[0001] Die Erfindung betrifft ein Transportvorrichtung, insbesondere Hubwerk.
[0002] Es ist allgemein bekannt, dass bei Transportvorrichtungen, insbesondere Hubwerken,
eine relativ zum stationär angeordneten Teil der Transportvorrichtung verfahrbare
Einheit vorgesehen ist, In jeder Etage ist eine stationär angeordnete Schaltung vorgesehen,
die eine Anforderung der Einheit bewirkt. Außerdem sind auch Anzeigemittel vorgesehen,
welche zumindest die Bewegungsrichtung oder den ungefähren Streckenbereich anzeigen.
[0003] Aus der WO 2007/112826 A1 ist eine Fördervorrichtung bekannt, bei welcher der Antrieb einer Fahbühne berührungslos
mit Energie versorgt wird und wobei die Fördervorrichtung modular aufbaubar ist.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung, insbesondere
Hubwerk, in sicherer und kostengünstiger Weise weiterzubilden.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Transportvorrichtung, insbesondere Hubwerk,
nach den in Anspruch 1 oder 2 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0007] Unter einem Hubwerk wird auch ein Lift und/oder Aufzug verstanden, insbesondere auch
Personenaufzug und/oder Lastenaufzug. Die Förderrichtung ist dabei beliebig, also
nicht eingeschränkt auf Parallelität zur Gravitationsrichtung.
[0008] Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Transportvorrichtung, insbesondere Hubwerk,
sind, dass eine von einem Antriebsmotor bewegbar angeordnete Einheit entlang einer
Strecke, insbesondere Transportstrecke, bewegbar ist,
wobei die Einheit zu ihrer elektrischen Versorgung eine Sekundärwicklung aufweist,
welche induktiv mit einem entlang der Strecke angeordneten Primärleiter gekoppelt
ist,
wobei die Einheit eine elektrische Verbraucheranordnung aufweist, welche aus der Sekundärwicklung
versorgt ist, insbesondere über eine Anpass-Schaltung,
wobei von der elektrischen Verbraucheranordnung der Einheit zu einer stationär angeordneten
elektronischen Schaltung ein Steuersignal und/oder Versorgungssignal für ein Verriegelungsmittel
übertragbar ist, indem bei Erreichen eines Streckenbereiches, insbesondere der kleiner
ist als 10 Millimeter, eine stationär angeordnete Sekundärwicklung an einen Primärleiterabschnitt
der Einheit induktiv gekoppelt ist und somit das Verriegelungsmittel betätigbar ist
zum sicherheitsgerichteten Öffnen einer Tür, insbesondere einer stationär angeordneten
Tür.
[0009] Somit ist also insbesondere bei vertikal oder schräg betriebenen Hubwerken, deren
Einheit zum Anfahren verschiedener Etagen vorgesehen ist, die Sicherheit erhöht. Die
Erfindung ist aber auch auf horizontal arbeitende Transportvorrichtungen anwendbar.
[0010] Von Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit erhöht ist und Unfälle vermeidbar sind.
Insbesondere ist eine stationär angeordnete Tür nur öffenbar, wenn nicht das Risiko
besteht, dass eine Person oder Sache im Transportbereich herunterfallen könnte. Hierbei
ist eine besonders hohe Sicherheit erreicht, indem nur bei Erreichen eines sehr engen
Streckenabschnitts, also Toleranzbereich von weniger als 10 oder 5 Millimetern, um
eine jeweilige Zielposition herum wird die Stromversorgung des Verriegelungsmittels
zur Aktivierung überhaupt erst verfügbar. Somit ist das Verriegelungsmittel nur dann
entriegelbar und die vom Verriegelungsmittel ansonsten gesperrte Tür öffenbar.
[0011] Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass als Verkabelung nur ein Primärleiter
durch die Anlage oder das Gebäude verlegt werden muss. Alle elektrischen Verbraucher,
wie Antriebsmotor, elektronische Schaltungen und Steuerungen, sind aus dem Primärleiter
induktiv versorgbar und somit galvanisch getrennt versorgbar. Dies erhöht die Sicherheit
und vereinfacht die Installation. Besonders vorteilhaft ist dies bei Bauaufzügen,
die flexibel an die jeweiligen Baustellen angepasst werden müssen. Es ist also nicht
notwendig, dass eine im Gebäude verlegte elektrische Verkabelung installiert werden
muss.
