TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Stöcke für das Wandern, Nordic
Walking, aber auch im weitesten Sinne für andere Sportarten wie beispielsweise Langlauf
oder Alpin-Skilauf, Alpinismus etc.
STAND DER TECHNIK
[0002] Insbesondere, aber nicht ausschliesslich, aus dem Gebiet des Wanderns resp. Nordic
Walkings sind Stockkonstruktionen bekannt, welche in ihrer Länge verstellbar sind.
Die Verstellbarkeit kann dabei einerseits dafür genutzt werden, dass die Länge des
Stockes auf die Bedürfnisse angepasst eingestellt werden kann, und andererseits aber
auch dazu, den Stock auf ein so klein wie mögliches Packmass zu reduzieren, d.h. die
Länge derart stark verkleinerbar auszugestalten, dass der Stock beispielsweise in
einem Rucksack oder ähnlichem verstaut werden kann. Solche Konstruktionen, bei welchen
sogenannte Innenrohre mit geringem Durchmesser verschieblich in einem Aussenrohr mit
einem etwas grösseren Durchmesser gelagert sind, und bei welchen die Relativposition
der Rohrabschnitte durch einen Feststellmechanismus festgelegt werden kann, sind beispielsweise
bekannt aus der
DE 297 06 849 oder aber auch aus der
DE 497 08 829 oder der
EP 1 450 906.
[0003] Bei der Verwendung von solchen Konstruktionen ist es zwingend, dass die einzelnen
Rohrabschnitte unterschiedlichen Durchmesser haben, und zudem muss sichergestellt
sein, damit insbesondere das geringe Packmass erreicht werden kann, dass die Rohre
auch wirklich weitgehend ineinander verschoben werden können.
[0004] Damit kann es vorkommen, dass der Stock insbesondere im unteren Bereich, wo typischerweise
das dünnste Rohr angeordnet wird, sehr dünn wird, und damit für manche Anwendungen
nicht mehr genügend Eigensteifigkeit aufweist, zudem sind die in diesen Dokumenten
offenbarten Konstruktionen häufig vom Benutzer nicht ganz so gern gesehen, da die
Relativposition der einzelnen Stockrohrabschnitte durch ein Verdrehen dieser Stockrohrabschnitte
relativ zu einander sichergestellt werden muss, wozu entsprechende manuell aufzubringende
Drehkräfte erforderlich sind.
[0005] Alternative Mechanismen, bei welchen die relative Festlegung der axialen Position
von unterschiedlichen Rohrabschnitten nicht durch einen innen liegenden Feststellmechanismus
realisiert ist, sind beispielsweise aus der
WO 2010/085905 bekannt, oder aber auch aus der
DE 694 01 765 oder der
EP 1 217 224 resp. der
EP 098 898, diese aussen liegenden Konstruktionen sind aber häufig nicht dafür geeignet, mehr
als zwei Stockrohre verschieblich ineinander zu lagern, wodurch dann auch kein genügend
kleines Packmass resultiert.
[0006] JP 2003 319808 A offenbart einen Faltstock mit einem Zapfen, wobei der Zapfen einen zylindrischen
unteren Bereich aufweist, der in das obere Ende des unteren Rohrabschnittes hineinragt,
und darin fix befestigt ist. Der Faltstock weist einen Kopfbereich mit einem Schlitz
auf, welcher im unteren Ende des oberen Rohrabschnittes axial beweglich geführt ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0007] Es ist entsprechend unter anderem Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen konstruktiv
einfachen und damit robusten Faltstock zur Verfügung zu stellen, der sich möglichst
klein zusammenlegen lässt, beispielsweise um in einem Rucksack oder einer Tasche aufbewahrt
zu werden.
[0008] Dieser Aufgabe wird gelöst durch einen Faltstock mit den Merkmalen von Anspruch 1.
Konkret geht es insbesondere darum, einen Faltstock mit wenigstens drei, typischerweise
aber wenigstens oder genau vier Rohrabschnitten zu verbessern, wobei die Rohrabschnitte
im zusammengesetzten Zustand des Faltstockes über Steckverbindungen entlang der Stockachse
ausgerichtet miteinander verbunden sind, und wenigstens zwei oder typischerweise wenigstens
drei oder genau drei Rohrabschnitte im zusammengefalteten Zustand nur noch über ein
bewegliches Verbindungselement, normalerweise in Form eines Zugseils, miteinander
verbunden sind.
[0009] Typischerweise ist dabei an einem obersten Rohrabschnitt ein Stockgriff befestigt
und an einem untersten Rohrabschnitt eine Stockspitze angeordnet ist. Insbesondere,
aber nicht ausschließlich, geht es dabei um die Verbesserung von derartigen Konstruktionen,
bei welchen der Stockgriff und/oder die Stockspitze asymmetrisch ausgebildet sind,
und wo also die relative Rotationsposition der Rohrabschnitte relevant ist.
[0010] Die Erfindung ist dabei insbesondere entweder dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
eine der Steckverbindungen über einen außen liegenden Klemmmechanismus realisiert
ist, bei welchem der Klemmmechanismus an einem ersten Rohrabschnitt befestigt ist,
und bei welchem ein zweiter Rohrabschnitt, der über einen geringeren oder nahezu gleichen
Außendurchmesser verfügt wie der Innendurchmesser des ersten Rohrabschnitts, und der
im ersten Rohrabschnitt an sich verschieblich gelagert ist, in der relativen axialen
Position durch den außen liegenden Klemmmechanismus fixiert werden kann. Oder die
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Steckverbindungen über
eine formschlüssige Rastvorrichtung am zweiten Rohrabschnitt realisiert ist, wobei
der zweite Rohrabschnitt über einen geringeren oder nahezu gleichen Außendurchmesser
verfügt wie der Innendurchmesser eines ersten Rohrabschnitts, und in den ersten Rohrabschnitt
einschiebbar ist und in der relativen axialen Position durch die formschlüssige Rastvorrichtung
fixiert werden kann.
[0011] Des weiteren ist die erfindungsgemäße Konstruktion dadurch gekennzeichnet, dass die
weiteren Steckverbindungen als reine Steckverbindungen ausgebildet sind, bei welchen
Rohrabschnitte in zusammengestecktem Zustand nur in einer axialen Richtung fixiert
sind. Des weiteren ist die erfindungsgemäße Konstruktion dadurch gekennzeichnet, dass
die Rohrabschnitte über wenigstens ein Zugseil miteinander verbunden sind, welches
am untersten Rohrabschnitt befestigt ist und am obersten Rohrabschnitt befestigt ist
und durch den Innenraum der wenigstens zwei mittleren Rohrabschnitte verlaufend angeordnet
ist. Dies führt dazu, dass der Faltstock derart ausgebildet ist, dass er vom zusammengefalteten
Zustand in den zusammengesetzten Zustand übergeführt werden kann, indem die weiteren
Steckverbindungen zusammen gesteckt werden, und indem anschließend bei gelöstem außen
liegendem Klemmmechanismus bzw. bei gelöster formschlüssiger Rastvorrichtung der zweite
Rohrabschnitt so weit aus dem ersten Rohrabschnitt herausgezogen wird, bis das Zugseil
unter Spannung ist, und indem der außen liegende Klemmmechanismus bzw. die formschlüssige
Rastvorrichtung dann fixiert wird.
[0012] Ein solcher Faltstock ist mit anderen Worten normalerweise nicht in seiner Länge
für den Gebrauch verstellbar ausgestaltet, wenn er einen aussen liegenden Klemmmechanismus
wie oben beschrieben aufweist, außer die Länge des Zugseils respektive die Befestigung
des Zugseils am jeweiligen terminalen Rohrabschnitt ist seinerseits variabel ausgestaltet.
Das Zugseil dient dabei gewissermassen derart, dass es den untersten Rohrabschnitt
in axialer Richtung bezüglich des obersten Rohrabschnitts verspannt und damit mit
anderen Worten die weiteren Steckverbindungen, welche ja nur in einer axialen Richtung
gegeneinander fixiert sind, in der anderen axialen Richtung gegeneinander fixiert.
So resultiert eine einfache und sehr robuste Konstruktion, welche es z.B. auch erlaubt,
die unteren Rohrabschnitte, die über diese weiteren Steckverbindungen miteinander
verbunden werden können, mit den gleichen Rohrdurchmessern zu realisieren. Im Gegensatz
zu Konstruktionen, bei welchen alle Rohrabschnitte relativ zueinander und ineinander
eingeschoben verschieblich gelagert sind, erlaubt die vorgeschlagene Konstruktion
also auch Bauweisen, bei welchen eigentlich z.B. nur die obersten zwei Rohrabschnitte
mit unterschiedlichen Durchmessern ausgestaltet sein müssen, damit der außen liegende
Klemmmechanismus realisiert werden kann, die anderen Rohrabschnitte aber den gleichen
Durchmesser aufweisen können. So können die Material- und Produktionskosten reduziert
werden, und es können insbesondere die optimalen Durchmesser für alle unteren Rohrabschnitte
eingesetzt werden. Während es sonst vor allem im untersten Abschnitt zu einem für
viele Anwendungen ungenügenden Rohrquerschnitt kommt, ist dies bei der vorliegenden
Bauweise aufgrund der Steckverbindungen nicht so. Trotzdem kann natürlich, wie dies
üblicherweise auch bevorzugt ist auch beispielsweise der unterste Rohrabschnitt konifiziert
ausgebildet sein.
[0013] Eine erste bevorzugte Ausführungsform ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass der
erste Rohrabschnitt der oberste Rohrabschnitt ist, und dass der zweite Rohrabschnitt
der erste daran nach unten anschliessende mittlere Rohrabschnitt ist. Dies ermöglicht
eine besonders einfache Handhabung, zudem ist bei dieser Bauweise dann typischerweise
der oberste Rohrabschnitt jener mit dem größten Durchmesser und der Klemmmechanismus
weit oben, was dann auch eine ideale Gewichtsverteilung entlang der Stockachse ergibt.
Im Falle einer formschlüssigen Rastvorrichtung für die Seilspannung ist der erste
Rohrabschnitt vorzugsweise der oberste oder zweitoberste Rohrabschnitt, und der zweite
Rohrabschnitt der erste daran nach unten anschliessende mittlere Rohrabschnitt. Die
Rastvorrichtung weist gemäss einer bevorzugten Ausführungsform einen federbeaufschlagten
radialen Raststift auf, der gegen die Wirkung einer Feder durchragend in einer radialen
Durchgangsbohrung des zweiten Rohrabschnittes gehalten ist. Das Federelement ist vorzugsweise
eine Blattfeder, z.B. ein Federblech, an dessen erstem Ende der Raststift, vorteilhafterweise
befestigt, z.B. angenietet ist. Dabei ragt vorzugsweise das zweite Ende der Blattfeder
selbsthemmend in einen entlang der Stocklängsachse angeordneten Kanal eines Abschlusszapfens
hinein. Die Selbsthemmung wird beispielsweise mittels Widerhaken erreicht, welche
im Falle eines Federblechs an dessen zweiten Ende angeordnet sind. Das Ende der Blattfeder
kann aber auch durch eine anderweitige Befestigung mit dem Abschlusszapfen verbunden
oder in diesem eingebettet sein. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden,
dass die Blattfeder mit dem Material des Abschlusszapfens umspritzt wird oder indem,
dass die Blattfeder in den vorgesehenen Kanal eingeklebt wurde. Der Abschlusszapfen
ist vorzugsweise im oberen Abschnitt des zweiten Rohrabschnitts gehalten. Gemäss einer
besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Abschlusszapfen mit seinem Kopf in den
ersten Rohrabschnitt eingeschoben und befestigt und weist einen Kragen auf, der auf
dem oberen Ende des zweiten Rohrabschnittes aufliegt. Vorzugsweise ist der unten an
den Kragen anschliessende Hals des Abschlusszapfens im Überlappungsbereich des ersten
und zweiten Rohrabschnittes in den zweiten Rohrabschnitt eingeschoben.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren
Steckverbindungen derart ausgebildet sind, dass sie in der axialen Anschlagsposition
gegen ein relatives Verdrehen der damit verbundenen Rohrabschnitte um die Stockachse
gesichert sind, vorzugsweise indem eine formschlüssige Verbindung bezüglich Verdrehung
gewährleistet ist, welche sich weiterhin vorzugsweise bei einem axialen zusammenschieben
der Steckverbindungen selbsttätig verriegelt. Dies ist insbesondere dann wichtig,
wenn beispielsweise die Stockspitze und der Stockgriff beide asymmetrisch ausgebildet
sind, d.h. jeweils in Laufrichtung spezifisch ausgebildet sind. Werden die Steckverbindungen
nicht asymmetrisch ausgebildet und damit gesichert gegen ein relatives verdrehen,
so kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Benutzung oder bei ungenügend großer
Spannung am Zugseil sich die unteren gesteckten Rohrabschnitte gegeneinander verdrehen.
