[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Brause, beispielsweise eine Handbrause oder eine
Kopfbrause, mit einem Brausekopfgehäuse, das eine Strahlscheibe mit mehreren Gruppen
von Strahlaustrittsöffnungen aufweist.
[0002] Es sind bereits Brausen bekannt, die in ihrer Strahlscheibe eine Vielzahl von Strahlaustrittsöffnungen
aufweisen, aus denen beispielsweise zwei unterschiedliche Strahlen abgegeben werden
können, wie harte oder weiche Strahlen. Zwischen beiden Strahlarten kann durch einen
manuell zu betätigenden Umschalter umgeschaltet werden.
[0003] Die Strahlaustrittsöffnungen sind beispielsweise in konzentrischen Ringen angeordnet,
wobei die unterschiedlichen Strahlarten derart zusammengefasst sind, dass ein Ring
die eine Art von Strahlen und der nächste Ring die andere Art von Strahlen abgibt.
Um dies zu erreichen, sind ringförmige Kammern hinter der Strahlscheibe angeordnet,
die jeweils bis zu der Rückseite der Strahlscheibe reichen. Es handelt sich also um
eine Anordnung der Kammern nebeneinander.
[0004] Bei einem in der Offenlegungsschrift
GB 2 270 859 A offenbarten Brausekopf dieser Art weist die Strahlscheibe drei konzentrische kreisförmige
Ringe von Strahlaustrittsöffnungen auf. Ein mittlerer Ring gibt belüftete Strahlen
ab, ein innerer Ring gibt Massagestrahlen ab, und ein äußerer Ring gibt einen konischen
Strahl ab.
[0005] Für eine solche Anordnung von Brausestrahlen in herkömmlichen Brausen ergibt sich
beim Umschalten zwischen den verschiedenen Strahlarten auch eine Änderung des Strahlbilds,
da in den verschiedenen Fällen die Strahlen über unterschiedliche Bereiche der Strahlscheibe
abgegeben werden. Die verschiedenen zugehörigen Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen
werden über zugeordnete vorgelagerte Kammern mit Wasser versorgt, die voneinander
getrennt nebeneinander im Inneren eines Gehäuses der Brause angeordnet sind und wahlweise
mit einem Wassereinlass in Fluidverbindung gebracht werden können.
[0006] In der Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2009 015 042 U1 ist ein Brausekopf ähnlicher Art offenbart, bei dem eine erste Bewässerungskammer
mit einem zugehörigen Satz von ersten Wasserauslässen durch eine ringförmige Trennwand
von einer zweiten Bewässerungskammer mit einem zugehörigen Satz von zweiten Wasserauslässen
getrennt ist. Den beiden an eine Strahlaustrittsscheibe mit den Wasserauslässen angrenzenden
Bewässerungskammern ist ein Wasseraufteilungselement vorgeschaltet, das zwei Wasseraufteilungsöffnungen
aufweist, von denen umschaltbar jeweils die eine geöffnet und die andere geschlossen
werden kann, um Wasser, das über einen Einlasskanal in eine Vorkammer vor den Wasseraufteilungsöffnungen
zugeführt wird, umschaltbar der ersten oder der zweiten Bewässerungskammer zuzuführen.
[0007] In der Offenlegungsschrift
US 2009/0289129 A1 ist ein weiterer Brausekopf ähnlicher Art mit einer mittigen Gruppe von Strahlaustrittsöffnungen
und einer peripheren Gruppe von Strahlaustrittsöffnungen offenbart, wobei in einer
ersten Betriebsart über die peripheren Öffnungen ein kontinuierlicher Wasserstrahl
abgegeben werden kann, während in einer zweiten Betriebsart ein Massagestrahl über
die mittleren Öffnungen abgegeben wird und in einer dritten Strahlart ein kombinierter
Strahl aus beiden Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen abgegeben wird.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Brause der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei der die Austrittstrahlen möglichst gleichmäßig über die gesamte Austrittsfläche
der Strahlscheibe verteilt sein können, so dass bei einer Umschaltmöglichkeit zwischen
unterschiedlichen Strahlen das Gesamtbild möglichst wenig geändert wird, und sich
das Brausekopfgehäuse mit relativ wenig Aufwand herstellen lässt.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Brause mit den im Anspruch 1
genannten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Bei der Brause kann es sich um eine Handbrause, eine Kopfbrause oder auch um eine
Seitenbrause handeln.
