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(11) |
EP 2 674 707 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.03.2018 Patentblatt 2018/11 |
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Anmeldetag: 06.06.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Einbauteil für ein Kältegerät
Insert component for a cooler
Composant pour un appareil de refroidissement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.06.2012 DE 102012209877
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.12.2013 Patentblatt 2013/51 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Benitsch, Roland
89564 Nattheim (DE)
- Legner, Christian
73447 Oberkochen (DE)
- Schlude, Heike
73432 Aalen (DE)
- Sen, Hüseyin
89537 Giengen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102009 028 435 JP-A- 2008 039 364 US-A- 5 370 454 US-B1- 7 540 576
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JP-A- H02 254 282 JP-U- S5 039 857 US-A- 5 536 540
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einbauteil für ein Kältegerät, insbesondere
für ein Haushaltskältegerät, wie etwa einen Türabsteller oder einen Auszugkasten.
[0002] Aus
DE 10 2009 028 435 A1 ist ein Türabsteller bekannt, dessen Grundkörper eine vordere Wand aufweist, an der
diverse Typen von Dekorprofilen montierbar sind. Eines dieser Dekorprofile umfasst
eine Platte, die die vordere Wand eines Grundkörpers komplett verdeckt. Fertigungsungenauigkeiten
können dazu führen, dass die Platte des Dekorprofils an der vorderen Wand des Grundkörpers
nicht vollflächig anliegt. Während die oberen Ecken des Dekorprofils durch einen Nut-Feder-Eingriff
fixiert sind, neigen insbesondere die unteren Ecken der Platte dazu, von der Wand
des Grundkörpers abzustehen. Dies bietet nicht nur einen ästhetisch unbefriedigenden
Anblick für den Benutzer, es beeinträchtigt auch den festen Sitz des Dekorprofils.
[0003] Aus
DE 10 2004 012 497 A1 ist ein Türabsteller bekannt, bei dem ein auf die Oberkante einer vorderen Wand aufgestecktes
Dekorprofil durch Koextrudieren eines metallischen Mantels mit einem Kunststoffkern
gebildet ist. Anders als ein nur dünn oberflächlich metallisiertes Kunststoffprofil
ist ein solches koextrudiertes Dekorprofil von einem reinem Metallprofil nicht nur
optisch, sondern auch durch den Tastsinn kaum zu unterscheiden, da die relativ dicke
Metallschicht des koextrudierten Dekorprofils sich ähnlich kalt anfühlt wie ein reiner
Metallgegenstand. Wenn ein solches koextrudiertes Dekorprofil große Querschnittsabmessungen
in der Größenordnung von mehreren cm aufweist, ergibt sich das Problem, dass aufgrund
unterschiedlicher Wärmeausdehnungskoeffizienten der koextrudierten Materialien das
Dekorprofil zum Verziehen neigt. Daher ist es gerade bei einem solchen koextrudierten
Dekorprofil schwierig, dessen Querschnitt so exakt zu fertigen, dass das Profil an
der Wand eines Türabstellers vollflächig anliegt.
[0004] US 5,370,454 offenbart die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Es offenbart eine Schublade,
die auf Führungsrollen in Führungsschienen beweglich ist. Die Schublade weist gegenüberliegende
Seiten auf, an denen Verriegelungselemente positioniert sind. Ein Verkleidungsprofilteil
weist Flanken auf, die mit den Verriegelungselementen zusammenwirken, um das Verkleidungsprofilteil
lösbar an der Schublade zu befestigen.
