[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bauelement zur Wärmedämmung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Im Stand der Technik sind verschiedene Ausführungsformen von Bauelementen zur Wärmedämmung
bekannt mit unterschiedlichen Ansätzen zur Einleitung von Kräften, insbesondere von
Druckkräften in das tragende Bauteil, also insbesondere eine Gebäudedecke oder Gebäudewand.
So wurden bereits vor mehreren Jahrzehnten zur Druckkraftübertragung stabförmige Druckkraftbewehrungselemente
aus Metall verwendet, die endständige großflächige metallene angeschweißte Druckplatten
aufwiesen, welche in die angrenzenden Bauteile vorstanden und dort verankert waren.
Durch die Größe und Position dieser Druckplatten konnte die Druckkrafteinleitung von
diesem Druckkraftbewehrungselement in das Gebäude eingestellt und so verhindert werden,
dass es zu Kraft- bzw. Spannungsüberhöhungen und damit zu Beschädigungen im Gebäude
kommen konnte, siehe beispielsweise
DE-A-41 03 278.
[0003] Die Druckkraftübertragung und vor allem die Druckkrafteinleitung in das tragende
Bauteil erforderte dabei oft Zusatzlösungen, da die Druckkraftbewehrungselemente alleine
nicht immer allen Anforderungen hinsichtlich Kraft- und Wärmeübertragung in gleichem
Maße gerecht werden konnten.
[0004] Eine Lösung dabei bestand darin, stirnseitig an das Druckkraftbewehrungselement ein
separates Druckkraftverteilungselement anzuschließen, das dafür sorgt, dass die Druckkraft
über eine möglichst große Oberfläche zwischen Druckkraftbewehrungselement und angrenzendem
Bauteil übertragen werden kann. Dabei wurden auch Bauformen vorgeschlagen, bei denen
die Druckkraftbewehrungselemente und die Druckkraftverteilungselemente zueinander
beweglich angeordnet sind, wie es beispielsweise in der
DE-A-40 09 987 beschrieben ist, wo das Druckkraftbewehrungselement aus einem Metallstab besteht,
an den sich stirnseitige manschettenartige Druckkraftverteilungselemente anschließen
und das Druckkraftbewehrungselement sowie die beiden Druckkraftverteilungselemente
miteinander gelenkig verbunden sind - zumindest nachdem eine zu Montagezwecken vorgesehene
gegenseitige Lagesicherung beseitigt worden ist.
[0005] In der Folge wurden die Bewehrungselemente vor allem hinsichtlich ihrer Wärmedämmeigenschaften
immer weiter optimiert, wobei gerade in den letzten Jahren vermehrt dazu übergegangen
wurde, die Druckkraftbewehrungselemente aus nichtmetallenen Baustoffen und insbesondere
aus hochfesten Beton- bzw. Mörtelmaterialien herzustellen und sie im Wesentlichen
auf den Bereich der Fuge zwischen den beiden angrenzenden Bauteilen zu beschränken.
[0006] Ein hierfür beispielhaftes Bauelement zur Wärmedämmung wurde beispielsweise in
EP-A 1 225 282 oder
EP-A 1 225 283 beschrieben, wobei das Druckkraftbewehrungselement aus hochfestem faserverstärktem
Beton hergestellt und im Horizontalschnitt tailliert ausgebildet ist, so dass es eine
vergleichsweise große Stirnseite zur Druckkrafteinleitung und einen möglichst schlanken
druckkraftübertragenden Mittelbereich zur Optimierung der Wärmedämmeigenschaften aufwies.
Da das Druckkraftbewehrungselement an seiner Stirnseite ein dem Bauteil zugewandtes
im Horizontalschnitt konvex gewölbtes Kontaktprofil aufweist mit einer Wölbung in
Kreisbogenform, lässt sich hierdurch eine gelenkige Bewegung des Druckkraftbewehrungselements
gegenüber dem angrenzenden Bauteil entlang der kreisbogenförmigen gewölbten Oberfläche
zur Verfügung stellen.
[0007] Bei dem aus
EP-A 1 225 282 oder
EP-A 1 225 283 bekannten Bauelement zur Wärmedämmung werden in der üblichen Weise zusätzlich zum
Druckkraftbewehrungselement Querkraftstäbe vorgesehen, die die Querkraft auf der Seite
des tragenden Bauteils im Zugstabbereich einleitet und dort abführt. So werden die
vom tragenden Bauteil aufzunehmenden Kräfte auf verschiedenen Höhenniveaus des tragenden
Bauteils eingeleitet.
