[0001] Die Erfindung betrifft einen Drehmagneten mit einer Schenkelfeder, als rückstellendes
Mittel zwischen zwei zueinander um eine Drehachse verdrehbaren Elementen, wobei die
Schenkelfeder in ihren Endbereichen mit dem jeweiligen Element verbindbar ist, sich
die Bindungen um eine Federachse herum erstrecken und durch eine Verdrehung um die
Federachse belastbar sind.
[0002] Schenkelfedern sind bekannt und weisen in der Regel einen zylindrischen Aufbau auf.
Dieser Aufbau erweist sich im Betrieb der mit einer derartigen Schenkelfeder ausgerüsteten
Vorrichtungen als nachteilig. Schenkelfedern mit zylindrischem Aufbau weisen einen
undefinierten (d.h. im Betrieb nicht mit hinreichender Güte reproduzierbarem Verhalten)
Verlauf der Federkennlinie, eine hohen Reibung der Windungen bei Torsionsbeaufschlagung
und/oder eine große Hysterese auf.
[0003] Der zylindrische Aufbau führt darüber hinaus zu einer undefinierten Einbaulage der
Feder.
[0004] In der Einbausituation ist nicht selten ein in den durch die Windungen der Feder
gebildeten Raum einragender Zentrierdurchmesser an einem um eine Drehachse verdrehbaren
Element vorgesehen. Kommt es zur Verdrehung der Feder, kann es aufgrund des zylindrischen
Aufbaus der Kantenschenkelfedern zu einem Überschnappen der Windungen am Zentrierdurchmesser
kommen. Dies führt auch zu einem als ungünstig und nachteilig angesehenen Verlauf
der Federkennlinie und geht mit einer erhöhten Reibung im Bereich des Zentrierdurchmessers
einher.
[0005] Bekannte, einen zylindrischen Aufbau aufweisende Schenkelfedern sind somit mit einer
Vielzahl von Nachteilen behaftet.
[0006] Das Dokument
DE 10 2004 040 632 B3 offenbart als zylinderförmige Schraubenfedern ausgeführte Drehfederelemente, wobei
Windungen unterschiedlicher Durchmesser vorhanden sind.
[0007] Das Dokument
US 6 220 586 B1 offenbart eine Drehfeder, welche einen mittig größeren Durchmesser aufweist.
[0008] Das Dokument
EP 1 172 579 A1 offenbart eine Torsionsfeder zum Ausgleich von Gewichtskräften, welche einen außenseitig
verringerten Durchmesser aufweist.
[0009] Das Dokument
US 2010/295222 A1 offenbart einen Aktuator mit einer Springfeder, deren Federarme integral mit dem
Aktuator ausgeführt sind.
[0010] Das Dokument
US 4 828 235 A offenbart eine Drehfederanordnung, welche zur Verwendung in einem Drosselventil angepasst
ist. Ein elektromagnetisch betätigter Drehmagnet ist auch in
EP 0 342 733 A2 offenbart.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Drehmagneten mit einer Schenkelfeder
als rückstellendes Mittel zwischen zwei zueinander um eine Drehachse verdrehbaren
Elementen zur Verfügung zu stellen und zumindest einen der vorgenannten Nachteile
zu vermeiden.
[0012] Die Aufgabe wird durch einen elektromagnetischen Drehmagneten gelöst, wie er in Anspruch
1 definiert ist.
[0013] Die Veränderung des Windungsdurchmessers bleibt hierbei nicht auf einzelne Windungen
beschränkt. Vielmehr besteht die Möglichkeit, dass zwei Windungen mit gleichem Durchmesser
vorgesehen sind, die als Zentrierwindungen an dem in die Feder einstehenden Zentrierdurchmesser
des zu verdrehenden Elementes anliegen. Durch die Drehbewegung wird dabei das Anliegen
der Windungen verstärkt und ein Überschnappen der tordierten Windungen am Zentrierdurchmesser
verhindert. Eine solchermaßen ausgebildete Schenkelfeder weist einen definierten Verlauf
der Federkennlinie auf. Darüber hinaus zeigen derartige Schenkelfedern nur eine minimale
Hysterese und minimierte Reibung. Die am Zentrierdurchmesser anliegende Windung beziehungsweise
ein Windungspaar ist dabei zylindrisch angelegt, während dann die nachfolgenden Windungen
einen sich zumindest abschnittsweise verändernden Windungsdurchmesser aufweisen. Als
günstig wird angesehen, wenn der Windungsdurchmesser des zwischen den Endbereichen
der Schenkelfeder angeordneten Mittelbereichs im unbelasteten Zustand der Schenkelfeder
zumindest abschnittsweise unterschiedlich ist, vom Durchmesser der Windung beziehungsweise
Windungen in zumindest einem Endbereich. Hierbei kann auch ein Anteil an zylindrisch
ausgebildeten Windungen beziehungsweise Windungsgruppen vorgesehen werden. Dies bedeutet,
die Schenkelfeder weist im Bereich des Zentrierdurchmessers beziehungsweise an der
Zentrierwindung beziehungsweise den Zentrierwindungen einen zunächst zylindrischen
Aufbau auf, an diesen Schenkelfederbereich schließen sich dann Windungen mit sich
schrittweise oder abschnittsweise veränderndem Durchmesser an, die dann in einen Bereich
von zylindrischen Windungen übergehen. An den Bereich mit zylindrischen Windungen
im beispielsweise Mittelbereich der Schenkelfeder schließen sich dann wiederum Windungen
an, deren Durchmesser sich zumindest abschnittsweise verändert. Letztendlich kann
sich auch an diese Windungen wieder ein Bereich zylindrischer Windungen anschließen,
der den Endbereich der Schenkelfeder bildet und mit dem gegenüber dem ersten Element
verdrehbaren zweiten Element verbindbar ist.
