[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung zur Festlegung eines Heiz- oder
Kühlkörpers, insbesondere eines Plattenheizkörpers, bestehend zumindest aus einer
ortsfesten Wandkonsole mit Aufnahmeeinrichtung und einer gegenüber der Wandkonsole
höhenverstellbaren Haltekonsole mit einem Niederhalter, welcher eine Haltelasche oder
einen Rand eines Plattenheizkörpers umgreift.
[0002] Gattungsgemäße Befestigungseinrichtungen werden bevorzugt zur Montage von Heiz- oder
Kühlkörpern, insbesondere in Plattenform, eingesetzt. Die Befestigungseinrichtungen
werden dazu verwendet, eine Wandmontage vorzunehmen, wobei eine sichere Halterung
des Heiz- oder Kühlkörpers erforderlich ist. Aufgrund von Bauteiltoleranzen ist es
hierbei notwendig, dass die Befestigungseinrichtung gegenüber den Abmessungen der
Heiz- oder Kühlkörper angepasst werden kann und selbst bei größeren Toleranzen eine
sichere Halterung der Heiz- oder Kühlkörper möglich ist. Um die Heiz- oder Kühlkörper
mit Hilfe der Befestigungseinrichtung zu halten, weisen diese Haltelaschen auf, welche
unmittelbar in der Befestigungseinrichtung, die typischerweise aus einer ortsfesten
Wandkonsole und einer gegenüber der Wandkonsole höhenverstellbaren Haltekonsole besteht,
aufzunehmen. Um unterschiedliche Bauhöhen der Heiz- oder Kühlkörper zu berücksichtigen,
besteht hierbei in der Regel die Möglichkeit, mit Hilfe einer rastbaren Haltekonsole
den Abstand der Haltelaschen entsprechend zu berücksichtigen.
[0003] Die aus dem Stand der Technik bekannten Befestigungseinrichtungen dienen zur Fixierung
eines Heiz- oder Kühlkörpers gegenüber einer vertikalen Verschiebung. Zu diesem Zweck
ist eine Aufnahmeeinrichtung vorgesehen, auf die der Heiz- oder Kühlkörper aufgesetzt
werden kann, während im oberen Bereich eine Haltekonsole mit einem Niederhalter eine
Haltelasche oder einen Rand des Plattenheizkörpers umgreift. Zu diesem Zweck ist unter
anderem vorgesehen, dass die Haltekonsole in derart verspannt werden kann, dass ein
möglichst geringes Spiel in vertikaler Ausrichtung vorliegt. Trotz dieser Befestigung
der Heiz- oder Kühlkörper kann nicht verhindert werden, dass diese aus ihrer Position
horizontal verschoben werden können. Je nach Beanspruchung durch horizontale Krafteinwirkung
kann es zu einer erheblichen Verschiebung führen, die möglicherweise auch zum Abriss
der Anschlussleitungen führt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine verbesserte Befestigungseinrichtung
zu schaffen, welche sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Sicherung des
Heiz- oder Kühlkörpers ermöglicht.
[0005] Erfindungsgemäß ist zur Lösung der Aufgabe vorgesehen, dass die Wandkonsole und/oder
der Plattenheizkörper wenigstens ein Positionierelement aufweist, welches kraft- und/oder
formschlüssig mit dem Plattenheizkörper in Kontakt steht. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind durch die Unteransprüche erläutert.
[0006] Durch die Verwendung eines Positionierelementes, welches kraft-und/oder formschlüssig
mit dem Plattenheizkörper in Kontakt steht, wird erreicht, dass der Heiz- oder Kühlkörper
zusätzlich in seiner horizontalen Position festgelegt werden kann. Zu diesem Zweck
wird das Positionierelement insoweit gegen den Heiz- oder Kühlkörper, insbesondere
Plattenheizkörper, und die Befestigungseinrichtung gedrückt, dass eine Verschiebung
unmöglich wird. Durch eine entsprechende Formgebung des Positionierelementes kann
dieses beispielsweise in die vorhandenen Bauformen der unterschiedlichen Heiz- oder
Kühlkörper eingreifen und wird gleichzeitig durch die Wandkonsole insoweit gehalten,
dass eine horizontale Verschiebung ausgeschlossen werden kann. Hierzu reicht es aus,
dass das Positionierelement lediglich mit dem Plattenheizkörper form-und/oder kraftschlüssig
in Kontakt steht. Eine Schraub-, Klemm- oder sonstige Verbindung ist hierzu nicht
notwendig. In Kombination mit einer Wandkonsole und dem Positionierelement wird vielmehr
erreicht, dass mit einfachsten Mitteln einerseits über die Wandkonsole und die Haltekonsole
eine vertikale Verschiebung des Plattenheizkörpers ausgeschlossen werden kann und
andererseits durch das zusätzlich verwendete Positionierelement eine horizontale Verschiebung
ausgeschlossen ist. Je nach Größe des Plattenheizkörpers reicht hier in der Regel
schon ein einzelnes Positionierelement, wobei vorzugsweise mehrere, beispielsweise
im oberen Bereich zwei und gegebenenfalls auch im unteren Bereich zwei, Positionierelemente
eingesetzt werden können.
[0007] Zur Befestigung des Plattenheizkörpers bestehen nach der vorliegenden Erfindung mehrere
unterschiedliche Varianten. Eine erste Variante sieht vor, dass das Positionierelement
unmittelbar an den Plattenheizkörper in einer entsprechenden Position angeklebt wird,
die zur der an der Wand befestigten Befestigungseinrichtung fluchtet. Bei dieser Lösung
liegt das Positionierelement nach erfolgter Montage mit einer Verzahnung auf den Kanten
der beiden Seitenschenkel der Wandkonsole an. Alternativ besteht die Möglichkeit,
dass ein Positionierelement in den vorhandenen Ausnehmungen der Wandkonsole befestigt
wird und mithilfe von einer Verzahnung und einem Formschluss ebenfalls eine axiale
Positionierung des Plattenheizkörpers ermöglicht. Auf die einzelnen Ausführungsvarianten
wird nachstehend eingegangen.