[0005] US 5,536,540 offenbart einen Körperseitenformteil für Automobile. Das Formteil hat eine steife
Basis und eine Abdeckung, welche relativ flexibel bezogen auf die Basis ist. Die Basis
und die Abdeckung verschnappen ineinander. Die Abdeckung hat Halter auf seiner Rückseite
und die Basis hat Halter zum Ineinandergreifen mit den Haltern der Abdeckung auf seiner
Oberseite. Die Rückseite der Basis ist an einem Fahrzeug mittels doppelseitigem Klebeband
befestigt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Einbauteil für ein Kältegerät zu schaffen, das
einen festen Sitz eines Dekorprofils in einer reproduzierbaren Position auch bei großen
Querschnittabmessungen des Dekorprofils gewährleisten kann.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1, indem bei einem Einbauteil
mit wenigstens einer eine freie Kante aufweisenden Wandplatte und einem auf die freie
Kante aufgesteckten Dekorprofil die Wandplatte gegenüber ihrer freien Kante durch
eine hinterschnittene Kante begrenzt ist und das Dekorprofil eine die Wandplatte überdeckende
Hauptplatte und eine in eine Hinterschneidung der hinterschnittenen Kante eingreifende
Rastkontur aufweist.
[0008] Die freie Kante ist in einer zur Rastkontur hin offenen Nut des Dekorprofils aufgenommen.
Sie kann in der Nut drehfest oder um eine sich in Richtung der freien Kante erstreckende
Achse schwenkbar aufgenommen sein.
[0009] Die Wandplatte hat an ihrer der Hauptplatte des Dekorprofils zugewandten Seite eine
Aussparung, und in einer teilmontierten Stellung des Dekorprofils greift einerseits
die freie Kante in einen Eingangsbereich der Nut und die Rastkontur in die Aussparung
ein. So kann das Dekorprofil an der Wandplatte spannungsfrei vormontiert werden, um
anschließend durch Aufdrücken der Nut auf die freie Kante der Wandplatte in eine Anschlagstellung
verschoben zu werden, in der die Rastkontur die hinterschnittene Kante umgreifen kann.
[0010] An einer der hinterschnittenen Kante zugewandten Seite ist die Aussparung vorzugweise
durch eine Schräge begrenzt. Diese sorgt dafür, dass, wenn die Nut auf die freie Kante
der Wandplatte aufgedrückt wird, die Rastkontur aus der Aussparung herausgleitet.
[0011] Um Material und Gewicht zu sparen, kann die Wandplatte in die Aussparung eingreifende
Rippen aufweisen.
[0012] Insbesondere kann die Schräge durch in Breitenrichtung der Wandplatte verteilte Rippen
gebildet sein.
[0013] Vorzugweise besteht das Dekorprofil wenigstens teilweise, insbesondere an seinen
sichtbaren Oberflächen, aus Metall, insbesondere aus Aluminium. Es kann vollständig
aus Aluminium bestehen, vorzugsweise hat es auch einen Kunststoffanteil.
[0014] Besonders bevorzugt ist, dass das Dekorprofil koextrudierte Schichten aus Metall
und aus Kunststoff umfasst. Eine koextrudierte Schicht aus Metall kann mit einer Stärke
von 0,2 mm oder darüber stark genug sein, um maßgeblich zur Steifigkeit des Dekorprofils
beizutragen, so dass das Dekorprofil nicht nur ästhetische Aufgaben erfüllen, sondern
auch die Stabilität des Einbauteils erhöhen kann.
[0015] Bei dem Einbauteil kann es sich insbesondere um einen Türabsteller, aber auch um
einen Auszugkasten handeln.
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Aus dieser
Beschreibung und den Figuren gehen auch Merkmale der Ausführungsbeispiele hervor,
die nicht in den Ansprüchen erwähnt sind. Solche Merkmale können auch in anderen als
den hier spezifisch offenbarten Kombinationen auftreten. Die Tatsache, dass mehrere
solche Merkmale in einem gleichen Satz oder in einer anderen Art von Textzusammenhang
miteinander erwähnt sind, rechtfertigt daher nicht den Schluss, dass sie nur in der
spezifisch offenbarten Kombination auftreten können; stattdessen ist grundsätzlich
davon auszugehen, dass von mehreren solchen Merkmalen auch einzelne weggelassen oder
abgewandelt werden können, sofern dies die Funktionsfähigkeit der Erfindung nicht
in Frage stellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen perspektivischen Schnitt durch einen Türabsteller gemäß einer ersten Ausgestaltung
der Erfindung;
- Fig. 2
- den Türabsteller ohne Dekorprofil;
- Fig. 3
- die Anbringung des Dekorprofils an den Türabstellers;
- Fig. 4
- einen Querschnitt des Dekorprofils;
- Fig. 5
- eine zu Fig. 2 analoge Ansicht gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch eine vordere Wand eines Auszugkastens, der nicht Teil der
Erfindung ist.