[0012] Wichtige Merkmale bei der Transportvorrichtung, insbesondere Hubwerk, nach Anspruch
2 sind, dass eine von einem Antriebsmotor bewegbar angeordnete Einheit entlang einer
Strecke, insbesondere Transportstrecke, bewegbar ist,
wobei die Einheit zu ihrer elektrischen Versorgung eine Sekundärwicklung aufweist,
welche induktiv mit einem entlang der Strecke angeordneten Primärleiter gekoppelt
ist,
wobei die Einheit eine elektrische Verbraucheranordnung aufweist, welche aus der Sekundärwicklung
versorgt ist, insbesondere über eine Anpass-Schaltung,
wobei zwischen der elektrischen Verbraucheranordnung der Einheit und einer stationär
angeordneten elektronischen Schaltung Steuersignal-Daten sicherheitsgerichtet übertragbar
sind, so dass ein sicherheitsgerichtetes Öffnen einer Tür ausführbar ist.
[0013] Von Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit erhöht ist und Unfälle vermeidbar sind.
Insbesondere ist eine stationär angeordnete Tür nur öffenbar, wenn nicht das Risiko
besteht, dass eine Person oder Sache im Transportbereich herunterfallen könnte. Hierzu
ist eine sichere Datenübertragung zwischen der Steuerung und den elektronischen Schaltungen
ausführbar.
[0014] Somit ist also insbesondere bei vertikal oder schräg betriebenen Hubwerken, deren
Einheit zum Anfahren verschiedener Etagen vorgesehen ist, die Sicherheit erhöht. Die
Erfindung ist aber auch auf horizontal arbeitende Transportvorrichtungen anwendbar.
[0015] Bei den Transportvorrichtungen nach Anspruch 1 und 2 sind als Datenübertragungskanäle
die Primärleiter verwendbar. Somit ist es nicht notwendig, zusätzliche Busleitungen
zu verlegen. Alternativ oder zur Erhöhung der Sicherheit additiv ist auch eine Schlitzhohlleitung
als Datenübertragungskanal vorsehbar.
[0016] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die elektrische Verbraucheranordnung
eine Steuerung auf. Von Vorteil ist dabei, dass in der Einheit eine Steuerung vorsehbar
ist, welche die Bewegung der Einheit steuert. Da diese Steuerung in unmittelbarer
Nähe zum Antriebsmotor anordenbar ist, ist die Sicherheit weiter erhöht. Denn der
Antriebsmotor und die Steuerung sind am selben Fahrkorb oder an derselben Kabine fest
legbar.
[0017] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Verriegelungsmittel elektromagnetisch
betätigbar, insbesondere wobei das Verriegelungsmittel bei Zuführen von Energie betätigt
wird. Von Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit weiter erhöhbar ist, da die öffenbare
Tür nur mittels Energieübertragung aktivierbar ist. Insbesondere bei resonanter Auslegung
der zugehörigen Sekundärwicklung, aus welcher das Verriegelungsmittel mit einem Steuersignal
und/oder Leistungssignal versorgt wird, ist die Sicherheit weiter erhöht, da der Resonanzkreis
aus Sekundärwicklung und zugeschalteter Kapazität eine Resonanzfrequenz aufweist und
nur bei im Wesentlichen dieser Frequenz ein hoher Wirkungsgrad erreichbar ist. Eine
fremde Quelle weist nur mit einer extrem niedrigen Wahrscheinlichkeit dieselbe Frequenz
auf.
[0018] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die elektronische Schaltung ein Bedienterminal
und/oder ein Verriegelungsmittel auf. Von Vorteil ist dabei, dass ein Signal zur Anforderung
der Einheit eingebbar ist im Bedienterminal und/oder eine Rückmeldung vom Verriegelungsmittel,
also eine Mitteilung über den Zustand des Verriegelungsmittels weiterleitbar ist an
die Steuerung der Einheit.
[0019] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird die stationär angeordnete elektronische
Schaltung aus einer weiteren stationär angeordneten Sekundärwicklung versorgt, welche
induktiv an den Primärleiter gekoppelt ist. Von Vorteil ist dabei, dass keine separaten
elektrischen Versorgungsleitungen im Gebäude oder in der Anlage verlegt werden müssen.
Außerdem ist es ermöglicht, dass über die induktive Kopplung höher frequente Stromanteile
aufmodulierbar sind zur Übertragung von Daten.
[0020] Zwischen der stationär angeordneten Zwischen Sekundärwicklung und dem Verriegelungsmittel
ist ein Zeitverzögerungsmittel angeordnet, insbesondere so dass bei Zuführen von Energie
das Verriegelungsmittel zeitlich verzögert betätigt wird. Von Vorteil ist dabei, dass
beim Vorbeifahren der Einheit an einer Etage noch keine Entriegelung der Türe stattfinden
sondern nur bei länger anhaltender Kopplung, also angehaltener Einheit. Somit ist
die Sicherheit weiter erhöht.
