[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antenne, insbesondere eine Gruppenantenne
gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Gruppenantennen bekannt. Diese dienen dem gerichteten
Abstrahlen und Empfangen von elektromagnetischen Wellen.
[0003] US6861996 von Microface Co., Ltd. wurde 2002 erstmals publiziert und befasst sich mit einer
Wellenleiterschlitzantenne mit einem dreischichtigen Aufbau, welche eine starke Richtcharakteristik
und einen hohen Antennengewinn aufweisen soll. Die drei Platten, welche die einzelnen
Schichten bilden, werden aus Kunststoff gefertigt und danach metallisch beschichtet,
so dass die Oberflächen elektrisch leitfähig sind. Alternativ können die einzelnen
Platten aus Metall gefertigt werden. Die Wellenleiterschlitzantenne weist eine untere
erste Platte auf, welche auf der Oberseite eine erste Hälfte eines Verteilerbaums
umfasst. Eine mittlere zweite Platte, umfasst eine zweite Hälfte des Verteilerbaums,
welche in montiertem Zustand mit der ersten Hälfte des Verteilerbaums zusammenwirkt.
Die zweite Platte weist zudem durchgängige Öffnungen auf. Unter anderem aufgrund des
rückseitig integrierten Verteilerbaums in der zweiten Platte weist diese eine starke
Zerklüftung auf. Die dritte obere Platte weist aufgrund der für das Abstrahlen erforderlichen
Öffnungen ebenfalls eine starke Zerklüftung auf. Die Teile der Antenne sind vergleichsweise
schwierig mit den geforderten Toleranzen herzustellen.
[0004] US3950204 von Texas Instruments Inc. wurde 1973 publiziert und befasst sich mit einem Verfahren
zum Verbinden von zwei metallischen Oberflächen mit guter elektrischer Leitfähigkeit,
z.B. von Plattenantennen. Das Verfahren wird als Alternative zum Tauchlöten beschrieben,
da es bei wesentlich tieferen Temperaturen durchgeführt werden kann. Die als Beispiel
dienende Plattenantenne weist einen zweischichtigen Aufbau aus Metall auf.
[0005] GB2247990 von British Satellite Broadcasting wurde 1990 erstmals publiziert und befasst sich
mit einer Gruppenantenne mit einem zweischichtigen Aufbau mit einer unteren und einer
oberen Platte. Die obere Platte weist Vertiefungen auf, welche als Hornstrahler dienen.
Die untere Platte weist einen Verteilerbaum auf, welcher zur Signalverteilung an die
Hornstrahler dienen. Die beiden Platten werden durch Löten oder Schweissen miteinander
verbunden. Ein Nachteil besteht darin, dass die Platten einen komplizierten, ebenfalls
stark zerklüfteten Aufbau aufweisen.
[0006] CN2739818Y von der Bejing Yijia Yingye Information Engineering Co. wurde 2005 publiziert und
beschreibt eine ebene Antenne mit hohem Antennengewinn und rund 1024 abstrahlenden
Elementen. Die Antenne weist einen geschichteten Aufbau auf. Die einzelnen Platten
sind über Schrauben miteinander verbunden.
[0007] US2007241962A von Hitachi Ltd. wurde 2005 erstmals publiziert und beschreibt eine Radarantenne
für den Einsatz in Automobilen. Die Antenne weist eine Metallplatte mit mehreren Schlitzen
auf. Absorbierer für Radiowellen, welche zwischen der geschlitzten Metallplatte und
der eigentlichen Antenne angeordnet sind, dienen zum detektieren von Richtungswechseln.
Die geschlitzte Metallplatte und die Antenne sind beabstandet zueinander angeordnet.
[0008] EP1006608A von der Technisat Digital GmbH wurde 2000 erstmals publiziert und beschreibt eine
mehrlagige Antennenanordnung mit Patch-Elementen auf, die in einer obersten leitfähigen
Schicht ausgebildet sind. In einer darunterliegenden zweiten Leitfähigen Schicht sind
erste Anregungselemente und in einer dritten leitfähigen Schicht zweite Anregungselemente
ausgebildet. Die ersten Anregungselemente weisen in einer ersten Richtung orientierte
erste Speiseleitungen und die zweiten Anregungselemente in einer zur ersten Richtung
orthogonalen zweiten Richtung orientierte zweite Speiseleitungen auf. Jede der Speiseleitungen
ist zum zugehörigen Patch-Element ausgerichtet und mit ihm elektromagnetisch gekoppelt.
Die Antenne weist einen vergleichsweise komplizierten Aufbau mit sehr vielen Schichten
auf.
[0009] US5321411A von Matsushita Electric Works Ltd. wurde 1992 erstmals publiziert und betrifft einen
ebene Antenne für linear polarisierte Wellen. Die Antenne weist einen mehrschichtigen
Aufbau auf. Die Antenne eignet sich für einen Wellenbereich von rund 500 MHZ.
