[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vereinzeln eines Wertscheinstapels, bei
dem der Wertscheinstapel in einer Vereinzelungsposition angeordnet wird und bei dem
ein Abzugselement derart angetrieben wird, dass das Abzugselement zumindest einen
das Abzugselement kontaktierenden Wertschein des Wertscheinstapels in eine Vereinzelungsrichtung
in Richtung eines zwischen einem Transportelement und einem Gegenlaufelement ausgebildeten
Vereinzelungsspaltes transportiert.
[0002] Bei der Vorrichtung handelt es sich insbesondere um eine automatische Tresorkasse,
ein automatisches Kassensystem und/oder einen Geldautomaten, wie einen Einzahlautomaten
zum Einzahlen von Banknoten und Schecks. Die Wertscheine werden in Form eines Wertscheinstapels
durch eine Bedienperson über ein Eingabe- und/oder Ausgabefach eingegeben. Für die
weitere Verarbeitung der Wertscheine, insbesondere für das Erfassen der jeweiligen
Denomination von Banknoten und/oder des Betrages von Schecks und dem Ablegen der Wertscheine
in Wertscheinkassetten, ist es notwendig, dass die Wertscheine des Wertscheinstapels
vereinzelt werden.
[0003] Bei bekannten Verfahren wird hierzu das Transportelement derart angetrieben, dass
es die Wertscheine in die Vereinzelungsrichtung transportiert, und das Gegenlaufelement
derart, dass es einen Wertschein, den es kontaktiert, entgegen dieser Vereinzelungsrichtung
transportiert bzw. diesen Wertschein zurückhält. Auf diese Weise soll vermieden werden,
dass durch den Vereinzelungsspalt mehrere, sich zumindest teilweise überlappende Wertscheine
hindurchtransportiert werden. Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung zum
Vereinzeln von Wertscheinen sind beispielsweise aus dem Dokument
DE 10203176 B4 bekannt.
[0004] Problematisch an den bekannten Verfahren ist es, dass, insbesondere wenn Wertscheinstapel
mit verschiedenartigen Wertscheinen vereinzelt werden sollen, es bei dieser starren
gleichbleibenden Ansteuerung der einzelnen Elemente der Vereinzelungseinheit zu Mehrfachabzügen,
Fehlabzügen und/oder Fahnen kommen kann. Unter einem Mehrfachabzug wird verstanden,
wenn mehrere aneinander anheftende Wertscheine zusammen durch den Vereinzelungsspalt
hindurchtransportiert werden. Unter einem Fehlabzug wird verstanden, wenn überhaupt
kein Wertschein von dem Wertscheinstapel abgezogen wir, obwohl dies beabsichtigt ist.
Fahnen liegen dann vor, wenn mehrere Wertscheine sich teilweise überlappen und/oder
mit einem nur sehr kurzen Abstand, der kleiner als ein voreingestellter Mindestabstand
ist, hintereinander abgezogen werden, so dass beim weiteren Transport der Abstand
zwischen den Wertscheinen nicht ausreicht, um diese korrekt verarbeiten zu können.
[0005] Aus dem Dokument
US 2009/0160119 A1 ist ein Scanner bekannt, der eine Vereinzelungseinheit zum Vereinzeln der als Blattstapel
eingegebenen Blätter umfasst. Die Vereinzelungseinheit umfasst eine Abzugsrolle, eine
Transportrolle und eine Gegenlaufrolle, wobei zwischen der Transportrolle und der
Gegenlaufrolle ein Vereinzelungsspalt ausgebildet ist.
[0006] Das Dokument
EP 2 251 286 A2 beschreibt eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Wertscheinen eines Wertscheinstapels.
In den Dokumenten
EP 1 798 170 A1 und
WO 2005/041135 A1 ist jeweils ein Geldautomat beschrieben, der eine Vereinzelungseinheit zum Vereinzeln
von als Wertscheinstapel eingegebenen Wertscheinen umfasst.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Vereinzeln eines Wertscheinstapels
anzugeben, mit dessen Hilfe eine Vereinzelung der Wertscheine des Wertscheinstapels
auf einfache Weise zuverlässig erreicht wird.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0009] Erfindungsgemäß ist stromabwärts des Vereinzelungsspalts an einer Überwachungsposition
eine Sensoreinheit angeordnet, die die Anzahl der vom Wertscheinstapel abgezogen und
durch den Vereinzelungsspalt hindurchtransportierten Wertscheine ermittelt. Auf diese
Weise kann auf einfache Art ermittelt werden, ob ein Mehrfachabzug, ein Fehlabzug
oder ein planmäßiger Abzug nur eines Wertscheins vorliegt. In Abhängigkeit der ermittelten
Anzahl werden das Abzugselement, das Transportelement und/oder das Gegenlaufelement
angesteuert. Hierbei werden das Abzugselement, das Transportelement und/oder das Gegenlaufelement
insbesondere derart angesteuert, dass beim Vorliegen eines Mehrfachabzugs alle Wertscheine
bis auf einen wieder zurücktransportiert werden, so dass nur noch wie vorgegeben ein
Wertschein weitertransportiert wird, dass beim Vorliegen eines Fehlabzuges erreicht
wird, dass genau ein Wertschein abgezogen werden kann, und dass bei Vorliegen eines
planmäßigen Abzuges eines einzelnen Wertscheins dieser weiter in Vereinzelungsrichtung
transportiert werden kann.
[0010] Unter dem Ermitteln der Anzahl der Wertscheine wird insbesondere verstanden, dass
ermittelt wird ob kein Wertschein, genau ein Wertschein oder mehr als ein Wertschein
abgezogen wurden. Es ist nicht zwangsläufig erforderlich, dass bei dem Ermitteln,
dass mehrere Wertscheine abgezogen wurden (Mehrfachabzug), die genaue Anzahl dieser
Wertscheine ermittelt wird.
[0011] Das Gegenlaufelement wird insbesondere solange nicht angetrieben, bis die in der
Vereinzelungsrichtung vordere Kante des abgezogenen Wertscheins die Überwachungsposition
erreicht hat. Somit wird bis zum Erreichen der Überwachungsposition der abgezogene
Wertschein nur durch das Transportelement und das Abzugselement in Vereinzelungsrichtung
transportiert, wobei dieser Transport nicht durch das Gegenlaufelement behindert wird.
Insbesondere wird somit der Transport des abgezogenen Wertscheins nicht verlangsamt,
so dass das Auftreten von Fahnen hierdurch vorbeugt wird.
[0012] Das Abzugselement, das Gegenlaufelement und das Transportelement weisen vorzugsweise
jeweils eine Welle auf, auf der jeweils mehrere Rollen orts- und drehfest angeordnet
sind. Die Wellen werden insbesondere über eine zentrale Antriebseinheit angetrieben,
wobei die Antriebsrichtung der Wellen und somit der Elemente veränderbar ist.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens werden die Wertscheine während
der Ausführung der Schritte des Verfahrens entlang eines Transportpfades transportiert.
Das Abzugselement und das Transportelement sind an einer ersten Seite des Transportpfades
angeordnet und werden zum Transport der Wertscheine in Vereinzelungsrichtung in einer
Vereinzelungsdrehrichtung gedreht. Das Gegenlaufelement ist an der der ersten Seite
gegenüberliegenden zweiten Seite des Transportpfades angeordnet.
[0014] Es wird insbesondere eine Sensoreinheit verwendet, die einen ersten Sensor und einen
stromabwärts des ersten Sensors angeordneten zweiten Sensor umfasst. Mit Hilfe des
ersten Sensors wird ermittelt, ob überhaupt mindestens ein Wertschein abgezogen und
durch den Vereinzelungsspalt transportiert wurde, und mit dem zweiten Sensor wird
ermittelt, ob ein Wertschein oder mehr als ein Wertschein abgezogen wurden. Insbesondere
wird mit Hilfe des zweiten Sensors die Anzahl der abgezogenen Wertscheine ermittelt.
[0015] Der erste Sensor umfasst insbesondere eine Lichtschranke, wobei bei einem Unterbrechen
des Lichtstrahls der Lichtschranke das Abziehen mindestens eines Wertscheins detektiert
wird. Der zweite Sensor hat vorzugsweise einen Ultraschallsensor, mit dessen Hilfe
die Anzahl der abgezogenen Wertscheine ermittelt werden kann. Mit Hilfe des Ultraschallsensors
wird insbesondere die zwischen den bei einem Mehrfachabzug zusammen abgezogenen, übereinanderliegenden
Wertscheinen angeordnete Luft detektiert, über die dann das Abziehen mehrerer Wertscheine
ermittelt werden kann. Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann zusätzlich
oder alternativ über den Ultraschallsensor die Dicke der zusammen abgezogenen Wertscheine
ermittelt werden und hierüber wiederum ermittelt werden, ob ein Wertschein oder mehrere
Wertscheine abgezogen wurden.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Abzugselement angehalten,
wenn der erste Sensor das Vorhandensein mindestens eines Wertscheins ermittelt hat.
Somit wird der Wertschein dann nur noch mit Hilfe des Transportelements in Vereinzelungsrichtung
transportiert, so dass das Abziehen eines weiteren Wertscheins, und somit insbesondere
das Auftreten von Fahnen, vermieden wird, da das Abzugselement nicht mehr angetrieben
wird.