[0014] Als vorteilhaft wird angesehen, wenn die Änderung des Windungsdurchmessers insbesondere
auch im Zusammenwirken mit der Steigung der schrauben-oder spiralförmig angeordneten
Windungen so gewählt ist, dass sich zwischen den einzelnen Windungen ein Spalt ergibt,
der auch im belasteten Zustand der Schenkelfeder bestehen bleibt. Durch diese bevorzugte
Ausführungsform der Schenkelfeder wird die Reibung zwischen den Windungen weiter verringert
und damit insgesamt der Verschleiß der Zentrierfeder und die Hysterese weiter verringert.
Die Windungen berühren sich auch im tordierten Zustand nicht.
[0015] Die Schenkelfeder zeichnet sich insbesondere durch einen bezüglich der Länge der
Schenkelfeder im wesentlichen symmetrischen Aufbau aus, wobei sich im Bereich der
Symmetrieachse die Windungen mit dem größten oder kleinsten Windungsdurchmesser befinden.
Das heißt, ausgehend von einem den Zentrierdurchmesser umschließenden beziehungsweise
einen beispielsweise zylindrischen Windungsbereich bildenden Abschnitt der Schenkelfeder
schließt sich ein Abschnitt mit zunehmendem beziehungsweise abnehmendem Windungsdurchmesser
an. Dieser geht schließlich über in einen symmetrisch ausgeführten Mittelbereich,
an den sich wiederum ein dem ersten umfangsbeziehungsweise durchmesserveränderbaren
entsprechender Bereich anschließt, der wiederum in einen mit dem jeweiligen zu verdrehenden
Element in Eingriff bringbaren und an diesen durchmessermäßig angepassten Bereich
übergeht.
[0016] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Schenkelfeder sieht vor, dass in mindestems
einem Endbereich und/oder im Mittelbereich mindestens eine Windung mit konstantem
Durchmesser vorgesehen ist.
[0017] Eine weitere alternative bevorzugte Ausführungsform der Schenkelfeder sieht vor,
dass sich der Windungsdurchmesser im Mittelbereich kontinuierlich verändert, die Feder
somit einen sich aufweitenden oder eingeschnürten Mittelbereich aufweist.
[0018] Der Endbereich der Schenkelfeder beziehungsweise beide Endbereiche der Schenkelfeder
weisen günstigerweise ein Verbindungselement auf, das zum zumindest kraft- beziehungsweise
momentschlüssigen Verbinden der Schenkelfeder mit dem jeweiligen Element dient. Das
Verbindungselement kann dabei direkt durch den Endbereich, das heißt, aus der Feder
heraus gebildet werden oder aber an diesem angeordnet oder befestigt sein.
[0019] Das Verbindungselement ist dabei bevorzugt durch eine im wesentlichen in Richtung
der Federachse weisende Abwinkelung des die Schenkelfeder bildenden Materials gebildet.
Diese Abwinkelung kann bereits bei der Wicklung der Schenkelfeder berücksichtigt werden
und als Befestigungspunkt eines die Feder bildenden Federbandmaterials vorgesehen
werden.
[0020] Eine alternative bevorzugte Ausführungsform der Schenkelfeder sieht vor, dass das
Verbindungselement durch eine radial zur Richtung der Federachse oder eine schräg
verlaufende Abwinkelung des die Schenkelfeder bildenden Materials gebildet ist. Auch
diese bevorzugte Ausführungsform kann bereits beim Herstellen beziehungsweise Wickeln
der Schenkelfeder hergestellt beziehungsweise in das Federbandmaterial oder den Federdraht
eingebracht werden.
[0021] Als günstig wird angesehen, wenn die Schenkelfeder aus Federdraht oder Federbandmaterial
gebildet ist. Dieser Federdraht beziehungsweise das Federbandmaterial weist dabei
einen gleichbleibenden Materialdurchmesser beziehungsweise Materialquerschnitt auf
und zeigt auch bei mehrfacher Torsionsbeaufschlagung geringe Hystereseneigung.
