[0001] Die Erfindung betrifft ein Baupaneel mit einer Einrichtung zur Verbindung mit wenigstens
einem weiteren gleichartigen Baupaneel auf einem Untergrund, wobei das Baupaneel dazu
vorgesehen ist, gegen ein bereits verlegtes Baupaneel abgesenkt zu werden, wobei
- das Baupaneel jeweils gegenüberliegende erste und zweite profilierte Seitenflächen
aufweist, an denen je eine Stoßfläche angeordnet ist, die senkrecht zu einer Nutzfläche
bzw. Basisfläche des Baupaneels liegt,
- die Stoßfläche der ersten Seitenfläche in eine entlang der Seitenfläche des Baupaneels
verlaufende, erste Nut übergeht,
- über die Stoßfläche der ersten Seitenfläche des Baupaneels ein Verriegelungsarm hinausragt,
- der Verriegelungsarm in eine zur Nutzfläche gerichtete Lippe ausläuft, die wiederum
eine in einen Boden des Verriegelungsarms auslaufende Innenfläche aufweist,
- die erste Nut einen gegenüber der Stoßfläche der ersten Seitenfläche zurückversetzten
Nutboden aufweist,
- wobei die erste Nut eine zweite, schräg von dem Nutboden ausgehend verlaufende Nutflanke
aufweist, die sich wiederum an den Boden des Verriegelungsarms anschließt,
- in die erste Nut des Baupaneels ein länglicher, wenigstens teilweise flexibler, separater
Verbinder wenigstens teilweise eingelassen ist, der im verlegten Zustand der Baupaneele
mit der zweiten Seitenfläche eines gegenüberliegenden Baupaneels zusammenwirkt,
- der Verbinder einen etwa dachrinnenförmigen Querschnitt aufweist und eine wenigstens
teilweise bogenförmige, aus einem Basisteil und einem Schenkel bestehende Wandung
besitzt,
- die Wandung mit einer wenigstens teilweise teilzylindrischen oder teilelliptischen
Innenfläche an einer Kante dieser Innenfläche - im Querschnitt des Verbinders gesehen
- in ein Kopfstück und an einer anderen Kante in einen Fuß übergeht,
- der Fuß eine nach außen gerichtete, im eingesetzten Zustand der Innenfläche der Lippe
zugewandte Seitenfläche und eine sich an die Seitenfläche anschließende Standfläche
aufweist,
- das Kopfstück des Verbinders im eingesetzten Zustand des Verbinders in Richtung Nutzfläche
zeigt,
- der sich an das Basisteil anschließende Schenkel, der in das Kopfstück ausläuft, im
eingesetzten Zustand des Verbinders beweglich angeordnet ist, so dass beim Zusammenfügen
von Baupaneelen der Schenkel mitsamt Kopfstück in Richtung des Nutbodens verschwenkt
werden kann,
- die zweite Seitenfläche ein Verriegelungselement aufweist, welches beim Zusammenfügen
zweier Baupaneele in den von der Innenfläche des Verbinders aufgespannten Innenraum
des gegenüberliegenden Baupaneels eingreift,
- das Verriegelungselement in eine in Richtung Basisfläche offene Ausnehmung des Baupaneels
übergeht,
- der Boden des Verriegelungsarms und die erste Nut sowie die Innenfläche der Lippe
einen Sitz für die Unterbringung des Verbinders bilden,
- wobei das Kopfstück im in die erste Nut eingepassten Zustand des Verbinders wenigstens
teilweise gegen eine erste Nutflanke der besagten Nut drückt,
- wobei der Fuß des Verbinders mit seiner Seitenfläche und mit seiner Standfläche sowie
das dem Boden zugewandte Basisteil des Verbinders die besagte Innenfläche der Lippe
und den Boden des Verriegelungsarms vor und nach dem Zusammenfügen zweier Baupaneele
wenigstens teilweise kontaktieren,
- wobei die Innenfläche der Lippe unter einem spitzen oder rechten Winkel zum Boden
des Verriegelungsarms bzw. zur Basisfläche des Baupaneels angeordnet ist,
- wobei das Verriegelungselement wenigstens eine Andrückfläche aufweist, die bei der
Verbindung zweier Baupaneele gegen das Kopfstück stößt, so dass das Kopfstück in Richtung
Nutboden verschwenkt wird,
- wobei die Andrückfläche schräg oder senkrecht gegenüber der Nutzfläche des Baupaneels
angeordnet ist und dass die schräge Andrückfläche des Verriegelungselementes sich
an eine abgerundete, der Basisfläche zugewandte Oberfläche anschließt. Ein Baupaneel
mit einer solchen Einrichtung ist aus WO 2008/004960 bekannt. In eine halbrunde Ausnehmung eines bereits verlegten Baupaneels ist gemäß
Figuren 6a bis 6d ein etwa boomerangförmiger, schaukelartig wirkender Verbinder eingesetzt,
der durch ein Gegenpaneel unter Hebelwirkung bewegt wird, bis ein dickerer Rand des
Verbinders
- im Querschnitt der Paneelverbindung gesehen - in eine zu dem Rand kompatible Nut des
Gegenpaneels einspringt. Der separate Verbinder hat die Aufgabe, die Verriegelung
der Baupaneele im Wesentlichen senkrecht gegenüber der Trittfläche zu gewährleisten.
Die Aufgabe der horizontaler Verriegelung übernimmt auf herkömmlicher Weise der Verriegelungsarm
mit seiner Lippe. Zwar verfügt der bekannte Verbinder über eine zusätzliche, auf das
Gegenpaneel gerichtete eigene Lippe, sorgt diese allerdings lediglich für eine Verstärkung
der vorhandenen horizontalen Verriegelung. Nachteilig bei der bekannten Einrichtung
ist, dass der Verbinder vor dem Zusammenfügen beider Baupaneele relativ leicht aus
der Befestigung in der Nut herausfallen kann, insbesondere dann, wenn das Material
des Verbinders federelastisch ist. Die Stabilität der Verbindung scheint unzureichend
zu sein.
[0002] DE 20 2009 004 530 U1 beschreibt Fußbodenpaneele mit Kupplungsteilen, welche ein horizontal und ein vertikal
aktives Verriegelungssystem bilden, umfassend einen separaten Verbinder aus einem
coextrudierten Kunststoff-Streifen mit Bereichen von unterschiedlichen Eigenschaften
und spezieller unterschiedlicher Flexibilität, wobei einen Bereich des Verbinders
ein Scharnier darstellt, das den Verbinder in ein Basisteil mit Fuß und ein auf den
Boden des Paneels gerichtetes Kopfstück teilt. Nachteilig ist, dass der Verbinder,
insbesondere dessen Fuß beim Einmontieren des Verbinders relativ leicht aus seinem
Sitz herausfallen kann.
[0003] In
DE 102 37 397 A1 sind unterschiedliche Ausführungsformen eines elastischen, ein- oder zweiteiligen
Verbinders mit Hohlkammern dargestellt, der einem Fensterdichtungsprofil ähnelt. Außerdem
ist der Fig. 5 ein ankerartiger, aus zwei Teilen bestehender Verbinder zu entnehmen,
bei dem ein über eine Seitenfläche des einen Paneels ragender Mittelsteg, Stempel
genannt, in einen Inneraum eines in eine Nut eines zweiten Paneels hinein gepressten
C-Profils mit Kopfstück eingreift. Die profilierten Seitenflächen der beiden miteinander
verbundenen Paneele verlaufen im Wesentlichen schräg zur Trittfläche der Paneele,
wobei die gekoppelten Teile des Verbinders senkrecht auf die Seitenflächen gerichtet
sind. Dabei sind beide Teile des Verbinders spiegelsymmetrisch zu seiner Längsachse
aufgebaut. Nachteilig bei einer so ausgestalteten Paneelverbindung mit zweiteiligem
Verbinder gemäß Fig. 5 ist, dass eine nachträgliche Trennung der miteinander verbundenen
Fußbodenpaneele nicht realisierbar ist. Auch eine Verbindung der Fußbodenpaneele miteinander
bzw. ihre Verlegung auf einen Untergrund scheint problematisch zu sein, weil eine
Montage in Horizontalrichtung mit Hilfe des bekannten Schlagklotzes unmöglich und
Montage mit Schwenkbewegung besonders erschwert ist.
[0004] Bei
WO00/47841 A1 handelt es sich u.a. um ein in eine Nut des Fußbodenpaneels eingesetztes elastisches
Profil, das auf sein Innere gerichtete, abgewinkelte Randbereiche aufweist. Auch diese
Ausführung des Profils verbirgt das Risiko, dass es ebenso aus seinem Sitz relativ
leicht herausfallen kann.
[0005] Die
US 2011/173914 A1 betrifft ein Set aus Paneelen, vorzugsweise aus Fußbodenpaneelen, bestehend aus einem
ersten Paneel und wenigstens einem zweiten Paneel mit jeweils einer Oberseite und
einer Unterseite, wobei das erste Paneel an einer Kante ein erstes Halteprofil mit
einem zur Oberseite gerichteten Haken aufweist, das zweite Paneel an einer Kante ein
zweites Halteprofil mit einer zur Unterseite gerichteten Haken aufweist, das erste
Halteprofil und das zweite Halbprofil durch eine senkrecht zu einer Verlegeebene gerichtete
Relativbewegung verbindbar sind, und wobei ein separater Clip vorgesehen ist, der
einen Clipkopf, einen Cliprumpf und einen Clipfuß aufweist. Das Set aus Paneelen zeichnet
sich dadurch aus, dass in einer Verlegestellung des Clips der Clipfuß mit dem ersten
Halteprofil fest verbunden ist und das der Clip zwischen Cliprumpf und Clipfuß einen
Verformbereich aufweist, wobei der Clipkopf bei der Relativbewegung der Halteprofile
von dem zweiten Halteprofil in eine Clipausweichnut des ersten Halteprofils gedrückt
wird und dabei zunächst eine öffnende, der schließenden oder verriegelnden Drehbewegung
entgegengesetzte Drehbewegung vollzieht. Die schließende Drehbewegung des Clipkopfes
wird dabei nicht durch einen Druck des zweiten Halteprofils auf dem Clipfuß eingeleitet.
Der Clipfuß ist fest mit dem ersten Halteprofil in der Verlegestellung des Clips verbunden.
Die Verlegestellung des Clips ist dabei die Position, die der Clip einnimmt, bevor
die Halteprofile durch Relativbewegung senkrecht zur Verlegeebene miteinander verbunden
werden. Bevorzugt wird die Verlegestellung schon beim Herstellprozess in der Fabrik
eingestellt, also bevor die Paneele an Handel und Kunde ausgeliefert werden. Des Weiteren
betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Einsetzen des separaten Clips in einfacher
Weise in ein Halteprofil.
[0006] Die
EP 2 415 944 A1 der Anmelderin der vorliegenden Erfindung offenbart ein Fußbodenpaneel mit einer
Einrichtung zur Verbindung mit wenigstens einem weiteren Fußbodenpaneel gleicher Art
auf einem Untergrund, wobei die Fußbodenpaneele jeweils gegenüberliegend eine erste
und eine zweite profilierte Seitenfläche aufweisen, an denen je eine Stoßfläche angeordnet
ist, die senkrecht zu einer Trittfläche bzw. einer Basisfläche des Fußbodenpaneels
liegt, die Stoßfläche in eine parallel zur Trittfläche entlang der Seitenfläche verlaufende
Nut übergeht, die zur Trittfläche hin von einer Nutflanke begrenzt ist, über die Stoßfläche
ein Verriegelungsarm hinausragt, der einen Boden aufweist und in eine zur Trittfläche
gerichtete, etwa trapezförmige Lippe ausläuft, die wiederum eine der Nut zugewandte
Innenfläche aufweist, bei der in die Nut ein länglicher, wenigstens teilweise flexibler,
separater Verbinder eingelassen ist, der im verlegten Zustand mit der Seitenfläche
eines gegenüberliegenden Fußbodenpaneels zusammenwirkt, wobei der Verbinder im unverformten
Zustand etwa einen dachrinnenförmigen Querschnitt hat und eine gewölbte Wandung besitzt,
die Wandung mit einer teilzylindrischen Innenfläche an einer Kante dieser Innenfläche
- in einem Querschnitt des Verbinders gesehen - in ein Kopfstück und andererseits
in einen Fuß übergeht, der eine freie Seitenfläche und eine Standfläche aufweist,
das Kopfstück im in die Nut eingepassten Zustand des Verbinders wenigstens teilweise
gegen eine erste Nutflanke der Nut drückt, die Seitenfläche des Fußbodenpaneels eine
beim Zusammenfügen von Fußbodenpaneelen in den von der Innenfläche des Verbinders
aufgespannten Innenraum eingreifende Verriegelungswalze aufweist, die eine Zusammenwirkung
mit dem Verbinder hervorruft. Erfindungsgemäß weist die Nut eine gegenüber der Stoßfläche
zurückversetzte, ebene Nutrückwand auf, wobei das Kopfstück an einem flexiblen Schenkel
des Verbinders angeordnet ist, so dass beim Zusammenfügen von Fußbodenpaneelen das
Kopfstück in Richtung Nutrückwand verschwenkt werden kann, die Innenfläche der Lippe
gegenüber dem Boden hinterschnitten ist, so dass der Fuß mit seiner Seitenfläche sowie
mit seiner Standfläche im einmontierten Zustand des Verbinders die besagte Innenfläche
und den Boden des Verriegelungsarms vor und nach dem Zusammenfügen der beiden Fußbodenpaneele
kontaktiert.
