[0001] Die Erfindung betrifft ein Hochdruckreinigungsgerät, umfassend einen beheizbaren
Wärmetauscher zum Aufheizen einer vom Hochdruckreinigungsgerät abgebbaren Flüssigkeit,
einen Motor mit einer eine Antriebsachse definierenden Antriebswelle, ein Pumpaggregat
zum Erhöhen des Flüssigkeitsdrucks, ein ein Gebläsegehäuse aufweisendes Gebläse zum
Erzeugen eines Verbrennungsluftstromes sowie eine Brennstoffpumpe zum Fördern eines
Brennstoffs für den Wärmetauscher, wobei das Pumpaggregat, das Gebläse und die Brennstoffpumpe
längs der Antriebsachse angeordnet und von der Antriebswelle antreibbar sind und wobei
das Hochdruckreinigungsgerät mindestens eine Sicherungseinrichtung umfasst zum Sichern
der Brennstoffpumpe am Gebläsegehäuse auf dessen dem Motor abgewandten Seite.
[0002] Bei einem derartigen Hochdruckreinigungsgerät, wie es beispielsweise in der
DE 30 01 571 C2 beschrieben ist, bilden das Pumpaggregat, der Motor, das Gebläse und die Brennstoffpumpe
eine Motorpumpeneinheit aus, die konstruktiv einfach aufgebaut ist und die ebenso
kompakt wie kostengünstig gefertigt werden kann. Die Antriebswelle des Motors treibt
das Pumpaggregat auf einer Seite des Motors und das Gebläse auf der dem Pumpaggregat
gegenüberliegenden Seite des Motors an. Auf der dem Motor abgewandten Seite des Gebläses
ist die ebenfalls von der Antriebswelle antreibbare Brennstoffpumpe endseitig an der
Motorpumpeneinheit angeordnet. Dies erlaubt es, eine kostengünstige Brennstoffpumpe
ohne durchgehende Welle einzusetzen, die axial an die Antriebswelle angekoppelt und
am Gebläsegehäuse gesichert wird.
[0003] Bodenreinigungsgeräte, bei denen eine Motorpumpeneinheit, ein Gebläse und eine Brennstoffpumpe
längs einer Antriebsachse angeordnet sind, sind auch in der
EP 0 248 282 A2 und der
DE 93 03 648 U1 beschrieben.
[0004] Bei einem Hochdruckreinigungsgerät der eingangs genannten Art ist das Gebläsegehäuse
beispielsweise aus einem Kunststoffformteil gefertigt, in das zur Sicherung der Brennstoffpumpe
eine metallische Hülse eingegossen ist. Ein Haltevorsprung der Brennstoffpumpe kann
in der Hülse positioniert und mittels Schrauben darin verklemmt werden. Dies erweist
sich als zuverlässig für die Sicherung der Brennstoffpumpe, erfordert allerdings einen
nicht unbeträchtlichen Herstellungs- und Montageaufwand. Soll das Material des Gebläsegehäuses
wiederverwertet werden, fällt zudem zusätzlicher Aufwand zum Lösen der Hülse aus dem
Gebläsegehäuse an.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Hochdruckreinigungsgerät
so weiterzubilden, dass es auf einfachere und kostengünstigere Weise montierbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass das Hochdruckreinigungsgerät eine erste Sicherungseinrichtung
mit mindestens einem Sicherungselement umfasst sowie eine am Gebläsegehäuse angeformte,
dem mindestens einen Sicherungselement zugeordnete Sicherungselementaufnahme und dass
die erste Sicherungseinrichtung von einer Entsicherungsstellung, in der die Brennstoffpumpe
an die Antriebswelle ankoppelbar und von dieser lösbar ist, in eine Sicherungsstellung
überführbar ist, in der das mindestens eine Sicherungselement in der Sicherungselementaufnahme
angeordnet ist und die Brennstoffpumpe gegen Lösen von der Antriebswelle sichert,
wobei erste die Sicherungseinrichtung in die Sicherungsstellung durch Einstecken des
mindestens einen Sicherungselementes in die Sicherungselementaufnahme überführbar
ist.
[0007] Beim erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät kann eine einfache und zugleich kostengünstige
Montage dadurch erfolgen, dass die erste Sicherungseinrichtung zum Sichern der Brennstoffpumpe
an der Antriebswelle mit dem mindestens einen Sicherungselement in die Sicherungselementaufnahme
eingesteckt werden kann. Beispielsweise kann das mindestens eine Sicherungselement
in die Sicherungselementaufnahme eingeschoben werden. Dies erlaubt es, die Brennstoffpumpe
mit nur geringem Montageaufwand am Gebläsegehäuse zu sichern. Die erste Sicherungseinrichtung
kann günstigerweise werkzeuglos in die Sicherungsstellung überführt werden, um deren
Handhabung zu erleichtern und um die Brennstoffpumpe werkzeuglos am Gebläsegehäuse
zu sichern. Es ist insbesondere nicht erforderlich, die Brennstoffpumpe mit dem Gebläsegehäuse
oder einem Teil davon zu verschrauben.
[0008] Ferner ist die Sicherungselementaufnahme am Gebläsegehäuse angeformt, das zu diesem
Zweck beispielsweise ein einstückiges Kunststoffformteil ist oder umfasst, zum Beispiel
einen Gehäusedeckel. Durch Anformen der Sicherungselementaufnahme am Gebläsegehäuse
können zum einen die Herstellungskosten für die Motorpumpeneinheit gesenkt und ein
Arbeitsschritt eingespart werden, wie er bei dem vorstehend beschriebenen herkömmlichen
Hochdruckreinigungsgerät zum Eingießen der Hülse in das Gebläsegehäuse erforderlich
ist. Auch eine Wiederverwertung des Gebläsegehäuses wird dadurch erleichtert.
[0009] Ist die Brennstoffpumpe an die Antriebswelle angekoppelt und nimmt die erste Sicherungseinrichtung
die Sicherungsstellung ein, können zusammenwirkende Anschlagglieder an der Brennstoffpumpe,
beispielsweise dem Haltevorsprung, und am mindestens einen Sicherungselement einerseits
sowie am mindestens einen Sicherungselement und an der Sicherungselementaufnahme andererseits
zur Sicherung der Brennstoffpumpe gegen axiale Bewegung in vom Gebläse weg weisender
Richtung zusammenwirken. In entsprechender Weise kann vorgesehen sein, dass Anschlagglieder
der Sicherungselementaufnahme und des mindestens einen Sicherungselementes einerseits
sowie des mindestens einen Sicherungselementes und der Brennstoffpumpe, etwa des Haltevorsprungs,
andererseits zum Sichern der Brennstoffpumpe gegen axiale Bewegung in Richtung des
Gebläses zusammenwirken. Dies erlaubt es, eine besonders gut definierte Relativpositionierung
der Brennstoffpumpe an der Motorpumpeneinheit sicherzustellen, wenn die erste Sicherungseinrichtung
die Sicherungsstellung einnimmt.
[0010] Günstig ist es, wenn das mindestens eine Sicherungselement in der Sicherungsstellung
der ernsten. Sicherungseinrichtung in axialer Richtung und/oder in einer quer zur
Antriebsachse ausgerichteten Richtung formschlüssig oder im Wesentlichen formschlüssig
in der Sicherungselementaufnahme angeordnet ist. Dies ermöglicht einen zuverlässigen
Sitz der ersten Sicherungseinrichtung am Gebläsegehäuse, wenn es die Sicherungsstellung
einnimmt, und es erlaubt dadurch eine zuverlässige Sicherung der Brennstoffpumpe am
Gebläsegehäuse. Zum formschlüssigen oder im Wesentlichen formschlüssigen Sitz des
mindestens einen Sicherungselementes quer zur Antriebsachse sind an diesem sowie an
der Sicherungselementaufnahme quer zur Antriebsachse wirksame Anschlagglieder vorgesehen.