[0017] Es ist vorteilhaft, wenn, falls mit Hilfe der Sensoreinheit ermittelt wurde, dass
genau ein Wertschein abgezogen worden ist, das Transportelement weiter derart angetrieben
wird, dass der Wertschein weiter in Vereinzelungsrichtung in Richtung eines weiteren
Transportelements transportiert wird. Das Transportelement wird angehalten, wenn das
weitere Transportelement den Wertschein kontaktiert, so dass der Wertschein nur noch
durch das weitere Transportelement weiter in Vereinzelungsrichtung bewegt wird. Durch
das Anhalten des Transportelements hält dieses zusammen mit dem Gegenlaufelement weitere
Wertscheine zurück, so dass das Einlaufen weiterer Wertscheine in den Vereinzelungsspalt
hierdurch vermieden wird. Auf diese Weise werden Fahnen verhindert.
[0018] Das weitere Transportelement kann insbesondere zwei angetriebene Rollen umfassen,
wobei der Wertschein in einen zwischen den beiden Rollen ausgebildeten Spalt transportiert
wird. Die Rollen kontaktieren den in dem Spalt angeordneten Wertschein und transportieren
ihn weiter in Vereinzelungsrichtung. Mit Hilfe eines weiteren Sensors, insbesondere
einer Lichtschranke, kann das Erreichen des Spaltes von einer in Vereinzelungsrichtung
vorderen Kante des Wertscheins ermittelt werden, wobei das Transportelement sofort
angehalten wird, wenn die vordere Kante des Wertscheins den Spalt erreicht. Somit
wird das Abziehen weiterer Wertscheine vermieden und ein voreingestellter Abstand
zwischen nacheinander in Vereinzelungsrichtung transportierten Wertscheinen sichergestellt.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird, wenn mit Hilfe der Sensoreinheit
ermittelt wurde, dass mehrere Wertscheine gemeinsam als Mehrfachabzug abgezogen wurden,
das Transportelement angehalten. Somit wird vermieden, dass die Wertscheine des Mehrfachabzugs
weiter in Vereinzelungsrichtung transportiert werden. Das Gegenlaufelement wird derart
angetrieben, dass es zumindest den Wertschein des Mehrfachabzugs, den das Gegenlaufelement
kontaktiert, zurück in Richtung des Wertscheinstapels transportiert. Hierbei transportiert
das Gegenlaufelement diesen Wertschein entgegen der Vereinzelungsrichtung. Das Gegenlaufelement
wird hierzu insbesondere in die Vereinzelungsdrehrichtung angetrieben, so dass es
auf Grund der gegenüberliegenden Anordnung des Gegenlaufelements und des Transportelements
an unterschiedlichen Seiten des Transportpfades den Wertschein entgegen der Vereinzelungsrichtung
transportiert.
[0020] Das Gegenlaufelement wird hierzu solange angetrieben, bis die Sensoreinheit das Vorhandensein
nur noch genau eines Wertscheins in der Überwachungsposition detektiert, so dass alle
Wertscheine bis auf einen mit Hilfe des Gegenlaufelements wieder zurücktransportiert
werden und planmäßig nur noch ein Wertschein weiter in Vereinzelungsrichtung in Richtung
der weiteren Transportelemente transportiert werden kann. Hierzu wird, nachdem nur
noch genau ein Wertschein durch die Sensoreinheit detektiert wurde und alle anderen
Wertscheine zurücktransportiert wurden, das Transportelement wieder derart angetrieben,
dass es den verbleibenden Wertschein weiter in Vereinzelungsrichtung transportiert.
[0021] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Gegenlaufelement,
nachdem die Sensoreinheit detektiert hat, dass nur noch genau ein Wertschein vorhanden
ist, noch solange angetrieben, bis die in Vereinzelungsrichtung vordere Kante des
als letztes zurücktransportierten Wertscheins des Mehrfachabzugs innerhalb des Vereinzelungsspaltes
oder stromaufwärts des Vereinzelungsspaltes angeordnet ist.
[0022] Nachdem alle Wertscheine bis auf einen Wertschein des Mehrfachabzugs zurücktransportiert
wurden, erfolgt das Verfahren zum Transport des verbleibenden Wertscheins in Vereinzelungsrichtung
insbesondere derart, wie es zuvor bei dem Abzug nur genau eines Wertscheins beschrieben
wurde.
[0023] Der wieder zurücktransportierte Wertschein bzw. die wieder zurücktransportierten
Wertscheine werden anschließend entsprechend des zuvor beschriebenen Verfahrens wieder
abgezogen, und somit ebenfalls einzeln in Vereinzelungsrichtung transportiert.
[0024] Die Rollen des Transportelements und die Rollen des Gegenlaufelements sind in axialer
Richtung der Wellen, auf denen sie angeordnet sind, gesehen relativ zueinander versetzt
angeordnet. Wenn mit Hilfe der Sensoreinheit ermittelt wurde, dass mehrere Wertscheine
gemeinsam als Mehrfachabzug abgezogen wurden, kann der Abstand zwischen der Welle
des Transportelements und der Welle des Gegenlaufelements verkleinert werden. Somit
wird die Überlappung der Rollen des Transportelements und der Rollen des Gegenlaufelements
vergrößert, so dass eine größere Kraft auf die im Vereinzelungsspalt angeordneten
Wertscheine des Mehrfachabzugs ausgeübt, so dass die Kraft, mit der zumindest der
das Gegenlaufelement kontaktierende Wertschein wieder zurücktransportiert wird, erhöht
wird. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch tatsächlich nur ein Wertschein weiter
in Richtung der weiteren Transportelemente transportiert wird und alle anderen Wertscheine
des Mehrfachabzugs zurückgehalten werden. Unter dem Überlappen der Rollen des Transportelements
und der Rollen des Gegenlaufelements wird insbesondere verstanden, dass sich die Projektion
der Rollen des Transportelements in eine Ebene, deren Normalenvektor in axiale Richtung
der Welle des Transportelements und somit in axiale Richtung der Welle des Gegenlaufelements
gerichtet ist, und die Projektion der Rollen des Gegenlaufelements in diese Ebene
teilweise überlagern.
[0025] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden, wenn mit Hilfe des Sensors
ermittelt wurde, dass, trotz des entsprechenden Antreibens des Abzugselements und/oder
des Transportelements kein Wertschein in die Überwachungsposition transportiert wurde,
das Gegenlaufelement, das Transportelement und das Abzugselement jeweils die Richtung
angetrieben, in die sie jeweils einen Wertschein in Vereinzelungsrichtung transportieren
würden. Somit wird erreicht, dass auch, wenn der das Abzugselement kontaktierende
Wertschein mit anderen Wertscheinen des Wertscheinstapels zusammenhaftet, dieser durch
das gemeinsame Antreiben des Transportelements, des Abzugselements und des Gegenlaufelements
in Vereinzelungsrichtung durch die auf diese Weise große auf ihn ausgeübte Kraft in
Vereinzelungsrichtung abgezogen wird.
[0026] Bei der zuvor beschriebenen Anordnung des Gegenlaufelements, des Abzugselements und
des Transportelements an den verschiedenen Seiten des Transportpfades werden hierzu
insbesondere das Transportelement und das Abzugselement in die Vereinzelungsdrehrichtung
gedreht, wohingegen das Gegenlaufelement entgegen dieser Vereinzelungsdrehrichtung
gedreht wird.
[0027] Ferner ist es vorteilhaft, wenn, nachdem die Sensoreinheit detektiert hat, dass fälschlicherweise
kein Wertschein abgezogen wurde, das Gegenlaufelement und Abzugselement solange angetrieben
werden, bis die Sensoreinheit das Vorhandensein mindestens eines Wertscheins detektiert,
und wenn das Gegenlaufelement und das Abzugselement anschließend angehalten werden.
Hierbei kann die Ermittlung des Vorhandenseins mindestens eines Wertscheins durch
die Sensoreinheit kontinuierlich und/oder in voreingestellten Zeitabständen erfolgen.
[0028] Zusätzlich oder alternativ kann, wenn detektiert wurde, dass kein Wertschein abgezogen
wurde, der Abstand zwischen der Welle des Transportelements und der Welle des Gegenlaufelements
vergrößert werden, so dass die Überlappung der Rollen des Transportelements und der
Rollen des Gegenlaufelements verkleinert wird und die zum Abziehen eines Wertscheins
von dem Wertscheinstapel notwendige Kraft verringert wird.
[0029] Ferner wird mit Hilfe eines weiteren Sensors ermittelt, ob der Wertscheinstapel in
der Vereinzelungsposition angeordnet ist. In Abhängigkeit des Signals dieses Sensors
und/oder von von dem Sensor erzeugten Daten wird eine Transporteinheit zum Transport
eines Wertscheinstapels von einer Eingabe- und/oder Ausgabeeinheit zu der Vereinzelungsposition
angesteuert. Somit wird sichergestellt, dass der Wertscheinstapel auch tatsächlich
in der Vereinzelungsposition angeordnet ist, so dass entsprechend des zuvor beschriebenen
Verfahrens ein sicheres Abziehen und Vereinzeln der Wertscheine notwendig ist. Die
Transporteinheit umfasst insbesondere eine obere und eine untere Transporteinheit,
zwischen denen der Wertscheinstapel transportiert wird, wobei die obere und die untere
Transporteinheit hierbei auf den Wertscheinstapel drücken, so dass ein sicherer Transport
erreicht wird. Wenn der Stapel in der Vereinzelungsposition angeordnet ist, kann die
Kraft, mit der die obere Transporteinheit auf den Wertscheinstapel drückt, verringert
werden, so dass die Wertscheine leichter abgezogen werden können.