[0007] Die
WO 2010/082171 A2 beschreibt ein Fußbodenpaneel, das an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten Kupplungsteile
umfasst, in Form eines männlichen Kupplungsteils beziehungsweise eines weiblichen
Kupplungsteils, die zulassen, dass zwei solche Fußbodenpaneele an den besagten Seiten
miteinander verbunden werden können, indem eines dieser Fußbodenpaneele mit dem zugehörigen
männlichen Kupplungsteil mittels einer Abwärtsbewegung in dem weiblichen Kupplungsteil
des anderen Fußbodenpaneels angebracht wird, sodass dabei mindestens eine Verriegelung
in horizontaler Richtung erhalten wird. Die Fußbodenpaneele sind mit einem sogenannten
"Push-lock"-System ausgestattet, welches ein entweder fest befestigtes oder nicht
fest befestigtes, jedoch separat verwirklichtes Einsatzstück umfasst.Die Zielsetzun
der Erfidnung der
WO 2010/082171 A2 besteht darin, eine weitere Optimierung "Push-lock"-Systeme bei Fußbodenpaneelen
zustande zu bringen
[0008] Schließlich offenbart die
DE 20 2011 108752 U1 ein Verriegelungssystem für jeweils zwei größere Seitenflächen und Ränder aufweisende
plattenförmige Paneelen, die jeweils zur Verbindung gleichartiger Paneelen zu einem
Fußboden-, Wand- oder Deckenbelag wenigstens an zwei sich gegenüberliegenden Rändern
mit zueinander komplementäre Hakenprofile, einem ersten Hakenprofil und einem zweiten
Hakenprofil, mit jeweils einem einen Hakenvorsprung und eine in einer senkrecht zu
den größeren Seitenflächen und zu einer Längsrichtung der gegenüberliegenden Rändern
Querrichtung wirksame erste Hinterschneidung aufweisenden Hakenelement versehen sind,
wobei die Hakenelemente komplementärer Hakenprofile benachbarter Paneelen in einer
Fügebewegung mit zumindest mit einer Komponente senkrecht zur größeren Seitenfläche
jeweils unter Eingriff ihres Hakenvorsprung in die erste Hinterschneidung des jeweils
anderen Hakenelementes in eine Verbindungsposition hinein eingreifend verhaken, ein
einen ersten Federabschnitt und einen ersten Fußabschnitt aufweisendes profilartiges
Sperrelement vorgesehen ist, das in der ersten Hinterschneidung des ersten Hakenprofils
einlegbar ist, die erste Hinterschneidung zumindest des ersten Hakenprofils eine senkrecht
zu den größeren Seitenflächen wirksame zweite Hinterschneidung aufweist und das Sperrelement
mit Erreichen der Verbindungsposition der beiden Paneelen mit seinem ersten Federabschnitt
in einer Verriegelungsbewegung automatisch aus einer Offenposition in eine senkrecht
zu den größeren Seitenflächen wirksame, in Verbindungsposition der beiden Paneelen
der zweiten Hinterschneidung des ersten Hakenprofils gegenüber liegende dritte Hinterschneidung
des Hakenelementes des zweiten Hakenprofils unter formschlüssiger Verriegelung der
beiden Hakenprofile senkrecht zu den größeren Seitenflächen in eine Verriegelungsposition
hinein eingreift. Erfidungswesentlich stützt sich demnach das Sperrelement mit dem
ersten Fußabschnitt in der ersten Hinterschneidung ab und die zweite Hinterschneidung
weist einen von dem Sperrelement in der Verriegelungsposition und dem ersten Hakenprofil
begrenzten Raum auf, in dem oder in den hinein das Sperrelement mit seinem ersten
Federabschnitt in die Offenposition hinein elastisch auslenkbar ist. Die
DE 20 2011 108752 U1 betrifft ferner ein Paneel mit dem Verriegelungssystem.
[0009] Außerdem sind mehrere Ausführungen von anderen schaukelartig wirkenden Verbindern
bekannt.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist, eine alternative gattungsgemäße Einrichtung zur Verbindung
von polygonalen, plattenförmigen Baupaneelen miteinander mit Hilfe der separaten Verbinder
zu entwickeln, die nicht schaukelartig wirken und deren Halt am Baupaneel sicher und
stabiler sind. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine die Einlegespannung
des Verbinders erhöhende Maßnahme in Form einer federelastisch verformbaren Zunge
vorzusehen, wobei jedoch gegenüber der bereits bekannten Ausführungsform eines Verbinders
mit Zunge durch technische Maßnahmen weitere Vorteile erzielt werden sollen.
[0011] Diese Aufgabe ist durch eine Einrichtung der eingangs genannten Art gelöst, bei der
- der Verbinder in einem Übergangsbereich seines Basisteils zum beweglichen Schenkel
wenigstens eine teilweise federelastisch verformbare Zunge aufweist, die in einem
Materialstück mit der Wandung des Verbinders unter Belassung jeweils eines Fensters
gefertigt ist,
und dass die Zunge schräg gegenüber dem unverformten, besagten Schenkel angeordnet
ist und im eingesetzten Zustand des Verbinders die schräge Nutflanke der ersten Nut
kontaktiert.
[0012] Die Ähnlichkeit zwischen den Verbindern gemäß Erfindung und herkömmlichen, etwa halbrunden
oder teilelliptischen Dachrinnen kann dadurch begründet werden, dass das Kopfstück
des Verbinders etwa der Tropfkante der Dachrinne und der Fuß dem der Tropfkante abgewandten
Rinnenwulst der Dachrinne entspricht.
[0013] Im Weiteren wird das Baupaneel, das gegen das bereits verlegte herab geschwenkt wird,
als Gegenpaneel bezeichnet. Die Begriffe, wie "oben", "obere", "unten", "untere",
"unterhalb", "oberhalb" etc. beziehen sich auf die auf einen Untergrund verlegten
Baupaneele, wie dies auch in der Zeichnung dargestellt ist. Ferner wird der separate
Verbinder als Profil bezeichnet.
[0014] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind vier Kontaktflächen
des Profils mit dem unteren Baupaneel vorgesehen, wobei die vierte Kontaktfläche erfindungsgemäß
durch eine von dem Profil herab stehende, federnde Zunge entstanden ist, die im eingesetzten
Zustand gegen die untere, schräge Nutflanke der ersten Nut drückt. Hierdurch wird
eine noch stabilere Lage des in den Sitz untergebrachten Profils erzielt.
[0015] Am Boden des Verriegelungsarms ist vorteilhaft wenigstens eine parallel zur Nut verlaufende
Mulde eingearbeitet, die vorzugsweise etwa in der Mitte des Bodens, auf jeden Fall
außerhalb der unteren geneigten Nutflanke liegt. An die Mulde kann sich der untere
Teil des eingelegten Profils, also sein Basisteil abstützen. Für das einmontierte
Profil gemäß Erfindung gilt also das Prinzip zumindest dreier Kontaktflächen dieses
Profils mit dem unteren Baupaneel, nämlich mit der geneigten Innenfläche der Lippe,
mit dem Boden des Verriegelungsarms und mit der oberen Nutflanke der ersten Nut. So
festgelegtes Profil sitzt sicher an der Seitenfläche des unteren Baupaneels und hat
kaum Chance, sich selbstständig zu lösen.
[0016] Bei der Einrichtung gemäß Erfindung kann es sich annähernd um solche handeln, die
eine sogenannte Hakenverbindung beinhaltet, bei der normalerweise die die Hakenverbindung
bildenden Teile: Lippe am Verriegelungsarm und das auf den Boden gerichtete Verriegelungselement
des Gegenpaneels miteinander dicht verhakt sein sollen und die Stoßflächen der beiden
Baupaneele in flächigen Kontakt miteinander gebracht werden sollen, um die Verriegelung
der Baupaneele in horizontaler Richtung zu sichern. Für die bekannte Lösung gemäß
WO 2008/004960 kann diese Voraussetzung auch dann erfüllt werden, wenn der Verbinder aus der Nut
herausgenommen wird. Der separate Verbinder gemäß
WO 2008/004960 liegt außerhalb der Flächen, die die eigentliche Hakenverbindung bilden.
[0017] Es ist nicht zu übersehen, dass die Hakenverbindung bei dieser Lösung erst nach dem
Zusammenfügen der beiden Baupaneele zustande kommt, indem sich zwischen der Innenfläche
der Lippe und des beim Zusammenfügen der Baupaneele in den Verbinder eingreifenden
Verriegelungselementes der stegförmige Fuß befindet. Sollte der Verbinder herausgenommen
werden, kann wegen entstandener Spalte nicht über eine Hakenverbindung die Rede sein.
In dieser Lage wären die beiden Baupaneele vor dem Verschieben zueinander sowohl in
horizontaler als auch in vertikalen Richtung nicht gesichert. Von großem Vorteil ist,
dass das Profil gemäß vorliegender Erfindung eine Verriegelung zugleich in beiden
Richtungen gewährleisten kann.
[0018] Vorzugsweise ist der separate Verbinder gemäß Erfindung aus Kunststoff angefertigt.
Als Kunststoffe für den Verbinder kommen Thermoplaste, wie Polyethylen (PE), Polypropylen
(PP), Polystyrol (PS), Polyamide (PA), Polycarbonate (PC), Polyethylenterephthalat
(PET) u. a., sowie sogenannte technische Kunststoffe, wie Styrol-Copolymerisate (ABS),
Polyamide (PA), Polycarbonate (PC), Polyethylenterephthalat (PET), Polymethylmethacylat
(PMMA), Polyoxymethylen (POM), Fluorkunststoffe (Teflon), Polyurethane (PUR) in Frage.
[0019] Der Fuß des Profils kann stegförmig und/oder massiv sein, wobei von entscheidender
Bedeutung ist, dass dieser eine nach innen geneigte Seitenfläche aufweist, die mit
der Innenfläche der Lippe - im eingesetzten Zustand - zumindest teilweise in Kontakt
steht. So kann der Neigungswinkel der Seitenfläche des Fußes zu seiner Standfläche
dem besagten scharfen Winkel an der Lippe entsprechen. Wenn die Innenfläche der Lippe
rechtwinklig zum Boden des Verriegelungsarms bzw. zur Basisfläche des Baupaneels angeordnet
ist, kann der Fuß mit seinem unteren Teil gegen die besagte Innenfläche drücken. So
kann der Fuß und der untere Teil des einmontierten Verbinders nahezu formschlüssig,
und zwar vor und nach der Absenkung des Gegenpaneels an dem Verriegelungsarm anliegen.
[0020] Der Verbinder kann in einem Übergangsbereich seines Basisteils zum beweglichen Schenkel
wenigstens einen nach außen ragenden, in Längsausrichtung des Verbinders verlaufenden
Vorsprung aufweisen. Der Vorsprung kann im eingesetzten Zustand des Verbinders mit
der Nutflanke der zweiten Nut in Kontakt stehen.
[0021] Das Profil kann auch aus sogenannten Integral-Kunststoffen hergestellt sein. Ein
solches Profil kann beispielsweise einen harten Fuß' und einen relativ weichen, sich
an das Kopfstück anschließenden Schenkel aufweisen. Dabei kann das Kopfstück und der
Fuß steifer als das rechtliche Material des Profils ausgeführt sein. Das Profil kann
glatte und/oder aufgeraute Oberflächen haben.
[0022] Ferner kann das Profil aus Metall, Holzwerkstoff oder Verbundstoff gefertigt sein.
[0023] Das Profil kann wenigstens in seinem Schenkelbereich elastisch verformbar sein. Die
Elastizität des Profils kann durch entsprechende Verengungen oder sanfte Übergange
des Schenkels zum Fuß unterstützt sein.