[0022] Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn sich im Mittelbereich der Windungsdurchmesser
kontinuierlich verändert. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Schenkelfeder
wird dadurch erreicht, dass im Mittelbereich in Richtung der Federachse der Windungsdurchmesser
zu- oder abnimmt. Hieraus ergibt sich eine im wesentlichen konische Ausgestaltung
der gesamten Schenkelfeder. Alternativ hierzu besteht die Möglichkeit, dass die Schenkelfeder
zunächst zu einem Mittelbereich hin konisch zuläuft, um sich danach wiederum konisch
zum zweiten Endbereich hin zu erweitern. Die Schenkelfeder kann somit einen kegelstumpf-
oder doppelkegelförmigen geometrischen Aufbau aufweisen.
[0023] Eine als günstig angesehene Ausführungsform sieht vor, dass im Mittelbereich in Richtung
der Federachse der Windungsdurchmesser in einem ersten Abschnitt zunimmt und in einem
zweiten Abschnitt abnimmt.
[0024] Sämtliche der vorgenannten Veränderungen des Windungsdurchmessers bewirken zum einen
eine bessere Einpassbarkeit der Schenkelfeder in den zwischen den zu verdrehenden
Elementen vorgesehenen Zwischenraum beziehungsweise zur Anpassung an ein die zu verdrehenden
Elemente aufweisendes Gehäuse. Darüber hinaus kann durch eine entsprechende Formgebung
der Schenkelfeder beziehungsweise der im Mittelbereich der Schenkelfeder vorgesehenen
Windungen die Federkennlinie entscheidend beeinflusst werden. Auch wird so eine Einstellung
des Torsionsverhaltens und der zur Verfügung gestellten Federkräfte beziehungsweise
des Federkraftverlaufs einstellbar.
[0025] Der Drehmagnet besteht aus einem um eine Drehachse drehbar gelagerten Drehanker und
einem im Drehmagnet ortsfest angeordneten, eine Vielzahl von mit elektrischem Strom
beaufschlagbaren Wicklungen tragenden Spulenkörper. Der Drehanker ist gegenüber dem
Spulenkörper drehbar in einem den Spulenkörper sowie den Drehanker aufnehmenden Gehäuse
gelagert. Bei Strombeaufschlagung wird der Drehanker gegen das rückstellende Moment
einer wie zuvor ausgeführten Schenkelfeder verdreht. Das rückstellende Moment der
Schenkelfeder wird dabei beeinflusst durch die letztendliche Wicklungsgeometrie beziehungsweise
die unterschiedlichen Winkeldurchmesser, die bei der Herstellung der Schenkelfeder
in diese eingebracht worden sind.
[0026] In der Zeichnung ist die Erfindung insbesondere in einem Ausführungsbeispiel schematisch
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Drehmagneten;
Fig. 2a und 2b weitere bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elektromagnetisch
betätigten Drehmagneten, ebenfalls in Schnittdarstellung.
[0027] In den Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Elemente jeweils mit den
gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden daher, sofern nicht zweckmäßig, nicht
erneut beschrieben.
[0028] Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Drehmagneten 1.
Dieser besteht aus einem um eine Drehachse X drehbar gelagerten Drehanker 4 und einem
im Drehmagnet 1 ortsfest angeordneten, eine Vielzahl von mit elektrischem Strom beaufschlagbaren
Wicklungen 52 tragenden Spulenkörper 51. Bei Strombeaufschlagung wird der Drehanker
4 gegen das rückstellende Moment der Schenkelfeder 2 verdreht.
[0029] Der Drehanker 4 ist hierzu gegenüber dem Spulenkörper 51 drehbar in einem den Spulenkörper
51 sowie den Drehanker 4 aufnehmenden Gehäuse 6 gelagert. Die Lagerung erfolgt über
in einer napfartigen Ausnehmung des Drehankers 4 angeordnete Lager 8. Der Spulenkörper
51 weist einen in den Drehanker 4 einstehenden Fortsatz 53 auf, der das Lager 8 trägt.
Der Drehanker 4 weist zudem eine Ankerstange 40 auf, die eine im Gehäuse 6 vorgesehene
Austrittsbohrung 60 durchragt und mit einem durch den Drehmagnet 1 betätigten Gerät
(nicht dargestellt) verbunden werden kann. Die Schenkelfeder 2 weist mehrere Windungen
21 auf, deren Windungsdurchmesser in Richtung der mit der Drehachse X des Drehmagneten
1 koaxial verlaufenden Federachse zumindest abschnittsweise sich verändert. Die Schenkelfeder
2 weist insgesamt zwei Bereiche mit zylindrisch ausgeführten Windungen 22 auf. Diese
finden sich in den Endbereichen 3a, 3b der Schenkelfeder 2 und liegen unmittelbar
an einem Zentrierbereich 30a im ortsfest ausgeführten Gehäuse 6 sowie einem zweiten
Zentrierbereich 30b am drehbar gelagerten Drehanker 4 an. Ausgehend von dem Abschnitt
der Schenkelfeder 2 der als zylindrische Windungen 22 ausgeführt ist, weitet sich
der Windungsdurchmesser zu einem Mittelbereich 24 der Schenkelfeder 2 hin auf und
bildet im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 einen, wiederum durch zylindrische Windungen
gebildeten, Mittelbereich 24 der Schenkelfeder. Zum zweiten Endbereich 3a der Schenkelfeder
2, die in dem Zentrierbereich 30a im Gehäuse 6 des Drehmagneten 1 angeordnet ist,
nimmt der Windungsdurchmesser wiederum ab und es sind hier wiederum zylindrische Windungen
22 ausgebildet, die mit dem Zentrierbereich 30a in Eingriff stehen. Der Zentrierbereich
30a ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 in dem Gehäuse 6 beziehungsweise dem Gehäuseboden
61 eingeformt und erstreckt sich in Richtung des Spulenkörpers 51. Zwischen dem aus
dem Gehäuseboden 61 gebildeten Zentrierbereich 30a und dem Drehanker 4 ist ein Spalt
62 vorgesehen. Dieser wird durch die Schenkelfeder 2 beziehungsweise den Mittelbereich
24 der Schenkelfeder 2 überspannt.
