| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 682 260 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
|
08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.07.2012 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
BA ME |
| (71) |
Anmelder: Progroup AG |
|
76829 Landau (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Haessig, Christophe
67250 Hunspach (FR)
|
| (74) |
Vertreter: Hörschler, Wolfram Johannes et al |
|
Isenbruck Bösl Hörschler LLP
Patentanwälte
Seckenheimer Landstraße 4 68163 Mannheim 68163 Mannheim (DE) |
|
| |
|
|
|
Bemerkungen: |
|
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
|
| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Wellpappe |
(57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung (10) zur Herstellung von Wellpappenprodukten
(90). Diese umfasst eine erste Einseitige Maschine (20) und eine zweite Einseitige
Maschine (30), die jeweils zum Herstellen einer einflutigen Wellpappebahn (28, 38)
ausgebildet sind. Des Weiteren weist die Vorrichtung (10) eine Zusammenführung (80)
auf, die zum Verbinden der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) ausgebildet ist. Dabei
ist die Zusammenführung (80) mit einem Konvergenzbereich (45) versehen, der zum gegenseitigen
Anpassen der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) ausgebildet ist.Die Erfindung bezieht
sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung von Wellpappenprodukten (90), in dem
eine erste mit einer zweiten einflutigen Wellpappebahn (28, 38) verbunden wird. Beim
Verbinden durchlaufen eine erste und eine zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38)
einen Konvergenzbereich (45).
|

|
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung von Wellpappenprodukten,
welche z.B. als Verpackungsmaterial dienen. Wellpappenprodukte werden aus einzelnen
Papierbahnen hergestellt, wobei ein Wellpappenprodukt glatte und gewellte Papierlagen
umfasst, die miteinander verbunden sind. Wellpappenprodukte werden in einem kontinuierlichen
Verfahren hergestellt.
Stand der Technik
[0002] Aus
DE 1 561 510 ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von steifer Wellpappe bekannt,
bei dem zwei Bahnen aus Wellpappe mit schrägen Wellungen aufeinander geklebt werden.
Die Bahnen mit schrägen Wellungen werden durch ein Hindurchführen jeweils einer Pappbahn
zwischen zwei gekoppelten Wellungszylindern hergestellt, wobei die Wellungszylinder
mit wendelförmigen Riffelungen gefertigt sind. Eine Pappbahn, die durch die gekoppelten
Wellungszylinder geführt wird, wird bezüglich der Laufrichtung der Wellpappe-Maschine
in einem Winkel β, der in einer horizontalen Ebene liegt, an eine glatte Bahn herangeführt
und mit dieser verklebt. Hierdurch entsteht eine zusammengesetzte Bahn. Anschließend
werden zwei zusammengesetzte Bahnen derart miteinander verbunden, dass ihre gewellten
Seiten ohne Zwischenlage miteinander verklebt werden. Nachteilig am Verfahren gemäß
DE 1 561 510 ist, dass die hierzu erforderliche Vorrichtung lediglich für Wellpappe ohne eine
Zwischenlage zwischen den zusammengesetzten Bahnen ausgelegt ist. Andere Arten von
Wellpappe, insbesondere solche mit einer Zwischenlage, können nur nach einem aufwendigen
Umrüsten der hierzu eingesetzten Vorrichtung erzeugt werden. Ferner weisen derartige
Vorrichtungen eine erhebliche Breite auf und beanspruchen viel Platz.
Darstellung der Erfindung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur Verfügung zu stellen,
Wellpappenprodukte in materialsparender und kostengünstiger Weise herzustellen. Des
Weiteren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die erzielbare Qualität der hergestellten
Wellpappenprodukte zu verbessern. Hierbei wird ein Maschinenaufbau angestrebt, das
platzsparend ist und gleichzeitig eine einfache und schnelle Umrüstbarkeit gewährleistet.
Eine einfache und schnelle Umrüstbarkeit erlaubt, zwischen verschiedenen Typen von
Wellpappenprodukten bei minimalen Stillstandszeiten der Maschine umzustellen.
[0004] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Wellpappenprodukten umfasst
eine erste Einseitige Maschine und eine zweite Einseitige Maschine, die jeweils zur
Herstellung einer einflutigen Wellpappebahn ausgebildet sind. Des Weiteren ist die
Vorrichtung mit einer Zusammenführung versehen, die zum Verbinden der einflutigen
Wellpappebahnen miteinander ausgebildet ist. Die Zusammenführung weist einen Konvergenzbereich
auf, in dem das das Wellenprofil der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn
gegenseitig angepasst werden. Das gegenseitige Anpassen erfolgt über ein Zusammenführen
der einflutigen Wellpappebahnen, wobei die Kopf- und Fußpunkte der einflutigen Wellpappebahnen
jeweils miteinander in Eingriff stehen. Durch ein Aneinanderpressen der beiden einflutigen
Wellpappebahnen bilden gewellte Bahnen der einflutigen Wellpappebahnen jeweils im
Wesentlichen identische Profile aus. Das gegenseitige Anpassen des Wellenprofils erlaubt,
in einfacher und zuverlässiger Weise einflutige Wellpappebahnen herzustellen, deren
Wellenprofile nur minimal voneinander abweichen. Die geringe Abweichung ermöglicht
es, bei einem Zusammenführen der einflutigen Wellpappebahnen diese geometrisch exakt
miteinander zu verbinden. Präzise platzierte Kontaktstellen zwischen Kopfpunkten der
einflutigen Wellpappebahnen können auf diese Weise erzeugt werden. Präzise platzierte
Kontaktpunkte zwischen gewellten Bahnen erlauben, materialsparende Wellpappen-Architekturen
ohne zusätzliche Zwischenlage zwischen den gewellten Bahnen zu produzieren. Ferner
gewährleistet eine hohe erzielbare geometrische Exaktheit der gewellten Bahnen und
deren Kontaktpunkten den Einsatz von in puncto Steifigkeit und Festigkeit genau vorberechneten
Wellpappen-Architekuren, die die Materialeigenschaften der eingesetzten Lagen vollständig
ausnutzen. Hierdurch wird im Sinne von Leichtbau eine hohe Effizienz erzielt. Ferner
gleich das erfindungsgemäße Verfahren Abweichungen der Parallelität einflutigen Wellpappebahnen
aus. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist derart ausgebildet, dass die oben beschriebenen
Vorteile in einem kontinuierlichen Herstellungsprozess erzielt werden können.
[0005] Ferner kann die erfindungsgemäße Vorrichtung eine erste Einseitige Maschine aufweisen,
die mit einer ersten Riffelwalze ausgestattet ist, die eine Riffelung aufweist. Dabei
verläuft die Riffelung parallel zur Drehachse der ersten Riffelwalze. Ferner weist
die erste Einseitige Maschine ein Gegenstück zur ersten Riffelwalze auf. Des Weiteren
kann in vorteilhafter Weise die Vorrichtung mit einer zweiten Einseitigen Maschine
ausgestattet sein, die über eine zweite Riffelwalze mit einem zweiten Gegenstück verfügt.
Die zweite Riffelwalze weist dabei eine Riffelung auf, die parallel zur Drehachse
der zweiten Riffelwalze verläuft. Eine parallel zur Drehachse ausgerichtete Riffelung
einer Riffelwalze erlaubt, in einem Spalt zwischen einer Riffelwalze und einem Gegenstück
zur Riffelwalze, eine Papierbahn mit einem Wellenprofil zu versehen. Das Wellenprofil
ist hierbei ebenfalls parallel zur Drehachse der Riffelwalze ausgerichtet. Der Spalt
zwischen einer parallel geriffelten Riffelwalze und deren Gegenstück ist unempfindlich
gegenüber Verzerrungen der Papierbahn und erzeugt bei Durchlauf einer zugeführten
Papierbahn zuverlässig ein im Wesentlichen gleichmäßiges Wellenprofil.
[0006] In vorteilhafter Weise kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Konvergenzbereich
zwischen einer ersten und einer zweiten Umlenkrolle ausgebildet sein. Hierbei definiert
die erste Umlenkrolle den Beginn des Konvergenzbereichs. An der zweiten Umlenkrolle
kann ein Abgang ausgebildet sein, an dem eine Trennung der ersten von der zweiten
einflutigen Wellpappebahn erfolgt. Der Abgang in Bereich der zweiten Umlenkrolle definiert
das Ende des Konvergenzbereichs. Der Einsatz von Umlenkrollen erlaubt in einfacher
Weise einen Konvergenzbereich zu bilden, in dem die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
unter straffer Führung transportiert werden. Eine straffe Führung der zusammengefügten
ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn stellt einen Förderweg zur Verfügung,
in dem sich die Wellenprofile der gewellten Bahnen aneinander anpassen können. Hierdurch
wird die Genauigkeit der gegenseitigen Anpassung der Wellenprofile verbessert. Dies
erlaubt eine höhere geometrische Exaktheit und damit Gesamtqualität der herzustellenden
Wellpappenprodukte.