[0010] Das Brausekopfgehäuse enthält also mindestens zwei Kammern, die für die Wasserversorgung
der Strahlaustrittsöffnungen zuständig sind. Mindestens eine dieser beiden Kammern
ist für die Wasserversorgung ausschließlich einer Gruppe von Strahlaustrittsöffnungen
in der Strahlscheibe zuständig.
[0011] Die Anordnung der beiden Kammern hintereinander hat den Vorteil, dass der Aufwand
für die Erstellung des Brausekopfgehäuses niedrig ist und es dadurch relativ einfach
möglich ist, die zugehörigen Austrittsstrahlen gleichmäßig über die Austrittsfläche
der Strahlscheibe zu verteilen.
[0012] Zur Ermöglichung eines einfachen Aufbaus ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die
Strahlaustrittsöffnungen durch Nippel aus elastomerem Material gebildet sind, die
an einer gemeinsamen an der Innenseite der Strahlscheibe anliegenden Platte aus diesem
Material angeformt sind. Vorzugsweise treten die Nippel aus der Strahlscheibe auf
der Vorderseite um einen gewissen Abstand aus.
[0013] Wenn nur eine dieser Kammern für die Wasserversorgung ausschließlich einer Gruppe
von Strahlaustrittsöffnungen zuständig ist, so kann die andere Kammer beide Gruppen
von Strahlaustrittsöffnungen mit Wasser versorgen.
[0014] Gemäß einem Aspekt der Erfindung stehen die Strahlaustrittsöffnungen einer Gruppe
von Strahlaustrittsöffnungen durch Kanäle mit einer hinteren der Kammern in Verbindung,
die durch eine vordere der Kammern hindurch gehen. Das Wasser tritt also aus der hinteren
Kammer durch für jede Strahlaustrittsöffnung einen eigenen Kanal aus der Brause aus.
Dabei greifen an einer Trennwand zwischen beiden Kammern angeformte Stutzen in die
an ihrer Innenseite optional verlängerten Nippel ein, wobei diese Stutzen die Kanäle
bilden, durch die das Wasser aus der hinteren Kammer zu den Strahlaustrittsöffnungen
der Strahlscheibe gelangt.
[0015] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist eine hintere der Kammern eigene Strahlaustrittsöffnungen
auf, die gegenüber Strahlaustrittsöffnungen der Strahlscheibe konzentrisch ausgerichtet
sind und einen kleineren Durchmesser aufweisen. Das aus der hinteren Kammer austretende
Wasser tritt also als einzelne Strahlen aus, die eine vordere der Kammern durchqueren
und nur durch jeweils diejenigen Strahlaustrittsöffnungen austreten, die der hinteren
Kammer zugeordnet sind. Dazu sind die eigenen Strahlaustrittsöffnungen der hinteren
Kammer von Stutzen gebildet, die an einer Trennwand zwischen der vorderen und der
hinteren Kammer angeformt sind.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass beide Kammern ausschließlich
für die Wasserversorgung jeweils einer Gruppe von Strahlaustrittsöffnungen zuständig
sind.
[0017] Bei der Anordnung zweier Wasserversorgungskammern hintereinander ist es sinnvoll
und wird von der Erfindung vorgeschlagen, dass eine Kammer direkt hinter der Strahlscheibe
angeordnet ist, so dass eine Gruppe von Strahlaustrittsöffnungen direkt in diese hinter
der Strahlscheibe angeordnete und damit als vordere Kammer zu bezeichnende Kammer
führt.