[0030] Bei Strombeaufschlagung der Wicklungen 52 bildet sich ein magnetisches Feld aus,
das eine Verdrehung des Drehankers 4 bewirkt. Hierdurch erfolgt eine Torsionsbeaufschlagung
der Schenkelfeder 2 und es wird ein rückstellendes Moment in die Schenkelfeder 2 eingetragen.
Nach Ende der Strombeaufschlagung bewirkt dieses rückstellende Moment eine Rückdrehung
des Drehankers 4 in die Ausgangsposition.
[0031] In den Endbereichen 3a,b der Schenkelfeder 2 sind Schenkel 23a,b vorgesehen, die
die Verbindungselemente zum kraft- beziehungsweise momentschlüssigen Verbinden der
Schenkelfeder 2 mit einerseits dem Drehanker 4, andererseits dem Gehäuse 6 herstellen.
Zur Anordnung der Schenkelfeder 2 beziehungsweise der daran angeordneten Schenkel
23a,b weist der Drehanker 4 eine Aufnahme 7a auf. Diese ist durch eine Bohrung 70a,
die sich koaxial zur Drehachse X in den Ankerkörper 41 erstreckt, gebildet. Die Bohrung
70a ist hierbei als Sacklochbohrung ausgeführt. Der Schenkel 23b ergibt sich durch
Abwinkelung der untersten Windung 21 der Schenkelfeder 2 in Richtung der Drehachse
X.
[0032] Dem ersten Schenkel 23b der Schenkelfeder 2 gegenüberliegend, parallel zum ersten
Schenkel 23b ausgerichtet, weist die Schenkelfeder 2 einen zweiten Schenkel 23a auf,
der wiederum eine kraft- beziehungsweise momentschlüssige Festlegung der Schenkelfeder
2 im Gehäuse 6 des Drehmagneten 1 ermöglicht. Auch der zweite Schenkel 23a ist durch
eine Abwinkelung der untersten, das heißt letzten Windung der Schenkelfeder 2 gebildet.
Das Gehäuse 6 weist in seinem Gehäuseboden 61 ebenfalls eine Aufnahme 7b auf, die
durch eine Bohrung 70b gebildet ist. In diese wird der Schenkel 23a eingesetzt und
damit die Schenkelfeder 2 im Drehmagneten 1 befestigt.
[0033] Um eine Strombeaufschlagung der Wicklungen 52 des Spulenkörpers 51 durchführen zu
können, weist der Drehmagnet 1 insgesamt zwei Anschlüsse 9 auf. Für den Anschluss
des Drehmagneten 1 an ein Gerät ist im Gehäuseboden 61 eine Austrittsbohrung 60 vorgesehen,
durch die eine mit dem Drehanker 4 verbundene Ankerstange 40 aus dem Gehäuse 6 ausgeführt
wird. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 stellt das Gehäuse 6, das heißt, das den Spulenkörper
51 sowie den magnetischen Teil des Drehmagneten 1 aufnehmende Gehäuse 6, einen feststehenden
Teil dar, gegenüber dem der Drehanker 4 als verdrehbares Element vorgesehen ist.
[0034] Eine vergleichbare Ausführungsform wird durch die Fig. 2a gezeigt. In Fig. 2a entsprechen
die Elemente des Drehmagneten 1 denen der Fig. 1. Für eine Erläuterung der Funktion
wird daher auf die Ausführungen zur Fig. 1 verwiesen. Anders als in Fig. 1 ist die
Geometrie der Schenkelfeder 2 abweichend ausgeführt. Die Windungen 21 im Mittelbereich
24 der Schenkelfeder 2 weisen einen größeren Abstand zum Drehanker 4 auf. Über den
Windungsdurchmesser besteht die Möglichkeit, die Federkennlinie an die entsprechenden
Verwendungszwecke des Drehmagneten 1 anzupassen. Gleichzeitig kann auch bei einer
Torsion der Schenkelfeder 2 der Abstand zum Drehanker 4 aufrecht erhalten bleiben,
so dass hier keinerlei Reibung zwischen dem Drehanker 4 und der Schenkelfeder 2 auftritt.
Aufgrund der beabstandeten Anordnung der Windungen 21 relativ zum Drehanker 4 kommt
es auch nicht zu einem sogenannten Überschnappen der tordierten Windungen. Die zylindrisch
ausgeführten Windungen 22 in den Zentrierbereichen 30a,b des Drehankers 4 beziehungsweise
des Gehäuses 6 sind in ihrem Durchmesser auf den Durchmesser der die diese Zentrierwindungen
aufnehmenden Bereiche des Drehankers beziehungsweise des Gehäuses abgestimmt und liegen
hier eng an. Auch bei einem Verdrehen des Drehankers 4 wird durch die Drehbewegung
das Anliegen dieser Windungen 22 an dem Zentrierbereich 30a,b verstärkt und ein Überschnappen
der tordierten Windungen am Zentrierdurchmesser verhindert. Ausgehend vom Zentrierbereich
30a weiten sich die Windungen 21 auch im Ausführungsbeispiel der Schenkelfeder 2,
wie in Fig. 2a gezeigt, auf und bilden somit eine insgesamt konische Ausgestaltung
der Schenkelfeder 2. Die konischen Windungen 25 gehen auch im Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 über in zylindrische Windungen 22 eines Mittelbereiches 24 der Schenkelfeder
2, um dann, aufgrund einer weiteren Ausbildung zumindest einer konischen Windung 25,
wieder in einen zylindrischen Endbereich 3b mit zylindrischen Windungen 22 der Schenkelfeder
2 auszulaufen. Dieser Endbereich 3b der Schenkelfeder 2 weist ebenfalls wieder zylindrische
Windungen 22 auf, die in formschlüssiger Verbindung mit dem Zentrierbereich 30b am
Drehanker 4 stehen.
[0035] Auch in Fig. 2a ist nur ein verdrehbares Element, der Drehanker 4, vorgesehen. Im
übrigen verbleiben die restlichen Elemente des Drehmagneten ortsfest.
[0036] Fig. 2b zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Drehmagneten.
Die Schenkelfeder 2 weist im Ausführungsbeispiel der Fig. 2b einen Mittelbereich 24
auf, der gegenüber den Endbereichen 3a, 3b einen reduzierten Durchmesser aufweist.
Auch in Fig. 2b weist der Drehmagnet einen Drehanker 4 auf, der über ein Lager 8 mit
dem das zweite Element des Drehmagneten 1 bildenden, in Fig. 2b nur teilweise dargestellten
Spulenkörper 51 verbunden ist. Der Drehanker 4 ist mit einem verdrehbaren Element
10 verbunden. Die Schenkelfeder 2, beziehungsweise deren Schenkel 23b, ist in einer
Aufnahme 7b in dem Element 10 eingesetzt. Die Zentrierwindungen 26a,b der Schenkelfeder
2 weisen einen gegenüber den Windungen 21 im Mittelbereich 24 der Schenkelfeder 2
einen größeren Durchmesser auf und liegen an den Wandungen 63 einer topfartig ausgeführten
Ausnehmung 71 einerseits in dem Spulenkörper 51 aufnehmenden ersten Element 11, andererseits
in einer den gleichen Durchmesser aufweisenden zweiten Ausnehmung 71b in dem zweiten
Element 10 an.
[0037] Auch die in Fig. 2b dargestellte Schenkelfeder 2 weist einen im wesentlichen symmetrischen
Aufbau auf. Anders als in den in den Fig. 1 und 2a gezeigten Schenkelfedern sind hier
die Windungen 21 mit dem kleinsten Windungsdurchmesser nicht in den Endbereichen 3a,b
der Schenkelfeder 2 vorgesehen, sondern im Mittelbereich 24. Die Position der Aufnahmen
7a,b für die Schenkel 23a,b der Schenkelfeder 2 sind der Ausgestaltung der Schenkelfeder
2 entsprechend in den zwei zueinander um eine Drehachse X verdrehbaren Elementen 10,
11 positioniert.
[0038] Neben dem in den Ausführungsbeispielen dargestellten symmetrischen Aufbau der Schenkelfeder
2 besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, dass die gesamte Schenkelfeder
einen konischen Aufbau aufweist, das heißt, von einem ersten Endbereich 3a ausgehend,
der Durchmesser der Windungen 21 bis zu einem zweiten Endbereich 3b kontinuierlich
ab - beziehunsgweise kontinuierlich zunimmt. Nicht vorgesehen ist der mit Nachteilen
behaftete zylindrische Aufbau der kompletten Schenkelfeder 2, der mit den eingangs
beschriebenen Nachteilen einhergeht.