[0021] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung prägt eine stationär angeordnete Einspeisung
einen Wechselstrom in den stationär angeordneten Primärleiter ein, welcher eine Frequenz
zwischen 10 kHz und 1 MHz aufweist, wobei jeder induktiv an den Primärleiter gekoppelten
Sekundärwicklung eine Kapazität derart in Reihe oder parallel zugeschaltet ist, dass
die zugehörige Resonanzfrequenz im Wesentlichen der Frequenz des Wechselstromes entspricht.
Von Vorteil ist dabei, dass ein hoher Wirkungsgrad auch bei Bauaufzügen erreichbar
ist und die Vorrichtung wartungsarm ist, da weniger Verschleiß vorhanden ist.
[0022] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung werden mittels aufmodulierter Stromanteile
Daten übertragen zwischen der Einheit und der stationär angeordneten elektronischen
Schaltung, insbesondere wobei die aufmodulierten Stromanteile eine höhere Frequenz
aufweisen als der von der Einspeisung zur Leistungsversorgung eingeprägte Wechselstrom.
Von Vorteil ist dabei, dass keine zusätzlichen Leitungen für Datenübertragung verlegt
werden müssen und trotzdem eine störsichere Datenübertragung ausführbar ist - insbesondere
im Vergleich zu Funkwellen. Denn die aufmodulierten Daten sind auf einen engen Raumbereich
um den Primärleiterbereich beschränkt. Funkwellen jedoch breiten sich im Fernfeld
sehr weit aus.
[0023] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind mehrere gleichartige stationär angeordnete
elektronische Schaltungen vorgesehen. Von Vorteil ist dabei, dass mehrere Etagen in
gleicher Weise mit induktiv versorgten Schaltungen versehbar sind und somit keine
Anpassung der Querschnitte der Versorgungsleitungen notwendig ist.
[0024] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein Schlitzhohlleiter entlang der Strecke
verlegt, so dass eine Antenne, insbesondere Nahfeldantenne, entlang der Öffnung des
Schlitzhohlleiters verfahrbar ist und somit Daten austauschbar sind zwischen der Einheit
und der stationär angeordneten elektronischen Schaltung über stationär angeordnete,
in den Schlitzhohlleiter hineinragende jeweilige Antennen, die mit der jeweiligen
stationär angeordneten elektronischen Schaltung verbunden sind. Von Vorteil ist dabei,
dass eine erhöhte Sicherheit durch redundante Datenübertragung auf zwei physikalisch
unterschiedlichen Medien ermöglicht ist.
[0025] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung werden Daten über den Schlitzhohlleiter und
zumindest teilweise redundant aufmoduliert über den Primärleiter übertragen. Von Vorteil
ist dabei, dass die Sicherheit durch die redundante Übertragung erhöht ist.
[0026] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf
die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere
sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen Anspruchsmerkmalen
und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung
und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.
[0027] Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:
[0028] In der Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes Transportsystem, insbesondere Bauaufzug,
gezeigt. Hierbei wird eine relativ zum stationären Teil des Transportsystems beweglich
angeordnete Einheit, insbesondere Fahrkorb, in einer Richtung verfahrbar.
[0029] Dabei weist die Einheit eine Antriebseinheit 7 auf, die zumindest einen Elektromotor
aufweist. Vorzugsweise treibt der Elektromotor über ein Getriebe oder direkt ein Verzahnungsteil
an, dessen Verzahnung in die Verzahnung einer Zahnstange 11 eingreift, so dass die
Einheit bewegbar ist entlang der Zahnstange 11.
[0030] Der Motor ist umrichtergespeist, wobei der Umrichter von der Einheit umfasst ist.
[0031] Zur Versorgung der Einheit ist entlang der Fahrstrecke ein langgestreckter Linienleiter
als Primärleiter 8 verlegt. Vorzugsweise ist hierbei ein Hinleiter und Rückleiter
vorgesehen, die zusammen eine Stromschleife bilden.
[0032] Eine Einspeisung 1, insbesondere Mittelfrequenzstromquelle, prägt einen Wechselstrom
in den Primärleiter 8 ein, dessen Frequenz im Bereich zwischen 10 kHz und 1 MHz beträgt.
Zusätzlich ist auch ein zur Frequenz des Wechselstromes höher frequenter Stromanteil
aufmodulierbar zur Datenübertragung.
[0033] Die Einheit weist eine induktiv an den Primärleiter 8 koppelbare Sekundärwicklung
9 auf, welche mit der Einheit zusammen in Fahrtrichtung entlang des Primärleiters
bewegbar ist.
[0034] Somit ist der Umrichter 6 aus der Sekundärwicklung versorgbar. Hierzu wird der induktiv
übertragene Wechselstrom einer Anpass-Schaltung 2, insbesondere Anpasssteller, zugeführt,
mit welcher eine gewünschte Versorgungsspannung für den Umrichter 6 bereit stellbar
ist. Vorzugsweise ist die Versorgungsspannung eine unipolare Spannung und der Umrichter
6 somit als DC/AC-Wechselrichter ausführbar. Die AC Wechselspannung ist vorzugsweise
als Drehspannung ausgeführt und der Motor als Drehstrommotor.
