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(11) |
EP 2 670 546 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.02.2017 Patentblatt 2017/08 |
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Anmeldetag: 24.01.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/000306 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/104028 (09.08.2012 Gazette 2012/32) |
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VERSCHLUSSPLATTE SOWIE EIN SCHIEBEVERSCHLUSS AM AUSGUSS EINES METALLSCHMELZE ENTHALTENDEN
BEHÄLTERS
CLOSURE PLATE, AND A SLIDING CLOSURE ON THE SPOUT OF A CONTAINER CONTAINING MOLTEN
METAL
PLAQUE DE FERMETURE ET FERMETURE COULISSANTE SUR LE BEC DE COULÉE D'UN RÉCIPIENT CONTENANT
UN MÉTAL EN FUSION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
31.01.2011 EP 11000737
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.12.2013 Patentblatt 2013/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Stopinc Aktiengesellschaft |
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6331 Hünenberg (CH) |
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Erfinder: |
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- STEINER, Benno
CH-6244 Nebikon (CH)
- EHRENGRUBER, Reinhard
CH-6004 Luzern (CH)
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| (74) |
Vertreter: Luchs, Willi |
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Luchs & Partner AG
Patentanwälte
Schulhausstrasse 12 8002 Zürich 8002 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 920 361 EP-B1- 1 372 892 DE-C2- 3 522 134
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EP-B1- 1 064 115 WO-A1-2008/116055
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verschlussplatte für einen Schiebeverschluss am Ausguss
eines Metallschmelze enthaltenden Behälters, bei der zwei äussere Längsseiten, eine
auf einer mittigen Längsachse der Verschlussplatte angeordnete Durchflussöffnung und
eine von letzterer ausgehende Schliessfläche vorgesehen sind; sowie ein Schiebeverschluss
hiefür.
[0002] Gattungsmässige Verschlussplatten in einem Schiebeverschluss dienen für das Öffnen
und Schliessen des Durchlasses von Metallschmelze. Die jeweils mit einer Durchflussöffnung
versehenen Verschlussplatten werden daher dichtend gegeneinander angepresst und durch
einen Antrieb kann die eine Verschlussplatte über einen definierten Hub von der Offenin
eine Schliessstellung und umgekehrt bewegt werden. Somit bilden sich sowohl bei der
oberen fixen wie auch bei der verschiebbaren Verschlussplatte Schliessflächen, deren
Länge dem Verstellhub entspricht. Die Verschlussplatten werden entweder in die Mechanik
des Schiebeverschlusses eingespannt, wie dies bei einem Schiebeverschluss gemäss der
Druckschrift
DE-A-35 22 134 vorgesehen ist, oder aber annähernd spielfrei in die Mechanik eingelegt, wie dies
bei den in der Druckschrift
EP-A-1 064 115 geoffenbarten Platten dargetan ist.
[0003] Der vorliegenden Erfindung wurde die Aufgabe zugrundegelegt, eine Verschlussplatte
nach der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, welche insbesondere bei einer aussenseitigen
Verspannung mit einer minimalen Dimensionierung bzw. einer optimalen Verspannung versehen
ist, so dass die Verschlussplatte eine hohe Sicherheit im Betrieb beim Verschliessen
des Verschlusses bietet und dabei aber die äusseren Plattendimensionen im Verhältnis
zum Durchmesser der Durchflussöffnung minimal gehalten werden.
[0004] Die Aufgabe ist erfindungsgemäss nach den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Diese Verschlussplatte lässt sich mit ihrer erfindungsgemässen Ausbildung minimal
dimensionieren, da sich durch diese an den beiden äusseren Längsseiten je mindestens
zwei als Verspannflächen ausgebildeten Schulterflächen eine optimale Verspannung der
Verschlussplatte erreichen lässt. Dadurch, dass diese Schulterflächen eine Verjüngung
der Platte bilden, kann die Verschlussplatte minimal dimensioniert werden. Dass diese
bei den Verspannflächen auf der Seite der Schliessfläche anschliessenden, das Plattenende
bildenden Aussenseiten zur Längsachse jeweils einen geringeren Winkel als die der
Schulterflächen aufweisen, gewährleistet eine ausreichende Sicherheit auch bei einem
mehrmaligen Einsatz der Verschlussplatten.
