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EP 2 680 666 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.12.2017 Patentblatt 2017/49 |
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Anmeldetag: 18.06.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Haartrockener
Hairdryer
Sèche-cheveux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
28.06.2012 DE 102012211173
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.01.2014 Patentblatt 2014/01 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Copitzky, Thomas, Dr.
83278 Traunstein (DE)
- Grimminger, Jochen
86660 Tapfheim (DE)
- Hafer, Christian, Dr.
85435 Erding (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 528 837 DE-A1- 10 004 177 US-A- 3 965 047
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CA-A1- 2 500 588 DE-A1- 10 320 659 US-A- 5 963 709
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Haartrockner mit einer Heizeinrichtung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein gattungsgemäßer Haartrocknerweist eine Heizeinrichtung mit gewickelten und stromdurchflossenen
Heizdrähten aus Metallauf. Die Heizdrähte können entweder mit gleichem oder mit variablem
Radius gewickelt sein, so dass nicht nur die Luft nahe der Gehäusewandung, sondern
auch in der Mitte des Luftstroms direkt beheizt werden kann. Die Heizdrähte werden
üblicherweise auf Mikanithalterungen aufgewickelt und bilden dann entsprechend der
zur Verfügung stehenden Flügel quadratische oder sechseckige Strukturen.
[0003] Die
DE 10004177 A1 offenbart ein elektrisches Heizelement, insbesondere für einen Strahlheizkörper eines
Elektroherdes, das aus halbleitender Keramik besteht, sowie ein Verfahren zu seiner
Herstellung. Die
DE 10320659 A1 offenbart eine Heizvorrichtung, insbesondere für eine Umluftheizung eines Gargeräts,
mit einem, im Luftstrom eines Gebläses zur Erwärmung der von diesem geförderten Luft
angeordneten elektrischen Heizelement, das ein elektrisch beheizbares, wärmeleitendes
und gasdurchlässiges Keramikmaterial aufweist, die dadurch gekennzeichnet ist, dass
das Heizelement zumindest in Teilsegmenten ringförmig um einen radialen Auslassbereich
des Gebläses angeordnet ist. Die
CA 2 500 588 A1 offenbart eine Heizeinrichtung, z.B. für einen Haartrockner, mit einem Block aus
Kunststoffschaum, der eine elektrisch leitende Beschichtung aufweist. Die
EP 1 528 837 A1 betrifft eine elektrisch beheizbare Struktur aus einem elektrisch leitenden Kunststoff.
[0004] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, eine im Hinblick auf
das Gewicht, den Bauraum und die Qualität der Luft verbesserte Ausführungsform für
Haartrockner der gattungsgemäßen Art anzugeben, die sich insbesondere durch eine alternative
Heizeinrichtung auszeichnet.
[0005] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0006] Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, eine Heizeinrichtung
eines gattungsgemäßen Haartrockners, völlig neuartig und damit alternativ zu bisher
bekannten Heizeinrichtungen mit Heizdrähten auszubilden. Die erfindungsgemäße Heizeinrichtung
weist dazu ein elektrisch nicht leitendes Substrat als Trägermaterial sowie eine darauf
angeordnete elektrisch leitfähige Beschichtung auf, die sich in stromdurchflossenem
Zustand erhitzt. Bei der Ausführungsform wird somit anstatt eines stromdurchflossenen
metallischen Heizdrahtes ein elektrischer Isolator (Substrat) verwendet, der mit einer
elektrisch leitfähigen Beschichtung überzogen wird. Wichtig bei der Auswahl der passenden
Systeme ist dabei die Kompatibilität von isolierendem und elektrisch leitendem Material.
