[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger, umfassend einen Saugeinlass, einen Schmutzsammelbehälter,
eine Filtereinrichtung, eine Absaugleitung, ein Saugaggregat, wobei der Schmutzsammelbehälter
über die Filtereinrichtung und die Absaugleitung mit dem Saugaggregat in Strömungsverbindung
steht und die Filtereinrichtung vom Saugaggregat mit Unterdruck beaufschlagt ist,
und eine Fremdluftventileinrichtung, wobei die Filtereinrichtung reinseitig über die
Fremdluftventileinrichtung mit Fremdluft beaufschlagbar ist und die Fremdluftventileinrichtung
zur Abreinigung der Filtereinrichtung aus einer geschlossenen Ventilstellung in eine
geöffnete Ventilstellung und wieder zurück aus der geöffneten Ventilstellung in eine
geschlossene Ventilstellung bringbar ist.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Abreinigen eines Filters eines Staubsaugers,
bei dem das Filter zur Abreinigung reinseitig über eine Fremdluftventileinrichtung
mit Fremdluft beaufschlagt wird, wobei zur Abreinigung an der Fremdluftventileinrichtung
eine geschlossene Ventilstellung in eine offene Ventilstellung geändert wird.
Aus der
DE 10 2005 017 702 A1 ist ein Staubsauger bekannt, mit einem Schmutzsammelbehälter, der einen Saugeinlass
aufweist, an den ein Saugschlauch angeschlossen ist, und mit mindestens einem mit
dem Schmutzsammelbehälter über zumindest einen Filter und mindestens eine sich an
dieses anschließende Absaugleitung in Verbindung stehenden Saugaggregat, sowie mit
einem Fremdlufteinlass, über den die mindestens eine Absaugleitung mit einer Fremdluftzufuhr
verbunden ist und der mittels zumindest eines Schließventils verschließbar ist, wobei
das mindestens eine Schließventil zumindest einen gerätefesten Ventilsitz und einen
bewegbaren Ventilkörper aufweist. Durch gleichzeitiges Öffnen aller Schließventile
ist der Unterdruck, der sich bei Anschluss eines Saugschlauchs innerhalb des Saugschlauchs
im Abstand von 3 cm vom Saugeinlass ausbildet, für mindestens 10 ms und maximal 150
ms auf Werte von weniger als 40 % des sich bei geschlossenen Schließventilen ausbildenden
Werts absenkbar.
[0002] Aus der
WO 2011/012479 A1 ist ein Staubsauger bekannt, umfassend einen Filter mit einem Innenraum zur Filterung
eines staubbeladenden Saugluftstroms und einen Elektromotor zur Reinigung des Filters,
wobei der Elektromotor zumindest teilweise in dem Innenraum des Filter angeordnet
ist. Der Staubsauger kann netzbetrieben sein oder es kann sich um ein Batterie- oder
Akku-Gerät handeln.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Staubsauger der eingangs genannten
Art bereitzustellen, welcher einen für einen Benutzer optimierten Einsatz ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Staubsauger erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass eine Batterieeinrichtung zur Energieversorgung der Fremdluftventileinrichtung
vorgesehen ist, und dass eine Steuerungseinrichtung vorgesehen ist, welche die Abreinigung
der Filtereinrichtung mittels der Fremdluftventileinrichtung steuert, wobei ein Auslösen
der Abreinigung manuell oder automatisch erfolgt, und welche eine Elektromotoreinrichtung
des Saugaggregats ansteuert.
[0005] Durch eine Batterieeinrichtung, welche insbesondere wiederaufladbar ist und beispielsweise
eine oder mehrere Akkumulatoren umfasst, kann eine Filterabreinigung unabhängig von
einem Versorgungsnetz durchgeführt werden.
[0006] Beispielsweise kann eine Filterabreinigung auch bei oder nach Ausschalten des Saugbetriebs
des Staubsaugers durchgeführt werden.
[0007] Insbesondere lässt sich dann bei einem über die Batterieeinrichtung betriebenen Staubsauger
auch eine Filterabreinigung durchführen. Ein über die Batterieeinrichtung betriebener
Staubsauger lässt sich in einem Einsatzgebiet verwenden, in dem keine Netzspannung
zur Verfügung steht. Ein solches Einsatzgebiet ist beispielsweise ein Rohbau. Typisch
für derartige Einsatzgebiete ist, dass ein hoher Feinstaubanteil vorliegt. Bei der
erfindungsgemäßen Lösung erfolgt über die Batterieeinrichtung eine Filterabreinigung,
sodass ein optimierter Saugbetrieb erhalten bleibt.
[0008] Insbesondere ist die Batterieeinrichtung wiederaufladbar. Sie umfasst vorzugsweise
einen oder mehrere Akkumulatoren. Dadurch lässt sich der Staubsauger für einen Benutzer
bequem verwenden.
[0009] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Energieversorgung des Staubsaugers und
insbesondere des Saugaggregats über die Batterieeinrichtung erfolgt. Dadurch lässt
sich die Batterieeinrichtung zum Saugen verwenden und es lässt sich eine Filterabreinigung
durchführen. Dadurch lässt sich für die Laufzeit der Batterieeinrichtung ein "autarkes"
Saugsystem bereitstellen, bei dem während der Laufzeit die Saugleistung optimiert
ist; insbesondere bei Bedarf und vorzugsweise automatisch wird eine Filterabreinigung
durchgeführt.
[0010] Es kann vorgesehen sein, dass eine Netzspannungsversorgungseinrichtung für den Staubsauger
vorhanden ist, wobei insbesondere einstellbar oder wählbar ist, ob über die Batterieeinrichtung
die Energieversorgung erfolgt oder über die Netzspannungsversorgungseinrichtung. Dadurch
ergeben sich umfangreiche Einsatzmöglichkeiten.
[0011] Es ist eine Steuerungseinrichtung vorgesehen, welche die Abreinigung der Filtereinrichtung
mittels der Fremdluftventileinrichtung steuert, wobei ein Auslösen der Abreinigung
manuell oder automatisch und insbesondere zeitabhängig und/oder in Abhängigkeit eines
oder mehrerer Sensorsignale erfolgt. Die Sensorsignale sind beispielsweise Signale,
welche den Druckabfall über einen Filter der Filtereinrichtung messen. Durch eine
automatische Filterabreinigung lässt sich der Bedienungsaufwand für einen Benutzer
minimieren. Es wird über die Laufzeit der Batterieeinrichtung ein optimiertes Saugergebnis
gewährleistet.
[0012] Die gleiche Steuerungseinrichtung, welche die Fremdluftventileinrichtung ansteuert,
steuert auch eine Elektromotoreinrichtung (mit mindestens einem Elektromotor) des
Saugaggregats an. Dadurch ergibt sich eine optimierte Betriebsweise und es lässt sich
eine Verknüpfung der Ansteuerung der Fremdluftventileinrichtung und der Ansteuerung
der Elektromotoreinrichtung realisieren. Beispielsweise kann dann dafür gesorgt werden,
dass bei einem Filterabreinigungsvorgang durch entsprechende Ansteuerung der Elektromotoreinrichtung
ein genügender Unterdruck im Schmutzsammelbehälter herrscht, sodass kein Schmutz in
die Umgebung aus dem Schmutzsammelbehälter herausgeblasen wird.
[0013] Es ist ferner günstig, wenn die gleiche Steuerungseinrichtung und die Batterieeinrichtung
gekoppelt sind und insbesondere die Steuerungseinrichtung die Aufladung und/oder Entladung
und/oder den Betrieb der Batterieeinrichtung steuert und/oder regelt und/oder überwacht.
Dadurch lässt sich ein optimierter Betrieb des Staubsaugers einschließlich Filterabreinigung
erreichen. Durch die entsprechende Steuerungselektronik lässt sich beispielsweise
ein Entladevorgang einer wiederaufladbaren Batterieeinrichtung so steuern, dass diese
optimiert belastet wird bezüglich Batteriekapazität und/oder Lebensdauer. Beispielsweise
umfasst die Batterieeinrichtung eine Lüftereinrichtung zur Kühlung von Batterien (insbesondere
Akkumulatoren). Durch die Steuerungseinrichtung, welche auch die Elektromotoreinrichtung
ansteuert, kann dann in Abhängigkeit von dem Elektromotorbetrieb die Lüftereinrichtung
angesteuert werden. Beispielsweise ist es auch möglich, wenn der Staubsauger ausgeschaltet
wird, die Lüftereinrichtung mit Verzögerung abzuschalten. Es ist dabei wiederum möglich,
bei einem Abschaltvorgang zu überprüfen, ob noch genügend elektrische Energie der
Batterieeinrichtung bereitsteht, um die Lüftereinrichtung auch noch nach dem Abschalten
zu betreiben, um ein definiertes "Herunterkühlen" der Batterieeinrichtung zu erreichen.
Wenn beispielsweise nach dem Ausschalten des Staubsaugers (des Saugbetriebs des Staubsaugers)
ein Filterabreinigungsvorgang durchgeführt werden soll, wobei die Batterieeinrichtung
die elektrische Energie bereitstellt, kann über die Steuerungseinrichtung geprüft
werden, ob die Batterieeinrichtung noch genügende Ladekapazität für einen solchen
Filterabreinigungsvorgang aufweist.
[0014] Insbesondere umfasst die Steuerungseinrichtung mindestens einen Kontroller für die
Ansteuerung der Elektromotoreinrichtung.