[0010] DE10150086 von Uhland Goebel wurde 2003 publiziert und betrifft eine Gruppenantenne. Gemäss
der Beschreibung soll die Antenne eine hohe Betriebsbandbreite und eine geringe Gesamtdicke
aufweisen. Die beschriebene Gruppenantenne weist eine regelmässige Anordnung von Durchbrüchen
in einem ersten elektrisch leitfähigen oder leitfähig beschichteten Körper auf. Ein
zweiter Körper weist kammerartige Vertiefungen von zweifach spiegelsymmetrischer Form
auf und ist mit einer Grossfläche des ersten Körpers verbunden. Die kammerartigen
Vertiefungen sind jeweils mindestens vier Durchbrüche des ersten Körpers zugeordnet.
Die kammerartigen Vertiefungen weisen rückseitig mittig angeordnete Durchbrüche auf,
welche eine Verbindung zur zweiten Grossfläche des zweiten Körpers bilden und zur
Speisung dienen. Die Antenne weist einen vergleichsweise komplizierten Aufbau auf
und eignet sich nicht für Frequenzen im Bereich von 70-80 GHZ, respektive ist keine
wirtschaftliche Herstellung mehr möglich.
[0011] WO89/09501 und
WO2009/093779 offenbaren ebenfalls dreilagige Hornantennenarrays mit verästelten Hohlleitereinspeisungen
in der jeweils untersten Lage.
CN1885616 offenbart ein Hornantennenarray, bei dem jeweils vier Hornstrahler in der dritten
Platte über einen Verbindungskanal miteinander verbunden sind.
[0012] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Antenne mit einem vergleichsweise
einfachen Aufbau zu zeigen, welche zudem verbesserte Abstrahleigenschaften aufweist
und sich für Frequenzen im Bereich von 70-80 GHZ eignet.
[0013] Diese Aufgabe wird durch die im unabhängigen Patentanspruch definierte Antenne gelöst.
[0014] In einer Ausführungsform weist die Antenne einen geschichteten Aufbau mit drei Platten
auf. Eine rückseitig angeordnete erste Platte dient primär der Zuführung und Feinverteilung
des abzustrahlenden Signals. Die erste Platte weist zu diesem Zweck z.B. einen Verteilerbaum
oder ähnliche Mittel auf. Der Verteilerbaum kann bei Bedarf auf mehreren Ebenen angeordnet
sein. Eine mittig angeordnete zweite Platte weist mit Vorteil zwei planparallele Seitenflächen
(Ober-, respektive Unterseite) auf, in welchen durchgehende, die beiden planparallelen
Oberflächen verbindende erste Öffnungen angeordnet sind. Die ersten Öffnungen dienen
zur Durchleitung und Übertragung des abzustrahlenden Signals an eine vorderseitig
angeordnete dritte Platte. Die vorderseitig angeordnete dritte Platte weist zweite
Öffnungen auf, welche mit den ersten Öffnungen wirkverbunden sind. Die vorderseitig
angeordnete dritte Platte dient als Diffusor zum Abstrahlen des zu senden Signals.
Im Unterschied zum Stand der Technik weist insbesondere die mittlere zweite Platte
eine vergleichsweise geringe Zerklüftung und damit eine vergleichsweise hohe mechanische
Stabilität auf. Die Platten greifen wenig ineinander. Die planparallelen Seitenflächen
der zweiten Platte eignen sich zur präzisen, grossflächigen Befestigung der ersten
und dritten Platte z.B. durch Löten, Kleben oder Schweissen. Da bei der Montage nur
wenige Teile ineinander greifen, wird verhindert, dass allfällige Beschichtungen beschädigt
werden. Zudem kann verhindert werden, dass sich die einzelnen Platten bei der Montage
deformieren. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Herstellbarkeit und das Abstrahlverhalten
aus.
[0015] Erfindungsgemäss ist die mittlere zweite Platte für die Gesamtgeometrie der Antenne
massgeblich und im Vergleich zu den anderen beiden Platten formbestimmend ist. Dies
kann Geometrie und/oder Materialbedingt beeinflusst werden. In einer ersten Ausführungsform
weist die mittlere Platte geometriebedingt im Vergleich zur ersten, respektive zur
dritten Platte eine höhere mechanische Stabilität auf. Die erste und/oder die dritte
Platte können zur Beeinflussung der mechanischen Stabilität Aussparungen oder Vertiefungen
aufweisen.
[0016] In einer zweiten Ausführungsform besteht die mittlere zweite Platte aus einem Material
mit einem vergleichsweise hohen E-Modul. Gut geeignet sind z.B. metallische Werkstoffe,
wie Aluminium, Messing, oder andere Metalle oder Legierungen davon. Je nach Anwendungsgebiet
eignen sich auch gefüllte oder mit Fasern verstärkte Kunststoffe. Ebenfalls eignen
sich z.B. glasähnliche oder gesinterte Werkstoffe, welche eine geringe Abhängigkeit
von äusseren Einflüssen aufweisen. Durch eine Fertigung aus einem leitfähigen Material
entfällt eine spätere, herstellungstechnisch sehr aufwendige Beschichtung.
