[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät, aufweisend ein Heißluftgebläse mit einem in
seiner Drehrichtung umkehrbaren Heißluftmotor und mit einer getaktet betreibbaren
Heizung.
[0002] Bei einem bekannten Heißluftgebläse der betreffenden Art werden der Heißluftmotor
und die Heizung miteinander eingeschaltet, wobei der Motor permanent läuft. Der Heißluftmotor
ist typischerweise mit einem Laufrad verbunden, meist über eine Antriebswelle. Die
Heizung wird zur Vermeidung einer Überhitzung oder zum Zwecke einer Temperaturregelung
getaktet betrieben. Eine Drehrichtungsumkehr des Motors kann mehrere Sekunden andauern.
Während der Drehrichtungsumkehr des Motors kann der Heizkörper jedoch mangels Wärmeabfuhr
überhitzen. Um eine solche Überhitzung der Heizung zu vermeiden ist es bisher bekannt,
ihre Leistung ausreichend weit zu reduzieren. Eine Leistungsreduktion ist jedoch nachteilig,
weil sie das Garverhalten des Gargeräts stark verändern kann.
[0003] Es ist die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise
zu überwinden und insbesondere eine Möglichkeit zur verbesserten Drehrichtungsumkehr
eines Heißluftmotors bereitzustellen.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Gargerät, aufweisend ein Heißluftgebläse mit einem
in seiner Drehrichtung umkehrbaren Heißluftmotor und mit einer getaktet betreibbaren
Heizung, wobei eine Drehrichtung des Heißluftmotors umkehrbar ist. Das Gargerät ist
dazu eingerichtet, die Drehrichtung während einer Ausphase der Heizung umzukehren.
[0006] Dieses Gargerät weist den Vorteil auf, dass eine Überhitzung bei der Drehrichtungsumkehr
vermieden werden kann, da währenddessen die Heizung in ihrer Ausphase keine oder eine
nur unwesentliche Menge an Wärme erzeugt. Dadurch wiederum mag z.B. vorteilhafterweise
auf einen direkten Fühler zur Temperaturerfassung in der Nähe der Heizung verzichtet
werden bzw. kann die Heizung ohne Gefahr einer Überhitzung in gewohnter Leistungsstärke
ausgelegt werden.
[0007] Mit anderen Worten ist ein solches Gargerät, beispielsweise ein Backofen, mit einer
Steuerung derart ausgestaltet, dass die Drehrichtung nicht oder nicht wesentlich während
einer Einphase der Heizung umgekehrt wird, sondern zumindest überwiegend während einer
Ausphase der Heizung umgekehrt wird.
[0008] Dass das Gargerät dazu eingerichtet ist, die Drehrichtung während einer Ausphase
der Heizung umzukehren, kann insbesondere bedeuten, dass der Heißluftmotor von einer
ersten Drehzahl in einer ersten Drehrichtung in eine zweite Drehzahl in einer zweiten
Drehrichtung überführt wird. Die erste Drehrichtung und die zweite Drehrichtung sind
zueinander umgekehrt und können z.B. einer Drehung im Uhrzeigersinn bzw. gegen den
Uhrzeigersinn entsprechen, oder umgekehrt. Die erste Drehzahl und die zweite Drehzahl
können sich entsprechen oder unterschiedlich sein.
[0009] Der Heißluftmotor ist typischerweise mit einem Laufrad verbunden, meist über eine
Antriebswelle. Durch die Drehrichtungsumkehr kann beispielsweise eine Richtung der
durch den Heißluftmotor geförderten und erwärmten Luft umgekehrt werden. Die Heizung
kann insbesondere mindestens einen Ringheizkörper aufweisen. Der Heizringkörper kann
beispielsweise das Laufrad umgeben.
[0010] Unter der getaktet betreibbaren Heizung wird insbesondere eine Heizung verstanden,
welche über Ein- und Ausphasen mit elektrischer Leistung versorgt bzw. nicht versorgt
wird. Eine Taktdauer der Einphasen kann sich beispielsweise von einer Taktdauer der
Ausphasen unterscheiden. Eine Taktdauer ist dabei nicht zwingend als gleichmäßig konstant
anzusehen. Insbesondere können die Taktdauern optional auch abhängig von momentan
laufenden Betriebsarten oder Betriebsparametern (z.B. einer Soll-Betriebstemperatur)
modifiziert werden. Auch brauchen die Taktdauern nicht einem Systemtakt des Gargeräts
zu entsprechen, sondern können auch davon abweichen, insbesondere ein Vielfaches davon
betragen.
