(19)
(11) EP 2 687 196 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.04.2018  Patentblatt  2018/16

(21) Anmeldenummer: 13176338.5

(22) Anmeldetag:  12.07.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A61H 1/02(2006.01)
A63B 21/00(2006.01)
A63B 21/02(2006.01)
A63B 22/00(2006.01)
A63B 21/05(2006.01)
A63B 71/06(2006.01)
A63B 21/055(2006.01)
A63B 23/10(2006.01)

(54)

Gerät zum Fußmuskeltraining

Device for foot muscle training

Appareil pour l'entraînement des muscles du pied


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 18.07.2012 DE 202012006963 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.01.2014  Patentblatt  2014/04

(73) Patentinhaber: Schneider, Karlheinz
6844 Altach (AT)

(72) Erfinder:
  • Schneider, Karlheinz
    6844 Altach (AT)

(74) Vertreter: Schumacher & Willsau 
Patentanwaltsgesellschaft mbH Nymphenburger Straße 42
80335 München
80335 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 233 177
WO-A1-2009/122480
US-A- 5 267 924
WO-A1-2006/118377
KR-Y1- 200 199 891
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Fußmuskeltraining, mit mindestens einer Standplatte zur Aufnahme eines zu trainierenden Fußes, wobei die Standplatte in einen auf den Boden aufsetzbaren festen Teil und in einen beweglichen Teil unterteilt ist, der gegenüber dem festen Teil um eine Schwenkachse verschwenkbar ist.

    [0002] Ein Gerät ist aus dem Dokument EP 2 233 177 A1 bekannt. Dieses Gerät hat eine Fußplatte zur Aufnahme eines Fußes eines Benutzers. Die Fußplatte ist so ausgebildet, dass ein Teil der Fußplatte relativ zu einem übrigen Teil der Fußplatte beweglich und dadurch von dem Fuß wegbewegbar ist, während der übrige Teil der Fußplatte den Fuß trägt. Durch das Wegbewegen des beweglichen Teils der Fußplatte von dem Fuß wird das Körpergewicht in einem Teil der Fußsohle eines Benutzers konzentriert, um zu verhindern, dass das Körpergewicht auf einen übrigen Teil der Fußsohle ausgeübt wird. Das Gerät hat einen Motor zum Neigen des beweglichen Teils gegenüber dem feststehenden Teil der Fußplatte. Mit dem Gerät lassen sich besondere Muskeln stärken, auch die Muskeln eines Zehs, es ist aber nicht dafür ausgebildet, Fußmuskeln so zu trainieren, dass sich Senk-, Spreiz- und Knickfußbeschwerden mildern lassen.

    [0003] Ein weiteres Trainingsgerät ist aus dem Dokument DE 201 03 657 U1 bekannt. Dieses bekannte Trainingsgerät dient insbesondere zum Trainieren der Füße und/oder der fußnahen Gliedmaßen. Es weist eine Standplatte mit wenigstens einem daran angeordneten Aufnahmebereich für einen zu trainierenden Fuß auf. Am hinteren Endbereich des Fußaufnahmebereiches ist oberseitig an der Standplatte eine Fersenauflagestelle vorgesehen. Am vorderen Endbereich des Fußaufnahmebereichs ist ein gegen die Standplatte abgestütztes Widerlager für den vorderen Fußbereich vorgesehen, das in Gebrauchsstellung oberseitig an dem vorderen Fußbereich zur Anlage kommt. Das Widerlager ist als elastisches dehnbares Zugelement ausgebildet, das quer zur Erstreckungsrichtung des Fußaufnahmebereiches angeordnet und beidseits des Fußaufnahmebereiches an jeweils wenigstens einer Befestigungsstelle mit der Standplatte verbunden ist. Beim Training werden die Zehen und/oder der Vorfuß wechselweise gegen die Rückstellkraft des elastischen Zugelementes aus der Ruhelage angehoben und dann wieder in diese abgesenkt. Das bekannte Trainingsgerät erlaubt so eine dynamische Trainierung der Muskulatur, wodurch diese gekräftigt wird. Es besteht ein Bedarf an einem Trainingsgerät, mit dem sich Senk-, Spreiz- und Knickfußbeschwerden mildern lassen. Dafür ist das bekannte Trainingsgerät offenbar weder vorgesehen noch geeignet.

    [0004] Noch ein weiteres Trainingsgerät ist aus dem Dokument US 5,267,924 A bekannt. Es handelt sich wiederum um ein mit einem Antriebsmotor versehenes Gerät. Es hat eine Fußplatte und eine Zehenplatte. Die Fußplatte wird durch den Motor vor und zurück geschwenkt. Die Zehenplatte ist separat von der Fußplatte verschwenkbar und empfängt ihre Antriebsenergie allein von der Fußplatte. Auch dieses bekannte Gerät ist nicht dafür ausgebildert, Senk-, Spreiz- und Knickfußbeschwerden zu mildern.