[0024] Das Kopfstück kann eine streifenförmige, ebene, im eingesetzten Zustand der ersten
Nutflanke zugewandte Druckfläche aufweisen, die sich wiederum in eine - im Querschnitt
des Profils gesehen - nach unten zeigende, schräge oder abgerundete Gleitfläche fortsetzt.
[0025] Vorzugsweise verläuft die erste, obere Nutflanke der Nut zur Aufnahme des Profils
parallel und die zweite, untere Nutflanke schräg zur Nutz- bzw. Basisfläche des Baupaneels,
wobei die untere Nutflanke in den Boden des Verriegelungsarms übergeht. Die beiden
Nutflanken schließen sich an einen senkrecht zur Nutzfläche angeordneten Nutboden
der besagten Nut an. So konfigurierte Nut hat genügend Platz zum Verschwenken des
Kopfstücks. Die ebene Druckfläche des Kopfstücks verbleibt im nicht durch das herabsenkende
Gegenpaneel hervorgerufenen, gespannten Zustand in flächigem Kontakt mit der oberen
Nutflanke oder drückt gegen sie.
[0026] Der Boden des Verriegelungsarms verläuft vorzugsweise parallel zur Basisfläche und
bildet dann eine Stützfläche für den Fuß und für den unteren Teil der Wandung des
Verbinders. Zur Aufnahme eines massiven Fußes, dessen ebene Standfläche sich breiter
als die des stegförmigen Fußes erstreckt, eignet sich insbesondere ein ebener oder
abgestufter Boden.
[0027] Das Kopfstück kann beim Herabschwenken des Baupaneels in Richtung Boden des bereits
verlegten Baupaneels eine Drehbewegung um die Mulde bzw. um eine Abstufung des Bodens
des Verriegelungsarms ausüben. Verschwenkt wird also der Schenkel des Profils. Dabei
können der Fuß des Verbinders in seiner Lage an der Innenfläche der Lippe sowie und
der Basisteil des Profils unbeweglich verbleiben.
[0028] Die Profile können manuell oder mechanisch bzw. mit Hilfe eines Automaten werkseitig
in die vorhandene Nut des Baupaneels eingedrückt sein. Die mit den Profilen versehenen
Baupaneele können in dieser Form gelagert und vertrieben werden.
[0029] Wenn das Profil aus Kunststoff hergestellt wird, kann es preiswert als Massenartikel
zur Verfügung gestellt werden.
[0030] Die Profile gemäß Erfindung sind im Wesentlichen für die Schmalkanten der Baupaneele
bestimmt. Allerdings können auch in den längeren Seitenflächen der Baupaneele integriert
sein, wenn diese an den separaten Verbinder entsprechend angepasst werden.
[0031] Vorteilhaft ist, wenn an dem am Gegenpaneel befindlichen Verriegelungselement eine
schräg gegenüber der Nutztfläche angeordnete Andrückfläche eingebracht ist, mit der
auf die plane Druckfläche, aber vor allem auf die abgerundete oder abgeschrägte Gleitfläche
des Kopfstücks ein Druck ausgeübt wird. Die schräge Andrückfläche des nach unten gerichteten
Verriegelungselementes liegt unter einem Winkel ≥ 45°, vorzugsweise 60° gegenüber
der Nutzfläche. Diese Winkelgröße gewährleistet ein optimales Gleiten des Verriegelungselementes
am Kopfstück, ohne dass das Kopfstück aus dem Sitz herausfallen kann.
[0032] Die abgerundete Oberfläche des Verriegelungselementes kann in eine gegenüber der
oberen Stoßfläche des Baupaneels zurückversetzte Schräge übergehen, derart, dass ein
scharfer, etwa V-förmiger Übergang zur Aufnahme des Kopfstücks gebildet ist.
[0033] Das Kopfstück kann aber auch in eine Nut des das Verriegelungselement tragenden Baupaneels
eingreifen. Vorzugsweise ist die Nut etwa rechteckig oder trapezförmig. Vorteilhaft
ist, dass die abgerundete Oberfläche des Verriegelungselementes über eine schräg oder
senkrecht gegenüber der Nutzfläche angeordnete, ebene Fläche in die nach unten offene
Ausnehmung des die Verriegelungselement tragenden Baupaneels übergeht. Dabei kann
eine streifenförmige Innenfläche des oberen Teils des Fußes vorgesehen sein, die zu
der besagten ebenen Fläche kompatibel ist.
[0034] Die Baupaneele als solche können aus Kunststoff, Metall, Holzwerkstoff, darin Papier
oder anderen nachwachsenden Rohstoffen, wie Kork, hergestellt sein. Die Baupaneele
können in Massiv- oder Schichtbauweise, wie an sich bekannte HDF- oder MDF-Paneele,
gefertigt sein und ein Holz- oder Fliesendekor aufweisen, das mit mindestens einer
Schicht aus einem transparenten oder transluzenten Kunstharz abgedeckt ist. Die Baupaneele
können mit antibakteriellen und/oder feuerhemmenden Mitteln ausgerüstet sein.
[0035] Die Baupaneele können als Fußbodenpaneele, als Wandverkleidungspaneele oder als Möbelteile
Verwendung finden.
[0036] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Figuren 41-51 näher erläutert.
Die Figuren zeigen:
- Figuren 1 und 2
- zwei Baupaneele jeweils im Bereich ihrer Seitenfläche, ohne Verbinder, jeweils in
einem Schnitt,
- Figuren 3 und 4
- jeweils ein Baupaneel mit eingelegtem Verbinder, in zwei Stellungen des Kopfstücks,
jeweils in einem Schnitt,
- Figuren 5 bis 7
- jeweils zwei Baupaneele mit eingelegtem Verbinder, in drei Stellungen des herab schwenkenden
Baupaneels, jeweils in einem Schnitt,
- Fig. 8
- einen Verbinder in einer ersten Ausführungsform, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 9
- den Verbinder gemäß Fig. 8 in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 10
- einen Verbinder mit einem massiven Fuß, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 11
- eine Abweichungsform des in Fig. 8 dargestellten Verbinders, ebenso im Querschnitt
des Profils,
- Fig. 12
- einen anderen Verbinder, mit massivem Fuß, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 13
- den Verbinder gemäß Fig. 12, angeordnet zwischen der Lippe und der seitlichen Nut
eines Baupaneels, in einem Schnitt,
- Fig. 14
- einen weiteren Verbinder mit massivem Fuß, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 15
- den Verbinder gemäß Fig. 14, angeordnet zwischen der Lippe und der seitlichen Nut
eines Baupaneels, in einem Schnitt,
- Fig. 16
- verlegte Baupaneelen gemäß Figuren 1 und 2, jedoch ohne Verbinder, in einem Schnitt;
- Figuren 17 und 18
- einen anderen Verbinder, mit abgeschrägten Enden des Kopfstücks, in einer Draufsicht
auf eine Seitenfläche seines Fußes und in einer das Profil zeigenden Seitenansicht
des Verbinders;
- Fig. 19
- den Verbinder gemäß Figuren 17 und 18 in einer perspektivischen Ansicht;
- Figuren 20 und 21
- den Verbinder gemäß Figuren 17 und 18, ohne abgefasten Enden des Kopfstücks, in einer
Draufsicht auf eine Seitenfläche seines Fußes und in einer das Profil zeigenden Seitenansicht
des Verbinders;
- Fig. 22
- den Verbinder gemäß Figuren 20 und 21 in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 23
- einen Verbinder mit einem im Übergangsbereich seines Basisteils zum Fig. 24 Schenkel
liegenden Vorsprung, im Querschnitt des Profils, den Verbinder gemäß Fig. 23 in einer
perspektivischen Ansicht,
- Fig. 25
- zwei miteinander verbundene Baupaneele mit eingelegtem Verbinder gemäß Fig. 25, in
einem Schnitt,
- Fig. 26
- einen Verbinder mit anderem Vorsprung, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 27
- den Verbinder gemäß Fig. 26 in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 28a
- zwei miteinander verbundene Baupaneele mit eingelegtem Verbinder gemäß Figuren 26
und 27, in einem Schnitt,
- Fig. 28b
- die miteinander verbundenen Baupaneele gemäß Fig. 28a, mit angedeutetem konkavem Boden,
in einem Schnitt;
- Fig. 29
- einen weiteren Verbinder mit abgewinkelten Vorsprung und mit abgerundetem Fuß, im
Querschnitt des Profils;
- Fig. 30
- den Verbinder gemäß Fig. 29 in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 31
- zwei miteinander verbundene Baupaneele mit eingelegtem Verbinder gemäß Fig. 29, in
einem Schnitt,
- Fig. 32
- den Verbinder gemäß Fig. 29, jedoch ohne abgeschrägten Eden am Kopfstück, im Querschnitt
des Profils;
- Fig. 33
- den Verbinder gemäß Fig. 32 in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 34
- einen Verbinder mit einem anderem, stegförmigen Vorsprung, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 35
- zwei miteinander verbundene Baupaneele mit eingelegtem Verbinder gemäß Fig. 34, in
einem Schnitt;
- Fig. 36
- einen Abschnitt des Verbinders gemäß Fig. 34, in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 37
- einen Verbinder gemäß Fig. 34, jedoch mit geändertem Fuß, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 38
- zwei miteinander verbundene Baupaneele mit eingelegtem Verbinder gemäß Fig. 37, in
einem Teilschnitt,
- Figuren 39 und 40
- den Verbinder gemäß Fig. 37 in zwei perspektivischen Darstellungen;
- Fig. 41
- einen Verbinder aufweisend herab stehende Zungen, im Querschnitt des Profils,
- Fig. 42
- zwei miteinander verbundene erfindungsgemäße Baupaneele mit eingelegtem Verbinder
gemäß Fig. 41, in einem Teilschnitt,
- Fig. 43
- den Verbinder gemäß Fig. 41 in einer perspektivischen Ansicht, mit sichtbaren Zungen;
- Fig. 44
- den Verbinder gemäß Fig. 41 in einer Ansicht auf seine Innenseite;
- Figuren 45 und 46
- den Verbinder gemäß Fig. 41 in Draufsicht auf die Seitenfläche seines Fußes sowie
in Draufsicht von oben auf das Kopfstück;
- Fig. 47
- einen Verbinder gemäß Fig. 41, jedoch mit geändertem Fuß, in einem Schnitt des Profils;
- Fig. 48
- zwei miteinander verbundene erfindungsgemäße Baupaneele mit eingelegtem Verbinder
gemäß Fig. 47, in einem Teilschnitt;
- Fig. 49
- den Verbinder gemäß Fig. 47 in einer Ansicht auf seine Innenseite;
- Figuren 50 und 51
- den Verbinder gemäß Fig. 47 in Draufsicht auf die Seitenfläche seines Fußes sowie
in Draufsicht von oben auf das Kopfstück;
- Fig. 52
- einen Verbinder gemäß Fig. 37, jedoch mit geändertem Kopfstück, in einem Schnitt des
Profils;
- Fig. 53
- zwei miteinander verbundene Baupaneele mit eingelegtem Verbinder gemäß Fig. 52, in
einem Teilschnitt;
- Fig. 54
- einen Verbinder gemäß Fig. 37, jedoch mit anderer Variante des Kopfstücks, in einem
Schnitt des Profils;
- Fig. 55
- zwei miteinander verbundene Baupaneele mit eingelegtem Verbinder gemäß Fig. 54, in
einem Teilschnitt;
- Figuren 56 und 57
- zwei weitere Baupaneele, jeweils im Bereich ihrer Seitenfläche, ohne Verbinder, jeweils
in einem Schnitt;
- Fig. 58
- eine weitere Ausführungsform des Verbinders, geeignet für die Baupaneele gemäß Figuren
56 und 57, in einem Schnitt;
- Figuren 59 und 60
- die Baupaneele gemäß Figuren 56 und 57 im verlegten Zustand, ohne und mit Verbinder,
in einem Schnitt;
- Fig. 61
- einen Fußboden in einer perspektivischen Ansicht von oben, und
- Fig. 62
- den Verbinder gemäß Fig. 58 in einer perspektivischen Ansicht.
[0037] Die Figuren 1, 2 und 16 zeigen zwei Baupaneele 1.1, 1.2 vor und nach dem Herabschwenken
des Baupaneels 1.2 (Gegenpaneel) in Richtung Untergrund 11, auf den das Baupaneel
1.1 bereits verlegt ist. Charakteristisch für die Figuren ist das Fehlen eines separaten
Verbinders, der noch im Weiteren detailliert beschrieben werden wird.