[0015] Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Steuerungseinrichtung einen ersten Kontroller
auf, welcher einer Netzspannungsversorgungseinrichtung zugeordnet ist, und weist einen
zweiten Kontroller auf, welcher der Batterieeinrichtung zugeordnet ist, wobei entweder
der erste Kontroller oder der zweite Kontroller die Elektromotoreinrichtung ansteuert,
je nachdem welche Energieversorgung wirksam ist. Dadurch sind für die unterschiedlichen
Energieversorgungsarten getrennte Kontroller vorhanden, die sich dann getrennt optimieren
lassen. Dadurch können vorhandene Kontroller (kommerziell erhältliche Kontroller)
verwendet werden.
[0016] Bei einer Ausführungsform umfasst die Steuerungseinrichtung eine Motoransteuerungs-Untereinheit,
welche in signalwirksamer Verbindung mit einer Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
der Steuerungseinrichtung steht. Die Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit sorgt
für eine entsprechende Ansteuerung der Fremdluftventileinrichtung, um einen Abreinigungsvorgang
zu initiieren (und einen Abreinigungsvorgang während der Abreinigung entsprechend
zu steuern). Die Motoransteuerungs-Untereinheit hat Informationen über die Motoransteuerung
und/oder mittels welcher sich der Elektromotor ansteuern lässt. Durch eine signalwirksame
Verbindung, welche unidirektional oder bidirektional sein kann, kann eine Verknüpfung
zwischen Fremdluftventilansteuerung und damit Abreinigung und Motoransteuerung erfolgen.
Dadurch lässt sich beispielsweise ein Weggehen von einem Arbeitspunkt des Elektromotors
(bei dem Arbeitspunkt wird ein Rotor eines Elektromotors nicht beschleunigt) während
der Abreinigung verhindern oder es lässt sich gezielt ein anderer Arbeitspunkt bei
einem Abreinigungsvorgang einstellen.
[0017] Bei einer Ausführungsform sorgt die Motoransteuerungs-Untereinheit für ein solches
Ansteuern der Elektromotoreinrichtung, dass ein Arbeitspunkt oder ein Arbeitspunktbereich
der Elektromotoreinrichtung bei einem Abreinigungsvorgang der Filtereinrichtung erhalten
bleibt. Dadurch lässt sich der Staubsauger optimiert und energiesparend (mit hohem
Wirkungsgrad) betreiben.
[0018] Bei einem Ausführungsbeispiel ist auf einer Platine, auf welcher eine elektronische
Steuerungseinrichtung für die Elektromotoreinrichtung angeordnet ist, eine Aufnahme
für die Batterieeinrichtung angeordnet. Dadurch lässt sich der Leitungsweg für elektrische
Leitungen in dem Staubsauger minimieren. Es lässt sich ein kompaktes Elektronikmodul
bereitstellen, in welches die elektronische Steuerungseinrichtung integriert ist und
welcher einen direkten Energieanschluss für die Batterieeinrichtung aufweist. Wenn
die Batterieeinrichtung eine Lüftereinrichtung umfasst, dann ist es insbesondere vorteilhaft,
wenn die Lüftereinrichtung ebenfalls direkt an der entsprechenden Platine angeordnet
ist.
[0019] Günstig ist es, wenn das Saugaggregat eine Elektromotoreinrichtung mit mindestens
einem Elektromotor aufweist. Insbesondere ist der mindestens eine Elektromotor ein
permanentmagneterregter Synchronmotor. Ein solcher permanentmagneterregter Synchronmotor
weist eine Mehrzahl von Permanentmagneten auf, welche an dem Rotor angeordnet sind.
Ein permanentmagneterregter Synchronmotor lässt sich insbesondere bürstenlos betreiben
(EC-Motor). Er weist einen hohen Wirkungsgrad auf. Dadurch lässt sich eine lange Laufzeit
des Staubsaugers, wenn das Saugaggregat über die Batterieeinrichtung versorgt ist,
erhalten.
[0020] Insbesondere ist der mindestens eine Elektromotor elektronisch kommutiert (EC-Motor).
Es müssen dann keine Bürsten usw. vorgesehen werden. Ein Kontroller steuert entsprechende
Spulen, welche an einem Stator des Elektromotors angeordnet sind, so an, dass ein
Rotor rotiert. Bei einem elektronisch kommutierten Motor lässt sich ein Abgleich zwischen
dem mindestens einen Elektromotor und einem Gebläse des Saugaggregats, welches durch
den mindestens einen Elektromotor angetrieben ist, softwaremäßig durchführen. Grundsätzlich
ist der Arbeitspunkt des mindestens einen Elektromotors derjenige Punkt oder Bereich,
bei dem das durch den Drehmotor bereitgestellte Drehmoment dem erforderlichen Drehmoment
des Gebläses entspricht. Ein Rotor des mindestens einen Elektromotors wird dann nicht
beschleunigt bzw. abgebremst. Dieser Arbeitspunkt lässt sich bei einem elektronisch
kommutierten Elektromotor softwaremäßig einstellen und gegebenenfalls auch variieren.
Dadurch ist zum Einen die Herstellung und Montage des Staubsaugers vereinfacht und
es ergeben sich weitere Betriebsmöglichkeiten bzw. Steuerungsmöglichkeiten. So können
beispielsweise ein oder mehrere Arbeitspunkte speziell für einen Filterabreinigungsvorgang
eingestellt werden. Die elektronische Schaltung zur Ansteuerung des mindestens einen
Elektromotors kann bei entsprechender Ausbildung auch verwendet werden, um einen Filterabreinigungsvorgang
zu steuern oder um die Batterieeinrichtung zu steuern bzw. zu regeln bzw. zu überwachen.
[0021] Bei einer Ausführungsform ist der mindestens eine Elektromotor ein Drei-Phasen-Motor.
Ein solcher Elektromotor lässt sich mit minimierter Geräuschentwicklung und optimiertem
Wirkungsgrad realisieren.
[0022] Es ist günstig, wenn das Saugaggregat ein Spiralgehäuse mit einem in dem Spiralgehäuse
rotierenden Laufrad umfasst. Insbesondere ist an dem Spiralgehäuse ein tangentialer
Einlass für angesaugte Luft vorgesehen. Dadurch erhält man einen optimierten Wirkungsgrad
mit erhöhter Laufzeit.
[0023] Bei dem eingangs genannten Verfahren, welches insbesondere an einem erfindungsgemäßen
Staubsauger durchgeführt wird, ist es vorgesehen, dass eine Energieversorgung der
Fremdluftventileinrichtung über eine Batterieeinrichtung erfolgt, dass ein Saugaggregat
des Staubsaugers mindestens einen Elektromotor aufweist, welcher über die Batterieeinrichtung
mit Energie versorgt wird und dass eine Ansteuerung des mindestens einen Elektromotors
in Abhängigkeit von einer Ansteuerung der Fremdluftventileinrichtung erfolgt.
[0024] Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Staubsauger erläuterten Vorteile auf.
[0025] Insbesondere ist die Batterieeinrichtung wiederaufladbar.
[0026] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Batterieeinrichtung ein Saugaggregat
des Staubsaugers und insbesondere den gesamten Staubsauger mit Energie versorgt. Dadurch
lässt sich für die Kapazitätszeit der Batterieeinrichtung ein autarker Staubsauger
bereitstellen, welcher ein optimiertes Saugergebnis liefert, da auch eine Filterabreinigung
erfolgt.
[0027] Günstig ist es, wenn ein Saugaggregat des Staubsaugers mindestens einen Elektromotor
aufweist, welcher über die Batterieeinrichtung mit Energie versorgt wird.
[0028] Insbesondere wird die Abreinigung automatisch durchgeführt, beispielsweise innerhalb
von bestimmten Zeitintervallen und/oder bei Bedarf, wenn beispielsweise ein Druckabfall
über einen Filter der Filtereinrichtung eine bestimmte Schwelle überschreitet.
[0029] Es ist dabei vorgesehen, dass eine Ansteuerung des mindestens einen Elektromotors
in Abhängigkeit von einer Ansteuerung der Fremdluftventileinrichtung erfolgt. Es lässt
sich dadurch eine Kopplung zwischen der Ansteuerung des Elektromotors und der Ansteuerung
der Fremdluftventileinrichtung durchführen. Dadurch lassen sich optimierte Saugergebnisse
erzielen. Wenn beispielsweise als Elektromotor ein elektronisch kommutierter permanentmagneterregter
Synchronmotor verwendet wird, dann lässt sich dieser über ein pulsweitenmoduliertes
Signal ansteuern. Grundsätzlich muss eine Versorgungsspannung, welche von der Batterieeinrichtung
geliefert wird, nicht in Abhängigkeit der Ansteuerung auch bei einem Abreinigungsprozess
angepasst werden. Durch die Kopplung zwischen Elektromotor-Ansteuerung und Fremdluftventileinrichtung-Ansteuerung
lässt sich beispielsweise ein Arbeitspunkt eines Elektromotors auch bei einem Filterabreinigungsvorgang
gezielt festhalten oder auch gezielt variieren. Beispielsweise wird eine gekoppelte
Ansteuerung verwendet, um bei einem Filterabreinigungsvorgang noch eine Saugwirkung
zu erzielen und/oder ein Ausblasen von Schmutz aus einem Schmutzsammelbehälter zu
vermeiden.
[0030] Beispielsweise wird die Saugleistung des Saugaggregats vor einem Übergang des Fremdluftventils
in die geöffnete Ventilstellung erhöht und später wieder reduziert.