Dies ist für die Benutzung äußerst unangenehm. Mit anderen Worten wird durch diese
drehfixierte Ausbildung sichergestellt, dass die unteren Rohrabschnitte relativ zueinander
drehgesichert sind, wenn sie im axialen Anschlag sind. Die richtige relative Rotationsposition
von Stockspitze und Stockgriff wird dann bei dieser Bauweise beim zusammenstecken
eingestellt, indem diese Rotationsposition bei der Festlegung des außen liegenden
Klemmmechanismus bei gespanntem Zugseil, d.h. durch die Festlegung der Rotationsposition
vom obersten zum zweitobersten Rohr, richtig eingestellt wird.
[0015] Eine solche formschlüssige Verbindung kann beispielsweise gewährleistet werden, indem
in der axialen Anschlagsposition in Auflage kommende Bereiche der beiden verbundenen
Rohrabschnitte asymmetrisch um die Stockachse ausgebildet sind, wobei es sich vorzugsweise
bei den in Auflage kommenden Bereichen um im wesentlichen axial gerichtete Anschlagflächen
und/oder um in radialer Richtung in Kontakt kommende Bereiche der Steckverbindung
handelt.
[0016] Die formschlüssige Verbindung kann bevorzugtermassen realisiert werden, indem axial
gerichtete Anschlagflächen korrespondierend verzahnt, gewellt, abgeschrägt, und/oder
mit einem in eine oder mehrere Nut eingreifenden Querstift ausgebildet sind.
[0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnitte
derart dimensioniert sind (insbesondere hinsichtlich Länge aber auch insbesondere
hinsichtlich möglicher Einstecktiefe des zweitobersten Rohrabschnitts in den obersten
Rohrabschnitt), dass im zusammengesetzten Zustand der oberste mittlere Rohrabschnitt
im wesentlichen vollständig oder nur noch bis auf einen kurzen Abschnitt in den obersten
Rohrabschnitt eingeschoben sein kann. So resultiert in zusammengefaltetem Zustand
eine Situation, bei welchem bei einem Faltstock mit vier Rohrabschnitten die obersten
zwei nahezu vollständig ineinandergeschoben sind und die unteren zwei lose und nur
über das Zugseil untereinander verbunden daneben gewissermassen im Zickzack angeordnet
werden können. So resultiert ein minimal kleines Packmaß.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Zugseil am untersten Rohrabschnitt
und/oder am obersten Rohrabschnitt befestigt, indem ein im jeweiligen Rohrabschnitt
axial fixiertes Halterungselement (typischerweise ein Befestigungszapfen) vorgesehen
ist, an welchem das Zugseil befestigt ist (oder an diesem in axialen Anschlag gebracht
wird im gespannten Zustand). Dabei ist diese Befestigung vorzugsweise für eine verstellbare
Länge des Faltstockes variabel, indem sie beispielsweise über einen lösbaren Knoten
(oder einen Abschlusszapfen, eine Abschlussperle oder ähnliches), der in zusammengestecktem
Zustand in axialer Richtung in Anschlag mit dem Halterungselement gebracht wird, realisiert
ist. Alternativ ist es möglich, eine verstellbare Länge des Faltstocks zu realisieren,
indem die Länge des Zugseils im mittleren Bereich einstellbar ausgestaltet wird.
[0019] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Konstruktion ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Befestigung des Zugseils am Halterungselement elastisch gefedert
ausgebildet ist, vorzugsweise indem im oder am Halterungselement eine Feder oder ein
elastisches Element, z.B. also eine Spiralfeder, vorgesehen ist, durch deren Innenraum
das Zugseil hindurch verlaufend angeordnet ist. Diese gefederte Ausgestaltung hat
den Vorteil, dass die axiale Spannung des Zugseils, welche bei der Festlegung des
außen liegenden Klemmmechanismus aufgebaut wird, sicher langzeitig erhalten bleibt
und sich auch beispielsweise nicht abbaut, wenn die obersten zwei Rohrabschnitt leicht
in ihrer relativen axialen Position ineinander verschoben werden.
[0020] Die im wesentlichen analoge Wirkung kann erzeugt werden, indem das Zugseil wenigstens
abschnittsweise, vorzugsweise über die ganze Länge in Längsrichtung etwas elastisch
ausgebildet ist.
[0021] Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Halterungselement ein
Verschlusselement auf, welches lösbar im oberen Ende des Halterungselements fixierbar
ist. Vorzugsweise weist das Verschlussteil eine axiale Durchgangsöffnung für das Zugseil
auf.
[0022] Das Verschlusselement, welches vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet ist, weist
dabei gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform einen Kopfabschnitt und einen
Halsabschnitt auf, wobei der Halsabschnitt vorzugsweise in das oberen Ende des Halterungselements
einsteckbar, mittels einer Aussengewindebohrung einschraubbar, oder mit einem Bajonettverschluss
steck- und drehverrastbar ist. Vorzugsweise weist das Halterungselement dazu in seinem
oberen Bereich eine Innengewindebohrung auf. Das Verschlusselement ist dabei gemäss
einer besonders bevorzugten Ausführungsform axial oberhalb der Spiralfeder angeordnet.
Zwischen Spiralfeder und Verschlusselement ist vorzugsweise ein Führungselement als
Anschlagselement angeordnet, welches mit einem radialen Flansch auf der Spiralfeder
aufliegt und mit einem axialen Führungsabschnitt in die Spiralfeder hineinragt. Der
radiale Flansch des Anschlagselements dient dabei dem Verschlusselement als eine klare
Anschlags- bzw. Auflagefläche. Die untere Seilanbindung, d.h. das unten verknotete
Zugseil samt Führungselementen, Spiralfeder und Verschlusselement, stellen auf diese
Weise eine für den Benutzer einfach aus dem Stockrohr entfernbare Einheit dar. Um
das Seil auszuwechseln, löst der Benutzer das Verschlusselement aus dem Halterungselement,
entfernt die besagte Einheit und löst den Knoten am unteren Ende des Zugseils. So
kann das Seil von oben her, vorzugsweise durch den Griffkopf, herausgezogen werden.
Die erfindungsgemässe Ausführungsform des hier vorgeschlagenen Faltstockes ist dadurch
gekennzeichnet, dass die weiteren Steckverbindungen derart ausgebildet sind, dass
sie am einen Rohrabschnitt einen mit einer axial verlaufenden zentralen Durchgangsöffnung
für das Zugseil versehenen (bevorzugt einstückigen, aus Kunststoff bestehenden) Führungszapfen
aufweisen, der mit einem Befestigungsabschnitt in diesem Rohrabschnitt fest befestigt
ist und axial gegenüberliegend einen in den anderen Rohrabschnitt einschiebbaren Zapfenbereich
aufweist, wobei zwischen Befestigungsabschnitt und Zapfenbereich ein radial umlaufender,
nach außen gerichteter Auflageflansch vorgesehen ist, welcher in zusammengestecktem
Zustand in axialen Anschlag mit dem Rohrende des anderen Rohrabschnitts und/oder mit
einer daran vorgesehenen Rohrabschlussmanschette gebracht wird, wobei bevorzugtermassen
dieser axiale Anschlag asymmetrisch um die Stockachse ausgebildet ist, und/oder wobei
weiterhin bevorzugtermassen der Zapfenbereich an seinem dem anderen Rohrabschnitt
zugewandten Ende über einen wenigstens teilweise konisch zulaufenden Bereich verfügt.
[0023] Wie bereits eingangs erwähnt ist die vorgeschlagene Konstruktion insbesondere dann
von großem Vorteil, wenn die Stockspitze asymmetrisch ausgebildet ist, vorzugsweise
indem an der Stockspitze ein bezüglich Stockachse asymmetrischer Dämpfungspuffer oder
alternativ ein asymmetrischer Abschlussteller (vergleiche insbesondere Nordic Sports-Anwendungen)
drehgesichert befestigt ist, und/oder wenn der Stockgriff bezüglich Stockachse asymmetrisch
ausgebildet ist.
[0024] Es kann sich generell bevorzugtermassen um einen asymmetrischen Stockgriff handeln,
der z.B. eine hakenartige Vorrichtung zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung insbesondere
in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs aufweist, wobei im Bereich der hakenartigen
Vorrichtung verschiebliche oder verdrehbare Einrastmittel derart angeordnet sind,
dass eine im wesentlichen von oben in die hakenartige Vorrichtung eingeschobene, schlaufen-,
ring- oder ösenförmige Vorrichtung, welche an der Handhaltevorrichtung vorgesehen
ist, selbsteinrastend in der hakenartigen Vorrichtung fixiert wird wobei bevorzugtermassen
die hakenartige Vorrichtung am Stockgriff handseitig im oberen Bereich angeordnet
ist, und wobei weiterhin bevorzugtermassen die hakenartige Vorrichtung einen bevorzugt
im wesentlichen parallel zur Stockachse angeordneten Haltedorn oder Haltestift umfasst,
welcher vom Griffkörper unter Ausbildung eines Einführungsschlitzes zur Handseite
abgesetzt oder als Einschnitt im Griffkörper angeordnet ist, wobei die Tiefe des Einführungsschlitzes
bevorzugtermassen grösser ist als die Breite und die Dicke des Haltedorns oder Haltestiftes.
Konkret kann es sich mit anderen Worten insbesondere bevorzugtermassen um einen Stockgriff
handeln, wie er in der
WO 2006/066423 dargestellt ist. Hinsichtlich Stockgriff ist die Offenbarung dieses Dokumentes ausdrücklich
in den Offenbarungsgehalt dieses Dokumentes eingeschlossen.
[0025] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Stockgriff ergonomisch
ausgebildet, beispielsweise wie er in der
EP 2 168 641 offenbart ist. Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist der Stockgriff
an seinem Griffkopf einen Deckel auf, welcher abnehmbar ist. Vorzugsweise weist der
Griffkopf an seinem unteren Ende eine axiale Durchgangsbohrung auf, durch welche das
obere Ende des Zugseils in den Griffkopf hineinragt. Die obere Seilanbindung kann
beispielsweise dadurch ausgestaltet sein, dass das obere Ende des Zugseils verknotet
ist. Durch Entfernung des Deckels kann der Benutzer auf das obere Ende des Zugseils
zugreifen und das Zugseil aus dem Stock herausziehen, ohne dass der Stockgriff demontiert
werden muss.
[0026] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die asymmetrische Stockspitze
einen Spitzenkörper und einen Puffer, wobei der Spitzenkörper und/oder der unterste
Abschnitt des Stockkörpers durch eine zentrale Öffnung des Puffers hindurchtretend
angeordnet sind und wobei der Puffer in einer zum Stockkörper in dieser zentralen
Öffnung in einer axialen Richtung feststellbar verschiebbar gelagert ist, und wobei
der Puffer in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige
Verbindung bezüglich Stockkörper festgelegt werden kann wobei bevorzugtermassen der
Spitzenkörper eine Rastkulisse aufweist, in welche Rastkulisse ein im Puffer gelagerter
Rastkörper zur Festlegung der axialen Position formschlüssig eingreifen kann und der
Rastkörper im respektive am Puffer schwenkbar und/oder verschieblich und/oder fest
gelagert , und wobei insbesondere bevorzugtermassen der Rastkörper in Form eines Rasthebels,
welcher aussenseitig angelenkt ist, ausgebildet ist, wobei der Rasthebel mit seinem
unteren, der der asymmetrischen Abrollfläche des Puffers zugewandten Ende an der Aussenhülse
angelenkt ist und mit seinem oberen Ende in der festgestellten Position des Puffers
das Stockrohr und/oder eine Innenhülse wenigstens teilweise formschlüssig umgreift
und zum Lösen von einer Aussenhülse weggeschwenkt werden kann. Konkret kann es sich
mit anderen Worten um eine spezifisch für Nordic Walking-Anwendungen ausgelegte Stockspitze
handeln, beispielsweise eine wie sie in der
WO 2008/037098 beschrieben ist. Die Offenbarung dieses Dokumentes wird hinsichtlich Ausbildung der
Stockspitze ausdrücklich in den Offenbarungsgehalt dieser Anmeldung mit eingeschlossen.
