Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Klappaufsteller für die Präsentation zumindest einer
Anzeigefläche, mit einem, die Anzeigefläche tragenden vorderen Rahmen und einem hinteren
Rahmen, deren Oberseiten über zumindest ein Gelenk miteinander verbunden sind und
die von einer Lagerposition durch Aufklappen in zumindest eine Aufstellposition, in
der der vordere Rahmen und der hintere Rahmen von unten nach oben im Winkel aufeinander
zulaufend angeordnet sind, zueinander schwenkbar sind, wobei eine lösbare Schwenksperre
zum Festlegen des Gelenks zumindest in einer Aufstellposition vorgesehen ist. Die
Anzeigefläche kann dabei ein üblicher Bilderrahmen für Plakate oder Poster oder auch
eine elektronische Anzeige in Form eines flachen Displays sein.
Stand der Technik
[0002] Klappaufsteller dieser Art sind auch unter dem Begriff Kundenstopper bekannt und
werden üblicherweise zu Werbezwecken eingesetzt. In diese werden beispielsweise Plakate
- üblicherweise im Format DIN A1 oder DIN A0 - beispielsweise mit Hilfe eines Klapprahmen-Profils
angebracht. Eine auf dem Plakat angeordnete, optionale Schutzfolie schützt das Plakat
vor Wettereinflüssen.
[0003] Die Klappaufsteller weisen entweder eine vordere Anzeigefläche und einen hinteren
Rahmen ohne Anzeigefläche oder vorne und hinten jeweils eine Anzeigefläche auf. Üblicherweise
besteht der vordere und hintere Rahmen aus Flachprofilen, mit Längsprofilen und diese
verbindenden Querprofilen zur Bildung eines rechteckigen Rahmens, auf denen dann zum
Beispiel der Klapprahmen aufgesetzt ist. Letztlich ist die Ausgestaltung der Anzeigevorrichtung
für die Umsetzung der vorliegenden Erfindung allerdings nicht wesentlich.
[0004] Die beiden Anzeigeflächen sind während der Benutzung des Klappaufstellers im Winkel
zueinander angeordnet, das heißt die Rahmen verlaufen von unten nach oben aufeinander
zu und münden in der Verbindung mit einem die Oberseiten der Rahmen verbindenden Gelenk.
[0005] Solche Klappaufsteller sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt, wobei diese
Klappaufsteller üblicherweise an den Rahmen einen oder zwei Bilderrahmen aufweisen,
in den das Plakat eingelegt ist. Der Bilderrahmen ist an den Flachprofilen des Rahmens
befestigt. Damit der bekannte Klappaufsteller nicht über den gewünschten Öffnungswinkel
hinaus aufgeklappt werden kann und auch nicht unbeabsichtigt, zum Beispiel durch Winddruck,
zusammengeklappt werden kann, weist er eine Querversteifung auf, die einerseits den
Öffnungswinkel der beiden Rahmen zueinander durch ein zu weites Auseinanderrutschen
der Füße des Ständers begrenzt und andererseits bei aufgestellten Klappaufsteller
ein erneutes Zusammenklappen über eine Arretierung verhindert, solange diese Arretierung
nicht gelöst wird.
[0006] Diese Arretierung wird üblicherweise von einer getriebeartig zusammenklappbaren Stange
gebildet, die von einem unteren Rahmenabschnitt des vorderen Rahmens zu einem unteren
Rahmenabschnitt des hinteren Rahmens verläuft und sich während des Aufstellens des
Klappaufstellers zu einer geraden Stange auf klappt, die in Richtung des erneuten
Zusammenlegens einen Totpunkt aufweist, der die Arretierung bildet. Erst nach manuellem
Anheben der gelenkigen Verbindung dieser getriebeartigen Stange kann dann der Klappaufsteller
wieder zusammengelegt werden.
[0007] Die Arretierung der bekannten Klappaufsteller hat zum einen den Nachteil, dass die
Gefahr besteht, dass sich der Benutzer an der Verbindungsstange zum Beispiel durch
Einklemmen der Finger verletzt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass diese die
beiden Rahmen miteinander verbindende untere Stange oft optisch störend wirkt. Schließlich
kann diese Stange verschmutzen und verbogen werden, so dass sie in der Funktion beeinträchtigt
ist. Darüber hinaus ist die Arretierung nicht hinreichend sicher, da die Sicherung
über die Totpunktlage nicht ausreichend definiert ist und der Benutzer oft den Klappaufsteller
nicht weit genug aufklappt um diese Arretierung zu aktivieren oder die Stange nochmals
bewusst in eine gerade, Verriegelungsstellung drücken muss.
Kurzbeschreibung der Erfindung
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Klappaufsteller zu schaffen, der ohne untere
Verbindung der Rahmen eine optisch ansprechende und sichere Arretierung mit gutem
Bedienungskomfort aufweist.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Klappaufsteller gelöst, der dadurch
gekennzeichnet ist, dass die Schwenksperre von einer das Gelenk blockierenden Sperrklinke
gebildet ist, die von einer Freigabeposition in eine Arretierposition hin- und her
bewegbar ist.
