[0001] Die Erfindung betrifft einen Düsenkopf zur Abgabe eines flachen Spritzstrahls eines
Auftragsmittels, insbesondere eines Dämmstoffmittels zur Dämmung von Kraftfahrzeugkarosseriebauteilen.
[0002] Ein derartiger Düsenkopf ist an sich aus dem Stand der Technik bekannt und besteht
im Wesentlichen aus zwei baugleichen Außenplatten und einer dünnen, kleineren Mittelplatte,
die zwischen die beiden Außenplatten eingesetzt ist, wobei Figur 8 ein Ausführungsbeispiel
einer derartigen herkömmlichen Mittelplatte 1 zeigt. Die Mittelplatte 1 weist absprühseitig
eine Stirnkante 2 mit einer im Wesentlichen V-förmigen Kontur auf, so dass zwischen
den benachbarten Außenplatten und der Stirnkante 2 der Mittelplatte 1 ein Düsenraum
entsteht, in den das Dämmstoffmittel eingeleitet wird. Auf diese Weise bildet sich
ein flacher, fächerförmiger Spritzstrahl aus, der gut zur Applikation des Dämmstoffmittels
geeignet ist. Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Mittelplatte 2 beidseitig Langlöcher
3, 4 zur Durchführung von Schrauben aufweist, um die Außenplatten mit der Mittelplatte
1 zu verschrauben.
[0003] Bei diesem bekannten Düsenkopf ist die Strahlbreite - sofern der Volumenstrom konstant
gehalten wird - in der Strahlebene ab einem bestimmten Mindestabstand vor dem Düsenkopf
abstandsunabhängig nahezu konstant. Beispielsweise schwankt die Strahlbreite dann
nur in einem Bereich von ±2 mm. Diese abstandsunabhängig konstante Strahlbreite ist
insbesondere bei der Behandlung von stark gekrümmten Bauteiloberflächen vorteilhaft,
da es dann beim Abfahren der Bauteiloberfläche nicht erforderlich ist, einen konstanten
Abstand zwischen dem Düsenkopf und der Bauteiloberfläche einzuhalten. Allerdings ist
hierbei zu erwähnen, dass die Strahlbreite in Abhängigkeit von dem Volumenstrom des
applizierten Dämmstoffmittels schwankt, was auch im Rahmen der Erfindung zu akzeptieren
ist.
[0005] Nachteilig an dem eingangs beschriebenen bekannten Düsenkopf ist jedoch die Tatsache,
dass die Abstandsunabhängigkeit der Strahlbreite nur innerhalb eines relativ eng begrenzten
Volumenstromarbeitsbereichs gegeben ist. Außerhalb dieses Volumenstromarbeitsbereichs
schwankt die Strahlbreite dagegen relativ stark in Abhängigkeit von dem Abstand zu
dem Düsenkopf. Ein Betrieb ist deshalb in der Praxis nur innerhalb des relativ engen
Volumenstromarbeitsbereichs möglich.
[0006] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den vorstehend beschriebenen herkömmlichen
Düsenkopf entsprechend zu verbessern. So soll der erfindungsgemäße Düsenkopf für unterschiedliche
Volumenströme des Dämmstoffmittels geeignet sein, wobei die Strahlbreite möglichst
unabhängig von dem Abstand zu dem Düsenkopf konstant bleiben soll.
[0007] Diese Aufgabe wird zweckmäßig durch einen erfindungsgemäßen Düsenkopf gemäß dem Hauptanspruch
gelöst.
[0008] Die Erfindung umfasst vorzugsweise die allgemeine technische Lehre, den Düsenkopf
zweckmäßig so zu gestalten, dass der für eine Applikation geeignete Volumenstromarbeitsbereich
mit der im Wesentlichen abstandsunabhängig konstanten Strahlbreite des Spritzstrahls
einen Volumenstrombereich von mindestens ±5 cm
3/s, ±10 cm
3/s, ±15 cm
3/s, ±20 cm
3/s, ±25 cm
3/s, ±40 cm
3/s, ±80 cm
3/s oder ±90 cm
3/s umfasst. Dies bedeutet insbesondere, dass die Strahlbreite des Spritzstrahls ab
einem bestimmten Mindestabstand (z.B. 20mm, 30mm, 40mm, 50mm, 60mm, 70mm, 80mm, 90mm
oder 100mm) abstandsunabhängig im Wesentlichen konstant ist, sofern der Volumenstrom
innerhalb des relativ breiten Volumenstromarbeitsbereichs liegt.
[0009] Zur Vermeidung von Missverständnissen ist nochmals zu erwähnen, dass die Strahlbreite
auch bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf in Abhängigkeit von dem Volumenstrom des
applizierten Auftragsmittels schwanken kann. Im Rahmen der Erfindung ist die Strahlbreite
also ab dem Mindestabstand nur unabhängig von dem Abstand zum Düsenkopf, wohingegen
die Strahlbreite auch bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf in Abhängigkeit von dem
Volumenstrom schwanken kann.
[0010] Zur Vermeidung von Missverständnissen ist darauf hinzuweisen, dass die Strahlbreite
des Spritzstrahls auch bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf in Abhängigkeit von dem
Volumenstrom des Auftragsmittels schwanken kann. Falls der Volumenstrom jedoch innerhalb
des Volumenstromarbeitsbereichs im Wesentlichen konstant gehalten wird, so ist die
Strahlbreite bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf ab dem Mindestabstand abstandsunabhängig
im Wesentlichen konstant.
[0011] Der Volumenstrom oder die Ausflussrate kann z.B. 10 cm
3/s, 20 cm
3/s, 30 cm
3/s, 40 cm
3/s, 50 cm
3/s, 60 cm
3/s, 70 cm
3/s, 80 cm
3/s, 90 cm
3/s oder 100 cm
3/s betragen, jeweils vorzugsweise ± 5 cm
3/s, ± 10 cm
3/s oder ± 15 cm
3/s.
[0012] Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Strahlbreite auch bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf
nicht exakt konstant ist. Vielmehr kann die Strahlbreite auch bei dem erfindungsgemäßen
Düsenkopf in Abhängigkeit von dem Abstand zu dem Düsenkopf Schwankungen von ±1mm,
±2mm, ±4mm, ±6mm, ±8mm, ±10mm, ±12mm, ±14mm oder sogar ±16mm aufweisen. Das bedeutet
insbesondere, dass im Rahmen der Erfindung das Merkmal "abstandsunabhängig im Wesentlichen
konstant" zweckmäßig Abweichungen von bis zu ±16mm umfassen kann.
[0013] Der erfindungsgemäße Düsenkopf ist deshalb wesentlich besser für eine automatisierte
Applikation mittels eines Applikationsroboters geeignet, wobei der Düsenkopf von dem
Applikationsroboter über die Bauteiloberfläche geführt wird. Bei der Programmierung
des Applikationsroboters kann nämlich bei der Verwendung eines erfindungsgemäßen Düsenkopfs
davon ausgegangen werden, dass der Spritzstrahl eine im Wesentlichen konstante Strahlbreite
aufweist und zwar bei verschiedenen Volumenströmen des Auftragsmittels, sofern der
Volumenstrom während der Applikation konstant gehalten wird.
[0014] In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Strahlbreite
ab einem bestimmten Mindestabstand zu dem Düsenkopf abstandsunabhängig im Wesentlichen
konstant, insbesondere mit einer Abweichung von höchstens ±2mm, ±4mm, ±6mm, ±8mm,
±10mm, ±12mm, ±14mm oder sogar ±16mm, wobei die Strahlbreite nur dann ab dem Mindestabstand
abstandsunabhängig im Wesentlichen konstant ist, wenn der Volumenstrom des Auftragsmittels
innerhalb eines bestimmten Volumenstromarbeitsbereichs liegt und zweckmäßig konstant
gehalten wird.
[0015] Es ist möglich, dass der Düsenkopf insbesondere so ausgebildet ist, dass der Volumenstromarbeitsbereich
mit der im Wesentlichen abstandsunabhängig konstanten Strahlbreite einen Volumenstrombereich
von mindestens ±5 cm
3/s, ±10 cm
3/s, ±15 cm
3/s, ±20 cm
3/s, ±25 cm
3/s, ±40 cm
3/s, ±80 cm
3/s oder ±90 cm
3/s umfasst.