[0035] Der Sekundärwicklung ist eine Kapazität parallel und/oder in Reihe derart zugeschaltet,
dass die zugehörige Resonanzfrequenz im Wesentlichen der Frequenz des in den Primärleiter
8 eingeprägten Wechselstromes entspricht.
[0036] Die Einheit weist weiterhin eine Steuerung 5 auf, welche mit dem Umrichter 6 verbunden
ist. Mittels einer Benutzerschnittstelle 4, insbesondere HMI, die Eingabemittel und
Anzeigemittel aufweist, sind Daten eingebbar, wie beispielsweise die Nummer einer
gewünschten anzufahrenden Etage. Die Steuerung 5 ist außerdem mit einem weiteren Sensor,
wie beispielsweise Kontakt, verbunden, so dass eine Zielposition, beispielsweise bei
Erreichen der Etage, detektierbar ist.
[0037] Außerdem weist die Einheit ebenfalls eine mit der Einheit mitfahrende Einspeisung
auf, die wiederum Wechselstrom in einen weiteren Linienleiter einprägt, der ebenfalls
mit der Einheit mitfährt, also mit ihr verbunden ist. Dieser weitere Linienleiter
ist räumlich nur geringfügig ausgedehnt. Somit ist bei Erreichen der gewünschten Etage,
insbesondere des gewünschten Etagenbodens 12, der weitere Linienleiter in den induktiven
Kopplungsbereich einer stationär angeordneten Sekundärwicklung bringbar. Auf diese
Weise ist in der so erreichten Position Energie übertragbar von der Einheit an eine
stationär angeordnete Schaltung.
[0038] Diese Schaltung weist ein elektromagnetisch betätigbares Verriegelungsmittel 3 auf,
so dass mittels der übertragenen Energie ein Steuersignal oder Steuerstrom für die
Entriegelung des Verriegelungsmittels 3 übertragbar ist.
[0039] Zusätzlich ist die Schaltung wiederum über eine an den langgestreckten Primärleiter
induktiv angekoppelt vorgesehene, Aber stationär angeordnete Sekundärwicklung 9 versorgbar,
die ebenfalls wie die Schaltung stationär angeordnet ist. Somit sind auch weitere
Komponenten der Schaltung, wie beispielhaft ein Bedienterminal zur Eingabe einer Anforderung
des Fahrkorbs oder ein Anzeigen der aktuellen Bewegungsrichtung des Fahrkorbes, ständig
versorgbar - unabhängig von der Position des Fahrkorbes.
[0040] Mittels der induktiven Versorgung der Ansteuerung des Verriegelungsmittels 3, insbesondere
also eines das Verriegelungsmittel entriegelnden Elektromagneten, aus dem weiteren
Linienleiter ist eine hohe Sicherheit erreichbar. Denn es wird nur bei Erreichen des
Etagenbodens 12 durch die Einheit Energie übertragen.
[0041] Zur Vermeidung eines zufälligen Übertragens von Energie vom weiteren Linienleiter
an die den Elektromagneten des Verriegelungsmittels versorgende, stationär angeordnete
Sekundärwicklung ist ein Zeitverzögerungsmittel vorgesehen. Dies ist beispielhaft
durch eine Kapazität oder ein R-C-Glied ausführbar, so dass die den Elektromagneten
ausreichend versorgende Spannung erst nach einer Zeitspanne nach Erreichen des Etagenbodens
12 aufgebaut ist. Alternativ oder zur weiteren Erhöhung der Sicherheit ist auch ein
mit einer elektronischen Schaltung, insbesondere Logikeinheit, realisiertes Verzögerungsmittel
anwendbar.
[0042] An jeder Etage ist ein Bedienterminal und ein solches Verriegelungsmittel 3 vorgesehen.
[0043] Zur Übertragung der Daten zwischen den den jeweiligen Etagen zugeordneten Bedienterminals
und der Steuerung 5 ist ein Datenbus vorgesehen. Dabei wird in einer ersten Ausführungsvariante
ein Sicherheitsprotokoll verwendet. Somit sind die Daten gemäß den sicherheitstechnischen
Richtlinien und Normen sicher übertragen. Bei diesem Sicherheitsprotokoll werden Daten
und gebildete Kontrolldaten übertragen, also sind redundante Informationsanteile zur
Herstellung der Sicherheit übertragen.
[0044] Der Datenbus ist beispielsweise mittels Funkverbindung, insbesondere beispielhaft
WLAN-Verbindung, realisierbar.