[0030] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
die die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in Zusammenhang mit den beigefügten
Figuren näher erläutert.
[0031] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Kopfmoduls der Vorrichtung nach Figur 1;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung einer Vereinzelungseinheit der Vorrichtung nach den
Figuren 1 und 2; und
- Figur 4
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Vereinzeln von Wertscheinen eines Wertscheinstapels
mit Hilfe der Vereinzelungseinheit nach Figur 3.
[0032] In Figur 1 ist eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 10 zur Handhabung
von Wertscheinen dargestellt. Bei der Vorrichtung 10 handelt es sich insbesondere
um eine automatische Tresorkasse, ein automatisches Kassensystem und/oder einen Geldautomaten,
wie einen Einzahlautomaten zum Einzahlen von Banknoten und Schecks.
[0033] Die Vorrichtung 10 umfasst ein Kopfmodul 12 und einen Tresor 14. Der Aufbau des Kopfmoduls
12 ist im Zusammenhang mit Figur 2 näher beschrieben. In dem Tresor 14 sind vier Wertscheinkassetten
16a bis 16d angeordnet, in denen die Wertscheine aufgenommen werden können. Hierbei
ist insbesondere eine der Wertscheinkassetten 16a bis 16d zur Aufnahme von Schecks
und die anderen drei Wertscheinkassetten 16a bis 16d zur Aufnahme von Banknoten vorgesehen.
Die Aufnahme von den Banknoten erfolgt insbesondere sortenrein, d.h. dass in einer
Wertscheinkassette 16a bis 16d immer nur Banknoten einer Denomination aufgenommen
sind. Alternativ kann auch eine Mischspeicherung erfolgen, d.h. dass in einer Wertscheinkassette
16a bis 16d Wertscheine unterschiedlicher Denominationen gemischt aufgenommen werden.
Bei einer alternativen Ausführungsform können in dem Tresor 14 auch mehr als vier
oder weniger als vier, insbesondre zwei, Wertscheinkassetten 16a bis 16d vorgesehen
sein. Insbesondere kann eine sogenannte Reject-Kassette vorgesehen sein, in der Wertscheine
aufgenommen werden, die fälschungsverdächtig sind und/oder Beschädigungen aufweisen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind zwei Wertscheinkassetten 16a bis 16d, nämlich
eine zur Aufnahme von Schecks und eine zur Aufnahme von Banknoten, vorgesehen.
[0034] Die Wertscheine können hierbei in den Wertscheinkassetten 16a bis 16d sowohl in gestapelter
Form in einem Aufnahmebereich aufgenommen sein, als auch zwischen zwei Folienbändern
aufgewickelt auf einem Rollenspeicher gespeichert werden. Es können auch unterschiedliche
Wertscheinkassettenarten innerhalb des Tresors 14 verwendet werden.
[0035] Die Vorrichtung 10 kann ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als reine Einzahlungsvorrichtung
ausgebildet sein, in der lediglich Wertscheine aufgenommen werden können. Alternativ
kann sie auch als eine Recyclingvorrichtung ausgebildet sein, in die sowohl Wertscheine
eingegeben als auch wieder Wertscheine ausgegeben werden können.
[0036] Der Tresor 14 weist einen Übergabeschlitz 18 auf, durch den die Wertscheine von dem
Kopfmodul 12 dem Tresor 14 zugeführt werden. Von dem Übergabeschlitz 18 werden die
Wertscheine über eine mit dem Bezugszeichen 21 bezeichnete Transporteinheit zu den
Wertscheinkassetten 16a bis 16d transportiert.
[0037] In Figur 2 ist eine schematische Darstellung des Kopfmoduls 12 nach Figur 1 gezeigt.
Das Kopfmodul 12 weist eine Ein- und Ausgabeeinheit 20 auf, über die die Wertscheine
in Form eines Wertscheinstapels eingegeben werden können. Ferner können über diese
Ein- und Ausgabeeinheit 20 auch wieder einzelne Wertscheine und/oder Wertscheinstapel
an die Bedienperson der Vorrichtung 10 ausgegeben werden. Die Ein- und Ausgabeeinheit
20 weist insbesondere einen sogenannten Shutter 22 auf, über den eine Öffnung zum
Zuführen und Ausgeben der Wertscheine geöffnet und geschlossen werden kann.
[0038] Ein über die Ein- und Ausgabeeinheit 20 eingegebener Wertscheinstapel wird mit Hilfe
einer Transporteinheit 24 zu einer ersten Ausrichteinheit 100 transportiert. Mit Hilfe
der ersten Ausrichteinheit 100 werden die Wertscheine des Wertscheinstapels in einer
voreingestellten Ausrichtung ausgerichtet oder zumindest wird die Ausrichtung eines
Teils der Wertscheine des Wertscheinstapels derart verändert, dass diese der voreingestellten
Ausrichtung angenähert wird. Der ausgerichtete Wertscheinstapel wird mit Hilfe einer
Transporteinheit 26 einer Vereinzelungseinheit 200 zugeführt, die die Wertscheine
des Wertscheinstapels vereinzelt und die vereinzelten Wertscheine einer ersten Sensoreinheit
300 zuführt.
[0039] Die erste Sensoreinheit 300 umfasst eine Bilderfassungseinheit, mit deren Hilfe von
jedem zugeführten Wertschein mindestens ein Bild mit einer Abbildung dieses Wertscheins
aufgenommen wird. Eine Steuereinheit 28 der Vorrichtung 10 ermittelt in Abhängigkeit
der Abbildung des Wertscheins in dem Bild mindestens ein Merkmal des Wertscheins und
klassifiziert den Wertschein in Abhängigkeit dieses Merkmals in Schecks, Banknoten
einer voreingestellten Währung und andere blattförmige Medien. Bei den anderen blattförmigen
Medien kann es sich beispielsweise um Wertscheine einer anderen als der voreingestellten
Währung handeln und/oder um sonstige blattförmige Medien, die von der Bedienperson
der Vorrichtung fälschlicherweise eingegeben wurden. Beispielsweise kann es sich hierbei
um Visitenkarten oder Kontoauszüge handeln. Die voreingestellte Währung ist insbesondere
diejenige Währung, die mit Hilfe der Vorrichtung 10 gehandhabt, insbesondere in den
Wertscheinkassetten 16a bis 16d aufgenommen, werden soll.
[0040] Diejenigen Wertscheine, die weder als Schecks noch als Banknoten der voreingestellten
Währung klassifiziert wurden, werden über eine Weiche 400 in einen zweiten Zwischenspeicher
500 zur Zwischenspeicherung von blattförmigen Medien transportiert und in diesem vorzugsweise
als zweiter Wertscheinstapel zwischengespeichert. Die Schecks und die Banknoten der
voreingestellten Währung dahingegen werden über die Weiche 400 einer zweiten Ausrichteinheit
600 zugeführt. Mit Hilfe dieser zweiten Ausrichteinheit 600 werden die Schecks in
einer ersten voreingestellten Soll-Ausrichtung ausgerichtet und die Banknoten in einer
von der ersten Soll-Ausrichtung abweichenden zweiten Soll-Ausrichtung ausgerichtet.
Insbesondere sind mehrere verschiedene Soll-Ausrichtungen für Banknoten unterschiedlicher
Denominationen voreingestellt und die zweite Ausrichteinheit 600 richtet die Wertscheine
nicht nur in Abhängigkeit davon, ob es sich um Schecks oder Banknoten handelt in unterschiedlichen
voreingestellten Soll-Ausrichtungen aus, sondern auch noch zusätzlich in Abhängigkeit
der Denomination der Banknoten.
[0041] Die ausgerichteten Wertscheine werden dann einer zweiten Sensoreinheit 29 zugeführt,
mit deren Hilfe die Echtheit der Banknoten ermittelt wird und mit deren Hilfe magnetische
Informationen der Schecks ausgelesen werden. Die Sensoreinheit 29 umfasst eine Banknotensensoreinheit
29a, mit deren Hilfe die Echtheit der Banknoten überprüft wird und eine Schecksensoreinheit
29b, mit deren Hilfe die Echtheit der Schecks überprüft wird und auf die Schecks aufgedruckte
Informationen ausgelesen werden. Die erste Sensoreinheit 300 und die zweite Sensoreinheit
29 bilden zusammen mit der Steuereinheit 28 insbesondere ein Echtgeld- und Scheckerkennungsmodul.
Bei der Ermittlung der Echtheit des Banknoten und/oder Schecks werden vorzugsweise
auch mit Hilfe der Sensoreinheit 300 ermittelte Informationen berücksichtigt.