[0016] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Düsenkopf einen
ähnlichen Aufbau auf wie der eingangs beschriebene herkömmliche Düsenkopf. Der erfindungsgemäße
Düsenkopf weist also vorzugsweise ebenfalls zwei Außenplatten und eine Mittelplatte
auf, die zwischen den beiden Außenplatten angeordnet ist und absprühseitig eine Stirnkante
mit einer vorgegebenen Kontur aufweist. Die beiden Außenplatten begrenzen also mit
ihrer absprühseitigen Stirnkante vorzugsweise eine schlitzförmige Düsenöffnung, wobei
sich zweckmäßig zwischen den Außenplatten und der absprühseitigen Stirnkante der Mittelplatte
ein Düsenraum befindet, in den das zu applizierende Auftragsmittel eingeleitet wird.
Die erfindungsgemäße Neuerung besteht hierbei darin, dass die Kontur der absprühseitigen
Stirnkante der Mittelplatte so geformt ist, dass der Volumenstromarbeitsbereich mit
der im Wesentlichen abstandsunabhängig konstanten Strahlbreite relativ groß ist.
[0017] Im Gegensatz zu der eingangs beschriebenen und in Figur 8 dargestellten herkömmlichen
Mittelplatte ist die Stirnkante der Mittelplatte bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf
nicht einfach V-förmig ausgebildet, sondern weist eine kompliziertere Kontur auf.
[0018] So weist die absprühseitige Stirnkante der Mittelplatte vorzugsweise beidseitig außen
Spitzen auf, die in Absprührichtung hervorstehen, wobei die Länge der Spitzen vorzugsweise
mindestens 3 mm, 4 mm oder sogar mindestens 5 mm beträgt.
[0019] Die Spitzen der Mittelplatte weisen vorzugsweise eine äußere Flanke auf, die im Wesentlichen
parallel zur Strahlrichtung bzw. rechtwinklig zur Basis der Mittelplatte ausgerichtet
ist. Die innere Flanke der Spitzen ist dagegen vorzugsweise spitzwinklig zur Strahlrichtung
angewinkelt. Beispielsweise können die inneren Flanken der Spitzen mit der Strahlrichtung
einen Winkel im Bereich von 15°-35° einschließen, wobei sich ein Winkel von 24,165°
oder 28,3° als besonders vorteilhaft herausgestellt hat. Es besteht jedoch im Rahmen
der Erfindung auch die Möglichkeit, dass die inneren Flanken der Spitzen parallel
zur Strahlrichtung bzw. rechtwinklig zur Basis der Mittelplatte ausgerichtet sind.
[0020] Darüber hinaus weist die Mittelplatte vorzugsweise mittig eine Ausnehmung auf, die
sich jedoch nicht über die gesamte Breite der Mittelplatte erstreckt, sondern nur
über eine Breite von beispielsweise mindestens 15 mm, 17 mm oder 20 mm.
[0021] In einer Variante der Mittelplatte ist die mittig angeordnete Ausnehmung V-förmig.
[0022] Vorzugsweise wird jedoch eine andere Variante verwendet, bei der die Ausnehmung in
der Mittelplatte einen mittigen Bogenabschnitt mit einem ersten Radius und zwei angrenzende
äußere Bogenabschnitte mit einem zweiten Radius umfasst, wobei der zweite Radius der
äußeren Bogenabschnitte größer ist als der erste Radius des mittigen Bogenabschnitts.
Beispielsweise kann der erste Radius des mittigen Bogenabschnitts im Bereich von 2
mm - 10 mm liegen, wobei ein Wert von 5 mm bevorzugt wird. Der zweite Radius der äußeren
Bogenabschnitte der Ausnehmung liegt dagegen vorzugsweise im Bereich von 10 mm - 30
mm, wobei ein Wert von 20 mm bevorzugt wird.
[0023] Ferner weist die Mittelplatte vorzugsweise beidseitig zwischen den außen liegenden
Spitzen und der mittigen Ausnehmung jeweils einen geraden Kantenbereich auf, der im
Wesentlichen rechtwinklig zur Absprührichtung ausgerichtet ist, wobei die geraden
Kantenbereiche vorzugsweise eine Breite von mindestens 3 mm, 4 mm, 5 mm oder 6 mm
aufweisen.
[0024] Die geraden Kantenbereiche der Mittelplatte sind vorzugsweise in einer Höhe über
der Basis der Mittelplatte angeordnet, die in einem bestimmten Verhältnis zur Plattenhöhe
der Mittelplatte steht. So liegt das Verhältnis der Plattenhöhe der Mittelplatte zur
Höhe der geraden Kantenbereiche vorzugsweise im Bereich von 1,4 - 1,6, wobei ein Wert
von 1,5 bevorzugt wird.
[0025] In technischen Versuchen hat sich herausgestellt, dass eine derartige Formgebung
der absprühseitigen Stirnkante der Mittelplatte einen positiven Einfluss auf den abgegebenen
Spritzstrahl hat, so dass dieser innerhalb eines relativ großen Volumenstromarbeitsbereichs
eine im Wesentlichen abstandsunabhängig konstante Strahlbreite aufweist.
[0026] Weiterhin ist zu erwähnen, dass auch bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf die Außenplatten
vorzugsweise absprühseitige Stirnkanten aufweisen, die konvex in Absprührichtung gekrümmt
sind, wie es auch beim Stand der Technik der Fall ist. Die vorstehend erwähnten Spitzen
der Mittelplatte schließen dann vorzugsweise mit den Enden der gekrümmten Stirnkante
der Außenplatte ab. Dies bedeutet, dass die Spitzen der Mittelplatte nicht über die
Außenkontur der Außenplatten hinausragen.
[0027] Darüber hinaus umfasst der erfindungsgemäße Düsenkopf einen Plattenhalter zur Halterung
der Außenplatten und der zwischen die Außenplatten eingesetzten Mittelplatte, wobei
der Plattenhalter vorzugsweise eine einstellbare Aufnahmebreite aufweist, um unterschiedlich
dicke Platten aufnehmen zu können. Bei dem eingangs beschriebenen herkömmlichen Düsenkopf
weist der Plattenhalter dagegen eine Nut mit einer konstanten Nutbreite auf, wobei
das aus den Außenplatten und der Mittelplatte bestehende Plattenpaket in die Nut eingesetzt
und dann festgeklemmt wird. Dies hat bei dem eingangs beschriebenen herkömmlichen
Düsenkopf den Nachteil, dass der Plattenhalter nur ein Plattenpaket mit einer bestimmten
Dicke aufnehmen kann. Falls nun zur Veränderung des Spritzverhaltens eine dünnere
Mittelplatte verwendet werden soll, so müssen entsprechend dickere Außenplatten verwendet
werden, damit die Dicke des gesamten Plattenpakets nicht verändert wird. Bei dem erfindungsgemäßen
Plattenhalter ist die Aufnahmebreite dagegen einstellbar, so dass unterschiedlich
dicke Plattenpakete aufgenommen werden können. Dies bietet den Vorteil, dass unterschiedlich
dicke Mittelplatten eingesetzt werden können, ohne dass die Dicke der Außenplatten
entsprechend angepasst werden muss.
[0028] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der Plattenhalter
aus zwei Klemmplatten, die über eine Klemmverschraubung miteinander verbunden sind,
so dass die Außenplatten mit der Mittelplatte zwischen den Klemmplatten eingeklemmt
werden können. Die Klemmverschraubung ermöglicht hierbei unterschiedliche Dicken des
festgeklemmten Plattenpakets mit den Außenplatten und der Mittelplatte.
[0029] Darüber hinaus weist der Plattenhalter vorzugsweise eine Bodenplatte auf, auf welche
die beiden Klemmplatten aufgesetzt sind. Beispielsweise kann eine der beiden Klemmplatten
unverrückbar auf der Bodenplatte befestigt sein, während die andere Klemmplatte mittels
der Klemmverschraubung beweglich ist, um das Plattenpaket aus Außenplatten und Mittelplatte
festklemmen zu können. Die Bodenplatte weist hierbei im Bereich zwischen den beiden
Klemmplatten vorzugsweise eine Materialbohrung auf, um das Auftragsmittel zuzuführen.