[0027] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines solchen Faltstockes ist dadurch gekennzeichnet,
dass im Falle eines aussen liegenden Klemmmechanismus die außen liegende Klemmvorrichtung
eine Kunststoffmanschette umfasst, welche den Rohrabschnitt wenigstens in einem axialen
Abschnitt im wesentlichen unmittelbar umgreift und im geschlossenen Zustand klemmt,
wobei die Kunststoffmanschette wenigstens im den Rohrabschnitt greifenden Bereich
wenigstens einen axialen, den Umfang der Kunststoffmanschette in diesem Bereich variabel
machenden Schlitz aufweist und im verbleibenden axialen Bereich im wesentlichen umlaufend
ausgebildet ist, wobei an der Kunststoffmanschette beidseits dieses Schlitzes jeweils
ein Vorsprung angeordnet ist, wobei diese Vorsprünge eine koaxiale im wesentlichen
senkrecht zur Achse des Rohrabschnitts angeordnete Durchtrittsöffnung aufweisen, durch
welche ein Querstift hindurch greift, welcher an der Außenseite des zweiten Vorsprungs
über einen Anschlag verfügt und welcher an der Außenseite des ersten Vorsprungs eine
senkrecht zur Achse des Querstifts und parallel zur Achse des Rohrabschnitts angeordnete
Drehachse für einen Klemmhebel aufweist, wobei der Klemmhebel einen Hebelarm aufweist,
welcher bei geschlossener Klemmvorrichtung die Kunststoffmanschette wenigstens teilweise
umgreift, und wobei der Klemmhebel einen um die Drehachse exzentrischen Abrollbereich
aufweist, mittels welchem sich der Abstand zwischen dem Anschlag und einer auf der
Außenseite des ersten Vorsprungs angeordneten Gegenfläche zur Klemmung durch verschwenken
des Klemmhebels in die geschlossene Position verringern lässt, wobei bevorzugtermassen
die Gegenfläche in Form eines wenigstens teilweise im ersten Vorsprung in einer Vertiefung
angeordneten Metallelements ausgebildet ist, und wobei weiterhin bevorzugtermassen
die Gegenfläche als ebene Fläche ausgebildet ist oder als konkave Fläche ausgebildet
ist, deren Krümmungsradius im wesentlichen dem Krümmungsradius des Abrollbereichs
angepasst ist, und wobei weiterhin bevorzugtermassen die Kunststoffmanschette in ihrem
oberen Abschnitt wenigstens zwei, vorzugsweise wenigstens drei axial verlaufende Schlitze
aufweist, wobei wenigstens einer dieser Schlitze zwischen den beiden Vorsprüngen angeordnet
ist und vorzugsweise diese Schlitze gleichmäßig um den Umfang verteilt sind, und/oder
wobei weiterhin bevorzugtermassen der genannte Anschlag verstellbar ausgebildet ist,
wobei vorzugsweise der Anschlag mit einem Gewinde ausgebildet ist und der Querstift
mit einem Gegengewinde, und der Anschlag als Mutter oder Schraube ausgebildet ist,
vorzugsweise mit einer umlaufenden Zahnung und/oder einem Kamm und/oder einer Nut
für den Eingriff eines Verstellwerkzeugs. Mit anderen Worten kann es sich vorzugsweise
um einen Klemmmechanismus handeln, wie er beispielsweise in der
WO 2010/085905 offenbart ist. Die Offenbarung dieses Dokumentes wird hinsichtlich Klemmmechanismus
ausdrücklich in den Offenbarungsgehalt dieser Anmeldung mit einbezogen.
[0028] Weist der Faltstock zur Seilspannung statt einem aussen liegenden Klemmmechanismus
eine formschlüssige Rastvorrichtung auf, so kann der Stock durchaus längenverstellbar
ausgestaltet sein. Der Längenverstellmechanismus kann dabei ein mit Kraftschluss arbeitender
aussenliegender Klemmmechanismus sein, wie im vorangehenden Abschnitt beschrieben.
Vorzugsweise wird der Klemmmechanismus zur teleskopierbaren Längenverstellung des
zweiten Rohrabschnittes verwendet und ist dazu am ersten Rohrabschnitt befestigt.
Vorzugsweise ist der untere mittlere Rohrabschnitt längenverstellbar ausgestaltet.
Ist der Faltstock längenverstellbar ausgestaltet, so weist er vorzugsweise einen zusätzlichen
Rohrabschnitt auf, vorzugsweise oben an den ersten Rohrabschnitt anschliessend, an
dem der Stockgriff befestigt ist, wobei der aussen liegende Klemmmechanismus am obersten
Rohrabschnitt befestigt ist.
[0029] Das Stockrohr ist vorzugsweise im Wesentlichen aus Aluminium oder Karbon ausgestaltet,
wobei im Falle einer Karbon-Ausführung die Übergangsbereiche der einzelnen Rohrabschnitte
mittels Stabilisierungshülsen, beispielsweise aus Aluminium, verstärkt sind.
[0030] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0031] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines Stockes mit vier Rohrabschnitten im gefalteten Zustand, wobei die
unteren beiden Rohrabschnitte lose und nur noch über das Zugseil verbunden angeordnet
sind und die beiden oberen Rohrabschnitte soweit wie möglich ineinander geschoben
sind und über den aussen liegenden Klemmmechanismus in ihrer axialen Position relativ
zueinander festgelegt sind;
- Fig. 2
- in a) einen axialen Schnitt durch einen Faltstock nach Fig. 1 im zusammengesteckten
Zustand, in b) den Bereich des Stockgriffes, wobei der Schnitt im Stockgriff nur im
Mittelbereich als Schnitt ausgeführt ist, im unteren Bereich der Darstellung und im
obersten Bereich der Darstellung ist eine Seitenansicht gezeigt, in c)-e) die Ansichten
gemäss X, Y, resp. Z wie in Figur Z2a) dargestellt;
- Fig. 3
- unterschiedliche perspektivische Ansichten auf mögliche Verdrehsicherungen der Steckverbindungen,
wobei bei den Ausführungen gemäss a) sowie c)-e) der eigentliche Führungszapfen der
Steckverbindung zur besseren Veranschaulichung weggelassen ist, und ein solcher auch
bei der Darstellung b) wenn auch nicht zwingender Weise, zusätzlich vorgesehen sein
kann;
- Fig. 4
- eine Ansicht eines Stockes gemäss einer zweiten bevorzugten Ausführungsform im gefalteten
Zustand, wobei der Stock zur Seilspannung statt einem aussenliegenden Klemmmechanismus
eine formschlüssige Rastvorrichtung aufweist;
- Fig. 5
- in a) einen axialen Schnitt durch einen Faltstock nach Fig. 4 im zusammengesteckten
Zustand, in b) einen Schnitt durch den Bereich des der Seilspannung dienenden Rastmechanismus
zwischen dem ersten und dem zweiten Rohrabschnitt gemäss V; in c) die Ansicht gemäss
U wie in Fig. 5a) dargestellt; in d) die Ansicht gemäss T wie in Fig. 5a) dargestellt;
Fig. 6 eine Ansicht eines Stockes gemäss einer dritten bevorzugten Ausführungsform
im gefalteten Zustand, wobei der Stock zur Seilspannung eine formschlüssige Rastvorrichtung
aufweist, und zur Längenverstellung einen aussen liegenden Klemmmechanismus;
- Fig. 7
- in a) einen axialen Schnitt durch einen Faltstock nach Fig. 6 im zusammengesteckten
Zustand, in b) einen Schnitt durch den Bereich des der Längenverstellung dienenden
Bereichs des aussen liegenden Klemmmechanismus und den Bereich der oberen Seilanbindung;
in c) die Ansicht gemäss R wie in Fig. 7a) dargestellt; in d) die Ansicht gemäss Q
wie in Fig. 7a) dargestellt; in e) die Ansicht gemäss P wie in Fig. 7a) dargestellt;
und
- Fig. 8
- in a) und b) je einen teilweisen axialen Schnitt durch einen Abschlusszapfen nach
Fig. 5b) und 7c), wobei in a) die Rastvorrichtung in unbetätigtem Zustand und in b)
in betätigtem Zustand abgebildet ist.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0032] Ein Ausführungsbeispiel eines Faltstockes 1 mit vier Rohrabschnitten 7-9 ist in den
Figuren 1 und 2 dargestellt. Figur 1 zeigt einen derartigen Faltstock 1 im zusammengefalteten
Zustand, d.h. in jenem Zustand, wo die obersten beiden Rohrabschnitte vollständig
ineinandergeschoben sind und die unteren beiden Rohrabschnitte gefaltet daneben angeordnet
sind, und Figur 2 im zusammengesteckten Zustand.
[0033] Konkret umfasst ein derartiger Stock einen obersten Rohrabschnitt 7, an welchem ganz
zuoberst ein Stockgriff 2 befestigt ist. Dieser Stockgriff 2 ist in diesem Fall asymmetrisch
ausgebildet, in Laufrichtung nach vorne ist er ganz oben abgeschrägt ausgebildet und
verfügt dort über einen Auslösekopf 5 für einen Halterungsmechanismus für eine Handhaltevorrichtung,
und gewissermassen nach hinten über eine Haltenase 3, die in Form eines Stiftes mit
einem davor angeordneten Schlitz 4 ausgebildet ist. Es handelt sich mit anderen Worten
um einen Stockgriff, wie er beispielsweise aus der
WO 2006/066423 bekannt ist, und wie er beispielsweise zusammen mit einem Handschuh oder einer Handschlaufe
eingesetzt werden kann, wie aus der
WO 2006/066424 bekannt, d.h. mit einer Handhaltevorrichtung, welche zwischen Daumen und Zeigefinger
über eine Schlaufe verfügt, die über die Haltenase 3 hinübergeführt werden und dann
im Schlitz 4 selbsteinrastend verriegelt werden kann. Der Stockgriff verfügt des Weiteren
über einen Griffbereich 6, welcher üblicherweise als Bereich mit einer grifffreundlichen
Beschichtung ausgebildet ist.
[0034] Am unteren Ende dieses obersten Rohrabschnittes, beim Rohr kann es sich grundsätzlich,
dies gilt für alle Rohrabschnitte, um ein Rohr aus Aluminium oder Karbonverbundmaterial
handeln, ist ein aussen liegender Klemmmechanismus 10 angeordnet. Es handelt sich
dabei in diesem konkreten Fall um einen aussen liegenden Klemmmechanismus wie er aus
der
WO 2010/085905 bekannt ist, es könnte sich hier aber auch um einen Klemmmechanismus gemäss der
EP 098 898 oder gemäss der
EP 1 217 224 handeln.
[0035] In diesem konkreten Fall ist der Klemmmechanismus 10 in seinem oberen Bereich über
einen umlaufenden Haltebereich 13, welcher typischerweise aus Kunststoff besteht,
am Rohrabschnitt 7 befestigt, der obere Rohrabschnitt 7 verfügt im umgriffenen Bereich,
insbesondere unterhalb des Haltebereichs 13 über einen axial verlaufenden Schlitz,
damit der unterhalb des Bereichs 13 angeordnete eigentliche Klemmbereich der Manschette
dazu führt, dass das Aussenrohr 7 an das in dieses eingeschobene Innenrohr 8 festgeklemmt
und damit eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den beiden hergestellt werden kann.
Unterhalb des umlaufenden Haltebereiches 13 gibt es entsprechend einen geschlitzten
Klemmbereich 14, wobei der Schlitz zwischen zwei Vorsprüngen verläuft, welche durch
einen querverlaufenden, eine Klemmachse 12 bildenden, Stift durchtreten werden. Der
Stift ist auf der hinteren Seite beispielsweise mit einer Mutter fixiert und auf der
hier auf der vorderen Seite dargestellten Seite ist er über eine Querachse, die einen
Drehpunkt für den Hebel 11 bildet, mit diesem verbunden. Der Hebel 11 verfügt an seinen
Angelpunkt über zwei gabelförmige Erweiterungen, welche als Exzenter ausgebildet sind,
so dass der Klemmhebel 11 im zusammengeklemmten Zustand, wie er hier dargestellt ist,
wenn der Hebel um das Stockrohr resp. um die Klemmvorrichtung herum angelegt ist,
der Schlitz so stark verjüngt wird das die Klemmung stattfindet, und dass, wenn der
Hebel nach aussen geklappt wird, diese Klemmung reduziert wird, weil der Exzenter
die beiden Vorsprünge gewissermassen aufweitet und die Klemmung freigibt.
[0036] In dem obersten Rohrabschnitt 7 ist von innen der obere der beiden mittleren Rohrabschnitte
8 eingeschoben. Der Aussendurchmesser diesen oberen mittleren Rohrabschnittes 8 entspricht
damit gerade knapp etwas weniger als dem Innendurchmesser des obersten Rohrabschnittes
7, so dass Verschieblichkeit aber mit möglichst wenig Spiel gewährleistet ist. Der
oberste Rohrabschnitt 7 nimmt dabei den oberen der mittleren Rohrabschnitte 8 soweit
wie möglich in sich auf, um das Packmass so gering wie möglich zu halten. Typischerweise
ist dabei der Rohrabschnitt 8 bis auf Anschlag an einem oberen Befestigungszapfen
27 eingeschoben, letzterer wird weiter unten im Zusammenhang mit Figur 2b näher erläutert
werden.
[0037] Auf den oberen der beiden mittleren Rohrabschnitte 8 folgt ein weiterer, hier gewissermassen
umgefalteter unterer mittlerer Rohrabschnitt 8', welcher den gleichen Rohrdurchmesser
aufweist, wie der obere mittlere Rohrabschnitt 8. Dazwischen ist eine Steckverbindung
17 vorgesehen, welche hier nicht verbunden ist, die Steckverbindung 17 verfügt über
einen Führungszapfen 49, der an seiner Spitze konisch zulaufend 18 ausgebildet ist.
Der Führungszapfen 49 ist am unteren der beiden Rohrabschnitte 8' befestigt und in
diesen über einen Befestigungsbereich 37 eingeschoben, der andere Rohrabschnitt 8
verfügt typischerweise über eine obere Rohrabschlussmanschette 15, u.a. zum Schutz
des Rohrendes, aber auch zur Drehfixierung (vgl. weiter unten).
[0038] Am gegenüberliegenden Ende des unteren der beiden mittleren Rohrabschnitte 8' ist
dort seinerseits eine untere Rohrabschlussmanschette 19 vorgesehen. Wiederum umgefaltet
folgt darauf der unterste Rohrabschnitt 9, bei welchem es sich in diesem Fall um ein
konifiziertes Rohr handelt, welches im obersten Abschnitt über den gleichen Durchmesser
verfügt, wie die beiden mittleren Rohrabschnitte 8, 8', der sich aber nach unten verjüngt.
Am unteren Ende dieses untersten Rohrabschnittes 9 ist eine Stockspitze 23 befestigt,
diese Stockspitze ist dabei asymmetrisch ausgebildet, d.h. sie verfügt im untersten
Bereich über einen abgeschrägten und nach hinten spitz zulaufenden Gummipuffer 25,
der hier auch noch insofern verstellbar ausgebildet ist, als zwischen wenigstens zwei
Positionen verstellt werden kann. Namentlich zwischen der hier dargestellten Position,
wo eine harte Spitze 24 durch ein Loch im Gummipuffer 25 hindurchtretend angeordnet
ist, was für eisige Untergründe geeignet ist oder Kiesboden, der Puffer kann aber,
wenn ein Verstellhebel 26 nach rechts abgekippt wird, nach unten verschoben werden
und durch erneutes Anklappen des Verstellhebels 26 dort fixiert werden, so dass die
Spitze 24 in dieser Position gewissermassen in der Öffnung im Puffer 25 verschwindet
und damit dann nur noch die Abrollfläche des asymmetrischen Puffers in Kontakt mit
dem Boden kommt. Letztere Betriebsposition ist insbesondere für Teeroberflächen oder
ähnliches von besonderem Vorteil, weil dann die lästigen Klickgeräusche und der unangenehm
harte Aufprall des Auftreffens der Spitze nicht mehr auftreten. Es handelt sich mit
anderen Worten um eine Spitze, wie sie beispielsweise aus der
WO 2008/037098 bekannt ist, sowie aus der internationalen Anmeldung
WO 2011/128231, welche die Priorität der Schweizer Anmeldung vom 14.04.2010 mit dem Anmeldezeichen
CH 00533/10 beansprucht.
[0039] Am oberen Ende verfügt der unterste Rohrabschnitt 9 ebenfalls über eine im wesentlichen
gleich ausgebildete Steckverbindung 17 wie im bereits beschriebenen Fall, d.h. es
gibt einen Führungszapfen 49, der an seiner Spitze konisch zulaufend 18 ausgebildet
ist, und der über einen Aussendurchmesser verfügt, so dass er in das untere Ende des
unteren mittleren Rohrabschnitts 8' eingeschoben werden kann.
[0040] Die einzelnen Rohrabschnitte sind dabei über ein flexibles aber dehnungsarmes Zugseil
16, welches beispielsweise aus dehnungsarmen Kunststofffasern aufgebaut ist wie z.B.
Dyneema, Kevlar o.ä., monofil und/oder geflochten und/oder ummantelt. Ebenfalls möglich
ist ein ggf. ummanteltes Drahtseil. bestehen kann, mit einer Dicke von 0.5-6 mm, vorzugsweise
1-3 mm, insbesondere bevorzugt 1-2 mm. Für die Sicherstellung der Reissfestigkeit
des Zugseils werden z.B. Multifile aus mehreren parallel angeordneten Monofilen, z.B.
aus Dyneema bevorzugt, gegebenenfalls in ein Trägermaterial eingegossen, oder Multifile
aus mehreren geflochtenen Monofilen, z.B. aus Dyneema, gegebenenfalls individuell
und/oder als Geflecht in ein Trägermaterial eingegossen. Auch möglich sind kettenähnliche
Zugseile. Damit sind die einzelnen Rohrabschnitte 8' und 9 mit den beiden oberen ineinandergeschobenen
Rohrabschnitten 7, 8 in dieser Position locker verbunden, was für den Transport von
Vorteil ist und verhindert, dass die einzelnen Teile verloren gehen können. Das Zugseil
16 kann abschnittsweise, insbesondere in den für die Faltung vorgesehenen Abschnitten,
mit einer Schutzummantelung, vorzugsweise in Form eines Schlauchstückes oder einer
direkt aufgespritzten Schutzhülle beispielsweise aus einem Kunststoff bestehend versehen
sein.
[0041] Es kann auch, um eine gefederte Lagerung des Zugseils zu erübrigen, ein elastisch
dehnbares Zugseil eingesetzt werden, dann kann dieses z.B. aus monofiler Polyamidschnur,
z.B. aus Nylon, ausgebildet sein, auch denkbar sind Gummischnüre oder mehradrige,
geflochten ummantelte Gummischnüre.
[0042] Figur 2a zeigt eine axialen Schnitt durch diesen Stock, wenn er im zusammengesteckten
Zustand ist, d.h. wenn die beiden unteren Rohrabschnitte 8' und 9 ineinander gesteckt
sind und die beiden oberen Rohrabschnitte 7, 8 soweit wie möglich auseinander gezogen
werden. Der Stock kann von der zusammengefalteten Position wie in Figur 1 dargestellt
in die ineinandergesteckte Position gemäss Figur 2a übergeführt werden, indem der
unterste Stockrohrabschnitt 9 über die Steckverbindung 17 in den unteren der beiden
mittleren Rohrabschnitte 8', eingeschoben wird, indem anschliessend (oder vorgängig)
der mittlere Abschnitt 8' in den anderen mittleren Abschnitt 8 über die entsprechende
Steckverbindung 17 eingeschoben wird, und indem anschliessend der aussen liegende
Klemmmechanismus 10 über ein Lösen des Hebels 11 gelöst wird, und dann das Rohr 8
aus dem Rohr 7 herausgezogen wird. Dies bis zu jenem Zustand, wo das Zugseil 16, wie
dies in Figur 2a dargestellt ist, unter Spannung steht, denn das Zugseil 16 ist im
untersten Rohrabschnitt 9 und im obersten Rohrabschnitt 7 innen liegend befestigt.
In dieser Position wird der Stock nun fixiert, indem der aussen liegende Klemmmechanismus
10 wieder festgelegt wird. Die an sich nur in ein axiale Richtung fixierenden Steckverbindungen
zwischen den Rohrabschnitten 8, 8', respektive 8' und 9 werden damit auch in die andere
axiale Richtung fixiert und sind voll stabil.
[0043] Diese Situation soll weiterhin illustriert werden unter Bezugnahme auf Figur 2b,
hier kann erkannt werden, wie das Zugseil im inneren des Stockgriffes 2 über einen
oberen Befestigungszapfen 27, der im obersten Rohrabschnitt 7 innen liegend befestigt
ist, gehalten ist. Zu diesem Zweck verfügt der obere Befestigungszapfen über eine
Durchgangsöffnung 28, die sich nach oben hin in einen erweiterten Bereich 29 erweitert.
Das Zugseil 16 läuft von unten durch die zentrale Durchgangsöffnung 28 hindurch und
ein Befestigungsknoten 30 ist im erweiterten Bereich 29 angeordnet. Entsprechend sitzt
der Knoten (kann auch durch eine Perle, einen Schraubnippel, eine Quetschhülse oder
einen angeformten oder angeschweissten Knopf oder eine andersartig realisierte Verdickung
realisiert sein) sitzt damit in der Schulter zwischen dem Bereich 29 und 28 fest und
fixiert damit das Zugseil 16. Das Zugseil 16 verläuft idealer Weise im gespannten
Zustand im Wesentlichen auf der Stockachse 32.
[0044] Der Klemmbereich bei der Position der aussen liegenden Klemmfixierung ist in Figur
2c dargestellt. Hier kann erkannt werden, dass der obere mittlere Rohrabschnitt 8
bevorzugtermassen, auch zum Schutz insbesondere bei Karbonrohren des obersten Endes
des Rohres, über einen Abschlusszapfen 34 verfügt, der aber eine zentrale Durchgangsöffnung
35 aufweisen muss, damit das Zugseil 16 durch diesen im Wesentlichen widerstandslos
hindurch laufen kann. Das Zugseil 16 verläuft im Innenraum 31 im Wesentlichen ungehindert
durch diesen Verstellbereich hindurch.
[0045] In Figuren 5b und 7c sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt, in denen
die Seilspannung statt durch den aussen liegenden Klemmmechanismus 10 durch einen
formschlüssigen Rastmechanismus ermöglicht erreicht wird. Der in Figur 7b dargestellte
Klemmmechanismus ist analog zu dem in Figur 2c dargestellten, erfüllt aber die Funktion
der Längenverstellung des oberen Teils des zweiten Rohrabschnittes 8'. Hier ist die
obere Anbindung des Zugseils dargestellt. Das Zugseil ist an seinem oberen Ende verknotet
und der Knoten hindert das Zugseil am Durchtritt durch die Durchgangsöffnung 35 des
Abschlusszapfens 34.
[0046] Der Abschlusszapfen 34 weist ausserdem, wie in Figur 8 dargestellt, einen Kanal 54
auf, in den das obere Ende einer Blattfeder 52 hineinragt und in dem die Blattfeder
52 selbsthemmend, hier mit Hilfe von Widerhaken 55, befestigt ist. Am unteren Ende
der Blattfeder 52 ist ein Raststift 51 befestigt, z.B. angenietet. Wird zur Lösung
des Rastmechanismus in radialer Richtung Druck auf den Raststift ausgeübt, so wird
die Blattfeder gespannt und der Raststift 51 tritt mindestens teilweise durch die
Durchgangsöffnung 35 in den Innenraum 31 des Stockrohrs ein.
[0047] Der zweite Rohrabschnitt 8 weist auch in den beiden alternativen Ausführungsbeispielen
von Figuren 5b und 7c je einen Abschlusszapfen 34 auf, welcher eine axiale Durchgangsöffnung
35 für das Zugseil aufweist. Der Kopf 34a des Abschlusszapfens 34 ist dabei bei zusammengesetztem
Stock in dem sich oben an den zweiten Rohrabschnitt 8 anschliessenden ersten Rohrabschnitt
7 eingeführt, während der Kragen 34c auf dem oberen Ende des zweiten Rohrabschnitts
8 aufliegt und mit dem Halsabschnitt 34b in das obere Ende des zweiten Rohrabschnitts
8 hineinragt. Der Halsabschnitt 34b findet einen Anschlag am oberen Ende eines in
den zweiten Rohrabschnitt 8 fixierten Einsatzelements 62. Das Einsatzelement 62 lagert
mit seiner Aussenwand an die Innenwand des zweiten Rohrabschnittes 8 an und weist
eine Durchgangsbohrung 53 auf, welche mit der des zweiten Rohrabschnitts 8 fluchtet
bzw. übereinstimmt, sodass der Raststift 51 durch diese Durchgangsbohrung 53 hindurch
vom Innenraum 31 des Stockrohrs durch das nach aussen ragen kann.
[0048] Die Stöcke gemäss den in Figuren 4 und 5a, bzw. 6 und 7a dargestellten Ausführungsbeispielen
haben einen ergonomisch geformten Stockgriff 2, dessen Griffkopf 57 einen Deckel 58
aufweist, welcher geöffnet bzw. entfernt werden kann. Wird dieser Deckel 58 geöffnet
bzw. entfernt, so ist der oben beschriebene Knoten 30 bzw. das obere Ende des Zugseils
16 durch den Hohlraum im Griffkopf 58 zugänglich, was vorzugsweise in Kombination
mit der unten beschriebenen Ausgestaltung der unteren Seilanbindung die Auswechselbarkeit
des Zugseils im Falle von Abnutzung ermöglicht.
[0049] In Figur 2d ist der in Figur 2a mit Y gekennzeichnete Bereich vergrössert dargestellt.
Hier kann nun erkannt werden, wie die Steckverbindung 17 konkret ausgestaltet ist.
Das eigentliche Steckverbindungselement, welches typischerweise aus Kunststoff und
einstückig ausgebildet ist, ist im unteren der beiden mittleren Rohrabschnitte 8'
über einen Befestigungsbereich oder einen Befestigungsabschnitt 37 befestigt, dieser
ist im Rohr beispielsweise festgeklebt und/oder festgeklemmt, und kann zu diesem Zweck
über umlaufende Vertiefungen verfügen, wie in dieser Figur dargestellt. Oben anschliessend
an diesen Befestigungsbereich 37 folgt ein umlaufender Auflageflansch 21, der einerseits
dazu dient, die Einschubtiefe des Befestigungsbereichs 37 in das untere Stockrohr
8', zu begrenzen, und andererseits aber auch den axialen Anschlag für den oberen Rohrabschnitt
definiert. Der Aussendurchmesser dieses umlaufenden Flansches 21 kann entweder, wie
in dieser Figur dargestellt, im Wesentlichen dem Aussendurchmesser der Rohrabschnitte
entsprechen, er kann aber auch grösser sein und beispielsweise dem Aussendruchmesser
einer unteren Rohrabschlussmanschette 19 entsprechen, die auf dem oberhalb angeordneten
Rohrabschnitt an dessen unterem Ende vorgesehen ist, und der die insbesondere im Zusammenhang
mit Figur 3 beschriebene drehversicherte Rotationsposition in der Wechselwirkung mit
dem Abschnitt 21 sicher stellt.
