[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erkennung von Leergutbehältern in einem
Leergut-Rücknahmeautomat mit einer Aufnahmeeinheit enthaltend ein um eine horizontale
Drehachse gelagertes Drehorgan, das mindestens eine Auflagefläche zur Aufnahme des
Leergutbehälters in einer ersten Drehstellung und zur Abgabe derselben in einer zweiten
Drehstellung aufweist, mit einer optischen Erkennungseinheit zur Erkennung von charakteristischen
Merkmalen des Leergutbehälters, mit einer Steuereinheit zur Verarbeitung von Bilddaten
der optischen Erkennungseinheit und zur Ansteuerung des Drehorgans.
[0002] Aus der
WO 2011/089013 A1 ist eine Vorrichtung zur Erkennung von Leergutbehälter in einem Leergut-Rücknahmeautomat
bekannt, der ein mit Flügeln versehenes Drehorgan zur Aufnahme von einzeln zugeführten
Leergutbehältern vorsieht. Es sind drei um 120° versetzt zueinander angeordnete Flügel
vorgesehen, die um eine horizontale Drehachse verdrehbar sind. Zur Bildung einer Auflagefläche
für den aufzunehmenden Leergutbehälter sind zwei Flügel symmetrisch zu einer Vertikalebene
geneigt nach oben angeordnet. oberhalb des Drehorgans ist eine optische Erkennungseinheit
vorgesehen, mittels derer charakteristische Merkmale des auf der Auflagefläche positionierten
Leergutbehälters, beispielsweise die Form des Leergutbehälters, erkennbar ist. Beispielsweise
kann die optische Erkennungseinheit als eine Kamera ausgebildet sein, deren Bilddaten
in einer Steuereinheit weiterverarbeitet werden, so dass nach Erkennung des Leergutbehälters
dieser einer Sortierung zugeführt werden kann.
[0003] Die Formerkennung des Leergutbehälters basiert darauf, dass die Kontur desselben
durch die optische Erkennungseinheit feststellbar ist. Es hat sich herausgestellt,
dass bei Leergutbehältern mit klaren durchsichtigen Mantelflächen aufgrund von Reflexionen
an diesen Mantelflächen eine eindeutige Feststellung der Konturierung nicht immer
möglich ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Erkennung von
Leergutbehältern in einem Leergut-Rücknahmeautomat derart weiterzubilden, dass die
Erkennung von charakteristischen Merkmalen des Leergutbehälters verbessert wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in Verbindung mit
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine Beleuchtungseinrichtung
vorgesehen ist zur Beleuchtung des auf der Auflagefläche des Drehorgans aufliegenden
Leergutbehälters derart, dass der Leergutbehälter von einer zu der optischen Erkennungseinheit
gegenüberliegenden Seite des Leergutbehälters her beleuchtbar ist.
[0006] Nach der Erfindung ist eine Beleuchtungseinrichtung vorgesehen, mittels derer ein
durch eine optische Erkennungseinheit zu detektierender Leergutbehälter von einer
zu der optischen Erkennungseinheit gegenüberliegenden Seite des Leergutbehälters her
beleuchtet wird. Hierdurch wird ein Gegenlicht erzeugt, was die Erkennbarkeit der
Konturierung des Leergutbehälters mittels der gegenüberliegenden optischen Erkennungseinheit
wesentlich verbessert. Insbesondere kann hierdurch eine verbesserte Kontrastierung
der Kontur des Leergutbehälters im Vergleich zu der Auflagefläche geschaffen werden,
so dass charakteristische Merkmale, wie insbesondere die Form, von glasklaren Leergutbehältern
sicher und eindeutig erkannt werden können.
