[0001] Die Erfindung betrifft einen LED-Leuchtreflektor, insbesondere für eine Leuchte mit
in einer Längserstreckungsrichtung hintereinander gereihten Leuchtdioden. Die Erfindung
betrifft weiterhin eine Leuchte mit einem Aufnahmeprofil für Leuchtmittel, insbesondere
für LED-Streifen, mit einer im Inneren des Aufnahmeprofils angeordneten Montagefläche,
auf der in einer Längserstreckungsrichtung gereihte Leuchtmittel, insbesondere LEDs,
zwischen einander gegenüberliegenden Wandbereichen und gegenüber einer durch die oberen
Kanten der Wandbereiche gebildeten Öffnung angeordnet sind, wobei das Innere des Aufnahmeprofils
von der Montagefläche in Richtung zur Öffnung erweiternd ausgebildet ist und die einander
gegenüberliegenden Wandbereiche am der Öffnung nahen Ende jeweils wenigstens einen
zum Inneren gerichteten, insbesondere sich über die gesamte Länge des Aufnahmeprofils
erstreckenden Vorsprung aufweisen.
[0002] LED-Leuchtenreflektoren sind allgemein im Stand der Technik bekannt und werden beispielsweise
eingesetzt, um bei LED-Leuchten, also solche Leuchten, bei denen die Leuchtmittel
aus LEDs gebildet sind, die Lichtabstrahlcharakteristik zu formen, insbesondere da
häufig der Öffnungswinkel des von LEDs ausgestrahlten Lichtkegels sehr groß ist und
somit strahlformende Reflektoren zum Einsatz kommen können, wenn kleinere Lichtkegel
beziehungsweise allgemein andere Abstrahlcharakteristiken gewünscht sind als diejenigen,
die originär mit einer Leuchtdiode gegeben sind.
[0003] Dabei sind im Stand der Technik auch solche Anordnungen von Leuchtdioden bekannt,
bei denen die einzelnen Leuchtdioden in einer Längserstreckungsrichtung auf einer
starren oder besonders häufig auch auf einer flexiblen Platine in einer Reihe hintereinander
angeordnet sind.
[0004] Solche LED-Streifen oder auch LED-Bänder werden häufig als vorkonfiguriertes Bauteil
in Leuchten eingesetzt, wobei zur Formung der Lichtabstrahlcharakteristik einer jeden
einzelnen Leuchtdiode gemäß bisheriger Technik jede einzelne Leuchtdiode ihren eigenen
Reflektorkörper erhält, wofür dieser um die Leuchtdiode herum anzuordnen ist, gegebenenfalls
mit der starren oder auch flexiblen Platine zu verbinden ist. Für eine solche Verbindung
können beispielsweise spezielle Reflektorfassungen vorgesehen sein, die mit der Platine,
die LED umgebend, verbunden werden, um einen solchen Reflektor zu fassen.
[0005] Ersichtlich sind Leuchten mit derartigen LED-Streifen beziehungsweise LED-Bändern
und den bislang bekannten einzelnen Reflektoranordnungen kostenintensiv und bedürfen
einer Vielzahl teils gleicher Handhabungsschritte bei der Herstellung, da mitunter
mehrere zehn beziehungsweise auch mehrere hundert Leuchtdioden eines einzelnen LED-Streifens
beziehungsweise LED-Bandes innerhalb einer Leuchte mit einem solchen LED-Streifen
beziehungsweise -band mit Reflektoren zu versehen ist.
[0006] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung einen LED-Leuchtenreflektor bereitzustellen,
der besonders in Verbindung mit Leuchten, bei denen in einer Längserstreckungsrichtung
nebeneinander gereihte Leuchtmittel, besonders LED-Bänder beziehungsweise LED-Streifen
zum Einsatz kommen, einfach handzuhaben ist und eine kostengünstige Herstellung ermöglicht.
[0007] Besonders bevorzugt ist es auch eine Aufgabe der Erfindung eine Leuchte der eingangs
genannten Art, die zum Beispiel aus dem Gebrauchsmuster
DE 20 2011 104 303 derselben Anmelderin bekannt ist, mittels eines LED-Leuchtenreflektors weiterzubilden,
der vorgenannte Aufgabe löst.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung mit einem LED-Leuchtenreflektor, der
in einer Längserstreckungsrichtung rinnenförmig ausgebildet ist, mit einem Ausnehmungen
aufweisenden Bodenbereich und zwei einander gegenüberliegenden, vom Bodenbereich aufstehenden,
divergierenden Seitenwänden, deren obere Kanten in einer Richtung senkrecht zur Längserstreckung
federnd aufeinander zu beweglich sind. Unter divergieren wird dabei verstanden, dass
sich der Abstand der Seitenwände zueinander von unten (Bodenbereich) nach oben vergrößert.
Richtungsangaben werden im Sinne der Erfindung in Bezug gesetzt zu einer nach oben
angenommenen Lichtabstrahlung.
[0009] Ein solcher LED-Leuchtenreflektor hat den Vorteil, dass er gemäß seiner Länge, die
in der genannten Längserstreckungsrichtung vorliegt, eine Vielzahl von Ausnehmungen
entsprechend einem gegebenen Repetiermaß aufweist, somit also gemäß der Erfindung
ein einziger LED-Leuchtenreflektor für eine Vielzahl von mehreren LEDs gleichzeitig
zum Einsatz kommen kann, was insbesondere dann Vorteile bietet, wenn in einer Leuchte,
wie eingangs genannt, mehrere Leuchtdioden zum Einsatz kommen, die in äquidistantem
Abstand zueinander ebenfalls in einer Längserstreckungsrichtung aufgereiht sind. Besonders
bevorzugt kann daher ein solcher LED-Leuchtenreflektor mit den genannten LED-Bändern,
bzw. LED-Streifen zum Einsatz kommen.