[0018] Sinnvollerweise ist zur Ermöglichung eines einfachen Aufbaus die hintere Kammer direkt
hinter der vorderen Kammer angeordnet, also von dieser nur durch eine Trennwand getrennt.
[0019] Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung die Brause ein manuell betätigbares Umschaltventil
aufweisen, um jeweils eine der beiden Kammern mit dem Wassereinlass in das Brausekopfgehäuse
in Verbindung zu bringen. Hiermit kann also zwischen den unterschiedlichen Wasserstrahlen
umgeschaltet werden, was besonders sinnvoll ist, wenn es sich um unterschiedliche
Arten von Wasserstrahlen handelt.
[0020] Es ist aber ebenfalls möglich, das Umschaltventil so auszugestalten, dass es auch
die Möglichkeit der Wasserversorgung beider Kammern gleichzeitig umfasst. Eine solche
Möglichkeit ist auch dann sinnvoll, wenn die beiden Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen
die gleiche Art von Wasserstrahlen abgeben. Man kann auf diese Weise die Menge des
abzugebenden Wassers in gewissem Ausmaß regulieren.
[0021] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Strahlaustrittsöffnungen beider Gruppen
von Strahlaustrittsöffnungen in der Strahlscheibe gemischt bzw. gleichmäßig verteilt
angeordnet sind.
[0022] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Strahlaustrittsöffnungen beider Gruppen
von Strahlaustrittsöffnungen identisch sind, insbesondere dann, wenn mit dem Umschaltventil
zwischen der Versorgung einer Gruppe einerseits und der Versorgung beider Gruppen
gleichzeitig umgeschaltet werden soll. Dann kann die Versorgung nur einer Gruppe von
Strahlaustrittsöffnungen als Sparschaltung betrachtet werden.
[0023] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Strahlaustrittsöffnungen beider
Gruppen zur Abgabe unterschiedlicher Strahlarten ausgebildet sind.
[0024] Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Strahlaustrittsöffnungen einer
Gruppe untereinander identisch sind bzw. die gleiche Art von Strahlen ausgeben.
[0025] Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung vorgesehen sein, dass diese Nippel innerhalb
der ersten Kammer auf der Rückseite der an der Strahlscheibe anliegenden Platte verlängert
sind und dort einen Stutzen bilden.
[0026] Erfindungsgemäß kann das Brausekopfgehäuse beispielsweise in der Mitte noch eine
Einrichtung zur Bildung von Massagestrahlen aufweisen, die eine weitere Kammer zur
Versorgung mit Wasser enthält.
[0027] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen,
deren Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird, und der
folgenden Beschreibung vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand
der Zeichnungen. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch eine Handbrause nach der Erfindung;
- Figur 2
- einen Querschnitt durch das Brausekopfgehäuse der Figur 1;
- Figur 3
- einen der Figur 1 entsprechenden Schnitt in einer anderen Ebene;
- Figur 4
- einen Schnitt durch das Brausekopfgehäuse in einer ersten Position eines Umschaltens;
- Figur 5
- einen der Figur 4 entsprechenden Schnitt in einer anderen Ebene;
- Figur 6
- in vergrößertem Maßstab einen durch eine Strahlaustrittsöffnung gelegten Teilschnitt;
- Figur 7
- die perspektivische Ansicht einer Handbrause; und
- Figur 8
- einen Schnitt durch die Handbrause der Figur 7 in einer Ebene parallel zur Strahlscheibe.
[0028] Die Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Handbrause. Die Handbrause enthält
einen Griff 1, der an einem Brausekopfgehäuse 2 angebracht ist. An dem Ende des Griffs
1 ist ein Wassereinlass 3 vorhanden. An ein Außengewinde 4 eines Kanals 5 kann eine
Überwurfmutter eines Brauseschlauchs angeschraubt werden.