[0008] Einige Jahre später wurde vorgeschlagen, dieses aus der
EP-A 1 225 282 oder
EP-A 1 225 283 bekannte Druckkraftbewehrungselement mit konvex gewölbten Stirnseiten dadurch zur
Aufnahme und Übertragung weiterer Kräfte verwendbar zu machen, dass es eine größere
Höhe aufweist sowie auf Höhe der Ober- und Unterkante in deren Verlängerung sich erstreckende
Vorsprünge, die in Richtung auf die lastaufnehmenden Bauteile vorragen, siehe
EP-A 1 564 336. Hierdurch sollte die Kombination des herkömmlichen Druckkraftbewehrungselements
mit einem üblichen Querkraftelement in einem gemeinsamen Element erfolgen, so dass
durch das neue kombinierte Bewehrungselement auch Quer- bzw. Schubkräfte übertragen
und die bekannten zusätzlichen Querkraftstäbe weggelassen werden konnten.
[0009] Zwar weisen beim Gegenstand der
EP-A 1 564 336 in Anlehnung an die Form der in
EP-A 1 225 282 und
EP-A 1 225 283 beschriebenen Druckkraftbewehrungselemente an ihrer Stirnseite ein dem Bauteil zugewandtes
im Horizontalschnitt kreisbogenförmiges konvex gewölbtes Kontaktprofil auf, von einer
gelenkigen Bewegung des Druckkraftbewehrungselements gegenüber dem angrenzenden Bauteil
entlang der kreisbogenförmig gewölbten Oberfläche ist der
EP-A 1 564 336 jedoch nichts zu entnehmen. Eine solche gelenkige Verbindung wäre dort aufgrund des
Vorsprungs auch gar nicht möglich, da dieser zwar dieselbe kreisbogenförmige Wölbung
aufweist, jedoch einen größeren Abstand zum Dreh- bzw. Schwenkpunkt. Aufgrund dieses
Versatzes der kreisbogenförmig gewölbten Oberflächen in Horizontalrichtung müsste
der Oberflächenbereich des Vorsprungs auf einer größeren Kreisbahn schwenken als der
restliche Bereich des Kontaktprofils, so dass der Schwenkradius nicht dem Wölbungsradius
des Vorsprungs entsprechen könnte und dadurch der den Vorsprung umgebende Beton des
angrenzenden Betonbauteils diese Schwenkbewegung blockieren würde, was zwangsläufig
zu Torsionen führt.
[0010] So ist es nicht überraschend, dass die Verwendung solcher Druckkraftbewehrungselemente
in der Praxis zu Bauschäden führt, indem die an die Druckkraftbewehrungselemente angrenzenden
Betonbauteile im Bereich der genannten Vorsprünge abplatzen. Dies erfolgte vor allem
auf der Balkonseite, d.h. auf der Seite des vorstehenden Bauteils, wo bei den Druckelementen
jeweils der Vorsprung zur Querkraftaufnahme an der Unterseite des Druckelements angeordnet
sein muss und dann dort nur eine geringe Betonüberdeckung von etwa 15 mm aufweist,
welche den aufgrund der geometrischen Einbausituation unmöglich gemachten Schwenkbewegungen
des Druckelements und den auftretenden Torsionskräften nicht standhalten kann.
[0011] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Bauelement
der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, das hinsichtlich der geometrischen
Einbauverhältnisse optimiert ist und so die bei dem Bauelement mit vorstehend beschriebenem
Druckelement auftretenden Zerstörungen vermeidet.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Bauelement zur Wärmedämmung mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind jeweils Gegenstand von Unteransprüchen,
deren Wortlaut hiermit durch ausdrückliche Bezugnahme in die Beschreibung aufgenommen
wird, um unnötige Textwiederholungen zu vermeiden.
[0014] Erfindungsgemäß ist die Wölbung des Querkraftvorsprungs im eingebauten Zustand im
Horizontalschnitt etwa kreisbogenförmig ausgebildet mit einem Kreisbogenradius, der
größer als der Kreisbogenradius der Wölbung der Kontaktprofile ist, wobei außerdem
zur Bildung einer Gelenkverbindung mit den Bauteilen der Mittelpunkt des Kreisbogenradius
der Wölbung des Querkraftvorsprungs im Wesentlichen dem Mittelpunkt des Kreisbogenradius
der Wölbung der Kontaktprofile entspricht.
[0015] Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Erkenntnis zugrunde, dass die Bewegung
der angestrebten Gelenkverbindung aus einer Schwenkbewegung um einen Schwenkpunkt
besteht, der im Wesentlichen im Bereich des Mittelpunkts des Kreisbogenradius der
Wölbung der Kontaktprofile liegt. Wenn nun das gesamte Druckelement gegenüber dem
angrenzenden Betonbauteil eine gelenkige Verbindung zur Verfügung stellen soll, ist
es wichtig, dass es über die gesamte Höhe um denselben Mittelpunkt schwenkt. Das bedeutet,
dass der Schwenkpunkt in jedem Höhenniveau des Druckkraftbewehrungselements zumindest
im Wesentlichen dieselben Horizontalkoordinaten haben muss.