[0031] Bei einem solchen Verfahren kann die Saugleistung des Saugaggregates in Abhängigkeit
von der Ventilstellung des Fremdluftventils verändert werden. Und zwar wird die Saugleistung
des Saugaggregats erhöht, noch bevor das Fremdluftventil aus seiner geschlossenen
Ventilstellung in seine geöffnete Ventilstellung übergeht. Dies hat zur Folge, dass
der im Schmutzsammelbehälter herrschende Unterdruck erhöht wird, bevor Fremdluft in
Gegenstromrichtung das mindestens eine Filter durchströmt und in den Schmutzsammelbehälter
eindringt. Zum Zeitpunkt, in dem das Fremdluftventil aus seiner geschlossenen Ventilstellung
in seine geöffnete Ventilstellung übergeht, herrscht somit im Schmutzsammelbehälter
ein besonders großer Unterdruck. Dies hat zur Folge, dass die einströmende Fremdluft
das mindestens eine Filter mechanisch stark erschüttert und zu einem großen Teil in
Gegenstromrichtung durchströmt. Die Abreinigung des mindestens einen Filters kann
dadurch gesteigert werden. Bevorzugt erfolgt frühestens zum Zeitpunkt, zu dem sich
das Fremdluftventil aus der geöffneten Ventilstellung in die geschlossene Ventilstellung
bewegt, wieder eine Reduzierung der Saugleistung des Saugaggregats.
[0032] Eine Erhöhung der Saugleistung ist nicht unbedingt vor jeder Filterabreinigung erforderlich,
es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Saugleistung beispielsweise nur vor
jedem zweiten oder jedem dritten oder allgemein jedem n-ten Übergang des Fremdluftventils
in die geöffnete Ventilstellung erhöht wird, wobei n eine ganze Zahl größer 1 ist,
wohingegen die Saugleistung des Saugaggregats ansonsten einen gleich bleibenden Wert
einnimmt.
[0033] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Saugleistung so lange erhöht bleibt, bis sich
das Fremdluftventil mehrmals von der geschlossenen Ventilstellung über die geöffnete
Ventilstellung wieder zurück in die geschlossene Ventilstellung bewegt hat. Bei einer
derartigen Ausgestaltung wird die Saugleistung vor einem ersten Übergang des Fremdluftventils
in die geöffnete Stellung erhöht und anschließend öffnet und schließt das Fremdluftventil
mehrmals kurzzeitig hintereinander, die Öffnungszeit kann beispielsweise jeweils weniger
als 0,5 Sekunden betragen. Während der mehrmaligen Öffnungs- und Schließbewegung des
Fremdluftventils kann die Saugleistung des Saugaggregats erhöht sein.
[0034] Eine besonders wirksame Filterabreinigung wird bei einer vorteilhaften Ausführungsform
dadurch erzielt, dass die Saugleistung des Saugaggregates vor jedem Übergang des Fremdluftventils
in seine geöffnete Ventilstellung erhöht und später wieder reduziert wird. Somit liegt
bei jedem Öffnen des Fremdluftventils ein besonders großer Unterdruck im Schmutzsammelbehälter
vor und die eindringende Fremdluft kann das mindestens eine Filter mechanisch besonders
stark erschüttern und zu einem Großteil das mindestens eine Filter in Gegenstromrichtung
durchströmen.
[0035] Für eine besonders wirksame Filterabreinigung ist es von Bedeutung, dass beim Übergang
des Fremdluftventils aus der geschlossenen Ventilstellung in die geöffnete Ventilstellung
durch eine Änderung der Saugleistung des Saugaggregats ein möglichst hoher Unterdruck
im Schmutzsammelbehälter vorliegt. Dies wird günstigerweise dadurch erzielt, dass
beim Übergang des Fremdluftventils in die geöffnete Ventilstellung die Saugleistung
des Saugaggregats erhöht ist. Während des Zeitintervalls, in dem das Fremdluftventil
eine geöffnete Ventilstellung einnimmt, kann die Saugleistung des Saugaggregates bereits
wieder reduziert werden.
[0036] Von besonderem Vorteil ist es jedoch, wenn die Saugleistung des Saugaggregates während
des gesamten Zeitintervalls, in dem das Fremdluftventil offen ist, erhöht bleibt.
Dies ermöglicht es, die mit dem Einströmen der Fremdluft in den Schmutzsammelbehälter
einhergehende Druckerhöhung möglichst gering zu halten. Dies wiederum hat den Vorteil,
dass der Saugbetrieb des Staubsaugers während der Filterabreinigung für den Benutzer
nicht merklich unterbrochen wird.
[0037] Bevorzugt wird die Saugleistung des Saugaggregates frühestens mit einem Übergang
des Fremdluftventils in die geschlossene Ventilstellung wieder reduziert. Es kann
auch vorgesehen sein, dass die Saugleistung auch nach dem Übergang des Fremdluftventils
in die geschlossene Ventilstellung noch kurzzeitig erhöht bleibt, sodass in den Schmutzsammelbehälter
eingeströmte Fremdluft mit erhöhter Saugleistung abgesaugt werden kann.
[0038] Die Saugleistung des Saugaggregates wird vor einem Übergang des Fremdluftventils
in die geöffnete Ventilstellung vorzugsweise um mindestens 10 % erhöht, insbesondere
um mindestens 30 %.
[0039] Günstigerweise wird die Abreinigung des mindestens einen Filters manuell, zeitabhängig
oder in Abhängigkeit eines Sensorsignals ausgelöst. Es kann beispielsweise vorgesehen
sein, dass in regelmäßigen oder unregelmäßigen zeitlichen Abständen selbsttätig eine
Abreinigung des Filters durchgeführt wird, wobei die Saugleistung des Saugaggregates
vor einem Übergang des Fremdluftventils in die geöffnete Stellung erhöht und später
wieder reduziert wird. Hierbei kann vorgesehen sein, dass das Fremdluftventil in kurzen
zeitlichen Abständen mehrmals hintereinander geöffnet und geschlossen wird, sodass
stoßweise Fremdluft in die Absaugleitung einströmen und das mindestens eine Filter
reinseitig beaufschlagen kann. Anschließend kann das Fremdluftventil seine geschlossene
Ventilstellung beibehalten, bis zu einem späteren Zeitpunkt erneut ein Abreinigungsvorgang
durchgeführt wird, bei dem das Fremdluftventil wieder mehrmals kurzzeitig hintereinander
geöffnet und geschlossen wird. Während des gesamten Abreinigungsvorgangs kann die
Saugleistung des Saugaggregats einen erhöhten Wert einnehmen. Besonders vorteilhaft
ist es jedoch, wenn vor jedem Übergang des Fremdluftventils in die geöffnete Ventilstellung
die Saugleistung des Saugaggregates erhöht wird und diese dann allenfalls so lange
erhöht bleibt, bis das Fremdluftventil wieder seine geschlossene Stellung einnimmt.
Somit wird die Saugleistung des Saugaggregats entsprechend der Öffnungs- und Schließbewegung
des Fremdluftventils variiert, wobei sie jeweils erhöht wird, noch bevor das Fremdluftventil
in die geöffnete Ventilstellung übergeht.
[0040] Es kann ergänzend oder alternativ auch vorgesehen sein, dass die Abreinigung des
Filters manuell ausgelöst wird. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, eine Filterabreinigung
dann durchzuführen, wenn er dies für erforderlich hält. Wird die Filterabreinigung
manuell ausgelöst, so wird zunächst die Saugleistung des Saugaggregates erhöht und
erst danach wird das Fremdluftventil kurzzeitig einmal oder mehrmals hintereinander
geöffnet und wieder geschlossen, wobei die Saugleistung des Saugaggregats entsprechend
der Bewegung des Fremdluftventils variiert werden kann. Zur manuellen Auslösung der
Abreinigung kann der Staubsauger ein vom Benutzer betätigbares Bedienelement umfassen,
beispielsweise einen Schalter oder einen Taster.
[0041] Es kann ergänzend oder alternativ auch vorgesehen sein, dass die Abreinigung des
mindestens einen Filters in Abhängigkeit von einem Sensorsignal ausgelöst wird. Beispielsweise
kann der in der Absaugleitung herrschende Druck gemessen werden. Erhöht sich aufgrund
zunehmender Abscheidung von Feststoffpartikeln der Strömungswiderstand des mindestens
einen Filters, so hat dies eine Druckabsenkung in der Absaugleitung zur Folge. Unterschreitet
der in der Absaugleitung herrschende Unterdruck einen vorgegebenen Wert, so kann eine
Filterabreinigung ausgelöst werden.
[0042] Es kann auch vorgesehen sein, dass mittels Sensoren das Betriebsgeräusch und/oder
die Drehzahl des Saugaggregats erfasst werden. Bei einer Druckabsenkung in der Absaugleitung
aufgrund einer Verstopfung des Filters erhöht sich die Drehzahl des Saugaggregats
und dessen Betriebsgeräusch verändert sich, sodass bei Überschreiten einer vorgegebenen
Drehzahl oder bei Vorliegen eines vorgegebenen Betriebsgeräusches, beispielsweise
bei Vorliegen einer bestimmten Lautstärke, eine Filterabreinigung aktiviert werden
kann.
[0043] Es kann auch mindestens ein Strömungssensor zum Einsatz kommen, der die in der Absaugleitung
herrschende Saugströmung erfasst, beispielsweise die Strömungsgeschwindigkeit und/oder
den Volumenstrom. Bei Unterschreiten eines vorgegebenen Wertes kann dann eine Filterabreinigung
in Gang gesetzt werden.
