[0001] Die Erfindung betrifft ein Paneel zum Herstellen eines Sektionaltorblatts mit einer
eine äußere Begrenzungsfläche des Sektionaltorblatts bildenden und zumindest teilweise
aus einem metallischen Werkstoff bestehenden äußeren Schale und einer eine etwa parallel
zu der äußeren Begrenzungsfläche verlaufende innere Begrenzungsfläche des Sektionaltorblatts
bildenden und zumindest teilweise aus einem metallischen Werkstoff bestehenden inneren
Schale, wobei die äußere Schale einen oberen und/oder einen unteren sich in Richtung
auf die innere Schale und in Längsrichtung des Paneels erstreckenden Übergangsbereich
aufweist und die innere Schale einen oberen und/oder einen unteren sich jeweils in
Richtung auf die äußere Schale und in Längsrichtung des Paneels erstreckenden Übergangsbereich
aufweist und die einander zugewandten Ränder der Übergangsbereiche voneinander beabstandet
sind, ein Sektionaltorblatt mit einem solchen Paneel, ein Sektionaltor mit einem entsprechenden
Sektionaltorblatt und ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Paneels.
[0002] Sektionaltore weisen ein längs einer vorgegebenen Bahn zwischen einer Schließstellung
und einer Öffnungsstellung bewegbares Torblatt auf, das aus einer Mehrzahl von längs
der vorgegebenen Bahn hintereinander angeordneten und über senkrecht zu der vorgegebenen
Bahn verlaufende Gelenkachsen aufweisende Gelenke miteinander verbundenen Bauelementen
bzw. Sektionaltorpaneelen besteht. Im folgenden wird die Gelenkachsrichtung als Längsrichtung
der Paneele bezeichnet.
[0003] Während der Torblattbewegung längs der im allgemeinen durch eine Führungsschienenanordnung
vorgegebenen und mindestens einen bogenförmigen Abschnitt aufweisenden Bahn erfolgt
eine Schwenkbewegung zwischen einander benachbarten Sektionaltorpaneelen. Zur Vermeidung
der Bildung eines den Eingriff von Fingern ermöglichenden Spaltes zwischen den Rändern
der benachbarten Paneele im Verlauf dieser Schwenkbewegung werden die Paneele üblicherweise
mit besonderen Randprofilen versehen. Derartige Randprofile sind bspw. in der
EP-A-0 304 642 und der
EP-A-0 370 376 angegeben. Im folgenden werden entsprechende Randprofile als Fingerschutzprofile
bezeichnet. Der Offenbarungsgehalt der genannten Schriften wird hiermit hinsichtlich
der Form der Randprofile bzw. Fingerschutzprofile einzelner Sektionaltorpaneele eines
Torblatts für ein Sektionaltor hiermit durch ausdrückliche Inbezugnahme in diese Beschreibung
aufgenommen.
[0004] Wie in den genannten Schriften erläutert, weisen die Außenflächen der einzelnen Paneele
üblicherweise eine Profilierung oder Prägung auf, mit der der optische Gesamteindruck
des Tors bestimmt und die Stabilität des Torblatts verbessert wird.
[0005] Sektionaltore werden üblicherweise zum Verschließen von Öffnungen in Außenwänden
von Gebäuden eingesetzt. Dabei kommt es in vielen Fällen darauf an, im geschlossenen
Zustand des Tors eine zufriedenstellende thermische Isolation zu gewährleisten. Dazu
weisen die zur Herstellung von Sektionaltoren eingesetzten Bauelemente bzw. Sektionaltorpaneele
üblicherweise einen Isolierkörper auf, der an einer inneren Begrenzungsfläche der
die äußere Begrenzungsfläche des Bauelements bildenden Metallschale anliegt. Dieser
Isolierkörper wird üblicherweise durch ein einstückig mit der Schale ausgeführtes
Randprofil in seiner Lage bezüglich der Schale fixiert. Zusätzlich kann der Isolierkörper
auch noch an seiner der Schale abgewandten Begrenzungsfläche von einer Abdeckeinrichtung
abgedeckt werden, um so eine Beschädigung des Isolierkörpers zu vermeiden. Entsprechende
Sektionaltorpaneele sind bspw. in der
EP-A-0 304 642 angegeben. Bei diesen bekannten Sektionaltorpaneelen sind sich jeweils in Richtung
auf die gegenüberliegende Schale erstreckende Übergangsbereiche am oberen und unteren
Rand der einzelnen Schalen vorgesehen. Sie sind einstückig mit den Schalen ausgeführt,
wobei jeder Übergangsbereich zusätzlich auch noch eine sich etwa parallel zur äußeren
Begrenzungsfläche der Schale erstreckende Randfahne aufweist, die in den Isolierkörper
eingeschäumt ist.