    [0005] Noch ein weiteres Trainingsgerät ist aus dem Dokument WO 2009/122480 A1 bekannt. Es hat eine Fußplatte zur Aufnahme der Füße eines Benutzers, eine Schwenkvorrichtung zum Verschwenken der Fußplatte, um diese abwechselnd nach rechts und links zu neigen. Außerdem hat es eine linke und eine rechte Trittplatte, die gegenüber der Fußplatte verschwenkbar sind, so dass Teile der Fußplatte, die mit den Fußsohlen in Kontakt sind, einzeln vertikal beweglich sind. Für die Trittplatten sind zusätzliche Antriebseinrichtungen vorhanden.

    [0006] Die drei weiteren Trainingsgeräte, die vorstehend erwähnt sind, sind auch nicht dafür ausgebildet, Senk-, Spreiz- und Knickfußbeschwerden zu mildern.

    [0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass es bei einfachem Aufbau erlaubt, Senk, Spreiz- und Knickfußbeschwerden zu mildern.

    [0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Gerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass auf der Standplatte (12, 14) ein seitliches Widerlager (18, 20, 18', 20') für den Fuß derart angeordnet ist, dass das Widerlager (18, 18', 20, 20') mit der Schwenkachse (12c, 14c, 12c', 14c') des beweglichen Teils (12b, 12b', 14b, 14b') einen Winkel (α) bildet, der in einem Bereich von im Wesentlichen -15° bis im Wesentlichen +90° liegt, dass das seitliche Widerlager (18, 20, 18', 20') so eingestellt oder einstellbar ist, dass ein zu trainierender Fuß so auf der Standplatte (12, 14, 12', 14') ausrichtbar ist, dass sich der Verlauf der Schwenkachse (12c, 14c, 12c', 14c') im Wesentlichen von der Innenseite der Ferse aus unter dem Fuß bis in einen Bereich unter dem zweiten bis vierten Zeh erstreckt, und dass der bewegliche Teil (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) mit einer elastischen Rückstellkraft in Richtung vom Boden weg beaufschlagbar oder beaufschlagt und durch Fußdruck in Richtung zum Boden hin um die Schwenkachse (12c, 14c) verschwenkbar ist. Dadurch werden die Fußmuskeln so trainiert, dass sich Senk-, Spreiz- und Knickfußbeschwerden mildern lassen. Außerdem wird dadurch gleichzeitig die Abrollbewegung des Fußes (die Fußdynamik) erlernt oder wieder erlernt und zumindest verbessert und gefördert.

    [0009] Das seitliche Widerlager verbessert den Trainingseffekt, weil es dem Fuß bei dem Niederdrücken des beweglichen Teils mit dem Großzehenballen seitlichen Halt gibt.

    [0010] Dadurch, dass erfindungsgemäß das seitliche Widerlager so eingestellt oder einstellbar, dass ein zu trainierender Fuß so auf der Standplatte ausrichtbar ist, dass sich der Verlauf der Schwenkachse im Wesentlichen von der Innenseite der Ferse aus unter dem Fuß bis in einen Bereich unter dem zweiten bis vierten Zeh erstreckt, lässt sich das Trainingsergebnis weiter optimieren.

    [0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gerätes nach der Erfindung bilden die Gegenstände der abhängigen Ansprüche.

    [0012] In einer Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung ist der bewegliche Teil der Standplatte an dem festen Teil der Standplatte angelenkt. Diese Ausbildung ist besonders zweckmäßig, da sie ein Fußgestell oder einen Unterbau unter der Standplatte zur Lagerung des beweglichen Teils überflüssig macht.

    [0013] In einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung ist das seitliche Widerlager in Bezug auf die Schwenkachse so eingestellt oder einstellbar, dass ein zu trainierender Fuß mit der Ferse auf den festen Teil der Standplatte und wenigstens mit dem Großzehenballen auf den beweglichen Teil der Standplatte aufsetzbar ist, und umgekehrt. Durch entsprechendes Einstellen des seitlichen Widerlagers lässt sich die Lage der Fußsohle in Bezug auf die Schwenkachse optimal einstellen.

    [0014] In einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung ist das seitliche Widerlager mit einem im Wesentlichen rechtwinkeligen Anschlag für den Fuß versehen. Wenn der zu trainierende Fuß während des Trainings an dem rechtwinkeligen Anschlag anliegt, bietet dieser dem Fuß Rückhalt. Das seitliche Widerlager und der dazu rechtwinkelige Anschlag ermöglichen so ein optimales Ergebnis bei dem Training der Fußmuskulatur durch Niederbewegen des beweglichen Teils mit dem Großzehenballen.