Ein Türabsteller 1 gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst einen Grundkörper 2 in
Form eines langgestreckten, in etwa quaderförmigen, oberseitig offenen Kastens, der
an seinen Stirnflächen 3 (in an sich bekannter Weise hier nicht dargestellte) Konturen
zur Verankerung an der Innenseite einer Kühlschranktür trägt, und ein Dekorprofil
4, das auf eine von der Kühlschranktür abgewandte vordere Wand 5 des Grundkörpers
2 aufgerastet ist. Fig. 1 zeigt einen solchen Türabsteller 1 teils in perspektivischer
Ansicht, teils geschnitten entlang einer Ebene, die sich parallel zur Stirnfläche
3 durch die vordere Wand 5, eine Bodenplatte 6 und eine Rückwand 7 des Grundkörpers
2 erstrecken kann.
[0017] Der Grundkörper 2 kann aus Kunststoff einteilig spritzgeformt sein, denkbar ist auch
ein mehrteiliger Aufbau, insbesondere einer, bei dem die Wände 5, 7 und die Bodenplatte
6 einteilig zusammenhängen und mit den Stirnflächen 3 durch Klebung, Verrastung oder
dergleichen fest verbunden sind.
[0018] Das Dekorprofil 4 umfasst eine Hauptplatte 8, an deren oberem und unterem Rand jeweils
Stege 9, 10 zur Rückwand 7 hin abgewinkelt sind. Der Steg 10 trägt eine Rastnase 11,
die in einer komplementären Hinterschneidung 12 an der Unterkante der vorderen Wand
5 eingerastet ist.
[0019] Von einer hinteren Kante des Stegs 9 aus erstreckt sich ein weiterer Steg 13 abwärts
und bildet mit dem oberen Bereich der Hauptplatte 8 eine nach unten, zum Steg 10 hin
offene Nut 14, in die eine obere Kante 15 der Vorderwand 5 formschlüssig eingreift.
In einem unteren Bereich der vorderen Wand 5 erstreckt sich über deren gesamte Breite
eine Aussparung 16. Die Tiefe der Aussparung 16 entspricht der Ausdehnung des Stegs
10 in Tiefenrichtung.
[0020] Fig. 2 zeigt den Grundkörper 2 ohne das Dekorprofil 4. Die Oberfläche der vorderen
Wand 5 springt hinter Vorderkanten 17 der Stirnflächen 3 um die Wandstärke des Dekorprofils
4 zurück, so dass die Außenfläche des Dekorprofils 4, wenn dieses korrekt montiert
ist, mit den Vorderkanten 17 bündig ist. Die Aussparung 16 ist an ihrem unteren Rand
begrenzt durch eine Mehrzahl von über die Breite der vorderen Wand 5 verteilten dreieckigen
Rippen 18.
[0021] Fig. 3 veranschaulicht die Anbringung des Dekorprofils 4 am Grundkörper 2. Es wäre
zwar grundsätzlich denkbar, das Dekorprofil 4 vor Anbringung der Stirnflächen 3 in
Breitenrichtung auf die vordere Wand 5 aufzuschieben, schneller und einfach ist jedoch
der in Fig. 3 dargestellte Ablauf. In einem ersten Stadium wird das Dekorprofil 4,
wie in der linken Darstellung der Fig. 3 gezeigt, an der vorderen Wand 5 so angeordnet,
dass der Steg 10 in die Aussparung 16 eingreift und die Hauptplatte 8 einen Bereich
19 der vorderen Wand 5 oberhalb der Aussparung 16 berührt. Die Höhe des Bereichs 19
ist etwas kleiner als der Abstand zwischen dem Steg 10 und einer Unterkante 20 des
Stegs 13, so dass das Dekorprofil 4 in die gezeigte Position gebracht werden kann,
ohne dabei elastisch verformt werden zu müssen.
