| (19) |
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(11) |
EP 2 678 208 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.04.2014 Patentblatt 2014/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.02.2012 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2012/000199 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/113382 (30.08.2012 Gazette 2012/35) |
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| (54) |
TRANSPORTEINRICHTUNG
TRANSPORT DEVICE
DISPOSITIF DE TRANSPORT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.02.2011 DE 102011012024
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.01.2014 Patentblatt 2014/01 |
| (73) |
Patentinhaber: SMT Scharf GmbH |
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59075 Hamm (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BEHLAU, Gerhard
59069 Hamm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Griepenstroh, Jörg |
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Bockermann Ksoll
Griepenstroh Osterhoff
Patentanwälte
Bergstrasse 159 44791 Bochum 44791 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2004/071837 DE-A1- 4 220 527 DE-B1- 2 632 506
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DE-A1- 2 552 544 DE-A1- 19 827 037 DE-U1- 8 216 521
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung gemäß den Merkmalen im Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Transporteinrichtung ist auch unter dem Begriff "Einschienenhängebahnsystem",
insbesondere zum Einsatz in einem untertägigen Grubenbetrieb, bekannt. Hierbei erfolgt
in vielen Fällen die Fortbewegung des Transportzugs über Antriebseinheiten mit Reibrädern,
welche von den Seiten einer aus Schienenschüssen gebildeten Führungsschiene her gegen
die Stege der Schienenschüsse gedrückt werden. Aufgrund stark schwankender Reibfaktoren,
die Werte zwischen 0,2 und 0,5 aufweisen, kann pro Reibrad nur eine begrenzte Antriebskraft
übertragen werden. Diese Antriebskraft reicht im söhligen Betrieb bei vergleichsweise
geringen Lasten meistens aus. Müssen hingegen größere Lasten bewegt und zudem auch
noch Steigungen sowie Gefällestrecken überwunden werden, ist es in der Praxis üblich,
mehrere Antriebseinheiten zu Triebsträngen zu koppeln. Hiermit ist ein relativ hoher
Geräte- und Leitungsaufwand verbunden, da die Reibräder in der Regel mittels hydraulischer
Kraft gegen die Stege der Schienenschüsse gedrückt werden und zudem hydraulisch und/oder
mechanisch betätigbare Bremsaggregate notwendig sind.
[0003] Zum Stand der Technik zählt ferner ein sogenannter Mischbetrieb (
DE 42 20 527 A1). Hierbei weist jede Antriebseinheit oberhalb jedes Reibrads ein im Durchmesser kleineres
Zahnrad auf. Die Reibräder werden jeweils dann außer Eingriff mit den Stegen der Schienenschüsse
einer im Querschnitt doppel-T-förmig konfigurierten Führungsschiene gebracht, wenn
die Zahnräder mit Zahnstangen in Eingriff gebracht werden, die sich bereichsweise
oberhalb der Führungsschiene erstrecken. Da die Reibräder mit hydraulischer Energie
angetrieben werden, ergeben sich unterschiedliche Relativdrehzahlen zueinander und
damit auch unterschiedliche Eingriffswinkel der Zahnräder, da diese sich nicht synchron
zueinander bewegen. Dies ist ferner auch durch den unterschiedlichen Schlupf sowie
durch Kurvenfahrten des Transportzugs bedingt. Es ist daher notwendig, die Drehzahlen
der Zahnräder zu synchronisieren und auf die Reibräder auszurichten.
[0004] Im Hinblick darauf, dass bei der bekannten Anordnung die Zahnstangen oberhalb der
Führungsschiene angeordnet sind, liegen die mit den Verzahnungen in Eingriff befindlichen
Zahnräder in einem relativ großen Abstand zueinander. Dies ist jedoch erforderlich,
da die Reibräder außer Eingriff gebracht werden müssen. Auch hat man beim Mischbetrieb
einen relativ unruhigen Lauf beobachtet, was auf die vergleichsweise geringe Zähnezahl
der Zahnräder zurückzuführen ist. Seitliche Führungen für die Zugmaschine waren daher
erforderlich. Auch muss sichergestellt werden, dass die Zähne jeweils in der richtigen
Tiefe mit der Zahnstange in Eingriff gelangen.
[0005] Aufgrund der unterschiedlichen Durchmesser der Reibräder und der Zahnräder variieren
zudem die Fahrgeschwindigkeiten. Angestrebt wird jedoch ein möglichst ruckfreier und
fließender Übergang zwischen Reibrad- und Zahnradantrieb. Dies setzt indessen voraus,
dass sich im formschlüssigen Eingriff die Zahnräder viel schneller drehen als die
Reibräder. Durch die häufigen Eingriffe der einzelnen Zähne ist zudem auch ein hoher
Verschleiß der Zahnräder nicht zu vermeiden.
