[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rüttleranordnung zum Herstellen von Füllmaterialsäulen.
[0002] Rüttleranordnungen zur Erzeugung von Material- bzw. Füllmaterialsäulen im Erdreich
sind allgemein bekannt. Die Materialsäulen bestehen beispielsweise aus Sand oder Kies,
dessen Korngröße jeweils auf den Einsatzort abgestimmt werden kann. Derartige Rüttleranordnungen
umfassen wenigstens ein Silo- bzw. Materialrohr mit einem Füllmaterialauslass an einem
Ende sowie einen an dem Silorohr angeordneten Rüttler. Bei Rüttleranordnungen, die
als Tiefenrüttler ausgebildet sind, ist der Rüttler an einem unteren Ende des Silorohrs
angeordnet und befindet sich während des Betriebs im Boden, bei Aufsatzrüttlern ist
der Rüttler oben auf dem Materialrohr, angeordnet.
[0003] Bekannte Rüttleranordnungen weisen einen Füllmaterialbehälter auf, der im oberen
Bereich des Silorohrs angeordnet ist und der dazu dient, dem Silorohr Füllmaterial
zuzuführen. Hierbei muss der Füllmaterialbehälter in einiger Höhe über dem Boden mit
einer geeigneten Baumaschine befüllt werden, was einen beträchtlichen Aufwand darstellen
kann.
[0004] In der
WO 90/15904 wird ein Verfahren zur Herstellung von Füllmaterialsäulen vorgeschlagen, bei dem
die Befüllung eines Silorohrs mit Füllmaterial auf Bodenniveau erfolgt. Hierzu sind
Öffnungen im Silorohr vorgesehen, durch die das Füllmaterial in das Silorohr strömen
soll. Die Öffnungen sind nicht verschließbar, wodurch Erdreich in das Silorohr eindringen
kann, wenn sich das Silorohr innerhalb des Hohlraums befindet.
[0005] EP 0 861 944 A1, zeigf eine Rüttleranordnung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruch 1.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rüttleranordnung bereitzustellen,
die die oben genannten Nachteile nicht aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch Rüttleranordnungen gemäß der Ansprüche 1 und 12 gelöst.
Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0008] Die erfindungsgemäße Rüttleranordnung umfasst gemäß einem Ausführungsbeispiel: wenigstens
ein langgestrecktes Silorohr zum Aufnehmen von Füllmaterial, das eine Längsrichtung,
einen Füllmaterialauslass an einem längsseitigen Ende des Silorohrs und einen Mantel
aufweist,; wenigstens einen Rüttler, der an dem Silorohr angeordnet ist; und wenigstens
zwei an dem Mantel des Silorohrs angeordnete Außenverschlüsse, die entlang der Längsrichtung
des Silorohrs beanstandet zueinander angeordnet sind.
[0009] Die Rüttleranordnung kann mehrere Silorohre aufweise, die quer zu der Längsrichtung
nebeneinander angeordnet sind.
[0010] Weiterhin kann die Rüttleranordnung wenigstens einen Innenverschluss im Inneren des
Silorohrs aufweisen, der in Längsrichtung zwischen zwei Außenverschlüssen angeordnet
ist. Im Silorohr kann ein weiterer Innenverschluss zwischen zwei weiteren Außenverschlüssen
angeordnet sein. Es können beliebig viele Innenverschlüsse im Inneren des Silorohrs
und beliebig viele Außenverschlüsse am Mantel des Silorohrs angeordnet sein.
[0011] Der Rüttler der Rüttleranordnung kann als Tiefenrüttler oder als Aufsatzrüttler ausgebildet
sein.
[0012] Die Rüttleranordnung kann einen vor den Außenverschlüssen verfahrbaren Füllmaterialbehälter
aufweisen. Der Füllmaterialbehälter kann entlang wenigstens einer an dem Silorohr
angeordneten Führungsschiene verfahrbar angeordnet sein. Der Füllmaterialbehälter
kann beispielsweise mittels Rollen an der Führungsschiene geführt werden. Hierzu können
Führungsschienen am Silorohr angeordnet sein.
[0013] Die erfindungsgemäße Rüttleranordnung umfasst gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel:
wenigstens ein langgestrecktes Silorohr zum Aufnehmen von Füllmaterial, das eine Längsrichtung,
einen Füllmaterialauslass an einem längsseitigen Ende des Silorohrs und einen Mantel
aufweist; wenigstens einen Rüttler, der an dem Silorohr angeordnet ist; wenigstens
einen an dem Mantel des Silorohrs angeordneten Außenverschluss; und wenigstens einen
entlang der Längsachse des Silorohrs vor den Außenverschlüssen verfahrbar angeordneten
Füllmaterialbehälter, wobei der Füllmaterialbehälter wenigstens eine dem Mantel des
Silorohrs zugewandte Öffnung aufweist.
[0014] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung bieten insbesondere den Vorteil,
dass die Befüllung der Silorohre mit Füllmaterial nicht an deren oberen Ende in beträchtlicher
Höhe vom Boden erfolgen muss. Der verfahrbare Füllbehälter zum Bereitstellen des Füllmaterials
kann beispielsweise stationär am Boden auf dem Erdreich aufliegend angeordnet sein
und dort befüllt werden. Das Silorohr kann dann am stationären Füllbehälter vorbei
bewegt und über die Außenverschlüsse mit Füllmaterial befüllt werden. Der Platzbedarf
nach oben hin ist gegenüber üblichen Rüttleranordnungen dadurch erheblich reduziert.
Dies kann an manchen Einsatzorten vorteilhaft oder gar notwendig sein. Solche Einsatzorte
sind beispielsweise Einflugschneisen an Flughäfen, Orte also, an denen aus Sicherheitsgründen
nur in geringer Höhe gearbeitet werden kann. Außerdem wird die Rüttleranordnung mechanisch
erheblich entlastet, wenn der Füllmaterialbehälter am Boden aufliegend angeordnet
wird, da die Rüttleranordnung selbst den Füllbehälter nicht mehr tragen muss.
[0015] Ausführungsbeispiele werden nachfolgend anhand von Figuren näher erläutert. Die Figuren
dienen zur Veranschaulichung des Grundprinzips der vorliegenden Erfindung, so dass
lediglich die zum Verständnis dieses Grundprinzips notwendigen Aspekte dargestellt
sind. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu. Gleiche Bezugszeichen
bezeichnen gleiche oder äquivalente Teile mit gleicher oder äquivalenter Bedeutung.
- Figur 1
- veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer Rüttleranordnung mit einem Tiefenrüttler,
zwei Außenverschlüssen, einem Silorohr und einem Innenverschluss;
- Figur 2
- veranschaulicht in einer Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel mit einem Silorohr
und einem entlang dem Silorohr geführten Füllmaterialbehälter;
- Figur 3
- veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer Rüttleranordnung mit einem Tiefenrüttler,
mehreren Außenverschlüssen und zwei Silorohren;
- Figur 4
- veranschaulicht in einer Seitenansicht eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels
mit einem Silorohr, Außenverschlüssen und mit einem Füllmaterialbehälter;
- Figur 5
- veranschaulicht in einer ersten Schnittdarstellung (Figur 5A) ein Ausführungsbeispiel
mit zwei Silorohren mit jeweils einem Innenverschluss und in einer zweiten Schnittdarstellung
(Figur 5B) zwei nebeneinander angeordnete Silorohre im Querschnitt; und
- Figur 6
- veranschaulicht in einer Seitenansicht beispielhaft einen Außenverschluss mit Verschlussplatte
und Antriebseinheit.
- Figur 7
- veranschaulicht ein weiteres Beispiel eines Außenverschlusses.