[0022] Aus dieser Position kann das Dekorprofil 4 frei abwärts geschoben werden, wobei sich
zunächst, wie in der zweiten Darstellung von links zu erkennen, der Steg 10 innerhalb
der Aussparung 16 abwärts bewegt und die obere Kante 15 der vorderen Wand 5 ein Stück
weit in die Nut des Dekorprofils 4 einrückt. Die obere Kante 15 ist in der Nut 14
formschlüssig und drehfest gehalten, wenn der Steg 10 die Rippen 18 erreicht. Wird
das Dekorprofil 4 nun weiter abwärts gedrückt, wie in der dritten Darstellung von
links gezeigt, dann wird der Steg 10 von den Rippen 18 nach außen gedrückt, und die
Hauptplatte 8 wird elastisch verbogen.
[0023] Das Dekorprofil 4 erreicht schließlich eine Anschlagstellung, in der die Unterkante
20 an einer Schulter 21 an der Innenseite der vorderen Wand 5 anschlägt. Gleichzeitig
hat der Steg 10 einen Bereich 22 der vorderen Wand 5 unterhalb der Aussparung 16 passiert
und wird durch die elastische Spannung der Hauptplatte 8 in eine Aussparung 23 hineingetrieben,
die sich zwischen einer unteren Kante der vorderen Wand 5 und der Bodenplatte 6 erstreckt.
In dieser Aussparung 23 ist die Hinterschneidung 12 gebildet, in die die Rastnase
11 eingreift, um das Dekorprofil 4 fest zu verankern.
[0024] Wenn das Dekorprofil 4 durch interne Materialspannung leicht verformt ist, kann es
nötig sein, von außen leicht dagegen zu drücken, um die Rastnase 11 in der Hinterschneidung
12 zum Einrasten zu bringen. Sobald dies jedoch geschehen ist, ist das Dekorprofil
4 formschlüssig und spielfrei fixiert, und ein gleichmäßiger, ästhetisch befriedigender
Anschluss des Dekorprofils 4 an die Stirnflächen 3 ist sichergestellt.
[0025] Das Dekorprofil 4 kann einteilig aus Kunststoff oder aus Metall, insbesondere Aluminium
oder rostfreiem Stahl, extrudiert sein, ein Kunststoffprofil kann mit einer Oberflächenmetallisierung
versehen sein, um dem Dekorprofil 4 ein metallisches Aussehen zu verleihen. Einer
bevorzugten Ausgestaltung zufolge jedoch ist das Dekorprofil 4 aus Aluminium und Kunststoff
koextrudiert, wie in Fig. 4 in einem Querschnitt gezeigt. Zu diesem Zweck wird ein
Aluminiumband auf einen Querschnitt rollgeformt, den es auch beim fertigen Dekorprofil
4 haben soll, und gemeinsam mit dem zu koextrudierenden Kunststoffmaterial durch eine
Düse geführt. Dabei bildet das Aluminiumband am fertigen Dekorprofil 4 eine Außenschicht
24 von vorzugweise 0,2 bis 0,4 mm Stärke, die eine sie versteifende Kunststoffschicht
25 im Innern verbirgt. Die Außenschicht 24 erstreckt sich bis auf Stirnseiten 26,
27 des Profils 4, die, wenn das Dekorprofil 4 am Grundkörper 2 montiert ist, unsichtbar
im Innern des Abstellers verschwinden. Die Kunststoffschicht 25 kann daher am fertig
zusammengefügten Türabsteller 1 an keiner Stelle sichtbar werden.
