| (19) |
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(11) |
EP 2 675 965 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.02.2012 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/000628 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/110223 (23.08.2012 Gazette 2012/34) |
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| (54) |
INSEKTENSCHUTZVORRICHTUNG, INSBESONDERE TÜRVORRICHTUNG, VZW, FÜR DIE TÜRÖFFNUNG EINES
WOHNWAGENS UND/ODER EINES WOHNMOBILS UND/ODER FÜR EINE TÜRÖFFNUNG, EINE FENSTERÖFFNUNG
ODER EINE DACHHAUBENÖFFNUNG
INSECT-PROTECTION DEVICE, ESPECIALLY FOR DOOR DEVICES, ESPECIALLY FOR THE DOOR OPENING
OF A CAMPING-CAR AND/OR FOR A DOOR OPENING, A WINDOW OPENING OR A RUF COVER OPENING
DISPOSITIF DE PROTECTION CONTRE LES INSECTES, NOTAMMENT DISPOSITIF DE PORTE, DE PRÉFÉRENCE
POUR L'OUVERTURE DE PORTE D'UNE CARAVANE ET/OU D'UN CAMPING-CAR ET/OU POUR UNE OUVERTURE
DE PORTE, DE FENÊTRE OU DE LANTERNEAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.02.2011 DE 102011011201
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.12.2013 Patentblatt 2013/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Hans Holzhauer Gmbh & Co.KG |
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58638 Iserlohn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KEUCHER, Karl-Heins
58708 Menden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Moritz-Knobloch, Sven |
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Linderhaus Stabreit Langen
Rechtsanwälte
Jägerhofstraße 21 DE-40479 Düsseldorf DE-40479 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 119 881
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US-A- 5 105 868
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Insektenschutzvorrichtung, insbesondere eine Türvorrichtung,
vzw. für die Türöffnung eines Wohnwagens und/oder eines Wohnmobils und/oder für eine
Türöffnung, eine Fensteröffnung oder eine Dachhaubenöffnung mit einem Rahmen und mit
einer Zugleiste, wobei ein Behangstoff mittels der Zugleiste derart bewegbar ist,
dass eine von dem Rahmen begrenzte Öffnung mit dem Behangstoff verschließbar und/oder
öffenbar ist, wobei der Rahmen ein unteres Rahmenprofil aufweist und die Zugleiste
mit einem Gleiter an dem unteren Rahmenprofil verschiebbar angeordnet ist.
[0002] In den Fig. 1 bis 4 ist eine aus dem Stand der Technik bereits bekannte Insektenschutzvorrichtung
1 dargestellt. Die Insektenschutzvorrichtung 1 ist insbesondere als eine Art Türvorrichtung
eines Wohnwagens oder eines Wohnmobils (nicht dargestellt) ausgebildet bzw. einsetzbar.
Die Insektenschutzvorrichtung 1 weist einen Rahmen 2 auf. In dem Rahmen 2 ist eine
Zugleiste 3 angeordnet und verschieblich geführt. Ein Behangstoff 4 ist mittels der
Zugleiste 3 derart bewegbar, dass eine von dem Rahmen 2 begrenzte Öffnung 4a, nämlich
die Türöffnung, mit dem Behangstoff 4 verschließbar ist. Durch Bewegen der Zugleiste
3 kann der Behangstoff 4 vollständig vor die Öffnung 5 gezogen werden, so dass Insekten
nicht in das Innere des Wohnwagens oder des Wohnmobils gelangen können. Der Rahmen
2 weist mehrere Rahmenprofile auf, nämlich ein unteres Rahmenprofil 5, ein oberes
Rahmenprofil 6 sowie zwei seitliche Rahmenprofile 7 und 8.
[0003] In den Fig. 2 und Fig. 3 ist gut zu erkennen, dass die Zugleiste 3 mittels eines
Gleiters 9 an dem unterem Rahmenprofil 5 verschiebbar angeordnet ist. Der Behangstoff
4 ist mittels einer Schnur 10 (vgl. Fig. 2 und 3) gespannt bzw. spannbar. Die Schnur
10 ist zumindest teilweise entlang der Zugleiste 3 und entlang des unteren Rahmenprofils
5 anordenbar bzw. angeordnet. Die Schnur 10 ist mittels des Gleiters 9 umgelenkt oder
umlenkbar. Am Gleiter 9 wird der im wesentlichen entlang der Zugleiste 3 angeordnete
bzw. senkrecht verlaufende Abschnitt 11 der Schnur 10 umgelenkt zu dem Abschnitt 12,
der sich im wesentlichen horizontal entlang des unteren Rahmenprofils 5 erstreckt.
Durch Verschieben der Zugleiste 3 nach links wird der Abschnitt 12 entsprechend um
die jeweilige Verschiebung vergrößert/verlängert und der jeweilige Abschnitt 11 entsprechend
in das untere Rahmenprofil 5 umgelenkt bzw. verkleinert/verkürzt. Die Schnur 10 ist
mit mindestens einer, bzw. mehreren Spannschnüren 13 verbunden, wobei die Spannschnüre
13 sich im Wesentlichen horizontal zwischen der Zugleiste 3 und dem linken Rahmenprofil
8 erstrecken. Der Behangstoff 4 ist insbesondere als" Plissee" ausgebildet, wobei
der Behangstoff 4 vorgefaltet ist und ziehharmonikaartig zu einem Paket zusammenschiebbar
ist. Die Spannschnüre 13 dienen zum Stabilisieren des Behangstoffes 4. Die Spannschnüre
13 dienen unter anderem auch dazu, dass sich der Behangstoff 4 beim Zusammenschieben
zu einem Paket verkleinern lässt. Das untere Rahmenprofil weist einen Schnurraum 14
zur Aufnahme der Schnur 10 bzw. des Abschnitts 12 auf.
[0004] Wie insbesondere in Fig. 4 zu erkennen ist, ist das untere Rahmenprofil 5 als eine
Art nach oben geöffnetes C-Profil (nicht näher bezeichnet) ausgebildet. Der nach oben
hin offene Schnurraum 14 ist zumindest teilweise durch zwei Bürstenelemente 15, 16
begrenzt, die hier vorgesehen sind, aber nicht unbedingt vorgesehen sein müssen, d.
h. je nach Anwendungsfall optional vorgesehen werden können. Zwischen den Bürstenelementen
15, 16 verbleibt ein Spalt 17, durch den der aufragende Abschnitt 11 geführt ist.
Das untere Rahmenprofil 5 ist mittels mehrerer, insbesondere zweier Befestigungsschrauben
18 am nicht dargestellten Boden befestigbar. Die Befestigungsschrauben 18 werden von
oben in das untere Rahmenprofil 5 eingeschraubt.