[0042] Anschließend werden die Wertscheine mit Hilfe weiterer Transportelemente, von denen
eines beispielhaft mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet ist, in Richtung einer zweiten
Weiche 700 transportiert. Über die zweite Weiche 700 werden alle Wertscheine des zuvor
eingegebenen Wertscheinstapels, die als Schecks oder Banknoten der voreingestellten
Währung klassifiziert wurden, zunächst einem ersten Zwischenspeicher 32 zugeführt
und in diesem zwischengespeichert. Der Zwischenspeicher 32 ist insbesondere in Form
eines Rollenspeichers ausgebildet, bei dem die aufzunehmenden Wertscheine zwischen
zwei Folienbändern aufgewickelt aufgenommen sind. Nachdem alle Wertscheine des eingegebenen
Wertscheinstapels in dem ersten Zwischenspeicher 32 oder dem zweiten Zwischenspeicher
500 aufgenommen sind, wird über eine Anzeigeeinheit 34 mindestens eine Information
über die in dem ersten Zwischenspeicher 32 und/oder die in dem zweiten Zwischenspeicher
500 aufgenommenen Wertscheine an die Bedienperson ausgegeben. Diese Information umfasst
insbesondere Informationen über die Anzahl der eingegebenen Wertscheine und/oder den
Wert der Summe der Denominationen der eingegebenen Wertscheine, die in dem ersten
Zwischenspeicher 32 aufgenommen sind. Ferner wird die Bedienperson insbesondere aufgefordert,
über eine Eingabeeinheit 36 eine Bestätigungsinformation einzugeben.
[0043] Wenn in einem voreingestellten Zeitintervall nach der Aufforderung von der Bedienperson
keine Eingabe der Bestätigungsinformation über die Eingabeeinheit 36 erfolgt und/oder
wenn die Bedienperson eine ablehnende Eingabe tätigt, so werden die in dem ersten
Zwischenspeicher 32 aufgenommenen Wertscheine aus diesem transportiert und einer Stapeleinheit
40 zugeführt, mit deren Hilfe ein erster Wertscheinstapel aus allen in dem ersten
Zwischenspeicher 32 aufgenommenen Wertscheine gebildet wird. Ferner wird der in dem
zweiten Zwischenspeicher 500 aufgenommene zweite Wertscheinstapel dem zweiten Zwischenspeicher
500 entnommen. Sowohl der erste Wertscheinstapel als auch der zweite Wertscheinstapel
werden einer Stapelzusammenführungseinheit 802 zugeführt, mit deren Hilfe aus dem
ersten und dem zweiten Wertscheinstapel ein einziger zusammengefügter Wertscheinstapel
gebildet wird. Dieser zusammengefügte Wertscheinstapel wird anschließend über die
Ein- und Ausgabeeinheit 20 wieder an die Bedienperson ausgegeben.
[0044] Erfolgt dahingegen durch die Bedienperson die Eingabe der Bestätigungsinformation
in dem voreingestellten Zeitintervall nach der entsprechenden Aufforderung, so wird
der zweite Wertscheinstapel dem zweiten Zwischenspeicher 500 entnommen und über die
Ein- und Ausgabeeinheit 20 an eine Bedienperson ausgegeben.
[0045] Die in dem ersten Zwischenspeicher 32 zwischengespeicherten Wertscheine dahingegen
werden entlang eines Transportpfades 38 dem Tresor 14 zugeführt und in den Wertscheinkassetten
16a bis 16d aufgenommen. Die in dem ersten Zwischenspeicher 32 zwischengespeicherten
Schecks werden, bevor sie in den Tresor 40 transportiert werden, durch das Aufdrucken
eines Entwertungsdruckbildes in einem vorbestimmten Druckbereich des Schecks entwertet.
Hierzu ist zwischen der zweiten Weiche 700 und dem Transportpfad 38 eine Druckeinheit
900 zum Bedrucken der Schecks vorgesehen. Über die Weiche 700 werden die Schecks hierbei
derart der Druckeinheit 900 zugeführt, dass der Druckbereich, auf den die Entwertungsinformation
aufgedruckt werden soll, dem Druckkopf der Druckeinheit 900 zugewandt ist, so dass
der Druckkopf diesen Druckbereich mit dem Entwertungsdruckbild bedrucken kann.
[0046] Durch das zuvor beschriebene Kopfmodul 12 wird erreicht, dass in einer Vorrichtung
10 zusammen Schecks und Banknoten gehandhabt werden können und diese beliebig gemischt
in einem Stapel der Vorrichtung 10 zugeführt werden können. Hierdurch wird ein besonders
hoher Bedienkomfort für eine Bedienperson der Vorrichtung 10 erreicht, da diese keine
manuelle Vorsortierung der Wertscheine in Schecks und Banknoten vornehmen muss und
auch nicht, wie bei bekannten Vorrichtungen, voreinstellen muss, welche Art von Wertscheinen
zugeführt wird.
[0047] In Figur 3 ist eine schematische Darstellung der Vereinzelungseinheit 200 gezeigt.
Die Transporteinheit 26 umfasst ein unteres Transportmodul 202 und ein oberes Transportmodul
204. Der über die Eingabe- und Ausgabeeinheit 20 eingegebene Wertscheinstapel wird,
nach dem Ausrichten in der ersten Ausrichtstation 100 über die Transporteinheit 26
in eine Transportrichtung transportiert, die in Figur 3 durch den Pfeil P1 angedeutet
ist. Hierbei liegt der Wertscheinstapel auf dem unteren Transportmodul 202 auf und
das obere Transportmodul 204 drückt von der der aufliegenden Seite des Wertscheinstapels
gegenüberliegenden Seiten gegen den Wertscheinstapel, so dass der Wertscheinstapel
sicher durch das Zusammenspiel des unteren und oberen Transportmoduls 202, 204 in
Transportrichtung P1 transportiert wird. Das obere Transportmodul 204 und das untere
Transportmodul 202 umfassen mehrere Rollen und/oder Riemen, die den Wertscheinstapel
kontaktieren und über den Kontakt in Transportrichtung P1 transportieren.
[0048] Die Transporteinheit 26 transportiert den Wertscheinstapel solange in Transportrichtung
P1, bis dieser in einer Vereinzelungsposition angeordnet ist, in der ein Abzugselement
206 den auf der unteren Transporteinheit 206 aufliegenden Wertschein des Wertscheinstapels
kontaktiert. Das Abzugselement 206 umfasst eine mit Hilfe einer Antriebseinheit antreibbare
Welle 208, auf der mehrere Rollen drehfest angeordnet sind, wobei in Figur 3 nur eine
dieser Rollen dargestellt ist, die mit dem Bezugszeichen 210 bezeichnet ist. Die Rolle
210 weist an ihrer Umlauffläche eine Zahnung 213 auf, so dass eine größere Kraft von
der Rolle 210 an den sie kontaktierenden Wertscheinstapel übertragen werden kann.
[0049] Ferner hat die Vereinzelungseinheit 200 eine erste Lichtschranke 212, von der in
Figur 3 lediglich eine Sendediode 214 und eine Empfangsdiode 216 dargestellt sind.
Mit Hilfe dieser ersten Lichtschranke 212 kann ermittelt werden, ob ein Wertscheinstapel
in der Vereinzelungsposition angeordnet ist.
[0050] Zum Abziehen und Vereinzeln eines Wertscheins des Wertscheinstapels wird das Abzugselement
206 derart angetrieben, dass es den Wertschein des Wertscheinstapels, den es kontaktiert,
in einer Vereinzelungsrichtung P2 transportiert. Hierzu wird das Abzugselement 206
über eine nicht dargestellte Antriebseinheit in eine Vereinzelungsdrehrichtung P3
angetrieben.
[0051] Der Transportpfad, entlang dessen die Wertscheine innerhalb der Vereinzelungseinheit
200 transportiert werden, ist durch die Strichlinie 218 angedeutet.
[0052] Stromabwärts des Abzugselements 206 sind ein Transportelement 220 und ein Gegenlaufelement
222 angeordnet, wobei zwischen diesen beiden Elementen ein Vereinzelungsspalt 224
ausgebildet ist, durch den die zu vereinzelnden Wertscheine hindurchtransportiert
werden. Das Transportelement 220 umfasst eine über eine Antriebseinheit antreibbare
Welle 226 und mehrere drehfest mit dieser verbundene Rollen 228. Ebenso umfasst auch
das Gegenlaufelement 222 eine antreibbare Welle 230 und mehrere drehfest mit dieser
verbundene Rollen 232.
[0053] Das Antreiben des Abzugselements 206, des Transportelements 220 und des Gegenlaufelements
222 erfolgt insbesondere über eine gemeinsame zentrale Antriebseinheit. Ebenso werden
weitere im Folgenden noch beschriebene Transportelemente vorzugsweise ebenfalls mit
Hilfe dieser zentrale Antriebseinheit angetrieben. Bei einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung können auch verschiedene Antriebseinheiten zum Antreiben der unterschiedlichen
Elemente 206, 220, 222 vorgesehen sein. Diese Antriebseinheiten bzw. die zentrale
Antriebseinheit umfasst insbesondere einen Elektromotor.