[0044] Besonders vorteilhaft ist es, wenn mit Hilfe von Sensoren der am Filter herrschende
Druckabfall ermittelt wird. Hierzu können stromaufwärts und stromabwärts des mindestens
einen Filters Drucksensoren angeordnet sein, sodass die Differenz der stromaufwärts
und stromabwärts des mindestens einen Filters herrschenden Drücke erfasst werden kann.
Überschreitet der Differenzdruck einen vorgegebenen Wert, so kann ebenfalls eine Filterabreinigung
ausgelöst werden.
[0045] Es kann vorgesehen sein, dass zusätzlich zu einer zeitgesteuerten und/oder sensorgesteuerten
Auslösung einer Filterabreinigung eine manuelle Auslösung derselben möglich ist. Dies
erlaubt es dem Benutzer, unabhängig von Sensorsignalen und zeitgesteuerten Filterabreinigungen
bei Bedarf manuell eine Filterabreinigung auszulösen.
[0046] Dem Saugaggregat wird zumindest zeitweise Versorgungsenergie aus der wiederaufladbaren
Batterieeinrichtung bereitgestellt. Während des Betriebs des Staubsaugers entlädt
sich die mindestens eine Batterie allmählich. Um die Entladungszeit möglichst zu verlängern,
ist es günstig, wenn das Saugaggregat während des normalen Saugbetriebs möglichst
wenig Energie verbraucht. Zur Steigerung der Abreinigungswirkung wird die dem Saugaggregat
zur Verfügung gestellte Versorgungsenergie vor einem Übergang des Fremdluftventils
in die geöffnete Ventilstellung erhöht und später wird die Versorgungsenergie wieder
reduziert. Somit weist das Saugaggregat nur dann einen verhältnismäßig hohen Energieverbrauch
auf, wenn das mindestens eine Filter abgereinigt wird. Die Einsatzzeit des batteriebetriebenen
Staubsaugers kann dadurch verlängert werden. Die erhöhte Versorgungsenergie kann dem
Saugaggregat von einer Batterie zur Verfügung gestellt werden. Es kann aber auch ein
zusätzlicher Ladungsspeicher zum Einsatz kommen, der in Ergänzung zu einer Batterie
verwendet wird, um die Versorgungsenergie des Saugaggregates für eine Filterabreinigung
zu steigern. Als zusätzlicher Ladungsspeicher kann insbesondere ein Kondensator zum
Einsatz kommen, vorzugsweise ein Doppelschichtkondensator. Der Kondensator kann während
des normalen Saugbetriebs allmählich aufgeladen werden, wobei die Amplitude des Ladestroms
verhältnismäßig gering gewählt werden kann, sodass bei einem Batteriebetrieb die Batterie
durch den Ladevorgang des Kondensators nur wenig belastet wird. Zur Filterabreinigung
kann der Kondensator innerhalb kurzer Zeit entladen werden, wobei er dem Saugaggregat
Energie zur Steigerung der Saugleistung zur Verfügung stellt.
[0047] Bevorzugt ist die Saugleistung des Saugaggregates nur bei einem Batteriebetrieb des
Staubsaugers in Abhängigkeit von der Ventilstellung des Fremdluftventils veränderbar.
Bei einer derartigen Ausgestaltung des Staubsaugers ist die Saugleistung während eines
Netzbetriebs unabhängig von der Ventilstellung des Fremdluftventils, wohingegen bei
einem Batteriebetrieb die Saugleistung in Abhängigkeit von der Ventilstellung des
Fremdluftventils variiert wird, um dadurch die Einsatzzeit des Staubsaugers bei einem
Batteriebetrieb zu verlängern.
[0048] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Staubsaugers;
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung einer Fremdluftventileinrichtung des Staubsaugers gemäß
Figur 1;
- Figur 3
- ein Blockschaltbild einer Steuerungseinrichtung des Staubsaugers gemäß Figur 1;
- Figur 4
- eine Teildarstellung einer Variante der Steuerungseinrichtung gemäß Figur 3;
- Figur 5
- eine schematische Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Staubsaugers; und
- Figur 6
- eine Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels eines Spiralgehäuses.
[0049] Ein Ausführungsbeispiel eines Staubsaugers 10, welches in Figur 1 in einer Schnittansicht
schematisch dargestellt ist, weist einen Schmutzsammelbehälter 12 auf, auf den ein
Saugkopf 14 aufgesetzt ist. Der Schmutzsammelbehälter 12 weist einen Saugeinlass 16
auf, an den in üblicher Weise ein Saugschlauch 18 angeschlossen werden kann. Der Saugkopf
14 dichtet den Schmutzsammelbehälter 12 oberseitig ab und bildet einen Saugauslass
20 aus, an dem eine Filtereinrichtung 21 mit (mindestens) einem Filter 22 gehalten
ist. An das Filter 22 schließt sich eine Absaugleitung 24 an, über die der Schmutzsammelbehälter
12 mit einem Saugaggregat 26 in Strömungsverbindung steht. Das Saugaggregat 26 umfasst
eine Elektromotoreinrichtung 25 mit (mindestens) einem Elektromotor 27 und ein vom
Elektromotor 27 drehend angetriebenes Gebläse 28.
[0050] Der Schmutzsammelbehälter 12 wird im Betrieb des Staubsaugers 10 vom Saugaggregat
26 mit Unterdruck beaufschlagt, sodass sich eine in Figur 1 durch die Pfeile 30 dargestellte
Saugströmung ausbildet. Unter der Wirkung der Saugströmung 30 kann mit Schmutz beladene
Saugluft über den Saugeinlass 16 in den Schmutzsammelbehälter 12 eingesaugt werden,
die dann vom Saugaggregat 26 abgesaugt werden kann. Die Saugluft kann vom Saugaggregat
26 über in der Zeichnung nicht dargestellte, dem Fachmann an sich bekannte Abluftöffnungen
des Saugkopfes 14 an die Umgebung abgegeben werden.
[0051] Die Saugluft durchströmt das Filter 22, sodass sich mitgeführte Feststoffpartikel
auf der dem Schmutzsammelbehälter 12 zugewandten Schmutzseite 32 des Filters 22 ablagern.
Es ist deshalb erforderlich, das Filter 22 von Zeit zu Zeit abzureinigen, da es ansonsten
einen zunehmenden Strömungswiderstand ausbildet, wodurch die Saugwirkung des Staubsaugers
10 beeinträchtigt wird.
[0052] Zur Abreinigung des Filters 22 ist oberhalb des Filters 22 im Saugkopf 14 eine Fremdluftventileinrichtung
33 mit (mindestens) einem Fremdluftventil 34 angeordnet (in Figur 2 vergrößert dargestellt).
Es umfasst eine ortsfest im Saugkopf 14 angeordnete Ventilhalterung 36, die einen
Ventilsitz ausbildet für einen beweglichen Ventilkörper in Form eines Ventiltellers
38. Der Ventilteller 38 ist mittels einer Schließfeder 40 mit einer Schließkraft in
Richtung auf die Ventilhalterung 36 beaufschlagt. Die Schließfeder 40 ist zwischen
einer plattenartigen, eine Vielzahl von Strömungsdurchlässen aufweisenden, ortsfest
im Saugkopf 14 angeordneten Filterhalterung 42 und dem Ventilteller 38 eingespannt.
Zusätzlich zur Schließfeder 40 trägt die Filterhalterung 42 ein federndes Anschlagelement
in Form einer Anschlagfeder 44. Diese weist insbesondere (vorzugsweise ebenso wie
die Schließfeder 40) eine lineare Kennlinie auf. Sie ist beispielsweise als Schraubenfeder
ausgebildet. Im Gegensatz zur Schließfeder 40 steht die Anschlagfeder 44 in der Schließstellung
des Ventiltellers 38 nicht unter Vorspannung. Erst wenn sich der Ventilteller 38 vom
Ventilsitz der Ventilhalterung 36 abhebt, gelangt die Anschlagfeder 44 an der Unterseite
des Ventiltellers 38 zur Anlage und wird bei einer weiteren Bewegung des Ventiltellers
38 etwas zusammengedrückt. Sie übt dadurch eine zunehmende Rückstellkraft auf den
Ventilteller 38 aus und beschleunigt die Bewegung des Ventiltellers 38 ausgehend von
seiner (in Figur 2 dargestellten) geschlossenen Ventilstellung über eine geöffnete
Ventilstellung wieder zurück in die geschlossene Ventilstellung. In der geöffneten
Ventilstellung nimmt der Ventilteller 38 einen Abstand zu der Ventilhalterung 36 ein,
die den Ventilsitz ausbildet.
[0053] Die Ventilhalterung 36 weist eine Vielzahl von in der Zeichnung nicht dargestellten
Durchgangsöffnungen auf, deren Mündungsbereiche vom Ventilteller 38 verschlossen werden,
wenn dieser seine geschlossene Ventilstellung einnimmt. In Höhe der Ventilhalterung
36 weist der Saugkopf 14 eine seitliche Öffnung 46 auf. Über die seitliche Öffnung
46 kann Fremdluft in die Durchgangsöffnungen der Ventilhalterung 36 einströmen. Nimmt
der Ventilteller 38 seine zur Ventilhalterung 36 beabstandete offene Ventilstellung
ein, so steht die seitliche Öffnung 46 über die Durchgangsöffnungen der Ventilhalterung
36 mit der Absaugleitung 24 in Strömungsverbindung und Fremdluft kann die dem Schmutzsammelbehälter
12 abgewandte Reinseite 48 des Filters 22 beaufschlagen. Nimmt der Ventilteller 38
seine geschlossene Ventilstellung ein, so ist die Strömungsverbindung zwischen der
seitlichen Öffnung 46 und der Absaugleitung 24 unterbrochen.