[0029] Das Brausekopfgehäuse 2 enthält eine Rückwand 6 und dieser gegenüberliegend eine
Strahlscheibe 7. In der Strahlscheibe 7 gibt es eine Vielzahl von Strahlaustrittsöffnungen
8 und 8a, die von Nippeln 9, 17 aus elastomerem Material gebildet sind. Die Nippel
9, 17 sind an einem flachen Element 10 angeformt, das auf der Innenseite der Strahlscheibe
7 anliegt. Die Nippel 9, 17 ragen etwas über die Außenseite der Strahlscheibe 7 hinaus,
stehen also etwas vor. Sie enthalten in ihrem Inneren einen Durchgang 11.
[0030] Die Öffnungen 8 und 8a sind über die ganze Fläche der Strahlscheibe gleichmäßig verteilt,
wobei die Öffnungen 8 mit den Nippeln 9 und die Öffnungen 8a mit den Nippeln 17 korrespondieren.
[0031] Unmittelbar hinter der an der Strahlscheibe 7 anliegenden Platte 10 aus elastomerem
Material ist eine erste Kammer 12 gebildet, aus der die Nippel 9 herausführen. Die
Kammer 12 wird von einer angenähert parallel zur Strahlscheibe 7 verlaufenden Trennwand
13 begrenzt. In die Kammer 12 führt eine Wasserführung durch einen Kanal 14. Zwischen
dem an den Einlass 3 in das Brausekopfgehäuse 2 anschließenden Kanal 5 und dem Kanal
14 ist ein Umschaltventil 15 angeordnet, das mithilfe einer Taste 16 bedient wird.
Die Taste 16 ist im Übergangsbereich zwischen dem Griff 1 und der Strahlscheibe 7
angeordnet, so dass ein Benutzer sie mit dem Daumen der Hand betätigen kann, mit der
er die Brause hält.
[0032] In der Position des Umschaltventils 15, die in Figur 1 dargestellt ist, ist die Wasserführung
5, 14 mit der erwähnten Kammer 12 verbunden. Das in die Brause einströmende Wasser
gelangt also aus den Strahlaustrittsöffnungen 8a dieser Kammer 12 in den Bereich vor
der Strahlscheibe 7.
[0033] Aus der Strahlscheibe 7 ragen, wie gesagt, neben den Nippeln 9 die Nippel 17 heraus,
die im Gegensatz zu den Nippeln 9 auf der der Strahlscheibe 7 abgewandten Rückseite
der Platte 10 eine Verlängerung 18 bilden. In diese Verlängerung 18 greifen Stutzen
19 ein, die an der Trennwand 13 angeformt sind und die durchgehende Öffnungen aufweisen.
Hinter der Trennwand 13 ist eine weitere Kammer 21 gebildet, die je nach Stellung
des Umschaltventils 15 ebenfalls mit der Wasserführung in Verbindung stehen kann.
Falls die Kammer 21 mit dem Einlass 3 in Verbindung steht, gelangt das Wasser aus
der zweiten Kammer 21 über die Stutzen 19 in die Nippel 17 und tritt dann durch diese
Nippel 17 bzw. die zugehörigen Öffnungen 8 aus der Strahlscheibe 7 aus.
[0034] In der Figur 2 ist diese zweite Kammer 21 ebenfalls zu sehen, sowie die unterschiedlichen
Arten von Nippeln 9 bzw. 17.
[0035] In der Mitte der Strahlscheibe sind mehrere Einrichtungen 22 zur Abgabe von Massagestrahlen
angeordnet.
[0036] In der Figur 3 ist ein Schnitt dargestellt, bei dem die Wasserführung über einen
Abschnitt 23 mit der hinteren Kammer 21 in Verbindung steht. In dieser Position des
Umschaltventils 15 tritt das Wasser also nur durch die mit der hinteren Kammer 21
verbundenen Nippel 17 aus. Die vordere Kammer 12 steht nicht mit dem Wassereinlass
3 in Verbindung, so dass aus den der vorderen Kammer zugeordneten Strahlaustrittsöffnungen
8a kein Wasser austritt.
