[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen zumindest eines Mediums auf
zumindest ein Substrat gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 und ein Verfahren zum
reproduzierbaren Festlegen einer Drehwinkellage zumindest eines ersten Zylinders einer
Vorrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruches 10.
[0002] In Vorrichtungen zum Auftragen von Medium auf Substrate, insbesondere in als Druckmaschinen
und/oder Lackiereinrichtungen ausgebildeten Beschichtungseinrichtungen, kommt es beispielsweise
bei einem Wechsel eines ersten Zylinders oder eines Antriebs oder bei einer Neuinstallation
einer solchen Beschichtungseinrichtung vor, dass beispielsweise ein solcher Zylinder
bezüglich seiner Drehwinkellage relativ zu einem Gestell und/oder zu einem zweiten
Zylinder und/oder einer Transportvorrichtung und/oder einem Antrieb eingerichtet,
d. h. in eine Referenzdrehwinkellage gebracht werden muss, beispielsweise um eine
registergenaue Beschichtung eines von dem zweiten Zylinder und/oder der Transportvorrichtung
transportierten tafelförmigen Gutes und/oder Bedrurkstoffes zu gewährleistet.
[0003] Eine bisher übliche Vorgehensweise besteht darin, eine solche Ausrichtung anhand
eines iterativen Verfahrens zu optimieren. Dabei wird zunächst der Zylinder eingebaut
und seine Drehwinkellage nur relativ grob oder gar nicht vorausgerichtet. Bei jedem
Iterationsschritt wird dann ein unbeschichtetes tafelförmiges Gut beschichtet und
anhand eines Vergleichs einer Ist-Lage einer aufgebrachten Beschichtung relativ zu
beispielsweise einem tafelförmigen Gut mit einer Solllage der Beschichtung relativ
zu dem tafelförmigen Gut wird eine Korrektur für den nächsten Iterationsschritt ermittelt.
Für jeden Iterationsschritt ist dabei ein Beschichten eines weiteren tafelförmigen
Gutes sowie ein Anhalten und wieder in Gang setzen der Beschichtungseinrichtung notwendig.
Auf diese Weise werden pro Einrichtungsvorgang mehrere, beispielsweise zwei bis fünf
tafelförmige Güter und ein relativ großer Zeitraum beansprucht.
[0004] Bei Vorrichtungen, mit denen bahnförmiger Bedruckstoff beschichtet werden soll und
die mehrere Einzelantriebe aufweisen, ist es analog dazu üblich, Zylinder, beispielsweise
auch solche, die einen eigenen Antrieb aufweisen, grob einzurichten und anhand eines
Vergleichs aufgebrachter Beschichtungen mit Solllagen einen Ausgleich einer Drehwinkellage
entsprechender Zylinder mittels beispielsweise einer Umfangregistereinstellvorrichtung
durchzuführen. Auch hier sind teilweise relativ viele Exemplare bzw. Beschichtungsvorgänge
notwendig, um eine Optimierung des Umfangsregisters zu erreichen.
[0005] Durch die
EP 1 759 840 B1 ist eine Druckmaschine bekannt, die zumindest einen rotierbaren Zylinder und ein
Gestell aufweist, wobei der zumindest eine Zylinder um eine Rotationsachse relativ
zu dem Gestell rotierbar angeordnet ist und die eine Drehwinkelkontrolleinrichtung
aufweist, die zumindest teilweise in zumindest einer Referenzdrehwinkellage relativ
zu dem zumindest einen Zylinder und zugleich in einer Referenzlage relativ zu dem
Gestell anordenbar ist, wobei die Drehwinkelkontrolleinrichtung mit einer Referenzmarke
zusammenzuwirken fähig angeordnet und eine Prüfung einer Drehwinkellage des zumindest
einen Zylinders mittels einer mechanischen Lehre und/oder eines Anschlags ermöglichend
ausgebildet ist.
[0006] Durch die
DE 10 2007 017 941 A1 ist eine Druckmaschine bekannt, die zumindest einen rotierbaren Zylinder und ein
Gestell aufweist, wobei der zumindest eine Zylinder um eine Rotationsachse relativ
zu dem Gestell rotierbar angeordnet ist und wobei die Druckmaschine zumindest eine
Drehwinkelkontrolleinrichtung aufweist, die in einer Referenzdrehwinkellage relativ
zu dem zumindest einen Zylinder und zugleich in einer Referenzlage relativ zu dem
Gestell angeordnet ist und wobei die Drehwinkelkontrolleinrichtung mit zumindest einer
Referenzmarke zusammenwirkend angeordnet und eine Prüfung einer Drehwinkellage des
zumindest einen Zylinders ermöglichend ausgebildet ist.
[0007] Durch die
EP 1 205 300 A1 ist eine Druckmaschine bekannt, die eine Drehwinkelkontrolleinrichtung aufweist,
die in einer Referenzdrehwinkellage relativ zu einem Zylinder und zugleich relativ
zu einem Gestell angeordnet ist. Mittels einer LED und eines auf dem Zylinder angeordneten
Reflektorstreifens wird ein Stroboskop angesteuert, in dessen Licht Aufnahmen von
einer winkelfest angeordneten Referenzmarke eines anderen Zylinders gemacht werden.
[0008] Durch die
EP 1 295 721 A1 ist eine Druckmaschine bekannt, die einen rotierbaren Zylinder und ein Gestell aufweist,
wobei der Zylinder um eine Rotationsachse relativ zu dem Gestell rotierbar angeordnet
ist und wobei die Druckmaschine eine Drehwinkelkontrolleinrichtung aufweist, die in
einer Referenzdrehwinkellage relativ zu dem Zylinder und zugleich relativ zu dem zumindest
einen Gestell anordenbar ist und die mit zumindest einer Referenzmarke zusammenwirkend
angeordnet, und eine berührungslose Prüfung einer Drehwinkellage des Zylinders ermöglichend
ausgebildet ist und wobei die Drehwinkelkontrolleinrichtung einen als Lichtquelle
ausgebildeten Sender aufweist, der bezüglich zumindest einer Senderichtung auf eine
sich parallel zu der Rotationsachse des Zylinders erstreckende Außenfläche eines Ballens
des Zylinders ausgerichtet angeordnet ist und wobei mittels der Lichtquelle eine Lichtmarkierung
auf Bereich des Ballens des Zylinders der Vorrichtung projiziert wird.
[0009] Durch die
EP 1 129 847 A1 und die
DE 197 16 943 A1 ist jeweils ein Antrieb eines Zentralzylinders einer Flexo-Druckmaschine bekannt.
Ein optischer Sensor erfasst Markierungen, die im Umfangsbereich des Zylinders angebracht
sind, um eine Drehwinkellage des Zylinders zu erfassen.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auftragen zumindest
eines Mediums auf zumindest ein Substrat und ein Verfahren zum reproduzierbaren Festlegen
einer Drehwinkellage zumindest eines ersten Zylinders einer Vorrichtung zu schaffen.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 und die Merkmale
des Anspruches 10 gelöst.
[0012] Eine Vorrichtung zum Auftragen zumindest eines Mediums auf zumindest ein Substrat,
weist zumindest einen rotierbaren ersten Zylinder und zumindest ein Gestell auf, wobei
der zumindest eine erste Zylinder um eine Rotationsachse relativ zu dem zumindest
einen Gestell rotierbar angeordnet ist und wobei die Vorrichtung zumindest eine Drehwinkelkontrolleinrichtung
aufweist, die zumindest teilweise in zumindest einer Referenzdrehwinkellage relativ
zu dem zumindest einen ersten Zylinder und zugleich in einer Referenzlage relativ
zu dem zumindest einen Gestell angeordnet und/oder anordenbar ist und wobei die Drehwinkelkontrolleinrichtung
mit zumindest einer Referenzmarke zusammenwirkend und/oder zusammenzuwirken fähig
angeordnet und eine berührungslose Prüfung einer Drehwinkellage des zumindest einen
ersten Zylinders ermöglichend ausgebildet ist. Insbesondere weist die Drehwinkelkontrolleinrichtung
zumindest einen Sender auf der bezüglich zumindest einer Senderichtung auf eine sich
parallel zu der Rotationsachse erstreckende Außenfläche eines Ballens des zumindest
einen ersten Zylinders ausgerichtet angeordnet ist.
[0013] Die mit der Erfindung, erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass auf
diese Weise eine Orientierungsmarke geschaffen werden kann, die beim Einrichten der
Vorrichtung hilfreich ist und die bei einem Betrieb der Vorrichtung ohne Auswirkungen
ist, insbesondere ohne negative Auswirkungen.
[0014] Die Vorrichtung ist entweder eine Beschichtungseinrichtung tafelförmiger und/oder
bogenförmiger Güter oder eine Beschichtungseinrichtung bahnförmigen Bedruckstoffs.
Insbesondere kann die Beschichtungseinrichtung eine Lackiereinrichtung, beispielsweise
für Blechtafeln und/oder eine Bogen- oder Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine sein.
[0015] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass weniger tafelförmige und/oder bogenförmige
Güter und/oder Bedruckstoff bis zu einem Erreichen eines idealen Betriebszustands
der Vorrichtung eingesetzt werden müssen, bevorzugt nur ein einziges solches Gut.
Insbesondere muss für eine Grundeinstellung überhaupt kein tafelförmiges Gut und kein
Abschnitt eines bahnförmigen Bedruckstoffs eingesetzt werden. Eine Gesamtzahl von
erforderlichen Probetafeln wird stark reduziert, beispielsweise auf eine. Eine erreichbare
Lagegenauigkeit einer Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders für die
Grundeinstellung liegt, abhängig beispielsweise von Abmessungen zumindest eines Signals
des zumindest einen Senders, insbesondere zumindest einer Lichtmarkierung, in einem
Bereich von ca. 1 mm.
[0016] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das zumindest eine Signal, insbesondere
die zumindest eine Lichtmarkierung während eines Sendens mittels zumindest eines Senders,
insbesondere während einer Projektion durch zumindest eine Lichtquelle, auf dem zumindest
einen ersten Zylinder deutlich messbar, insbesondere sichtbar ist und dass das zumindest
eine Signal, insbesondere die zumindest eine Lichtmarkierung nach dem Senden, insbesondere
der Projektion von dem zumindest einen Zylinder rückstandsfrei entfernt ist. Dadurch
ist ein präzises Einstellen einer Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders
möglich, während ein Beschichtungsbetrieb nicht beeinflusst wird. Das bedeutet insbesondere,
dass das zumindest eine Signal, insbesondere die zumindest eine Lichtmarkierung den
zumindest einen ersten Zylinder in seinen chemischen und mechanischen Eigenschaften
unverändert lässt.
[0017] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Drehwinkelkontrolleinrichtung in Zusammenhang
mit allen relevanten unterschiedlichen Zylinderdurchmessern und/oder Ausnehmungen
und/oder Erhebungen des zumindest einen ersten Zylinders einsetzbar ist, was insbesondere
bei Einsatz eines Flexo-Druckverfahrens besonders relevant ist.
[0018] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Drehwinkelkontrolleinrichtung in Zusammenhang
mit allen relevanten unterschiedlichen axialen Zylinderlängen einsetzbar ist, ohne
Veränderungen an der Drehwinkelkontrolleinrichtung vornehmen zu müssen.
[0019] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Drehwinkelkontrolleinrichtung keinen
Einfluss auf andere Zylinder und/oder auf zu beschichtende tafelförmige Güter und/oder
Bedruckstoffe ausübt.