    [0015] In einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung liegt der bewegliche Teil der Standplatte in nicht durch einen Fuß belastetem Zustand an einem ersten Schwenkanschlag an und bildet mit dem festen Teil der Standplatte einen Winkel, der in einem Bereich von 10° bis 45° liegt. Es lassen sich der Trainingsverlauf und das Trainingsergebnis weiter optimieren, indem eine entsprechende Startposition für den beweglichen Teil gewählt wird.

    [0016] In einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung ist der bewegliche Teil der Standplatte in durch einen Fuß belastetem Zustand an einem zweiten Schwenkanschlag in Anlage bringbar, um unterhalb der Horizontalen mit dem festen Teil der Standplatte einen Winkel zu bilden, der in einem Bereich von 10° bis 25° liegt. Auf diese Weise lässt sich für einen optimalen Trainingsverlauf und ein optimales Trainingsergebnis die Endposition für die Schwenkbewegung des beweglichen Teils festlegen.

    [0017] In weiteren Ausgestaltungen der Erfindung ist der erste und/oder der zweite Schwenkanschlag einstellbar. Auf diese Weise lassen sich der Trainingsverlauf und das Trainingsergebnis noch enger an die Gegebenheiten eines zu trainierenden Fußes anpassen.

    [0018] In einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung ist zur Erzeugung der elastischen Rückstellkraft wenigstens eine Feder zwischen dem beweglichen und dem festen Teil der Standplatte angeordnet, deren Federkraft wählbar oder einstellbar ist. Das ergibt eine weitere Möglichkeit zum Optimieren von Trainingsverlauf und Trainingsergebnis.

    [0019] In einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung hat dieses eine elektrische Anzeige für den Schwenkzustand des beweglichen Teils der Standplatte und/oder für die mit dem Fuß auf den beweglichen Teil der Standplatte ausgeübte Kraft. Auf diese Weise lässt sich der Trainingsverlauf auf einfache Weise optisch überwachen.

    [0020] In einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes nach der Erfindung sind eine rechte Standplatte und eine spiegelbildlich ausgebildete linke Standplatte spiegelbildlich nebeneinander angeordnet und durch ein Verbindungsteil fest oder einstellbar miteinander verbunden. Ein so ausgestaltetes Gerät erlaubt, beide Füße gleichzeitig oder abwechselnd zu trainieren, ohne dass eine trainierende Person ihre Stellung während des Fußmuskeltrainings zu verändern braucht.

    [0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
    Fig. 1
    ein erstes, bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines mit einer rechten und einer linken Standplatte versehenen Trainingsgerätes nach der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht schräg von oben und in einem Zustand, in welchem keine der beiden Standplatten durch einen Fuß belastet ist,
    Fig. 2
    das Gerät nach Fig. 1 in einer Seitenansicht,
    Fig. 3
    das Gerät nach Fig. 1 in einer Draufsicht,
    Fig. 4
    das Gerät nach Fig. 1 in einer Ansicht von vorn,
    Fig. 5
    das bevorzugte Ausführungsbeispiel des Gerätes in gleicher Ansicht wie in Fig. 1, wobei aber die beiden Standplatten jeweils durch einen (nicht dargestellten) Fuß belastet und dadurch in Richtung Boden nach unten geschwenkt sind,
    Fig. 6
    das Gerät nach Fig. 5 in einer Seitenansicht,
    Fig. 7
    das Gerät nach Fig. 5 in einer Draufsicht,
    Fig. 8
    das Gerät nach Fig. 5 in einer Ansicht von vorn und
    Fig. 9
    ein zweites Ausführungsbeispiel des Trainingsgerätes nach der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht schräg von oben.


    [0022] In Fig. 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Trainingsgerätes nach der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht schräg von oben gezeigt und insgesamt mit 10 bezeichnet. Das Trainingsgerät 10 ist in den Fig. 1 - 4 in unbelastetem Zustand gezeigt. Das Gerät 10 besitzt zwei Standplatten 12 und 14, die durch einen Verbindungsteil 16 integral zu einem Fußgestell miteinander verbunden sind. Bei dem Verbindungsteil 16 könnte es sich auch um eine Profilschiene 16' handeln, die sich über die Länge eines insgesamt mit 10' bezeichneten und in Fig. 9 gezeigten Gerätes erstreckt und mit der zwei Standplatten 12' und 14' lösbar und einstellbar verbunden sind. Das Gerät 10' nach Fig. 9 hat gegenüber dem Gerät 10 nach den Fig. 1 - 8 den Vorteil, dass der gegenseitige Abstand der linken und der rechten Standplatte 12' bzw. 14' einstellbar ist. Zur Erzielung eines optimalen Trainingserfolges ist das aber nicht notwendig. Die folgenden Ausführungen betreffen daher hauptsächlich das bevorzugte Ausführungsbeispiel des Gerätes 10 nach den Fig. 1 - 8.