[0007] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Beleuchtungseinrichtung
Beleuchtungsmittel nicht nur zur Erzeugung eines Gegenlichtes, sondern auch Beleuchtungsmittel,
so dass der Leergutbehälter von einer der optischen Erkennungseinheit zugewandten
Seite des Leergutbehälters her beleuchtet wird. Hierdurch wird eine verbesserte Beleuchtung
des Leergutbehälters und seiner Umgebung in Erkennungsrichtung der optischen Erkennungseinheit
erreicht. Durch diese beidseitige bzw. mehrseitige Beleuchtung des Leergutbehälters
ist stets eine sichere und eindeutige Erkennung von charakteristischen Merkmalen des
Leergutbehälters gewährleistet.
[0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung umfasst die Beleuchtungseinrichtung eine untere
Beleuchtungseinheit und eine obere Beleuchtungseinheit, wobei die untere Beleuchtungseinheit
mindestens eine Lichtquelle aufweist, die unterhalb einer horizontalen Längsmittelebene
des Leergutbehälters angeordnet ist, und wobei die obere Beleuchtungseinheit mindestens
eine Lichtquelle aufweist, die oberhalb der horizontalen Längsmittelebene des Leergutbehälters
angeordnet ist. Vorteilhaft kann hierdurch eine umfassende Beleuchtung des Leergutbehälters
erfolgen, der durch vorzugsweise eine einzige optische Erkennungseinheit detektierbar
ist.
[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Drehorgan als eine Flügelwelle ausgebildet,
wobei die Auflagefläche für den Leergutbehälter durch zwei von der Drehachse in einem
stumpfen Winkel zueinander abragende Flügel gebildet ist, die sich ausgehend von der
Drehachse bezüglich einer Vertikalebene geneigt nach oben und symmetrisch zu der Vertikalebene
erstrecken. Die Flügel sind aus einem transluzenten Material gebildet, so dass das
von der unteren Beleuchtungseinheit abgestrahlte Licht auf den Leergutbehälter treffen
kann.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Flügel des Drehorgans
als flächige Lichtleiter ausgebildet, in die über eine der Drehachse zugewandte Schmalseite
derselben Licht einkoppelbar und an gegenüberliegenden Flachseiten derselben auskoppelbar
ist. Hierdurch kann platzsparend ein Gegenlicht erzeugt werden, da die mindestens
eine Lichtquelle unmittelbar an einer Schmalseite des Flügels anliegen kann. Die Flügel
dienen somit zur platzsparenden Umlenkung und Abstrahlung des von der Lichtquelle
ausgesandten Lichtes in Richtung des Leergutbehälters.
[0011] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Lichtquelle als LED-Lichtquellen
ausgebildet, die ortsfest entlang einer Drehachse der Flügelwelle angeordnet sind.
Die Lichtquellen sind dabei so positioniert, dass in einer Aufnahme-Drehstellung der
Flügelwelle das Licht stets in Schmalseiten der oberen beiden Flügel eingekoppelt
werden kann. Der Herstellungsaufwand kann hierdurch wesentlich verringert werden.
[0012] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die untere Beleuchtungseinheit
mindestens eine Lichtquelle aufweisen, die in einem Abstand zu den die Auflagefläche
bildenden Flügel unterhalb derselben angeordnet ist. Die mindestens eine Lichtquelle
ist so nah in Richtung der durch die Drehachse verlaufenden Vertikalebene positioniert,
dass die Sortierung der Leergutbehälter nicht behindert wird.
[0013] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert.
[0015] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht einer Aufnahmeeinheit nach einer ersten Ausführungsform,
- Figur 2
- eine schematische Seitenansicht der Aufnahmeeinheit nach einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung einer Aufnahmeeinheit nach einer dritten Ausführungsform
und
- Figur 4
- eine Vorderansicht der Aufnahmeeinheit gemäß Figur 3.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erkennung von Leergutbehältern in einem Leergut-Rücknahmeautomat
umfasst im Wesentlichen eine Aufnahmeeinheit 1 zur Aufnahme von sequentiell zuzuführenden
Leergutbehältern 2, eine optische Erkennungseinheit 3 zur Erkennung von charakteristischen
Merkmalen des zugeführten Leergutbehälters 2 sowie eine Beleuchtungseinrichtung 4
zur Beleuchtung des in der Aufnahmeeinheit positionierten Leergutbehälters 2.