[0006] Aus der
DE 198 27 037 A1 ist eine Transporteinrichtung für Personen und Lasten bekannt, die eine Beförderungseinheit
besitzt, welche an Schienen zwangsgeführt ist. Die Beförderungseinheit umfasst Synchronantriebe
mit Tragrädern, die auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten eines Winkelprofils
abrollen. Des Weiteren besitzen die Synchronantriebe Zahnräder, die an einer Rollenbolzenschiene
abwälzen. Die Zahnräder erstrecken sich neben den Tragrädern, wobei die Rollenbolzenschienen
auf den Winkelprofilen befestigt sind. Ferner sind zur Führung der Synchronantriebe
noch seitliche Führungsrollenpaare vorgesehen. Die Rollenbolzenschienen bestehen jeweils
aus einem U-Profil und zwischen den Schenkeln des U-Profils eingesetzten Bolzen.
[0007] Die
GB 2 096 957 A offenbart eine Transporteinrichtung mit einer leiterartigen Führungsschiene aus zwei
Längsstegen und zwischen die Längsstege quer eingegliederten Sprossen. An den Sprossen
ist ein Flügelrad entlang verfahrbar, das mehrere mit den Sprossen zusammenwirkende
Flügel besitzt. Das Flügelrad ist zur Aufnahme von Lasten ausgebildet.
[0008] Der Erfindung liegt - ausgehend vom Stand der Technik - die Aufgabe zugrunde, eine
Transporteinrichtung zu schaffen, bei welcher selbst bei großen Lasten sowohl im söhligen
Betrieb als auch bei Steigungen und Gefällestrecken ein einwandfreies Zusammenwirken
der Antriebseinheiten mit der Führungsschiene gewährleistet und zudem der mechanische
und hydraulische Aufwand für die Ausbildung einer Zugmaschine minimiert werden kann.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Danach ist jeder Schienenschuss der Führungsschiene nunmehr aus zwei parallel zueinander
verlaufenden Flanschen und aus mehreren, die übereinander angeordneten Flansche miteinander
verbindenden Bolzen gebildet. Der Antriebseinheit der Zugmaschine ist ein Zahnrad
zugeordnet, das von einer Seite der Führungsschiene her mit den Bolzen form- und kraftschlüssig
zusammenwirkt. Das heißt, das Zahnrad wälzt an den Bolzen ab. Die Zugmaschine stützt
sich dabei über Tragrollen auf den Innenseiten der unteren Flansche der Schienenschüsse
ab. Das Zahnrad besitzt bevorzugt eine vertikale Mittelachse, d. h., dass die Mittelachse
parallel zu den Bolzen verläuft. Die Zugmaschine kann sich seitlich über Stützrollen
an der Führungsschiene abstützen. Die Stützen liegen vorzugsweise an der Seitenfläche
des unteren Flansches an.
[0012] Bei der erfindungsgemäßen Lösung liegt also über die gesamte Länge der Führungsschiene
im Bereich der Antriebseinheit ein permanenter formschlüssiger Eingriff des Zahnrads
mit den Bolzen der Schienenschüsse vor. Hierbei ist es möglich, den Durchmesser des
Zahnrads in etwa so groß wie den Durchmesser der früher üblichen Reibräder zu gestalten.
Dies ergibt sich deshalb, weil keine Reibräder mehr an den Oberflächen eines Stegs
angreifen müssen, sondern ausschließlich das Zahnrad an den Bolzen abwälzt. Eine solche
Ausbildung erlaubt es darüber hinaus, das Zahnrad in der Dicke kleiner zu gestalten
als es bei einem Reibrad wegen der zwingend erforderlichen Reibfläche notwendig ist.
[0013] Der permanente formschlüssige Eingriff des Zahnrads mit den Bolzen hat darüber hinaus
den Vorteil, dass Bremsvorrichtungen einfacher gestaltet werden können. Der formschlüssige
Eingriff kann hierbei selbst als Bremse fungieren, wenn der Antrieb des Zahnrads entsprechend
festgesetzt werden kann. Dadurch, dass jetzt die Bremshydraulik, die bislang separat
vorhanden sein musste, entfallen kann, sinkt die Anzahl der Verschleißteile und es
verringert sich darüber hinaus auch die sicherheitsrelevante hydraulische Antriebstechnik,
die mit entsprechenden Ventilmitteln versehen ist.
[0014] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist eine wesentliche spezifische Erhöhung der
Zugkraft. Pro Antriebseinheit kann mithin eine höhere Zugkraft übertragen werden.
Interne Versuche haben ergeben, dass eine Zugkraft von 15 kN und mehr erreichbar ist,
was einer Steigerung von 50 % gegenüber einem reinen Reibradantrieb entsprechen würde.
[0015] Hydraulische Anpresssysteme und entsprechende Ventilmittel können ebenfalls aufgrund
der formschlüssigen Kraftübertragung zwischen dem Zahnrad und den Bolzen entfallen.
[0016] Die Kraftübertragung wird erfindungsgemäß verbessert, wenn der Antriebseinheit mindestens
zwei mit den Bolzen formschlüssig zusammenwirkende Zahnräder zugeordnet sind. Die
Zahnräder können übereinander oder in Längsrichtung der Führungsschiene versetzt angeordnet
sein.
[0017] Möglich ist ferner eine Variante, bei der auf jeder Seite der Führungsschiene eine
Antriebseinheit mit wenigstens einem mit den Bolzen formschlüssig zusammen wirkenden
Zahnrad mit bevorzugt vertikaler Mittelachse vorgesehen ist.