    [0023] Die linke Standplatte 12 und die rechte Standplatte 14, die durch das Verbindungsteil 16 starr miteinander verbunden sind, bilden in einer Draufsicht, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, ein im Wesentlichen U-förmiges Teil. Jede Standplatte 12, 14 ist in einen auf den Boden aufsetzbaren festen Teil 12a bzw. 14a und in einen gegenüber dem festen Teil beweglichen Teil 12b bzw. 14b unterteilt, der mit einer elastischen Rückstellkraft in Richtung vom Boden weg beaufschlagt und durch Fußdruck in Richtung zum Boden hin um eine Schwenkachse 12c bzw. 14c verschwenkbar ist.

    [0024] Auf jedem festen Teil 12a, 14a der Standplatten 12 bzw. 14 ist ein seitliches Widerlager 18 bzw. 20 für den Fuß derart angeordnet, dass das Widerlager 18 bzw. 20 mit der Schwenkachse 12c bzw. 14c des beweglichen Teils 12b bzw. 14b einen Winkel α bildet, der in einem Bereich von im Wesentlichen -15° bis im Wesentlichen +90° liegt. Jedes seitliche Widerlager 18, 20 ist in Bezug auf die Schwenkachse 12c bzw. 14c so einstellbar, dass ein zu trainierender linker bzw. rechter Fuß mit der Ferse auf den festen Teil 12a der linken Standplatte 12 bzw. auf den festen Teil 14a der rechten Standplatte 14 und wenigstens mit dem Großzehenballen auf den beweglichen Teil 12b, 14b der Standplatte 12 bzw. 14 aufsetzbar ist, und umgekehrt. Eine solche Fußstellung wird durch die beiden in Fig. 7 gestrichelt angedeuteten Fußabdrücke veranschaulicht. In dem angedeuteten umgekehrten Fall würden die beweglichen Teile 12b, 14b jeweils durch die Ferse statt durch den Großzehenballen niedergedrückt werden, was das Erzielen eines optimalen Trainingsergebnisses aber erschweren würde, wenn es darum geht, Senk-, Spreiz- und Knickfußbeschwerden zu mildern, hingegen das Trainingsergebnis verbessern würde, wenn es um das Mildern von anderen Fußbeschwerden gehen sollte. Die Einstellung der seitlichen Widerlager 18, 20 in Bezug auf die Schwenkachse 12c bzw. 14c erfolgt mit Hilfe eines Exzenters 22 bzw. 24. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 hat jedes seitliche Widerlager 18', 20' in einem abstehenden Schenkel 18a', 18b' ein Langloch, durch das sich eine Befestigungsschraube erstreckt, wie es bei 19' bzw. 21' gezeigt ist.

    [0025] Die seitlichen Widerlager 18, 20 sind jeweils mit einem im Wesentlichen rechtwinkeligen Anschlag 26 bzw. 28 als Rückhalt für die Ferse des linken bzw. rechten Fußes versehen.

    [0026] Weiter sind die seitlichen Widerlager 18, 20 so einstellbar, dass ein zu trainierender Fuß so auf der Standplatte 12 bzw. 14 ausrichtbar ist, dass sich der Verlauf der Schwenkachse 12c bzw. 14c (oder ein zwischen dem festen Teil 12a und dem beweglichen Teil 12b bzw. zwischen dem festen Teil 14a und dem beweglichen Teil 14b vorhandener Spalt 12d bzw. 14d, in Fig. 3 angedeutet) im Wesentlichen von der Innenseite der Ferse aus unter dem Fuß bis in einen Bereich unter dem zweiten bis vierten Zeh erstreckt, wie es die beiden Fußabdrücke in Fig. 7 ebenfalls veranschaulichen.

    [0027] Auf jedem der beiden Widerlager 18, 20 ist ein Block 60 bzw. 62 verschiebbar angeordnet. Zur Verschiebung jedes Blockes in Bezug auf sein Widerlager dient eine Stellschraube 64 bzw. 66. In jedem Block 60, 62 ist ein Schalter (nicht sichtbar) angeordnet, der durch eine Betätigungsplatte 68 bzw. 70 betätigbar ist. Die Betätigung der Betätigungsplatten 68, 70 erfolgt jeweils mit dem Fußknöchel. Den Schaltern sind Lampen 72 bzw. 74 zugeordnet. Diese Lampen zeigen an, ob der betreffende Fuß die richtige Grundstellung zu dem Trainingsgerät 10 hat. Dabei dienen die vorgenannten Schalter als Kontrollschalter für die richtige Fußposition. Das Aufleuchten der Lampen 72 und 74 zeigt an, dass mit einem effektiven Training begonnen werden kann. Durch das Verändern der Lage der Blöcke 60, 62 mittels der Stellschrauben 64 bzw. 66 ist es möglich, unterschiedlichen Personen ein individuell angepasstes Fußmuskel- und Fußdynamiktraining zu erleichtern.

    [0028] Die beweglichen Teile 12b, 14b der Standplatten 12 bzw. 14 liegen in nicht durch einen Fuß belastetem Zustand jeweils an einem ersten Schwenkanschlag 30 bzw. 32 an und bilden oberhalb der Horizontalen mit dem festen Teil 12a bzw. 14a der Standplatten 12 bzw. 14 einen Winkel β, der in einem Bereich von 10° bis 45° liegt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Zur Erzeugung der elastischen Rückstellkraft, die den beweglichen Teil 12b, 14b an dem Anschlag 30 bzw. 32 hält, ist eine Feder 34 bzw. 36 zwischen dem beweglichen Teil 12b bzw. 14b und dem festen Teil 12a bzw. 14a der Standplatte 12 bzw. 14 angeordnet, deren Federkraft wählbar oder einstellbar ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Federn 34, 36 zwischen einem an dem beweglichen Teil 12b bzw. 14b der Standplatte 11 bzw. 14 nach unten vorstehenden Schenkel 38 bzw. 42 einerseits und einem jeweils an dem Verbindungsteil 16 angebrachten Haltebolzen 42 bzw. 44 angeordnet.

    [0029] Bei dem Gerät 10' nach Fig. 9 wird die elastische Rückstellkraft der beweglichen Teile 12b' und 14b' nicht durch Zugfedern wie bei dem Gerät 10, sondern jeweils durch eine Drehfeder erzeugt (in Fig. 9 nicht sichtbar).

    [0030] Der bewegliche Teil 12b, 14b der Standplatte 12 bzw. 14 ist in durch einen Fuß belastetem Zustand an einem zweiten Schwenkanschlag 46 bzw. 48 in Anlage bringbar, um unterhalb der Horizontalen mit dem festen Teil 12a bzw. 14a der Standplatte 12 bzw. 14 jeweils einen Winkel γ zu bilden, der in einem Bereich von 10° bis 250 liegt, wie es in Fig. 8 angedeutet ist. Der erste und der zweite Schwenkanschlag 30, 32 bzw. 46, 48 können jeweils einstellbar sein, was in den Zeichnungen aber nicht näher dargestellt ist.

    [0031] Bei dem Gerät 10 sind die linke Standplatte 12 und die spiegelbildlich ausgebildete rechte Standplatte 14 spiegelbildlich nebeneinander angeordnet und durch das Verbindungsteil 16 fest miteinander verbunden, wie es in den Fig. 1 - 8 gezeigt ist, oder einstellbar miteinander verbunden, wie es in Fig. 9 gezeigt ist.

    [0032] Das Gerät 10 hat eine elektrische Anzeige 50a bzw. 50b für den Schwenkzustand des beweglichen Teils 14a bzw. 14b der Standplatte 12 bzw. 14 und eine elektrische Anzeige 52a bzw. 52b für die mit dem Fuß auf den beweglichen Teil 12b bzw. 14b der Standplatte 12 bzw. 14 ausgeübte Kraft, wie es in Fig. 7 gezeigt ist. Bei dem einfacheren Ausführungsbeispiel, das in Fig. 9 gezeigt ist, sind diese elektrischen Anzeigen nicht vorhanden.

    [0033] Im Folgenden wird die Arbeitsweise des Gerätes 10 am Beispiel der linken Standplatte 12 und anhand der Darstellung in Fig. 3 beschrieben. Die Benutzung der rechten Standplatte 14 erfolgt analog und braucht nicht im Einzelnen zusätzlich beschrieben zu werden.

    [0034] Eine Person, die ihre Fußmuskeln trainieren möchte, stellt sich mit dem linken Fuß auf die linke Standplatte 12, ohne den beweglichen Teil 12b der Standplatte 12 nach unten zu drücken. Der bewegliche Teil 12b der Standplatte 12 bleibt also zunächst in der in Fig. 4 gezeigten Position. Der Fuß wird seitlich eng gegen das seitliche Widerlager 18 und ganz zurück zum Rückhalt an dem Anschlag 26 geschoben. Die Fußaußenseite sollte in vollflächiger Berührung mit dem seitlichen Anschlag 18 sein. Jetzt wird kontrolliert, ob der Spalt 12d oder die Schwenkachse 12c zwischen dem feststehenden Teil 12a und dem beweglichen Teil 12b unterhalb des Zwischenraums zwischen dem dritten und dem vierten Zeh liegt und ob der Fuß an der Ferse vollflächig auf der Standplatte 12 liegt. Die trainierende Person versucht nun, mit dem Großzehenballen den beweglichen Teil 12b langsam und so weit wie möglich hinunterzudrücken, ohne den Fuß dabei von dem seitlichen Anschlag 18 zu lösen. Danach hebt sie den Großzehenballen wieder langsam an, bis der bewegliche Teil 12b in die Startposition nach Fig. 4 zurückgekehrt ist. Wenn jetzt der Fuß noch immer vollflächig mit seiner Außenseite an dem seitlichen Anschlag 18 anliegt, wird mit dem Großzehenballen der bewegliche Teil 12b wieder langsam nach unten gedrückt. Diese Übung wird mehrfach wiederholt.

    [0035] Analog wird der rechte Fuß auf der rechten Standplatte 14 trainiert, und zwar gleichzeitig oder abwechselnd mit dem linken Fuß.

    Bezugszeichenliste



    [0036] 
    10, 10'
    Trainingsgerät
    12, 12'
    Standplatte
    12a, 14a
    fester Teil
    12b, 14b
    beweglicher Teil
    12b', 14b'
    beweglicher Teil
    12c, 14c
    Schwenkachse
    12d, 14d
    Spalt
    14, 14'
    Standplatte
    16, 16'
    Verbindungsteil
    18, 18'
    seitliches Widerlager
    19'
    Langloch und Feststellschraube
    20, 20'
    seitliches Widerlager
    21'
    Langloch und Feststellschraube
    22, 24
    Exzenter
    26, 28
    Anschlag
    30, 32
    erster Schwenkanschlag
    34, 36
    Feder
    38, 40
    Schenkel
    42, 44
    Haltebolzen
    46, 48
    zweiter Schwenkanschlag
    50a, 50b
    elektrische Anzeige
    52a, 52b
    elektrische Anzeige
    60, 62
    Block
    64, 66
    Stellschraube
    68, 70
    Betätigungsplatte
    72, 74
    Lampe
    α
    Winkel (seitliches Widerlager)
    β
    Winkel (beweglicher Teil, unbelastet)
    γ
    Winkel (beweglicher Teil, belastet)



    Ansprüche

    1. Gerät (10, 10') zum Fußmuskeltraining, mit mindestens einer Standplatte (12, 14) zur Aufnahme eines zu trainierenden Fußes, wobei die Standplatte (12, 14) in einen auf einen Boden aufsetzbaren festen Teil (12a, 14a) und in einen beweglichen Teil (12b, 14b) unterteilt ist, der gegenüber dem festen Teil (12a, 14a) um eine Schwenkachse (12c, 14c) verschwenkbar ist, wobei der bewegliche Teil (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) mit einer elastischen Rückstellkraft in Richtung vom Boden weg beaufschlagbar oder beaufschlagt und durch Fußdruck in Richtung zum Boden hin um die Schwenkachse (12c, 14c) verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Standplatte (12, 14) ein seitliches Widerlager (18, 20, 18', 20') für den Fuß derart angeordnet ist, dass das Widerlager (18, 18', 20, 20') mit der Schwenkachse (12c, 14c, 12c', 14c') des beweglichen Teils (12b, 12b', 14b, 14b') einen Winkel (α) bildet, der in einem Bereich von im Wesentlichen -15° bis im Wesentlichen +90° liegt, dass das seitliche Widerlager (18, 20, 18', 20') so eingestellt oder einstellbar ist, dass ein zu trainierender Fuß so auf der Standplatte (12, 14, 12', 14') ausrichtbar ist, dass sich der Verlauf der Schwenkachse (12c, 14c, 12c', 14c') im Wesentlichen von der Innenseite der Ferse aus unter dem Fuß bis in einen Bereich unter dem zweiten bis vierten Zeh erstreckt.
     
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) an dem festen Teil (12a, 14a) der Standplatte (12, 14) angelenkt ist.
     
    3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das seitliche Widerlager (18, 20, 18', 20') in Bezug auf die Schwenkachse (12c, 14c, 12c', 14c') so eingestellt oder einstellbar ist, dass ein zu trainierender Fuß mit der Ferse auf den festen Teil (12a, 14a) der Standplatte (12, 14) und wenigstens mit dem Großzehenballen auf den beweglichen Teil (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) aufsetzbar ist, und umgekehrt.
     
    4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das seitliche Widerlager (18, 20, 18', 20') mit einem im Wesentlichen rechtwinkeligen Anschlag (26, 28, 26', 28') für den Fuß versehen ist.
     
    5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) in nicht durch einen Fuß belastetem Zustand an einem ersten Schwenkanschlag (30, 32) anliegt und oberhalb der Horizontalen mit dem festen Teil (12a, 14a) der Standplatte (12, 14) einen Winkel (β) bildet, der in einem Bereich von 10° bis 45° liegt.
     
    6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) in durch einen Fuß belastetem Zustand an einem zweiten Schwenkanschlag (46, 48) in Anlage bringbar ist, um unterhalb der Horizontalen mit dem festen Teil (12a, 14a) der Standplatte (12, 14) einen Winkel (γ) zu bilden, der in einem Bereich von 10° bis 25° liegt.
     
    7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schwenkanschlag (30, 32) einstellbar ist.
     
    8. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schwenkanschlag (46, 48) einstellbar ist.
     
    9. Gerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der elastischen Rückstellkraft wenigstens eine Feder (34, 36) zwischen dem beweglichen Teil (12b, 14b) und dem festen Teil (12a, 14a) der Standplatte (12, 14) angeordnet ist, deren Federkraft wählbar oder einstellbar ist.
     
    10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine elektrische Anzeige (50a, 50b; 52a, 52b) für den Schwenkzustand des beweglichen Teils (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) und/oder für die mit dem Fuß auf den beweglichen Teil (12b, 14b) der Standplatte (12, 14) ausgeübte Kraft.
     
    11. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine rechte Standplatte (12) und eine spiegelbildlich ausgebildete linke Standplatte (14) spiegelbildlich nebeneinander angeordnet und durch ein Verbindungsteil (16, 16') fest oder einstellbar miteinander verbunden sind.
     


    Claims

    1. Device (10, 10') for foot muscle training, with at least one stand plate (12, 14) for receiving a foot that is to be trained, wherein the stand plate (12, 14) is divided into a fixed part (12a, 14a), which can be placed on a floor, and a movable part (12b, 14b), which is pivotable relative to the fixed part (12a, 14a) about a pivot axis (12c, 14c), wherein the movable part (12b, 14b) of the stand plate (12, 14) can be or is subjected to an elastic restoring force in the direction away from the floor and, by pressure of the foot, is pivotable about the pivot axis (12c, 14c) in the direction towards the floor, characterized in that a lateral abutment (18, 20, 18', 20') for the foot is arranged on the stand plate (12, 14) in such a way that the abutment (18, 18', 20, 20') forms, with the pivot axis (12c, 14c, 12c', 14c') of the movable part (12b, 12b', 14b, 14b'), an angle (α) lying in a range from substantially -15° to substantially +90°, in that the lateral abutment (18, 20, 18', 20') is adjusted or adjustable such that a foot to be trained can be positioned on the stand plate (12, 14, 12', 14') such that the course of the pivot axis (12c, 14c, 12c', 14c') runs substantially, from the inner aspect of the heel, under the foot into a region under the second to fourth toe.
     
    2. Device according to claim 1, characterized in that the movable part (12b, 14b) of the stand plate (12, 14) is articulated on the fixed part (12a, 14a) of the stand plate (12,14).
     
    3. Device according to claim 1, characterized in that the lateral abutment (18, 20, 18', 20') is adjusted or adjustable in relation to the pivot axis (12c, 14c, 12c', 14c') such that a foot to be trained can be positioned with the heel on the fixed part (12a, 14a) of the stand plate (12, 14) and at least with the ball of the large toe on the movable part (12b, 14b) of the stand plate (12, 14), and vice versa.
     
    4. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the lateral abutment (18, 20, 18', 20') is provided with a substantially right-angled stop (26, 28, 26', 28') for the foot.
     
    5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the movable part (12b, 14b) of the stand plate (12, 14), in a state when not loaded by a foot, bears on a first pivot stop (30, 32) and forms an angle (β) of 10° to 45° above the horizontal to the fixed part (12a, 14a) of the stand plate (12, 14).
     
    6. Device according to one claim 5, characterized in that the movable part (12b, 14b) of the stand plate (12, 14), in a state when loaded by a foot, can be made to bear on a second pivot stop (46, 48) in order to form an angle (γ) of 10° to 25° below the horizontal to the fixed part (12a, 14a) of the stand plate (12, 14).
     
    7. Device according to claim 5, characterized in that the first pivot stop (30, 32) is adjustable.
     
    8. Device according to claim 6, characterized in that the second pivot stop (46, 48) is adjustable.
     
    9. Device according to claim 5 or 6, characterized in that, in order to generate the elastic restoring force, at least one spring (34, 36) is arranged between the movable part (12b, 14b) and the fixed part (12a, 14a) of the stand plate (12, 14), the spring force being selectable or adjustable.
     
    10. Device according to one of the preceding claims, characterized by an electrical indicator (50a, 50b; 52a, 52b) for the state of pivoting of the movable part (12b, 14b) of the stand plate (12, 14) and/or for the force applied by the foot to the movable part (12b, 14b) of the stand plate (12, 14).
     
    11. Device according to one of the preceding claims, characterized in that a righthand stand plate (12) and a mirror-symmetrically shaped left-hand stand plate (14) are arranged in mirror symmetry next to each other and are connected to each other by a connecting part (16, 16') in a fixed or adjustable manner.
     


    Revendications

    1. Appareil (10, 10') pour l'entraînement des muscles du pied, avec au moins une plaque de station (12, 14) destinée à recevoir un pied à entraîner, dans lequel la plaque de station (12, 14) est divisée en une partie fixe (12a, 14a) pouvant être posée sur un sol et une partie mobile (12b, 14b), qui peut pivoter par rapport à la partie fixe (12a, 12b) autour d'un axe de pivotement (12c, 14c), dans lequel la partie mobile (12b, 14b) de la plaque de station (12, 14) peut être ou est repoussée à l'écart du sol au moyen d'une force de rappel élastique et peut pivoter en direction du sol autour de l'axe de pivotement (12c, 14c) par une pression du pied, caractérisé en ce qu'un appui latéral (18, 20, 18', 20') pour le pied est disposé sur la plaque de station (12, 14) de telle manière que l'appui (18, 18', 20, 20') forme avec l'axe de pivotement (12c, 14c, 12c', 14c') de la partie mobile (12b, 12b', 14b, 14b') un angle (a) qui se situe dans une plage comprise entre essentiellement -15° et essentiellement +90°, en ce que l'appui latéral (18, 20, 18', 20') est ou peut être réglé de telle manière qu'un pied à entraîner puisse être orienté sur la plaque de station (12, 14, 12', 14') de telle manière que la trace de l'axe de pivotement (12c, 14c, 12c', 14c') s'étende essentiellement depuis le côté intérieur du talon sous le pied jusque dans la région située sous le pied entre le deuxième et le quatrième orteil.
     
    2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie mobile (12b, 14b) de la plaque de station (12, 14) est articulée à la partie fixe (12a, 14a) de la plaque de station (12, 14).
     
    3. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appui latéral (18, 20, 18', 20') est ou peut être réglé par rapport à l'axe de pivotement (12c, 14c, 12c', 14c'), de telle manière qu'un pied à entraîner puisse être posé avec le talon sur la partie fixe (12a, 14a) de la plaque de station (12, 14) et au moins avec le renflement du gros orteil sur la partie mobile (12b, 14b), et inversement.
     
    4. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appui latéral (18, 20, 18', 20') est muni d'une butée essentiellement perpendiculaire (26, 28, 26', 28') pour le pied.
     
    5. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie mobile (12b, 14b) de la plaque de station (12, 14) dans un état non chargé par un pied s'applique sur une première butée de pivotement (30, 32) et forme au-dessus de l'horizontale avec la partie fixe (12a, 14a) de la plaque de station (12, 14) un angle (b) qui se situe dans une plage de 10° à 45°.
     
    6. Appareil selon la revendication 5, caractérisé en ce que la partie mobile (12b, 14b) de la plaque de station (12, 14) dans un état chargé par un pied peut être amenée en appui sur une seconde butée de pivotement (46, 48), afin de former en dessous de l'horizontale avec la partie fixe (12a, 14a) de la plaque de station (12, 14) un angle (g) qui se situe dans une plage de 10° à 25°.
     
    7. Appareil selon la revendication 5, caractérisé en ce que la première butée de pivotement (30, 32) est réglable.
     
    8. Appareil selon la revendication 6, caractérisé en ce que la seconde butée de pivotement (46, 48) est réglable.
     
    9. Appareil selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que pour la production de la force de rappel élastique, au moins un ressort (34, 36) est disposé entre la partie mobile (12b, 14b) et la partie fixe (12a, 14a) de la plaque de station (12, 14), dont la force élastique peut être sélectionnée ou réglée.
     
    10. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un affichage électrique (50a, 50b; 52a, 52b) pour l'état de pivotement de la partie mobile (12b, 14b) de la plaque de station (12, 14) et/ou pour la force exercée avec le pied sur la partie mobile (12b, 14b) de la plaque de station (12, 14).
     
    11. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une plaque de station droite (12) et une plaque de station gauche (14) de forme symétrique inversée sont disposées de façon symétrique l'une à côté de l'autre et sont reliées l'une à l'autre de façon fixe ou réglable au moyen d'une partie de liaison (16, 16').
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente