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(11) |
EP 2 687 136 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.03.2017 Patentblatt 2017/11 |
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Anmeldetag: 20.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Duschelement
Shower element
Élément de douche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.2014 Patentblatt 2014/04 |
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Patentinhaber: Dallmer GmbH & Co. KG |
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59757 Arnsberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Dallmer, Johannes
59757 Arnsberg (DE)
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Vertreter: Basfeld, Rainer et al |
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Fritz Patent- und Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB
Postfach 1580 59705 Arnsberg 59705 Arnsberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 245 973 DE-U1-202006 019 811 DE-U1-202010 012 170
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WO-A1-2006/086974 DE-U1-202010 003 760 DE-U1-202011 051 228
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Duschelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie eine Ablaufvorrichtung mit einem derartigen Duschelement.
[0002] Definitionen: Unter Oberfläche oder Oberflächen werden hier insbesondere Flächen
verstanden, die in Einbaulage nach oben, nach unten und seitlich gerichtet sind. Insbesondere
werden unter Seitenflächen in Einbaulage seitlich gerichtete eckige Flächen verstanden.
Weiterhin werden unter Oberflächen auch innere Oberflächen verstanden, an denen beispielsweise
ein in das Duschelement eingebrachter Ablaufkörper anliegen kann. Unter plattenförmig
sollen auch Platten verstanden werden, die eine mit einem Gefälle versehene Oberseite
aufweisen. Plattenförmig soll ein Teil dann sein, wenn die Länge und/oder die Breite
in Einbaulage mindestens dreimal so groß wie die Höhe ist oder sind.
[0003] Ein Duschelement der eingangs genannten Art ist aus der
DE 20 2010 012 170 U1 bekannt. Das darin beschriebene Duschelement, das alle Merkmale des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 einschließt, ist als Duschtasse ausgebildet und umfasst eine Tragschicht,
auf der ein Vlies aufgebracht ist. Das Vlies dient dabei zur Erhöhung der Haftung
eines Fliesenklebers.
[0004] Aus der
DE 20 2006 019 811 U1 ist ein Duschbodenelement bekannt. Das Duschbodenelement besteht aus einer Hartschaumstoffschicht,
an die oberseitig eine wasserundurchlässige Folie angeschäumt ist, die ihrerseits
beidseitig mit einem Vlies beschichtet ist.
[0005] Aus der
WO 2006/086974 A1 ist ein Duschbodenelement bekannt. Das Duschbodenelement umfasst ein plattenförmiges
Trägerelement aus einem Hartschaumstoff sowie eine Folie, die unmittelbar auf die
Oberfläche des Hartschaumstoffs aufgeklebt ist. Die Folie ist bedarfsweise ein- oder
beidseitig mit einer Haftschicht aus einem faser- oder vliesartigen Material versehen.
[0006] Aus der
DE 20 2011 051 228 U1 ist eine Sanitäreinrichtung bekannt, die eine Trägerplatte aus Holz oder einem Schaummaterial
umfasst. Diese Trägerplatte ist vollflächig mit einer Schallschutzmatte verbunden.
Die Schallschutzmatte kann aus einem Kunststoffvlies gefertigt sein.
[0007] Die
EP 2 245 973 A1 offenbart ein Unterbausystem für Duschzellen, das eine Trägerplatte und/oder Duschbodenplatte
aus einem Hartmaterial umfasst. Dabei kann das Hartmaterial ein RecyclingMaterial
wie beispielsweise Polyurethangranulat, Kunststoffgranulat oder Holzfaserstoffgranulat
sein.
[0008] Die
EP 2 065 524 A2 beschreibt eine Ablaufvorrichtung für einen Feuchtraum, insbesondere für eine Dusche,
umfassend einen rinnenförmigen Ablaufkörper mit einer Einlauföffnung, in die Abwasser
eintreten kann, wobei der Ablaufkörper mindestens eine Auslassöffnung aufweist, aus
der das Abwasser austreten kann, weiterhin umfassend ein zumindest abschnittsweise
plattenförmiges Teil, das Teil eines Bodens des Feuchtraums, insbesondere der Dusche,
sein kann, wobei der rinnenförmige Ablaufkörper und das zumindest abschnittsweise
plattenförmige Teil zu einer Einheit vormontiert sind.