[0045] Alternativ oder zusätzlich ist auch ein Aufmodulieren von höher frequenten Stromanteilen
für die zu übertragenden Busprotokolle ausführbar. Somit ist keine separaten Busleitung
zu verlegen sondern der vorhandene Primärleiter ist zur Übertragung der Daten verwendbar.
Zur Einkoppelung und Auskoppelung der Stromanteile ist wiederum die induktive Koppelung
verwendbar. Die aufmodulierten Stromanteil werden in der Anpass-Schaltung 2 entkoppelt
von den Leistungssignalen, die zur Energieübertragung vorgesehen sind.
[0046] Um eine sichere Datenübertragung zu erreichen, ist auch ein Übertragen von redundanter
Information auf zwei Kanälen ausführbar. Dabei wird der Hinleiter der Primärleiterschleife
als erster Kanal und der Rückleiter der Primärleiterschleife als zweiter Kanal verwendet.
Hinleiter und Rückleiter sind im Bereich der höheren Frequenz entkoppelt, insbesondere
mittels eines entsprechenden Entkopplungsnetzwerks.
[0047] Als zusätzlicher Kanal zu dem durch die auf den Primärleiter aufmodulierten Stromanteile
ist aber auch eine Schlitzhohlleitung vorsehbar, die entlang der Fahrstrecke, insbesondere
also zumindest teilweise parallel zum Primärleiter verlegt ist. Somit ist an jeder
Etage eine jeweils stationär angeordnete Antenne zum Einkoppeln und/oder Auskoppeln
von elektromagnetischen Wellen in den Hohlleiter beziehungsweise aus dem Hohlleiter
heraus vorsehbar. Die verfahrbare Einheit weist ebenfalls eine Antenne auf, die als
Nahfeldantenne entlang dem Schlitz des Schlitzhohlleiters verfahrbar ist und somit
zum Einkoppeln beziehungswiese Auskoppeln von elektromagnetischer Strahlung, insbesondere
im Nahfeld, vorsehbar ist. Dabei ist die Beabstandung zwischen Antenne der Einheit
und Schlitzhohlleiter entsprechend klein.
[0048] Somit ist also zur sicheren Datenübertragung einerseits ein Schlitzhohlleiter und
andererseits eine Funkübertragung, wie WLAN-Verbindung, und/oder Aufmodulation von
höher frequenten Stromanteilen anwendbar, indem auch redundante Information übertragen
wird.
[0049] Die genannten Sicherheitserhöhenden Maßnahmen sind auch additiv vorsehbar und somit
weiter Sicherheit erhöhend einsetzbar.
[0050] Mittels der sicherheitsgerichteten Maßnahmen ist ein Öffnen einer Tür der Einheit
beziehungsweise einer an der jeweiligen Etage angeordneten Tür ermöglicht. Das Verriegelungsmittel
3 verriegelt somit die Tür in sicherer Weise. Nur bei fehlerfreier Funktion wird die
Tür öffenbar.
[0051] Unter Tür wird auch ein entsprechend wirkendes Verschließmittel verstanden, welches
das Herunterfallen einer Person oder Sache in den Aufzugsbereich verhindert.
[0052] Das auf einer jeweiligen Etage vorgesehene Bedienterminal ist auch mit einer Sensoranordnung
10 ausgestattet, so dass die Einheit detektierbar ist.
[0053] Die Einspeisung 1 ist auch mit einem Bedienterminal verbindbar, so dass nicht nur
von der Steuerung 5 der Einheit und vom Bedienterminal jeder Etage sondern auch der
Einspeisung 1 aus Daten übertragbar sind. Somit ist auch von hier eine Steuerung der
Einheit, also auch ein Vorgeben der anzufahrenden Etagen ausführbar. Auf diese Weise
sind Güter transportierbar, insbesondere ohne menschliche Begleiter.
[0054] Die verwendeten Sensoren, wie Schalter, oder Aktoren sind alle sicherheitsgerichtet
ausgeführt, so dass also ein gegebenenfalls auftretender Fehler sicher erkannt wird
und Funktionen trotz des Fehlers noch ausführbar sind.
[0055] In einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel ist statt des Zahnstangenantriebs
ein Seilwindenantrieb ausgeführt. Dabei weist die Einheit eine vom Elektromotor angetriebene
Seilwinde auf. Diese Ausführung eignet sich besonders für fest im Gebäude installierte
Personenaufzüge.