[0037] Bei der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Brause sind die Strahlaustrittsöffnungen 8a, 8 jeweils nur einer Kammer 12 bzw. 21
zugeordnet. Jede Strahlaustrittsöffnung ist also entweder der vorderen Kammer 12,
also der näher an der Strahlscheibe 7 angeordneten Kammer, zugeordnet, oder der hinteren
Kammer 21, die von der vorderen Kammer durch die Trennwand 13 getrennt ist. Dabei
sind die Kammern 12, 21 über die Wasserführung strömungstechnisch parallel mit dem
Wassereinlass 3 gekoppelt.
[0038] Die Figuren 4 und 5 zeigen eine modifizierte Ausführungsform.
[0039] Das Brausekopfgehäuse hat wie bei der vorhergehenden Ausführungsform eine Strahlscheibe
7 und eine Rückwand 6. Auf der Innenseite der Strahlscheibe 7 liegt ein flächiges
Element 10 aus elastomerem Material, an dem Nippel 9 angeformt sind. Diese bilden
Strahlaustrittsöffnungen 8. Alle Nippel 9 verlaufen auf der Innenseite des Elements
10 bündig mit diesem. Hinter der Strahlscheibe 7 ist die erste Kammer 12 gebildet,
die von der Trennwand 13 begrenzt ist. Hinter der Trennwand 13 ist die zweite Kammer
21 gebildet. Auf der Vorderseite der Trennwand 13 münden kurze Stutzen 19, die aber
innerhalb der Kammer 12 enden.
[0040] Die Stutzen 19 bilden Strahlaustrittsöffnungen aus der hinteren Kammer 21, die gegenüber
den Nippeln 9 ausgerichtet sind, so dass aus der hinteren Kammer 21 austretenden Strahlen
durch die Nippel 9 ins Freie gelangen können. Wiederum sind die Kammern 12, 21 über
das Umschaltventil strömungstechnisch parallel an die Wasserführung angekoppelt.
[0041] Wenn die Wasserführung mithilfe des Umschaltventils so eingestellt ist, dass die
vordere Kammer 12 mit dem Einlass 3 in Verbindung steht, treten Strahlen aus allen
Strahlaustrittsöffnungen 8 aus. Dies ist in Figur 4 dargestellt. Wird dagegen das
Umschaltventil so eingestellt, dass der Einlass 3 mit der hinteren Kammer 21 in Verbindung
steht, so treten Strahlen nur aus denjenigen Strahlaustrittsöffnungen 8 aus, hinter
denen die Stutzen 19 der Trennwand 13 aus der zweiten Kammer 21 angeordnet sind. Dies
zeigt die Figur 5.
[0042] Das Zusammenwirken der Nippel 17 mit den Stutzen 19 der Trennwand 13, worauf in Figur
1 und Figur 2 hingewiesen wurde, geht genauer aus Figur 6 hervor. Hinter der Strahlscheibe
7 verläuft angenähert parallel die Trennwand 13. Zwischen beiden ist die vordere Kammer
12 gebildet. Die Strahlscheibe 7 weist Löcher 24 auf. Durch die Löcher 24 greifen
die Nippel 9 bzw. 17 hindurch. Da die Nippel 9 bzw. 17 aus elastomerem Material bestehen,
dichten sie gleichzeitig die Löcher 24 ab, so dass Wasser aus der ersten Kammer 12
nur durch die Nippel 9 austreten kann. Die Matte 10 aus elastomerem Material liegt
flächig auf der Innenseite der Strahlscheibe 7 an. Die Nippel 17 haben auf der Innenseite
der Matte 10 den Stutzen 18 als rückwärtige Fortsetzung der Nippel 17.
[0043] Auf der Vorderseite der Trennwand 13 sind Stutzen 19 gebildet, die einen Kanal 25
bilden. Die Stutzen 19 greifen in die rückwärtige Verlängerung 18 der Nippel 17 einen.
Sie liegen an der Innenseite der Verlängerung 18 unter Spannung an, so dass durch
das Material der Verlängerung 18 auch hier eine Abdichtung erfolgt.