Das Plattenpaket mit den Außenplatten und der Mittelplatte liegt hierbei also über
der Materialbohrung in der Bodenplatte und kann deshalb das über die Materialbohrung
zugeführte Auftragsmittel aufnehmen. Vorzugsweise ist die Materialbohrung hierbei
mit einer Dichtung (z.B. O-Ring) versehen, um den Spalt zwischen der Materialbohrung
und dem darauf aufliegenden Plattenpaket abzudichten. Auch dadurch unterscheidet sich
der erfindungsgemäße Düsenkopf von dem eingangs beschriebenen herkömmlichen Düsenkopf,
bei dem das Plattenpaket aus Außenplatten und Mittelplatte lediglich plan über der
Materialbohrung aufliegt, was zu Dichtungsproblemen führen kann. Hierbei ist zu erwähnen,
dass die Außenplatten und/oder die Mittelplatte eine Materialführung aufweisen, die
von der Materialbohrung in der Bodenplatte ausgeht und in den Düsenraum zwischen den
beiden Außenplatten mündet. Diese Materialführung kann beispielsweise aus einer Nut
bestehen, die in den beiden Außenplatten angeordnet ist und von der unteren Stirnkante
ausgehend in Absprührichtung verläuft und bis in den Düsenraum reicht, der von den
beiden Außenplatten und von der absprühseitigen Stirnkante der Mittelplatte begrenzt
wird.
[0030] Die vorstehend genannten Bodenplatte des Plattenhalters trägt erfindungsgemäß die
Außenplatten und die Mittelplatte, und ist auf einer Montageplatte montiert, wobei
die Montageplatte von einem Applikationsroboter bewegt werden kann, wozu die Montageplatte
beispielsweise an einer Flanschplatte einer Roboterhandachse montiert ist. Die Verbindung
zwischen der Bodenplatte und der Montageplatte erfolgt hierbei durch eine lösbare
mechanische Verbindung, wie beispielsweise durch eine Verschraubung.
[0031] Hierbei ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Bodenplatte in verschiedenen
Winkelstellungen relativ zu der Montageplatte montiert werden kann. Beispielsweise
kann hierzu eine zusätzliche Stiftverbindung zwischen der Bodenplatte und der Montageplatte
vorgesehen sein, so dass die Bodenplatte in zwei verschiedenen Winkelstellungen zwischen
der Bodenplatte und der Montageplatte montiert werden kann.
[0032] Bei der Beschreibung des herkömmlichen Düsenkopfes wurde eingangs erwähnt, dass die
Mittelplatte Langlöcher aufweist, um die Mittelplatte mit den Außenplatten verschrauben
zu können. Derartige Langlöcher sind jedoch nachteilig bei einer Reinigung des Düsenkopfs
mit Wasser und anschließendem Abblasen mit Luft, da sich in den Langlöchern Wasser
ansammeln kann, das auch durch Abblasen mit Luft nur schwer entfernt werden kann.
Bei dem erfindungsgemäßen Düsenkopf werden die Langlöcher in der Mittelplatte bzw.
in den Außenplatten deshalb vorzugsweise durch Bohrungen ersetzt, die weniger verschmutzungsanfällig
sind.
[0033] Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Außenkontur des Plattenhalters vorzugsweise so
gewählt wird, dass nach einem Auftauchen aus einem Wasserbad während der Reinigung
des Düsenkopfs das Wasser möglichst schnell und ohne größeren Aufwand abgeblasen werden
kann. Der Plattenhalter schließt deshalb seitlich vorzugsweise mit der Mittelplatte
und den Außenplatten im Wesentlichen bündig ab, um eine verschmutzungsanfällige Störkontur
zu vermeiden.
[0034] Hinsichtlich der Abmessungen des erfindungsgemäßen Düsenkopfs ist zu erwähnen, dass
die Mittelplatte vorzugsweise eine Plattenstärke im Bereich von 0,2 mm bis 0,6 mm
aufweist, wobei ein Bereich von 0,4 mm bis 0,5 mm bevorzugt wird.
[0035] In einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Düsenkopfs weisen die Außenplatten
eine Breite von 42 mm und eine Höhe in Absprührichtung von 28,8 mm auf. In diesem
Ausführungsbeispiel weist die Mittelplatte vorzugsweise ebenfalls eine Breite von
42 mm und eine Höhe von 19,5 mm auf.
[0036] Die Mittelplatte und die Außenplatten können jedoch in Breite und/oder Höhe beliebig
skaliert werden, um beispielsweise die Sprühstrahlbreite entsprechend zu verändern.
[0037] Beispielsweise kann die Höhe der Außenplatten und auch der Mittelplatte bei gleichbleibender
Breite um einen Faktor von beispielsweise 1,2 reduziert werden, so dass die Außenplatten
eine Höhe von 24 mm aufweisen, während die Mittelplatte eine Höhe von 16,25 mm aufweist.
Hierdurch lässt sich die Strahlbreite bei gleichem Materialfluss verkleinern.
[0038] In einer anderen Variante wird dagegen nur die Breite der Außenplatten und der Mittelplatte
mit einem Faktor von beispielsweise 1,2 abwärts skaliert, wohingegen die Höhe der
Außenplatten und der Mittelplatte unverändert bleibt. Beispielsweise können die Außenplatten
dann eine Höhe von 28,8 mm aufweisen, während die Mittelplatte eine Höhe von 19,5
mm aufweist.
[0039] In einem anderen Ausführungsbeispiel bleibt die Grundkontur dagegen die gleiche wie
bei der eingangs beschriebenen Basisausführung. Hierbei werden nur die äußeren Spitzen,
die das Dämmstoffmittel bis zum Düsenspalt führen, von einem Außenmaß von 42 mm stufenlos
nach innen geschoben, bis sie das neue Außenmaß von mindestens 35 mm erreichen. Weiterhin
werden die Außenplatten seitlich eingekürzt und der Außenradius der Außenplatten wird
so weit nach unten verschoben, bis der Außenradius wieder auf die Spitzen der Mittelplatte
trifft. Durch diese Modifikation wird die Strahlbreite bei hoher Ausflussrate etwas
reduziert.
[0040] In einer anderen Variante der Erfindung werden dagegen nur die Außenplatten gegenüber
der vorstehend beschriebenen Basisausführung modifiziert, indem die konvex gekrümmte
absprühseitige Stirnkante der Außenplatten heruntergesetzt wird, so dass sich die
Höhe der Außenplatten beispielsweise von 28,8 mm auf 24 mm reduziert.
[0041] Schließlich ist im Rahmen der Erfindung noch eine Abwandlung gegenüber der vorstehend
zuletzt beschriebenen Variante denkbar, wobei die Außenplatten in Breite und Höhe
im gleichen Verhältnis auf die Breite von 35 mm abwärts skaliert werden. Die Mittelplatte
wird dagegen nur in der Breite auf 35 mm skaliert, wobei die äußeren Spitzen der Mittelplatte
dem Radius der Außenplatten angepasst werden. Mit dieser Abwandlung lässt sich eine
Ausflussrate von ca. 45 cm
3/s bei einer Strahlbreite von ca. 60 mm realisieren.
[0042] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Mittelplatte eine
Plattenhöhe in Strahlrichtung auf, die im Bereich von 15 mm - 20 mm liegt, wobei ein
Wert von 19,5 mm bevorzugt wird. Die Außenplatten weisen dagegen vorzugsweise eine
Plattenhöhe in Strahlrichtung auf, die im Bereich von 25 - 34 mm liegt, wobei ein
Wert von 29,24 mm bevorzugt wird.
[0043] Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Plattenhöhe der Mittelplatte vorzugsweise in
einem bestimmten Verhältnis zur Plattenbreite der Mittelplatte steht, wobei dieses
Verhältnis vorzugsweise im Bereich von 0,4 - 0,5 liegt, wobei ein Wert von 0,464 bevorzugt
wird.
[0044] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist es insbesondere möglich, dass in einem
Bereich zwischen einem Mindestabstand zu dem Düsenkopf von ungefähr 30mm, 40mm oder
50mm zuzüglich mindestens 10mm, 20mm, 30mm, 40mm, 50mm, 60mm oder 70mm die Strahlbreite
um höchstens ±4mm, ±6mm, ±8mm, ±10mm oder ±12mm schwankt.
[0045] Ferner ist zu erwähnen, dass die Erfindung nicht auf den vorstehend beschriebenen
erfindungsgemäßen Düsenkopf als einzelnes Bauteil beschränkt ist. Vielmehr umfasst
die Erfindung auch einen kompletten Applikationsroboter mit einem solchen Düsenkopf.
[0046] Schließlich umfasst die Erfindung auch die neuartige Verwendung eines solchen Düsenkopfs
zur Applikation eines Dämmstoffmittels auf ein Karosseriebauteil.