[0017] Der Leergutbehälter 2 ist vorzugsweise als eine transparente Flasche ausgebildet,
die aus einem Glas- oder Kunststoffmaterial (PET) hergestellt sein kann.
[0018] Die Aufnahmeeinheit 1 ist in einem Leergut-Rücknahmeautomat integriert angeordnet
und ist über eine nicht dargestellte Öffnung des Leergut-Rücknahmeautomaten zugänglich.
Die Aufnahmeeinheit 1 weist ein um eine horizontale Drehachse D drehbar gelagertes
Drehorgan 5 auf, das als eine Flügelwelle ausgebildet ist. Diese Flügelwelle 5 weist
drei um 120° um die Drehachse D versetzt angeordnete Flügel 6, 6', 6" auf, die vorzugsweise
eine gleiche axiale und radiale Länge aufweisen. Zur Aufnahme eines Leergutbehälters
2 befindet sich die Flügelwelle 5 in einer in Figur 1 dargestellten ersten Drehstellung,
in der zwei obere Flügel 6, 6' symmetrisch zu einer durch die Drehachse D verlaufenden
Vertikalebene V angeordnet sind. Sie schließen jeweils zu der Vertikalebene einen
Winkel von 60° ein. In dieser ersten Drehstellung bilden die Oberseiten der oberen
Flügel 6, 6' eine Auflagefläche, auf der der Leergutbehälter 2 durch einen Benutzer
abgelegt werden kann. Im Anschluss daran erfolgt eine Erkennung von charakteristischen
Merkmalen des Leergutbehälters 2, bevor die Flügelwelle 5 mittels einer Steuereinheit
derart angesteuert wird, dass sich die Flügelwelle 5 in eine zweite Drehstellung bewegt,
in der der Leergutbehälter 2 zur Sortierung einem bestimmten Sammelbehälter zugeführt
wird. Nachdem alle Leergutbehälter erkannt worden sind, wird ein Bon mit dem entsprechenden
Pfandwert der Leergutbehälter für den Benutzer ausgedruckt. Wird durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung erkannt, dass der Leergutbehälter 2 nicht zur Weiterverarbeitung geeignet
ist, wird ein Rückgabesignal erzeugt, damit der Benutzer den abgelehnten Leergutbehälter
2 aus der Aufnahmeeinheit 1 entfernen kann.
[0019] Zur Erkennung von charakteristischen Merkmalen des Leergutbehälters 2, wie vorzugsweise
der Form des Leergutbehälters 2, ist die Beleuchtungseinrichtung 4 vorgesehen. Sie
umfasst Beleuchtungsmittel, so dass der in der Aufnahmeeinheit 1 positionierte Leergutbehälter
2 von zumindest zwei gegenüberliegenden Seiten des Leergutbehälters 2 beleuchtbar
ist. Die Beleuchtungseinrichtung 4 weist zum einen eine obere Beleuchtungseinheit
4' auf, die auf der gleichen Seite wie die optische Erkennungseinheit 3 zu dem Leergutbehälter
2 bzw. zu der Flügelwelle 5 angeordnet ist. Die obere Beleuchtungseinheit 4' ist -
wie die Erkennungseinheit 3 - oberhalb einer horizontalen Mittelebene M des Leergutbehälters
2 angeordnet. Die obere Beleuchtungseinheit 4' weist beispielsweise zwei Leuchten
7 auf, die zu beiden Seiten der Vertikalebene V in einem vertikalen Abstand zu dem
Leergutbehälter 2 und der Flügelwelle 5 angeordnet sind. Wie aus Figur 1 zu ersehen
ist, sind die Leuchten 7 der oberen Beleuchtungseinheit 4 in Höhe der als CCD-Kamera
ausgebildeten optischen Erkennungseinheit 3 angeordnet. Die obere Beleuchtungseinheit
4' erzeugt vorzugsweise eine diffuse Auflichtbeleuchtung L1, mittels derer der Leergutbehälter
2 in Erkennungsrichtung 8 der optischen Erkennungseinheit 3 beleuchtet wird.