[0018] Es ist hierbei denkbar, dass die Mittelachsen der Zahnräder in einer Querachse angeordnet
sind, die senkrecht zur Führungsschiene liegt. In diesem Zusammenhang ist es dann
erforderlich, dass die Zahnräder in der Höhe zueinander versetzt angeordnet sind.
Die Zugkraft wird über einen einzigen Bolzen übertragen.
[0019] Eine weitere Ausführungsform mit zwei Antriebseinheiten sieht vor, dass die Zahnräder
in Längsrichtung der Führungsschiene zueinander versetzt angeordnet sind, das heißt
nicht in derselben Querebene liegen. Die Zahnräder können dann in derselben Höhenebene
liegen. Auch versetzte Höhenebenen sind möglich. Die Zugkraft wird auf mindestens
zwei Bolzen übertragen. Die Belastung je Bolzen sinkt.
[0020] Die Tragrollen sind vorteilhaft in jeweils paarweiser Zuordnung in Längsrichtung
der Führungsschiene gesehen vor den Zahnrädern vorgesehen.
[0021] Jedes Zahnrad kann unter den Einfluss eines elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen
Antriebs gestellt sein.
[0022] Darüber hinaus ist es vorstellbar, dass der Antrieb für ein Zahnrad mit einer Bremsfunktion
versehen ist. Es können aber auch gesonderte Bremsaggregate vorgesehen sein, wobei
allerdings der konstruktive Aufwand steigt.
[0023] Die Flansche der Schienenschüsse können als Flachleisten ausgebildet sein. Zwischen
den Flanschen sind die Bolzen befestigt.
[0024] Zur Erhöhung der Steifigkeit ist es auch denkbar, dass mindestens die oberen Flansche
der Schienenschüsse als Hohlprofile ausgebildet sind. Bevorzugt besitzen die Hohlprofile
einen rechteckigen Querschnitt.
[0025] Eine weitere Versteifung der Schienenschüsse wird dadurch erzielt, dass auf den oberen
Flanschen Verstärkungsprofile vorgesehen sind.
[0026] Die Verstärkungsprofile können als sich in der vertikalen Mittellängsebene der Bolzen
erstreckende Stegleisten ausgebildet sein.
[0027] Vorstellbar ist ferner, dass die Verstärkungsprofile T-förmig ausgebildet und mit
den Stegen auf den oberen Flanschen befestigt sind.
[0028] Auch U-förmige Verstärkungsprofile sind denkbar. Diese sind dann mit ihren Schenkeln
auf den oberen Flanschen befestigt.
[0029] Die Flansche der Schienenschüsse können aber auch im Querschnitt U-förmig ausgebildet
sein, wobei die seitlichen Schenkel der oberen Flansche nach oben und die seitlichen
Schenkel der unteren Flansche nach unten weisen.
[0030] Die Schenkel können einstückige Bestandteile der Flansche bilden. Sie können aber
auch gesondert hergestellt und auf Flachleisten geschweißt sein. Sie können einen
dreieckigen Querschnitt aufweisen. Andere Querschnitte sind ebenfalls denkbar.
[0031] Die Bolzen können als Rundbolzen aus Vollmaterial ausgebildet sein. Durch einfaches
Ablängen von Stangenmaterial ist dies eine kostengünstige Bauform. Das Stangenmaterial
muss dabei nicht zwingend im Querschnitt rund sein. Die Bolzen können grundsätzlich
auch unrunde Querschnitte aufweisen.
[0032] Die Bolzen können z. B. einen rechteckigen Querschnitt mit gerundeten Längskanten
aufweisen. Die längere Achse erstreckt sich hierbei bevorzugt in Längsrichtung der
Führungsschiene.
[0033] Eine weitere Variante wird in rohrförmigen Bolzen erblickt.
[0034] Darüber hinaus können die Bolzen im Längsschnitt gesehen elliptisch oder ballig gestaltet
sein.
[0035] Die Bolzen können an den einander gegenüberliegenden Innenseiten der Flansche befestigt
sein. Vorteilhafter ist jedoch eine Ausführungsform, bei welcher die Bolzen in an
ihren Querschnitt in den Endabschnitten angepasste Ausnehmungen in den Flanschen befestigt
sind. Dies erfolgt bevorzugt durch Schweißen. Zweckmäßig werden Schweißroboter zum
automatisierten Einschweißen eingesetzt.
[0036] Zwecks Sicherung der einwandfreien Kopplung der Schienenschüsse zur Bildung einer
Führungsschiene können auf den Unterseiten des unteren Flansches jedes Schienenschusses
endseitige Zentriermittel vorgesehen sein. Beispielsweise sind an einem Ende zwei
kurze Profilstäbe im Abstand nebeneinander angeordnet, während am anderen Ende ein
kurzer Profilstab vorgesehen ist, der bei der Kopplung zweier Schienenschüsse zwischen
die beiden Profilstäbe eines folgenden Schienenschusses eingreift.