[0047] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
oder werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Düsenkopfs parallel zur Ebene des Spritzstrahls,
- Figur 2
- eine Frontansicht des erfindungsgemäßen Düsenkopfs aus Figur 1 rechtwinklig zur Ebene
des Spritzstrahls,
- Figur 3
- eine Frontansicht einer Außenplatte des Düsenkopfs aus den Figuren 1 und 2,
- Figur 4
- eine Frontansicht der Mittelplatte des Düsenkopfs aus den Figuren 1 bis 3,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung zur Verdeutlichung der Form des Spritzstrahls bei dem
erfindungsgemäßen Düsenkopf,
- Figur 6
- eine Abwandlung der Außenplatte gemäß Figur 3,
- Figur 7
- eine Abwandlung der Mittelplatte gemäß Figur 4,
- Figur 8
- eine Frontansicht einer herkömmlichen Mittelplatte eines Düsenkopfs gemäß dem Stand
der Technik.
[0048] Die Figuren 1 bis 5 zeigen einen erfindungsgemäßen Düsenkopf 5 zur Applikation eines
Dämmstoffmittels (z.B. Acrylat auf Wasserbasis) auf ein Bauteil, wie beispielsweise
ein Kraftfahrzeugkarosseriebauteil.
[0049] Der Düsenkopf 5 ist teilweise herkömmlich aufgebaut und umfasst zwei Außenplatten
6, 7 und eine dünne Mittelplatte 8, die zwischen die beiden Außenplatten 6, 7 eingesetzt
ist, wobei die Kontur der Außenplatten 6, 7 in Figur 3 dargestellt ist, während Figur
4 die Kontur der Mittelplatte 8 zeigt.
[0050] Darüber hinaus umfasst der erfindungsgemäße Düsenkopf 5 einen Plattenhalter, um das
aus den Außenplatten 6, 7 und der Mittelplatte 8 bestehende Plattenpaket mechanisch
zu halten. Dieser Plattenhalter umfasst zwei Klemmplatten 9, 10, die beiderseits des
aus den Außenplatten 6, 7 und der Mittelplatte 8 bestehenden Plattenpakets angeordnet
sind und mittels einer Klemmverschraubung 11 zusammengeklemmt werden können, um das
Plattenpaket mechanisch zu fixieren. Hierbei ist zu erwähnen, dass zwischen die beiden
Klemmplatten 9, 10 unterschiedlich dicke Plattenpakete eingesetzt werden können, so
dass die Dicke der Mittelplatte 8 in einfacher Weise verändert werden kann, ohne dass
die Dicke der Außenplatten 6, 7 entsprechend angepasst werden muss.
[0051] Weiterhin umfasst der Plattenhalter eine Bodenplatte 12, wobei die beiden Klemmplatten
9, 10 an der Oberseite der Bodenplatte 12 angeordnet sind.
[0052] Ferner umfasst der Plattenhalter eine Montageplatte 13, die von einem Applikationsroboter
geführt wird, was hier nur schematisch dargestellt ist.
[0053] Aus Figur 3 ist weiterhin ersichtlich, dass die Außenplatten 6, 7 jeweils eine Materialführung
16, 17 aufweisen, wobei die Materialführung 16 bzw. 17 aus einer Nut besteht, die
von der unteren Stirnkante der Außenplatte 6 bzw. 7 in Abspritzrichtung nach oben
ragt. Das Dämmstoffmittel wird also über die Materialbohrung 14 zugeführt und dringt
dann in die Materialführungen 16, 17 ein, so dass das Dämmstoffmittel dann schließlich
in den Düsenraum gelangt, der seitlich von den beiden Außenplatten 6, 7 und unten
von einer Stirnkante 18 der Mittelplatte 8 begrenzt wird.
[0054] Von besonderer Bedeutung ist weiterhin die Kontur der Stirnkante 18 der Mittelplatte
8, wobei diese Kontur aus der Detailansicht in Figur 4 ersichtlich ist.
[0055] So weist die Stirnkante 18 der Mittelplatte 8 beidseitig außen jeweils eine in Absprührichtung
hervorstehende Spitze 19 bzw. 20 auf.
[0056] Darüber hinaus weist die Stirnkante 18 der Mittelplatte 8 mittig eine im Wesentlichen
V-förmige Ausnehmung 21 auf, wobei sich die V-förmige Ausnehmung 21 nicht über die
gesamte Breite b der Mittelplatte 8 erstreckt.
[0057] Schließlich umfasst die Außenkontur der Stirnkante 18 der Mittelplatte 8 beiderseits
der V-förmigen Ausnehmung 21 jeweils einen geraden Kantenbereich 22, 23, wobei die
geraden Kantenbereiche 22, 23 rechtwinklig zur Abspritzrichtung ausgerichtet sind.
[0058] Die vorstehend beschriebene Kontur der Stirnkante 18 der Mittelplatte 8 hat den Vorteil,
dass der erfindungsgemäße Düsenkopf 5 einen Spritzstrahl 24 mit einer im Wesentlichen
konstanten Strahlbreite SB aufweist, wie insbesondere aus Figur 5 hervorgeht. Zwar
hängt die Strahlbreite SB des Spritzstrahls 24 von einem Abstand d zu dem Düsenkopf
5 ab. Innerhalb eines relativ großen Arbeitsbereichs AB schwankt die Strahlbreite
SB dagegen um höchstens ±2 mm und ist damit im Wesentlichen konstant, sofern der Volumenstrom
des applizierten Dämmstoffmittels während der Applikation konstant gehalten wird.
[0059] Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Außenplatten 6, 7 vorzugsweise eine Höhe ha=28,8
mm aufweisen, während die Mittelplatte 8 eine Höhe von hm=19,5 mm aufweist.
[0060] Sowohl die Außenplatten 6, 7 als auch die Mittelplatte 8 weisen dagegen eine einheitliche
Breite von b=42 mm auf.
[0061] Die Mittelplatte 8 schließt hierbei zusammen mit den Außenplatten 7 in dem Plattenhalter
bündig mit der Außenkontur des Plattenhalters ab, wodurch eine verschmutzungsanfällige
Störkontur vermieden wird.
[0062] Darüber hinaus weisen die Außenplatten 6, 7 und die Mittelplatte 8 anstelle der beim
Stand der Technik gemäß Figur 8 vorhandenen Langlöcher 3, 4 jeweils Bohrungen 25-28
auf, die weniger verschmutzungsanfällig sind als die herkömmlichen Langlöcher 3, 4.
Die Bohrungen 25-28 dienen hierbei wie beim Stand der Technik gemäß Figur 8 zur Durchführung
der Klemmverschraubung 11.
[0063] Aus den Figuren 1 und 2 ist weiterhin ersichtlich, dass die Bodenplatte 12 durch
eine Schraubverbindung mit der Montageplatte 13 verbunden werden kann. Hierbei kann
die Bodenplatte 12 in zwei verschiedenen, rechtwinklig zueinander ausgerichteten Winkelstellungen
an der Montageplatte 13 montiert werden. Zur Definition dieser beiden Winkelstellungen
ist zusätzlich eine Stiftverbindung 30 vorgesehen, die nur die beiden gewünschten
Winkelstellungen erlaubt. Die Stiftverbindung 30 kann beispielsweise aus einem Stift
an der Oberseite der Montageplatte 13 und zwei passenden Bohrungen in der Unterseite
der Bodenplatte 12 bestehen, wobei der Stift wahlweise in eine der beiden Bohrungen
eingeführt werden kann.
[0064] Figur 6 zeigt eine Abwandlung der Außenplatte 7 gemäß Figur 3, wobei die Abwandlung
weitgehend mit dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 übereinstimmt,
so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende Beschreibung verwiesen
wird, wobei für entsprechende Einzelheiten dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
[0065] Eine Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, dass die Bohrungen 25,
26 in der Außenplatte 7 als seitlich offene Langlöcher ausgebildet sind.
[0066] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Außenplatte 7 eine Breite b = 42
mm und eine Höhe ha = 29,24 mm aufweist.
[0067] Figur 7 zeigt eine Abwandlung der Mittelplatte 8 gemäß Figur 4, so dass zur Vermeidung
von Wiederholungen auf die vorstehende Beschreibung verwiesen wird, wobei für entsprechende
Einzelheiten dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
[0068] Eine Besonderheit dieser Abwandlung besteht wiederum darin, dass anstelle der Bohrungen
27, 28 seitlich offene Langlöcher vorgesehen sind.