[0011] Vorzugsweise umfasst die Brennstoffpumpe mindestens eine Sicherungsausnehmung, in
die das mindestens eine Sicherungselement in der Sicherungsstellung der ersten Sicherungseinrichtung
in axialer Richtung formschlüssig oder im Wesentlichen formschlüssig eingreift. Dadurch
nehmen die erste Sicherungseinrichtung in der Sicherungsstellung und die Brennstoffpumpe
eine besonders gut definierte Relativposition zueinander ein, um die Brennstoffpumpe
zuverlässig am Gebläsegehäuse zu sichern. Die mindestens eine Sicherungsausnehmung
ist beispielsweise eine Nut, deren Wände Anschlagglieder für das mindestens eine in
die Nut eingreifende Sicherungselement ausbilden, um eine axiale Bewegung der Brennstoffpumpe
zu verhindern.
[0012] Die erste Sicherungseinrichtung kann mehr als nur ein Sicherungselement umfassen,
beispielsweise zwei Sicherungselemente.
[0013] Von Vorteil ist es, wenn die erste Sicherungseinrichtung zwei Sicherungselemente
umfasst, die die Brennstoffpumpe in der Sicherungsstellung der ersten Sicherungseinrichtung
gemeinsam quer zur Antriebsachse formschlüssig oder im Wesentlichen formschlüssig
umgreifen. Die zwei Sicherungselemente können die Brennstoffpumpe zwischen sich formschlüssig
oder im Wesentlichen formschlüssig aufnehmen. Dies ermöglicht es, eine Bewegung der
Brennstoffpumpe quer zur Axialrichtung zu verhindern. Dadurch kann die Brennstoffpumpe
auch quer zur Antriebsachse in besonders gut definierter Relativposition mit dem Gebläsegehäuse
gesichert werden.
[0014] Bevorzugt ist das mindestens eine Sicherungselement quer zur Antriebsachse in die
Sicherungselementaufnahme einsteckbar und insbesondere einschiebbar. Quer zur Einsteckrichtung
und/oder längs der Antriebsachse ist das mindestens eine Sicherungselement, wie vorstehend
erwähnt, vorzugsweise formschlüssig in der Sicherungselementaufnahme angeordnet.
[0015] Günstig ist es, wenn die erste Sicherungseinrichtung mindestens ein Griffelement
zum Ergreifen durch den Benutzer umfasst oder ausbildet. Dies erleichtert einem Benutzer
die Handhabung der ersten Sicherungseinrichtung.
[0016] Bevorzugt umfasst das Hochdruckreinigungsgerät eine Führungseinrichtung mit mindestens
einem Führungselement zum Führen der ersten Sicherungseinrichtung bei deren Überführen
von der Entsicherungsstellung in die Sicherungssteltung. Dies erleichtert dem Benutzer
die Montage der Brennstoffpumpe am Gebläsegehäuse. Die erste Sicherungseinrichtung
kann an das mindestens eine Führungselement angelegt und durch dieses geführt in die
Sicherungsstellung überführt werden, beispielsweise indem das mindestens eine Sicherungselement
in die Sicherungselementaufnahme eingeschoben wird.
[0017] Vorteilhafterweise ist die Führungseinrichtung außerhalb der Sicherungselementaufnahme
angeordnet. Dies erlaubt es, die erste Sicherungseinrichtung bereits dann zu führen,
wenn das mindestens eine Sicherungselement noch nicht einmal abschnittsweise in der
Sicherungselementaufnahme angeordnet ist.
[0018] Bevorzugt ist das mindestens eine Führungselement am Gebläsegehäuse angeformt. Dies
erlaubt es, der Motorpumpeneinheit eine konstruktiv einfache Ausgestaltung zu verleihen.
[0019] Beispielsweise ist das mindestens eine Führungselement eine insbesondere am Gebläsegehäuse
angeformte Führungsrippe, längs derer die erste Sicherungseinrichtung verschiebbar
ist, um das mindestens eine Sicherungselement in die Sicherungselementaufnahme einzuschieben.
[0020] Von Vorteil ist es, wenn das Hochdruckreinigungsgerät ein Anschlagelement umfasst
zum Begrenzen der Bewegung der ersten Sicherungseinrichtung beim Überführen von der
Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung. Kontaktiert die erste Sicherungseinrichtung
das Anschlagelement, wird dem Benutzer signalisiert, dass sie die Sicherungsstellung
einnimmt. Dies erleichtert dem Benutzer die Montage der Motorpumpeneinheit und erlaubt
es, die korrekte Positionierung der ersten Sicherungseinrichtung relativ zum Gebläsegehäuse
sicherzustellen.
[0021] Günstigerweise umfasst das Gebläsegehäuse das Anschlagelement, wobei dieses besonders
bevorzugt am Gebläsegehäuse angeformt ist. Dies ermöglicht eine konstruktiv einfache
Ausgestaltung der Motorpumpeneinheit.
[0022] Von Vorteil ist es, wenn das Hochdruckreinigungsgerät eine Arretierungseinrichtung
umfasst, die in einer Arretierungsstellung die erste Sicherungseinrichtung in der
Sicherungsstellung entgegen einem Überführen in die Entsicherungsstellung sichert.
Dadurch ist gewährleistet, dass sich die Brennstoffpumpe nicht unbeabsichtigterweise
von der Antriebswelle löst und somit eine zuverlässige Funktion der Motorpumpeneinheit
gesichert ist.
[0023] Günstig ist es, wenn die Arretierungseinrichtung an der ersten Sicherungseinrichtung
und/oder am Gebläsegehäuse angeformte, zum Arretieren der Sicherungseinrichtung zusammenwirkende
Arretierungselemente umfasst. Dies erlaubt es, der Motorpumpeneinheit eine konstruktiv
einfache Ausgestaltung zu verleihen.
[0024] Die Arretierungseinrichtung kann bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Hochdruckreinigungsgerätes
insbesondere eine Rasteinrichtung sein. In Kombination mit der zuletzt beschriebenen
Ausführungsform ist insbesondere vorgesehen, dass die erste Sicherungseinrichtung
in der Sicherungsstellung mit dem Gebläsegehäuse verrastet.
[0025] Vorzugsweise umfasst das Hochdruckreinigungsgerät eine Betätigungseinrichtung zum
Überführen der Arretierungseinrichtung von der Arretierungsstellung in eine Entarretierungsstellung,
in der die erste Sicherungseinrichtung von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung
überführbar ist. Die vorzugsweise werkzeuglos betätigbare Betätigungseinrichtung ermöglicht
es dem Benutzer auf handhabungsfreundliche Weise, die Arretierungseinrichtung in die
Entarretierungsstellung zu überführen. Dies erlaubt es, die erste Sicherungseinrichtung
in die Entsicherungsstellung zu überführen, um die Brennstoffpumpe von der Motorpumpeneinheit
zu lösen. Die erste Sicherungseinrichtung ist bevorzugt werkzeuglos in die Entsicherungsstellung
überführbar.
[0026] Beispielsweise wird die Arretierungseinrichtung in die Entarretierungsstellung überführt,
indem die Verrastung der ersten Sicherungseinrichtung mit dem Gebläsegehäuse aufgehoben
wird.
[0027] Bei einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung der Motorpumpeneinheit ist es günstig,
wenn die Betätigungseinrichtung mindestens ein an der ersten Sicherungseinrichtung
angeformtes Betätigungselement umfasst.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Sicherungseinrichtung zumindest teilweise
elastisch verformbar ist, beispielsweise ist das vorstehend erwähnte Arretierungselement
elastisch verformbar, so dass es etwa unter Einsatz der Betätigungseinrichtung außer
Eingriff mit dem Gebläsegehäuse gebracht werden kann.
[0029] Insbesondere in dem zuletzt genannten Fall ist es von Vorteil, wenn die Betätigungseinrichtung
mindestens ein Begrenzungselement umfasst zum Begrenzen der Bewegung der Arretierungseinrichtung,
beispielsweise des Arretierungselementes der ersten Sicherungseinrichtung, beim Überführen
von der Arretierungsstellung in die Entarretierungsstellung. Durch das Begrenzungselement
wird sichergestellt, dass die Arretierungseinrichtung beim Überführen in die Arretierungsstellung
keinen Schaden nimmt.