[0026] Fig. 5 zeigt eine bevorzugte Weiterbildung des Grundkörpers 2. Dieser Weiterbildung
zufolge ist der sich über der Aussparung 16 erstreckende Bereich 19 der vorderen Wand
5 gebildet durch eine dem Inneren des Türabstellers zugewandte Grundplatte 28, von
der vertikal langgestreckte, ähnlich den Rippen 18 über die Breite der Wand 5 verteilte
Rippen 29 abstehen. Scheitelflächen der Rippen 29 unterstützen die Hauptplatte 8,
wenn das Dekorprofil 4 montiert ist.
[0027] Die Ausgestaltung der Fig. 6 unterscheidet sich von denjenigen der Fig. 1 bis 5 in
zwei unabhängig voneinander realisierbaren Aspekten. Der erste betrifft den Typ des
Einbauteils, an dem das Dekorprofil montiert ist. Im Falle der Fig. 6 handelt es sich
um einen Auszugkasten, von dem ein schematischer Querschnitt durch eine vordere Wand
5 gezeigt ist.
[0028] Der zweite Aspekt betrifft die Anbringung des Dekorprofils 4 an der vorderen Wand
5. Im Falle der Fig. 6 weist die obere Kante 15 der vorderen Wand 5 einen abgerundeten
Querschnitt auf, der in eine kreissektorförmige Nut 14 des Dekorprofils 4 eingreift.
Infolgedessen ist das Dekorprofil 4 um eine durch die obere Kante 15 definierte Achse
schwenkbar zwischen einer in der Fig. 6 als schraffierter und durchgezogen berandeter
Querschnitt gezeigten teilmontierten Stellung und einer als gestrichelt berandeter
Querschnitt dargestellten, fertig montierten Stellung. Wie in den zuvor beschriebenen
Ausgestaltungen greift ein mit einer Rastnase 11 versehener Steg 10 des Dekorprofils
4 in der fertigmontierten Stellung in eine Hinterschneidung 12 an der Unterkante der
vorderen Wand 5 ein. Das Dekorprofil 4 ist über den Steg 10 hinaus nach unten durch
einen Abschnitt 30 verlängert, der in der fertigmontierten Stellung eine nach unten
offene Griffaussparung 31 begrenzt, in die ein Benutzer eingreifen kann, um den Auszugkasten
aus einem Lagerfach des Kältegeräts herauszuziehen.
BEZUGSZEICHEN
[0029]
- 1
- Türabsteller
- 2
- Grundkörper
- 3
- Stirnfläche
- 4
- Dekorprofil
- 5
- vordere Wand
- 6
- Bodenplatte
- 7
- Rückwand
- 8
- Hauptplatte
- 9
- Steg
- 10
- Steg
- 11
- Rastnase
- 12
- Hinterschneidung
- 13
- Steg
- 14
- Nut
- 15
- obere Kante
- 16
- Aussparung
- 17
- Vorderkante
- 18
- Rippe
- 19
- Bereich
- 20
- Unterkante
- 21
- Schulter
- 22
- Bereich
- 23
- Aussparung
- 24
- Außenschicht
- 25
- Kunststoffschicht
- 26
- Stirnseite
- 27
- Stirnseite
- 28
- Grundplatte
- 29
- Rippe
- 30
- Abschnitt
- 31
- Griffaussparung
1. Einbauteil für ein Kältegerät, insbesondere für ein Haushaltskältegerät, mit wenigstens
einer eine freie Kante (15) aufweisenden Wandplatte (5) und einem auf die freie Kante
(15) aufgesteckten Dekorprofil (4), wobei die Wandplatte (5) gegenüber der freien
Kante (15) durch eine hinterschnittene Kante begrenzt ist, und wobei das Dekorprofil
(4) eine die Wandplatte (5) überdeckende Hauptplatte (8) und eine in eine Hinterschneidung
(12) der hinterschnittenen Kante eingreifende Rastkontur (11) aufweist, wobei die
freie Kante (15) in einer zur Rastkontur (11) hin offenen Nut (14) des Dekorprofils
(4) aufgenommen ist, wobei die Wandplatte (5) an ihrer der Hauptplatte (8) zugewandten
Seite eine Aussparung (16) aufweist, und wobei in einer teilmontierten Stellung des
Dekorprofils (4) die freie Kante (15) in einen Eingangsbereich der Nut (14) und die
Rastkontur (11) in die Aussparung (16) eingreift, so dass das Dekorprofil (4) an der
Wandplatte (5) spannungsfrei vormontierbar ist, um anschließend durch Andrücken der
Nut auf die freie Kante (15) der Wandplatte (5) in eine Anschlagstellung verschiebbar
zu sein, in der die Rastkontur (11) die hinterschnittene Kante umgreift, dadurch gekennzeichnet, dass an einem oberen und einem unteren Rand der Hauptplatte (8) jeweils Stege (9, 10)
zu einer Rückwand (7) des Einbauteils hin abgewinkelt sind, wobei der am unteren Rand
angeordnete Steg (10) eine Rastnase (11) trägt, die in der montierten Stellung in
die komplementäre Hinterschneidung (12) an der Unterkante der vorderen Wandplatte
(5) eingerastet ist.
2. Einbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastkontur (11) in der Aussparung (16) in eine Anschlagstellung verschiebbar
ist, in der die freie Kante (15) aus der Nut (14) ausgerückt ist.
3. Einbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (16) an einer der hinterschnittenen Kante zugewandten Seite durch
eine Schräge (18) begrenzt ist.
4. Einbauteil nacheinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandplatte (5) in die Aussparung (16) eingreifende Rippen (8; 29) trägt.
5. Einbauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schräge durch in Breitenrichtung der Wandplatte (5) verteilte Rippen (18) gebildet
ist.
6. Einbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das das Dekorprofil (4) wenigstens teilweise aus Metall, insbesondere aus Aluminium,
besteht.
7. Einbauteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekorprofil (4) koextrudierte Schichten (24 25) aus Metall und aus Kunststoff
umfasst.
8. Einbauteil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall eine wenigstens 0,2 mm starke Schicht (24) bildet.
9. Einbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Türabsteller (1) ist.
10. Einbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Auszugkasten ist.
1. Insert component for a refrigeration device, in particular for a domestic refrigeration
device, having at least one wall plate (5) having a free edge (15) and a decorative
profile (4) attached to the free edge (15), wherein the wall plate (5) is delimited
with respect to the free edge (15) by an undercut edge, and wherein the decorative
profile (4) has a main plate (8) covering the wall plate (5) and a latching contour
(11) engaging into an undercut (12) of the undercut edge, wherein the free edge (15)
is received in a groove (14) of the decorative profile (4) which opens toward the
latching contour (11), wherein the wall plate (5) has a cut-out (16) on its side facing
the main plate (8) and wherein in a partially assembled position of the decorative
profile (4) the free edge (15) engages into an entrance area of the groove (14) and
the latching contour (11) into the cut-out (16), so that the decorative profile (4)
can be preassembled on the wall plate (5) in a tension free manner in order then to
be moved into a stop position by pressing the groove onto the free edge (15) of the
wall plate (5), in which stop position the latching contour (11) surrounds the undercut
edge,
characterised in that on an upper and a lower edge of the main plate (8) webs (9, 10) are angled toward
a rear wall (7) of the insert component in each case, wherein the web (10) arranged
on the lower edge supports a lug (11), which, in the assembled position, is latched
into the complementary undercut (12) on the lower edge of the front wall plate (5).
2. Insert component according to claim 1, characterised in that the latching contour (11) in the cut-out (16) can be moved into a stop position,
in which the free edge (15) is disengaged from the groove (14).
3. Insert component according to claim 1 or 2, characterised in that the cut-out (16) is delimited on a side facing the undercut edge by means of a chamfer
(18).
4. Insert component according to one of the preceding claims, characterised in that the wall plate (5) supports fins (8; 29) engaging into the cut-out (16).
5. Insert component according to claim 3, characterised in that the chamfer is formed by fins (18) distributed in the width direction of the wall
plate (5).
6. Insert component according to one of the preceding claims, characterised in that the decorative profile (4) consists at least partially of metal, in particular of
aluminium.
7. Insert component according to claim 6, characterised in that the decorative profile (4) comprises coextruded layers (24, 25) made of metal and
plastic.
8. Insert component according to claim 6 or 7, characterised in that the metal forms a layer (24) with a thickness of at least 0.2 mm.
9. Insert component according to one of the preceding claims, characterised in that it is a door tray (1).
10. Insert component according to one of the preceding claims, characterised in that it is a pull-out box.
1. Pièce de montage pour un appareil frigorifique, notamment pour un appareil frigorifique
à usage domestique, comprenant au moins une plaque murale (5) présentant un bord libre
(15) et comprenant un profilé de décoration (4) emboîté sur le bord libre (15), la
plaque murale (5) étant limitée par rapport au bord libre (15) par un bord en contre-dépouille,
et
le profilé de décoration (4) présentant une plaque principale (8) recouvrant la plaque
murale (5), et un contour d'encliquetage (11) ayant prise dans une contre-dépouille
(12) du bord en contre-dépouille, le bord libre (15) étant logé dans une rainure (14)
du profilé de décoration (4), ouverte vers le contour d'encliquetage (11), la plaque
murale (5) présentant un évidement (16) sur son côté tourné vers la plaque principale
(8), et
le bord libre (15), dans une position partiellement montée du profilé de décoration
(4), ayant prise dans une zone d'entrée de la rainure (14) et le contour d'encliquetage
(11) ayant prise dans l'évidement (16) de sorte que le profilé de décoration (4) peut
être pré-monté sur la plaque murale (5) sans tension pour pouvoir être ensuite coulissé
dans une position de butée par pression de la rainure sur le bord libre (15) de la
plaque murale (5), dans laquelle position de butée le contour d'encliquetage (11)
entoure le bord en contre-dépouille, caractérisée en ce que sur un bord supérieur et sur un bord inférieur de la plaque principale (8), des listeaux
(9, 10) sont respectivement repliés vers une paroi arrière (7) de la pièce de montage,
le listeau (10) disposé sur le bord inférieur portant un ergot d'encliquetage (11),
lequel, en position montée, est encliqueté dans la contre-dépouille (12) complémentaire
sur le bord inférieur de la plaque murale (5) avant.
2. Pièce de montage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le contour d'encliquetage (11) est coulissant en une position de butée dans l'évidement
(16), dans laquelle le bord libre (15) est sorti de la rainure (14).
3. Pièce de montage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'évidement (16) est limité par un chanfrein (18) sur un côté tourné vers le bord
en contre-dépouille.
4. Pièce de montage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la plaque murale (5) porte des nervures (8 ; 29) ayant prise dans l'évidement (16).
5. Pièce de montage selon la revendication 3, caractérisée en ce que le chanfrein est formé par des nervures (18) réparties en direction en largeur de
la plaque murale (5).
6. Pièce de montage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le profilé de décoration (4) est constitué au moins en partie de métal, notamment
d'aluminium.
7. Pièce de montage selon la revendication 6, caractérisée en ce que le profilé de décoration (4) comprend des couches (24, 25) coextrudées en métal et
en matière plastique.
8. Pièce de montage selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le métal forme une couche (24) d'une épaisseur d'au moins 0,2 mm.
9. Pièce de montage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle est un casier de porte (1).
10. Pièce de montage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle est un tiroir.


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