[0054] In einem zentralen Bereich trägt die Ventilhalterung 36 einen Elektromagneten 50.
In Umfangsrichtung ist der Elektromagnet 50 von einem Ringraum 52 umgeben, in den
eine oberseitig an den Ventilteller 38 angeformte Führungshülse 54 eintaucht. Die
Führungshülse 54 nimmt ein magnetisierbares Element beispielsweise in Form einer Eisenplatte
56 auf, die in der geschlossenen Ventilstellung des Ventiltellers 38 an einer freien
Stirnkante 58 des Elektromagneten 50 anliegt und in Kombination mit dem Elektromagneten
50 einen geschlossenen Magnetkreis ausbildet.
[0055] Der Elektromagnet 50 steht über eine Stromversorgungsleitung 60 (Figur 3) mit einer
im Saugkopf 14 angeordneten (elektronischen) Steuerungseinrichtung 62 in elektrischer
Verbindung. Von der Steuerungseinrichtung 62 wird der Elektromagnet 50 während des
normalen Saugbetriebs des Staubsaugers 10 mit einem Versorgungsstrom beaufschlagt.
Aufgrund des sich ausbildenden Magnetfelds wird der Ventilteller 38 zuverlässig in
seiner Schließstellung gehalten. Die Haltekraft des Elektromagneten 50 wird von der
Federkraft der Schließfeder 40 unterstützt.
[0056] Wird die Stromversorgung des Elektromagneten 50 von der Steuerungseinrichtung 62
unterbrochen, so entfällt die auf den Ventilteller 38 einwirkende magnetische Haltekraft
und der Ventilteller 38 wird aufgrund der auf ihn einwirkenden Druckdifferenz, die
sich aus dem Außendruck der im Bereich der Ventilhalterung 36 vorliegenden Fremdluft
und dem Innendruck innerhalb der Absaugleitung 24 ergibt, entgegen der Wirkung der
Schließfeder 40 vom Ventilsitz abgehoben. Fremdluft kann dann schlagartig durch die
Durchgangsöffnungen der Ventilhalterung 36 hindurch in die Absaugleitung 24 einströmen
und das Filter 22 wird auf seiner Reinseite 48 schlagartig mit Fremdluft beaufschlagt.
Dies führt zu einer mechanischen Erschütterung des Filters 22. Außerdem wird das Filter
22 in Gegenstromrichtung, das heißt entgegen der während des normalen Saugbetriebs
herrschenden Strömungsrichtung 30, von Fremdluft durchströmt. Dies hat eine wirkungsvolle
Abreinigung des Filters 22 zur Folge.
[0057] Die Energieversorgung des Staubsaugers 10 erfolgt mit Hilfe einer wiederaufladbaren
Batterieeinrichtung 63. Diese umfasst beispielsweise zwei wiederaufladbare Batterien
64, 66. Die Batterieeinrichtung 63 umfasst beispielsweise einen oder mehrere Lithium-Ionen-Akkumulatoren.
Diese sind seitlich neben dem Saugaggregat 26 in einem Batteriefach 68 des Saugkopfes
14 angeordnet. Das Batteriefach 68 ist über eine nach außen schwenkbare Klappe 70
dem Benutzer zum Auswechseln der Batterien 64, 66 zugänglich.
[0058] Die elektronische Steuerungseinrichtung 62 ist oberhalb des Saugaggregates 26 im
Saugkopf 14 angeordnet und steht über Versorgungsleitungen 72, 73, 74, 75 mit den
Batterien 64 und 66 in elektrischer Verbindung. Eingangsseitig ist an die Steuereinrichtung
62 ein vom Benutzer manuell betätigbarer Taster 82 angeschlossen, der an der Oberseite
des Saugkopfes 14 angeordnet ist.
[0059] Durch Betätigen des Tasters 82 kann der Benutzer (manuell) eine Filterabreinigung
auslösen.
[0060] Die Batterieeinrichtung kann auch eine Lüftereinrichtung zum Kühlen der Batterien
64, 66 umfassen (in der Zeichnung nicht gezeigt). Wenn als Batterien Akkumulatoren
verwendet werden, die einer Kühlung bedürfen, dann lässt sich ein akkuschonender Betrieb
realisieren. Die Lüftereinrichtung wiederum erhält ihre elektrische Energie zum Betrieb
vorzugsweise aus den Batterien 64, 66, wenn ein Batteriebetrieb vorliegt.
[0061] Bei einer Ausführungsform ist die elektronische Steuerungseinrichtung 62 an einer
Platine angeordnet. An der Platine ist weiterhin eine Aufnahme für die Batterieeinrichtung
63 angeordnet. Die Aufnahme nimmt insbesondere die Batterien 64, 66 auf. Auch eine
Lüftereinrichtung der Batterieeinrichtung 63 kann an der Aufnahme angeordnet sein.
[0062] Die Steuerungseinrichtung 62 umfasst auch eine Elektronik für die Steuerung und/oder
Regelung und/oder Überwachung der Batterieeinrichtung 63. Durch die Steuerungseinrichtung
62, über welche die Elektromotoreinrichtung 25 angesteuert ist, lässt sich beispielsweise
die Lüftereinrichtung so steuern, dass diese entsprechend der Ansteuerung der Elektromotoreinrichtung
25 betrieben wird. Beispielsweise wird bei einem Abschalten des Elektromotors 27,
welcher durch die Steuerungseinrichtung 62 angesteuert ist, auch die Lüftereinrichtung
abgeschaltet (gegebenenfalls mit Zeitverzögerung). Beispielsweise ist es auch möglich,
die Lüftereinrichtung abzuschalten, wenn ein Filterabreinigungsbetrieb durchgeführt
wird.
[0063] Ferner kann dann über die Steuerungseinrichtung 62 eine Steuerung durchgeführt werden,
die einen schonenden Betrieb der Batterieeinrichtung 63 erlaubt mit Optimierung auf
Maximierung der Batteriekapazität. Beispielsweise lässt sich dann über die Steuerungseinrichtung
62 auch ein Aufladevorgang der Batterieeinrichtung 63 entsprechend steuern oder überwachen.
Ferner lässt sich über die Steuerungseinrichtung 62 die "Alterung" der Batterieeinrichtung
63 überwachen.
[0064] Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass stromaufwärts des Filters 22
ein erster Drucksensor 84 und stromabwärts des Filters 22 ein zweiter Drucksensor
86 angeordnet sind, die an die Steuerungseinrichtung 62 signalwirksam angeschlossen
sind und jeweils ein druckabhängiges Steuersignal bereitstellen. Mittels der beiden
Drucksensoren 84 und 86 kann die sich am Filter 22 einstellende Druckdifferenz ermittelt
werden. Je mehr Feststoffpartikel sich am Filter 22 abscheiden, desto größer ist der
Strömungswiderstand des Filters 22 und desto größer ist auch die sich einstellende
Druckdifferenz. Erreicht die Druckdifferenz einen vorgebbaren Wert, so kann die Steuerungseinrichtung
62 selbsttätig (automatisch) eine Filterabreinigung auslösen.
[0065] Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass die Steuerungseinrichtung 62
unabhängig von den herrschenden Druckverhältnissen und unabhängig von der möglichen
Betätigung des Tasters 82 in gleich bleibenden oder unterschiedlichen Zeitabständen
selbsttätig (automatisch) eine Filterabreinigung auslöst.
[0066] Wie bereits erwähnt, erfolgt eine Filterabreinigung dadurch, dass die Stromversorgung
des Elektromagneten 50 von der Steuereinrichtung 62 kurzzeitig unterbrochen wird.
[0067] Der zeitliche Verlauf des von der Steuerungseinrichtung 62 dem Elektromagneten 50
bereitgestellten Versorgungsstromes ist in der
PCT/EP2011/052039 vom 11. Februar 2011 beschrieben, auf die ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen
wird: Zu einem Zeitpunkt t
2 (siehe Figur 4 in der
PCT/EP2011/052039) wird die Stromversorgung des Elektromagneten 50 unterbrochen, sodass das Fremdluftventil
34 ausgehend von seiner geschlossenen Ventilstellung in seine geöffnete Ventilstellung
übergeht, und zu einem nachfolgenden Zeitpunkt t
3 wird die Stromversorgung des Elektromagneten 50 wieder bereitgestellt, sodass das
Fremdluftventil 34 wieder seine geschlossene Ventilstellung einnimmt. Die Unterbrechung
der Stromversorgung erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel dreimal kurz hintereinander,
sodass die Reinseite 48 des Filters 22 dreimal hintereinander schlagartig mit Fremdluft
beaufschlagt wird, die zu einem großen Teil das Filter 22 in Gegenstromrichtung durchströmt.
An der Schmutzseite 32 anhaftende Feststoffpartikel lösen sich dadurch ab. Mit dem
Ende der dritten Stromunterbrechung, also zu einem Zeitpunkt t
E, ist der Abreinigungsvorgang beendet.
[0068] Ein kompletter Abreinigungsvorgang umfasst bei einem solchen Ausführungsbeispiel
also drei Öffnungs- und Schließbewegungen des Fremdluftventils kurz hintereinander.