[0044] Hinter der Trennwand 13 ist die zweite Kammer 21 gebildet, die durch ein Bauteil
26 des Brausekopfgehäuses abgeschlossen wird.
[0045] Beim Zusammensetzen des Brausekopfgehäuses wird zunächst die Matte 10 mit ihren Nippeln
9, 17 auf die Innenseite der Strahlscheibe 17 gelegt. Anschließend wird die Trennwand
13 von der Rückseite her aufgesetzt und mit den Stutzen 19 in die rückwärtige Verlängerung
18 der Nippel 17 eingesetzt.
[0046] Die Figur 7 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Handbrause mit dem Griff 1,
der Strahlscheibe 7 und dem Brausekopfgehäuse 2. Die Strahlaustrittsöffnungen 8 und
8a sind in mehreren ineinander geschachtelten Ringen angeordnet. Durch die Anordnung
der beiden Kammern 12 und 21 hintereinander wird es möglich, dass innerhalb jedes
Rings sich die Nippel 9 und 17 abwechseln. Bei der Ausführungsform der Figur 4 und
5 können sich ebenfalls die Nippel 9, hinter denen ein Stutzen 19 angeordnet ist,
und die Nippel 9 ohne einen solchen Stutzen 19 abwechseln. Es wird auf diese Weise
möglich, die unterschiedlichen Strahlarten, für die die beiden strömungstechnisch
parallel angeordneten Kammern 12, 21 zuständig sind, möglichst gleichmäßig über die
gesamte Fläche der Strahlscheibe zu verteilen.
[0047] Der Schnitt der Figur 8 zeigt beispielsweise an dem äußeren Ring von Strahlaustrittsöffnungen
8 und 8a, wie sich unterschiedliche Nippel 9, 17 abwechseln.
1. Brause mit
- einem Brausekopfgehäuse (2), das eine Strahlscheibe (7) mit einer Vielzahl von Strahlaustrittsöffnungen
(8, 8a) aufweist, die mehrere Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen (8, 8a) bilden,
die durch Nippel (9, 17) aus elastomerem Material gebildet sind, die an einer gemeinsamen,
an der Innenseite der Strahlscheibe (7) anliegenden Platte (10) angeformt sind,
- einer Wasserführung (5, 14, 23) von einem Wassereinlass (3) in das Brausekopfgehäuse
(2) und
- mindestens zwei in dem Brausekopfgehäuse (2) gebildeten Kammern (12, 21), die im
Brausekopfgehäuse hinter der Strahlscheibe hintereinander angeordnet sind und über
die Wasserführung strömungstechnisch parallel mit dem Wassereinlass gekoppelt sind
und von denen mindestens eine Kammer (21) ausschließlich für die Wasserversorgung
einer der mehreren Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen und jede Kammer (12, 21) für
die Wasserversorgung mindestens einer der mehreren Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen
dient,
wobei
- die Strahlaustrittsöffnungen (8) mindestens einer der mehreren Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen
über Kanäle (25), die durch eine gegenüber der Strahlscheibe (7) vordere (12) der
Kammern (12, 21) hindurch führen, in eine gegenüber der Strahlscheibe (7) hintere
(21) der Kammern (12, 21) führen, wobei zur Bildung der Kanäle (25) an einer Trennwand
(13) zwischen der vorderen und der hinteren Kammer (12, 21) angeformte Stutzen (19)
in zugeordnete (17) der Nippel (9, 17) eingreifen, oder
- eine gegenüber der Strahlscheibe (7) hintere (21) der Kammern (12, 21) eigene Strahlaustrittsöffnungen
aufweist, die in eine gegenüber der Strahlscheibe (7) vordere (12) der Kammern (12,
21) führen, gegenüber den aus der vorderen Kammer (12) führenden Strahlaustrittsöffnungen
(8) ausgerichtet sind und einen kleineren Durchmesser als diese aufweisen und von
Stutzen (19) gebildet sind, die an einer Trennwand (13) zwischen der vorderen Kammer
(12) und der hinteren Kammer (21) angeformt sind.