[0056] In einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind zur Erhöhung der übertragenen
Leistung statt einer jeweiligen Sekundärwicklung mehrere Sekundärwicklungen in Streckenrichtung,
also Fahrtrichtung, hintereinander angeordnet.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1 Einspeisung, insbesondere Mittelfrequenzstromquelle
- 2 Anpass-Schaltung, insbesondere Anpasssteller
- 3 elektromagnetisch betätigbares Verriegelungsmittel (3)
- 4 Benutzerschnittstelle, insbesondere HMI, insbesondere mit Eingabemittel und Anzeigemittel
- 5 Steuerung
- 6 Frequenzumrichter
- 7 Antriebseinheit, insbesondere Elektromotor, Getriebemotor, Bremsmotor oder dergleichen
- 8 Primärleiter, insbesondere Linienleiter
- 9 Sekundärwicklung
- 10 Sensoranordnung
- 11 Zahnstange
- 12 Etagenboden
1. Transportvorrichtung, insbesondere Hubwerk,
wobei eine von einem Antriebsmotor bewegbar angeordnete Einheit entlang einer Strecke,
insbesondere Transportstrecke, bewegbar ist,
wobei die Einheit zu ihrer elektrischen Versorgung eine Sekundärwicklung (9) aufweist,
welche induktiv mit einem entlang der Strecke angeordneten Primärleiter (8) gekoppelt
ist, wobei die Einheit eine elektrische Verbraucheranordnung aufweist, welche aus
der Sekundärwicklung (9) versorgt ist, insbesondere über eine Anpass-Schaltung (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
von der elektrischen Verbraucheranordnung der Einheit zu einer stationär angeordneten
elektronischen Schaltung ein Steuersignal und/oder Versorgungssignal für ein Verriegelungsmittel
(3) übertragbar ist, indem bei Erreichen eines Streckenbereiches eine stationär angeordnete
Sekundärwicklung (9) an einen Primärleiterabschnitt der Einheit induktiv gekoppelt
ist und somit das Verriegelungsmittel (3) betätigbar ist zum sicherheitsgerichteten
Öffnen einer Tür, insbesondere einer stationär angeordneten Tür,
wobei zwischen der stationär angeordneten Sekundärwicklung (9) und dem Verriegelungsmittel
(3) ein Zeitverzögerungsmittel angeordnet ist, insbesondere so dass bei Zuführen von
Energie das Verriegelungsmittel (3) zeitlich verzögert betätigt wird.
2. Transportvorrichtung, insbesondere Hubwerk,
wobei eine von einem Antriebsmotor bewegbar angeordnete Einheit entlang einer Strecke,
insbesondere Transportstrecke, bewegbar ist,
wobei die Einheit zu ihrer elektrischen Versorgung eine Sekundärwicklung (9) aufweist,
welche induktiv mit einem entlang der Strecke angeordneten Primärleiter (8) gekoppelt
ist, wobei die Einheit eine elektrische Verbraucheranordnung aufweist, welche aus
der Sekundärwicklung (9) versorgt ist, insbesondere über eine Anpass-Schaltung (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der elektrischen Verbraucheranordnung der Einheit und einer stationär angeordneten
elektronischen Schaltung Steuersignal-Daten sicherheitsgerichtet übertragbar sind,
so dass ein sicherheitsgerichtetes Öffnen einer Tür ausführbar ist,
wobei zwischen der stationär angeordneten Sekundärwicklung (9) und dem Verriegelungsmittel
(3) ein Zeitverzögerungsmittel angeordnet ist, insbesondere so dass bei Zuführen von
Energie das Verriegelungsmittel (3) zeitlich verzögert betätigt wird.
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrische Verbraucheranordnung eine Steuerung (5) aufweist.
4. Transportvorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verriegelungsmittel (3) elektromagnetisch betätigbar ist, insbesondere wobei das
Verriegelungsmittel (3) bei Zuführen von Energie betätigt wird.
5. Transportvorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die stationär angeordnete elektronische Schaltung und/oder die Einspeisung (1) ein
Bedienterminal und/oder ein Verriegelungsmittel (3) aufweist.
6. Transportvorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die stationär angeordnete elektronische Schaltung aus einer weiteren stationär angeordneten
Sekundärwicklung (9) versorgt wird, welche induktiv an den Primärleiter (8) gekoppelt
ist.
7. Transportvorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine stationär angeordnete Einspeisung (1) einen Wechselstrom in den stationär angeordneten
Primärleiter (8) einprägt, welcher eine Frequenz zwischen 10 kHz und 1 MHz aufweist,
wobei jeder induktiv an den Primärleiter (8) gekoppelten Sekundärwicklung (9) eine
Kapazität derart in Reihe oder parallel zugeschaltet ist, dass die zugehörige Resonanzfrequenz
im Wesentlichen der Frequenz des Wechselstromes entspricht.
8. Transportvorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mittels aufmodulierter Stromanteile Daten übertragen werden zwischen der Einheit und
der stationär angeordneten elektronischen Schaltung, insbesondere wobei die aufmodulierten
Stromanteile eine höhere Frequenz aufweisen als der von der Einspeisung (1) zur Leistungsversorgung
eingeprägte Wechselstrom.
9. Transportvorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere gleichartige stationär angeordnete elektronische Schaltungen vorgesehen sind.
10. Transportvorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Schlitzhohlleiter entlang der Strecke verlegt ist, so dass eine Antenne, insbesondere
Nahfeldantenne, entlang der Öffnung des Schlitzhohlleiters verfahrbar ist und somit
Daten austauschbar sind zwischen der Einheit und der stationär angeordneten elektronischen
Schaltung über stationär angeordnete, in den Schlitzhohlleiter hineinragende jeweilige
Antennen, die mit der jeweiligen stationär angeordneten elektronischen Schaltung verbunden
sind.
11. Transportvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
Daten über den Schlitzhohlleiter und zumindest teilweise redundant aufmoduliert über
den Primärleiter (8) übertragen werden.
1. A transport device, in particular lifting mechanism,
wherein a unit which is arranged to be movable by a drive motor is movable along a
path, in particular transport path,
wherein the unit in order to be supplied with electricity has a secondary winding
(9) which is inductively coupled with a primary conductor (8) which is arranged along
the path,
wherein the unit has an electrical consumer arrangement which is supplied from the
secondary winding (9), in particular via an adaptation circuit (2),
characterised in that
a control signal and/or supply signal for a locking means (3) can be transmitted from
the electrical consumer arrangement of the unit to an electronic circuit which is
arranged to be stationary, in that upon reaching a stretch region a secondary winding (9) which is arranged to be stationary
is inductively coupled to a primary conductor portion of the unit and thus the locking
means (3) can be actuated for safety-oriented opening of a door, in particular a door
which is arranged to be stationary,
a time delay means being arranged between the secondary winding (9) which is arranged
to be stationary and the locking means (3), in particular such that when power is
supplied the locking means (3) is actuated with a time delay.
2. A transport device, in particular lifting mechanism,
wherein a unit which is arranged to be movable by a drive motor is movable along a
path, in particular transport path,
wherein the unit in order to be supplied with electricity has a secondary winding
(9) which is inductively coupled with a primary conductor (8) which is arranged along
the path,
wherein the unit has an electrical consumer arrangement which is supplied from the
secondary winding (9), in particular via an adaptation circuit (2),
characterised in that
control signal data can be transmitted in safety-oriented manner between the electrical
consumer arrangement of the unit and an electronic circuit which is arranged to be
stationary, so that safety-oriented opening of a door can be carried out,
a time delay means being arranged between the secondary winding (9) which is arranged
to be stationary and the locking means (3), in particular such that when power is
supplied the locking means (3) is actuated with a time delay.
3. A transport device according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the electrical consumer arrangement has a control means (5).
4. A transport device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the locking means (3) is electromagnetically actuatable, in particular the locking
means (3) being operated when power is supplied.
5. A transport device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the electronic circuit which is arranged to be stationary and/or the infeed (1) has
an operator terminal and/or a locking means (3).
6. A transport device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the electronic circuit which is arranged to be stationary is supplied from a further
secondary winding (9) which is arranged to be stationary and which is inductively
coupled to the primary conductor (8).
7. A transport device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
an infeed (1) which is arranged to be stationary injects an alternating current which
has a frequency of between 10 kHz and 1 MHz into the primary conductor (8) which is
arranged to be stationary, each secondary winding (9) which is inductively coupled
to the primary conductor (8) having a capacitor connected in series or in parallel
thereto such that the associated resonant frequency corresponds substantially to the
frequency of the alternating current.
8. A transport device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
data is transmitted between the unit and the electronic circuit which is arranged
to be stationary by means of modulated current portions, in particular the modulated
current portions having a higher frequency than the alternating current injected by
the infeed (1) in order to supply power.
9. A transport device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
a plurality of electronic circuits of the same type which are arranged to be stationary
are provided.
10. A transport device according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
a slotted waveguide is laid along the path, so that an antenna, in particular near-field
antenna, can be moved along the opening in the slotted waveguide and thus data can
be exchanged between the unit and the electronic circuit which is arranged to be stationary
via respective antennas which are arranged to be stationary and project into the slotted
waveguide, which are connected to the respective electronic circuit which is arranged
to be stationary.
11. A transport device according to Claim 10,
characterised in that
data is transmitted via the slotted waveguide and at least partially redundantly modulated
via the primary conductor (8).