[0020] Ferner umfasst die Beleuchtungseinrichtung 4 eine untere Beleuchtungseinheit 4" mit
Leuchten 9 bzw. LED-Lichtquellen als Beleuchtungsmittel, die im Bereich der Drehachse
D in Axialrichtung reihenförmig angeordnet sind und Licht L2 in die beiden oberen
Flügel 6, 6', die als flächige Lichtleiter ausgebildet sind, einkoppeln. Das in der
die Flügel 6, 6' eingekoppelte Licht wird im Bereich von Flachseiten 10, 10' der Flügel
6, 6' totalreflektiert und mittels nicht dargestellter Auskoppelelemente zumindest
in Richtung einer dem Leergutbehälter 2 zugewandten Seite ausgekoppelt. Die Flügel
6, 6', 6" weisen ein transluzentes Material auf, so dass das eingekoppelte Licht L2
mittels integrierter Auskoppelelemente an den Flachseiten 10, 10' ausgekoppelt und
zur Beleuchtung der Leergutbehälter 2 von unten genutzt werden kann. Da bei sequentieller
Aufnahme der Leergutbehälter 2 jeder Flügel 6, 6', 6" zu beiden Seiten der Vertikalebene
V eine den Leergutbehälter 2 aufnehmende Drehstellung einnehmen kann, muss das Licht
L2 an beiden Flachseiten 10, 10' auskoppelbar sein. Vorzugsweise wird die Flügelwelle
5 in einer vorgegebenen Drehrichtung 11 betrieben. Die oberen Flügel 6, 6' bilden
somit selbst leuchtende Flächen, die zur Beleuchtung des Leergutbehälters 2 von unten
genutzt werden kann.
[0021] Vorzugsweise sind die reihenförmig angeordneten LED-Lichtquellen 9 ortsfest im Bereich
der Drehachse D angeordnet, so dass der konstruktive Aufwand gering gehalten werden
kann. Die Flügel 6, 6', 6" weisen jeweils vorzugsweise konvexförmige Schmalseiten
als Lichteinkoppelfläche auf, die der Drehachse D zugewandt sind, aber in einem Abstand
zu den fest angeordneten LED-Lichtquellen 9 drehbar gelagert sind.
[0022] Die untere Beleuchtungseinheit 4" ermöglicht somit eine Beleuchtung des Leergutbehälters
2 von unten bzw. eine Gegenlichtbeleuchtung, die entgegen der Erkennungsrichtung 8
gerichtet ist. Die untere Beleuchtungseinheit 4" befindet sich unterhalb der horizontalen
Mittelebene M des Leergutbehälters 2 bzw. die LED-Lichtquellen 9 befinden sich unterhalb
des Leergutbehälters 2.
[0023] Nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 2 ist eine Vorrichtung
zur Erkennung von Leergutbehältern 2 dargestellt, die sich von der Ausführungsform
gemäß Figur 1 durch eine andere Ausführungsform der unteren Beleuchtungseinheit 14
unterscheidet.
[0024] Gleiche Bauteile bzw. Bauteilfunktionen sind mit den gleichen Bezugsziffern versehen.
[0025] Die untere Beleuchtungseinheit 14 wird durch zwei Leuchten 15 gebildet, die zu beiden
Seiten der Vertikalebene V und unterhalb der oberen Flügel 6, 6' angeordnet sind.