[0050] Oberhalb des umlaufenden Flansches 21 ist der eigentliche Zapfenbereich 49 erkennbar.
Dieser Zapfenbereich 49 ist dazu vorgesehen, in den untersten Bereich des oben angeordneten
mittleren Rohrabschnittes 8 eingeschoben zu werden und sicher zu stellen, dass die
beiden Rohrabschnitte möglichst stabil axial der Stockachse angeordnet sind. Die Steckverbindung
stellt nur sicher, dass der obere Rohrabschnitt 8 nur bis auf den Anschlag am Element
21 in den unteren Rohrabschnitt 8' eingeschoben werden kann. Die Steckverbindung sichert
aber nicht vor einem wieder auseinanderziehen, diese Sicherung erfolgt, wie bereits
oben beschrieben, durch das gespannte Zugseil 16. Durch die gesamte Steckverbindung
17 verläuft dabei eine zentrale axiale Durchgangsöffnung 36, welche genügend gross
sein muss, dass das Zugseil 16 ungehindert und reibungsfrei durch die Steckverbindung
17 durchtreten kann.
[0051] Die Steckverbindung 17 kann, wie in den alternativen Ausführungsbeispielen gemäss
Figuren 5c und 7d abgebildet, auch zweiteilig ausgebildet sein. Der Zapfenbereich
49, welcher einen Kopfabschnitt mit konisch zulaufendem Bereich 18 aufweist, ragt
hiermit mit einem Halsabschnitt in den oberen Abschnitt des Befestigungsabschnitts
hinein. Dabei kann der Zapfenbereich 49 beispielsweise aus Kunststoff und der Befestigungsabschnitt
37 aus Aluminium ausgestaltet sein. In den in den Figuren 5c und 7d dargestellten
Ausführungsbeispielen weist die Steckverbindung 17 keinen umlaufenden Flansch 21 zwischen
Zapfenbereich 49 und Befestigungsabschnitt 37 auf, sodass die beiden Rohrabschnitte
8' und 9 unversetzt aneinanderlagern. Der Bereich, wo die beiden Rohrabschnitte aneinanderlagern
ist hier von einer Rohrabschlussmanschette 19 umhüllt.
[0052] Der Zapfenbereich kann alternativ auch mit Mitteln versehen sein, welche ein Ineinanderstecken
der Steckverbindung ermöglichen, jedoch das vorhandene Spiel zwischen den beiden Teilen
weitgehend minimieren. Hier sind beispielsweise in umlaufend angeordneten Ringnuten
eingelegte O-Ringe oder andere gleichwirkende Maßnahmen denkbar.
[0053] Die untere Steckverbindung zwischen dem untersten Rohrabschnitt 9 und dem unteren
der beiden mittleren Rohrabschnitte 8', ist in Figur 2e dargestellt. Es könnte hier
auch die gleiche Steckverbindung 17 angeordnet sein, wie im Zusammenhang mit Figur
2d) beschreiben, wobei dann einfach am unteren Ende der Durchgangsöffnung 36 das Zugseil
16 mit einem Knoten befestigt sein könnte, hier ist aber ein gefederter Mechanismus
eingesetzt, bei welchem konkret ein federelastisches Element, hier eine Spiralfeder
39, in einem Erweiterungsbereich 38 der Steckverbindung 17 eingelassen ist. Diese
Spiralfeder 39 liegt mit ihrem oberen Ende über ein Führungselement 40, respektive
einen radialen Flansch 42 davon, auf einer Schulter der Steckverbindung 17 auf, und
der Innendurchmesser der Spiralfeder 39 ist durch einen axialen Führungsabschnitt
43 des Führungselements 40 geführt. Durch den Innenraum der Spiralfeder 39 hindurch
verläuft das Zugseil 16 und dieses ist an einem unteren Führungselement 41 respektive
Abschlusselement befestigt. Zu diesem Zweck verfügt das Abschlusselement 41 ebenfalls
über einen axialen Führungsabschnitt 43, der wenigstens teilweise in die Spiralfeder
39 respektive in deren Innenraum eingreift, sowie über einen unterhalb angeordneten
bevorzugtermassen umlaufend ausgebildeten radialen Flansch 42, der als Abstützung
einerseits auf die Spiralfeder 39 und andererseits für den Knoten 30 dient. Dies führt
zu einer elastischen Lagerung des Zugseils 16, und wenn bei der Befestigung des Stockes
in den zusammengesteckten Zustand diese Feder 39 durch eine entsprechendes nach oben
Ziehen des Zugseils 16 etwas zusammengepresst wird, so ist sichergestellt, dass das
Zugseil 16 stets unter einem im wesentlichen gleichbleibenden Zug verbleibt, auch
wenn sich beispielsweise ungewünschter Weise die obersten beiden Rohrabschnitte 7,
8 etwas in axialer Richtung relativ zueinander verschieben, oder wenn Beispielsweise
das Zugseil 16 in Folge von Feuchtigkeitsänderungen und/oder Temperaturänderungen
in seiner Länge etwas schwankt. Dies führt also zu einer verbesserten Halterungswirkung
der Gesamtkonstruktion.
[0054] In den in Figuren 5d und 7e dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Steckverbindung
17 zweiteilig aus einem Halterungselement 37 und einem Verschlusselement 56 ausgebildet.
Dabei ist das Verschlusselement 56, welches eine Aussengewindebohrung im Halsabschnitt
56b aufweist, in das obere Ende des Halterungselements 37, welches eine Innengewindebohrung
aufweist, eingeschraubt. Das Verschlusselement kann hier analog zum Zapfenbereich
49 der Steckverbindung bzw. des Führungszapfens 17 zwischen den Rohrabschnitten 8'
und 9 ausgebildet sein. In den Figuren 5d und 7e nicht dargestellt, aber vorteilhafterweise
zwischen Verschlusselement 56 und Spiralfeder angeordnet, ist ein oberes Anschlagselement
analog zu dem in Figur 2e dargestellten oberen Anschlagselement 40. Dadurch, dass
das Verschlusselement 56 aus dem Halterungselement bzw. der Steckverbindung 17 entfernt
werden kann, kann das Zugseil 16 auf einfache Weise ausgwechselt werden, indem der
Knoten am unteren Ende geöffnet, und das Zugseil durch sämtliche axiale Durchgangsöffnungen
hindurchgezogen, ausgewechselt, und wieder durchgeschlauft und verknotet werden. Das
Halterungselement 37 weist hier einen oberen Bereich mit Innengewindebohrung auf,
einen mittleren Bereich mit Absatz zur Auflage auf dem oberen Ende des unteren Rohrabschnitts
9, sowie einen unteren Bereich, welcher der effektiven Halterung der Steckverbindung
im oberen Ende des unteren Rohrabschnitts dient. Wie aus Figur 1 ersichtlich sind
sowohl der Stockgriff als auch die Stockspitze asymmetrisch ausgebildet. Diese beiden
Elemente sollten also, damit der Stock sinnvoll eingesetzt werden kann, in ihrer Rotationsposition
definiert sein, konkret sollten sie in ihrer Rotationsposition so angeordnet sein,
wie dies in Figur 2a dargestellt ist. Nur so findet das ideale Abrollen des Gummipuffers
25 bei Gehen auf dem Boden statt. Diese relative Rotationsposition sollte also gewährleistet
werden. Wird eine einfache Steckverbindung verwendet, so ist nicht auszuschliessen,
dass sich die unteren Rohrabschnitte beim Gebrauch relativ zueinander verdrehen, und
damit auch die richtige relative Rotationsposition zwischen Stockgriff und Stockspitze
nicht mehr gewährleistet ist. Entsprechend sind die Rohrabschlussmanschetten 15 respektive
19 und die entsprechenden Anschlagsflächen an der Steckverbindung 17 bevorzugtermassen
so ausgebildet, dass sie über einen Formschluss verdrehgesichert sind. Dazu gibt es
verschiedene Möglichkeiten, die in Figur 3 dargestellt sind. So ist es beispielsweise,
wie in a) dargestellt, möglich, die axiale Anschlagsfläche 20 an der unteren Rohrabschlussmanschette
19 (analog 15) gewellt auszubilden, und die korrespondierende Anschlagsfläche 22 am
Element 21 der Steckverbindung 17 korrespondierend gewellt auszubilden. Wird konkret
eine Bauweise wie in Figur 3a gewählt, so kann sichergestellt werden, dass kein Verdrehen
der Rohrabschnitte relativ zueinander statt findet.
[0055] Eine solche Feststellung der Rotationsposition kann über den axialen Anschlag erfolgen,
kann aber auch über den radialen Kontaktbereich der Steckverbindung erfolgen, dies
ist beispielhaft in Figur 3b dargstellt, wo ein ineinandergreifender Bereich mit Rippen
45 und Nuten 46 ausgestattet ist, und der entsprechende radiale Anlagebereich am Element
21 durch korrespondierende Nuten 47 respektive Rippen 48. Eine derartige Ausgestaltung
eines radialen Anlagebereichs kann entweder wie hier dargestellt über einen spezifischen
Eingriffsabschnitt 44 zusätzlich zum Führungszapfen 49 ausgebildet sein, es ist aber
auch möglich, den Führungszapfen selber mit derartigen längs verlaufenden Rippen auszugestalten
und z.B. einen innen liegenden Bereich der Korrespondierenden unteren Rohrabschlussmanschette
19 mit korrespondierenden innen liegenden Führungselementen. Anhand der Figuren 3c
- e) sei illustriert, dass diese formschlüssige Festlegung unterschiedlich realisiert
werden kann, namentlich indem z.B. eine gewellte Verzahnung vorgesehen wird, wie dies
in Figur 3c) dargestellt ist, indem einzelne oder, wie in Figur 3d) eine Mehrzahl
von Verriegelungselementen oder -vorsprüngen und -vertiefungen vorgesehen werden,
oder indem ganz einfach, wie dies in Figur 3e) dargestellt ist, die axialen Kontaktflächen
abgeschrägt ausgebildet werden. Grundsätzlich ist es auch möglich, die Verdrehsicherung
beispielsweise über einen Querstift, der in eine oder mehrere Nuten im korrespondierenden
gegenüberliegenden Abschnitt der Steckverbindung eingreift, realisiert werden. Auch
zusätzliche aussen liegende Führungsstifte, die beispielsweise in Öffnungen gegenüber
liegenden Teile der Steckverbindung eingreifen, sind denkbar.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 |
Faltstock |
22 |
Anlagefläche von 21 auf 19 |
| 2 |
Stockgriff |
23 |
Stockspitze |
| 3 |
Haltenase |
24 |
Spitzenelement |
| 4 |
Schlitz |
25 |
Gummipuffer |
| 5 |
Auslöseknopf |
26 |
Verstellhebel |
| 6 |
Griffbereich von 2 |
27 |
Halterungselement bzw. oberer Befestigungszapfen für 16 |
| 7 |
erster Rohrabschnitt |
| 8 |
zweiter Rohrabschnitt |
| 8' |
weiterer mittlerer Rohrabschnitt |
28 |
zentrale Durchgangsöffnung in 27 für 16 |
| 9 |
unterer Rohrabschnitt |
29 |
erweiterter Bereich von 28 im oberen Abschnitt von 27 |
| 10 |
außenliegender Klemmmechanismus |
| 30 |
Knoten in 16 |
| 11 |
Klemmhebel |
31 |
Innenraum im Rohr |
| 12 |
Klemmachse |
32 |
Stockachse |
| 13 |
umlaufender Haltebereich von 10 |
33 |
Unterlagsscheibe |
| 34 |
Abschlusszapfen |
| 14 |
geschlitzter Klemmbereich von 10 |
34a |
Kopfbereich von 34 |
| 34b |
Halsbereich von 34 |
| 15 |
obere Rohrabschlussmanschette |
34c |
Kragen von 34 |
| 35 |
axiale Durchgangsöffnung für 16 in 34 |
| 16 |
Zugseil |
| 17 |
Führungszapfen bzw. Steckverbindung |
36 |
axiale Durchgangsöffnung für 16 in 17 |
| 18 |
konisch zulaufender Bereich von 17 |
37 |
Halterungselement bzw. Befestigungsabschnitt |
| 19 |
untere Rohrabschlussmanschette |
38 |
Erweiterung von 36 für 39 |
| 39 |
Spiralfeder |
| 20 |
Anlagefläche von 19 auf 21 |
40 |
Führungselement respektive Anschlagselement für 39 |
| 21 |
Auflageflansch von unterer Halterung von 17 |
| 41 |
Führungselement respektive |
| |
Abschlusselement für 39 |
54 |
axialer Kanal in 34 |
| 42 |
radialer Flansch von 40/41 |
55 |
Haltemittel von 52 |
| 43 |
axialer Führungsabschnitt von 40/41 |
56 |
Verschlusselement |
| 56a |
Kopfabschnitt von 56 |
| 44 |
Eingriffsabschnitt von 19 |
56b |
Halsabschnitt von 56 |
| 45 |
radial außen liegende axiale Rippen an 44 |
56c |
axiale Durchgangsöffnung von 56 |
| 46 |
radial außen liegende axiale Nuten an 44 |
57 |
Griffkopf |