[0016] Rüttleranordnungen mit einem Rüttler und einem Silorohr werden zur Verfestigung bzw.
zur Verdichtung von Erdreich verwendet (Bodenverbesserung). Sie erzeugen mittels des
Rüttlers Schwingungen die das Erdreich verdichten und dringen auf diese Weise in das
Erdreich vor. Dadurch entsteht ein näherungsweise zylinderförmiger und langgestreckter
Hohlraum im Erdreich. Zur Herstellung einer Füllmaterialsäule kann über das Silorohr
Füllmaterial in den Hohlraum eingebracht werden, das beispielsweise Kies oder Sand
sein kann. Daraufhin wird die Rüttleranordnung zur Verdichtung des Füllmaterials wieder
nach unten bewegt, so dass das Füllmaterial sowohl in Richtung des Hohlraumgrundes
als auch in Richtung der Hohlraumwände gedrückt wird. Anschließend wird die Rüttleranordnung
nach oben bewegt und erneut Füllmaterial in den Hohlraum verbracht und unter Verwendung
der Rüttleranordnung 1 verdichtet. Dies wird solange wiederholt, bis der Hohlraum
vollständig oder wenigstens bis zu einer gewünschten Höhe (gemäß den jeweiligen Anforderungen)
mit Füllmaterial befüllt und letztlich eine Füllmaterialsäule im Erdreich entstanden
ist. Es werden in der Regel eine Vielzahl von solchen Füllmaterialsäulen über eine
definierte Fläche hinweg erzeugt, um auf dieser Fläche eine Bodenverbesserung zu erreichen.
Durch solche Verfahren wird beispielsweise eine erhöhte Tragfähigkeit des Bodens,
eine Reduktion der Neigung zur Bodenverflüssigung sowie eine Minderung der Bodensetzung
nach Bebauung erreicht.
[0017] In Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer Rüttleranordnung 1 zum Durchführen eines
derartigen Verfahrens dargestellt. Die Rüttleranordnung 1 weist ein in einer Längsrichtung
111 langgestrecktes Silorohr 110 auf, das mit Kies oder Sand oder einem anderen geeigneten
Füllmaterial befüllt werden kann. An einem unteren Ende der Rüttleranordnung 1 weist
das Silorohr 110 einen Füllmaterialauslass 120 auf. Die Rüttleranordnung 1 weist weiterhin
einen Rüttler 130 auf. In dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Rüttler
130 als Tiefenrüttler ausgebildet und in Längsrichtung neben dem Füllmaterialauslass
120 an dem unteren, dem Erdreich bzw. dem Boden zugewandten Ende der Rüttleranordnung
1 angeordnet. Während des Betriebs erzeugt der Rüttler 130 Schwingungen, die die Rüttleranordnung
in den Boden bzw. das Erdreich vordringen lassen. Tiefenrüttler, wie der in Figur
1 dargestellte Tiefenrüttler 130, sind grundsätzlich bekannt, so dass auf weitere
Ausführungen hierzu verzichtet werden kann. Es sei darauf hingewiesen, dass die Verwendung
eines Tiefenrüttlers lediglich als Beispiel anzusehen ist. Selbstverständlich können
auch beliebige andere Rüttler, wie beispielsweise Aufsatzrüttler (nicht dargestellt)
verwendet werden, die dann am oberen, dem Boden bzw. dem Erdreich abgewandten Ende
des Silorohrs 110 bzw. der Rüttleranordnung 1 anzuordnen sind.
[0018] Das Silorohr 110 kann einen beliebigen Querschnitt in einer Schnittebene senkrecht
zu der Längsrichtung 111 aufweisen, wie z.B. einen elliptischen, insbesondere kreisförmigen,
einen rechteckigen, oder einen beliebigen polygonalen Querschnitt. Als Mantel wird
nachfolgend die Außenhülle bzw. die Mantel- oder Hüllfläche des Silorohrs bezeichnet.
Die Länge des Silorohrs 110 liegt beispielsweise im Bereich zwischen 5m und 20m, die
Querschnittsfläche des Silorohrs 110 liegt beispielsweise im Bereich zwischen 0,03m
2 und 0,25m
2, wobei bei einem kreisförmigen oder elliptischen Silorohr der Durchmesser bzw. die
Länge der Hauptachse zwischen 0,2m und 0,5m beträgt.
[0019] Die Rüttleranordnung 1 weist wenigstens einen Außenverschluss 150a, 150b am Mantel
des Silorohrs 110 auf. In dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Außenverschlüsse
150a, 150b in der Längsrichtung 111 beabstandet zueinander angeordnet. Es können auch
mehr als zwei Außenverschlüsse oder lediglich ein Außenverschluss vorgesehen werden.
Der wenigstens eine Außenverschluss 150a, 150b ist so ausgebildet, dass er eine entsprechend
Öffnung am Silorohr 110 öffnen und verschließen kann. Der Außenverschluss 150a, 150b
kann insbesondere so ausgebildet sein, dass er das Innere des Silorohrs 110 luftdicht
von der äußeren Umgebung abschließt.
[0020] Die Rüttleranordnung 1 kann darüber hinaus wenigstens einen Innenverschluss 160 aufweisen,
der im Inneren des Silorohrs 110 angeordnet ist. Dieser Innenverschluss 160 ist so
ausgebildet, dass er das Silorohr 110 im Inneren unterteilen kann, so dass in dem
Silorohr befindliches Füllmaterial den Innenverschluss 160 wahlweise passieren oder
nicht passieren kann. Der Innenverschluss 160 kann auch so ausgebildet sein, dass
er die beiden Abschnitte des Silorohrs zwischen denen er angeordnet ist, luftdicht
voneinander trennt. Der Innenverschluss 160 ist insbesondere so ausgebildet, dass
er vollständig innerhalb des Silorohrs angeordnet ist, so dass Teile des Innenverschlusses
160 weder in geöffnetem noch in geschlossenem Zustand des Verschlusses 160 über den
Mantel 110 hinausragen und so dass der Innenverschluss 160 ein Eindringen des Silorohrs
110 in den Boden nicht behindert.
[0021] Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Rüttleranordnung nur einen Außenverschluss,
wie beispielsweise den Außenverschluss 150a gemäß Figur 1 und einen Innenverschluss
160 auf. Der Innenverschluss 160 ist hierbei in Längsrichtung unterhalb des Außenverschlusses
150a angeordnet und bildet mit dem Außenverschluss 150a eine Schleuse. Dieser Außenverschluss
ist in dem dargestellten Beispiel beabstandet zu einem oberen Ende des Silorohrs angeordnet.
Dies ist allerdings lediglich ein Beispiel. Gemäß einem weiteren Beispiel ist der
eine Außenverschluss angrenzend an das obere Ende in dem Mantel 110 angeordnet. Gemäß
einem weiteren Beispiel ist der eine Außenverschluss stirnseitig an dem oberen Ende
des Silorohrs angeordnet. Selbstverständlich besteht auch bei mehreren Außenverschlüssen
die Möglichkeit, einen der Verschlüsse am Mantel des Silorohrs 110 unmittelbar an
dem oberen Ende anzuordnen oder gar stirnseitig an dem oberen Ende anzuordnen.
[0022] Zur Befüllung des Silorohrs 110 mit Füllmaterial kann ein Füllmaterialbehälter 200
vorgesehen sein, der in Längsrichtung entlang des Silorohrs 110 verfahrbar ist. Figur
2 zeigt einen horizontalen Querschnitt, also einen Querschnitt in einer Schnittebene
senkrecht zu der Längsrichtung des Silorohrs 110, durch den Füllmaterialbehälter 200
und durch das Silorohr 110.