[0008] Die verwendete Wandkonsole weist hierbei zwei gleichlange Schenkel auf, welche zumindest
eine Ausnehmung zur Aufnahme des Positionierelementes aufweisen. Damit besteht die
Möglichkeit, das Positionierelement dauerhaft und in einfacher Weise mit der Wandkonsole
zu verbinden. Vorzugsweise ist hierbei vorgesehen, dass die Wandkonsole im oberen
und/oder unteren Bereich jeweils zumindest eine Ausnehmung, vorzugsweise eine paarige
Ausnehmung, in beiden Schenkeln zur Festlegung eines Positionierelementes aufweist,
oder dass die Wandkonsole im oberen und/oder unteren Bereich eine Abkantung zur Festlegung
eines Positionierelementes aufweist. Die hierbei vorgesehenen einfachen oder paarigen
Ausnehmungen können mit entsprechenden Verriegelungselementen des Positionierelementes
sicher gehalten werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass vorhandene Abkantungen
der Wandkonsole durch Klemm- oder Verriegelungselemente des Positionierelementes hintergriffen
werden, um ebenfalls eine sichere Festlegung der Positionierelemente zu ermöglichen.
[0009] In einer ersten Ausführungsgestaltung ist das Positionierelement einteilig ausgebildet
und besteht aus einem Kunststoffteil. Auf einer Außenfläche ist mindestens eine, aber
vorzugsweise zwei Ausformungen vorgesehen, welche zur unmittelbaren Anlage an den
Plattenheizkörper gedacht sind. Die beiden Ausformungen kommen hierbei in der mäanderförmigen
Form des Plattenheizkörpers zu liegen, um die horizontale Bewegung zu verhindern.
Hierzu wird das Positionierelement mit dem Plattenheizkörper verklebt, beispielsweise
durch ein doppelseitiges Klebeband. Auf der dem Plattenheizkörper abgewandten Seite
ist das Positionierelement mit einer Verzahnung versehen, welche die vorderen Kanten
der Wandkonsole, und zwar der beiden vorhandenen Schenkeln erfasst. Somit wird eine
horizontale Bewegung des Positionierelementes nach der Montage verhindert. Einerseits
liegt das Positionierelement mit seiner Verzahnung auf den Kanten der beiden Schenkel
auf und andererseits mit den beiden Ausformungen in den vorhandenen mäanderförmigen
Vertiefungen des Plattenheizkörpers.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Positionierelement
aus einem ersten und zweiten geraden Abschnitt besteht, welche parallel zueinander
angeordnet und seitlich bewegbar sind. Die beiden geraden Abschnitte dienen dazu,
eine Anlage einerseits an der Wandkonsole und andererseits an dem Plattenheizkörper
vorzunehmen. Aus diesem Grunde verlaufen beide parallel zueinander. Um eventuelle
Bauteiltoleranzen auszugleichen, können diese zusätzlich gegeneinander verschoben
werden. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass die beiden Abschnitte über miteinander
verbundene Gliederelemente derartig endseitig verbunden sind, dass eine geschlossene
Schlaufe, ähnlich einem länglichen Mittelteil mit endseitigen Krümmungen, entsteht.
Die Krümmungen werden hierbei durch die Gliederelemente verwirklicht, sodass über
die Gliederelemente ein paralleles Verschieben der beiden Abschnitte möglich ist.
Auf diese Weise kann eine Anpassung an die Geometrie des Plattenheizkörpers erfolgen,
wenn beispielsweise die mäanderförmige Form der Außenfläche nicht unmittelbar zur
Deckung mit den ersten und zweiten Abschnitten gelangt. Durch die seitliche Bewegung
besteht aber die Möglichkeit, eine Ausrichtung zur Mäander-form zu ermöglichen.
[0011] Zur Halterung der Positionierelemente ist im Weiteren vorgesehen, dass der erste
Abschnitt auf der Außenseite ein Führungselement aufweist, welches zwischen beiden
Schenkeln der Wandkonsole zu liegen kommt. Somit kann eine sehr gute Fixierung des
Positionierelementes zwischen den Schenkeln der Wandkonsole erfolgen, wobei im Weiteren
der erste Abschnitt zwei Stege mit Haltekrallen aufweist, welche zu beiden Seiten
des Führungselementes angeordnet sind, und die Haltekrallen zueinander ausgerichtet
sind. Die Haltekrallen greifen hierbei in die vorhandenen Ausnehmungen der beiden
Schenkel der Wandkonsole ein und dienen zur Fixierung des Positionierelementes, sowohl
horizontal als auch vertikal. Entsprechend der Anzahl der verwendeten Positionierelemente
kann die Wandkonsole mit mehreren Ausnehmungen ausgestattet sein, sodass sowohl im
oberen als auch im unteren Bereich eine Aufnahme der Positionierelemente erfolgen
kann.
[0012] Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der erste Abschnitt des Positionierelementes
zwei Zapfen aufweist, welche in die Ausnehmungen der beiden Schenkel der Wandkonsole
eingreifen und durch ein federndes Rastelement verriegelt sind. Durch diese Möglichkeit
kann somit jederzeit ein Austausch der Positionierelemente erfolgen. Gleichzeitig
wird aber durch Zapfen und das Rastelement sichergestellt, dass das Positionierelement
fest in der Wandkonsole verankert ist.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der zweite Abschnitt
in der Höhe größer ausgebildet ist, als der erste Abschnitt. Soweit von einem größer
ausgebildeten zweiten Abschnitt gesprochen wird, handelt es sich um eine Vergrößerung
in der Höhe, sodass einerseits eine wesentlich größere Kontaktfläche zwischen dem
Positionierelement und dem Plattenheizkörper entsteht, aber andererseits auch die
Möglichkeit geschaffen wird, den zweiten Abschnitt zusätzlich reversibel durch eine
entsprechende Verzahnung mit der Wandkonsole zu verklemmen. Zu diesem Zweck ist ferner
vorgesehen, dass der zweite Abschnitt auf der Außenseite über die gesamte Höhe Klemmrippen
aufweist, welche in einer Vertiefung des Plattenheizkörpers zu liegen kommen. Eine
derartige Vertiefung liegt vorzugsweise bei mäanderförmigen Plattenheizkörpern vor.
Mit anderen Worten, die vorhandenen Klemmrippen werden in diese Vertiefung so weit
eingedrückt, dass eine symmetrische Positionierung des Positionierelementes in die
mäanderförmige Vertiefung eintritt, und zwar insbesondere aufgrund der Verträglichkeit
der beiden Abschnitte zueinander aufgrund der Gliederelemente. Somit sind geringe
oder auch größere Bauteiltoleranzen von bis zu mehreren Millimetern ausgleichbar.