[0006] Ausführungsbeispiele sowie weitere Vorteile der Erfindung sind anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt eines schematisch dargestellten Schiebeverschlusses und der darin
befestigten Verschlussplatten,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemässe Verschlussplatte in Draufsicht,
- Fig. 3
- eine Variante einer Verschlussplatte in Draufsicht,
- Fig. 4
- eine weitere Variante einer Verschlussplatte in Draufsicht, und
- Fig. 5
- eine vierte Variante einer Verschlussplatte in Draufsicht.
[0007] Fig.1 zeigt ausschnittweise einen an einem Behälter montierten Schiebeverschluss
10, wobei von dem Behälter nur der äussere Stahlmantel 11 mit einem Zentrierring 14,
eine den Behälterauslass bildenden feuerfeste Einlaufhülse 13 und eine feuerfeste
Auskleidung 12 angedeutet sind. Als Behälter ist normalerweise eine mit Stahlschmelze
füllbare Pfanne einer Stranggiessanlage vorgesehen. Selbstverständlich kann es sich
aber um einen beliebigen Metallschmelze aufnehmenden Behälter handeln.
[0008] An diese Einlaufhülse 13 schliesst eine obere, im Gehäuse 14 des Schiebeverschlusses
10 befestigte feuerfeste Verschlussplatte 20 dicht an, welche mit einer verschiebbaren
feuerfesten Verschlussplatte 22 in einer nicht näher gezeigten Schiebereinheit in
Gleitkontakt steht, wobei die Schiebereinheit von einem Antrieb hin- und her bewegbar
ist und zudem von nicht dargestellten Spannorganen am Gehäuse 14 befestigbar ist.
Ferner schliesst an die verschiebbare Verschlussplatte 22 noch eine feuerfeste Ausgusshülse
16 an.
[0009] In Fig. 2 ist die Verschlussplatte 20 gezeigt, welche aus einem Blechmantel 23 und
aus einer in diesem eingemörtelten feuerfesten Platte 20' besteht. Sie weist zwei
äussere Längsseiten, eine auf einer mittigen Längsachse A angeordnete Durchflussöffnung
21 sowie eine von letzterer ausgehende Schliessfläche S auf. Diese Schliessfläche
S ist aus dem Durchmesser der Durchflussöffnung der gegenüberliegenden Verschlussplatte
und aus dem Verstellhub der Schiebereinheit definiert. In Fig. 1 befindet sich der
Schiebeverschluss 10 in Schliessposition, in der sich das Ende der Schliessfläche
der unteren verschiebbaren Verschlussplatte 22 mit der Durchflussöffnung 21 der oberen
Verschlussplatte 20 überdeckt.
[0010] Erfindungsgemäss sind an diesen beiden äusseren Längsseiten der Verschlussplatte
20 je zwei als Verspannflächen bzw. als Zentrierflächen dienende Schulterflächen 20a,
20b ausgebildet, welche zur Längsachse A einen Winkel α, β aufweisen und dabei eine
Plattenverjüngung bilden. Darüberhinaus weisen die Aussenseiten 20c, welche an die
auf der Seite der Schliessfläche S befindlichen Schulterflächen 20a anschliessen,
zur Längsachse jeweils einen geringeren Winkel γ als die der Schulterflächen 20a auf.
[0011] Diese Winkel α, β bei den Längsseiten der Verschlussplatte 20 sind im vorliegenden
Ausführungsbeispiel gleich dimensioniert, nämlich ca. 20°. Indes der Winkel γ der
jeweiligen Aussenseite 20c beträgt vorzugsweise zwischen 0 bis 20°, vorliegend ca.