[0030] Bevorzugt ist die erste Sicherungseinrichtung einstückig ausgebildet, denn dies erlaubt
eine konstruktiv einfache Ausgestaltung und kostengünstige Herstellung der Motorpumpeneinheit.
Insbesondere können das mindestens eine Sicherungselement, mindestens ein Arretierungselement,
mindestens ein Betätigungselement und mindestens ein Begrenzungselement einstückig
miteinander verbunden sein.
[0031] Bei einer Umsetzung des erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes in der Praxis
hat es sich als günstig für eine konstruktiv einfache Ausgestaltung erwiesen, wenn
die erste Sicherungseinrichtung als Sicherungsklammer ausgestaltet ist mit einem das
mindestens eine Sicherungselement bildenden Schenkel, vorzugsweise zwei jeweils ein
Sicherungselement bildenden, voneinander beabstandeten Schenkeln, die über eine Brücke
miteinander verbunden sind. Die Sicherungsklammer kann einstückig gebildet sein und
umfasst bevorzugt zwei Schenkel, die jeweils ein Sicherungselement bilden und in der
Sicherungsstellung die Brennstoffpumpe formschlüssig oder im Wesentlichen formschlüssig
zwischen sich aufnehmen. Hierbei greifen sie beispielsweise jeweils formschlüssig
oder im Wesentlichen formschlüssig in eine an der Brennstoffpumpe gebildete nutförmige
Sicherungsaufnahme ein. In Verlängerung der jeweiligen Schenkel über die Brücke hinaus
kann die Sicherungsklammer weitere, elastisch verformbare schenkelförmige Überstände
aufweisen, die Arretierungselemente zum Verrasten mit dem Gebläsegehäuse ausbilden.
An den die Arretierungselemente bildenden Überständen können Betätigungselemente in
Gestalt von Vorsprüngen angeordnet sein, mittels derer die Arretierungselemente verformt
werden können, um die Sicherungsklammer außer Eingriff mit dem Gebläsegehäuse zu bringen
und die Verrastung aufzuheben. Vorspringende Begrenzungselemente der Sicherungsklammer
können die Verformung der Arretierungselemente begrenzen. Zudem kann an der Sicherungsklammer
einstückig ein Griffelement angeformt sein, damit die Sicherungsklammer für den Benutzer
einfacher handhabbar ist.
[0032] Von Vorteil ist es, wenn das Hochdruckreinigungsgerät eine zweite Sicherungseinrichtung
mit mindestens einem Verdrehsicherungselement umfasst, das mit der Brennstoffpumpe
zu deren Sicherung gegen eine Drehung um die Antriebsachse zusammenwirkt. Zusätzlich
zur ersten Sicherungseinrichtung kann das Hochdruckreinigungsgerät die zweite Sicherungseinrichtung
umfassen. Das mindestens eine Verdrehsicherungselement übt ein dem Motordrehmoment
entgegengesetztes Gegendrehmoment auf die Brennstoffpumpe aus, um diese gegen Rotation
um die Antriebsachse zu sichern.
[0033] Eine konstruktiv einfache und wirkungsvolle Sicherung der Brennstoffpumpe kann beispielsweise
dadurch erfolgen, dass das mindestens eine Verdrehsicherungselement flächig an der
Brennstoffpumpe anliegt, so dass zwischen dem Verdrehsicherungselement und der Brennstoffpumpe
ein möglichst großer Wechselwirkungsbereich vorhanden ist.
[0034] Bevorzugt ist das mindestens eine Verdrehsicherungselement ein flächig an ein Gehäuse
der Brennstoffpumpe anlegbarer Vorsprung des Gebläsegehäuses, um den vorstehend erwähnten
Vorteil auf eine konstruktiv möglichst einfache Weise zu erzielen.
[0035] Günstig ist es, wenn die zweite Sicherungseinrichtung zwei an zwei quer zueinander
ausgerichteten Seitenwänden des Gehäuses flächig anlegbare Vorsprünge umfasst. Die
beiden Verdrehsicherungselemente in Gestalt von Vorsprüngen können beispielsweise
an einer gemeinsamen Kante aneinander angrenzen. Dies erlaubt es zum einen, die Brennstoffpumpe
zuverlässig gegen Verdrehen um die Antriebsachse zu sichern und ermöglicht es zum
anderen, die Brennstoffpumpe und das Gebläsegehäuse relativ zueinander in definierter
Weise zu positionieren.
[0036] Vorzugsweise ist das mindestens eine Verdrehsicherungselement am Gebläsegehäuse angeformt.
Dies ermöglicht eine konstruktiv einfache Ausgestaltung der Motorpumpeneinheit. Beispielsweise
ist das Verdrehsicherungselement eine am Gebläsegehäuse angeformte Rippe oder ein
Ausrichtwinkel mit zwei quer zueinander ausgerichteten Anlageflächen für das Gehäuse
der Brennstoffpumpe.
[0037] Von Vorteil ist es, wenn das Gebläsegehäuse einen Anlageflansch für die Brennstoffpumpe
umfasst oder ausbildet. Dadurch kann die Brennstoffpumpe in klar definierte Relativposition
zum Gebläsegehäuse gebracht werden. Der Anlageflansch ist günstigerweise senkrecht
zur Antriebsachse ausgerichtet.
[0038] Von Vorteil ist es, wenn am Anlageflansch eine zentrale Öffnung gebildet ist, durch
die hindurch die Brennstoffpumpe im an die Antriebswelle angekoppelten Zustand teilweise
in das Gebläsegehäuse eingreift und wenn der in das Gebläsegehäuse eingreifende Abschnitt
der Brennstoffpumpe mit der die Sicherungsstellung einnehmenden ersten Sicherungseinrichtung
am Gebläsegehäuse sicherbar ist. Die Brennstoffpumpe kann beispielsweise mit einem
Gehäuse am Anlageflansch anliegen und mit dem vorstehend erwähnten Haltevorsprung
teilweise in das Gebläsegehäuse eingreifen und daran gesichert werden.
[0039] Insbesondere bei der zuletzt beschriebenen Ausführungsform ist es günstig, wenn die
Sicherungselementaufnahme auf einer rückwärtigen Seite des Anlageflansches im Gebläsegehäuse
angeordnet ist. Beispielsweise umfasst das Gebläsegehäuse eine Gehäusewand, die außenseitig
den Anlageflansch und innenseitig ein Anschlagsglied bildet, an dem sich das mindestens
eine Sicherungselement zum Sichern der Brennstoffpumpe gegen axiale Bewegung abstützen
kann.
[0040] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes, umfassend eine
Haube in leicht geöffneter Stellung;
- Figur 2:
- eine perspektivische Darstellung einer Motorpumpeneinheit des Hochdruckreinigungsgerätes
aus Figur 1, das einen Motor, ein Pumpaggregat, ein Gebläse und eine Brennstoffpumpe
aufweist;
- Figur 3:
- eine perspektivische Teilansicht des Gebläses und der Brennstoffpumpe der Motorpumpeneinheit
aus Figur 2 sowie eine erste Sicherungseinrichtung zum Sichern der Brennstoffpumpe
am Gebläse in einer Explosionsdarstellung;
- Figur 4:
- eine perspektivische Darstellung der in Figur 3 dargestellten Sicherungseinrichtung;
- Figur 5:
- eine Schnittansicht der Brennstoffpumpe im am Gebläse mit der ersten Sicherungseinrichtung
gesicherten Zustand;
- Figur 6:
- eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 in Figur 5 und
- Figur 7:
- eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 in Figur 5.
[0041] Figur 1 zeigt in einer Seitenansicht eine bevorzugte Ausführungsform eines mit dem
Bezugszeichen 10 belegten erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes. Das Hochdruckreinigungsgerät
10 umfasst eine Haube 12, die in Figur 1 in leicht geöffneter Stellung dargestellt
ist und teilweise den Blick freigibt auf ein Gebläse 14 des Hochdruckreinigungsgerätes.
[0042] Das Gebläse 14 ist Teil einer in Figur 2 perspektivisch dargestellten Motorpumpeneinheit,
die einen Motor 18, ein Pumpaggregat 20, das Gebläse 14 sowie eine Brennstoffpumpe
22 umfasst. Die Motorpumpeneinheit 16 ist linear aufgebaut längs einer Antriebsachse
24, die von einer in Figur 5 ansatzweise dargestellten Antriebswelle 26 des Motors
18 definiert wird. Die Antriebswelle 26 dient zum Antreiben des Pumpaggregates 20,
des Gebläses 14 und der Brennstoffpumpe 22.
[0043] Endseitig an der Motorpumpeneinheit 16 ist das Pumpaggregat 20 angeordnet, um eine
vom Hochdruckreinigungsgerät 10 abgebbare Flüssigkeit unter Druck zu setzen. Auf der
dem Pumpaggregat 20 gegenüberliegenden Seite des Motors 18 ist das Gebläse 14 angeordnet.
Das Gebläse 14 weist ein in Figur 3 ansatzweise dargestelltes Gebläserad 28 auf. Mittels
des Gebläserads 28 kann ein Verbrennungsluftstrom erzeugt werden, der einem in Figur
1 dargestellten Wärmetauscher 30 des Hochdruckreinigungsgerätes 10 zugeführt wird.
Der Wärmetauscher 30 umfasst einen in der Zeichnung nicht dargstellten Brenner, so
dass im Wärmetauscher 30 vom Pumpaggregat 20 unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit
erhitzt werden kann, um deren Reinigungswirkung zu steigern.
[0044] Das Gebläse 14 umfasst ein Gebläsegehäuse 32 mit einer Gehäusebasis 34, die am Motor
18 beispielsweise durch Verschraubung festgelegt ist. Auf die Gehäusebasis 34 ist
auf der dem Motor 18 abgewandten Seite ein Gehäusedeckel 36 aufgesetzt, und in einem
von der Gehäusebasis 34 und dem Gehäusedeckel 36 umschlossenen Gehäuseinnenraum 38
ist das auf der Antriebswelle 26 drehfest aufgesetzte Gebläserad 28 aufgenommen. Die
Gehäusebasis 34 und der Gehäusedeckel 36 sind jeweils einteilig gefertigt.
[0045] Die Brennstoffpumpe 22 ist auf der dem Pumpaggregat 20 gegenüberliegenden Endseite
der Motorpumpeneinheit 16 angeordnet. Die Brennstoffpumpe 22 dient dazu, dem Brenner
im Wärmetauscher 30 Brennstoff zuzuführen. Der Brennstoff ist in einem in der Zeichnung
nicht dargestellten Brennstoffvorratsbehälter des Hochdruckreinigungsgerätes 10 bevorratet.
Über in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Brennstoffleitungen kann er der
Brennstoffpumpe 22 zugeführt und von dieser dem Brenner im Wärmetauscher 30 zugeführt
werden.
[0046] Zum Anschluss der Brennstoffleitungen umfasst die Brennstoffpumpe 22 zwei Anschlüsse
40 und 42 an einem quaderförmigen Pumpengehäuse 44. Vom Pumpengehäuse 44 steht in
axialer Richtung ein zylindrischer Haltevorsprung 46 ab, der, darauf wird nachfolgend
noch eingegangen, im montierten Zustand der Brennstoffpumpe 22 in den Gehäuseinnenraum
38 eingreift und am Gebläsegehäuse 32 gesichert ist. Vom Haltevorsprung 46 steht axial
in Richtung des Gebläserades 28 eine Welle 48 der Brennstoffpumpe 22 ab. Die Welle
48 ist drehfest an die Endseite der Antriebswelle 26 des Motors 18 angekoppelt (Figur
5).
[0047] Der Haltevorsprung 46 weist an seinem an das Pumpengehäuse 44 angrenzenden Bereich
eine Sicherungsaufnahme 50 auf. Die Sicherungsaufnahme 50 ist ausgestaltet als Ringnut
52, die eine senkrecht zur Antriebsachse 24 ausgerichtete Ebene definiert. Die Ringnut
52 umfasst eine bezüglich der Antriebsachse 24 konisch in Richtung des Pumpengehäuses
44 zulaufende Nutwand 54, die ein umlaufendes Anschlagsglied zur Sicherung der Brennstoffpumpe
22 am Gebläsegehäuse 32 ausbildet.
[0048] Um die Brennstoffpumpe 22 in der in Figur 2 dargestellten Solllage am Gebläsegehäuse
32 zu sichern, weist das Hochdruckreinigungsgerät 10 eine erste Sicherungseinrichtung
56 sowie eine zweite Sicherungseinrichtung 58 auf. Hiervon ist die erste Sicherungseinrichtung
56 zur Sicherung der Brennstoffpumpe 22 gegen Lösen von der Antriebswelle 26 in axialer
Richtung vorgesehen. Die zweite Sicherungseinrichtung 58 dient als Verdrehsicherung
für die Brennstoffpumpe 22, um dem Motordrehmoment entgegenzuwirken und die Brennstoffpumpe
22 gegen Drehen um die Antriebsachse 24 relativ zum Gebläse 14 zu sichern.
[0049] Die in Figur 4 perspektivisch dargestellte erste Sicherungseinrichtung 56 ist ausgestaltet
als Sicherungsklammer 60 mit zwei parallel zueinander angeordneten Schenkeln 61 und
62, die miteinander mittels einer bogenförmigen Brücke 63 verbunden sind. Die Schenkel
61 und 62 bilden Sicherungselemente 64 bzw. 65 zum axialen Sichern der Brennstoffpumpe
22, worauf später noch eingegangen wird.
[0050] In Verlängerung der Schenkel 61 und 62 über die Brücke 63 hinaus weist die Sicherungsklammer
60 schenkelförmige Überstände 66 bzw. 67 auf. Auf der dem jeweils anderen Überstand
66, 67 abgewandten Seite sind an den Überständen 66 und 67 Rastvorsprünge 68 bzw.
69 angeordnet (Figuren 4 und 7). Die Überstände 66 und 67 mit den Rastvorsprüngen
68 und 69 bilden Arretierungselemente 70 bzw. 71 einer Arretierungseinrichtung 72
zum lösbaren Arretieren der Sicherungsklammer 60 am Gehäusedeckel 36. Die Überstände
66 und 67 können durch elastische Verformung der Sicherungsklammer 60 aufeinander
zu bewegt werden, wobei sich die Überstände 66 und 67 an ihren Ansätzen an der Brücke
63 elastisch verformen können.
[0051] Um das Verformen der Überstände 66 und 67 zu erleichtern, weist die Sicherungsklammer
60 Vorsprünge 73 bzw. 74 auf. Die Vorsprünge 73 und 74 sind den Rastvorsprüngen 68
und 69 benachbart an den Überständen 66 und 67 angeordnet und stehen aus der von den
Schenkeln 61, 62, der Brücke 63 und den Überständen 66 und 67 definierten Ebene hervor.
Die Vorsprünge 73 und 74 sind Betätigungselemente 75 bzw. 76 einer Betätigungseinrichtung
77 zum Betätigen der Arretierungseinrichtung 72.
[0052] Werden die Vorsprünge 73 und 74 mit aufeinander zu gerichteten Kräften beaufschlagt,
werden die Überstände 66 bzw. 67 elastisch verformt. Um deren Beschädigung zu vermeiden,
umfasst die Sicherungsklammer 60 Begrenzungselemente 78 bzw. 79 zum Begrenzen des
Umfangs, in dem sich die Überstände 66 und 67 verformen. Die Begrenzungselemente 78
und 79 sind ausgestaltet als von der Brücke 63 abstehende Flügel 80 bzw. 81.
[0053] Die Flügel 80 und 81 sind angeformt an einen zwischen ihnen angeordneten Steg 82,
der von der Brücke 63 absteht und an dessen der Brücke 63 abgewandten Ende ein Griffelement
83 angeformt ist. Das Griffelement 83 dient zur Handhabung der Sicherungsklammer 60
durch den Benutzer.
[0054] Insgesamt ist die Sicherungsklammer 60 einstückig ausgebildet.
[0055] Wie in den Figuren 3 sowie 5 bis 7 erkennbar ist, umfasst der einteilige Gehäusedeckel
36 einen turmförmigen Befestigungsabschnitt 84 zum Befestigen der Brennstoffpumpe
22 am Gebläse 14. Der Befestigungsabschnitt 84 weist eine zylindrische und koaxial
zur Antriebsachse 24 ausgerichtete Außenwand 86 auf. Die Außenwand 86 schließt einen
Aufnahmeraum 88 ein, der ein Teil des Gehäuseinnenraums 38 bildet.
[0056] Weiter umfasst der Befestigungsabschnitt 84 endseitig eine senkrecht zur Antriebsachse
24 ausgerichtete Stützwand 90. Die Stützwand 90 bildet einen Anlageflansch 92 für
des Pumpengehäuse 44 der Brennstoffpumpe 22. Die Stützwand 90 weist eine zentrale
Öffnung 94 auf, die von einem Rand 96 eingefasst wird. Durch die Öffnung 94 hindurch
kann die Brennstoffpumpe 22 teilweise in den Aufnahmeraum 88 eingeführt werden, und
zwar mit dem zylindrischen Haltevorsprung 46. Liegt das Pumpengehäuse 44 am Anlageflansch
92 an, taucht der Haltevorsprung 46 in den Aufnahmeraum 88 gerade so weit ein, dass
die Welle 48 mit der Antriebswelle 26 koppelt.
[0057] Die bereits erwähnte zweite Sicherungseinrichtung 58 umfasst zwei Verdrehsicherungselemente
98 und 99, die parallel zur Antriebsachse 24 von der Außenwand 86 bzw. von der Stützwand
90 abstehen. Die Verdrehsicherungselemente 98 und 99 sind an einer abgerundeten Kante
100 einstückig miteinander verbundene Rippen 101 bzw. 102, die gemeinsam einen Haltewinkel
103 ausbilden. Der Haltewinkel 103 steht aus der vom Anlageflansch 92 definierten
Ebene hervor und ist so bemessen, dass er an zwei quer zueinander ausgerichteten Seitenwänden
des Pumpengehäuses 44 flächig anliegen kann (Figur 7).
[0058] Wird die Welle 48 der Brennstoffpumpe 22 von der Antriebswelle 26 angetrieben, bildet
der Haltewinkel 103 eine Verdrehsicherung, so dass die Brennstoffpumpe 22 nicht relativ
zum Gebläse 14 rotiert. Darüber hinaus erleichtert der Haltewinkel 103 die Ausrichtung
der Brennstoffpumpe 22 relativ zum Gebläse 14 bei der Montage. Liegt das Pumpengehäuse
44 am Anlageflansch 92 und am Haltewinkel 103 an, nimmt die Brennstoffpumpe 22 ihre
Solllage am Gebläse 14 ein und kann mittels der Sicherungsklammer 60 in axialer Richtung
gesichert werden.
[0059] Vom Rand 96 der Öffnung 94 stehen in den Aufnahmeraum 88 zwei bezüglich der Antriebsachse
24 einander gegenüberliegende bogenförmige Innenwandsegmente 104 und 106 ab. Parallel
zur Antriebsachse 24 sind die Innenwandsegmente 104 und 106 ungefähr so lang wie der
Haltevorsprung 46 der Brennstoffpumpe 22. Die Innenwandsegmente 104 und 106 können
als aus einer zylindrischen und koaxial zur Antriebsachse 24 ausgerichteten Innenwand
hervorgehend angesehen werden, von der zwei einander gegenüberliegende Abschnitte
abgetrennt worden sind (Figuren 3 und 7).
[0060] Radial außerhalb der Innenwandsegmente 104 und 106 weist die Außenwand 86 Ausnehmungen
108 bzw. 110 auf (Figuren 3 und 6). Im Umfangsbereich der Innenwandsegmente 104 und
106 erstreckt sich die Außenwand 86 daher nicht bis zur Stützwand 90, die durch den
Rand 96 in Umfangsrichtung begrenzt ist. Die Ausnehmungen 108 und 110 sind parallel
zur Antriebsachse 24 etwas kürzer als die Innenwandsegmente 104 und 106. An den seitlichen
Rändern der Ausnehmungen 108 und 106 sind die Außenwand 86 und die Innenwandsegmente
104 und 106 mittels vier senkrecht zur Antriebsachse 24 ausgerichteten Absätzen miteinander
verbunden. Von den vier Absätzen sind in der Zeichnung in den Figuren 3 und 6 nur
zwei Absätze 112 und 114 zu erkennen. Entsprechende Absätze sind am Befestigungsabschnitt
84 auch im Anschluss an diejenigen Enden der Innenwandsegmente 104 und 106 angeordnet,
die denjenigen Enden der Innenwandsegmente 104 und 106 gegenüberliegen, an denen die
Absätze 112 und 114 angeordnet sind.
[0061] Von der Außenwand 86 stehen rippenförmige Vorsprünge 116 und 118, axial jeweils ebenso
lang wie die Innenwandsegmente 104 und 106, radial in den Aufnahmeraum 88 ab. Die
Vorsprünge 116 und 118 sind bezüglich der Antriebsachse 24 einander gegenüberliegend
angeordnet und etwa zwischen den Absätzen 112 und 114 bzw. den in der Zeichnung nicht
dargestellten Absätzen angeordnet.
[0062] Zwischen der dem Aufnahmeraum 88 zugewandten Innenseite der Stützwand 90, den Absätzen
112 und 114 sowie den nicht gezeigten Absätzen der Außenwand 86 und den Innenwandsegmenten
104 und 106 ist dadurch insgesamt eine Sicherungselementaufnahme 120 für die Schenkel
61 und 62 der Sicherungsklammer 60 gebildet.
[0063] Im Bereich der Ausnehmung 108 stehen von der Außenwand 86 Rippen 122, 123 und 124
ab. Die Rippe 122 ist radial bezüglich der Antriebsachse 24 ausgerichtet, und die
Rippen 123 und 124 verlaufen auf einander gegenüberliegenden Seiten der Rippen 122,
parallel zu welcher sie ausgerichtet sind. Die Oberseiten der Rippen 122 bis 124 sind
in der von den Absätzen 112 und 114 sowie den nicht gezeigten Absätzen und der Außenwand
86 im Bereich der Ausnehmung 108 definierten Ebene angeordnet.
[0064] Von den Rippen 123 und 124 erstrecken sich parallel zur Antriebsachse 24 weitere
Rippen 126 und 127, deren Wandstärken jeweils etwas geringer sind als diejenigen der
Rippen 123 bzw. 124. An Ausnehmungen 128 bzw. 129 sind die Rippen 126 bzw. 127 unterbrochen.
[0065] Die Rippen 122, 123 und 124 sind Führungselemente 130, 131 bzw. 132, die gemeinsam
eine Führungseinrichtung 133 für die Sicherungsklammer 60 ausbilden.
[0066] Die Rippen 126 und 127 bilden Arretierungselemente 134 bzw. 135 der Arretierungseinrichtung
72 und können mit den Rastvorsprüngen 68 bzw. 69 zum Verrasten der Sicherungsklammer
60 zusammenwirken.
[0067] Die Brennstoffpumpe 22 kann beispielsweise folgendermaßen mittels der Sicherungsklammer
60 gesichert werden:
Zunächst ist die Brennstoffpumpe 22, wie beschrieben, an den Anlageflansch 92 anzulegen,
wobei sie mittels des Haltewinkels 103 ausgerichtet werden kann. Der Haltevorsprung
46 greift in den Aufnahmeraum 88 soweit ein, dass die Ringnut 52 mittig zwischen der
Stützwand 90 und den Absätzen 112 und 114 sowie den nicht dargestellten Absätzen angeordnet
ist, bezogen auf eine Längsrichtung der Antriebsachse 24. Die Welle 48 koppelt mit
der Antriebswelle 26.
[0068] Die Sicherungsklammer 60 nimmt eine Entsicherungsstellung ein, in der die Brennstoffpumpe
22 axial von der Antriebswelle 26 gelöst werden kann. Zum Überführen in eine Sicherungsstellung
kann der Benutzer die Sicherungsklammer 60 am Griffelement 83 ergreifen und den Schenkel
61 und den Überstand 66 auf die Rippe 123 sowie den Schenkel 62 und den Überstand
67 auf die Rippe 124 auflegen. Außerdem kann der Benutzer den Steg 82 auf die mittlere
Rippe 122 auflegen. Geführt durch die Rippen 122, 123 und 124 sowie ferner durch die
Rippen 126 und 127 kann der Benutzer die Sicherungsklammer 60 mit den Schenkeln 61
und 62 werkzeuglos in die Sicherungselementaufnahme 120 einstecken und insbesondere
einschieben.
[0069] Das Innenwandsegment 104 bildet ein Anschlagelement für die Brücke 63 aus. Schlägt
diese am Innenwandsegment 104 an, nimmt die Sicherungsklammer 60 eine Sicherungsstellung
ein. In der Sicherungsstellung ist der Schenkel 61 parallel zur Antriebsachse 24 formschlüssig
in der Sicherungselementaufnahme 120 zwischen den Absätzen 112 und 114 einerseits
und der Stützwand 90 andererseits angeordnet, die jeweils Anschlagsglieder für den
Schenkel 61 ausbilden. In entsprechender Weise ist der Schenkel 62 formschlüssig zwischen
den nicht dargestellten Absätzen und der Stützwand 90 angeordnet.
[0070] Die Schenkel 61 und 62 umgreifen gemeinsam den zylindrischen Haltevorsprung 46, d.h.
sie nehmen den Haltevorsprung 46 zwischen sich auf. Beide Schenkel 61 und 62 greifen
dabei jeweils formschlüssig in die Ringnut 52 ein und stützen sich in Richtung auf
die Antriebswelle 26 an der Nutwand 54 ab (Figur 5). Quer zur Richtung der Antriebsachse
24 ist der Haltevorsprung 46 damit formschlüssig zwischen den Schenkeln 61 und 62
angeordnet.
[0071] Die Schenkel 61 und 62 sitzen quer zur Antriebsachse 24 ferner nahezu spielfrei in
der Sicherungselementaufnahme 120 zwischen der Außenwand 86 und dem Vorsprung 116
bzw. der Außenwand 86 und dem Vorsprung 118 einerseits und den Innenwandsegmenten
104 und 106 andererseits (Figur 7).
[0072] Nimmt die Sicherungsklammer 60 die Sicherungsstellung ein, ist die Brennstoffpumpe
22 gegen Lösen von der Antriebswelle 26 in vom Gebläse 14 weg weisender Richtung gesichert.
Die Nutwand 54 und die Schenkel 61 und 62 bilden zusammenwirkende Anschlagsglieder,
und die Schenkel 61 und 62 und die Stützwand 90 bilden ebenfalls zusammenwirkende
Anschlagsglieder, um eine vom Gebläse 14 weg weisende und an der Brennstoffpumpe 22
angreifende Zugkraft an den Gehäusedeckel 36 abzuleiten. Die Vorsprünge 116 und 118
haben den Zweck, dass die Schenkel 61 und 62 bei angreifender Zugkraft aufgrund des
konischen Verlaufes der Nutwand 54 nicht quer zur Antriebsachse 24 gespreizt werden.
[0073] Außerdem nimmt die Arretierungseinrichtung 72 eine Arretierungsstellung ein, wenn
die Sicherungsklammer 60 die Sicherungsstellung einnimmt. In der Arretierungsstellung
verrasten die Rastvorsprünge 68 und 69 mit den Rippen 126 bzw. 127 im Bereich der
Ausnehmungen 128 und 129 (Figur 7). Dies sichert die Sicherungsklammer 60 in der Sicherungsstellung
gegen ein Überführen in die Entsicherungsstellung und sorgt zugleich für eine zuverlässige
Sicherung der Brennstoffpumpe 22 am Gehäusedeckel 36.
[0074] Falls es erforderlich ist, die Brennstoffpumpe 22 vom Gebläse 14 zu lösen, kann folgendermaßen
vorgegangen werden. Der Benutzer kann die Vorsprünge 73 und 74 mit aufeinander zu
gerichteten Kräften beaufschlagen und die Arretierungseinrichtung 72 von der Arretierungsstellung
in eine Entarretierungsstellung überführen. Die Entarretierungsstellung wird eingenommen,
wenn die Rastvorsprünge 68 und 69 außer Eingriff mit den Rippen 126 bzw. 127 gelangen,
und zwar unter der bereits angesprochenen Verformung der Überstände 66 bzw. 67. Die
Flügel 80 und 81 stellen in diesem Fall sicher, dass sich die Überstände 66 und 67
nicht übermäßig verformen und die Sicherungsklammer 60 dadurch möglicherweise beschädigt
wird.
[0075] Nimmt die Arretierungseinrichtung 72 die Entarretierungsstellung ein, kann die Sicherungsklammer
60 von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung überführt werden, indem
sie längs der Rippen 122, 123 und 124 quer zur Antriebsachse 24 verschoben wird. Dies
erlaubt es, die Schenkel 61 und 62 aus der Sicherungselementaufnahme 120 zu entfernen.
Dadurch wird zugleich der zwischen den Schenkeln 61 und 62 und der Nutwand 54 bestehende
Eingriff aufgehoben, so dass die Brennstoffpumpe 22 nicht mehr mit der Sicherungsklammer
60 gegen axiale, vom Gebläse 14 weg weisende Bewegung gesichert ist.
[0076] Die Entkopplung der Sicherung der Brennstoffpumpe 22 gegen axiale Bewegung mit der
Sicherungsklammer 60 einerseits und gegen Verdrehen um die Antriebsachse 24 durch
den Haltewinkel 103 andererseits ermöglicht eine konstruktiv einfache und kostengünstige
Fertigung der Motorpumpeneinheit 16 und damit des Hochdruckreinigungsgerätes 10. Es
kommen zur Sicherung der Brennstoffpumpe 22 nur kostengünstig herstellbare Kunststoffformteile
zum Einsatz, die sich konstruktiv einfach fertigen lassen. Zudem folgt die Sicherung
der Brennstoffpumpe 22 mit nur geringem Montageaufwand, indem die Schenkel 61 und
62 der Sicherungsklammer 60 in die Sicherungselementaufnahme 120 eingesteckt werden.
Die Brennstoffpumpe 22 wird dadurch werkzeuglos am Gehäuse 36 gesichert und kann mit
nur zwei Handgriffen am Gehäusedeckel 36 montiert werden, nämlich Anlegen am Anlageflansch
92 in korrekter Ausrichtung relativ zum Haltewinkel 103 und werkzeugloses Überführen
der Sicherungsklammer 60 in die Sicherungsstellung durch Einstecken und insbesondere
Einschieben der Schenkel 61 und 62 in die Sicherungselementaufnahme 120.
1. Hochdruckreinigungsgerät, umfassend einen beheizbaren Wärmetauscher (30) zum Aufheizen
einer vom Hochdruckreinigungsgerät (10) abgebbaren Flüssigkeit, einen Motor (18) mit
einer eine Antriebsachse (24) definierenden Antriebswelle (26), ein Pumpaggregat (20)
zum Erhöhen des Flüssigkeitsdrucks, ein ein Gebläsegehäuse (32) aufweisendes Gebläse
(14) zum Erzeugen eines Verbrennungsluftstromes sowie eine Brennstoffpumpe (22) zum
Fördern eines Brennstoffs für den Wärmetauscher (30), wobei das Pumpaggregat (20),
das Gebläse (14) und die Brennstoffpumpe (22) längs der Antriebsachse (24) angeordnet
und von der Antriebswelle (26) antreibbar sind und wobei das Hochdruckreinigungsgerät
(10) mindestens eine Sicherungseinrichtung (56, 58) umfasst zum Sichern der Brennstoffpumpe
(22) am Gebläsegehäuse (32) auf dessen dem Motor (18) abgewandten Seite, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine erste Sicherungseinrichtung (56) mit mindestens
einem Sicherungselement (64, 65) umfasst sowie eine am Gebläsegehäuse (32) angeformte,
dem mindestens einen Sicherungselement (64, 65) zugeordnete Sicherungselementaufnahme
(120) und dass die erste Sicherungseinrichtung (56) von einer Entsicherungsstellung,
in der die Brennstoffpumpe (22) an die Antriebswelle (26) ankoppelbar und von dieser
lösbar ist, in eine Sicherungsstellung überführbar ist, in der das mindestens eine
Sicherungselement (64, 65) in der Sicherungselementaufnahme (120) angeordnet ist und
die Brennstoffpumpe (22) gegen Lösen von der Antriebswelle (26) sichert, wobei die
erste Sicherungseinrichtung (56) in die Sicherungsstellung durch Einstecken des mindestens
einen Sicherungselementes (64, 65) in die Sicherungselementaufnahme (120) überführbar
ist.
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Sicherungselement (64, 65) in der Sicherungsstellung der ersten
Sicherungseinrichtung (56) in axialer Richtung und/oder in einer quer zur Antriebsachse
(24) ausgerichteten Richtung formschlüssig oder im Wesentlichen formschlüssig in der
Sicherungselementaufnahme (120) angeordnet ist.
3. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffpumpe (22) mindestens eine Sicherungsausnehmung (50) umfasst, in die
das mindestens eine Sicherungselement (64, 65) in der Sicherungsstellung der ersten
Sicherungseinrichtung (56) in axialer Richtung formschlüssig oder im Wesentlichen
formschlüssig eingreift.
4. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sicherungseinrichtung (56) zwei Sicherungselemente (64, 65) umfasst, die
die Brennstoffpumpe (22) in der Sicherungsstellung der ersten Sicherungseinrichtung
(56) quer zur Antriebsachse (24) formschlüssig oder im Wesentlichen formschlüssig
umgreifen.
5. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Sicherungselement (64, 65) quer zur Antriebsachse (24) in die
Sicherungselementaufnahme (120) einsteckbar ist.
6. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sicherungseinrichtung (56) mindestens ein Griffelement (83) zum Ergreifen
durch den Benutzer umfasst oder ausbildet.
7. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine Führungseinrichtung (133) mit mindestens einem
Führungselement (130, 131, 132) umfasst zum Führen der ersten Sicherungseinrichtung
(56) bei deren Überführen von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung.
8. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine Arretierungseinrichtung (72) umfasst, die
in einer Arretierungsstellung die erste Sicherungseinrichtung (56) in der Sicherungsstellung
entgegen einem Überführen in die Entsicherungsstellung sichert.
9. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine Betätigungseinrichtung (77) umfasst zum Überführen
der Arretierungseinrichtung (72) von der Arretierungsstellung in eine Entarretierungsstellung,
in der die erste Sicherungseinrichtung (56) von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung
überführbar ist.
10. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sicherungseinrichtung (56) einstückig ausgebildet ist.
11. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sicherungseinrichtung (56) als Sicherungsklammer (60) ausgestaltet ist
mit einem das mindestens eine Sicherungselement (64, 65) bildenden Schenkel (61, 62),
vorzugsweise zwei jeweils ein Sicherungselement (64, 65) bildenden, voneinander beabstandeten
Schenkeln (61, 62), die über eine Brücke (63) miteinander verbunden sind.
12. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine zweite Sicherungseinrichtung (58) mit mindestens
einem Verdrehsicherungselement (98, 99) umfasst, das mit der Brennstoffpumpe (22)
zu deren Sicherung gegen eine Drehung um die Antriebsachse (24) zusammenwirkt.
13. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verdrehsicherungselement (98, 99) ein flächig an ein Gehäuse
(44) der Brennstoffpumpe (22) anlegbarer Vorsprung (101, 102) des Gebläsegehäuses
(32) ist.
14. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verdrehsicherungselement (98, 99) am Gebläsegehäuse (32) angeformt
ist.
15. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläsegehäuse (32) einen Anlageflansch (92) für die Brennstoffpumpe (22) umfasst
oder ausbildet.
16. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Anlageflansch (92) eine zentrale Öffnung (94) gebildet ist, durch die hindurch
die Brennstoffpumpe (22) im an die Antriebswelle (26) angekoppelten Zustand teilweise
in das Gebläsegehäuse (32) eingreift und dass der in das Gebläsegehäuse (32) eingreifende
Abschnitt (46) der Brennstoffpumpe (22) mit der die Sicherungsstellung einnehmenden
ersten Sicherungseinrichtung (56) am Gebläsegehäuse (32) sicherbar ist.
17. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungselementaufnahme (120) auf einer rückwärtigen Seite des Anlageflansches
(92) im Gebläsegehäuse (32) angeordnet ist.
1. A high-pressure cleaning appliance, comprising a heatable heat exchanger (30) for
heating a fluid to be dispensed by the high-pressure cleaning appliance (10), a motor
(18) having a drive shaft (26) that defines a drive axis (24), a pump unit (20) for
increasing the fluid pressure, a fan (14) for generating a combustion air stream and
having a fan housing (32), and a fuel pump (22) for delivering a fuel for the heat
exchanger (30), the pump unit (20), the fan (14) and the fuel pump (22) being located
along the drive axis (24) and being drivable by the drive shaft (26), and the high-pressure
cleaning appliance (10) comprising at least one securing device (56, 58) for securing
the fuel pump (22) on the fan housing (32) on its side facing away from the motor
(18), characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a first securing device (56)
having at least one securing element (64, 65) and a securing element receptacle (120)
integrally formed on the fan housing (32) and associated with the at least one securing
element (64, 65), and that the first securing device (56) can be transferred from
an unsecured position, in which the fuel pump (22) can be coupled to the drive shaft
(26) and released from it, to a secured position in which the at least one securing
element (64, 65) is located in the securing element receptacle (120) and secures the
fuel pump (22) to prevent it from being released from the drive shaft (26), and the
first securing device (56) can be moved to the secured position by inserting the at
least one securing element (64, 65) into the securing element receptacle (120).
2. The high-pressure cleaning appliance in accordance with Claim 1, characterized in that the at least one securing element (64, 65) is located in a positively-locking or
substantially positively-locking manner in the securing element receptacle (120) in
the secured position of the first securing device (56) in the axial direction and/or
in a direction oriented transversely with respect to the drive axis (24).
3. The high-pressure cleaning appliance in accordance with Claim 1 or 2, characterized in that the fuel pump (22) comprises at least one securing recess (50) with which the at
least one securing element (64, 65) engages in a positively-locking or substantially
positively-locking manner in the axial direction in the secured position of the first
securing device (56).
4. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the first securing device (56) comprises two securing elements (64, 65) which engage
around the fuel pump (22) in a positively-locking or substantially positively-locking
manner transverse to the drive axis (24) in the secured position of the first securing
device (56).
5. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the at least one securing element (64, 65) can be inserted into the securing element
receptacle (120) transversely with respect to the drive axis (24).
6. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the first securing device (56) comprises or forms at least one handle element (83)
for gripping by the user.
7. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a guide device (133) having at
least one guide element (130, 131, 132) for guiding the first securing device (56)
when it is transferred from the unsecured position into the secured position.
8. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a locking device (72) which,
in a locked position, secures the first securing device (56) in the secured position
to prevent it from being moved to the unsecured position.
9. The high-pressure cleaning appliance in accordance with Claim 8, characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises an actuating device (77) for
transferring the locking device (72) from the locked position into an unlocked position
in which the first securing device (56) can be transferred from the secured position
to the unsecured position.
10. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the first securing device (56) is formed in one piece.
11. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the first securing device (56) is configured as a securing clip (60) having one leg
(61, 62) which forms the at least one securing element (64, 65), preferably having
two legs (61, 62) at a distance apart from one another, each forming a securing element
(64, 65) and connected to one another via a bridge (63).
12. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a second securing device (58)
having at least one antitwist element (98, 99) which cooperates with the fuel pump
(22) to secure same against rotation about the drive axis (24).
13. The high-pressure cleaning appliance in accordance with Claim 12, characterized in that the at least one antitwist element (98, 99) is a protrusion (101, 102) on the fan
housing (32) that can be placed in face-to-face contact with a housing (44) of the
fuel pump (22).
14. The high-pressure cleaning appliance in accordance with Claim 12 or 13, characterized in that the at least one antitwist element (98, 99) is integrally formed on the fan housing
(32).
15. The high-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the fan housing (32) comprises or forms a contact flange (92) for the fuel pump (22).
16. The high-pressure cleaning appliance in accordance with Claim 15, characterized in that a central opening (94) is formed on the contact flange (92) through which the fuel
pump (22) engages partially in the fan housing (32) in the state in which it is coupled
to the drive shaft (26), and in that the portion (46) of the fuel pump (22) engaging in the fan housing (32) can be secured
on the fan housing (32) by the first securing device (56) taking up the secured position.
17. The high-pressure cleaning appliance in accordance with Claim 15 or 16, characterized in that the securing element receptacle (120) is located on a rear side of the contact flange
(92) in the fan housing (32).
1. Appareil de nettoyage haute-pression comprenant un échangeur de chaleur (30), qui
peut être chauffé et est destiné au chauffage d'un liquide susceptible d'être délivré
par l'appareil de nettoyage haute-pression (10), un moteur (18) avec un arbre d'entraînement
(26) définissant un axe d'entraînement (24), un groupe de pompe (20) pour augmenter
la pression du liquide, un ventilateur (14), qui comporte un carter de ventilateur
(32) et est destiné à produire un flux d'air de combustion, ainsi qu'une pompe de
combustible (22) pour refouler un combustible pour l'échangeur de chaleur (30), le
groupe de pompe (20), le ventilateur (14) et la pompe de combustible (22) étant agencés
le long de l'axe d'entraînement (24) et pouvant être entraînés par l'arbre d'entraînement
(26), et l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comportant au moins un dispositif
d'arrêt (56, 58) destiné à assurer l'arrêt de blocage de la pompe de combustible (22)
sur le carter de ventilateur (32), sur le côté de celui-ci opposé à celui où se trouve
le moteur (18), caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte un premier dispositif d'arrêt
(56) avec au moins un élément d'arrêt (64, 65), ainsi qu'au moins un logement de réception
d'élément d'arrêt (120) associé au dit au moins un élément d'arrêt (64, 65) et formé
par moulage sur le carter de ventilateur (32), et en ce que le premier dispositif d'arrêt (56) peut être transféré d'une position de déblocage,
dans laquelle la pompe de combustible (22) peut être couplée à l'arbre d'entraînement
(26) et être détachée de celui-ci, à une position d'arrêt de blocage dans laquelle
ledit au moins un élément d'arrêt (64, 65) est agencé dans le logement de réception
d'élément d'arrêt (120) en assurant l'arrêt de blocage de la pompe de combustible
(22) à l'encontre d'un détachement de l'arbre d'entraînement (26), le premier dispositif
d'arrêt (56) pouvant être transféré dans la position d'arrêt de blocage, par insertion
dudit au moins un élément d'arrêt (64, 65) dans le logement de réception d'élément
d'arrêt (120).
2. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans la position d'arrêt de blocage du premier dispositif d'arrêt (56), ledit au
moins un élément d'arrêt (64, 65) est agencé dans le logement de réception d'élément
d'arrêt (120) selon une liaison par complémentarité de formes ou sensiblement par
complémentarité de formes dans la direction axiale et/ou dans une direction orientée
transversalement à l'axe d'entraînement (24).
3. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 1 ou la revendication
2, caractérisé en ce que la pompe de combustible (22) comporte au moins un évidement d'arrêt (50) dans lequel
s'engage, dans la position d'arrêt de blocage du premier dispositif d'arrêt (56),
ledit au moins un élément d'arrêt (64, 65) selon une liaison par complémentarité de
formes ou sensiblement par complémentarité de formes, dans la direction axiale.
4. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'arrêt (56) comporte deux éléments d'arrêt (64, 65), qui,
dans la position d'arrêt de blocage du premier dispositif d'arrêt (56), entourent
la pompe de combustible (22) selon une liaison par complémentarité de formes ou sensiblement
par complémentarité de formes, transversalement à l'axe d'entraînement (24).
5. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit au moins un élément d'arrêt (64, 65) peut être inséré transversalement à l'axe
d'entraînement (24), dans le logement de réception d'élément d'arrêt (120).
6. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'arrêt (56) comporte ou forme au moins un élément de préhension
(83) permettant à l'utilisateur de s'en saisir.
7. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte un dispositif de guidage (133)
avec au moins un élément de guidage (130, 131, 132) pour guider le premier dispositif
d'arrêt (56) lors de son transfert de la position de déblocage à la position d'arrêt
de blocage.
8. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte un dispositif de verrouillage
(72), qui, dans une position de verrouillage, sécurise le premier dispositif d'arrêt
(56) dans la position d'arrêt de blocage à l'encontre d'un transfert dans la position
de déblocage.
9. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte un dispositif d'actionnement
(77) pour transférer le dispositif de verrouillage (72) de la position de verrouillage
dans une position déverrouillée dans laquelle le premier dispositif d'arrêt (56) peut
être transféré de la position d'arrêt de blocage à la position de déblocage.
10. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'arrêt (56) est réalisé d'un seul tenant.
11. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'arrêt (56) est d'une configuration en forme d'agrafe d'arrêt
(60) comportant une branche (61, 62) formant ledit au moins un élément d'arrêt (64,
65), de préférence deux branches (61, 62) mutuellement espacées, formant chacune respectivement
un élément d'arrêt (64, 65), et qui sont reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire
d'un pontage (63).
12. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte un deuxième dispositif d'arrêt
(58) avec au moins un élément d'arrêt de rotation (98, 99), qui interagit avec la
pompe de combustible (22), pour assurer son arrêt à l'encontre d'une rotation autour
de l'axe d'entraînement (24).
13. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 12, caractérisé en ce que ledit au moins un élément d'arrêt de rotation (98, 99) est une protubérance (101,
102) du carter de ventilateur (32), qui peut être appliquée en surface contre un carter
(44) de la pompe de combustible (22).
14. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 12 ou la revendication
13, caractérisé en ce que ledit au moins un élément d'arrêt de rotation (98, 99) est formé par moulage sur
le carter de ventilateur (32).
15. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le carter de ventilateur (32) comporte ou forme un flasque d'appui (92) pour la pompe
de combustible (22).
16. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 15, caractérisé en ce que sur le flasque d'appui (92) est formée une ouverture centrale (94) à travers laquelle
la pompe de combustible (22), dans l'état accouplé à l'arbre d'entraînement (26),
s'engage partiellement dans le carter de ventilateur (32), et en ce que le tronçon (46) de la pompe de combustible (22), qui s'engage dans le carter de ventilateur
(32), peut être arrêté de manière bloquée sur le carter de ventilateur (32) à l'aide
du premier dispositif d'arrêt (56) prenant sa position d'arrêt de blocage.
17. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 15 ou la revendication
16, caractérisé en ce que le logement de réception d'élément d'arrêt (120) est agencé sur un côté arrière du
flasque d'appui (92) dans le carter de ventilateur (32).