[0010] Erfindungsgemäß wird nun ein Klappaufsteller geschaffen, dessen Arretierung in das
obere Gelenk zur Verbindung der beiden schräg zueinander angeordneten Seitenflächen,
die der Präsentation der jeweils gewählten Anzeigevorrichtung dienen, integriert ist.
Dieses Gelenk kann ein Einzelgelenk sein, alternativ können auch mehrere Gelenke,
zum Beispiel ein Gelenk auf jeder Seite des Klappaufstellers, vorgesehen sein.
[0011] Die Sperrklinke wirkt nun unmittelbar auf das Gelenk. Sofern mehrere Gelenke vorgesehen
sind, können auch mehrere Sperrklinken, zum Beispiel für jedes Gelenk mindestens eine,
oder auch nur eine Sperrklinke vorgesehen werden, wobei an sich ausreichend ist, wenn
die gelenkige Verbindung als solche über die Arretierungsvorrichtung blockiert werden
kann, ohne dass hierdurch zwangsläufig alle Gelenke festgelegt werden müssten.
[0012] Erfindungsgemäß kann nun eine Querverstrebung unterhalb der Gelenke entfallen, da
über die Arretierungsvorrichtung das Gelenk festgelegt wird. Das Gelenk wirkt somit
sowohl als Schwenkwinkelanschlag als auch als Arretierung in Schließrichtung und ist
derart ausgestaltet, dass es nur um einen definierten Winkelbereich verschwenken kann.
Beispielsweise kann das Gelenk nur von der Ruheposition, bei der die Rahmen nahezu
parallel zueinander angeordnet sind, in eine Aufstellposition, bei der die Rahmen
in einem Winkel von etwa 15° bis etwa 45°, vorzugsweise etwa 35° zueinander angeordnet
sind, verschwenkt werden. Dies verhindert zur Vermeidung einer Instabilität ein zu
weites Aufklappen des Klappaufstellers.
[0013] Die Sperrklinke ist an einem der Teile des Gelenks beweglich gelagert. Erfindungsgemäß
erfolgt dies bevorzugt über einen um eine mittlere Lagerung an dem Gelenkteil schwenkbaren
oder drehbaren Hebel, an dessen Ende die Sperrklinke angeordnet ist. Dieses eine Teil
des Gelenks ist mit dem vorderen oder den hinteren Rahmen verbunden. Das korrespondierende
andere Teil des Gelenks ist dann mit dem hinteren oder dem vorderen Rahmen verbunden
und weist die Sperrausnehmung auf, in die die Sperrklinke bei geeigneter Winkelstellung
der Rahmen zueinander einzurasten vermag.
[0014] Vor Erreichen der Sperrausnehmung gleitet die Sperrklinke bevorzugt über eine Ablaufbahn
oder-kante auf dem die Sperrausnehmung tragenden Teil des Gelenks ab, wobei sie weiter
bevorzugt über eine Federkraft gegen diese Ablaufbahn bzw.-kante angestellt ist. Sobald
die Sperrklinke den Bereich der Sperrausnehmung erreicht, wird sie dann in die Sperrausnehmung
eingreifen und so die Arretierung aktivieren.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Sperrklinke entweder über eine Rastverbindung
hörbar einrastet oder gegen einen, zum Beispiel metallischen Anschlag stößt, so dass
das Einrasten der Sperrklinke in die Sperrausnehmung bei Erreichen des gewünschten
bzw. notwendigen Aufklappwinkels für den Benutzer spürbar, insbesondere hörbar, ist.
[0016] Bei einer alternativen Ausgestaltung des Klappaufstellers wird ein einzelnes Gelenk
eingesetzt, das sich zumindest über einen erheblichen Teil, bevorzugt sogar über die
gesamte Breite des Klappaufstellers erstreckt. Dieses Gelenk kann dann einen walzenartigen
ersten Gelenkteil aufweisen, der zum Beispiel mit dem vorderen Rahmen verbunden ist.
Der zweite Gelenkteil ist dann hülsenartig ausgebildet und umgreift über einen bestimmten
Winkelbereich den ersten Gelenkteil. Die Sperrklinke kann dann an den Seiten oder
auch im Inneren des Gelenks angeordnet sein. Gleiches gilt für den Schwenkwinkelanschlag.
[0017] Grundsätzlich würde das Erreichen der Sperrausnehmung und dass Einrasten der Sperrklinke
in die Sperrausnehmung ausreichen, um auch den Schwenkwinkel zu begrenzen. Allerdings
könnte der Benutzer in diesem Fall durch Zurückziehen der Sperrklinke aus der Sperrausnehmung
die Arretierung lösen und den Klappaufsteller weiter aufklappen. In einigen Anwendungen
wird dies sogar gewünscht sein, wenn zum Beispiel der Klappaufsteller zu einer durchgehenden
Tafel aufgestellt werden soll, die beiden Rahmen also übereinander angeordnet werden.
In diesem Fall kann dann der brettartig, mit einem Winkel von 180° zueinander angeordneten
Rahmen, vollständig aufgefaltete Klappaufsteller schräg an eine Wand angestellt werden
oder auch quer, ähnlich einer Werbebande, verwendet werden.
[0018] In den meisten Fällen wird allerdings der Klappaufsteller nur als selbstständig stehendes
Werbemittel verwendet werden, so dass es nicht gewünscht ist, die beiden Rahmen über
einen bestimmten Winkel hinaus aufzuklappen. Damit dies nicht geschehen kann, ist
bevorzugt ein gesonderter Schwenkwinkelanschlag vorgesehen. Dieser gesonderte Schwenkwinkelanschlag
begrenzt die Beweglichkeit des Gelenks unabhängig von der Stellung der Sperrklinke,
so dass ein vordefinierter, maximaler Schwenkwinkel nicht überschritten werden kann.
[0019] Eine mögliche Ausgestaltung eines solchen Schwenkwinkelanschlages besteht zum Beispiel
darin, dass in Bewegungsrichtung der Sperrklinke relativ zum korrespondierenden Gelenkteil
gesehen hinter der Sperrausnehmung ein über die gedachte Verlängerung der Bewegungsbahn
bzw. -kante der Sperrklinke hinausragender Widerlagerbereich vorgesehen ist, der einen
Sperrklinkenanschlag bildet. Bei dieser Ausgestaltung kann die Sperrklinke zwischen
zwei Extrempositionen hin und her bewegt werden, wobei die eine Extremposition die
Position ist, in der sie in die Sperrausnehmung hineinragt oder einrastet.
[0020] Die andere Extremposition ist dann der maximale Abstand von dem die Sperrausnehmung
tragenden Gelenkteil, wobei sich auch hier die Sperrklinke während des Aufklappens
der Rahmenteile um diesen Gelenkteil herum bewegt bis sie dann an den in dieser Bewegungsbahn
mit maximalen Radius immer noch hineinragenden Sperrklinkenanschlag anstößt. Dies
bedeutet, dass unabhängig von der Position der Sperrklinke der Sperrklinkenanschlag
dafür Sorge trägt, dass die Sperrklinke nicht über den Anschlag hinaus bewegt werden
kann, was wiederum bewirkt, dass das Gelenk in seiner Beweglichkeit durch diesen Anschlag
begrenzt ist.
[0021] Sofern es gewünscht ist, können auch mehrere Sperrausnehmungen vorgesehen sein, so
dass der Klappaufsteller in unterschiedlichen Winkelstellungen aufgestellt und in
diesen Winkelstellungen jeweils die Arretierung aktiviert werden kann. Hierzu können
auf einem gemeinsamen Radius im Winkelabstand zueinander mehrere Sperrausnehmungen
vorgesehen werden. Beim Aufklappen dieses Klappaufstellers wird zunächst die erste
Sperrausnehmung erreicht, wobei die Sperrklinke, getrieben von der Federkraft, dazu
neigt in diese Sperrausnehmung einzurasten. Sofern der Benutzer diesen Aufstellwinkel
wünscht, kann er so den Klappaufsteller verwenden.
[0022] Wünscht der Benutzer dagegen einen größeren Winkel, kann er über einen Hebel oder
ein sonstiges Rückzugsmittel die Sperrklinke wieder aus der ersten Sperrausnehmung
heraus bewegen bzw. durch dauerhaftes Betätigen dieses Hebels oder Rückzugmittels
von vorneherein das Einrasten der Sperrklinke in die erste Sperrausnehmung verhindern.
Ein weiteres Aufschwenken des Klappaufstellers bewirkt dann das Erreichen einer zweiten
Sperrausnehmung, so dass die Sperrklinke in diese zweite Sperrausnehmung einrasten
kann. Auf gleiche Weise können weitere Rastpositionen vorgesehen werden.
[0023] Die unterschiedlichen Rastpositionen können zum Beispiel verwendet werden, wenn der
Klappaufsteller in geschlossenen, somit Wind geschützten Räumen oder auch im Freien
verwendet wird. Während in einem geschlossenen Raum ein geringer Aufstellwinkel ausreichen
wird, um den Klappaufsteller sicher aufstellen zu können, ist bei potentiellen Windeinflüssen
ein größerer Winkel notwendig. Somit kann der Benutzer bei dieser Ausgestaltung den
unterschiedlichen äußeren Einflüssen Rechnung tragen.
[0024] Auch bei mehreren Rastpositionen kann für jede Rastposition ein Schwenkwinkelanschlag
vorgesehen werden. Hierzu ist die eine Ablaufbahn oder-kante auf der die Sperrklinke
während des Aufklappens des Gelenks abgeleitet zum Beispiel abgestuft ausgebildet,
wobei hinter jeder Sperrausnehmung eine Stufe angeordnet ist, so dass der Benutzer
die Sperrklinke bewusst zum Überwinden dieser Stufe jeweils immer weiter nach außen
bewegen muss.
[0025] Das Gelenk weist eine Betätigungsvorrichtung auf, mittels derer die durch die Sperrklinke
und die Sperrausnehmung bewirkte Arretierung aufhebbar ist. Die Betätigungsvorrichtung
ist vorzugsweise als Stellhebel oder -knopf ausgestaltet und bewirkt bei Betätigung,
dass die Sperrklinke von der Sperrausnehmung wegbewegt wird. Hierzu kann zum Beispiel
die Sperrklinke am Ende eines Schwenkhebels angeordnet sein, das über die Federkraft
gegen die Ablaufbahn oder-kante angestellt ist, wobei das gegenüberliegenden Ende
des Schwenkhebels als vom Benutzer greifbares Ende aus dem Gelenk herausragt, so dass
der Benutzer durch Verschwenken des Schwenkhebels die Sperrklinke von dem die Sperrausnehmung
tragenden Gelenkteil wegbewegen kann. Auch in diese Bewegungsrichtung kann eine Wegbegrenzung
vorgesehen sein, so dass der Schwenkhebel zwischen einer Raststellung, in der er auf
der Ablaufbahn oder-kante abgleitet bzw. bei Erreichen einer Sperrausnehmung in dieser
eingreift, und einer Entriegelungsposition hin und her beweglich ist.
[0026] Bevorzugt ist die Betätigungsvorrichtung an einer Stelle angebracht, die für einen
Benutzer beim Einklappen des Klappaufstellers leicht zu erreichen ist. Eine beispielhafte,
besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung weist als Betätigungsvorrichtung
einen Stellhebel auf, der zwischen dem vorderen und dem hinteren Rahmen angeordnet
ist und insbesondere am Gelenk angeordnet ist. Dabei sind der Stellhebel und die sonstigen
Teile des Klappaufstellers vorzugsweise so geformt und angeordnet, dass selbst bei
maximalem Zusammenklappen die Finger des Benutzers nicht eingeklemmt werden können.
[0027] Soll der Klappaufsteller beispielsweise eingeklappt werden, so stellt sich der Benutzer
vor den Klappaufsteller und zieht diesen leicht zu sich, sodass nur noch ein Rahmen
auf dem Boden steht. Hiernach bedient der Benutzer den Stellhebel, so dass sich die
Arretierung des Gelenks löst. Vorzugsweise durch die Schwerkraft klappt der von dem
Benutzer abgewandte Rahmen in Richtung des Benutzers beziehungsweise des anderen Rahmen
und gelangt in die Ruheposition. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Betätigungsvorrichtung
direkt oder indirekt mit dem von ihm abgewandten Rahmen verbunden ist, sodass der
Benutzer den von ihm abgewandten Rahmen durch die Betätigung der Betätigungsvorrichtung
auf sich zu zieht.
[0028] Der Klappaufsteller ist in einer Ausführungsform derart gestaltet, dass das Gelenk
an einer nach innen gewandten Seite des Klappaufstellers eine Steckaufnahme für eine
weitere Anzeigevorrichtung, insbesondere in Form einer Informations- oder Werbetafel
aufweist. Eine solche Steckaufnahme kann zum Beispiel von zwei einander zugewandten
und vertikal verlaufenden Einstecknuten mit einem unteren Endanschlag gebildet sein,
wobei das Gelenk bei dieser Ausgestaltung so ausgebildet ist, dass sich bei aufgeklapptem
Klappaufsteller zwischen dem vorderen dem hinteren Rahmen ein Spalt ergibt, an dessen
Enden jeweils die Einstecknuten vorgesehen sind. Diese können zum Beispiel an dem
Gelenk vorgesehen sein, wenn der Klappaufsteller an seinen beiden Enden jeweils ein
Gelenk besitzt. In die Einstecknuten kann dann eine Werbeplatte eingeschoben werden,
die üblicherweise als so genannte "Top Card" bezeichnet wird.
[0029] Schließlich kann, da sich der Stellhebel für die an Arretierung bei einer bevorzugten
Ausgestaltung des Klappaufstellers ebenfalls nach unten zwischen die beiden Rahmen
erstreckt, die Einstecknut jeweils an dem Stellhebel angeordnet sein. Bei dieser Ausgestaltung
ist besonders vorteilhaft, dass der Stellhebel aus Kunststoff gefertigt werden kann
und so eine Nut besonders leicht herstellbar ist. Dabei wird der Umstand ausgenutzt,
dass üblicherweise vor dem Zusammenklappen des Klappaufstellers die zusätzliche Informations-
oder Werbetafel entnommen wird, so dass die beiden Funktionen zeitlich voneinander
getrennt sind. Allerdings ist dies nicht einmal mehr notwendig, da die Stellhebel
selbst bei eingeschobener Informations- oder Werbetafel betätigt werden können, ja
sogar die Informations- oder Werbetafel als Stellhebelverlängerung oder als zusätzlicher
Hebel benutzt werden kann.
[0030] Weiterhin sieht eine Ausführungsform des Klappaufstellers vor, dass die Rahmen sich
von dem Gelenk bis zu den Füßen des Klappaufstellers erstrecken. Während bei den bekannten
Klappaufstellern üblicherweise von den Gelenken Standbeine nach unten geführt sind
und auf diese Standbeine dann ein separater Rahmen zur Aufnahme des Posters oder Plakats
aufgeschraubt wird, kann bevorzugt beim neuen Klappaufsteller das Längsprofil des
Rahmens gleichzeitig das Standbein bilden. Hierzu ist dieses Längsprofil über das
Querprofil hinaus nach unten geführt, so dass der Rahmen selbst die Standkonstruktion
für eine Seite des Klappaufstellers bildet.
[0031] Weiterhin kann der Rahmen vorzugsweise angelenkte Profildeckel aufweisen, die längs
der äußeren Längskanten der Längsprofile und der Querprofile angelegt sind und mittels
derer die Anzeigevorrichtung respektive zumindest das Plakat gehalten ist. Diese Ausgestaltung
spart das Vorsehen eines gesonderten Bilderrahmens, der auf den Rahmen angebracht
wird. Die angelenkten Deckel können federnd das Plakat und gegebenenfalls die Schutzfolie
gegen eine Rückwand drücken.
[0032] Weiterhin vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass der Klappaufsteller abgeschrägte
Standfüße aufweist. Vorzugsweise sind die Füße derart ausgestaltet, dass diese in
der Aufstellposition vollflächig aufliegen. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen,
dass zwischen dem Rahmen und der Anzeigevorrichtung, vorzugsweise der Rückwand, eine
Dichtung angeordnet ist. Diese verhindert sowohl ein Eindringen von Feuchtigkeit in
die Anzeigevorrichtung als auch ein Klappergeräusch das durch Windbewegung der Anzeigevorrichtung
verursacht wird.
[0033] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der
Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungsfiguren
[0034] In den Figuren zeigt:
[0035] Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Klappaufsteller,
[0036] Fig. 2 den Klappaufsteller aus Fig. 1 in einer Seitenansicht,
[0037] Fig. 3 eine Detailansicht des Klappaufstellers im Bereich des Gelenks in einer Explosionsdarstellung
[0038] Fig. 4 das Gelenk in einer schematischen Darstellung im aufgeklappten Zustand,
[0039] Fig. 5 das Gelenk aus Figur 4 mit gelöster Sperrklinke,
[0040] Fig. 6 das in den Figuren 4 und 5 dargestellte Gelenk während des Zusammenklappens
des Klappaufstellers und
[0041] Fig. 7 eine Detailansicht einer Steckaufnahme für eine zusätzliche Informations-
oder Werbetafel an einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung.
Beschreibung der Ausführungsarten
[0042] Figur 1 zeigt einen Klappaufsteller mit zwei Präsentationsvorrichtungen in Form einer
Anzeigefläche 1. Diese Präsentationsvorrichtungen sind üblicherweise Befestigungsmöglichkeiten
für Plakate, beispielsweise im Format DIN-A 1 oder DIN-A 0.
[0043] Grundsätzlich kann der Klappaufsteller, sowie in Figur 1 gezeigt, auf der Vorder-und
der Rückseite eine Anzeigefläche 1 aufweisen. Alternativ kann auch nur eine der beiden
Seiten mit einer solchen Anzeigefläche 1 versehen sein. Darüber hinaus kann die Anzeigefläche
1 auch elektronisch ausgebildet sein, auch können mehrere Anzeigeflächen nebeneinander
oder übereinander angeordnet sein. Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist lediglich
die Tatsache, dass die Anzeigeflächen 1 auf ein Gelenk 4 zu laufen, wobei dieses Gelenk
4 die Anzeigeflächen 1 gelenkig miteinander verbindet und diese Verbindung derart
ausgestaltet ist, dass der vordere Rahmen 2 und der hintere Rahmen 3 des Klappaufstellers
zwischen einer Lagerposition, in der der vordere Rahmen 2 weit gehend parallel zum
hinteren Rahmen 3 angeordnet ist, und wenigstens einer Aufstellposition hin und her
beweglich ist, wobei das Aufklappen bevorzugt durch einen Schwenkwinkelanschlag begrenzt
ist.
[0044] Bei der gezeigten Ausführungsform weist der Klappaufsteller im oberen Bereich an
seinen beiden Außenseiten jeweils ein Gelenk 4 auf. Diese beiden Gelenke 4 verbinden
den vorderen Rahmen 2 mit dem hinteren Rahmen 3. Es versteht sich, dass mit dem Begriff
"Rahmen" im Sinne der vorliegenden Erfindung jede Form von Anzeigefläche gemeint ist,
selbst wenn diese von einer durchgehenden Platte gebildet sein sollte. Auch muss die
Anzeigefläche 1 nicht eben sein, sie kann ebenso gut gekrümmt ausgebildet sein.
[0045] Figur 2 zeigt den Klappaufsteller aus Figur 1 in einer Seitenansicht. Der hier beispielshaft
dargestellte Klappaufsteller weist eine Höhe h von etwa 1,15 m und eine Tiefe t von
etwa 0,8 m. Die Rahmen 5 des Klappaufstellers 1 weisen in der Aufstellposition einen
Aufstellwinkel α von etwa 35° auf. Damit die Standfüße 12 mit ihrer Auflagefläche
sicher und vorzugsweise vollflächig aufliegen, sind diese Abgeschrägt ausgeführt.
Der Fußwinkel β ist abhängig von dem vorgesehenen Aufstellwinkel α des Klappaufstellers
1 und beträgt im gezeigten Beispiel etwa 17,5°.
[0046] Fig. 3 zeigt eine Detailansicht eines Gelenks 4 in einer Explosionsdarstellung. Die
Gelenkteile 4' und 4" sind mit den dem vorderen Rahmen 2 und dem hinteren Rahmen 3
fest und verdrehsicher verbunden. Die Gelenkteile 4' und 4" sind zueinander drehbar
angeordnet, wobei ein hier nicht sichtbarer und in den Figuren 4 bis 6 dargestellter
und erläuterter Schwenkwinkelanschlag 8 vorgesehen ist.
[0047] Die rahmenseitigen Teile der Gelenke, die zur Anbindung des Gelenks 4 an den vorderen
Rahmen 2 und den hinteren Rahmen 3 vorgesehen sind, sind von einer zueinander in etwa
parallelen Anordnung in der Ruheposition in eine Aufstellposition schwenkbar, bei
denen die zu den Rahmen 2 und 3 parallelen Teile der Gelenke 4 den Aufstellwinkel
α zueinander aufweisen. Sie sind in der Ruheposition derart weit voneinander beabstandet,
dass ein Einklemmen eines Fingers oder der Hand des Benutzers zwischen den Teilen
des Rahmens 4 weitgehend ausgeschlossen ist. Vorzugsweise weisen hierzu die beweglichen
Gelenkteile in der Ruheposition einen Mindestabstand von etwa 0,04 m auf.
[0048] Am Gelenkteil 4" ist eine Sperrklinke 5 angeordnet, die einteilig mit einer als Stellhebel
6 ausgestalteten Betätigungsvorrichtung verbunden ist. Durch Betätigen des Stellhebels
6 in Betätigungsrichtung wird die Sperrklinke 5 aus dem Eingriff mit einer (hier nicht
sichtbaren) Sperrausnehmung 7 gebracht, die drehfest mit dem Gelenkteil 4' verbunden
ist und in der gezeigten Ansicht von dem Gelenkteil 4" verdeckt ist.
[0049] Der Benutzer kann nach dem Lösen der von der Sperrklinke und der Sperrausnehmung
7 gebildeten Arretierung in einem Arbeitsgang den Stellhebel 6 weiter in Betätigungsrichtung
ziehen und somit den vorderen Rahmen 2 in Richtung des hinteren Rahmens 3 ziehen.
Vorzugsweise wird der Klappaufsteller vorher von dem hinter dem hinteren Rahmen 3
stehenden Benutzer leicht in Richtung des hinteren Rahmens 3 gekippt, um den vorderen
Rahmen 2, unterstützt von der Schwerkraft, frei und leicht schwenken zu können.
[0050] Weiterhin ist in der Figur 3 zu erkennen, dass die Rahmen 2,3 Profile aufweisen,
die unter anderem eine Rückwand der Anzeigefläche 1 einrahmen. Die Profile sind mit
Deckeln versehen, die dafür ausgebildet sind, ein Plakat und gegebenenfalls eine darüber
liegende Schutzfolie festzuklemmen. Die Deckel sind hierzu an deren Außenseiten an
den Profilen angelenkt und werden über eine (nicht dargestellte) Feder in Schließrichtung
gedrückt.
[0051] In den Figuren 4-6 ist der Bereich des Gelenks 4 schematisch in einer Detailansicht
gezeigt. Das Gelenk 4 weist einen mit dem vorderen Rahmen 2 verbundenen Gelenksabschnitt
4' und einen mit dem hinteren Rahmen 3 verbundenen Gelenksabschnitt 4" auf, wobei
diese Zuordnung natürlich auch in umgekehrter Folge geschehen kann. Zur eindeutigeren
Darstellung sind hier die beiden Gelenksabschnitte 4' und 4" nur als Stummel dargestellt,
wie in Figur 3 erkennbar ist, ragen diese mit einem Seitenbereich hinter den vorderen
Rahmen 2 bzw. dem hinteren Rahmen 3 und sind an den Längsprofilen der Rahmen 2 und
3 befestigt.
[0052] Wesentlich für einen Hauptaspekt der Erfindung ist die Bildung einer Schwenksperre
innerhalb des Gelenks 4, das den linken Gelenkteil 4' mit dem rechten Gelenkteil 4"
verbindet. Hierzu ist eine Sperrklinke 5 vorgesehen, die gelenkig an dem linken Gelenkteil
4' gelagert ist. Die Sperrklinke 5 wird über eine hier nicht dargestellte Feder gegen
den rechten Gelenkteil 4" gedrückt, wobei die Sperrklinke 5 im aufgeklappten Zustand,
so wie er in Figur 4 dargestellt ist, in eine Sperrausnehmung 7 einrastet.
[0053] Über einen Stellhebel 6 kann die Sperrklinke 5 nach links bewegt werden, so dass
sie außer Eingriff mit der Sperrausnehmung 7 gerät und die beiden Gelenkteile 4' und
4" relativ zueinander beweglich werden. Hierzu wird die Sperrklinke 5 durch Schwenken
des Stellhebels 6 nach rechts so weit nach links bewegt, bis die Sperrausnehmung 7
freigegeben wird.
[0054] Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass ein Sperrklinkenanschlag
9 vorgesehen ist, über den hinaus die Sperrklinke 5 nicht nach links bewegt werden
kann. Wird also der Stellhebel 6 nach rechts gedrückt, stößt nach einer definierten
Schwenkbewegung die Rückseite der Sperrklinke 5 bzw. der obere Teil des Stellhebels
6 an den Sperrklinkenanschlag 9 an, so dass in diese Schwenkrichtung der Stellhebel
6 nicht weiter bewegt werden kann. Stattdessen kann nun ein Drehmoment auf den linken
Gelenkteil 4' aufgebracht werden, dass dazu benutzt wird, den vorderen Rahmen 2 über
den Stellhebel 6 nach rechts ziehen zu können. Auf diese Weise kann der Stellhebel
6 sowohl zum Ausrasten der Sperrklinke 5 aus der Sperrausnehmung 7 als auch zum Heranziehen
des vorderen Rahmens 2 an den hinteren Rahmen 3 genutzt werden.
[0055] Figur 5 zeigt das Stadium des Gelenks 4, in dem der Stellhebel 6 so weit nach rechts
bewegt wurde, dass die Sperrklinke 5 aus der Sperrausnehmung 7 heraus bewegt ist und
der obere Teil des Stellhebels 6, der sich oberhalb der gelenkigen Lagerung des Stellhebels
6 an dem linken Gelenkteil 4' befindet, an dem Sperrklinkenanschlag 9 anliegt. In
dieser Stellung ist der Stellhebel 6 nicht weiter nach rechts verdrehbar, so dass
ein weiteres Moment, das auf den unteren Griffbereich des Stellhebels 6 aufgebracht
wird, auf den linken Gelenkteil 4' übertragen wird.
[0056] Figur 6 zeigt die hiermit einhergehende Drehung des linken Gelenkteils 4', d.h. das
Anklappen des vorderen Rahmens 2 an den hinteren Rahmen 3. Hier gleitet der vorderen
Rand der Sperrklinke 5 auf dem walzen- oder scheibenförmigen Teil des Gelenks 4 (in
den Figuren gestrichelt gezeichnet) ab, so dass die Sperrklinke 5 keinen Widerstand
gegen das weitere Einklappen bildet.
[0057] Oberhalb der Sperrausnehmung 7 ist der walzen- oder scheibenförmige Teil des rechten
Gelenkteils 4" mit einer nasenartigen Erweiterung versehen, die über den vorderen
Rand der Sperrausnehmung 7 hinaus ragt und einen Schwenkwinkelanschlag 8 bildet. Dieser
Schwenkwinkelanschlag 8 hat die Funktion, dass in allen Positionen der Sperrklinke
5 das Gelenk 4 nicht über die Position, in der die Sperrklinke 5 an den unteren Rand
des Schwenkwinkelanschlags 8 anstößt, drehbar ist. Auf diese Weise bildet der Schwenkwinkelanschlag
8 eine Öffnungswinkelbegrenzung für die beiden Gelenkteile 4' und 4" und damit für
den Klappaufsteller.
[0058] Fig. 7 zeigt eine Detailansicht des Klappaufstellers im Bereich des Gelenks 4. Das
Gelenk 4 weist auf der Innenseite eine Steckaufnahme 10 für eine zusätzliche Informations-
und Werbetafel 11 auf. Die Steckaufnahme 10 ist als ausgeprägter, nach unten geschlossener
Schlitz an jedem der beiden Gelenke 4 ausgebildet, in den die zusätzliche Informations-
und Werbetafel 11 einsteckbar ist, die mit einem aus dem Gelenk 4 herausragenden Bereich
zum Beispiel als Kunststoffkarte in Form einer so genannten "Top-Card" oben auf dem
Klappaufsteller aufsitzt. Vorzugsweise ist die Steckaufnahme 10 derart gestaltet,
dass die zusätzliche Informations- und Werbetafel 11 klemmend gehalten wird.
Bezugszeichenliste:
[0059]
- 1. Anzeigefläche
- 2. Vorderer Rahmen
- 3. Hinterer Rahmen
- 4. Gelenk
- 5. Sperrklinke
- 6. Stellhebel
- 7. Sperrausnehmung
- 8. Schwenkwinkelanschlag
- 9. Sperrklinkenanschlag
- 10. Steckaufnahme für eine zusätzliche Informations- oder Werbetafel
- 11. Zusätzliche Informations- oder Werbetafel
- 12. Standfüße
1. Klappaufsteller für die Präsentation zumindest einer Anzeigefläche (1), insbesondere
in Form eines Plakats oder eines flachen Displays, mit einem, die Anzeigefläche (1)
tragenden vorderen Rahmen (2) und einem hinteren Rahmen (3), deren Oberseiten über
zumindest ein Gelenk (4) miteinander verbunden sind und die von einer Lagerposition
durch Aufklappen in zumindest eine Aufstellposition, in der der vordere Rahmen (2)
und der hintere Rahmen (3) von unten nach oben im Winkel (α) aufeinander zulaufend
angeordnet sind, zueinander schwenkbar sind, wobei eine lösbare Schwenksperre zum
Festlegen des Gelenks (4) zumindest in einer Aufstellposition vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenksperre von einer das Gelenk (4) blockierenden Sperrklinke (5) gebildet
ist, die von einer Freigabeposition in eine Arretierposition hin- und her bewegbar
ist.
2. Klappaufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (5) an einem Gelenkteil (4') über ein Stellmittel beweglich angeordnet
ist und auf das Gelenk durch formschlüssigen Eingriff in eine Sperrausnehmung (7)
an dem korrespondierenden Gelenkteil (4") wirkt.
3. Klappaufsteller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellmittel von einem drehbar oder schwenkbar an dem vorderen Rahmen (2) oder
dem hinteren Rahmen (3) angeordneten Stellhebel (6) gebildet ist, an dessen einem
Ende die Sperrklinke (5) angeordnet ist und der sich mit einem Griffbereich nach unten
in den Bereich zwischen dem vorderen Rahmen (2) und dem hinteren Rahmen (3) erstreckt.
4. Klappaufsteller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellmittel von einem an dem Klappaufsteller gelagerten Druckelement, insbesondere
einem Druckknopf, gebildet ist, das mit der Sperrklinke (5) mechanisch derart verbunden
ist, dass eine auf das Druckelement ausgeübte Lösekraft in die Sperrklinke (5) aus
der Arretierposition in die Freigabeposition zu bewegen vermag.
5. Klappaufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder vorgesehen ist, die unmittelbar oder mittelbar auf die Sperrklinke (5)
wirkt, um die Sperrklinke (5) in die Arretierposition zu drängen.
6. Klappaufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkwinkelbegrenzung zur Begrenzung der Winkelposition des vorderen Rahmens
(2) und des hinteren Rahmen (3) in der Aufstellposition vorgesehen ist, wobei zur
Bildung der Schwenkwinkelbegrenzung das Gelenk (4) einen zusätzlichen Anschlag für
die Sperrklinke (5) aufweist, der unabhängig von der Stellung der Sperrklinke (5)
die Öffnungsbewegung des Gelenks (4) begrenzt.
7. Klappaufsteller nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Schwenkwinkelbegrenzung der die Sperrausnehmung (7) aufweisende Gelenkteil
(4") oberhalb der Sperrausnehmung (7) einen Schwenkwinkelanschlag (8) aufweist, gegen
den die zusammen mit dem korrespondierenden Gelenkteil (4')bewegte und in in Freigabeposition
befindliche Sperrklinke (5) bei einem maximalen Öffnungswinkel anschlägt.
8. Klappaufsteller nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (4) einen Sperrklinkenanschlag (9) aufweist, der die Bewegung der Sperrklinke
(5) in Richtung der Freigabeposition derart begrenzt, dass während des gesamten Bewegungsbereichs
der Sperrklinke (5) der Öffnungsbereich des Gelenks (4) durch den Schwenkwinkelanschlag
(8) begrenzt ist.
9. Klappaufsteller nach Anspruch 3 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel (6) und der Sperrklinkenanschlag (9) derart ausgebildet und angeordnet
sind, bei an dem Sperrklinkenanschlag (9) anliegenden Stellhebel (6) ein anhaltender
Druck auf den Stellhebel (6) in Löserichtung ein Schließmoment auf das erste Gelenkteils
(4') aufbringt, wodurch zum Überführen in die Lagerstellung der vordere Rahmen (2)
gegen den hinteren Rahmen (3) gedrängt ist.
10. Klappaufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (4), insbesondere zwischen oder oberhalb der Oberseiten des vorderen Rahmens
(2) und des hinteren Rahmens (3) eine Steckaufnahme (10) zum Einstecken einer zusätzlichen
Informations- oder Werbetafel (11) aufweist.
11. Klappaufsteller nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegenüberliegende Gelenke (4) mit einer gemeinsamen Schwenkachse vorgesehen
sind, wobei jedes Gelenk (4) an seiner dem anderen Gelenk (4) zugewandten Seite einen
Stellhebel (6) aufweist und die Stellhebel (6) jeweils eine, dem gegenüberliegenzugewandten
Stellhebel (6) zugewandte, insbesondere im aufgeklappten Zustand des Klappaufstellers
längs der Winkelhalbierenden des Winkels zwischen dem vorderen Rahmen (2) und dem
hinteren Rahmen (3) verlaufende Nut zur Bildung der Steckaufnahme (10) aufweisen.
12. Klappaufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Rahmen (2) und der hintere Rahmen (3) von Längs- und Querprofilen gebildet
ist und sich zur Bildung von Standfüßen (12) des Klappaufstellers die Längsprofile
über die unteren Querprofile hinaus erstrecken, wobei die Standfüße (12) von den unteren
Enden der Längsprofile gebildet sind.
13. Klappaufsteller nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (12) derart um einen Winkel (β) abgeschrägt sind, dass in Aufstellposition
die Standfüße (12) flächig auf einem ebenen Untergrund aufstellbar sind.