[0005] Die im Stand der Technik, beispielsweise aus der
DE 690 16 575 T2, bekannte Insektenschutzvorrichtung ist noch nicht optimal ausgebildet. Der Spalt
17 ermöglicht es, die Schnur 10 der Insektenschutzvorrichtung 1 beim Einbau oder im
Lauf des Gebrauchs zu spannen bzw. nachzuspannen. Durch den Spalt 17 ist die Zugänglichkeit
zu der Schnur 10 gegeben, wobei das Ende der Schnur 10 in der Regel mittels eines
Nutensteins (nicht dargestellt) mit Madenschrauben (nicht im Einzelnen dargestellt)
im unteren Rahmenprofil 5 verschoben und befestigt werden kann. Um die nach oben offene
Öffnung des Rahmenprofils 5 im wesentlichen zu verschließen, sind daher die hier bzw.
optional vorgesehenen Bürstenelemente 15, 16 notwendig. Der Spalt 17 dient ferner
als Führung für die Zugleiste 3. An der Zugleiste 3 ist das Plissee angebracht. Durch
den nach oben offenen Spalt 17 gelangt trotz der Bürstenelemente 5, 16 in bestimmten
Anwendungs- und Gebrauchsfällen, insbesondere auch in Abhängigkeit eines vom Benutzer
ausgewählten Standortes (und der Beschaffenheit des dortigen Bodens) Schmutz oder
Steine in das untere Rahmenprofil 5. Dies kann die Funktion der Vorrichtung teilweise
oder ganz dahingehend negativ beeinflussen, dass der Gleiter 9 sich im unteren Rahmenprofil
5 verhakt und somit die Öffnung 4a nicht mehr mit den Behangstoff 4 verschlossen werden
kann. Beim Festschrauben des unteren Rahmenprofils 5, insbesondere am Boden eines
Wohnmobils kann die zum Teil verdeckt liegende Schnur 10 insbesondere bei einer Unachtsamkeit
des Anwenders/Monteurs eingeklemmt werden, wodurch der Schließmechanismus mit der
Zugleiste 3 ebenfalls blockiert werden kann. Ferner besteht die Gefahr, dass beim
Festschrauben des Rahmenprofils 5, wenn der Anwender/Benutzer/Monteur nicht achtsam
ist, die Schnur 10 beschädigt oder sogar durchtrennt wird, so dass die Öffnung 4a
ebenfalls nicht mehr mit der Zugleiste 3 und mit dem Behangstoff 4 geschlossen werden
kann. Die Führung des Gleiters 9 in dem nach oben offenen Spalt 17 bzw. der dadurch
gebildeten Nut bringt ferner das Risiko mit sich, dass der Gleiter 9 ausgelöst durch
in dem Spalt 17 sitzenden Schmutzpartikeln aus seiner Führung rutscht und somit eine
Bewegung der Zugleiste 3 ebenfalls blockiert ist. Schließlich besteht durch den nach
oben offenen Spalt 17 auch eine, wenn auch geringe Verletzungsgefahr für einen barfuss
laufenden Benutzer, vor allem wenn dieser seine Füße nicht komplett anhebt und - mehr
oder weniger -"dahinschlurft". Durch die oben angesprochenen Problematiken besteht
daher insbesondere die Gefahr, dass die gesamte Funktionsfähigkeit der Insektenschutzvorrichtung
1 entsprechend eingeschränkt und daher nicht optimal ist.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Insektenschutzvorrichtung der
eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, so dass die Gefahr
einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit vermindert ist, insbesondere die oben angesprochenen
Nachteile vermieden sind.
[0007] Diese der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird nun dadurch gelöst, dass der Gleiter
und/oder das untere Rahmenprofil derart ausgebildet sind und/oder derart funktionell
miteinander zusammenwirken, so dass die Umlenkung einer Schnur mit Hilfe des Gleiters
derart ermöglicht ist, so dass ein umgelenkter Bereich der Schnur in einem geschützten
Bereich, insbesondere in einem Schnurraum, insbesondere leicht außermittig eines Fußbereiches
des unteren Rahmenprofils, verläuft, wobei das untere Rahmenprofil einen vorkragenden
Führungsbereich aufweist und wobei der Schnurraum durch den Führungsbereich überdeckt
ist.
[0008] Das untere Rahmenprofil weist insbesondere einen vorkragenden Führungsbereich auf,
wobei bzw. der Schnurrraum durch den Führungsbereich überdeckt ist. Dies hat den Vorteil,
dass die Schnur nun entsprechend geschützt ist. Die Schnur kann nun nicht mehr durch
Verschmutzungen, Steinchen oder auch durch eingebrachte Befestigungsschrauben bei
der Montage/Befestigung des unteren Rahmenprofiles beschädigt werden. Es ist so vermieden,
dass die Zugleiste ihre Funktion verliert, weil die Öffnung bspw. nicht mehr durch
den Behangstoff verschlossen werden kann. Der Schnurrraum ist insbesondere seitlich
offen ausbildet und wird von dem Führungsbereich überdeckt. Der Gleiter ist insbesondere
an den jeweiligen Führungsabschnitt des Führungsbereichs formschlüssig geführt. Der
Gleiter umgreift dazu bzw. zumindest teilweise den jeweiligen Führungsabschnitt des
Führungsbereiches. Durch die formschlüssige Führung des Gleiters an dem Führungsbereich
ist eine gute Verschiebbarkeit des Gleiters und damit auch der Zugleiste an dem unteren
Rahmenprofil sichergestellt. Der Führungsbereich ist bzw. wird von dem Gleiter zumindest
teilweise umgriffen. Der Gleiter weist insbesondere eine Schnurführung auf, wobei
die Schnurführung sich zumindest teilweise seitlich und unterhalb des Führungsbereiches
erstreckt. Hierdurch ist es möglich, dass die Schnur unter den Frührungsbereich umgelenkt
ist bzw. wird. Die Schnurführung weist insbesondere mehrere Umlenkbereiche auf, wobei
die Umlenkbereiche derart ausgebildet sind, dass die Schnur bzw. jeweils um weniger
als 90° Grad umgelenkt bzw. umlenkbar ist. Im Wesentlichen sind dadurch die Belastungen
der Schnur bzw. des Fadens durch Reibung beim Führen verringert. Insbesondere sind
in den Umlenkbereichen keine Kanten, insbesondere nur abgerundete Kanten vorhanden,
so dass eine Beschädigung des Fadens bzw. der Schnur vermieden wird. Der Gleiter bildet
bzw. ein Endstück der Zugleiste. Der Gleiter kann dazu in das untere Ende der Zugleiste
eingesteckt sein bzw. mit der Zugleiste über eine Steckverbindung verbunden sein.
In alternativer Ausgestaltung ist denkbar, dass der Gleiter integral an der Zugleiste
ausgebildet ist. Insbesondere weist das untere Rahmenprofil eine" ballige" Oberseite
auf. Die Oberseite weist dabei insbesondere im Querschnitt eine Kreisbogenform auf.
Dies hat einerseits den Vorteil, dass der Schmutz von der balligen
[0009] Oberseite herunterfällt und anderseits, den Vorteil, dass wenn ein Benutzer durch
die Insektenschutzvorrichtung tritt und bspw. barfuß auf das untere Rahmenprofil tritt,
es für den Benutzer sehr angenehm ist, wenn die Oberseite nicht scharfkantig, sondern
insbesondere abgerundet, vzw. ballig ausgebildet ist, wodurch auch Verletzungen vermieden
werden können. Vorzugsweise weist die Oberfläche des unteren Rahmenprofils Stege auf,
um eine Linienberührung/Linienführung des Gleiters zu ermöglichen. Gleichzeitig wird
durch die Ausbildung derartiger Stege die Gefahr des Abrutschens von Füßen der Benutzer
verringert, wenn diese insbesondere bei feuchter/nasser Oberfläche auf das untere
Rahmenprofil treten, wodurch wiederum die Sicherheit erhöht ist. Das untere Rahmenprofil
ist insbesondere aus Metall, vzw. aus Aluminium gefertigt. Das untere Rahmenprofil
kann als Aluminiumprofil, insbesondere als extrodiertes Aluminiumprofil ausgebildet
sein. In alternativer Ausgestaltung kann das untere Rahmenprofil auch als Kunststoffprofil
ausgebildet sein. Der Gleiter kann einen Kunststoff aufweisen bzw. aus einem Kunststoff
hergestellt sein. Alternativ kann der Gleiter auch aus einem metallischen Werkstoff,
bspw. Aluminium bestehen. Durch die erfindungsgemäß ausgebildete Insektenschutzvorrichtung
sind nun die eingangs genannten Nachteile daher vermieden und entsprechende Vorteile
erzielt.
