[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Handtasche als Organisationssystem mit zwei oder
drei klappbar miteinander verbundenen plattenförmigen Flächen, wobei die Klappachsen
Geraden sind, die im Falle mehrerer Klappachsen parallel zueinander verlaufen und
an den Innenseiten der Flächen (1) Halterungen und/oder Taschen angebracht sind.
[0002] Ein grundsätzliches Problem für Reisende ist, die für die persönliche Nutzung notwendigen
Utensilien unterschiedlichster Art mit sich zu führen, griffbereit zu halten und bei
minimalem Eigenraumbedarf transportieren zu können. Dies ist insbesondere für Reisende
deshalb von Bedeutung, da sie im Hinblick auf die mitzuführenden Gepäckmengen erheblich
eingeschränkt sind, insbesondere wenn sie ein Flugzeug nutzen oder in Hotels absteigen.
Zudem ist es von höchster Bedeutung, alle wichtigen Unterlagen, Papiere, Ausweise,
Geschäftspapiere udgl., die häufig benötigt werden, bereit zu halten und einem raschen
Zugriff zur Verfügung zu stellen. Dieses Erfordernis verbietet, dass diese notwendigen
Unterlagen in Koffern und Taschen aufbewahrt werden, die häufig vom Reisenden selbst
getrennt in Frachträumen und Gepäckaufbewahrungsmöglichkeiten untergebracht und damit
nicht ohne weiteres zugänglich sind. Neben dem raschen Zugriff ist ein weiterer wesentlicher
Gesichtspunkt darin zu sehen, dass sich der Reisende ungern von seinen besonders wichtigen
Papieren, Ausweisen, Bargeld, Tickets, usw. trennt, sodass sich auch aus diesem Grund
die Unterbringung in Koffern und Taschen weitgehend verbietet.
[0003] Die Unterbringung dieser Unterlagen in einer Aktentasche ist ungeeignet, da dem Inhalt
der Taschen die unmittelbare Einsehbarkeit in der Regel fehlt, so dass s sich bei
Suche und Zugriff auf das gewünschte Objekt als notwendig erweisen kann, einen Teil
oder den gesamten Inhalt der Tasche auszupacken, um das gewünschte Objekt zu finden.
Das rasche Auffinden spezieller Unterlagen wie Papiere, Fahrkarten, Ausweise ist zur
zügigen Durchführung und Abfertigung jedoch unerlässlich. Natürlich muss auch das
erneute Unterbringen und Einpacken rasch möglich sein, da im Laufe einer Reise wichtige
Papiere wiederholt genutzt werden müssen.
Bekannt sind verschließbare oder offene Schreibmappen, in denen nach Art eines Lose
- Blattorganizers Papiere und Notizen wie Rechnungen, Berichte, Karten und Papierblätter
anderer Art untergebracht, aufbewahrt und ggf. zur Präsentation genutzt werden können.
Diese Ordner sind darauf beschränkt, dass sie neben Papierunterlagen des Formats DIN
A4 zusätzlich noch Schreibutensilien und ggf. Taschenrechner aufweisen mit zusätzlichen
freien Taschen, die zur Aufnahme von Briefmarken, Briefumschlägen und dergleichen
genutzt werden können. Keiner näheren Erläuterung bedarf, dass derartige Mappen nicht
in der Lage sind, alle wesentlichen für das Reisen erforderlichen Gegenstände zur
Verfügung zu stellen. Zudem ist die durch die Standardpapiergröße DIN A4 vorgegebene
Abmessung von mehr als DIN A4 zu sperrig, um auf einfache Weise mitgeführt zu werden.
[0004] Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung eine Vorrichtung nach Art einer Handtasche
zu schaffen, die es bei kompaktem Aufbewahren erlaubt, alle wesentlichen, für das
Durchführen von Reisen erforderlichen Unterlagen auf übersichtliche Weise und damit
rasch zugreifbar personennah mitzuführen.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass eine Halterung mit einem Handy und eine Halterung
mit einem Brillenetui und eine Halterung für einen Schlüsselbund und mehrere Taschen
vorhanden sind, wobei jede Tasche einen Einsteckschlitz aufweist, in die jeweils ein
Reisepass oder Führerschein oder Personalausweis oder Kredit-oder Bank- oder Scheckkarte
eingesteckt ist und derart dimensioniert ist, dass Führerschein oder Personalausweis
oder Reisepass oder jede der Karten mit dem äußeren Rand um ca. 1 - 2 cm überstehen
und in die Taschen in Einsteckrichtung übereinander angeordnet sind.