[0017] Im Unterschied zur zweiten mittleren Platte bestehen zumindest die rückseitige erste
und/oder die vorderseitige dritte Platte mit Vorteil aus einem Material mit einem
vergleichsweise niedrigen E-Modul. Auch durch eine entsprechende, z.B. dünnwandige
Ausgestaltung und/oder durch Aussparungen kann deren formgebender Einfluss reduziert,
respektive gegenseitig neutralisiert werden. Ein Ziel besteht darin, dass z.B. bei
Temperaturschwankungen keine nachteilhaften Deformationen auftreten.
[0018] Bei Bedarf kann die mittlere Platte zudem von einer rahmenförmigen Verdickung umgeben
sein, welche an ihr angeformt oder mit der sie wirkverbunden ist. Dadurch kann die
Stabilität und die Formbeständigkeit, insbesondere bei grossen Temperaturschwankungen
erhöht werden.
[0019] Indem die zweite mittlere Platte einen geometrisch einfachen Aufbau aufweist, bei
der sich die Geometrie im Wesentlichen auf zwei planparallele Oberflächen und die
durchgängigen ersten Öffnungen beschränkt, kann der Herstellungsprozess massiv vereinfacht
werden. Z.B. kann dadurch die zweite mittlere Platte durch Spritzgiessen aus Kunststoff
oder aus plattenförmigem Grundmaterial durch Stanzen, Lasern oder Fräsen ausgeschnitten
werden. Auch Druckgiessen kann sich für die Herstellung eignen. Z.B. bei Temperaturschwankungen
deformiert sich die zweite Platte, aufgrund ihrer ausgewogenen Ausgestaltung, gleichmässiger.
Erfindungsgemäss werden die komplizierteren Geometrien mit Vorteil an die erste, respektive
die dritte Platte ausgelagert. Falls erforderlich können Elemente der ersten und/oder
der dritten Platte in Öffnungen der zweiten Platte eingreifen. Vorteilhafterweise
stehen zumindest im Bereich der abstrahlenden Fläche der Gruppenantenne keine Elemente
über die Seitenflächen der zweiten Platte vor. Vertiefungen und Durchbrüche sind möglich.
[0020] Die erste und die dritte Platte werden mit Vorteil aus Kunststoff, z.B. durch Spritzgiessen
hergestellt und falls erforderlich anschliessend mit einem elektrisch leitfähigen
Material beschichtet. Im Unterschied dazu kann die mittlere zweite Platte z.B. aus
Metallblech ausgeschnitten oder gestanzt werden. Andere Herstellungsarten sind möglich.
[0021] Die drei Platten werden mit Vorteil grossflächig miteinander wirkverbunden. Gute
Resultate werden durch Löten, Schweissen, Ultraschallschweissen oder Kleben erreicht.
Je nach Anwendungsgebiet können sich andere Verfahren eignen.
[0022] Aufgrund des einfachen Aufbaus und der gegenseitigen geringen Beeinflussung der Strukturen
können Antennen mit einer vergleichsweise grossen Bandbreite realisiert werden. In
einer Ausführungsform beträgt diese z.B. 20% im E-Band (71- 86 GHz). Weiterhin ermöglicht
der erfindungsgemässe Aufbau einen grösstmöglichen Antennengewinn bei gegebener Antennenfläche/-grösse.
Damit kann z.B. der im Richtfunkbetrieb im E-Band durch Normen festgelegte minimale
Antennengewinn, in Europa von minimal 38dBi (ETSI Standard) bzw. in den USA von minimal
43 dBi (FCC Standard) problemlos erreicht werden. Der erfindungsgemässe Aufbau ermöglicht
weiterhin eine kompakte, unauffällige Bauform für Kurzstrecken-Punkt-zu-Punkt Verbindung
mit Sichtweite im Bereich von rund 2 km, welche gegen äussere Einflüsse sehr robust
ist. Andere Dimensionierungen sind möglich.
[0023] Bei Bedarf kann eine mechanische Referenz mit dem Strahler, respektive der mittleren
zweiten Platte, wirkverbunden werden. Die mechanische Referenz kann zur schnellen
Ausrichtung als optische Justierung der Hauptabstrahlrichtung erfolgen, so dass die
Ausrichtzeit der beiden Antennen zueinander z.B. mittels eines Lasers und/oder eines
Teleskops auf ein Minimum reduziert wird. Im Vergleich zu früher (rein elektrische
Ausrichtung) kann die für die Ausrichtung erforderliche Zeit von einigen Stunden auf
einige Minuten reduziert werden.