[0037] Schließlich ist es noch von Vorteil, dass auf der Oberseite jedes Schienenschusses
endseitige Kupplungsmittel vorgesehen sind. Diese Kupplungsmittel dienen sowohl der
Verbindung zweier aufeinander folgender Schienenschüsse als auch zum Aufhängen an
einem untertägigen Grubenausbau.
[0038] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine aus einem Transportzug sowie einer Führungsschiene bestehende Transporteinrichtung
in der Seitenansicht;
- Figur 2
- in der Perspektive einen Schienenschuss einer Führungsschiene;
- Figur 3
- ebenfalls in der Perspektive eine weitere Ausführungsform eines Schienenschusses einer
Führungsschiene;
- Figur 4
- in der Draufsicht, teilweise im Schnitt, im Schema das Zusammenwirken einer Antriebseinheit
des Transportzugs mit einer Führungsschiene;
- Figur 5
- einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 4 entlang der Linie V
- V, in Richtung der Pfeile Va gesehen;
- Figur 6
- in der Draufsicht, teilweise im Schnitt, im Schema das Zusammenwirken einer Antriebseinheit
des Transportzugs mit einer Führungsschiene gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- Figur 7
- einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 6 entlang der Linie VII
- VII, in Richtung der Pfeile VIIa gesehen;
- Figur 8
- einen vertikalen Querschnitt durch einen Schienenschuss entlang der Linie VIII - VIII
der Figur 4, in Richtung der Pfeile VIIIa gesehen;
- Figur 9
- einen vertikalen Querschnitt durch einen Schienenschuss entlang der Linie VIII - VIII
der Figur 4, in Richtung der Pfeile VIIIa gesehen, gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- Figur 10
- einen vertikalen Querschnitt durch einen Schienenschuss entlang der Linie VIII - VIII
der Figur 4, in Richtung der Pfeile VIIIa gesehen, gemäß einer dritten Ausführungsform;
- Figur 11
- einen horizontalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 10 entlang der Linie
XI - XI, in Richtung der Pfeile XIa gesehen;
- Figur 12
- einen horizontalen Querschnitt durch die Darstellung der Figur 10 entlang der Linie
XI - XI, in Richtung der Pfeile XIa gesehen, gemäß einer weiteren Ausführungsform
und
- Figur 13
- diverse Stirnansichten eines Schienenschusses.
[0039] Figur 1 zeigt eine aus dem Stand der Technik (
DE 42 20 527 A1) bekannte Transporteinrichtung 1, die aus einer doppel-T-förmig konfigurierten Führungsschiene
2 und einem an der Führungsschiene 2 hängend verfahrbaren Transportzug 3 in Form einer
Einschienenhängebahn für den untertägigen Grubenbetrieb besteht.
[0040] Der Transportzug 3 weist an beiden Enden eine Fahrerkabine 4, 4a und zwischen den
Fahrerkabinen 4, 4a nicht näher dargestellte Transportwagen 5 auf. Die Fahrerkabinen
4, 4a und die Transportwagen 5 sind mittels Fahrgestellen 6 an der Führungsschiene
2 entlang bewegbar.
[0041] An die Fahrerkabine 4 ist eine Zugmaschine 7 gekuppelt, die mit einem dieselhydraulischen
Antrieb 8 versehen ist. Die Zugmaschine 7 verfügt über zwei Antriebseinheiten 9. Auf
die Zugmaschine 7 folgt eine über ein Fahrgestell 6 an der Führungsschiene 2 aufgehängte
Kühlvorrichtung 10.
[0042] Oberhalb der Führungsschiene 2 befinden sich abschnittsweise nicht näher erkennbare
Zahnstangen, die mit Zahnrädern der Antriebseinheiten 9 in Eingriff stehen, wenn ebenfalls
vorhandene Reibräder von der Führungsschiene 2 abgehoben werden.
[0043] Die Erfindung sieht zum Antrieb eines Transportzugs 3 keine Reibräder, sondern nur
noch Zahnräder 11 vor (Figur 4 bis 7), die mit den besonders gestalteten Führungsschienen
2 in Eingriff stehen, wie sie nachfolgend erläutert werden. Die in Figur 1 zum Stand
der Technik eingeführten Bezugszeichen werden auch nachfolgend zur Erläuterung der
Erfindung benutzt, sofern sie von Relevanz sind.
[0044] Die Antriebseinheiten 9 der Zugmaschine 7 umfassen jeweils (siehe Figuren 4 und 5)
ein Zahnrad 11, das auf einer Seite der Führungsschiene 2 angeordnet ist. Das um eine
vertikale Mittelachse 12 drehende Zahnrad 11 steht unter dem Einfluss des Antriebs
8 und wirkt mit vertikalen Bolzen 13, 13a bis 13c (Figuren 8 - 12) der aus mehreren
Schienenschüssen 14,14a bis 14f (Figur 13) bestehenden Führungsschiene 2 formschlüssig
zusammen. Es greift mit seinen Zähnen 15 zwischen die Bolzen 13. Die Bolzen 13 werden
also von zwei benachbarten Zähnen 15 umgriffen (Figur 4).