Die Länge des Zeitintervalls zwischen den Zeitpunkten t
2 und t
3 kann beispielsweise 90 Millisekunden betragen. Nach einem Abreinigungsvorgang stellt
sich wieder der normale Saugbetrieb ein, in dem der Elektromagnet 50 von der Steuerungseinrichtung
62 mit dem Versorgungsstrom beaufschlagt wird und das Fremdluftventil 34 seine geschlossene
Ventilstellung beibehält. Die Saugleistung des Saugaggregats 26 wird während des normalen
Saugbetriebs konstant gehalten. Bei zeitgesteuerter Filterabreinigung erfolgt nach
einem Saugbetrieb von beispielsweise 15 Sekunden erneut ein Abreinigungsvorgang mit
dreimaliger schlagartiger Fremdluftzufuhr, wie dies voranstehend erläutert wurde.
Die Länge des Zeitintervalls zwischen zwei Abreinigungsvorgängen ist bevorzugt manuell
einstellbar. Alternativ oder ergänzend kann ein Abreinigungsvorgang manuell mittels
des Tasters 82 und/oder sensorgesteuert mittels der Drucksensoren 84, 86 ausgelöst
werden.
[0069] Der Staubsauger 10 umfasst eine Netzspannungsversorgungseinrichtung 88 (Figur 3),
über welche wahlweise bzw. einstellbar der Staubsauger 10 mit Netzstrom zur Energieversorgung
versorgbar ist. In Figur 3 ist ein zugehöriges Netzkabel mit dem Bezugszeichen 90
angedeutet. Ein Bediener kann dann wählen, ob die Energieversorgung über die Netzspannungsversorgungseinrichtung
88 oder die Batterieeinrichtung 63 erfolgt.
[0070] Die Netzspannungsversorgungseinrichtung 88 umfasst einen Gleichrichter 92, welcher
an einem Ausgang einen Gleichstrom bzw. eine Gleichspannung bereitstellt.
[0071] Die Steuerungseinrichtung 62 weist eine Versorgungs-Untereinheit 94 auf, über welche
die Komponenten des Staubsaugers 10 mit elektrischer Energie versorgt werden. Die
Versorgungs-Untereinheit 94 stellt die notwendige elektrische Energie über die Stromversorgungsleitung
60 dem Elektromagneten 50 bereit. Sie stellt die elektrische Energie zur Versorgung
der Steuerungseinrichtung 62 bereit. Sie stellt die elektrische Energie zur Ansteuerung
und Betätigung des Elektromotors 27 bereit. Ein Ausgang (in Figur 3 mit 96 andeutet)
liefert die entsprechende elektrische Energie.
[0072] Die Versorgungs-Untereinheit 94 kann durch die Batterieeinrichtung 63 gebildet sein
bzw. durch die Netzspannungsversorgungseinrichtung 88. Sie kann auch einen Schalter
oder dergleichen umfassen, über welchem manuell oder automatisch eingestellt wird,
ob die Energieversorgung des Staubsaugers 10 über die wiederaufladbare Batterieeinrichtung
63 erfolgt oder über die Netzspannungsversorgungseinrichtung 88.
[0073] Die Steuerungseinrichtung 62 umfasst eine Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
98. Diese steht in signalwirksamer Verbindung mit dem Taster 82, dem ersten Drucksensor
84 und dem zweiten Drucksensor 86. Diese liefern entsprechende Signale der Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
98, welche dann über eine Signalleitung 100 den Elektromagneten 50 entsprechend ansteuert.
Die Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit 98 steuert den Elektromagneten 50 derart
an, dass die auf den Ventilteller 38 einwirkende magnetische Haltekraft gelöst wird,
und damit ein Abreinigungsvorgang durchgeführt wird, wenn ein manueller Auslösungsvorgang
über den Taster 82 detektiert wird. Entsprechend wird auch ein Abreinigungsvorgang
initiiert, wenn eine Druckdifferenz gemessen zwischen dem ersten Drucksensor 84 und
dem zweiten Drucksensor 86 beispielsweise einen Schwellenwert überschreitet und/oder
ein bestimmtes Zeitintervall durchlaufen wurde. Die Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
98 sorgt für eine automatische Filterabreinigung.
[0074] Der Elektromotor 27 ist insbesondere ein permanentmagneterregter Synchronmotor. Bei
einem permanentmagneterregten Synchronmotor weist der Rotor (Läufer) eine Mehrzahl
von Permanentmagneten auf. Ein Stator ist mit Spulen versehen, welche durch die Steuerungseinrichtung
62 angesteuert werden. Die Ansteuerung erfolgt dabei derart, dass eine elektronische
Kommutierung erfolgt. Dazu weist die Steuerungseinrichtung 62 (mindestens) einen Kontroller
102 auf, welcher den Elektromotor 27 und dabei insbesondere die Spulen im Stator des
Elektromotors 27 entsprechend ansteuert.
[0075] Die Ansteuerung des Elektromotors 27 durch den Kontroller 102 erfolgt insbesondere
über pulsweitenmodulierte Signale. Es wird dadurch dem Elektromotor 27 die entsprechende
Energie mit Steuersignalen bereitgestellt.
[0076] Der Elektromotor 27 ist insbesondere ein bürstenloser Permanentmagnetmotor (EC-Motor).
Durch einen solchen Motor lassen sich bei hohem Wirkungsgrad und auch geringer Geräuschentwicklung
Umdrehungen von beispielsweise 20 000 U/min oder mehr erreichen. (Auch kleinere Drehzahlen
sind erreichbar.)
[0077] Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Elektromotor ein Drei-Phasen-Motor und insbesondere
permanentmagneterregter Drei-Phasen-Synchronmotor. Es kann auch vorgesehen sein, dass
der permanentmagneterregte Synchronmotor als Elektromotor 27 nur einphasig oder zweiphasig
ist.
[0078] Die Steuerungseinrichtung 62 umfasst eine Motoransteuerungs-Untereinheit 104, welche
insbesondere Teil des Kontrollers 102 ist, und welche in signalwirksamer Verbindung
mit der Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit 98 steht. Es kann dabei grundsätzlich
eine unidirektionale Verbindung vorgesehen sein, bei welcher entweder die Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
98 entsprechende Signale, die charakterisieren, ob eine Abreinigung durchgeführt wird
oder nicht, der Motoransteuerungs-Untereinheit 104 bereitstellt, oder die Motoransteuerungs-Untereinheit
104 der Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit 98 Signale bezüglich der Motoransteuerung
des Elektromotors 27 bereitstellt. Es kann auch eine bidirektionale Datenverbindung
vorhanden sein, bei der Motoransteuerungsdaten und Fremdluftventilansteuerungsdaten
zwischen der Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit 98 und der Motoransteuerungs-Untereinheit
104 ausgetauscht werden.
[0079] Es ist dadurch möglich, in der Motoransteuerung direkt eine entsprechende Fremdluftventilansteuerung
zu berücksichtigen. Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, in der Fremdluftventilansteuerung
Motoransteuerungsdaten zu berücksichtigen.
[0080] Es kann sinnvoll sein, die Saugleistung des Saugaggregats 26 während einer Filterabreinigung
durch entsprechende Ansteuerung des Elektromotors 27 zu erhöhen. Dadurch lässt sich
im Schmutzsammelbehälter 12 ein erhöhter Unterdruck ausbilden, wenn eine Filterabreinigung
durchgeführt wird. Eine solche Erhöhung der Saugleistung wird beispielsweise vor jeder
Unterbrechung des Versorgungsstroms des Elektromagneten 50 durchgeführt oder während
eines gesamten Abreinigungsvorgangs (im Zeitintervall zwischen dem Zeitpunkt t
1 und t
E). Durch den Signalaustausch zwischen der Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
98 und der Motoransteuerungs-Untereinheit 104 lässt sich die Filterabreinigung und
der Elektromotor 27 so ansteuern, dass ein Weggehen von einem Arbeitspunkt aufgrund
der Filterabreinigung verhindert wird.
[0081] Grundsätzlich kann ein einziger Kontroller 102 vorgesehen sein.
[0082] Wenn eine alternative Energieversorgung des Elektromotors 27 über die Batterieeinrichtung
63 und die Netzspannungsversorgungseinrichtung 88 möglich ist, dann ist es vorteilhaft
(Figur 4), wenn ein erster Kontroller 106 vorgesehen ist, welcher der Netzspannungsversorgungseinrichtung
88 zugeordnet ist, und ein zweiter Kontroller 108 vorgesehen ist, welcher der Batterieeinrichtung
63 zugeordnet ist. Die jeweiligen Kontroller funktionieren dabei grundsätzlich so
wie oben anhand des Kontrollers 102 beschrieben. Wenn die Energieversorgung des Elektromotors
über die Netzspannungsversorgungseinrichtung 88 erfolgt, dann steuert der erste Kontroller
106 den Elektromotor 27 an. Wenn eine Energieversorgung über die Batterieeinrichtung
63 erfolgt, dann steuert der zweite Kontroller 108 den Elektromotor 27 an.
[0083] Wenn getrennte Kontroller 106 und 108 vorgesehen sind, dann kann die Energieversorgung
über Netzspannung und über die Batterieeinrichtung 63 getrennt gehandelt werden und
die Kontroller können getrennt diesbezüglich optimiert werden. Es lassen sich dadurch
kommerziell erhältliche Bauteile verwenden.
[0084] Bei einer Ausführungsform (Figuren 5 und 6) ist es vorgesehen, dass das Gebläse 28
ein Spiralgehäuse 110 umfasst. In dem Spiralgehäuse 110 ist ein Laufrad 112 angeordnet.