[0024] Eines der Hauptprobleme bei den aus dem Stand der Technik bekannten Antennen besteht
darin, dass es schwierig ist, diese mit der erforderlichen Präzision und unter Einhaltung
der angestrebten Toleranzen herzustellen. Die Dimension der Struktur skaliert mit
der Frequenz der Antenne. Ein Problem besteht darin, dass die einzelnen Platten bei
Frequenzen um die 80 GHz so dünn werden, dass deren mechanische Stabilität kritisch
wird. Bereits ein Verzug/Verbiegen der Platten um einem Millimeter (ca. ¼ Wellenlänge)
führt zu einer erheblichen Degradation der Abstrahlcharakteristik und die Antenne
wird unbrauchbar. Darüber hinaus ist es zwingend erforderlich, dass entlang der Hohlleiterstrukturen
ein durchgehender Kontakt zwischen den Platten gewährleistet wird. Ein Zusammenpressen
mit Schrauben wie z.B. in
US6861996 vorgeschlagen, wird in diesen Dimensionen ebenfalls aufgrund der mechanisch schwächeren
Struktur zu keiner gleichmässigen Kontaktierung führen. Ausserdem ist aufgrund der
mechanischen Punktlasten mit einer Deformation der strahlenden Fläche zu rechnen.
[0025] Eine Kontaktierung durch Verschweissen der Kunststoffteile wie in
GB2247990 wäre zwar denkbar, scheitert jedoch an der nachträglichen präzisen Metallisierung
der entstehenden Röhrenstruktur. Dieser Ansatz ist aus wirtschaftlicher Sicht und
bezüglich der Prozesssicherheit nicht machbar. Z.B. sind für die nasschemische Metallisierung
von Kunststoffen 10 bis 20 Prozessschritte/Bäder erforderlich. Der Einsatz von Werkstoffen
höherer Festigkeit, z.B. Metalle oder Verbundwerkstoffe, ist bei den benötigten filigranen
Strukturen bei den aus dem Stand der Technik bekannten Antennen in einem wirtschaftlichen
Verfahren nicht möglich.
[0026] In einer Ausführungsform wird die notwendige Präzision der Struktur durch den Einsatz
einer im Sandwich angeordneten Platte aus einem Material mit vergleichsweise hoher
Festigkeit (hoher E-Modul) erreicht. Zu diesem Zweck wird die mittlere Platte in ihrer
Geometrie so vereinfacht, dass eine wirtschaftliche Herstellung einer verzugsarmen,
mechanisch stabilen Platte möglich wird.
[0027] Die Anpassstrukturen für die Verteilnetzwerke werden vorteilhafterweise komplett
in die obere und untere Platte verlegt, so dass die mittlere Platte eine ebene Platte
mit einigen Durchbrüchen bleibt (Herstellbarkeit z.B. Blech gestanzt oder gelasert,
Verbundwerkstoff wie z.B. printed circuit board). Zu diesem Zweck wir das in
US6861996 erwähnte Verteilnetzwerk anstelle von Rechteckhohlleiter mit kompakteren Steghohlleitern
erstellt. Somit bleiben die Aspekt-Ratio in der unteren Platte in einem für die Galvanik
noch wirtschaftlich herstellbaren Verhältnis. Darüber hinaus vergrössert sich die
Einsatzbandbreite des Netzwerkes.
[0028] Da die Kontaktierung mittels Stapeln und Verschrauben weiterhin kritisch ist, ergibt
sich mit dieser Lösung ein weiterer Vorteil: die ebene mittlere Platte kann leicht
mit in der Leiterkartenindustrie gebräuchlichen Verfahren mit Lotpaste oder Leitkleber
versehen werden, um so eine gleichmässige unterbruchsfreie Kontaktierung der Hohlleiterstrukturen
zwischen den Platten sicherzustellen.
[0029] In einer Ausführungsform beinhaltet die Gruppenantenne eine erste Platte, welche
eine Hohlleiterstruktur zum Verteilen eines durch die Gruppenantenne abzustrahlenden
elektromagnetischen Signals aufweist. Eine zweite Platte umfasst erste Öffnungen zum
Durchleiten des abzustrahlenden elektromagnetischen Signals. Eine dritte Platte dient
als Diffusor und umfasst Mittel, die zum (gerichteten) Abstrahlen des elektromagnetischen
Signals dienen. Die zweite Platte ist zwischen der ersten und der dritten Platte angeordnet
und mit diesen grossflächig wirkverbunden. Die zweite Platte weist mit Vorteil zwei
im Wesentlichen planparallele, insbesondere im Bereich der ersten Öffnungen wenig
bis unzerklüftete Seitenflächen auf. Die zweite Platte ist mit Vorteil so ausgestaltet,
respektive aus einem Material hergestellt, welches einen höheren E-Modul aufweist,
als das Material aus dem die erste und/oder die dritte Platte hergestellt sind, dass
die zweite Platte geometriebestimmend für den Abstrahlbereich der Gruppenantenne wirkt.