[0045] Vor dem Zahnrad 11 sind in jeweils paarweiser Zuordnung - in Längsrichtung der Führungsschiene
2 gesehen - um horizontale Achsen 16 drehende Tragrollen 17 vorgesehen. Die Tragrollen
17 sind auf den Innenseiten 18 der unteren Flansche 19 der Schienenschüsse 14 abgestützt.
[0046] Außerdem verfügt jede Antriebseinheit 9 im Bereich der Tragrollen 17 über an den
Seitenflächen 20 der unteren Flansche 19 abwälzende Stützrollen 21. Diese um vertikale
Mittelachsen 22 drehende Stützrollen 21 befinden sich in den Querebenen der Tragrollen
17.
[0047] Die unteren und oberen Flansche 19, 23 der Schienenschüsse 14, 14b bis 14f können
gemäß den Figuren 2, 4, 5, 8 bis 10 uns 13 als Flachleisten ausgebildet sein. Denkbar
ist es aber auch, dass gemäß den Figuren 3 und 13e) die Flansche 19a und 23a der Schienenschüsse
14a im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind, wobei die seitlichen Schenkel 24 der
oberen Flansche 23a nach oben und die seitlichen Schenkel 25 der unteren Flansche
19a nach unten weisen. Die Schenkel 24, 25 können einen dreieckigen Querschnitt aufweisen
und auf Flachleisten geschweißt sein. Die Flansche 19a und 23a können aber auch mit
den Schenkeln 24, 25 einstückig ausgebildet sein.
[0048] Anhand der Figuren 2 und 3 ist ferner zu erkennen, dass auf den Oberseiten 26 der
Flansche 23, 23a endseitige Kupplungsmittel 27 vorgesehen sind. Diese dienen nicht
nur der Kopplung zweier aufeinander folgender Schienenschüsse 14, 14a bis 14f, sondern
auch zum Aufhängen der Führungsschiene 2 an einem nicht näher veranschaulichten untertägigen
Grubenausbau.
[0049] Auf den Unterseiten 28 der unteren Flansche 19, 19a der Schienenschüsse 14, 14a bis
14f können endseitig Zentriermittel 29, 30 vorgesehen sein. Diese bestehen aus zwei
im Abstand nebeneinander liegenden kurzen Stäben 29 an einem Ende und aus einem kurzen
Stab 30 am anderen Ende. Beim Koppeln zweier Schienenschüsse 14, 14a bis 14f fassen
die Einzelstäbe 30 zwischen die Doppelstäbe 29.
[0050] In den Figuren 6 und 7 ist veranschaulicht, dass die Antriebseinheiten 9 jeweils
zwei Zahnräder 11 aufweisen. Die Zahnräder 11 sind sowohl in der Höhe als auch in
Längsrichtung der Führungsschiene 2 versetzt angeordnet. Ansonsten entspricht die
Ausführungsform der Figuren 6 und 7 derjenigen der Figuren 4 und 5. Folglich wird
auf eine nochmalige Erläuterung verzichtet.
[0051] Statt der in den Figuren 2 bis 7, 10, 11 und 13 dargestellten runden Bolzen 13 aus
Vollmaterial (abgeteilt von Stangen) können auch gemäß Figur 8 Bolzen 13a verwendet
werden, die im Längsschnitt elliptisch oder ballig ausgebildet sind.
[0052] Des Weiteren ist es entsprechend Figur 9 denkbar, Bolzen 13b aus Rohrabschnitten
zu verwenden.
[0053] Auch können gemäß Figur 12 Bolzen 13c eingesetzt werden, die einen rechteckigen Querschnitt
mit gerundeten Kanten 31 aufweisen.
[0054] Alle Bolzen 13, 13a bis 13c werden, wie in den Figuren 8 bis 10 dargestellt, mit
zylindrischen Endabschnitten 32 in Ausnehmungen 33 der Flansche 19, 19a, 23, 23a eingesetzt
und hierin über ihre Stirnseiten verschweißt.
[0055] Die Bolzen 13c gemäß Figur 12 können gegebenenfalls in an ihren rechteckigen Querschnitt
angepasste Ausnehmungen in den Flanschen 19, 19a, 23, 23a eingesetzt und dort verschweißt
sein.
[0056] Zur Versteifung können nach Figur 13b) auf den oberen Flansche 23 der Schienenschüsse
14b U-förmige Verstärkungsprofile 34 befestigt sein. Diese sind bevorzugt mit ihren
Schenkeln 35 auf die Flansche 23 geschweißt.
[0057] Nach Figur 13c) sind T-förmige Verstärkungsprofile 36 vorgesehen, die mit ihren vertikalen
Stegen 37 auf die oberen Flansche 23 geschweißt sind.
[0058] Im Falle der Ausführungsform der Figur 13d) sind ausschließlich sich in der vertikalen
Mittellängsebene VMLE der Bolzen 13 erstreckende Stege 38 auf die oberen Flansche
23 geschweißt.