[0020] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass im Zusammenhang mit der Drehwinkelkontrolleinrichtung
keine unerwünschten Unsymmetrien und/oder Unwuchten an rotierenden Bauteilen, insbesondere
dem zumindest einen ersten Zylinder auftreten.
[0021] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass an dem zumindest einen ersten Zylinder keine
zusätzlichen Anlagerungsstellen für Schmutz oder Beschichtungsmittelreste erzeugt
werden.
[0022] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass auf unterschiedlichen Blickwinkeln beruhende
Ablesefehler ausgeschlossen werden können, weil die Markierung direkt auf dem zumindest
einen Zylinder zu messen, insbesondere zu sehen ist und daher beispielsweise Parallaxenfehler
ausgeschlossen werden können.
[0023] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Drehwinkelkontrolleinrichtung außerhalb
eines Gefahrenbereichs, beispielsweise eines explosionsgefährdeten Bereichs und/oder
eines abzusaugenden Bereichs ausgeordnet werden kann.
[0024] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Gefahren für Bedienpersonen verringert werden,
weil weniger Handgriffe in Bereichen rotierender Bauteile notwendig sind, als bei
von Hand anzusetzenden Drehwinkellehren.
[0025] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei entsprechend gewähltem Wellenlängenbereich
des Lichts eine mit bloßem Auge sichtbare Markierung projiziert werden kann.
[0026] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt die zumindest eine
Lichtquelle eine zumindest eine Laserquelle ausgebildet ist, besteht darin, dass eine
besonders gut sichtbare und unterscheidbare und besonders präzise justierbare Markierung
projiziert werden kann.
[0027] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt der zumindest eine
erste Zylinder die zumindest eine Referenzmarke aufweist, besteht darin, dass der
Sender nicht an einem rotierbaren Bauteil angeordnet sein muss, wodurch ein einfacher
Aufbau ermöglicht wird, weil beispielsweise eine Energieversorgung einfach gehalten
werden kann. Dieser Vorteil ergibt sich auch durch eine und in besonderer Weise in
Kombination mit einer Anordnung des zumindest einen Senders an dem zumindest einen
Gestell.
[0028] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Lichtmarkierung ohne weitere Hilfsmittel
mit bloßen Auge mit einer auf dem Ballen des Zylinders angeordneten Referenzmarke
verglichen werden kann, insbesondere da dieser Bereich einfacher einsehbar ist, als
beispielsweise ein Bereich eines Zapfens des Zylinders. Dadurch kann ein Vergleich
einer Solllage mit einer Ist-Lage, besonders einfach ausgeführt werden
[0029] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt das zumindest eine
Signal, insbesondere die zumindest eine Lichtmarkierung zumindest teilweise auf einer
geradlinigen Verbindungslinie eines Punktes der Rotationsachse des zumindest einen
ersten Zylinders mit dem zumindest einen Sender, insbesondere mit einem Licht emittierenden
Punkt der zumindest einen Lichtquelle liegt, besteht darin, dass auf unterschiedlichen
Blickwinkeln beruhende Ablesefehler ausgeschlossen werden können, weil unabhängig
von einem Durchmesser des Zylinders die Markierung immer bei einem gleichen Drehwinkel
auf der Oberfläche des Zylinders messbar, insbesondere sichtbar ist.
[0030] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt das zumindest eine
Signal, insbesondere die zumindest eine Lichtmarkierung oder eine Gesamtheit mehrerer
Signale oder Lichtmarkierungen in axialer Richtung bezüglich der Rotationsachse des
zumindest einen ersten Zylinders eine, von zwei äußersten Grenzen des zumindest einen
Signals oder der zumindest einen Lichtmarkierung oder der Gesamtheit der mehreren
Signale oder der mehreren Lichtmarkierungen begrenzte, Ausdehnung aufweist, die bevorzugt
größer ist als 10 % einer Länge des Ballens des zumindest einen ersten Zylinders in
dieser axialen Richtung, weiter bevorzugt größer als 30 % und noch weiter bevorzugt
größer als 80 %, besteht darin, dass mit zunehmender axialer Ausdehnung des zumindest
einen Signals oder der zumindest einen Lichtmarkierung eine Ablesegenauigkeit steigt.
Dies ist der Fall, weil zum Einen ein Standpunkt einer Bedienperson immer weniger
Einfluss hat; zum Anderen können aber auch Zylinder eingesetzt werden deren Referenzmarken
an unterschiedlichen axialen Positionen angeordnet sind, ohne dass der zumindest eine
Sender in seiner Lage und/oder Ausrichtung verändert werden müsste. Ein weiterer Vorteil
einer Ausführungsform, bei der bevorzugt das zumindest eine Signal, insbesondere die
zumindest eine Lichtmarkierung in Umfangsrichtung bezüglich des Rotationsachse des
zumindest einen ersten Zylinders ein Ausdehnung aufweist, die bevorzugt kleiner ist
als 10 mm, weiter bevorzugt kleiner als 5 mm und noch weiter bevorzugt kleiner als
2 mm, besteht darin, dass ein feineres Signal und/oder eine feinere Lichtmarkierung
besser mit einer Referenzmarke verglichen werden kann, weil Abweichungen dann stärker
ins Gewicht fallen. Dadurch kann eine erhöhte Präzision der Drehwinkeleinstellung
des entsprechenden Zylinders erreicht werden.
[0031] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt diese sich parallel
zu der Rotationsachse erstreckende Außenfläche eines Ballens des zumindest einen ersten
Zylinders zumindest eine von einer virtuellen Zylindermantelfläche des zumindest einen
ersten Zylinders abweichende Ausnehmung und/oder Erhebung aufweist, besteht darin,
dass keine separate Markierung des Zylinders notwendig ist, weil diese Ausnehmung
und/oder Erhebung bereits eine eindeutige Drehwinkellage besitzt. Insbesondere werden
dadurch zusätzliche Unwuchten im Zusammenhang mit zusätzlich angeordneten Referenzmarken
verhindert.
[0032] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt diese zumindest eine
Ausnehmung und/oder Erhebung zumindest eine Kante aufweist, die sich in einer Richtung
der Rotationsachse des zumindest einen ersten Zylinders erstreckt, besteht darin,
dass eine solche Kante eine eindeutige und leicht zu erkennende Drehwinkellage aufweist.
[0033] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt der zumindest eine
Sender wahlweise zwischen zumindest einem aktivierten Betriebszustand und einem deaktivierten
Betriebszustand umschaltbar ausgebildet ist, besteht darin, dass Energie gespart werden
kann und jegliche Auswirkungen auf einen Beschichtungsbetrieb vermieden werden können.
In dem aktivierten Betriebszustand ist der zumindest eine Sender ein Signal sendend
angeordnet. In dem deaktivierten Betriebszustand ist der zumindest ein Sender bevorzugt
kein Signal sendend angeordnet.
[0034] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt der zumindest eine
erste Zylinder ein mit einem als Gegendruckzylinder ausgebildeten Zylinder einen Beschichtungsspalt
bildender und/oder zu bilden fähiger Beschichtungszylinder ist, besteht darin, dass
ein solcher Zylinder in entsprechenden Beschichtungsmaschinen häufig gewechselt wird
und darum bei einem häufig vorkommenden erneuten Einrichtvorgang besonders viel Material
und Zeit eingespart werden kann. Gleiches gilt für eine Ausführungsform, bei der der
zumindest eine erste Zylinder ein Formzylinder und/oder ein Übertragungszylinder einer
Offset-Rotationsdruckmaschine ist. Auch bei Gegendruckzylindern ist ein solcher Wechsel
denkbar.
[0035] Ein Verfahren zum reproduzierbaren Festlegen der Drehwinkellage zumindest eines ersten
Zylinders einer Vorrichtung zum Auftragen zumindest eines Mediums auf zumindest ein
Substrat relativ zu zumindest einem Gestell dieser Vorrichtung weist zumindest einen
Schritt auf, in dem zumindest ein Sender von dem zumindest einen Gestell aus zumindest
ein Signal aussendet, das einen Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten
Zylinders charakterisiert und/oder zumindest ein Sender von dem zumindest einen ersten
Zylinder aus zumindest ein Signal aussendet, das einen aktuellen Ist-Wert der Drehwinkellage
des zumindest einen ersten Zylinders charakterisiert, wobei dann der aktuelle Ist-Wert
und der Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders miteinander
verglichen werden und wobei in einem anschließenden Korrekturschritt die Drehwinkellage
des zumindest einen ersten Zylinders durch Schwenken des zumindest einen ersten Zylinders
um seine Rotationsachse so eingestellt wird, dass der dann aktuelle Ist-Wert und der
Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders miteinander in einem
Toleranzbereich übereinstimmen und wobei nach dem Korrekturschritt eine Drehwinkellage
eines spätestens dann mit dem zumindest einen ersten Zylinder verbundenen ersten Antriebs
in einem Speicher einer Maschinensteuerung hinterlegt wird.
[0036] Ein Vorteil dieses Verfahrens besteht wiederum insbesondere darin, dass eine einfache
und bereits sehr präzise Voreinstellung einer Drehwinkellage des Zylinders erreicht
wird, ohne dass ein Beschichtungsvorgang ausgeführt werden muss. Auf diese Weise wird
eine Orientierungsmarke geschaffen, die beim Einrichten der Vorrichtung hilfreich
ist und die bei einem Betrieb der Vorrichtung ohne Auswirkungen ist, insbesondere
ohne negative Auswirkungen. Dadurch kann ein Zylinder in beliebiger. Drehwinkellage
in eine entsprechende Vorrichtung eingebaut und in einer geforderten Drehwinkellage
mit seinem Antrieb verbunden und/oder fixiert werden und eine Maschinensteuerung nach
dem Einbau auf einfache, präzise, schnelle und kostengünstige Art neu justiert werden.
[0037] Ein weiterer Vorteil davon, dass zumindest ein bevorzugt als Lichtquelle ausgebildeter
Sender zumindest ein bevorzugt als zumindest eine Lichtmarkierung ausgebildetes Signal
von dem Gestell aus auf einen Bereich, bevorzugt eine Außenfläche eines Ballens, weiter
bevorzugt eine sich parallel zu der Rotationsachse des zumindest einen ersten Zylinders
erstreckende Außenfläche des Ballens, des zumindest einen ersten Zylinders und/oder
von dem zumindest einen ersten Zylinder aus auf einen ortsfest relativ zu dem zumindest
einen Gestell angeordneten Bereich projiziert, besteht darin, dass das Signal gut
messbar und bevorzugt ohne Einfluss auf den zumindest einen ersten Zylinder ist. Insbesondere
ist ein als Lichtmarkierung ausgebildetes Signal gut sichtbar Das Signal kann auch
von dem Gestell aus gesendet, von dem entsprechenden Bereich des Zylinders reflektiert
und mit einer ah dem Gestell angeordneten Referenzmarke verglichen werden. In diesem
Fall ist bevorzugt ein Spiegel an dem zumindest einen ersten Zylinder angeordnet.
[0038] Ein weiterer Vorteil davon, dass der aktuelle Ist-Wert und der Sollwert der Drehwinkellage
des zumindest einen ersten Zylinders miteinander verglichen werden, indem eine auf
eine Rotationsachse des zumindest einen ersten Zylinders bezogene Drehwinkellage zumindest
einer drehfest mit dem zumindest einen ersten Zylinder verbundenen Referenzmarke des
zumindest einen ersten Zylinders mit einer auf diese Rotationsachse des zumindest
einen ersten Zylinders bezogenen Drehwinkellage der zumindest einen Lichtmarkierung
verglichen wird, besteht darin, dass dies besonders einfach durchführbar ist, weil
die zumindest eine Lichtmarkierung und die zumindest eine Referenzmarke gut einsehbar
und mit bloßen Auge erkennbar sind.