Die zweite Platte ist z.B. aus Metall oder einem Kunststoff hergestellt, der für die
Durchleitung des elektromagnetischen Signals zumindest teilweise elektrisch leitend
beschichtet ist. Die erste und/oder die dritte Platte können z.B. aus Kunststoff hergestellt
sein, der ebenfalls zumindest teilweise elektrisch leitend beschichtet ist oder selber
ausreichend elektrisch leitend ist. Je nach angestrebter Funktionsweise können die
ersten Öffnungen einen konstanten oder einen variablen Durchmesser aufweisen. Bei
Bedarf können auch an der ersten und/oder der dritten Platte angeformte Elemente zur
Beeinflussung der Charakteristik in die ersten Öffnungen hineinragen. Bei den in der
ersten Platte angeordneten Mitteln zum Verteilen des abzustrahlenden elektromagnetischen
Signals handelt es sich mit Vorteil um einen Verteilerbaum aus Hohlleitern (Hohlleiterstruktur).
Die Hohlleiter werden durch in der ersten Platte angeordnete kanalartige Vertiefungen
gebildet sind. Die kanalartigen Vertiefungen können auf der der zweiten Platte zugewandten
und/oder abgewandten Seite angeordnet sein. Im Fall der rückseitigen Anordnung wird
die Wirkverbindung zur Vorderseite der ersten Platte, respektive den ersten Öffnungen
in der zweiten Platte über weitere Öffnungen sicher gestellt. Die Platten der Gruppenantenne
werden mit Vorteil durch Kleben, Löten oder Schweissen grossflächig miteinander wirkverbunden.
Die zweite Platte kann mit einer Ausrichtvorrichtung direkt oder indirekt wirkverbunden
sein, welche zum gegenseitigen Ausrichten von zwei Gruppenantennen dient.
[0030] Anhand der nachfolgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Gruppenantenne in einer Seitenansicht;
- Fig. 2
- die Gruppenantenne gemäss Figur 1 in einer Vorderansicht;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung der Gruppenantenne entlang der Schnittlinie AA gemäss Figur
2;
- Fig. 4
- die Gruppenantenne gemäss Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben;
- Fig. 5
- die Gruppenantenne gemäss Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten;
- Fig. 6
- die Gruppenantenne gemäss Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht von schräg vorne
und oben in geöffnetem Zustand;
- Fig. 7
- Detail B gemäss Figur 6;
- Fig. 8
- Detail C gemäss Figur 6;
- Fig. 9
- die Gruppenantenne gemäss Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht von schräg hinten
und unten in geöffnetem Zustand;
- Fig. 10
- Detail D gemäss Figur 9;
- Fig. 11
- Detail E gemäss Figur 9;
- Fig. 12
- Detail F gemäss Figur 1;
- Fig. 13
- Detail G gemäss Figur 1.
[0031] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Gruppenantenne 1 in einer Seitenansicht
und
Figur 2 in einer Vorderansicht.
Figur 3 zeigt die Gruppenantenne 1 in einer Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie AA
gemäss Figur 2.
Figur 4 zeigt die Gruppenantenne von schräg vorne und oben und
Figur 5 von schräg vorne und unten.
Figur 6 zeigt die Gruppenantenne 1 in geöffnetem Zustand von schräg vorne und oben. Die Montagerichtung
wird durch Linien s schematisch angedeutet.
Figur 7 zeigt Detail B und
Figur 8 Detail C gemäss Figur 6.
Figur 9 zeigt die Gruppenantenne 1 in geöffnetem Zustand von schräg hinten und unten.
Figur 10 zeigt Detail D und
Figur 11 Detail E gemäss Figur 9.
Figur 12 schlussendlich zeigt Detail F gemäss Figur 2 und
Figur 13 Detail G gemäss Figur 3. In Figur 12 sind die verdeckten Linien gestrichelt dargestellt.
[0032] Wie aus den Figuren hervorgeht, weist die gezeigte Ausführungsform der Gruppenantenne
1 einen Aufbau mit drei Platten auf, wobei eine mittlere zweite Platte 3 zwischen
einer ersten hinteren Platte 2 und einer dritten vorderen Platte 4 angeordnet ist.
[0033] Wie aus den
Figuren 6 und
9 ersichtlich ist, weist die mittlere zweite Platte 3 im Vergleich zum Stand der Technik
eine einfache Ausgestaltung auf. Sie besteht im Wesentlichen aus einem ebenen, wenig
zerklüfteten Grundkörper 3 mit zwei planparallelen Seitenflächen (Oberseite 5 und
Unterseite 6), in welchen die beiden Seitenflächen 5, 6 verbindende durchgängige Öffnung
7 angeordnet sind. Die Öffnungen 7 können einen konstanten oder über ihre Längen hinweg
variablen Querschnitt aufweisen. Im Unterscheid zum Stand der Technik weist die mittlere
Platte 3 eine vergleichsweise geringe Zerklüftung auf. D.h. dass die beiden planparallelen
Oberflächen 5, 6 in etwa 80-90% der gesamten, wirksamen Querschnittfläche ausmachen
(nichtfunktionale Öffnungen werden dabei nicht in Betracht gezogen). In der gezeigten
Ausführungsform stehen keine Elemente über die Seitenflächen 5, 6 vor.
