[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kehrsaugmaschine mit einem Fahrwerk zur Bewegung
der Kehrsaugmaschine über eine zu reinigende Oberfläche, mit einer am Fahrwerk angebrachten,
drehend angetriebenen Kehrwalze, die von einem Kehrwalzengehäuse umgeben ist, wobei
sich die Kehrwalze entlang ihrer Drehachse zwischen einer ersten und einer zweiten
Seitenwand des Kehrwalzengehäuses erstreckt, mit einer Absaugeinrichtung, die saugseitig
zum Absaugen von staubhaltiger Luft mit dem Kehrwalzengehäuse verbunden ist, und mit
einem am Fahrwerk angebrachten, drehend angetriebenen Seitenbesen.
[0002] Aus dem Stand der Technik wie der
DE 197 15 435 C2 bekannte Kehrsaugmaschinen weisen ein Fahrwerk auf, mit dem die Maschine über eine
zu reinigende Oberfläche wie Gewege, Straßen, Plätze und dgl. bewegt werden kann.
An dem Fahrwerk ist eine angetriebene Kehreinrichtung mit Borsten angebracht, die
sich über die Oberfläche bewegen. In der Regel ist eine solche Kehreinrichtung als
eine sich quer zur Fahrtrichtung parallel zur Oberfläche erstreckende Kehrwalze ausgebildet,
die drehend angetrieben ist. Die Kehrwalze ist dabei von einem Kehrwalzengehäuse umgeben,
das mit einer Absaugeinrichtung in Verbindung steht, um den von der Kehrwalze aufgewirbelten
Staub abzusaugen.
[0003] Neben der am Fahrwerk angebrachten, sich über dessen Breite und quer zur Fahrtrichtung
erstreckenden Kehrwalze sind derartige Kehrmaschinen häufig noch mit einem seitlich
am Fahrwerk angebrachten Seitenbesen versehen, mit dem Randbereiche der zu reinigenden
Oberflächen, die von der Kehrwalze nicht erfasst werden, beispielsweise Kantsteine,
gereinigt werden können.
[0004] Um Staubemissionen am Seitenbesen von Kehrmaschinen zu reduzieren, werden zusätzlich
Wasser-Sprühdüsen oder Einhausungen eingesetzt. Sprühdüsen werden vorwiegend im Außenreinigungsbereich
verwendet, während im Innenreinigungsbereich jedoch oft die Forderung besteht, dass
die zu reinigende Oberfläche trocken bleiben soll. Bei höheren Anforderungen an die
Luftqualität in geschlossenen Räumen werden deshalb teilweise Einhausungen verwendet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich deshalb auf trocken arbeitende, mechanisch
aufnehmende Kehrmaschinen mit einem Seitenbesen.
[0005] Seitenbesen-Einhausungen allein haben nur geringen Einfluss auf die Staubemissionsminderung
eines Seitenbesens. Um sie effektiv zu betreiben, muss die Luft aus der Einhausung
abgesaugt werden, damit im Inneren der Einhausung ein Unterdruck entsteht. Die staubhaltige
Luft muss dann mit einem Staubabscheider gereinigt werden. Die Absaugung muss dabei
einen hinreichend großen Luftvolumenstrom von außen nach innen durch die Seitenbesen-Einhausung
fördern, um das Austreten von Staub zu vermeiden.
[0006] Dieser neben der Absaugung bei der Kehrwalze zusätzliche Bedarf an Luftvolumenstrom
für die Seitenbesen-Absaugung kann technisch auf verschiedene Art bereitgestellt werden.
Es kann einerseits ein zusätzliches Gebläse installiert werden, das nur für den Zweck
der Seitenbesen-Absaugung die staubhaltige Luft aus der Seitenbesen-Einhausung absaugt
und diese mit einem dafür vorgesehenen zusätzlichen Staubabscheider reinigt. Diese
Lösung hat einen großen Bauraumbedarf, erzeugt Mehrkosten in Anschaffung und Betrieb
und erhöht den Wartungsaufwand für den Bediener.
[0007] Andererseits kann man die bereits vorhandene Absaugeinrichtung und den Feinfilter
für den staubfreien Betrieb der Kehrwalze und auch für die Seitenbesen-Einhausung
nutzen. Dazu verbindet man das Kehrwalzengehäuse über eine Saugleitung mit der Seitenbesen-Einhausung.
Das Gebläse muss dann für den Volumenstrombedarf sowohl des Kehrwalzengehäuses als
auch der Seitenbesen-Einhausung dimensioniert sein.