Das Laufrad 112 ist durch den Elektromotor 27 angetrieben und beispielsweise rotationsfest
mit dem Rotor des Elektromotors 27 verbunden. Ein Einlassbereich 114 des Spiralgehäuses
110 ist tangential angeordnet. Dieser Einlassbereich 114 steht in fluidwirksamer Verbindung
mit der Absaugleitung 24.
[0085] Der erfindungsgemäße Staubsauger 10 funktioniert wie folgt:
[0086] Der Staubsauger 10 lässt sich über die Batterieeinrichtung unabhängig von Netzstrom
betreiben. Die Batterieeinrichtung 63 versorgt das Saugaggregat 26 und insbesondere
den Elektromotor 27 netzunabhängig mit elektrischer Energie, um Saugvorgänge durchführen
zu können.
[0087] Ein typisches Einsatzgebiet für netzunabhängige Staubsauger 10 ist auf Baustellen
wie beispielsweise im Rohbau, bei denen in einem Arbeitsbereich keine Steckdose vorhanden
ist. Bei solchen Einsatzbereichen enthält Sauggut oft auch einen hohen Feinstaubanteil.
Zur Filterabreinigung ist die Fremdluftventileinrichtung 33 vorgesehen. Diese wird
ebenfalls über die Batterieeinrichtung 63 netzunabhängig betrieben. Dadurch ist ein
optimierter Betrieb des Staubsaugers 10 netzunabhängig ermöglicht; es ist ein Saugbetrieb
möglich und manuell und insbesondere automatisch wird bei Bedarf eine Filterabreinigung
durchgeführt.
[0088] Durch die Verwendung eines permanentmagneterregten Synchronmotors, welcher elektronisch
kommutiert ist, lässt sich ein hoher Wirkungsgrad erzielen, das heißt der Energieverbrauch
des Elektromotors 27 lässt sich gering halten.
[0089] Auch durch die Verwendung des Spiralgehäuses 110 lässt sich ein hoher Wirkungsgrad
bezüglich der Saugleistung erzielen und dadurch lässt sich die Laufzeit erhöhen.
[0090] Bei einem elektronisch kommutierten permanentmagneterregten Synchronmotor erfolgt
die Ansteuerung über den Kontroller 102 bzw. 106, 108. Dadurch lässt sich eine einfache
Verknüpfung zwischen der Ansteuerung der Filterabreinigung und der Ansteuerung des
Elektromotors 27 realisieren. Beispielsweise wird dann durch die Steuerungseinrichtung
62 ein Weggehen von dem Arbeitspunkt verhindert. Dadurch wiederum lässt sich bei einem
optimierten Saugbetrieb der Staubsauger 10 energiesparend betreiben.
Bezugszeichenliste
[0091]
- 10
- Staubsauger
- 12
- Schmutzsammelbehälter
- 14
- Saugkopf
- 16
- Saugeinlass
- 18
- Saugschlauch
- 20
- Saugauslass
- 21
- Filtereinrichtung
- 22
- Filter
- 24
- Absaugleitung
- 25
- Elektromotoreinrichtung
- 26
- Saugaggregat
- 27
- Elektromotor
- 28
- Gebläse
- 30
- Saugströmung
- 32
- Schmutzseite
- 33
- Fremdluftventileinrichtung
- 34
- Fremdluftventil
- 36
- Ventilhalterung
- 38
- Ventilteller
- 40
- Schließfeder
- 42
- Filterhalterung
- 44
- Anschlagfeder
- 46
- Seitliche Öffnung
- 48
- Reinseite
- 50
- Elektromagnet
- 52
- Ringraum
- 54
- Führungshülse
- 56
- Eisenplatte
- 58
- Stirnkante
- 60
- Stromversorgungsleitung
- 62
- Steuerungseinrichtung
- 63
- Batterieeinrichtung
- 64
- Batterie
- 66
- Batterie
- 68
- Batteriefach
- 70
- Klappe
- 72
- Versorgungsleitung
- 73
- Versorgungsleitung
- 74
- Versorgungsleitung
- 75
- Versorgungsleitung
- 82
- Taster
- 84
- Erster Drucksensor
- 86
- Zweiter Drucksensor
- 88
- Netzspannungsversorgungseinrichtung
- 90
- Netzkabel
- 92
- Gleichrichter
- 94
- Versorgungs-Untereinheit
- 96
- Ausgang
- 98
- Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
- 100
- Signalleitung
- 102
- Kontroller
- 104
- Motoransteuerungs-Untereinheit
- 106
- Erster Kontroller
- 108
- Zweiter Kontroller
- 110
- Spiralgehäuse
- 112
- Laufrad
- 114
- Einlassbereich
1. Staubsauger, umfassend einen Saugeinlass (16), einen Schmutzsammelbehälter (12), eine
Filtereinrichtung (21), eine Absaugleitung (24), ein Saugaggregat (26), wobei der
Schmutzsammelbehälter (12) über die Filtereinrichtung (21) und die Absaugleitung (24)
mit dem Saugaggregat (26) in Strömungsverbindung steht und die Filtereinrichtung (21)
vom Saugaggregat (26) mit Unterdruck beaufschlagt ist, und eine Fremdluftventileinrichtung
(33), wobei die Filtereinrichtung (21) reinseitig über die Fremdluftventileinrichtung
(33) mit Fremdluft beaufschlagbar ist und die Fremdluftventileinrichtung (33) zur
Abreinigung der Filtereinrichtung (21) aus einer geschlossenen Ventilstellung in eine
geöffnete Ventilstellung und wieder zurück aus der geöffneten Ventilstellung in eine
geschlossene Ventilstellung bringbar ist, gekennzeichnet durch eine Batterieeinrichtung (63) zur Energieversorgung der Fremdluftventileinrichtung
(33), und durch eine Steuerungseinrichtung (62), welche die Abreinigung der Filtereinrichtung
(21) mittels der Fremdluftventileinrichtung (33) steuert, wobei ein Auslösen der Abreinigung
manuell oder automatisch erfolgt, und welche eine Elektromotoreinrichtung (25) des
Saugaggregats (26) ansteuert.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterieeinrichtung (63) wiederaufladbar ist.
3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Energieversorgung des Staubsaugers (10) und insbesondere des Saugaggregats (26)
über die Batterieeinrichtung (63).
4. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Netzspannungsversorgungseinrichtung (88) für den Staubsauger (10), wobei insbesondere
einstellbar oder wählbar ist, ob über die Batterieeinrichtung (63) die Energieversorgung
erfolgt oder über die Netzspannungsversorgungseinrichtung (88).
5. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslösen der Abreinigung zeitabhängig und/oder in Abhängigkeit eines oder mehrerer
Sensorsignale erfolgt.
6. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (62) und die Batterieeinrichtung (63) gekoppelt sind und
insbesondere die Steuerungsseinrichtung (62) die Aufladung und/oder Entladung und/oder
den Betrieb der Batterieeinrichtung (63) steuert und/oder regelt und/oder überwacht,
und insbesondere dass die Steuerungseinrichtung (62) mindestens einen Kontroller (102;
106, 108) für die Ansteuerung der Elektromotoreinrichtung (25) aufweist, und insbesondere
dass die Steuerungseinrichtung (62) einen ersten Kontroller (106) aufweist, welcher
einer Netzspannungsversorgungseinrichtung (88) zugeordnet ist, und einen zweiten Kontroller
(108) aufweist, welcher der Batterieeinrichtung (63) zugeordnet ist, wobei entweder
der erste Kontroller (106) oder der zweite Kontroller (108) die Elektromotoreinrichtung
ansteuert, je nachdem welche Energieversorgung wirksam ist.
7. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (62) eine Motoransteuerungs-Untereinheit (104) aufweist,
welche in signalwirksamer Verbindung mit einer Fremdluftventilansteuerungs-Untereinheit
(98) steht, und insbesondere dass die Motoransteuerungs-Untereinheit (104) für ein
solches Ansteuern der Elektromotoreinrichtung (25) sorgt, dass ein Arbeitspunkt oder
ein Arbeitspunktbereich der Elektromotoreinrichtung (25) bei einem Abreinigungsvorgang
der Filtereinrichtung (21) erhalten bleibt.
8. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Platine, auf welcher eine elektronische Steuerungseinrichtung (62) für
die Elektromotoreinrichtung (25) angeordnet ist, eine Aufnahme für die Batterieeinrichtung
(63) angeordnet ist.
9. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugaggregat (26) eine Elektromotoreinrichtung (25) mit mindestens einem Elektromotor
(27) aufweist.
10. Staubsauger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Elektromotor (27) ein permanentmagneterregter Synchronmotor ist,
und/oder dass der mindestens eine Elektromotor (27) elektronisch kommutiert ist, und/oder
dass der mindestens eine Elektromotor (27) ein Drei-Phasen-Motor ist.
11. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugaggregat (26) ein Spiralgehäuse (110) mit einem in dem Spiralgehäuse (110)
rotierenden Laufrad (112) umfasst.
12. Verfahren zum Abreinigen eines Filters eines Staubsaugers, welches insbesondere an
einem Staubsauger gemäß einem der vorangehenden Ansprüche durchgeführt wird, bei dem
das Filter zur Abreinigung reinseitig über eine Fremdluftventileinrichtung mit Fremdluft
beaufschlagt wird, wobei zur Abreinigung an der Fremdluftventileinrichtung eine geschlossene
Ventilstellung in eine offene Ventilstellung geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Energieversorgung der Fremdluftventileinrichtung über eine Batterieeinrichtung
erfolgt, dass ein Saugaggregat des Staubsaugers mindestens einen Elektromotor aufweist,
welcher über die Batterieeinrichtung mit Energie versorgt wird und dass eine Ansteuerung
des mindestens einen Elektromotors in Abhängigkeit von einer Ansteuerung der Fremdluftventileinrichtung
erfolgt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterieeinrichtung wiederaufladbar ist.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterieeinrichtung ein Saugaggregat des Staubsaugers und insbesondere den gesamten
Staubsauger mit Energie versorgt.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreinigung automatisch durchgeführt wird.