[0034] Die mittlere Platte 3 ist mit Vorteil so ausgestaltet, dass sie für die Geometrie,
respektive die Planarität der Gruppenantenne 1 formbestimmend ist, respektive dem
Geometriebestimmenden Einfluss der hinteren und der vorderen Platte 2, 4 reduziert.
Dies kann dadurch erreicht werden, indem die mittlere Platte aus einem Material hergestellt
wird, das einen vergleichsweise hohen E-Modul aufweist. Gut geeignet sind metallische
Werkstoffe oder Faserverstärkte Kunststoffe. Durch die einfache Geometrie der mittleren
Platte 3 kann diese effizient z.B. durch Stanzen oder auf eine andere Art und Weise
hergestellt werden.
[0035] In der gezeigten Ausführungsform dient die hintere erste Platte 2 zur Zuführung und
Verteilung der abzustrahlenden elektromagnetischen Wellen (nicht dargestellt). Die
hintere Platte 2 weist einen Verteilerbaum 8 auf, der durch H-förmig verästelte, kanalartige
Vertiefungen 9 gebildet wird, welche in der zweiten Platte 3 zugewandten Vorderseite
10 angeordnet sind. Die Vertiefungen 9 bilden in montiertem Zustand zusammen mit der
Unterseite 6 der mittleren Platte 3 Hohlleiter 11 (vgl. Figur 13) zur effizienten
Übertragung der elektromagnetischen Wellen. Die Enden der kanalartigen Vertiefungen
9 korrespondieren mit den Öffnungen 7 in der zweiten Platte 3. Die Öffnungen 7 dienen
zum Übertragen der elektromagnetischen Wellen an die für die Abstrahlung der elektromagnetischen
Wellen verantwortliche vordere dritte Platte 4 (Diffusor), die weiter unten beschrieben
wird.
[0036] In der gezeigten Ausführungsform dient die vordere Platte 4 zum gerichteten Abstrahlen
der elektromagnetischen Wellen (in den Figuren in z-Richtung). Die vordere Platte
4 weist zu diesem Zweck erfindungsgemäss hornartige Öffnungen 12 auf, welche mit den
durchgehenden Öffnungen 7 über plattenrückseitig angeordnete Verbindungskanäle 13
wirkverbunden sind. Wie insbesondere aus den
Figuren 7, 12 und
13 hervorgeht, sind jeweils vier hornartige Öffnungen 12 mit einer ersten Öffnung 7
und über diese mit der in der ersten Platte 2 angeordneten Hohlleiterstruktur 11 wirkverbunden.
Weiterhin weist die dritte Platte 4 hier rückseitig angeordnete Aussparungen 16 auf,
welche zur Reduktion der mechanischen Stabilität und zur Reduktion des Materialverbrauchs
beitragen. Auch die erste Platte kann, abgesehen von den Kanälen 9, bei Bedarf zusätzlich
solche Aussparungen aufweisen. Bei der gezeigten Ausführungsform wird das abzustrahlende
Signal über eine rückseitig angeordnete Speiseöffnung 14 an die Gruppenantenne 1 übergeben.
Andere Anordnungen, z.B. an der Schmalseite der ersten Platte, sind möglich. Die Gruppenantenne
1 wird üblicherweise in ein Gehäuse eingebaut, welches hier nicht dargestellt ist.
Für die Montage im Gehäuse weist die Gruppenantenne 1 diverse Befestigungsmittel 15
auf.
[0037] Wie zu erkennen ist, weisen sowohl die erste hintere als auch die dritte vordere
Platte 2, 4 im Vergleich zur mittleren zweiten Platte 3 einen vergleichsweise komplizierteren
Aufbau auf. Die erste und die dritte Platte 2, 4 sind zudem mit Vorteil so ausgestaltet,
dass ihr Einfluss auf die Geometrie im Vergleich zur zweiten Platte 3 verringert ist.