Bezugszeichen:
[0059]
- 1 -
- Transporteinrichtung
- 2 -
- Führungsschiene
- 3 -
- Transportzug
- 4 -
- Fahrerkabine
4a - Fahrerkabine
- 5 -
- Transportwagen
- 6 -
- Fahrgestelle
- 7 -
- Zugmaschine
- 8 -
- Antrieb in 7
- 9 -
- Antriebseinheiten an 7
- 10 -
- Kühlvorrichtung
- 11 -
- Zahnräder
- 12 -
- vert. Mittelachsen v. 11
- 13 -
- Bolzen
13a - Bolzen
13b - Bolzen
13c - Bolzen
- 14 -
- Schienschuss
14a - Schienenschuss
14b - Schienenschuss
14c - Schienenschuss
14d - Schienenschuss
14e - Schienenschuss
14f - Schienenschuss
- 15 -
- Zähne v. 11
- 16 -
- horiz. Mittelachsen v. 17
- 17 -
- Tragrollen
- 18 -
- Innenseiten v. 19, 19a
- 19 -
- unterer Flansch v. 14, 14b - f
19a - unterer Flansch v. 14a
- 20 -
- Seitenflächen v. 19, 19a
- 21 -
- Stützrollen
- 22 -
- vert. Mittelachsen v. 21
- 23 -
- oberer Flansch v. 14, 14b-f
23a - oberer Flansch v. 14a
- 24 -
- Schenkel v. 23a
- 25 -
- Schenkel v. 19a
- 26 -
- Oberseiten v. 23, 23a.
- 27 -
- Kupplungsmittel
- 28 -
- Unterseiten v. 19, 19a
- 29 -
- Zentriermittel
- 30 -
- Zentriermittel
- 31 -
- Kanten v. 13c
- 32 -
- zyl. Endabschnitte v. 13, 13a-c
- 33 -
- Ausnehmungen in 19, 19a, 23, 23a
- 34 -
- Verstärkungsprofil
- 35 -
- Schenkel v. 34
- 36 -
- Verstärkungsprofil
- 37 -
- Steg v. 36
- 38 -
- Verstärkungsprofil
- VMLE -
- vertikale Mittellängsebene v. 13
1. Transporteinrichtung (1), welche eine aus miteinander koppelbaren und im Querschnitt
doppel-T-förmig konfigurierten Schienenschüssen (14, 14a-f) zusammengesetzte Führungsschiene
(2) und einen an der Führungsschiene (2) hängend verfahrbaren Transportzug (3) mit
wenigstens einer mit der Führungsschiene (2) zusammenwirkenden Antriebseinheit (9)
als Bestandteil einer Zugmaschine (7) des Transportzugs (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schienenschuss (14, 14a-f) der Führungsschiene (2) zwei im parallelen Abstand
zueinander verlaufende Flansche (19, 19a; 23, 23a) und mehrere die übereinander angeordneten
Flansche (19, 19a; 23, 23a) miteinander verbindende Bolzen (13, 13a-c) aufweist, wobei
die Antriebseinheit (9) der Zugmaschine (7) ein Zahnrad (11) aufweist, das von einer
Seite der Führungsschiene (2) her mit den Bolzen (13, 13a-c) in Wirkeingriff steht,
wobei die Antriebseinheit (9) mit Tragrollen (17) auf den Innenseiten (18) des unteren
Flansches (19, 1-9a) abgestützt ist.
2. Transporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebseinheit (9) mindestens zwei mit den Bolzen (13, 13a-c) formschlüssig
zusammenwirkende Zahnräder (11) zugeordnet sind.
3. Transporteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite der Führungsschiene (2) eine Antriebseinheit (9) mit wenigstens einem
mit den Bolzen (13, 13a-c) formschlüssig zusammen wirkenden Zahnrad (11) vorgesehen
ist.
4. Transporteinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (11) in der Höhe zueinander versetzt angeordnet sind.
5. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (11) in Längsrichtung der Führungsschiene (2) zueinander versetzt angeordnet
sind.
6. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragrollen (17) in jeweils paarweiser Zuordnung in Längsrichtung der Führungsschiene
(2) gesehen vor jedem Zahnrad (11) vorgesehen sind.
7. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (9) im Bereich der Tragrollen (17) an den Seitenflächen (20)
des unteren Flansches (19, 19a) der Führungsschiene abrollende Stützrollen (21) aufweist.
8. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zahnrad (11) unter den Einfluss eines elektrischen, pneumatischen oder hydraulischen
Antriebs (8) gestellt ist.
9. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (8) für ein Zahnrad (11) mit einer Bremsfunktion versehen ist.
10. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (19, 23) der Schienenschüsse (14) als Flachleisten ausgebildet sind.
11. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die oberen Flansche (23, 23a) der Schienenschüsse (14, 14a-f) als Hohlprofile
mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind.
12. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf den oberen Flanschen (23) der Schienenschüsse (14b-f) Verstärkungsprofile (34,
36, 38) vorgesehen sind.
13. Transporteinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (38) als sich in der vertikalen Mittellängsebene (VMLE) der
Bolzen (13, 13a-c) erstreckende Stegleisten ausgebildet sind.
14. Transporteinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (36) T-förmig ausgebildet und mit den Stegen (37) auf den
oberen Flanschen (23) befestigt sind.
15. Transporteinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (34) U-förmig ausgebildet und mit den Schenkeln (35) auf
den oberen Flanschen (23) befestigt sind.
16. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (19a, 23a) der Schienenschüsse (14a) im Querschnitt U-förmig ausgebildet
sind, wobei die seitlichen Schenkel (24) der oberen Flansche (23a) nach oben und die
seitlichen Schenkel (25) der unteren Flansche (19a) nach unten weisen.
17. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (13) als Rundbolzen ausgebildet sind.
18. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (13c) einen rechteckigen Querschnitt mit gerundeten Längskanten aufweisen.
19. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (13b) rohrförmig ausgebildet sind.
20. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (13a) im Längsschnitt gesehen elliptisch ausgebildet sind.
21. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (13, 13a-c) in an ihren Querschnitt angepasste Ausnehmungen (33) in den
Flanschen (19, 23, 19a, 23a) der Schienenschüsse (14, 14a-f) befestigt sind.
22. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Unterseiten (28) des unteren Flansches (19, 19a) jedes Schienenschusses (14,
14a-f) endseitige Zentriermittel (29, 30) vorgesehen sind.
23. Transporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite (26) jedes Schienenschusses (14, 14a-f) endseitige Kupplungsmittel
(27) vorgesehen sind.
1. Transport means (1) comprising a guide rail (2), composed of intercoupleable lengths
of rail (14, 14a-f) configured with a double-T-shaped cross-section, and a transport
carriage (3) which can be transported in a suspended manner on the guide rail (2)
and comprises at least one drive unit (9) as a component of a carriage engine (7)
of the transport carriage (3), which unit cooperates with the guide rail (2), characterised in that each length of rail (14, 14a-f) of the guide rail (2) comprises two flanges (19,
19a; 23, 23a) extending in parallel at a distance from one another and a plurality
of bolts (13, 13a-c) interconnecting the superposed flanges (19, 19a; 23, 23a), the
drive unit (9) of the carriage engine (7) comprising a gear (11) which operatively
engages the bolts (13, 13a-c) from one side of the guide rail (2), the drive unit
(9) being supported by bearing rollers (17) on the inner sides (18) of the lower flange
(19, 19a).
2. Transport means according to claim 1, characterised in that at least two gears (11) which interlock with the bolts (13, 13a-c) are allocated
to the drive unit (9).
3. Transport means according to either claim 1 or claim 2, characterised in that a drive unit (9), comprising at least one gear (11) which interlocks with the bolts
(13, 13a-c), is provided at each side of the guide rail (2).
4. Transport means according to either claim 2 or claim 3, characterised in that the gears (11) are arranged offset from one another in the vertical direction.
5. Transport means according to any of claims 2 to 4, characterised in that the gears (11) are arranged offset from one another in the longitudinal direction
of the guide rail (2).
6. Transport means according to any of claims 1 to 5, characterised in that the bearing rollers (17) are provided in respectively allocated pairs in front of
each gear (11) when viewed in the longitudinal direction of the guide rail (2).
7. Transport means according to any of claims 1 to 6, characterised in that the drive unit (9) comprises rolling support rollers (21) in the region of the bearing
rollers (17) on the lateral faces (20) of the lower flange (19, 19a) of the guide
rail (21).
8. Transport means according to any of claims 1 to 7, characterised in that each gear (11) is placed under the influence of an electric, pneumatic or hydraulic
drive (8).
9. Transport means according to any of claims 1 to 8, characterised in that the drive (8) is provided for a gear (11) having a braking function.
10. Transport means according to any of claims 1 to 9, characterised in that the flanges (19, 23) of the lengths of rail (14) are in the form of flat strips.
11. Transport means according to any of claims 1 to 9, characterised in that at least the upper flanges (23, 23a) of the lengths of rail (14, 14a-f) are in the
form of hollow profiles having a rectangular cross-section.
12. Transport means according to any of claims 1 to 11, characterised in that reinforcing profiles (34, 36, 38) are provided on the upper flanges (23) of the lengths
of rail (14b-f).
13. Transport means according to claim 12, characterised in that the reinforcing profiles (38) are in the form of web strips extending in the vertical
central longitudinal plane (VMLE) of the bolts (13, 13a-c).
14. Transport means according to claim 12, characterised in that the reinforcing profiles (36) are formed in a T shape and fastened to the upper flanges
(23) via the webs (37).
15. Transport means according to claim 12, characterised in that the reinforcing profiles (34) are formed in a U shape and fastened to the upper flanges
(23) via the branches (35).
16. Transport means according to any of claims 1 to 9, characterised in that the flanges (19a, 23a) of the lengths of rail (14a) are formed with a U-shaped cross-section,
the lateral branches (24) of the upper flanges (23a) pointing upwards and the lateral
branches (25) of the lower flanges (19a) pointing downwards.
17. Transport means according to any of claims 1 to 16, characterised in that the bolts (13) are in the form of round bolts.
18. Transport means according to any of claims 1 to 16, characterised in that the bolts (13c) have a rectangular cross-section with rounded longitudinal edges.
19. Transport means according to any of claims 1 to 16, characterised in that the bolts (13b) have a tubular form.
20. Transport means according to any of claims 1 to 16, characterised in that the bolts (13a) have an elliptical form when viewed in longitudinal section.