[0006] Eine die gestellte Aufgabe ebenfalls lösende Alternative besteht darin, dass die
Handtasche eine Halterung mit Lippenstift und/oder Wimperntusche und eine Halterung
mit Deo und/oder Creme und/oder eine Halterung mit Zahnbürste sowie mehrere Taschen
vorhanden sind, welche jeweils Erfrischungs- oder Reinigungs- oder Desinfektion- oder
Pudertücher eingesteckt sind und die derart dimensioniert sind, dass die Tücher mit
ihrem äußeren Rand um ca. 1 - 2 cm überstehen und die Taschen in Einsteckrichtung
übereinander angeordnet sind
[0007] Wesentliches Ziel vorliegender Erfindung ist zum einen die Schaffung eines Behältnisses,
welches die Möglichkeit bietet, alle für das Durchführen einer Reise erforderlichen
Unterlagen auf kompakte Weise unterzubringen und zum Anderen die übersichtliche Anordnung,
die es nach einem Öffnen der Handtasche erlaubt, das gewünschte Objekt sofort, d.
h. auf den ersten Blick zu erfassen und zugreifen zu können. Aus diesem Grunde besteht
die Handtasche aus zwei oder drei nebeneinander angeordneten und schwenkbar miteinander
verbundenen plattenförmigen Flächen, die zur Erreichung minimaler Abmessungen aufeinander
gefaltet und dort lösbar miteinander verbunden sind. Durch ein Öffnen der Handtasche
werden alle mitgeführten Objekte präsentiert und können sofort gezielt entnommen werden.
[0008] Der Begriff plattenförmige Fläche soll zum einen die Möglichkeit umfassen, dass eine
gewisse Nachgiebigkeit der Fläche, wie sie durch die Verwendung geeigneter flexibler
Materialien nach Art von Stoffen oder Leder erzielt werden kann, möglich ist, aber
dass auch starre Schalen durch Verwendung von Kunststoffen, bekannt von den Hartschalenkoffern
verwendet werden können.
[0009] Auf der Innenseite der Flächen sind die Halterungen und Taschen für die verschiedenen
mitgeführten Objekte angebracht.
[0010] Im zusammengefalteten Zustand sind die Flächen, zumindest die dann äußere Fläche
mit dem Rest der Handtasche lösbar verbunden. Die Art und Weise der lösbaren Verbindung
ist im Rahmen der Erfindung weitgehend beliebig. So kann eines der Befestigungsmittel
derart gestaltet sein, dass sie zum Eingriff in ein komplementäres Befestigungsmittel
der Handtasche vorgesehen ist. Es kann sich hierbei um Schnapphalterungen handeln,
die an einander gegenüberliegenden Bereichen der Handtasche angeordnet sind und nach
dem Zusammenfalten entweder über eine Feder getriebene Schnapphalterung einrasten
oder mithilfe von Drehknöpfen zu einer Verriegelung geführt werden. Andere Möglichkeiten
bestehen darin, die lösbare Verbindung mithilfe von Klettverschlüssen zu realisieren.
[0011] Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass an einem der Flächen langgestreckte Laschen
angebracht sind, die derart dimensioniert wurden, dass sie den Rand der zusammengefalteten
Handtasche übergreifen und an dem dort befindliche Flächenelement von der Rückseite
her zur Anlage kommen. Durch eine lösbare Verbindung des Laschenendes lässt sich die
lösbare Verbindung ebenfalls realisieren.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die einzelnen Flächen der Handtaschen
aus Flachmaterial mit einen starren Umfangsrahmen, die vorzugsweise auch mit quer
laufenden Aussteifungen aus halbstarrem Material versehen sein kann. Diese Aussteifungen
bilden einen integralen Teil des Rahmens, sodass der Rahmen als Verstärkungselement
dient, an welchem die Verbindungselemente befestigt sind.
