[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung einer Mehrzahl von feuchten Pads in einem Verpackungsbehältnis
zur Abgabe an den Endverbraucher, wobei die Pads in zwei Stapeln angeordnet sind,
derart, dass sich die Pads der Stapel in einem Teilbereich derart überlappen, dass
zwischen zwei Pads eines ersten Stapels ein Pad eines zweiten Stapels in den Teilbereich
hineinragt.
[0002] Solche Anordnung sind aus der
EP 1 440 019 B1 und aus der
DE 10 2006 020 926 A1 bekannt. Die einander wechselseitige überlappende Anordnung der Pads unterschiedlicher
Stapel ermöglicht im Vergleich zu einer Anordnung von Pads in nur einem Stapel eine
vereinfachte Entnahme eines einzelnen Pads aus dem Verpackungsbehältnis.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen,
mit welcher eine besonders komfortable Entnahme eines einzelnen Pads aus dem Verpackungsbehältnis
ermöglicht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem Verpackungsbehältnis der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die Pads des ersten Stapels und die Pads des zweiten Stapels
zur Bildung einer Griffhilfe jeweils eine randseitige Materialaussparung aufweisen,
und dass die Pads des ersten Stapels und die Pads des zweiten Stapels jeweils derart
ausgerichtet sind, dass die Materialaussparungen der Pads des ersten Stapels und die
Materialaussparungen der Pads des zweiten Stapels den Teilbereich zumindest abschnittsweise
mitbegrenzen.
[0005] Abhängig von der Ausführung der Materialaussparung und der Anordnung der Pads in
den zwei Stapeln zueinander kann dieser sogenannte Teilbereich, in welchem sich die
Pads der Stapel erfindungsgemäß überlappen, zweigeteilt sein und insbesondere aus
einem ersten Überlappungsabschnitt und aus einem zweiten Überlappungsabschnitt bestehen,
und insbesondere durch eine dazwischen liegende Freifläche, (also durch einen materialfreien
Zwischenraum, welcher eine sich parallel zu der Erstreckungsebene eines Pads erstreckende
Fläche aufweist), beabstandet sein.
[0006] Die Pads unterschiedlicher Stapel sind einander wechselseitig (alternierend) überlappend
angeordnet. Vorzugsweise ragt jeweils zwischen zwei Pads eines Stapels nur ein einzelnes
Pad eines anderen Stapels in den Teilbereich der Überlappung hinein. Alternativ hierzu
können zwischen zwei Pads eines Stapels aber auch eine Mehrzahl von Pads, vorzugsweise
zwei Pads, insbesondere höchstens drei Pads, eines anderen Stapels in den Teilbereich
der Überlappung hineinragen, sodass jeweils zwei oder drei Pads unterschiedlicher
Stapel einander wechselseitig (alternierend) überlappend angeordnet sind.
[0007] Erfindungsgemäß weisen die Pads eine randseitige Materialaussparung auf, welche als
Griffhilfe dient. Eine solche Griffhilfe kann bspw. durch eine Einbuchtung der Kontur
eines Pads geschaffen werden. Durch die Anordnung solcher randseitigen Materialaussparungen
in dem Teilbereich, in welchem sich Pads unterschiedlicher Stapel einander überlappen,
wird ein kompakter Griffbereich geschaffen, in welchem das Ergreifen jeweils eines
Pads sich besonders komfortabel gestaltet.
[0008] Insbesondere sind die Pads unterschiedlicher Stapel relativ zueinander zumindest
im Wesentlichen spiegelsymmetrisch orientiert. Auf diese Weise kann eine symmetrische
Anordnung mit einem möglichst kleinen Griffbereich geschaffen werden.
[0009] Eine weitere Vereinfachung der Entnahme der Pads aus dem Verpackungsbehältnis ergibt
sich, wenn die Materialaussparungen der Pads unterschiedlicher Stapel in einander
entgegengesetzten Richtungen orientiert sind, also beispielsweise beide jeweils in
Richtung auf den Teilbereich weisen (die Materialaussparungen sind einer Verpackungsmitte
des Verpackungsbehältnisses zugewandt) oder beide von dem Teilbereich weg weisen (die
Materialaussparungen sind einer Umgebung des Verpackungsbehältnisses zugewandt). Hierdurch
ergibt sich ein minimaler Abstand der Berandungen der Materialaussparungen der Pads
unterschiedlicher Stapel und somit eine Verkleinerung des zum Ergreifen der Pads unterschiedlicher
Stapel erforderlichen Griffbereichs.
[0010] Bevorzugt ist es, wenn die Berandung der Pads mit Ausnahme der Materialaussparung
eine geometrische Grundform aufweist, wobei die Grundform vorzugsweise kreisförmig,
oval oder mehreckig ist. Die Materialaussparung ist insbesondere teilkreis- oder teilellipsenförmig,
sodass die Berandung der Materialaussparung besonders einfach mit einem Finger an-
oder hintergreifbar ist.
[0011] Vorzugsweise weist die Berandung des Pads mit Ausnahme der Materialaussparung eine
kreisförmige Grundform auf, vorzugsweise mit einem der Grundform zugeordneten Radius
zwischen 23 und 40 mm, weiter vorzugsweise zwischen 28 und 38 mm, weiter vorzugsweise
zwischen 32 und 38 mm, weiter insbesondere mit einem Radius von 35 mm.
[0012] Durch die randseitige Materialaussparung weisen die Pads einen vom Radius der Grundform
abweichenden kleinsten Durchmesser auf. Der kleinste Durchmesser wird dabei gemessen
anhand einer imaginären Linie ausgehend vom Scheitelpunkt der Materialaussparung über
den Mittelpunkt der Grundform führend zum Schnittpunkt mit der der Materialaussparung
gegenüberliegenden Berandung des Pads. Der kleinste Durchmesser, insbesondere bei
einer kreisförmigen Grundform des Pads, beträgt dabei vorzugsweise zwischen 25 und
73 mm, weiter vorzugsweise zwischen 40 und 63 mm, weiter vorzugsweise zwischen 50
und 58 mm.