[0069] Eine weitere Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, dass die Ausnehmung
21 in der Mittelplatte 8 nicht V-förmig ist, sondern einen mittigen Bogenabschnitt
R1 und zwei angrenzende äußere Bogenabschnitte R2 umfasst, wobei die äußeren Bogenabschnitte
R2 einen Radius von 20 mm aufweisen, während der mittige Bogenabschnitt R1 einen Radius
von 5 mm aufweist.
[0070] Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Spitzen 19, 20 hierbei jeweils äußere Flanken
aufweisen, die parallel zur Strahlrichtung ausgerichtet sind.
[0071] Die inneren Flanken der beiden Spitzen 19, 20 sind dagegen mit einem Winkel von 28,3°
spitzwinklig zur Strahlrichtung angewinkelt.
[0072] Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die
ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen.
[0073] Darüber hinaus beansprucht die Erfindung auch Schutz für die Merkmale und den Gegenstand
der Unteransprüche.
Bezugszeichenliste:
| 1 |
Mittelplatte |
d |
Abstand zum Düsenkopf |
| 2 |
Stirnkante der Mittelplatte |
ha |
Höhe der Außenplatten |
| 3 |
Langloch |
hm |
Höhe der Mittelplatte |
| 4 |
Langloch |
h1 |
Höhe der geraden Kantenabschnitte |
| 5 |
Düsenkopf |
| 6 |
Außenplatte |
R1 |
Innerer Bogenabschnitt |
| 7 |
Außenplatte |
R2 |
Äußerer Bogenabschnitt |
| 8 |
Mittelplatte |
SB |
Strahlbreite |
| 9 |
Klemmplatte |
|
|
| 10 |
Klemmplatte |
|
|
| 11 |
Klemmverschraubung |
|
|
| 12 |
Bodenplatte |
|
|
| 13 |
Montageplatte |
|
|
| 14 |
Materialbohrung |
|
|
| 15 |
O-Ring |
|
|
| 16 |
Materialführung |
|
|
| 17 |
Materialführung |
|
|
| 18 |
Stirnkante der Mittelplatte |
|
|
| 19 |
Spitze |
|
|
| 20 |
Spitze |
|
|
| 21 |
V-förmige Ausnehmung |
|
|
| 22 |
Gerader Kantenbereich |
|
|
| 23 |
Gerader Kantenbereich |
|
|
| 24 |
Spritzstrahl |
|
|
| 25 |
Bohrung in der Außenplatte |
|
|
| 26 |
Bohrung in der Außenplatte |
|
|
| 27 |
Bohrung in der Mittelplatte |
|
|
| 28 |
Bohrung in der Mittelplatte |
|
|
| 29 |
Schraubverbindung |
|
|
| 30 |
Stiftverbindung |
|
|
| AB |
Arbeitsbereich |
|
|
| b |
Breite |
|
|
1. Düsenkopf (5) zur Abgabe eines Spritzstrahls (24) eines Auftragsmittels, insbesondere
eines Dämmstoffmittels, wobei
a) ein bestimmter Volumenstrom des Auftragsmittels durch den Spritzstrahl (24) appliziert
wird,
b) der Spritzstrahl (24) im Wesentlichen flach in einer Strahlebene verläuft, und
c) der Spritzstrahl (24) in der Strahlebene eine bestimmte Strahlbreite (SB) aufweist,
die von dem Volumenstrom des Auftragsmittels abhängt,
umfassend
d) zwei Außenplatten (6, 7), und
e) eine Mittelplatte (8), die zwischen den beiden Außenplatten (6, 7) angeordnet ist
und abspritzseitig eine Stirnkante (18) mit einer vorgegebenen Kontur aufweist, wobei
f) die Mittelplatte (8) beidseitig außen Spitzen (19, 20) aufweist, die in Abspritzrichtung
hervorstehen, und
g) die Mittelplatte (8) mittig eine Ausnehmung (21) aufweist,
und umfassend
h) einen Plattenhalter, der eine Bodenplatte (12) aufweist, welche die Außenplatten
(6, 7) und die Mittelplatte (8) trägt, wobei
i) der Plattenhalter eine Montageplatte (13) trägt, um den Düsenkopf (5) an einem
Roboter montieren zu können,
j) die Bodenplatte (12) durch eine lösbare mechanische Verbindung an der Montageplatte
(13) angebracht ist,
k) die Bodenplatte (12) in verschiedenen Winkelstellungen relativ zu der Montageplatte
(13) montierbar ist.
2. Düsenkopf (5) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Strahlbreite (SB) ab einem bestimmten Mindestabstand (d) zu dem Düsenkopf (5)
abstandsunabhängig im Wesentlichen konstant ist, insbesondere mit einer Abweichung
von höchstens ±2mm, ±4mm, ±6mm, ±8mm oder ±10mm, und
b) die Strahlbreite (SB) nur dann ab dem Mindestabstand (d) abstandsunabhängig im
Wesentlichen konstant ist, wenn der Volumenstrom des Auftragsmittels innerhalb eines
bestimmten Volumenstromarbeitsbereichs liegt und konstant gehalten wird, und
c) vorzugsweise der Düsenkopf (5) so ausgebildet ist, dass der Volumenstromarbeitsbereich
mit der im Wesentlichen abstandsunabhängig konstanten Strahlbreite (SB) einen Volumenstrombereich
von mindestens ±10 cm3/s, ±15 cm3/s, ±20 cm3/s, ±25 cm3/s, ±40 cm3/s, ±80 cm3/s oder ±90 cm3/s umfasst.
3. Düsenkopf (5) nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
a) eine schlitzförmige Düsenöffnung, die von den abspritzseitigen Stirnkanten der
beiden Außenplatten (6, 7) begrenzt wird,
b) einen Düsenraum zwischen der abspritzseitig Stirnkante (18) der Mittelplatte (8)
und den beiden Außenplatten (6, 7),
c) wobei die Kontur der abspritzseitigen Stirnkante (18) der Mittelplatte (8) so geformt
ist, dass der Volumenstromarbeitsbereich mit der im Wesentlichen abstandsunabhängig
konstanten Strahlbreite (SB) einen Volumenstrombereich von mindestens ±10 cm3/s, ±15 cm3/s, ±20 cm3/s, ±25 cm3/s, ±40 cm3/s, ±80 cm3/s oder ±90 cm3/s umfasst.
4. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass der Volumenstromarbeitsbereich mit der im Wesentlichen abstandsunabhängig konstanten
Strahlbreite (SB) einen Volumenstrombereich von 10 cm3/s bis 200 cm3/s umfasst, und/oder
b) dass der Mindestabstand (d) zu dem Düsenkopf (5) mindestens 10mm, 20mm, 30mm, 40mm, 60mm,
80mm, 100mm, 150mm oder 200mm beträgt, wobei die Strahlbreite (SB) ab dem Mindestabstand
im Wesentlichen abstandsunabhängig konstant ist, sofern der Volumenstrom innerhalb
des Volumenstromarbeitsbereichs liegt.
5. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Spitzen (19, 20) in Abspritzrichtung eine Länge von mindestens 3mm, 4mm oder
5mm aufweisen, und/oder
b) dass die Spitzen (19, 20) ein äußere Flanke aufweisen, die im Wesentlichen parallel zur
Strahlrichtung verläuft, und/oder
c) dass die Spitzen (19, 20) innere Flanken aufweisen, die einen Winkel von mindestens 15°,
20°, 22°, 24°, 24° oder 26° zur Strahlrichtung einschließen, insbesondere einen Winkel
von 24,165° oder 28,3°, und/oder
d) dass die Spitzen (19, 20) innere Flanken aufweisen, die einen Winkel von höchstens 35°,
30°, 26° oder 25° zur Strahlrichtung einschließen, insbesondere einen Winkel von 24,165°
oder 28,3°, und/oder
e) dass die Ausnehmung (21) rechtwinklig zur Abspritzrichtung eine Breite von mindestens
15mm, 17mm oder 20mm aufweist, und/oder
f) dass die Mittelplatte (8) beidseitig zwischen den außen liegenden Spitzen (19, 20) und
der mittigen Ausnehmung (21) jeweils einen gerade Kantenbereich (22, 23) aufweist,
der im Wesentlichen rechtwinklig zur Abspritzrichtung ausgerichtet ist, und/oder
g) dass die geraden Kantenbereiche (22, 23) quer zur Abspritzrichtung jeweils eine Breite
von mindestens 3mm, 4mm, 5mmm oder 6mm aufweisen.
6. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (21) im Wesentlichen V-förmig ist.