5°. in Bezug auf die Längsachse A ist die Verschlussplatte 20 ferner symmetrisch ausgebildet,
womit auf beiden Längsseiten gleiche Winkel und gleiche Abmessungen vorliegen.
[0012] Diese mit dem Winkel α, β zur Längsachse A versehenen Schulterflächen 20a, 20b der
Verschlussplatte 20 sind in einem Abstand 27a, 27b zur Querachse der Durchflussöffnung
21 angeordnet. Die auf die Schulterflächen 20a, 20b im betrieblichen Zustand wirkenden
Spannelemente 17a, 17b, welche zum Schiebeverschluss 10 gehören und daher strichpunktiert
angedeutet sind, erzeugen eine senkrecht zu der jeweiligen Schulterfläche 20a, 20b
gegen die Plattenmitte hin verlaufende resultierende Spannkraftlinie 25a, 25b, welche
die Längsachse A beim Schnittpunkt 26a, 26b schneidet.
[0013] Vorteilhaft liegt im Rahmen der Erfindung der von dieser jeweiligen Spannkraftlinie
25a, 25b und der Längsachse A gebildete Schnittpunkt 26a, 26b in einem bestimmten
Abstand 27a, 27b zum Aussendurchmesser der Durchflussöffnung 21. Dieser Abstand entspricht
in der Regel maximal zweimal dem Durchmesser der Durchflussöffnung 21 und ist auf
der Seite der Schliessfläche S grösser als gegenüberliegend. In Fig. 2 ist dieser
Abstand kleiner als dieser Durchmesser der Durchflussöffnung veranschaulicht.
[0014] Mit diesem Abstand 27a, 27b der Schulterflächen 20a, 20b zur Querachse der Durchflussöffnung
21 entsteht ein erheblicher Vorteil insofern, als die im Bereich um die Durchflussöffnung
herum wirkenden Verspannungskräfte die durch die Hitzebelastung entstehenden Risse
im Feuerfestmaterial um die Durchflussöffnung herum nicht zum Ausbrechen des Feuerfestmateriales
führen. Diese Rissbildung in der feuerfesten Platte 20' kann aber mit dieser erfindungsgemässen
Verspannung gezielt beeinflusst werden, so dass sich die Haltbarkeit der Platte entscheidend
verbessert.
[0015] Ferner sind die Enden der Verschlussplatte 20 in herkömmlicherweise jeweils durch
zwei Radien gebildet, welche je von der Aussenseite 20c bzw. von der Schulterfläche
20b ausgehen. Zudem sind die äusseren Längsseiten im Bereich 28 zwischen den Schulterflächen
parallel zur Längsachse angeordnet. Im Prinzip könnten diese auch eine ovale oder
ähnliche Form haben.
[0016] Fig. 3 zeigt eine aus einer Platte und einem Blechmantel bestehenden Verschlussplatte
30, welche ähnlich wie diejenige nach Fig. 2 ausgebildet ist und daher nachfolgend
nurmehr die Unterschiede erläutert sind. Es sind wiederum beiden äusseren Längsseiten
je zwei Schulterflächen 30a, 30b symmetrisch zur Längsachse A zugeordnet. Anschliessend
an die beiden Schulterflächen 30b auf der von der Schliessfläche S abgekehrten Seite
sind Aussenseiten 30d vorgesehen, welche zur Längsachse A jeweils einen geringeren
Winkel als die der Schulterflächen 30b aufweisen. Diese Aussenseiten 30d verlaufen
wie die gegenüberliegend an die Schulterflächen 30a anschliessenden Aussenseiten 30c
annähernd parallel zur Längsachse A. Diese Aussenseiten 30c, 30d beidseitig zu den
Schulterflächen bilden eine gleiche Plattenbreite. Die beiden Enden bei der Verschlussplatte
sind je halbkreisförmig ausgebildet.
[0017] Die Verschlussplatte 40 nach Fig. 4 ist wiederum ähnlich wie diejenige nach Fig.
