[0001] Die Erfindung betrifft ein Bedienteil für mindestens ein Haushaltsgerät, wobei das
Bedienteil zum Datenaustausch mit dem Haushaltsgerät über eine Funkverbindung eingerichtet
ist. Die Erfindung betrifft auch ein Haushaltsgerät, wobei das Haushaltsgerät mittels
eines solchen Bedienteils bedienbar eingerichtet ist.
[0002] Es sind Fernbedienungen für Essen oder Waschmaschinen bekannt. Diese Fernbedienungen
verfügen über eingebaute Anzeigeeinrichtungen wie z.B. Leuchtdioden zur Darstellung
eines Betriebszustandes des betreffenden Geräts. Jedoch ist es beispielsweise für
Kochgeräte gefordert, dass sich diese nur dann von dem Bediener manipulieren lassen,
wenn der Bediener das Kochgerät unmittelbar überwachen kann, also sich in unmittelbarer
Nähe des Kochgeräts befindet. Dies ist so, weil Kochfelder offene Hitzquellen darstellen,
von denen grundsätzlich eine Brandgefahr ausgehen kann.
[0003] Für Kochfelder sind abnehmbare Bedienteile bekannt, die zu ihrem Betrieb auf eine
randseitige Bedienblende aufsetzbar sind, wobei das Bedienteil auf eine Aufsatzfläche
in der Bedienblende lokal definiert aufsetzbar ist. Die Aufsatzfläche kann z.B. als
eine das Bedienteil aufnehmende Schale ("Cradle") ausgebildet sein.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Bedienbarkeit eines
Haushaltsgeräts bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst mittels eines Bedienteils für mindestens ein Haushaltsgerät,
wobei das Bedienteil zum Datenaustausch mit dem Haushaltsgerät über eine Funkverbindung
eingerichtet ist und die Funkverbindung eine Nahfeld-Funkverbindung ist. Bereitgestellt
wird also eine hochgradig störungsfreie Bedienung des Haushaltsgeräts mit einer derart
beschränkten Reichweite, dass ein Bediener sich in unmittelbarer Nähe zu dem zu bedienenden
Haushaltsgerät befinden muss, um dieses über das Bedienteil zu bedienen. Dadurch wird
verhindert, dass das Haushaltsgerät unbeaufsichtigt verstellbar ist. Somit ist eine
derart bereitgestellte Fernbedienung auch bei Haushaltsgeräten einsetzbar, welche
keine oder eine nur beschränkte Benutzung von Fernbedienungen zulassen. Außerdem muss
das Bedienteil nicht exakt auf eine bestimmte vorgegebene Position gesetzt werden,
um verwendet werden zu können. Da das Bedienteil abnehmbar ist (also nicht fest mit
dem Haushaltsgerät verbunden ist), lässt sich zudem eine sehr effektive Kindersicherung
erreichen.
[0007] Es ist eine Weiterbildung, dass das Bedienteil mindestens eine Übertragungseinheit
(insbesondere Sender oder Transceiver bzw. Senderempfänger) zum Aufbauen einer Datenübertragung
mit Nahfeld-Funkverbindung von dem Bedienteil oder von und zu dem Bedienteil aufweist.
[0008] Es ist eine Ausgestaltung, dass die Nahfeld-Funkverbindung eingerichtet ist für eine
maximale Reichweite von 1 m, insbesondere 0,5 m oder 0,1 m. Unter einer Nahfeld-Funkübertragung
kann insbesondere eine Funkübertragung verstanden werden, welche maximal in einem
Zentimeterbereich durchführbar ist, insbesondere von nicht mehr als ca. einem Meter,
insbesondere von nicht mehr als fünfzig Zentimetern, insbesondere von nicht mehr als
zehn Zentimetern, insbesondere von nicht mehr als fünf Zentimetern, insbesondere nicht
mehr als vier Zentimetern. Durch die kurze Reichweite der Datenübertragung wird die
Wahrscheinlichkeit verringert, dass die Datenkommunikation andere Datenübertragungen
stören kann. Insbesondere wird aber sichergestellt, dass ein Benutzer das Haushaltsgerät
überwachen und unmittelbar (ohne Verzögerung) bedienen kann, beispielsweise im Gegensatz
zu einer Fernbedienung.