[0023] An dem Silorohr 110 können an dessen jeweils gegenüberliegenden Mantelseiten zwei
Führungsschienen 251, 252 angeordnet werden. An diesen Führungsschienen 251, 252 kann
der Füllmaterialbehälter 200 vor dem wenigstens einen Außenverschlüssen 150a, 150b
entlang der Längsrichtung 111 verfahrbar angeordnet sein. Anstatt zweier Führungsschienen
251, 252 kann alternativ auch lediglich eine Führungsschiene oder es können mehr als
zwei Führungsschienen vorgesehen werden (in Figur 2 nicht dargestellt). Der Füllmaterialbehälter
200 weist wenigstens eine dem Mantel, insbesondere dem wenigstens einen Außenverschluss
des Silorohrs zugewandte Öffnung 260 auf. Diese Öffnung 260 kann dabei zu den Außenverschlüssen
150a, 150b korrespondieren, sie kann aber auch kleiner oder größer als die Außenverschlüsse
sein. Zur Führung des verfahrbar an der Rüttleranordnung 1 angeordneten Füllbehälters
200 können Rollen 210, 220, 230, 240, 250 vorgesehen werden. Es können, wie in Figur
2 gezeigt, jeweils zwei Rollen 210, 220 bzw. 230, 240 kraftschlüssig an eine Führungsschiene
252 bzw. 251 angreifen, so dass für die Verfahrbarkeit des Füllbehälters 200 lediglich
ein Freiheitsgrad entlang der Längsrichtung 111 der Rüttleranordnung 1 verbleibt.
Es ist im Übrigen auch möglich, mehr als einen Füllbehälter 200, beispielsweise zwei
Füllmaterialbehälter, entlang der Längsrichtung beabstandet zueinander an der Rüttleranordnung
anzuordnen. Der Füllmaterialbehälter kann an jeder Position des Silorohrs festgestellt
werden, wie beispielsweise vor einem der Außenverschlüsse, um jedes mal dann Material
über den jeweiligen Außenverschluss nachzuliefern, wenn dieser Außenverschluss geöffnet
wird.
[0024] Es sei darauf hingewiesen, dass das Vorsehen eines an dem Silorohr 110 verfahrbaren
Füllbehälters, wie er in Figur 2 dargestellt ist, nicht darauf beschränkt ist, an
einem Silorohr, wie dem Silorohr 110 gemäß Figur 1, mit wenigstens zwei in Längsrichtung
beabstandeten Außenverschlüssen, wie den Außenverschlüssen 150a, 150b gemäß Figur
1 vorgesehen zu werden. Ein solcher verfahrbarer Füllbehälter kann an einem beliebigen
Silorohr einer Rüttleranordnung vorgesehen werden, wie beispielsweise an einem Silorohr,
das lediglich eine Zuführöffnung an dem Mantel des Silorohrs oder an einem oberen
stirnseitigen Ende aufweist. Abhängig davon, ob die Zuführöffnung sich an einer Position
befindet, die bei Betrieb des Rüttlers in den Boden vordringt, ist die Zuführöffnung
durch einen Außenverschluss - vergleichbar einem der Verschlüsse 150a, 150b gemäß
Figur 1 - verschließbar oder nicht. Im Innern des Silorohrs kann eine Schleuse für
Füllmaterials vorgesehen sein, wobei die eine Zuführöffnung oberhalb der Schleuse
an dem Silorohr angeordnet ist.
[0025] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel (nicht dargestellt) erfolgt eine Befüllung
des Silorohrs über einen der Außenverschlüsse über eine Zuführleitung oder einen Zuführschlauch,
der dazu ausgebildet ist, Füllmaterial zu fördern. Ein dem Silorohr 110 zugewandtes
Ende dieses Förderschlauches, das nachfolgend auch als Auslassende bezeichnet wird,
ist beispielsweise an einem Schlitten befestigt, der entlang des Silorohrs verfahrbar
ist. Dadurch kann das Auslassende zwischen verschiedenen Außenanschlüssen hin- und
herbewegt werden, sofern mehrere Außenverschlüsse vorhanden sind, und das Auslassende
kann an dem Silorohr oberhalb des Bodens gehalten werden, wenn sich das Silorohr in
den Boden bewegt. An einem dem Auslassende gegenüberliegenden Ende des Zuführschlauches
kann eine Material-Fördereinrichtung, wie beispielsweise eine Pumpe, angeordnet sein,
die dem Zuführschlauch Material zuführt.
[0026] In den Figuren 1 und 2 sind wesentliche Komponenten von Ausführungsbeispielen einer
erfindungsgemäßen Rüttleranordnung 1 dargestellt. Es werden nachfolgend anhand der
in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele mögliche Funktionsprinzipien
der gezeigten Rüttleranordnung erläutert.
[0027] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispielen sind zwei Außenverschlüsse
150a, 150b am Mantel des Silorohrs 110 angeordnet, nämlich ein erster Außenverschluss
150a und ein in Richtung des unteren Endes beabstandet zu dem ersten Außenverschluss
150a angeordneter zweiter Außenverschluss 150b. Ein Abstand zwischen diesen beiden
Außenverschlüssen 150a, 150b beträgt beispielsweise zwischen 1 m und 5m. Im Inneren
des Silorohrs 110 ist zwischen den beiden Außenverschlüssen 150a, 150b ein Innenverschluss
160 vorgesehen. Zusätzlich kann ein weiterer Innenverschluss (nicht dargestellt) vorgesehen
sein, der in Richtung des unteren Endes des Silorohrs 110 unterhalb des zweiten Außenverschlusses
150b angeordnet ist. Ein Innenverschluss 160 unterteilt das Silorohr in zwei Kammern,
mehrere Innenverschlüsse unterteilen das Silorohrs in entsprechend mehrere Kammern.
Die Außenverschlüsse 150a, 150b können luftdichte bzw. druckdichte Abschlüsse erzeugen.
In dem Silorohr 110 kann während des Betriebs daher gegenüber der Umgebung, insbesondere
der Umgebung in dem erzeugten Hohlraum, eine Überdruckatmosphäre aufgebaut werden.
Dies kann besonders in größeren Hohlraumtiefen notwendig sein, um dort das Eindringen
von Wasser oder verflüssigtem Boden in das Silorohr zu vermeiden, denn dies könnte
beispielsweise die Fließfähigkeit des Füllmaterials beeinträchtigen. Diese Außenverschlüsse
150a, 150b sind dabei jeweils so "luftdicht" realisiert, dass bei geschlossenem Verschluss
150a, 150b bzw. 160 der im Silorohr 110 vorhandene Überdruck nicht über den jeweiligen
Verschluss entweichen kann.
[0028] Entsprechend kann der wenigstens eine Innenverschluss 160 einen luftdichten bzw.
druckdichten Abschluss erzeugen. Hierdurch wird verhindert, dass ein Überdruck in
einer Kammer bei geschlossenem Innenverschluss 160 in eine angrenzende und durch den
Innenverschluss von der einen Kammer getrennte andere Kammer entweichen kann.
[0029] Soll nunmehr eine Füllmaterialsäule im Erdreich erzeugt werden, wird beispielsweise
bei zunächst geschlossenem Innenverschluss 160 durch Rütteln ein Hohlraum in dem Erdreich
gebildet. Der Füllmaterialbehälter 200 kann beispielsweise stationär auf dem Boden
aufliegend angeordnet sein und kontinuierlich mit Füllmaterial befüllt werden. Außerdem
besteht auch die Möglichkeit, den Füllmaterialbehälter 200 verfahrbar an dem Silorohr
110 anzuordnen. Führt die Rüttleranordnung 1 Rüttelbewegungen durch, so dringt sie
in den Boden ein und bewegt sich relativ zum Füllmaterialbehälter 200 entlang der
Längsrichtung 111 abwärts in den Boden. Erreicht einer der Außenverschlüsse 150, wie
beispielsweise zunächst der zweite Außenverschluss 150b, die Öffnung 260 des Füllmaterialbehälters
200, so kann der entsprechende Außenverschluss 150b geöffnet werden. Der Füllmaterialbehälter
200 und dessen Öffnung 260 sind dabei so ausgebildet, dass durch die Öffnung 260 über
den geöffneten Außenverschluss 150b Füllmaterial in das Silorohr 110 eingebracht werden
kann.
[0030] Wenn die Rüttleranordnung weiter in das Erdreich vordringt, erreicht auch der zweite
Außenverschluss 150a die Öffnung 260 des Füllmaterialbehälters. Bei geschlossenem
Innenverschluss 160 kann der obere Silorohrbereich 170a mit Füllmaterial befüllt werden.
Ist dieser Füllvorgang beendet, wird der Außenverschluss 150a (luftdicht) verschlossen.
Daraufhin kann in dem unteren Bereich 170b ein Überdruck erzeugt werden, um das Vordringen
von Grundwasser oder Feuchtigkeit in das Silorohr zu unterbinden. Dabei wird mit dem
Innenverschluss 160 eine schleusenartige Wirkung erzielt, und zwar derart, dass Überdruck
nur in dem Bereich 170b nicht aber über das ganze Silorohr 170a, 170b hinweg erzeugt
werden muss, was beispielsweise weniger leistungsfähige Kompressoren erfordert.
[0031] Hat die Rüttleranordnung 1 nunmehr einen Hohlraum einer gewünschten Tiefe erzeugt,
wird sie aus dem Hohlraum nach oben bewegt, wodurch das in dem Bereich 170b befindliche
Füllmaterial in den Hohlraum eingebracht wird, da der Füllmaterialauslass 120 nicht
länger durch Erdreich blockiert wird. Aufgrund der in dem Bereich 170b und dem Füllmaterialauslass
120 vorherrschenden Überdruckatmosphäre kann dabei kein oder nur wenig Wasser oder
verflüssigter Boden in den Füllmaterialauslass und den Bereich 170b des Silorohrs
vordringen. Ist eine gewünschte Menge Füllmaterial in den Hohlraum verbracht, wird
die Rüttelanordnung wieder in den Hohlraum geführt, um das bereits in dem Hohlraum
befindliche Füllmaterial zu verfestigen, welches dabei einerseits in Richtung des
Hohlraumgrundes sowie in Richtung der Hohlraumwände gedrückt wird. Anschließend wird
die Rüttleranordnung erneut nach oben bewegt, wodurch wiederholt Füllmaterial über
den Füllmaterialauslass 120 in den Hohlraum verbracht wird. Das neu eingebrachte Füllmaterial
wird dann wieder verdichtet bzw. verfestigt wird. In diesem Zusammenhang sei angemerkt,
dass das Silorohr nach unten, d.h. in Richtung des Füllmaterialauslasses offen sein
kann, so dass jedes mal dann, wenn sich die Rüttleranordnung nach oben bewegt "automatisch"
Füllmaterial aus dem Silorohr 110 in einen unterhalb des Silorohrs ausgebildeten Hohlraums
fließt.
[0032] Wenn kein Wasser oder verflüssigter Boden mehr in das Silorohr vordringen kann, beispielsweise
wenn die Füllhöhe der Füllmaterialsäule bereits oberhalb des Grundwasserpegels liegt,
ist eine Überdruckatmosphäre innerhalb des Silorohrs 110 nicht mehr notwendig. Der
Innenverschluss 160 kann geöffnet werden, da dessen Schleusenwirkung nicht mehr benötigt
wird. Nach Öffnung des Innenverschlusses 160 kann das in dem Bereich 170a befindliche
Füllmaterial in den Bereich 170b und weiter in den Hohlraum vordringen, wobei dieses
Füllmaterial zunächst in einer bestimmten Menge in den Hohlraum eingebracht und anschließend
verdichtet wird.
[0033] Daraufhin erfolgt erneut ein Füllmaterialeintrag in den Hohlraum. Dies wird solange
wiederholt, bis eine definierte Höhe der Füllmaterialsäule erreicht ist, wobei dem
Silorohr jeweils immer dann Füllmaterial zugeführt werden kann, wenn die Außenverschlüsse
150a, 150b die Öffnung 260 des Füllmaterialbehälters 200 passieren. Unter Verwendung
der durch den Innenverschluss 160 gebildeten Schleuse kann der Füllmaterialeintrag
reguliert werden, denn die Aufnahmefähigkeit eines Silorohrbereichs 170a, 170b ist
im Vorfeld bekannt. Die Aufnahmefähigkeit beträgt beispielsweise 1m
3 im Bereich 170a. Ab einer bestimmten Füllhöhe kann nur noch der untere Außenverschluss
150b verwendet werden.
[0034] Erreicht die Füllmaterialsäule eine Höhe, bei der der Außenverschluss 150b nicht
mehr zur Öffnung 260 des stationär am Boden befindlichen Füllmaterialbehälters 200
gelangen kann, so kann der Füllmaterialbehälter so an dem Silorohr 110 befestigt werden,
dass die Öffnung 260 und der Außenverschluss 150b sich stets gegenüber liegen. Der
Füllmaterialbehälter 200 wird dann mitsamt dem Silorohr 110 nach oben bewegt, bis
die Füllmaterialsäule die gewünschte Füllhöhe erreicht hat. Hierzu muss der Füllmaterialbehälter
200 auf geeignete Weise oberhalb des Bodenniveaus (beispielsweise mit einer geeigneten
Baumaschine oder einer geeigneten Fördereinrichtung) befüllt werden.
[0035] Alternativ kann zunächst der Hohlraum erzeugt werden, ohne dass dem Silorohr 110
Füllmaterial zugeführt wird. Hat der Hohlraum die gewünschte Tiefe erreicht, wird
die Rüttleranordnung nach oben bewegt. Dabei können die Außen- und Innenverschlüsse
150a, 150b, 160 so betätigt werden, dass das Füllmaterial wie oben beschrieben in
den Hohlraum verbracht werden kann.
[0036] Die in Figur 3 gezeigte Rüttleranordnung 1 weist zwei in einer Längsrichtung 111
langgestreckte Silorohre 110a, 110b auf, die quer zur Längsrichtung 111 nebeneinander
angeordnet sind. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass grundsätzlich eine beliebige
Anzahl an Silorohren in einer Rüttleranordnung angeordnet werden kann. Die beiden
Silorohre 110a, 110b können mit Füllmaterial befüllt werden. An einem unteren Ende
der Rüttleranordnung weist jedes Silorohr 110a, 110b einen Füllmaterialauslass 120a,
120b auf, wobei bei zwei Silorohren 110a, 110b auch ein gemeinsamer Füllmaterialauslass
120 vorgesehen werden kann. Bei dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist zwischen
den beiden Füllmaterialauslässen 120a, 120b ein Rüttler 130 angeordnet. Dieser Rüttler
ist ein Tiefenrüttler, der am unteren Ende der Rüttleranordnung, also bodenseitig,
angebracht ist. Der Rüttler 130 erzeugt auch in diesem Ausführungsbeispiel Schwingungen,
die die Rüttleranordnung 1 in das Erdreich bzw. den Boden vordringen lassen.
[0037] Die in Figur 3 gezeigte Rüttleranordnung 1 kann so ausgeführt sein, dass wenigstens
einer oder jeder der Außenverschlüsse 150a, 150b, 150c beiden Silorohren 110a, 110b
gemeinsam ist, so dass ein Verschluss gleichzeitig entsprechende Öffnungen an den
Mänteln beider Silorohre 110a, 110b öffnet oder verschließt. Ein derartiger Außenverschluss
kann sich demnach quer zur Längsrichtung 111 über beide Silorohre 110a, 110b hinweg
erstrecken.
[0038] Die Rüttleranordnung 1 gemäß Figur 3 weist weiterhin wenigstens einen oder mehrere
Innenverschlüsse 160 auf, die im Inneren des Silorohrs 110a, 110b angeordnet sind.
Diese Innenverschlüsse 160 können so beschaffen sein, dass sie das entsprechende Silorohr
110a, 110b innen ganz oder teilweise verschließen, so dass in dem Silorohr 110a, 110b
befindliches Füllmaterial den Innenverschluss 160 nicht durchdringen kann. Die Innenverschlüsse
160 können auch hier dazu ausgebildet sein, einen luftdichten Abschluss im Inneren
des jeweiligen Silorohrs 110a, 110b herzustellen. Gemäß dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel
ist wenigstens ein solcher Innenverschluss 160 zwischen zwei Außenverschlüssen 150a,
150b angeordnet. In Figur 2 ist darüber hinaus gezeigt, dass ein weiterer Innenverschluss
160 zwischen zwei weiteren Außenverschlüssen 150b, 150c angeordnet sein kann. Zwei
in Längsrichtung 111 beabstandet angeordnete Innenverschlüsse 160 können eine Luft-
und/oder Füllmaterialschleuse bildet, wenn sie entsprechend angesteuert werden.
[0039] In Figur 4 ist in einer Seitenansicht eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels
mit einem Silorohr 110, einem Außenverschluss 150 und mit Füllmaterialbehälter 200
dargestellt. Der Füllmaterialbehälter 200 kann dabei so geformt sein, dass das Füllmaterial
leicht zu der Öffnung 260 zuströmt. Die Öffnung 260 kann verschließbar ausgebildet
sein. Der Füllmaterialbehälter 200 kann darüber hinaus mit einer weiteren (nicht gezeigten)
Öffnung zum Zuführen des Füllmaterials versehen sein. Es ist auch möglich, anstatt
des Füllmaterialbehälters 200 eine geeignete Fördereinrichtung zum Zuführen des Füllmaterials
vorzusehen.
[0040] In Figur 5A ist beispielhaft gezeigt, wie zwei der Innenverschlüsse 160a, 160b in
zwei quer zur Längsrichtung 111 nebeneinander angeordneten Silorohren 110a, 110b angeordnet
sein können. Diese Innenverschlüsse 160a, 160b weisen jeweils eine bewegliche Verschlussplatte
161 auf, die über eine Antriebseinheit 163 in eine Aufnahme 163 bewegt werden kann,
so dass das Füllmaterial im entsprechenden Silorohr 110a, 110b den Innenverschluss
160a, 160b passieren kann. Die Innenverschlüsse 160a, 160b können so ausgebildet sein,
dass die Silorohre dort jeweils luftdicht verschlossen werden, damit in Silorohrbereichen
170a, 170b Überdruckatmosphären erzeugt werden können. Die Verschlussplatten 161 sind
in dem dargestellten Beispiel schräg bezüglich der Längsrichtung der Silorohre 110a,
110b angeordnet und schräg gegenüber dieser Längsrichtung verfahrbar. Ein Winkel zwischen
den Platten 161 und der Längsrichtung beträgt beispielsweise zwischen 45° und 60°.
[0041] Die in Figur 5A gezeigte Antriebseinheit 163 kann manuell oder automatisch angesteuert
werden. Es kann die Antriebseinheit 163 insbesondere als ein pneumatischer, ein elektrischer
oder als ein beliebiger anderer geeigneter Antrieb ausgebildet sein. In Figur 5B ist
ein Querschnitt 113 durch die beiden nebeneinander angeordneten Silorohre 110a, 110b
des Ausführungsbeispiels gezeigt. Die Silorohre 110a, 110b weisen an den einander
zugewandten Flächen ebene Flächen auf, so dass sich die Silorohre 110a, 110b möglichst
ohne Fugen und Zwischenräume nebeneinander anordnen lassen. An den vom jeweils anderen
Silorohr abgewandten Seiten können die Silorohre 110a, 110b abgerundet ausgeführt
sein. Es können zwei Silorohre 110a, 110b auch ausgehend von einem entsprechend geformten
Silorohr, in das eine Trennwand eingefügt wird, ausgebildet werden.
[0042] Bei dem in Figur 5A dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Innenverschlüsse so
angeordnet, dass der Antrieb - in dem Beispiel ein Hydraulikzylinder - eines Innenverschlusses
160a, 160b in einem Siloohr 110a, 110b in das jeweils andere Silorohr 110b, 110a hineinragt.
Dies ermöglicht eine besonders platzsparende Realisierung der Innenverschlüsse.
[0043] Ist lediglich ein Silorohr vorhanden, wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur
1, so kann der Innenverschluss 160 wie ein Innenverschluss eines der Silorohre realisiert
werden, allerdings mit dem Unterschied, dass der Innenverschluss 160 eines einzigen
Rohres nicht über das einzige Silorohr 110 hinausragt.
[0044] In Figur 6 ist in einer Seitenansicht beispielhaft ein Außenverschluss 150 dargestellt,
der am Mantel eines Silorohrs 110 angeordnet ist und der in den zuvor erläuterten
Rüttleranordnungen verwendet werden kann. Der Verschluss 150 verfügt in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel über eine Verschlussplatte 151 und eine Antriebseinheit 152. Der
Verschluss 150 kann dazu ausgebildet sein, den Innenraum des Silorohrs 110 luftdicht
von der Umgebung abzuschließen. Es sind darüber hinaus beliebiger weitere Verschlüsse
denkbar, die geeignet sind, den Innenraum des Silorohrs 110 luftdicht von der Umgebung
abzuschließen. Der Außenverschluss kann mittels einer Steuereinheit (nicht dargestellt),
die die Antriebseinheit 152, betätigt bei Bedarf geöffnet und geschlossen werden.
Ein Öffnen des Außenverschlusses erfolgt in zuvor erläuterte Weise beispielsweise
jeweils dann, wenn Füllmaterial zugeführt werden soll. Die Antriebseinheit 151 ist
beispielsweise eine elektrische Antriebseinheit und/oder eine hydraulische Antriebseinheit.
[0045] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 ist Verschlussplatte 151 verschiebbar derart
gelagert, dass die Verschlussplatte 151 durch die Antriebseinheit 152 parallel zu
dem Mantel des Silorohrs verfahren werden kann, um eine Öffnung 153 im Mantel des
Silorohrs freizugeben oder zu verschließen.
[0046] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel, das in Figur 7 dargestellt ist, ist die Verschlussplatte
151 drehbar oder klappbar gegenüber dem Mantel des Silorohrs gelagert. Die Verschlussplatte
151 ist - wie auch bei dem Beispiel gemäß Figur 6-größer als die Öffnung 153, um die
Öffnung 153 vollständig verschließen zu können. Die Antriebseinheit 152 ist dazu ausgebildet,
die Verschlussplatte 151 nach Innen von der Öffnung 153 wegzuklappen, um die Öffnung
zur Materialzufuhr freizugeben, oder die Verschlussplatte 151 gegen den Mantel des
Silorohrs 110 zu drücken, um die Öffnung 153 zu verschließen.
[0047] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Antriebseinheit 152 gemäß Figur 7
dazu ausgebildet, die Verschlussplatte 151 nur gegen den Mantel des Silorohrs 110
zu drücken, und die Öffnung 153 freizugeben, wenn eine Kraft von außen auf die Verschlussplatte
151 ausgeübt wird, die die Verschlussplatte 151 nach Innen drückt. Auf eine Steuerung
der Verschlussplatte über die Antriebseinheit 152 kann in diesem Fall verzichtet werden.
Ein Öffnen erfolgt immer dann wann von Außen eine Kraft auf die Verschlussplatte 151
ausgeübt wird, die die Verschlussplatte 151 öffnet, wobei die Antriebseinheit 152
die Verschlussplatte 151 wieder gegen den Mantel drückt, um die Öffnung 153 bzw. den
Verschluss 150 zu schließen, wenn die externe Kraft wegfällt. Die Antriebseinheit
umfasst hierfür beispielsweise einen Federmechanismus, der so realisiert ist, dass
die Verschlussplatte 151 gegen eine Federkraft geöffnet wird, oder einen Hydraulikmechanismus
mit einem Blasenspeicher, der so realisiert ist, dass die Verschlussplatte 151 gegen
eine hydraulische Kraft geöffnet wird.
[0048] Die externe Kraft zum Öffnen kann beispielsweise durch den Zuführbehälter 200 erfolgen.
Der Zuführbehälter kann beispielsweise eine Nase aufweisen, die gegen die Verschlussplatte
drückt, um diese zu Öffnen, wenn der Behälter sich vor der Öffnung 153 befindet.
[0049] Ein Innenverschluss 160, der im Zusammenhang mit Figur 1 erläutert wurde und der
vollständig innerhalb des Silorohrs 110 angeordnet ist, bzw. Innenverschlüsse 160a,
160b, die im Zusammenhang mit Figur 5A erläutert wurden und die vollständig innerhalb
einer Rohranordnung mit zwei oder mehr Silorohren angeordnet sind, sind nicht darauf
beschränkt, im Zusammenhang mit Außenverschlüssen verwendet zu werden. So können die
zuvor erläuterten Anordnungen beispielsweise so modifiziert werden, dass auf die Außenverschlüsse
verzichtet wird und dass stattdessen eine Materialzufuhr von oben, d.h. über ein oberes
stirnseitiges Ende des Silorohrs erfolgt. Um Höhenbeschränkungen zu genügen, kann
Materialzufuhr beispielsweise über eine Zuführleitung erfolgen, so dass auf einen
voluminösen Materialbehälter oberhalb des Silorohrs 110 verzichtet werden kann. Im
Innern eines Silorohrs können zwei oder mehr Innenverschlüsse vorgesehen sein, wobei
jeweils zwei benachbarte eine Schleuse bilden.
[0050] Abschließend sei darauf hingewiesen, dass Elemente und Komponenten, die vorangehend
in Zusammenhang mit einem bestimmten Ausführungsbeispiel erläutert wurden, auch mit
Elementen und Komponenten aus anderen Ausführungsbeispielen kombiniert werden können,
selbst wenn dies im vorstehenden Text nicht explizit erwähnt wurde und ohne vom Erfindungsgedanken
abzuweichen.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Rüttleranordnung
- 110, 110a, 110b
- Silorohr
- 111
- Längsrichtung
- 113
- Silorohrquerschnitt
- 120a, 120b
- Füllmaterialauslass
- 130
- Tiefenrüttler
- 150, 150a, 150b, 150c
- Außenverschluss
- 151
- Verschlussplatte
- 152
- Antriebseinheit
- 160, 160a, 160b
- Innenverschluss
- 161
- Verschlussplatte
- 162
- Antriebseinheit
- 163
- Aufnahme für Verschlussplatte
- 170a, 170b, 170b
- Silorohrbereich
- 200
- Füllmaterialbehälter
- 210, 220, 230, 240
- Rolle
- 260
- Öffnung
- 251, 251
- Führungsschiene
1. Rüttleranordnung, die aufweist:
wenigstens ein langgestrecktes Silorohr (110a, 110b) zum Aufnehmen von Füllmaterial,
das eine Längsrichtung (111), einen längsseitigen Füllmaterialauslass (120a, 120b)
an einem Ende des Silorohrs (110a, 110b) und einen Mantel aufweist;
wenigstens einen Rüttler (130), der an dem Silorohr (110a, 110b) angeordnet ist gekennzeichnet durch
wenigstens einen an dem Mantel des Silorohrs (110a, 110b) angeordneten Außenverschluss
(150a, 150b, 150c), der luftdicht verschließbar ist.
2. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 1, die wenigstens zwei beabstandet zueinander an dem
Mantel des Silorohrs (110a, 110b) angeordnete Außenverschlüsse (150a, 150b, 150c)
aufweist, die luftdicht verschließbar ist
3. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 1, bei der die Rüttleranordnung (1) zwei Silorohre
(110a, 110b) aufweist, die quer zu der Längsrichtung (111) nebeneinander angeordnet
sind, wobei den beiden Silorohren jeweils wenigstens einer der Außenverschlüsse (150a,
150b, 150c) gemeinsam ist.
4. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 2 oder 3, bei der im Inneren des Silorohrs (110a,
110b) zwischen zwei Außenverschlüssen (150a, 150b) des Silorohrs (110a, 110b) wenigstens
ein Innenverschluss (160) angeordnet ist.
5. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 4, bei der der wenigstens eine Innenverschluss (160)
vollständig innerhalb des wenigstens einen Silorohrs (110) angeordnet ist.
6. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 4, bei der in dem Silorohr (110a, 110b) zwischen zwei
weiteren Außenverschlüssen (150b, 150c) wenigstens ein weiterer Innenverschluss (160)
angeordnet ist.
7. Rüttleranordnung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der Rüttler (130)
als Tiefenrüttler oder als Aufsatzrüttler ausgebildet ist.
8. Rüttleranordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin aufweist:
wenigstens einen entlang der Längsrichtung (111) des Silorohrs (110a, 110b) vor den
Außenverschlüssen (150a, 150b, 150c) verfahrbar angeordneten Füllmaterialbehälter
(200).
9. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 8, die weiterhin aufweist:
wenigstens eine an dem Silorohr (110a, 110b) angeordnete Führungsschiene (251, 252),
wobei der Füllmaterialbehälter entlang der Führungsschiene (251, 252) verfahrbar an
dem Silorohr (110a, 100b) angeordnet ist.
10. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 8 oder 9, bei der der Füllmaterialbehälter (200) wenigstens
eine dem Mantel des Silorohrs (110a, 110b) zugewandte Öffnung (260) aufweist.
11. Rüttleranordnung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei der der Füllmaterialbehälter
(200) mittels Rollen (210, 220, 230, 240) an der Führungsschiene (251,252) geführt
wird.
12. Rüttleranordnung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, bei der zwei Führungsschienen
(251, 252) an dem Silorohr (110a, 110b) angeordnet sind.
13. Rüttleranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der wenigstens eine
Außenverschluss (150a, 150b, 150c) einen automatischen Schließmechanismus aufweist,
der ein Öffnen des Außenverschlusses bei einer Kraftbeaufschlagung von außen ermöglicht
und der den Außenverschluss nach Entfall der Kraftbeaufschlagung wieder schließt.
14. Rüttleranordnung nach Anspruch 13, bei der der automatische Schließmechanismus einen
Federmechanismus oder einen Hydraulikmechanismus mit einem Blasenspeicher aufweist.
15. Rüttleranordnung, die aufweist:
wenigstens ein langgestrecktes Silorohr (110a, 110b) zum Aufnehmen von Füllmaterial,
das eine Längsrichtung (111), einen längsseitigen Füllmaterialauslass (120a, 120b)
an einem Ende des Silorohrs (110a, 110b) und einen Mantel aufweist;
wenigstens einen Rüttler (130), der an dem Silorohr (110a, 110b) angeordnet ist;
wenigstens einen an dem Mantel des Silorohrs (110a, 110b) oder an einer Stirnseite
des Silorohrs (110) angeordneten Außenverschluss (150a, 150b, 150c); und
wenigstens einen entlang der Längsachse des Silorohrs (110a, 110b) verfahrbar angeordneten
Füllmaterialbehälter (200).
16. Rüttleranordnung nach Anspruch 15, bei der der Füllmaterialbehälter (200) wenigstens
eine dem Mantel des Silorohrs (110a, 110b) zugewandte Öffnung (260) aufweist.
17. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 15 oder 16, die weiterhin aufweist:
wenigstens eine an dem Silorohr (110a, 110b) angeordnete Führungsschiene (251, 252),
wobei der Füllmaterialbehälter entlang der Führungsschiene (251, 252) verfahrbar an
dem Silorohr (110a, 110b) angeordnet ist.
18. Rüttleranordnung gemäß einem der Ansprüche 15bis 17, bei der der Füllmaterialbehälter
(200) mittels Rollen (210, 220, 230, 240) an der Führungsschiene (251, 252) geführt
wird.
19. Rüttleranordnung gemäß einem der Ansprüche 15 bis 18, bei der zwei Führungsschienen
(251, 252) an dem Silorohr (110a, 110b) angeordnet sind.
20. Rüttleranordnung gemäß einem der Ansprüche 15 bis 19,
bei der wenigstens zwei Außenverschlüsse (150a, 150b) an dem Mantel des Silorohrs
angeordnet sind, und
bei der in dem Silorohr (110a, 110b) zwischen zwei Außenverschlüssen (150a, 150b)
im Inneren des Silorohrs (110a, 110b) wenigstens ein Innenverschluss (160) angeordnet
ist.
21. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 19, bei der in dem Silorohr (110a, 110b) zwischen
einem der wenigstens zwei Außenverschlüssen und einem weiteren Außenverschluss (150c)
wenigstens ein weiterer Innenverschluss (160) angeordnet ist.
22. Rüttleranordnung, die aufweist:
wenigstens ein langgestrecktes Silorohr (110) zum Aufnehmen von Füllmaterial, das
eine Längsrichtung (111), einen längsseitigen Füllmaterialauslass (120) an einem Ende
des Silorohrs (110) und einen Mantel aufweist;
wenigstens einen Rüttler (130), der an dem Silorohr (110a, 110b) angeordnet ist;
wenigstens einen vollständig im Innern des wenigstens einen Silorohrs (110a, 110b)
angeordneten Innenverschluss (160).
23. Rüttleranordnung gemäß Anspruch 22, die weiterhin aufweist:
eine Rohranordnung mit wenigstens zwei Silorohren (110a, 110b), die quer zu der Längsrichtung
(111) nebeneinander angeordnet sind, wobei jedes der Silorohre wenigstens einen Innenverschluss
(160a, 160b) aufweist, der vollständig innerhalb der Rohranordnung angeordnet ist.
24. Rüttleranordnung, die aufweist:
eine Rohranordnung mit wenigstens zwei Silorohren (110a, 110b), die quer zu der Längsrichtung
(111) nebeneinander angeordnet sind und die jeweils einen Füllmaterialauslass (120a,
120b) aufweisen;
einen an der Rohranordnung im Bereich der Materialauslässe angeordneten Rüttler (130),
der als Tiefenrüttler ausgebildet ist.
1. Vibrating arrangement which comprises:
at least one elongate silo tube (110a, 110b) for receiving filling material, which
has a longitudinal direction (111), a lengthwise filling material outlet (120a, 120b)
at an end of the silo tube (110a, 110b) and a casing;
at least one vibrator (130), which is arranged on the silo tube (110a, 110b), characterized by
at least one outer closure (150a, 150b, 150c) which is arranged on the casing of the
silo tube (110a, 110b), and which can be hermetically sealed.
2. Vibrating arrangement according to Claim 1, which comprises at least two outer closures
(150a, 150b, 150c) arranged at a distance from one another on the casing of the silo
tube (110a, 100b).
3. Vibrating arrangement according to Claim 1, in which the vibrating arrangement (1)
comprises two silo tubes (110a, 100b) which are arranged transversely to the longitudinal
direction (111), wherein the two silo tubes in each case have in common at least one
of the outer closures (150a, 150b, 150c).
4. Vibrating arrangement according to Claim 2 or 3, in which, in the interior of the
silo tube (110a, 110b), at least one inner closure (160) is arranged between two outer
closures (150a, 150b) of the silo tube (110a, 110b).
5. Vibrating arrangement according to Claim 4, in which the at least one inner closure
(160) is arranged completely within the at least one silo tube (110).
6. Vibrating arrangement according to Claim 4, in which, in the silo tube (110a, 110b),
at least one additional inner closure (160) is arranged between two additional outer
closures (150b, 150c).
7. Vibrating arrangement according to any one of the preceding claims, in which the vibrator
(130) is designed as a deep vibrator or as an attachment vibrator.
8. Vibrating arrangement according to any one of the preceding claims, which comprises
moreover:
at least one filling material container (200) arranged in a manner so it can be moved
along the longitudinal direction (111) of the silo tube (110a, 110b) in front of the
outer closures (150a, 150b, 150c).
9. Vibrating arrangement according to Claim 8, which moreover comprises:
at least one guide rail (251, 252) arranged on the silo tube (110a, 110b).
wherein the filling material container is arranged on the silo tube (110a, 100b) in
a manner so it can be moved along the guide rail (251, 252).
10. Vibrating arrangement according to Claim 8 or 9, in which the filling material container
(200) comprises at least one opening (260) facing the casing of the silo tube (110a,
110b).
11. Vibrating arrangement according to any one of Claims 8 to 10, in which the filling
material container (200) is guided by means of rollers (210, 220, 230, 240) on the
guide rail (251, 252).
12. Vibrating arrangement according to any one of Claims 8 to 11, in which two guide rails
(251, 252) are arranged on the silo tube (110a, 110b).
13. Vibrating arrangement according to any one of the preceding claims, in which the at
least one outer closure (150a, 150b, 150c) has an automatic closing mechanism which
allows an opening of the outer closures when force is exerted from outside and which
closes the outer closure again after cessation of the exposure to force.
14. Vibrating arrangement according to Claim 13, in which the automatic closing mechanism
has a spring mechanism or a hydraulic mechanism with a hydraulic accumulator.
15. Vibrating arrangement which comprises:
at least one elongate silo tube (110a, 110b) for receiving filling material, which
has a longitudinal direction (111), a lengthwise filling material outlet (120a, 120b)
at an end of the silo tube (110a, 110b) and a casing;
at least one vibrator (130) which is arranged on the silo tube (110a, 110b);
at least one outer closure (150a, 150b, 150c) arranged on the casing of the silo tube
(110a, 100b) or on an end side of the silo tube (110); and
at least one filling material container (200) arranged in a manner so it can be moved
along the longitudinal axis of the silo tube (110a, 110b).
16. Vibrating arrangement according to Claim 15, in which the filling material container
(200) has at least one opening (260) facing the casing of the silo tube (110a, 110b).
17. Vibrating arrangement according to Claim 15 or 16, which moreover comprises:
at least one guide rail (251, 252) arranged on the silo tube (110a, 110b),
wherein the filling material container is arranged on the silo tube (110a, 100b) in
a manner so it can be moved along the guide rail (251, 252).
18. Vibrating arrangement according to any one of Claims 15 to 17, in which the filing
material container (200) is guided by means of rollers (210, 220, 230, 240) on the
guide rail (251, 252).
19. Vibrating arrangement according to any one of Claims 15 to 18, in which two guide
rails (251, 252) are arranged on the silo tube (110a, 110b).
20. Vibrating arrangement according to any one of Claims 15 to 19,
in which at least two outer closures (150a, 150b) are arranged on the casing of the
silo tube, and
in which, in the silo tube (110a, 110b), between two outer closures (150a, 150b),
at least one inner closure (160) is arranged in the interior of the silo tube (110a,
110b).
21. Vibrating arrangement according to Claim 19, in which, in the silo tube (110a, 110b),
between one of the at least two outer closures and an additional outer closure (150c),
at least one additional inner closure (160) is arranged.
22. Vibrating arrangement which comprises:
at least one elongate silo tube (110) for receiving filling material, which has a
longitudinal direction (111), a lengthwise filling material outlet (120) at an end
of the silo tube (110) and a casing;
at least one vibrator (130), which is arranged on the silo tube (110a, 110b);
at least one inner closure (160) arranged completely in the interior of the at least
one silo tube (110a, 110b).
23. Vibrating arrangement according to Claim 22, which moreover comprises:
a tube arrangement with at least two silo tubes (110a, 110b) which are arranged next
to one another transversely to the longitudinal direction (111), wherein each of the
silo tubes has at least one inner closure (160a, 160b), which is arranged completely
within the tube arrangement.
24. Vibrating arrangement which comprises
a tube arrangement with at least two silo tubes (110a, 110b) which are arranged next
to one another transversely to the longitudinal direction (111), and each of which
comprises a filling material outlet (120a, 120b);
a vibrator (130) which is arranged on the tube arrangement in the area of the material
outlets and designed as a deep vibrator.