Weiterhin sind die Widerstandswerte, insbesondere die Flächenwiderstandswerte von
Bedeutung, um die Fläche und/oder Geometrie zu bestimmen, die für den benötigten Widerstand
der Heizeinrichtung gebraucht werden. Bis zu einem gewissen Grad kann der Widerstand
auch über die Schichtdicke der elektrisch leitfähigen Beschichtung eingestellt werden,
wonach auf jeden Fall auch die Leistungsdichte, das heißt die Leistung, die je Flächeneinheit
in das System eingebracht werden darf, beachtet werden muss. Für das elektrisch isolierte
Material seien beispielhaft Glas, Glasfasern und Keramik genannt. Es können selbstverständlich
aber auch hochtemperaturbeständige Kunststoffe oder Silikone zum Einsatz kommen. Als
elektrisch leitende Beschichtung seien beispielhaft kohlenstoffhaltige Werkstoffe
(z.B. mit Carbon Nanotubes und/oder Graphit und/oder Ruß) Indiumzinnoxid (ITO) und
Antimonzinnoxid (ATO) oder metallhaltige Beschichtungen (z.B. Bedampfungen)) genannt.
[0007] Hinsichtlich der einsetzbaren Heizungsgeometrien ist es insbesondere bei der Anwendung
der erfindungsgemäßen Heizeinrichtung in einem Haartrockner von großem Vorteil, wenn
das Substrat eine vergleichsweise hohe Porosität aufweist und dadurch eine große Oberfläche,
über die die Wärmeübertragung erfolgen kann. Der zu erwärmende Luftstrom wird somit
vorzugsweise durch das Substrat geleitet. Bei den Heizungsgeometrien seien folgende
Beispiele erwähnt: Fasern (z.B. Glasfasern, z.B. beschichtet mit ATO) poröse Schäume
(z.B. Keramik oder Glas, z.B. beschichtet mit kohlenstoffhaltigen Materialien oder
ATO), Vliese (z.B. Glas, z.B. beschichtet mit ATO), Röhren (z.B. Glas oder Keramik,
z.B. beschichtet mit ATO oder kohlenstoffhaltigem Material). Durch die Verwendung
von Substraten, wie beispielsweise Glas, Kunststoff oder Keramik, die in der Regel
deutlich leichter sind als die Metalle herkömmlicher Heizdrähte, bietet die erfindungsgemäße
Heizeinrichtung zudem die Möglichkeit, leichtere Haartrockner zu bauen. In diesem
Sinne wirken können auch hochtemperaturbeständige Kunststoffe oder Silikone. Durch
die Verwendung beschichteter Substrate wird insbesondere für die Wärmeübertragung
deutlich weniger Bauraum benötigt als bei konventionellen Heizdrahtheizungen. Dies
sollte ebenfalls für gewickelte Glasfaserheizkörper gelten, sofern der Widerstand
je Länge dieses Systems höher ist als der des konventionellen Heizdrahtes, also mit
weniger Drahtlänge der gleiche Widerstand und somit die gleiche Heizleistung generiert
werden können. Hierbei ist stets darauf zu achten, dass die Heizeinrichtung die entstehenden
Leistungsdichten je Fläche und gegebenenfalls je Volumen langfristig aushält. Werden
beschichtete Glasfasern verwendet, können die erforderlichen Trägerplatten in der
Regel kleiner gestaltet werden, z.B. kürzer da weniger Wicklungen erforderlich sind.
Dies wiederum ergibt neuen Spielraum und neue Bauraumreserven oder aber eröffnet die
Möglichkeit, den Haartrockner an sich kleiner zu bauen.
[0008] Erfindungsgemäß weist das Substrat und/oder die leitfähige Beschichtung katalytisch
aktive Substanzen auf. Derartige katalytisch aktive Substanzen können beispielsweise
anorganische poröse Materialien sein, wie beispielsweise Zeolithe oder Perlite, die
gegebenenfalls zusätzlich eine Fettspeicherung bzw. generell eine Geruchsstoffspeicherung
bewirken können. Eine derartige Luft reinigende Wirkung istauch bei katalytisch aktiven
Substanzen in Haartrocknern oder Warmluftstylingbürsten von großem Vorteil, da gleichzeitig
beim Trocknen der Haare die Qualität der Luft verbessert wird. Eine solche Heizeinrichtung
mit katalytisch aktiven Substanzen könnte demzufolge auch bei Heißluftgebläsen zum
Beheizen von Räumen Anwendung finden.