[0009] Es ist eine noch weitere Ausgestaltung, dass die Nahfeld-Funkverbindung eine NFC-Funkverbindung
ist. Eine Datenübertragung zwischen dem Bedienteil und dem Haushaltsgerät ist also
mittels einer NFC-Kommunikation durchführbar. Dabei ist die maximale Reichweite auf
wenige Zentimeter beschränkt. Insbesondere können normgerechte NFC-Komponenten eingesetzt
werden. NFC-Komponenten sind preiswert und benötigen einen nur geringen Bauraum. Unter
einer NFC-Datenübertragung ("Near Field Communication") kann insbesondere die Datenübertragung
gemäß dem NFC-Standard, insbesondere nach ISO-Normen, verstanden werden. Aufgrund
der maximalen Reichweite der NFC-Datenübertragung von vier Zentimetern ist eine Anwesenheit
des Bedieners direkt an dem Haushaltsgerät zu dessen Bedienung oder Manipulation zwingend
erforderlich.
[0010] Es ist also insbesondere vorgesehen, dass das Bedienteil und das Haushaltsgerät untereinander
über Nahfeld-Funkverbindung(en), insbesondere die NFC-Datenübertragungsmethode, miteinander
kommunizieren, so dass deren enge räumlich Anordnung zueinander gewährleistet ist.
Jedoch ist auch eine Ausgestaltung mit einer größeren Reichweite von einigen Metern
umsetzbar, z.B. wenn andere Haushaltsgeräte als ein Kochfeld zu bedienen sind oder
das zu bedienende Haushaltsgerät sich im Blickfeld des Bedieners befindet und daher
so beschränkt fernbedient werden darf. Eine solche Datenübertragung mag z.B. mittels
Bluetooth (z.B. mit einer maximalen Reichweite von zehn Metern), Piconet usw. erfolgen.
Andere Haushaltsgeräte mögen z.B. Kühlschränke, Wäschebehandlungsgeräte, Elektrokleingeräte
wie Toaster, Kaffeemaschinen usw. umfassen.
[0011] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass die Datenübertragung und damit die Nahfeld-Funkverbindung
optional nicht nur unidirektional, sondern auch für eine bidirektionale Übertragung
ausgelegt sind und dass das Bedienteil eine Anzeigeeinheit aufweist. Durch eine solche
bidirektionale Datenübertragung wird eine Übertragung von Zustands- oder Statusinformation
von dem Haushaltsgerät auf das Bedienteil realisierbar, um sie an dem Bedienteil anzuzeigen,
z.B. momentan eingestellte Heizstufen von Kochzonen eines Kochgeräts.
[0012] Es ist noch eine Weiterbildung, dass das Bedienteil induktiv oder transformatorisch
speisbar ist. Dies ermöglicht, dass die Bedieneinrichtung batterielos und akkumulatorlos
ist. Dadurch wird ein wartungsfreies und besonders preiswertes Bedienteil bereitgestellt.
Dies schließt jedoch nicht aus, dass ein so versorgbarer bzw. speisbarer oder anders
aufladbarer Akkumulator oder eine andere Energiequelle wie z.B. eine Batterie, Superkondensator
oder Ultrakondensator oder Solarzelle zur Energieversorgung in dem Bedienteil angeordnet
ist. Die Bedieneinrichtung kann dazu insbesondere mindestens eine Sekundärspule oder
Abnehmerspule aufweisen.
[0013] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Haushaltsgerät, wobei das Haushaltsgerät mit
einem Bedienteil wie oben beschrieben bedienbar eingerichtet ist. Das Haushaltsgerät
kann analog ausgestaltet sein und insbesondere die gleichen Vorteile aufweisen.
[0014] Es ist eine Ausgestaltung, dass das Haushaltsgerät als ein Kochgerät ausgebildet
ist. Gemäß einer Ausgestaltung weist das Haushaltsgerät eine Aufsatzfläche für das
Bedienteil derart auf, dass bei einem Aufsatz des Bedienteils auf der Aufsatzfläche
eine Datenübertragung zwischen dem Bedienteil und dem Haushaltsgerät mittels der Nahfeld-Funkverbindung
aufbaubar ist.
[0015] Es ist eine Weiterbildung, dass das Bedienteil auf der Aufsatzfläche frei positionierbar
ist. Die Aufsatzfläche ist also insbesondere so groß, dass durch das Bedienteil mehrere
signifikant unterschiedliche Positionen auf dem Aufsatzfeld einnehmbar sind. Dadurch
wird eine hohe Bedienerfreundlichkeit erreicht. Insbesondere wird ein Verschieben
des Bedienteils über die Aufsatzfläche an verschiedene Positionen der Aufsatzfläche
ermöglicht. Dadurch kann das Bedienteil in einem Bereich positioniert werden, in dem
ein Benutzer gerade nicht hantieren muss. Die Arbeitsfläche, insbesondere der Bereich
eines Kochfelds, kann besser genutzt werden. Die örtlich flexiblere Positionierbarkeit
ist besonders ausgeprägt, wenn die Aufsatzfläche der Versorgungseinheit ein Vielfaches
größer ist als die Kontaktfläche des Bedienteils.
[0016] Es ist eine weitere Ausgestaltung, dass die Aufsatzfläche sich über einen vorderen,
insbesondere oberseitigen, Randbereich des Haushaltsgeräts erstreckt. Mit anderen
Worten ist das Bedienteil auf einem bedienerseitigen Randbereich insbesondere eines
Kochfelds positionierbar.
[0017] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass unterhalb der Aufsatzfläche mindestens eine
induktive Versorgungseinheit zum Versorgen des Bedienteils mit Energie angeordnet
ist. Dies ermöglicht eine besonders einfache Energieversorgung eines induktiv speisbaren
Bedienteils. Die Versorgungseinheit weist dazu beispielsweise mindestens eine unterhalb
der Aufsatzfläche angeordnete Spule auf, wodurch das Bedienteil auf der Aufsatzfläche
in zumindest einem solchen Bereich mit Spulen variabel positionierbar ist. Eine induktive
Versorgung des mindestens einen Bedienteils kann z.B. mittels eines Dauerbetriebs
mindestens einer in der Versorgungseinheit vorhandenen Spule durchführbar sein.
[0018] Es ist ferner eine Weiterbildung, dass eine induktive Versorgung des mindestens einen
Bedienteils mittels eines Pulsbetriebs mindestens einer in der Versorgungseinheit
vorhandenen Spule durchführbar ist. Grundsätzlich kann die Versorgungseinheit mit
nur einer Spule ausgerüstet sein, was eine besonders preiswerte und einfach betreibbare
Versorgungseinheit ermöglicht. Es ist eine für eine effektive induktive Kopplung und
damit auch Energieübertragung bevorzugte Ausgestaltung, dass die Versorgungseinheit
mehrere unterhalb der Aufsatzfläche angeordnete Spulen aufweist. Diese können insbesondere
individuell aktiviert werden, falls an ihnen eine Last abgegriffen wird ("Aufsatzerkennung").
Insbesondere so mag eine Ausgestaltung der Spulen an eine Ausgestaltung der mindestens
einen Spule des Bedienteils auf eine effektive Kopplung hin erreicht werden. Es ist
eine für eine effektive induktive Kopplung besonders bevorzugte Ausgestaltung, dass
die Versorgungseinheit ein Spulenfeld aufweist, d.h., ein Feld aus mehreren dicht
angeordneten Spulen. Die Spulen können insbesondere in einer dichtesten Packung angeordnet
sein. Die Spulen sind insbesondere kleine Spulen. Bei dieser Ausgestaltung wird auch
eine über die Aufsatzfläche gleichmäßigere Feldverteilung ermöglicht als bei einer
Spule oder mehreren signifikant beabstandeten Spulen. Zudem können die Spulen dann
bei mehreren auf der Aufsatzfläche angelegten Bedienteilen individuell auf das jeweils
mit ihnen gekoppelte Bedienteil abgestimmt betrieben werden.