1. Ensemble agitateur, qui comprend :
au moins un tube silo (110a, 110b) allongé servant à recevoir une matière de remplissage,
lequel tube silo comprend une direction longitudinale (111), une évacuation pour matière
de remplissage (120a, 120b) sur le côté dans le sens de la longueur au niveau d'une
extrémité du tube silo (110a, 110b) et une enveloppe ;
au moins un agitateur (130), qui est disposé au niveau du tube silo (110a, 110b),
caractérisé par
au moins une fermeture extérieure (150a, 150b, 150c) disposée au niveau de l'enveloppe
du tube silo (110a, 110b), laquelle peut être fermée de manière étanche à l'air.
2. Ensemble agitateur selon la revendication 1, qui comprend au moins deux fermetures
extérieures (150a, 150b, 150c) disposées à distance les unes des autres au niveau
de l'enveloppe du tube silo (110a, 100b), lesquelles peuvent être fermées de manière
étanche à l'air.
3. Ensemble agitateur selon la revendication 1, dans le cadre duquel l'ensemble agitateur
(1) comprend deux tubes silos (110a, 100b), qui sont disposés l'un à coté de l'autre
de manière transversale par rapport à la direction longitudinale (111), sachant que
respectivement au moins une des fermetures extérieures (150a, 150b, 150c) est commune
aux deux tubes silos.
4. Ensemble agitateur selon la revendication 2 ou 3, dans le cadre duquel au moins une
fermeture intérieure (160) est disposée à l'intérieur du tube silo (110a, 110b) entre
deux fermetures extérieures (150a, 150b) du tube silo (110a, 110b).
5. Ensemble agitateur selon la revendication 4, dans le cadre duquel la au moins une
fermeture intérieure (160) est disposée en totalité à l'intérieur du au moins un tube
silo (110)
6. Ensemble agitateur selon la revendication 4, dans le cadre duquel au moins une autre
fermeture intérieure (160) est disposée dans le tube silo (110a, 110b) entre deux
autres fermetures extérieures (150b, 150c).
7. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans le
cadre duquel l'agitateur (130) est réalisé sous la forme d'un agitateur en profondeur
ou sous la forme d'un agitateur de rehausse.
8. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, qui comprend
par tailleurs :
au moins un réservoir de matière de remplissage (200) disposé de manière à pouvoir
être déplacé le long de la direction longitudinale (111) du tube silo (110a, 110b)
devant les fermetures extérieures (150a, 150b, 150c).
9. Ensemble agitateur selon la revendication 8, qui comprend par tailleurs :
au moins un rail de guidage (251, 252) disposé au niveau du tube silo (110a, 110b),
sachant que le réservoir de matière de remplissage est disposé au niveau du tube silo
(110a, 110b) de manière à pouvoir être déplacé le long du rail de guidage (251, 252).
10. Ensemble agitateur selon la revendication 8 ou 9, dans le cadre duquel le réservoir
de matière de remplissage (200) comprend au moins un orifice (260) tourné vers l'enveloppe
du tube silo (110a, 110b).
11. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, dans le cadre
duquel le réservoir de matière de remplissage (200) est guidé au moyen de rouleaux
(210, 220, 230, 240) au niveau du rail de guidage (251, 252).
12. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, dans le cadre
duquel deux rails de guidage (251, 252) sont disposés au niveau du tube silo (110a,
110b).
13. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans le
cadre duquel la au moins une fermeture extérieure (150a, 150b, 150c) comprend un mécanisme
de fermeture automatique, qui permet une ouverture de la fermeture extérieure depuis
l'extérieur dans le cas d'une application de force et qui ferme à nouveau la fermeture
extérieure à l'issue de l'application de force.
14. Ensemble agitateur selon la revendication 13, dans le cadre duquel le mécanisme de
fermeture automatique comprend un mécanisme à ressorts ou un mécanisme hydraulique
pourvu d'un accumulateur à vessie.
15. Ensemble agitateur, qui comprend :
au moins un tube silo (110, 110b) allongé servant à recevoir une matière de remplissage,
lequel tube silo comprend une direction longitudinale (111), une évacuation pour matière
de remplissage (120a, 120b) située sur le côté dans le sens de la longueur au niveau
d'une extrémité du tube silo (110a, 110b) et une enveloppe ;
au moins un agitateur (130), qui est disposé au niveau du tube silo (110a, 110b) ;
au moins une fermeture extérieure (150a, 150b, 150c) disposée au niveau de l'enveloppe
du tube silo (110a, 100b) ou au niveau d'un côté frontal du tube silo (110) ; et
au moins un réservoir de matière de remplissage (200) disposé de manière à pouvoir
être déplacé le long de l'axe longitudinal du tube silo (110a, 110b).
16. Ensemble agitateur selon la revendication 15, dans le cadre duquel le réservoir de
matière de remplissage (200) comprend au moins un orifice (260) tourné vers l'enveloppe
du tube silo (110a, 110b).
17. Ensemble agitateur selon la revendication 15 ou 16, qui comprend par tailleurs :
au moins un rail de guidage (251, 252) disposé au niveau du tube silo (110a, 110b),
sachant que le réservoir de matière de remplissage est disposé au niveau du tube silo
(110a, 100b) de manière à pouvoir être déplacé le long du rail de guidage (251, 252).
18. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications 15 à 17, dans le cadre
duquel le réservoir de matière de remplissage (200) est guidé au moyen de rouleaux
(210, 220, 230, 240) au niveau du rail de guidage (251, 252).
19. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications 15 à 18, dans le cadre
duquel deux rails de guidage (251, 252) sont disposés au niveau du tube silo (110a,
110b).
20. Ensemble agitateur selon l'une quelconque des revendications 15 à 19,
dans le cadre duquel au moins deux fermetures extérieures (150a, 150b) sont disposées
au niveau de l'enveloppe du tube silo, et
dans le cadre duquel au moins une fermeture extérieure (160) est disposée dans le
tube silo (110a, 110b) entre deux fermetures extérieures (150a, 150b) à l'intérieur
du tube silo (110a, 110b).
21. Ensemble agitateur selon la revendication 19, dans le cadre duquel au moins une autre
fermeture intérieure (160) est disposée dans le tube silo (110a, 110b) entre une des
au moins deux fermetures extérieures et une autre fermeture extérieure (150c).
22. Ensemble agitateur, qui comprend :
au moins un tube silo (110) allongé servant à recevoir une matière de remplissage,
lequel tube silo comprend une direction longitudinale (111), une évacuation pour matière
de remplissage (120) située sur le côté dans le sens de la longueur au niveau d'une
extrémité du tube silo (110) et une enveloppe ;
au moins un agitateur (130), qui est disposé au niveau du tube silo (110a, 110b) ;
au moins une fermeture intérieure (160) disposée en totalité à l'intérieur du au moins
un tube silo (110a, 110b).
23. Ensemble agitateur selon la revendication 22, qui comprend par tailleurs :
un ensemble de tubes comprenant au moins deux tubes silos (110a, 110b), qui sont disposés
les uns à côté des autres de manière transversale par rapport à la direction longitudinale
(111), sachant que chacun des tubes silos comprend au moins une fermeture intérieure
(160a, 160b), qui est disposée en totalité à l'intérieur de l'ensemble de tubes.
24. Ensemble agitateur, qui comprend :
un ensemble de tubes comprenant au moins deux tubes silos (110a, 110b), qui sont disposés
les uns à côté des autres de manière transversale par rapport à la direction longitudinale
(111) et qui comprennent respectivement une évacuation pour matière de remplissage
(120a, 120b) ;
un agitateur (130) disposé au niveau de l'ensemble de tubes dans la zone des évacuations
pour matière, lequel est réalisé sous la forme d'un agitateur en profondeur.