[0010] Daher entfällt gemäß der Erfindung die Notwendigkeit, jede einzelne Leuchtdiode einer
solchen Leuchte mit einem einzelnen separaten und eigenen Reflektor auszustatten,
sondern es besteht hier die Möglichkeit, in eine entsprechende Leuchte einen einzelnen
oder nur wenige erfindungsgemäße rinnenförmige LED-Leuchtreflektoren einzusetzen,
der gleichzeitig als Reflektor für mehrere , bevorzugt alle Leuchtdioden dieser Leuchte
dient.
[0011] So kann erfindungsgemäß mit dem beschriebenen LED-Leuchtenreflektor auch eine Leuchte
gebildet werden, mit den Merkmalen der eingangs genannten Art, die weiterhin in ihrem
Inneren des Aufnahmeprofils einen solchen rinnenförmigen LED-Leuchtenreflektor umfasst,
wobei es sodann erfindungsgemäß vorgesehen sein kann, dass dieser Leuchtenreflektor
in dem Aufnahmeprofil durch eine klemmende Wirkverbindung zwischen den Vorsprüngen
und den federnden oberen Kanten des LED-Leuchtenreflektors befestigt ist.
[0012] Eine solche Befestigung wird hier erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise dadurch
erzielt, dass sowohl das Innere des Aufnahmeprofils in Richtung zur Öffnung erweiternd
ausgebildet ist, so, wie dies auch bei dem Leuchtenreflektor durch die divergierenden
Seitenwände der Fall ist, was bewirkt, dass ein solcher erfindungsgemäßer Leuchtenreflektor
mit gegen die wirkende Federkraft aufeinander zu bewegten Seitenwänden nach Einsetzen
in eine Leuchte mit einem solchem vorbeschriebenen Aufnahmeprofil dazu tendiert, gemäß
der Federkraft die oberen Kanten der divergierenden Seitenwände wieder auseinander
zu drücken, das heißt, den Abstand zwischen den Kanten zu vergrößern, und hierdurch
eine Kraft auf das Innere des Aufnahmeprofils ausübt, das wie beschrieben, seinerseits
in Richtung der Öffnung erweiternd ausgebildet ist. Hierdurch ergibt sich eine effektive
Kraftkomponente in Richtung zur Öffnung, durch die ein erfindungsgemäßer Leuchtenreflektor
automatisch in Richtung zur Öffnung, das heißt, grundsätzlich aus dem Inneren des
Aufnahmeprofils herausgedrückt wird, bis dass die oberen Kanten der divergierenden
Seitenwänden eines solchen erfindungsgemäßen Reflektors an den benannten jeweiligen
Vorsprung am der Öffnung nahen Ende der gegenüberliegenden Wandbereich des Aufnahmeprofils
anschlagen und hierdurch in der Lage definiert und der Reflektor im Aufnahmeprofil
befestigt wird.
[0013] Ein erfindungsgemäßer LED-Leuchtenreflektor und eine erfindungsgemäße Leuchte der
vorgenannten Art in Verbindung mit einem solchen Leuchtenreflektor haben somit gemeinsam
den besonderen Vorteil, dass es keiner besonderen Befestigungsmaßnahmen bedarf, um
den LED-Leuchtenreflektor in der erfindungsgemäßen Leuchte zu befestigen.
[0014] Vielmehr muss ein erfindungsgemäßer Leuchtenreflektor lediglich von oben in das Innere
des Aufnahmeprofils eingedrückt werden, wofür zunächst die divergierenden Seitenwände,
insbesondere deren obere Kanten, beim Einsetzen die vorgenannten Vorsprünge kontaktieren,
durch die Vorsprünge die divergierenden Seitenwände aufeinander zu bewegt werden und
nach Passieren der Vorsprünge in Einsteckrichtung hinter den Vorsprüngen sich der
Abstand der divergierenden Seitenwände beziehungsweise deren oberen Kanten wiederum
vergrößert und somit die Vorsprünge in der Einsteckrichtung hintergreifen.
[0015] Als vorteilhaft wird es dabei auch angesehen, dass ein Reflektor dieser beschriebenen
Art in Verbindung mit einer Leuchte der vorbeschriebenen Art in Richtung der Längserstreckungsrichtung
grundsätzlich verschiebbar ist, so dass eine Ausrichtung der einzelnen Ausnehmungen
im Reflektor relativ zu den Leuchtdioden oder auch anderen elektronischen Komponenten
vergleichsweise einfach erfolgen kann, ohne dass es der Lösung anderer Befestigungsmittel
bedarf. Weiterhin ist es vorteilhaft, dass grundsätzlich alle Ausnehmungen innerhalb
eines erfindungsgemäßen LED-Leuchtenreflektors gleichzeitig optimal zueinander und
zu den entsprechenden Leuchtdioden oder auch anderen elektronischen Komponenten positioniert
sind. Vorteilhaft ist auch, dass ein solcher Reflektor in der Länge ohne weiteres
gekürzt werden kann.