[0011] Unter einer Einphase kann insbesondere eine Zeitdauer verstanden werden, während
der eine elektrische Leistung an der Heizung anliegt und diese erhitzt. Unter einer
Ausphase kann analog insbesondere eine Zeitdauer verstanden werden, während welcher
keine Leistung an der Heizung anliegt. Optional kann unter der Ausphase auch eine
Phase verstanden werden, während derer eine vernachlässigbar geringe Heizleistung
an der Heizung anliegt, welche nicht zu einer Überhitzung führen kann.
[0012] Es ist eine Ausgestaltung, dass das Gargerät dazu eingerichtet ist, die Umkehr der
Drehrichtung mit Beginn der Ausphase zu beginnen oder zu initiieren. Insbesondere
umfasst dies auch eine Initiierung kurz vor oder nach dem Beginn der Ausphase. Ermöglicht
wird dadurch eine möglichst lange Ausnutzung der Dauer der Auszeit für die Umkehr
der Drehrichtung und somit eine möglichst lange Zeitdauer, während der keine Heizleistung
abgegeben und weggekühlt bzw. wegtransportiert werden muss. Eine Weiterbildung kann
jedoch auch darin bestehen, dass das Gargerät dazu eingerichtet ist, die Drehrichtung
nur oder ausschließlich während einer Ausphase der Heizung umzukehren. Mit anderen
Worten wird bei einer solchen Ausgestaltung eine Umschaltung oder Initiierung der
Umschaltung der Drehrichtungsumkehr während einer Einphase verhindert. Dies stellt
sicher, dass ein zu frühes Umschalten der Drehrichtung, was zu einer Überhitzung durch
zu hohe Restwärme der Heizung führt, vermieden wird.
[0013] Eine andere Ausgestaltung besteht darin, dass das Gargerät dazu eingerichtet ist,
die Ausphase zu verlängern, falls die Drehrichtung noch nicht umgekehrt worden ist.
Vorteilhafterweise kann so verhindert werden, dass durch Einschalten der Einphase
und damit Einschalten der Heizung vor Abschluss der Umkehr der Drehrichtung eine Überhitzung
eintritt.
[0014] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass das Gargerät dazu eingerichtet ist, die Ausphase
zu verlängern, falls ein der umgekehrten Drehrichtung zugeordneter Schwellwert, insbesondere
Drehzahlschwellwert, noch nicht erreicht ist. So kann die Heizung wieder aktiviert
werden, auch wenn z.B. ein Ziel-Drehzahlwert noch nicht erreicht ist, aber die Heizung
bei dem Drehzahlschwellwert oder darüber bereits sicher betreibbar ist. Dadurch kann
eine ggf. verlängerte Ausphase der Heizung kürzer gehalten werden, um eine Störung
eines Garbetriebs noch weiter zu vermeiden.
[0015] Der Schwellwert kann ein fest vorgegebener Wert sein oder mag beispielsweise abhängig
von einem Betriebszustand des Gargeräts sein, z.B. von einer Heizleistung, einer Garraumtemperatur
usw.
[0016] Es ist eine Ausgestaltung davon, dass zumindest ein solcher Schwellwert abhängig
von einer Betriebsart bestimmt ist. So mag ein Schwellwert beispielsweise bei Betrieb
mit geringer Heizleistung (insbesondere betragsmäßig) niedriger angesetzt werden als
ein Schwellwert bei einer Betriebsart mit hoher Heizleistung. Dadurch kann eine Überhitzung
noch sicherer verhindert werden. Die Heizleistung kann beispielsweise direkt als solche
erfasst werden oder abhängig von einer Soll-Heizstufe, die an einer oder durch eine
Steuereinheit eingestellt ist, bestimmt werden.
[0017] Es ist auch eine Ausgestaltung davon, dass zumindest ein solcher Schwellwert abhängig
von einer Garraumtemperatur ist. Beispielsweise mag der Schwellwert (insbesondere
betragsmäßig) umso höher eingestellt sein, je höher die Garraumtemperatur ist, um
eine Überhitzung besonders sicher zu verhindern. Die Garraumtemperatur kann beispielsweise
als eine Ist-Temperatur, die über einen üblichen Temperaturfühler im Garraum gemessen
wird, oder als ein vorgegebener Temperaturwert-Sollwert der Steuereinheit bestimmt
werden.
[0018] Es ist außerdem eine Ausgestaltung, dass das Gargerät einen Backofen aufweist, z.B.
ein Einbau-Backofen oder ein Herd ist.
[0019] Das Gargerät ist insbesondere ein Haushaltsgargerät.