[0014] Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der zweite Abschnitt auf der Außenseite
eine Ausnehmung mit zumindest einem Verrastungselement aufweist. Das Verrastungselement
kann beispielsweise aus zwei Haltekrallen bestehen, die einen Durchbruch eines Andruckelementes
hintergreifen. Somit besteht eine Austauschmöglichkeit des Andruckelementes, welches
individuell für die unterschiedlichen Plattenheizkörper gefertigt werden kann, sodass
die äußeren vorhandenen Flächen passgenau in die vorhandenen Vertiefungen eingedrückt
werden können. Das Andruckelement wird zu diesem Zweck nach Auswahl der entsprechenden
Konturenform mit dem Positionierelement verbunden, wobei nicht nur ein einzelnes Verrastungselement
zur Verfügung steht, sondern gegebenenfalls auch eine Nutfederverbindung mit einer
entsprechenden Nut des Andruckelementes und einem Federelement des eigentlichen Positionierelementes.
[0015] Soweit der zweite Abschnitt auf der Innenseite eine Verzahnung zumindest im unteren
Bereich aufweist, wird diese bei der Montage gegen die Stirnflächen der beiden Schenkel
der Wandkonsole gedrückt, sodass der zweite Abschnitt über die Wandkonsole ebenfalls
horizontal positioniert wird. Damit liegt eine eindeutige Zuordnung des Plattenheizkörpers
in einer Position vor, die durch die Wandkonsole selbst mit ihrer Aufnahmeeinrichtung
und der Haltekonsole in vertikaler Richtung und durch das anpassungsfähige Positionierelement
in horizontaler Richtung erfolgt.
[0016] Alternativ kann zur Adaption des Positionierelementes im Weiteren vorgesehen werden,
dass die Klemmrippen des zweiten Abschnittes gleichlang und im links- und rechtsseitigen
Randbereich kürzer werdend ausgebildet sind. Somit können sich die Klemmrippen im
seitlichen Bereich wesentlich besser an die Mäanderform anpassen. Ferner ist vorgesehen,
dass die Klemmrippen jeweils endseitig des zweiten Abschnittes angeordnet sind und
der mittlere Bereich eben ausgebildet ist, sodass entsprechend der bekannten Bauformen
der mäanderförmigen Plattenheizkörper, beispielsweise ein Eingriff in zwei vorhandene
Vertiefungen erfolgen kann. Hierzu kann eine Anpassung der Klemmrippen derart erfolgen,
dass die horizontale Positionierung entsprechend des Abstandes der Mäanderform angepasst
wird.
[0017] Im Weiteren ist vorgesehen, dass die Haltekonsole aus einem U-förmigen Bügel mit
diametral entgegengesetzten außen vorstehenden Rastnasen und einem Führungsabschnitt
besteht. Der Führungsabschnitt der Haltekonsole ist erforderlich, um eine Höhenverstellung
des U-förmigen Bügels zu ermöglichen, wobei die Haltekonsole und speziell der Führungsabschnitt
durch jeweils eine Abkantung der Schenkel der Wandkonsole geführt wird und wobei die
Haltekonsole mit einem breiten Abschnitt hinter der Abkantung liegt.
[0018] Zum Einklemmen des Plattenheizkörpers zwischen der unteren Aufnahmeeinrichtung der
oberen Haltekonsole ist im Weiteren vorgesehen, dass die Haltekonsole mit Niederhaltern
beispielsweise durch eine ortsfeste, aber drehbar gelagerte Spindel höhenverstellbar
ist. Somit kann mithilfe eines Schraubendrehers eine Anpassung an Bauteiltoleranzen
der unterschiedlichen Plattenheizkörper erfolgen. Zu diesem Zweck ist die Spindel
selbst in der Wandkonsole ortsfest angeordnet, damit lediglich die Haltekonsole gegenüber
der Wandkonsole in der Höhe verstellt werden kann. Gegebenenfalls kann zur Schnellspannung
ein spezielles Gewinde verwendet werden, welches durch ein Drücken der Gewindespindel
bis zur ersten Anlage der Haltekonsole an den oberen Rand eines Plattenheizkörpers
gelangt. Im Anschluss daran kann eine Verspannung durch Verdrehen der Drehspindel
bis zu einer entsprechenden Spannkraft erfolgen.
[0019] Der wesentliche Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass zusätzlich
gegenüber dem bekannten Stand der Technik eine horizontale Sicherung der Plattenheizkörper
erfolgen kann. Hierzu wird ein Positionierelement verwendet, welches in der Wandkonsole
verankert wird, um mit einer entsprechenden Rippenform in die vorhandene Oberfläche,
insbesondere eines mäanderförmigen Plattenheizkörpers, einzugreifen. Dadurch, dass
der Plattenheizkörper zusätzlich durch eine untere Aufnahmeeinrichtung und eine obere
Haltekonsole mit Niederhaltern fixiert wird, erfolgt eine Festlegung eines vorbestimmten
Abstandes zur Wand und damit auch zur Wandkonsole, sodass durch weitere Verzahnungselemente
eine zusätzliche Sicherheit dadurch erzielt wird, dass die Verzahnungselemente ebenfalls
an den Schenkeln anliegen können. Damit liegt eine doppelte Sicherheit sowohl in horizontaler
als auch in vertikaler Richtung vor.
[0020] Soweit die Verwendung eines Andruckelementes vorgesehen ist und dieses mithilfe eines
Verrastungselementes mit dem Positionierelement verbunden wird, besteht die Möglichkeit,
dass das Andruckelement beispielsweise als Oktagon ausgebildet ist und jeweils unter
90° zueinander versetzte und schräg verlaufende paarige Andruckflächen aufweist, welche
jeweils einen unterschiedlichen Andruckwinkel aufweisen. Hierbei besteht ebenso die
Möglichkeit, die Breite der Andruckflächen zu variieren und deren Abstand, sodass
vielfältige Möglichkeiten zur Adaption an bestehende Plattenheizkörper gegeben sind.
Soweit eine andere Bauform eines Plattenheizkörpers eingesetzt wird, besteht lediglich
die Notwendigkeit, das verwendete Andruckelement entsprechend auszuwählen, wenn nicht
eine der vorgenannten Varianten zum Tragen kommt.
[0021] Die Erfindung wird im Nachfolgenden anhand der Figuren nochmals erläutert.