[0016] In einer möglichen Ausführungsform eines LED-Leuchtenreflektors kann es vorgesehen
sein, dass die beiden eingangs genannten Seitenwände symmetrisch zueinander sind,
wobei diese Symmetrie insbesondere verstanden werden kann bezüglich einer Mittenebene,
die parallel zur Längserstreckungsrichtung und mittig zu den Ausnehmungen insbesondere
senkrecht zum Bodenbereich orientiert ist, wobei zu dieser Mittenebene eine Spiegelsymmetrie
bestehen kann.
[0017] Eine solche Ausführungsform hat den Vorteil, dass der abgestrahlte Lichtkegel einer
entsprechenden Leuchte mit einem solchen LED-Leuchtenreflektor im Wesentlichen einem
Lichtband entspricht, dessen Öffnungswinkel um die in der Längserstreckungsrichtung
gereihten, durch die LEDs gegebenen Lichtquellen ebenso symmetrisch gestaltet ist.
[0018] Um die Abstrahlcharakteristik zu formen, insbesondere den Öffnungswinkel wunschgemäß
und je nach Anforderung einstellen zu können, kann es in einer Weiterbildung dieser
Ausführung vorgesehen sein, dass ein jeweils oberer Bereich jeder Seitenwand nach
außen gefaltet ist. Eine solche Faltung kann zum Beispiel derart erfolgen, dass der
gefaltete obere Bereich in einer zum Bodenbereich parallelen Ebene liegt. Bei der
Ansicht von oben auf einen solchen Reflektor ergibt sich demnach eine je nach Breite
des gefalteten Bereiches mehr oder weniger gegenüber der maximal möglichen Breite
verjüngter Lichtaustrittsschlitz.
[0019] In beispielhafter Weiterbildung kann es hier vorgesehen sein, dass der nach außen
gefaltete Bereich jeder Seitenwand eine Breite senkrecht zur Längserstreckungsrichtung
aufweist, die 15 bis 40 %, bevorzugt 20 bis 30 % der Höhe des gefalteten Bereiches
über dem Bodenbereich entspricht. Beispielsweise kann die Ausführung auch derart sein,
dass die Summe der Breiten der beiden gefalteten Bereiche beider Seitenwände der Breite
des Bodenbereiches entspricht.
[0020] Bei dieser Ausführungsform, oder auch anderen Ausführungsformen kann es vorgesehen
sein, dass die Seitenwände des LED-Leuchtenreflektors, die sich zwischen dem Bodenbereich
und dem oberen gefalteten Bereich erstrecken, vollständig anlagefrei sind zu den inneren
Wandbereichen einer Leuchte der zuvor beschriebenen Art. Eine Kontaktierung zwischen
Reflektor und Leuchte bzw. deren Aufnahmeprofil ergibt sich somit in diesem Fall nur
an den äußeren Kanten des Reflektors.
[0021] In einer anderen Ausführungsform kann es jedoch auch vorgesehen sein, dass die Seitenwände,
zumindest bereichsweise, bevorzugt über die gesamte Länge und über die gesamte Höhe
jeder Seitenwand über dem Bodenbereich eine äußere Form aufweisen, die angepasst ist
an die innere Form eines rinnenförmigen Aufnahmeprofils einer Leuchte, in die der
LED-Leuchtenreflektor einsetzbar ist.
[0022] Nach einem Einsetzen ist aufgrund der Anpassung dieser vorgenannten Teile zueinander
nicht nur ein Kraftschluss gemäß der vorbeschriebenen Art sondern gleichzeitig auch
ein Formschluss zwischen dem Äußeren der divergierenden Seitenwände des LED-Leuchtenreflektors
und dem Inneren des Aufnahmeprofils gegeben.
[0023] Zum einen wird hierdurch die Lage des LED-Leuchtenreflektors in einer Leuchte zusätzlich
stabilisiert, zum anderen kann auch hierdurch der Reflektor thermisch besser an das
Aufnahmeprofil angekoppelt werden aufgrund einer vergrößerten Kontaktfläche zwischen
LED-Leuchtenreflektor und dem Aufnahmeprofil und so neben seinen Reflexionsaufgaben
auch zusätzliche Kühlaufgaben übernehmen.
[0024] Die Anpassung zwischen dem Äußeren der divergierenden Seitenwände des LED-Leuchtenreflektors
und dem Inneren des vorgenannten rinnenförmigen Aufnahmeprofils einer Leuchte kann
derart vorgenommen sein, dass die Konturen beider Bauelemente in einem Querschnitt
senkrecht Längserstreckungsrichtung zumindest teilweise bevorzugt vollständig, bezogen
auf die Höhe der Seitenwände des LED-Leuchtenreflektors oberhalb des Bodenbereiches
gleich sind.
[0025] In einer anderen Ausführungsform kann es auch vorgesehen sein, dass beide Seitenwände
des erfindungsgemäßen LED-Leuchtenreflektors asymmetrisch zueinander sind. Eine solche
Asymmetrie kann beispielsweise gegeben sein bezüglich einer Mittenebene parallel zur
Längserstreckungsrichtung und mittig zu den Ausnehmungen im Bodenbereich, insbesondere
zu einer Mittenebene die senkrecht zum Bodenbereich orientiert ist.