[0016] Aus diesem geometrischen Zusammenhang hat die Erfindung die weitere Erkenntnis abgeleitet,
dass diese Forderung desselben Mittelpunkts auch im Bereich eines etwaigen Querkraftvorsprungs
gilt und dass aber dann zusätzlich der Kreisbogenradius des Querkraftvorsprungs größer
sein muss als der Kreisbogenradius der Wölbung der Kontaktprofile. Dabei ist es wesentlich,
dass der Querkraftvorsprung sich über den gesamten Schwenkbereich kollisionsfrei bewegen
kann, wobei er jeweils stirnseitig am angrenzenden Bauteil anliegt und dadurch Kräfte
überträgt, jedoch in der kreisförmigen Richtung der Schwenkbewegung keine Kraftübertragung
erfolgt, da diese sonst die Schwenkbewegung behindern würde.
[0017] Am einfachsten lässt sich dies dadurch erfüllen, dass die Druckkraftbewehrungselemente
mit ihren konvex gewölbten Kontaktprofilen und den konvex gewölbten Querkraftvorsprüngen
gegenüber dem Isolierkörper in die Betonbauteile vorstehen und nur in diesen konvex
gewölbten Bereichen zumindest indirekt den Beton des angrenzenden Bauteils zur Kraftübertragung
beaufschlagen. Würden sich auch sonstige Bereiche mit einer von der genannten konvexen
Wölbung abweichenden Form am Beton abstützen, so würden diese im Regelfall die Schwenkbewegung
behindern und so wieder infolge der Schwenkbewegung eine Beschädigung bzw. Zerstörung
provozieren.
[0018] Ein weiterer wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die
Druckkraftbewehrungselemente zur zusätzlichen Zugkraftübertragung so ausgebildet sind,
dass der Querkraftvorsprung zumindest einen einen Hinterschnitt für das angrenzende
Bauteil bildenden Teilbereich aufweist. Dadurch ist es in besonders vorteilhafter
Weise möglich, dass das Druckkraftbewehrungselement auch noch zusätzlich Zugkräfte
übertragen kann, indem sich das angrenzende Bauteil im Bereich des Hinterschnitts
in Zugkraftrichtung abstützt. Bildlich gesprochen, verkrallt sich das Bauteil im Bereich
des Hinterschnitts im bzw. am Druckkraftbewehrungselement und überträgt dadurch auch
Bewegungen und Kräfte, die an sich vom Druckkraftbewehrungselement weg gerichtet sind,
also in Zugrichtung wirken.
[0019] Hierdurch kann es verhindert werden, dass die Gesamtheit aus Druckkraftbewehrungselementen
und angrenzenden Bauteilen bei Zugkraftbeaufschlagung aufspreizt. Das gilt vor allem
für den unteren Bereich des Druckkraftbewehrungselements und dort insbesondere auf
der Seite des vorkragenden Bauteils, also z.B. des Balkons: Üblicherweise werden bei
derartigen Bauelementen zur Wärmedämmung Querkraftstäbe verwendet, die diesen Bereich
ebenfalls durchqueren und dann für eine gewisse Zugkraftübertragung sorgen, sollte
bei bestimmten Momenten- oder Kraftbeaufschlagungen die Verbindung zwischen Druckkraftbewehrungselement
und angrenzendem Bauteil zum Aufspreizen neigen. Da aber beim Gegenstand der vorliegenden
Erfindung Druckkraftbewehrungselemente eingesetzt werden, die durch ihre horizontalen
Vorsprünge auch Querkräfte übertragen, so sollen natürlich nicht noch zusätzlich Querkraftstäbe
verwendet werden. Und somit fehlt der von diesen automatisch mitgelieferte Zusatzeffekt
der Zugkraftübertragung im Bereich zwischen Druckkraftbewehrungselement und angrenzendem
Bauteil, so dass ohne geeignete Gegenmaßnahmen das beschriebene Aufspreizen ungehindert
auftreten kann. Natürlich wäre es möglich, für diesen Fall zusätzliche Bewehrungsstäbe
oder -stababschnitte zumindest im genannten kritischen Bereich vorzusehen; das wäre
aber wieder mit Zusatzaufwand verbunden, den man durch das kombinierte Druckkraftbewehrungselement
mit Querkraftvorsprüngen gerade verhindern wollte.
[0020] Ein besonders einfaches, aber dennoch sehr effektives Mittel zur Zugkraftbewehrung
besteht nunmehr im beschriebenen Vorsehen von Hinterschnitten im Bereich der Querkraftvorsprünge.
[0021] Dabei kann der Hinterschnittteilbereich dadurch gebildet sein, dass das angrenzende
Bauteil den Querkraftvorsprung über einen Kreisbogenumfang beaufschlagt, der größer
als der Umfang des Halbkreises ist. Mit anderen Worten weist in diesem Fall der Querkraftvorsprung
die Außenform eines Kreisabschnittes auf, der größer als ein Halbkreis ist. Wenn dann
die Druckkraftbewehrungselemente mit ihrem Querkraftvorsprung gegenüber dem Isolierkörper
um ein Maß X in die Betonbauteile vorstehen, das größer ist als der Kreisbogenradius
der Wölbung des Querkraftvorsprungs, dann werden dadurch Bereich des Bauteils gebildet,
die den Querkraftvorsprung seitlich formschlüssig umgreifen und bilden dadurch die
angestrebten Hinterschnitte.