2. Brause nach Anspruch 1, bei der jede der zwei Kammern (12, 21) ausschließlich für
die Wasserversorgung jeweils einer Gruppe von Strahlaustrittsöffnungen (8, 8a) dient.
3. Brause nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Strahlaustrittsöffnungen (8a) mindestens
einer der mehreren Gruppen von Strahlaustrittsöffnungen direkt in die gegenüber der
Strahlscheibe (7) vordere Kammer (12) führen.
4. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Strahlen von den eigenen
Strahlaustrittsöffnungen der hinteren Kammer (21) mit dem kleineren Durchmesser aus
den Strahlaustrittsöffnungen (8) mit dem größeren Durchmesser austreten.
5. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem manuell betätigbaren Umschaltventil
(15) zur Verbindung jeweils einer der Kammern (12, 21) mit dem Wassereinlass (3).
6. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Strahlaustrittsöffnungen
der zwei Gruppen in der Strahlscheibe (7) gemischt angeordnet bzw. gleichmäßig verteilt
sind.
7. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Strahlaustrittsöffnungen
der zwei Gruppen identisch sind.
8. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Strahlaustrittsöffnungen
der zwei Gruppen zur Abgabe unterschiedlicher Strahlarten ausgebildet sind.
9. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer weiteren Kammer zur Versorgung
einer Einrichtung (22) zur Bildung von Massagestrahlen mit Wasser.
1. Shower device, comprising
- a shower head housing (2) which comprises a jet disk (7) having a multiplicity of
jet outlet openings (8, 8a), which form a plurality of groups of jet outlet openings
(8, 8a) formed by nipples (9, 17) which are made from elastomer material and molded
to a common plate (10) abutting the inner face of the jet disk (7),
- a water conduit (5, 14, 23) from a water inlet (3) into the shower head housing
(2), and
- at least two chambers (12, 21) formed in the shower head housing (2) which are arranged
consecutively behind the jet disk in the shower head housing and are fluidly coupled
in parallel to the water inlet via the water conduit and of which chambers at least
one chamber (21) is exclusively for the water supply to one of the plurality of groups
of jet outlet openings and each chamber (12, 21) is for the water supply to at least
one of the plurality of groups of jet outlet openings,
wherein
- the jet outlet openings (8) of at least one of the plurality of groups of jet outlet
openings lead through channels (25) that pass through a front chamber (12) of the
chambers (12, 21) as viewed relative to the jet disk (7) into a rear chamber (21)
of the chambers (12 ,21) as viewed relative to the jet disk (7), wherein for formation
of the channels (25) necks (19) molded to a partition wall (13) between the front
and rear chambers (12, 21) engage into corresponding ones (17) of the nipples (9,
17) or
- a rear chamber (21) of the chambers (12, 21) as viewed relative to the jet disk
(7) comprises distinct jet outlet openings which lead into a front chamber (12) of
the chambers (12, 21) as viewed relative to the jet disk (7), are aligned relative
to the jet outlet openings (8a) leading out of the front chamber (12), and have a
smaller diameter than the latter openings and are formed by necks (19) molded to a
partition wall (13) between the front chamber (12) and the rear chamber (21).
2. Shower device according to claim 1, wherein each of the two chambers (12, 21) is exclusively
for the water supply to in each case one group of jet outlet openings (8).
3. Shower device according to claim 1 or 2, wherein the jet outlet openings (8a) of at
least one of the plurality of groups of jet outlet openings directly lead into the
front chamber (12) relative to the jet disk (7).
4. Shower device according to any of the preceding claims, wherein the jets of the distinct
jet outlet openings of the rear chamber (21) with the smaller diameter exit from the
jet outlet openings (8a) with the larger diameter.
5. Shower device according to any of the preceding claims, comprising a manually operable
change-over valve (15) for connecting in each case one chamber (12, 21) to the water
inlet (3).
6. Shower device according to any of the preceding claims, wherein the jet outlet openings
of the two groups are arranged in a mixed manner or are distributed in a uniform manner
in the jet disk (7).