Vorzugsweise wird das Rahmenmaterial derart gewählt, dass sich zumindest Abschnitte
biegen lassen, um das Öffnen, Schließen und Handeln zu erleichtern.
[0013] Ähnlich wie bei herkömmlichen Aktentaschen und Dokumentenmappen besteht eine Ausgestaltung
darin, einen Tragegriff anzubringen. Dabei ist die Handhabung mit dem Griff besonders
dann einfach, wenn dieser im Bereich einer Faltkante angebracht ist.
[0014] Um die Handtasche und deren Inhalt zugänglich zu machen, öffnet der Benutzer den
Verschluss, entfaltet die Flächen und legt auf diesem Wege die im Transportzustand
im Inneren und damit geschützt untergebrachten Objekte frei. Dann ist jede Handtasche
bzw. deren Inhalt individuell und unmittelbar zugänglich.
[0015] Die Taschen können verschiedene Formen besitzen und aus verschiedenen Materialien
aufgebaut sein. Einige der Taschen bestehen aus flexiblem Kunststoffflachmaterial,
wobei bevorzugt ist, dass die Vorderseite transparent ist und eine biegsame Gleitschließe
aufweist, der von der durch die Rückwand gebildete Fläche ausgeht und biegsam nach
vorne zu verläuft und an der Tasche befestigt ist.
[0016] Die Anbringung eines entsprechenden Verstärkungselements hindert die Tasche daran
zu kollabieren und ist gleichzeitig jedoch flexibel genug, um dann, wenn die Tasche
befüllt werden soll, diese durch Ausbiegen zu öffnen. Es ist generell wünschenswert,
dass sowohl das Material der Tasche als auch das der Gleitschließe biegsam genug ist,
um für das Bestücken aufgebogen werden zu können. Taschen aus starrem Material erschweren
den Zutritt erheblich.
[0017] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung sind Schnapp- bzw. Druckknopfbefestigungen an
der Innenseite der Fläche vorgesehen. Sie können dazu genutzt werden, um einzelne
Halterungen oder Taschen zu befestigen, abzunehmen und durch alternative Gestaltungen,
d. h. durch Halterungen oder Taschen andere Durchmesser und Ösen zu ersetzen. Auch
können sie dazu benutzt werden, unmittelbar Gegenstände anzubringen, sofern diese
mit komplementären Schnapp- bzw. Druckknopfbefestigungen versehen sind.
[0018] Vom Grundsatz her sind Halterungen oder Taschen innerhalb der Handtaschen zur Aufnahme
der entsprechenden Objekte vorgesehen. In der Regel wird eine einzige Halterung bzw.
eine einzige Tasche einem einzelnen Objekt zugeordnet. Jedoch ist selbstverständlich,
dass einzelne Fächer unterteilt sein können, sodass eine Mehrzahl von (kleineren)
Objekten in jedem dieser einzelnen Unterteilungen untergebracht werden können.
[0019] Aus Sicherheitsgründen können mechanische Anordnungen und/oder elektrische oder elektronische
Schaltkreise eingebaut sein, die für den Fall, dass die Handtasche unbefugt geöffnet
oder gar einzelne der untergebrachten Objekte entfernt werden, ein Alarmsignal abzugeben
in der Lage ist.
[0020] Im nachfolgendem Beschreibungsteil sind weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile
der Erfindung im Zusammenhang mit der Beschreibung der Zeichnung dargelegt. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Handtasche mit Grundausstattung
- Figur 2
- eine Handtasche gemäß der Erfindung mit Kosmetikausrüstung
[0021] Die in
Figur 1 in prinzipienhafter Draufsicht wiedergegebene Handtasche umfasst eine Grundausrüstung
mit allen für das Reisen erforderlichen Unterlagen. Sie wird aus diesem Grund als
Basicausstattung bezeichnet. Sie besteht aus drei plattenförmigen Flächen 1, die über
gerade Faltkanten, die zudem parallel zueinander ausgerichtet sind, zusammengefaltet
werden können in dem Sinne, dass im geschlossenen Zustand die in der Figur wiedergegebenen
Inhalte verdeckt sind.