[0022] Es zeigt
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Ansicht eine vollständige Befestigungseinrichtung mit Wandkonsole,
Haltekonsole, Aufnahmeeinrichtung und einem im oberen Bereich festgelegten Positionierelement,
- Fig. 2
- in einer perspektivischen Ansicht die aus Figur 1 bekannte Befestigungseinrichtung
mit einem in einer unteren Position angeordneten Positionierelement,
- Fig. 3
- in einer perspektivischen Ansicht die Wandkonsole gemäß Figur 1 mit einem seitlich
davon beabstandeten Positionierelement,
- Fig. 4
- in einer perspektivischen vergrößerten Darstellung das Positionierelement als Einzelstück,
- Fig. 5
- in einer perspektivischen Ansicht das aus Figur 4 bekannte Positionierelement von
der rückwärtigen Seite her betrachtet,
- Fig. 6
- in einer perspektivischen Ansicht zwei Befestigungseinrichtungen mit einem im oberen
Bereich und einem im unteren Bereich angeordneten Positionierelement und einem mäanderförmigen
Plattenheizkörper,
- Fig. 7
- in einer Seitenansicht die aus Figur 6 bekannte Ausführungsform, in dem Bereich hieraus
ersichtlich ist, dass der Plattenheizkörper zunächst nur auf die untere Aufnahmeeinrichtung
aufgesetzt und gegenüber der Wandkonsole in eine vertikale Position verschwenkt werden
muss,
- Fig. 8
- in einer Draufsicht die aus Figur 6 bekannte Anordnung eines Plattenheizkörpers mit
Befestigungseinrichtungen und Positionierelementen,
- Fig. 9
- in einer Unteransicht die Ausführungsform gemäß Figur 6,
- Fig. 10
- in einer rückwärtigen Ansicht einen Plattenheizkörper nach Befestigung mithilfe zweier
Befestigungseinrichtungen und Positionierelementen,
- Fig. 11
- in einer perspektivischen Ansicht eine vollständige Befestigungseinrichtung mit Wandkonsole,
Haltekonsole, Aufnahmeeinrichtung und einem im oberen Bereich festgelegten Positionierelement
in einer weiteren Ausführungsvariante,
- Fig. 12
- in einer perspektivischen Ansicht die aus Figur 11 bekannte Befestigungseinrichtung
mit Darstellung der Einzelteile Positionier- und Andruckelement,
- Fig. 13
- in einer perspektivischen Ansicht das Andruckelement und das Positionierelement der
Ausführungsform gemäß Figur 11,
- Fig. 14
- in einer Seitenansicht die Position des Positionierelementes an der Wandkonsole, bevor
der Plattenheizkörper festgelegt wird,
- Fig. 15
- in einer perspektivischen Ansicht die Rückenansicht eines Plattenheizkörpers mit einer
weiteren Ausführungsvariante des Positionierelementes,
- Fig. 16
- in einer perspektivischen Ansicht ein weiteres Positionierelement, welches zum Aufkleben
vorgesehen ist,
- Fig. 17
- in einer perspektivischen rückwärtigen Ansicht das Positionierelement gemäß Figur
16 und
- Fig. 18
- in einer perspektivischen Ansicht ein Plattenheizkörper mit zwei Positionierelementen,
wie sie aus Figur 16 und 17 bekannt sind.
[0023] Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Befestigungseinrichtung 1, die
aus einer Wandkonsole 2, einer Haltekonsole 3 und einer unteren Aufnahmeeinrichtung
4 besteht. Zusätzlich ist ein Positionierelement 5 im oberen Bereich der Wandkonsole
2 festgelegt.
[0024] Die Wandkonsole 2 besteht aus einem U-Profil mit gleich langen Schenkeln 6, 7. Die
Schenkel 6, 7 sind im oberen Bereich mit einer Abkröpfung 8 versehen, während im unteren
Bereich die Wandkonsole 2 abgewinkelt ausgeführt ist, wobei gleichzeitig die Schenkellänge
teilweise reduziert wurde. Das abgewinkelte Ende 9 dient hierbei zur Aufnahme eines
Kunststoffblockes 10, der mit der Wandkonsole 2 einrastend verriegelt werden kann
und auf seiner Oberseite eine Verzahnung 11 aufweist. Die Verzahnung 11 ist zur Aufnahme
des unteren Randes des nicht dargestellten Plattenheizkörpers vorgesehen.
[0025] Die beiden Schenkel 6, 7 der Wandkonsole 2 sind mit Durchbrüchen 12, 13 im unteren
Drittel und weiteren Durchbrüchen im oberen Drittel ausgestattet, um das Positionierelement
5 festzulegen. Die beiden Durchbrüche 12, 13 sind hierbei rechteckförmig ausgebildet.
[0026] Das obere Ende 9 der Wandkonsole 2 ist mit der Haltekonsole 3 ausgestattet, wobei
die Haltekonsole 3 aus einem Grundkörper 14 besteht, welcher einen T-förmigen Querschnitt
aufweist. Die T-förmigen Enden des Grundkörpers 14 kommen hierbei hinter der Abkröpfung
8 der Wandkonsole 2 zu liegen, sodass die Haltekonsole 3 verschiebbar in der Wandkonsole
2 geführt ist. Die Haltekonsole 3 weist am oberen Ende 9 einen Niederhalter 15 auf,
der den oberen Rand des Plattenheizkörpers umgreifen kann. Über eine Gewindespindel
16 mit einem Kopf 17 besteht die Möglichkeit einer Höhenverstellung der Haltekonsole
3. Hierzu wird die Gewindespindel 16 mithilfe einer Lasche 18 der Wandkonsole 2 ortsfest,
aber drehbar positioniert. Somit besteht die Möglichkeit, die Haltekonsole 3 in der
Höhe zu verstellen. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Gewindespindel 16
lediglich in einem Gewinde der Lasche 18 eingreift und somit in der Höhe zusammen
mit der Haltekonsole 3 verstellt werden kann. Die hier gezeigte Haltekonsole 3 weist
eine recht einfache Bauform auf, wobei es verschiedene Alternativen gibt, um die Haltekonsole
3 gegebenenfalls in Raststufen oder kontinuierlich gegenüber der Wandkonsole 2 festzulegen.
[0027] Die Wandkonsole 2 wird durch eine Bohrung 19 mit Langloch 20 an eine nicht dargestellte
Wand geschraubt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist nur eine Bohrung 19 mit Langloch
20 vorhanden, jedoch besteht die Möglichkeit, gegebenenfalls über die Höhe der Wandkonsole
mehrere derartige Bohrungen mit Langloch vorzusehen.
[0028] Das Positionierelement 5 dient zur Festlegung eines nicht dargestellten Plattenheizkörpers,
und zwar insoweit, dass der Plattenheizkörper nicht mehr horizontal verschoben werden
kann. Zur genauen Ausgestaltung des Positionierelementes 5 wird auf die Figur 4 verwiesen.
[0029] Figur 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die aus Figur 1 bekannte Befestigungseinrichtung
1, wobei in diesem Fall lediglich das Positionierelement 5 in einer unteren Position
festgelegt wurde. Hierzu dienen die Durchbrüche 12, 13 die nunmehr im oberen Bereich
sichtbar sind, während die aus der Figur 1 bekannten Durchbrüche 12, 13 zur Aufnahme
des Positionierelementes 5 dienen. Der Aufbau entspricht ansonsten der Ausführungsform
aus Figur 1.