[0038] Die beiden Baupaneele 1.1, 1.2 bestehen jeweils aus einer Nutzschicht 39, einer Bodenschicht
40 und einer dazwischen liegenden Kernschicht 38 aus Holzwerkstoff. Die Nutzschicht
39 ist mit einer Dekorschicht 41 versehen, deren Oberfläche eine Tritt- bzw. Nutzfläche
6 bildet. Die Bodenschicht 40 weist wiederum eine dem Untergrund 11 zugewandte Basisfläche
26 auf.
[0039] Das Baupaneel 1.1 zeichnet sich durch eine profilierte, durch die Nutz- und Basisflächen
6; 26 begrenzte Seitenfläche 8.1 aus, aufweisend eine Stoßfläche 7.1, eine gegenüber
der Stoßfläche zurückversetzte, erste Nut 9 und einen über die Stoßfläche 7.1 hinausragenden
Verriegelungsarm 14 mit einer nach oben abstehenden Lippe 15.
[0040] Die erste Nut 9 ist im Querschnitt polygonal und weist einen gegenüber der Stoßfläche
7.1 zurückversetzten Nutboden 10 auf, der parallel zur Stoßfläche 7.1 angeordnet ist
und in eine obere, planparallel zur Nutzfläche 6 verlaufende Nutflanke 13 und eine
schräg gerichtete untere Nutflanke 23 ausläuft. Die letztere geht wiederum in einen
parallel zur Basisfläche 26 liegenden Boden 35 des Verriegelungsarms 14 über, wobei
mitten am Boden 35 eine entlang der Seitenfläche 8.1 verlaufende Mulde 36 ausgefräst
ist.
[0041] Die Lippe 15 des Verriegelungsarms 14 ist trapezförmig und verjüngt sich in Richtung
Bodenschicht 40 derart, dass an der Lippe eine unter einem spitzen Winkel α zum Boden
35 geneigte Innenfläche 17 gebildet ist. Der Winkel α liegt in vorliegendem Fall zwischen
80° und 85° und kann variieren.
[0042] Wie die Fig. 1 zeigt, ist von dem Boden 35 des Verriegelungsarms 14, von der Innenfläche
17 der Lippe 15 und von der ersten Nut 9 bzw. von derer oberen Nutflanke 13 ein Sitz
60 zur Unterbringung des Verbinders gebildet.
[0043] Das Baupaneel 1.2 zeichnet sich durch eine profilierte, durch die Tritt- und Basisflächen
6, 26 begrenzte Seitenfläche 8.2 aus, aufweisend eine Stoßfläche 7.2, eine gegenüber
der Stoßfläche 7.2 zurückversetzte Schräge 19 und ein nach unten gerichtetes Verriegelungselement
20. Die Schräge 19 bildet zusammen mit dem Verriegelungselement 20 einen tiefen, scharfen,
V-förmigen Übergang 25.
[0044] An dem Verriegelungselement 20 ist eine Andrückfläche 21.1 gefräst, die mit der Nutzfläche
6 einen spitzen Winkel bildet und annährend parallel zur Schräge 19 angeordnet ist.
Der scharfe Winkel beträgt vorzugsweise 60°. Das Verriegelungselement 20 schließt
sich an eine nach unten offene Ausnehmung 37 zur Aufnahme der Lippe 15 des Baupaneels
1.1 an.
[0045] In Fig. 16 ist ein relativ breiter Spalt S zwischen der Verriegelungselement 20 und
der Lippe 15 zu sehen, wenn die beiden Stoßflächen 7.1, 7.2 miteinander kontaktieren.
Die Baupaneele 1.1, 1.2 sind dabei miteinander weder in horizontaler, noch in vertikalen
Richtung verriegelt.
[0046] Eine ähnliche Lage der auf den Untergrund 11 verlegten Baupaneele 1.1, 1.2 ist der
Fig. 7 zu entnehmen. Allerdings ist hier ein separater Verbinder 2.1 (Profil) eingesetzt,
derart, dass der Spalt S (vgl. Fig. 16) völlig von einem stegförmigen Fuß 12.1 des
Profils ausgefüllt ist. Die Baupaneele 1.1, 1.2 bilden samt eingelegtem Profil 2.1
eine Einrichtung 100, bei der das Profil eine Verriegelung in beiden Richtungen (vgl.
Fig. 7, Pfeile X, Y) bewirkt.
[0047] Das etwa dachrinnenförmige Profil 2.1 (vgl. Figuren 8 und 9) weist einen Querschnitt
Q1 auf, auf dem eine teilzylindrische Innenfläche 4, eine ebenso teilzylindrische
Außenfläche 28, ein Kopfstück 5.1 und der Fuß 12.1 zu erkennen sind. Die Innen- und
Außenflächen 4, 28 begrenzen eine rinnenförmige Wandung 3, die vom Kopfstück 5.1 bis
zum Fuß 12.1 reicht.
[0048] Das in Fig. 9 gezeigte Profil 2.1 ist relativ kurz und daher für die Schmalseiten
der Baupaneele bestimmt. Seine Länge L entspricht im Wesentlichen dem Ausmaß der Schmalseite
oder ist geringfügig kleiner. Ein in Fig. 61 schematisch angedeuteter Fußboden 34
setzt sich aus mehreren oben beschriebenen Baupaneelen 1.1, 1.2 zusammen, die an ihren
Schmalseiten über die separaten Verbinder und an Längsseiten über herkömmliche, nicht
dargestellte Nut-Feder-Verbindungen verriegelt sind.
[0049] Der Fuß 12.1 weist eine geneigte Seitenfläche 24 auf, deren Neigungswinkel dem Winkel
α (vgl. Fig. 2) gleich ist. Ferner weist der Fuß 12.1 eine Standfläche 27 und einen
der Standfläche 27 gegenüberliegenden, länglichen, oberen Rand 16 auf, der sich an
die besagte teilzylindrische Innenfläche 4 anschließt.
[0050] Ein Merkmal des Kopfstücks 5.1 ist seine obere Druckfläche 18, die innenseitig von
einer weiteren, schrägen Gleitfläche 22 begrenzt ist.
[0051] Das in das Baupaneel 1.1 eingepresste Profil 2.1 ist auch in Figuren 3 und 4 gezeigt.
Das Kopfstück 5.1 steht in Kontakt mit der oberen Nutflanke 13 und ragt über die Stoßfläche
7.1 hinaus. Der Fuß 12.1 stützt sich mit seiner Standfläche 27 am Boden 35 und mit
seiner Seitenfläche 24 an der Innenfläche 17 der Lippe 15 ab. Die Wandung 3 stützt
sich wiederum mit ihrem bogenförmigen, unteren Basisteil 42 an der Mulde 36 (vgl.
Fig. 3) ab. Auf diese Weise ist das Profil 2.1 am Baupaneel 1.1 festgelegt und vor
dem Herausfallen aus dem Sitz 60 gesichert.
[0052] Wie die Fig. 4 zeigt, ist ein bis zum Basisteil 42 reichender Schenkel 43 der Wandung
3 flexibel. Da der Schenkel 43 das Kopfstück 5.1 trägt, ist das letztere auch gegenüber
dem Basisteil 42 verschwenkbar bzw. drehbar angeordnet.
[0053] In Figuren 5, 6 und 56 ist das Herabschwenken des Gegenpaneels 1.2 auf den Untergrund
11 gezeigt. Das Gegenpaneel wird um die Schwenkachse A (vgl. Fig. 61) gedreht. In
der in Fig. 5 dargestellten Lage fährt das Verriegelungselement 20 nach unten. Sie
gleitet über die Stoßfläche 7.1 des bereits verlegten Baupaneels 1.1, bis sie mit
ihrer schrägen Andrückfläche 21 gegen das Kopfstück 5.1 stößt (vgl. Figuren 5 und
6). Danach gleitet das Verriegelungselement 20 mit seiner Andrückfläche 21 über die
in Fig. 8 gezeigten Druck- und Gleitflächen 22, 18 des Kopfstücks, bis dieses in Richtung
Nutboden 10 verschwenkt wird und gelangt in die in Fig. 7 gezeigte Verriegelungsstellung,
bei der das Kopfstück 5.1 in den v-förmigen Übergang 25 der Schräge 19 zum Verriegelungselement
20 einspringt.
[0054] Dabei unterliegt das Profil 2.1 beim Herabschwenken des Gegenpaneels 1.2 in Richtung
Boden 35 des bereits verlegten Baupaneels 1.1 einer Torsion, bei der das Kopfstück
5.1 nach und nach derart gedreht wird, dass zuerst ein der Schwenkachse A des Baupaneels
zugewandtes Ende 31 und anschließend ein zweites Ende 32 des Profils komplett unter
die obere Nutflanke 13 gelangen. Unter Torsion soll in vorliegendem Fall die Verwindung
nur eines Teils des Profils, nämlich des Schenkels 43 und des Kopfstücks 5.1 verstanden
werden, während der Fuß 12.1 in seiner Lage unbeweglich verbleibt.
[0055] Die Fig. 10 zeigt einen Verbinder 2.2, der ähnlich wie der Verbinder 2.1 aufgebaut
ist mit dem Unterschied, dass anstelle eines stegförmigen ein massiver Fuß 30 vorgesehen
ist. Dies Profil zeigt einen Querschnitt Q2, bei dem die Standfläche 27 des massiven
Fußes 30 bis zum Basisteil 42 reicht. Das Profil 2.2 kann anstelle des Profils 2.1
eingesetzt werden (nicht dargestellt).
[0056] Eine andere ähnliche Profil-Ausführungsform (Bezugszahl 2.3) zeigt einen Querschnitt
Q3 gemäß Fig. 11. Die Wandung 3 weist an ihrem mittigen Segment, d.h. an ihrem Basisteil
42, eine ebene untere Fläche 29 auf. Ein nicht dargestellter Boden des Verriegelungsarms
14 verfügt über eine angepasste Fläche (nicht dargestellt) für das Profil 2.3.
[0057] Die Fig. 12 zeigt einen Querschnitt Q4 eines weiteren Profils 2.4, bei dem der massive
Fuß 30 über den unteren Basisteil 42 des Profils sich an den bogenförmigen, verschwenkbaren
Schenkel 43 anschließt, derart, dass die untere, ebene Standfläche 27 bis zum besagten
Schenkel 43 reicht. Gemäß Fig. 13 ist das Profil 2.4 mit seiner Standfläche 27 auf
den ebenso flachen Boden 35 des Verriegelungsarms 14 gelegt. Die Breite des Bodens
35 ist der der Standfläche 27 gleich. So ist der Schenkel 43 um einen Übergangsbereich
45 des Profils, der dem Übergang des Bodens 35 in die schräge Nutflanke 23 entspricht,
verschwenkbar.
[0058] Die Fig. 14 zeigt einen Querschnitt Q5 eines anderen Profils 2.5, welches dem Profil
2.4 nahezu identisch ist. Allerdings ist das Profil 2.5 in seinem Übergangsbereich
45 zum Schenkel 43 abgestuft. Der Basisteil 42 des Profils 2.5 weist eine ebene, untere
Außenfläche 44 auf, die sich zwischen der Seitenfläche 24 der Lippe 15 und einer Abstufung
51 der Wandung 3 erstreckt. Die Abstufung 51 am Profil 2.5 passt zu einer relativ
niedrigen Nutflanke 33.1 einer am Boden des Verriegelungsarms 14 eingearbeiteten Nut
61 (vgl. Fig. 15). Der in die Nut 61 eingesetzte Verbinder 2.5 drückt auch mit seinem
Kopfstück 5.1 gegen die obere Nutflanke 13 der ersten Nut 9. Auf dieser Weise ist
der Verbinder 2.5 lagesicher im Sitz des Baupaneels 1.1 platziert bei Belassung der
erforderlichen Beweglichkeit seines das Kopfstück 5.1 tragenden Schenkels 43.
[0059] Die Fig. 18 zeigt einen weiteren Querschnitt (Bezugszeichen Q15) eines Profils 2.15,
bei dem sich um eine Weiterentwicklung des in Fig. 8 dargestellten Profils 2.8 handelt.
Die teilzylindrische Innenfläche 4 des Profils 2.15 geht von oberem Rand 16 des Fußes
12.1 beginnend in einen ebenen, bis zum Kopfstück 5.1 reichenden Flächenabschnitt
63 über.
[0060] Wie die Figuren 17 und 19 zeigen, ist das Kopfstück 5.1 an beiden Enden 31, 32 des
Profils 2.7 jeweils abgeschrägt, wobei sich eine Einführungskante 49.1, 49.2 ergibt.
[0061] Das Profil 2.15 ist auch in Figuren 20, 21 und 22 gezeigt. Eine am Kopfstück 5.1
angeordnete, freie Innenkante 75 verläuft geradlinig entlang der Gesamtlänge L des
Verbinders und weist keine Einführungskanten auf. Sonst ist das Profil mit dem in
Figuren 17 bis 19 gezeigten identisch.
[0062] In Fig. 23 ist ein Querschnitt Q6 eines weiteren Profils 2.6 dargestellt. Die etwa
teilzylindrische Innenfläche 4 des Profils 2.6 geht einerseits in eine plane, streifenförmige
Innenfläche 54 in den länglichen Rand 16 eines Fußes 12.4 und andererseits in den
planen, bis zu einem Kopfstück 5.2 reichenden Flächenabschnitt 63 über.
[0063] Der Fuß 12.4 weist zwei Dickenmaße auf: eine Dicke a im oberen Randbereich und eine
kleinere Dicke b im unteren, mit der Standfläche 27 endenden Bereich.
[0064] Das Kopfstück 5.2 weist die vorgenannte Druckfläche 18 und Gleitfläche 22 auf, jedoch
ist auf beiden Enden 31, 32 des Profils mit abgeschrägten Einführungskanten 49.1,
49.2 (vgl. Fig. 24) versehen. Außerdem ist dem Querschnitt Q6 zu entnehmen, dass die
obere, plane Druckfläche 18 über einen leicht abfallenden Abschnitt 76 in die Gleitfläche
22 übergeht.
[0065] Ferner weist das Profil 2.6 einen nach außen ragenden, in Längsausrichtung des Profils
verlaufenden, wulstartigen Vorsprung 48.1 auf, der sich in einem Übergangsbereich
47 des Basisteils 42 zum beweglichen Schenkel 43 befindet. Wie die Fig. 25 zeigt,
steht der Vorsprung 48.1 im eingesetzten Zustand in Kontakt mit dem Boden 35 des Verriegelungsarms
14 und mit einer senkrecht zum Boden 35 angeordneten, relativ niedrigen Nutflanke
33.2 einer Nut 62. Die Nut 62 ist durch die genannte Nutflanke 33.2, die Innenfläche
17 der Lippe 15 und den Boden 35 mit der Mulde 36 definiert.
[0066] Das Verriegelungselement 20 (vgl. Fig. 25) ist durch die schräge Andrückfläche 21.1,
eine sich an die Andrückfläche 21.1 anschließende, senkrecht zur Nutzfläche 6 angeordnete,
zweite Andrückfläche 21.2 sowie durch eine geneigte Stützfläche 64 begrenzt, an der
sich das Kopfstück 5.2 mit seiner unteren Fläche 65 abstützt. Die geneigte Stützfläche
64 bildet zusammen mit der Schräge 19 eine unsymmetrische, V-förmige Nut 66, in die
das Kopfstück 5.2 derart eingeführt wird, dass es mit seiner Druckfläche 18 die obere
Nutflanke 13 der ersten Nut 9 und mit seiner unteren Druckfläche 65 die geneigte Stützfläche
64 kontaktiert. Außerdem steht der plane Flächenabschnitt 63 des Schenkels 43 mit
der Andrückfläche 21.2 der Verriegelungselement 20 in Kontakt (nach der Einführung
des Verriegelungselementes 20; vgl. Fig. 25).
[0067] Der Fig. 26 ist ein Querschnitt Q7 eines weiteren, mit einem Vorsprung 48.2 versehenen
Profils 2.7 zu entnehmen, das die bei der Fig. 23 beschriebenen Teile, das Kopfstück
5.2 und den Fuß 12.4, aufweist. Die Außenfläche 28 am Basisteil 42 setzt sich fort
bis zu einer Seitenfläche 67 des Vorsprungs 48.2 an seinem freien Ende. Der Vorsprung
48.2 verjüngt sich in Richtung Übergangsbereich 47 des Schenkels 43 zum Basisteil
42. Der Schenkel 43 selbst weist einen oberen, das Kopfstück 5.2 tragenden, geraden
Schenkel-Abschnitt 68 und einen unteren, sich an das Basisteil 42 anschließenden geraden
Schenkel-Abschnitt 69 auf. Die beiden Schenkel-Abschnitte 68 und 69 sind zueinander
unter einem stumpfen Winkel ε angeordnet, welcher im vorliegenden Fall etwa 150° beträgt.
[0068] Wie die Fig. 27 zeigt, weist das Kopfstück 5.2 ebenso die geradlinig verlaufende
Innenkante 75 auf.
[0069] Der Einsatz von Profil 2.7 ist in Figuren 28a und 28b gezeigt.
[0070] Der Boden 35 des Verriegelungsarms 14 ist leicht konkav und bildet zusammen mit der
Innenfläche 17 der Lippe 15 und der der Lippe gegenüber liegenden Nutflanke 33.2 die
Nut 50 (vgl. Fig. 28b). Die Nutflanke 33.2 und die Innenfläche 17 der Lippe 15 sind
zueinander geneigt und bilden einen spitzen Winkel β. Der Winkel β liegt in vorliegenden
Ausführungsbeispiel im Winkelbereich 5° bis 10° und kann etwas variieren.
[0071] Der Sitz 60 (vgl. Fig. 28b) für die Unterbringung des Verbinders 2.7 ist auch bei
dieser Ausführung vorhanden. Er ist durch die erste Nut 9 und durch die geneigte Innenfläche
17 der Lippe 15 und durch den Boden 35, gegebenenfalls die Nut 50 des Verriegelungsarms
14 gebildet. Dabei drückt das in den Sitz 60 eingesetzte Profil 2.7 mit seinem Kopfstück
5.2 gegen die obere Nutflanke 13 der ersten Nut 9.
[0072] Das Verriegelungselement 20 (vgl. Fig. 28a) ist ähnlich wie bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 25 aufgebaut. Allerdings ist nicht nur die Innenfläche 4 des Profils 2.7,
sondern auch der Schenkel 43 mit seinen SchenkelAbschnitten 68 und 69 an die Form
des Verriegelungselementes 20 angepasst. Das Kopfstück 5.2 greift in die V-förmige
Nut 66 ein und stütz sich mit seiner unteren Druckfläche 65 an der Stützfläche 64
der Nut 66 ab. Die Stützfläche 64 ist unter einem spitzen Winkel λ gegenüber der Basisfläche
26 geneigt. Eine den Winkel λ begrenzende Gerade c (vgl. Fig. 28a) bildet die Basisfläche
26 ab. Der Winkel λ beträgt im vorliegenden Fall etwa 10°. Dieselbe Anordnung des
Kopfstücks 5.2 in eingesetztem Zustand gilt auch für die Ausführung gemäß Figuren
23 bis 25.
[0073] In dieser Weise ist der Verbinder 2.7 lagesicher im Sitz 60 des Baupaneels 1.1 untergebracht
bei Belassung der erforderlichen Beweglichkeit seines das Kopfstück 5.2 tragenden
Schenkels 43.
[0074] Die Fig. 29 zeigt einen Querschnitt Q8 eines Profils 2.8, das dem Profil 2.7 ähnlich
ist. Dieselben Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile. Das Profil 2.8 weist einen
Fuß 12.2 auf, der sich von dem Fuß 12.4 durch eine Abrundung 70 unterscheidet. Ein
nach außen ragende Vorsprung 48.3 zeigt mit seinem freien, abgebogenen Ende 71 nach
oben. Der Vorsprung 48.3 kann als stegförmig bezeichnet werden.
[0075] Wie die Fig. 30 zeigt, ist das Kopfstück 5.2 an beiden Enden 31, 32 des Profils 2.8
jeweils von einer Einführungskante 49.1, 49.2 abgeschrägt.
[0076] Der Einsatz des Profils 2.8 ist in Fig. 31 gezeigt. Das Profil 2.8 ist mit seinem
Basisteil 42 ebenso, wie bei der Ausführung gemäß Fig. 28a, in die Nut 50 eingepresst.
Das Kopfstück 5.2 greift im eingesetzten Zustand in die V-förmige Nut 66 ein und stützt
sich mit seiner unteren Druckfläche 65 an der Stützfläche 64 der Nut 66 ab. Zwischen
der schrägen Andrückfläche 21.1 des Verriegelungselementes 20 und dem Schenkel 43
verbleibt ein geringfügiger Spalt 72.
[0077] Gemäß Figuren 32 und 33 ist das gleiche Profil 2.8 ohne Einführungskanten dargestellt.
Demnach weist das Kopfstück 5.2 die geradlinig verlaufende Innenkante 75 auf.
[0078] So zeigt die Fig. 34 einen Querschnitt Q9 eines Profils 2.9, das anstelle des Vorsprungs
einen nach außen ragenden, stabilisierenden Steg 55 aufweist, der deutlich höher als
der in Fig. 29 gezeigte Vorsprung 48.3 ist. Der Steg 55 ist elastisch verformbar,
so dass sich mit seiner Außenfläche 73 - im eingesetzten Zustand - an der schrägen
Nutflanke 23 der Nut 9 unter Verspannung abstützen kann. Diese Situation ist der Fig.
35 zu entnehmen. Der Schenkel 43 endet mit einem Kopfstück 5.3, das die obere Druckfläche
18 sowie eine in Figuren 34 und 36 deutlich gezeigte, abgerundete Gleitfläche 53 aufweist.
Das Kopfstück 5.3 zeichnet sich auch durch die vorgenannte untere Druckfläche 65 aus,
die im einmontierten Zustand (vgl. Fig. 35) leicht nach oben geneigt ist und denselben,
bei der Fig. 28a gezeigten Winkel λ bildet.
[0079] Das Basisteil 42 des Kopfstücks 5.3 endet mit einem Fuß 12.3, dessen obere Innenfläche
54 mit der Seitenfläche 24 einen spitzen Winkel γ bildet. So verjüngt sich der Fuß
12.3 in seinem oberen Bereich in Richtung Rand 16. Die Innenfläche 4 der Wandung 3
sowie die abgerundete untere Oberfläche des Verriegelungselementes 20 sind teilelliptisch.
Die Verriegelungselement 20 ist einerseits durch die ebenen Andrückflächen 21.1; 21.2
und andererseits durch eine ebene Innenfläche 59 begrenzt, die in die vorgenannte,
nach unten offene Ausnehmung 37 am Baupaneel 1.2 übergeht.
[0080] Fährt das Verriegelungselement 20 nach unten, drückt es mit seinen Andrückflächen
21.1; 21.2 gegen die abgerundete Gleitfläche 53 des Kopfstücks 5.3, bis dieses in
die trapezförmige Nut 52 eingreift und der Schenkel 43 in Kontakt mit der Andrückfläche
21.2 gebracht wird. Dabei steht die Innenfläche 59 des Verriegelungselementes 20 mit
der oberen Innenfläche 54 des Fußes 12.3 in Kontakt. Die miteinander kontaktierenden
Innenflächen 54; 59 bilden mit der Nutzfläche 6 der Baupaneele einen in Fig. 35 gezeigten
stumpfen Winkel δ
2. Die Ausnehmung 37 breitet sich in ihrem oberen Bereich leicht nach unten aus.
[0081] Ein in Fig. 37 gezeigter Querschnitt Q10 beschreibt ein Profil 2.10, bei dem der
bereits in Fig. 23 dargestellte Fuß 12.4 vorhanden ist. Sonst weist das Profil 2.10
dieselbe Teile, wie das Profil 2.9 (vgl. Fig. 34) auf und ist mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet.
[0082] Das Kopfstück 5.3 weist ebenso die leicht nach oben geneigte, untere Druckfläche
65 auf, die im eingesetzten Zustand (vgl. Fig. 38) an die Innenfläche 59 des Verriegelungselementes
20 angepasst ist und mit diesem kontaktiert. Die Innenfläche 59 des Verriegelungselementes
20 bildet zugleich eine Nutflanke der Ausnehmung 37. Wie aus der Fig. 38 ersichtlich,
verjüngt sich die Ausnehmung 37 leicht nach unten. Daraus resultiert, dass die beiden
miteinander kontaktierenden Innenflächen 54, 59 unter einem spitzen Winkel δ
1 gegenüber der Nutzfläche 6 angeordnet sind. Wenn man eine Senkrechte T zur Nutzfläche
6 zieht, liegen die genannten Innenflächen 54, 59 unter einem spitzen, komplementären
Winkel δ
3 gegenüber der Senkrechten T, wobei die Summe von beiden Winkeln δ
1, δ
3 180° beträgt.
[0083] Die untere Druckfläche 65 des abgerundeten Kopfstücks 5.3 ist unter dem bereits erwähnten,
spitzen Winkel λ gegenüber der Basisfläche 26 geneigt.
[0084] In Figuren 39 und 40 ist das Profil 2.10 in zwei perspektivischen Ansichten dargestellt.
Die Figuren zeigen, dass das Kopfstück 5.3 ebenso die geradlinig verlaufende Innenkante
75 ohne Einführungskanten aufweist.
[0085] In Fig. 41 ist ein Querschnitt Q11 eines weiteren, mit 2.11 bezeichneten Profils
dargestellt. Das Profil 2.11 ist in weiteren Figuren 43 und 44 in perspektivischen
Darstellungen und in Figuren 45, 46 in Draufsicht auf das Innere des Profils und auf
die Oberseite des Kopfstücks 5.3 gezeigt. Die Innenfläche 4 der Wandung 3 sowie die
abgerundete untere Oberfläche des Verriegelungselementes 20 sind teilelliptisch.
[0086] Ein wesentliches Merkmal des Profils 2.11 sind nach außen ragende, federelastisch
verformbare, rechteckige Zungen 56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5, die aus einem Übergangsbereich
47 (vgl. Fig. 42) des Basisteils 42 zum beweglichen Schenkel 43 ausgehend schräg gegenüber
dem unverformten Schenkel 43 liegen. Die Zungen 56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5 sind
in einem Materialstück mit dem Profil 2.11 im Spritzgussverfahren gefertigt. Darüber
hinaus ist vorteilhaft, dass die herabstehenden Zungen 56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5
jeweils ein Fenster 58.1, 58.2, 58.3, 58.4, 58.5 im Material der Wandung 3 bilden.
[0087] Wie die Figuren 44, 45 und 46 zeigen, ist das Profil 2.11 mit zwei Einführungskanten
49.1, 49.2 versehen. Die Ausführung des Profils 2.11 gemäß Fig. 43 sieht keine Einführungskanten
vor.
[0088] Demnach weist das Kopfstück 5.3 die geradlinig verlaufende Innenkante 75 auf. In
Fig. 43 sind nur drei Zungen 56.1, 56.2, 56.3 und drei Fenster 58.1, 58.2, 58.3 gezeigt.
[0089] Die abstehenden Zungen 56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5 sind mit einem gleichen inneren
Abstand d (vgl. Fig.43 und 46) voneinander entlang des Profils angeordnet.
[0090] Der Einsatz des Profils 2.11 ist in Fig. 42 gezeigt. Das Verriegelungselement 20
drückt gegen das Basisteil 42 des Profils, wobei das Kopfstücks 5.3 in die trapezförmige
Nut 52 eingreift und der Schenkel 43 in Kontakt mit der Andrückfläche 21.2 steht.
Die miteinander kontaktierenden Innenflächen 54; 59 bilden mit der Nutzfläche 6 der
Baupaneele einen in Fig. 42 gezeigten spitzen Winkel δ
1. Die Ausnehmung 37 verjüngt sich leicht nach unten. Die federelastischen Zungen 56.1,
56.2, 56.3, 56.4, 56.5 verformen sich und stützen sich angespannt an der schrägen
Nutflanke 23 der ersten Nut 9 ab.
[0091] Der Fig. 47 ist ein Querschnitt Q12 eines weiteren, mit Zungen 56.1, 56.2, 56.3,
56.4, 56.5 versehenen Profils 2.12 zu entnehmen. Der Unterschied zum in Fig. 41 gezeigten
Profil 2.11 besteht darin, dass sein Fuß 12.3 ähnlich, wie beim Profil 2.9 (vgl. Fig.
34), sich in seinem oberen Bereich nach oben verjüngt.
[0092] Die Innenfläche 4 der Wandung 3 des Profils 2.12 sowie die abgerundete untere Oberfläche
des Verriegelungselementes 20 (vgl. Fig. 48) sind teilelliptisch.
[0093] In Fig. 49 ist das Profil 2.12 in einer perspektivischen Ansicht in Richtung Innenseite
des Profils und in Figuren 50, 51 in Draufsicht auf das Innere des Profils und auf
die Oberseite des Kopfstücks 5.3 gezeigt. Die Figuren zeigen, dass das Kopfstück 5.3
die geradlinig verlaufende Innenkante 75 ohne Einführungskanten aufweist.
[0094] Das eingesetzte Profil 2.12 ist in Fig. 48 gezeigt. Die Innenfläche 54 des Fußes
12.3 bildet mit der Innenfläche 59 des Verriegelungselementes 20 den stumpfen Winkel
δ
2. Die federelastischen Zungen 56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5 stützen sich angespannt
an der schrägen Nutflanke 23 der ersten Nut 9 ab.
[0095] In Fig. 52 ist ein weiterer Querschnitt (Bezugszeichen Q13) eines mit 2.13 bezeichneten
Profils dargestellt, der dem in Fig. 37 gezeigten Querschnitt Q10 (Profil 2.10) sehr
ähnlich ist. Das Profil 2.13 weist ein abgerundetes Kopfstück 5.4 auf, dessen untere
Druckfläche 65 winkelig gegenüber dem ebenen Flächenabschnitt 63 auf der Innenseite
des Schenkels 43 angeordnet ist. Im eingesetzten Zustand (vgl. Fig. 53) verläuft die
Druckfläche 65 des Kopfstücks 5.4 planparallel zur Nutz- bzw. Basisfläche 6; 26. Außerdem
bilden die miteinander kontaktierenden Innenflächen 54; 59 mit der Nutzfläche 6 der
Baupaneele den bereits gezeigten spitzen Winkel δ
1. Eine andere Anordnung, z.B. mit stumpfem Winkel δ
2 der miteinander kontaktierenden Innenflächen 54; 59 ist möglich.
[0096] Die Fig. 54 zeigt einen Querschnitt Q14 eines mit 2.14 bezeichneten Profils, dessen
Einzelheiten sich von dem Profil 2.10 (vgl. Fig. 37) ableiten lassen. Der Unterschied
zwischen beiden Profilen besteht darin, dass das Profil 2.14 im Gegensatz zum Profil
2.10 ein Kopfstück 5.5 mit einer nach unten in Richtung Fuß 12.4 geneigten Druckfläche
65 aufweist.
[0097] Im eingesetzten Zustand des Verbinders (vgl. Fig. 55) bildet die Druckfläche 65 mit
der Nutz- bzw. Basisfläche 6, 26 der Baupaneele einen scharfen Winkel ξ. Die Größe
des Winkels ξ entspricht etwa der Größe des in Fig. 38 abgebildeten Winkels λ. Demnach
beträgt der Winkel ξ im vorliegenden Fall etwa 3° bis 5° und kann natürlich variieren.
Der Winkel ξ soll jedoch in Hinblick auf vorteilhafte Selbsthemmung der beiden in
Kontakt stehenden Flächen wenigstens 2° betragen.
[0098] Die Innenfläche 4 sowie die Außenfläche 28 der Wandung 3 verläuft vom Fuß 12.4 beginnend
bis zum Übergang 47 zum beweglichen Schenkel 43 teilelliptisch.
[0099] In Figuren 58 und 62 ist ein weiterer Verbinder (Bezugszahl 2.16) gezeigt, dessen
Querschnitt Q16 etwa eine Kombination aus dem Querschnitt Q2 (vgl. Fig. 10) und dem
Querschnitt Q9 (vgl. Fig. 34) darstellt. Demnächst weist der Verbinder 2.16 das bereits
beschriebene Kopfstück 5.3 mit leicht geneigter Druckfläche 65, den abstehenden Steg
55 und einen stegförmig nach oben zeigenden Fuß 77 auf, dessen unteres, durch die
Standfläche 27 begrenztes Teil ähnlich wie beim Fuß 30 gemäß Fig. 10 ohne untere Abstufung
ausgeführt ist. Die Standfläche 27 ist eben und geht in die leicht abgerundete, untere
Außenfläche 28 der Wandung 3 über.
[0100] Die an den Verbinder 2.16 angepassten Seitenflächen 8.1, 82 der Baupaneele 1.1, 1.2
sind detailliert in Figuren 56 und 57 sowie in Fig. 59 dargestellt. Das klobige Verriegelungselement
20 des Baupaneels 1.2 ist durch die untere, geneigte Andrückfläche 21.1, die seitliche,
senkrecht zur Nutzfläche 6 verlaufende Andrückfläche 21.2,die nach unten abgerundete
Oberfläche 46 und die den Andrückflächen 21.1, 21.2 abgewandte Innenfläche 59 sowie
durch die Stützfläche 64 der Nut 52 begrenzt. Die zur Aufnahme des Kopfstücks 5.3
vorgesehene Nut 52 ist nahezu rechteckig und weist die untere, leicht nach außen unter
einem Winkel λ abfallende Nutflanke (= Stützfläche 64) sowie eine obere, parallel
zur Nutzfläche 6 liegende Nutflanke 79 auf. Die Innenfläche 59 ist senkrecht gegenüber
der Nutzfläche 6 angeordnet, sie kann aber auch leicht geneigt sein.
[0101] An der Lippe 15 des Baupaneels 1.1 ist eine obere, innere Abschrägung 80 sowie eine
weitere, kleinere äußere Abschrägung 81 zu sehen. Weiterhin schließt sich die obere
Nutflanke 13 der Nut 9 über eine Abschrägung 82 an die Stoßfläche 7.1 des Baupaneels
1.1 an. Die Abschrägungen 80, 82, erleichtern die Platzierung des Verbinders 2.16
in den Sitz 60, insbesondere dann, wenn die Verbinder mit Hilfe eines nicht dargestellten
Automaten hineingepresst werden sollen. Die Innenfläche 17 der Lippe 15 ist senkrecht
zur Basisfläche 26 des Baupaneels 1.1 angeordnet, so dass sich ein rechter Winkel
α zwischen der Innenfläche 17 und einem planen Flächenabschnitt 78 des Bodens 35 ergibt.
Im eingesetzten Zustand des Verbinders 2.16 (vgl. Fig. 60) stützt sich dieser mit
seiner Standfläche 27 an dem planen Flächenabschnitt 78 ab. Das nach innen geneigte,
stegförmige Teil des Fußes 77 drückt gegen die Innenfläche 59 des Verriegelungselementes
20, dagegen sein unteres, fersenähnliches Teil stützt sich nur teilweise, jedoch sicher
an der Innenfläche 17 der Lippe 15 ab. Hierbei wird auf eine in Fig. 60 gezeigte lineare
Stützfläche verwiesen, die im Querschnitt als Stützpunkt 83 bezeichnet ist.
[0102] Wichtig bei dieser insbesondere vorteilhaften Ausführungsform ist, dass zwischen
der Mulde 36 und der unteren Außenfläche 28 des Verbinders 2.16 - im eingesetzten
Zustand - ein geringfügiger Spalt S1 gebildet ist, welcher nahezu bis zum freien Ende,
d. h. bis zu einem Wulst 84 des Stegs 55 reicht. Dadurch kann die Wandung 3 des Verbinders
2.16 etwas nachgeben, wenn das Verriegelungselement 20 mit dem untersten Teil seiner
runden, unteren Oberfläche 46 gegen die Wandung 3 drückt. Der Steg 55 gibt auch etwas
nach und drückt mit seinem Wulst 84 angespannt gegen die geneigte Nutflanke 23.
[0103] Auf dieser Weise ist der Verbinder 2.16 ebenso lagesicher im Sitz 60 des Baupaneels
1.1 untergebracht bei Belassung der erforderlichen Beweglichkeit seines das Kopfstück
5.3 tragenden Schenkels 43.
[0104] Alle mit den Vorsprüngen 48.1, 48.2, 48.3, mit den Stegen 55 und mit den Zungen 56.1,
56.2, 56.3, 56.4, 56.5 versehenen Profile verbessern die Lagestabilität dieser Profile
vor und nach der Einführung des Verriegelungselementes 20 in den von der Innenfläche 4 des jeweiligen
Profils aufgespannten Innenraum.
Bezugszeichenliste:
[0105]
- 1.1; 1.2
- Baupaneel
- 2.1; 2.2; 2.3; 2.4
- Verbinder
- 2.5; 2.6; 2.7; 2.8
- Verbinder
- 2.9; 2.10; 2.11
- Verbinder
- 2.12; 2.13; 2.14
- Verbinder
- 2.15; 2.16
- Verbinder
- 3
- Wandung
- 4
- Innenfläche
- 5.1; 5.2; 5.3
- Kopfstück
- 6
- Nutzfläche
- 7.1, 7.2
- Stoßfläche
- 8.1, 8.2
- Seitenfläche
- 9
- erste Nut
- 10
- Nutboden
- 11
- Untergrund
- 12.1; 12.2
- Fuß
- 12.3; 12.4
- Fuß
- 13
- Nutflanke
- 14
- Verriegelungsarm
- 15
- Lippe
- 16
- Rand
- 17
- Innenfläche
- 18
- Druckfläche (v. 2)
- 19
- Schräge
- 20
- Verriegelungselement
- 21.1; 21.2
- Andrückfläche
- 22
- Gleitfläche (v. 2)
- 23
- Nutflanke
- 24
- Seitenfläche
- 25
- scharfer Übergang
- 26
- Basisfläche
- 27
- Standfläche
- 28
- Außenfläche
- 29
- untere Fläche
- 30
- Fuß
- 31, 32
- Ende
- 33.1, 33.2
- Nutflanke
- 34
- Fußboden
- 35
- Boden
- 36
- Mulde
- 37
- Ausnehmung
- 38
- Kernschicht
- 39
- Nutzschicht
- 40
- Bodenschicht
- 41
- Dekorschicht
- 42
- Basisteil
- 43
- Wandungsteil (Schenkel)
- 44
- Außenfläche (v. 42)
- 45
- Übergangsbereich
- 46
- Oberfläche (v. 20)
- 47
- Übergangsbereich
- 48.1; 48.2; 48.3
- Vorsprung
- 49.1, 49.2
- Einführungskante
- 50
- zweite Nut (v. 14)
- 51
- Abstufung (v. 2.5)
- 52
- Nut (v. 1.2)
- 53
- Gleitfläche
- 54
- Innenfläche
- 55
- Steg (v. 2.9)
- 56.1, 56.2, 56.3
- Zunge
- 56.4, 56.5
- Zunge
- 57
- Biegelinie
- 58.1, 58.2, 58.3
- Fenster
- 58.4, 58.5
- Fenster
- 59
- Innenfläche
- 60
- Sitz
- 61
- Nut
- 62
- Nut
- 63
- Flächenabschnitt
- 64
- Stützfläche
- 65
- Druckfläche
- 66
- V-förmige Nut
- 67
- Seitenfläche (v. 48.2)
- 68, 69
- Schenkel-Abschnitt (v. 2.7)
- 70
- Abrundung (v. 12.2)
- 71
- freies Ende (v. 48.3)
- 72
- Spalte
- 73
- Außenfläche (v. 55)
- 74
- Außenfläche (v. 56)
- 75
- Innenkante
- 76
- Abschnitt
- 77
- Fuß
- 78
- Flächenabschnitt
- 79
- obere Nutflanke (v. 52)
- 80, 81,82
- Abschrägung
- 83
- Stützpunkt
- 84
- Wulst
- a, b
- Dickenmaß
- c
- Gerade
- d
- Abstand
- α
- Winkel
- β
- Winkel
- γ
- Winkel
- δ1, δ2, δ3
- Winkel
- ε
- Winkel
- λ
- Winkel
- ξ
- Winkel
- A
- Schwenkachse
- L
- Gesamtlänge
- Q1; Q2; Q3; Q4
- Querschnitt
- Q5; Q6; Q7; Q8
- Querschnitt
- Q9; Q10; Q11; Q12
- Querschnitt
- Q13; Q14; Q15; Q16
- Querschnitt
- S; S1
- Spalt
- T
- Senkrechte
- X, Y
- Pfeil
- 100
- Einrichtung
1. Baupaneel mit einer Einrichtung (100) zur Verbindung mit wenigstens einem weiteren
gleichartigen Baupaneel auf einem Untergrund, wobei das Baupaneel dazu vorgesehen
ist, gegen ein bereits verlegtes Baupaneel abgesenkt zu werden, wobei
- das Baupaneel (1.1, 1.2) jeweils gegenüberliegende erste und zweite, profilierte
Seitenflächen aufweist, an denen je eine Stoßfläche (7.1, 7.2) angeordnet ist, die
senkrecht zu einer Nutzfläche (6) bzw. Basisfläche (26) des Baupaneels liegt,
- die Stoßfläche (7.1) der ersten Seitenfläche in eine entlang der Seitenfläche des
Baupaneels (1.1) verlaufende, erste Nut (9) übergeht,
- über die Stoßfläche (7.1) der ersten Seitenfläche des Baupaneels (1.1) ein Verriegelungsarm
(14) hinausragt,
- der Verriegelungsarm (14) in eine zur Nutzfläche (6) gerichtete Lippe (15) ausläuft,
die wiederum eine in einen Boden (35) des Verriegelungsarms (14) auslaufende Innenfläche
(17) aufweist,
- die erste Nut (9) einen gegenüber der Stoßfläche (7.1) der ersten Seitenfläche zurückversetzten
Nutboden (10) aufweist,
- wobei die erste Nut (9) eine zweite, schräg von dem Nutboden (10) ausgehend verlaufende
Nutflanke (23) aufweist, die sich wiederum an den Boden (35) des Verriegelungsarms
(14) anschließt,
- in die erste Nut (9) des Baupaneels (1.1) ein länglicher, wenigstens teilweise flexibler,
separater Verbinder (2.11; 2.12) wenigstens teilweise eingelassen ist, der im verlegten
Zustand der Baupaneele (1.1, 1.2) mit der zweiten Seitenfläche des gegenüberliegenden
Baupaneels (1.2) zusammenwirkt,
- der Verbinder (2.11; 2.12) einen etwa dachrinnenförmigen Querschnitt (Q11; Q12)
aufweist und eine wenigstens teilweise bogenförmige, aus einem Basisteil (42) und
einem Schenkel (43) bestehende Wandung (3) besitzt,
- die Wandung (3) mit einer wenigstens teilweise teilzylindrischen oder teilelliptischen
Innenfläche (4) an einer Kante dieser Innenfläche - im Querschnitt (Q11; Q12) des
Verbinders gesehen (2.11;2.12) - in ein Kopfstück (5.3) und an einer anderen Kante
in einen Fuß (12.3; 12.4) übergeht,
- der Fuß (12.3; 12.4) eine nach außen gerichtete, im eingesetzten Zustand der Innenfläche
(17) der Lippe (15) zugewandte Seitenfläche (24) und eine sich an die Seitenfläche
(24) anschließende Standfläche (27) aufweist,
- das Kopfstück (5.3;) des Verbinders (2.11; 2.12) im eingesetzten Zustand des Verbinders
in Richtung Nutzfläche (6) zeigt,
- der sich an das Basisteil (42) anschließende Schenkel (43), der in das Kopfstück
(5.3) ausläuft, im eingesetzten Zustand des Verbinders beweglich angeordnet ist, so
dass beim Zusammenfügen von Baupaneelen der Schenkel (43) mitsamt Kopfstück (5.3)
in Richtung des Nutbodens (10) verschwenkt werden kann,
- die zweite Seitenfläche ein Verriegelungselement (20) aufweist, welches beim Zusammenfügen
zweier Baupaneele (1.1, 1.2) in den von der Innenfläche (4) des Verbinders (2.11;
2.12) aufgespannten Innenraum des gegenüberliegenden Baupaneels eingreift,
- das Verriegelungselement (20) in eine in Richtung Basisfläche (26) offene Ausnehmung
(37) des Baupaneels (1.2) übergeht,
- der Boden (35) des Verriegelungsarms (14) und die erste Nut (9) sowie die Innenfläche
(17) der Lippe (15) einen Sitz (60) für die Unterbringung des Verbinders (2.11; 2.12)
bilden,
- wobei das Kopfstück (5.3) im in die erste Nut (9) eingepassten Zustand des Verbinders
(2.11; 2.12) wenigstens teilweise gegen eine erste Nutflanke (13) der besagten Nut
(9) drückt,
- wobei der Fuß (12.3; 12.4) des Verbinders (2.11;2.12) mit seiner Seitenfläche (24)
und mit seiner Standfläche (27) sowie das dem Boden (35) zugewandte Basisteil (42)
des Verbinders die besagte Innenfläche (17) der Lippe und den Boden (35) des Verriegelungsarms
(14) vor und nach dem Zusammenfügen zweier Baupaneele (1.1, 1.2) wenigstens teilweise
kontaktieren,
- wobei die Innenfläche (17) der Lippe unter einem spitzen oder rechten Winkel (α)
zum Boden (35) des Verriegelungsarms (14) bzw. zur Basisfläche (26) des Baupaneels
(1.1) angeordnet ist,
- wobei das Verriegelungselement (20) wenigstens eine Andrückfläche (21.1) aufweist,
die bei der Verbindung zweier Baupaneele gegen das Kopfstück (5.3.5) stößt, so dass
das Kopfstück in Richtung Nutboden (10) verschwenkt wird,
- wobei die Andrückfläche (21.1; 21.2) schräg oder senkrecht gegenüber der Nutzfläche
(6) des Baupaneels angeordnet ist und die schräge Andrückfläche (21.1) des Verriegelungselementes
(20) sich an eine abgerundete, der Basisfläche (26) zugewandte Oberfläche (46) anschließt,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder (2.11; 2.12) in einem Übergangsbereich (47) seines Basisteils (42) zum
beweglichen Schenkel (43) wenigstens eine teilweise federelastisch verformbare Zunge
(56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5) aufweist, die in einem Materialstück mit der Wandung
(3) des Verbinders (2.11; 2.12) unter Belassung jeweils eines Fensters (58.1, 58.2,
58.3, 58.4, 58.5) gefertigt ist,
und dass die Zunge (56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5) schräg gegenüber dem unverformten,
besagten Schenkel (43) angeordnet ist und im eingesetzten Zustand des Verbinders die
schräge Nutflanke (23) der ersten Nut (9) kontaktiert.
2. Baupaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dass die Standfläche (27) des Fußes (77) im eingesetzten Zustand des Verbinders
(2.16) mit dem ganzen planen Flächenabschnitt (78) des Bodens kontaktiert und dass
zwischen der Mulde (36) und der Außenfläche (28) des Verbinders (2.16) ein geringfügiger
Spalt (S1) verbleibt.
3. Baupaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgerundete Oberfläche (46) des Verriegelungselementes (20) über eine schräg
oder senkrecht gegenüber der Nutzfläche (6) angeordnete, ebene Fläche (59) in die
Ausnehmung (37) übergeht.
4. Baupaneel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stoßfläche (7.2) des mit dem Verbinder (2.11; 2.12) zusammenwirkenden Baupaneels
(1.2) über eine rechteckige Nut (52) in das Verriegelungselement (20) übergeht,
- und dass das Kopfstück (5.3) nach dem Einführen des Verriegelungselementes (20)
in den Verbinder (2.11; 2.12) in die Nut (52) eingreift.
5. Baupaneel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (52) eine planparallel oder unter einem scharfen Winkel (ξ) zur Nutzfläche
(6) des Baupaneels (1.2) verlaufende Nutflanke (79) aufweist.
6. Baupaneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (5.3) in Draufsicht auf seine Druckfläche (18) streifenförmig ist und
sich nach außen in Richtung wenigstens einer Schmalseite verjüngt unter Bildung einer
schräg angeordneten Einführungskante (49.1, 49.2).
7. Baupaneel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Baupaneel werkseitig mit wenigstens einem, wenigstens teilweise in den Sitz (60)
des Verriegelungsarms (14) vorzugsweise maschinell hineingepressten und dort festgelegten
Verbinder (2.11; 2.12) ausgestattet ist unter Beibehaltung der Beweglichkeit des das
Kopfstück (5.3) tragenden Schenkels (43).
1. Construction panel comprising a device (100) for connecting to at least one further
similar construction panel on a substrate, wherein the construction panel is provided
to be lowered against an already installed construction panel, wherein
- the construction panel (1.1, 1.2) has in each case opposing first and second profiled
lateral surfaces, on which in each case an abutting surface (7.1, 7.2) is arranged
which is perpendicular to a useable surface (6) or a base surface (26) of the construction
panel,
- the abutting surface (7.1) of the first lateral surface transitions into a first
groove (9) extending along the lateral surface of the construction panel (1.1),
- a locking arm (14) protrudes beyond the abutting surface (7.1) of the first lateral
surface of the construction panel (1.1),
- the locking arm (14) runs out into a lip (15) which is directed to the useable surface
(6) and which, in turn, has an inner surface (17) which runs out into a bottom (35)
of the locking arm (14),
- the first groove (9) has a groove bottom (10) which is set back with respect to
the abutting surface (7.1) of the first lateral surface,
- wherein the first groove (9) has a second groove flank (23) which extends obliquely
starting from the groove bottom (10) and which, in turn, adjoins the bottom (35) of
the locking arm (14),
- an elongate, at least partially flexible, separate connector (2.11; 2.12) is at
least partially embedded into the first groove (9) of the construction panel (1.1)
and cooperates with the second lateral surface of the opposing construction panel
(1.2) when the construction panels (1.1, 1.2) are in the installed state,
- the connector (2.11; 2.12) has an approximately gutter-shaped cross-section (Q11;
Q12) and has an at least partially arcuate wall (3) consisting of a base part (42)
and a limb (43),
- the wall (3) with an at least partially part-cylindrical or part-elliptical inner
surface (4) transitions on an edge of this inner surface - as seen in cross-section
(Q11; Q12) of the connector (2.11; 2.12) - into a head piece (5.3) and transitions
on another edge into a foot (12.3; 12.4),
- the foot (12.3; 12.4) has a downwardly directed lateral surface (24), which in the
inserted state faces towards the inner surface (17) of the lip (15), and a standing
surface (27) adjoining the lateral surface (24),
- the head piece (5.3) of the connector (2.11; 2.12) points in the direction of the
useable surface (6) when the connector is in the inserted state,
- the limb (43) which adjoins the base part (42) and runs out into the head piece
(5.3) is arranged in a movable manner when the connector is in the inserted state
so that, when construction panels are being joined together, the limb (43) together
with the head piece (5.3) can be pivoted in the direction of the groove bottom (10),
- the second lateral surface has a locking element (20) which, when two construction
panels (1.1, 1.2) are being joined together, engages into the inner space of the opposing
construction panel spanned by the inner surface (4) of the connector (2.11; 2.12),
- the locking element (20) transitions into a recess (37) of the construction panel
(1.2), which is open in the direction of the base surface (26),
- the bottom (35) of the locking arm (14) and the first groove (9) and the inner surface
(17) of the lip (15) form a seat (60) for accommodating the connector (2.11; 2.12),
- wherein, when the connector (2.11; 2.12) is in the state fitted into the first groove
(9), the head piece (5.3) presses at least partially against a first groove flank
(13) of the stated groove (9),
- wherein the foot (12.3; 12.4) of the connector (2.11; 2.12) with its lateral surface
(24) and with its standing surface (27) and the base part (42) of the connector facing
towards the bottom (35) at least partially contact said inner surface (17) of the
lip and the bottom (35) of the locking arm (14) before and after two construction
panels (1.1, 1.2) are joined together,
- wherein the inner surface (17) of the lip is arranged at an acute or right angle
(α) with respect to the bottom (35) of the locking arm (14) or with respect to the
base surface (26) of the construction panel (1.1),
- wherein the locking element (20) has at least one pressing surface (21.1) which
abuts against the head piece (5.3.5) when two construction panels are being connected,
so that the head piece is pivoted in the direction of the groove bottom (10),
- wherein the pressing surface (21.1; 21.2) is arranged obliquely or perpendicularly
with respect to the useable surface (6) of the construction panel and the oblique
pressing surface (21.1) of the locking element (20) adjoins a rounded surface (46)
facing towards the base surface (26),
characterised in that
the connector (2.11; 2.12) has, in a transition region (47) of its base part (42)
to the movable limb (43), at least one tongue (56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5) which
can be deformed in partially spring-elastic manner and which is produced in one piece
of material with the wall (3) of the connector (2.11; 2.12) with a window (58.1, 58.2,
58.3, 58.4, 58.5) being provided in each case,
and
in that the tongue (56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5) is arranged obliquely with respect to said
non-deformed limb (43) and contacts the oblique groove flank (23) of the first groove
(9) when the connector is in the inserted state.
2. Construction panel as claimed in claim 1, characterised in that, when the connector (2.16) is in the inserted state, the standing surface (27) of
the foot (77) contacts the entire planar surface portion (78) of the bottom and in that a slight gap (S1) remains between the trough (36) and the outer surface (28) of the
connector (2.16).
3. Construction panel as claimed in claim 1, characterised in that the rounded surface (46) of the locking element (20) transitions into the recess
(37) via a flat surface (59) arranged obliquely or perpendicularly to the useable
surface (6).
4. Construction panel as claimed in claim 1,
characterised in that
- the abutting surface (7.2) of the construction panel (1.2) which cooperates with
the connector (2.11; 2.12) transitions into the locking element (20) via a rectangular
groove (52),
- and in that, after the locking element (20) has been inserted into the connector (2.11; 2.12),
the head piece (5.3) engages into the groove (52).
5. Construction panel as claimed in claim 4, characterised in that the groove (52) has a groove flank (79) which extends in a plane-parallel manner
or at a sharp angle (ξ) with respect to the useable surface (6) of the construction
panel (1.2).
6. Construction panel as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that, in a plan view of its pressure surface (18), the head piece (5.3) is strip-shaped
and tapers outwardly in the direction of at least one narrow side thus forming an
obliquely arranged insertion edge (49.1, 49.2).
7. Construction panel as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the construction panel is equipped in the factory with at least one connector (2.11;
2.12) which is pressed at least partially into the seat (60) of the locking arm (14)
preferably by machine and is fixed at this location, with the mobility of the limb
(43) which supports the head piece (5.3) being maintained.
1. Panneau de construction avec un dispositif (100) en vue d'une liaison avec au moins
un autre panneau de construction semblable sur un sol d'infrastructure, dans lequel
le panneau de construction est prévu pour être abaissé contre un panneau de construction
déjà posé, dans lequel
- le panneau de construction (1.1, 1.2) présente des première et seconde surfaces
latérales profilées respectivement opposées, au niveau de chacune desquelles est disposée
une surface de butée (7.1, 7.2) qui est perpendiculaire à une surface utile (6) ou
à une surface de base (26) du panneau de construction,
- la surface de butée (7.1) de la première surface latérale se prolonge par une première
gorge (9) longeant la surface latérale du panneau de construction (1.1),
- un bras de verrouillage (14) dépasse de la surface de butée (7.1) de la première
surface latérale du panneau de construction (1.1),
- le bras de verrouillage (14) se termine par une lèvre (15) orientée vers la surface
utile (6), qui présente pour sa part une surface intérieure (17) se terminant par
un fond (35) du bras de verrouillage (14),
- la première gorge (9) présente un fond de gorge (10) en retrait par rapport à la
surface de butée (7.1) de la première surface latérale,
- dans lequel la première gorge (9) présente un second flanc de gorge (23) incliné
à partir du fond de gorge (10) qui est pour sa part contigu au fond (35) du bras de
verrouillage (14),
- dans la première gorge (9) du panneau de construction (1.1) est encastré au moins
partiellement un élément de liaison (2.11 ; 2.12) séparé, oblong, au moins partiellement
flexible, qui, à l'état posé des panneaux de construction (1.1, 1.2) coopère avec
la seconde surface latérale du panneau de construction (1.2) opposé,
- l'élément de liaison (2.11 ; 2.12) présente une section transversale (Q11 ; Q12)
approximativement en forme de gouttière et possède une paroi (3) au moins partiellement
arquée composée d'une partie de base (42) et d'un côté (43),
- la paroi (3), avec une surface intérieure (4) au moins partiellement en forme de
cylindre partiel ou d'ellipse partielle, se prolonge par une tête (5.3) au niveau
d'un bord de cette surface intérieure - vu en section transversale (Q11 ; Q12) de
l'élément de liaison (2.11 ; 2.12) - et, au niveau d'un autre bord, se prolonge par
un pied (12.3 ; 12.4),
- le pied (12.3 ; 12.4) présente une surface latérale (24) à l'état monté de la surface
intérieure (17) de la lèvre (15), tournée orientée vers l'extérieur, et une surface
d'appui (27) contiguë à la surface latérale (24),
- la tête (5.3 ; ) de l'élément de liaison (2.11 ; 2.12), à l'état monté de l'élément
de liaison, pointe en direction de la surface utile (6),
- le côté (43) contigu à la partie de base (42) et se terminant par la tête (5.3)
est disposé mobile à l'état monté de l'élément de liaison, de sorte que lors de la
réunion de panneaux de construction, le côté (43) peut être basculé en même temps
que la tête (5.3) en direction du fond de la gorge (10),
- la seconde surface latérale présente un élément de verrouillage (20) qui, lors de
la réunion de deux panneaux de construction (1.1, 1.2), entre en prise dans l'espace
intérieur du panneau de construction opposé étiré par la surface intérieure (4) de
l'élément de liaison (2.11 ; 2.12),
- l'élément de verrouillage (20) se prolonge par une cavité (37) ouverte du panneau
de construction (1.2) en direction de la surface de base (26),
- le fond (35) du bras de verrouillage (14) et la première gorge (9) ainsi que la
surface intérieure (17) de la lèvre (15) forment un siège (60) pour le logement de
l'élément de liaison (2.11 ; 2.12),
- dans lequel la tête (5.3), à l'état emboîté de l'élément de liaison (2.11 ; 2.12)
dans la première gorge (9), appuie au moins en partie contre un premier flanc de gorge
(13) de ladite gorge (9),
- dans lequel le pied (12.3 ; 12.4) de l'élément de liaison (2.11 ; 2.12) avec sa
surface latérale (24) et avec sa surface d'appui (27) ainsi que la partie de base
(42) de l'élément de liaison tournée vers le fond (35), sont au moins partiellement
en contact avec ladite surface intérieure (17) de la lèvre et le fond (35) du bras
de verrouillage (14) avant et après la réunion de deux panneaux de construction (1.1,
1.2),
- dans lequel la surface intérieure (17) de la lèvre est disposée à un angle aigu
ou droit (α) par rapport au fond (35) du bras de verrouillage (14) ou par rapport
à la surface de base (26) du panneau de construction (1.1),
- dans lequel l'élément de verrouillage (20) présente au moins une surface de pression
(21.1) qui, lors de la liaison de deux panneaux de construction, bute contre la tête
(5.3.5) de sorte que la tête est basculée en direction du fond de la gorge (10),
- dans lequel la surface de pression (21.1 ; 21.2) est disposée inclinée ou perpendiculaire
par rapport à la surface utile (6) du panneau de construction et la surface de pression
inclinée (21.1) de l'élément de verrouillage (20) est contiguë à une surface (46)
arrondie tournée vers la surface de base (26),
caractérisé en ce que
l'élément de liaison (2.11 ; 2.12), dans une zone de transition (47) de sa partie
de base (42) avec le côté mobile (43), présente au moins une languette (56.1, 56.2,
56.3, 56.4, 56.5) partiellement déformable avec l'élasticité d'un ressort, qui est
réalisée d'une pièce de matériau avec la paroi (3) de l'élément de liaison (2.11 ;
2.12) en maintenant respectivement une fenêtre (58.1, 58.2, 58.3, 58.4, 58.5),
et
en ce que la languette (56.1, 56.2, 56.3, 56.4, 56.5) est disposée inclinée par rapport audit
côté non déformé (43) et, à l'état monté de l'élément de liaison, est en contact avec
le flanc de gorge (23) incliné de la première gorge (9).
2. Panneau de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface d'appui (27) du pied (77), à l'état monté de l'élément de liaison (2.16),
est en contact avec la totalité de la portion de surface plane (78) du fond et en ce qu'il reste un interstice (S1) insignifiant entre le creux (36) et la surface extérieure
(28) de l'élément de liaison (2.16).
3. Panneau de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface arrondie (46) de l'élément de verrouillage (20) se prolonge par la cavité
(37) en passant par une surface plane (59) disposée de manière inclinée ou perpendiculaire
par rapport à la surface utile (6).
4. Panneau de construction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- la surface de butée (7.2) du panneau de construction (1.2) coopérant avec l'élément
de liaison (2.11 ; 2.12) se prolonge par l'élément de verrouillage (20) en passant
par une gorge rectangulaire (52),
- et en ce que la tête (5.3), après l'introduction de l'élément de verrouillage (20) dans l'élément
de liaison (2.11 ; 2.12), entre en prise dans la gorge (52).
5. Panneau de construction selon la revendication 4, caractérisé en ce que la gorge (52) présente un flanc de gorge (79) passant de manière parallèle en plan
ou à un angle aigu (ξ) par rapport à la surface utile (6) du panneau de construction
(1.2).
6. Panneau de construction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête (5.3), en vue en plan, est en forme de bande sur sa surface d'appui (18)
et s'amincit vers l'extérieur en direction d'au moins un côté étroit en formant un
bord d'introduction disposé de manière inclinée (49.1, 49.2).
7. Panneau de construction selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le panneau de construction est équipé en usine d'au moins un élément de liaison (2.11
; 2.12) comprimé de préférence par machine au moins en partie dans le siège (60) du
bras de verrouillage (14) et qui y est fixé en maintenant la mobilité du côté (43)
portant la tête (5.3).