1. Vacuum cleaner, comprising a suction inlet (16), a dirt collection container (12),
a filter device (21), a suction conduit (24), a suction unit (26), wherein the dirt
collection container (12) is in flow communication with the suction unit (26) via
the filter device (21) and the suction conduit (24) and wherein the filter device
(21) has a negative pressure applied to it by the suction unit (26), and comprising
an external air valve device (33), wherein the filter device (21) is capable of having
external air applied thereto on the clean side thereof via the external air valve
device (33) and wherein for cleaning the filter device (21) the external air valve
device (33) is capable of being brought from a closed valve position to an open valve
position and back again from the open valve position to a closed valve position, characterized by a battery device (63) for supplying energy to the external air valve device (33)
and by a control device (62) which controls the cleaning of the filter device (21)
by the external air valve device (33), wherein the filter cleaning is initiated manually
or automatically, and which controls an electric motor device (25) of the suction
unit (26).
2. Vacuum cleaner in accordance with claim 1, characterized in that the battery device (63) is rechargeable.
3. Vacuum cleaner in accordance with claim 1 or 2, characterized by the vacuum cleaner (10) and in particular the suction unit (26) being supplied with
energy via the battery device (63).
4. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized by a mains voltage supply device (88) for the vacuum cleaner (10), in particular with
the capability of adjusting or selecting whether energy is supplied via the battery
device (63) or via the mains voltage supply device (88).
5. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the filter cleaning is initiated time-dependently and/or depending on one or more
sensor signals.
6. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the control device (62) and the battery device (63) are coupled, and in particular
in that the control device (62) controls and/or monitors the charging and/or discharging
and/or operation of the battery device (63), and in particular in that the control device (62) comprises at least one controller (102; 106, 108) for controlling
the electric motor device (25), and in particular in that the control device (62) comprises a first controller (106) which is associated with
a mains voltage supply device (88) and comprises a second controller (108) which is
associated with the battery device (63), wherein either the first controller (106)
or the second controller (108) controls the electric motor device depending upon which
energy supply is active.
7. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the control device (62) comprises a motor control subunit (104) which is signally
and operatively connected to an external air valve control subunit (98), and in particular
in that the motor control subunit (104) provides for the electric motor device (25) to be
controlled such that a working point or a working point range of the electric motor
device (25) is maintained for a filter cleaning process of the filter device (21).
8. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a receptacle for the battery device (63) is arranged on a circuit board on which
is arranged an electronic control device (62) for the electric motor device (25).
9. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the suction unit (26) comprises an electric motor device (25) having at least one
electric motor (27).
10. Vacuum cleaner in accordance with claim 9, characterized in that the at least one electric motor (27) is a permanent-magnet excited synchronous motor
and/or in that the at least one electric motor (27) is electronically commutated and/or in that the at least one electric motor (27) is a three-phase motor.
11. Vacuum cleaner in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the suction unit (26) comprises a volute housing (110) with an impeller (112) rotating
in the volute housing (110).
12. Method for cleaning a filter of a vacuum cleaner, said method being in particular
carried out on a vacuum cleaner constructed in accordance with any one of the preceding
claims and in which method, for cleaning the filter, external air is applied to the
filter on the clean side thereof via an external air valve device, wherein in the
external air valve device a closed valve position is changed to an open valve position
for filter cleaning, characterized in that the external air valve device is supplied with energy via a battery device, in that a suction unit of the vacuum cleaner comprises at least one electric motor to which
energy is supplied via the battery device, and in that the at least one electric motor is controlled depending on the control of the external
air valve device.
13. Method in accordance with claim 12, characterized in that the battery device is rechargeable.
14. Method in accordance with claim 12 or 13, characterized in that the battery device supplies energy to a suction unit of the vacuum cleaner and in
particular to the vacuum cleaner as a whole.
15. Method in accordance with any one of claims 12 to 14, characterized in that the filter cleaning is carried out automatically.
1. Aspirateur, comprenant une entrée d'aspiration (16), un récipient collecteur de saletés
(12), un dispositif de filtration (21), une conduite d'aspiration (24), une unité
d'aspiration (26), le récipient collecteur de saletés (12) étant en liaison fluidique
avec l'unité d'aspiration (26) par l'intermédiaire du dispositif de filtration (21)
et de la conduite d'aspiration (24), et le dispositif de filtration (21) étant soumis
à l'effet d'un vide par l' unité d'aspiration (26), et un dispositif de soupape d'air
extérieur (33), le dispositif de filtration (21) pouvant être soumis côté propre à
l'effet d'un air extérieur par l'intermédiaire du dispositif de soupape d'air extérieur
(33), et le dispositif de soupape d'air extérieur (33), pour le nettoyage du dispositif
de filtration (21), pouvant être amené d'une position de soupape fermée à une position
de soupape ouverte et ramené de la position de soupape ouverte à une position de soupape
fermée, caractérisé par un dispositif de batterie (63) permettant d'alimenter le dispositif de soupape d'air
extérieur (33) en énergie, et par un dispositif de commande (62), lequel commande
le nettoyage du dispositif de filtration (21) au moyen du dispositif de soupape d'air
extérieur (33), un déclenchement du nettoyage étant réalisé manuellement ou automatiquement,
et lequel commande un dispositif de moteur électrique (25) de l'unité d'aspiration
(26).
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de batterie (63) est rechargeable.
3. Aspirateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par une alimentation en énergie de l'aspirateur (10) et en particulier de l'unité d'aspiration
(26) par l'intermédiaire du dispositif de batterie (63).
4. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif d'alimentation en tension de réseau (88) pour l'aspirateur (10), sachant
qu'il est en particulier possible de régler ou de sélectionner si l'alimentation en
énergie est réalisée par l'intermédiaire du dispositif de batterie (63) ou par l'intermédiaire
du dispositif d'alimentation en tension de réseau (88).
5. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le déclenchement du nettoyage est réalisé en fonction du temps et/ou en fonction
d'un ou de plusieurs signaux de capteur.
6. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de commande (62) et le dispositif de batterie (63) sont couplés et
en particulier le dispositif de commande (62) commande et/ou régule et/ou surveille
la charge et/ou la décharge et/ou le fonctionnement du dispositif de batterie (63),
et en particulier en ce que le dispositif de commande (62) comprend au moins un contrôleur (102 ; 106, 108) pour
la commande du dispositif de moteur électrique (25), et en particulier en ce que le dispositif de commande (62) comprend un premier contrôleur (106), lequel est associé
à un dispositif d'alimentation en tension de réseau (88), et un deuxième contrôleur
(108), lequel est associé au dispositif de batterie (63), soit le premier contrôleur
(106) soit le deuxième contrôleur (108) commandant le dispositif de moteur électrique,
selon que l'alimentation en énergie est efficace avec l'un ou avec l'autre.
7. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de commande (62) comprend une sous-unité de commande de moteur (104),
laquelle est reliée à une sous-unité de commande de soupape d'air extérieur (98) à
des fins de transmission de signaux, et en particulier en ce que la sous-unité de commande de moteur (104) assure une commande du dispositif de moteur
électrique (25) de telle manière qu'un point de fonctionnement ou une zone de point
de fonctionnement du dispositif de moteur électrique (25) est maintenu lors d'une
procédure de nettoyage du dispositif de filtration (21).
8. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un logement pour le dispositif de batterie (63) est agencé sur une platine sur laquelle
un dispositif de commande électronique (62) est agencé pour le dispositif de moteur
électrique (25).
9. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l' unité d'aspiration (26) comprend un dispositif de moteur électrique (25) présentant
au moins un moteur électrique (27).
10. Aspirateur selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins un des moteurs électriques (27) est un moteur synchrone excité par un aimant
permanent, et/ou en ce qu'au moins un des moteurs électriques (27) est commuté de manière électronique, et/ou
en ce qu'au moins un des moteurs électriques (27) est un moteur triphasé.
11. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'aspiration (26) comprend un corps en spirale (110) comportant une roue
mobile (112) en rotation dans le corps en spirale (110).
12. Procédé de nettoyage d'un filtre d'un aspirateur, lequel est mis en oeuvre en particulier
sur un aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, selon lequel
le filtre, pour être nettoyé, est soumis côté propre à de l'air extérieur par l'intermédiaire
d'un dispositif de soupape d'air extérieur, une position de soupape fermée, aux fins
du nettoyage, passant dans une position de soupape ouverte sur le dispositif de soupape
d'air extérieur, caractérisé en ce qu'une alimentation en énergie du dispositif de soupape d'air extérieur est réalisée
par un dispositif de batterie, en ce que l'unité d'aspiration de l'aspirateur comprend au moins un moteur électrique, lequel
est alimenté en énergie par le dispositif de batterie, et en ce qu'une commande d'au moins un des moteurs électriques est réalisée en fonction d'une
commande du dispositif de soupape d'air extérieur.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif de batterie est rechargeable.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le dispositif de batterie alimente une unité d'aspiration de l'aspirateur et en particulier
l'intégralité de l'aspirateur en énergie.
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que le nettoyage est réalisé de manière automatique.