1. Dispositif de transport, en particulier mécanisme de levage dans lequel une unité,
à laquelle un moteur d'entraînement peut imprimer des mouvements, est mobile le long
d'un trajet et notamment d'un trajet de transport,
ladite unité présentant, en vue de son alimentation électrique, un enroulement secondaire
(9) couplé, par induction, avec un conducteur primaire (8) placé le long dudit trajet,
ladite unité comportant un ensemble consommateur électrique qui est alimenté à partir
dudit enroulement secondaire (9), notamment par l'intermédiaire d'un circuit adaptateur
(2),
caractérisé par le fait
qu'un signal de commande, et/ou un signal d'alimentation dédié à un moyen de verrouillage
(3), peu(ven)t être transmis à un circuit électronique occupant une position fixe,
par l'ensemble consommateur électrique de l'unité, en ce sens qu'à l'instant où est
atteinte une zone du trajet, un enroulement secondaire (9) occupant une position fixe
est couplé, par induction, avec un tronçon conducteur primaire de l'unité, de sorte
que ledit moyen de verrouillage (3) peut être actionné en vue de l'ouverture sécurisée
d'une porte, en particulier d'une porte à implantation stationnaire,
sachant qu'un moyen de temporisation est interposé entre ledit moyen de verrouillage
(3) et ledit enroulement secondaire (9) occupant une position fixe, en particulier
de façon telle que ledit moyen de verrouillage (3) soit actionné avec temporisation
lors d'une délivrance d'énergie.
2. Dispositif de transport, en particulier mécanisme de levage dans lequel une unité,
à laquelle un moteur d'entraînement peut imprimer des mouvements, est mobile le long
d'un trajet et notamment d'un trajet de transport,
ladite unité présentant, en vue de son alimentation électrique, un enroulement secondaire
(9) couplé, par induction, avec un conducteur primaire (8) placé le long dudit trajet,
ladite unité comportant un ensemble consommateur électrique qui est alimenté à partir
dudit enroulement secondaire (9), notamment par l'intermédiaire d'un circuit adaptateur
(2),
caractérisé par le fait que
des données de signaux de commande peuvent être transmises, en mode sécurisé, entre
l'ensemble consommateur électrique de l'unité et un circuit électronique occupant
une position fixe, de telle sorte que l'ouverture sécurisée d'une porte puisse être
exécutée, sachant qu'un moyen de temporisation est interposé entre ledit moyen de
verrouillage (3) et ledit enroulement secondaire (9) occupant une position fixe, en
particulier de façon telle que ledit moyen de verrouillage (3) soit actionné avec
temporisation lors d'une délivrance d'énergie.
3. Dispositif de transport selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait que
l'ensemble consommateur électrique est doté d'une commande (5).
4. Dispositif de transport selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
le moyen de verrouillage (3) peut être actionné par voie électromagnétique, sachant
notamment que ledit moyen de verrouillage (3) est actionné lors d'une délivrance d'énergie.
5. Dispositif de transport selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
le circuit électronique occupant une position fixe, et/ou l'alimentation (1), est
(sont) pourvu(e)(s) d'un terminal de manoeuvre et/ou d'un moyen de verrouillage (3).
6. Dispositif de transport selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
le circuit électronique, occupant une position fixe, est alimenté à partir d'un enroulement
secondaire additionnel (9) qui occupe une position fixe et est couplé, par induction,
avec le conducteur primaire (8).
7. Dispositif de transport selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'une alimentation (1) occupant une position fixe injecte, dans le conducteur primaire
(8) occupant une position fixe, un courant alternatif qui présente une fréquence comprise
entre 10 kHz et 1 MHz, sachant qu'un condensateur est mis en circuit avec chaque enroulement
secondaire (9) couplé avec ledit conducteur primaire par induction, en série ou en
parallèle, de façon telle que la fréquence de résonance associée corresponde, pour
l'essentiel, à la fréquence dudit courant alternatif.
8. Dispositif de transport selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
des données sont transmises, au moyen de parts de courant modulées, entre l'unité
et le circuit électronique occupant une position fixe, sachant notamment que lesdites
parts de courant modulées présentent une fréquence supérieure à celle du courant alternatif
injecté, par l'alimentation (1), en vue de la fourniture de puissance.
9. Dispositif de transport selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
la présence de plusieurs circuits électroniques de type identique, occupant des positions
fixes.
10. Dispositif de transport selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'un guide d'ondes à fente est installé le long du trajet de façon telle qu'une antenne,
en particulier une antenne en champ proche, puisse être déplacée le long de l'ouverture
dudit guide d'ondes à fente et que des données puissent ainsi être échangées, entre
l'unité et le circuit électronique occupant une position fixe, par l'intermédiaire
d'antennes respectives à implantation stationnaire qui font saillie dans ledit guide
d'ondes à fente et sont connectées au circuit électronique considéré, occupant une
position fixe.
11. Dispositif de transport selon la revendication 10,
caractérisé par le fait que
des données sont transmises par l'intermédiaire du guide d'ondes à fente et, au moins
partiellement avec modulation redondante, par l'intermédiaire du conducteur primaire
(8).