[0008] Wenn jedoch eine solche Maschine mit größer dimensioniertem Gebläse ohne Seitenbesenabsaugung
betrieben wird, wird ohne zusätzliche Veränderungen an der Maschine das Feinfilter
mit einem erhöhten Staubluftvolumenstrom belastet. Dieses führt zu schnellerer Verschmutzung
und damit zu kürzeren Abreinigungsintervallen, die eine häufigere Unterbrechung des
Kehrvorganges zur Folge haben.
[0009] Ausgehend vom Stand der Technik ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Kehrsaugmaschine der eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, bei der der
für die Staubabsaugung am Seitenbesen erforderliche Volumenstrom auf möglichst effiziente
Weise bereitgestellt wird.
[0010] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Seitenbesen von einer Einhausung umgeben
ist, dass eine Verbindungsleitung zwischen dem Kehrwalzengehäuse und der Einhausung
vorgesehen ist und dass ein Anschluss der Verbindungsleitung an das Kehrwalzengehäuse
in einer der Seitenwände vorgesehen ist.
[0011] Durch diese Anordnung wird ausgenutzt, dass die Kehrwalze, ggf. durch radial verlaufende
Borstenelemente, die Wirkung eines Radiallüfters hat, also eine Luftströmung radial
nach au-βen und damit ein Unterdruck im Bereich der Endflächen der Kehrwalzen bzw.
im Stirnbereich erzeugt wird. Insbesondere kann dieser Effekt dann erzielt werden,
wenn die Borsten in zueinander in Umfangsrichtung beabstandeten Streifen angeordnet
sind, die parallel zu der Längsachse der Kehrwalze oder geneigt dazu axial verlaufen,
wobei die Streifen Abschnitte mit voneinander abweichender, sich also ändernder Neigung,
haben können. Wenn nun der Anschluss der Verbindungsleitung an das Kehrwalzengehäuse
in dem Bereich der Seitenwand angeordnet ist, der einem Ende der Kehrwalze benachbart
ist, kann der durch die rotierende Kehrwalze erzeugte Unterdruck ausgenutzt werden,
um die zusätzliche Luftströmung für die Absaugung der Luft aus der Einhausung des
Seitenbesens zu erzeugen. Auf diese Weise ist es nicht erforderlich, eine größer dimensionierte
Absaugeinrichtung an der Kehrsaugmaschine vorzusehen.
[0012] Außerdem ist dann, wenn eine Kehrsaugmaschine zusätzlich mit einem Seitenbesen versehen
werden soll, nur ein geringer baulicher Aufwand für die Staubabsaugung am Seitenbesen
erforderlich. Es ist nur notwendig, dass in der Seitenwand des Kehrwalzengehäuses
der Anschluss angebracht wird. Damit ist ein Nachrüsten einer Kehrsaugmaschine mit
einer erfindungsgemäßen Anordnung auch in einfacher Weise möglich. Umgekehrt kann
die Demontage auch in einfacher Weise durch Abnehmen der Verbindungsleitung und Verschließen
des Anschlusses erfolgen, ohne dass die Absaugeinrichtung der Kehrwalze verändert
werden muss.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform, bei der die Kehrwalze eine zylindrische Form
mit zwei entfernt voneinander liegenden Endflächen hat, die sich senkrecht zur Drehachse
erstrecken, überschneidet sich der Anschluss an der Seitenwand mit einer Projektion
einer Endfläche auf die Seitenwand parallel zur Drehachse. Dadurch wird sichergestellt,
dass der Anschluss für die Verbindungsleitung unmittelbar seitlich benachbart zu dem
Stirnbereich der Kehrwalze angeordnet ist, in dem durch ihre Rotation der Unterdruck
erzeugt wird, sodass dieser auch unmittelbar zur Erzeugung der Luftströmung weg von
der Einhausung des Seitenbesens genutzt werden kann. Dabei ist es besonders bevorzugt,
wenn der Anschluss innerhalb der Projektion beabstandet zum Mittelpunkt der Projektion
der Endfläche auf die Seitenwand an dieser angeordnet ist.
[0014] Des Weiteren ist es bevorzugt, wenn die Kehrwalze sich radial von einem Zentralkörper,
der sich entlang der Drehachse erstreckt, weg erstreckende Borsten aufweist. Bei einem
solchen Aufbau kann der Anschluss an der Seitenwand unmittelbar angrenzend an die
Projektion einer Endfläche des Zentralkörpers auf die Seitenwand oder überlappend,
dann bevorzugt nur teilweise überlappend, damit angeordnet sein. Dadurch wird dann
erreicht, dass der Anschluss benachbart zu dem radial innersten Abschnitt der Borsten
angeordnet ist, in dem der größte Unterdruck herrscht, sodass damit auf besonders
effektive Weise eine Luftströmung in der Verbindungsleitung erzeugt werden kann.