[0013] Weiter vorzugsweise nimmt das die Materialaussparung aufweisende Pad, insbesondere
das Pad mit einer kreisförmigen Grundform, eine Padfläche zwischen 13 und 45 cm
2, insbesondere zwischen 18 und 37 cm
2, weiter insbesondere zwischen 20 und 35 cm
2 ein.
[0014] Bevorzugt ist es ferner, wenn die Pads beider Stapel hinsichtlich ihres Materials
und/oder ihrer Form (insbesondere der Grundform und/oder der Form der Materialaussparung)
und/oder ihrer Abmessungen identisch sind.
[0015] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weisen die jeweiligen Berandungen der Pads
entlang eines Abschnitts außerhalb der Materialaussparung und/oder entlang der Materialaussparung
einen knickfreien Verlauf auf. Hierdurch können besonders komfortabel nutzbare Pads
bereitgestellt werden.
[0016] Bevorzugt ist es ferner, dass ein Übergang, vorzugsweise beide Übergänge, der jeweiligen
Berandungen der Pads zwischen einem Abschnitt außerhalb der Materialaussparung und
der Materialaussparung knickfrei ist bzw. sind. Hierdurch wird auch im Bereich der
Übergänge eine Berandung bereitgestellt, welche sich gut für einen komfortablen Griffkontakt
eignet.
[0017] "Knickfrei" wird dabei verstanden, dass keine abrupten Wechsel innerhalb der Berandungen
der Pads und/oder entlang der Materialaussparungen vorliegen, sondern insbesondere
Richtungsänderungen durch unterschiedliche Radien ineinander übergehen, sodass beispielsweise
abgerundete Ecken vorliegen.
[0018] Erfindungsgemäß weicht die randseitige Materialaussparung von der Grundform des Pads
ab, vorzugsweise in Form einer teilkreisförmigen oder teilellipsenförmigen Einbuchtung.
Vorzugsweise kann der Verlauf der die Einbuchtung begrenzenden Begrenzung durch einen
Radius bestimmt werden. Der Radius der Einbuchtung kann vorzugsweise dem Radius der
kreisförmigen Grundform des Pads entsprechen, wobei der Radius der Grundform vorzugsweise
zwischen 23 und 40 mm, weiter vorzugsweise zwischen 28 und 38 mm, weiter vorzugsweise
zwischen 32 und 38 mm, weiter vorzugsweise 35 mm beträgt. Alternativ kann der Radius
der Einbuchtung kleiner als der Radius der Grundform des Pads sein. Vorzugsweise beträgt
der Radius der Einbuchtung zwischen 10 und 35 mm.
[0019] Die Begrenzung der Einbuchtung geht bezogen auf die Richtung des vorstehend definierten
kleinsten Durchmessers in einander gegenüberliegenden Übergängen, insbesondere knickfrei,
in die Grundform über.
[0020] Die Begrenzung in den Übergängen weist vorzugsweise einen Radius auf, welcher kleiner
ist als der die Grundform des Pads bestimmende Radius. Der Radius in den Übergängen
beträgt vorzugweise zwischen 5 und 15 mm, weiter vorzugsweise 10 mm. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung ist vorgesehen, dass die Pads jeweils eine von einer geradlinigen Form
abweichende Berandung (insbesondere eine gezackte oder wellenförmige Berandung) aufweisen,
wobei sich die jeweilige randseitige Materialaussparung nach innen über die von der
geradlinigen Form abweichende Berandung hinaus erstreckt.
[0021] Besonders bevorzugt ist es, wenn jedes Pad genau eine als Griffhilfe dienende randseitige
Materialaussparung aufweist. Somit sind gleichzeitig eine komfortable Entnahme eines
Pads und eine Bereitstellung einer möglichst großen Padmaterialmenge gewährleistet.
[0022] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass eine von zwei einander
überlappenden Pads unterschiedlicher Stapel gemeinsam begrenzte Gesamtfläche geschlossen
ist. Dies hat den Vorteil, dass das durch ein bestimmtes Verpackungsbehältnis zur
Verfügung stehende Verpackungsvolumen besonders gut nutzbar ist.
[0023] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass eine von zwei
einander überlappenden Pads unterschiedlicher Stapel gemeinsam begrenzte Gesamtfläche
eine Freifläche aufweist, welche von zumindest einem Teil der Begrenzungen der randseitigen
Materialaussparungen der beiden Pads begrenzt ist. Eine solche Freifläche verkleinert
zwar das auf ein bestimmtes Verpackungsbehältnis bezogene Nutzvolumen; gleichzeitig
wird jedoch eine weitere Verbesserung des Entnahmekomforts erzielt, da ein sich senkrecht
zur Freifläche erstreckender Raum zur Einführung eines Fingers und somit zur besonders
komfortablen Entnahme eines Pads nutzbar ist.
[0024] Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht eine besonders gute Nutzbarkeit des Volumens
eines Verpackungsbehältnisses. Dies ist insbesondere gewährleistet, wenn das Verpackungsbehältnis
eine Grundfläche zum Aufstellen der Stapel aufweist, wenn die Pads eine von der Berandung
eines Pads umschlossene Padfläche aufweisen und wenn das Verhältnis von Grundfläche
zu Padfläche zwischen 1,30 und 2,00 beträgt, vorzugsweise zwischen 1,50 und 1,80.
[0025] Insbesondere weist das Verpackungsbehältnis eine Grundfläche zwischen 28 und 76 cm
2, weiter insbesondere zwischen 35 und 55 cm
2 auf.
[0026] Ein besonders hohes Nutzvolumen ergibt sich auch dann, wenn zwei einander überlappende
Pads unterschiedlicher Stapel gemeinsam eine Stapelfläche einnehmen, wenn die beiden
Pads jeweils eine von der Berandung des Pads umschlossene Padfläche aufweisen und
wenn das Verhältnis von Stapelfläche zu Padfläche zwischen 1,10 und 1,80 beträgt,
vorzugsweise zwischen 1,20 und 1,70.
[0027] Eine komfortable Entnahme bei gleichzeitig hohem Nutzvolumen ergibt sich auch, wenn
der Teilbereich, in welchem sich Pads der Stapel überlappen, eine Überlappungsfläche
aufweist, wenn die Pads jeweils einen von der Berandung des Pads umschlossene Padfläche
aufweisen und wenn das Verhältnis von Überlappungsfläche zu Padfläche zwischen 0,25
und 0,90 beträgt, vorzugsweise zwischen 0,28 und 0,83, insbesondere zwischen 0,40
und 0,67.
[0028] Eine komfortable Entnahme bei gleichzeitig hohem Nutzvolumen kann auch dadurch gewährleistet
sein, dass der Teilbereich, in welchem sich die Pads der Stapel überlappen, eine Überlappungsfläche
aufweist, dass das Verpackungsbehältnis eine Grundfläche zum Aufstellen der Stapel
aufweist und dass das Verhältnis von Überlappungsfläche zu Grundfläche zwischen 0,12
und 0,83 beträgt, vorzugsweise zwischen 0,16 und 0,50.
[0029] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn das Verpackungsbehältnis eine Wandung, insbesondere
eine deckelseitige Wandung aufweist, in welcher eine eine Entnahmeöffnungsfläche aufweisende,
vorzugsweise lösbare verschließbare Entnahmeöffnung zur Entnahme jeweils eines Pads
vorgesehen ist. Eine solche Entnahmeöffnung ermöglicht es, Einfluss darauf zu nehmen,
wie komfortabel ein Pad aus dem Verpackungsbehältnis entnehmbar ist und wie stark
ein mechanischer Schutz und/oder ein Schutz gegen Austrocknung feuchter Pads ausgeprägt
sein soll.
[0030] Es ist möglich, dass die gesamte Wandung des Verpackungsbehältnisses, welche die
Entnahmeöffnung aufweist, entfernbar ist. Dies ist bspw. bei einem Deckel der Fall,
welcher bei zu einander parallelen Seitenwänden eines Verpackungsverhältnisses zumindest
im Wesentlichen dieselbe Fläche aufweist wie eine Grundfläche des Verpackungsbehältnisses,
welche zum Aufstellen der beiden Stapel dient. Besonders bevorzugt ist es jedoch,
wenn die Entnahmeöffnungsfläche bezogen auf die Grundfläche zum Aufstellen der Stapel
kleiner ist. Insbesondere ist bevorzugt, dass das Verhältnis von Entnahmeöffnungsfläche
zu Grundfläche zwischen 0,06 und 0,20 beträgt, vorzugsweise zwischen 0,10 und 0,18,
insbesondere zwischen 0,10 und 0,16. Die genannten Verhältnisse gehen damit einher,
dass die Entnahmeöffnungsfläche bezogen auf die Grundfläche relativ klein ist, sodass
ein besonders guter Schutz gegen Austrocknung der Pads bereitgestellt werden kann.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung der Materialaussparungen in dem sich überlappenden
Teilbereich ist eine komfortable Entnahme der einander alternierend überlappenden
Pads aber trotz der vergleichsweise kleinen Entnahmeöffnung gewährleistet.
[0031] Die Entnahmeöffnung kann dabei jegliche Form aufweisen. Vorzugsweise weist die Entnahmeöffnung
eine erste Längserstreckung und eine dazu senkrechte, vergleichsweise kürzere zweite
Längserstreckung auf. Die Entnahmeöffnung kann eine im Wesentlichen längliche Form,
bspw. eine Rechteckform oder eine Langlochform oder eine aus diesen Formen kombinierte
Form aufweisen. Die Entnahmeöffnung kann zur Verkleinerung der Entnahmeöffnungsfläche
der Entnahmeöffnung einen eingeschnürten, insbesondere einen symmetrisch ausgebildeten
Verlauf aufweisen.
[0032] Die Entnahmeöffnung ist vorzugsweise mittig in der die Entnahmeöffnung aufweisenden
Wandung des Verpackungsbehältnisses angeordnet.
[0033] Weiter vorzugsweise ist die Entnahmeöffnung derart in der Wandung des Verpackungsbehältnisses
angeordnet, dass die erste längere Längserstreckung der Entnahmeöffnung in Richtung
der längeren Erstreckung des Verpackungsbehältnisses (bzw. der Wandung des Verpackungsbehältnisses,
in welchem die Entnahmeöffnung vorgesehen ist) angeordnet ist.
[0034] Die Entnahmeöffnung weist insbesondere eine Entnahmeöffnungsfläche zwischen 3 und
10 cm
2, weiter insbesondere zwischen 3 und 8 cm
2, weiter insbesondere zwischen 3 und 7 cm
2 auf. Insbesondere weist die Entnahmeöffnung eine längliche Form auf, mit der ersten
längeren Längserstreckung zwischen 20 und 50 mm, insbesondere zwischen 25 und 45 mm,
weiter insbesondere zwischen 30 und 40 mm.
[0035] Ein besonders guter Schutz vor Austrocknung feuchter Pads ergibt sich, wenn die Entnahmeöffnung
derart positioniert und dimensioniert ist, dass durch die Entnahmeöffnung hindurch
lediglich zugänglich sind: Ein Teilabschnitt des Teilbereichs, in welchem sich die
Pads der Stapel überlappen; eine Materialaussparung eines Pads des ersten Stapels
oder ein Teil davon; nach Entnahme eines solchen Pads des ersten Stapels eine Materialaussparung
eines Pads des zweiten Stapels oder ein Teil davon.