[0010] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Insektenschutzvorrichtung
in vorteilhafter Art und Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierfür darf zunächst
auf die dem Patentanspruch 1 bzw. dem Patentanspruch 2 nachgeordneten Patentansprüche
verwiesen werden. Im folgenden darf nun anhand der nachfolgenden Zeichnung und der
dazugehörigen Beschreibung eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung
näher beschrieben werden. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- in einer schematischen Frontansicht eine aus dem Stand der Technik bekannte Insektenschutzvorrichtung,
- Fig. 2
- in einer schematischen Explosionsdarstellung einen unteren Bereich der bekannten Insektenschutzvorrichtung,
- Fig. 3
- in einer schematischen Detaildarstellung den unteren Bereich einer Zugleiste, einen
Gleiter und ein teilweise dargstelltes unteres Rahmenprofil der bekannten Insektenschutzvorrichtung,
- Fig. 4
- in einer schematischen Schnittansicht das untere Rahmenprofil der bekannten Insektenschutzvorrichtung,
- Fig. 5
- in einer schematischen Frontansicht eine erfindungsgemäße Insektenschutzvorrichtung
in einem nahezu geschlossenen Zustand,
- Fig. 6
- in einer schematischen Frontansicht die erfindungsgemäße Insektenschutzvorrichtung
in einem halb geöffnetem Zustand,
- Fig. 7
- in einer schematischen Frontansicht die erfindungsgemäße Insektenschutzvorrichtung
in einem vollständig geöffneten Zustand,
- Fig. 8
- in einer schematischen Explosionsdarstellung einen unterem Bereich der erfindungsgemäßen
Insektenschutzvorrichtung mit einem Rahmen, einem Gleiter und einer Zugleiste,
- Fig. 9
- in einer schematischen, vergrößerten Darstellung den Gleiter mit einer Bodenleiste
und der Zugleiste vergrößert und ähnlich wie in Fig. 8 dargestellt,
- Fig. 10
- in einer schematischen, perspektivischen Darstellung das untere Rahmenprofil der erfindungsgemäßen
Insektenvorrichtung,
- Fig. 11a
- in einer schematischen Schnittansicht das untere Rahmenprofil aus Fig. 10,
- Fig. 11b
- in einer schematischen Schnittansicht das untere Rahmenprofil und den hierauf geführten
bzw. hier angeordneten Gleiter, der erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung,
- Fig. 12
- in einer schematischen, perspektivischen Darstellung den Gleiter schräg von hinten,
- Fig. 13
- in einer schematischen Darstellung den Gleiter von unten,
- Fig. 14
- in einer schematischen, perspektivischen Darstellung den Gleiter schräg von hinten,
- Fig. 15
- in einer schematischen Stirnansicht den Gleiter,
- Fig. 16
- in einer schematischen Rückansicht den Gleiter,
- Fig. 17
- in einer weiteren, anderen schematischen Stirnansicht den Gleiter,
- Fig. 18
- den Gleiter in einer schematischen Frontansicht,
- Fig. 19
- in einer perspektivischen, schematischen Darstellung den Gleiter von schräg unten,
- Fig. 20
- in einer schematischen Draufsicht den Gleiter,
- Fig. 21
- in einer weiteren, anderen schematischen, perspektivischen Darstellung den Gleiter
ebenfalls von schräg unten, und
- Fig. 22a-c
- in einer schematischen Darstellung eine zweite Ausführungsform für einen Gleiter.
[0011] In den Fig. 5, 6 und 7 ist eine erfindungsgemäße Insektenschutzvorrichtung 19 gut
zu erkennen. Die Insektenschutzvorrichtung 19 ist hier vzw. als eine Art Türvorrichtung
20 ausgebildet. Die Maße der Türvorrichtung 20 sind insbesondere an eine entsprechende
Türöffnung (nicht dargestellt) eines Wohnwagens oder eines Wohnmobils entsprechend
angepasst. In alternativer Ausgestaltung kann die Insektenschutzvorrichtung 19 auch
als eine Art Fenstervorrichtung (nicht dargestellt) ausgebildet sein und im Bereich
einer Fensteröffnung oder einer Dachhaubenöffnung angeordnet werden. Die Maße sind
dann entsprechend an die jeweilige Öffnung anzupassen. Dies bedeutet, dass die Insektenschutzvorrichtung
19 auch als eine Art Türvorrichtung oder Fenstervorrichtung ausbildbar bzw. einsetzbar
ist, insbesondere also im Bereich einer Türöffnung, Fensteröffnung und/oder einer
Dachhaubenöffnung, insbesondere bei einem Wohnwagen- und/oder Wohnmobil.
[0012] Die Insektenschutzvorrichtung 19 ist insbesondere zum Einsatz in einem Wohnwagen
oder einem Wohnmobil (nicht dargestellt) geeignet. Die Insektenschutzvorrichtung 19
dient insbesondere dazu, eine Türöffnung, Fensteröffnung oder dergleichen bei Bedarf
verschließen zu können und wieder öffnen zu können, wobei in geschlossenem Zustand
der Innenraum des Wohnwagens oder des Wohnmobils vor dem Eindringen von Insekten,
insbesondere von Fliegen oder dergleichen geschützt ist, aber - insbesondere im Sommer
- gut belüftet werden kann. Ferner kann der Innenraum des Wohnwagens oder des Wohnmobils
hierdurch zumindest teilweise auch verschattet werden.
[0013] Die Insektenschutzvorrichtung 19 weist einen Rahmen 21 auf. Die Abmessung des Rahmens
21 entsprechen im Wesentlichen der zu überdeckenden Türöffnung oder Fensteröffnung
(nicht dargestellt). Die Insektenschutzvorrichtung 1 wird insbesondere innenraumseitig
der eigentlichen Tür bzw. des eigentlichen Fensters (nicht dargestellt) angeordnet,
insbesondere befestigt.
[0014] Die Insektenschutzvorrichtung 19 weist eine Zugleiste 22 auf. Die Zugleiste 22 ist
innerhalb des Rahmens 21 verschiebbar angeordnet. Die Zugleiste 22 ist insbesondere
horizontal verschiebbar angeordnet. Ein Behangstoff 23 ist mittels der Zugleiste 22
bewegbar. Der Behangstoff 23 ist in den Fig. 5 und 6 stark schematisch dargestellt.