Sie strahlen jeweils ein Lichtbündel L2' ab, das auf die oberen Flügel 6, 6' gerichtet
ist. Die Leuchten 15 sind so weit nach innen bzw. in Richtung der Vertikalebene V
positioniert, dass eine Sortierung der Leergutbehälter 2 nicht behindert wird. Im
Unterschied zu den Flügeln 6, 6', 6" der unteren Beleuchtungseinheit 4" nach der ersten
Ausführungsform gemäß Figur 1 müssen die Flügel 6, 6', 6" der unteren Beleuchtungseinheit
14 nach der zweiten Ausführungsform gemäß Figur 2 lediglich transparent sein, so dass
das Lichtbündel L2' zur Beleuchtung des Leergutbehälters 2 von unten hindurchleitbar
ist. Zusätzliche Auskoppelelemente brauchen die Flügel 6, 6', 6" der unteren Beleuchtungseinheit
14 nicht aufweisen.
[0026] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß den Figuren 3 und 4 besteht
das Drehorgan 5 aus propellerartig ausgebildeten, radial nach außen spitz zulaufenden
Flügeln 16, 16', 16" , die bezüglich der Drehachse D in Drehrichtung 11 drehbar gelagert
sind. Die Flügel 16, 16', 16" laufen zentral zu einem gemeinsamen Lagerrohr 17 zusammen,
das drehbar bezüglich der Drehachse D gelagert ist. Innerhalb dieses Lagerrohres 17
ist eine dreieckförmige Halterung vorgesehen, an der die gemäß der Ausführungsform
nach Figur 1 beschriebenen LED-Lichtquellen 9 ortsfest so angeordnet sind, dass das
von Ihnen abgestrahlte Licht in die Schmalseiten der oberen Flügel 16, 16' eingekoppelt
wird. Zu diesem Zweck sind die LED-Lichtquellen 9 in zwei axialen Reihen angeordnet,
wobei die eine Reihe zu dem ersten Flügel 16 und die zweite Reihe der LED-Lichtquellen
9 zu dem zweiten Flügel 16' orientiert angeordnet sind.
[0027] Das Drehorgan 5 ist in einem Gehäuserahmen 19 gelagert, das auch zur Aufnahme einer
optischen Erkennungseinheit 3' dient. Diese ist an einer Seite des Gehäuserahmens
19 befestigt und wirkt mit einem an einer gegenüberliegenden Seite des Gehäuserahmens
19 befestigten Spiegel 20 so zusammen, dass ein auf den oberen Flügeln 16, 16' angeordneter
Leergutbehälter detektierbar ist.
[0028] Die Flügel 16, 16', 16" weisen - wie bei der ersten Ausführungsform der Erfindung
gemäß Figur 1 - Flachseiten 10, 10' aus einem transluzenten Material auf. Zwischen
gegenüberliegenden Flachseiten 10, 10' jedes Flügels 16, 16', 16" ist ein nicht dargestellter
Lichtleiter vorgesehen, der das von den LED-Lichtquellen 9 abgestrahlte Licht L3 homogen
um einen spitzen oder stumpfen Winkel in Richtung des Leergutbehälters umlenkt.
[0029] Es versteht sich, dass die oben aufgeführten Merkmale für sich oder zu mehreren in
beliebiger Kombination miteinander Verwendung finden können. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele
sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften
Charakter für die Schilderung der Erfindung. Insbesondere können die Flügel auch aus
einem transparenten und transluzenten Material bestehen. Beispielsweise kann auch
die obere Beleuchtungeinheit weggelassen werden, wenn auf andere Weise eine ausreichende
Beleuchtung von oben sichergestellt ist.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Aufnahmeeinheit
- 2
- Leergutbehälter
- 3
- optischen Erkennungseinheit
- 4, 4', 4"
- Beleuchtungseinrichtung
- 5
- Drehorgan/Flügelwelle
- 6, 6', 6''
- Flügel
- 7
- Leuchten
- 8
- Erkennungsrichtung
- 9
- Leuchten/LED-Lichtquellen
- 10, 10'
- Flachseite
- 11
- Drehrichtung
- 14
- untere Beleuchtungseinheit
- 15
- Lichtquellen
- 16, 16', 16''
- Flügel
- 17
- Lagerrohr
- 18
- Halterung
- 19
- Gehäuserahmen
- 20
- Spiegel
- D
- Drehachse
- L1
- diffuse Auflichtbeleuchtung
- L2
- Licht
- L3
- Licht
- M
- Mittelebene
- V
- Vertikalebene
1. Vorrichtung zur Erkennung von Leergutbehältern in einem Leergut-Rücknahmeautomat
- mit einer Aufnahmeeinheit enthaltend ein um eine horizontale Drehachse gelagertes
Drehorgan, das mindestens eine Auflagefläche zur Aufnahme des Leergutbehälters in
einer ersten Drehstellung und zur Abgabe desselben in einer zweiten Drehstellung aufweist,
- mit einer optischen Erkennungseinheit zur Erkennung von charakteristischen Merkmalen
des Leergutbehälters,
- mit einer Steuereinheit zur Verarbeitung von Bilddaten der Optischen Erkennungseinheit
und zur Ansteuerung des Drehorgans,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Beleuchtungseinrichtung (4) vorgesehen ist zur Beleuchtung des auf der Auflagefläche
(6, 6') des Drehorgans (5) aufliegenden Leergutbehälters (2) derart, dass der Leergutbehälter
(2) von einer zu der optischen Erkennungseinheit (3) gegenüberliegenden Seite des
Leergutbehälters (2) her beleuchtbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (4) Beleuchtungsmittel umfasst, derart, dass der aufliegende
Leergutbehälter (2) sowohl von einer der optischen Erkennungseinheit (3) zugewandten
Seite des Leergutbehälters 2) als auch von der der optischen Erkennungseinheit (3)
abgewandten Seite des Leergutbehälters (2) beleuchtbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (4) eine untere Beleuchtungseinheit (4" , 14) zur Beleuchtung
des Leergutbehälters (2) von der zur optischen Erkennungseinheit (3) gegenüberliegenden
Seite des Leergutbehälters (2) her aufweist, die mindestens eine unterhalb einer horizontalen
Mittelebene (M) des Leergutbehälters (2) angeordnete Lichtquelle (9, 15) umfasst.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (4) eine obere Beleuchtungseinheit (4') zur Beleuchtung
des Leergutbehälters (2) von der zur optischen Erkennungseinheit (3) zugewandten Seite
des Leergutbehälters (2) her aufweist, die mindestens eine oberhalb der horizontalen
Mittelebene (M) des Leergutbehälters (2) angeordnete Lichtquelle (7) umfasst.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehorgan (5) als eine Flügelwelle ausgebildet ist, wobei die Auflagefläche durch
zwei von der Drehachse (D) in einem stumpfen Winkel zueinander abragende Flügel (6,
6') gebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (6, 6', 6") des Drehorgans (5) aus einem transluzenten und/oder transparenten
Material bestehen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Beleuchtungseinheit (14) jeweils den die Auflagefläche bildenden Flügel
(6, 6') zugeordnete Lichtquellen (15) umfasst, die zu beiden Seiten einer durch die
Drehachse (D) der Flügelwelle (5) verlaufenden Vertikalebene (V) und unterhalb der
die Auflagefläche bildenden Flügel (6, 6') angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Beleuchtungseinheit (4") eine Anzahl von im Bereich der Drehachse (D)
der Flügelwelle (5) angeordnete Lichtquellen (9) aufweist und dass die Flügel (6,
6', 6") als flächige Lichtleiter ausgebildet sind, so dass das von den Lichtquellen
ausgesandte Licht (L2) an einer der Drehachse (D) zugewandten Schmalseite der die
Auflagefläche bildenden Flügel (6, 6') in diese einkoppelbar und auf eine dem Leergutbehälter
(2) zugewandte Flachseite (10) derselben auskoppelbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (9, 15) ortsfest angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen als LED-Lichtquellen (9) ausgebildet sind.