[0026] Eine solche Asymmetrie hat hier den Vorteil, dass in entsprechender Weise auch das
Abstrahlungsprofil asymmetrisch zu einer Linie ausgestaltet werden kann, in welcher
die einzelnen Leuchtdioden als Lichtquellen aufgereiht sind. Beispielsweise erschließt
sich so die Möglichkeit erfindungsgemäße Leuchten symmetrisch in einem Raum zu positionieren
und unabhängig von dieser so geschaffenen Objektsymmetrie davon abweichende Lichtfächer
zu generieren.
[0027] Erfindungsgemäß können sich Asymmetrien zwischen den beiden Seitenwänden des erfindungsgemäßen
LED-Leuchtenreflektors auf verschiedene konstruktive Arten und Weisen ergeben, die
auch untereinander kombinierbar sind.
[0028] So kann es zum Beispiel vorgesehen sein, dass eine der Seitenwände zu der eingangs
genannten Mittenebene einen geringeren Abstand senkrecht zur Längserstreckungsrichtung
aufweist als die andere Seitenwand.
[0029] Ebenso kann eine der Seitenwände relativ zum Bodenbereich einen anderen Winkel einnehmen
als die andere Seitenwand oder aber bei einer Krümmung der Seitenwände im Schnitt
senkrecht zur Längserstreckungsrichtung eine andere Krümmung beziehungsweise einen
anderen Krümmungsradius aufweisen. Dies kann bedeuten, dass die Mittelpunkte der jeweiligen
Krümmung zu der eingangs genannten Mittenebene unterschiedliche Abstände haben.
[0030] Auch kann es vorgesehen sein, dass nur eine der beiden Seitenwände in einem oberen
Bereich um eine in Längserstreckungsrichtung liegende Faltungslinie nach außen gefaltet
ist. Eine solche Faltung kann wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform derart
erfolgen, dass der gefaltete Bereich in einer Ebene parallel zur Ebene des Bodenbereiches
liegt, oder aber auch derart, dass die Ebenen einander schneiden.
[0031] Mit allen der vorgenannten verschiedenen Ausführungsformen ist eine Weiterbildung
kombinierbar, bei der die in Längserstreckungsrichtung im Bodenbereich vorhandenen
Ausnehmungen abwechselnd verschiedene Formen aufweisen, insbesondere Ausnehmungen
mit runden und rechteckigen Querschnitt abwechselnd aufeinander folgen.
[0032] Neben einer originellen Optik eines solchen Leuchtenreflektors kann hierdurch bewirkt
werden, dass die Ausnehmungen einer ersten Form, zum Beispiel solche mit einem rechteckigen
Querschnitt jeweils einer Leuchtdiode zugeordnet sind, insbesondere diese umgeben
und die Ausnehmungen einer zweiten Form insbesondere mit rundem Querschnitt anderen
Bauteilen, z.B. jeweils einem anderen elektronischen Bauteil zugeordnet ist, insbesondere
dieses andere elektronische Bauteil umgibt.
[0033] So kann zum einen durch die Ausnehmung der einen Form beispielsweise der rechteckigen
Form die Lichtaustrittsöffnung für die jeweils umgebene Leuchtdiode definiert sein,
wobei die andere Ausnehmung vorgesehen sein kann, um die Kühlung entweder eines in
der Ausnehmung angeordneten Bauteils oder von unter dem Reflektor angeordneten Bauteilen
zu verbessern. Beispielsweise kann es sich bei diesem Bauteil um eine Konstantstromquelle
handeln, die einer jeweiligen Leuchtdiode zugeordnet sein kann.
[0034] Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die Ausnehmungen im Bodenbereich
eines erfindungsgemäßen LED-Leuchtenreflektors alle in gleicher Form auszugestalten,
wobei auch bei einer gleichen Formgestaltung es wie bei der vorherigen Ausführungsform
vorgesehen sein kann, mit einer in der Reihe folgenden ersten Ausnehmung eine Leuchtdiode
zu umgeben und nach einer nachfolgenden Ausnehmung ein elektronisches, zum Beispiel
zu kühlendes Bauteil zu umgeben.
[0035] Eine andere Ausführungsform kann es auch vorsehen, dass Ausnehmungen lediglich vorgesehen
sind, um Lichtdurchtrittsöffnungen zu schaffen für die von einer Ausnehmung umgebene
oder durch die Ausnehmung überdeckte Leuchtdiode zu schaffen und deren Abstrahlcharakteristik
zu formen.
[0036] Unabhängig davon, ob in einem erfindungsgemäßen Leuchtenreflektor ausschließlich
nur runde Ausnehmungen vorhanden sind oder aber auch abwechselnd Ausnehmungen verschiedener
Formen, von denen zumindest eine einer runden Querschnittsform entspricht, kann es
vorgesehen sein, dass Ausnehmungen mit einer solchen runden Querschnittsform derart
ausgebildet sind, dass diese jeweils eine unterhalb des Bodenbereiches liegende, eine
jeweilige Ausnehmungsmittenachse (senkrecht zur Längserstreckungsrichtung und insbesondere
senkrecht zum Bodenbereich) umgebende Wand aufweisen, wobei es zum Beispiel vorgesehen
sein kann, dass eine solche die Ausnehmungsmittenachse umgebende Wand beispielsweise
aus der Ebene des Bodenbereiches nach unten ausgestellt ist, zum Beispiel durch einen
Formgebungsprozess wie das Tiefziehen.