Der Behangstoff 23 kann insbesondere als Plissee 24 ausgebildet sein. Mit dem Ausdruck
"Behangstoff" ist also nicht unbedingt ein "Stoff" im eigentlichen Sinne gemeint,
sondern ein "Behangelement", dass hier als "Behangstoff" bezeichnet wird. Dies bedeutet,
dass der Behangstoff durchaus aus Kunststoffmaterialen, aber natürlich auch aus Stoffmaterialen
gefertigt werden kann. Entscheidend ist, dass durch den "Behangstoff 23" eine Art
"flexibles Fliegengitter" gebildet ist. Vorzugsweise ist der Behangstoff 23 aber als
Plissee 24 ausgebildet. Das Plissee weist dabei mehrere Falten auf, wobei die Falten
ziehharmonikaartig zu einem Paket zusammenschiebbar sind. Die Falten sind in den Fig.
5 und 6 nicht im Einzelnen dargestellt. Denkbar sind jedoch auch andere Behangstoffe
23, die eine Verschattung und/oder einen Insektenschutz bereitstellen. Mit dem Behangstoff
23 ist eine von dem Rahmen 21 begrenzte Öffnung 25 verschließbar. Durch Verschieben
der Zugleiste 22 ist diese Öffnung 25 ebenfalls wieder öffenbar. In Fig. 7 ist die
Zugleiste 22 derart angeordnet, dass die gesamte Öffnung 25 freigegeben ist. In Fig.
6 ist die Zugleiste 22 im Wesentlichen mittig angeordnet, so dass die eine Hälfte
der Öffnung 25 von dem Behangstoff 23 verdeckt ist und in Fig. 5 ist die Zugleiste
22 ganz nach rechts geschoben, so dass im Wesentlichen die gesamte Öffnung 25 durch
den Behangstoff 23 bedeckt ist. Die Öffnung 25 ist daher mit dem Behangstoff 23 verschließbar
und/oder auch wieder öffenbar. Der Behangstoff 23 ist vzw. luftdurchlässig, aber nicht
fliegendurchlässig ausgebildet.
Der Rahmen 21 weist ein unteres Rahmenprofil 26 auf. Ferner weist der Rahmen 21 ein
oberes Rahmenprofil 27 auf. Das untere Rahmenprofil 26 und das obere Rahmenprofil
27 sind durch zwei seitliche Rahmenprofile 28 und 29 verbunden. Zwischen der Zugleiste
22 und dem linken, seitlichen Rahmenprofil 28 ist der Behangstoff 23 angeordnet. Der
Behangstoff 23 ist dabei vzw. an der Zugleiste 22 und an dem seitlichen Rahmenprofil
28 angebracht. Durch Verschieben der Zugleiste 22 wird der Behangstoff 23 zusammen
geschoben oder auseinander gezogen, so dass der Bereich zwischen der Zugleiste 22
und dem seitlichen Rahmenprofil 28 von dem Behangstoff 23 verdeckt ist. Der Bereich
zwischen der Zugleiste 22 und dem anderen seitlichen Rahmenprofil 29 ist frei und
nicht von dem Behangstoff 23 verdeckt. Die Zugleiste 22 ist insbesondere an dem unteren
und/oder dem oberen Rahmenprofil 26 bzw. 27 verschiebbar geführt. Die Zugleiste 22
erstreckt sich von dem oberen Rahmenprofil 27 bis zu dem unteren Rahmenprofil 26.
Das untere Rahmenprofil 26 und das obere Rahmenprofil 27 sind insbesondere im Wesentlichen
horizontal angeordnet. Die seitlichen Rahmenprofile 28, 29 sind aufragend angeordnet.
Die seitlichen Rahmenprofile 28, 29 sind insbesondere im Wesentlichen senkrecht bzw.
vertikal aufragend angeordnet. Der Rahmen 21 ist rechteckförmig ausgebildet. Die Zugleiste
22 ist parallel zu den seitlichen Rahmenprofilen 28, 29 ausgerichtet. Der Behangstoff
23 erstreckt sich zwischen dem oberen Rahmenprofil 27, dem unteren Rahmenprofil 26
und zwischen der Zugleiste 22 und einem der Rahmenprofile 28.
[0015] Die Zugleiste 22 ist insbesondere mittels eines Gleiters 30 an dem unteren Rahmenprofil
26 verschiebbar angeordnet. Der Gleiter 30 kann einstückig mit der Zugleiste 22 ausgebildet
sein. In der hier dargestellten Ausgestaltung ist der Gleiter 30 jedoch separat von
der Zugleiste 22 ausgebildet. Der Gleiter 30 ist in den Fig. 5 bis Fig. 7 nur stark
schematisch dargestellt, wird jedoch im Folgenden noch näher erläutert. Der Gleiter
30 bildet ein Endstück der Zugleiste 22. Insbesondere bildet der Gleiter 30 das untere
Endstück der Zugleiste 22. Der Gleiter 30 stützt sich zumindest teilweise auf einer
Oberseite 31 des unteren Rahmenprofils 26 ab.
[0016] Der Behangstoff 23 ist auf vzw. mehreren Spannschnüren (nicht im einzelnen dargestellt)
aufgefädelt. Die Spannschnüre durchstoßen dabei die einzelnen Falten des Plissees
24. Die Spannschnüre erstrecken sich dabei im wesentlichen von den linken, seitlichen
Rahmenprofil 28 bis zur Zugleiste 22, wobei innerhalb der Zugleiste 22 die einzelnen
Spannschnüre derart verbunden sind, dass eine einzelne Schnur 32 zumindest teilweise
entlang der Zugleiste 22 und des unteren Rahmenprofils 26 angeordnet ist. Die Schnur
32 ist mittels des Gleiters 30 umgelenkt bzw. umlenkbar. Die Schnur 32 ist in Fig.
8 durch eine gestrichelte Linie angedeutet. Die Schnur 32 weist dabei einen entlang
der Zugleiste 22 angeordneten Schnurbereich 33 und einen entlang eines Teils des unteren
Rahmenprofils 26 angeordneten Schnurbereich 34 auf. Das untere Rahmenprofil 26 weist
einen Schnurraum 35 zur Aufnahme der Schnur 32 auf. In dem Schnurraum 35 ist der Schnurbereich
34 angeordnet.
[0017] Wenn die Zugleiste 22 nach rechts verschoben wird, so wird der Schnurbereich 34 entlang
des unteren Rahmenprofils verkürzt und um die entsprechende Länge in die Zugleiste
22 eingezogen, wobei die Spannschnüre im Behangstoff 23 jeweils um die entsprechende
Länge verlängert werden. Wenn die Zugleiste 22 nach links verschoben wird, so wird
zum einen der Behangstoff 23 zusammengeschoben und dadurch die Spannschnüre entsprechend
verkürzt, wobei über den Schnurbereich 33 die entsprechende Länge dem Schnurbereich
34 im unteren Rahmenprofil 26 zugeführt wird. Durch diesen Umlenkmechanismus kann
auch die Spannung der Spannschnüre durch entsprechendes Spannen des Schnurbereiches
34 in dem unteren Rahmenprofil 26 nachgespannt bzw. eingestellt werden.
[0018] Die eingangs genannten Nachteile sind nun dadurch vermieden, dass der Gleiter 30
an dem unterem Rahmenprofil 26 formschlüssig geführt ist. Durch die formschlüssige
Anordnung des Gleiters 30 am unteren Rahmenprofil 26 ist vermieden, dass sich der
Gleiter 30 unbeabsichtigt von dem unteren Rahmenprofil 26 löst und somit die Gleitfunktion
des Gleiters 30 und damit der Zugleiste 22 am unteren Rahmenprofil 26 verloren geht.
Hierdurch ist die Funktionsfähigkeit der Insektenschutzvorrichtung 1 zunächst erheblich
verbessert.
[0019] Weiterhin ist die Funktionsfähigkeit der Insektenschutzvorrichtung 1 dadurch verbessert,
dass der Gleiter 30 und/oder das untere Rahmenprofil 26 derart ausgebildet sind und/oder
derart funktionell miteinander zusammenwirken, so dass die Umlenkung einer Schnur
32 mit Hilfe des Gleiters 30 derart ermöglicht ist, so dass ein umgelenkter Bereich
34 der Schnur 32 in einem vzw. separaten, geschützten Bereich, insbesondere in einem
Schnurraum 35, insbesondere leicht außermittig eines Fußbereiches 50 des unteren Rahmenprofils
26 verläuft. Weitere Einzelheiten dürfen im folgenden noch erläutert werden.
[0020] Das untere Rahmenprofil 26 weist vorzugsweise einen vorkragenden Führungsbereich
36 auf, wobei vzw. der Schnurraum 35 durch den Führungsbereich 36 überdeckt ist (vgl.
Fig. 10, 11). Der Führungsbereich 36 schützt die Schnur 32 vor Verschmutzung und Beschädigung.
Bürstenelemente oder dergleichen werden insbesondere nicht mehr benötigt. Der Schnurraum
35 ist seitlich offen. Durch den überdeckten Schnurraum 35 ist die Gefahr zumindest
vermindert, dass die Schnur 32 verschmutzt wird und dadurch der Umlenkmechanismus
klemmt. Ein optimales Schließen und Öffnen der Insektenschutzvorrichtung 19 ist damit
sichergestellt.
[0021] Der Gleiter 30 ist vzw. an dem Führungsbereich 36 formschlüssig geführt. Der Gleiter
30 weist insbesondere einen Arm 37 auf. Der Arm 37 umgreift den Führungsbereich 36.
Mit dem Arm 37 greift der Gleiter 30 in den Schnurraum 35 ein. Der Führungsbereich
36 weist insbesondere eine sich in Längsrichtung des Rahmensprofils 26 erstreckende
Führungsnase 38 auf, wobei die Führungsnase 38 insbesondere von dem Arm 37 formschlüssig
umgriffen ist. Die Führungsnase 38 ragt im Wesentlichen nach unten, so dass ein Endbereich
39 des Arms 37 formschlüssig im Schnurraum 35 hinter der Führungsnase 38 gesichert
bzw. geführt ist. Der Arm 37 ist an die Form des vorkragenden Führungsbereiches 36
entsprechend angepasst.
[0022] Der Gleiter 30 weist ferner eine Basis 40 auf, wobei der Gleiter 30 mit der Basis
40 auf der Oberseite 31 des unteren Rahmenprofils 26 abgestützt ist. Von der Basis
40 erstreckt sich der Arm 37 zunächst nach unten und schließlich seitlich nach innen
und mündet mit dem Endbereich 39 in den Schnurraum 35. Die Unterseite 41 der Basis
40 steht im gleitenden Kontakt mit der Oberseite 31 des unteren Rahmenprofils 26.
[0023] Zur Verbindung des Gleiters 30 mit der Zugleiste 22 weist der Gleiter 30 vzw. mindestens
ein Steckelement 42 auf. In der dargestellten Ausgestaltung sind mehrere Steckelemente
42, nämlich vzw. zwei Steckelemente 42 vorgesehen. Das Steckelement 42 bzw. die Steckelemente
42 erstrecken sich insbesondere aufragend von der Basis 40 aus. Die beiden Steckelemente
42 sind an die Gestalt der Zugleiste 22 angepasst. In Fig. 20 ist gut zu erkennen,
dass die beiden Steckelemente 42 im Wesentlichen kreissegmentförmig ausgebildet sind.
Zwischen den beiden Steckelementen 42 ist ein Spalt 43 gebildet, wobei die Zugleiste
22 entsprechend in den Spalt 43 eingreift.
[0024] Das untere Rahmenprofil 26 weist vzw. eine ballige Oberseite 31 auf. Die ballige
Ausgestaltung des unteren Rahmenprofils 26 hat den Vorteil, dass Schmutz von der Oberseite
31 herunterfällt. Die Unterseite 41 des Gleiters 30 bzw. die entsprechende Gleitfläche
ist im wesentlichen an die Form der Oberseite 31 angepasst. Insbesondere in den Fig.
15, 17 sowie 11b ist gut zu erkennen, dass die Unterseite 41 an den Krümmungsradius
der balligen Oberseite 31 angepasst ist. Die Oberseite 31 des unteren Rahmenprofils
26 weist vorzugsweise mehrere Stege 31 a auf. Hierdurch ist eine Linienführung des
Gleiters 30 auf der Oberfläche 31 des Rahmenprofils 26 gewährleistet, was den Vorteil
hat, dass ein gutes Gleiten des Gleiters 30 realisiert ist. Ähnliche, hier nicht näher
bezeichnete Stege kann der Gleiter 30 auch seinem dem Führungsbereich 36 des unteren
Rahmenprofils 26 gegenüberliegenden Innenseitenbereich aufweisen (vgl. Fig. 12 bzw.
14 mit den hier ersichtlichen, nicht näher bezeichneten Stegen).
[0025] Der Gleiter 30 weist eine Schnurführung 43 mit mehreren Umlenkbereichen auf. wobei
die Umlenkbereiche die Schnur 32 vzw. jeweils um weniger als 90° Grad umlenken. Hierdurch
ist die Belastung in der Schnur 32 durch Reibung minimiert. Dies hat den Vorteil,
dass eine Beschädigung der Schnur 32 durch Kanten oder dergleichen vermieden wird.
Die Schnurführung 43 weist in der Basis 40 eine insbesondere randseitig offene Ausnehmung
44 auf (vgl. Fig. 14, 20). An dem Rand der Ausnehmung 44 wird die Schnur 32 von oben
kommend umgelenkt bzw. die Ausnehmung 44 bildet einen ersten Umlenkbereich 45. Insbesondere
sind in den Umlenkbereichen des Gleiters 30 keine tatsächlichen Kanten vorgesehen,
insbesondere nur "abgerundete Kanten" vorhanden, so dass eine Beschädigung des Fadens
bzw. der Schnur 32 vermieden wird.
[0026] Die Schnurführung 43 erstreckt sich entlang des Arms 37 in den Schnurraum 35. Die
Schnurführung 43 erstreckt sich durch den Arm 37 in den Schnurraum 35. Die Schnurführung
43 mündet im Endbereich 39 des Arms 37 in den Schnurraum 35. Die Schnurführung 43
erstreckt sich von der Ausnehmung 44 bzw. dem ersten Umlenkbereich 45 in den Arm 37.
Insbesondere in Fig. 18 und Fig. 9 ist ein Umlenkbereich 46 im Arm 37 gut zu erkennen.