[0054] Die Rollen 228 des Transportelements 220 und die Rollen 232 des Gegenlaufelements
222 sind in axialer Richtung der Wellen 226, 230 gesehen zueinander versetzt angeordnet.
Die Wellen 226, 230 können relativ zueinander verschoben und/oder verschwenkt werden,
so dass der Abstand zwischen den Wellen 226, 230 verändert werden kann. Somit kann
die Überlappung der Rollen 228, 232 eingestellt werden, wodurch auch die Kraft, die
auf einen in dem Vereinzelungsspalt 224 angeordneten Wertschein ausgeübt wird, verändert
werden kann.
[0055] Ferner sind mehrere Führungselemente 234, 236 vorgesehen, durch die die Wertscheine
beim Transport entlang des Transportpfades 218 geführt werden und durch die der Transportpfad
218 zumindest bereichsweise begrenzt ist.
[0056] Stromabwärts des Vereinzelungsspaltes 224 ist eine Sensoreinheit 240 angeordnet,
die eine zweite Lichtschranke 242 und einen Ultraschallsensor 244 umfasst. Mit Hilfe
der zweiten Lichtschranke 242, die wiederum nur vereinfacht in Form der Sendediode
246 und der Empfangsdiode 248 dargestellt ist, kann ermittelt werden, ob mindestens
ein Wertschein durch den Vereinzelungsspalt 224 hindurchtransportiert wurde. Mit Hilfe
des Ultraschallsensors 244 kann dann ermittelt werden, ob lediglich genau ein Wertschein
durch den Vereinzelungsspalt hindurchtransportiert wurde, oder ob mehrere sich zumindest
teilweise überlappende Wertscheine, ein sogenannter Mehrfachabzug, durch den Vereinzelungsspalt
224 transportiert wurde.
[0057] Die Ermittlung ob ein Wertschein oder mehrere Wertscheine abgezogen wurden, erfolgt
insbesondere durch Detektion von zwischen den Wertscheinen eines eventuellen Mehrfachabzugs
eingeschlossener Luft mit Hilfe des Ultraschallsensors. Alternativ oder zusätzlich
kann auch die Dicke des Mehrfachabzugs mit Hilfe des Ultraschallsensors 244 ermittelt
werden.
[0058] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann auch nur der Ultraschallsensor
244 und keine Lichtschranke 242 vorgesehen sein. Bei dieser Ausführungsform erfolgt
sowohl die Ermittlung, ob überhaupt ein Wertschein abgezogen wurde, als auch, ob bei
Vorliegen eines Wertscheinabzugs ein Wertschein oder mehrere Wertscheine abgezogen
wurden, durch den Ultraschallsensor 244. Es kann alternativ auch ein anderer Sensor
als ein Ultraschallsensor 244 zur Ermittlung der Anzahl der abgezogenen Wertscheine
verwendet werden.
[0059] Stromabwärts der Sensoreinheit 240 ist ein weiteres Transportelement 247 angeordnet,
das mehrere Rollenpaare umfasst, von denen in Figur 3 lediglich eins dargestellt ist,
welches mit dem Bezugszeichen 249 bezeichnet ist. Das Rollenpaar 249 umfasst zwei
Rollen 250, 252, zwischen denen ein Spalt 254 ausgebildet ist, durch den ein entlang
des Transportpfades 218 in Vereinzelungsrichtung P2 transportierter Wertschein hindurchtransportiert
wird.
[0060] Mindestens eine der beiden Rollen 250, 252 des Rollenpaares 249 ist antreibbar, so
dass beim Antreiben dieser mindestens einen antreibbaren Rolle 250, 252 ein in dem
Spalt 254 angeordneter Wertschein in Vereinzelungsrichtung P2 transportiert werden
kann.
[0061] Mit Hilfe einer dritten Lichtschranke 256, die wiederum vereinfacht durch die Sendediode
258 und die Empfangsdiode 260 dargestellt ist, kann ermittelt werden, ob in dem Spalt
254 mindestens ein Wertschein angeordnet ist. Das Sensorsignal der dritten Lichtschranke
256 wird insbesondere für die Ansteuerung des weiteren Transportelements 247, des
Transportelements 220 und des Abzugselements 212 verwendet.
[0062] In Figur 4 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Vereinzeln der Wertscheine
eines Wertscheinstapels dargestellt. Das Verfahren wird im Schritt S10 gestartet.
Anschließend wird der Wertscheinstapel mit Hilfe der Transporteinheit 26 im Schritt
S12 in die Vereinzelungsposition transportiert. Nachdem die erste Lichtschranke 212
das Vorhandensein des Wertscheinstapels in der Vereinzelungsposition detektiert hat,
wird im Schritt S14 das Abzugselement 206 derart angetrieben, dass es den Wertschein,
den es kontaktiert, in Vereinzelungsrichtung P2 transportiert. Hierzu wird das Abzugselement
206 in die Vereinzelungsdrehrichtung P3 gedreht.
[0063] Nachdem der mindestens eine mit Hilfe des Abzugselements vom Wertscheinstapel abgezogene
Wertschein in den Vereinzelungsspalt 224 transportiert wurde, wird im Schritt S16
das Transportelement 220 derart angetrieben, dass es den Wertschein, den es kontaktiert,
ebenfalls in Vereinzelungsrichtung P2 transportiert. Hierzu wird auch das Transportelement
220 in die Vereinzelungsdrehrichtung P3 gedreht. Mit Hilfe der zweiten Lichtschranke
242 wird das Vorhandensein mindestens eines Wertscheins kurz nach dem Vereinzelungsspalt
224 überwacht. Sollte trotz des Antreibens des Abzugselements 206 und/oder des Transportelements
220 nach einem voreingestellten Zeitintervall durch die zweite Lichtschranke 242 kein
Wertschein detektiert werden, wird hieraus im Schritt S18 geschlossen, dass ein sogenannten
Fehlabzug vorliegt. Bei einem Fehlabzug wird kein Wertschein abgezogen, obwohl dies
beabsichtigt war.
[0064] Im Falle eines solchen Fehlabzugs wird im Schritt S20 das Gegenlaufelement derart
angetrieben, dass es einen Wertschein, wenn es einen kontaktiert, ebenfalls in Vereinzelungsrichtung
P2 transportiert. Hierzu wird das Gegenlaufelement 222 entgegen der Vereinzelungsdrehrichtung
P3 angetrieben. Das Transportelement und das Abzugselement 206 werden ebenfalls weiter
in die Vereinzelungsdrehrichtung angetrieben, so dass auch diese einen sie kontaktierenden
Wertschein in die Vereinzelungsrichtung P2 transportieren.
[0065] Mit Hilfe der zweiten Lichtschranke 242 wird weiterhin das Vorhandensein eines Wertscheins
in seinem Erfassungsbereich detektiert. Hierbei kann die Detektion kontinuierlich
oder in voreingestellten Zeitabständen erfolgen. Sollte die zweite Lichtschranke 242
im Schritt S22 das Vorhandensein mindestens eines Wertscheins in seinem Erfassungsbereich
ermitteln, wird das Verfahren im Schritt S24 fortgesetzt und das Abzugselement 206
wird angehalten, so dass es keinen weiteren Wertschein des Wertscheinstapels abzieht.
[0066] Sollte dahingegen Schritt S22 nach wie vor kein Vorhandensein eines Wertscheins in
dem Erfassungsbereich der zweiten Lichtschranke 242 ermittelt werden, so werden das
Gegenlaufelement 222, das Transportelement 220 und das Abzugselement 206 weiterhin
derart angetrieben, dass sie einen ihn kontaktierenden Wertschein in Vereinzelungsrichtung
P2 transportieren würden. Dies wird solange fortgesetzt, bis mindestens ein Wertschein
von dem Wertscheinstapel abgezogen wurde. Alternativ kann auch ein Zeitraum voreingestellt
sein, nach dessen Ablauf das Verfahren abgebrochen wird und eine Fehlermeldung ausgegeben
wird.
[0067] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann im Schritt S20 zusätzlich
auch noch der Abstand der Wellen 226 und 230 zueinander vergrößert werden, so dass
es für einen Wertschein des Wertscheinstapels einfacher wird, in den Vereinzelungsspalt
einzulaufen, da die ausgeübten Rückhaltekräfte verringert werden.
[0068] Wurde im Schritt S18 dagegen bereits detektiert, dass mindestens ein Wertschein im
Erfassungsbereich der zweiten Lichtschranke 242 angeordnet ist, so wird zu dem Schritt
S24 verzweigt und das Abzugselement 206 angehalten. Anschließend wird im Schritt S26
mit Hilfe des Ultraschallsensors 244 ermittelt, ob genau ein Wertschein abgezogen
wurde oder ob mehrere einander überlappende Wertscheine in Form eines Mehrfachabzugs
abgezogen wurden. Sollte im Schritt S26 ermittelt worden sein, dass ein Mehrfachabzug
vorliegt, so wird im Schritt S28 das Transportelement 220 angehalten und im Schritt
S30 das Gegenlaufelement 222 derart angetrieben, dass es zumindest den Wertschein
des Mehrfachabzugs, den es kontaktiert, entgegen der Vereinzelungsrichtung P2 transportiert.