7. Düsenkopf nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Ausnehmung einen mittigen Bogenabschnitt mit einem ersten Radius (R1) und zwei
angrenzende äußere Bogenabschnitte mit einem zweiten Radius (R2) aufweist, und/oder
b) dass der zweite Radius (R2) der äußeren Bogenabschnitte größer ist als der erste Radius
(R1) des mittigen Bogenabschnitts, und/oder
c) dass der erste Radius (R1) des mittigen Bogenabschnitts größer ist als 2mm, 3mm oder 4mm,
und/oder
d) dass der erste Radius (R1) des mittigen Bogenabschnitts kleiner ist als 10mm, 8mm oder
6mm, und/oder
e) dass der zweite Radius (R2) der äußeren Bogenabschnitte größer ist als 10mm, 15mm oder
18mm, und/oder
f) dass der zweite Radius der äußeren Bogenabschnitte kleiner ist als 30mm, 25mm oder 21mm,
und/oder
g) dass der erste Radius (R1) des mittigen Bogenabschnitts im Wesentlichen 5mm und der zweite
Radius (R2) der äußeren Bogenabschnitte im Wesentlichen 20mm ist.
8. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Außenplatten (6, 7) abspritzseitig jeweils eine Stirnkante aufweisen, die konvex
in Abspritzrichtung gekrümmt ist, und
b) dass die Spitzen (19, 20) der Mittelplatte (8) jeweils mit den Enden der gekrümmten Stirnkante
der Außenplatten (6, 7) abschließen.
9. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die geraden Kantenbereiche (22, 23) in Strahlrichtung in einer bestimmten ersten
Höhe (h1) über der Basis der Mittelplatte (8) angeordnet sind,
b) dass die Mittelplatte (8) eine bestimmte Plattenhöhe (hm) in Strahlrichtung aufweist,
c) dass das Verhältnis zwischen der Plattenhöhe (hm) der Mittelplatte (8) und der ersten
Höhe (h1) der geraden Kantenbereiche (22, 23) im Bereich von 1,4-1,6 liegt, insbesondere
bei einem Wert von 1,5.
10. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass der Düsenkopf (5) zur Halterung der Außenplatten (6, 7) und der Mittelplatte (8)
den Plattenhalter aufweist, und
b) dass der Plattenhalter eine einstellbare Aufnahmebreite aufweist, um unterschiedlich dicke
Platten aufnehmen zu können.
11. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenhalter zwei Klemmplatten (9, 10) aufweist, die über eine Klemmverschraubung
miteinander verbunden sind, so dass die Außenplatten (6, 7) mit der Mittelplatte (8)
zwischen den Klemmplatten (9, 10) klemmbar sind.
12. Düsenkopf (5) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass der Plattenhalter eine Bodenplatte (12) aufweist, auf welche die beiden Klemmplatten
aufgesetzt sind,
b) dass die Bodenplatte (12) im Bereich zwischen den beiden Klemmplatten eine Materialbohrung
aufweist, um das Auftragsmittel zuzuführen,
c) dass die Materialbohrung mit einer Dichtung versehen ist, insbesondere mit einem
Dichtungsring,
d) dass in zumindest einer der Außenplatten (6, 7) und/oder in der Mittelplatte (8)
eine Materialführung angeordnet ist, die von der Materialbohrung in der Bodenplatte
(12) ausgeht und in den Düsenraum zwischen den beiden Außenplatten (6, 7) mündet.
13. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Bodenplatte (12) durch eine lösbare Verschraubung an der Montageplatte (13) angebracht
ist.
14. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine formschlüssige Verbindung (30), insbesondere eine Stiftverbindung oder eine
Nut-Feder-Verbindung zwischen der Bodenplatte (12) und der Montageplatte (13), wobei
die formschlüssige Verbindung (30) zwei verschiedene Winkelstellungen zwischen der
Bodenplatte (12) und der Montageplatte (13) ermöglicht.
15. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelplatte (8) und/oder die Außenplatte (6, 7) zur Montage in dem Plattenhalter
jeweils mindestens eine Bohrung (25-29) aufweisen, um ein verschmutzungsanfälliges
Langloch zu vermeiden.
16. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenhalter seitlich mit der Mittelplatte (8) und den Außenplatten (6, 7) im
Wesentlichen bündig abschließt, um eine verschmutzungsanfällige Störkontur zu vermeiden.
17. Düsenkopf (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
a) dass die Mittelplatte (8) eine Plattenstärke von mindestens 0,2mm oder mindestens 0,4mm
aufweist, und/oder
b) dass die Mittelplatte (8) eine Plattenstärke von höchsten 0,6mm oder höchstens 0,5mm aufweist,
und/oder
c) dass die Mittelplatte (8) eine Plattenhöhe in Strahlrichtung von mindestens 15mm, 17mm
oder 19mm und/oder höchsten 24mm, 22mm oder 20mm aufweist, insbesondere mit einem
Wert von 19,5mm, und/oder
d) dass die Außenplatten (6, 7) eine Plattenhöhe in Strahlrichtung von mindestens 25mm, 27mm
oder 29mm und/oder höchsten 30mm, 32mm oder 34mm aufweist, insbesondere mit einem
Wert von 29,24mm, und/oder
e) dass die Mittelplatte (8) eine bestimmte Plattenbreite (b) und eine bestimmte Plattenhöhe
(hm) in Strahlrichtung aufweist, wobei das Verhältnis zwischen der Plattenhöhe (hm)
und der Plattenbreite (b) im Wesentlichen im Bereich von 0,4-0,5 liegt, insbesondere
mit einem Wert von 0,464.
18. Applikationsroboter mit mehreren beweglichen Roboterachsen, die einen Düsenkopf (5)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche führen.
19. Verwendung eines Düsenkopfs (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zur Applikation
eines Dämmstoffmittels auf ein Karosseriebauteil.
1. A nozzle head (5) for emitting a spray jet (24) of an application agent, in particular
of an insulating agent, wherein
a) a specific volumetric flow of the application agent is applied through the spray
jet (24),
b) the spray jet (24) extends essentially flat in a jet plane, and
c) the spray jet (24) has in the jet plane a specific jet width (SB), which depends
on the volumetric flow of the application agent,
comprising
d) two outer plates (6, 7), and
e) a middle plate (8), which is disposed between the two outer plates (6, 7) and has
a front edge (18) on the spraying side with a predetermined contour, wherein
f) the middle plate (8) has outer tips (19, 20) on both sides which protrude in the
spraying direction, and
g) the middle plate (8) has a recess (21) in the middle, and comprising
h) a plate holder having a bottom plate (12), which carries the outer plates (6, 7)
and the middle plate (8), wherein
i) the plate holder carries a mounting plate (13) in order to allow mounting of the
nozzle head (5) on a robot,
j) the bottom plate (12) is attached by means of a releasable mechanical connection
to the mounting plate (13),
k) the bottom plate (12) can be mounted in different angular positions relative to
the mounting plate (13).
2. The nozzle head (5) according to claim 1,
characterized in that
a) the jet width (SB) is from a certain minimum distance (d) to the nozzle head (5)
distance-independently essentially constant, in particular with a deviation of maximal
±2 mm, ±4 mm, ±6 mm, ±8 mm or ±10 mm, and
b) the jet width (SB) is from the minimum distance (d) distance-independently essentially
constant only if the volumetric flow of the application agent is within a specific
volumetric flow operating range and is kept constant, and
c) preferably, the nozzle head (5) is formed in such a way that the volumetric flow
operating range with the essentially distance-independently constant jet width (SB)
comprises a volumetric flow range of at least ±10 cm3/s, ±15 cm3/s, ±20 cm3/s, ±25 cm3/s, ±40 cm3/s, ±80 cm3/s or ±90 cm3/s.
3. The nozzle head (5) according to claim 1 or 2,
characterized by
a) a slit-shaped nozzle opening, which is delimited by the spraying-side front edges
of the two outer plates (6, 7),
b) a nozzle chamber between the spraying-side front edge (18) of the middle plate
(8) and the two outer plates (6, 7),
c) wherein the contour of the spraying-side front edge (18) of the middle plate (8)
is formed in such a way that the volumetric flow operating range with the essentially
distance-independently constant jet width (SB) comprises a volumetric flow range of
at least ±10 cm3/s, ±15 cm3/s, ±20 cm3/s, ±25 cm3/s, ±40 cm3/s, ±80 cm3/s or ±90 cm3/s.
4. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims,
characterized
a) in that the volumetric flow operating range with the essentially distance-independently constant
jet width (SB) comprises a volumetric flow range of 10 cm3/s to 200 cm3/s, and/or
b) in that the minimum distance (d) to the nozzle head (5) is at least 10 mm, 20 mm, 30 mm,
40 mm, 60 mm, 80 mm, 100 mm, 150 mm or 200 mm, wherein the jet width (SB) is from
the minimum distance essentially distance-independently constant if the volumetric
flow is within the volumetric flow operating range.
5. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims,
characterized
a) in that the tips (19, 20) have in the spraying direction a length of at least 3 mm, 4 mm
or 5 mm, and/or
b) that the tips (19, 20) have an outer flank, which extends essentially parallel
to the jet direction, and/or
c) in that the tips (19, 20) have inner flanks, which include an angle of at least 15°, 20°,
22°, 24°, 24°, or 26° with respect to the jet direction, in particular an angle of
24.165° or 28.3°, and/or
d) in that the tips (19, 20) have inner flanks, which include an angle of maximal 35°, 30°,
26° or 25° with respect to the jet direction, in particular an angle of 24.165° or
28.3°, and/or
e) in that the recess (21) has, at right angle to the spraying direction, a width of at least
15 mm, 17 mm or 20 mm, and/or
f) in that the middle plate (8) has on both sides between the outer tips (19, 20) and the recess
(21) in the middle, respectively a straight edge area (22, 23), which is aligned essentially
at right angle with respect to the spraying direction, and/or
g) in that the straight edge areas (22, 23) each have, transverse to the spraying direction,
a width of at least 3 mm, 4 mm, 5 mm or 6 mm.
6. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims, characterized in that the recess (21) is essentially V-shaped.
7. The nozzle head according to claim 6,
characterized
a) in that the recess has a central arch section with a first radius (R1) and two adjacent outer
arch sections with a second radius (R2), and/or
b) in that the second radius (R2) of the outer arch sections is greater than the first radius
(R1) of the central arch section, and/or
c) in that the first radius (R1) of the central arch section is larger than 2 mm, 3 mm or 4
mm, and/or
d) in that the first radius (R1) of the central arch section is smaller than 10 mm, 8 mm or
6 mm, and/or
e) in that the second radius (R2) of the outer arch sections is larger than 10 mm, 15 mm or
18 mm, and/or
f) in that the second radius of the outer arch sections is smaller than 30 mm, 25 mm or 21 mm,
and/or
g) in that the first radius (R1) of the central arch section is essentially 5 mm and the second
radius (R2) of the outer arch sections is essentially 20 mm.
8. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims,
characterized
a) in that the outer plates (6, 7) each have a front edge on the spraying side which is curved
in a convex manner in the spraying direction, and
b) in that the tips (19, 20) of the middle plate (8) each terminates with the ends of the curved
front edge of the outer plates (6, 7).
9. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims,
characterized
a) in that the straight edge areas (22, 23) are arranged at a specific first height (h1) in
the jet direction above the base of the middle plate (8),
b) in that the middle plate (8) has a specific plate height (hm) in the jet direction,
c) in that the ratio between the plate height (hm) of the middle plate (8) and the first height
(h1) of the straight edge areas (22, 23) is in the range of 1.4-1.6, in particular
has a value of 1.5.
10. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims,
characterized
a) in that the nozzle head (5) has the plate holder for holding the outer plates (6, 7) and
the middle plate (8), and
b) in that the plate holder has an adjustable accommodation width in order to allow accommodation
of plates with different thicknesses.
11. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims, characterized in that the plate holder has two clamping plates (9, 10), which are connected with each other
by means of a clamping screw-connection, so that the outer plates (6, 7) with the
middle plate (8) can be clamped between the clamping plates (9, 10).
12. The nozzle head (5) according to claim 11,
characterized
a) in that the plate holder has a bottom plate (12) onto which both clamping plates are placed,
b) in that the bottom plate (12) has a material bore in the area between the two clamping plates
in order to supply the application agent,
c) in that the material bore is provided with a seal, in particular with a sealing ring,
d) in that a material guide is arranged in at least one of the outer plates (6, 7) and/or the
middle plate (8), which starts from the material bore in the bottom plate (12) and
opens out into the nozzle chamber between the two outer plates (6, 7).
13. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims,
characterized
a) in that the bottom plate (12) is attached by means of a releasable screw connection to the
mounting plate (13).
14. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims, characterized by a form-fitting connection (30), in particular a pin connection or a tongue-and-groove
connection between the bottom plate (12) and the mounting plate (13), wherein the
form-fitting connection (30) allows two different angular positions between the bottom
plate (12) and the mounting plate (13).
15. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims, characterized in that the middle plate (8) and/or the outer plate (6, 7) each have at least one bore (25-29)
for mounting in the plate holder in order to avoid an elongated hole, which is prone
to soiling.
16. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims, characterized in that the plate holder terminates sidewards essentially flush with the middle plate (8)
and the outer plates (6, 7) in order to prevent an interfering contour prone to soiling.
17. The nozzle head (5) according to any one of the preceding claims,
characterized
a) in that the middle plate (8) has a plate thickness of at least 0.2 mm or at least 0.4 mm,
and/or
b) in that the middle plate (8) has a plate thickness of maximal 0.6 mm or maximal 0.5 mm, and/or
c) in that the middle plate (8) has a plate height in the jet direction of at least 15 mm, 17
mm or 19 mm and/or of maximal 24 mm, 22 mm or 20 mm, in particular with a value of
19.5 mm, and/or
d) in that the outer plates (6, 7) have a plate height in the jet direction of at least 25 mm,
27 mm or 29 mm and/or of maximal 30 mm, 32 mm or 34 mm, in particular with a value
of 29.24 mm, and/or
e) in that the middle plate (8) has a specific plate width (b) and a specific plate height (hm)
in the jet direction, wherein the ratio between the plate height (hm) and the plate
width (b) is essentially in the range of 0.4-0.5, in particular with a value of 0.464.
18. An application robot with a plurality of movable robot axes, which guide a nozzle
head (5) according to any one of the preceding claims.
19. Use of a nozzle head (5) according to any one of the claims 1 to 17 for the application
of an insulating agent to a vehicle body component.
1. Tête de buse (5) servant à la distribution d'un jet de pulvérisation (24) d'un agent
d'induction, en particulier d'un agent d'isolation,
a) un flux volumique défini de l'agent d'induction étant appliqué par le jet de pulvérisation
(24),
b) le jet de pulvérisation (24) présentant un profil essentiellement plat dans un
plan du jet, et
c) le jet de pulvérisation (24) présentant dans le plan du jet une largeur de jet
(SB) définie qui dépend du flux volumique de l'agent d'induction,
comprenant
d) deux plaques extérieures (6, 7), et
e) une plaque centrale (8) qui est disposée entre les deux plaques extérieures (6,
7) et présente côté arrosage une arête frontale (18) avec un contour spécifié,
f) la plaque centrale (8) présentant des deux côtés extérieurement des pointes (19,
20) qui font saillie dans la direction d'arrosage, et
g) la plaque centrale (8) présentant en position centrale un creux (21),
et comprenant
h) un élément de retenue de plaque qui présente une plaque de fond (12) qui porte
les plaques extérieures (6, 7) et la plaque centrale (8),
i) l'élément de retenue de plaque portant une plaque de montage (13) pour pouvoir
monter la tête de buse (5) sur un robot,
j) la plaque de fond (12) étant mise en place sur la plaque de montage (13) par un
raccordement mécanique détachable,
k) la plaque de fond (12) pouvant être montée dans différentes positions angulaires
par rapport à la plaque de montage (13).
2. Tête de buse (5) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
a) à partir d'une distance minimale (d) définie par rapport à la tête de buse (5),
la largeur de jet (SB) est constante de manière essentiellement indépendante de la
distance, en particulier avec une divergence de distance de ± 2 mm, ± 4 mm, ± 6 mm,
± 8 mm ou ± 10 mm au maximum, et
b) à partir de la distance minimale (d), la largeur de jet (SB) n'est constante de
manière essentiellement indépendante de la distanceque si le flux volumique de l'agent
d'induction demeureà l'intérieur d'une plage définie de travail du flux volumique
et est maintenu constant, et
c) la tête de buse (5) est de préférence constituée de telle sorte que la plage de
travail du flux volumique avec la largeur de jet (SB) constante de manièreessentiellementindépendante
de la distance comprend une plage de flux volumique d'au moins ± 10 cm3/s, ± 15 cm3/s, ± 20 cm3/s, ± 25 cm3/s, ± 40 cm3/s, ± 80 cm3/s ou ± 90 cm3/s.