Sie können z.B. durch Spritzgiessen aus Kunststoff gefertigt werden. Durch ihre Ausgestaltung
kann ihr Einfluss auf die Antennengeometrie bei sich ändernden äusseren Einflüssen
minimiert werden.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0038]
- 1
- Gruppenantenne
- 2
- hintere erste Platte
- 3
- mittlere zweite Platte
- 4
- vordere dritte Platte
- 5
- Oberseite mittlere Platte, erste Seitenfläche
- 6
- Unterseite mittlere Platte, zweite Seitenfläche
- 7
- durchgängige Öffnung mittlere Platte
- 8
- Verteilerbaum
- 9
- verästelte, kanalartige Vertiefungen
- 10
- Vorderseite erste Platte
- 11
- Hohlleiter
- 12
- hornartige Öffnungen. Mittel zum Abstrahlen des Signals
- 13
- Verbindungskanäle
- 14
- Speiseöffnung
- 15
- Befestigungsmittel
- 16
- Aussparung
1. Gruppenantenne (1) mit
a. einer ersten Platte (2), welche eine Hohlleiterstruktur (11) zum Verteilen eines
durch die Gruppenantenne (1) abzustrahlenden elektromagnetischen Signals aufweist,
b. einer zweiten Platte (3), welche erste Öffnungen (7) zum Durchleiten des abzustrahlenden
elektromagnetischen Signals aufweist und
c. einer dritten Platte (4), welche Mittel (12) zum Abstrahlen des elektromagnetischen
Signals aufweist, wobei
d. die zweite Platte (3) zwischen der ersten und der dritten Platte (2, 4) angeordnet
ist, mit diesen wirkverbunden ist und die zweite Platte (3) zwei im Wesentlichen planparallele,
unzerklüftete Seitenflächen (5, 6) aufweist, in denen die ersten Öffnungen (7) angeordnet
sind,
e. die erste und/oder die dritte Platte (2, 4) aus Kunststoff hergestellt sind, der
zumindest teilweise elektrisch leitend beschichtet ist,
f. die Platten (2, 3, 4) durch Kleben, Löten oder Schweissen miteinander wirkverbunden
sind, derart, dass entlang der Hohlleiterstrukturen ein durchgehender Kontakt zwischen
den Platten gewährleistet ist, und
g. die dritte Platte (4) zum Abstrahlen des elektromagnetischen Signals hornartige
Öffnungen (12) aufweist, wobei jeweils vier hornartige Öffnungen (12) gemeinsam über
einen auf der Rückseite der dritten Platte (4) angeordneten Verbindungskanal (13)
mit einer ersten Öffnung (7) in der zweiten Platte (3) und über diese mit der in der
ersten Platte (2) angeordneten Hohlleiterstruktur (11) wirkverbunden sind,
h. wobei die erste Platte (2) einen Verteilerbaum (8) aufweist, der durch H-förmig
verästelte, kanalartige Vertiefungen (9) gebildet wird, und die Enden der kanalartigen
Vertiefungen (9) mit den ersten Öffnungen (7) korrespondieren,
i. wobei die zweite Platte (3) so ausgestaltet ist, dass sie im Vergleich zur ersten
Platte (2) und dritten Platte (4) eine höhere mechanische Stabilität aufweist und
so für die Gesamtgeometrie der Gruppenantenne formbestimmend ist.
2. Gruppenantenne (1) gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (2, 3, 4) durch Lotpaste oder Leitkleber miteinander kontaktiert sind.
3. Gruppenantenne (1) gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder dritte Platte (2, 4) Aussparungen (9, 16) aufweisen, welche zur
Reduktion der mechanischen Stabilität beitragen.
4. Gruppenantenne (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Platte (3) aus einem Material hergestellt ist, welches einen höheren E-Modul
aufweist, als das Material aus dem die erste und/oder die dritte Platte (2, 4) hergestellt
sind, derart, dass die zweite Platte (3) geometriebestimmend wirkt.
5. Gruppenantenne (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Platte (3) aus Metall oder einem faserverstärkten Kunststoff besteht,
der zumindest teilweise elektrisch leitend beschichtet ist.
6. Gruppenantenne (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Öffnungen (7) einen konstanten oder einen variablen Durchmesser aufweisen.
7. Gruppenantenne gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartigen Vertiefungen (9) auf der der zweiten Platte zugewandten und/oder
abgewandten Seite angeordnet sind und mit zweiten Öffnungen mit den ersten Öffnungen
(7) der zweiten Platte (3) wirkverbunden sind.
8. Gruppenantenne (1) gemäss einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Platte (3) mit einer Ausrichtvorrichtung wirkverbunden ist, welche zum
gegenseitigen Ausrichten von zwei Gruppenantennen dient.
1. Array antenna (1) having:
a. a first plate (2), which has a wave guide structure (11) for distributing an electromagnetic
signal to be emitted by the array antenna (1),
b. a second plate (3) which has first openings (7) for through-conducting the electromagnetic
signal to be emitted, and
c. a third plate (4) which has means (12) for emitting the electromagnetic signal,
wherein
d. the second plate (3) is arranged between the first and the third plate (2, 4),
is operatively connected thereto, and the second plate (3) has two essentially coplanar,
undented lateral surfaces (5, 6) in which the first openings (7) are arranged,
e. the first and/or the third plate (2, 4) are made of plastic which is at least partially
electrically conductively coated,
f. the plates (2, 3, 4) are operatively connected to one another by gluing, soldering
or welding in such a way that a continuous contact between the plates is ensured along
the wave guide structures, and
g. the third plate (4) has horn-shaped openings (12) for emitting the electromagnetic
signal, wherein four horn-shaped openings (12) are each commonly operatively connected
to a first opening (7) in the second plate (3) by a connecting duct (13) arranged
on the rear side of the third plate (4) and are operatively connected via the first
opening (7) with the wave guide structure (11) arranged in the first plate (2),
h. wherein the first plate (2) has a distributor tree (8) which is formed of H-shaped,
branched, duct-like recesses (9), and the ends of the duct-like recesses (9) correspond
to the first openings (7),
i. wherein the second plate (3) is designed so that compared with the first plate
(2) and the third plate (4) it has a higher mechanical stability and thus determines
the shape of the overall array antenna geometry.