[0009] Eine Herstellung der erfindungsgemäßen Heizeinrichtung kann beispielsweise wie folgt
erfolgen: Ausgegangen wird im vorliegenden Fall von einem mit Carbon Nanotubes (CNT)
angereicherten Keramikschlicker, der durch den CNT-Anteil so eingestellt ist, dass
er nach einem abschließenden Temperaturschritt einen festen keramischen Körper, insbesondere
in der Art einer Beschichtung, mit definiertem elektrischem Widerstand ergibt. Der
elektrische Widerstand muss in einem Bereich liegen, der ein elektrisches Beheizen
des Materials ermöglicht (z.B. bei einer Betriebsspannung von 230 V einen Gesamtwiderstand
von kleiner als 1 kOhm). Aus diesem Keramikschlicker wird nun ein beheizbarer Schaumkörper
hergestellt, in dem zunächst ein offenzelliger, organischer Schaum über ein Tauchverfahren
mit dem mit CNTs versetzten Keramikschlicker überzogen wird. Anschließend wird beides
zusammen gebrannt, wobei die Organik verbrennt und ein offenzelliger, keramischer
Schaum in Form des ursprünglichen organischen Schaums zurück bleibt. Dieser Schaumkörper
kann nun dank seines durch die CNT verminderten Widerstandes als Heizer genutzt werden.
[0010] Alternativ kann selbstverständlich auch ein leitfähiger offenzelliger Keramikschaum
wie folgt hergestellt werden: Ein bestehender Keramikschaum aus kommerzieller Oxid-
oder Silicatkeramik (also nicht elektrisch leitfähig) wird mit einer zusätzlichen
leitfähigen Schicht aus CNTs beschichtet. Um den Schaum als Umluftheizer nutzen zu
können, muss noch eine geeignete elektrische Kontaktierung erfolgen, beispielsweise
durch ein partielles Metallisieren. Wird nun diese Heizeinrichtung in den Umluftstrom
eingebracht, kann er durch das Anlegen elektrischer Spannung bis zum Glühen erwärmt
werden und erhitzt so die ihn durchströmende Luft. Durch die sehr große zur Verfügung
stehende Kontaktoberfläche zwischen der Heizeinrichtung und der diese überströmenden
Luft sowie die dort herrschende turbulente Strömung ergibt sich ein besonders guter
Wärmeübergang. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Beschichtung der Kontaktoberfläche
mit katalytisch aktiven Materialien, aufgrund der hohen herrschenden Temperaturen
eine katalytische Reinigung der Luft direkt an der Heizeinrichtung ermöglichen.
[0011] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Heizeinrichtung liegen insbesondere in der vergleichsweise
hohen Aufheizgeschwindigkeit, den im Vergleich zum Metall basierenden Heizdrähten
höheren Temperaturen, einer hohen Effektivität, der Möglichkeit zur Umluftkatalyse
sowie der generellen Nickel- und Chromfreiheit.
[0012] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0013] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0014] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen. Dabei zeigen,
jeweils schematisch,
- Fig. 1
- ein in der Art eines Haartrockners,
- Fig. 2
- eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Heizeinrichtung.
[0015] Entsprechend der Fig. 1 weist ein Haartrockner 4 eine erfindungsgemäße Heizeinrichtung
2 auf. Die erfindungsgemäße Heizeinrichtung 2 weist ein elektrisch nicht leitfähiges
Substrat 5 als Trägermaterial sowie eine darauf angeordnete, elektrisch leitfähige
Beschichtung 6 auf, die sich in stromdurchflossenem Zustand erhitzt.
[0016] Das Substrat 5 kann beispielsweise Glas, Glasfasern, Kunststoff, hier insbesondere
Silikon oder Keramik aufweisen, wobei das Substrat 5 generell aus Siliziumdioxid (Si2O),
Aluminiumoxid (Al2O3) oder aus Siliziumnitrid (Si3N4) ausgebildet sein kann.
[0017] Demgegenüber kann die elektrisch leitfähige Beschichtung 6 kohlenstoffhaltig sein,
insbesondere graphithaltig, rußhaltig, oder aus Carbon Nanotubes, oder metallhaltig
sein. Ebenfalls denkbar ist eine Ausbildung aus Indiumzinnoxid (ITO) oder Antimonzinnoxid
(ATO). Generell besitzt das Substrat 5 eine poröse, insbesondere schaumartige und
luftdurchlässige Struktur und kann eine Porosität von 70 bis 95 % aufweisen. In diesem
Fall ist das Substrat 5 luftdurchlässig und besitzt zudem eine vergleichsweise große
innere Oberfläche, die zu einer guten Wärmeübertragung führt. Durch die hohe innere
Oberfläche, hervorgerufen durch die große Porosität, wird zudem eine turbulente Strömung
beim Durchströmen der Heizeinrichtung 2 und damit ebenfalls eine gute Wärmeübertragung
erzielt.
[0018] Die Beschichtung 6 kann beispielsweise mittels Bedampfen, Bedrucken oder Besprühen
auf das Substrat 5 aufgebracht werden. Generell kann das Substrat 5 und/oder die leitfähige
Beschichtung 6 zusätzlich katalytisch anorganische poröse Materialbestandteile, wie
beispielsweise Zeolithe oder Perlite, oder aber andere katalytisch aktive Substanzen
aufweisen, die insbesondere eine katalytische Wirkung entfalten und beispielsweise
eine Geruchsemission oder aber auch eine Geruchsspeicherung, insbesondere eine Fettspeicherung,
bewirken. Die an diesen katalytisch aktiven Substanzen entstehende Verbrennungswärme
könnte zusätzlich zur Erhitzung der durchströmenden Luft (Energielabeling) dienen
bzw. Wärmeverluste ausgleichen.
[0019] Die Durchströmung der Heizeinrichtung 2 mit der zu erwärmenden Luft kann beispielsweise
mittels eines Lüfters 8 (vgl. Fig. 1,2) erfolgen. Mit der erfindungsgemäßen Heizeinrichtung
lässt sich eine effektive Beheizung der zu erwärmenden Luft erzielen und ein generell
komplett andersartiges Heizkonzept in bisher bekannten Haartrocknern 4 erzielen.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 2
- Heizeinrichtung
- 4
- Haartrockner
- 5
- Substrat
- 6
- Beschichtung
- 8
- Lüfter
1. Haartrockner (4) mit einer Heizeinrichtung (2), wobei die Heizeinrichtung (2) ein
elektrisch nicht leitfähiges Substrat (5) als Trägermaterial sowie eine darauf angeordnete
elektrisch leitfähige Beschichtung (6) aufweist, die sich in stromdurchflossenem Zustand
erhitzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (5) und/oder die leitfähige Beschichtung (6) katalytisch aktive Substanzen
aufweist.
2. Haartrockner (4) nach Anspruch 1, ,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Substrat (5) Glas, Glasfasern, Kunststoff, insbesondere Silikon, oder Keramik
aufweist, und/oder
- dass das Substrat (5) aus Siliziumdioxid (Si2O), Aluminiumoxid (Al2O3) oder Siliziumnitrid
(Si3N4) ausgebildet ist.
3. Haartrockner (4) nach Anspruch 1, oder 2 , dadurch gekennzeichnet,
dass die elektrisch leitfähige Beschichtung (6) kohlenstoffhaltig ist, insbesondere Graphit,
Ruß, Carbon Nanotubes, Indiumzinnoxid (ITO), Antimonzinnoxid (ATO) oder metallhaltig
ist.
4. Haartrockner (4) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Substrat (5) eine poröse, insbesondere schaumartige, luftdurchlässige Struktur
aufweist.
5. Haartrockner (4) nach Anspruch 1, 2,3 oder 4 dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschichtung (6) mittels Bedampfen, Bedrucken oder Besprühen auf das Substrat
aufgebracht sind.
6. Haartrockner (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Substrat (5) und/oder die leitfähige Beschichtung (6) katalytisch anorganische
poröse Materialbestandteile, wie Zeolithe oder Perlite, aufweist.
7. Haartrockner (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Substrat (5) eine Porosität von 70-95% aufweist.
1. Hairdryer (4) having a heating device (2), wherein the heating device (2) comprises
an electrically non-conductive substrate (5) as support material and an electrically
conductive coating (6) arranged thereon, said electrically conductive coating being
heated in a current-conducting state, characterised in that the substrate (5) and/or the conductive coating (6) comprises catalytically active
substances.
2. Hairdryer (4) according to claim 4,
characterised in that
- the substrate (5) comprises glass, glass fibres, plastic, in particular silicone,
or ceramic, and/or
- the substrate (5) is formed from silicon dioxide (Si2O), alumina (Al2O3) or silicon
nitride (Si3N4).
3. Hairdryer (4) according to claim 1, or 2, characterised in that
the electrically conductive coating (6) contains carbon, in particular graphite, carbon
black, carbon nanotubes, indium tin oxide (ITO), antimony tin oxide (ATO), or contains
metal.
4. Hairdryer (4) according to claim 1, 2 or 3, characterised in that
the substrate (5) has a porous, in particular foam-like, air-permeable structure.
5. Hairdryer (4) according to claim 1, 2, 3 or 4, characterised in that the coating (6) is applied to the substrate by means of vapour deposition, printing
or spraying.
6. Hairdryer (4) according to one of the preceding claims, characterised in that the substrate (5) and/or the conductive coating (6) comprises catalytically inorganic
porous material components, such as zeolites or perlites.
7. Hairdryer (4) according to one of the preceding claims, characterised in that the substrate (5) has a porosity of 70-95%.
1. Sèche-cheveux (4) doté d'un dispositif de chauffage (2), le dispositif de chauffage
(2) comprenant un substrat (5) électriquement non conducteur en tant que matériau
de support ainsi qu'un revêtement (6) électriquement conducteur disposé dessus qui
s'échauffe lorsqu'il est parcouru par le courant, caractérisé en ce que le substrat (5) et/ou le revêtement conducteur (6) comprend des substances catalytiquement
actives.
2. Sèche-cheveux (4) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- le substrat (5) comprend du verre, des fibres de verre, de la matière plastique,
en particulier de la silicone, ou de la céramique, et/ou
- le substrat (5) est constitué de dioxyde de silicium (Si2O), d'oxyde d'aluminium
(Al2O3) ou de nitrure de silicium (Si3N4).
3. Sèche-cheveux (4) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le revêtement (6) électriquement conducteur contient du carbone, en particulier du
graphite, de la suie, des nanotubes de carbone, de l'oxyde d'indium et d'étain (ITO),
de l'oxyde d'antimoine et d'étain (ATO), ou il contient du métal.
4. Sèche-cheveux (4) selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le substrat (5) possède une structure poreuse, en particulier de type mousse, perméable
à l'air.
5. Sèche-cheveux (4) selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que le revêtement (6) est déposé sur le substrat par vaporisation, impression ou pulvérisation.
6. Sèche-cheveux (4) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le substrat (5) et/ou le revêtement conducteur (6) comprend des composants de matériau
catalytiques inorganiques poreux, comme des zéolithes ou des perlites.
7. Sèche-cheveux (4) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le substrat (5) a une porosité de 70-95 %.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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