[0037] Hier kann es in einer Weiterführung dieser Ausführungsform vorgesehen sein, dass
eine jeweilige unterhalb des Bodenbereiches liegende, eine jeweilige Ausnehmungsmittenachse
umgebende Wand um diese Ausnehmungsmittenachse rotationssymmetrisch ausgebildet ist,
insbesondere kalottenförmig ausgebildet ist.
[0038] Die Anordnung eines erfindungsgemäßen Leuchtenreflektors kann unabhängig von den
vorgenannten Ausführungsformen innerhalb einer erfindungsgemäßen Leuchte derart sein,
dass die Ebene des Bodenbereiches innerhalb dem eine jeweilige Ausnehmung vorgesehen
ist, nach Montage innerhalb einer erfindungsgemäßen Leuchte in der Ebene der Oberfläche
einer LED oder sogar darunter angeordnet ist, somit also die idealisierte punkförmig
angenommene Lichtquelle einer LED innerhalb der Ausnehmung liegt oder sogar leicht
durch diese hindurch in das Innere des rinnenförmigen Reflektors hindurchtritt, oder
derart, dass der Boden eines erfindungsgemäßen Leuchtenreflektors nach Montage in
einer Leuchte oberhalb einer LED der Leuchte liegt, bevorzugt sogar bei einer Ausführungsform
mit einem unterhalb des Bodenbereiches liegenden die Ausnehmungsachse umgebenden Wandbereich
die untere Kante dieses Wandbereiches oberhalb der Leuchtdiode angeordnet ist.
[0039] In einer für alle Ausführungsformen möglichen Weiterbildung kann es ergänzend vorgesehen
sein, dass das Innere des Aufnahmeprofils einer erfindungsgemäßen Leuchte mit einer
zumindest transluzenten, bevorzugt transparenten Vergußmasse vergossen ist. Ein solcher
Verguß kann z.B. bis zu oder bis über die vorgenannten Vorsprünge erfolgen oder sogar
bis zur Oberkante des Aufnahmeprofils. In einer solchen Ausführung ist besonders bevorzugt
der LED-Leuchtenreflektor in die Vergußmasse eingebettet, insbesondere somit also
allseitig von der Vergussmasse umschlossen.
[0040] Eine vergossene Ausführung hat den Vorteil dass eine erfindungsgemäße Leuchte eine
hohe IP-Schutzklasse erfüllen kann, z.B. IP68. Die Vergußmasse kann z.B. durch einen
transparenten Polyurethan-Kunststoff gebildet werden. In weiterhin bevorzugter Ausführung
kann der Verguß derart erfolgen, dass die Oberfläche der Vergußmasse im erstarrten
Zustand eine Wölbung nach außen aufweist, also nach außen konvex ist.
[0041] Ausführungsformen der Erfindung werden in den nachfolgenden Figuren dargestellt.
Es zeigen:
Figuren 1 einen erfindungsgemäßen LED-Leuchtenreflektor mit symmetrischen Seitenwänden
in Verbindung mit einer Leuchte
Figur 2 einen erfindungsgemäßen asymmetrischen LED-Leuchtenreflektor in Verbindung
mit einer Leuchte
Figur 3 einen erfindungsgemäßen symmetrischen LED-Leuchtenreflektor mit einer Leuchte,
bei dem unterhalb des Bodenbereiches des Reflektors eine rotationssymmetrische die
Ausnehmungsmittenachse umgebene Wand vorgesehen ist.
[0042] Die Figur 1 zeigt eine erste mögliche erfindungsgemäße Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen
Leuchtenreflektors sowie auch einer Leuchte, bei der ein solcher Leuchtenreflektor
zum Einsatz kommt.
[0043] Bei einer solchen Leuchte kann es sich insbesondere um eine solche Ausführungsform
handeln, wie sie grundsätzlich aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 20 2011 104 303 bekannt ist. Eine solche Leuchte weist ein Aufnahmeprofil 1 auf für Leuchtmittel,
wie hier beispielsweise für LED-Streifen mit einer Vielzahl von LEDs 2, die in einer
Längserstreckungsrichtung (hier senkrecht zur Papierebene bei der Schnittdarstellung)
in einem vorgebenen Repetierabstand aufgereiht sind, so dass demnach in der Schnittdarstellung
lediglich die im Schnitt liegende Leuchtdiode 2 zu erkennen ist, die perspektivische
Ansicht und die Aufsicht jedoch die mehreren Leuchtdioden 2 zeigen.
[0044] Diese Leuchtdioden 2 sind auf einer Montagefläche 3 des Aufnahmeprofils 1 angeordnet,
die hier eine Grundfläche im Inneren des als rinnenförmig zu bezeichnenden Aufnahmeprofils
bildet. Dieses Aufnahmeprofil hat einander gegenüberliegende Wandbereiche 4a und 4b,
die sich in Richtung von der Montagefläche 3 zu der Öffnung erweitern, die zwischen
den äußeren Kanten dieser gegenüberliegenden Wandbereiche 4a und 4b gegeben ist.
[0045] In diesem Öffnungsbereich, das heißt nahe dem oberen Ende der einander gegenüberliegenden
Wandbereiche, ist hier in jedem der Wandbereiche ein zum Inneren gerichteter Vorsprung
5 erkennbar, der den maximalen Öffnungsquerschnitt zwischen den einander gegenüberliegenden
Wandbereichen leicht verringert und somit zu einer hinterschnittenen Öffnung führt.