[0039] Mit der in den Fig. 1 sowie 2a und 2b gezeigten Schenkelfeder 2 kann eine klare Definition
der Federkennlinie durch entsprechende Anpassungen der Windungsdurchmesser durchgeführt
werden. Die Reibung der Feder während der Dreh- beziehungsweise Torsionsbewegung wird
minimiert, ebenso wie die Hysterese der Feder. Die wie in den Ausführungsbeispielen
ausgeführten Schenkelfedern vermeiden zudem ein Überschnappen der tordierten Windungen
im Zentrierbereich 30a,b, dadurch Drehbewegung der Elemente 10, 11, die Zentrierwindungen
26, die im Zentrierbereich 30a,b angeordnet sind beziehungsweise diesen übergreifen,
liegen bei Torsion der Feder enger an dem Bereich an und halten die Schenkelfeder
beziehungsweise deren Endbereiche 3a,b in der entsprechenden Position, vermeiden jedoch
gleichzeitig ein Abrutschen beziehungsweise Überschnappen über die Zentrierbereiche
30a,b. Aufgrund der Möglichkeit, eine Variation der Windungsdurchmesser durchzuführen,
kann die Federgeometrie optimal an die Bedingungen am Einbauort der Schenkelfeder
2, beispielsweise in einem Drehmagnet 1, angepasst werden.
[0040] Die Schenkelfeder 2 weist neben den schrauben- oder spiralförmig ansteigenden Windungen
auch zylindrische Windungen mit gleichem Durchmesser auf. Selbstverständlich besteht
auch hier die Möglichkeit, dass keine Windungen mit zylindrischem Durchmesserverlauf
beziehungsweise mit zylindrischer Windungsgeometrie vorgesehen werden und stattdessen
Steigung der schrauben- oder spiralförmig angeordneten Windungen von einem ersten
Endbereich 3a der Schenkelfeder 2 zu einem zweiten Endbereich 3b der Schenkelfeder
2 kontinuierlich zunimmt beziehungsweise abnimmt oder aber, nach einer Zunahme des
Durchmessers, eine Abnahme vorgesehen ist. Die Schenkelfeder 2 ist aus Federdraht
oder Federbandmaterial mit bevorzugt gleichbleibendem Materialdurchmesser beziehungsweise
Materialquerschnitt gebildet.
[0041] Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind ohne Präjudiz
für die Erzielung weitergehenden Schutzes. Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere
auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, dass das eine oder andere Merkmal
für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird
selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal,
insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist. Auch eine solche Unterkombination
ist von der Offenbarung dieser Anmeldung abgedeckt.
[0042] Es ist weiter zu beachten, dass die in den verschiedenen Ausführungsformen beschriebenen
und in den Figuren gezeigten Ausgestaltungen und Varianten der Erfindung beliebig
untereinander kombinierbar sind. Dabei sind einzelne oder mehrere Merkmale beliebig
gegeneinander austauschbar. Diese Merkmalskombinationen sind ebenso mit offenbart.
[0043] Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere
Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen
Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines
selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche
zu verstehen.
[0044] Die vorliegenden Erfindung ist nicht beschränkt durch die vorangehenden Ausführungsformen,
sondern nur durch den Schutzumfang der vorliegenden Anspüche.
1. Elektromagnetisch betätigter Drehmagnet (1), bestehend aus einem um eine Drehachse
(X) drehbar gelagerten Drehanker (4) und einem im Drehmagnet (1) ortsfest angeordneten,
eine Vielzahl von mit elektrischem Strom beaufschlagbaren Wicklungen (52) tragenden
Spulenkörper (51), wobei der Drehanker (4) gegenüber dem Spulenkörper (51) drehbar
in einem den Spulenkörper (51) sowie den Drehanker (4) aufnehmenden Gehäuse (6) gelagert
ist, wobei bei Strombeaufschlagung der Drehanker (4) gegen das rückstellende Moment
einer Schenkelfeder (2) verdreht wird; wobei die Schenkelfeder (2), als rückstellendes
Mittel zwischen zwei zueinander um eine Drehachse verdrehbaren Elementen, nämlich
dem Drehanker (4) und dem Gehäuse (6), ausgeführt ist, wobei die Schenkelfeder (2)
in ihren Endbereichen mit dem jeweiligen Element verbunden ist und sich die Windungen
um eine Federachse (x) herum erstrecken und durch eine Verdrehung um die Federachse
(x) belastbar sind, wobei sich im unbelasteten Zustand der Schenkelfeder (2) der Windungsdurchmesser
der einzelnen Windungen (21) in Richtung der Federachse (x) zumindest abschnittsweise
verändert, wobei im belasteten und unbelasteten Zustand der Schenkelfeder (2) ein
Spalt (62) zwischen den einzelnen Windungen (21) besteht, und wobei zylindrisch ausgeführte
Zentrierwindungen (22) in Zentrierbereichen (30a,30b) des Drehankers (4) beziehungsweise
des Gehäuses (6) vorgesehen sind, wobei sich die Zentrierwindungen (22) in den Endbereichen
(3a, 3b) der Schenkelfeder (2) befinden und in ihrem Durchmesser auf den Durchmesser
der diese Zentrierwindungen (22) aufnehmenden Bereiche einerseits des Drehankers (4)
und andererseits des Gehäuses (6) abgestimmt sind und hier anliegen.
2. Drehmagnet (1) nach Anspruch 1, wobei der Windungsdurchmesser des zwischen den Endbereichen
(3a,b) der Schenkelfeder (2) angeordneten Mittelbereiches (24) im unbelasteten Zustand
der Schenkelfeder (2) zumindest abschnittsweise unterschiedlich ist vom Durchmesser
der Windung (21) beziehungsweise Windungen (21) in zumindest einem Endbereich (3a,b).
3. Drehmagnet (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schenkelfeder (2)
einen bezüglich der Länge der Schenkelfeder (2) im wesentlichen symmetrischen Aufbau
aufweist, wobei sich im Bereich einer Symmetrieachse die Windungen (21) mit dem größten
oder kleinsten Windungsdurchmesser befinden.
4. Drehmagnet (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei im mindestens einen
Endbereich (3a,b) und/oder im Mittelbereich (24) der Schenkelfeder (2) mindestens
eine Windung (21) mit konstantem Durchmesser vorgesehen ist.
5. Drehmagnet (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich im Mittelbereich
(24) der Schenkelfeder (2) der Windungsdurchmesser kontinuierlich verändert.
6. Drehmagnet (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Endbereich (3a,b)
der Schenkelfeder (2) ein Verbindungselement zum zumindest kraft- beziehungsweise
momentschlüssigen Verbinden der Schenkelfeder (2) mit dem Drehanker (4) und dem Gehäuse
(6) bildet, aufweist oder trägt.
7. Drehmagnet (1) nach Anspruch 6, wobei das Verbindungselement gebildet ist durch eine
im Wesentlichen in Richtung der Federachse weisende Abwinkelung des die Schenkelfeder
(2) bildendenden Materiales.
8. Drehmagnet (1) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei das Verbindungselement durch
eine radial zur Richtung der Federachse oder eine schräg verlaufende Abwinkelung des
die Schenkelfeder bildenden Materials gebildet ist.
9. Drehmagnet (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schenkelfeder (2)
aus Federdraht oder Federbandmaterial mit gleich bleibendem Materialdurchmesser beziehungsweise
Materialquerschnitt gebildet ist.
10. Drehmagnet (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei im Mittelbereich (24)
der Schenkelfeder (2) in Richtung der Federachse der Windungsdurchmesser zu- oder
abnimmt.
11. Drehmagnet (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei im Mittelbereich (24)
der Schenkelfeder (2) in Richtung der Federachse der Windungsdurchmesser in einem
ersten Abschnitt zunimmt und in einem zweiten Abschnitt abnimmt.
1. Electromagnetically actuated rotary solenoid (1) consisting of a rotary armature (4),
which is mounted so as to be rotatable about an axis of rotation (X), and a coil former
(51), which is arranged in a positionally fixed manner in the rotary solenoid (1)
and carries a multiplicity of windings (52) to which electric current is able to be
applied, wherein the rotary armature (4) is mounted in a housing (6), which accommodates
the coil former (51) and the rotary armature (4), so as to be rotatable in relation
to the coil former (51), wherein, when current is applied, the rotary armature (4)
is rotated counter to the restoring moment of a leg spring (2); wherein the leg spring
(2) is configured as a restoring device between two elements which are rotatable about
an axis of rotation in relation to one another, specifically the rotary armature (4)
and the housing (6), wherein the leg spring (2) is connected at its end regions to
the respective element and the turns extend around a spring axis (x) and are able
to be subjected to load by rotation about the spring axis (x), wherein, in the unloaded
state of the leg spring (2), the turn diameter of the individual turns (21) varies
at least sectionally in the direction of the spring axis (x), wherein, in the loaded
and unloaded states of the leg spring (2), there is a gap (62) between the individual
turns (21), and wherein provision is made of cylindrically formed centring turns (22)
in centring regions (30a, 30b) of the rotary armature (4) and housing (6), wherein
the centring turns (22) are situated in the end regions (3a, 3b) of the leg spring
(2) and, in terms of their diameter, are matched to the diameter of the regions of
the rotary armature (4), at one side, and the housing (6), at the other side, that
receive said centring turns (22), and are in abutment here.
2. Rotary solenoid (1) according to Claim 1, wherein, in the unloaded state of the leg
spring (2), the turn diameter of the middle region (24), which is arranged between
the end regions (3a, 3b) of the leg spring (2), is at least sectionally different
from the diameter of the turn (21) or turns (21) in at least one end region (3a, 3b).
3. Rotary solenoid (1) according to either of the preceding claims, wherein the leg spring
(2) has a substantially symmetrical construction in relation to the length of the
leg spring (2), wherein the turns (21) with the greatest or smallest turn diameter
are situated in the region of an axis of symmetry.
4. Rotary solenoid (1) according to one of the preceding claims, wherein, in the at least
one end region (3a, 3b) and/or in the middle region (24) of the leg spring (2), provision
is made of at least one turn (21) with constant diameter.
5. Rotary solenoid (1) according to one of the preceding claims, wherein the turn diameter
varies continuously in the middle region (24) of the leg spring (2).
6. Rotary solenoid (1) according to one of the preceding claims, wherein the end region
(3a, 3b) of the leg spring (2) forms, has or carries a connecting element for connection
of the leg spring (2) to the rotary armature (4) and to the housing (6), which connection
is at least a fixed connection in terms of force or moment.
7. Rotary solenoid (1) according to Claim 6, wherein the connecting element is formed
by a bent portion of the material forming the leg spring (2) that points substantially
in the direction of the spring axis.
8. Rotary solenoid (1) according to either of Claims 6 and 7, wherein the connecting
element is formed by a bent portion of the material forming the leg spring that extends
radially in relation to the direction of the spring axis or obliquely.
9. Rotary solenoid (1) according to one of the preceding claims, wherein the leg spring
(2) is formed from spring wire or spring strip material with unchanging material diameter
or material cross section.
10. Rotary solenoid (1) according to one of the preceding claims, wherein, in the middle
region (24) of the leg spring (2), the turn diameter increases or decreases in the
direction of the spring axis.
11. Rotary solenoid (1) according to one of the preceding claims, wherein, in the middle
region (24) of the leg spring (2), the turn diameter increases in a first section
and decreases in a second section in the direction of the spring axis.
1. Aimant rotatif (1) à commande électromagnétique, constitué d'un induit rotatif (4)
monté de manière rotative autour d'un axe de rotation (X) et d'un corps de bobine
(51) agencé de manière fixe dans l'aimant rotatif (1), portant une pluralité d'enroulements
(52) pouvant être alimentés en courant électrique, l'induit rotatif (4) étant logé
de manière rotative par rapport au corps de bobine (51) dans un boîtier (6) recevant
le corps de bobine (51) ainsi que l'induit rotatif (4), l'induit rotatif (4) étant
tourné contre le couple de rappel d'un ressort à branches (2) lors de l'alimentation
en courant ; le ressort à branches (2) étant réalisé sous forme de moyen de rappel
entre deux éléments pouvant tourner l'un par rapport à l'autre autour d'un axe de
rotation, à savoir l'induit rotatif (4) et le boîtier (6), le ressort à branches (2)
étant relié dans ses zones d'extrémité à l'élément respectif et les enroulements s'étendant
autour d'un axe de ressort (x) et pouvant être sollicités par une rotation autour
de l'axe de ressort (x), le diamètre d'enroulement des enroulements individuels (21)
variant au moins par sections en direction de l'axe de ressort (x) à l'état non sollicité
du ressort à branches (2), une fente (62) existant entre les enroulements individuels
(21) à l'état sollicité et à l'état non sollicité du ressort à branches (2), et des
enroulements de centrage (22) réalisés sous forme cylindrique étant prévus dans des
zones de centrage (30a, 30b) de l'induit rotatif (4) ou du boîtier (6), les enroulements
de centrage (22) se trouvant dans les zones d'extrémité (3a, 3b) du ressort à branches
(2) et leur diamètre étant adapté au diamètre des zones recevant ces enroulements
de centrage (22) d'une part de l'induit rotatif (4) et d'autre part du boîtier (6)
et s'y appliquant.
2. Aimant rotatif (1) selon la revendication 1, le diamètre d'enroulement de la zone
centrale (24) agencée entre les zones d'extrémité (3a, b) du ressort à branches (2)
à l'état non sollicité du ressort à branches (2) étant différent, au moins par sections,
du diamètre de l'enroulement (21) ou des enroulements (21) dans au moins une zone
d'extrémité (3a, b).
3. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le ressort
à branches (2) présentant une structure essentiellement symétrique par rapport à la
longueur du ressort à branches (2), les enroulements (21) ayant le plus grand ou le
plus petit diamètre d'enroulement se trouvant dans la zone d'un axe de symétrie.
4. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, au moins
un enroulement (21) de diamètre constant étant prévu dans au moins une zone d'extrémité
(3a, b) et/ou dans la zone centrale (24) du ressort à branches (2).
5. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le diamètre
d'enroulement variant en continu dans la zone centrale (24) du ressort à branches
(2).
6. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la zone
d'extrémité (3a, b) du ressort à branches (2) formant, présentant ou portant un élément
de liaison pour relier le ressort à branches (2) à l'induit rotatif (4) et au boîtier
(6) au moins par adhérence ou par couple.
7. Aimant rotatif (1) selon la revendication 6, l'élément de liaison étant formé par
un coude du matériau formant le ressort à branches (2), orienté essentiellement en
direction de l'axe de ressort.
8. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, l'élément de
liaison étant formé par un coude du matériau formant le ressort à branches qui s'étend
radialement par rapport à la direction de l'axe de ressort ou de manière oblique.
9. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le ressort
à branches (2) étant formé d'un fil à ressort ou d'une bande de matériau à ressort
de diamètre de matériau ou de section transversale de matériau constant.
10. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le diamètre
d'enroulement augmentant ou diminuant dans la zone centrale (24) du ressort à branches
(2) en direction de l'axe de ressort.
11. Aimant rotatif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le diamètre
d'enroulement augmentant dans une première section et diminuant dans une deuxième
section dans la zone centrale (24) du ressort à branches (2) en direction de l'axe
de ressort.