7. Shower device according to any of the preceding claims, wherein the jet outlet openings
of the two groups are identical.
8. Shower device according to any of the preceding claims, wherein the jet outlet openings
of the two groups are configured for discharging different jet types.
9. Shower device according to any of the preceding claims, comprising another chamber
for supplying water to a device (22) for formation of massage jets.
1. Pomme de douche avec
- un boîtier de tête de douche (2), qui présente un disque de jets (7) doté d'une
multiplicité d'orifices de sortie de jet (8, 8a), qui forment plusieurs groupes d'orifices
de sortie de jet (8, 8a), les orifices de sortie de jet étant formés par des mamelons
(9, 17) en matériau élastomère, qui sont façonnés sur une plaque commune (10) appliquée
sur le côté intérieur du disque de jets (7),
- un conduit d'eau (5, 14, 23) depuis une entrée d'eau (3) dans le boîtier de tête
de douche (2) et
- au moins deux chambres (12, 21) formées dans le boîtier de tête de douche (2), qui
sont disposées l'une derrière l'autre derrière le disque de jets dans le boîtier de
tête de douche et qui sont couplées à l'entrée d'eau en écoulement parallèle par le
conduit d'eau et parmi lesquelles au moins une chambre (21) sert exclusivement pour
l'alimentation en eau d'un des plusieurs groupes d'orifices de sortie de jet et chaque
chambre (12, 21) sert pour l'alimentation en eau d'au moins un des plusieurs groupes
d'orifices de sortie de jet,
dans laquelle
- les orifices de sortie de jet (8) d'au moins un des plusieurs groupes d'orifices
de sortie de jet conduisent par canaux (25) menant à travers une chambre avant (12)
des chambres (12, 21) par rapport au disque de jets (7) dans une chambre arrière (21)
des chambres (12, 21) par rapport au disque de jets (7), pour la formation des canaux
(25) des tétons (19) étant façonnés sur une paroi de séparation (13) entre la chambre
avant et la chambre arrière (12, 21) s'engagent dans des mamelons associés (17) des
mamelons (9, 17), ou
- une chambre arrière (21) des chambres (12, 21) par rapport au disque de jets (7)
présente ses propres orifices de sortie de jet, qui conduisent dans une chambre avant
(12) des chambres (12, 21) par rapport au disque de jets (7), qui sont orientés par
rapport aux orifices de sortie de jet (8) menant hors de la chambre avant (12) et
qui présentent un plus petit diamètre que ces derniers et sont formés par tétons (19)
façonnés sur une paroi de séparation (13) entre la chambre avant (12) et la chambre
arrière (21).
2. Pomme de douche selon la revendication 1, dans laquelle chacune des deux chambres
(12, 21) sert exclusivement pour l'alimentation en eau respectivement d'un groupe
d'orifices de sortie de jet (8, 8a).
3. Pomme de douche selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle les orifices de sortie
de jet (8a) d'au moins un des plusieurs groupes d'orifices de sortie de jet mènent
directement dans la chambre avant (12) par rapport au disque de jets (7).
4. Pomme de douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
les jets des propres orifices de sortie de jet de la chambre arrière (21) avec le
diamètre plus petit sortent des orifices de sortie de jet (8) avec le diamètre plus
grand.
5. Pomme de douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, avec une soupape
de commutation (15) actionnable manuellement, pour le raccordement respectif d'une
des chambres (12, 21) avec l'entrée d'eau (3).
6. Pomme de douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
les orifices de sortie de jet des deux groupes sont disposés en mélange ou répartis
uniformément dans le disque de jets (7).
7. Pomme de douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
les orifices de sortie de jet des deux groupes sont identiques.
8. Pomme de douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
les orifices de sortie de jet des deux groupes sont configurés pour délivrer différents
types de jets.
9. Pomme de douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, avec une autre
chambre pour l'alimentation d'un dispositif (22) pour la formation de jets de massage
avec de l'eau.