2. Array antenna (1) according to claim 1, characterised in that the plates (2, 3, 4) are connected by soldering paste or conductive adhesive.
3. Array antenna (1) according to claim 1, characterised in that the first and/or third plate (2, 4) have recesses (9, 16) which contribute to a reduction
in mechanical stability.
4. Array antenna (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the second plate (3) is made from a material which has a higher elastic modulus than
the material from which the first and/or third (2, 4) plates are made so that the
second plate (3) determines the geometry.
5. Array antenna (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the second late (3) is made from metal or a fibre-reinforced plastic, which is at
least partially electrically conductively coated.
6. Array antenna (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the first openings (7) have a constant or a variable diameter.
7. Array antenna (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the duct-like recesses (9) are arranged on the side facing and/or facing away from
the second plate and are operatively connected to the first openings (7) of the second
plate (3) by second openings.
8. Array antenna (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the second plate (3) is operatively connected with an alignment device, which serves
to align two array antennas in relation to one another.
1. Antenne de groupe (1) comportant
a. une première plaque (2) qui présente une structure conductrice creuse (11) pour
distribuer un signal électromagnétique à irradier par l'antenne de groupe (1),
b. une deuxième plaque (3) qui présente de premières ouvertures (7) pour conduire
le signal électromagnétique à irradier et
c. une troisième plaque (4) qui présente des moyens (12) pour irradier le signal électromagnétique,
d. la deuxième plaque (3) étant disposée entre la première et la troisième plaques
(2, 4), étant en liaison fonctionnelle avec celle-ci et la deuxième plaque (3) présentant
deux surfaces latérales (5, 6) non craquelés sensiblement parallèles au plan dans
lesquelles sont disposées les premières ouvertures (7),
e. la première et/ou la troisième plaque (2, 4) étant fabriquées en plastique doté
au moins partiellement d'un revêtement conducteur électrique,
f. les plaques (2, 3, 4) étant connectées fonctionnellement par collage, brasage ou
soudage de manière à ce qu'un contact continu entre les claques soit garanti le long
des structures conductrices creuses, et
g. la troisième plaque (4) présentant des ouvertures en forme de cornes (12) pour
irradier le signal électromagnétique, un orifice en forme de corne (12) sur quatre
étant respectivement relié fonctionnellement conjointement avec un canal de liaison
(13) disposé sur la face arrière de la troisième plaque (4) à une première ouverture
(7) de la deuxième plaque (3) et relié fonctionnellement par l'intermédiaire de celle-ci
à la structure conductrice creuse (11) disposée dans la première plaque (2),
h. la première plaque (2) présentant un arbre de distribution (8) qui est constitué
par des creux (9) en forme de canaux ramifiés en forme de H et les extrémités des
creux en forme de canaux (9) correspondant aux premières ouvertures (7),
i. la deuxième plaque (3) étant conçue pour présenter une stabilité mécanique plus
élevée que la première plaque (2) et la troisième plaque (4) et sa forme étant ainsi
décisive pour la géométrie globale de l'antenne de groupe.
2. Antenne de groupe (1) selon la revendication 1 du brevet, caractérisée en ce que les plaques (2, 3, 4) sont en contact entre elles par de la pâte de brasage ou de
la colle conductrice.
3. Antenne de groupe (1) selon la revendication 1 du brevet, caractérisée en ce que la première et/ou la troisième plaques (2, 4) présentent des échancrures (9, 16)
qui contribuent à la réduction de la stabilité mécanique.
4. Antenne de groupe (1) selon une des revendications précédentes du brevet, caractérisée en ce que la deuxième plaque (3) est fabriquée dans un matériau qui présente un module E plus
élevé que le matériau dans lequel la première et/ou la troisième plaque (2, 4) sont
fabriquées, de sorte que la géométrie de la deuxième plaque (3) est décisive.
5. Antenne de groupe (1) selon une des revendications précédentes du brevet, caractérisée en ce que la deuxième plaque (3) est composée de métal ou d'un plastique renforcé aux fibres
qui comporte au moins partiellement un revêtement conducteur électrique.
6. Antenne de groupe (1) selon une des revendications précédentes du brevet, caractérisée en ce que les premières ouvertures (7) présentent un diamètre constant ou variable.
7. Antenne de groupe (1) selon une des revendications précédentes du brevet, caractérisée en ce que les creux en forme de canaux (9) sont disposés sur la face tournée et/ou détournée
de la deuxième plaque et en liaison fonctionnelle avec les deuxièmes ouvertures et
avec les premières ouvertures (7) de la deuxième plaque (3).
8. Antenne de groupe (1) selon une des revendications précédentes du brevet, caractérisée en ce que la deuxième plaque (3) est en liaison fonctionnelle avec un dispositif d'orientation
qui sert à l'orientation mutuelle de deux antennes de groupe.