3. Tête de buse (5) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée par
a) un orifice de buse en forme de fente qui est limité par les arêtes frontales, côté
arrosage, des deux plaques extérieures (6, 7),
b) un espace de buse entre l'arête frontale, côté arrosage (18), de la plaque centrale
(8) et les deux plaques extérieures (6, 7),
c) le contour de l'arête frontale (18), côté arrosage, de la plaque centrale (8) étant
formé de telle sorte que la plage de travail du flux volumique avec la largeur de
jet (SB) constante de manière essentiellementindépendante de la distancecomprend une
plage de flux volumique d'au moins ± 10 cm3/s, ± 15 cm3/s, ± 20 cm3/s, ± 25 cm3/s, ± 40 cm3/s, ± 80 cm3/s ou ± 90 cm3/s.
4. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a) la plage de travail du flux volumique avec la largeur de jet (SB) constante de
manière essentiellement indépendante de la distance comprend uneplage de flux volumique
de 10 cm3/s à 200 cm3/s, et/ou
b) en ce que la distance minimale (d) par rapport à la tête de buse (5) est d'au moins 10 mm,
20 mm, 30 mm, 40 mm, 60 mm, 80 mm, 100 mm, 150 mm ou 200 mm, la largeur de jet (SB)
à partir de la distance minimale étant constante de manière essentiellement indépendante
de la distance tant que le flux volumique est situé à l'intérieur de la plage de travail
du flux volumique.
5. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a) les pointes (19, 20) présentent dans la direction d'arrosage une longueur d'au
moins 3 mm, 4 mm ou 5 mm, et/ou
b) les pointes (19, 20) présentent un flanc extérieur qui est essentiellement parallèle
à la direction du jet, et/ou
c) les pointes (19, 20) présentent des flancs intérieurs qui forment un angle d'au
moins 15°, 20°,22°,24°,24° ou 26° par rapport à la direction du jet, en particulier
un angle de 24,165° ou 28,3°, et/ou
d) les pointes (19, 20) présentent des flancs intérieurs qui forment un angle de 35°,
30°,26° ou 25° au maximumpar rapport à la direction du jet, en particulier un angle
de 24,165° ou 28,3°, et/ou
e) le creux (21) présente, à angle droit par rapport à la direction d'arrosage, une
largeur d'au moins 15 mm, 17 mm ou 20 mm, et/ou
f) la plaque centrale (8) présente, des deux côtés entre les pointes (19, 20) situées
à l'extérieur et le creux (21) centré, respectivement une plage d'arête (22, 23) rectiligne
qui est orientéeessentiellement à angle droit par rapport à la direction d'arrosage,
et/ou
g) les plages d'arête (22, 23) rectilignes présentent, transversalement par rapport
à la direction d'arrosage, respectivement une largeur d'au moins 3 mm,4 mm,5 mm ou
6 mm.
6. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce quele creux (21) est essentiellement en forme de V.
7. Tête de buse (5) selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
a) le creux présente un tronçon arqué central avec un premier rayon (R1) et deux tronçons
arqués extérieurs adjacents avec un deuxième rayon (R2), et/ou
b) le deuxième rayon (R2) des tronçons arqués extérieurs est plus grand que le premier
rayon (R1) du tronçon arqué central, et/ou
c) le premier rayon (R1) du tronçon arqué central est supérieur à 2 mm, 3 mm ou 4
mm, et/ou
d) le premier rayon (R1) du tronçon arqué central est inférieur à 10 mm, 8 mm ou 6
mm, et/ou
e) le deuxième rayon (R2) des tronçons arqués extérieurs est supérieur à 10 mm, 15
mm ou 18 mm, et/ou
f) le deuxième rayon des tronçons arqués extérieurs est inférieur à 30 mm, 25 mm ou
21 mm, et/ou
g) le premier rayon (R1) du tronçon arqué central est essentiellement égal à 5 mm,
et le deuxième rayon (R2) des tronçons arqués extérieurs est essentiellement égal
à 20 mm.
8. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a) les plaques extérieures (6, 7) présentent, côté arrosage, respectivement une arête
frontale qui est courbée de façon convexe dans la direction d'arrosage, et
b) les pointes (19, 20) de la plaque centrale (8) se terminent respectivement par
les extrémités de l'arête frontale courbée des plaques extérieures (6, 7).
9. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a) les zones d'arête(22, 23) rectilignes dans la direction du jet sont disposées à
une première hauteur (h1) définie au-dessus de la base de la plaque centrale (8),
b) la plaque centrale (8) présente une hauteur de plaque (hm) définie dans la direction
du jet,
c) le rapport entre la hauteur de plaque (hm) de la plaque centrale (8) et la première
hauteur (h1) des zones d'arête (22, 23) rectilignes se situe dans la plage 1,4-1,6,
en particulier à une valeur de 1,5.
10. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a) la tête de buse (5) présente l'élément de retenue de plaque pour la retenue des
plaques extérieures (6, 7) et de laplaque centrale (8), et
b) l'élément de retenue de plaque présente une largeur de réception réglable pour
pouvoir recevoir des plaques d'épaisseurs différentes.
11. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de retenue de plaque présente deux plaques de serrage (9, 10) qui sont
raccordées l'une à l'autre par le biais d'un assemblage vissé de serrage de telle
sorte que les plaques extérieures (6, 7) peuvent être serrées avec la plaque centrale
(8) entre les plaques de serrage (9, 10).
12. Tête de buse (5) selon la revendication 11,
caractérisée en ce que
a) l'élément de retenue de plaque présente une plaque de fond (12) sur laquelle sont
posées les deux plaques de serrage,
b) la plaque de fond (12) présente, dans la zone entre les deux plaques de serrage,
un alésage de matériau pour acheminer l'agent d'induction,
c) l'alésage de matériau est muni d'un joint d'étanchéité, en particulier d'une bague
d'étanchéité,
d) dans au moins une des plaques extérieures (6, 7) et/ou dans la plaque centrale
(8), il est disposé un guidage du matériau qui part de l'alésage de matériau dans
la plaque de fond (12) et débouche dans l'espace de buse entre les deux plaques extérieures
(6, 7).
13. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a) la plaque de fond (12) est mise en place par un assemblage vissé détachable sur
la plaque de montage (13).
14. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par un raccordement (30) par liaison de forme, en particulier un raccordement par broche
ou un raccordement à rainure et languette entre la plaque de fond (12) et la plaque
de montage (13), le raccordement (30) par liaison de forme permettant deux positions
angulaires différentes entre la plaque de fond (12) et la plaque de montage (13).
15. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la plaque centrale (8) et/ou la plaque extérieure (6, 7) présentent, pour le montage
dans l'élément de retenue de plaque, respectivement au moins un alésage (25-29) pour
éviter un trou oblong susceptible de s'encrasser.
16. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de retenue de plaque se termine latéralement essentiellement en affleurement
avec la plaque centrale (8) et les plaques extérieures (6, 7) afin d'éviter un contour
gênant susceptible de s'encrasser.
17. Tête de buse (5) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a) là plaque centrale (8) présente une épaisseur de plaque d'au moins 0,2 mm ou d'au
moins 0,4 mm, et/ou
b) la plaque centrale (8) présente une épaisseur de plaque de 0,6 mm au maximum ou
de 0,5 mm au maximum, et/ou
c) la plaque centrale (8) présente une hauteur de plaque dans la direction du jetde
15 mm, 17 mm, ou 19 mm au minimum, et/ou de 24 mm, 22 mm ou 20 mm au maximum, en particulier
d'une valeur de 19,5 mm, et/ou
d) les plaques extérieures (6, 7) présentent une hauteur de plaque dans la direction
du jet de 25 mm, 27 mm, ou 29 mm au minimum et/ou de 30 mm, 32 mm ou 34 mm au maximum,
en particulier d'une valeur de 29,24 mm, et/ou
e) la plaque centrale (8) présente une largeur de plaque (b) définie et une hauteur
de plaque (hm) définie dans la direction du jet, le rapport entre la hauteur de plaque
(hm) et la largeur de plaque (b) se situant essentiellement dans la plage de 0,4 -
0,5, en particulier à une valeur de 0,464.
18. Robot d'application avec plusieurs axes de robot mobiles qui guident une tête de buse
(5) selon l'une des revendications précédentes.
19. Utilisation d'une tête de buse (5) selon l'une des revendications 1 à 17 pour l'application
d'un agent d'isolation sur un composant de carrosserie.