Hier kann es vorgesehen sein, dass die jeweiligen Vorsprünge 5 sich über die gesamte
Längserstreckung des Aufnahmeprofils erstrecken oder dass alternativ mehrere punkt-
oder linienabschnittsförmige Vorsprünge dieser Art vorgesehen sein können.
[0046] Diese erste Ausführungsform zeigt weiterhin, dass in der Leuchte ein erfindungsgemäßer
LED-Leuchtenreflektor 6 angeordnet ist, der in derselben Längserstreckungsrichtung
wie die Leuchte rinnenförmig ausgebildet ist und einen Bodenbereich 7 aufweist mit
mehreren Ausnehmungen 10, 11 und zwei einander gegenüberliegenden, vom Bodenbereich
aufstehenden, divergierenden Seitenwänden 8a und 8b, deren oberen Kanten 8c in einer
Richtung senkrecht zur Längserstreckung federnd aufeinander zu beweglich sind.
[0047] Es besteht so erfindungsgemäß die Möglichkeit, gemäß dem Pfeil 9 der Figur 1 einen
erfindungsgemäßen Leuchtenreflektor in Pfeilrichtung in die Öffnung des Aufnahmeprofils
einzustecken, wobei durch eine Wechselwirkung zwischen den Vorsprüngen 5 und den Kanten
8c des Leuchtenreflektors zunächst die divergierenden Seitenwände beziehungsweise
deren oberen Kanten entgegen der wirkenden Federkraft aufeinander zu bewegt werden
und nach Passieren der Vorsprünge 5 in der Einschubrichtung des Pfeils 9 durch die
Federkraft der Abstand der Kanten vergrößert wird und diese somit hinter den Vorsprüngen
klemmend befestigt werden.
[0048] Dabei wird durch die nach außen gerichtete Kraft, die durch die Kanten 8c des Reflektors
auf die divergierenden Innenwände 4a und 4b ausgeübt wird, auch in eine Kraftkomponente
aufgespalten, die entgegen der Einschubrichtung des Pfeiles 9 liegt, so dass der Reflektor
erfindungsgemäß automatisch durch diese Kraftkomponente in seiner Lage fixiert wird.
[0049] Erkennbar ist in der Figur 1, insbesondere in der perspektivischen Darstellung und
in der Aufsicht, dass eine Ausnehmung 10 des LED-Leuchtenreflektors mit einer ersten
Form, nämlich hier einem rechteckigen Querschnitt eine Leuchtdiode 2 umgibt, wobei
eine Ausnehmung 11, hier mit einer runden Querschnittsform dafür vorgesehen sein kann,
Öffnungen zu bilden, um auf dem LED-Band beziehungsweise LED-Streifen angeordnete
weitere Komponenten, wie zum Beispiel Konstantstromquellen besser zu kühlen. Hier
kann es auch vorgesehen sein, dass eine solche Ausnehmung 11, insbesondere also mit
einer runden Querschnittsform besonders wärmeanfällige elektronische Komponenten 12
unmittelbar umgeben. Neben der in der Figur 1 dargestellten ansprechenden Optik, die
durch die abwechselnden verschiedenen Querschnittsformen augenfällig ist, ergibt sich
so gegenüber herkömmlichen Reflektoren, die lediglich lichtstrahlenformend ausgebildet
sind auch die Möglichkeit, positiv auf die Kühlung der elektronischen Komponenten
eines LED-Streifens beziehungsweise eines LED-Bandes Einfluss zu nehmen.
[0050] Die Figur 1 zeigt weiterhin, insbesondere in der Schnittdarstellung, dass die Seitenwände
des LED-Leuchtenreflektors 8a und 8b hier spiegelsymmetrisch ausgebildet sind zu einer
Ebene E, die durch die gestrichelte Linie dargestellt ist und senkrecht zur Zeichnungsebene
in Richtung der Längserstreckungsrichtung sowie senkrecht zur Montagefläche 3 des
Aufnahmeprofils beziehungsweise auch senkrecht zum Bodenbereich 7 des Reflektors liegt.
[0051] Demgegenüber zeigt die Figur 2 eine geänderte Ausführungsform, bei welcher die Seitenwände
8b und 8a des LED-Leuchtenreflektors zu derselben Ebene E asymmetrisch geformt sind.
Vorliegend ergibt sich hier die Asymmetrie beispielsweise dadurch, dass eine der Seitenwände
8a um eine Faltungslinie herum in einem oberen Bereich 8d nach außen gefaltet ist.
Es wird so, bezogen auf die als punktförmig idealisiert angenommenen Leuchtquellen
der LEDs eine asymmetrische Abstrahlcharakteristik erzeugt, bei der im vorliegenden
Fall der erzeugte Lichtfächer bezogen auf sein Intensitätsmaximum in die Richtung
oberhalb der dargestellten Ebene E verschoben ist, dadurch dass der in Figur 2 dargestellte
Seitenwandbereich 8a zur Ebene einen kleineren Winkel einschließt, als die Seitenwand
8b.
[0052] Die Figur 2 zeigt, dass der gefaltete obere Bereich der Seitenwand 8a in einer Ebene
liegt, welche die Ebene schneidet, in welcher der Bodenbereich 7 des Reflektors angeordnet
ist.