[0039] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, davon, dass eine Drehwinkellage des zumindest
einen ersten Zylinders durch Schwenken des zumindest einen ersten Zylinders um seine
Rotationsachse so eingestellt wird, dass eine Drehwinkellage der zumindest einen Referenzmarke
mit der Drehwinkellage der zumindest einen Lichtmarkierung zumindest in dem Toleranzbereich
übereinstimmt, besteht darin, dass damit eine möglichst präzise Vorausrichtung durchgeführt
werden kann.
[0040] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt der zumindest eine
erste Zylinder zunächst von einem ersten Antrieb entkoppelt ist und der zumindest
eine erste Zylinder nach dem Korrekturschritt mit dem ersten Antrieb gekoppelt wird,
besteht darin, dass der zumindest eine erste Zylinder dadurch bereits optimal ausgerichtet
ist und der Antrieb keine unnötige Stellbewegung ausführen muss.
[0041] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt im Anschluss ein tafelförmiges
oder bogenförmiges Gut mittels der Vorrichtung beschichtet wird und nach einem Abgleich
einer Ist-Lage einer auf das tafelförmige oder bogenförmige Gut aufgebrachten Beschichtung
mit einer Solllage der aufgebrachten Beschichtung eine Anpassung der Drehwinkellage
des zumindest einen ersten Zylinders mittels des ersten Antriebs vorgenommen wird,
besteht darin, dass dadurch eine optimale Ankopplung in einer gewünschten Drehwinkellage
erreicht wird, ohne dass mittels des Antriebs eine große Verstellbewegung durchgeführt
werden müsste. Da eine solche Ausrichtung meist in Verbindung mit einem Zylinderwechsel
erfolgt, ist nur eine entsprechende Reihenfolge von Schritten notwendig und kein zusätzlicher
Schritt.
[0042] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt das zumindest eine
Signal, insbesondere die zumindest eine Lichtmarkierung derart auf den Bereich des
zumindest einen ersten Zylinders und/oder den ortsfest relativ zu dem zumindest einen
Gestell angeordneten Bereich gesendet, insbesondere projiziert wird, dass das zumindest
eine Signal, insbesondere die zumindest eine Lichtmarkierung in ihrem Auftreffbereich
eine Ausdehnung in einer Richtung parallel zu der Rotationsachse des zumindest einen
ersten Zylinders aufweist, die größer ist, als zumindest 10 % einer Ausdehnung des
Ballens des zumindest einen ersten Zylinders in dieser Richtung, besteht darin, dass
an unterschiedlichen axialen Positionen angeordnete Referenzmarkierungen ohne Anpassung
der Vorrichtung erfasst werden können.
[0043] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt das zumindest eine
Signal, insbesondere die zumindest eine Lichtmarkierung derart auf den Bereich des
zumindest einen ersten Zylinders und/oder den ortsfest relativ zu dem zumindest einen
Gestell angeordneten Bereich gesendet, insbesondere projiziert wird, dass die zumindest
eine Lichtmarkierung in ihrem Auftreffbereich eine Ausdehnung senkrecht zu der Rotationsachse
des zumindest einen ersten Zylinders und/oder in Umfangsrichtung bezüglich der Rotationsachse
des zumindest einen ersten Zylinders aufweist, die kleiner ist als 10 mm, besteht
darin, dass eine Ablesegenauigkeit erhöht wird.
[0044] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt das zumindest eine
der zumindest eine Sender vor dem Korrekturschritt aktiviert wird und nach dem Korrekturschritt
deaktiviert wird, besteht darin, dass Energie gespart werden kann Einflussnahmen in
einem Beschichtungsbetrieb vermieden werden.
[0045] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt zumindest eine weitere
rotierbare Vorrichtung der Beschichtungseinrichtung in eine Referenzdrehwinkellage
gebracht wird, bevor der zumindest eine erste Zylinder mit dem zumindest einem ersten
Antrieb gekoppelt wird, besteht darin, dass dadurch eine Vielzahl von Zylindern und
Vorrichtungen bereits in einem Moment des Koppelns sehr präzise aufeinander abgestimmt
sind und höchstens minimal gegeneinander verstellt werden müssen.
[0046] Ein weiterer Vorteil einer Ausführungsform, bei der bevorzugt im Anschluss ein tafelförmiges
oder bogenförmiges Gut mittels der Beschichtungseinrichtung beschichtet wird und nach
einem Abgleich einer Ist-Lage einer auf das tafelförmige oder bogenförmige Gut aufgebrachten
Beschichtung mit einer Solllage der aufgebrachten Beschichtung eine Anpassung der
Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders mittels des ersten Antriebs vorgenommen
wird, besteht darin, dass auf diese Weise eine Präzision der Drehwinkellage abschließend
optimiert werden kann, wobei nur ein einziger Beschichtungsvorgang notwendig ist.
[0047] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher beschrieben.
[0048] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Auftragen zumindest eines Mediums
auf zumindest ein Substrat;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines ersten Zylinders, eines Senders, einer Lichtmarkierung
und einer Referenzmarke.
[0049] Eine Vorrichtung 01 zum Auftragen zumindest eines Mediums auf zumindest ein Substrat
ist beispielsweise als Beschichtungseinrichtung 01 ausgebildet. Die Beschichtungseinrichtung
01 ist beispielsweise als Lackiereinrichtung 01 und/oder als Druckeinrichtung 01 ausgebildet.
Die Beschichtungseinrichtung 01 weist zumindest einen ersten Zylinder 02 auf, der
bevorzugt als Beschichtungszylinder 02 ausgebildet ist und der bevorzugt wechselbar
ausgebildet ist. Bevorzugt weist die Beschichtungseinrichtung 01 weitere Zylinder
03 auf, beispielsweise zumindest einen zweiten, als Gegendruckzylinder 03 ausgebildeten
Zylinder 03. Der Beschichtungszylinder 02 und der Gegendruckzylinder 03 sind gemeinsam
einen Beschichtungsspalt 04 bildend und/oder zu bilden fähig angeordnet. Ein Beschichtungsspalt
04 ist also eine Stelle an der zu beschichtendes Substrat zwischen den beiden den
Beschichtungsspalt 04 bildenden Zylindern 02; 03 durchgeführt wird und/oder durchführbar
ist. Insbesondere wird in dem Beschichtungsspalt 04 Beschichtungsmittel auf das zu
beschichtende Substrat übertragen. Der zumindest eine erste Zylinder 02 ist bevorzugt
als Lackierzylinder 02 einer Lackiereinrichtung 01 ausgebildet. Der zumindest eine
erste Zylinder 02 kann beispielsweise als Flexo-Druckzylinder 02 ausgebildet sein.
In einer Ausführungsform ist die Beschichtungseinrichtung 01 als Offset-Druckeinrichtung
01 ausgebildet und weist neben einem als Übertragungszylinder 02, insbesondere Gummituchzylinder
02 ausgebildeten Beschichtungszylinder 02 einen als Formzylinder, insbesondere als
Plattenzylinder ausgebildeten dritten Zylinder auf. Die Beschichtungseinrichtung 01
weist zumindest ein bevorzugt ortsfestes Gestell auf. Zumindest der zumindest eine
erste Zylinder 02 ist relativ zu dem zumindest einen Gestell um eine Rotationsachse
18 rotierbar angeordnet.
[0050] Die Beschichtungseinrichtung 01 ist bevorzugt als Beschichtungseinrichtung 01 tafelförmiger
Güter ausgebildet. Dabei ist unter einem tafelförmigen Gut zumindest sowohl eine Tafel
aus einem vergleichsweise dicken und/oder stabilen Material, beispielsweise aus Metall
und/oder Kunststoff, als auch ein Bedruckstoffbogen aus einem relativ biegsamen Material,
beispielsweise Papier oder Pappe zu verstehen. Insbesondere sind Blechtafeln als tafelförmige
Güter anzusehen. Ein solcher Lackierzylinder 02 weist im Bereich seines Ballens 19
beispielsweise zumindest eine Ausnehmung 09 und/oder eine Erhebung auf, die sich bevorzugt
im Wesentlichen in axialer Richtung A erstreckt. Eine solche Ausnehmung 09 und/oder
Erhebung kann beispielsweise bezüglich der Rotationsachse 18 des zumindest einen ersten
Zylinders 02 in Umfangsrichtung bevorzugt zwischen 5 mm und 600 mm und/oder in radialer
Richtung zwischen 1 mm und 20 mm, bevorzugt zwischen 2 mm und 8 mm groß sein. Dabei
weist der zumindest eine erste Zylinder 02 bevorzugt einen Durchmesser von 300 mm
bis 400 mm auf. Kanten 11 dieser zumindest einen Ausnehmung 09 oder Erhebung sollen
in einem Beschichtungsbetrieb bevorzugt mit Kanten der zu beschichtenden tafelförmigen
Güter in Übereinstimmung gebracht werden. Dies gewährleistet, dass Beschichtungsmittel
nicht oder nur gezielt auf andere Flächen, beispielsweise Seitenflächen der tafelförmigen
Güter übertragen wird, als jeweils eine dem Beschichtungszylinder 02 zugewandte Fläche.
Auf diese Weise werden Verschmutzungen der tafelförmigen Güter und insbesondere der
Beschichtungseinrichtung 01 vermieden. Ansonsten bestünde beispielsweise die Gefahr,
dass Beschichtungsmittel mit dem Beschichtungszylinder 02 nachgeordneten Transportvorrichtungen
in Kontakt kommt und diese verschmutzt. Für tafelförmige Güter unterschiedlicher Länge
müssen daher Beschichtungszylinder 02 mit unterschiedlich großen Beschichtungsflächen
in Umfangsrichtung eingesetzt werden. Dies ist erreichbar durch unterschiedlich große
Durchmesser und/oder unterschiedlich weit in Umfangsrichtung ausgedehnte Ausnehmungen
09 der Beschichtungszylinder 02. Ausnehmungen 09 werden üblicherweise eingesetzt,
wenn nur eine Fläche der tafelförmigen Güter beschichtet werden soll. Erhebungen werden
üblicherweise eingesetzt, wenn auch Seitenflächen der tafelförmigen Güter beschichtet
werden sollen.
[0051] Der Beschichtungszylinder 02 wirkt in bekannter Weise mit einer Bereitstellungsvorrichtung
12 des Beschichtungsmittels zusammen. Die Bereitstellungsvorrichtung 12 ist bevorzugt
beispielsweise ein Lackwerk 12 oder ein Farbwerk 12. In jedem Fall ist eine Beschichtungsmittelquelle
13, beispielsweise ein Farbvorrat 13 oder bevorzugt ein Lackvorrat 13 angeordnet.
Die Beschichtungsmittelquelle 13 ist beispielsweise als Kammerrakel 13 ausgebildet.