2 ausgebildet ist und es sind nachfolgend die Unterschiede dargetan. Die Schulterflächen
40a sind nicht als gerade Flächen, sondern als runde Flächen ausgebildet. Der Radius
40r ist dabei so gewählt, dass er gleichsam den Radius des Plattenendes 40e bildet.
Damit könnte die Verschlussplatte 40 in ein kreisförmige Ausnehmung bei der Mechanik
des Schiebeverschlusses eingelegt sein, ohne dass eine Verspannung erfolgt.
[0018] In Fig. 5 ist eine Verschlussplatte 50 dargestellt, bei welcher als Besonderheit
die Schulterflächen 50a, 50b bei den äusseren Längsseiten rechtwinklig zur Längsachse
A angeordnet sind, so dass diese Winkel α, β 90° betragen. Diese Schulterflächen 50a,
50b sind vorzugsweise mit einer kurzen Länge von nur einigen Millimetern dimensioniert,
während bei den obigen Varianten die Schulterflächen jeweils eine Länge von vorzugsweise
30 bis 100 mm aufweisen. Diese Verschlussplatte 50 eignet sich speziell dafür, annähernd
spielfrei ohne Verspannung in die Mechanik des Schiebeverschlusses eingelegt zu werden.
Bei der Mechanik müssten entsprechende Ausnehmungen vorgesehen sein, in welche diese
Zentrierschultern 51 mit den an diesen ausgebildeten Schulterflächen 50a, 50b annähernd
spielfrei aufgenommen würden. Die Zentrierschultern 51 mit ihren Schulterflächen 50a,
50b sind durch den die feuerfeste Platte 50' umgebenden Blechmantel 52 gebildet.
[0019] Diese vorzugsweise mit einer kurzen Länge von nur einigen Millimetern dimensionierten
Schulterflächen 50a, 50b könnten aber auch mit weniger als 90° zur Längsachse A ausgebildet
sein.
[0020] Die Erfindung ist mit den obigen Ausführungsbeispielen ausreichend dargetan. Es könnten
aber noch weitere Varianten vorgesehen sein. So könnte beispielsweise statt ein Blechmantel
auch nur ein die Platte umgebender Blechreif, oder die Platte könnte auch unmittelbar
in die Mechanik des Schiebeverschlusses eingelegt und ggf. darin verspannt werden.
[0021] Theoretisch könnte zumindest die eine der Schulterflächen auf der einen Längsseite
zu der korrespondierenden auf der andern Längsseite verschieden lang oder mit einem
unterschiedlichen Winkel versehen sein. Dies könnte den Vorteil bieten, dass wenn
die Verschlussplatten nach einer bestimmten Anzahl von Entleerungen des Behälters
gewendet und damit die hintere Seite zur Gleitfläche wird, dass diese zuerst als Schieberplatte
und nach dem Wenden nur als Bodenplatte verwendet werden kann.
1. Verschlussplatte für einen Schiebeverschluss am Ausguss eines Metallschmelze enthaltenden
Behälters, bei der zwei äussere Längsseiten, eine auf einer mittigen Längsachse (A)
der Verschlussplatte (20, 30, 40, 50) angeordnete Durchflussöffnung (21, 31) und eine
von letzterer ausgehende Schliessfläche (S) vorgesehen sind, wobei an diesen beiden
äusseren Längsseiten je mindestens zwei als Verspannflächen bzw. als Zentrierflächen
der Verschlussplatte (20, 30, 40, 50) dienende Schulterflächen (20a, 20b; 30a, 30b;
40a, 40b; 50a, 50b) ausgebildet sind, welche zur Längsachse (A) einen eine Plattenverjüngung
bildenden Winkel (α, β) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bei den Schulterflächen (20a; 30a; 40a; 50a) auf der Seite der Schliessfläche
(S) anschliessende Aussenseiten (20c; 30c) vorgesehen sind, welche zur Längsachse
(A) jeweils einen geringeren Winkel (γ) als die der Schulterflächen (20a; 30a; 40a;
50a) aufweisen oder annähernd parallel zur Längsachse angeordnet sind.
2. Verschlussplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an die beiden Schulterflächen (30b) einer Verschlussplatte (30) auf
der von der Schliessfläche (S) abgekehrten Seite Aussenseiten (30d) vorgesehen sind,
welche zur Längsachse (A) jeweils einen geringeren Winkel als die der Schulterflächen
(30b) aufweisen oder annähernd parallel zur Längsachse angeordnet sind.
3. Verschlussplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Schulterflächen (40a) einer Verschlussplatte (40) zumindest auf der Seite der Schliessfläche
(S) gerade, rund, oval oder andersförmig ausgebildet sind.
4. Verschlussplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schulterflächen (40a) zumindest auf der Seite der Schliessfläche (S) als runde
Flächen ausgebildet sind, bei welchen ein Radius (40r) so gewählt ist, dass er gleichsam
den Radius des Plattenendes (40e) bildet.
5. Verschlussplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Verschlussplatte (50) Zentrierschultern (51) mit Schulterflächen (50a,
50b) vorgesehen sind, welche bei den äusseren Längsseiten rechtwinklig zur Längsachse
(A) angeordnet und vorzugsweise mit einer kurzen Länge von nur einigen Millimetern
dimensioniert sind.
6. Schiebeverschluss, mit mindestens einem Metallrahmen zur Aufnahme einer Verschlussplatte
(20, 30, 40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
im Metallrahmen mehrere Spannelemente (17a, 17b) angeordnet sind, derart, dass in
diesen die Verschlussplatten (20, 30, 40) bei den Schulterflächen (20a; 30a; 40a)
festspannbar sind.
7. Schiebeverschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle von Spannelementen mindestens zwei Ausnehmungen mit Zentrierflächen im Metallrahmen
vorhanden sind, in welche die Verschlussplatte (20, 30, 40, 50) annähernd spielfrei
einlegbar ist.
8. Schiebeverschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schulterflächen (20a, 20b) der Verschlussplatte (20) mit einem Winkel (α, β)
von annähernd 20° zur Längsachse (A) versehen sind, wobei die auf die Schulterflächen
(20a, 20b) im betrieblichen Zustand wirkenden Spannelemente bzw. Auflager eine resultierende
Spannkraftlinie (25a, 25b) senkrecht zu der jeweiligen Schulterfläche (20a, 20b) gegen
die Plattenmitte hin erzeugen, wobei der von dieser Spannkraftlinie (25a, 25b) und
der Längsachse (A) gebildete Schnittpunkt (26a, 26b) in einem bestimmten Abstand (27a,
27b) von bis zum doppelten Aussendurchmesser der Durchflussöffnung (21) liegt.
9. Schiebeverschluss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Abstand des Schnittpunktes (26a, 26b) zum Aussendurchmesser der Durchflussöffnung
(21,) maximal zweimal dem Durchmesser der Durchflussöffnung entspricht.
10. Schiebeverschluss nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Abstand des Schnittpunktes (26a, 26b) zum Aussendurchmesser der Durchflussöffnung
(21,) kleiner als der Durchmesser der Durchflussöffnung und auf der Seite der Schliessfläche
S grösser als gegenüberliegend zur Durchflussöffnung dimensioniert ist.
1. Closure plate for a slide closure on the spout of a container containing molten metal
in which two outer longitudinal sides, a flow-through opening (21, 31) disposed on
a central longitudinal axis (A) of the closure plate (20, 30, 40, 50) and a closing
surface (S) passing from the latter are provided, whereby there are formed on each
of these two outer longitudinal sides at least two shoulder surfaces (20a, 20b; 30a,
30b; 40a, 40b; 50a, 50b) serving as clamping surfaces or as centring surfaces of the
closure plate (20, 30, 40, 50), which are at an angle (α, β) to the longitudinal axis
(A) forming tapering of the plate, characterised in that that at least on the shoulder surfaces (20a; 30a; 40a; 50a) on the side of the closing
surface (S) adjoining outer sides (20c; 30c) are provided, which are respectively
at a smaller angle (γ) to the longitudinal axis (A) than those of the shoulder surfaces
(20a; 30a; 40a; 50a) or are arranged approximately parallel to the longitudinal axis.