[0019] Die Versorgungseinheit ist aber auch von dem durch das Bedienteil zu bedienenden
Haushaltsgerät entfernt anordenbar. Das Bedienteil kann dann bei einem Betrieb des
Haushaltsgeräts auch neben dem Haushaltsgerät angeordnet sein, und zwar ohne weitere
Maßnahmen maximal in einem Abstand zu dem Haushaltsgerät, welcher der maximalen Reichweite
der Nahfeld-Funkverbindung entspricht.
[0020] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass neben oder unterhalb der Aufsatzfläche mindestens
eine Übertragungseinheit (insbesondere Empfänger oder Transceiver bzw. Senderempfänger)
zum Aufbauen einer Datenübertragung mit Nahfeld-Funkverbindung von dem Bedienteil
oder von und zu dem Bedienteil vorhanden ist.
[0021] Die Übertragungseinheit weist insbesondere mehrere Übertragungseinheiten auf, um
so insbesondere bei einer maximalen Reichweite der Nahfeld-Funkverbindung von nur
wenigen Zentimetern eine Positionierbarkeit des Bedienteils auch auf einer größeren
Aufsatzfläche variabel zu ermöglichen.
[0022] Insbesondere kann eine solche Fernbedienung auch zum Bedienen weiterer, z.B. aller
Geräte in der Küche einsetzbar sein. Über eine wechselseitige Identifizierung bzw.
Zuordnung z.B. anhand von Gerätenummern kann optional verhindert werden, dass Geräte
aus verschiedenen Zimmern sich beispielsweise durch offene Türen hindurch stören.
[0023] Die Aufgabe wird zudem gelöst durch ein System aus dem Haushaltsgerät wie oben beschrieben
und einem Bedienteil wie oben beschrieben. Das System kann analog ausgestaltet sein
und insbesondere die gleichen Vorteile aufweisen.
[0024] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
[0025] Die Fig. zeigt in Draufsicht ein Haushaltsgerät 10 mit einem Kochfeld 11. Das Kochfeld
11 weist mehrere Kochzonen 12 auf. Zur Steuerung des Haushaltsgeräts 10 und seiner
Kochzonen 12 dient eine Steuereinheit 13.
[0026] Das Haushaltsgerät 10 ist mittels eines abnehmbaren Bedienteils 15 bedienbar. Das
Bedienteil 15 weist als Übertragungseinheit einen Senderempfänger oder Transceiver
16 auf. Das Haushaltsgerät 10 weist mehrere Transceiver 17 auf, die mit dem Transceiver
16 des Bedienteils 15 eine NFC-Nahfeld-Funkverbindung aufbauen können und darüber
Daten bidirektional austauschen können. Dadurch kann auf einer Anzeigeeinheit 18 des
Bedienteils 15 z.B. ein momentaner Zustand oder Status des Haushaltsgeräts 10 und
seiner Komponenten, insbesondere seiner Kochzonen 12, angezeigt werden. Mittels Bedienelementen
19 ist das Haushaltsgerät 10 ansteuerbar.
[0027] Aufgrund der NFC-Funkverbindung beträgt eine maximale Reichweite R zwischen dem Transceiver
16 und einem Transceiver 17 maximal vier Zentimeter. Dadurch muss das Bedienteil 15
sich zur Bedienung des Haushaltsgeräts 10 in dessen unmittelbarer Nähe befinden. so
wird eine dauernde Überwachung des Haushaltsgeräts 10 bei dessen Bedienung oder Manipulation
ermöglicht. Die Transceiver 17 im Haushaltsgerät 10 sind ausreichend dicht entlang
eines vorderen, bedienerseitigen Rands 20 des Kochfelds 11 angeordnet.
[0028] Das Bedienteil 15 weist zur Energieversorgung eine Versorgungseinheit in Form mindestens
einer Sekundärspule 21 auf, welche eine induktive Energiezufuhr ermöglicht. Zur induktiven
Speisung des Bedienteils 15 sind in dem Haushaltsgerät 10 ebenfalls entlang des Rands
20 mehrere Versorgungseinheiten in Form von Primärspulen 14 angeordnet.
[0029] Folglich kann das Bedienteil 15 an beliebiger Stelle auf dem vorderen Rand 20 bzw.
Randbereich des Kochfelds 11 aufgesetzt werden und dabei erstens induktiv gespeist
werden und zweiten über eine NFC-Funkverbindung mit dem Haushaltsgerät 10 kommunizieren.
Dieser Rand 20 bzw. ein zugehöriger Randbereich auf dem Kochfeld 11 stellt somit eine
Aufsatzfläche für das Bedienteil 15 dar. Das Bedienteil 15 ist folglich entlang dieses
Rands 20 frei positionierbar und bedienbar, was eine Bedienerfreundlichkeit stark
erhöht.
[0030] Durch die Auslagerung der Anzeigeeinheit 18, Bedienelemente 19 und insbesondere einer
Bedienelektronik (o.Abb.) aus dem Haushaltsgerät 10 in das Bedienteil 15 können die
Kochzonen 12 näher an den vorderen Rand 20 herangebracht werden als bisher. Der hier
gezeigte Abstand der Kochzonen 12 dient lediglich der besseren Darstellung des Aufbaus
des Haushaltsgeräts 10.
[0031] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt.
[0032] So kann das Bedienteil zusätzlich oder alternativ mittels eines Akkumulators oder
einer Batterie versorgt werden. In einer weiteren Variante mag das Bedienteil nur
auf dem Kochfeld frei positionierbar sein, aber nicht außerhalb.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 10
- Haushaltsgerät
- 11
- Kochfeld
- 12
- Kochzone
- 13
- Steuereinheit
- 14
- Primärspule
- 15
- Bedienteil
- 16
- Transceiver im Bedienteil
- 17
- Transceiver im Haushaltsgerät
- 18
- Anzeigeeinheit
- 19
- Bedienelement
- 20
- Rand
- 21
- Sekundärspule
- R
- maximale Reichweite
1. Bedienteil (15) für mindestens ein Haushaltsgerät (10), wobei das Bedienteil (15)
zum Datenaustausch mit dem Haushaltsgerät (10) über eine Funkverbindung eingerichtet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Funkverbindung eine Nahfeld-Funkverbindung ist.
2. Bedienteil (15) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahfeld-Funkverbindung eingerichtet ist für eine maximale Reichweite von 1 m,
insbesondere 0,5 m, insbesondere 0,1 m.
3. Bedienteil (15) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahfeld-Funkverbindung eine NFC-Funkverbindung ist.
4. Bedienteil (15) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahfeld-Funkverbindung für eine bidirektionale Übertragung ausgelegt ist und
das Bedienteil (15) eine Anzeigeeinheit (18) aufweist.
5. Bedienteil (15) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienteil (15) induktiv speisbar ist.
6. Haushaltsgerät (10), dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem Bedienteil (15) nach einem der vorhergehenden Ansprüche bedienbar eingerichtet
ist.
7. Haushaltsgerät (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (10) als ein Kochgerät ausgebildet ist.
8. Haushaltsgerät (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät eine Aufsatzfläche (20) für das Bedienteil (15) derart aufweist,
dass beim Aufsatz des Bedienteils (15) auf der Aufsatzfläche (20) eine Datenübertragung
mittels der Nahfeld-Funkverbindung aufbaubar ist.
9. Haushaltsgerät (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzfläche (20) sich über einen vorderen Randbereich des Haushaltsgeräts (10)
erstreckt.
10. Haushaltsgerät (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Aufsatzfläche (20) mindestens eine induktive Versorgungseinheit (14)
angeordnet ist zum Versorgen des Bedienteils (15) mit Energie und neben oder unterhalb
der Aufsatzfläche (20) eine Übertragungseinheit (17) angeordnet ist zum Aufbau der
Datenübertragung mit Nahfeld-Funkverbindung von dem Bedienteil (15) oder von und zu
dem Bedienteil (15).
11. System mit einem Haushaltsgerät und einem Bedienteil, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät ein Haushaltsgerät (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 10 und
das Bedienteil ein Bedienteil (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ist.