[0006] Zur Herstellung der äußeren und inneren Schale dieser bekannten Paneele durchläuft
jeweils ein von einer Vorratsrolle abgezogenes Stahlband zur Ausbildung der gewünschten
Randprofile bzw. Übergangsbereiche eine Formgebungseinrichtung, wie etwa einen Rollformer,
mit einer Anzahl von längs einer vorgegebenen Förderstrecke hintereinander angeordneten
und um etwa senkrecht zu der Förderstrecke verlaufende Drehachsen drehbaren Formgebungsrollen.
In die so mit entsprechenden Übergangsbereichen ausgestattete und auf der äußeren
Begrenzungsfläche aufliegende äußere Schale wird eine den Isolierkörper in Form eines
lsolierschaums, insbes. Polyurethanschaums, bildende Flüssigkeit eingefüllt. Die äußere
Schale wird dann mit der inneren Schale abgedeckt, während der Schaum gebildet wird.
Dabei kann die den Isolierschaum bildende Flüssigkeit durch stationäre Auftragdüsen
auf das Zwischenprodukt in Form der äußeren Schale aufgespritzt werden, wobei die
pro Zeit aufgespritzte Flüssigkeitsmenge in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeit
der Schalen gesteuert wird.
[0007] In diesem Zusammenhang hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn mit der inneren
Schale eine der äußeren Begrenzungsfläche der Schale abgewandte Begrenzungsfläche
des Isolierkörpers abgedeckt wird, weil mit einer derartigen inneren Schale ein unkontrolliertes
Aufschäumen der den Isolierschaum bildenden Flüssigkeit verhindert werden kann. Dazu
wird zweckmäßigerweise eine flächige innere Schale der eingangs beschriebenen Art
eingesetzt, die sich im wesentlichen etwa parallel zu der Außenfläche des Zwischenprodukts
erstreckt und unmittelbar nach dem Auftragen der den Isolierschaum bildenden Flüssigkeit
angebracht wird. Zur Vermeidung einer unerwünschten Verformung der inneren und äußeren
Schale hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn innere und äußere Schale nach Anbringung
der Abdeckanordnung längs einer vorgegebenen Aushärtestrecke zwischen zwei Führungselementen
gefördert werden, von denen eines an der äußeren Begrenzungsfläche der äußeren Schale
und das andere an der inneren Begrenzungsfläche der inneren Schale anliegt.
[0008] Im Verlauf des Schäumungsvorgangs werden die an den Übergangsbereichen der Schalen
gebildeten Randfahnen von dem Isolierschaum umschäumt. Auf diese Weise werden die
Schalen mit.Hilfe des Isolierschaums zusammengehalten. Wenn dabei sichergestellt wird,
daß die Übergangsbereiche der Schalen kontaktfrei so angeordnet sind, daß ein vorgegebener
Abstand dazwischen und insbes. zwischen den Randfahnen eingehalten wird, kann die
Bildung metallischer Wärmebrücken zwischen den Schalen vermieden werden. Allerdings
hat es sich gezeigt, daß die Fertigung der gerade beschriebenen Bauelemente unter
Einhaltung eines vorgegebenen Abstands zwischen den Übergangsbereichen und gleichzeitiger
Sicherstellung der für die üblicherweise angestrebte Fingerschutzwirkung einzuhaltenden
Toleranzgrenzen mit einem hohen Aufwand verbunden ist.
[0009] Aus diesem Grund ist man dazu übergegangen, unter Verzicht auf die thermische Trennung
zwischen den Schalen die Randprofile der Sektionaltorpaneele vollständig einstückig
mit der äußeren Schale auszuführen, derart, daß die an den äußeren Schalen gebildeten
Übergangsbereiche den entsprechenden Isolierkörperrand vollständig übergreifen. Bei
der Fertigung entsprechender Sektionaltorpaneele wird die schaumbildende Flüssigkeit
in die zuvor mit den Übergangsbereichen versehene äußere Schale eingefüllt, eine Abdeckanordnung
auf die der äußeren Begrenzungsfläche der äußeren Schale abgewandten Ränder der Fingerschutzprofile
bzw. Übergangsbereiche aufgeklipst und die so hergestellte Anordnung so lange zwischen
zwei Druckbändern gehalten, bis die Schaumbildung abgeschlossen ist. Anschließend
werden die Bauelemente von dem durch die profilierten Stahlbänder gebildeten fortlaufenden
Band auf vorgegebene Längen geschnitten. Entsprechende Sektionaltorpaneele sind bspw.
in der
EP-A-0 370 376 beschrieben.
[0010] Wenngleich diese Sektionaltorpaneele mit hoher Fertigungsgenauigkeit und vergleichsweise
geringem Fertigungsaufwand hergestellt werden können, hat es sich hier als problematisch
erwiesen, daß eine gewünschte Isolationswirkung nur schwer erreichbar ist.
[0011] Angesichts dieser Probleme wird in der
DE 10 2007 004 081 A1 ein Verfahren zum Herstellen von Sektionaltorpaneelen angegeben, bei dem die Übergangsbereiche
der äußeren Schale nach Fertigstellung eines bspw. gemäß
EP-A-0 370 376 gebildeten Paneels, d. h. nach Bildung eines Isolierschaums darin und Abdeckung des
Isolierschaums mit einer geeigneten Abdeckeinrichtung, einer die Querschnittsfläche
in mindestens einer parallel zur Außenfläche verlaufenden Schnittebene verringernden
Schwächungsbearbeitung unterzogen werden, um so die Isolationseigenschaften entsprechender
Bauelemente zu verbessern. Mit diesem bekannten Verfahren kann ein einen Rand des
Isolierkörpers vollständig übergreifender Übergangsbereich hergestellt und das Bauelement
unter Verwendung dieses Randprofils vorbereitet werden, wobei die Materialschwächung
erst nach Anbringung des Isolierkörpers an dem Übergangsbereich bzw. der Schale erfolgt.
Beim Einsatz entsprechender Paneele hat es sich jedoch gezeigt, daß die Schwächung
der Übergangsbereiche zu einer mangelhaften Stabilität des Gesamtprodukts führt.
[0012] Angesichts dieser Probleme im Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Paneel der eingangs genannten Art bereitzustellen, das unter Gewährleistung ausreichender
Isolationseigenschaften und einer guten Gesamtstabilität ohne übermäßigen Aufwand
hergestellt werden kann, und ein entsprechendes Herstellungsverfahren anzugeben.
[0013] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Weiterbildung der bekannten Paneele
gelöst, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Rand mindestens eines
Übergangsbereichs der äußeren Schale über eine ggf. selbstklebende und sich etwa über
die gesamte Länge des Paneels erstreckende Materialbahn aus thermisch isolierendem
Material mit einem diesem zugewandten Rand eines Übergangsbereichs der inneren Schale
verbunden ist.
[0014] Diese Erfindung geht auf die Erkenntnis zurück, daß die im Stand der Technik gemäß
EP-A-0 304 642 beobachteten Probleme hinsichtlich der Einhaltung der zum Erhalt der angestrebten
Fingerschutzwirkung benötigten Toleranzgrenzen in erster Linie darauf zurückzuführen
sind, daß die Expansion des Polyurethanschaums auch nach Verlassen der Produktionsstrecke
noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Die (geringfügige) Expansion des Schaums
während des Transports und der Lagerung entsprechender Produkte führt dazu, daß die
Randfahnen und damit die gesamten Übergangsbereiche der einzelnen Schalen der Paneele
eine Verformung erfahren, welche die Fingerschutzwirkung beeinflußt und teilweise
auch die Montage entsprechender Sektionaltore behindert.
[0015] Erstaunlicherweise kann diese unerwünschte Verformung erfindungsgemäß durch Bereitstellung
eines einfachen Materialbandes aus thermisch isolierendem Material, wie etwa eines
Kunststoffbandes, insbes. selbstklebenden Kunststoffbandes bzw. Klebebandes, verhindert
werden, mit dem die einander zugewandten Ränder der Übergangsbereiche miteinander
verbunden werden. Ein entsprechendes Materialband kann ohne größeren Aufwand von einem
Wickel des Bandes abgezogen und auf die Ränder der Übergangsbereiche, bspw. mit Hilfe
geeigneter Konturrollen, aufgedrückt werden, um so bspw. unter Verwendung eines
"pressure-sensitive adhesive" auf der Materialbahn eine stoffschlüssige Verbindung zwischen der Materialbahn und
den einander zugewandten Rändern der Übergangsbereiche herzustellen, welche zur Vermeidung
der unerwünschten Verformung ausreicht.
[0016] Wie in der
EP-A-0 370 376 im einzelnen beschrieben, hat es sich als günstig erwiesen, wenn sich die einzelnen
Paneele eines Sektionaltors im Schließzustand des Torblatts aufeinander abstützen.
In diesem Zusammenhang hat es sich im Rahmen der Erfindung als zweckmäßig erwiesen,
wenn der obere und/oder der untere Übergangsbereich der inneren Schale eine sich parallel
zur Längsrichtung des Paneels und senkrecht zu einer inneren Begrenzungsfläche erstreckende
Abstützzone aufweist. Wenn zwei gleichartige Paneele übereinander angeordnet werden,
kann sich das obere Paneel über die Abstützzone seines unteren Übergangsbereichs auf
der Abstützzone des oberen Übergangsbereichs des unteren Paneels abstützen. Die Übergangsbereiche
sind einstückig mit der inneren Schale ausgeführt. Das hat sich aus statischen Gründen
besonders dann als zweckmäßig erwiesen, wenn die äußeren Schalen Übergangsbereiche
aufweisen, die bogenförmig oder polygonal gewölbt sind, um so die gewünschte Fingerschutzwirkung
herbeizuführen.
[0017] Als besonders günstig hat sich erwiesen, wenn die Abstützzone der inneren Schale
mit einer geneigten, die gewünschte polygonale Kontur der Fingerschutzprofile nachbildenden
Materialbahn mit den Rändern der Übergangsbereiche der äußeren Schale verbunden sind.
Dazu hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn eine Flächennormale auf die isolierende
Materialbahn einen Neigungswinkel von weniger als 90°, vorzugsweise 60° oder weniger,
insbes. 50° oder weniger, mit einer Flächennormalen auf die nächstliegende Abstützzone
der inneren Schale einschließt, wobei die gewünschte polygonale Struktur dann ohne
übermäßigen Produktionsaufwand erreicht werden kann, wenn der Neigungswinkel 20° oder
mehr, vorzugsweise 30° oder mehr, insbes. 40° oder mehr, aufweist.
[0018] Zur Stabilisierung der Schalen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn mindestens
ein Rand mindestens eines Übergangsbereichs auf sich selbst zurückgefaltet ist. Dadurch
kann nicht nur eine Stabilisierung der Schalen selbst, sondern auch ein Ausgleich
der Fertigungstoleranzen der zur Herstellung der Schalen benutzten Metallbänder erreicht
werden.
[0019] Zur Weiterführung der den gewünschten Fingerschutz gewährleistenden polygonalen Randkontur
hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn der Rand des oberen und/oder unteren Übergangsbereichs
der äußeren Schale in Richtung auf die äußere Begrenzungsfläche in einen im wesentlichen
ebenen Verbindungsbereich übergeht, wobei die Flächennormale auf die Materialbahn
einen Winkel von weniger als 90°, vorzugsweise 60° oder weniger, insbes. 50° oder
weniger, aber 20° oder mehr, insbes. 30° oder mehr, mit der Flächennormalen auf den
Verbindungsbereich einschließt.
[0020] Zur weiteren Verbesserung der Isolationswirkung und zur Vermeidung des Eintritts
von Feuchtigkeit von der äußeren Begrenzungsfläche in Richtung auf die innere Begrenzungsfläche
hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß in dem Verbindungsbereich eine sich in Längsrichtung
des Paneels erstreckende Nut mit einem darin aufgenommenen Dichtungsstreifen gebildet
ist. Zusätzlich oder alternativ kann zwischen der Abstützzone am oberen Übergangsbereich
der inneren Schale und der Materialbahn eine sich in Längsrichtung des Paneels erstreckende
und zum Aufnehmen eines Dichtungsstreifens ausgelegte Nut gebildet sein.
[0021] Vorstehend wurde bereits im einzelnen ausgeführt, daß im Bereich des Übergangs zwischen
einzelnen Paneelen eines Sektionaltorblatts regelmäßig eine Fingerschutzwirkung angestrebt
wird. Dazu hat es sich zur Nachbildung der in der
EP-A-0 370 376 beschriebenen Fingerschutzprofile als zweckmäßig erwiesen, wenn der obere Übergangsbereich
der äußeren Schale zusammen mit dem oberen Übergangsbereich der inneren Schale und
der diese Übergangsbereiche verbindenden Materialbahn einen sich in Längsrichtung
des Paneels erstreckenden Vorsprung bildet, der etwa komplementär zu einer Ausnehmung
ausgeführt ist, die vom unteren Übergangsbereich der äußeren Schale zusammen mit dem
unteren Übergangsbereich der inneren Schale und der diese Übergangsbereiche verbindenden
Materialbahn bestimmt wird, wobei durch den in der Ausnehmung aufgenommenen Vorsprung
ein Fingerschutz für zwei aufeinanderfolgende und bezüglich einer parallel zur Längsrichtung
der Paneele verlaufenden Schwenkachse verschwenkbar miteinander verbundene Paneele
geschaffen ist.
[0022] Wie sich aus der vorstehenden Erläuterung herkömmlicher Paneele ergibt, kann die
gewünschte Isolationswirkung besonders zuverlässig sichergestellt werden, wenn der
zwischen den Schalen gebildete Hohlraum zumindest teilweise mit einem isolierenden
Material, wie etwa einem Schaum, insbes. PU-Schaum, gefüllt ist.
[0023] Wie der vorstehenden Erläuterung weiter zu entnehmen ist, weist ein erfindungsgemäßes
Sektionaltorblatt eine Anzahl von in Torblattbewegungsrichtung hintereinander angeordneten
Paneelen auf, die bezüglich senkrecht zur Torblattbewegungsrichtung und in Längsrichtung
der Paneele verlaufenden Gelenkachsen gelenkig miteinander verbunden sind, wobei mindestens
eines dieser Paneele erfindungsgemäß ausgeführt ist. Ein erfindungsgemäßes Sektionaltor
weist ein entsprechendes Sektionaltorblatt und Führungsschienen zur Führung der Torblattbewegung
zwischen einer Öffnungsstellung, in der das Torblatt vorzugsweise über Kopf in einer
Horizontalebene angeordnet ist, und einer Schließstellung, in der das Torblatt vorzugsweise
etwa in einer Vertikalebene angeordnet ist, auf. Die Führungsschienen weisen zweckmäßigerweise
einen geradlinig, etwa in Schwererichtung verlaufenden Führungsschienenabschnitt,
einen geradlinig, etwa in horizontaler Richtung verlaufenden Führungsschienenabschnitt
und einen die beiden geradlinigen Abschnitte miteinander verbindenden bogenförmigen
Führungsschienenabschnitt auf.
[0024] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Paneels
wird eine auf ihrer Begrenzungsfläche aufliegende und zumindest teilweise aus einem
metallischen Werkstoff bestehende Schale, insbes. die äußere Schale, mit einem einen
isolierenden Schaum bildenden, vorzugsweise flüssigen Material beschickt und die andere
Schale, insbes. die innere Schale, so in einem vorgegebenen Abstand oberhalb der auf
ihrer Begrenzungsfläche aufliegenden Schale positioniert, daß die Ränder der Übergangsbereiche
der Schale einander zugewandt sind, wobei das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet ist, daß die gegenüberliegenden Ränder der Übergangsbereiche
der Schalen vor Abschluß der Schaumbildung des den Isolierschaum bildenden Materials
mit einer Materialbahn aus isolierendem Material miteinander verbunden werden, wobei
die Verbindung besonders einfach bewirkt werden kann, wenn die Materialbahn als selbstklebendes
Klebeband ausgeführt ist, bspw. mit einem
"pressure-sensitive adhesive" beschichtet ist.
[0025] Im Rahmen eines kontinuierlichen Herstellungsverfahrens können die zumindest teilweise
aus einem metallischen Werkstoff bestehenden Schalen während des Beschickens mit dem
schaumbildenden Material, des Positionierens und/oder des Verbindens mit der Materialbahn
in Längsrichtung gefördert und ggf. zur Herstellung von Paneelen nach der Schaumbildung
auf eine vorgegebene Länge geschnitten werden.
[0026] Zur Einhaltung der gewünschten Fertigungsgenauigkeit können die Übergangsbereiche
der in einem vorgegebenen Abstand positionierten Schalen während der Schaumbildung
zumindest teilweise in einer Positionierungseinrichtung aufgenommen sein, deren Form
an die Form der Übergangsbereiche angepaßt ist, insbes. den bekannten Fingerschutzprofilen
entsprechen kann.
[0027] Dabei kann die Positionierungseinrichtung in Form mindestens einer endlos umlaufenden
Positionierungskette ausgeführt sein, die zusammen mit den Schalen gefördert wird,
wobei die einzelnen Kettenglieder der Positionierungskette auf ihren den Übergangsbereichen
bzw. dem Paneel zugewandten Rändern seitlich entsprechend den Übergangsbereichen bzw.
Fingerschutzprofilen profiliert sind.
[0028] Das Durchbiegen der Schalen während des Fertigungsvorgangs kann wirkungsvoll verhindert
werden, wenn die in einem vorgegebenen Abstand bezüglich der auf der Begrenzungsfläche
aufliegenden Schale zu positionierende Schale mit an ihrer Begrenzungsfläche angreifenden,
vorzugsweise mit magnetischen und/oder pneumatischen Haltemitteln in ihrer Position
gehalten wird.
[0029] Eine kontrollierte Schaumbildung kann mit einer kompakten Fertigungsanlage erreicht
werden, wenn die zu positionierende Schale längs einer vorgegebenen Bahn auf die auf
ihrer Begrenzungsfläche aufliegende Metallschale abgesenkt und das schaumbildende
Material mit einer im Absenkbereich zwischen den Schalen angeordneten Beschickungseinrichtung
eingebracht wird.
[0030] Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich
aller erfindungswesentlichen und in der Beschreibung nicht weiter herausgestellten
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung eines Sektionaltorblatts im Übergangsbereich zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Paneelen längs einer senkrecht zu den Gelenkachsen der die Paneele
miteinander verbindenden Gelenke geführten Schnittebene gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung,
- Fig. 3
- eine der Fig. 1 entsprechende Schnittdarstellung einer dritten Ausführungsform der
Erfindung,
- Fig. 4
- eine der Fig. 1 entsprechende Schnittdarstellung einer vierten Ausführungsform der
Erfindung,
- Fig. 5
- obere Übergangsbereiche einer fünften Ausführungsform der Erfindung und
- Fig. 6
- obere Übergangsbereiche einer sechsten Ausführungsform der Erfindung.
[0031] Die Paneele der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung umfassen eine
eine äußere Begrenzungsfläche 110 des Sektionaltorblatts bildende äußere Schale 100,
eine eine innere Begrenzungsfläche 210 des Sektionaltorblatts bildende innere Schale
200 und Materialbahnen 300 aus einem isolierenden Werkstoff, mit denen einander zugewandte
Ränder von Übergangsbereichen 150, 190, 250, 290 der Schalen 100, 200 miteinander
verbunden sind.
[0032] Die äußere Schale 100 weist an ihrem oberen Rand einen sich in Richtung auf die innere
Schale 200 erstreckenden Übergangsbereich auf, der insgesamt mit 150 bezeichnet ist.
Dieser Übergangsbereich 150 umfaßt im Anschluß an die äußere Begrenzungsfläche 110
einen sich in Richtung auf die innere Schale 200 erstreckenden Stufenbereich 120,
einen etwa parallel zur äußeren Begrenzungsfläche 110 verlaufenden Bodenbereich 130
und einen Verbindungsbereich 140, wobei eine Flächennormale auf den Bodenbereich 130
einen Winkel von weniger als 30° mit einer Flächennormalen auf den Verbindungsbereich
140 einschließt. In dem Verbindungsbereich 140 ist eine Nut 142 geformt, in der ein
Dichtungsstreifen 145 aufgenommen ist.
[0033] Die innere Begrenzungsfläche 210 der inneren Schale 200 geht über eine Einbuchtung
212 in eine Abstützzone 230 über, welche etwa parallel zur Längsrichtung der Paneele
und senkrecht zur inneren Begrenzungsfläche 210 verläuft. Die Abstützzone 230 fällt
in Richtung auf den ihr zugewandten Rand des Verbindungsbereichs 140 der äußeren Schale
100 nach unten ab und ist bei 232 auf sich selbst zurückgefaltet. Ebenso ist der dem
Rand 232 zugewandte Rand des Verbindungsbereichs 140 bei 144 auf sich selbst zurückgefaltet,
um so eine Stabilisierung der Übergangsbereiche 150, 250, 190, 290 zu erhalten.
[0034] Die Randbereiche 144 und 232 sind über eine Materialbahn 300 aus thermisch isolierendem
Material miteinander verbunden. Die Materialbahn 300 ist in der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform der Erfindung als selbstklebende Kunststoffmaterialbahn bzw. Kunststofffolie
oder Kunststoffband ausgeführt. Eine Flächennormale auf die die Ränder 232 und 144
miteinander verbindende Materialbahn 300 schließt mit einer Flächennormalen auf die
Abstützzone 230 einen Winkel von weniger als 45° ein. Ebenso schließt die Flächennormale
auf die Materialbahn 300 mit einer Flächennormalen auf den Verbindungsbereich 140
des oberen Übergangsbereichs 150 der äußeren Schale 100 einen Winkel von weniger als
45° ein.
[0035] Der Übergangsbereich 190 am unteren Rand der äußeren Schale 100 umfaßt im wesentlichen
eine nach unten weisende Nase 160, die in Richtung auf die innere Schale 200 in einen
Dichtungsbereich 170 übergeht, dessen der inneren Schale 200 zugewandter Rand 172
zum Zweck der Stabilisierung auf sich selbst zurückgefaltet ist. Zwischen dem Stufenbereich
120, dem Bodenbereich 130 und dem Nasenbereich 160 wird eine sickenartige Struktur
nachgebildet, wobei die Höhe der Sicke mehr als 10 mm, insbes. mehr als 15 mm, beträgt,
so daß eine Fingerklemmgefahr zwischen dem Nasenbereich 160 und dem Stufenbereich
120 ausgeschlossen ist.
[0036] Der am unteren Rand der inneren Schale 200 gebildete Übergangsbereich 290 umfaßt
im wesentlichen einen in die Einbuchtung 212 eingreifenden Vorsprung 340, der in eine
in der Torblattschließstellung parallel zur Abstützzone 230 verlaufende Abstützzone
270 übergeht, deren der äußeren Schale 100 zugewandter Rand 272 auf sich selbst zurückgefaltet
ist. Der der inneren Schale 200 zugewandte Rand 172 am Übergangsbereich 190 ist über
eine Materialbahn 300 aus einem isolierenden Material mit dem der äußeren Schale 100
zugewandten Rand 272 der Abstützzone 270 verbunden. Die durch die Übergangsbereiche
150, 190, 250, 290 sowie die Materialbahnen 300 aus einem isolierenden Material gebildeten
Randprofile der Paneele entsprechen hinsichtlich ihrer Kontur und Fingerschutzwirkung
den Randprofilen gemäß
EP-A-370 376, auf deren Offenbarungsgehalt Bezug genommen wird.
[0037] Zusätzlich ist festzustellen, daß die innere Schale 200 im Bereich ihrer inneren
Begrenzungsfläche 210 mehrfach auf sich selbst zurückgefaltete Befestigungsbereiche
280 mit dreifacher Materialstärke aufweist, welche zum Festlegen von Befestigungsschrauben
für die Paneele miteinander verbindenden Scharnieren gedacht sind.
[0038] Die in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsformen der Erfindung unterscheiden
sich im wesentlichen dadurch von der anhand der Fig. 1 erläuterten Ausführungsform,
daß die Abstützzone 220 auf ihrer der äußeren Schale 100 zugewandten Seite in eine
Nut 400 übergeht, in der wiederum ein Dichtungsstreifen 410 aufgenommen ist, wobei
die Form der Nuten und Dichtungsstreifen gemäß den Fig. 2 bis 4 variabel gestaltet
werden kann. Durch die zusätzliche Profilierung des oberen Übergangsbereichs 250 der
inneren Schale 200 wird eine Stabilisierung erreicht, welche einer Verformung des
Paneels unter der Last eines darauf ruhenden Paneels entgegenwirkt. Ähnliche Profilierungen
sind auch bei den in den Fig. 5 und 6 erkennbaren oberen Übergangsbereichen 250 der
inneren Schale 200 erkennbar.
[0039] Gemäß Fig. 7 kann am unteren Übergangsbereich 290 der inneren Schale 200 eine Befestigungsschiene
600 für eine Bodendichtung befestigt werden, welche ohne thermischen Kontakt zur äußeren
Schale 100 einbaubar ist, so daß auch über die Befestigungsschiene 600 der Bodendichtung
die isolierende Wirkung nicht beeinträchtigt wird.
[0040] Die Erfindung ist nicht auf die anhand der Zeichnung erläuterten Ausführungsbeispiele
beschränkt. Vielmehr ist auch an die Befestigung der Materialbahn aus isolierendem
Material an den Übergangsbereichen mit mechanischen Befestigungsmitteln gedacht. Ferner
können bogenförmige oder anders ausgeführte Wandprofile zum Einsatz kommen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 100
- äußere Schale
- 110
- äußere Begrenzungsfläche
- 120
- Stufenbereich
- 130
- Bodenbereich
- 140
- Verbindungsbereich
- 142, 400
- Nut
- 145, 410
- Dichtungsstreifen / Dichtung
- 150, 250, 190, 290
- Übergangsbereiche
- 160
- Nase / Nasenbereich
- 170
- Dichtungsbereich
- 172
- Rand (der inneren Schale 200 zugewandt)
- 200
- innere Schale
- 210
- innere Begrenzungsfläche
- 212
- Einbuchtung
- 230,270
- Abstützzonen
- 232, 144
- Ränder / Randbereiche
- 272
- Rand (der äußeren Schale 100 zugewandt)
- 280
- Befestigungsbereiche
- 300
- Materialbahn(en)
- 340
- Vorsprung
- 600
- Befestigungsschiene
1. Paneel zum Herstellen eines Sektionaltorblatts mit einer eine äußere Begrenzungsfläche
(110) des Sektionaltorblatts bildenden und zumindest teilweise aus einem metallischen
Werkstoff bestehenden äußeren Schale (100) und einer eine etwa parallel zu der äußeren
Begrenzungsfläche (110) verlaufende innere Begrenzungsfläche (210) des Sektionaltorblatts
bildenden und zumindest teilweise aus einem metallischen Werkstoff bestehenden inneren
Schale (200), wobei die äußere Schale (100) einen oberen (150) und/oder einen unteren
(190) sich in Richtung auf die innere Schale (200) und in Längsrichtung des Paneels
erstreckenden Übergangsbereich aufweist und die innere Schale (200) einen oberen (250)
und/oder einen unteren (290) sich jeweils in Richtung auf die äußere Schale (100)
und in Längsrichtung des Paneels erstreckenden Übergangsbereich aufweist und die einander
zugewandten Ränder (144, 232, 172, 272) der Übergangsbereiche voneinander beabstandet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rand (144, 172) mindestens eines Übergangsbereichs (150, 190) der äußeren Schale
(100) über eine ggf. selbstklebende und sich etwa über die gesamte Länge des Paneels
erstreckende Materialbahn (300) aus thermisch isolierendem Material mit einem diesem
zugewandten Rand (232, 272) eines Übergangsbereichs (250, 290) der inneren Schale
(200) verbunden ist.
2. Paneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere (290) und/oder der untere (250) Übergangsbereich der inneren Schale (200)
eine parallel zur Längsrichtung des Paneels und senkrecht zur inneren Begrenzungsfläche
(210) verlaufende Abstützzone (230, 270) aufweist.
3. Paneel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flächennormale auf die Materialbahn (300) einen Neigungswinkel von weniger als
90°, vorzugsweise 60° oder weniger, insbes. 50° oder weniger, mit einer Flächennormalen
auf die nächstliegende Abstützzone (220, 230, 270, 350) einschließt.
4. Paneel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel 20° oder mehr, vorzugsweise 30° oder mehr, insbes. 40° oder mehr,
aufweist.
5. Paneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Rand (144, 232, 172, 272) mindestens eines Übergangsbereichs (150,
190, 250, 290) auf sich selbst zurückgefaltet ist.
6. Paneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (144, 172) des oberen (190) und/oder unteren (150) Übergangsbereichs der
äußeren Schale (100) in Richtung auf die äußere Begrenzungsfläche (110) in einen im
wesentlichen ebenen Verbindungsbereich (140) übergeht, wobei die Flächennormale auf
die Materialbahn (300) einen Winkel von weniger als 90°, vorzugsweise 60° oder weniger,
insbes. 50° oder weniger, aber 20° oder mehr, insbes. 30° oder mehr, mit der Flächennormalen
auf den Verbindungsbereich (140) einschließt.
7. Paneel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verbindungsbereich (140) eine sich in Längsrichtung des Paneels erstreckende
Nut (142) mit einer darin aufgenommenen Dichtung (145) gebildet ist.
8. Paneel nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Abstützzone (270) am oberen Übergangsbereich (290) der inneren Schale
(200) und der Materialbahn (300) eine sich in Längsrichtung des Paneels erstreckende
und zum Aufnehmen eines Dichtungsstreifens (410) ausgelegte Nut (400) gebildet ist.
9. Paneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Übergangsbereich (150) der äußeren Schale (100) zusammen mit dem oberen
Übergangsbereich (250) der inneren Schale (200) und der diese Übergangsbereiche (150,
250) verbindenden Materialbahn (300) einen sich in Längsrichtung des Paneels erstreckenden
Vorsprung (340) bildet, der etwa komplementär zu einer Ausnehmung ausgeführt ist,
die vom unteren Übergangsbereich (190) der äußeren Schale (100) zusammen mit dem unteren
Übergangsbereich (290) der inneren Schale (200) und der diese Übergangsbereiche (190,
290) verbindenden Materialbahn (300) bestimmt wird.
10. Paneel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch den in der Ausnehmung aufgenommenen Vorsprung (340) ein Fingerschutz für zwei
aufeinanderfolgende und bezüglich einer parallel zur Längsrichtung der Paneele verlaufenden
Schwenkachse verschwenkbar miteinander verbundene Paneele geschaffen ist.
11. Paneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen den Schalen (100, 200) gebildeter Hohlraum zumindest teilweise mit einem
isolierenden Material, wie etwa einem Schaum, insbes. PU-Schaum, gefüllt ist.
12. Sektionaltorblatt mit einem Paneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
13. Sektionaltor mit einem Sektionaltorblatt nach Anspruch 12 und Führungsschienen zur
Führung der Torblattbewegung zwischen einer Öffnungsstellung, in der das Torblatt
vorzugsweise über Kopf in einer Horizontalebene angeordnet ist, und einer Schließstellung,
in der es vorzugsweise in einer Vertikalebene angeordnet ist.
14. Verfahren zum Herstellen eines Paneels nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem
eine auf ihrer Begrenzungsfläche (110, 210) aufliegende Schale (100, 200), insbes.
die äußere Schale (100), mit einem einen isolierenden Schaum bildenden, vorzugsweise
flüssigen Material beschickt und die andere Schale, insbes. die innere Schale (210)
so in einem vorgegebenen Abstand oberhalb der auf ihrer Begrenzungsfläche (110, 210)
aufliegenden Schale positioniert wird, daß die Ränder (144, 232, 172, 272) der Übergangsbereiche
(150, 190, 250, 290) der Schalen (100, 200) einander zugewandt sind und die gegenüberliegenden
Ränder (144, 232, 172, 272) der Schalen (100, 200) vor Abschluß der Schaumbildung
des isolierschaumbildenden Materials mit einer Materialbahn (300) aus isolierendem
Material miteinander verbunden werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (100, 200) während des Beschickens mit dem schaumbildenden Material,
des Positionierens und/oder des Verbindens mit Hilfe der Materialbahn (300) in Längsrichtung
gefördert und ggf. zur Herstellung von Paneelen nach der Schaumbildung auf eine vorgegebene
Länge geschnitten werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche (150, 190, 250, 290) der in einem vorgegebenen Abstand positionierten
Schalen (100, 200) während der Schaumbildung zumindest teilweise in einer Positionierungseinrichtung
aufgenommen sind.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungseinrichtung in Form mindestens einer endlos umlaufenden Positionierungskette
zusammen mit den Schalen (100, 200) gefördert wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem vorgegebenen Abstand bezüglich der auf der Begrenzungsfläche (210) aufliegenden
Schale (200) zu positionierende Schale (100) mit an ihrer Begrenzungsfläche (110)
angreifenden, vorzugsweise magnetischen und/oder pneumatischen Haltemitteln in ihrer
Position gehalten wird.
19. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zu positionierende Schale (100) längs einer vorgegebenen Bahn auf die auf ihrer
Begrenzungsfläche (110) aufliegende Schale (200) abgesenkt und das schaumbildende
Material mit einer im Absenkbereich zwischen den Schalen (100, 200) angeordneten Beschickungseinrichtung
eingebracht wird.