| 58 |
Deckel von 57 |
| 47 |
radial innenliegende axiale Nuten auf Innenseite von 21 |
59 |
zusätzlicher Rohrabschnitt |
| 60 |
aussen liegender Klemmmechanismus zur Längenverstellung |
| 48 |
radial innenliegende axiale Rippen auf Innenseite von 21 |
| 49 |
Zapfenbereich von 17 |
61 |
Schutzummantelung |
| 50 |
Rastvorrichtung |
62 |
Einsatzelement, Steckelement |
| 51 |
Raststift |
|
|
| 52 |
Federelement |
|
|
| 53 |
radiale Durchgangsbohrung in 8 und 62 |
|
|
1. Faltstock (1) mit wenigstens drei, vorzugsweise wenigstens vier Rohrabschnitten (7-9),
wobei die Rohrabschnitte (7-9) im zusammengesetzten Zustand des Faltstockes (1) über
Steckverbindungen entlang der Stockachse (32) ausgerichtet miteinander verbunden sind,
und wenigstens zwei Rohrabschnitte (8, 8', 9) im zusammengefalteten Zustand nur noch
über ein bewegliches Verbindungselement (16) miteinander verbunden sind, und wobei
an einem obersten Rohrabschnitt (7) ein Stockgriff (2) angeordnet ist und an einem
untersten Rohrabschnitt (9) eine Stockspitze (23) angeordnet ist,
wobei wenigstens eine der Steckverbindungen über einen außen liegenden Klemmmechanismus
(10) realisiert ist, bei welchem der Klemmmechanismus (10) an einem ersten Rohrabschnitt
(7) befestigt ist, und bei welchem ein zweiter Rohrabschnitt (8), der über einen geringeren
oder nahezu gleichen Außendurchmesser verfügt wie der Innendurchmesser des ersten
Rohrabschnitts (7), und der im ersten Rohrabschnitt (7) an sich verschieblich gelagert
ist, in der relativen axialen Position durch den außen liegenden Klemmmechanismus
(10) fixiert werden kann,
oder wobei wenigstens eine der Steckverbindungen über eine formschlüssige Rastvorrichtung
(50) an einem zweiten Rohrabschnitt (8) realisiert ist, wobei der zweiten Rohrabschnitt
(8) über einen geringeren oder nahezu gleichen Außendurchmesser verfügt wie der Innendurchmesser
eines ersten Rohrabschnitts (7), und in den ersten Rohrabschnitt (7) einschiebbar
ist, und in der relativen axialen Position durch die formschlüssige Rastvorrichtung
fixiert werden kann,
wobei die weiteren Steckverbindungen als reine Steckverbindungen ausgebildet sind,
bei welchen Rohrabschnitte (8, 8', 9) in zusammen gestecktem Zustand nur in einer
axialen Richtung fixiert sind, wobei die Rohrabschnitte (7-9) über wenigstens ein
Zugseil (16) miteinander verbunden sind, welches am untersten Rohrabschnitt (9) befestigt
ist und am obersten Rohrabschnitt (7) befestigt ist und durch den Innenraum (31) der
wenigstens zwei mittleren Rohrabschnitte (8, 8') verlaufend angeordnet ist, wobei
die weiteren Steckverbindungen derart ausgebildet sind, dass sie am einen Rohrabschnitt
einen mit einer axial verlaufenden zentralen Durchgangsöffnung für das Zugseil (16)
versehenen Führungszapfen (17) aufweisen, der mit einem Befestigungsabschnitt (37)
in diesem Rohrabschnitt fest befestigt ist und axial gegenüberliegend einen in den
anderen Rohrabschnitt einschiebbaren Zapfenbereich (49) aufweist, wobei zwischen Befestigungsabschnitt
(37) und Zapfenbereich (49) ein radial umlaufender, nach außen gerichteter Auflageflansch
(21) vorgesehen ist, welcher in zusammen gestecktem Zustand in axialen Anschlag mit
dem Rohrende des anderen Rohrabschnitts und/oder mit einer daran vorgesehenen Rohrabschlussmanschette
(19) gebracht wird, und wobei der Faltstock (1) derart ausgebildet ist, dass er vom
zusammengefalteten Zustand in den zusammengesetzten Zustand übergeführt werden kann,
indem die weiteren Steckverbindungen zusammen gesteckt werden, und indem anschließend
bei gelöstem außen liegendem Klemmmechanismus (10) bzw. bei gelöster Rastvorrichtung
(50) der zweite Rohrabschnitt (8) so weit aus dem ersten Rohrabschnitt (7) herausgezogen
wird, bis das Zugseil (16) unter Spannung ist, und indem der außen liegende Klemmmechanismus
(10) bzw. die formschlüssige Rastvorrichtung (50) fixiert wird.
2. Faltstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rohrabschnitt (7) der oberste Rohrabschnitt ist, und dass der zweite Rohrabschnitt
(8) der erste daran nach unten anschliessende mittlere Rohrabschnitt (8) ist, wobei
die wenigstens eine Steckverbindung über einen außen liegenden Klemmmechanismus (10)
realisiert ist.
3. Faltstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rohrabschnitt (7) der oberste oder zweitoberste Rohrabschnitt ist, und
dass vorzugsweise der zweite Rohrabschnitt (8) der erste daran nach unten anschliessende
mittlere Rohrabschnitt (8) ist, und dass die wenigstens eine Steckverbindung über
eine formschlüssige Rastvorrichtung (50) realisiert ist, wobei die Rastvorrichtung
(50) vorzugsweise einen federbeaufschlagten radialen Raststift (51) aufweist, der
vorzugsweise gegen die Wirkung eines Federelements (52) durchragend in einer radialen
Durchgangsbohrung (53) des zweiten Rohrabschnittes (8) gehalten ist.
4. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Steckverbindungen derart ausgebildet sind, dass sie in der axialen Anschlagsposition
gegen ein relatives verdrehen der damit verbundenen Rohrabschnitte um die Stockachse
gesichert sind, vorzugsweise indem eine formschlüssige Verbindung gewährleistet ist,
welche sich weiterhin vorzugsweise bei einem zusammen schieben der Steckverbindungen
selbsttätig verriegelt.
5. Faltstock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung gewährleistet wird, indem in der axialen Anschlagsposition
in Auflage kommende Bereiche (20,22) der beiden verbundenen Rohrabschnitte asymmetrisch
um die Stockachse (32) ausgebildet sind, wobei es sich vorzugsweise bei den in Auflage
kommenden Bereichen (20,22) um im wesentlichen axial gerichtete Anschlagflächen (20,22)
und/oder um in radialer Richtung in Kontakt kommende Bereiche (44-48) der Steckverbindung
handelt.
6. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4-5, dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung realisiert ist, indem axial gerichtete Anschlagflächen
(20,22) korrespondierend verzahnt, gewellt, abgeschrägt, und/oder mit einem in eine
oder mehrere Nut eingreifenden Querstift ausgebildet sind.
7. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnitte (7-9) derart dimensioniert sind, dass im zusammengesetzten Zustand
der oberste mittlere Rohrabschnitt (8) im wesentlichen vollständig in den obersten
Rohrabschnitt (7) eingeschoben sein kann.
8. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugseil (16) am untersten Rohrabschnitt (9) und/oder am obersten Rohrabschnitt
(7) befestigt ist, indem ein im jeweiligen Rohrabschnitt (7, 9) axial fixiertes Halterungselement
(27,37) vorgesehen ist, an welchem das Zugseil (16) befestigt ist, wobei vorzugsweise
für eine verstellbare Länge des Faltstockes diese Befestigung variabel ist, indem
sie beispielsweise über einen lösbaren Knoten (30), der in zusammen gestecktem Zustand
in axialer Richtung in Anschlag mit dem Halterungselement (27,37) gebracht wird, realisiert
ist.
9. Faltstock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungselement (17) ein lösbar, bevorzugt einschraubbar oder lösbar verrastbar,
im oberen Ende des Halterungselements (37) fixierbares Verschlusselement (56) mit
einer axialen Durchgangsöffnung (56c) für das Zugseil (16) aufweist.
10. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Zugseil (16) am Halterungselement (27,37) elastisch gefedert
ausgebildet ist, vorzugsweise indem im Halterungselement eine Spiralfeder (39) vorgesehen
ist, durch deren Innenraum das Zugseil (16) hindurch verlaufend angeordnet ist, wobei
vorzugsweise das Zugseil (16) wenigstens abschnittsweise, vorzugsweise über die ganze
Länge in Längsrichtung elastisch oder zugfest und unelastisch ausgebildet ist.
11. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Anschlag asymmetrisch um die Stockachse ausgebildet ist, und/oder dass
der Zapfenbereich (49) an seinem dem anderen Rohrabschnitt zugewandten Ende über einen
wenigstens teilweise konisch zulaufenden Bereich (18) verfügt.
12. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stockspitze asymmetrisch ausgebildet ist, vorzugsweise indem an der Stockspitze
ein bezüglich Stockachse (32) asymmetrischer Dämpfungspuffer (25) drehgesichert befestigt
ist, und/oder dass der Stockgriff (2) bezüglich Stockachse asymmetrisch ausgebildet
ist.
13. Faltstock nach Anspruch einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch
12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stockgriff (2) eine hakenartige Vorrichtung (14) zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung
insbesondere in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs aufweist, wobei im Bereich
der hakenartigen Vorrichtung (3) verschiebliche oder verdrehbare Einrastmittel derart
angeordnet sind, dass eine im wesentlichen von oben in die hakenartige Vorrichtung
(3) eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung, welche an der Handhaltevorrichtung
vorgesehen ist, selbsteinrastend in der hakenartigen Vorrichtung (3) fixiert wird
wobei bevorzugtermassen die hakenartige Vorrichtung (3) am Stockgriff (2) handseitig
im oberen Bereich angeordnet ist, und wobei weiterhin bevorzugtermassen die hakenartige
Vorrichtung einen bevorzugt im wesentlichen parallel zur Stockachse angeordneten Haltedorn
oder Haltestift umfasst, welcher vom Griffkörper unter Ausbildung eines Einführungsschlitzes
(4) zur Handseite abgesetzt oder als Einschnitt im Griffkörper (4) angeordnet ist,
wobei die Tiefe des Einführungsschlitzes bevorzugtermassen grösser ist als die Breite
und die Dicke des Haltedorns (3) oder Haltestiftes,
14. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stockspitze einen Spitzenkörper und einen Puffer umfasst, wobei der Spitzenkörper
und/oder der unterste Abschnitt des Stockkörpers durch eine zentrale Öffnung des Puffers
(25) hindurchtretend angeordnet sind und wobei der Puffer (25) in einer zum Stockkörper
in dieser zentralen Öffnung in einer axialen Richtung feststellbar verschiebbar gelagert
ist, und wobei der Puffer in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine
formschlüssige Verbindung bezüglich Stockkörper festgelegt werden kann wobei bevorzugtermassen
der Spitzenkörper eine Rastkulisse aufweist, in welche Rastkulisse ein im Puffer gelagerter
Rastkörper zur Festlegung der axialen Position formschlüssig eingreifen kann und der
Rastkörper im respektive am Puffer schwenkbar und/oder verschieblich und/oder fest
gelagert, und wobei insbesondere bevorzugtermassen der Rastkörper in Form eines Rasthebels
(26), welcher aussenseitig angelenkt ist, ausgebildet ist, wobei der Rasthebel (26)
mit seinem unteren, der der asymmetrischen Abrollfläche des Puffers zugewandten Ende
an der Aussenhülse angelenkt ist und mit seinem oberen Ende in der festgestellten
Position des Puffers das Stockrohr (9) und/oder eine Innenhülse wenigstens teilweise
formschlüssig umgreift und zum Lösen von einer Aussenhülse weggeschwenkt werden kann.
15. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die außen liegende Klemmvorrichtung eine Kunststoffmanschette (13) umfasst, welche
den Rohrabschnitt (7) wenigstens in einem axialen Abschnitt im wesentlichen unmittelbar
umgreift und im geschlossenen Zustand klemmt, wobei die Kunststoffmanschette (13)
wenigstens im den Rohrabschnitt umgreifenden Bereich wenigstens einen axialen, den
Umfang der Kunststoffmanschette in diesem Bereich variabel machenden Schlitz aufweist
und im verbleibenden axialen Bereich im wesentlichen umlaufend ausgebildet ist, wobei
an der Kunststoffmanschette beidseits dieses Schlitzes jeweils ein Vorsprung angeordnet
ist, wobei diese Vorsprünge eine koaxiale im wesentlichen senkrecht zur Achse (32)
des Rohrabschnitts (7) angeordnete Durchtrittsöffnung aufweisen, durch welche ein
Querstift (12) hindurch greift, welcher an der Außenseite des zweiten Vorsprungs über
einen Anschlag verfügt und welcher an der Außenseite des ersten Vorsprungs eine senkrecht
zur Achse des Querstifts (12) und parallel zur Achse (32) des Rohrabschnitts (7) angeordnete
Drehachse für einen Klemmhebel (11) aufweist, wobei der Klemmhebel (11) einen Hebelarm
aufweist, welcher bei geschlossener Klemmvorrichtung die Kunststoffmanschette wenigstens
teilweise umgreift, und wobei der Klemmhebel (11) einen um die Drehachse exzentrischen
Abrollbereich aufweist, mittels welchem sich der Abstand zwischen dem Anschlag und
einer auf der Außenseite des ersten Vorsprungs angeordneten Gegenfläche zur Klemmung
durch verschwenken des Klemmhebels (11) in die geschlossene Position verringern lässt,
wobei bevorzugtermassen die Gegenfläche in Form eines wenigstens teilweise im ersten
Vorsprung in einer Vertiefung angeordneten Metallelements (33) ausgebildet ist, und
wobei weiterhin bevorzugtermassen die Gegenfläche als ebene Fläche ausgebildet ist
oder als konkave Fläche ausgebildet ist, deren Krümmungsradius im wesentlichen dem
Krümmungsradius des Abrollbereichs (8) angepasst ist, und wobei weiterhin bevorzugtermassen
die Kunststoffmanschette in ihrem oberen Abschnitt wenigstens zwei, vorzugsweise wenigstens
drei axial verlaufende Schlitze aufweist, wobei wenigstens einer dieser Schlitze zwischen
den beiden Vorsprüngen (13,14) angeordnet ist und vorzugsweise diese Schlitze gleichmäßig
um den Umfang verteilt sind, und/oder wobei weiterhin bevorzugtermassen der genannte
Anschlag verstellbar ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der Anschlag mit einem Gewinde
ausgebildet ist und der Querstift (12) mit einem Gegengewinde, und der Anschlag als
Mutter oder Schraube ausgebildet ist, vorzugsweise mit einer umlaufenden Zahnung und/oder
einem Kamm und/oder einer Nut für den Eingriff eines Verstellwerkzeugs.
16. Faltstock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich einen Längenverstellmechanismus, vorzugsweise einen aussen liegenden
und über Kraftschluss wirkenden Klemmmechanismus zur Längenverstellung des Stocks
aufweist.
1. Folding pole (1), comprising at least three, preferably at least four pipe sections
(7-9), wherein the pipe sections (7-9) are connected to each other by means of plug-in
connections whilst aligned along the pole axis (32) in the assembled state of the
folding pole (1), and at least two pipe sections (8, 8', 9) are still connected to
each other by means of a movable connecting element (16) in the folded state, and
wherein a pole handle (2) is arranged on an uppermost pipe section (7) and a pole
tip (23) is arranged on a lowermost pipe section (9) wherein
at least one of the plug-in connections is achieved by means of an external clamping
mechanism (10), in which the clamping mechanism (10) is fastened to a first pipe section
(7), and in which a second pipe section (8), which has an outside diameter smaller
than or approximately equal to the inside diameter of the first pipe section (7),
and which is supported in the first pipe section (7) so as to be movable itself, can
be fixed in the relative axial position by the external clamping mechanism (10) or
wherein
at least one of the plug-in connections is achieved by means of a positive snap-in
locking device (50) on a second pipe section (8), wherein the second pipe section
(8) has an outside diameter smaller than or approximately equal to the inside diameter
of a first pipe section (7) and can be slid into the first pipe section (7) and can
be fixed in the relative axial position by the positive snap-in locking device,
wherein the further plug-in connections are configured as pure plug-in connections,
in which pipe sections (8, 8', 9) are fastened only in an axial direction in the connected
state,
wherein the pipe sections (7-9) are connected to each other by means of at least one
tension cable (16), which is fastened to the lowermost pipe section (9) and to the
uppermost pipe section (7) and which is arranged so as to pass through the interior
(31) of the at least two middle pipe sections (8, 8'),
wherein the further plug-in connections are configured in such a manner that on one
pipe section they have a guide pin (17) provided with an axially running central through
opening for the tension cable (16), which is firmly fastened in this pipe section
with a fastening section (37) and axially opposite thereto has a pin region (49) which
can be slid into the other pipe section, wherein between fastening section (37) and
pin region (49) there is provided a radially circumferential outwardly directed contact
flange (21) which in the assembled state is brought into axial contact with the pipe
end of the other pipe section and/or with a pipe closure sleeve (19) provided thereon,
and wherein the folding pole (1) is configured in such a manner that the folding pole
can be transferred from the folded state to the assembled state by connecting the
further plug-in connections and then, with the external clamping mechanism (10) released
or with the snap-in locking device (50) released, pulling the second pipe section
(8) out of the first pipe section (7) until the tension cable (16) is under tension,
and fixing the external clamping mechanism (10) or the positive snap-in locking device
(50).
2. The folding pole according to claim 1, characterised in that the first pipe section (7) is the uppermost pipe section and that the second pipe
section (8) is the first adjoining middle pipe section (8) downwards, wherein the
at least one plug-in connection is achieved by means of an external clamping mechanism
(10).
3. The folding pole according to claim 1, characterised in that the first pipe section (7) is the uppermost or second uppermost pipe section and
that preferably the second pipe section (8) is the first adjoining middle pipe section
(8) downwards and that the at least one plug-in connection is achieved by means of
a positive snap-in locking device (50), wherein the snap-in locking device (50) preferably
comprises a springloaded radial locking pin (51) which is preferably held against
the action of a spring element (52) penetrating in a radial through hole (53) of the
second pipe section (8).
4. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that the further plug-in connections are configured in such a manner that they are secured
in the axial stop position against a relative twisting of the associated pipe sections
about the pole axis, preferably by ensuring a positive connection, which furthermore
preferably locks automatically when the plug-in connections are pushed together.
5. The folding pole according to claim 4, characterised in that the positive connection is ensured whereby in the axial stop position, regions (20,
22) of the two connected pipe sections coming in contact are configured asymmetrically
about the pole axis (32) wherein the regions (20, 22) coming in contact preferably
comprise substantially axially directed stop faces (20, 22) and/or regions (44-48)
of the plug-in connection coming in contact in the radial direction.
6. The folding pole according to any one of the preceding claims 4-5, characterised in that the positive connection is achieved whereby axially directed stop faces (20, 22)
are correspondingly toothed, corrugated, bevelled and/or configured with a transverse
pin engaging in one or more grooves.
7. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that the pipe sections (7-9) are dimensioned in such a manner that in the assembled state
the uppermost middle pipe section (8) can be substantially completely inserted into
the uppermost pipe section (7).
8. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that the tension cable (16) is fastened to the lowermost pipe section (9) and/or to the
uppermost pipe section (7), by providing an axially fixed retaining element (27, 37)
to which the tension cable (16) is fastened, wherein this fastening is preferably
variable for an adjustable length of the folding pole, whereby this is achieved, for
example, by means of a detachable knot (30) which is brought into contact with the
retaining element (27, 37) in the axial direction in the assembled state.
9. The folding pole according to claim 8, characterised in that the retaining element (17) comprises a closure element (56) which can be fixed detachably,
preferably which can be screwed in or snapped in detachably, in the upper end of the
retaining element (37), having an axial through opening (56c) for the tension cable
(16).
10. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that the fastening of the tension cable (16) on the retaining element (27, 37) is configured
to be elastically spring-mounted, preferably by providing a spiral spring (39) in
the retaining element, through the interior of which the tension cable (16) is disposed
to run, wherein preferably the tension cable (16) is configured to be elastic or tension-resistant
and inelastic at least in sections, preferably over the entire length in the longitudinal
direction.
11. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that this axial stop is configured asymmetrically about the pole axis and/or wherein further
preferably the pin region (49) has an at least partially conically tapering region
(18) at its end facing the other pipe section.
12. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that the pole tip is configured asymmetrically, preferably by fastening a damping buffer
(25) which is asymmetric relative to the pole axis (32) in a manner secured against
rotation to the pole tip and/or by configuring the pole handle (2) to be asymmetric
relative to the pole axis.
13. The folding pole according to any one of the preceding claims, in particular according
to claim 12, characterised in that the pole handle (2) has a hook-like device (14) for fastening a hand holding device,
in particular in the form of a hand loop or a glove, wherein in the region of the
hook-like device (3) displaceable or twistable engaging means are disposed in such
a manner that a substantially loop-, ring- or eye-shaped device slid into the hook-like
device (3) from above, is fixed in a self-engaging manner in the hook-like device
(3), wherein preferably the hook-like device (3) is disposed on the pole handle (2)
on the hand side in the upper region, and wherein further preferably the hook-like
device comprises a retaining mandrel or retaining pin disposed substantially parallel
to the pole axis, which is offset from the handle body to form an insertion slot (4)
to the hand side or is disposed as an incision in the handle body (4), wherein the
depth of the insertion slot is preferably greater than the width and the thickness
of the retaining mandrel (3) or retaining pin.
14. The folding pole according to any one of the preceding claims, in particular according
to claim 12, characterised in that the pole tip comprises a tip body and a buffer, wherein the tip body and/or the lowermost
section of the pole body are disposed to pass through a central opening of the buffer
(25) and wherein the buffer (25) is displaceably mounted in an axial direction to
the pole body in this central opening such that it can be fixed and wherein the buffer
can be fixed in at least two axially different positions by means of a positive connection
in relation to the pole body, wherein preferably the tip body has a latching link
in which latching link a latching body mounted in the buffer can engage positively
for fixing the axial position and the latching body is mounted pivotably and/or displaceably
and/or fixedly in or on the buffer and wherein particularly preferably the latching
body is configured in the form of a latching lever (26) which is hinged on the outer
side, wherein the latching lever (26) is hinged on the outer sleeve with its lower
end facing the asymmetric rolling surface of the buffer and with its upper end in
the fixed position of the buffer at least partially positively embraces the pole pipe
(9) and/or an inner sleeve and can be pivoted away from an outer sleeve for releasing.
15. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that the external clamping device comprises a plastic sleeve (13) which substantially
directly embraces the pipe section (7) at least in an axial section and clamps in
the closed state, wherein the plastic sleeve (13) at least in the region embracing
the pipe section has at least one slot making the circumference of the plastic sleeve
variable in this region and is configured to be substantially circumferential in the
remaining axial region, wherein respectively one projection is disposed on the plastic
sleeve on both sides of this slot, wherein these projections have a coaxial through
opening disposed substantially perpendicular to the axis (32) of the pipe section
(7), through which a transverse pin (12) grips, which pin has a stop on the outer
side of the second projection and which, on the outer side of the first projection,
has an axis of rotation for a clamping lever (11) disposed perpendicular to the axis
of the transverse pin (12) and parallel to the axis (32) of the pipe section (7),
wherein the clamping lever (11) has a lever arm which, when the clamping device is
closed, embraces the plastic sleeve at least partially and wherein the clamping lever
(11) has an eccentric rolling region about the axis of rotation by which means the
distance between the stop and a mating surface for clamping disposed on the outer
side of the first projection can be reduced by pivoting the clamping lever (11) into
the closed position, wherein preferably the mating surface is configured in the form
of a metal element (33) disposed at least partially in the first projection in a recess
and wherein further preferably the mating surface is configured as a flat surface
or as a concave surface whose radius of curvature is substantially adapted to the
radius of curvature of the rolling region (8) and wherein further preferably the plastic
sleeve has in its upper section at least two, preferably at least three axially running
slots, wherein at least one of these slots is disposed between the two projections
(13, 14) and preferably these slots are distributed uniformly around the circumference
and/or wherein further preferably the said stop is configured to be adjustable, wherein
preferably the stop is configured with a thread and the transverse pin (12) is configured
with a counterthread and the stop is configured as a nut or screw, preferably with
a circumferential toothed structure and/or a comb and/or a groove for engagement of
an adjusting tool.
16. The folding pole according to any one of the preceding claims, characterised in that it additionally has a length adjusting mechanism, preferably an external clamping
mechanism acting by means of force fit for the length adjustment of the pole.