[0036] Eine weitere Verbesserung ergibt sich, wenn der Teilabschnitt des Teilbereichs, in
welchem sich die Pads der Stapel überlappen, eine Teilabschnittsfläche aufweist, und
wenn das Verhältnis von Teilabschnittsfläche und Entnahmeöffnungsfläche zwischen 0,12
und 0,90 beträgt, vorzugsweise zwischen 0,20 und 0,90, insbesondere zwischen 0,33
und 0,90.
[0037] Für den Fall, dass eine von zwei einander überlappenden Pads unterschiedlicher Stapel
gemeinsam begrenzte Gesamtfläche eine Freifläche aufweist, welche von zumindest einem
Teil der Begrenzungen der randseitigen Materialaussparungen der beiden Pads begrenzt
ist, ist es bevorzugt, wenn die Entnahmeöffnung derart positioniert und dimensioniert
ist, dass durch die Entnahmeöffnung hindurch lediglich zugänglich sind: die Freifläche
oder ein Teil der Freifläche; eine Materialaussparung eines Pads des ersten Stapels
oder ein Teil davon; nach Entnahme eines solchen Pads des ersten Stapels eine Materialaussparung
eines Pads des zweiten Stapels oder ein Teil davon. Dies ermöglicht einen komfortablen
Zugriff eines Fingers in einen senkrecht zur Freifläche anliegenden Raum und eine
Entnahme eines Pads eines ersten Stapels; danach eine Entnahme eines Pads eines zweiten
Stapels; danach wieder eine Entnahme eines Pads des ersten Stapels usw.
[0038] Eine besonders komfortable Entnahme der Pads bei gleichzeitig kleiner Entnahmeöffnung
ergibt sich, wenn die durch die Entnahmeöffnung zugängliche Freifläche oder der durch
die Entnahmeöffnung zugängliche Teil der Freifläche eine Zugangsfreifläche aufweist,
und wenn das Verhältnis von Zugangsfreifläche und Entnahmeöffnungsfläche zwischen
0,16 und 0,64 beträgt.
[0039] Schließlich ergibt sich eine komfortable Entnahme eines Pads bei gleichzeitig kleiner
Entnahmeöffnung, wenn ein senkrecht zur Entnahmerichtung gemessener Abstand einer
Begrenzung der Entnahmeöffnung und der am nächsten positionierten Begrenzung der randseitigen
Materialaussparung eines Pads zwischen 5 mm und 16 mm beträgt, vorzugsweise zwischen
5 mm und 12 mm, insbesondere zwischen 5 mm und 8 mm.
[0040] Es erweist sich weiter als vorteilhaft, wenn das Verpackungsbehältnis aus polymeren
Materialien gebildet ist oder solche umfasst, wie insbesondere thermoplastische Kunststoffe,
wie Polyethylen, Polypropylen, Polyester und/oder Polystyrol.
[0041] Das Verpackungsbehältnis weist einen Verpackungsgrundkörper mit einer Grundfläche
zum Aufstellen der Stapel und einer Seitenwandung auf.
[0042] Vorteilhaft ist der Verpackungsgrundkörper aus den polymeren Materialien über einen
Tiefziehprozess hergestellt. Ein derartiger Verpackungsgrundkörper als Tiefziehteil
kann somit leicht und billig hergestellt werden, und ermöglicht zudem viele Gestaltungsmöglichkeiten.
Auf dem Verpackungsgrundkörper ist weiter vorzugsweise eine deckelseitige Wandung
aufgebracht, insbesondere mittels unlösbaren Kleb-, Siegeloder Schweißverbindungen.
[0043] Die in das Verpackungsbehältnis eingebrachten Pads können aus beliebigem Material
gebildet sein. Vorzugsweise können die Pads aus Faservliesstrukturen bestehen oder
solche umfassen. Vorzugsweise umfassen oder bestehen die Pads aus Baumwollfasern und/oder
Viskosefasern, wobei vorzugsweise auch synthetische Fasern, wie vorzugsweise Bikomponentenfasern
und/oder Polyesterfasern beigemischt sein können.
[0044] Die Pads sind durch übliche Vliesbildungsverfahren hergestellt, wie Kardieren, Airlaying,
und insbesondere durch Verfestigungsmaßnahmen wie Wasserstrahlvernadelung und/oder
thermische und/oder chemische Bindemittel verfestigt.
[0045] Die Pads sind mit einer Flüssigkeit beaufschlagt. Diese Flüssigkeit kann beispielsweise
aus einer wässrigen Lösung, einer Öl-in-Wasser-Emulsion oder einer Wasser-in-Öl-Emulsion
bestehen. In der Flüssigkeit können insbesondere weitere Komponenten, wie beispielsweise
pflegende Extrakte, wie Aloe vera, und/oder Duftstoffe/Parfüme enthalten sein.
[0046] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anordnung. Für die vorstehenden,
nachfolgenden und/oder in den Patentansprüchen genannten Merkmale wird unabhängig
von einer etwaigen Rückbeziehung und in beliebiger Kombination miteinander Schutz
in Anspruch genommen. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines Verpackungsbehältnisses;
- Fig. 2
- eine Explosionsansicht einer Ausführungsform einer Anordnung einer Mehrzahl von Pads
in einem Verpackungsbehältnis gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht der Anordnung gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Draufsicht der Anordnung gemäß Fig. 2 nach Entfernung einer Verschlusslasche;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 4 längs einer in Fig. 4 mit V - V bezeichneten
Schnittebene;
- Fig. 6
- eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Verpackungsbehältnisses
mit einer verkleinerten Entnahmeöffnung;
- Fig. 7
- eine Draufsicht einer Ausführungsform eines Pads zur Verwendung in der Anordnung gemäß
Fig. 2 bis 6;
- Fig. 8
- eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform eines Pads;
- Fig. 9
- eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Anordnung einer Mehrzahl von
Pads gemäß Fig. 8 in einem Verpackungsbehältnis;
- Fig. 10
- eine der Fig. 4 entsprechende Draufsicht der Anordnung gemäß Fig. 9;
- Fig. 11
- eine der Fig. 10 entsprechende Draufsicht einer weiteren Ausführungsform eines Verpackungsbehältnisses
mit einer verkleinerten Entnahmeöffnung;
- Fig. 12 - 14
- der Fig. 9 entsprechende Draufsichten weiterer Ausführungsformen von Anordnungen einer
Mehrzahl von Pads in einem Verpackungsbehältnis;
- Fig. 15
- eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Anordnung einer Mehrzahl von
Pads in einem Verpackungsbehältnis.
[0047] Eine Ausführungsform eines Verpackungsbehältnisses ist in Figur 1 insgesamt mit dem
Bezugszeichen 10 bezeichnet. Das Verpackungsbehältnis 10 weist einen Verpackungsboden
12 auf, welcher elliptisch ist oder, wie in der Zeichnung dargestellt, sich aus zwei
Halbkreisen und einem zentralen rechteckförmigen Bereich zusammensetzt. Entlang der
Kontur des Verpackungsbodens 12 und hierzu senkrecht erstreckt sich eine Seitenwand
14, deren Höhe der Nutzhöhe des Verpackungsbehältnisses 10 entspricht.
[0048] Das Verpackungsbehältnis 10 weist eine deckelseitige Wandung 16 auf, welche sich
insbesondere parallel zu dem Verpackungsboden 12 erstreckt.
[0049] Die deckelseitige Wandung 16 weist eine geringfügig größere Fläche auf als der Verpackungsboden
12, sodass er an der Oberseite eines von der Seitenwand 14 nach außen abragenden Befestigungsrandes
18 befestigbar ist, insbesondere unter Verwendung einer unlösbaren Kleb- oder Schweißverbindung.
[0050] Die deckelseitige Wandung 16 weist eine sich vorzugsweise parallel zu dem Verpackungsboden
12 erstreckende Entnahmeöffnung 20 auf, welche dazu dient, einen Zugriff zu dem Innenraum
des Verpackungsbehältnisses 10 zu schaffen. Die Entnahmeöffnung 20 begrenzt eine Entnahmeöffnungsfläche
22. Die Entnahmeöffnung 20 ist mittels einer Verschlusslasche 24 lösbar verschließbar.
[0051] In einem Verschlusszustand überlappt die Verschlusslasche 24 die Entnahmeöffnung
20 vollständig. Die Verschlusslasche 24 weist in an sich bekannter Weise einen klebmittelfreien
Griffabschnitt 26 auf, mittels welchem die Verschlusslasche 24 zumindest abschnittsweise
von der Oberseite der deckelseitigen Wandung 16 abhebbar ist. Zur Wiederverschließbarkeit
der Entnahmeöffnung 20 weist die Verschlusslasche 24 entlang der Unterseite eines
die Entnahmeöffnung 20 übergreifenden Rands eine adhäsive Beschichtung 28 auf.
[0052] Ein Innenraum 30 des Verpackungsbehältnisses 10 ist mit einander alternierend überlappend
angeordneten Pads 32, 34 gefüllt. Im Zuge der nachfolgenden Beschreibung sind die
Pads 32 einem ersten Stapel 36 mit einer ersten Stapelachse 38 (vgl. Figur 5) zugeordnet.
Die Pads 34 sind einem zweiten Stapel 40 mit einer zweiten Stapelachse 42 zugeordnet.
Die Stapelachsen 38 und 42 erstrecken sich senkrecht zu den Erstreckungsebenen der
Pads 32 und 34. Die Stapelachsen 38 und 42 sind zueinander parallel.
[0053] Die Stapelachsen 38 und 42 verlaufen insbesondere senkrecht zu einer Grundfläche
44 des Verpackungsbehältnisses 10. Die Grundfläche 44 ist diejenige Fläche des Verpackungsbodens
12, welche von der Innenseite der Seitenwand 14 begrenzt ist. Diese Grundfläche steht
also zum Aufstellen der Stapel 36 und 40 zur Verfügung.
[0054] Die Pads 32, 34 weisen eine umfangsseitige Berandung 46 auf, welche insbesondere
knickfrei ist.
[0055] Die Grundform der Pads 32, 34 ist bspw. eine Kreisform (vgl. Figur 7). Diese Kreisform
weist bspw. einen Radius 48 von 23 bis 40 mm auf, insbesondere einen Radius 48 von
35 mm. Abweichend von dieser Grundform weisen die Pads 32, 34 eine randseitige Materialaussparung
50 auf, welche mittels einer Begrenzung 52 begrenzt ist. Die Begrenzung 52 ist Teil
des Verlaufs der Berandung 46, weicht mit dieser Begrenzung 52 jedoch von der Grundform
der Berandung 46 ab. Die Begrenzung 52 kann bspw. in Form einer Einbuchtung ausgebildet
sein, wobei der Verlauf der die Einbuchtung begrenzenden Begrenzung 52 durch einen
Radius 54 bestimmt ist. Der Radius 54 kann die vorstehend unter Bezugnahme auf den
Radius 48 genannten Werte haben. Insbesondere kann der Radius 54 gleich dem Radius
48 sein.
[0056] Durch die randseitige Materialaussparung 50 weisen die Pads 32, 34 einen kleinsten
Durchmesser 56 auf, welcher bspw. zwischen 25 mm und 73 mm, vorzugsweise zwischen
40 mm und 58 mm, weiter insbesondere zwischen 40 und 55 mm beträgt.
[0057] Die Begrenzung 52 geht bezogen auf die Richtung des kleinsten Durchmessers 56 in
einander gegenüberliegenden Übergängen 58, 60 insbesondere knickfrei in die Grundform
der Berandung 46 über. Vorzugsweise ist ein Radius 62 in einem Übergangsbereich 58,
60 kleiner als der die Grundform des Pads 32, 34 bestimmende Radius 48. Insbesondere
ist der Radius 62 gleich 10 mm.
[0058] Die Pads 32, 34 sind bezogen auf ihre jeweiligen Stapelachsen 38, 42 einander entgegengesetzt
orientiert. So weisen die randseitigen Materialaussparungen 50 der Pads 32 des ersten
Stapels 36 in Richtung auf den zweiten Stapel 42 und die randseitigen Materialaussparungen
50 der Pads 34 des zweiten Stapels 34 weisen in Richtung auf den ersten Stapel 36.
Insbesondere sind die Pads 32 und 34 dabei spiegelsymmetrisch oder zumindest im Wesentlichen
spiegelsymmetrisch angeordnet, und zwar im Hinblick auf eine erste Symmetrieebene
64 (vgl. Figur 4) des Verpackungsbehältnisses 10, welche durch den größten Abstand
einander gegenüberliegender Abschnitte der Seitenwand 14 vorgegeben ist und/oder relativ
zu einer zu der ersten Symmetrieebene 64 senkrechten zweiten Symmetrieebene 66, welche
durch den kleinsten Abstand einander gegenüberliegende Abschnitte der Seitenwand 14
vorgegeben ist.
[0059] Die Pads 32, 34 weisen eine von der Berandung 46 einschließlich der Begrenzung 52
umschlossene Padfläche 68 auf. Die Pads 32, 34 unterschiedlicher Stapel 36, 40 begrenzen
gemeinsam eine Gesamtfläche 70, welche für die in Figuren 2 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiele
geschlossen ist und daher identisch zu einer Stapelfläche 72 ist. Die Padflächen 68
der Pads 32, 34 unterschiedlicher Stapel 36, 40 überlappen einander in einem Teilbereich
74, welcher in Figur 3 schraffiert dargestellt ist. Der Teilbereich 74 weist eine
Überlappungsfläche 76 auf. Der Teilbereich 74 mit der Überlappungsfläche 76 ist auch
durch die Begrenzungen 52 der Materialaussparungen 50 begrenzt.
[0060] Zumindest Teile der Begrenzungen 52 sind so relativ zu der Entnahmeöffnung 20 angeordnet,
dass sie bezogen auf eine Entnahmerichtung 78 (vgl. Figur 5) durch die Entnahmeöffnung
20 hindurch zugänglich sind. Bspw. beträgt ein minimaler Abstand 80 der Begrenzungen
52 der randseitigen Materialaussparungen 50 unterschiedlicher Pads 32, 34 zwischen
5 und 35 mm, insbesondere 25 mm.
[0061] Eine parallel dazu gemessene Länge (ohne Bezugszeichen) der Entnahmeöffnung 20 beträgt
bspw. 20 bis 50 mm, insbesondere 35 mm.
[0062] Ein Abstand 82 einer Begrenzung 52 einer Materialaussparung 50 zu einer am nächsten
positionierten Begrenzung 84 der Entnahmeöffnung 20 beträgt vorzugsweise nicht mehr
als 16 mm und insbesondere mindestens 5 mm.
[0063] Der Verlauf der Entnahmeöffnung 20 ist derart auf den Teilbereich 74, in welchem
sich die Pads 32, 34 überlappen, abgestimmt, dass lediglich eine Teilabschnittsfläche
86 (also lediglich ein Anteil der Überlappungsfläche 76, dieser Anteil ist in Figur
3 kreuzschraffiert) durch die Entnahmeöffnung 20 hindurch zugänglich ist. Die Entnahmeöffnung
20 kann eine im Wesentlichen längliche Form, bspw. eine Rechteckform oder eine Langlochform
oder eine aus diesen Formen kombinierte Form aufweisen (vgl. Figuren 3 und 4).
[0064] Zur weiteren Verkleinerung der Entnahmeöffnungsfläche 22 der Entnahmeöffnung 20 kann
die Entnahmeöffnung 20 einen in einem Bereich 87 eingeschnürten Verlauf aufweisen.
Die Einschnürung 87 ist vorzugsweise bezogen auf mindestens eine der Symmetrieachsen
64, 66 symmetrisch ausgebildet.
[0065] Zur Entnahme eines Pads 32, 34 aus dem Verpackungsbehältnis 10 wird die Verschlusslasche
24 von der Entnahmeöffnung 20 abgehoben, sodass die Entnahmeöffnungsfläche 22 freigelegt
ist. Anschließend kann eine Begrenzung 52 einer randseitigen Materialaussparung 50
eines ersten Pads 32 mit einem Finger ergriffen werden, welcher im Bereich der Entnahmeöffnung
20 zwischen der Begrenzung 52 der randseitigen Materialaussparung 50 und einer Begrenzung
84 der Entnahmeöffnung 20 einführbar ist. Dabei stützt sich eine Fingerkuppe auf einer
Oberseite eines zweiten Pads 34 ab. Die Entnahme des ersten Pads 32 durch die Entnahmeöffnung
20 hindurch geht mit einer Verformung des Pads 32 einher. Nach Abschluss der Entnahme
des ersten Pads 32 kann ein Finger in die Entnahmeöffnung 22 eingeführt werden und
an der Begrenzung 52 der randseitigen Materialaussparung 50 des Pads 34 angreifen,
sich dabei auf einer Oberseite des nächsten "ersten" Pads 32 abstützen und unter Verformung
des zweiten Pads 34 durch die Entnahmeöffnung 20 hindurch das zweite Pad 34 aus dem
Innenraum 30 entnehmen.