[0020] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts, bei
dem eine Heizung getaktet betrieben wird und bei dem ein Heißluftgebläse mit einem
Heißluftmotor angetrieben wird, wobei eine Drehrichtung des Heißluftmotors umgekehrt
wird und wobei eine Umkehr der Drehrichtung während einer Ausphase der Heizung durchgeführt
wird. Dieses Verfahren ergibt die gleichen Vorteile wie ein derart bevorzugt ausgestaltetes
Gargerät und kann analog ausgestaltet werden. Das Verfahren ergibt die gleichen Vorteile
wie das Gargerät und kann auch analog ausgestaltet werden. Insbesondere kann das Verfahren
zum Betreiben eines solchen Gargeräts vorgesehen sein.
[0021] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig.1
- zeigt schematisch einzelne Komponenten eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
- Fig.2
- zeigt einen beispielhaften Drehzahlverlauf und eine Taktung von Ein- und Ausphasen
des erfindungsgemäßen Gargeräts.
[0022] Fig.1 zeigt ein Gargerät 11 mit einem Garraum 12, insbesondere einen Backofen mit einem
Ofenraum. Zum Erhitzen eines im Garraum 12 befindlichen Garguts weist das Gargerät
11 ein Heißluftgebläse 13 auf.
[0023] Das Heißluftgebläse 13 befindet sich insbesondere hinter einer Prallwand 14, die
rückseitig an dem Garraum 12 angeordnet ist. Heißluft kann durch das Heißluftgebläse
13 und Öffnungen in der Prallwand 14 je nach Drehrichtung in den Garraum 12 hineingeblasen
oder aus dem Garraum 12 herausgesaugt werden.
[0024] Das Heißluftgebläse 13 weist einen in seiner Drehrichtung umkehrbaren Heißluftmotor
15 in Form eines bürstenlosen Gleichstrommotors auf. Der Heißluftmotor 15 treibt ein
Laufrad 18 an.
[0025] Eine Heizung 16 des Heißluftgebläses 13 kann insbesondere als ein ringförmiger Heizkörper
um das Laufrad 18 herum angeordnet sein und so durch das Laufrad 18 strömende Luft
erhitzen. Die Heizung 16 wird mit Ein- und Ausphasen getaktet angesteuert.
[0026] Das Gargerät 11 weist auch eine Steuereinheit 17 auf, welche dazu eingerichtet ist,
allgemeine Steuerfunktionen durchzuführen. Die Steuereinheit 17 dient insbesondere
zum Ansteuern des Heißluftgebläses 13, insbesondere zur Erzeugung einer Taktung der
Heizung 16 (insbesondere Steuern von Umschaltzeitpunkten zwischen den Ein- und Ausphasen
der Heizung 16), zum Einstellen einer Drehzahl D des Heißluftmotors 15 und damit des
Laufrads 18 und zum Durchführen einer Umkehr einer Drehrichtung des Heißluftmotors
15.
[0027] Fig.2 zeigt einen beispielhaften Verlauf der Drehzahl D des Heißluftmotors 15 über eine
fortschreitende Zeit t und eine Taktung oder Taktverlauf T der Heizung 16, z.B. einer
an die Heizung 16 angelegten Heizleistung, Stroms, Spannung o.ä.
[0028] Anfänglich dreht sich der Heißluftmotor 15 im Wesentlichen konstant mit einem ersten
Wert -De (Ziel-Drehzahl), wobei das Vorzeichen die Drehrichtung angibt, z.B. gegen
den Uhrzeigersinn. Während dieser Zeit wird die Heizung 16 mittels regelmäßig abfolgender
Ausphasen ap und Einphasen ep z.B. des angelegten Stroms oder der angelegten Spannung
bestromt.
[0029] Mit Beginn einer bestimmten (hier: vierten) Ausphase zum Zeitpunkt tap wird eine
Umkehr der Drehrichtung des Heißluftmotors 15 eingeleitet. Ab dem Zeitpunkt tap nimmt
die Drehzahl D folglich zunächst kontinuierlich bis zum Stillstand des Heißluftgebläses
13 betragsmäßig ab, um dann wieder kontinuierlich betragsmäßig zunehmen, jedoch in
umgekehrter Drehrichtung (positives Vorzeichen, z.B. im Uhrzeigersinn). Dabei ist
ein linearer Verlauf der Drehzahl D hier nur beispielhaft eingezeichnet und kann auch
andere Verlaufsformen aufweisen.