[0007] In weiterer vorteilhafter Weise kann die erfindungsgemäße Vorrichtung im Bereich
der Zusammenführung mit mindestens einer Wasserdampfzufuhr ausgestattet sein. Die
Wasserdampfzufuhr dient zu einem Befeuchten mindestens einer Deckbahn einer einflutigen
Wellpappebahn. Wasserdampfzufuhren können in einfacher Weise vor einem Eintritt in
den Konvergenzbereich angeordnet werden, und erlauben durch Befeuchten eine Erhöhung
der Verformbarkeit der Deckbahn bzw. gewellten Bahn einer einflutigen Wellpappebahn.
Dabei umfasst eine erhöhte Verformbarkeit eine gesteigerte Dehnbarkeit und Elastizität
gegenüber dem Zustand, in dem die einflutige Wellpappebahn die Zusammenführung erreicht.
Eine erhöhte Verformbarkeit mindestens einer einflutigen Wellpappebahn verbessert
die Exaktheit der geometrischen Anpassung der Wellenprofile im Konvergenzbereich.
Die Exaktheit der erzielbaren geometrischen Genauigkeit der gewellten Bahnen verbessert
die erzielbare Qualität der herzustellenden Wellpappenprodukte. Ferner werden die
einflutigen Wellpappebahnen im Konvergenzbereich mittels mindestens einer Brückenbremse
in einem mechanischen Spannungszustand gehalten. Der Spannungszustand steigert die
Wirkung des gegenseitigen geometrischen Anpassens der einflutigen Wellpappebahnen.
Dabei werden die Wellenprofile auf der gesamten Bahnbreite angeglichen und ausgerichtet.
Abweichungen der Parallelität oder Gleichmäßigkeit der Wellenlängen der Wellenprofile,
die durch Ungenauigkeiten von Walzengeometrien, Walzenausrichtungen, Papierbahnwicklungen
oder Bahnverläufe hervorgerufen werden, werden kompensiert.
[0008] Ferner kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit mindestens einer Heizplatte versehen
sein, die zum Beheizen mindestens einer einflutigen Wellpappebahn angeordnet ist.
Ein Beheizen einer einflutigen Wellpappebahn verringert deren Verformbarkeit und erlaubt
es, die im Konvergenzbereich erzielte gegenseitige Anpassung der Wellenprofile beständig
zu machen. Ferner stellt sich infolge des Beheizens eine Schrumpfung der einflutigen
Wellpappebahnen ein. Durch ein Verringern der Verformbarkeit und Schrumpfen wird gewährleistet,
dass die im Konvergenzbereich erzielte gegenseitige Anpassung bis zu einem Zusammenfügen
der einflutigen Wellpappebahnen erhalten bleibt. Dies gewährleistet eine hohe Qualität
der herzustellenden Wellpappenprodukte.
[0009] In einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Zusammenführung
mit einem Konvergenzbereich ausgestattet, der einen Heizzylinder umfasst. Heizzylinder
können mit einer hohen Genauigkeit temperaturgeregelt werden, so dass die Intensität
eines Trocknungsvorgangs der einflutigen Wellpappebahnen genau eingestellt werden
kann. Ein Trocknen der einflutigen Wellpappebahnen reduziert deren Verformbarkeit
und macht die im Konvergenzbereich erzielte gegenseitige Anpassung der Wellenprofile
beständig. Des Weiteren kann ein Heizzylinder mit hohem Durchmesser eingesetzt werden,
so dass ein Entlangführen der einflutigen Wellpappebahnen an einer Mantelfläche des
Heizzylinders unter geringer Verformung und damit unter geringen mechanischen Beanspruchungen
erfolgt. Hierdurch werden Verzerrungen oder Beschädigungen der einflutigen Wellpappebahnen
vermieden, so dass eine hohe geometrische Exaktheit der Wellenprofile erhalten bleibt.
[0010] In weiterer vorteilhafter Weise kann der Heizzylinder mit einem Rollenträger versehen
sein, in dem eine erste und eine zweite Umlenkrolle drehbar aufgenommen sind. Dabei
ist der Rollenträger um den Mittelpunkt des Heizzylinders verschwenkbar. Ferner können
die erste und die zweite Umlenkrolle jeweils mit der Mantelfläche des Heizzylinders
einen Spalt ausbilden. Ein derartiger Spalt dient zum Durchführen der ersten und zweiten
einflutigen Wellpappebahn. Der verschwenkbare Rollenträger erlaubt es, durch ein Auslenken
um einen Schwenkwinkel den Bereich, in dem die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
mit dem Heizzylinder in Kontakt stehen, zu verändern. Hierdurch wird der Konvergenzbereich,
in dem die gegenseitige Anpassung der Wellenprofile der ersten und zweiten einflutigen
Wellpappebahn erfolgt, verlängert. Dies stellt eine exakt einstellbare Stellgröße
dar, über die die Wirksamkeit der Trocknung der einflutigen Wellpappebahnen eingestellt
werden kann. Je länger der Konvergenzbereich ist, umso höher ist die Trocknungswirkung
des Heizzylinders. Je höher die Produktionsgeschwindigkeit eingestellt ist, umso niedriger
ist die Trocknungswirkung des Heizzylinders. Ein Verlängern des Konvergenzbereichs
ermöglicht beispielsweise eine Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit bei gleichbleibender
Trocknungswirkung. Ferner erlaubt ein Erhöhen der Temperatur des Heizzylinders eine
erhöhte Produktionsgeschwindigkeit. Eine Temperaturerhöhung geht mit gesteigertem
Energieverbrauch einher. Das Einstellen der Länge des Konvergenzbereichs erlaubt es,
die Parameter Produktionsgeschwindigkeit und Energieverbrauch in einem weiten Wertebereich
frei zu wählen. Dies erweitert das Einsatzspektrum der erfindungsgemäßen Vorrichtung
[0011] Ferner kann die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Zusammenführung aufweisen, in der
ein Divergenzbereich ausgebildet ist. Im Divergenzbereich erfolgt ein Trennen der
einflutigen Wellpappebahnen mittels mindestens einer Umlenkwalze. Der Einsatz einer
Umlenkwalze stellt eine einfache Möglichkeit zur Verfügung, die beiden einflutigen
Wellpappebahnen voneinander zu trennen und dadurch einer getrennten Weiterverarbeitung
zuzuführen. In weiterer vorteilhafter Weise kann die mindestens eine Auslenkwalze
senkrecht zu einem Laufweg einer der einflutigen Wellpappebahnen beweglich ausgebildet
sein. Eine senkrecht zu einem Laufweg einer einflutigen Wellpappebahn bewegliche Auslenkwalze
stellt eine Möglichkeit zur Verfügung, den Trennvorgang zu steuern. Hierdurch wird
der Winkel bestimmt, unter dem die beiden einflutigen Wellpappebahnen voneinander
getrennt werden. Darüber hinaus erlaubt eine senkrecht zu einem Laufweg bewegliche
Auslenkwalze, diesen Laufweg zu verlängern bzw. zu verkürzen. Das Bewegen der Auslenkwalze
kann in einfacher Weise exakt gesteuert werden, so dass ein Laufwegunterschied zwischen
den einflutigen Wellpappebahnen erzeugt wird. Der Laufwegunterschied bewirkt, dass
die einflutigen Wellpappebahnen am Ende des Divergenzbereich entlang ihrer Laufwege
zueinander einen Versatz aufweisen. Der Versatz der einflutigen Wellpappebahnen kann
dabei mit einer Genauigkeit im Bereich von Millimetern eingestellt werden. Ein genaues
Einstellen des Versatzes erlaubt es, einflutige Wellpappebahnen mit unterschiedlichen
Wellenprofilen zu verarbeiten. Dies steigert die Vielfalt an Produkten, die mittels
der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestellt werden können.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
weicht die Länge eines ersten Laufwegs der ersten einflutigen Wellpappebahn von der
Länge eines zweiten Laufwegs der zweiten einflutigen Wellpappebahn um eine halbe Wellenlänge
eines Profils der ersten einflutigen Wellpappebahn ab. Unterschiedlich lange Laufwege
der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn erlauben es, am Ende des Divergenzbereichs
die beiden einflutigen Wellpappebahnen geometrisch exakt aufeinander zulaufen zu lassen.