[0066] Bei der in Figur 8 dargestellten Ausführungsform eines Pads 32, 34 ist die randseitige
Materialaussparung 50 stärker ausgeprägt als die randseitige Materialaussparung 50
der Pads 32, 34 gemäß Figur 7. Dies wird dadurch erreicht, dass die randseitige Materialaussparung
weiter in Richtung Zentrum des Pads 32, 34 hineinverlagert, jedoch in diesem Bereich
einen kleineren Krümmungsradius 54 aufweist. Hierdurch ergibt sich, dass ein kleinster
Durchmesser 56 des Pads 32, 34 gemäß Figur 8 bspw. nur geringfügig größer ist als
ein Radius 48, welcher die Grundform des Pads 32, 34 gemäß Figur 8 vorgibt.
[0067] Durch die Verlagerung des randseitigen Materialabschnitts 50 nach radial Innen kann
unter Beibehaltung der Verpackungsgröße des Verpackungsbehältnisses 10 gemäß Figuren
2 bis 6 bei einem entsprechenden Abstand der Stapelachsen 38, 42 (vgl. Figur 9) eine
Freifläche erzeugt werden, welche in Figur 9 gepunktet dargestellt ist. Die Freifläche
88 ist zumindest von einem Teil der Begrenzungen 52 der randseitigen Materialaussparungen
50 begrenzt. Im Bereich der Freifläche 88 ist weder Material eines ersten Pads 32
noch Material eines zweiten Pads 34 angeordnet. Die Stapelfläche 72 der Anordnung
gemäß Figur 9 bis 11 entsprechen der von den Pads 32, 34 gemeinsam begrenzten Gesamtfläche
70 abzüglich der Freifläche 88.
[0068] Die Abmessungen und Positionierungen der Entnahmeöffnung 20 und der Freifläche 88
sind derart aufeinander abgestimmt, dass eine durch die Entnahmeöffnung 20 hindurch
zugängliche Zugangsfreifläche 90 gleich der gesamten Freifläche 88 ist (in Figur 10
ist die Zugangsfreifläche 90 kreuzschraffiert dargestellt).
[0069] Für den Fall, dass die Entnahmeöffnung 20 weiter verkleinert ist, bspw. eine Einschnürung
87 aufweist (vgl. Figur 11) kann bspw. nur ein Teil der Freifläche 88 durch die Entnahmeöffnung
20 hindurch freigegeben werden, sodass die Zugangsfreifläche 90 kleiner ist als die
Freifläche 88.
[0070] Bei der in Figuren 9 bis 11 dargestellten Anordnung ist der Teilbereich 74, in welchem
sich die Pads 32, 34 unterschiedlicher Stapel überlappen, zweigeteilt und umfasst
einen ersten Überlappungsabschnitt 74a und einen zweiten Überlappungsabschnitt 74b.
Die Freifläche 88 ist insbesondere bezogen auf eine Symmetrieebene 66 zwischen den
Abschnitten 74a und 74b angeordnet, sodass die Begrenzungen 52 der randseitigen Materialaussparungen
50 sowohl die Freifläche 88 als auch die Abschnitte 74a und 74b des Teilbereichs 74
begrenzen.
[0071] Bei der in Figur 12 dargestellten Ausführungsform sind Pads 32, 34 vorgesehen, welche
bezogen auf eine erste Symmetrieebene 64 des Verpackungsbehältnisses 10 länglich elliptisch
ausgebildet sind. Der durch anteilige Überlappung des Pads 32 entstehende Teilbereich
74 ist sanduhrförmig.
[0072] Figur 13 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem Verpackungsbehältnis 10, welches
eine im Wesentlichen quadratische Grundfläche 44 aufweist zur Anordnung von Pads 32,
34, welche eine rechteckförmige Grundform aufweisen. Bedingt durch die Form der randseitigen
Materialaussparungen 50 entsteht ein im Wesentlichen sanduhrförmiger Teilbereich 74,
in welchem die Pads 32, 34 einander überlappen.
[0073] Bei entsprechend starker Ausprägung der randseitigen Materialaussparungen 50 ist
es auch möglich, dass bei im Wesentlichen quadratischer Grundfläche 44 die Pads 32,
34 unterschiedlicher Stapel einander in mehreren Abschnitten 74a, 74b überlappen.
Die Abschnitte 74a, 74b bilden gemeinsam den Teilbereich 74. Zwischen den Teilbereichen
74a, 74b ist eine Freifläche 88 ausgebildet (vgl. Fig. 14).
[0074] In Figur 15 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Materialaussparungen
50 der Pads 32, 34 unterschiedlicher Stapel 36, 40 jeweils einer Umgebung des Verpackungsbehältnisses
10 zugewandt sind. Die Materialaussparung 50 eines ersten Pads 32 weist in einer Richtung
92 in die Umgebung des Verpackungsbehältnisses 10; die Materialaussparung 50 eines
zweiten Pads 34 weist in einer Richtung 94 in die Umgebung des Verpackungsbehältnisses
10; die Richtungen 92 und 94 sind einander entgegengesetzt.
1. Anordnung einer Mehrzahl von feuchten Pads (32, 34) in einem Verpackungsbehältnis
(10) zur Abgabe an den Endverbraucher, wobei die Pads (32, 34) in zwei Stapeln (36,
40) angeordnet sind, derart, dass sich die Pads (32, 34) der Stapel (36, 40) in einem
Teilbereich (74) derart überlappen, dass zwischen zwei Pads (32) eines ersten Stapels
(36) ein Pad (24) eines zweiten Stapels (40) in den Teilbereich (74) hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Pads (32) des ersten Stapels (36) und die Pads (34) des zweiten Stapels (40)
zur Bildung einer Griffhilfe jeweils eine randseitige Materialaussparung (50) aufweisen,
und dass die Pads (32) des ersten Stapels (36) und die Pads (34) des zweiten Stapels
(40) jeweils derart ausgerichtet sind, dass die Materialaussparungen (50) der Pads
(32) des ersten Stapels (36) und die Materialaussparungen (50) der Pads (34) des zweiten
Stapels (40) den Teilbereich (74) zumindest abschnittsweise mitbegrenzen.
2. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass jedes Pad (32, 34) genau eine als Griffhilfe dienende randseitige Materialaussparung
(50) aufweist.
3. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine von zwei einander überlappenden Pads (32, 34) unterschiedlicher Stapel (36,
40) gemeinsam begrenzte Gesamtfläche (70) geschlossen ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine von zwei einander überlappenden Pads (32, 34) unterschiedlicher Stapel (36,
40) gemeinsam begrenzte Gesamtfläche (70) eine Freifläche (88) aufweist, welche von
zumindest einem Teil von Begrenzungen (52) der randseitigen Materialaussparungen (50)
der beiden Pads (32, 34) begrenzt ist.
5. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsbehältnis (10) eine Grundfläche (44) zum Aufstellen der Stapel (36,
40) aufweist, dass die Pads (32, 34) eine von einer Berandung eines Pads umschlossene
Padfläche (68) aufweisen und dass das Verhältnis von Grundfläche (44) zu Padfläche
(68) zwischen 1,30 und 2,00 beträgt, vorzugsweise zwischen 1,50 und 1,80.
6. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander überlappende Pads (32, 34) unterschiedlicher Stapel (36, 40) gemeinsam
eine Stapelfläche (72) einnehmen, dass die beiden Pads (32, 34) jeweils eine von einer
Berandung des Pads umschlossene Padfläche (68) aufweisen und dass das Verhältnis von
Stapelfläche (72) zu Padfläche (68) zwischen 1,10 und 1,80 beträgt, vorzugsweise zwischen
1,20 und 1,70.
7. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Teilbereich (74), in welchem sich die Pads (32, 34) der Stapel (36, 40) überlappen,
eine Überlappungsfläche (76) aufweist, dass die Pads (32, 34) jeweils eine von einer
Berandung (46) des Pads (32, 34) umschlossene Padfläche (68) aufweisen, und dass das
Verhältnis von Überlappungsfläche (76) zu Padfläche (68) zwischen 0,25 und 0,90 beträgt,
vorzugsweise zwischen 0,28 und 0,83, insbesondere zwischen 0,40 und 0,67.
8. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Teilbereich (74), in welchem sich die Pads (32, 34) der Stapel (36, 40) überlappen,
eine Überlappungsfläche (76) aufweist, dass das Verpackungsbehältnis (10) eine Grundfläche
(44) zum Aufstellen der Stapel (36, 40) aufweist, und dass das Verhältnis von Überlappungsfläche
(76) zu Grundfläche (44) zwischen 0,12 und 0,83 beträgt, vorzugsweise zwischen 0,16
und 0,50.
9. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsbehältnis (10) eine Wandung, insbesondere eine deckelseitige Wandung
(16) aufweist, in welcher eine eine Entnahmeöffnungsfläche (22) aufweisende, vorzugsweise
lösbar verschließbare Entnahmeöffnung (20) zur Entnahme jeweils eines Pads (32, 34)
vorgesehen ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsbehältnis (10) eine Grundfläche (44) zum Aufstellen der Stapel (36,
40) aufweist, und dass das Verhältnis von Entnahmeöffnungsfläche (22) zu Grundfläche
(44) zwischen 0,06 und 0,20 beträgt, vorzugsweise zwischen 0,10 und 0,18, insbesondere
zwischen 0,10 und 0,16.
11. Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeöffnung (20) derart positioniert und dimensioniert ist, dass durch die
Entnahmeöffnung (20) hindurch lediglich zugänglich sind: ein Teilabschnitt des Teilbereichs
(74), in welchem sich die Pads (32, 34) der Stapel (36, 40) überlappen; eine Materialaussparung
(50) eines Pads (32) des ersten Stapels (36) oder ein Teil davon; nach Entnahme eines
solchen Pads (32) des ersten Stapels (36) eine Materialaussparung (50) eines Pads
(34) des zweiten Stapels (40) oder ein Teil davon.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilabschnitt eine Teilabschnittsfläche (86) aufweist, und dass das Verhältnis
von Teilabschnittsfläche (86) und Entnahmeöffnungsfläche (22) zwischen 0,12 und 0,90
beträgt, vorzugsweise zwischen 0,20 und 0,90, insbesondere zwischen 0,33 und 0,90.
13. Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine von zwei einander überlappenden Pads (32, 34) unterschiedlicher Stapel (36,
40) gemeinsam begrenzte Gesamtfläche (70) eine Freifläche (88) aufweist, welche von
zumindest einem Teil der Begrenzungen (52) der randseitigen Materialaussparungen (50)
der beiden Pads (32, 34) begrenzt ist, und dass die Entnahmeöffnung (20) derart positioniert
und dimensioniert ist, dass durch die Entnahmeöffnung (20) hindurch lediglich zugänglich
sind: die Freifläche (88) oder ein Teil der Freifläche (88); eine Materialaussparung
(50) eines Pads (32) des ersten Stapels (36) oder ein Teil davon; nach Entnahme eines
solchen Pads (32) des ersten Stapels (36) eine Materialaussparung eines Pads (34)
des zweiten Stapels (40) oder ein Teil davon.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Entnahmeöffnung (20) zugängliche Freifläche (88) oder der durch die
Entnahmeöffnung (20) zugängliche Teil der Freifläche (88) eine Zugangsfreifläche (90)
aufweist, und dass das Verhältnis von Zugangsfreifläche (90) und Entnahmeöffnungsfläche
(22) zwischen 0,16 und 0,64 beträgt.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein senkrecht zur Entnahmerichtung (78) gemessener Abstand (82) einer Begrenzung
(84) der Entnahmeöffnung (20) und der am nächsten positionierten Begrenzung (52) der
randseitigen Materialaussparung (50) eines Pads (32) zwischen 5 mm und 16 mm beträgt,
vorzugsweise zwischen 5 mm und 12 mm, insbesondere zwischen 5 mm und 8 mm.