Hierzu wird das Gegenlaufelement 222 in Vereinzelungsrichtung P3 gedreht. Das Anhalten
des Transportelements 220 und das Antreiben des Gegenlaufelements 222 können vorzugsweise
auch in einem gemeinsamen Schritt zeitgleich erfolgen.
[0069] Im Schritt S32 wird mit Hilfe des Ultraschallsensors 244 kontinuierlich oder in voreingestellten
Zeitabständen ermittelt, ob in dem Erfassungsbereich des Ultraschallsensors 244 nach
wie vor mehr als ein Wertschein oder genau ein Wertschein angeordnet ist. Das Gegenlaufelement
222 wird solange entgegen der Vereinzelungsdrehrichtung P3 angetrieben, bis der Ultraschallsensor
244 nur das Vorhandensein genau eines Wertscheins in seinem Erfassungsbereich detektiert,
und bis derjenige Wertschein, der durch das Gegenlaufelement 222 als letztes zurücktransportiert
wurde mit seiner in Vereinzelungsrichtung P3 gesehen vorderen Kante im Vereinzelungsspalt
224 oder stromaufwärts des Vereinzelungsspaltes 224 angeordnet ist. Anschließend wird
im Schritt S33 das Gegenlaufelement 222 angehalten und das Transportelement 220 wird
im Schritt S34 wieder derart angetrieben, dass es den verbleibenden Wertschein des
Mehrfachabzugs weiter in Vereinzelungsrichtung P2 transportiert. Hierzu wird das Transportelement
220 wieder in Vereinzelungsdrehrichtung P3 angetrieben.
[0070] Sollte bereits im Schritt S26 ermittelt worden sein, dass planmäßig nur ein Wertschein
abgezogen wurde, so wird direkt mit dem Schritt S34 fortgefahren und das Transportelement
220 wird weiter in Vereinzelungsdrehrichtung P3 angetrieben. Nachdem im Schritt S36
das Vorhandensein des abgezogenen Wertscheins in dem Erfassungsbereich der dritten
Lichtschranke 256 und somit in dem Spalt 254 des weiteren Transportelements 247 detektiert
wurde, wird im Schritt S38 das Transportelement 220 angehalten und das weitere Transportelement
wird derart angetrieben, dass es den im Spalt 254 angeordneten Wertschein weiter in
Vereinzelungsrichtung P2 transportiert. Durch das sofortige Anhalten des Transportelements
220 wird erreicht, dass durch das Transportelement 220 im Zusammenwirken mit dem ebenfalls
stehenden Gegenlaufelement 222 die Wertscheine des in der Vereinzelungsposition angeordneten
Wertscheinstapels zurückgehalten werden, so dass das Nachrutschen eines weiteren Wertscheins
vermieden wird. Somit wird sichergestellt, dass zwischen zwei nacheinander entlang
des Transportpfades 218 transportierter Wertscheine ein voreingestellter Mindestabstand
eingehalten ist und somit die Wertscheine bei der weiteren Handhabung in der Vorrichtung
10 zuverlässig gehandhabt werden können. Somit wird das Auftreten sogenannter Fahnen
verhindert.
[0071] Während des Rücktransports von Wertscheinen des Mehrfachabzugs kann der Abstand zwischen
den Wellen 226, 230 verringert werden, so dass sich die Rollen 228, 232 mehr überlappen
und somit eine größere Kraft auf die in dem Vereinzelungsspalt 224 angeordneten Wertscheine
des Wertscheinstapels ausgeübt wird, wodurch die auf den durch das Gegenlaufelement
222 kontaktierten Wertschein ausgeübte Rückführkraft ebenfalls erhöht wird.
[0072] Anschließend wird im Schritt S40 mit Hilfe der ersten Lichtschranke 212 ermittelt,
ob noch mindestens ein Wertschein in der Vereinzelungsposition angeordnet ist. Sollte
dies der Fall sein, so wird das Verfahren mit dem Schritt S14 fortgesetzt. Sollte
dahingegen im Schritt S40 ermittelt werden, dass bereits alle Wertscheine des Wertscheinstapels
einzeln entlang des Transportpfades 218 in Vereinzelungsrichtung P2 abtransportiert
wurden, wird das Verfahren im Schritt S42 beendet.
Bezugszeichenliste
[0073]
- 10
- Vorrichtung
- 12
- Kopfmodul
- 14
- Tresor
- 16a bis 16d
- Wertscheinkassette
- 18
- Übergabespalt
- 20
- Ein- und Ausgabeeinheit
- 21
- Transporteinheit
- 22
- Shutter
- 24, 26
- Transporteinheit
- 28
- Steuereinheit
- 29, 29a, 29b
- Sensoreinheit
- 30
- Transportelement
- 32
- Zwischenspeicher
- 34
- Anzeigeeinheit
- 36
- Eingabeeinheit
- 38
- Transportpfad
- 40
- Stapeleinheit
- 100
- Ausrichteinheit
- 200
- Vereinzelungseinheit
- 202, 204
- Transportmodul
- 206
- Abzugselement
- 208, 226, 230
- Welle
- 210, 228, 232, 250, 252
- Rolle
- 212, 242, 256
- Lichtschranke
- 213
- Zahnung
- 214, 216, 246, 248, 258, 260
- Diode
- 218
- Transportpfad
- 220
- Transportelement
- 222
- Gegenlaufelement
- 224
- Vereinzelungsspalt
- 240
- Sensoreinheit
- 244
- Ultraschallsensor
- 247
- weiteres Transportelement
- 249
- Rollenpaar
- 254
- Spalt
- 300
- Sensoreinheit
- 400
- Weiche
- 500
- Zwischenspeicher
- 600
- Ausrichteinheit
- 700
- Weiche
- 802
- Stapelzusammenführungseinheit
- 900
- Druckeinheit
- P1
- Transportrichtung
- P2
- Vereinzelungsrichtung
- P3
- Vereinzelungsdrehrichtung
- S10 bis S42
- Verfahrensschritte
1. Verfahren zum Vereinzeln eines Wertscheinstapels,
bei dem der Wertscheinstapel in einer Vereinzelungsposition angeordnet wird,
bei dem ein Abzugselement (206) derart angetrieben wird, dass es zumindest einen das
Abzugselement (206) kontaktierenden Wertschein des Wertscheinstapels in eine Vereinzelungsrichtung
(P2) in Richtung eines zwischen einem Transportelement (220) und einem Gegenlaufelement
(222) ausgebildeten Vereinzelungsspalts (224) transportiert,
bei dem, wenn der Wertschein den Vereinzelungsspalt (224) erreicht, das Transportelement
(220) derart angetrieben wird, dass es den Wertschein weiter in die Vereinzelungsrichtung
(P2) transportiert,
bei dem mit Hilfe einer stromabwärts des Vereinzelungsspalts (224) an einer Überwachungsposition
angeordneten Sensoreinheit (240) die Anzahl der abgezogenen und durch den Vereinzelungsspalt
(224) hindurchtransportierten Wertscheine ermittelt wird,
bei dem das Abzugselement (206), das Transportelement (220) und/oder das Gegenlaufelement
(22) in Abhängigkeit der ermittelten Anzahl angesteuert werden, und
bei dem, wenn mit Hilfe der Sensoreinheit (240) ermittelt wurde, dass mehrere Wertscheine
gemeinsam als Mehrfachabzug abgezogen wurden, das Gegenlaufelement (222) derart angetrieben
wird, dass es zumindest den Wertschein des Mehrfachabzugs, den das Gegenlaufelement
(222) kontaktiert, zurück in Richtung des Wertscheinstapels transportiert,
bei dem das Gegenlaufelement (222) mindestens so lange angetrieben wird, bis die Sensoreinheit
(240) das Vorhandensein nur noch genau eines Wertscheins detektiert, und dass anschließend
das Transportelement (220) wieder derart angetrieben wird, dass es den verbleibenden
Wertschein weiter in Vereinzelungsrichtung (P2) transportiert, dadurch gekennzeichnet,
dass mit Hilfe eines weiteren Sensors (212) ermittelt wird, ob der Wertscheinstapel in
einer Vereinzelungsposition angeordnet ist, und
dass in Abhängigkeit des Signals dieses Sensors (212) eine Transporteinheit (26) zum Transport
eines Wertscheinstapels von einer Ein- und/oder Ausgabeeinheit zu einer Vereinzelungsposition
angesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenlaufelement (222) zumindest so lange nicht angetrieben wird, bis die in
Vereinzelungsrichtung (P2) vordere Kante des abgezogenen Wertscheins die Überwachungsposition
erreicht hat.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wertscheine während der Ausführung der Schritte des Verfahrens entlang eines
Transportpfades (218) transportiert werden, dass das Abzugselement (206) und das Transportelement
(220) an einer ersten Seite des Transportpfades (218) angeordnet sind und zum Transport
der Wertscheine in Vereinzelungsrichtung (P2) in eine Vereinzelungsdrehrichtung (P3)
gedreht werden, und dass das Gegenlaufelement (222) an einer der ersten Seite gegenüberliegenden
zweiten Seite angeordnet ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abzugselement (206), das Transportelement (220) und/oder das Gegenlaufelement
(222) jeweils eine antreibbare Welle (208, 226, 230) und mehrere drehfest auf dieser
Welle (208, 226, 230) angeordnete Rollen (210, 228, 232) umfassen, wobei die Rollen
(210, 228, 232) die Wertscheine kontaktieren und die kontaktierten Wertscheine transportieren,
wenn die jeweilige Welle (208, 226, 230) angetrieben wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sensoreinheit (240) verwendet wird, die einen ersten Sensor (242), insbesondere
eine Lichtschranke, und einen stromabwärts des ersten Sensors (242) angeordneten zweiten
Sensor (244), insbesondere einen Ultraschallsensor, umfasst, dass mit Hilfe des ersten
Sensors (242) ermittelt wird, ob überhaupt ein oder mehrere Wertscheine abgezogen
wurden, und dass mit Hilfe des zweiten Sensors (244) ermittelt wird, ob ein Wertschein
oder mehr als ein Wertschein abgezogen wurde.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abzugselement (206) angehalten wird, wenn der erste Sensor (242) das Vorhandensein
mindestens eines Wertscheins in seinem Erfassungsbereich ermittelt hat.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn mit Hilfe der Sensoreinheit (240) ermittelt wurde, dass genau ein Wertschein
abgezogen worden ist, das Transportelement (220) angetrieben wird, so dass das Transportelement
(220) diesen Wertschein in Vereinzelungsrichtung (P2) in Richtung eines weiteren Transportelementes
(247) transportiert, und dass das Transportelement (220) angehalten wird, wenn das
weitere Transportelement (247) den Wertschein kontaktiert.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Transportelement (247) mindestens zwei angetriebene Rollen (250, 252)
umfasst, dass der Wertschein in einen zwischen den beiden angetriebenen Rollen (250,