[0030] Da die übliche Dauer der Ausphasen ap nicht ausreicht, um die Drehrichtung umzukehren
und eine zur Vermeidung einer Überhitzung ausreichend hohe Drehzahl D zu erreichen,
wird die Ausphase ap verlängert, wie dies anhand der verlängerten Ausphase apv dargestellt
ist. Es ist eine Variante, dass die Auszeit apv so lange ausgedehnt wird, bis die
Drehzahl betragsmäßig wieder ihren für einen Normalbetrieb vorgesehene Drehzahl De
erreicht hat. Es ist eine zur Verkürzung der Ausphase apv bevorzugte Variante, dass
die (verlängerte) Ausphase apv dann endet und in eine erneute Einphase ep übergeht,
wenn die Drehzahl betragsmäßig einen (oberen) Schwellwert Ds erreicht oder überschreitet,
wobei dieser Schwellwert Ds einen geringeren Wert aufweist als der Ziel-Wert De der
Drehzahl D. Der Schwellwert Ds stellt insbesondere eine Drehzahl dar, ab welcher der
Heißluftmotor 15 und das Laufrad 18 bereits so schnell drehen, dass eine Überhitzung
vermieden werden kann. Der Schwellwert Ds bzw. -Ds kann ein fest vorgegebener Wert
sein oder mag beispielsweise abhängig von einem Betriebszustand des Gargeräts 11 sein,
z.B. von einer Heizleistung, einer Garraumtemperatur usw.
[0031] Bei erneuter Umkehr der Drehrichtung würde ein Einschalten der Einphase ep dann dementsprechend
bei Erreichen bzw. betragsmäßigem Überschreiten des (unteren) Schwellwerts -Ds erfolgen.
[0032] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel
beschränkt.
[0033] So kann, z.B. bei einer Betriebsart mit geringer Heizleistung oder bei ausreichend
langer Dauer der Ausphasen ap, auf deren Verlängerung verzichtet werden, falls sich
eine ausreichende Drehrichtungsumkehr auch innerhalb einer regulären Ausphase ap erreichen
lässt.
[0034] Auch kann der Beginn der Richtungsumkehr auf einen anderen Zeitpunkt kurz vor oder
nach dem skizzierten Beginn tap der Ausphase apv gelegt werden.
[0035] Die Zieldrehzahlen De und -De und/oder die Schwellwerte Ds und -Ds können betragsmäßig
gleich sein oder mögen sich in Abhängigkeit von der Drehrichtung unterscheiden.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 11
- Gargerät
- 12
- Garraum
- 13
- Heißluftgebläse
- 14
- Prallwand
- 15
- Heißluftmotor
- 16
- Heizung
- 17
- Steuereinheit
- 18
- Laufrad
- ap
- Ausphase
- apv
- verlängerte Ausphase
- D
- Drehzahl
- De
- erste Zieldrehzahl
- -De
- zweite Zieldrehzahl
- Ds
- oberer Schwellwert der Drehzahl
- -Ds
- unterer Schwellwert der Drehzahl
- ep
- Einphase
- t
- Zeit
- tap
- Beginn einer Ausphase
- tep
- Beginn einer Einphase
- T
- Taktverlauf
1. Gargerät (11), aufweisend ein Heißluftgebläse (13) mit einem in seiner Drehrichtung
umkehrbaren Heißluftmotor (15) und einer getaktet betreibbaren Heizung (16),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gargerät (11) dazu eingerichtet ist, die Drehrichtung während einer Ausphase (apv;
ap) der Heizung (16) umzukehren.
2. Gargerät (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (11) dazu eingerichtet ist, die Umkehr der Drehrichtung mit Beginn der
Ausphase (tap) zu beginnen.
3. Gargerät (11) nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (11) dazu eingerichtet ist, die Ausphase (apv; ap) zu verlängern, falls
die Drehrichtung noch nicht umgekehrt worden ist.
4. Gargerät (11) nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (11) dazu eingerichtet ist, die Ausphase (apv; ap) zu verlängern, falls
ein der umgekehrten Drehrichtung zugeordneter Schwellwert (-Ds; Ds), insbesondere
Drehzahlschwellwert, noch nicht erreicht ist.
5. Gargerät (11) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein solcher Schwellwert (-Ds; Ds) abhängig von einer Betriebsart ist.
6. Gargerät (11) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein solcher Schwellwert (-Ds; Ds) abhängig von einer Garraumtemperatur
ist.
7. Gargerät (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (11) einen Backofen aufweist.
8. Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts (11),
- bei dem eine Heizung (16) getaktet betrieben wird und
- bei dem ein Heißluftgebläse (13) mit einem Heißluftmotor (15) angetrieben wird,
wobei eine Drehrichtung des Heißluftmotors (15) umgekehrt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- eine Umkehr der Drehrichtung während einer Ausphase (apv; ap) der Heizung (16) durchgeführt
wird.