21. Transport means according to any of claims 1 to 20, characterised in that the bolts (13, 13a-c) are fastened in recesses (33), which are adapted to the cross-section
of said bolts, in the flanges (19, 23, 19a, 23a) of the lengths of rail (14, 14a-f).
22. Transport means according to any of claims 1 to 21, characterised in that end-side centring means (29, 30) are provided on the lower sides (28) of the lower
flange (19, 19a) of each length of rail (14, 14a-f).
23. Transport means according to any of claims 1 to 22, characterised in that end-side coupling means (27) are provided on the upper side (26) of each length of
rail (14, 14a-f).
1. Dispositif de transport (1), qui présente un rail de guidage (2) composé de segments
de rail (14a, 14a-f) qui peuvent être couplés l'un à l'autre et sont configurés en
forme de double T en coupe transversale et un chariot de transport (3) qui peut se
déplacer en suspension sur le rail de guidage (2) avec au moins une unité de commande
(9) coopérant avec le rail de guidage (2) comme composant d'une machine de traction
(7) du chariot de transport (3), caractérisé en ce que chaque segment de rail (14a, 14a-f) du rail de guidage (2) présente deux semelles
(19, 19a ; 23, 23a) s'étendant parallèlement à distance l'une de l'autre et plusieurs
axes (13, 13a-c) reliant l'une à l'autre les semelles (19, 19a ; 23, 23a) agencées
l'une au-dessus de l'autre, dans lequel l'unité de commande (9) de la machine de traction
(7) présente une roue dentée (11) qui est en prise active avec les axes (13, 13a-c)
sur un côté du rail de guidage (2), l'unité de commande (9) s'appuyant par des rouleaux
porteurs (17) sur les côtés internes (18) de la semelle inférieure (19, 19a).
2. Dispositif de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont affectées à l'unité de commande (9) au moins deux roues dentées (11) coopérant
avec les axes (13, 13a-c) par adaptation de formes.
3. Dispositif de transport selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu, sur chaque côté du rail de guidage (2), une unité de commande (9) avec
au moins une roue dentée (11) coopérant avec les axes (13, 13a-c) par adaptation de
formes.
4. Dispositif de transport selon la revendication 2 ou la revendication 3, caractérisé en ce que les roues dentées (11) sont agencées décalées l'une de l'autre en hauteur.
5. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les roues dentées (11) sont agencées décalées l'une de l'autre dans la direction
longitudinale du rail de guidage (2).
6. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les rouleaux porteurs (17) sont agencés respectivement par paire devant chaque roue
dentée (11) en se plaçant dans la direction longitudinale du rail de guidage (2).
7. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'unité de commande (9) présente, dans la zone des rouleaux porteurs (17), des rouleaux
d'appui (21) roulant sur les faces latérales (20) de la semelle inférieure (19, 19a)
du rail de guidage.
8. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que chaque roue dentée (11) est soumise à l'influence d'une commande électrique, pneumatique
ou hydraulique (8).
9. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la commande (8) pour une roue dentée (11) est pourvue d'une fonction de freinage.
10. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les semelles (19, 23) des segments de rail (14) sont conformées en bandes plates.
11. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'au moins les semelles supérieures (23, 23a) des segments de rail (14, 14a-f) sont
conformées en profilés creux à section transversale rectangulaire.
12. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'il est prévu des profilés de renfort (34, 36, 38) sur les semelles supérieures (23)
des segments de rail (14b-f).
13. Dispositif de transport selon la revendication 12, caractérisé en ce que les profilés de renfort (38) sont conformés en moulures s'étendant dans le plan longitudinal
central vertical (VMLE) des axes (13, 13a-c).
14. Dispositif de transport selon la revendication 12, caractérisé en ce que les profilés de renfort (36) sont conformés en T et sont fixés par les âmes (37)
aux semelles supérieures (23).
15. Dispositif de transport selon la revendication 12, caractérisé en ce que les profilés de renfort (34) sont conformés en U et sont fixés par les ailes (35)
aux semelles supérieures (23).
16. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les semelles (19a, 23a) des segments de rail (14a) sont conformées en U en coupe
transversale, dans lequel les ailes latérales (24) des semelles supérieures (23a)
sont tournées vers le haut et les ailes latérales (25) des semelles inférieures (19a)
sont tournées vers le bas.
17. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les axes (13) sont conformés en axes ronds.
18. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les axes (13c) présentent une section transversale rectangulaire avec des arêtes
longitudinales arrondies.
19. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les axes (13b) ont une forme tubulaire.
20. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les axes (13a) ont une forme elliptique lorsqu'on les observe en coupe longitudinale.
21. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que les axes (13, 13a-c) sont fixés dans des évidements (33) de section transversale
adaptée ménagés dans les semelles (19, 23, 19a, 23a) des segments de rail (14, 14a-f).
22. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens de centrage terminaux (29, 30) sur les parties inférieures
(28) de la semelle inférieure (19, 19a) de chaque segment de rail (14, 14a-f).
23. Dispositif de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 22, caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens de couplage terminaux (27) sur la partie supérieure (26) de
chaque segment de rail (14, 14a-f).
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