[0009] Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem ist die Schaffung eines
Duschelements der eingangs genannten Art, das eine bessere Haftung zu einer oder mehreren
Schichten des Bodenaufbaus aufweist, und einer Ablaufvorrichtung mit einem solchen
Duschelement, die eine bessere Haftung zwischen dem Ablaufkörper und dem Duschelement
aufweist.
[0010] Dies wird erfindungsgemäß durch ein Duschelement der eingangs genannten Art mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 und mit einer Ablaufvorrichtung mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 8 erreicht. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung.
[0011] Gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, dass das Vlies in der mindestens einen Oberfläche
des Duschelements zumindest abschnittsweise eingespritzt ist. Es kann erreicht werden,
dass die mit den entsprechenden Verbindungsmitteln versehene mindestens eine Oberfläche
des Duschelements eine feste Verbindung mit einer oder mehreren Schichten des Bodenaufbaus
eingehen. Beispielsweise bei der Anordnung der Verbindungsmittel an der Unterseite
des Duschelements ist dann eine Schwingungsanregung des Duschelements nicht mehr möglich
oder zumindest weniger wahrscheinlich.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass das Vlies derart gestaltet ist, dass es eine stoffschlüssige
Verbindung mit einer oder mehreren Schichten des Bodenaufbaus eingehen kann. Auf diese
Weise entsteht eine feste Verbindung mit der oder den entsprechenden Schichten des
Bodenaufbaus, wie beispielsweise einem Estrich und/oder einer Verbundabdichtung und/oder
einem Fliesenkleber und/oder einem Betonabschnitt und/oder einem Holzabschnitt.
[0013] Es ist auch möglich, dass die Verbindungsmittel am Duschelement auf der in Einbaulage
oberen Seite und/oder auf der Unterseite und/oder an einer oder mehreren Seitenflächen
und/oder an einer inneren Oberfläche des Duschelements angeordnet sind, wobei die
innere Oberfläche an einem mit dem Duschelement verbindbaren Ablaufkörper anliegen
kann. Dadurch wird eine besonders gute Verbindung des Duschelements mit den entsprechenden
Schichten des Bodenaufbaus erreicht. Außerdem wird das Duschelement so verformungsbeständiger.
[0014] Es besteht die Möglichkeit, dass das Duschelement eine Lastverteilungsschicht umfasst.
Die Lastverteilungsschicht erhöht die Stabilität des Duschelements. Daher kann die
Lastverteilungsschicht insbesondere der Stabilisierung des Duschelements beim Einsatz
eines Werkstoffs mit geringer mechanischer Festigkeit dienen.
[0015] Das Duschelement kann zumindest teilweise aus einem Hartschaum wie beispielsweise
Polystyrol gefertigt sein.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass das Duschelement zumindest teilweise aus nachhaltigen
Werkstoffen wie beispielsweise Holz, holzfaserverstärktem Kunststoff, geschäumten
Holz, Kunststoff aus Mais, Schaumstoff aus Sonnenblumenöl, Verbundwerkstoffen aus
nachwachsenden Pflanzenfasern, wie beispielsweise Spanplatten aus Flachs-, Sisal-
oder Bananenfasern, Seegras, Pappe oder Papier gefertigt ist. Die Fertigung des Duschelements
aus nachhaltigen Werkstoffen ist insbesondere aus Umweltschutzgründen vorteilhaft.
[0017] Es ist möglich, dass das Duschelement einen schichtförmigen Aufbau aufweist. Beispielsweise
kann das Duschelement eine Grundkörperschicht aus dem nachhaltigen Werkstoff, die
Lastverteilungsschicht und die Verbindungsmittel aufweisen.
[0018] In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Ablaufvorrichtung, umfassend
einen Ablaufkörper, durch den Abwasser hindurchtreten kann und der mit einem Abflussrohr
verbindbar ist, sowie ein erfindungsgemäßes Duschelement, wobei die Verbindungsmittel
an einer, vorzugsweise inneren, Oberfläche des Duschelements angeordnet sind, die
an dem Ablaufkörper anliegt. Hier können die gleichen Verbindungsmittel verwendet
werden, die auch für die Verbindung des Duschelements mit dem Bodenaufbau verwendet
werden können. Somit wird eine feste Verbindung des Duschelements mit dem Ablaufkörper
erreicht.
[0019] Außerdem kann es vorgesehen sein, dass das Duschelement eine Unterseite mit einer
Durchführung aufweist und der Ablaufkörper zumindest teilweise durch die Durchführung
in Einbaulage nach unten über die Unterseite hinausragt. Zumindest ein Teil des Ablaufkörpers
kann also unter der Unterseite des Duschelements angeordnet sein.
[0020] Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, dass das Duschelement eine Unterseite aufweist
und der Ablaufkörper in Einbaulage oberhalb der Unterseite angeordnet ist. In diesem
Fall muss die Unterseite nicht unbedingt eine Durchführung aufweisen, da der Ablaufkörper
sich oberhalb der Unterseite befindet.
[0021] Außerdem ist es möglich, dass das Duschelement eine Oberseite aufweist und die Oberseite
in Einbaulage zum Ablaufkörper ein Gefälle aufweist. Somit kann sichergestellt werden,
dass Abwasser zum Ablaufkörper geleitet wird.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Dabei werden für gleiche Merkmale oder Bauteile die gleichen
Bezugszeichen verwendet. Das gleiche gilt für Merkmale oder Bauteile mit gleichen
oder ähnlichen Funktionen. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine Ansicht von oben auf eine Ausführungsform eines Duschelements;
- Fig. 2A
- eine Schnittansicht des Duschelements im eingebauten Zustand;
- Fig. 2B
- eine Detailansicht gemäß dem Pfeil IIB in Fig. 2A
- Fig. 3A
- eine Schnittansicht des Duschelements im eingebauten Zustand mit aufgebrachtem Bodenbelag;
- Fig. 3B
- eine Detailansicht gemäß dem Pfeil IIIB in Fig. 3A; und
- Fig. 4
- eine Ansicht von oben auf einen Boden einer Dusche mit aufgebrachtem Bodenbelag und
dem Duschelement.
[0023] Figur 1 zeigt eine Ansicht von oben auf eine Ausführung eines Duschelements 1. Das
Duschelement 1 ist dabei mit dem Bodenaufbau 2 verbunden. Die Verbindung zwischen
dem Duschelement 1 und dem Bodenaufbau 2 kann mit Verbindungsmitteln hergestellt werden,
die in Figur 1 nicht ersichtlich sind.
[0024] Das Duschelement 1 weist einen Ablaufrost 10 auf. Der Abflussrost 10 ist mittig an
dem Duschelement 1 angeordnet. Es besteht die Möglichkeit, dass der Abflussrost 10
dezentral beziehungsweise außermittig angeordnet ist. Das Duschelement 1 weist ein
Gefälle hin zum Ablaufrost 10 auf. Unter dem Ablaufrost 10 befindet sich ein Ablaufkörper,
der in Figur 1 nicht ersichtlich ist.
[0025] Das Duschelement 1 kann in verschiedenen Größen ausgeführt sein. Beispielsweise kann
das Duschelement 1 eine Größe von etwa 200mm x 200mm bis etwa 800mm x 800 mm aufweisen.
Es ist auch möglich, dass das Duschelement 1 größer ist. Beispielsweise könnte das
Duschelement 1 den gesamten Boden einer Dusche bedecken. In solch einem Fall kann
es sein, dass der Bodenaufbau 2 nicht mehr zur Dusche gehört.
[0026] Der Bodenaufbau 2 kann vorzugsweise ein Gefälle hin zum Duschelement 1 aufweisen.
Der Bodenaufbau 2 kann beispielsweise Estrich sein. Mit anderen Worten kann der Estrich
als Gefälleestrich allseitig an das Duschelement angearbeitet sein.
[0027] Figur 2A zeigt eine Schnittansicht einer Ausführungsform eines Duschelements 1 im
eingebauten Zustand. Das Duschelement 1 ist mit dem Bodenaufbau 2 verbunden. Das Duschelement
1 weist einen Ablaufkörper 6 auf. Der Ablaufkörper 6 ragt nach unten über eine Unterseite
11 des Duschelements 1 hinaus.
[0028] Der Ablaufkörper 6 weist einem rohrförmigen Abschnitt 12 auf, der unterhalb des Ablaufrosts
10 angeordnet ist. Außerdem weist der Ablaufkörper 6 einen Anschlussbereich 13 auf,
der dazu dient, den Ablaufkörper 6 an einen nicht dargestellten Abwasseranschluss
anzuschließen.
[0029] In der Detailansicht gemäß Figur 2B ist der Verbindungsbereich zwischen dem Duschelement
1 und dem Bodenaufbau 2 dargestellt. Es ist gezeigt, dass das Duschelement 1 einen
Grundkörper 3, eine Lastverteilungsschicht 4 und Verbindungsmittel 5 aufweist. Dabei
sind die Verbindungsmittel 5 über der Lastverteilungsschicht 4 angeordnet. Die Lastverteilungsschicht
4 ist wiederum über dem Grundkörper 3 angeordnet. Die Lastverteilungsschicht 4 kann
bei Grundkörpern 3 mit ausreichender mechanischer Stabilität weggelassen werden.
[0030] Der Grundkörper 3 kann dabei aus unterschiedlichen Werkstoffen wie z.B. Holz, Spanplatten,
holzfaserverstärkten Kunststoffen, geschäumtem Holz, Kunststoff aus Mais, Schaumstoff
außen Sonnenblumenöl, Spanplatten aus Flachs-, Sisal-, Bananenfasern, Verbundwerkstoffen
aus nachwachsenden Pflanzenfasern, Seegras, Pappe oder Papier bestehen.
[0031] Die Lastverteilungsschicht 4 dient dabei der Erhöhung der Stabilität des Duschelements
1. Die Lastverteilungsschicht 4 dient dazu, dass eine Last, die auf das Duschelement
wirkt, über einen möglichst großen Bereich verteilt wird. Somit wird die Stabilität
des Duschelements 1 erhöht. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn Werkstoffe mit
geringer mechanischer Festigkeit verwendet werden.
[0032] Die Verbindungsmittel 5 sind an der Oberseite des Duschelements 1 angeordnet. Sie
dienen dazu, das Duschelement 1 mit einer Schicht des Bodenaufbaus zu verbinden. Dies
ist beispielsweise in Figur 3 gezeigt. Die Verbindungsmittel 5 können beispielsweise
Flocken aus Kunstfasern umfassen und sind als Vlies ausgebildet. Das Vlies ist eingespritzt.
Das Vlies ist derart gestaltet, dass es mit dem Estrich oder anderen Schichten des
Bodenaufbaus 2 eine stoffschlüssige Verbindung eingehen kann.
[0033] Die Verbindungsmittel 5 können auch an den Seitenflächen des Duschelements 1 und/oder
an der Unterseite 11 angeordnet sein. Es ist auch möglich, dass die Verbindungsmittel
5 an den Stellen im Inneren des Duschelements 1 angeordnet sind, an denen im verbundenen
Zustand der Ablaufkörper 6 anliegt.
[0034] Figur 3A zeigt eine weitere Schnittansicht des Duschelements 1. Im Unterschied zu
Figur 2A sind weitere Schichten des Bodenaufbaus 2 dargestellt. Diese werden im Zusammenhang
mit Figur 3B näher erläutert.
[0035] Im Vergleich zu Figur 2B sind in Figur 3B eine Verbundabdichtung 9, eine Fliesenkleberschicht
7 und Fliesen 8 dargestellt. Die Verbindungsmittel 5 gehen dabei eine stoffschlüssige
Verbindung mit der Verbundabdichtung 9 ein. Auf der Verbundabdichtung 9 ist der Fliesenkleber
7 angeordnet. Auf dem Fliesenkleber 7 sind die Fliesen 8 befestigt. Durch die stoffschlüssige
Verbindung des Duschelements 1 mittels der Verbindungsmittel 5 mit der Verbundabdichtung
9 wird eine besonders hohe Stabilität des Duschelements 1 erreicht. Dadurch, dass
das Duschelement 1 hin zum Ablaufkörper 6 ein Gefälle aufweist, weisen auch die Fliesen
8 ein Gefälle hin zum Ablaufkörper 6 auf. Somit wird das Wasser automatisch zum Ablaufkörper
6 hin geleitet.
[0036] Figur 4 zeigt eine Ansicht von oben auf einen Boden 14 einer Dusche mit aufgebrachtem
Bodenbelag. Das Duschelement 1 liegt unterhalb des Abflussgitters 10. Der Boden 14
besteht an der Oberfläche aus den Fliesen 8. Er weist ein Gefälle hin zur Mitte auf.
Der Ablaufrost 10 befindet sich in der Mitte, so dass Abwasser direkt zum Ablaufrost
10 geleitet wird.
1. Duschelement (1), umfassend mindestens eine Oberfläche, die im eingebauten Zustand
des Duschelements (1) zumindest teilweise mit einer oder mehreren Schichten eines
Bodenaufbaus (2) in Berührung kommen kann, wobei das Duschelement (1) plattenförmig
ausgebildet ist, und wobei an der mindestens einen Oberfläche des Duschelements (1)
zumindest abschnittsweise als Vlies ausgebildete Verbindungsmittel (5) für die Verbindung
mit einer oder mehreren Schichten des Bodenaufbaus (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies in der mindestens einen Oberfläche des Duschelements (1) zumindest abschnittsweise
eingespritzt ist.
2. Duschelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies derart gestaltet ist, dass es eine stoffschlüssige Verbindung mit einer
oder mehreren Schichten des Bodenaufbaus (5) eingehen kann.
3. Duschelement (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (5) derart gestaltet sind, dass sie eine stoffschlüssige Verbindung
mit einem Estrich und/oder einer Verbundabdichtung und/oder einem Fliesenkleber (7)
und/oder einem Betonabschnitt und/oder mit einem Holzabschnitt des Bodenaufbaus eingehen
können.
4. Duschelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (5) am Duschelement (1) auf der in Einbaulage oberen Seite
und/oder auf der Unterseite und/oder an einer oder mehreren Seitenflächen und/oder
an einer inneren Oberfläche des Duschelements (1) angeordnet sind, wobei die innere
Oberfläche an einem mit dem Duschelement (1) verbindbaren Ablaufkörper (6) anliegen
kann.
5. Duschelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Duschelement (1) eine Lastverteilungsschicht (4) umfasst.
6. Duschelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Duschelement (1) zumindest teilweise aus Holz, holzfaserverstärkten Kunststoff,
geschäumten Holz, Kunststoff aus Mais, Schaumstoff aus Sonnenblumenöl, Verbundwerkstoffen
aus nachwachsenden Pflanzenfasern, wie beispielsweise Spanplatten aus Flachs-, Sisal-
oder Bananenfasern, Seegras, Pappe oder Papier gefertigt ist.
7. Duschelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Duschelement (1) einen schichtförmigen Aufbau aufweist.
8. Ablaufvorrichtung, umfassend
- einen Ablaufkörper (6), durch den Abwasser hindurchtreten kann und der mit einem
Abflussrohr verbindbar ist, sowie
- ein Duschelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Verbindungsmittel
(5) an einer, vorzugsweise inneren, Oberfläche des Duschelements (1) angeordnet sind,
die an dem Ablaufkörper (6) anliegt.
9. Ablaufvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Duschelement (1) eine Unterseite (11) mit einer Durchführung aufweist und der
Ablaufkörper (6) zumindest teilweise durch die Durchführung in Einbaulage nach unten
über die Unterseite (11) hinausragt.
10. Ablaufvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Duschelement (1) eine Unterseite (11) aufweist und der Ablaufkörper (6) in Einbaulage
oberhalb der Unterseite (11) angeordnet ist.
11. Ablaufvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Duschelement (1) eine Oberseite aufweist und die Oberseite in Einbaulage zum
Ablaufkörper (6) hin ein Gefälle aufweist.
1. Shower element (1), comprising at least one surface which, when the shower element
(1) is installed, can come at least partly into contact with one or more layers of
a floor structure (2), the shower element (1) being formed in the shape of a plate,
and on the at least one surface of the shower element (1) there being arranged, at
least in some sections, connecting means (5) formed as a fleece for the connection
to one or more layers of the floor structure (2),
characterized in that the fleece is injection-moulded in the at least one surface of the shower element
(1), at least in some sections.
2. Shower element (1) according to Claim 1, characterized in that the fleece is configured in such a way that it can enter into an integral connection
with one or more layers of the floor structure (5).
3. Shower element (1) according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the connecting means (5) are configured in such a way that they can enter into an
integral connection with a screed and/or a composite seal and/or a tile adhesive (7)
and/or a concrete section and/or with a wooden section of the floor structure.
4. Shower element (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the connecting means (5) are arranged on the shower element (1) on the upper side
in the installed position and/or on the underside and/or on one or more side faces
and/or on an inner surface of the shower element (1), wherein the inner surface can
rest on a drain body (6) that can be connected to the shower element (1) .
5. Shower element (1) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the shower element (1) comprises a load distribution layer (4).
6. Shower element (1) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the shower element (1) is at least partly made of wood, wood fibre-reinforced plastic,
foamed wood, plastic made of maize, foamed material made of sunflower oil, composite
materials made of renewable plant fibres, such as for example chipboards made of flax,
sisal or banana fibres, sea-grass, paperboard or paper.
7. Shower element (1) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the shower element (1) has a stratified structure.
8. Drain device, comprising
- a drain body (6), through which waste water can pass and which can be connected
to a drain pipe, and
- a shower element (1) according to one of Claims 1 to 7, wherein the connecting means
(5) are arranged on a preferably inner surface of the shower element (1), which rests
on the drain body (6).
9. Drain device according to Claim 8, characterized in that the shower element (1) has an underside (11) with a through-passage and, in the installed
position, the drain body (6) projects at least partly downward through the through-passage,
beyond the underside (11).
10. Drain device according to Claim 8, characterized in that the shower element (1) has an underside (11) and, in the installed position, the
drain body (6) is arranged above the underside (11).
11. Drain device according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the shower element (1) has an upper side and, in the installed position, the upper
side has a slope towards the drain body (6).
1. Elément de douche (1), comprenant au moins une surface qui, dans l'état monté de l'élément
de douche (1), peut venir en contact au moins partiellement avec une ou plusieurs
couche(s) d'une construction de sol (2), dans lequel l'élément de douche (1) est réalisé
en forme de plaque, et dans lequel des moyens d'assemblage (5) réalisés au moins localement
sous forme de non-tissé pour l'assemblage avec une ou plusieurs couche(s) de la construction
de sol (2) sont disposés sur ladite au moins une surface de l'élément de douche (1),
caractérisé en ce que le non-tissé est injecté au moins localement dans ladite au moins une surface de
l'élément de douche (1).
2. Elément de douche (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le non-tissé est constitué de telle manière qu'il puisse assurer un assemblage matériel
avec une ou plusieurs couche (s) de la construction de sol (5).
3. Elément de douche (1) selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens d'assemblage (5) sont constitués de telle manière qu'ils puissent assurer
un assemblage matériel avec un enduit et/ou une étanchéité composite et/ou une colle
pour carrelage (7) et/ou une partie en béton et/ou une partie en bois de la construction
de sol.
4. Elément de douche (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les moyens d'assemblage (5) sont disposés sur l'élément de douche (1) sur le côté
supérieur en position de montage et/ou sur le côté inférieur et/ou sur une ou plusieurs
face(s) latérale (s) et/ou sur une surface intérieure de l'élément de douche (1),
dans lequel la surface intérieure peut s'appliquer sur un corps d'évacuation (6) pouvant
être assemblé à l'élément de douche (1).
5. Elément de douche (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de douche (1) comprend une couche de répartition de charge (4).
6. Elément de douche (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de douche (1) est fabriqué au moins partiellement en bois, en matière plastique
renforcée par des fibres de bois, en mousse de bois, en matière plastique dérivée
du maïs, en mousse dérivée d'huile de tournesol, en matériaux composites en fibres
végétales renouvelables, comme par exemple des panneaux comprimés en fibres de lin,
de sisal ou de banane, en crin végétal, en carton ou en papier.
7. Elément de douche (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de douche (1) présente une construction en couches.
8. Dispositif d'évacuation, comprenant:
- un corps d'évacuation (6), à travers lequel les eaux usées peuvent s'écouler et
qui peut être raccordé à un tuyau d'écoulement, ainsi que
- un élément de douche (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, dans lequel
les moyens d'assemblage (5) sont disposés sur une surface, de préférence intérieure,
de l'élément de douche (1), qui est appliquée sur le corps d'évacuation (6) .
9. Dispositif d'évacuation selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de douche (1) présente un côté inférieur (11) avec un passage et le corps
d'évacuation (6) sort au moins partiellement, en position de montage, à travers le
passage vers le bas par le côté inférieur (11).
10. Dispositif d'évacuation selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de douche (1) présente un côté inférieur (11) et le corps d'évacuation
(6) est disposé, en position de montage, au-dessus du côté inférieur (11).
11. Dispositif d'évacuation selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'élément de douche (1) présente un côté supérieur et le côté supérieur présente,
en position de montage, une pente vers le corps d'évacuation (6).
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