Dieser Umlenkbereich 46 bzw. die Schnurführung 43 im Arm 37 ist durch eine Kappe 47
verschließbar. Der Umlenkbereich 46 erstreckt sich teilweise schräg nach unten und
teilweise anschließend im Wesentlichen in horizontaler Richtung bzw. in Längsrichtung
des unteren Rahmenprofils 26. Auf den Gleiter 30 wird daher vorzugsweise die Kappe
47 montiert. Dies dient einerseits für die optische Verbesserung des Gleiters 30,
insbesondere wird andererseits hierdurch die Schnur 32 vor Verschmutzungen und/oder
Beschädigungen und damit einem vorzeitigen Verschleiß geschützt. Insbesondere ist
die Kappe 47 und der Gleiter 30 so ausgebildet, dass die Kappe 47 an der Vorderseite
des Gleiters 30 nur eingeklipst werden muss. Aber auch andere, insbesondere kraftschlüssige
Verbindungen, wie beispielsweise Kleben oder dergleichen sind hier denkbar.
[0027] Der Umlenkbereich 46 mündet mit seinem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (nicht
näher bezeichnet) in einen weiteren Umlenkbereich 48, wobei dieser Umlenkbereich 48
die Schnur 32 nach innen in den Schnurraum 35 umlenkt. Der Umlenkbereich 46 erstreckt
sich im Wesentlichen seitlich des Führungsbereiches 36 außerhalb des Schnurraumes
35. Der Umlenkbereich 48 erstreckt sich im Wesentlichen unterhalb der Führungsnase
39 und mündet im Endbereich 39 des Arms 37 in den Schnurraum 35, wie es insbesondere
in Fig. 17 und in den Fig. 11b bzw. 12 gut zu erkennen ist. Der Umlenkbereich 48 endet
im montierten Zustand eines Gleiters 30 nahe einer im Wesentlichen aufragenden Innenwand
49 des unteren Rahmenprofils 26. Die Innenwand 49 begrenzt dabei seitlich den Schnurraum
35. Die Schnurführung 43 erstreckt sich damit im Wesentlichen von der einen Stirnseite
(vgl. Fig. 14) von der Basis 40 bis hin zur anderen Stirnseite (vgl. Fig. 12, 17)
entlang des Arms 37 schräg nach unten bis in den Endbereich 39 in den Schnurraum 35.
[0028] Die Gefahr, dass bei einer Befestigung des unteren Rahmenprofils 26 am nicht dargestellten
Boden die Schnur 32 beschädigt wird, ist ebenfalls vermieden. Das untere Rahmenprofil
26 weist einen Fußbereich 50 auf. Der Fußbereich 50 ragt vzw. seitlich weiter als
der Führungsbereich 36 hervor. An dem Fußbereich 50 ist mindestens eine Befestigungsöffnung
51, vzw. sind mehrere Befestigungsöffnungen 51 für entsprechende Befestigungsmittel,
insbesondere Befestigungsschrauben 52 vorgesehen. Die Befestigungsöffnungen 51 sind
gut in Fig. 9 und Fig. 8 zu erkennen. Die Befestigungsöffnungen 51 bzw. der obere
Bereich der Befestigungsschrauben kann durch eine hier nicht näher bezeichnete zusätzliche
Kappe bzw. entsprechende Kappen verschlossen werden. Hierbei dienen die jeweiligen
Kappen nicht nur der optischen Verbesserung, sondern insbesondere auch dem Verletzungsschutz,
wenn die Oberfläche 31 des unteren Rahmenprofils 26 mit nackten Füßen betreten wird.
Die Schnur 32 ist in dem Schnurraum 35 verdeckt angeordnet, so dass bei der Montage
des unteren Rahmenprofils 26, nämlich beim Einbringen der Schrauben die Schnur 32
nicht beschädigt werden kann.
[0029] In den Fig. 13, 19, 20 und 21 ist eine Schraubenaufnahme 53 zur Aufnahme einer Schraube
(nicht dargestellt) abgebildet. Über die Schraubenaufnahme 53 kann der Gleiter 30
mit der Zugleiste 22 zusätzlich verschraubt werden. Der Arm 37 weist insbesondere
in dem Endbereich 39 unterhalb der Schraubenaufnahme 53 in der Basis 40 eine entsprechende
Ausnehmung 54 auf, so dass die Schraubenaufnahme 53 gut mit einem Werkzeug zu erreichen
ist (vgl. Fig. 19, 21).
[0030] Vorzugsweise sind zwei Eckverbinder 55 bzw. 56 zur Verbindung der unteren Rahmenleiste
26 mit den entsprechenden seitlichen Rahmenprofilen 28 und 29 vorgesehen (vgl. Fig.
8). Die beiden Eckverbinder 55, 56 weisen insbesondere jeweils zwei Steckelemente
57, 58 auf, wobei die Steckelemente 57, 58 insbesondere zur Aufnahme in dem unteren
Rahmenprofil 26 bzw. der beiden seitlichen aufragenden Rahmenprofile 28, 29 ausgebildet
sind. Hierdurch ist eine einfache und kostengünstige Montage der Insektenschutzvorrichtung
19 erzielbar.
[0031] Der Gleiter 30 kann einen Kunststoff aufweisen. Vorzugsweise ist der Gleiter 30 aus
Kunststoff gefertigt.
[0032] Die Fig. 22a, b und c zeigen nun in schematischer Darstellung eine zweite Ausführungsform
für einen Gleiter 30 aus unterschiedlichen Perspektiven. Die obigen Ausführungen,
insbesondere die Ausführungen bzgl. der Fig. 11 bis 21 gelten nun auch grundsätzlich
für die hier in den Fig. 22a, b und c dargestellte weitere Ausführungsform des Gleiters
30. Auf diese obigen Ausführungen darf explizit verwiesen werden. Der Unterschied
des Gleiters 30 der Fig. 22a, b und c zu dem Gleiter 30 der Fig. 11 bis 21 ist nun,
dass der in den Figuren 22a, b und c dargestellte Gleiter 30 eine in der Form leicht
abgeänderte Basis 40 bzw. Unterseite 41 aufweist. Die Basis 40 bzw. die Unterseite
41 sind nun so ausgebildet, dass die Randbereiche 40a und 40b der Basis 40 eine geringere
Dicke aufweisen, als der mittlere Bereich 40c der Basis 40. Anders ausgedrückt, die
Unterseite 41 des in den Fig. 22a bis c dargestellten Gleiters 30 ist daher im wesentlichen
entsprechend gekrümmt ausgebildet, so dass hier eine Bewegung/ein Kontakt des Gleiters
30 auf dem unteren Rahmenprofil 26 mit dem mittleren Bereich 40c bzw. dem entsprechenden
Teilbereich der Unterseite 41 auf dem unteren Rahmenprofil 26 realisiert wird. Dieser
Bereich der Unterseite 41, der dem mittleren Bereich 40c der Basis 40 zugeordnet ist,
steht im direkten Kontakt mit der Oberseite 31 des unteren Rahmenprofils 26. Durch
die gekrümmt ausgebildeten bzw. sich nach außen weiter verjüngenden Randbereiche 40a
und 40b wird bei der Bewegung des Gleiters 30 auf dem unteren Rahmenprofil 26 daher
auch ein Verkanten des Gleiters 30 auf dem unteren Rahmenprofil 26 vermieden. Insbesondere
wird durch den mittleren Bereich 40c bzw. den entsprechenden Teilbereich der Unterseite
41 dann ein Punkt- bzw. Linienkontakt des Gleiters 30 quer zu seiner Bewegungsrichtung
realisiert, insbesondere weil die sich nach oben krümmenden Randbereiche 40a und 40b
nicht direkt mit der Oberseite 31 in Kontakt sind. Durch die "ballige Ausbildung"
der Unterseite 41, ist die Gefahr einer Verkantung des Gleiters 30 auf dem Rahmenprofil
26, insbesondere während seiner Bewegung vermindert bzw. vermieden.