[0053] Dem gegenüber zeigt die Figur 1, dass die dortigen Seitenwände 8a und 8b obere Bereiche
8d aufweisen, die derart weit gefaltet sind, dass diese Bereiche im Wesentlichen in
einer Ebene parallel zur Ebene des Bodenbereiches 7 liegen. Insbesondere kann hier
durch die Breite der gefalteten oberen Bereiche 8g die Öffnungsweite des Reflektors
zwischen den Seitenwänden 8a und 8b eingestellt werden.
[0054] Auch die Figur 2 zeigt in Übereinstimmung mit der Figur 1, dass bei einer solchen
asymmetrischen Ausgestaltung der Wandbereiche 8a und 8b im Bodenbereich des Reflektors
Ausnehmungen 10 und 11 vorgesehen sein können, die wie bei der Figur 1 unterschiedliche
Querschnittsformen aufweisen können, wobei die Ausnehmungen der einen Querschnittsform,
insbesondere hier der rechteckigen Querschnittsform jeweils einer Leuchtdiode 2 zugeordnet
sein können.
[0055] Hierbei ist sowohl die Ausführung bei der Figur 1 als auch der Figur 2 derart, dass
der Bodenbereich 7, welcher die Ausnehmungen umfasst in der Ebene der Bauteiloberfläche
oder sogar leicht unterhalb der Bauteiloberfläche einer Leuchtdiode 2 angeordnet ist,
das heißt, dass die Leuchtdiode 2 zumindest in der ihr zugeordneten Ausnehmung 10
einliegt, gegebenenfalls sogar mit ihrer oberen Oberfläche durch die Ausnehmung bis
in das Innere des rinnenförmigen Reflektors eintritt.
[0056] Gegenüber diesen vorbeschriebenen Ausführungsformen zeigt die Figur 3 eine Leuchte
mit im Wesentlichen genau den gleichen Merkmalen wie bei den Figuren 1 und 2 sowie
auch einen Reflektor einer erfindungsgemäßen symmetrischen Bauart um die eingangs
genannte Ebene E herum, wobei es bei dieser Ausführungsform vorgesehen ist, dass die
beiden Seitenwandbereiche 8a und 8b des rinnenförmigen LED-Leuchtenreflektors, die
oberhalb des Bodenbereiches 7 (parallel zur Montagefläche 3) angeordnet sind, nicht
nur mit ihren äußeren Kanten 8c die jeweiligen Vorsprünge 5 des Aufnahmeprofils hintergreifen,
sondern gleichzeitig das Äußere dieser Seitenwände 8a und 8b in der Kontur angepasst
ist an das Innere der sich zur Öffnung hin erweiternden Wandbereiche 4a und 4b des
Aufnahmeprofils, so dass sich hierdurch ein Formschluss ergibt, der zu einer großen
Kontaktfläche zwischen Aufnahmeprofil und Reflektor führt, so dass hier der Reflektor
auch zur Wärmeabfuhr genutzt werden kann.
[0057] In dieser Ausführungsform ist die Ebene des Bodenbereiches 7 des erfindungsgemäßen
Reflektors deutlich oberhalb der Oberfläche einer Leuchtdiode 2 angeordnet, wobei
um eine Ausnehmungsmittenachse A herum unterhalb des Bodenbereiches 7 eine rotationssymmetrische
Wand 13 angeordnet ist, deren unteres Ende auch weiterhin oberhalb der Oberfläche
der Leuchtdiode 2 liegt. Diese Wand 13, die rotationssymmetrisch die Achse A umgibt,
ist in dieser Ausführung gemäß der Figur 3 kalottenförmig ausgebildet, mit einer kreisförmigen
Öffnung.
[0058] Die Ausführung der Figur 3 weist hier lediglich Ausnehmungen 10 in der Ebene des
Bodenbereiches 7 eines Reflektors auf, die jeweils einer Leuchtdiode 2 zugeordnet
sind, das, heißt oberhalb einer solchen Leuchtdiode angeordnet sind und deren optische
Abstrahlungsachse umgeben.
[0059] Unabhängig von den verschiedenen konstruktiven Ausführungen der erfindungsgemäßen
Leuchtreflektoren und deren damit einhergehender optischer Erscheinung, haben alle
Ausführungen den erfindungswesentlichen Vorteil, dass diese durch einen Einschnapp-Prozess
und damit hervorgerufene Klemmwirkung zwischen den oberen Kanten 8c und den Vorsprüngen
5 in einer Leuchte der beschriebenen Art befestigt werden können, ohne dass es hierzu
weiterer Befestigungsmaßnahmen wie einer Verschraubung, Verklebung oder einer sonstigen
Art bedarf.
1. LED-Leuchtenreflektor (6), insbesondere für eine Leuchte mit in einer Längserstreckungsrichtung
hintereinander gereihten Leuchtdioden (2), dadurch gekennzeichnet, dass er in einer Längserstreckungsrichtung rinnenförmig ausgebildet ist mit einem Ausnehmungen
(10, 11) aufweisenden Bodenbereich (7) und zwei einander gegenüberliegenden vom Bodenbereich
(7) aufstehenen, divergierenden Seitenwänden (8a, 8b), deren obere Kanten (8c) in
einer Richtung senkrecht zur Längserstreckung federnd aufeinander zu beweglich sind.
2. LED-Leuchtenreflektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seitenwände (8a, 8b) symmetrisch zueinander sind, insbesondere spiegelsymmetrisch
bezüglich einer Mittenebene (E) parallel zur Längserstreckungsrichtung und mittig
zu den Ausnehmungen (10,11), insbesondere senkrecht zum Bodenbereich (7).