[0030] Figur 3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die aus Figur 1 und 2 bekannte Befestigungseinrichtung
1, wobei in diesem Fall das Positionierelement 5 von der Wandkonsole 2 entfernt dargestellt
ist. Somit sind die oberen Durchbrüche 12, 13 und die unteren Durchbrüche 12, 13 deutlich
zu erkennen, wie bereits aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich. Ansonsten entspricht
die Befestigungseinrichtung der Ausführungsform gemäß Figur 1.
[0031] Figur 4 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das Positionierelement 5 aus einer
Blickrichtung von vorne. Das Positionierelement 5 besteht aus einem ersten geraden
Abschnitt 30 und einem zweiten geraden Abschnitt 31. Der erste Abschnitt 30 weist
gegenüber dem zweien Abschnitt 31 eine geringere Bauhöhe auf und ist auf der Außenseite
mit einem Führungselement 32 ausgestattet, welches zwischen den beiden Schenkeln der
Wandkonsole zu liegen kommt. Zwei Haltekrallen 33, 34 dienen hierbei zur Festlegung
der Wandkonsole und können mit ihren Verriegelungsnasen in die vorhandenen Durchbrüche
12, 13 eingreifen. Somit besteht aufgrund der vorhandenen Elastizität des verwendeten
Kunststoffmaterials für das Positionierelement 5 die Möglichkeit, dieses in die Wandkonsole
einrastend aufzunehmen. Durch seitliches Auseinanderbiegen des ersten Abschnitts 30
besteht die Möglichkeit, diese Verriegelung wieder aufzuheben. Die beiden geraden
Abschnitte 30, 31 sind durch Gliederelemente 35, 36 derart miteinander verbunden,
dass die Abschnitte 30, 31 parallel gegeneinander verschoben werden können. Diese
Verschiebung wird benötigt, um einen Toleranzausgleich bei der Festlegung des Plattenheizkörpers
zu ermöglichen. Der zweite Abschnitt 31 weist auf der Außenfläche 37 Rippen 38, 39
auf, und zwar im gezeigten Ausführungsbeispiel drei gleich lange beabstandete Rippen
38, 39 und zwei nahezu dreieckförmig ausgebildete Rippen 40, 41 beziehungsweise 42,
43 zu beiden Seiten der gleich langen Rippen 38, 39. Die Form der Rippen 38, 39 und
der seitlich verkürzten Rippen 40, 41, 42, 43 wurde so gewählt, dass diese in die
mäanderförmige Bauform eines Plattenheizkörpers eingreifen, um diesen horizontal festzulegen.
Unterstützt wird diese Festlegung durch eine Verzahnung 44 auf der Innenfläche des
zweiten geraden Abschnittes 31. In dieser Verzahnung 44 kommen die Schenkel der Wandkonsole
zu liegen, sodass nach dem Verschwenken des mäanderförmigen Plattenheizkörpers in
eine vertikale Position nicht nur die Rippen 38, 39 in den Vertiefungen zu liegen
kommen, sondern gleichzeitig der zweite gerade Abschnitt 31 in Richtung des ersten
Abschnittes 30 bewegt wird, bis die Verzahnung 44 in Anlage an die Schenkel der Wandkonsole
gelangt. Die axiale Verschiebbarkeit der beiden geraden Abschnitte 30, 31 und die
Variation des Abstandes zueinander wird hierbei durch die Gliederelemente 35, 36 ermöglicht.
[0032] Figur 5 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das aus Figur 4 bekannte Positionierelement
5, und zwar diesmal von der rückwärtigen Seite her. Auch aus dieser Ansicht ist nochmals
ersichtlich, dass der erste gerade Abschnitt 30 auf der Außenseite mit einem Führungselement
32 und seitlichen Haltekrallen 33, 34 ausgestattet ist. An den ersten geraden Abschnitt
30 schließen sich die Gliederelemente 35, 36 an, die gleichzeitig zur Verbindung mit
dem zweiten geraden Abschnitt 31 dienen. Aus dieser Ansicht ist hierbei ersichtlich,
dass die Rippen 38, 39 auf der Außenseite des geraden Abschnittes 31 angeordnet sind
und sich die aus der Figur 4 ersichtliche Verzahnung 44 nur im unteren Bereich des
zweiten geraden Abschnittes 31 befindet. Des Weiteren wird aus dieser Darstellung
ersichtlich, dass der zweite gerade Abschnitt 31 in der Höhe wesentlich höher als
der erste gerade Abschnitt 30 ausgebildet ist.
[0033] Figur 6 zeigt in einer perspektivischen rückwärtigen Ansicht zwei Befestigungseinrichtungen
1, die zur Aufnahme eines mäanderförmigen Plattenheizkörpers 50 vorgesehen sind. In
der gezeigten Position wurde der Plattenheizkörper 50 lediglich auf die Verzahnung
11 aufgesetzt und muss noch in eine vertikale Position verschwenkt werden. Die Wandkonsolen
2 sind in diesem Fall typischerweise bereits an einer Wand befestigt, sodass nach
dem Aufsetzen des Plattenheizkörpers 50 die Haltekonsolen 3 mithilfe der Gewindespindel
nach unten verdreht werden können, sodass die Niederhalter 15 den oberen Rand 51 des
Plattenheizkörpers umgreifen können. Gleichzeitig werden die Positionierelemente 5,
welche im gezeigten Ausführungsbeispiel einmal im oberen Bereich und einmal im unteren
Bereich in Höhe der Durchbrüche 12, 13 festgelegt sind, so weit zusammengedrückt,
dass die Rippen 38, 39 in die mäanderförmige Form des Plattenheizkörpers 50 gepresst
werden und zudem die beiden gerade verlaufenden Abschnitte 30, 31 insoweit aufeinander
zubewegt werden, dass die Verzahnung 44 die Kanten der beiden Schenkel der Wandkonsole
2 aufnehmen und damit eine Relativbewegung der beiden geraden Abschnitte 30, 31 ausgeschlossen
wird.
[0034] Der besondere Vorteil dieser Ausführungsform des Positionierelementes 5 ermöglicht
hierbei nach Festlegung der einzelnen Positionierelemente 5 gegenüber der Wandkonsole
2, dass bei einem seitlichen Versatz der Mäanderform eine Anpassung der Positionierelemente
5 aufgrund der vorhandenen Gliederelemente 35, 36 in derart erfolgen kann, dass diese
vor der endgültigen Positionierung seitlich verschoben werden können. Sobald jedoch
die Verzahnung 44 auf den Kanten der beiden Schenkeln zu liegen kommt, wird das Positionierelement
5 arretiert und durch die Rippen 38, 39 sichergestellt, sodass eine horizontale Verschiebung
des Plattenheizkörpers 50 ausgeschlossen ist. Damit erfüllt die Befestigungseinrichtung
1 die Voraussetzungen zur sicheren Halterung eines Plattenheizkörpers 50 sowohl in
vertikaler als auch in horizontaler Position.
[0035] Figur 7 zeigt in einer Seitenansicht die aus Figur 6 bekannte Anordnung des Plattenheizkörpers
50 mit Befestigungseinrichtung 1 und den beiden Positionierelementen 5, bevor diese
zur vollständigen Anlage an den Plattenheizkörper 50 gelangen. Der Plattenheizkörper
50 befindet sich hier in einer ersten Montageposition, wobei ein unterer Rand 52 des
Plattenheizkörpers in die Verzahnung 11 des Aufnahmeelementes 4 eingesetzt wurde.
Die Haltekonsole 3 befindet sich zu diesem Zeitpunkt in einer erhöhten Position und
wird erst mithilfe der Gewindespindel so weit nach unten gedreht, dass der Niederhalter
15 den oberen Rand 53 des Plattenheizkörpers 50 umgreifen kann.
[0036] Figur 8 zeigt in einer Ansicht von oben die Montageposition des mäanderförmigen Plattenheizkörpers
50 mithilfe der beiden Befestigungseinrichtungen 1 gemäß Figur 6, woraus deutlich
wird, dass die Rippen 38, 39 in den Vertiefungen des Plattenheizkörpers 50 zu liegen
kommen, während demgegenüber die Verzahnung 44 die beiden Schenkel 6, 7 der Wandkonsole
aufnimmt. Somit wird ein weiteres seitliches Verschieben der Positionierelemente 5
verhindert und mithilfe der Rippen 38, 39 die Position des Plattenheizkörpers 50 festgelegt.
[0037] Figur 9 zeigt in einer Ansicht von unten den aus Figur 6 bekannten Plattenheizkörper
50 mit Befestigungseinrichtung 1 und Positionierelement 5 in einer Position vor der
endgültigen Anlage an die Befestigungseinrichtung 1, bevor die Rippen 38, 39 in den
Vertiefungen des mäanderförmigen Plattenheizkörpers zu liegen kommen. Hierbei wird
mithilfe der Verzahnung 44 eine horizontale Fixierung des Positionierelementes 5 in
derart vorgenommen, dass die Verzahnung die vorhandenen Schenkel 6, 7 umgreift und
damit eine weitere Verschiebung des Positionierelementes 5 in horizontaler Richtung
ausgeschlossen werden kann.
[0038] Figur 10 zeigt in einer rückwärtigen Ansicht die bereits aus Figur 6 bekannte Anordnung,
bestehend aus einem mäanderförmigen Plattenheizkörper 50 mit zwei Befestigungseinrichtungen
1, nachdem der Plattenheizkörper 50 in eine vertikale Position verschwenkt wurde.
Aus dieser Ansicht ist ersichtlich, dass die beiden Niederhalter 15 den oberen Rand
53 des Plattenheizkörpers 50 umgreifen, welcher auf die untere, aus dieser Darstellung
nicht ersichtlichen Verzahnung der Befestigungseinrichtung 1 aufgesetzt ist. Mithilfe
der Positionierelemente 5 erfolgt zusätzlich wie beschrieben die horizontale Fixierung
des Plattenheizkörpers 50.
[0039] Figur 11 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine weitere Variante einer Befestigungseinrichtung
100, bestehend aus der bereits bekannten Wandkonsole 2, der Haltekonsole 3 und der
Aufnahmeeinrichtung 4. Soweit ist die Wandkonsole baugleich mit der aus Figur 1 bekannten
Ausführungsform. Das Positionierelement 101 weist zusätzlich ein Andruckelement 102
auf. Eine genaue Beschreibung erfolgt zur Figur 13.
[0040] Figur 12 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die Befestigungseinrichtung 100
gemäß Figur 11 mit einem beabstandeten Positionierelement 101 und Andruckelement 102.
[0041] Figur 13 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einerseits das Andruckelement 102
und andererseits das Positionierelement 101. Bei dieser Ausführungsvariante ist das
Positionierelement 101 ebenfalls mit einem ersten geraden Abschnitt 103 und einem
zweiten geraden Abschnitt 104 versehen. Die beiden Abschnitte 103, 104 sind durch
mehrere Gliederelemente 105, 106 in derart miteinander verbunden, dass die beiden
parallel verlaufenden Abschnitte 103, 104 gegeneinander verschoben und gegeneinander
gedrückt werden können, ähnlich wie bereits bei der beschriebenen Ausführungsform
zur Figur 1. Neu bei diesem Positionierelement 101 ist, dass der erste Abschnitt 104
mit zwei Zapfen 107, 108 ausgestattet ist, welche in die vorhandenen Ausnehmungen
der Wandkonsole eingreifen. Zur Sicherung des Positionierelementes 101 ist ein Rastelement
109 vorgesehen, welches ein unbeabsichtigtes Aushaken der beiden Zapfen 107, 108 verhindert.
Somit kann das Positionierelement 101 sicher an der Wandkonsole 2 befestigt werden.
Zur Aufnahme des Andruckelementes 102 ist eine Ausnehmung 110 vorgesehen, welche nahezu
rechteckförmig ausgebildet ist und einerseits eine Feder 111 und zwei entgegengesetzt
ausgerichtete Haltekrallen 112 aufweist. Sowohl die Feder 111 als auch die Haltekrallen
112 dienen zur Fixierung des Andruckelementes 102, welches über die Feder aufgeschoben
werden kann, bis die Haltekrallen 112 einen vorhandenen Durchbruch 113 hintergreifen.
Der Durchbruch 113 ist quadratisch geformt, sodass das Andruckelement 102 jeweils
um 90° versetzt aufgesetzt werden kann. Die Grundform des Andruckelementes 102 ist
ein Oktagon mit abgeschrägten Andruckflächen 114 auf den Außenseiten. In den Außenseiten
befindet sich zunächst eine Nut 115, in die die Feder 114 eingeschoben werden kann.
Zu beiden Seiten der Nut 115 befinden sich die Andruckflächen 114, die unterschiedliche
Größen und Neigungswinkel zueinander aufweisen, sodass eine Adaption der Andruckflächen
114 an die vorhandenen Bauformen der Plattenheizkörper vorgenommen werden kann. Um
jeweils 90° versetzt befinden sich die Andruckflächen 114, 116, 117, 118. Durch diese
Bauvariante besteht eine erhöhte Adaptionsmöglichkeit an die vorhandenen Plattenheizkörper,
wobei letztendlich eine horizontale Fixierung über eine Verzahnung 119 mit der Wandkonsole
erfolgt, die zur Aufnahme der Vorderkanten der beiden Schenkel vorgesehen ist. Soweit
der Plattenheizkörper mit einem Positionierelement 101 und dem korrespondierenden
Andruckelement 102 ausgestattet werden soll, wird das Positionierelement zunächst
in der Wandkonsole befestigt und der Plattenheizkörper insoweit in eine vertikale
Position verschwenkt, dass das Andruckelement 102 in die mäanderförmige Grundform
des Plattenheizkörpers zur Anlage gelangt, wobei gleichzeitig das Positionierelement
102 insoweit zusammengedrückt wird, dass die Verzahnung 119 an den Schenkeln anliegt.
Damit ist sichergestellt, dass einerseits eine gute Adaption möglich ist und eine
seitliche Ausgleichsmöglichkeit der Verzahnung gegenüber den Wandkonsolen besteht,
aber gleichzeitig nach erfolgter Montage verhindert wird, dass der Plattenheizkörper
horizontal bewegt werden kann.
[0042] Figur 14 zeigt in einer Seitenansicht den Plattenheizkörper 120, welcher durch die
Befestigungseinrichtung 100 gehalten werden soll, wobei wiederum die Befestigungseinrichtung
100 aus der Wandkonsole 2, der Haltekonsole 3 und einer Aufnahmeeinrichtung 4 besteht.
In der Zeichnung ist der Plattenheizkörper 120 auf die Aufnahmeeinrichtung 4 aufgesetzt
und wird nach erfolgtem Verschwenken mit der Haltekonsole verankert, wobei gleichzeitig
die beschriebene Funktion eintritt, dass die Positionierelemente 101 mit Andruckelement
102 in der mäanderförmigen Form des Plattenheizkörpers zu liegen kommen.
[0043] Figur 15 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die Rückenansicht eines Plattenheizkörpers
150, der ebenfalls über eine Befestigungseinrichtung gehalten werden soll. Bei dieser
Ausführungsvariante wird ein Positionierelement 151 verwendet, welches unmittelbar
mit dem Plattenheizkörper 150 verklebt wird. Die Verklebung kann beispielsweise mit
einem doppelseitigen Klebeband erfolgen. Die genaue Beschreibung des Positionierelementes
ist der Figur 16 und 17 zu entnehmen, während die genaue Montage der Figur 18 zu entnehmen
ist.
[0044] Figur 16 zeigt das aus Figur 15 bekannte Positionierelement 151. Das Positionierelement
151 ist einteilig aus Kunststoff gefertigt und besitzt auf einer Außenfläche zwei
Nocken 152, 153, welche zur Anlage an der mäanderförmigen Bauform des Plattenheizkörpers
150 vorgesehen sind. Vorzugsweise wird diese Seite des Positionierelementes 151 zum
Aufkleben verwendet. Hierzu dient ein doppelseitiges Klebeband 154. Auf der gegenüberliegenden
Außenfläche ist eine Verzahnung 155 vorgesehen, welche zur Anlage an die beiden Stirnflächen
der Schenkel der Wandkonsole vorgesehen ist. Um eventuelle Bauteiltoleranzen auszugleichen,
erstreckt sich die Verzahnung 155 über einen größeren Abschnitt und ist durch zwei
Randbegrenzungen 156, 157 eingefasst, sodass gleichzeitig sichergestellt ist, dass
die beiden Schenkel beziehungsweise deren vordere Kante sicher zu der Verzahnung 155
geführt werden. Für die Montage des Plattenheizkörpers 150 ist hierzu notwendig, zunächst
das Positionierelement 151 fest mit dem Plattenheizkörper 150 zu verbinden. Hierzu
dient das doppelseitige Klebeband 154. Dies wird zunächst auf der Außenseite mit den
zwei Nocken 152, 153 verklebt und sodann gegen den Plattenheizkörper gedrückt. Die
erforderliche Befestigungseinrichtung, wie sie beispielsweise aus Figur 18 ersichtlich
ist, muss in entsprechender Position an der Wand befestigt werden, sodass der Plattenheizkörper
lediglich aufgesetzt und nach hinten in eine vertikale Position verschwenkt werden
kann und mithilfe der Haltekonsole eine Befestigung in vertikaler Richtung und mithilfe
des Positionierelementes 151 in horizontaler Richtung erfolgen kann.
[0045] Figur 17 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das aus Figur 16 bekannte Positionierelement
151 von der rückwärtigen Seite her mit doppelseitigem Klebeband 154.
[0046] Figur 18 zeigt einen Plattenheizkörper 160, der mithilfe zweier Befestigungseinrichtungen
161 an einer Wand festgelegt werden kann. Die Befestigungseinrichtung besteht hierbei
aus der bereits bekannten Wandkonsole 2 mit Aufnahmeeinrichtung 4 und Haltekonsole
3. In der Zeichnung ist der Plattenheizkörper 160 bereits fest montiert. Somit ist
ersichtlich, dass der Plattenheizkörper 160 mit der unteren Kante in der Aufnahmeeinrichtung
104 einliegt und die Haltekonsole 3 den oberen Rand des Plattenheizkörpers umgreift.
Die aus Figur 16 und 17 bekannten Positionierelemente 151 sind zuvor auf die Rückseite
des Plattenheizkörpers 160 aufgeklebt worden, sodass die Positionierelemente 151 mit
ihrer Verzahnung 155 an den beiden Schenkeln der Wandkonsole 2 insoweit anliegen,
dass die Vorderkanten sicher umgriffen werden und damit eine horizontale Verschiebung
des Plattenheizkörpers ausgeschlossen werden kann.
Bezugszeichenliste:
[0047]
- 1
- Befestigungseinrichtung
- 2
- Wandkonsole
- 3
- Haltekonsole
- 4
- Aufnahmeeinrichtung
- 5
- Positionierelement
- 6
- Schenkel
- 7
- Schenkel
- 8
- Abkröpfung
- 9
- Ende
- 10
- Kunststoffblock
- 11
- Verzahnung
- 12
- Durchbruch
- 13
- Durchbruch
- 14
- Grundkörper
- 15
- Niederhalter
- 16
- Gewindespindel
- 17
- Kopf
- 18
- Lasche
- 19
- Bohrung
- 20
- Langloch
- 30
- Abschnitt
- 31
- Abschnitt
- 32
- Führungselement
- 33
- Haltekralle
- 34
- Haltekralle
- 35
- Gliederelement
- 36
- Gliederelement
- 37
- Außenfläche
- 38
- Rippe
- 39
- Rippe
- 40
- Rippe
- 41
- Rippe
- 42
- Rippe
- 43
- Rippe
- 44
- Verzahnung
- 50
- Plattenheizkörper
- 51
- Rand
- 52
- Rand
- 53
- Rand
- 100
- Befestigungseinrichtung
- 101
- Positionierelement
- 102
- Andruckelement
- 103
- Abschnitt
- 104
- Abschnitt
- 107
- Zapfen
- 108
- Zapfen
- 109
- Rastelement
- 110
- Ausnehmung
- 111
- Feder
- 112
- Haltekralle
- 113
- Durchbruch
- 114
- Andruckfläche
- 116
- Andruckfläche
- 117
- Andruckfläche
- 118
- Andruckfläche
- 119
- Verzahnung
- 120
- Plattenheizkörper
- 150
- Plattenheizkörper
- 151
- Positionierelement
- 152
- Nocke
- 153
- Nocke
- 154
- Klebeband
- 155
- Verzahnung
- 156
- Randbegrenzung
- 157
- Randbegrenzung
- 160
- Plattenheizkörper
1. Befestigungseinrichtung (1, 100) zur Festlegung eines Heiz- oder Kühlkörpers, insbesondere
eines Plattenheizkörpers (50, 120, 150, 160), bestehend zumindest aus einer ortsfesten
Wandkonsole (2) mit Aufnahmeeinrichtung (4) und einer gegenüber der Wandkonsole (2)
höhenverstellbaren Haltekonsole (3) mit einem Niederhalter (15), welcher eine Haltelasche
oder einen Rand eines Plattenheizkörpers (50, 120, 150, 160) umgreift,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandkonsole (2) und/oder der Plattenheizkörper (50, 120, 150, 160) wenigstens
ein Positionierelement (5, 101, 151) aufweisen, welches kraft- und/oder formschlüssig
mit dem Plattenheizkörper (50, 120, 150, 160) in Kontakt steht.
2. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandkonsole (2) zwei gleich lange Schenkel (6, 7) aufweist, welche zumindest
eine Ausnehmung zur Aufnahme des Positionierelementes (5, 101, 151) aufweisen.
3. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandkonsole (2) im oberen und/oder unteren Bereich jeweils zumindest eine Ausnehmung,
vorzugsweise eine paarige Ausnehmung in beiden Schenkeln (6, 7), zur Festlegung einer
Positionierelementes (5, 101) aufweist, oder dass die Wandkonsole (2) im oberen und/oder
unteren Bereich eine Abkantung zur Festlegung eines Positionierelementes (5, 101)
aufweist.
4. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Positionierelement (151) aus einem einteiligen Kunststoffteil besteht und zumindest
eine, vorzugsweise zwei Ausformungen aufweist, welche zur unmittelbaren Anlage an
den Plattenheizkörper (50, 120, 150, 160) vorgesehen sind, wobei das Positionierelement
(151) mit dem Plattenheizkörper (50, 120, 150, 160) verklebt ist und auf der dem Plattenheizkörper
abgewandten Seite eine Verzahnung (155) aufweist, und/oder dass das Positionierelement
(5, 101) aus einem ersten und zweiten geraden Abschnitt (30, 31, 103, 104) besteht,
welche parallel zueinander angeordnet seitlich und zueinander bewegbar sind.
5. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Abschnitte (30, 31, 103, 104) über miteinander verbundene Gliederelemente
(35, 36) derartig endseitig verbunden sind, dass eine geschlossene Schlaufe entsteht.
6. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Abschnitt (30, 31, 103, 104) auf der Außenseite ein Führungselement (32)
aufweist, welches zwischen beiden Schenkeln (6, 7)der Wandkonsole (2) zu liegen kommt,
oder dass der erste Abschnitt (30, 31, 103, 104) zwei Zapfen aufweist, welche in die
Ausnehmungen der beiden Schenkel (6, 7) der Wandkonsole (2) eingreifen und durch ein
federndes Rastelement (109) festgelegt sind.
7. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Abschnitt (30, 31, 103, 104) zwei Stege mit Haltekrallen (33, 34) aufweist,
welche zu beiden Seiten des Führungselementes (32) angeordnet sind, wobei die Haltekrallen
(33, 34) zueinander ausgerichtet sind und in die Ausnehmungen der beiden Schenkel
(6, 7) eingreifen.
8. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Abschnitt (30, 31, 103, 104) in vertikaler Höhe größer ausgebildet ist,
als der erste Abschnitt.
9. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Abschnitt (30, 31, 103, 104) auf der Außenseite über die gesamte Höhe
Klemmrippen (38, 39) aufweist, welche zur Anlage in einer Vertiefung des Plattenheizkörpers
(50, 120, 150, 160) zu liegen kommen, oder dass der zweite Abschnitt (30, 31, 103,
104) auf der Außenseite eine Ausnehmung (110) mit zumindest einem Verrastungselement
(112) zur Aufnahme eines Andruckelementes (102) aufweist und/oder dass der zweite
Abschnitt (30, 31, 103, 104) auf der Innenseite eine Verzahnung (11, 44, 119) zumindest
im unteren oder oberen Bereich aufweist.
10. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klemmrippen (38, 39) gleichlang und im links- und rechtsseitigen Randbereich
kürzer werdend ausgebildet sind, und/oder dass die Klemmrippen (38, 39) jeweils endseitig
des zweiten Abschnittes (30, 31, 103, 104) angeordnet sind und im mittleren Bereich
eben ausgebildet werden.
11. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Andruckelement (102) als Oktagon ausgebildet ist und jeweils unter 90° zueinander
versetzte und schräg verlaufende paarige Andruckflächen (114, 115, 116, 117, 118)
aufweist, welche jeweils einen unterschiedlichen Andruckwinkel aufweisen.
12. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltekonsole (3) durch jeweils eine Abkantung der Schenkel (6, 7) geführt ist,
wobei die Haltekonsole (3) mit einem breiten Abschnitt hinter der Abkantung liegt.
13. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltekonsole (3) mit Niederhaltern (15) durch eine ortsfeste, aber drehbar gelagerte
Gewindespindel (16) höhenverstellbar ist.
14. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gewindespindel (16) in der Wandkonsole (2) ortsfest gehalten ist.
15. Befestigungseinrichtung (1, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmeeinrichtung (4) aus einem abgewinkelten Teilstück der Wandkonsole (2)
mit Raststufen oder einer Verzahnung (11) besteht.