Bezugszeichenliste:
[0033]
- 1
- Insektenschutzvorrichtung
- 2
- Rahmen
- 3
- Zugleiste
- 4
- Behangstoff
- 4a
- Öffnung
- 5
- unteres Rahmenprofil
- 6
- oberes Rahmenprofil
- 7
- seitliches Rahmenprofil
- 8
- seitliches Rahmenprofil
- 9
- Gleiter
- 10
- Schnur
- 11
- Abschnitt
- 12
- Abschnitt
- 13
- Spannschnur
- 14
- Schnurraum
- 15
- Bürstenelement
- 16
- Bürstenelement
- 17
- Spalt
- 18
- Befestigungsschraube
- 19
- Insektenschutzvorrichtung
- 20
- Türvorrichtung
- 21
- Rahmen
- 22
- Zugleiste
- 23
- Behangstoff
- 24
- Plissee
- 25
- Öffnung
- 26
- unteres Rahmenprofil
- 27
- oberes Rahmenprofil
- 28
- seitliches Rahmenprofil
- 29
- seitliches Rahmenprofil
- 30
- Gleiter
- 31
- Oberseite
- 31a
- Stege
- 32
- Schnur
- 33
- Schnurbereich
- 34
- Schnurbereich
- 35
- Schnurraum
- 36
- Führungsbereich
- 37
- Arm
- 38
- Führungsnase
- 39
- Endbereich
- 40
- Basis
- 40a
- Randbereich der Basis
- 40b
- Randbereich der Basis
- 40c
- mittlerer Bereich der Basis
- 41
- Unterseite
- 42
- Steckelement
- 43
- Schnurführung
- 44
- Ausnehmung
- 45
- Umlenkbereich
- 46
- Umlenkbereich
- 47
- Kappe
- 48
- Umlenkbereich
- 49
- Innenwand
- 50
- Fußbereich
- 51
- Befestigungsöffnung
- 52
- Befestigungsschraube
- 53
- Schraubenaufnahme
- 54
- Ausnehmung
- 55
- Eckverbinder
- 56
- Eckverbinder
- 57
- Steckelement
- 58
- Steckelement
1. Insektenschutzvorrichtung (19), insbesondere Türvorrichtung (20), bzw. für die Türöffnung
eines Wohnwagens und/oder eines Wohnmobils und/oder für eine Türöffnung, eine Fensteröffnung
oder eine Dachhaubenöffnung mit einem Rahmen (21) und mit einer Zugleiste (22), wobei
ein Behangstoff (23) mittels der Zugleiste (22) derart bewegbar ist, dass eine von
dem Rahmen (21) begrenzte Öffnung (25) mit dem Behangstoff (23) verschließbar und/oder
offenbar ist, wobei der Rahmen (21) ein unteres Rahmenprofil (26) aufweist und die
Zugleiste (22) mit einem Gleiter (30) an dem unteren Rahmenprofil (26) verschiebbar
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (30) und/oder das untere Rahmenprofil (26) derart ausgebildet sind und/oder
derart funktionell miteinander zusammenwirken, so dass die Umlenkung einer Schnur
(32) mit Hilfe des Gleiters (30) derart ermöglicht ist, so dass ein umgelenkter Bereich
(34) der Schnur (32) in einem geschützten Bereich, insbesondere in einem Schnurraum
(35), insbesondere leicht außermittig eines Fußbereiches (50) des unteren Rahmenprofils
(26), verläuft, wobei das untere Rahmenprofil (26) einen vorkragenden Führungsbereich
(36) aufweist und wobei der Schnurraum (35) durch den Führungsbereich (36) überdeckt
ist.
2. Insektenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schnur (32) zumindest teilweise entlang der Zugleiste (22) und entlang des unteren
Rahmenprofils (26) anordenbar oder angeordnet ist, wobei die Schnur (32) mittels des
Gleiters (30) umgelenkt oder umlenkbar ist, und wobei das untere Rahmenprofil (26)
einen Schnurraum (35) zur Aufnahme der Schnur (32) aufweist.
3. Insektenschutzvorrichtung (19) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (30) an dem unterem Rahmenprofil (26) formschlüssig geführt ist.
4. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (30) einen Arm (37) aufweist, wobei der Arm (37) den Führungsbereich
(36) formschlüssig umgreift.
5. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsbereich (36) eine Führungsnase (38) aufweist, wobei der Arm (37) mit
einem Endbereich (39) in den Schnurraum (35) hinter der Führungsnase (38) eingreift
und dadurch der Gleiter (30) formschlüssig an den Führungsbereich, nämlich der Führungsnase
(38) geführt ist.
6. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (30) eine Schnurführung (43) mit mehreren Umlenkbereichen (45, 46, 48)
aufweist.
7. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnurführung (43) sich entlang des Arms (37) in den Schnurraum (35) erstreckt.
8. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkbereiche (45, 46, 48) die Schnur jeweils weniger als 90° Grad umlenken.
9. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (30) ein Endstück der Zugleiste (22) bildet.
10. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (30) über mindestens ein Steckelement (42) mit der Zugleiste (22) verbunden
ist.
11. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Rahmenprofil (26) eine ballige Oberseite (31) aufweist.
12. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (30) einen Kunststoff aufweist und/oder insbesondere aus Kunststoff gefertigt
ist.
13. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Rahmenprofil (26) ein Metall, insbesondere Aluminium aufweist und/oder
bzw. aus einem Metall, insbesondere aus Aluminium gefertigt ist.
14. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkbereich (46) bzw. die Schnurführung (43) im Arm (37) durch eine Kappe (47)
verschließbar ist.
15. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (31) des Rahmenprofils (26) Stege (31 a) aufweist, mit deren Hilfe
eine Linienführung des Gleiters (30) realisierbar ist und/oder der Gleiter (30) an
seiner dem Führungsbereich (36) gegenüberliegenden Innenseite entsprechende Stege
für eine zusätzliche Linienführung aufweist.
16. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Rahmenprofil (26) am Boden eines Wohnwagens und/oder eines Wohnmobils
anschraubbar ist.
17. Insektenschutzvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randbereiche (40a, 40b) der Basis (40) des Gleiters (30) sich verjüngend und/oder
gekrümmt ausgebildet sind, so dass der Gleiter (30) auf dem unteren Rahmenprofil (26)
im wesentlichen durch den Bereich der Unterseite (41), der dem mittleren Bereich (40c)
der Basis (40) zugeordnet ist, mit der Oberseite (31) des unteren Rahmenprofils (26)
in Kontakt steht bzw. hierdurch geführt ist.
1. An insect protection device (19), in particular door device (20) or for the door opening
of a travel trailer and/or of a motor home, respectively, and/or for a door opening,
a window opening or a skylight opening, having a frame (21) and having a pull bar
(22), wherein a curtain/blind material (23) is movable by means of the pull bar (22)
in such a manner that an opening (25) bounded by the frame (21) is closable and/or
openable with the curtain/blind maternal (23), wherein the frame (21) includes a lower
frame profile (26) and the pull bar (22) is disposed so as to be displaceable on the
lower frame profile (26) by means of, a slider (30), characterized in that the slider (30) and/or the lower frame profile (26) are embodied and/or interact
functionally with one another in such a manner that the deflection of a cord (32)
is made possible with the help of the slider (30) in such a manner that a deflected
area (34) of the cord (32) runs in a protected area, in particular in a cord space
(35), in particular slightly offset from the center of a foot area (50) of the lower
frame profile (26), wherein the lower frame profile (26) has a projecting guide area
(36) and wherein the cord space (35) is covered by the guide area (36).
2. The insect protection device according to claim 1, characterized in that a cord (32) can be arranged or is arranged at least partially along the pull bar
(22) and along the lower frame profile (26), wherein the cord (32) is deflected or
can be deflected by means of the slider (30), and wherein the lower frame profile
(26) has a cord space (35) for accommodating the cord (32).
3. The insect protection device (19) according to claim 1 or 2, characterized in that the slider (30) is guided on the lower frame profile (26) in a form-fitting manner.
4. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the slider (30) has an arm (37), wherein the arm (37) encompasses the guide area
(36) in a form-fitting manner.
5. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the guide area (36) has a guide nose (38), wherein the arm (37) engages with an end
area (39) in the cord space (35) downstream from the guide nose (38) and the slider
(30) is guided in a form-fitting manner to the guide area, namely of the guide nose
(38).
6. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the slider (30) has a cord guide (43) having a plurality of deflection areas (45,
46, 48).
7. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the cord guide (43) extends along the arm (37) into the cord space (35).
8. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the deflection areas (45, 46, 48) in each case deflect the cord less than 90°.
9. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the slider (30) forms an end piece of the pull bar (22).
10. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the slider (30) is connected to the pull bar (22) via at least one plug element (42).
11. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the lower frame profile (26) has a convex upper side (31).
12. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the slider (30) has a plastic and/or is in particular made of plastic.
13. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the lower frame profile (26) has a mental, in particular aluminum, and/or or is made
of a metal, respectively, in particular of aluminum.
14. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the deflection area (46) or the cord guide (43), respectively, in the arm (37) is
closable by means of a cap (47).
15. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the surface (31) of the frame profile (26) has webs (31a), with the help of which
a line guidance of the slider (30) can be realized and/or the slider (30) has corresponding
webs for an additional line guidance on its inner side, which is located opposite
the guide area (36).
16. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the lower frame profile (26) can be screwed to the bottom of a travel trailer and/or
of a motor home.
17. The insect protection device according to one of the preceding claims, characterized in that the edge areas (40a, 40b) of the base (40) of the slider (30) are embodied so as
to taper and/or so as to be curved, so that, on the lower frame profile (26), the
slider (30) is in contact with the upper side (31) of the lower frame profile (26),
substantially through the area of the bottom side (41), which is assigned to the middle
area (40c) of the base (40), or is guided through it, respectively.
1. Dispositif de moustiquaire (19), notamment dispositif de porte (20) ou pour l'ouverture
de porte d'une caravane et/ou d'un mobilhome et/ou pour une ouverture de porte, une
ouverture de fenêtre ou une ouverture d'un capot de toit, avec un cadre (21) et avec
une baguette de traction (22), un tissu de tenture (23) étant mobile au moyen de la
baguette de traction (22), de telle sorte qu'une ouverture (25) délimitée par le cadre
(21) puisse être fermée et/ou ouverte avec le tissu de tenture (23), le cadre (21)
comportant un profilé de cadre (26) inférieur et la baguette de traction (22) étant
placée en étant déplaçable à l'aide d'un patin (30) sur le profil de cadre (26) inférieur,
caractérisé en ce que le patin (30) et/ou le profilé de cadre (26) inférieur sont réalisés de telle sorte
et/ou sont en coopération fonctionnelle mutuelle de sorte à permettre le renvoi d'un
cordon (32) à l'aide du patin (30), de telle sorte qu'une zone de renvoi (34) du cordon
(32) s'écoule dans une zone protégée, notamment dans un espace (35) pour cordon, notamment
légèrement excentrée d'une zone basse (50) du profilé de cadre (26) inférieur, le
profilé de cadre (26) inférieur comportant une zone de guidage (36) saillante et l'espace
(35) pour cordon étant recouvert par la zone de guidage (36).
2. Dispositif de moustiquaire selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un cordon (32) peut être ou est placé au moins en partie le long de la baguette de
traction (22) et le long du profilé de cadre (26) inférieur, le cordon (32) étant
ou pouvant être renvoyé au moyen du patin (30) et le profilé de cadre (26) inférieur
comportant un espace (35) pour cordon, pour le logement du cordon (32).
3. Dispositif de moustiquaire (19) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le patin (30) est guidé par complémentarité de forme sur le,profilé de cadre (26)
inférieur.
4. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le patin (30) comporte un bras (37), le bras (37) entourant la zone de guidage (36)
par complémentarité de forme.
5. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la zone de guidage (36) comporte un tenon de guidage (38), le bras (37) s'engageant
par une zone d'extrémité (39) dans l'espace (35) pour cordon, derrière le tenon de
guidage (38) et de ce fait, le patin (30) étant guidé par complémentarité de forme
sur la zone de guidage, à savoir le tenon de guidage (38).
6. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le patin (30) comporte un guide-cordon (43) avec plusieurs zones de renvoi (45, 46,
48).
7. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le guide-cordon (43) s'étend le long du bras (37) dans l'espace (35) pour cordon.
8. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les zones de renvoi (45, 46, 48) renvoient le cordon chaque fois de moins de 90 degrés.
9. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le patin (30) forme une pièce d'extrémité de la baguette de traction (22).
10. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le patin (30) est relié à la baguette de traction (22) par l'intermédiaire d'au moins
un élément à enficher (42).
11. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le profilé de cadre (26) inférieur comporte un côté supérieur (31) bombé.
12. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le patin (30) comporte une matière plastique et/ou est fabriqué notamment en matière
plastique.
13. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le profilé de cadre (26) inférieur comporte un métal, notamment de l'aluminium et/ou
est fabriqué en un métal, notamment en aluminium.
14. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la zone de renvoi (46) ou le guide-cordon (43) dans le bras (37) peut se fermer à
l'aide d'un capuchon (47).
15. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la surface (31) du profilé de cadre (26) comporte des barrettes (31 a) à l'aide desquelles
un guidage linéaire du patin (30) est réalisable et/ou en ce que sur sa face intérieure opposée à la zone de guidage (36), le patin (30) comporte
des barrettes correspondantes pour un guidage linéaire supplémentaire.
16. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le profilé de cadre (26) inférieur peut se visser sur le sol d'une caravane et/ou
d'un mobilhome.
17. Dispositif de moustiquaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les zones de bordure (40a, 40b) de la base (40) du patin (30) sont conçues en se
rétrécissant et/ou en étant curvilignes, de telle sorte que sur le profilé de cadre
(26) inférieur, le patin (30) soit en contact avec la face supérieure (31) du profilé
de cadre (26) inférieur ou soit guidé par celui-ci, essentiellement par la zone de
la face inférieure (41) à laquelle est associée la zone centrale (40c) de la base
(40).
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