Ein Versatz um eine halbe Wellenlänge des Wellenprofils gewährleistet es, dass die
zuvor im Eingriff stehenden einflutigen Wellpappebahnen so aufeinander zulaufen, dass
sich Kopfpunkte der gewellten Bahnen der Wellpappenprofile beim Verbinden zu einem
Wellpappenprodukt gegenseitig berühren. Dabei bilden zwei Kopfpunkte einer gewellten
Bahn einen Kontaktpunkt aus. Dies gewährleistet es, einflutige Wellpappebahnen präzise
im Bereich der Kopfpunkte miteinander zu verbinden. Dies erlaubt es, Wellpappenarchitekturen
zu realisieren, die die Materialeigenschaften der eingesetzten Lagen vollständig ausnutzen.
[0013] Ferner kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Einseitigen Maschine ausgebildet
sein, die über eine Wendeeinrichtung verfügt. Die Wendeeinrichtung ist dazu ausgebildet,
die Orientierung der ersten oder zweiten einflutigen Wellpappebahn zu umzukehren.
Durch das Umkehren der Orientierung wird bestimmt, ob die Deckbahn oder die gewellte
Bahn einer einflutigen Wellpappebahn der jeweils anderen einflutigen Wellpappebahn
zugewandt ist. Wendeeinrichtungen stellen einfache und robuste technische Möglichkeiten
zum Anpassen der erfindungsgemäßen Vorrichtung an die Erfordernisse unterschiedlicher
Wellpappen-Architekturen zur Verfügung. Das Einsatzspektrum und die Kosteneffizienz
der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden hierdurch vergrößert.
[0014] Die Erfindung betrifft desweiteren ein Verfahren zur Herstellung von Wellpappenprodukten,
das die folgenden Schritte umfasst: In einem ersten Schritt wird eine erste einflutige
Wellpappebahn aus einer ersten Deckbahn und einer Papierbahn mittels einer ersten
Einseitigen Maschine hergestellt. In einem zweiten Schritt wird eine zweite einflutige
Wellpappebahn aus einer zweiten Deckbahn und einer Papierbahn mittels einer zweiten
Einseitigen Maschine hergestellt. In einem dritten Schritt erfolgt ein Transport der
ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn in eine Zusammenführung. In einem vierten
Schritt werden die erste und zweite einflutige Wellpappebahn zu einem Wellpappenprodukt
verbunden. Dabei werden im vierten Schritt in einer Zusammenführung Wellenprofile
der ersten und der zweiten einflutigen Wellpappebahn in einem Konvergenzbereich aneinander
angepasst. Eine Anpassung von Wellenprofilen stellen eine Möglichkeit zur Verfügung,
die erzielbare Fertigungsgenauigkeit des herzustellenden Wellpappenprodukts zu verbessern.
Dabei werden die gleichmäßigen Wellenprofile auf der gesamten Bahnbreite aufgebracht.
Abweichungen der Parallelität oder Gleichmäßigkeit der Wellenlängen der Wellenprofile,
die durch Ungenauigkeiten von Walzengeometrien, Walzenausrichtungen, Papierbahnwicklungen
oder Bahnverläufe hervorgerufen werden, werden kompensiert. Im Einzelnen wird hierdurch
gewährleistet, dass gegenüberliegende Bereiche von Wellenprofilen geometrisch identisch
sind und eine gleichmäßige Wellpappenarchitektur erlauben. Gleichmäßige und präzise
Wellpappenarchitekturen ermöglichen es, in einfacher und materialsparender Weise im
Sinne von Leichtbau effiziente Wellpappenarchitekturen herzustellen.
[0015] In weiterer vorteilhafter Weise kann im erfindungsgemäßen Verfahren im vierten Schritt
mindestens eine der einflutigen Wellpappebahnen vor einem Eintritt in den Konvergenzbereich
mittels mindestens einer Wasserdampfzufuhr befeuchtet werden. Ein Befeuchten einer
einflutigen Wellpappebahn erhöht deren Verformbarkeit und gewährleistet eine vollständige
geometrische Anpassung der Wellenprofile der einflutigen Wellpappebahn. Dabei umfasst
die Verformbarkeit eine Dehnbarkeit und Elastizität der einflutigen Wellpappebahnen.
Die im herzustellenden Wellpappenprodukt erzielbare Gesamtfestigkeit wird insgesamt
erhöht.
[0016] Ferner können im erfindungsgemäßen Verfahren die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
im Konvergenzbereich derart zusammengeführt werden, dass Kopfpunkte des Wellenprofils
der ersten einflutigen Wellpappebahn mit Fußpunkten des Wellenprofils der zweiten
einflutigen Wellpappebahn miteinander in Kontakt treten. Hierdurch entsteht ein gegenseitiger
Eingriff der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn, welcher eine genaue Anpassung
des Wellenprofils der einflutigen Wellpappebahnen gewährleistet. Hierdurch erfolgt
die gegenseitige Anpassung der Wellenprofile unter einer minimalen Gesamtverformung.
Darüber hinaus gewährleistet ein derartiger Verfahrensschritt, dass die gegenseitige
Anpassung der Wellenprofile vollständig erfolgt. Dies verbessert die erzielbare Genauigkeit
der herzustellenden Wellpappenprodukte.
[0017] In weiterer vorteilhafter Weise kann im erfindungsgemäßen Verfahren im Konvergenzbereich
die erste und/oder zweite einflutige Wellpappebahn im Konvergenzbereich mit mindestens
einer Heizplatte getrocknet werden. Ein Trocknen der einflutigen Wellpappebahn reduziert
deren Verformbarkeit, bewirkt eine Schrumpfung der einflutigen Wellpappebahnen und
macht die geometrische Anpassung der Wellenprofile beständig. Hierdurch wird weiteren
Verformungen oder Verzerrungen im weiteren Herstellungsprozess vorgebeugt, so dass
die geometrische Exaktheit der angestrebten Wellpappenarchitektur erhöht wird. Darüber
hinaus ist es möglich, eine Heizplatte auf der gesamten Länge des Konvergenzbereichs
auszubilden, so dass eine kontinuierliche materialschonende Trocknung erfolgen kann.
Eine schonende Trocknung verhindert eine feuchtigkeitsbedingte Verzerrung der einflutigen
Wellpappebahn. Hierdurch wird ebenfalls die erzielbare geometrische Exaktheit im herzustellenden
Wellpappenprodukt erhöht.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden die erste und zweite einflutige Wellpappebahn an einem Abgang einer zweiten
Umlenkrolle in einen Divergenzbereich gefördert. Dabei werden die erste und die zweite
einflutige Wellpappebahn mittels mindestens einer Auslenkwalze voneinander getrennt.
Ein Trennen der beiden einflutigen Wellpappebahnen ermöglicht es, diese jeweils einer
separaten Weiterverarbeitung zuzuführen. Dabei stellt der Einsatz einer Auslenkwalze
ein einfaches und zuverlässiges Mittel dar, um den Trennvorgang zu steuern. Ferner
kann beim erfindungsgemäßen Verfahren die erste Wellpappebahn im Divergenzbereich
einen ersten Laufweg zurücklegen und die zweite einflutige Wellpappebahn einen zweiten
Laufweg. Die Länge der Laufwege kann des Weiteren durch die mindestens eine Auslenkwalze
eingestellt werden, wobei die mindestens eine Auslenkwalze senkrecht zu einem der
Laufwege verschoben werden kann. Eine verschiebbare Auslenkwalze ermöglicht es, den
Winkel zu bestimmen, unter dem die beiden einflutigen Wellpappebahnen voneinander
getrennt werden. Ferner kann durch eine senkrecht zu einem Laufweg verschiebbare Auslenkwalze
die Länge des Laufwegs in einfacher Weise exakt eingestellt werden. Hierdurch kann
ein Laufwegunterschied zwischen dem ersten und zweiten Laufweg mit einer Genauigkeit
im Bereich von Millimetern gezielt erzeugt werden. Dies gewährleistet eine exakte
Verarbeitung der einflutigen Wellpappebahnen zu einem Wellpappenprodukt.
[0019] Ferner kann im erfindungsgemäßen Verfahren die Länge des ersten Laufwegs von der
Länge des zweiten Laufwegs um eine halbe Wellenlänge des Wellenprofils der ersten
oder zweiten einflutigen Wellpappebahn abweichen. Ein Laufwegunterschied von einer
halben Wellenlänge des Wellenprofils der ersten oder zweiten einflutigen Wellpappebahn
erlaubt es, die erste und zweite einflutige Wellpappebahn am Ende des Divergenzbereichs
derart aneinander zu führen, dass jeweils Kopfpunkte der Wellenprofile der einflutigen
Wellpappebahn einen gemeinsamen Kontaktpunkt bilden. Dies erlaubt es, Wellpappenprofile
zu realisieren, in denen auf eine mittlere Decklage verzichtet werden kann, die den
Wellenprofilen als Befestigungsebene dient. Ein Laufwegunterschied im Divergenzbereich
kann in einfacher Weise mit hoher Präzision hergestellt werden und stellt somit eine
wirtschaftliche und robuste Lösung zur Ausrichtung von einflutigen Wellpappebahnen
zur Verfügung.
[0020] Des Weiteren können im erfindungsgemäßen Verfahren die erste und zweite einflutige
Wellpappebahn am Ende des Divergenzbereichs mittels mindestens einer Ausrichtungsrolle
zueinander geführt werden. Dies stellt eine kostengünstige und wartungsarme Lösung
zur Verfügung, um einflutige Wellpappebahnen in präziser Weise aufeinander zuzuführen.
In einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens können im vierten
Schritt die erste und zweite einflutige Wellpappebahn im Konvergenzbereich in Spalte
zwischen einem Heizzylinder und jeweils einer ersten und einer zweiten Umlenkrolle
geführt werden. Dabei sind die erste und zweite Umlenkrolle drehbar auf einem Rollenträger
gelagert, der um den Mittelpunkt des Heizzylinders verschwenkbar ist. Hierbei entspricht
der Konvergenzbereich einem Abschnitt auf der Mantelfläche des Heizzylinders, in dem
die einflutigen Wellpappebahnen am Heizzylinder anliegen. Ein Heizzylinder kann mit
einem hohen Durchmesser hergestellt werden, so dass die Umlenkung der einflutigen
Wellpappebahnen bei niedrigen mechanischen Beanspruchungen erfolgen kann. Ferner kann
ein Heizzylinder exakt temperaturgeregelt werden, so dass eine Trocknungswirkung des
Heizzylinders präzise eingestellt werden kann.
[0021] Darüber hinaus kann im erfindungsgemäßen Verfahren die Länge des Konvergenzbereichs
durch ein Auslenken des Rollenträgers um einen Schwenkwinkel erhöht werden. Der Konvergenzbereich
beginnt im Bereich der ersten Umlenkrolle, wo die einflutigen Wellpappebahnen im Eingriff
miteinander mit dem Heizzylinder in Kontakt treten. Der Konvergenzbereich endet dort,
wo sich die erste und zweite einflutige Wellpappebahn voneinander trennen. Unmittelbar
hinter dem Heizzylinder, wo der Trennvorgang der einflutigen Wellpappebahnen beginnt,
sind die Kopfpunkte der zweiten einflutigen Wellpappebahn gegenüber den Fußpunkten
der ersten einflutigen Wellpappebahn positioniert. Ein Auslenken des Rollenträgers
um einen Schwenkwinkel erhöht die Länge des Konvergenzbereichs im Wesentlichen um
einen Abschnitt am Umfang des Heizzylinders, der vom Schwenkwinkel eingeschlossen
wird. Die Größe des Schwenkwinkels kann in einfacher Weise präzise eingestellt werden.
Dies erlaubt es, die Länge des Konvergenzbereichs während des Herstellungsprozesses
kontinuierlich anzupassen und dadurch schwankenden Parametern im Herstellungsprozess
zu begegnen. Hierdurch wird die erzielbare Qualität der herzustellenden Wellpappenprodukte
auf einem durchgehend hohen Qualitätsniveau gehalten.
[0022] Ferner kann im erfindungsgemäßen Verfahren im Bereich der Zusammenführung mindestens
eine der einflutigen Wellpappebahnen mittels mindestens einer Leimauftragswalze mit
Klebstoff bestrichen werden. Ein Bestreichen mit Klebstoff gewährleistet in einfacher
und kostengünstiger Form eine Möglichkeit, mittels der die einflutigen Wellpappebahn
bauhaft miteinander verbunden werden können.
[0023] Des Weiteren kann im erfindungsgemäßen Verfahren vor dem Transport der ersten und
zweiten einflutigen Wellpappebahn in eine Zusammenführung die Orientierung mindestens
einer einflutigen Wellpappebahn mit einer Wendeeinrichtung umgekehrt werden. Das Wenden
einer einflutigen Wellpappebahn erlaubt es, das erfindungsgemäße Verfahren an die
Erfordernisse unterschiedlicher Wellpappen-Architekturen anzupassen. Hierdurch ist
eine hohe Vielseitigkeit und Kosteneffizienz des erfindungsgemäßen Verfahrens gewährleistet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0024] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
[0025] Es zeigt:
- Figur 1
- eine erste Anordnung einer ersten Einseitigen Maschine sowie einer zweiten Einseitigen
Maschine, wobei die einflutigen Wellpappebahnen gegensinnig ablaufen,
- Figur 2
- eine zweite Anordnung der ersten Einseitigen Maschine und der zweiten Einseitigen
Maschine, wobei die beiden einflutigen Wellpappebahnen gleichsinnig ablaufen,
- Figur 3
- eine Zusammenführung zweier einflutiger Wellpappebahnen zu einem Wellpappenprodukt,
- Figur 4
- eine alternative Ausführungsform einer Zusammenführung,
- Figur 5
- eine alternative Ausführungsform einer Zusammenführung in einem ausgelenkten Zustand.
Ausführungsvarianten
[0026] Figur 1 zeigt schematisch einen Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10, die
eine erste Einseitige Maschine 20 und eine zweite Einseitige Maschine 30 umfasst.
Dabei befindet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 in einer ersten Konfiguration.
[0027] Die beiden Einseitigen Maschinen 20, 30 umfassen jeweils eine Gegenstück 21', 31',
der jeweils mit einer Riffelwalze 21, 31 in Kontakt steht. Die Gegenstücke 2', 31'
und die Riffelwalzen 21, 31 bilden jeweils einen Spalt, in welchen eine erste bzw.
zweite Papierbahn 26, 36 eingezogen wird. Auf die erste bzw. zweite Papierbahn 26,
36 wird durch die Riffelwalze 21, 31 ein Wellenprofil aufgeprägt. Die Riffelwalzen
21, 31 weisen an ihrer Mantelfläche eine Parallelriffelung auf, so dass das Wellenprofil
ebenfalls parallel ausgerichtet ist. Des Weiteren weist jeweils die erste bzw. zweite
Einseitige Maschine 20, 30 einen Anpressgurt 22, 32 auf, der mit der Riffelwalze 21,
31 in Kontakt steht. Ein erster Anpressgurt 22 wird durch Gurtführungsrollen 61, 62,
63 straff geführt und bildet mit der Mantelfläche der ersten Riffelwalze 21 einen
Spalt. In den Spalt zwischen dem ersten Anpressgurt 22 und der ersten Riffelwalze
21 wird die mit einem Wellenprofil versehende erste Papierbahn 26 und erste Deckbahn
25 eingezogen. Dabei werden die erste Deckbahn 25 und die erste mit einem Wellenprofil
versehene Papierbahn 26 zu einer einflutigen Wellpappebahn 28 verbunden. Der zwischen
dem ersten Anpressgurt 22 und der ersten Riffelwalze 21 ausgebildete Spalt erlaubt
auf die Bahnen 25, 26 einen hohen Pressimpuls aufzubringen, wobei eine niedrige Presskraft
erzeugt wird. Ferner ist die erste Einseitige Maschine mit einem ersten Leimauftragwerk
40 ausgestattet. Das erste Leimauftragwerk 40 stellt Klebstoff bereit, der eine Klebverbindung
zwischen der ersten Deckbahn 25 und der mit einem Wellenprofil versehenen Papierbahn
26 herstellt.
[0028] In gleicher Weise wie in der ersten Einseitigen Maschine 20 wird in der zweiten Einseitigen
Maschine 30 eine zweite Papierbahn 36 in einen Spalt zwischen dem Gegenstück 31'und
der zweiten Riffelwalze 31 eingezogen, wobei die zweite Papierbahn 36 mit einem Wellenprofil
versehen wird. Die zweite Riffelwalze 31 weist an ihrer Mantelfläche eine Parallelriffelung
auf, so dass das Wellenprofil ebenfalls parallel ausgerichtet ist. Ferner bildet ein
zweiter Anpressgurt 32, der von Gurtführungsrollen 64, 65, 66 straff geführt wird,
mit der zweiten Riffelwalze 31 einen Spalt aus. In den Spalt zwischen dem zweiten
Anpressgurt 32 und der zweiten Riffelwalze 31 wird ferner eine zweite Deckbahn 35
eingezogen. Die Papierbahnen 35, 36 werden im Spalt mit einem hohen Pressimpuls bei
niedriger Presskraft verbunden und bilden bei Austritt aus der zweiten Einseitigen
Maschine 30 eine zweite einflutige Wellpappebahn 38. Die zweite Einseitige Maschine
30 ist mit einem zweiten Leimauftragwerk 41 versehen, das in einer Verfahrrichtung
43 beweglich ist. Wird das zweite Leimauftragwerk 42 entlang der Verfahrrichtung 43
bewegt, steht es nicht im Kontakt mit der zweiten Riffelwalze 31. Des Weiteren weist
die zweite Einseitige Maschine 30 ein drittes Leimauftragwerk 42 auf, das in Kontakt
mit der zweiten Riffelwalze 31 steht. Das dritte Leimauftragwerk 42 stellt Klebstoff
bereit, der eine Klebverbindung zwischen der zweiten Deckbahn 35 und der mit einem
Wellenprofil versehenen zweiten Papierbahn 36 herstellt.
[0029] Die erste Einseitige Maschine 20 weist eine Bahnförderrichtung 24 auf, in der die
erste einflutige Wellpappebahn 28 aus der ersten Einseitigen Maschine 20 austritt.
Die zweite Einseitige Maschine 30 weist eine Bahnförderrichtung 34 auf, in der die
zweite einflutige Wellpappebahn 38 aus der zweiten Einseitigen Maschine 30 austritt.
Dabei verlaufen die Bahnförderrichtungen 24, 34 der ersten bzw. zweiten Einseitigen
Maschine 20, 30 gegenläufig zueinander.
[0030] Hinter den einseitigen Maschinen 20, 30 verlaufen die erste und zweite einflutige
Wellpappebahn 28, 38 in eine identische Laufrichtung 60 der erfindungsgemäßen Vorrichtung
10. Dabei sind die erste und zweite einflutige Wellpappebahn 28, 38 derart ausgerichtet,
dass sich deren gewellte Bahnen 27, 37 gegenüberliegen. Des Weiteren liegen die Deckbahnen
25, 35 auf den nach außen weisenden Seiten der einflutigen Wellpappebahnen 28, 38.
Die erste und die zweite einflutige Wellpappebahn 28, 38 werden zu einer Zusammenführung
80 weitertransportiert. Die Anordnung der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn
28, 38 zueinander verwirklicht hierbei das Aufbauprinzip einer zweiflutigen Wellpappen-Architektur
aus vier Lagen.
[0031] In Figur 2 ist schematisch eine zweite Konfiguration der erfindungsgemäßen Vorrichtung
10 dargestellt. Die in Figur 2 dargestellte Konfiguration kann durch Umrüsten der
Konfiguration aus Fig. 1 erzielt werden. Die Vorrichtung 10 umfasst eine erste und
eine zweite Einseitige Maschine 20, 30, die in Laufrichtung 60 der Vorrichtung hintereinander
angeordnet sind. Dabei weisen die erste und die zweite Einseitige Maschine jeweils
eine erste bzw. zweite Förderrichtung 24, 34 auf, die gleichsinnig ausgerichtet sind.
Die erste und zweite Einseitige Maschine 20, 30 umfassen jeweils eine erste bzw. zweite
Riffelwalze 21, 31 und deren jeweilige Gegenstücke 21', 31'. Die erste Riffelwalze
21 und das erste Gegenstück 21' bilden an ihren Mantelflächen einen Spalt, in den
eine erste Papierbahn 26 eingezogen wird. Dabei wird durch die erste Riffelwalze 21
ein Wellenprofil auf die erste Papierbahn 26 aufgeprägt. Die erste Einseitige Maschine
20 ist ferner mit einem ersten Leimauftragwerk 40 ausgestattet, das an einer Mantelfläche
der ersten Riffelwalze angeordnet ist. Das erste Leimauftragwerk 40 versieht eine
der Mantelfläche der ersten Riffelwalze 21 abgewandten Seite der ersten Papierbahn
26 mit einem Klebstoff. Der durch das erste Leimauftragwerk 40 auf die erste Papierbahn
26 aufgebrachte Klebstoff gewährleistet eine klebende Verbindung mit der ersten Deckbahn
25. Die erste Deckbahn 25 und die erste Papierbahn 26 werden in einem Spalt zwischen
der ersten Riffelwalze 21 und einem Anpressgurt 22 miteinander verpresst und verklebt.
Der Anpressgurt 22 wird von Gurtführungsrollen 61, 62, 63 straff geführt. Die erste
Papierbahn 26 bildet nach dem Austritt aus dem Spalt zwischen dem Anpressgurt 22 und
der ersten Riffelwalze 21 eine gewellte Bahn 27 einer einflutigen Wellpappebahn.
[0032] In gleicher Weise wird eine zweite Papierbahn 36 in einen Walzenspalt zwischen der
zweiten Riffelwalze 31 und deren Gegenstück 31' eingezogen und mit einem Wellenprofil
versehen. Des Weiteren ist die zweite Einseitige Maschine 30 mit einem zweiten und
einem dritten Leimauftragwerk 41, 42 versehen. Das zweite Leimauftragwerk 41 der ist
an der Mantelfläche der zweiten Riffelwalze 31 angebracht und bestreicht die zweite
Papierbahn 36 auf einer der Mantelfläche der zweiten Riffelwalze 31 abgewandten Seite
mit Klebstoff. Das dritte Leimauftragwerk 42 der zweiten Einseitigen Maschine 30 ist
entlang einer Verfahrrichtung 43 seitlich zur Mantelfläche der zweiten Riffelwalze
31 versetzt positioniert. Das dritte Leimauftragwerk 42 ist dabei entlang einer Verfahrrichtung
43 beweglich und kann für eine Umrüstung der zweiten Einseitigen Maschine 30, die
mit einer Umkehr der zweiten Bahnförderrichtung 34 einhergeht, in Kontakt mit der
Mantelfläche der zweiten Riffelwalze 31 bewegt werden.
[0033] In einen Spalt zwischen dem zweiten Anpressgurt 32, der von Gurtführungsrollen 64,
65, 66 straff geführt wird, und der zweiten Riffelwalze 31 wird eine zweite Deckbahn
35 eingezogen. Die durch das zweite Leimauftragwerk 41 mit Klebstoff versehene zweite
Papierbahn wird zusammen mit der zweiten Deckbahn 35 in einen Spalt zwischen dem zweiten
Anpressgurt 32 und der zweiten Riffelwalze 31 eingezogen. Hierdurch werden die zweite
Deckbahn 35 und die zweite Papierbahn 36 miteinander verklebt und verpresst. Bei Austritt
der zweiten Deckbahn 35 und der zweiten Papierbahn 26 bilden diese eine zweite einflutige
Wellpappebahn 38. Die zweite Papierbahn 36, die mittels des zweiten Riffelwalze 31
mit einem Wellenprofil versehen wird, bildet in der zweiten einflutigen Wellpappebahn
38 eine gewellte Bahn 37.
[0034] Die erste und zweite einflutige Wellpappebahn 28, 38 sind derart zueinander ausgerrichtet,
dass die gewellte Bahn 27 der ersten einflutigen Wellpappebahn 28 der zweiten Deckbahn
35 der zweiten einflutigen Wellpappebahn 35 zugewandt ist. Die erste und zweite einflutige
Wellpappebahn 28, 38 werden in eine gemeinsame Laufrichtung 60 der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zu einer Zusammenführung 80 weitertransportiert. Ferner ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung mit einer Zuführrolle 58 versehen, die im Betrieb eine zusätzliche Deckbahn
57 bereitstellt. Die zusätzliche Deckbahn 57 wird derart an die zweite einflutige
Wellpappebahn 37 herangeführt, dass diese der gewellten Bahn 37 der zweiten einflutigen
Wellpappebahn 37 zugewandt ist. Die Anordnung der ersten und zweiten einflutigen Wellpappenbahn
28, 38 und der zusätzlichen Deckbahn 57 entspricht einer koventionellen Wellpappen-Architektur
aus fünf Lagen.
[0035] In Figur 3 ist eine Zusammenführung 80 dargestellt, in der die erste einflutige Wellpappebahn
28 an die zweite einflutige Wellpappebahn 38 angepasst und diese miteinander verbunden
werden. In einem Eintrittsbereich ist die Zusammenführung 80 mit einer ersten und
einer zweiten Wasserdampfzufuhr 84, 85 ausgestattet. Die erste Wasserdampfzufuhr 84
ist derart angeordnet, dass die erste Deckbahn 25 der ersten einflutigen Wellpappebahn
28 mit Wasserdampf beaufschlagt wird. Ferner ist die zweite Wasserdampfzufuhr 85 derart
angeordnet, dass die zweite Deckbahn 35 der zweiten einflutigen Wellpappebahn 38 mit
Wasserdampf beaufschlagt wird. Das Beaufschlagen mit Wasserdampf durch die erste und
zweite Wasserdampfzufuhr 84, 85 führt zu einem Plastifizieren der ersten bzw. zweiten
einflutigen Wellpappebahn 28, 38. Die erste und zweite einflutige Wellpappebahn 28,
38 werden anschließend gemeinsam um eine Mantelfläche einer Umlenkrolle 81 geführt.
Die erste und zweite einflutige Wellpappebahn treten derart miteinander in Kontakt,
dass Kopfpunkte 72 der ersten gewellten Bahn 27 mit Fußpunkten der zweiten gewellten
Bahn 37 in Eingriff stehen. Die Beaufschlagung mit Wasserdampf durch die Wasserdampfzufuhren
84, 85 erhöhen die Verformbarkeit der gewellten Bahnen 27, 37 der ersten und zweiten
einflutigen Wellpappebahn 28, 38. Diese durchlaufen miteinander im Eingriff stehend
einen Konvergenzbereich 45, der sich zwischen der ersten Umlenkrolle 81 und einer
zweiten Umlenkrolle 82 erstreckt. Entlang des Konvergenzbereichs 45 ist ein Heizkörper
86 angebracht, der Wärme an die miteinander in Eingriff stehenden erste und zweite
einflutige Wellpappebahn 28, 38 abgibt. Das Erwärmen der beiden einflutigen Wellpappebahnen
28, 38 reduziert deren Verformbarkeit. Die aufeinander angepasste Form der gewellten
Bahnen 27, 37 wird durch das Erwärmen mittels des Heizkörpers 86 fixiert.
[0036] Ferner umlaufen die erste und zweite einflutige Wellpappebahn 28, 38 die zweite Umlenkrolle,
und passieren den Abgang 50 der Umlenkrolle. Am Abgang 50 der Umlenkrolle 82 werden
die erste und zweite einflutige Wellpappebahn 28, 38 voneinander getrennt. Nach der
Trennung durchlaufen die erste und zweite einflutige Wellpappebahn separat einen Divergenzbereich
95. Der Divergenzbereich ist im Wesentlichen rautenförmig gestaltet, wobei die erste
und zweite einflutige Wellpappebahn jeweils eine Auslenkwalze 88, 90 passieren. Die
erste einflutige Wellpappebahn 28 wird über die erste Auslenkwalze 88 gelenkt, die
fest montiert ist. Die Lage der ersten Auslenkwalze 88 bestimmt die Länge eines ersten
Laufweges 51, der sich vom Abgang 50 der Umlenkrolle 82 bis zum Ende des Divergenzbereichs
95 erstreckt. Der erste Laufweg 51 durchläuft den Divergenzbereich 95 vollständig.
[0037] Ferner ist der Divergenzbereich 95 mit einem zweiten Heizkörper 87 ausgestattet.
Der zweite Heizkörper 87 erlaubt, die zweite einflutige Wellpappebahn durch weitere
Wärmeeinstrahlung weiter zu trocknen. Die zweite einflutige Wellpappebahn 38 wird
über eine zweite Auslenkwalz 89 gelenkt, die in eine Richtung quer zur Erstreckung
des Divergenzbereichs verfahrbar ist. Die Lage der zweiten Auslenkwalze 89 bestimmt
hierbei die Länge eines zweiten Laufwegs 52. Der zweite Laufweg 52 durchläuft den
Divergenzbereich 95 vollständig. Die Lage der zweiten Auslenkwalze 89 ist derart eingestellt,
dass der zweite Laufweg 52 um eine halbe Wellenlänge der zweiten gewellten Bahn 37
vom ersten Laufweg 51 unterscheidet. Unmittelbar hinter dem Abgang 50 der zweiten
Umlenkrolle 82 stehen sich die Kopfpunkte 72 der zweiten einflutigen Wellpappebahn
38 und die Fußpunkte der ersten einflutigen Wellpappebahn 28 gegenüber. Am Ende des
ersten und zweiten Laufweges 51, 52 stehen sich die Kopfpunkte 72 der ersten und zweiten
einflutigen Wellpappebahn 28, 38 gegenüber. Die sich gegenüberstehenden Kopfpunkte
72 bilden hinter dem Divergenzbereich 95 gegenseitig Kontaktpunkte 71 aus. Die Kontaktpunkte
71 gewährleisten eine Kopf-auf-Kopf-Stellung der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn
zueinander. Die so miteinander verbundene erste und zweite einflutige Wellpappebahn
bilden ein Wellpappenprodukt 90, das über keine durchgehende mittlere Papierbahn verfügt.
Ferner weist die Zusammenführung 80 am Ende des Divergenzbereichs 95 zusätzliche Bearbeitungsvorrichtungen
97, 98 zur weiteren Behandlung des Wellpappenprodukts 90 auf. Die Bearbeitungsvorrichtungen
97, 98 können als Platten, Heizplatten, Gurte oder Walzen ausgebildet sein.
[0038] In Figur 4 ist eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
dargestellt. Gemäß Figur 4 laufen eine erste einflutige Wellpappebahn 28 und eine
zweite einflutige Wellpappebahn auf einen Heizzylinder zu. Die erste und zweite einflutige
Wellpappebahn 28, 38 sind derart angeordnet, dass sich die Kopf- und Fußpunkte der
einflutigen Wellpappebahnen 28, 38 jeweils gegenüberstehen. Die einflutigen Wellpappebahnen
28, 38 werden im Bereich des Heizzylinders 94 an dessen Mantelfläche angepresst, und
treten derart miteinander in Kontakt, dass die Kopfpunkte der zweiten einflutigen
Wellpappebahn 38 die Fußpunkte der ersten einflutigen Wellpappebahn 28 berühren. Die
erste und/oder zweite einflutige Wellpappebahn 38 sind zuvor mittels Wasserdampfzufuhren
84, 85 mit Wasserdampf beaufschlagt worden.
[0039] Im Bereich des Heizzylinders 94 werden die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
28, 38 zusätzlich von Umlenkrollen 81, 82 geführt. Die erste und zweite einflutige
Wellpappebahn durchlaufen die Spalte, die zwischen dem Heizzylinder 94 und der ersten
bzw. zweiten Umlenkrolle 81, 82 ausgebildet werden. Die erste und zweite Umlenkrolle
81, 82 sind auf einem Rollenträger 46 aufgenommen, der um den Mittelpunkt des Heizzylinders
94 verschwenkbar ist. Die Position der ersten Umlenkrolle 81 definiert hierbei den
Beginn eines Konvergenzbereichs 45, in dem die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
28, 38 miteinander in Eingriff stehen. Die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
28, 38 werden entlang einer Mantelfläche des Heizzylinders 94 geführt und werden hierdurch
getrocknet. Das Trocknen reduziert die Verformbarkeit der ersten bzw. zweiten einflutigen
Wellpappebahn 28, 38. Die aufeinander angepassten Wellenprofile der gewellten Bahnen
27, 37 der einflutigen Wellpappebahn 28, 38 werden durch die Wärmezufuhr des Heizzylinders
94 fixiert. Dabei definiert die Länge des Konvergenzbereichs 45, in welchem Maß die
erste und zweite einflutige Wellpappebahn 28, 38 getrocknet werden.
[0040] Hinter dem Heizzylinder 94 löst sich der Kontakt der Kopf- und Fußpunkte der ersten
und zweiten einflutigen Wellpappebahn 28, 38. Das gegenseitige Lösen der Kopf- und
Fußpunkte der gewellten Bahnen 27, 38 definiert den Beginn eines Divergenzbereichs
95. Der weitere Verlauf der zweiten einflutigen Wellpappebahn 38 wird im Divergenzbereich
95 mittels einer Führungswalze 99 gesteuert.
[0041] In Figur 5 ist ein Heizzylinder gemäß Figur 4 in einem ausgelenkten Zustand dargestellt.
Gemäß Figur 5 ist der Rollenträger 46 mit den Umlenkrollen 81, 84 um einen Schwenkwinkel
96 ausgelenkt. Die erste und zweite einflutige Wellpappebahn 28, 38 treten im Bereich
der ersten Umlenkrolle 81 miteinander in Kontakt. Hierbei berühren sich die Kopf-
und Fußpunkte der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn 28, 38. Nach Durchlaufen
des Konvergenzbereichs 95 lösen sich die Kontakte zwischen den Kopf- und Fußpunkten
der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn 28, 38. Der Konvergenzbereich 45
umfasst einen Winkelbereich, der durch die Lage der ersten Umlenkrolle 81 und einer
Kante des Rollenträgers 46 definiert ist, und einen Kreisbogenabschnitt, der durch
den Schwenkwinkel 96 am Umfang des Heizzylinders 95 definiert ist. Durch entsprechende
Wahl des Schwenkwinkels 96 kann der Konvergenzbereich 45 frei wählbar verlängert werden
Bezugszeichenliste
[0042]
- 10
- Vorrichtung
- 20
- Erste Einseitige Maschine
- 21
- Erste Riffelwalze
- 21'
- Gegenstück erste Riffelwalze
- 22
- Erster Anpressgurt
- 24
- Erste Bahnförderrichtung
- 25
- Erste Deckbahn
- 26
- Erste Papierbahn
- 27
- Gewellte Bahn
- 28
- Erste einflutige Wellpappebahn
- 30
- Zweite Einseitige Maschine
- 31
- Zweite Riffelwalze
- 31'
- Gegenstück zweite Riffelwalze
- 32
- Zweiter Anpressgurt
- 34
- Zweite Bahnförderrichtung
- 35
- Zweite Deckbahn
- 36
- Zweite Papierbahn
- 37
- Gewellte Bahn
- 38
- Zweite einflutige Wellpappebahn
- 40
- Leimauftragwerk
- 41
- Leimauftragwerk
- 42
- Leimauftragwerk
- 43
- Verfahrrichtung
- 45
- Konvergenzbereich
- 46
- Rollenträger
- 50
- Abgang Umlenkrolle
- 51
- Erster Laufweg
- 52
- Zweiter Laufweg
- 57
- Zusätzliche Deckbahn
- 58
- Zuführrolle
- 60
- Laufrichtung
- 61
- Gurtführungsrolle
- 62
- Gurtführungsrolle
- 63
- Gurtführungsrolle
- 64
- Gurtführungsrolle
- 71
- Kontaktpunkt
- 72
- Kopfpunkt
- 78
- Erste Förderrichtung
- 79
- Zweite Förderrichtung
- 80
- Klebestation
- 81
- Umlenkrolle
- 82
- Umlenkrolle
- 83
- Leimauftragswalze
- 84
- Erste Wasserdampfzufuhr
- 85
- Zweite Wasserdampfzufuhr
- 86
- Heizkörper
- 87
- Heizkörper
- 88
- Auslenkwalze
- 89
- Auslenkwalze
- 90
- Wellpappenprodukt
- 91
- Ausrichtungsrolle
- 92
- Ausrichtungsrolle
- 94
- Heizzylinder
- 95
- Divergenzbereich
- 96
- Schwenkwinkel
- 97
- Zusätzliche Bearbeitungsvorrichtung
- 98
- Zusätzliche Bearbeitungsvorrichtung
- 99
- Führungswalze
1. Vorrichtung (10) zur Herstellung von Wellpappenprodukten (90), umfassend eine erste
Einseitige Maschine (20) und eine zweite Einseitige Maschine (30), die jeweils zum
Herstellen einer einflutigen Wellpappebahn (28, 38) ausgebildet sind, und eine Zusammenführung
(80), die zum Verbinden der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) einen Konvergenzbereich (45) aufweist, der zum gegenseitigen
Anpassen der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einseitige Maschine (20) mit einer ersten Riffelwalze (21) und einem zugehörigen
Gegenstück (21') versehen ist, die eine Riffelung aufweisen, die parallel zur Drehachse
der ersten Riffelwalze (21) verläuft.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Einseitige Maschine (30) mit einer zweiten Riffelwalze (31) und einem
zugehörigen Gegenstück (31') versehen ist, die beide eine Riffelung aufweist, die
parallel zur Drehachse der zweiten Riffelwalze (31) verläuft.
4. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Konvergenzbereich (45) zwischen einer ersten und einer zweiten Umlenkrolle (81,
82) ausgebildet ist
5. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit mindestens einer Wasserdampfzufuhr (84, 85) ausgestattet
ist, die zu einem Befeuchten einer Deckbahn (25, 35) einer einflutigen Wellpappebahn
(28, 38) angeordnet ist.
6. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit mindestens einer Heizplatte (86, 87) versehen ist, die
zu einem Beheizen mindestens einer einflutigen Wellpappebahn (28, 38) angeordnet ist.
7. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit einem Konvergenzbereich (45) versehen ist, der eunen
Heizzylinder (94) umfasst.
8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizzylinder (94) mit einem Rollenträger (46) versehen ist, in dem eine erste
und eine zweite Umlenkrolle (81, 82) drehbar ausgenommen sind, wobei der Rollenträger
(46) um den Mittelpunkt des Heizzylinders (94) verschwenkbar ist.
9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Umlenkrolle (81, 82) jeweils mit der Mantelfläche des Heizzylinders
(94) einen Spalt zum Durchführen der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn
(28, 38) ausbilden.
10. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit einem Divergenzbereich (95) für ein Trennen zweier einflutiger
Wellpappebahnen (28, 38) mittels mindestens einer Auslenkwalze (88, 89) ausgebildet
ist.
11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Divergenzbereich (95) mindestens eine Auslenkwalze (88, 89) aufweist, die senkrecht
zu einem Laufweg (51, 52) einer einflutigen Wellpappebahn (28, 38) beweglich ist.
12. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des ersten Laufwegs (51) der ersten einflutigen Wellpappebahn (28) von
der Länge des zweiten Laufwegs (52) der zweiten einflutigen Wellpappebahn (38) um
eine halbe Wellenlänge eines Wellenprofil der ersten einflutigen Wellpappebahn (28)
abweicht.
13. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einseitige Maschine (20) eine erste Bahnförderrichtung (24) aufweist und
die zweite Einseitige Maschine eine zweiten Bahnförderrichtung (34) aufweist, wobei
die zweite Bahnförderrichtung (34) umkehrbar ist.
14. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einseitige Maschine (20, 30) eine Wendeeinrichtung zu einem Wenden der einer
einflutigen Wellpappebahn (28, 38) aufweist.
15. Verfahren zur Herstellung von Wellpappenprodukten (90), umfassend die folgenden Schritte:
a) Herstellen einer ersten einflutigen Wellpappebahn (28) aus einer ersten Deckbahn
(25) und einer Papierbahn (26) mittels einer ersten Einseitigen Maschine (20),
b) Herstellen einer zweiten einflutigen Wellpappebahn (38) aus einer zweiten Deckbahn
(35) und einer Papierbahn (36) mittels einer zweiten Einseitigen Maschine (30),
c) Transport (79) der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn (28, 38) in eine
Zusammenführung (80)
d) Verbinden der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn (28, 38) zu einem Wellpappenprodukt
(90),
wobei im Schritt d) in einer Zusammenführung (80) Wellenprofile der ersten und die
zweiten einflutigen Wellpappebahn (28, 38) in einem Konvergenzbereich (45) aneinander
angepasst werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt d) mindestens eine der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) vor Eintritt
in den Konvergenzbereich (45) mittels mindestens einer Wasserdampfzufuhr (84, 85)
befeuchtet wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im Konvergenzbereich (45) die erste einflutige Wellpappebahn (28) mit der zweiten
einflutigen Wellpappebahn (38) zusammengeführt wird, wobei Kopfpunkte (72) des Wellenprofils
der ersten einflutigen Wellpappebahn (28) mit Fußpunkten des Wellenprofils der zweiten
einflutigen Wellpappebahn (38) treten.
18. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) im Konvergenzbereich (45)
mit mindestens einer Heizplatte (86, 87) getrocknet wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) an einem Abgang (50) einer
zweiten Umlenkrolle (82) in einen Divergenzbereich (95) gefördert werden, wobei die
erste und die zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) mittel mindestens einer Auslenkwalze
(88, 89) voneinander getrennt werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die erste einflutige Wellpappebahn (28) im Divergenzbereich (95) einen ersten Laufweg
(51) und die zweite einflutige Wellpappebahn (38) einen zweiten Laufweg (52) zurücklegt.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge mindestens einer der Laufwege (51, 52) der einflutigen Wellpappebahnen
(28, 38) mittels einer Auslenkwalze (88, 89) eingestellt wird, die senkrecht zum Laufweg
(51, 52) verschoben werden kann.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des ersten Laufwegs (51) sich von der Länge des zweiten Laufwegs (52) um
eine halbe Wellenlänge des Wellenprofil der ersten oder zweiten einflutigen Wellpappebahn
(28, 38) unterscheidet.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) sich im Schritt d) gegenseitig
an Kopfpunkten (72) berühren, wobei jeweils zwei berührende Kopfpunkte (72) einen
gemeinsamen Kontaktpunkt (71) bilden.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Divergenzbereichs (95) die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
(28, 38) mittels mindestens einer Ausrichtungsrolle (91, 92) zueinander geführt werden.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt d) die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) im Konvergenzbereich
(45) in Spalte zwischen einem Heizzylinder (94) und jeweils einer ersten und einer
zweiten Umlenkrolle (81, 82) geführt werden, wobei die erste und zweite Umlenkrolle
(81, 82) auf einem drehbar Rollenträger (46) um den Mittelpunkt des Heizzylinders
(94) verschwenkbar sind.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Konvergenzbereichs (45) durch ein Auslenken des Rollenträgers (46)
um einen Schwenkwinkel (96) erhöht wird.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 5 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Zusammenführung (80) mindestens eine der einflutigen Wellpappebahnen
(28, 38) mittels mindestens einer Leimauftragswalze (83) mit Klebstoff bestrichen
wird.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die eine einflutige Wellpappebahn (28, 38) vor dem Schritt d) mittels einer Wendeeinrichtung
gewendet wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Vorrichtung (10) zur Herstellung von Wellpappenprodukten (90), umfassend eine erste
Einseitige Maschine (20) und eine zweite Einseitige Maschine (30), die jeweils zum
Herstellen einer einflutigen Wellpappebahn (28, 38) ausgebildet sind, und eine Zusammenführung
(80), die zum Verbinden der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) ausgebildet ist,
und die Zusammenführung (80) einen Konvergenzbereich (45) aufweist, der zum gegenseitigen
Anpassen der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit einem Divergenzbereich (95) für ein Trennen zweier einflutiger
Wellpappebahnen (28, 38) mittels mindestens einer Auslenkwalze (88, 89) ausgebildet
ist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einseitige Maschine (20) mit einer ersten Riffelwalze (21) und einem zugehörigen
Gegenstück (21') versehen ist, die eine Riffelung aufweisen, die parallel zur Drehachse
der ersten Riffelwalze (21) verläuft.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Einseitige Maschine (30) mit einer zweiten Riffelwalze (31) und einem
zugehörigen Gegenstück (31') versehen ist, die beide eine Riffelung aufweist, die
parallel zur Drehachse der zweiten Riffelwalze (31) verläuft.
4. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Konvergenzbereich (45) zwischen einer ersten und einer zweiten Umlenkrolle (81,
82) ausgebildet ist
5. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit mindestens einer Wasserdampfzufuhr (84, 85) ausgestattet
ist, die zu einem Befeuchten einer Deckbahn (25, 35) einer einflutigen Wellpappebahn
(28, 38) angeordnet ist.
6. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit mindestens einer Heizplatte (86, 87) versehen ist, die
zu einem Beheizen mindestens einer einflutigen Wellpappebahn (28, 38) angeordnet ist.
7. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammenführung (80) mit einem Konvergenzbereich (45) versehen ist, der eunen
Heizzylinder (94) umfasst.
8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizzylinder (94) mit einem Rollenträger (46) versehen ist, in dem eine erste
und eine zweite Umlenkrolle (81, 82) drehbar ausgenommen sind, wobei der Rollenträger
(46) um den Mittelpunkt des Heizzylinders (94) verschwenkbar ist.
9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Umlenkrolle (81, 82) jeweils mit der Mantelfläche des Heizzylinders
(94) einen Spalt zum Durchführen der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn
(28, 3 8) ausbilden.
10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Divergenzbereich (95) mindestens eine Auslenkwalze (88, 89) aufweist, die senkrecht
zu einem Laufweg (51, 52) einer einflutigen Wellpappebahn (28, 38) beweglich ist.
11. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des ersten Laufwegs (51) der ersten einflutigen Wellpappebahn (28) von
der Länge des zweiten Laufwegs (52) der zweiten einflutigen Wellpappebahn (38) um
eine halbe Wellenlänge eines Wellenprofil der ersten einflutigen Wellpappebahn (28)
abweicht.
12. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einseitige Maschine (20) eine erste Bahnförderrichtung (24) aufweist und
die zweite Einseitige Maschine eine zweiten Bahnförderrichtung (34) aufweist, wobei
die zweite Bahnförderrichtung (34) umkehrbar ist.
13. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einseitige Maschine (20, 30) eine Wendeeinrichtung zu einem Wenden der einer
einflutigen Wellpappebahn (28, 38) aufweist.
14. Verfahren zur Herstellung von Wellpappenprodukten (90), umfassend die folgenden Schritte:
a) Herstellen einer ersten einflutigen Wellpappebahn (28) aus einer ersten Deckbahn
(25) und einer Papierbahn (26) mittels einer ersten Einseitigen Maschine (20),
b) Herstellen einer zweiten einflutigen Wellpappebahn (38) aus einer zweiten Deckbahn
(35) und einer Papierbahn (36) mittels einer zweiten Einseitigen Maschine (30),
c) Transport (79) der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn (28, 38) in eine
Zusammenführung (80)
d) Verbinden der ersten und zweiten einflutigen Wellpappebahn (28, 38) zu einem Wellpappenprodukt
(90),
wobei im Schritt d) in einer Zusammenführung (80) Wellenprofile der ersten und die
zweiten einflutigen Wellpappebahn (28, 38) in einem Konvergenzbereich (45) aneinander
angepasst werden,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) an einem Abgang (50) einer
zweiten Umlenkrolle (82) in einen Divergenzbereich (95) gefördert werden, wobei die
erste und die zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) mittels mindestens einer Auslenkwalze
(88, 89) voneinander getrennt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt d) mindestens eine der einflutigen Wellpappebahnen (28, 38) vor Eintritt
in den Konvergenzbereich (45) mittels mindestens einer Wasserdampfzufuhr (84, 85)
befeuchtet wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Konvergenzbereich (45) die erste einflutige Wellpappebahn (28) mit der zweiten
einflutigen Wellpappebahn (38) zusammengeführt wird, wobei Kopfpunkte (72) des Wellenprofils
der ersten einflutigen Wellpappebahn (28) mit Fußpunkten des Wellenprofils der zweiten
einflutigen Wellpappebahn (38) treten.
17. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) im Konvergenzbereich (45)
mit mindestens einer Heizplatte (86, 87) getrocknet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste einflutige Wellpappebahn (28) im Divergenzbereich (95) einen ersten Laufweg
(51) und die zweite einflutige Wellpappebahn (38) einen zweiten Laufweg (52) zurücklegt.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge mindestens einer der Laufwege (51, 52) der einflutigen Wellpappebahnen
(28, 38) mittels einer Auslenkwalze (88, 89) eingestellt wird, die senkrecht zum Laufweg
(51, 52) verschoben werden kann.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des ersten Laufwegs (51) sich von der Länge des zweiten Laufwegs (52) um
eine halbe Wellenlänge des Wellenprofil der ersten oder zweiten einflutigen Wellpappebahn
(28, 38) unterscheidet.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) sich im Schritt d) gegenseitig
an Kopfpunkten (72) berühren, wobei jeweils zwei berührende Kopfpunkte (72) einen
gemeinsamen Kontaktpunkt (71) bilden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Divergenzbereichs (95) die erste und zweite einflutige Wellpappebahn
(28, 38) mittels mindestens einer Ausrichtungsrolle (91, 92) zueinander geführt werden.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt d) die erste und zweite einflutige Wellpappebahn (28, 38) im Konvergenzbereich
(45) in Spalte zwischen einem Heizzylinder (94) und jeweils einer ersten und einer
zweiten Umlenkrolle (81, 82) geführt werden, wobei die erste und zweite Umlenkrolle
(81, 82) auf einem drehbar Rollenträger (46) um den Mittelpunkt des Heizzylinders
(94) verschwenkbar sind.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Konvergenzbereichs (45) durch ein Auslenken des Rollenträgers (46)
um einen Schwenkwinkel (96) erhöht wird.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Zusammenführung (80) mindestens eine der einflutigen Wellpappebahnen
(28, 38) mittels mindestens einer Leimauftragswalze (83) mit Klebstoff bestrichen
wird.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die eine einflutige Wellpappebahn (28, 38) vor dem Schritt d) mittels einer Wendeeinrichtung
gewendet wird.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente