[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kantenbearbeitung im Durchlauf einer mit
einem Kantenband beschichteten Platte, vorzugsweise einer Möbelplatte gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Insbesondere Möbelplatten aus Holz oder einem Holzwerkstoff werden kantenseitig mit
einem sogenannten Kantenband beschichtet, um die üblicher Weise ober- und unterseitig
bereits mit einer Dekorschicht versehenen Platte zu komplettieren und so einerseits
einen für den Betrachter gefälligen Gesamteindruck und andererseits einen Schutz des
Kerns der Platte vor äußeren Einflüssen zu schaffen.
[0003] Dabei kommen vermehrt Kantenbänder aus polierfähigem Kunststoff, wie Acryl oder dergleichen
zum Einsatz, die durch thermische Behandlung zumindest einseitig klebfähig sind, wobei
die Erwärmung beispielsweise mittels Laser- oder Plasmastrahlen erfolgt.
[0004] Zur Berücksichtigung von Dickentoleranzen der Platte, d. h., um eine vollständige
Abdeckung der Plattenkante zu gewährleisten, ist das Kantenband so ausgelegt, dass
ober- und/oder unterseitig nach dem Ankleben ein gewisser Überstand verbleibt, der
in einem folgenden Arbeitsschritt abgetragen wird. Hierzu kommen geeignete Spanwerkzeuge,
wie Fräser, Ziehklingen oder dergleichen zum Einsatz.
[0005] Allerdings erfährt das Kantenband bei diesem spanenden Abtrag eine sozusagen Oberflächenbeschädigung
durch eine gegenüber der unbearbeiteten Oberfläche größere Rauhigkeit, mit der Folge,
dass diese Oberfläche gegenüber der unbearbeiteten, hochglänzend erscheinenden sich
stumpf, im Sinne von matt darstellt. Insbesondere aus gestalterischen Gründen stellt
dies einen erkennbaren Mangel dar, der die optische Wertigkeit der gesamten Möbelplatte
herab setzt.
[0006] Um hier Abhilfe zu schaffen, wird in der
DE 20 2005 002 637 U1 der Einsatz eines Polierwerkzeuges vorgeschlagen, auf das ein zähflüssiges oder pastöses
Poliermittel aufgetragen wird.
[0007] Jedoch hat sich die Konsistenz dieses Pollermittels als nachteilig, insbesondere
hinsichtlich des Betriebs der Gesamtvorrichtung herausgestellt, da das auf das rotierende
Polierwerkzeug aufgetragene Poliermittel unkontrolliert in den Raum geschleudert wird,
wodurch sich eine nicht unerhebliche Verschmutzung der Bearbeitungsmaschine insgesamt,
zumindest aber in dem Umgebungsbereich des Polierwerkzeuges ergibt. Naturgemäß steht
dieser Umstand einem optimalen Betriebsablauf entgegen, da vor allem die am Fertigungsprozess
beteiligten Aggregate durch Verschmutzung in Mitleidenschaft gezogen werden und es
auf Grund dessen zu häufigen Betriebsunterbrechungen kommt.
[0008] Aus der
CN 101 434 052 A ist ein Verfahren zum Polieren der Oberflächen harter Materialien wie Metall oder
Keramik bekannt, bei dem formstabiles Wachs gegen eine Polierscheibe gedrückt wird.
[0009] Ein vergleichbarer Stand der Technik ist in der
JP 4 087 658 A offenbart, in der vorgeschlagen wird, zum Polieren eines Werkstücks Polierscheiben
über ein formstabiles Wachs zu führen.
[0010] In der
US 3 833 346 A schließlich ist eine Vorrichtung beschrieben, bei der ein formstabiler Wachs gegen
die Oberfläche eines Bandes gepresst wird.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der
gattungsgemäßen Art so weiter zu entwickeln, dass mit geringem konstruktiven und fertigungstechnischen
Aufwand eine Optimierung des Betriebsablaufs, insbesondere hinsichtlich einer Bearbeitung
des Kantenbands möglich ist.
[0012] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. eine
Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst.
[0013] Durch die Erfindung, die die automatische Beaufschlagung des Polierwerkzeuges, beispielsweise
eines Polierbandes, einer rotierenden Polierbürste oder - scheibe, mit z.B. Hartwachs
vorsieht, wird eine Verschmutzung des Arbeitsbereiches ausgeschlossen.
[0014] Die zuvor beschriebenen Nachteile, die sich aus einer Verschmutzung ergeben, werden
dadurch vermieden, sodass sich die Standzeit der Vorrichtung insgesamt erhöht. Dies
führt in der Konsequenz zu einer durchaus bemerkenswerten Minimierung der Betriebskosten.
[0015] Nach der Erfindung wird die Poliermasse intermittierend auf das Polierwerkzeug aufgetragen.
Dazu weist die Haltevorrichtung eine entsprechende Nach-stelleinrichtung auf, mit
der im Übrigen die beispielsweise in Blockform vorliegende Poliermasse mit einem derartigen
Druck am Polierwerkzeug anliegt, dass ein Abtrag auf das Polierwerkzeug gewährleistet
ist.
[0016] Wie sich überraschend gezeigt hat, wird durch das Polieren vor allem mittels Hartwachs
eine hochglänzende Oberfläche erreicht, die, wie beschrieben, zuvor durch die spangebende
Bearbeitung matt erschienen ist. Insoweit entspricht die nun glänzende Oberfläche
der bearbeiteten Kante der der unbearbeiteten Oberfläche, die quasi die Breitseite
des Kantenbandes sichtseitig bildet.
[0017] Prinzipiell kann im Bedarfsfall jedoch auch diese freie Fläche poliert werden, wozu
eine weitere Haltevorrichtung vorgesehen ist, die in Korrespondenz mit einem dazu
positionierten Polierwerkzeug steht.
[0018] Die zum Einsatz kommenden Kantenbänder, die gemäß der Erfindung bearbeitet werden,
bestehen aus Acrylglas (PMMA) einem thermoplastischen Kunststoff, zum Beispiel Polyethylenterephthalat
(PET) oder aus Polykarbonat.
[0019] Neben dem genannten Hartwachs sind selbstverständlich auch andere formstabile Poliermassen
denkbar, wenn sie denn zum gleichen Ergebnis führen, nämlich zur Schaffung einer hochglänzenden
Oberfläche der bearbeiteten Bereiche.
[0020] Die Erfindung sieht vor, dass in Durchlaufrichtung der Platte vor dem Angriff des
Polierwerkzeuges, der jeweils spanend bearbeiteten Kante zugeordnet, eine Lamellenbürste,
bestehend aus abwechselnd Tuch- und Sisal-Lamellen, angreift, wobei die Sisal-Lamellen
insbesondere zur Bearbeitung eines durch die spanende Bearbeitung hergestellten Radius,
der einen fließenden Übergang von der Plattenoberfläche zur Breitseite des Kantenbandes
darstellt.
[0021] Bevorzugt rotiert die Lamellenbürste mit einer Umdrehungszahl von 1400 min
-1 und ebenso wie die nachfolgenden Polierbürste gleichgerichtet zur Durchlaufrichtung
der Platte.
[0022] Des Weiteren ist erfindungsgemäß vorgesehen vor dem Eingriff der Lamellenbürste ein
Reinigungsmittel aufzutragen, was in an sich bekannter Weise mittels einer Sprühdüse
erfolgt.
[0023] Als Polierbürste, die mit der formstabilen Poliermasse beaufschlagt wird, hat sich
als besonders vorteilhaft eine Tuchbürste herausgestellt, ebenfalls in Form einer
Lamellenbürste, die bevorzugt mit einer Umdrehungszahl von 2000 min
-1 angetrieben wird, während nachgeordnet eine weitere Bürste installiert ist, die als
sogenannter Tuchläpper oder als Schwabbelscheibe ausgebildet ist und mit einer Umdrehungszahl
von 1400 min
-1 angetrieben wird, wobei alle rotierenden Werkzeuge gleichgerichtet mit dem Durchlauf
der Platte bewegt werden.
[0024] Zwischen dem die Poliermasse tragenden Polierwerkzeug und dem Tuchläpper wird ebenfalls
ein Reinigungsmittel aufgesprüht, wodurch sich eine optimale Oberflächenbeschaffenheit
der bearbeiteten Kante ergibt.
[0025] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0026] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden nachfolgend anhand
der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
[0027] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in einer schematischen Seitenansicht
- Figur 2
- einen Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung, gleichfalls
ein einer schematischen Seitenansicht.
[0028] In der Figur 1 ist eine Vorrichtung zur Kantenbearbeitung einer beschichteten oder
zu beschichtenden Platte 11, vorzugsweise einer Möbelplatte, dargestellt, die ein
Obertrum 1 und ein Untertrum 2 aufweist, zwischen denen die Platte 11 fortschreitend
im Durchlauf bewegbar ist, entsprechend der Richtung, die durch einen rechts in der
Darstellung erkennbaren Pfeil ausgewiesen ist.
[0029] Im Einlaufbereich seitlich angeordnet sind einen ober- und unterseitigen, frei liegenden
Randbereich einer Längskante der Platte mit einem Trennmittel benetzende Sprühköpfe
3 vorgesehen.
[0030] Den Sprühköpfen 3 nachgeordnet sind Formatfräser 4, mit denen die entsprechende,
zunächst noch unbeschichtete Kante der Platte bearbeitbar ist. Daran schließt sich
eine Andruckrolle 5 an, mittels derer ein zuvor erwärmtes Kantenband an die Kante
der Platte andrückbar ist, wobei eine Verbindung des Kantenbandes mit der Platte vorzugsweise
durch Laser- oder Plasmastrahlen erfolgt, mit denen das zumindest einseitig klebfähige
Kantenband bis zur Klebeaktivierung erwärmt wird.
[0031] Der Andruckrolle 5 ist ein Sprühgerät 6 zugeordnet, mit dem ein Gleitmittel auf die
Randbereiche der Platte 11 und/oder auf die Andruckrolle 5 sprühbar ist.
[0032] Kappsägen 9 dienen der folgenden weiteren Bearbeitung der Platte 11 ebenso, wie Kantenfräser
10, mit denen beidseitig der Platte 11 überstehende Randbereiche des Kantenbandes
abgetragen werden.
[0033] Um zu verhindern, dass durch die spangebende Bearbeitung anfallende Späne durch elektrostatische
Aufladung an den Oberflächen der Platte 11 und des Kantenbandes anhaften, wird mittels
den Kantenfräsern 10 vorgelagerten Sprühgeräten 8 ein antistatisch wirkendes Kühlmittel
aufgebracht.
[0034] Nach dem Abtrag der Überstände des Kantenbandes erfolgt ein Polieren der spangebend
bearbeiteten Kanten des Kantenbandes durch rotierende Polierscheiben 12, auf die eine
formstabile Poliermasse 13, vorzugsweise ein Hartwachs aufgebracht ist.
[0035] Hierzu ist eine die Poliermasse 13 aufnehmende Haltevorrichtung 7 vorgesehen, mit
der die Poliermasse 13 gegen die Polierscheibe 12 drückbar ist. Im Beispiel sind dem
Obertrum 1 und dem Untertrum 2 jeweils eine Haltevorrichtung 7 zugeordnet.
[0036] In der Figur 2 ist in vergrößerter Darstellung in einem Teilausschnitt der Vorrichtung
der sozusagen Polierbereich erkennbar. Hier ist zu sehen, dass in Durchlaufrichtung
vor den Polierscheiben 12 Lamellenbürsten 14 angeordnet sind, die nach einem Auftrag
von mittels Sprühdüsen 16 aufgebrachtem Reinigungsmittel zum Einsatz kommen, wobei
die Lamellen der Lamellenbürsten 14 wechselnd aus Tuch und Sisal bestehen.
[0037] Den Polierscheiben 12 nachgeordnet sind weitere Sprühdüsen 16 zum Auftrag von Reinigungsmittel,
denen der Einsatz von rotierenden, sogenannten Tuchläppern 15 folgt, bei denen die
Lamellen ausschließlich aus Tuch bestehen. Wie erkennbar, entspricht die Drehrichtung
aller Polierwerkzeuge der Durchlaufrichtung der Platte 11.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Obertrum
- 2
- Untertrum
- 3
- Sprühkopf
- 4
- Formatfräser
- 5
- Andruckrolle
- 6
- Sprühgerät
- 7
- Haltevorrichtung
- 8
- Sprühgerät
- 9
- Kappsäge
- 10
- Spanwerkzeug
- 11
- Platte
- 12
- Polierscheibe
- 13
- Poliermasse
- 14
- Lamellenbürste
- 15
- Tuchläpper
- 16
- Sprühdüse
1. Verfahren zur Kantenbearbeitung im Durchlauf einer mit einem Kantenband beschichteten
Platte (11), vorzugsweise einer Möbelplatte, wobei nach dem Aufbringen des Kantenbandes
ein zumindest einseitiger Überstand des Kantenbandes spanend abgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass während des Durchlaufs der Platte (11) eine formstabile Poliermasse (13) gegen ein
Polierwerkzeug (12) gedrückt wird, das polierend die spanend bearbeitete Kante des
Kantenbandes kontaktiert, wobei die Poliermasse (13) intermittierend auf das Polierwerkzeug
(12) aufgetragen wird, wobei in Durchlaufrichtung der Platte (11) vor dem Angriff
des Polierwerkzeugs (12) der jeweils spanend bearbeiteten Kante zugeordnet eine Lamellenbürste
(14), bestehend aus abwechselnd Tuch- und Sisal-Lamellen, angreift, und wobei in Durchlaufrichtung
der Platte (11) vor dem Eingriff der Lamellenbürste (14) ein Reinigungsmittel mittels
einer Sprühdüse (16) auf den zu polierenden Bereich aufgetragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Eingriff des Polierwerkzeugs (12) ein Reinigungsmittel auf die polierte
Kante aufgetragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Auftrag des Reinigungsmittels auf die polierte Kante diese mit einem Tuchläpper
(15) bearbeitet wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Durchlaufrichtung der Platte (11) dem Spanwerkzeug (10) nachgeordnet, eine eine
formstabile Poliermasse (13) aufnehmende Haltevorrichtung (7) vorgesehen ist, mit
der die Poliermasse (13) gegen ein Polierwerkzeug (12) drückbar ist, das polierend
die spanend bearbeitete Kante des Kantenbandes kontaktiert, wobei die Haltevorrichtung
(7) zum intermittierenden Auftrag der Poliermasse (13) auf das Polierwerkzeug (12)
eine Nachstelleinrichtung aufweist, wobei in Durchlaufrichtung der Platte (11) vor
dem Polierwerkzeug (12) der jeweils spanend bearbeiteten Kante zugeordnet eine Lamellenbürste
(14), bestehend aus abwechselnd Tuch- und Sisal-Lamellen, angeordnet ist, und wobei
in Durchlaufrichtung der Platte (11) vor der Lamellenbürste (14) eine Sprühdüse (16)
zum Aufbringen von Reinigungsmittel angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Poliermasse (13) aus einem Hartwachs besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Polierwerkzeug (12) aus einer Polierbürste, -scheibe (12) oder einem -band besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Polierwerkzeug (12) nachgeordnet eine weitere Sprühdüse (16) und/oder ein Tuchläpper
(15) vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-7, dadurch gekennzeichnet, dass das als Polierscheibe ausgebildete Polierwerkzeug (12), die Lamellenbürste (14) und
der Tuchläpper (15) gleichgerichtet mit dem Durchlauf der Platte (11) rotieren.
1. A method for continuously machining the edges of a panel (11), preferably a furniture
panel, which is coated with an edge strip, wherein after the application of the edge
strip a projecting portion on at least one side of the edge strip is removed by machining,
characterized in that during the passage of the panel (11) a dimensionally stable polishing compound (13)
is pressed against a polishing tool (12), said polishing tool contacting the machined
edge of the edge strip so as to polish said edge, wherein the polishing compound (13)
is applied in an intermittent manner to the polishing tool (12), wherein a laminar
brush (14), consisting of alternating cloth and sisal lamellae, is associated with
and acts with the respective machined edge in the direction of passage of the plate
(11) before the engagement of the polishing tool (12), and wherein a cleaning agent
is applied by means of a spray nozzle (16) to the region to be polished in the direction
of passage of the plate (11) before the engagement of the laminar brush (14).
2. A method according to claim 1, characterized in that a cleaning agent is applied to the polished edge after the engagement of the polishing
tool (12).
3. A method according to claim 2, characterized in that after the application of the cleaning agent to the polished edge it is processed
with a buffing wheel (15).
4. A device for carrying out the method according to claim 1, characterized in that in the passage direction of the panel (11) and downstream of the machining tool (10)
a retaining apparatus (7) is provided which accommodates a dimensionally stable polishing
compound (13) and with which the polishing compound (13) can be pressed against a
polishing tool (12) which by polishing makes contact with the machined edge of the
edge strip, wherein the retaining apparatus (7) comprises a readjusting device for
the intermittent application of the polishing compound (13) to the polishing tool
(12), wherein a laminar brush (14), consisting of alternating cloth and sisal lamellae,
is associated with and acts with the respective machined edge in the direction of
passage of the plate (11) before the engagement of the polishing tool (12), and wherein
a cleaning agent is applied by means of a spray nozzle (16) to the region to be polished
in the direction of passage of the plate (11) before the engagement of the laminar
brush (14).
5. A device according to claim 4, characterized in that the polishing compound (13) consists of hard wax.
6. A device according to claim 4 or 5, characterized in that the polishing tool (12) consists of a polishing brush, disc (12) or belt.
7. A device according to one of the claims 4 to 6, characterized in that a further spray nozzle (16) and/or a buffing wheel (15) are provided downstream of
the polishing tool (12).
8. A device according to one of the claims 4 to 7, characterized in that the polishing tool (12) formed as a polishing disc, the laminar brush (14) and the
buffing wheel (15) rotate in the same direction with the passage of the panel (11).
1. Procédé pour l'usinage de chants au passage d'un panneau (11) pourvu d'une bande de
chant, de préférence d'un panneau de meuble, dans lequel, après l'application de la
bande de chant, un débordement au moins sur un côté de la bande de chant est éliminé
par enlèvement de copeaux, caractérisé en ce que pendant le passage du panneau (11), une masse de polissage (13) de forme stable est
pressée contre un outil de polissage (12) qui vient en contact avec le bord usiné
avec enlèvement de copeaux de la bande de chant pour le polir, la masse de polissage
(13) étant appliquée par intermittences sur l'outil de polissage (12), une brosse
à lamelles (14) composée de lamelles de toile et de sisal alternées s'appliquant sur
le bord usiné avec enlèvement de copeaux correspondant avant l'attaque de l'outil
de polissage (12) dans le sens de passage du panneau (11) et un agent nettoyant étant
appliqué avant l'intervention de la brosse à lamelles(14) dans le sens de passage
du panneau (11) au moyen d'une buse de pulvérisation (16).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'après l'intervention de l'outil de polissage (12), un agent nettoyant est appliqué
sur le bord poli.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'après l'application de l'agent nettoyant sur le bord poli, celui-ci est travaillé
avec un disque de rodage textile (15).
4. Dispositif pour la mise en œuvre du procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu après l'outil d'enlèvement de copeaux (10), dans le sens de passage du
panneau (11), un dispositif de maintien (7) recevant une masse de polissage (13) de
forme stable, avec lequel la masse de polissage (13) peut être pressée contre un outil
de polissage (12) qui vient en contact avec le bord travaillé avec enlèvement de copeaux
de la bande de chant pour le polir, le dispositif de maintien (7) présentant un dispositif
de rappel pour l'application intermittente de la masse de polissage (13) sur l'outil
de polissage (12), une brosse à lamelles (14) composée de lamelles de toile et de
sisal alternées étant associée au bord usiné avec enlèvement de copeaux correspondant
avant l'outil de polissage (12) dans le sens de passage du panneau (11) et une buse
de pulvérisation (16) étant disposée avant la brosse à lamelles (14) dans le sens
de passage du panneau (11) en vue de l'application d'un agent nettoyant.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la masse de polissage (13) se compose d'une cire dure.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'outil de polissage (12) se compose d'une brosse, d'une meule (12) ou d'une bande
de polissage.
7. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce qu'il est prévu après l'outil de polissage (12) une autre buse de pulvérisation (16)
et/ou un disque de rodage textile (15).
8. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que l'outil de polissage (12) conformé comme une meule de polissage, la brosse à lamelles
(14) et le disque de rodage textile (15) tournent dans le même sens que le passage
du panneau (11).