Beginnend mit der linken Fläche 1a sind von oben her gesehen vier Taschen 2 in der
Höhe versetzt zueinander angeordnet, die in ihren Abmessungen derart ausgelegt sind,
dass sie zur Aufnahme von Führerschein, Personalausweis, Kreditkarten, Bankkarten
udgl. geeignet sind. Dabei ist die Einschubrichtung so bemessen, dass die einzelnen
Inhalte der Taschen 2 randseitig überstehen und deshalb durch den Benutzer sofort
inhaltlich erfasst werden und der entsprechende Inhalt zugeordnet werden kann. Darunter
befindet sich eine Halterung 3 mit Geldbeutel, die wie auch in den anderen gezeigten
Realisierungen der Halterung als elastisches Gummiband Verwirklichung finden. Neben
der Halterung mit Geldbeutel 3 ist in Draufsicht links eine Schlaufe mit Kugelschreiber
4 wiedergegeben. Hierzu schließen sich nach rechts zu in Richtung auf die mittlere
plattenförmige Fläche 1 b im Bereich der Faltkante Halterungen für eine Taschenlampe
5 und darunter eine Tasche mit eingestecktem Kamm 6 an.
Die mittlere Fläche 1 b zeigt oben links eine Halterung mit Zigarettenschachtel 7
und auf gleicher Höhe rechts daneben eine Halterung, die sich zur Aufnahme einer Box
eignet. Unterhalb der Zigarettenschachtel ist eine weitere Halterung mit Handy 9 zu
sehen. Daneben mit einer auf der gleichen Höhe verlaufenden Halterung befindet sich
eine Halterung mit einem Brillenetui 10. Man erkennt darunter eine Packung mit Brillenputztüchern
11.
Nach rechts zu schließt sich die nächste, auf die rechte Fläche 1 c hinführende Klappachse
an, in der nach oben zu eine Tasche 12 befestigt ist, welche sich zur Aufnahme verschiedener
Utensilien geeigneter Abmessung, wie z. B. Kaugummi eignen kann. Darunter ist ein
Headset 13 über eine weitere Halterung befestigt.
Die rechte Fläche 1 c zeigt im oberen Bereich eine Halterung mit einem hierdurch fixierten
Kalender 14 und nach unten zu in der rechten Ecke einen Spiegel 15. Etwa in mittlerer
Höhe ist eine aus durchsichtiger Folie angebrachte Tasche 16 mit darin untergebrachtem
Chip zu erkennen. Letzterer kann dazu benutzt werden, um Einkaufswägen im Rahmen eines
Supermarkteinkaufs zu entriegeln.
[0022] In
Figur 2 ist eine weitere Handtasche gezeigt, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau mit der
in Figur 1 gezeigten Ausführungsform übereinstimmt, sich jedoch in ihrem Inhalt grundlegend
unterscheidet, da diese Tasche mit Kosmetikartikeln und Kosmetikutensilien bestückt
sind, wie sie zur Durchführung von optisch und ästhetischen Verbesserungen durch Make-up-Maßnahmen
in einem, durch das Unterwegssein vorgegebenen engen Rahmen möglich macht. Diese Handtasche
wird als die Beauty-Version bezeichnet.
Diese Handtasche besteht ebenfalls aus drei plattenförmigen Flächen 1. Insoweit besteht
Übereinstimmung zur dem in Figur 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Die linke Fläche 1 a zeigt oben horizontale und aus elastischem Gummiband bestehende
Halterungen 17, in denen zwei Cremetuben sowie ein Deostick untergebracht sind. Darunter
befindet sich eine weitere Halterung 18, in der ein Lippenstift, ein Labello, ein
Lipgloss und Wimperntusche untergebracht ist. In der Klappachse zur mittleren Fläche
1 b ist oben eine Tasche mit Pflaster 19 und darunter eine Halterung mit einem weiteren
Kosmetikstift 20 z.B. einem Augenbrauenstift dargestellt.