1. Bâton pliant (1) doté d'au moins trois, de préférence d'au moins quatre sections tubulaires
(7-9), dans lequel les sections tubulaires (7-9), à l'état assemblé du bâton pliant
(1), sont raccordées l'une à l'autre au moyen de connexions enfichables en alignement
le long de l'axe du bâton (32), et au moins deux sections tubulaires (8, 8', 9), à
l'état replié, ne sont plus raccordées l'une à l'autre qu'au moyen d'un élément de
raccordement mobile (16), et dans lequel une poignée de bâton (2) est agencée à une
section tubulaire supérieure (7) et une pointe de bâton (23) est agencée à une section
tubulaire inférieure (9),
dans lequel au moins une des connexions enfichables est réalisée au moyen d'un mécanisme
à crampon (10) situé à l'extérieur, le mécanisme à crampon (10) étant fixé à une première
section tubulaire (7), et une deuxième section tubulaire (8), disposant d'un diamètre
extérieur inférieur ou sensiblement égal au diamètre intérieur de la première section
tubulaire (7), et libre en translation dans la première section tubulaire (7), peut
être fixée dans la position axiale relative au moyen du mécanisme à crampon (10) situé
à l'extérieur,
ou dans lequel au moins une des connexions enfichables est réalisée au moyen d'un
dispositif d'encliquetage à forme bloquante (50) sur une deuxième section tubulaire
(8), dans lequel la deuxième section tubulaire (8) dispose d'un diamètre extérieur
inférieur ou sensiblement égal au diamètre intérieur d'une première section tubulaire
(7), et peut être insérée dans la première section tubulaire (7), et peut être fixée
dans la position axiale relative au moyen du dispositif d'encliquetage à forme bloquante,
dans lequel les autres connexions enfichables sont conçues purement comme connexions
enfichables, dans lesquelles les sections tubulaires (8, 8', 9) ne sont fixées que
dans une direction axiale à l'état assemblé, dans lequel les sections tubulaires (7-9)
sont raccordées l'une à l'autre au moyen d'au moins un câble de traction (16), lequel
est fixé à une section tubulaire inférieure (9) et à une section tubulaire supérieure
(7) et est agencé pour passer par l'espace intérieur (31) des au moins deux sections
tubulaires centrales (8, 8'),
dans lequel les autres connexions enfichables sont conçues de telle sorte qu'elles
comportent sur une section tubulaire un tourillon de guidage (17) doté d'une ouverture
de passage centrale dans la direction axiale prévue pour le câble de traction (16),
le tourillon étant fixé dans cette section tubulaire au moyen d'une section de fixation
(37) et comportant une zone de tourillon (49) axialement opposée et insérable dans
l'autre section tubulaire, dans lequel entre la section de fixation (37) et la zone
de tourillon (49) est prévue une bride de support (21) orientée vers l'extérieur sur
le pourtour radial, laquelle est amenée, dans l'état enfiché, en butée axiale avec
l'extrémité de l'autre section tubulaire et/ou avec un obturateur de tube (19) prévu
à cet effet, et
dans lequel le bâton pliant (1) est conçu de façon à pouvoir passer de l'état replié
à l'état assemblé, par le fait que les sections tubulaires supplémentaires sont assemblées
et par le fait que la deuxième section tubulaire (8) est ensuite extraite de la première
section tubulaire (7), lorsque le mécanisme à crampon (10) situé à l'extérieur est
desserré ou le dispositif d'encliquetage (50) est desserré, jusqu'à ce que le câble
de traction (16) soit tendu, et par le fait que le mécanisme à crampon (10) situé
à l'extérieur ou le dispositif d'encliquetage à forme bloquante (50) est fixé.
2. Bâton pliant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première section tubulaire (7) est la première section tubulaire supérieure, et
en ce que la deuxième section tubulaire (8) est la première section tubulaire médiane située
immédiatement en dessous (8), au moins une connexion enfichable étant réalisée par
le biais d'un mécanisme à crampon (10) situé à l'extérieur.
3. Bâton pliant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première section tubulaire (7) est la première ou la deuxième section tubulaire
supérieure, et de préférence en ce que la deuxième section tubulaire (8) est la première section tubulaire centrale située
immédiatement en dessous (8), et en ce que l'au moins une connexion enfichable est réalisée par le biais d'un dispositif d'encliquetage
à forme bloquante (50), le dispositif d'encliquetage (50) comportant de préférence
une tige d'arrêt (51) radiale soumise à la force d'un ressort, laquelle est de préférence
maintenue au travers d'une perforation traversant radiale (53) de la deuxième section
tubulaire (8) contre la force d'un élément de ressort (52) .
4. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les connexions enfichables supplémentaires sont conçues de telle sorte qu'elles sont
assurées dans la position de butée axiale contre une rotation relative autour de l'axe
du bâton des sections tubulaires qu'elles raccordent, de préférence en assurant une
connexion à forme bloquante, laquelle de préférence se verrouille de plus automatiquement
lorsque les connexions enfichables sont enfoncées ensemble.
5. Bâton pliant selon la revendication 4, caractérisé en ce que la connexion à forme bloquante est assurée, par le fait que les zones (20, 22) des
deux sections tubulaires assemblées venant en contact dans la position de butée axiale
sont conçues de façon asymétrique autour de l'axe du bâton (32), les zones (20, 22)
venant en contact étant de préférence des surfaces de butée (20, 22) orientées essentiellement
dans la direction axiale et/ou des zones (44-48) de la connexion enfichable venant
en contact dans la direction radiale.
6. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes 4-5, caractérisé en ce que la connexion à forme bloquante est réalisée par le fait que des surfaces de butée
(20, 22) sont conçues de manière correspondante sous forme dentée, ondulée, biseautée
et/ou avec une goupille transversale pénétrant dans une ou plusieurs rainures.
7. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sections tubulaires (7-9) sont dimensionnées de telle sorte qu'à l'état assemblé
la section tubulaire médiane supérieure (8) peut être essentiellement insérée entièrement
dans la section tubulaire supérieure (7).
8. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le câble de traction (16) est fixé à la section tubulaire inférieure (9) et/ou à
la section tubulaire supérieure (7), en prévoyant un élément de maintien (27, 37)
fixé axialement dans chaque section tubulaire (7, 9), au niveau duquel est fixé le
câble de traction (16), cette fixation étant de préférence variable pour une longueur
ajustable du bâton pliant, par le fait qu'elle est réalisée par exemple au moyen d'un
noeud détachable (30), qui est amené à l'état assemblé en butée avec l'élément de
maintien (27, 37) dans la direction axiale.
9. Bâton pliant selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de maintien (17) comporte un élément de fermeture (56) détachable, de préférence
vissable ou enclenchable de manière détachable, fixable à l'extrémité supérieure de
l'élément de maintien (37), doté d'une ouverture de passage axiale (56c) pour le câble
de traction (16).
10. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fixation du câble de traction (16) à l'élément de maintien (27, 37) est conçue
sous forme élastique et montée sur ressort, de préférence en prévoyant un ressort
hélicoïdal (39) dans l'élément de maintien, le câble de traction (16) étant disposé
au travers de l'espace intérieur du ressort, où de préférence le câble de traction
(16) est conçu pour être au moins sur une partie de la longueur, de préférence sur
la totalité de la longueur, élastique dans la direction de la longueur ou inextensible
et inélastique.
11. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la butée axiale est conçue de manière asymétrique autour de l'axe du bâton, et/ou
en ce que la zone de tourillon (49) dispose d'une zone se terminant au moins partiellement
en cône (18) à son extrémité faisant face à l'autre section tubulaire.
12. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pointe du bâton est conçue de manière asymétrique, de préférence par le fait qu'un
tampon amortisseur (25) asymétrique en relation avec l'axe du bâton (32) est fixé
sur la pointe du bâton de manière fixée en rotation et/ou en ce que la poignée de bâton (2) est conçue de manière asymétrique en relation avec l'axe
du bâton.
13. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, en particulier selon la revendication
12, caractérisé en ce que la poignée de bâton (2) comporte un dispositif en forme de crochet (14) pour la fixation
d'un dispositif de prise en main en particulier sous forme d'une dragonne ou d'un
gant, dans lequel des moyens d'encliquetage pouvant coulisser ou tourner sont agencés
dans la zone du dispositif en forme de crochet (3) de telle sorte qu'un dispositif
en forme de boucle, d'anneau ou d'oeillet, prévu sur le dispositif de prise en main
essentiellement inséré par le haut dans le dispositif en forme de crochet (3), est
fixé par encliquetage automatique dans le dispositif en forme de crochet (3), dans
lequel, de préférence, le dispositif en forme de crochet (3) est disposé au niveau
de la poignée de bâton (2) du côté de la main dans la zone supérieure et dans lequel,
en outre, de préférence, le dispositif en forme de crochet (3) comprend de préférence
une broche de maintien ou une cheville de maintien agencée de préférence essentiellement
parallèlement à l'axe du bâton, laquelle est décalée du corps de la poignée afin de
former une fente d'introduction (4) du côté de la main ou est agencée sous forme d'incision
dans le corps de la poignée (4), dans lequel la profondeur de la fente d'introduction
est de préférence supérieure à la largeur et à l'épaisseur de la broche de maintien
ou de la cheville de maintien (3).
14. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, en particulier selon la revendication
12, caractérisé en ce que la pointe du bâton comprend un corps de pointe et un tampon, dans lequel le corps
de pointe et/ou la section la plus basse du corps de bâton sont agencés au travers
d'une ouverture centrale du tampon (25) et dans lequel le tampon (25) est disposé
de façon à pouvoir coulisser par cette ouverture centrale dans une direction axiale
le long du corps du bâton et être y fixé, et dans lequel le tampon peut être fixé
relativement au corps du bâton dans au moins deux positions axialement différentes
au moyen d'une connexion à forme bloquante dans lequel le corps de pointe comporte
de préférence une coulisse d'encliquetage, dans laquelle un corps d'encliquetage situé
dans le tampon peut s'enclencher pour fixer la position axiale par forme bloquante
et le corps d'encliquetage peut pivoter et/ou coulisser et/ou être fixé par rapport
au tampon, et dans lequel en particulier et de préférence le corps d'encliquetage
est conçu sous forme d'un levier d'encliquetage (26), lequel est articulé sur la surface
extérieure, dans lequel le levier d'encliquetage (26) est articulé avec son extrémité
inférieure, faisant face à la surface de roulement asymétrique du tampon, à la douille
extérieure et entoure au moins partiellement en forme bloquante avec son extrémité
supérieure le tube du bâton (9) et/ou une douille intérieure dans la position fixée
du tampon et peut être basculé pour relâcher une douille extérieure.
15. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de crampon situé à l'extérieur comprend un manchon plastique (13),
lequel entoure la section tubulaire (7) essentiellement directement au moins dans
une section axiale et la serre à l'état fermé, dans lequel le manchon plastique (13)
comporte, au moins dans la zone entourant la section tubulaire, au moins une fente
axiale faisant varier l'étendue du manchon plastique dans cette zone et est conçu
de manière à s'étendre essentiellement sur la périphérie sur le reste de la zone axiale,
dans lequel une saillie est agencée sur le manchon plastique de chaque côté de cette
fente, dans lequel ces saillies comportent un orifice de passage coaxial arrangé essentiellement
perpendiculairement à l'axe (32) de la section tubulaire (7), au travers duquel passe
une goupille transversale (12), laquelle dispose sur la face extérieure de la deuxième
saillie d'une butée et comporte sur la face extérieure de la première saillie un axe
de rotation, agencé de manière perpendiculaire à l'axe de la goupille transversale
(12) et parallèlement à l'axe (32) de la section tubulaire (7) pour un levier de serrage
(11), dans lequel le levier de serrage (11) comporte un bras de levier, lequel entoure
au moins en partie le manchon plastique lorsque le dispositif de crampon est verrouillé,
et dans lequel le levier de serrage (11) comporte une zone de roulement excentrique
autour de l'axe de rotation, au moyen de laquelle l'écart entre la butée et une contre-surface
agencée sur la face extérieure de la première saillie peut être réduit pour le serrage
par pivotement du levier de serrage (11) dans la position verrouillée, dans lequel
la contre-surface est de préférence conçue sous forme d'un élément métallique (33)
agencé au moins partiellement dans la première saillie dans un renfoncement, et dans
lequel la contre-surface est en outre et de préférence conçue comme une surface plane
ou est conçue comme une surface concave, dont le rayon de courbure est essentiellement
adapté au rayon de courbure de la zone de roulement (8), et dans lequel le manchon
plastique comporte de plus et de préférence dans sa section supérieure au moins deux,
de préférence au moins trois fentes s'étendant axialement, dans lequel au moins l'une
des ces fentes est agencée entre les deux saillies (13, 14) et ces fentes sont de
préférence réparties également autour de la périphérie, et/ou dans lequel, de plus,
la butée susmentionnée est de préférence réglable, dans lequel la butée est de préférence
dotée d'un filetage et la goupille transversale (12) est dotée d'un contre-filetage,
et la butée est conçue comme écrou ou comme vis, de préférence est dotée d'une denture
sur le pourtour et/ou d'une crête et/ou d'une rainure pour permettre à un outil d'avoir
prise.
16. Bâton pliant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte en outre un mécanisme de réglage de la longueur, de préférence un mécanisme
à crampon situé à l'extérieur et fonctionnant par engagement par force pour le réglage
de la longueur du bâton.