2. Closure plate according to Claim 1, characterised in that adjoining the two shoulder surfaces (30b) of a closure plate (30) on the side facing
away from the closure surface (S) outer sides (30d) are provided, which are respectively
at a smaller angle to the longitudinal axis (A) than those of the shoulder surfaces
(30b) or are arranged approximately parallel to the longitudinal axis.
3. Closure plate according to Claim 1 or 2, characterised in that shoulder surfaces (40a) of a closure plate (40) are straight, round, oval or of some
other shape at least on the side of the closing surface (S).
4. Closure plate according to any of the preceding Claims 1 to 3, characterised in that the shoulder surfaces (40a) are in the form of round surfaces at least on the side
of the closing surface (S), with which a radius (40r) is chosen such that it practically
forms the radius of the plate end (40e).
5. Closure plate according to Claim 1, characterised in that in a closure plate (50) centring shoulders (51) with shoulder surfaces (50a, 50b)
are provided, which on the outer longitudinal sides are arranged at right angles to
the longitudinal axis (A) and are preferably dimensioned with a short length of just
a few millimetres.
6. Slide closure, comprising at least one metal frame for accommodating a closure plate
(20, 30, 40) according to any of the preceding Claims 1 to 5, characterised in that
there are arranged in the metal frame a number of clamping elements (17a, 17b), such
that the closure plates (20, 30, 40) can be clamped securely in the latter on the
shoulder surfaces (20a; 30a; 40a).
7. Slide closure according to Claim 6, characterised in that instead of clamping elements, there are at least two recesses with centring surfaces
in the metal frame, into which the closure plate (20, 30, 40, 50) can be inserted
with practically no play.
8. Slide closure according to Claim 6, characterised in that the shoulder surfaces (20a, 20b) of the closure plate (20) are provided at an angle
(α, β) of approximatively 20° to the longitudinal axis (A), whereby the clamping elements
or bearings acting on the shoulder surfaces (20a, 20b) in the operating state generate
a resulting clamping force line (25a, 25b) perpendicular to the respective shoulder
surface (20a, 20b) towards the centre of the plate, the intersection point (26a, 26b)
formed by this clamping force line (25a, 25b) and the longitudinal axis (A) lying
a specific distance (27a, 27b) away from until to the double outer diameter of the
flow-through opening (21).
9. Slide closure according to Claim 8, characterised in that this distance of the intersection point (26a, 26b) to the outer diameter of the flow-through
opening (21) corresponds to maximum twice the diameter of the flow-through opening.
10. Slide closure according to Claim 8 or 9, characterised in that this distance of the intersection point (26a, 26b) to the outer diameter of the flow-through
opening (21) is smaller than the diameter of the flow-through opening, and on the
side of the closing surface S is greater dimensioned than opposite to the flow-through
opening.
1. Plaque de fermeture pour une fermeture coulissante d'une busette de coulée d'un récipient
contenant du métal en fusion, dans laquelle il est prévu deux côtés longitudinaux
extérieurs, une ouverture (21, 31) de traversée disposée sur un axe (A) longitudinal
médian de la plaque (20, 30, 40, 50) de fermeture et une surface (S) de fermeture
partant de l'ouverture, dans laquelle il est constitué sur ces deux côtés longitudinaux
extérieurs respectivement au moins deux surfaces (20a, 20b ; 30a, 30b ; 40a, 40b ;
50a, 50b) d'épaulement servant de surfaces de blocage ou de surfaces de centrage de
la plaque (20, 30, 40, 50) de fermeture et faisant, avec l'axe (A) longitudinal, un
angle (α, ß) formant un rétrécissement de plaque, caractérisée en ce que,
au moins pour les surfaces (20a ; 30a ; 40a ; 50a) d'épaulement, il est prévu des
côtés (20c ; 30c) extérieurs, qui se raccordent du côté de la' surface (S) de fermeture
et qui font, avec l'axe (A) longitudinal, un angle (γ) plus petit que ceux des surfaces
(20a ; 30a ; 40a ; 50a) d'épaulement ou qui sont à peu près parallèles à l'axe longitudinal.