Die Beschichtungsmittelquelle 13 ist bevorzugt in bekannter Weise Beschichtungsmittel
über eine als Dosierwalze 14 ausgebildete Walze 14 auf zumindest eine nachgeordnete,
als Auftragwalze 16 ausgebildete Walze 16 übertragend und/oder zu übertragen fähig
angeordnet. Die Dosierwalze 14, die bevorzugt beispielsweise als Rasterwalze 14 ausgebildet
ist, steht also mit der Beschichtungsmittelquelle 13 und mit der zumindest einen Auftragwalze
16 in Kontakt. Die zumindest eine Auftragwalze 16 steht bevorzugt mit der Dosierwalze
13 und mit dem Beschichtungszylinder 02 in Kontakt. Die Erfindung ist in Verbindung
mit jeder genannten Art von Walzen und/oder Zylindern anwendbar.
[0052] Die Beschichtungseinrichtung 01 weist bevorzugt zumindest eine Transportvorrichtung
06 auf. Die zumindest eine Transportvorrichtung 06 ist bevorzugt dem Beschichtungszylinder
02 bezüglich eines Transportwegs der tafelförmigen Güter vorgeordnet. Die zumindest
eine Transportvorrichtung 06 ist beispielsweise als Anlegetrommel 06 und/oder als
Transportband 06 und/oder als Magnetwelle 06 und/oder als Friktionswelle 06 ausgebildet.
Zumindest wenn die zumindest eine Transportvorrichtung 06 als Anlegetrommel 06 ausgebildet
ist, weist die zumindest eine Transportvorrichtung 06 bevorzugt zumindest ein Haltewerkzeug
07, beispielsweise zumindest einen Greifer 07 auf, das an einer definierten Winkellage
bezügliche einer Rotationsachse 18 der zumindest einen Transportvorrichtung 06 angeordnet
ist. Eine Anlegetrommel 06 ist auch als Zylinder 06 zu betrachten und entsprechend
in ihrer Drehwinkellage einstellbar.
[0053] Zumindest ein erster Zylinder 02 der Beschichtungseinrichtung 01 und bevorzugt zumindest
der Beschichtungszylinder 02 ist mittels zumindest eines ersten Antriebs angetrieben
und/oder antreibbar angeordnet. Bevorzugt ist der zumindest eine erste Antrieb als
lagegeregelter Elektromotor ausgebildet. Die Beschichtungseinrichtung 01 weist zumindest
einen zweiten Antrieb auf, der beispielsweise als zweiter lagegeregelter Elektromotor
ausgebildet sein kann. Die zumindest eine Transportvorrichtung 06 ist mittels des
zumindest einen zweiten Antriebs angetrieben und/oder antreibbar, insbesondere in
Rotation versetzbar. Eine Drehwinkellage des zumindest einen zweiten Antriebs ist
über entsprechende Drehmoment übertragende Bauteile beispielsweise fest mit einer
Drehwinkellage des zumindest einen Haltewerkzeugs 07 verknüpft. Auf diese Weise ist
die Drehwinkellage des zumindest einen zweiten Antriebs auch mit einem Fortschritt
eines Transportvorgangs der tafelförmigen Güter verknüpft. Eine definiert Phasenlage
zwischen dem zumindest einen zweiten Antrieb und dem Beschichtungszylinder 02 ist
also notwendig, um ein registergerechtes Aufbringen von Beschichtungsmittel auf die
tafelförmigen Güter zu gewährleisten. Damit ist auch eine definierte Phasenlage zwischen
dem zumindest einen ersten Antrieb und dem zumindest einen zweiten Antrieb notwendig.
[0054] Bevorzugt ist der zumindest eine zweite Antrieb wahlweise unabhängig von oder synchron
mit dem zumindest einen ersten Antrieb betreibbar. Unter einem synchronen Betreiben
des zumindest einen ersten Antriebs und des zumindest einen zweiten Antriebs ist dabei
zu verstehen, dass die von dem zumindest einen zweiten Antrieb angetriebene und/oder
antreibbare Transportvorrichtung 06 und der zumindest eine von dem zumindest einen
ersten Antrieb angetriebene und/oder antreibbare Zylinder 02 mit einer gleichen Umfangsgeschwindigkeit
rotierend angeordnet sind. Bei einem unabhängigen Betreiben ist dies nicht der Fall.
Der zumindest eine erste Antrieb und der zumindest eine zweite Antrieb sind bevorzugt
mit einer übergeordneten Maschinensteuerung verbunden. Bevorzugt ist der zumindest
eine erste Zylinder 02 mittels einer Kupplung von dem zumindest einen ersten Antrieb
trennbar und mit ihm verbindbar angeordnet.
[0055] In einer möglichen Ausführungsform einer Antriebsanordnung ist ein Getriebe angeordnet,
das an einem ersten Getriebeeingang mit dem zumindest einen ersten Antrieb verbunden
ist und das an einem zweiten Getriebeeingang mit dem zumindest einen zweiten Antrieb
verbunden ist und das an einem Getriebeausgang mit dem zumindest einen Zylinder 02;
03 verbunden ist. Eine Rotation der zumindest einen Transportvorrichtung 06 wird ausschließlich
durch den zumindest einen zweiten Antrieb verursacht. Eine Rotation des zumindest
einen ersten Zylinders 02 wird durch eine mittels des Getriebes zumindest zeitweise
wirkende Überlagerung von Drehmomenten des zumindest einen ersten Antriebs und des
zumindest einen zweiten Antriebs verursacht. Das Getriebe kann beispielsweise als
Planetengetriebe und/oder als Gleitkeilgetriebe ausgebildet sein. Durch Rotation des
zumindest einen ersten Antriebs wird eine relative Drehwinkellage der zumindest einen
Transportvorrichtung 06 relativ zu dem zumindest einen ersten Zylinder 02 verändert
bzw. eingestellt. Bei festgehaltenem ersten Getriebeeingang rotieren der zumindest
eine erste Zylinder 02 und die zumindest eine Transportvorrichtung 06 synchron.
[0056] In einer bevorzugten Ausführungsform der Antriebsanordnung ist der zumindest eine
Zylinder 02; 03 mechanisch unabhängig von dem zumindest einen zweiten Antrieb antreibbar
und/oder angetrieben angeordnet und ist die zumindest eine Transportvorrichtung 06
mechanisch unabhängig von dem zumindest einen ersten Antrieb antreibbar und/oder angetrieben
angeordnet. Insbesondere ist kein Getriebe angeordnet, das an einem ersten Getriebeeingang
mit dem zumindest einen ersten Antrieb verbunden ist und das an einem zweiten Getriebeeingang
mit dem zumindest einen zweiten Antrieb verbunden ist. Eine Rotation des zumindest
einen ersten Zylinders 02 wird ausschließlich durch den zumindest einen ersten Antrieb
verursacht oder, wenn der zumindest eine erste Zylinder 02 von dem ersten Antrieb
abgekoppelt ist, von einer Bedienperson. Eine Rotation der zumindest einen Transportvorrichtung
06 wird ausschließlich durch den zumindest einen zweiten Antrieb verursacht. Eine
relative Änderung der Drehwinkellagen des zumindest einen ersten Zylinders 02 und
der zumindest einen Transportvorrichtung 06 wird durch ein entsprechend verändertes
Verhältnis der Rotationsgeschwindigkeiten des zumindest einen ersten und des zumindest
einen zweiten Antriebs erreicht. Dieses Verhältnis kann beispielsweise durch die Maschinensteuerung
vorgegeben werden. Es ist auch möglich, den zumindest einen ersten Zylinder 02 mittels
der Kupplung zeitweise von dem zumindest einen ersten Antrieb zu trennen und den zumindest
einen Zylinder 02 von Hand um seine Rotationsachse 18 zu verschwenken, bevorzugt während
die zumindest eine Transportvorrichtung 06 still steht und weiter bevorzugt während
die zumindest eine Transportvorrichtung 06 in einer als Referenzwinkellage dieser
zumindest einen Transportvorrichtung 06 definierten Drehwinkellage still steht.
[0057] Die Beschichtungseinrichtung 01 weist zumindest eine Drehwinkelkontrolleinrichtung
auf. Die zumindest eine Drehwinkelkontrolleinrichtung weist zumindest einen Sender
08 auf, der bevorzugt als zumindest eine Lichtquelle 08 ausgebildet ist. Die zumindest
eine Drehwinkelkontrolleinrichtung ist in zumindest einer Referenzdrehwinkellage relativ
zu dem zumindest einen ersten Zylinder 02 und zugleich in einer Referenzlage relativ
zu dem zumindest einen Gestell angeordnet und/oder anordenbar. Der zumindest eine
Sender 08, insbesondere die zumindest eine Lichtquelle 08 ist ein Signal, insbesondere
ein optisches Signal, insbesondere eine Lichtmarkierung 21 auf zumindest einen rotierenden
und/oder rotierbaren Bestandteil des zumindest einen ersten Zylinders 02 aussendend
und/oder aussendfähig ausgebildet, insbesondere auf eine sich parallel zu der Rotationsachse
18 erstreckende Außenfläche eines Ballens 19 des zumindest einen ersten Zylinders
02. Die zumindest eine Lichtquelle 08 ist bevorzugt als Laserquelle 08 ausgebildet,
beispielsweise als Linienlaserquelle 08 oder als Rotationslaserquelle 08. In anderen
Ausführungsformen ist die zumindest eine Lichtquelle 08 als Glühbirne 08 mit Linsenoptik
oder als Licht emittierende Diode (LED) 08 ausgebildet. Eine solche Lichtquelle 08,
insbesondere Laserquelle 08 ist bevorzugt derart angeordnet, dass eine Blendung und/oder
Augenschädigung von Bedienpersonen ausgeschlossen ist. Die zumindest eine Lichtquelle
08 ist bevorzugt gestellfest an dem zumindest einen Gestell der Beschichtungseinrichtung
01 angeordnet. Bevorzugt ist die Lichtquelle 08 auf einer anderen Seite eines Transportwegs
der tafelförmigen Güter angeordnet, als der zumindest eine erste Zylinder 02. Auf
diese Weise wird ein besonders langer Projektionsweg entlang eines für den Transportweg
von Vorrichtungen frei gehaltenen Raumbereichs erreicht. Dadurch kann die Lichtquelle
08 besonders weit von möglichen Gefahrenstellen angeordnet werden, ohne eine restliche
Geometrie der Beschichtungseinrichtung 01 unnötig zu beschränken.
[0058] In einer Ausführungsform ist der zumindest eine Sender 08 und insbesondere die zumindest
eine Lichtquelle 08 relativ zu dem zumindest einen Gestell bewegbar und in unterschiedlichen,
jeweils definierten Referenzlagen relativ zu dem Gestell anordenbar ausgebildet. Dies
kann beispielsweise dadurch gewährleistet sein, dass die zumindest eine Lichtquelle
08 entlang einer Schiene in der axialen Richtung A bezogen auf die Rotationsachse
18 des zumindest einen ersten Zylinders 02 angeordnet ist. Auf diese Weise sind erste
Zylinder 02 unterschiedlicher axialer Längen von der Lichtmarkierung 21 markierbar,
selbst wenn diese Lichtmarkierung 21 in axialer Richtung A kürzer ist, als eine mögliche
maximale axiale Länge des zumindest einen ersten Zylinders 02.
[0059] Ausdehnungen der Lichtmarkierung 21 beziehen sich auf Ausdehnungen von Projektionen
auf einem Schirm, wobei bevorzugt die sich parallel zu der Rotationsachse 18 erstreckende
Außenfläche des Ballens 19 des zumindest einen ersten Zylinders 02 als Schirm dient.
Die zumindest eine Lichtmarkierung 21 und/oder eine Gesamtheit mehrerer Lichtmarkierungen
21, die bevorzugt auf einer gemeinsamen Linie, insbesondere Gerade angeordnet sind,
weist eine Ausdehnung in Umfangsrichtung bezüglich des zumindest einen Zylinders 02;
03 auf, die bevorzugt kleiner als 10 mm und weiter bevorzugt kleiner als 5 mm und
noch weiter bevorzugt kleiner als 2 mm ist. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass
die Drehwinkelkontrolleinrichtung die zumindest eine Lichtmarkierung 21 auf zumindest
einen Bereich des zumindest einen ersten Zylinders 02 der Beschichtungseinrichtung
01 projizierend und/oder zu projizieren fähig ausgebildet und angeordnet ist und dass
die zumindest ein Lichtmarkierung 21 bevorzugt bezüglich des zumindest einen ersten
Zylinders 02 in Umfangsrichtung ein Ausdehnung aufweist, die kleiner ist als 10 mm,
weiter bevorzugt kleiner als 5 mm und noch weiter bevorzugt kleiner als 2 mm ist.
Die zumindest eine Lichtmarkierung 21 und/oder eine Gesamtheit mehrerer Lichtmarkierungen
21 weist bevorzugt eine Ausdehnung in axialer Richtung A bezüglich des zumindest einen
ersten Zylinders 02 auf, die zumindest so groß ist wie ihre Ausdehnung in Umfangsrichtung.
[0060] Bevorzugt ist die Ausdehnung der zumindest einen Lichtmarkierung 21 und/oder der
Gesamtheit von mehreren Lichtmarkierungen 21 in axialer Richtung A zumindest 10 mm
groß, weiter bevorzugt zumindest 100 mm und noch weiter bevorzugt zumindest 500 mm.
Bevorzugt weist die zumindest einen Lichtmarkierung 21 und/oder der Gesamtheit von
mehreren Lichtmarkierungen 21 in axialer Richtung A eine Ausdehnung auf, die größer
ist als 10 % einer Länge des Ballens 19 des zumindest einen ersten Zylinders 02 in
dieser axialen Richtung A, weiter bevorzugt größer als 30 % und noch weiter bevorzugt
größer als 80 %. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die zumindest eine Lichtmarkierung
21 eine Form einer geraden Linie auf, die sich weiter bevorzugt in axialer Richtung
A bezüglich der Rotationsachse 18 des zumindest einen ersten Zylinders 02 erstreckt.
In einer Ausführungsform besteht eine Gesamtheit von mehreren Lichtmarkierungen 21
aus zumindest zwei Lichtmarkierungen 21, die an unterschiedlichen axialen Positionen
bezüglich der Rotationsachse 18 des zumindest einen ersten Zylinders 02 angeordnet
sind und bevorzugt auf einer geraden Linie angeordnet sind, die sich weiter bevorzugt
in axialer Richtung A bezüglich der Rotationsachse 18 des zumindest einen ersten Zylinders
02 erstreckt.
[0061] Bevorzugt liegt die zumindest eine Lichtmarkierung 21 zumindest teilweise auf einer
geradlinigen Verbindungslinie eines Punktes einer Rotationsachse 18 des zumindest
einen ersten Zylinders 02 und eines Licht emittierenden Punktes der zumindest einen
Lichtquelle 08. Unter einem Licht emittierenden Punkt der zumindest einen Lichtquelle
08 ist dabei ein Punkt zu verstehen, an dem Licht aus der zumindest einen Lichtquelle
08 austritt. Dieser Punkt muss nicht mit einem Entstehungsort des Lichts identisch
sein. Gegebenfalls vorhandene, das Licht auf seinem Weg zu dem zumindest einen ersten
Zylinder 02 umlenkende Spiegel und/oder Linsen sind Bestandteile der zumindest einen
Lichtquelle 08.
[0062] Im Folgenden wird beschrieben, wie mittels der Beschichtungseinrichtung 01 und der
Drehwinkelkontrolleinrichtung eine registergerechte Orientierung des zumindest einen
ersten Zylinders 02 erfolgt, insbesondere nach einem Einbau des zumindest einen ersten
Zylinders 02, beispielsweise bei einem Zylinderwechsel. Ein solcher Zylinderwechsel
kann beispielsweise dazu dienen, einen Zylinder 02 mit anderem Umfang und/oder einen
Zylinder 02 mit anders angeordneten und/oder ausgedehnten Ausnehmungen 09 und/oder
Vertiefungen anzuordnen.
[0063] Zunächst sendet der zumindest eine Sender 08 von dem Gestell aus zumindest ein Signal
aus, das einen Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders 02
charakterisiert und/oder sendet zumindest ein Sender 08 von dem zumindest einen ersten
Zylinder 02 aus zumindest ein Signal aus, das einen aktuellen Ist-Wert einer Drehwinkellage
des zumindest einen ersten Zylinders 02 charakterisiert. Dann werden der aktuelle
Ist-Wert und der Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders
02 miteinander verglichen, wobei in einem anschließenden Korrekturschritt eine Drehwinkellage
des zumindest einen ersten Zylinders 02 durch Schwenken des zumindest einen ersten
Zylinders 02 um seine Rotationsachse 18 so eingestellt wird, dass der dann aktuelle
Ist-Wert und der Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders
02 miteinander in einem Toleranzbereich übereinstimmen, wobei nach dem Korrekturschritt
eine Drehwinkellage eines spätestens dann mit dem zumindest einen ersten Zylinder
02 verbundenen Antriebs in einem Speicher einer Maschinensteuerung hinterlegt wird.
Der Toleranzbereich ist dabei bevorzugt kleiner als 10° und weiter bevorzugt kleiner
als 5° und noch weiter bevorzugt kleiner als 2°.
[0064] In einem optionalen Schritt wird der bevorzugt als Beschichtungszylinder 02 ausgebildete
zumindest eine erste Zylinder 02 zuvor in die Beschichtungseinrichtung 01 eingesetzt
und/oder innerhalb der Beschichtungseinrichtung 01 in eine Produktionsstellung überführt.
In einem weiteren, bevorzugt nachfolgenden Schritt wird die zumindest eine Lichtquelle
08 aktiviert. Die zumindest einen Lichtquelle 08 erzeugt die zumindest eine Lichtmarkierung
21 auf einem Bereich auf dem zumindest einen ersten Zylinder 02. Zumindest eine Referenzmarke
23 weist zu dem zumindest einen Zylinder 02 eine exakt definierter Drehwinkellage
bezüglich einer Umfangsrichtung des zumindest einen ersten Zylinders 02 auf. Eine
Drehwinkellage dieser zumindest einen Referenzmarke 23 des zumindest einen ersten
Zylinders 02 relativ zu dem zumindest einen Gestell wird mit einer Drehwinkellage
der zumindest einen Lichtmarkierung 21 verglichen. Dies kann mittels zumindest eines
Sensors und/oder mittels Betrachtung durch eine Bedienperson geschehen. Der zumindest
eine erste Zylinder 02 wird dann gegebenenfalls durch Schwenken um seine Rotationsachse
18 in eine Drehwinkellage gebracht, in der die Referenzmarke 23 in einer vorgesehenen
Drehwinkellage bezüglich der Rotationsachse 18 des zumindest einen ersten Zylinders
02 relativ zu dem bevorzugt ortsfesten Gestell der Beschichtungseinrichtung 01 angeordnet
ist. Eine solche Referenzmarke 23 kann eine zu diesem Zweck angeordnete Markierung
sein. Bevorzugt wird jedoch eine Kante 11 einer von einer idealen virtuellen Zylindermantelfläche
des zumindest einen ersten Zylinders 02 abweichenden Ausnehmung oder Erhebung in der
Oberfläche des Zylinders 02 als Referenzmarke 23 eingesetzt. Die Referenzmarke 23
kann aber stattdessen oder zusätzlich auch in einer sich von ihrer Umgebung nicht
oder nicht nur durch ihre Form, sondern ausschließlich oder zusätzlich durch ihre
Farbe und/oder ihr Reflektionsvermögen unterscheidende Markierung bestehen. Insbesondere
kann eine solche Referenzmarke 23 eine Stelle anderer Farbe und/oder anderer Oberflächenrauhigkeit
und/oder anderen Materials sein, als ein diese Stelle umgebender Bereich.
[0065] Mittels eines Detektors und/oder bevorzugt mittels Betrachtung durch eine Bedienperson
wird eine Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders 02 detektiert, in der
die zumindest eine Lichtmarkierung 21, also der beleuchtete Bereich und die Referenzmarke
23 zumindest innerhalb des Toleranzbereichs und bevorzugt vollständig übereinstimmen.
Diese Drehwinkellage wird von der Maschinensteuerung automatisch und/oder nach Eingabe
eines entsprechenden Signals durch eine Bedienperson registriert, also in einem Speicher
der Maschinensteuerung hinterlegt. Mittels der Kupplung wird der zumindest eine erste
Zylinder 02 an den zumindest einen ersten Antrieb gekoppelt. Auf diese Weise ist die
Maschinensteuerung in der Lage, den zumindest einen ersten Zylinder 02 mittels des
lagegeregelten ersten Antriebs in jede beliebige Drehwinkellage zu bringen. Eine Drehwinkellage
der zumindest einen Transportvorrichtung 06 und/oder bevorzugt eine Drehwinkellage
einer Antriebsleitachse der Beschichtungseinrichtung 01 wird von einer Bedienperson
und/oder mittels der Maschinensteuerung zuvor oder im Anschluss auf einen vorgegebenen
Wert eingestellt. Eine solche Antriebsleitachse kann insbesondere eine elektronische,
also virtuelle Antriebsleitachse sein. Dieser vorgegebene Wert ist bevorzugt der Maschinensteuerung
bekannt. Mittels des zumindest einen zweiten Antriebs und/oder mittels des zumindest
einen ersten Antriebs wird dann beispielsweise der zumindest eine erste Zylinder 02
und/oder die zumindest eine Transportvorrichtung 06 in jeweils eine gewünschte Drehwinkellage
überführt. In dieser Konstellation ist der zumindest eine erste Zylinder 02 relativ
zu der zumindest einen Transportvorrichtung 06 so ausgerichtet, dass ein Beschichtungsmedium
übertragender Winkelbereich des Zylinders 02 innerhalb eines Toleranzbereichs bezüglich
durch den Beschichtungsspalt 04 transportierter tafelförmiger Güter liegt, insbesondere
bevorzugt so, dass eine Kante 11 einer Ausnehmung 09 und/oder einer Erhebung des Ballens
19 des zumindest einen ersten Zylinders 02 bei einem Abrollen des Ballens 19 auf einem
tafelförmigen Gut exakt mit einer Kante dieses tafelförmigen Gutes übereinstimmt.
[0066] Eine Feineinstellung der Drehwinkellage kann dadurch erfolgen, dass ein Beschichtungsvorgang
an einem tafelförmigen Gut vorgenommen wird und eine Ist-Lage der aufgetragenen Beschichtung
auf dem tafelförmigen Gut mit einer Solllage verglichen wird und mittels eines Einstellantriebs,
beispielsweise mittels des zumindest einen ersten Antriebs eine Korrektur und/oder
Feineinstellung der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders 02 durchgeführt
wird. Nach einer solchen Feineinstellung sind Genauigkeiten der Übereinstimmung von
Solllage und Ist-Lage der aufgebrachten Beschichtung von 0,3 bis 0,4 mm und besser
erreichbar, bevorzugt nach Beschichtung nur eines tafelförmigen Gutes.
[0067] In einer anderen Ausführungsform wird zumindest eine Lichtmarkierung 21 von einer
drehfest an dem zumindest einen ersten Zylinder 02 angeordneten Lichtquelle 08 ausgesandt.
Die Referenzmarke 23 ist ortsfest relativ zu dem zumindest einen Gestell angeordnet.
Das weitere Verfahren läuft analog ab, insbesondere der Vergleich und die Ausrichtung
der zumindest einen Lichtmarkierung 21 und der zumindest einen Referenzmarke 23. In
diesem Fall zeichnet sich also die Vorrichtung 01 dadurch aus, dass der zumindest
eine Sender 08 an dem zumindest einen ersten Zylinder 02 angeordnet ist und dass die
zumindest eine Referenzmarke 23 an dem zumindest einen Gestell angeordnet ist.
[0068] In jeder beschriebenen Ausführungsform kann zumindest eine Referenzmarke 23 als Detektor
ausgebildet sein, der mit der Maschinensteuerung verbunden ist. Insbesondere kann
also der zumindest eine Detektor an dem zumindest einen ersten Zylinder 02 angeordnet
sein oder kann der zumindest eine Detektor an dem zumindest einen Gestell angeordnet
sein. Bevorzugt ist dann ein mit einem solchen Detektor zusammenwirkender, weiter
bevorzugt wahlweise aktivierbarer Signalgeber, beispielsweise eine optische Anzeige
oder ein akustischer Signalgeber angeordnet, der bei Übereinstimmung von aktuellem
Ist-Wert und Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders 02 ein
entsprechendes Signal ausgibt.
[0069] Der zumindest eine Sender 08 sendet bevorzugt elektromagnetische Strahlung aus, weiter
bevorzugt mit einer Wellenlänge im sichtbaren Lichtbereich, bevorzugt in einem Wellenlängenbereich
zwischen 400 nm und 800 nm. In einer Ausführungsform ist der zumindest eine Sender
08 ein Ultraschallsender. Entsprechende Ultraschallsensoren sind dann ebenfalls angeordnet.
[0070] Es sei darauf verwiesen, dass erwähnte Zylinder 02; 03; 06 jeweils einen Ballen 19
und zumindest einen Zapfen 22 aufweisen. Eine Lagerung der Zylinder 02; 03; 06 erfolgt
üblicherweise über den zumindest einen Zapfen 22. Sofern lösbar mit dem jeweiligen
Zylinder 02; 03; 06 verbundene Aufbauten, beispielsweise Platten an dem Ballen 19
angeordnet sind, werden diese für die Erfindung als Bestandteile des Ballens 19 betrachtet.
Bezugszeichenliste
[0071]
- 01
- Vorrichtung, Beschichtungseinrichtung, Lackiereinrichtung, Druckeinrichtung, Offset-Druckeinrichtung
- 02
- Zylinder, Beschichtungszylinder, Lackierzylinder, Flexo-Druckzylinder, Übertragungszylinder,
Gummituchzylinder, erster
- 03
- Zylinder, Gegendruckzylinder, zweiter
- 04
- Beschichtungsspalt
- 05
- -
- 06
- Transportvorrichtung, Anlegetrommel, Transportband, Magnetwelle, Friktionswelle, Zylinder
- 07
- Haltewerkzeug, Greifer
- 08
- Lichtquelle, Laserquelle, Linienlaserquelle, Rotationslaserquelle, Glühbirne, Licht
emittierende Diode (LED)
- 09
- Ausnehmung (01)
- 10
- -
- 11
- Kante (09)
- 12
- Bereitstellungsvorrichtung, Lackwerk, Farbwerk
- 13
- Beschichtungsmittelquelle, Lackvorrat, Farbvorrat, Kammerrakel (12)
- 14
- Walze, Dosierwalze, Rasterwalze (12)
- 15
- -
- 16
- Walze, Auftragwalze (12)
- 17
- -
- 18
- Rotationsachse (02)
- 19
- Ballen (02)
- 20
- -
- 21
- Lichtmarkierung
- 22
- Zapfen (02)
- 23
- Referenzmarke
- A
- Richtung
1. Vorrichtung (01) zum Auftragen zumindest eines Mediums auf zumindest ein Substrat,
wobei die Vorrichtung (01) zumindest einen rotierbaren ersten Zylinder (02) und zumindest
ein Gestell aufweist, wobei der zumindest eine erste Zylinder (02) um eine Rotationsachse
(18) relativ zu dem zumindest einen Gestell rotierbar angeordnet ist und wobei die
Vorrichtung (01) zumindest eine Drehwinkelkontrolleinrichtung aufweist, die zumindest
teilweise in zumindest einer Referenzdrehwinkellage relativ zu dem zumindest einen
ersten Zylinder (02) und zugleich in einer Referenzlage relativ zu dem zumindest einen
Gestell angeordnet und/oder anordenbar ist und wobei die Drehwinkelkontrolleinrichtung
mit zumindest einer Referenzmarke (23) zusammenwirkend und/oder zusammenzuwirken fähig
angeordnet und eine berührungslose Prüfung einer Drehwinkellage des zumindest einen
ersten Zylinders (02) ermöglichend ausgebildet ist und wobei die Drehwinkelkontrolleinrichtung
zumindest einen, als zumindest eine Lichtquelle (08) ausgebildeten Sender (08) aufweist,
der bezüglich zumindest einer Senderichtung auf eine sich parallel zu der Rotationsachse
(18) des zumindest einen ersten Zylinders (02) erstreckende Außenfläche eines Ballens
(19) des zumindest einen ersten Zylinders (02) ausgerichtet angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der zumindest einen Lichtquelle (08) zumindest eine Lichtmarkierung (21)
auf zumindest einen Bereich des Ballens (19) des zumindest einen ersten Zylinders
(02) der Vorrichtung (01) projiziert wird und/oder projizierbar ist und dass der zumindest
eine erste Zylinder (02) die zumindest eine Referenzmarke (23) aufweist und mittels
zumindest eines ersten, als lagegeregelter Elektromotor ausgebildeten Antriebs angetrieben
und/oder antreibbar angeordnet ist und die Beschichtungseinrichtung (01) zumindest
einen zweiten, als zweiter lagegeregelter Elektromotor ausgebildeten Antrieb aufweist
und dass die Beschichtungseinrichtung (01) zumindest eine Transportvorrichtung (06)
aufweist, die mittels des zumindest einen zweiten Antriebs angetrieben und/oder antreibbar
ist und dass der zumindest eine erste Antrieb und der zumindest eine zweite Antrieb
mit einer übergeordneten Maschinensteuerung verbunden sind und dass der zumindest
eine zweite Antrieb wahlweise unabhängig von oder synchron mit dem zumindest einen
ersten Antrieb betreibbar ist und dass der zumindest eine erste Zylinder (02) mechanisch
unabhängig von dem zumindest einen zweiten Antrieb antreibbar und/oder angetrieben
angeordnet ist und die zumindest eine Transportvorrichtung (06) mechanisch unabhängig
von dem zumindest einen ersten Antrieb antreibbar und/oder angetrieben angeordnet
ist und dass mittels des zumindest einen ersten Antriebs der zumindest eine erste
Zylinder 02 in eine gewünschte Drehwinkellage überführbar ist und/oder mittels des
zumindest einen zweiten Antriebs die zumindest eine Transportvorrichtung 06 in eine
gewünschte Drehwinkellage überführbar ist und dass der zumindest eine erste Zylinder
(02) mittels einer Kupplung von dem zumindest einen ersten Antrieb trennbar und mit
ihm verbindbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Lichtquelle (08) als zumindest eine Laserquelle (08) ausgebildet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Lichtmarkierung (21) zumindest teilweise auf einer geradlinigen
Verbindungslinie eines Punktes der Rotationsachse (18) des zumindest einen ersten
Zylinders (02) mit einem Licht emittierenden Punkt der zumindest einen Lichtquelle
(08) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Lichtmarkierung (21) und/oder eine Gesamtheit mehrerer der zumindest
einen Lichtmarkierung (21) in axialer Richtung (A) bezüglich der Rotationsachse (18)
des zumindest einen ersten Zylinders (02) eine, von zwei äußersten Grenzen der zumindest
einen Lichtmarkierung (21) und/oder der Gesamtheit der mehreren der zumindest einen
Lichtmarkierung (21) begrenzte, Ausdehnung aufweist, die größer ist als 10 % einer
Länge des Ballens (19) des zumindest einen ersten Zylinders (02) in dieser axialen
Richtung (A) und/oder dass die zumindest eine Lichtmarkierung (21) in Umfangsrichtung
bezüglich der Rotationsachse (18) des zumindest einen ersten Zylinders (02) eine Ausdehnung
aufweist, die kleiner ist als 10 mm.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine erste Zylinder (02) das zumindest eine Medium über eine Fläche
des Ballens (19) des zumindest einen ersten Zylinders (02) übertragend und/oder zu
übertragen fähig ausgebildet ist und/oder dass der zumindest eine erste Zylinder (02)
ein mit einem als Gegendruckzylinder (03) ausgebildeten Zylinder (03) einen Beschichtungsspalt
(04) bildender und/oder zu bilden fähiger Beschichtungszylinder (02) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (01) eine Lackiervorrichtung (01) für tafelförmige Güter ist und/oder
dass die zumindest eine Transportvorrichtung (06) als Anlegetrommel (06) und/oder
als Transportband (06) und/oder als Magnetwelle (06) und/oder als Friktionswelle (06)
ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Transportvorrichtung (06) bevorzugt zumindest ein Haltewerkzeug
(07) aufweist, das an einer definierten Winkellage bezügliche einer Rotationsachse
(18) der zumindest einen Transportvorrichtung (06) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Transportvorrichtung (06) als als Zylinder (06) zu betrachtende
Anlegetrommel (06) ausgebildet und in ihrer Drehwinkellage einstellbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehwinkellage des zumindest einen zweiten Antriebs über entsprechende Drehmoment
übertragende Bauteile fest mit einer Drehwinkellage des zumindest einen Haltewerkzeugs
(07) verknüpft ist.
10. Verfahren zum reproduzierbaren Festlegen einer Drehwinkellage zumindest eines ersten
Zylinders (02) einer Vorrichtung (01) zum Auftragen zumindest eines Mediums auf zumindest
ein Substrat relativ zu zumindest einem Gestell dieser Vorrichtung (01), wobei die
Beschichtungseinrichtung (01) zumindest eine Transportvorrichtung (06) aufweist
- und wobei der zumindest eine erste Zylinder (02) mittels einer Kupplung an den zumindest
einen ersten Antrieb gekoppelt wird
- und wobei in einem Schritt zumindest ein als Lichtquelle (08) ausgebildeter Sender
(08) von dem zumindest einen Gestell aus zumindest ein als zumindest eine Lichtmarkierung
(21) ausgebildetes Signal auf einen Bereich des zumindest einen ersten Zylinders (02)
projiziert, das einen Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders
(02) charakterisiert
- und wobei dann der aktuelle Ist-Wert und der Sollwert der Drehwinkellage des zumindest
einen ersten Zylinders (02) miteinander verglichen werden, indem eine auf die Rotationsachse
(18) des zumindest einen ersten Zylinders (02) bezogene Drehwinkellage zumindest einer
drehfest mit dem zumindest einen ersten Zylinder (02) verbundenen Referenzmarke (23)
des zumindest einen ersten Zylinders (02) mit einer auf diese Rotationsachse (18)
des zumindest einen ersten Zylinders (02) bezogenen Drehwinkellage der zumindest einen
Lichtmarkierung (21) verglichen wird
- und wobei in einem anschließenden Korrekturschritt die Drehwinkellage des zumindest
einen ersten Zylinders (02) durch Schwenken des zumindest einen ersten Zylinders (02)
um seine Rotationsachse (18) so eingestellt wird, dass der dann aktuelle Ist-Wert
und der Sollwert der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders (02) miteinander
in einem Toleranzbereich übereinstimmen und dass eine Drehwinkellage der zumindest
einen Referenzmarke (23) mit der Drehwinkellage der zumindest einen Lichtmarkierung
(21) zumindest in dem Toleranzbereich übereinstimmt
- und wobei eine Drehwinkellage der zumindest einen Transportvorrichtung (06) und/oder
eine Drehwinkellage einer Antriebsleitachse der Beschichtungseinrichtung (01) von
einer Bedienperson und/oder mittels der Maschinensteuerung zuvor oder im Anschluss
auf einen vorgegebenen Wert eingestellt wird
- und wobei nach dem Korrekturschritt eine Drehwinkellage eines spätestens dann mit
dem zumindest einen ersten Zylinder (02) verbundenen ersten Antriebs in einem Speicher
einer Maschinensteuerung hinterlegt wird
- und wobei dann mittels des zumindest einen ersten Antriebs der zumindest eine erste
Zylinder (02) und/oder mittels des zumindest einen zweiten Antriebs die zumindest
eine Transportvorrichtung (06) in jeweils eine gewünschte Drehwinkellage überführt
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine erste Zylinder (02) zunächst von einem ersten Antrieb entkoppelt
ist und dass der zumindest eine erste Zylinder (02) nach dem Korrekturschritt mit
dem ersten Antrieb gekoppelt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss ein tafelförmiges oder bogenförmiges Gut mittels der Vorrichtung (01)
beschichtet wird und dass nach einem Abgleich einer Ist-Lage einer auf das tafelförmige
oder bogenförmige Gut aufgebrachten Beschichtung mit einer Solllage der aufgebrachten
Beschichtung eine Anpassung der Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders
(02) mittels des ersten Antriebs vorgenommen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Lichtmarkierung (21) derart auf den Bereich des zumindest einen
ersten Zylinders (02) projiziert wird, dass die zumindest eine Lichtmarkierung (21)
in ihrem Auftreffbereich eine Ausdehnung in einer Richtung (A) parallel zu der Rotationsachse
(18) des zumindest einen ersten Zylinders (02) aufweist, die größer ist, als zumindest
10 % einer Ausdehnung eines Ballens (19) des zumindest einen ersten Zylinders (02)
in dieser Richtung (A) und/oder dass die zumindest eine Lichtmarkierung (21) derart
auf den Bereich des zumindest einen ersten Zylinders (02) projiziert wird, dass die
zumindest eine Lichtmarkierung (21) in ihrem Auftreffbereich eine Ausdehnung senkrecht
zu der Rotationsachse (18) des zumindest einen ersten Zylinders (02) und/oder in Umfangsrichtung
bezüglich der Rotationsachse (18) des zumindest einen ersten Zylinders (02) aufweist,
die kleiner ist als 10 mm.
14. Verfahren nach Anspruch 10, 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Detektors und/oder mittels Betrachtung durch eine Bedienperson eine
Drehwinkellage des zumindest einen ersten Zylinders (02) detektiert wird, in der die
zumindest eine Lichtmarkierung (21) und die Referenzmarke (23) zumindest innerhalb
des Toleranzbereichs übereinstimmen.
15. Verfahren nach Anspruch 10, 11, 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass in dieser Konstellation der zumindest eine erste Zylinder (02) relativ zu der zumindest
einen Transportvorrichtung (06) so ausgerichtet ist, dass ein Beschichtungsmedium
übertragender Winkelbereich des zumindest einen ersten Zylinders (02) innerhalb eines
Toleranzbereichs bezüglich durch den Beschichtungsspalt (04) transportierter tafelförmiger
Güter liegt.
1. A device (01) for applying at least one medium to at least one substrate, wherein
said device (01) comprises at least one first rotatable cylinder (02) and at least
one frame, wherein the at least one first cylinder (02) is arranged rotatably about
a rotational axis (18) relative to the at least one frame, and wherein the device
(01) comprises at least one rotational angle control apparatus, which is arranged
and/or capable of being arranged at least in part in a reference rotational angle
position relative to the at least one first cylinder (02) and at the same time in
a reference position relative to the at least one frame, and wherein the rotational
angle control apparatus is arranged in a cooperating manner and/or such as to be capable
of cooperating with at least one reference mark (23) and is designed to allow a non-contact
examination of a rotational angle position of the at least one first cylinder (02),
and wherein the rotational angle control apparatus comprises at least one transmitter
(08) designed as at least one light source (08) which, with regard to at least one
transmission direction, is arranged directed at an outer surface of a barrel (19)
of the at least one first cylinder (02), said surface extending parallel to the rotational
axis (18) of the at least one first cylinder (02), characterized in that by means of the at least one light source (08) at least one light mark (21) is projected
and/or capable of being projected onto a section of at least one part of the barrel
(19) of the at least one first cylinder (02) of the device (01), and in that the at least one first cylinder (02), which comprises at least one reference mark
(23) and is driven and/or is capable of being driven by at least a first driver configured
as a servo electric motor, and the coating device (01) comprises at least one second
driver designed as a second servo electric motor, and in that the coating device (01) comprises at least one transportation device (06) that is
driven and/or is capable of being driven by the at least one second driver and in that the at least one first driver and the at least one second driver are connected to
a higher-level machine control system and in that the at least one second driver is selectably driveable independently of or synchronously
with the at least one first driver and in that the at least one first cylinder (02) is mechanically arranged so as to be driveable
or capable of being driven independently of the at least one second driver and the
at least one transportation device (06) is mechanically driveable and/or capable of
being driven independently of the at least one first driver and in that by means of the at least one first driver the at least one first cylinder (02) is
moveable into a desired rotational angle position and/or by means of the at least
one second driver the at least one transportation device (06) is moveable into a desired
rotational angle position, and in that by means of a clutch the at least one first cylinder (02) is disconnectable from
the at least one first driver and is arranged connectible thereto.
2. The device according to Claim 1, characterized in that the at least one light source (08) is designed as at least one laser source (08).
3. The device according to Claim 2, characterized in that the at least one light mark (21) is arranged at least partially along a straight
connection line between one point on the rotational axis (18) of the at least one
first cylinder (02) and a light-emitting point of the at least one light source (08).
4. The device according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the at least one light mark (21) and/or a plurality of the at least one light mark
(21) comprise an expansion defined by two outer boundaries of the at least one light
mark (21) and/or the plurality of the at least one light mark (21) in axial direction
(A) relative to the rotational axis (18) of the at least one first cylinder (02) that
is larger than 10% of a length of the barrel (19) of the at least one first cylinder
(02) in its axial direction (A) and/or that the expansion of the at least one light
mark (21) in circumferential direction relative to the rotational axis (18) of the
at least first cylinder (02) is smaller than 10 mm.
5. The device according to Claim 1, 2, 3 or 4, characterized in that the at least one first cylinder (02) is arranged to transfer and/or be capable of
transferring the at least one medium over an area of the barrel (19) of the at least
one first cylinder (02) and/or that the at least one first cylinder (02) represents
a coating cylinder (03) that together with a cylinder (03) designed as counter pressure
cylinder (02) forms and/or is capable of forming a coating gap (04).
6. The device according to Claim 1, 2, 3, 4 or 5, characterized in that the device (01) represents a lacquering device (01) for tabular goods and/or that
the at least one transportation device (06) is designed as a feed drum (06) and/or
as a conveyor (06) and/or as magnet roller (06) and/or as friction roller (06).
7. The device according to Claims 1,2,3,4,5 or 6, characterized in that the at least one transportation device (06) preferably comprises a holding means
(07) that is arranged at a defined rotational position relative to a rotational axis
(18) of the at least one transportation device (06).
8. The device according to Claim 1, 2, 3, 4, 5, 6 or 7, characterized in that the at least one transportation device (06) is configured as a feed drum (06) to
be considered a cylinder (06) and is adjustable in its rotational angle position.
9. The device according to Claim 7 or 8, characterized in that a rotational angle position of the at least one second driver is tightly connected
with the rotational angle position of the at least one holding means (07) by parts
capable of transmitting torque.
10. A method for reproducibly determining a rotational angle position of at least one
first cylinder (02) of a device (01) for applying at least one medium to at least
one substrate relative to at least one frame of said device (01) wherein the coating
device (01) comprises at least one transportation device (06)
- and wherein the at least one first cylinder (02) is connected by means of a clutch
to the at least one first driver
- and wherein in one step at least one transmitter (08) designed as a light source
(08) projects from the at least one frame a signal designed as at least one light
mark (21) onto an area of the at least one first cylinder (02) that characterizes
the target value of the rotational angle position of the at least one first cylinder
(02)
- and wherein the current actual value and the target value of the rotational angle
position of the at least one first cylinder (02) are then compared with each other
by comparing the rotational angle position of a reference mark (23) on the at least
one first cylinder (02) relative to the rotational axis (18) of the at least one first
cyclinder (02) that is connected with the at least one first cylinder (02) in a rotationally
fixed manner with a rotational angle position of the at least one light mark (21)
relative to said rotational axis (18) of the at least one first cylinder (02)
- and wherein in a subsequent correction step the rotational angle position of the
at least one first cylinder (02) is adjusted by pivoting the at least one first cylinder
(02) about its rotational axis (18) in a manner such that the current actual value
and the target value of the rotational angle position of the at least one first cylinder
(02) agree with one another within a tolerance region, and that a rotational angle
position of the at least first reference mark (23) corresponds to the rotational angle
position of the at least one light mark (21) at least within the tolerance region
- and wherein, prior to or subsequently thereto, a rotational angle position of the
at least one transportation device (06) and/or the rotational angle position of a
driver master axis of a coating device (01) are adjusted to a pre-set value by an
operator and/or by means of a machine control system
- and wherein, following the correction step, a rotational angle position of a first
driver that is then at the very latest connected to the at least first cylinder (02)
is saved in the memory of a machine control system
- and wherein the at least one first cylinder (02) and/or the at least one transportation
device (06) can then be moved to a respective desired rotational angle position by
means of the at least one first driver and/or the at least one second driver.
11. The method according to Claim 10, characterized in that the at least one first cylinder (02) is first decoupled from a first driver and in that the at least one first cylinder (02) is coupled with the first driver after the correction
step.
12. The method according to Claim 10 or 11, characterized in that a tabular or arcuate good is subsequently coated by means of the device (01) and
in that after adjustment of an actual position of a coating applied to the tabular or arcuate
good with a target position of the applied coating an adjustment of the rotational
angle position of the at least first cylinder (02) is performed by means of the first
driver.
13. The method according to Claim 10, 11 or 12, characterized in that at least one light mark (21) is projected onto the area of the at least one first
cylinder (02) in a manner such that the at least one light mark (21) has an expansion
(A) of its projected area parallel to the rotational axis (18) of the at least one
first cylinder (02) that is larger than at least 10% of the expansion on a barrel
(19) of the at least one first cylinder (02) in said direction (A) and/or that at
least one light mark (21) is projected in a manner such onto the area of the at least
one first cylinder (02) that the at least one light mark (21) has an expansion of
its projected position that is perpendicular to the rotational axis (18) of the at
least one first cylinder (02) and/or in the circumferential direction relative to
the rotational axis (18) of the at least one first cylinder (02) that is smaller than
10 mm.
14. The method according to Claim 10, 11, 12 or 13, characterized in that by means of a detector and/or by means of observation by an operator a rotational
angle position of the at least one first cylinder (02) is detected, wherein the at
least one light mark (21) and the reference mark (23) correspond to each other at
least within a tolerance range.
15. The method according to Claims 10, 11, 12, 13 or 14, characterized in that in said constellation the at least one first cylinder (02) relative to the at least
one transportation device (06) is arranged in a manner such that a coating medium-transferring
angle region of the at least one first cylinder (02) is within a tolerance region
with respect to tabular goods being transported through the coating gap (04).
1. Dispositif (01) pour l'application d'au moins un milieu sur au moins un substrat,
où ledit dispositif (01) comporte au moins un premier cylindre (02) rotatif et au
moins un bâti, où le ou les premiers cylindres (02) sont agencés de manière à pouvoir
tourner autour d'un axe de rotation (18) par rapport au ou aux bâtis et où ledit dispositif
(01) comporte au moins un dispositif de contrôle d'angle de rotation, lequel est agencé
et/ou peut être agencé au moins en partie dans au moins une position angulaire de
rotation de référence par rapport au ou aux premiers cylindres (02) et simultanément
dans une position de référence par rapport au ou aux bâtis, où le dispositif de contrôle
d'angle de rotation est agencé de manière à coopérer et/ou à pouvoir coopérer avec
au moins une marque de référence (23) et est réalisé de manière à permettre un contrôle
sans contact d'une position angulaire de rotation du ou des premiers cylindres (02),
et où le dispositif de contrôle d'angle de rotation comporte au moins un émetteur
(08) réalisé sous forme d'au moins une source lumineuse (08), lequel est agencé en
étant orienté vers une surface extérieure d'un corps (19) du ou des premiers cylindres
(02) qui s'étend parallèlement à l'axe de rotation (18) du ou des premiers cylindres
(02), par rapport à au moins une direction d'émission, caractérisé en ce qu'au moins un repère lumineux (21) est projeté et/ou est projetable au moyen de la ou
des sources lumineuses (08) sur au moins une zone du corps (19) du ou des premiers
cylindres (02) dudit dispositif (01), et en ce que le ou les premiers cylindres (02) présentent la ou les marques de référence (23)
et sont agencés de manière à être entraînés et/ou pouvoir être entraînés au moyen
d'au moins un premier entraînement réalisé sous forme de moteur électrique à régulation
de position, et le dispositif de revêtement (01) comporte au moins un deuxième entraînement
réalisé sous forme de deuxième moteur électrique à régulation de position, et en ce que le dispositif de revêtement (01) comporte au moins un dispositif de transport (06)
entraîné et/ou entraînable au moyen du ou des deuxièmes entraînements, et en ce que le ou les premiers entraînements et le ou les deuxièmes entraînements sont reliés
à une commande de machine de niveau supérieur, et en ce que le ou les deuxièmes entraînements peuvent être commandés sélectivement indépendamment
du ou des premiers entraînements ou de manière synchrone avec ceux-ci, et en ce que le ou les premiers cylindres (02) sont agencés de manière à pouvoir être entraînés
et/ou à être entraînés mécaniquement indépendamment du ou des deuxièmes entraînements,
et en ce que le ou les dispositifs de transport (06) sont agencés de manière à pouvoir être entraînés
et/ou à être entraînés mécaniquement indépendamment du ou des premiers entraînements,
et en ce que le ou les premiers cylindres (02) peuvent être passés dans une position angulaire
de rotation souhaitée au moyen du ou des premiers entraînements et/ou le ou les dispositifs
de transport (06) peuvent être passés dans une position angulaire de rotation souhaitée
au moyen du ou des deuxièmes entraînements, et en ce que le ou les premiers cylindres (02) sont agencés de manière à pouvoir être dissociés
du ou des premiers entraînements et à pouvoir leur être accouplés au moyen d'un accouplement.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la ou les sources lumineuses (08) sont réalisées sous forme d'au moins une source
laser (08).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le ou les repères lumineux (21) sont au moins partiellement situés sur une ligne
droite de jonction entre un point de l'axe de rotation (18) du ou des premiers cylindres
(02) et un point émetteur lumineux de la ou des sources lumineuses (08).
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le ou les repères lumineux (21) et/ou un ensemble de plusieurs repères lumineux (21)
dans la direction axiale (A) par rapport à l'axe de rotation (18) du ou des premiers
cylindres (02) présentent une extension limitée par deux limites extérieures du ou
des repères lumineux (21) et/ou de l'ensemble des plusieurs repères lumineux (21),
laquelle est supérieure à 10 % d'une longueur du corps (19) du ou des premiers cylindres
(02) dans ladite direction axiale (A), et/ou en ce que le ou les repères lumineux (21) présentent une extension inférieure à 10 mm dans
la direction circonférentielle par rapport à l'axe de rotation (18) du ou des premiers
cylindres (02).
5. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que le ou les premiers cylindres (02) sont réalisés de manière à transférer et/ou à pouvoir
transférer au moins un milieu par une surface du corps (19) du ou des premiers cylindres
(02), et/ou en ce que le ou les premiers cylindres (02) sont des cylindres de revêtement (02) formant et/ou
aptes à former une fente de revêtement (04) avec un cylindre (03) réalisé comme cylindre
de contre-pression (03).
6. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que ledit dispositif (01) est un dispositif de peinture (01) pour des articles en forme
de plaque, et/ou en ce que le ou les dispositifs de transport (06) sont réalisés comme tambour d'alimentation
(06) et/ou comme bande de transport (06) et/ou comme arbre magnétique (06) et/ou comme
arbre à friction (06).
7. Dispositif selon la revendication 1,2,3,4,5 ou 6, caractérisé en ce que le ou les dispositifs de transport (06) comportent préférentiellement au moins un
outil de maintien (07) agencé suivant une position angulaire définie par rapport à
un axe de rotation (18) du ou des dispositifs de transport (06).
8. Dispositif selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que le ou les dispositifs de transport (06) est réalisé sous forme de tambour d'alimentation
(06) à considérer comme cylindre (06) et en ce que sa position angulaire de rotation est réglable.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'une position angulaire de rotation du ou des deuxièmes entraînements est fixement
associée à une position angulaire de rotation du ou des outils de maintien (07) au
moyen de composants transmetteurs de couple correspondants.
10. Procédé pour la détermination reproductible d'une position angulaire de rotation d'au
moins un premier cylindre (02) d'un dispositif (01) pour l'application d'au moins
un milieu sur au moins un substrat par rapport à au moins un bâti dudit dispositif
(01), où le dispositif de revêtement (01) comporte au moins un dispositif de transport
(06),
- où le ou les premiers cylindres (02) sont accouplés au ou aux premiers entraînements
au moyen d'un accouplement,
- où, lors d'une étape consécutive, au moins un émetteur (08) réalisé sous forme de
source lumineuse (08) projette depuis le ou les bâtis au moins un signal réalisé comme
repère lumineux (21) vers une zone du ou des premiers cylindres (02), ledit signal
caractérisant une valeur de consigne de la position angulaire de rotation du ou des
premiers cylindres (02),
- où la valeur effective actuelle et la valeur de consigne de la position angulaire
de rotation du ou des premiers cylindres (02) sont comparées l'une à l'autre, une
position angulaire de rotation, par rapport à l'axe de rotation (18) du ou des premiers
cylindres (02), d'au moins une marque de référence (23) du ou des premiers cylindres
(02) solidaire en rotation avec le ou les premiers cylindres (02) étant comparée à
une position angulaire de rotation du ou des repères lumineux (21) par rapport audit
axe de rotation (18) du ou des premiers cylindres (02),
- où, lors d'une étape de correction consécutive, la position angulaire de rotation
du ou des premiers cylindres (02) est ajustée par pivotement du ou des premiers cylindres
(02) autour de leur axe de rotation (18), de manière à faire correspondre dans une
plage de tolérance la valeur effective alors actuelle et la valeur de consigne de
la position angulaire de rotation du ou des premiers cylindres (02), et à faire correspondre
au moins dans la plage de tolérance une position angulaire de rotation de la ou des
marques de référence (23) et la position angulaire de rotation du ou des repères lumineux
(21),
- où une position angulaire de rotation du ou des dispositifs de transport (06) et/ou
une position angulaire de rotation d'un axe d'entraînement maître du dispositif de
revêtement (01) sont préalablement ou consécutivement réglées à une valeur prescrite
par une personne opératrice et/ou au moyen de la commande de machine,
- où, après l'étape de correction, une position angulaire de rotation d'un premier
entraînement raccordé au plus tard alors au ou aux premiers cylindres (02) est sauvegardée
dans une mémoire d'une commande de machine,
- et où le ou les premiers cylindres (02) et/ou le ou les dispositifs de transport
(06) peuvent être ensuite passés dans des positions angulaires de rotation souhaitées
respectives au moyen du ou des premiers entraînements et/ou du ou des deuxièmes entraînements.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le ou les premiers cylindres (02) sont d'abord désaccouplés d'un premier entraînement,
et en ce que le ou les premiers cylindres (02) sont accouplés au premier entraînement après l'étape
de correction.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'un article en forme de plaque ou de feuille est consécutivement revêtu au moyen du
dispositif (01), et en ce qu'il est procédé à un ajustement de la position angulaire de rotation du ou des premiers
cylindres (02) au moyen du premier entraînement après adéquation d'une position effective
d'un revêtement appliqué sur l'article en forme de plaque ou de feuille avec une position
de consigne du revêtement appliqué.
13. Procédé selon la revendication 10, 11 ou 12, caractérisé en ce que le ou les repères lumineux (21) sont projetés sur la zone du ou des premiers cylindres
(02) de telle manière que le ou les repères lumineux (21) présentent dans leur zone
d'incidence une extension dans une direction (A) parallèle à l'axe de rotation (18)
du ou des premiers cylindres (02) qui soit supérieure à au moins 10 % d'une extension
d'un corps (19) du ou des premiers cylindres (02) dans ladite direction (A), et/ou
en ce que le ou les repères lumineux (21) sont projetés sur la zone du ou des premiers cylindres
(02) de telle manière que le ou les repères lumineux (21) présentent dans leur zone
d'incidence une extension perpendiculaire à l'axe de rotation (18) du ou des premiers
cylindres (02) et/ou dans la direction circonférentielle par rapport à l'axe de rotation
(18) du ou des premiers cylindres (02), qui soit inférieure à 10 mm.
14. Procédé selon la revendication 10, 11, 12 ou 13, caractérisé en ce qu'une position angulaire de rotation du ou des premiers cylindres (02) où le ou les
repères lumineux (21) et la marque de référence (23) coïncident au moins à l'intérieur
de la plage de tolérance, est détectée au moyen d'un détecteur et/ou au moyen d'une
observation par une personne opératrice.
15. Procédé selon la revendication 10, 11, 12, 13 ou 14, caractérisé en ce que dans cette constellation, le ou les premiers cylindres (02) sont alignés par rapport
au ou aux dispositifs de transport (06) de telle manière qu'une zone angulaire transférant
le milieu de revêtement du ou des premiers cylindres (02) est comprise à l'intérieur
d'une plage de tolérance par rapport aux articles en forme de plaque transportés par
la fente de revêtement (04).