 angeordnet,
der beidseitig über zwei vertikale Halteplatten 14 fixiert ist. Die Halteplatten 14
sind gleichzeitig mit der Grundplatte 11 Aufnahmen 15 für die Erregerzellen 3. Das
Koppelteil 1 ist durch Schweißverbindungen mit dem Schlitten 2 verbunden.
[0017] Der Schlitten 2 besteht im Wesentlichen aus einem quaderförmigen Rahmen 21, der Rückseitig
mit Führungselementen 22 zur Aufnahme der Mäklerschienen 81 versehen ist. An seiner
den Führungselementen 22 gegenüberliegenden Seite sind an dem Schlitten 2 weiterhin
zwei endseitig gegenüberliegend nach außen kragende Flügel 23 zur federnden Befestigung
des Trichters 5 über Dämpfungselemente 51 angebracht. Der Schlitten 2 ist über innerhalb
des Rahmens 21 paarweise gegenüberliegend angeordnete Elastomerblöcke 24 mit der Konsole
6 federnd verbunden, welche den Rahmen 21 des Schlittens 2 entlang seiner Mittelachse
durchdringt.
[0018] Die Konsole 6 besteht im Wesentlichen aus einem Rechteckprofil, an dessen dem Schlitten
2 gegenüberliegenden Enden einem Anschlussstück 62 zur Verbindung mit dem Mäklergrundschlitten
7 versehen ist. Die Erregerzellen 3 umfassen jeweils ein Gehäuse 31 in dem eine -
nicht dargestellte - drehbar gelagerte Welle angeordnet ist, die mit einer - nicht
dargestellten - Unwuchtmasse versehen ist. Die Welle ist mit einem Drehantrieb 32
verbunden, der an dem jeweiligen Gehäuse 31 befestigt ist. Die so ausgebildeten Erregerzellen
sind auf der Grundplatte 11 des Koppelteils 1 beidseitig des Einlassstutzens 13 an
der jeweils zugeordneten Halteplatte 14 anliegend befestigt.
[0019] Die Lanze 4 ist im Ausführungsbeispiel als zylindrisches Rohr ausgebildet, an dessen
dem Koppelteil 1 zugewandten Ende ein Flansch 41 angeformt ist. Der Flansch 41 ist
mit dem Flansch 12 des Koppelteils 1 verschraubt.
[0020] Der Trichter 5 ist über Dämpfungselemente 51 mit dem Einlassstutzen 13 sowie über
Elastomerblöcke 24 mit dem Rahmen 21 des Schlittens 2 verbunden.
[0021] Der Grundschlitten 7 ist über eine Bolzenverriegelung 71 mit dem Anschlussstück 62
der Konsole 6 verbunden. Beidseitig der Bolzenverriegelung 71 sind an dem Grundschlitten
7 Aufnahmeplatten 72 zur Befestigung von - nicht dargestellten - Zugseilen angebracht,
über welche der Grundschlitten 7 mit Druck- bzw. Zugkräften beaufschlagbar ist.
1. Vorrichtung zum Einbringen einer Rüttelstopfsäule in einen Baugrund, mit einer rohrförmigen
Lanze (4), die mit einem Koppelteil (1) verbunden ist, an dem radial um die Mittelachse
der Lanze (4) verteilt wenigstens zwei Erregerzellen (3) befestigt sind, welche jeweils
ein Gehäuse (31) aufweisen, in dem wenigstens eine Welle mit wenigstens einer Unwuchtmasse
angeordnet ist, die mit wenigstens einem Drehantrieb (32) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Erregerzellen (3) derart ausgerichtet sind, dass sich die Unwuchten
der Erregerzellen (3) im Betrieb selbst synchronisieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei einwellige Erregerzellen (3) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Stabilisierung des Synchronbetriebs der wenigstens zwei Erregerzellen
(3) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelteil (1) mit einem Schlitten (2) verbunden ist, über den es entlang eines
Mäklers (8) verschiebbar gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (2) mit einem auf dem Mäkler (8) geführten Grundschlitten (7) verbunden
ist, der über einen Antrieb mit Zug- und/oder Druckkräften beaufschlagbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundschlitten (7) über flexible Elemente, insbesondere Elastomere (24) mit dem
Schlitten (2) federnd verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundschlitten (7) eine Konsole (6) befestigt ist, welche mit flexiblen Elementen,
insbesondere Elastomeren (24) versehen ist, über welche die Konsole (6) mit dem Schlitten
(2) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fülltrichter (5) zur Beschickung der Lanze (4) angeordnet ist, der über Dämpfungselemente
befestigt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lanze einen Flansch (41) aufweist, der mit einem an dem Koppelteil (1) vorgesehenen
Flansch (12) verschraubt ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmige Lanze (4) doppelwandig ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschluss zur Beaufschlagung des zwischen den beiden Wänden der rohrförmigen
Lanze (4) gebildeten Hohlraums mit Pressluft angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Lanze (4) seitliche Öffnungen aufweist.
1. Device for inserting vibration-compacted piles into subsoil with a tubular ram (4)
which is joined to a coupling part (1) to which at least two exciter cells (3) are
attached being radially distributed around the centre axis of the ram (4), which cells
each have a housing (31) in which at least one shaft with at least one unbalanced
mass is arranged, and which is connected to at least one rotation drive unit (32),characterised in that at least two exciter cells (3) are aligned in such a way that, during operation,
the unbalanced masses of the exciter cells (3) synchronise themselves.
2. Device in accordance with claim 1, characterised in that exactly two single-shaft exciter cells (3) are arranged.
3. Device in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in that means of stabilising the synchronous operation of the exciter cells (3) are provided.
4. Device in accordance with any of the aforementioned claims, characterised in that the coupling part (1) is joined to a carriage (2) by means of which it is mounted
to be moved along a leader (8).
5. Device in accordance with claim 4, characterised in that the carriage (2) is connected to a base carriage (7) which is guided on the leader
(8) and which can be subjected to traction and/or ramming forces by a drive unit.
6. Device in accordance with claim 5, characterised in that the base carriage (7) is connected resiliently to the carriage (2) via flexible elements,
in particular by elastomers (24).
7. Device in accordance with claim 6, characterised in that a console (6) is attached to the base carriage (7) and which is fitted with flexible
elements, in particular with elastomers (24), via which the console (6) is connected
to the carriage (2).
8. Device in accordance with any of the aforementioned claims, characterised in that a funnel (5) for loading the ram (4) is provided, which funnel is attached via damping
elements.
9. Device in accordance with claim 8, characterised in that the ram has a flange (41) which is bolted to a flange (12) provided on the coupling
part (1).
10. Device in accordance with any of the aforementioned claims, characterised in that the tubular ram (4) is formed with a double wall.
11. Device in accordance with claim 10, characterised in that a connection is provided for pressurising the cavity formed between the walls of
the tubular ram (4) with compressed air.
12. Device in accordance with any of the aforementioned claims, characterised in that the wall of the ram (4) has openings at the side.
1. Dispositif de battage pour faire pénétrer une colonne vibrée dans un terrain de construction,
comprenant une lance tubulaire (4) reliée à une pièce de couplage (1) contre laquelle
sont fixées au moins deux cellules excitatrices (3) réparties radialement autour de
l'axe médian de la lance (4), cellules qui présentent chacune un carter (31) dans
lequel est agencé au moins un arbre comprenant au moins une masse de balourd, arbre
qui est relié à au moins un entraînement rotatif (32),caractérisé en ce qu'au moins deux cellules excitatrices (3) sont orientées de telle manière que les balourds
de ces cellules (3) se synchronisent d'elles-mêmes en service.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont agencées exactement deux cellules excitatrices mono-arbre (3).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que sont agencés des moyens pour stabiliser le fonctionnement synchrone d'au moins ces
deux cellules excitatrices (3).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de couplage (1) est reliée à un chariot (2) via lequel elle se trouve en
appui coulissant le long d'une jumelle (8).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le chariot (2) est relié à un chariot de base (7) guidé sur la jumelle (8), chariot
de base auquel il est possible d'imprimer des forces de traction et/ou de compression
par le biais d'un entraînement.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le chariot de base (7) est relié de manière amortie avec le chariot (2) via des éléments
flexibles, en particulier des élastomères (24).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une console (6) est fixée contre le chariot de base (7), console qui est dotée d'éléments
flexibles, en particulier d'élastomères (24) via lesquels cette même console (6) est
reliée au chariot (2).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une trémie de remplissage (5) agencée pour remplir la lance (4) est fixée via des
éléments amortisseurs.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la lance présente un flasque (41) lui-même vissé avec un flasque (12) prévu contre
la pièce de couplage (1).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lance tubulaire (4) est configurée à double paroi.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un raccord est agencé pour mettre sous pression d'air comprimé la cavité formée entre
les deux parois de la lance tubulaire (4).
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi de la lance (4) présente des orifices latéraux.
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