2. Plaque de fermeture suivant la revendication 1,
caractérisée en ce qu'à la suite des deux surfaces (30b) d'épaulement d'une plaque (30) de fermeture sont
prévues, du côté éloigné de la surface (S) de fermeture, des côtés (30d) extérieurs,
qui font, avec l'axe (A) longitudinal, un angle plus petit que ceux des surfaces (30b)
d'épaulement ou qui sont à peu près parallèles à l'axe longitudinal.
3. Plaque de fermeture suivant la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que des surfaces (40a) d'épaulement d'une plaque (40) de fermeture sont, au moins du
côté de la surface (S) de fermeture, rectilignes, circulaires, ovales ou d'une autre
forme.
4. Plaque de fermeture suivant l'une des revendications précédentes 1 à 3, caractérisée en ce que les surfaces (40a) d'épaulement sont constituées, au moins du côté de la surface
(S) de fermeture, sous la forme de surfaces circulaires pour lesquelles il est choisi
un rayon (40r), de manière à ce qu'il forme en quelque sorte le rayon de l'extrémité
(40e) de la plaque.
5. Plaque de fermeture suivant la revendication 1,
caractérisée en ce que, pour une plaque (50) de fermeture, il est prévu des épaulements (51) de centrage
ayant des surfaces (50a, 50b) d'épaulement qui, pour les côtés longitudinaux extérieurs,
sont disposés à angle droit par rapport à l'axe (A) longitudinal et ont de préférence
une longueur petite de seulement quelques millimètres.
6. Fermeture coulissante comprenant au moins un cadre métallique de réception d'une plaque
(20, 30, 40) de fermeture suivant l'une des revendications précédentes 1 à 5,
caractérisée en ce que
dans le cadre métallique sont disposés plusieurs éléments (17a, 17b) de blocage, de
manière à pouvoir y bloquer les plaques (20, 30, 40) de fermeture aux surfaces (20a;
30a; 40a) d'épaulement.
7. Fermeture coulissante suivant la revendication 6,
caractérisée en ce qu'au lieu d'éléments de blocage, il est prévu dans le cadre métallique au moins deux
évidements ayant des surfaces de centrage dans lesquels la plaque (20, 30, 40, 50)
de fermeture peut être mise à peu près sans jeu.
8. Fermeture coulissante suivant la revendication 6,
caractérisée en ce que les surfaces (20a, 20b) d'épaulement de la plaque (20) de fermeture font un angle
(α, ß) d'à peu près 20° avec l'axe (A) longitudinal, les éléments de blocage ou supports,
agissant en l'état de fonctionnement sur les surfaces (20a, 20b) d'épaulement, produisant
une ligne (25a, 25b) de force de blocage résultante perpendiculaire à la surface (20a,
20b) d'épaulement respective en direction du milieu de la plaque, le point (26a, 26b)
d'intersection, de cette ligne (25a, 25b) de force de blocage et de l'axe (A) longitudinal,
se trouvant à une distance (27a, 27b) déterminée allant jusqu'à deux fois le diamètre
extérieur de l'ouverture (21) de passage.
9. Fermeture coulissante suivant la revendication 8,
caractérisée en ce que cette distance du point (26a, 26b) d'intersection au diamètre extérieur de l'ouverture
(21) de passage correspond au maximum à deux fois le diamètre de l'ouverture de passage.
10. Fermeture coulissante suivant la revendication 8 ou 9,
caractérisée en ce que cette distance du point (26a, 26b) d'intersection au diamètre extérieur de l'ouverture
(21) de passage est plus petite que le diamètre de l'ouverture de passage et est,
d'un côté de la surface (S) de fermeture, plus grande qu'à l'opposé vers l'ouverture
de passage.
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