252) ausgebildeten Spalt (254) transportiert wird, dass die beiden angetriebenen Rollen
(250, 252) den im Spalt (254) angeordneten Wertschein kontaktieren und in Vereinzelungsrichtung
(P2) transportieren, dass mit Hilfe eines weiteren Sensors (256), insbesondere einer
Lichtschranke, das Erreichen des Spalts (254) von einer in Vereinzelungsrichtung (P2)
vorderen Kante des Wertscheins ermittelt wird, und dass, wenn die vordere Kante den
Spalt (254) erreicht hat, das Transportelement (220) sofort angehalten wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn mit Hilfe der Sensoreinheit (240) ermittelt wurde, dass mehrere Wertscheine
gemeinsam als Mehrfachabzug abgezogen wurden, das Transportelement (220) angehalten
wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenlaufelement (222) mindestens so lange angetrieben wird, bis die Sensoreinheit
(240) das Vorhandensein nur noch genau eines Wertscheins detektiert und bis die in
Vereinzelungsrichtung (P2) vordere Kante des als letztes zurücktransportierten Wertscheins
des Mehrfachabzugs innerhalb des Vereinzelungsspaltes (224) angeordnet ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (228) des Transportelementes (220) und die Rollen (232) des Gegenlaufelements
(222) in axialer Richtung der Wellen (226, 230) zueinander versetzt angeordnet sind,
und dass, wenn mit Hilfe der Sensoreinheit (240) ermittelt wurde, dass mehrere Wertscheine
gemeinsam als Mehrfachabzug abgezogen wurden, der Abstand zwischen der Welle (226)
des Transportelements (220) und der Welle (230) des Gegenlaufelementes (222) verkleinert
wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn mit Hilfe der Sensoreinheit (240) ermittelt wurde, dass, trotz entsprechenden
Antreibens des Abzugselementes (206) und/oder des Transportelementes (220), kein Wertschein
in die Überwachungsposition transportiert wurde, das Gegenlaufelement (222), das Transportelement
(220) und das Abzugselement (206) jeweils in die Richtung angetrieben werden, in der
sie jeweils einen Wertschein in Vereinzelungsrichtung (P2) transportieren würden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenlaufelement (222) und das Abzugselement (206) so lange angetrieben werden,
bis die Sensoreinheit (240) das Vorhandensein mindestens eines Wertscheins detektiert,
und dass das Gegenlaufelement (222) und das Abzugselement (206) anschließend angehalten
werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (228) des Transportelementes (220) und die Rollen (232) des Gegenlaufelements
(222) in axialer Richtung der Wellen (226, 230) zueinander versetzt angeordnet sind,
und dass, wenn mit Hilfe der Sensoreinheit (240) ermittelt wurde, dass, trotz entsprechenden
Antreibens des Abzugselementes (206) und/oder des Transportelementes (220), kein Wertschein
in die Überwachungsposition transportiert wurde, der Abstand zwischen der Welle (226)
des Transportelements (220) und der Welle (230) des Gegenlaufelementes (222) vergrößert
wird.
1. Method for singularizing a value document stack,
in which the value document stack is disposed in a singularizing position,
in which an extraction element (206) is driven in such a manner that said extraction
element (206) transports at least one value document of the value document stack that
contacts the extraction element (206) in a singularizing direction (P2) in the direction
of a singularizing gap (224) that is configured between a transportation element (220)
and a counter-running element (222),
in which when the value document reaches the singularizing gap (224) the transportation
element (220) is driven in such a manner that said transportation element (220) transports
the value document further in the singularizing direction (P2),
in which the number of value documents extracted and transported through the singularizing
gap (224) is determined with the aid of a sensor unit (240) that is disposed at a
monitoring position downstream of the singularizing gap (224),
in which the extraction element (206), the transportation element (220), and/or the
counter-running element (222) are/is actuated in a manner dependent on the number
determined, and
in which, when it has been determined with the aid of the sensor unit (240) that a
plurality of value documents have been conjointly extracted as a multiple extraction,
the counter-running element (222) is driven in such a manner that said counter-running
element (222) transports at least that value document of the multiple extraction that
is contacted by the counter-running element (222) back in the direction of the value
document stack,
in which the counter-running element (222) is driven for at least such a time until
the sensor unit (240) detects the presence of only exactly one value document, and
the transportation element (220) subsequently is again driven in such a manner that
said transportation element (220) transports the remaining value document further
in the singularizing direction (P2),
characterized
in that it is determined with the aid of a further sensor (212) whether the value document
stack is disposed in a singularizing position, and
in that, depending on the signal of said sensor (212), a transportation unit (26) for transporting
a value document stack from an input and/or output unit to a singularizing position
is actuated.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the counter-running element (222) is not driven for at least such a time until the
leading edge, in the singularizing direction (P2), of the extracted value document
has reached the monitoring position.
3. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the value documents, while the steps of the method are being carried out, are transported
along a transportation path (218), in that the extraction element (206) and the transportation element (220) are disposed on
a first side of the transportation path (218) and for transporting the value documents
in the singularizing direction (P2) are rotated in a singularizing direction of rotation
(P3), and in that the counter-running element (222) is disposed on a second side that is opposite the
first side.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the extraction element (206), the transportation element (220), and/or the counter-running
element (222) comprise(s) in each case one drivable shaft (208, 226, 230) and a plurality
of rollers (210, 228, 232) that are disposed on said shaft (208, 226, 230) so as to
be rotationally fixed, wherein the rollers (210, 228, 232) contact the value documents
and transport the value documents contacted when the respective shaft (208, 226, 230)
is driven.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that use is made of a sensor unit (240) which comprises a first sensor (242), in particular
a light barrier, and a second sensor (244), in particular an ultrasonic sensor, that
is disposed downstream of the first sensor (242), in that it is determined with the aid of the first sensor (242) whether one or a plurality
of value documents has/have been extracted at all, and in that it is determined with the aid of the second sensor (244) whether one value document
or more than one value document has been extracted.
6. Method according to Claim 5, characterized in that the extraction element (206) is stopped when the first sensor (242) has determined
the presence of at least one value document in the detection range of said first sensor
(242).
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that, when it has been determined with the aid of the sensor unit (240) that exactly one
value document has been extracted, the transportation element (220) is driven, with
the result that the transportation element (220) transports said value document in
the singularizing direction (P2) in the direction of a further transportation element
(247), and in that the transportation element (220) is stopped when the further transportation element
(247) contacts the value document.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the further transportation element (247) comprises at least two driven rollers (250,
252), in that the value document is transported into a gap (254) that is configured between the
two driven rollers (250, 252), in that the two driven rollers (250, 252) contact the value document that is disposed in
the gap (254) and transport said value document in the singularizing direction (P2),
in that the reaching of the gap (254) by a leading edge, in the singularizing direction (P2),
of the value document is determined with the aid of a further sensor (256), in particular
a light barrier, and in that the transportation element (220) is immediately stopped when the leading edge has
reached the gap (254) .
9. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the transportation element (220) is stopped when it has been determined with the
aid of the sensor unit (240) that a plurality of value documents have been conjointly
extracted as a multiple extraction.
10. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the counter-running element (222) is driven for at least such a time until the sensor
unit (240) has detected the presence of only exactly one value document, and until
the leading edge, in the singularizing direction (P2), of the last value document
of the multiple extraction that has been transported back is disposed within the singularizing
gap (224).