3. LED-Leuchtenreflektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweils oberer Bereich (8d) jeder Seitenwand (8a, 8b) nach außen gefaltet ist,
insbesondere in eine zum Bodenbereich (7) parallele Ebene.
4. LED-Leuchtenreflektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nach außen gefaltete Bereich (8d) jeder Seitenwand (8a, 8b) eine Breite senkrecht
zur Längserstreckungsrichtung aufweist, die 15 bis 40%, bevorzugt 20 bis 30 % der
Höhe des gefalteten Bereiches (8d) über dem Bodenbereich (7) entspricht.
5. LED-Leuchtenreflektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (8a, 8b) zumindest bereichsweise, bevorzugt über die gesamte Länge
und über die gesamte Höhe jeder Seitenwand (8a, 8b) über dem Bodenbereich (7), eine
äußere Form aufweisen, die angepasst ist an die innere Form eines rinnenförmigen Aufnahmeprofils
(1) einer Leuchte, in die der LED-Reflektor (6) aufgrund der Anpassung formschlüssig
einsetzbar ist.
6. LED-Leuchtenreflektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seitenwände (8a, 8b) asymmetrisch zueinander sind, insbesondere asymmetrisch
bezüglich einer Mittenebene (E) parallel zur Längserstreckungsrichtung und mittig
zu den Ausnehmungen (10, 11), insbesondere senkrecht zum Bodenbereich (7).
7. LED-Leuchtenreflektor nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Asymmetrie ergibt durch wenigstens eines der folgenden Merkmale:
a. eine der Seitenwände hat zu der Mittenebene einen geringeren Abstand senkrecht
zur Längserstreckungsrichtung als die andere.
b. eine der Seitenwände hat relativ um Bodenbereich einen anderen Winkel als die andere
c. eine der Seitenwände hat eine andere Krümmung als die andere
d. nur eine der beiden Seitenwände (8a) hat einen oberen Bereich (8d), der um eine
in Längserstreckungsrichtung liegende Faltungslinie nach außen gefaltet ist.
8. LED-Leuchtenreflektor nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längserstreckungsrichtung im Bodenbereich (7) vorhandenen Ausnehmungen (10,11)
abwechselnd verschiedene Form aufweisen, insbesondere Ausnehmungen (10,11) mit rundem
und rechteckigen Querschnitt abwechseln aufeinander folgen.
9. LED-Leuchtenreflektor nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längserstreckungsrichtung im Bodenbereich (7) vorhandenen Ausnehmungen (10)
jeweils eine unterhalb des Bodenbereichs (7) liegende, eine jeweilige Ausnehmungsmittenachse
(A) umgebende Wand (13) aufweisen, insbesondere die aus der Ebene des Bodenbereichs
(7) nach unten ausgestellt sind.
10. LED-Leuchtenreflektor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige unterhalb des Bodenbereichs (7) liegende, eine jeweilige Ausnehmungsmittenachse
(A) umgebende Wand (13) um die Ausnehmungsmittenachse (A) rotationssymmetrisch ausgebildet
ist, insbesondere hierbei kalottenförmig ausgebildet ist.
11. Leuchte mit einem Aufnahmeprofil (1) für Leuchtmittel (2), insbesondere für LED-Streifen,
mit einer im Inneren des Aufnahmeprofils angeordneten Montagefläche (3), auf der in
einer Längserstreckungsrichtung gereihte Leuchtmittel (2) zwischen einander gegenüberliegenden
Wandbereichen (4a, 4b) und gegenüber einer durch die oberen Kanten der Wandbereiche
(4a, 4b) gebildeten Öffnung angeordnet sind, wobei das Innere des Aufnahmeprofils
(1) von der Montagefläche (3) in Richtung zur Öffnung erweiternd ausgebildet ist und
die einander gegenüberliegenden Wandbereiche (4a, 4b) am der Öffnung nahen Ende jeweils
wenigstens einen zum Inneren gerichteten, insbesondere sich über die gesamte Länge
des Aufnahmeprofils (1) erstreckenden Vorsprung (5) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen LED-Leuchtenreflektor (6) nach einem der vorherigen Ansprüche im Inneren
des Aufnahmeprofils (1) umfasst, der durch eine klemmende Wirkverbindung zwischen
den Vorsprüngen (5) und den federnden oberen Kanten (8c) des LED-Leuchtenreflektor
(6) im Aufnahmeprofil (1) befestigt ist.
12. Leuchte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der LED-Leuchtenreflektor (6) nach Anspruch 8 ausgebildet ist und die Ausnehmungen
(10) einer ersten Form, insbesondere mit rechteckigen Querschnitt jeweils einer Leuchtdiode
(2) zugeordnet sind, insbesondere diese umgeben und die Ausnehmungen (11) einer zweiten
Form, insbesondere mit rundem Querschnitt zur Verbesserung der Kühlung elektronischer
Bauteile beitragen, insbesondere jeweils einem anderen elektronischen Bauteil zugeordnet
sind, insbesondere jeweils ein zu kühlendes Bauteil (12) umgeben.
13. Leuchte nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Aufnahmeprofils (1) mit einer zumindest transluzenten, bevorzugt transparenten
Vergußmasse vergossen ist, insbesondere bis zur Oberkante des Aufnahmeprofils (1),
insbesondere wobei der LED-Leuchtenreflektor (6) in die Vergußmasse eingebettet ist.