Die mittlere Fläche 1 b hat vergleichbar zu den Taschen 2 in Figur 1 auf der linken
Hälfte mehrere Taschen 21 mit Kosmetiktüchern, die übereinander angeordnet sind, wobei
hierunter im Sinne der Erfindung Erfrischungs-, Puder-, Feucht- und Sagrotantücher
zu verstehen sind. Unterhalb der Taschen 21 ist eine Tasche 22 mit Verschluss befestigt,
die dem Nutzer zur freien Verfügung stehen, z. B. zur Unterbringung von Hygieneartikeln.
In der mittleren Fläche 1 b rechts oben ist eine Box 23 befestigt, die sich vornehmlich
zur Aufnahme von Kleinteilen zur Nagelpflege, für Haargummi und Haarklammern eignet.
Darunter ist über einer Halterung 24 eine Haarbürste und eine Zahnbürste über ein
elastisches Gummiband eingespannt.
In der Klappachse zur rechten Fläche 1 c ist oben eine Tasche 25 mit Kaugummistreifen
und darunter eine Halterung 26 mit einer Taschenlampe angebracht.
Die rechte Fläche 1 c weist ausschließlich als elastische Gummibänder ausgebildete
Halterungen auf, wobei links oben in der Halterung 27 ein Nähset und darunter eine
Halterung 28 für eine Pillendose befestigt ist. Die übrigen horizontal oder senkrecht
verlaufenden Halterungen sind unbesetzt und stehen zur freien Verfügung. Schließlich
erkennt man noch einen randseitig, etwa mittig angebrachten Druckknopf 29, der dazu
genutzt wird, die zusammengefaltete Handtasche zu fixieren, d. h. die im zusammengefalteten
Zustand oben liegende rechte Fläche 1 c mit der unmittelbar darunter liegenden linken
Fläche 1a mithilfe des Druckknopfes zu fixieren. In diesem Zustand wird die Tasche
transportiert.
Zur Nutzung selbst werden die Flächen im wesentlichen horizontal entfaltet, sodass
die mitgeführten Kosmetikartikel und andere Pflegemittel dem Nutzer unmittelbar und
wohlgeordnet präsentiert werden, sodass ein direkter Zugriff zum Zwecke der Entnahme
möglich wird. Nach der Benutzung wird die Tasche wieder zusammengefaltet.
Im Ergebnis erhält man Handtaschen, die im Hinblick auf ihren Inhalt variieren können,
in denen jedoch insbesondere auf Reisen benötigten Gegenstände, Unterlagen, Utensilien
und Urkunden auf kompakte Weise mitgeführt werden und dementsprechend rasch und problemlos
einer Nutzung zugeführt werden können.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Fläche, plattenförmig
- 2
- Taschen
- 3
- Halterung mit Geldbeutel
- 4
- Schlaufe mit Kugelschreiber
- 5
- Halterung mit Taschenlampe
- 6
- Tasche mit Kamm
- 7
- Halterung mit Zigarettenschachtel
- 8
- Halterung mit Box
- 9
- Halterung mit Handy
- 10
- Halterung mit Etui
- 11
- Halterung mit Brillenputztuch
- 12
- Tasche zur freien Verwendung
- 13
- Headset
- 14
- Halterung mit Kalender
- 15
- Spiegel
- 16
- Chip
- 17
- Halterung mit Cremetube und Deostick
- 18
- Halterung mit Lippenstift etc.
- 19
- Tasche mit Pflastern
- 20
- Halterung mit Kosmetikstift
- 21
- Tasche mit Kosmetiktüchern
- 22
- Tasche mit Verschluss
- 23
- Box
- 24
- Halterung mit Haar- und Zahnbürste
- 25
- Tasche mit Kamm
- 26
- Halterung mit Taschenlampe
- 27
- Halterung mit Nähset
- 28
- Halterung mit Pillendose
- 29
- Druckknopf
1. Handtasche als Organisationssystem mit zwei oder drei klappbar miteinander verbundenen
plattenförmigen Flächen (1), wobei die Klappachsen Geraden sind, die im Falle mehrerer
Klappachsen parallel zueinander verlaufen und an den Innenseiten der Flächen (1) Halterungen
und/oder Taschen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halterung mit einem Handy (9) und eine Halterung mit einem Brillenetui (10)
und eine Halterung für einen Schlüsselbund und mehrere Taschen (2) vorhanden sind,
wobei jede Tasche einen Einsteckschlitz aufweist, in die jeweils ein Reisepass oder
Führerschein oder Personalausweis oder Kredit- oder Bank- oder Scheckkarte eingesteckt
ist und derart dimensioniert ist, dass Führerschein oder Personalausweis oder Reisepass
oder jede der Karten mit dem äußeren Rand um ca. 1 - 2 cm überstehen und in die Taschen
(2) in Einsteckrichtung übereinander angeordnet sind.
2. Handtasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halterung mit Zigarettenschachtel (7) oder eine Halterung mit einem Zigarettenetui
oder eine Halterung mit einer Taschenlampe (5) oder eine Halterung mit einem Geldbeutel
(3) oder eine Halterung mit einem Headset (13) oder eine Halterung mit einem Kalender
(14) vorhanden ist.
3. Handtasche als Organisationssystem mit zwei oder drei klappbar miteinander verbundenen
plattenförmigen Flächen (1), wobei die Klappachsen Geraden sind, die im Falle mehrerer
Klappachsen parallel zueinander verlaufen und an den Innenseiten der Fläche (1) Halterungen
und/oder Taschen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halterung mit Lippenstift (18) und/oder Wimperntusche und eine Halterung mit
Deo und/oder Creme (17) und/oder eine Halterung mit Zahnbürste (24) sowie mehrere
Taschen (21) vorhanden sind, welche jeweils Erfrischungs- oder Reinigungs- oder Desinfektion-
oder Pudertücher eingesteckt sind und die derart dimensioniert sind, dass die Tücher
mit ihrem äußeren Rand um ca. 1 - 2 cm überstehen und die Taschen (21) in Einsteckrichtung
übereinander angeordnet sind.
4. Handtasche nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Halterung mit Pillendose (8) und/oder durch eine Halterung mit Haarbürste (24) und/oder eine Halterung mit Nähset (27) und/oder
Halterung mit Taschenlampe und/oder eine Halterung mit Taschentüchern und/oder eine
Halterung mit Nagelpflegeset (27) und/oder eine verschließbare Tasche (22) vorhanden
sind.
5. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Flächen (1) ein Spiegel (15) angebracht ist.
6. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 5, gekennzeichnet durch ein elastisches Gummiband als Halterung.
7. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der plattenförmigen Fläche flexible Materialien, insbesondere Stoffe
oder Leder, aber auch starre Schalen sind.
8. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die im zusammengefalteten Zustand äußere Fläche (1) mit dem Rest der Tasche lösbar
verbunden ist.
9. Handtasche nach Anspruche 8, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung eine Schnapphalterung oder eine Drehknopfverriegelung ist.
10. Handtasche nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Fläche (1) eine langgestreckte Lasche angebracht ist, die im zusammengefalteten
Zustand der Tasche den Öffnungsschlitz übergreift und an der dort befindlichen Fläche
(1) von der Rückseite her lösbar zur Anlage kommt.
11. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Flächen aus Flachmaterial mit einem starren Umfangsrahmen, vorzugsweise
mit zusätzlichen Aussteifungen aus halbstarrem Material aufgebaut sind.
12. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragegriff bevorzugt im Bereich einer Faltkante angebracht ist.
13. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Taschen aus flexiblen Kunststoffflach-material bestehen, die bevorzugt an
der Vorderseite transparent sind und bevorzugt eine biegsame Gleitschließe aufweisen.
14. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Taschen flexibel, jedoch mit Verstärkungselementen versehen sind.
15. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Fläche Schnapp- oder Druckknopfbefestigungen zur Aufnahme
von Halterungen und/oder von Gegenständen angebracht sind.
16. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelne Halterung und/oder die einzelne Tasche unterteilt ist.
17. Handtasche nach einem der Ansprüche 1 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei unbefugtem Öffnen der Tasche und/oder Entfernen einzelner Objekte eine Alarmeinrichtung
aktiviert wird.