[0022] Das Vorstehen des Querkraftvorsprungs gegenüber dem Isolierkörper um das genannte
Maß X kann entweder dazu führen, dass der Isolierkörper über die gesamte Höhe einen
vertikalen gleichbleibenden Verlauf aufweist oder es ist ist ebenso möglich, dass
der Isolierkörper auf dem Höhenniveau des Querkraftvorsprungs gegenüber dem restlichen
vertikalen Verlauf der Isolierkörperkante zurückgesetzt ist und so nur in diesem Bereich,
der ja alleine für die Erzielung des Hinterschnitts verantwortlich ist, das genannte
Maß X einhält.
[0023] Der Hinterschnittbereich kann aber gemäß einer alternativen Ausführungsform auch
dadurch gebildet sein, dass der Querkraftvorsprung im Bereich seiner Ober- und/oder
Unterseite eine Vertiefung aufweist, wobei die Vertiefung zweckmäßigerweise aus einer
lokalen Reduzierung der Höhe des Querkraftvorsprungs besteht. Diese Vertiefung befindet
sich zweckmäßigerweise in einem Bereich, der vom Material des Bauteils ungehindert
beaufschlagt werden kann, nämlich insbesondere im Bereich der der Oberseite des Druckkraftbewehrungselements
gegenüberliegenden Unterseite des Querkraftvorsprungs, wenn der Querkraftvorsprung
im oberen Teilbereich des Druckkraftbewehrungselements angeordnet ist und im Bereich
der der Unterseite des Druckkraftbewehrungselements gegenüberliegenden Oberseite des
Querkraftvorsprungs, wenn der Querkraftvorsprung im unteren Teilbereich des Druckkraftbewehrungselements
angeordnet ist.
[0024] Für die Kraftein-/-ausleitung ist es von Vorteil, wenn der Querkraftvorsprung eine
dem zugehörigen Bauteilen zugewandte Stirnseite aufweist, die sich in Vertikalrichtung
erstreckt unter Bildung einer Zylinderteilmantelfläche. Hierdurch wird eine großflächige
Anlage zwischen Druckkraftbewehrungselement und angrenzendem Bauteil zur Verfügung
gestellt. Ebenso ist es aber auch möglich, wenn die Stirnseite eine von der Zylinderform
abweichende flächige Ausgestaltung hat wie z.B. eine konvex bauchige Form zur Bildung
einer Kugelteilfläche oder eine leicht zur Vertikalen geneigte Ausgestaltung zur Bildung
einer Kegelstumpfform.
[0025] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Querkraftvorsprung im Bereich unter-
oder oberhalb der Stirnseite, also insbesondere der Zylinderteilmantelfläche einen
zur Vertikalen geneigt verlaufenden gewölbten Teilbereich auf, dessen Wölbung im eingebauten
Zustand im Horizontalschnitt etwa kreisbogenförmig ausgebildet ist mit sich über die
Höhe änderndem Kreisbogenradius, der jeweils kleiner als der Kreisbogenradius der
Wölbung der Zylinderteilmantelfläche ist und größer als der Kreisbogenradius der Wölbung
der Kontaktprofile. Mit anderen Worten bildet dieser Teilbereich unter- oder oberhalb
der Zylinderteilmantelfläche eine Kegelstumpfteilmantelfläche im Falle eines geradlinig
geneigten Querschnitts in Vertikalrichtung oder eine Teilmantelfläche mit gewölbtem
Querschnitt in Vertikalrichtung.
[0026] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung; hierbei zeigen
- Figur 1a-d
- ein Druckkraftbewehrungselement eines erfindungsgemäßen Bauelements zur Wärmedämmung
in perspektivischer Seitenansicht (Fig. 1a), in stirnseitiger Vorderansicht (Fig.
1 b), in Seitenansicht (Fig. 1c) und in Draufsicht (Fig. 1d);
- Figur 2 a-c
- das Druckkraftbewehrungselement aus Fig. 1 im eingebauten Zustand in schematischer
Darstellung in perspektivischer Seitenansicht (Fig. 2a), in Seitenansicht (Fig. 2b)
und in Draufsicht (Fig. 2c);
- Figur 3 a-d
- ein Druckkraftbewehrungselement eines weiteren erfindungsgemäßes Bauelements zur Wärmedämmung
in perspektivischer Seitenansicht (Fig. 3a), in stirnseitiger Vorderansicht (Fig.
3b), in Seitenansicht (Fig. 3c) und in Draufsicht (Fig. 3d);
- Figur 4 a-d
- ein Druckkraftbewehrungselement eines weiteren erfindungsgemäßes Bauelements zur Wärmedämmung
in perspektivischer Seitenansicht (Fig. 4a), in stirnseitiger Vorderansicht (Fig.
4b), in Seitenansicht (Fig. 4c) und in Draufsicht (Fig. 4d);
- Figur 5 a-c
- das Druckkraftbewehrungselement aus Fig. 4 im eingebauten Zu-stand in schematischer
Darstellung in perspektivischer Seiten-ansicht (Fig. 5a), in Seitenansicht (Fig. 5b)
und in Draufsicht (Fig. 5c);
- Figur 6 a-d
- ein Druckkraftbewehrungselement eines weiteren erfindungsgemäßes Bauelements zur Wärmedämmung
in perspektivischer Seitenansicht (Fig. 6a), in stirnseitiger Vorderansicht (Fig.
6b), in Seitenansicht (Fig. 6c) und in Draufsicht (Fig. 6d).
[0027] Figuren 1a - 1d zeigen ein Druckkraftbewehrungselement 3 für ein erfindungsgemäßes
Bauelement zur Wärmedämmung 1, das in Figur 2 dargestellt ist und zwischen einem (in
Figur 2a, 2b, 2c rechts dargestellten) tragenden Gebäudebauteil A und einem (in Figur
2a, 2b, 2c links dargestellten) vorkragenden Außenteil B eingebaut wird. Hierzu weist
es einen sich zwischen beiden Bauteilen erstreckenden Isolierkörper 2 auf sowie Bewehrungsstäbe
in Form von quer zur Längserstreckung des Isolierkörpers angeordneten Druckkraftbewehrungselementen
3 und Zugstäben, die jedoch zur Verbesserung der Übersichtlichkeit in der Zeichnung
nicht dargestellt sind, sich aber in der üblichen Art und Weise in der oberen Zugzone
in Horizontalrichtung senkrecht zur Längserstreckung des Isolierkörpers erstrecken.
Die hier dargestellte Ausführungsform des Bauelements zur Wärmedämmung 1 verzichtet
absichtlich auf Querkraftstäbe, wie später noch ausführlich erläutert wird. Die Bewehrungselemente
stehen jeweils aus dem Isolierkörper 2 vor und sind folglich an den Beton des jeweiligen
angrenzenden Bauteiles A, B verankert.
[0028] Während die (nicht dargestellten) Zugstäbe einen geradlinigen horizontalen Verlauf
aufweisen und weit bis in die Betonbauteile vorstehen, stehen die Druckkraftbewehrungselemente
3 nur geringfügig in die angrenzenden Betonbauteile A, B vor und zwar mit ihren den
Bauteilen (A, B) zugewandten gewölbten Stirnseiten 4a, 4b. Diese Stirnseiten weisen
in Teilbereichen ein konvex gewölbtes Kontaktprofil (5a, 5b) auf, wobei die Wölbung
der Kontaktprofile (5a, 5b) im eingebauten Zustand im Horizontalschnitt etwa kreisbogenförmig
ausgebildet ist. Die Kontaktprofile dienen zur Druckkraftübertragung zwischen Druckkraftbewehrungselement
und angrenzendem Bauteil und zwar im Beispiel der Figuren 1 und 2 liegt das Kontaktprofil
5a der Stirnseite 4a am tragenden Gebäudebauteil A an und das Kontaktprofil 5b der
Stirnseite 4b am vorkragenden Bauteil, der Balkonplatte B.
[0029] Die Kontaktprofile 5a, 5b weisen insgesamt die Form eines Halbzylinders auf, wie
es aus den Figuren 1a und 1d ersichtlich ist. Die Kreisbogenform der Kontaktprofile
im Horizontalschnitt sorgt dafür, dass sich Druckkraftbewehrungselement und angrenzende
Bauteile relativ zueinander gelenkig bewegen können, wie es z.B. bei temperaturbedingten
Längenänderungen der Balkonplatte gegenüber dem Gebäude erforderlich ist. Da die angrenzenden
Bauteile in der Regel gegen die Druckkraftbewehrungselemente gegossen werden, ist
die Form des angrenzenden Bauteils exakt an die Form der Kontaktprofile angepasst.
So ist eine ungehinderte Schwenkbewegung um eine vertikale Schwenkachse C, D (in der
Draufsicht in Fig. 1d als Punkt angedeutet) möglich.
[0030] Die Druckkraftbewehrungselemente 3 weisen an der Stirnseite 4a in einem oberen Teilbereich
einen gegenüber dem Kontaktprofil 5a in Richtung des Bauteils A horizontal weiter
vorstehenden konvex gewölbten Querkraftvorsprung 6a auf.
[0031] Dadurch teilt sich die Stirnseite 4a im Wesentlichen in ersten Teilbereich, der das
Kontaktprofil 5a bildet, und einen zweiten darüber angeordneten Teilbereich, der den
Querkraftvorsprung 6a bildet. Auf der gegenüberliegenden Stirnseite 4b ist die Aufteilung
umgekehrt: In einem unteren Teilbereich ist ein gegenüber dem Kontaktprofil 5b in
Richtung des Bauteils B horizontal weiter vorstehend konvex gewölbter Querkraftvorsprung
6b vorgesehen.
[0032] Die Wölbung der Querkraftvorsprünge 6a, 6b ist im eingebauten Zustand im Horizontalschnitt
etwa kreisbogenförmig ausgebildet mit einem Kreisbogenradius R, der größer als der
Kreisbogenradius r der Wölbung der Kontaktprofile ist. Zur Bildung einer Gelenkverbindung
mit den Bauteilen A, B entspricht der Mittelpunkt C, D des Kreisbogenradius R der
Wölbung des Querkraftvorsprungs 6a, 6b im Wesentlichen dem Mittelpunkt des Kreisbogenradius
r der Wölbung der Kontaktprofile 5a, 5b.
[0033] Die Querkraftvorsprünge 6a, 6b weisen eine sich in Vertikalrichtung erstreckende
Stirnfläche 8a, 8b auf, die die Form einer Zylindermantelteilfläche besitzt. Ausgehend
von dieser Zylindermantelteilfläche gehen die Querkraftvorsprünge 6a, 6b langsam in
die Kontaktprofile 5a, 5b über, wobei sie unter- bzw. oberhalb der Zylinderteilmantelfläche
einen zur Vertikalen geneigt verlaufenden horizontal gewölbten Teilbereich 9a, 9b
aufweisen, dessen Wölbung im eingebauten Zustand im Horizontalschnitt etwa kreisbogenförmig
ausgebildet ist mit sich über die Höhe änderndem Kreisbogenradius, der jeweils kleiner
als der Kreisbogenradius R der Wölbung der Zylinderteilmantelfläche 8a, 8b ist und
größer als der Kreisbogenradius r der Wölbung der Kontaktprofile 5a, 5b.
[0034] Figur 2 zeigt nun das Druckkraftbewehrungselement 3 im in das Bauelement 1 eingebauten
Zustand, allerdings zur besseren Lesbarkeit der Zeichnung nur schematisch: So sind
nicht nur - mit Ausnahme des Druckkraftbewehrungselements 3 - keine weiteren Bewehrungselemente,
auch keine bauteilseitige Anschlussbewehrung gezeigt. Außerdem sind die Bauteile A
und B nur ausschnittsweise dargestellt, wozu anzumerken ist, dass sich der Isolierkörper
2 in einer zwischen Bauteil A und Bauteil B belassenen Fuge erstreckt, bei einem üblichen
Bauelement über eine Länge von 1 Meter, während natürlich die beiden Bauteile eine
demgegenüber größere Länge in Richtung der Längserstreckung des Isolierkörpers aufweisen.
Ebenso ist in der schematischen Darstellung eine Gleitschicht weggelassen, die die
Stirnseiten 4a, 4b bedeckt, um die Schwenkbewegung zwischen Kontaktprofil und Bauteil
zu verbessern. Diese Gleitschicht besteht üblicherweise aus Kunststoff und ist Teil
einer Gießform, die zur Herstellung des Druckkraftbewehrungselements verwendet wird
und zusammen mit Druckkraftbewehrungselement in das Bauelement 1 eingebaut wird.
[0035] Das Druckkraftbewehrungselement 3 erstreckt sich zwischen Bauteil A und Bauteil B
über die gesamte Höhe der Bauteile sowie des dazwischen angeordneten Isolierkörpers
2. Es steht im Bereich der Stirnseiten 4a, 4b gegenüber dem Isolierkörper 2 in die
Bauteile A, B vor und zwar sowohl im Bereich der Kontaktprofile 5a, 5b als auch im
Bereich der Querkraftvorsprünge 6a, 6b. Das Druckkraftbewehrungselement ist gegenüber
dem Isolierkörper so angeordnet, dass die Schwenkachse bzw. der Mittelpunkt C, D in
der Ebene der den Bauteilen A, B zugewandte Stirnflächen 2a, 2b des Isolierkörpers
liegen. Lediglich im Höhenbereich sowie auf der Seite der Querkraftvorsprünge weisen
die Stirnflächen 2a, 2b des Isolierkörpers 2 einen abgetreppten Rücksprung 2c, 2d
auf, durch den das Druckkraftbewehrungselement mit seinem Querkraftvorsprung 6a, 6b
gegenüber dem Isolierkörper 2 um ein Maß X in das jeweilige Betonbauteil A, B vorsteht,
das größer ist als der Kreisbogenradius R der Wölbung des Querkraftvorsprungs 6a,
6b. Hierdurch entstehen auf beiden Seiten jedes Querkraftvorsprungs 6a, 6b je ein
Hinterschnittbereich 7a1, 7a2, 7b1, 7b2, der für eine Zugkraftübertragung zwischen
Druckkraftbewehrungselement und Bauteil sorgt.