11. Method according to one of Claims 4 to 10, characterized in that the rollers (228) of the transportation element (220) and the rollers (232) of the
counter-running element (222) are disposed so as to be mutually offset in the axial
direction of the shafts (226, 230), and in that when it has been detected with the aid of the sensor unit (240) that a plurality
of value documents have been conjointly extracted as a multiple extraction, the spacing
between the shaft (226) of the transportation element (220) and the shaft (230) of
the counter-running element (222) is decreased.
12. Method according to one of the preceding claims, characterized in that when it has been determined with the aid of the sensor unit (240) that, despite the
extraction element (206) and/or the transportation element (220) being driven in an
appropriate manner, no value document has been transported to the monitoring position,
the counter-running element (222), the transportation element (220), and the extraction
element (206) are in each case driven in the direction in which said counter-running
element (222), said transportation element (220), and said extraction element (206)
would in each case transport a value document in the singularizing direction (P2).
13. Method according to Claim 12, characterized in that the counter-running element (222) and the extraction element (206) are driven for
such a time until the sensor unit (240) detects the presence of at least one value
document, and in that the counter-running element (222) and the extraction element (206) are subsequently
stopped.
14. Method according to one of Claims 4 to 13, characterized in that the rollers (228) of the transportation element (220) and the rollers (232) of the
counter-running element (222) are disposed so as to be mutually offset in the axial
direction of the shafts (226, 230), and in that when it has been determined with the aid of the sensor unit (240) that, despite the
extraction element (206) and/or the transportation element (220) being driven in an
appropriate manner, no value document has been transported to the monitoring position,
the spacing between the shaft (226) of the transportation element (220) and the shaft
(230) of the counter-running element (222) is increased.
1. Procédé permettant de déliasser une liasse de billets/chèques,
dans lequel la liasse de billets/chèques est disposée dans une position de déliassage,
dans lequel un élément de retrait (206) est entraîné de telle sorte qu'il transporte
au moins un billet/chèque de la liasse de billets/chèques entrant en contact avec
l'élément de retrait (206) dans une direction de déliassage (P2) en direction d'un
interstice de déliassage (224) constitué entre un élément de transport (220) et un
élément de marche inversée (222), dans lequel, quand le billet/chèque atteint l'interstice
de déliassage (224), l'élément de transport (220) est entraîné de telle sorte qu'il
transporte le billet/chèque plus loin dans la direction de déliassage (P2),
dans lequel, à l'aide d'une unité de capteurs (240) disposée en aval de l'interstice
de déliassage (224) dans une position de surveillance, le nombre de billets/chèques
retirés et transportés à travers l'interstice de déliassage (224) est déterminé,
dans lequel l'élément de retrait (206), l'élément de transport (220) et/ou l'élément
de marche inversée (22) sont pilotés en fonction du nombre déterminé, et
dans lequel, quand il a été déterminé à l'aide de l'unité de capteurs (240) que plusieurs
billets/chèques ont été retirés conjointement en tant que retrait multiple, l'élément
de marche inversée (222) est entraîné de telle sorte qu'il transporte en retour en
direction de la liasse de billets/chèques au moins le billet/chèque du retrait multiple
qui entre en contact avec l'élément de marche inversée (222),
dans lequel l'élément de marche inversée (222) est entraîné au moins jusqu'à ce que
l'unité de capteurs (240) ne détecte plus que la présence d'exactement un billet/chèque,
et en ce qu'ensuite l'élément de transport (220) est de nouveau entraîné de telle
sorte qu'il transporte le billet/chèque restant plus loin dans la direction de déliassage
(P2), caractérisé en ce qu'il est déterminé à l'aide d'un autre capteur (212) si la liasse de billets/chèques
est disposée dans une position de déliassage, et
en ce que, en fonction du signal de ce capteur (212), une unité de transport (26) est pilotée
pour le transport d'une liasse de billets/chèques à partir d'une unité d'entrée et/ou
de sortie vers une position de déliassage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de marche inversée (222) n'est pas entraîné au moins jusqu'à ce que l'arête
avant, dans la direction de déliassage (P2), du billet/chèque retiré ait atteint la
position de surveillance.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pendant la réalisation des étapes du procédé, les billets/chèques sont transportés
le long d'un chemin de transport (218), en ce que l'élément de retrait (206) et l'élément de transport (220) sont disposés sur un premier
côté du chemin de transport (218) et sont tournés dans une direction de rotation de
déliassage (P3) pour le transport des billets/chèques dans la direction de déliassage
(P2), et en ce que l'élément de marche inversée (222) est disposé sur un deuxième côté opposé au premier
côté.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de retrait (206), l'élément de transport (220) et/ou l'élément de marche
inversée (222) comprennent respectivement un arbre (208, 226, 230) entraînable et
plusieurs rouleaux (210, 228, 232) disposés de façon solidaire en rotation sur cet
arbre (208, 226, 230), les rouleaux (210, 228, 232) entrant en contact avec les billets/chèques
et transportant les billets/chèques mis en contact quand l'arbre (208, 226, 230) respectif
est entraîné.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est utilisé une unité de capteurs (240) qui comprend un premier capteur (242),
en particulier une barrière photoélectrique, et un deuxième capteur (244), en particulier
un capteur à ultrasons, disposé en aval du premier capteur (242), en ce que, à l'aide du premier capteur (242), il est déterminé si un ou plusieurs billets/chèques
ont été retirés et en ce que, à l'aide du deuxième capteur (244), il est déterminé si un billet/chèque ou plus
d'un billet/chèque a été retiré.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de retrait (206) est arrêté quand le premier capteur (242) a déterminé
la présence d'au moins un billet/chèque dans sa zone de détection.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que quand, à l'aide de l'unité de capteurs (240), il a été déterminé que précisément
un billet/chèque a été retiré, l'élément de transport (220) est entraîné de telle
sorte que l'élément de transport (220) transporte ce billet/chèque dans la direction
de déliassage (P2) en direction d'un autre élément de transport (247), et en ce que l'élément de transport (220) est arrêté quand l'autre élément de transport (247)
entre en contact avec le billet/chèque.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'autre élément de transport (247) comprend au moins deux rouleaux (250, 252) entraînés,
en ce que le billet/chèque est transporté dans un interstice (254) constitué entre les deux
rouleaux (250, 252) entraînés, en ce que les deux rouleaux (250, 252) entraînés entrent en contact avec le billet/chèque disposé
dans l'interstice (254) et le transportent dans la direction de déliassage (P2), en ce que, à l'aide d'un autre capteur (256), en particulier d'une barrière photoélectrique,
l'atteinte de l'interstice (254) par une arête avant, dans la direction de déliassage
(P2), du billet/chèque est déterminée, et en ce que, quand l'arête avant a atteint l'interstice (254), l'élément de transport (220) est
arrêté immédiatement.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que quand, à l'aide de l'unité de capteurs (240), il a été déterminé que plusieurs billets/chèques
ont été retirés conjointement en tant que retrait multiple, l'élément de transport
(220) est arrêté.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de marche inversée (222) est entraîné au moins jusqu'à ce que l'unité de
capteurs (240) ne détecte plus que la présence d'exactement un billet/chèque et jusqu'à
ce que l'arête avant, dans la direction de déliassage (P2), du billet/chèque, transporté
en sens inverse en dernier, du retrait multiple soit disposée à l'intérieur de l'interstice
de déliassage (224).
11. Procédé selon l'une des revendications 4 à 10, caractérisé en ce que les rouleaux (228) de l'élément de transport (220) et les rouleaux (232) de l'élément
de marche inversée (222) sont disposés de façon décalée les uns par rapport aux autres
dans la direction axiale des arbres (226, 230) et en ce que, quand il a été déterminé à l'aide de l'unité de capteurs (240) que plusieurs billets/chèques
ont été retirés conjointement en tant que retrait multiple, la distance entre l'arbre
(226) de l'élément de transport (220) et l'arbre (230) de l'élément de marche inversée
(222) est réduite.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, quand il a été déterminé à l'aide de l'unité de capteurs (240) que, malgré un entraînement
correspondant de l'élément de retrait (206) et/ou de l'élément de transport (220),
aucun billet/chèque n'a été transporté dans la position de surveillance, l'élément
de marche inversée (222), l'élément de transport (220) et l'élément de retrait (206)
sont respectivement entraînés dans la direction dans laquelle ils transporteraient
respectivement un billet/chèque dans la direction de déliassage (P2).
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de marche inversée (222) et l'élément de retrait (206) sont entraînés jusqu'à
ce que l'unité de capteurs (240) détecte la présence d'au moins un billet/chèque,
et en ce que l'élément de marche inversée (222) et l'élément de retrait (206) sont ensuite arrêtés.
14. Procédé selon l'une des revendications 4 à 13, caractérisé en ce que les rouleaux (228) de l'élément de transport (220) et les rouleaux (232) de l'élément
de marche inversée (222) sont disposés de façon décalée les uns par rapport aux autres
dans la direction axiale des arbres (226, 230) et en ce que, quand il a été déterminé à l'aide de l'unité de capteurs (240) que, malgré un entraînement
correspondant de l'élément de retrait (206) et/ou de l'élément de transport (220),
aucun billet/chèque n'a été transporté dans la position de surveillance, la distance
entre l'arbre (226) de l'élément de transport (220) et l'arbre (230) de l'élément
de marche inversée (222) est augmentée.