[0036] In den Figuren 3a bis 3d ist eine alternative Ausführungsform eines Druckkraftbewehrungselements
13 dargestellt. Sofern die Teilbereiche denjenigen von Druckkraftbewehrungselement
3 entsprechen, werden dieselben Bezugszeichen verwendet, wobei diese zur Vermeidung
von Wiederholungen auch nicht noch einmal beschreiben werden. Während beim Druckkraftbewehrungselement
3 die zu den Zylinderteilmantelflächen 8a, 8b benachbarten gewölbten Teilbereiche
9a, 9b einen gleichmäßigen Übergang zwischen Stirnfläche 8a, 8b der Querkraftvorsprünge
6a, 6b herstellen, ist beim Druckkraftbewehrungselement 13 eine Vertiefung 10a zur
Bildung des Hinterschnitts im Bereich der der Unterseite des Druckkraftbewehrungselements
13 gegenüberliegenden Oberseite 19a des Querkraftvorsprungs 16a und eine Vertiefung
10b zur Bildung des Hinterschnitts im Bereich der der Oberseite des Druckkraftbewehrungselements
13 gegenüberliegenden Unterseite 19b des Querkraftvorsprungs 16b angeordnet. Die Vertiefung
10a, 10b besteht aus einer um das Kontaktprofil umlaufenden Nut, die auf ihrer Außenseite
dem Kreisbogenverlauf der Stirnfläche 18a, 18b der Stirnfläche 18a, 18b folgt und
einen horizontalen Nutgrund aufweist. Der Bereich der Nut 10a, 10b ist im Einbauzustand
mit Beton des jeweils angrenzenden Bauteils gefüllt und bildet dadurch den Hinterschnitt,
der für die Zugkraftübertragung sorgt.
[0037] Figuren 4a - 4d zeigen ein alternatives Druckkraftbewehrungselement 23, das im Wesentlichen
dem Druckkraftbewehrungselement 3 entspricht mit dem einzigen Unterschied, dass hier
nicht zwei, sondern vier Querkraftvorsprünge 26a, 26b, 26c, 26d vorgesehen sind, nämlich
an jeder Stirnfläche 4a, 4b zwei, also jeweils im oberen und unteren Teilbereich.
Hierdurch lässt sich das Druckkraftbewehrungselement einerseits ohne präferierte Einbauorientierung
verwenden, wodurch Einbaufehler vermieden werden. Andererseits lassen sich damit zusätzliche
Anwendungsfälle abdecken, bei denen eine symmetrische Querkraftübertragung erforderlich
ist.
[0038] Figuren 5a - 5c zeigen das Druckkraftbewehrungselement 23 im eingebauten Zustand
entsprechend der Darstellung in den Figuren 2a - 2c.
[0039] Figuren 6a - 6d zeigen ein alternatives Druckkraftbewehrungselement 33, das im Wesentlichen
dem Druckkraftbewehrungselement 13 entspricht mit dem einzigen Unterschied, dass hier
nicht zwei, sondern vier Querkraftvorsprünge 36a, 36b, 36c, 36d vorgesehen sind, nämlich
an jeder Stirnfläche 4a, 4b zwei, also jeweils im oberen und unteren Teilbereich.
[0040] Zusammengefasst bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, mit einfachen Mitteln
ein Beschädigen der Bauteile zu verhindern. Außerdem werden die Kraftübertragung sowie
die Funktion über eine lange Lebensdauer verbessert.
1. Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere zwischen einem Gebäude
(A) und einem vorkragendem Außenteil (B), bestehend aus einem zwischen den beiden
Bauteilen anzuordnenden Isolierkörper (2) und aus Bewehrungselementen in Form von
zumindest Druckkraftbewehrungselementen (3, 13, 23, 33), die im eingebauten Zustand
des Bauelementes (1, 11, 21, 31) im Wesentlichen horizontal und quer zur im Wesentlichen
horizontalen Längserstreckung des Isolierkörpers durch diesen hindurchverlaufen und
jeweils an beide Bauteile zumindest mittelbar anschließbar sind,
wobei die Druckkraftbewehrungselemente an ihren den Bauteilen (A, B) zugewandten Stirnseiten
(4a, 4b) zur Bildung einer Gelenkverbindung mit den Bauteilen zumindest in Teilbereichen
ein konvex gewölbtes Kontaktprofil (5a, 5b) aufweisen, wobei die Wölbung der Kontaktprofile
(5a, 5b) im eingebauten Zustand im Horizontalschnitt etwa kreisbogenförmig ausgebildet
ist, und wobei die Druckkraftbewehrungselemente (3, 13, 23, 33) in einem oberen und/oder
unteren Teilbereich ihrer den Bauteilen (A, B) zugewandten Stirnseiten (4a, 4b) einen
gegenüber dem Kontaktprofil (5a, 5b) in Richtung des Bauteils (A, B) horizontal weiter
vorstehenden konvex gewölbten Querkraftvorsprung (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a,
36b) aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wölbung des Querkraftvorsprungs (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b) im eingebauten
Zustand im Horizontalschnitt etwa kreisbogenförmig ausgebildet ist mit einem Kreisbogenradius
(R), der größer als der Kreisbogenradius (r) der Wölbung der Kontaktprofile (5a, 5b)
ist,
dass zur Bildung einer Gelenkverbindung mit den Bauteilen (A, B) der Mittelpunkt (C, D)
des Kreisbogenradius (R) der Wölbung des Querkraftvorsprungs (6a, 6b, 16a, 16b, 26a,
26b, 36a, 36b) im Wesentlichen dem Mittelpunkt (C, D) des Kreisbogenradius (r) der
Wölbung der Kontaktprofile (5a, 5b) entspricht.
2. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckkraftbewehrungselemente (3, 13, 23, 33) zur zusätzlichen Zugkraftübertragung
so ausgebildet sind, dass der Querkraftvorsprung (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a,
36b) zumindest einen einen Hinterschnitt (7a1, 7a2, 7b1, 7b2) für das angrenzende
Bauteil (A, B) bildenden Teilbereich aufweist.
3. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckkraftbewehrungselemente (3, 13, 23, 33) mit ihren konvex gewölbten Kontaktprofilen
(5a, 5b) und den Querkraftvorsprüngen (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b) gegenüber
dem Isolierkörper (2) in die Betonbauteile vorstehen.
4. Bauelement nach zumindest Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hinterschnittteilbereich dadurch gebildet ist, dass das angrenzende Bauteil den
Querkraftvorsprung (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b) über einen Kreisbogenumfang
beaufschlagt, der größer als der Umfang des Halbkreises ist.
5. Bauelement nach zumindest Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckkraftbewehrungselemente (3, 13, 23, 33) mit ihrem Querkraftvorsprung (6a,
6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b) gegenüber dem Isolierkörper (2c, 2d) um ein Maß
X in die Betonbauteile vorstehen, das größer ist als der Kreisbogenradius (R) der
Wölbung des Querkraftvorsprungs (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b).
6. Bauelement nach zumindest Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hinterschnittteilbereich dadurch gebildet ist, dass der Querkraftvorsprung (16a,
16b, 36a, 36b) im Bereich seiner Ober- und/oder Unterseite (19a, 19b) eine Vertiefung
aufweist.
7. Bauelement nach zumindest Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vertiefung (19a, 19b, 39a, 39b) aus einer lokalen Reduzierung der Höhe des Querkraftvorsprungs
(16a, 16b, 36a, 36b) besteht.
8. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querkraftvorsprung (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b) im Bereich seiner Ober-
und/oder Unterseite so ausgebildet ist, dass die Ober-und/oder Unterseite aus einer
Verlängerung der Ober- und/oder Unterseite des Druckkraftbewehrungselements (3, 13,
23, 33) besteht.
9. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querkraftvorsprung (6a, 6b, 16a, 16b, 26a, 26b, 36a, 36b) eine dem zugehörigen
Bauteilen (A, B) zugewandte Stirnseite (8a, 8b, 18a, 18b, 28a, 28b, 38a, 38b) aufweist,
die sich in Vertikalrichtung erstreckt unter Bildung einer Zylinderteilmantelfläche.
10. Bauelement nach zumindest Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querkraftvorsprung (6a, 6b, 26a, 26b) im Bereich unter- oder oberhalb der Zylinderteilmantelfläche
(8a, 8b, 28a, 28b) einen zur Vertikalen geneigt verlaufenden horizontal gewölbten
Teilbereich (9a, 9b, 29a, 29b) aufweist, dessen Wölbung im eingebauten Zustand im
Horizontalschnitt etwa kreisbogenförmig ausgebildet ist mit sich über die Höhe änderndem
Kreisbogenradius, der jeweils kleiner als der Kreisbogenradius (R) der Wölbung der
Zylinderteilmantelfläche (8a, 8b, 28a, 28b) ist und größer als der Kreisbogenradius
(r) der Wölbung der Kontaktprofile (5a, 5b).
11. Bauelement nach zumindest Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vertiefung (19a, 19b, 39a, 39b) zur Bildung des Hinterschnitts im Bereich der
der Oberseite des Druckkraftbewehrungselements (3, 23) gegenüberliegenden Unterseite
des Querkraftvorsprungs (16a, 16b, 36a, 36b) und/oder im Bereich der der Unterseite
des Druckkraftbewehrungselements gegenüberliegenden Oberseite des Querkraftvorsprungs
(16a, 16b, 36a, 36b) angeordnet ist.