[0015] In bevorzugter Weise ist der Seitenbesen um eine geneigt zur zu reinigenden Oberfläche,
vorzugsweise unter einem Winkel zwischen 75° und 90°, verlaufenden Drehachse drehend
angetrieben, wobei die Verbindungsleitung an einem Wandungsabschnitt der Einhausung
angebracht ist, durch den die Drehachse verläuft.
[0016] Schließlich kann die Absaugeinrichtung der Kehrsaugmaschine einen Lüfter aufweisen,
wobei zwischen dem Lüfter und dem Kehrwalzengehäuse ein Filter angeordnet ist.
[0017] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand einer lediglich ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert, wobei
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels von der Seite ist,
- Fig. 2
- eine erste Seitenansicht des Ausführungsbeispiels mit teilweise aufgebrochenem Kehrwalzengehäuse
ist,
- Fig. 3
- eine Darstellung von der Seite der Anordnung aus Kehrwalze, Kehrwalzengehäuse, Absaugeinrichtung
und Seitenbesen bei dem Ausführungsbeispiel ist und
- Fig. 4
- eine Draufsicht des Aufbaus aus Fig. 3 miteiner von Fig. 3 abweichenden zweiten Anordnung
des Anschlusses der Verbindungsleitung ist.
[0018] Wie die Figuren 1 und 2 des Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kehrsaugmaschine
zeigen, ist diese hier als Aufsitzmaschine ausgebildet und weist ein Fahrwerk 1 mit
Rädern 3 auf, sodass die Kehrsaugmaschine mit dem darauf sitzenden Benutzer über eine
zu reinigende Oberfläche 5 wie beispielsweise einen Gehweg, eine Straße oder einen
Platz fahren kann. Es ist aber auch denkbar, dass die Kehrsaugmaschine in der Weise
ausgebildet ist, dass ein Benutzer hinter der Maschine her läuft, sodass die Erfindung
nicht auf Aufsitzmaschinen beschränkt ist.
[0019] Des Weiteren ist den Figuren zu entnehmen, dass die Kehrsaugmaschine eine rotierend
angetriebene Kehrwalze 7 mit zylindrischer Form aufweist, die an dem Fahrwerk 1 angebracht
ist und sich parallel zu der Oberfläche 5 und im Wesentlichen senkrecht zu einer Hauptbewegungsrichtung
9 erstreckt, entlang derer sich die Kehrsaugmaschine mithilfe des Fahrwerks 1 bewegt.
Die Kehrwalze 7 ist dabei in Kontakt mit der Oberfläche 5, sodass durch die Rotation
der Kehrwalze 7 auf der Oberfläche 5 befindlicher Schmutz aufgeworfen wird.
[0020] Wie insbesondere aus Figur 3 hervorgeht, ist in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
die Kehrwalze 7 in der Weise ausgebildet, dass sie einen Zentralkörper 11 aufweist,
der sich entlang der Drehachse 13 erstreckt und an dem radial zur Drehachse 13 verlaufenden
Borsten 15 angebracht sind. Die Borsten 15 können in zueinander in Umfangsrichtung
der Kehrwalze 7 beabstandeten Streifen angeordnet sein, die parallel zu der Drehachse
13 der Kehrwalze 7 oder geneigt dazu axial verlaufen, wobei die Streifen Abschnitte
mit voneinander abweichender, sich also ändernder Neigung zur Drehachse 13, haben
können. Es sind aber auch andere Aufbauten denkbar, wobei die Kehrwalze 7 vorzugsweise
sich radial von der Drehachse 13 erstreckende Elemente aufweist.
[0021] Die Kehrwalze 7 ist von einem Kehrwalzengehäuse 17 umgeben, das außerdem im hinteren
Teil einen Aufnahmebereich 19 für Grobschmutz sowie eine Absaugeinrichtung 21 aufweist.
Die Absaugeinrichtung 21 umfasst einen Lüfter 23, dem saugseitig ein Filter 25 vorgeschaltet
ist, sodass sich der Filter 25 zwischen dem Lüfter 23 und dem Kehrwalzengehäuse 17
befindet und die Absaugeinrichtung 21 saugseitig zum Absaugen von staubhaltiger Luft
mit dem Kehrwalzengehäuse 17 verbunden ist. Mithilfe der Absaugeinrichtung 21 kann
demnach eine Luftströmung in dem Kehrwalzengehäuse 17 von der Kehrwalze 7 hin zu einer
Druckseite des Lüfters 23 erzeugt werden.
[0022] Wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, erstreckt sich die Kehrwalze 7 zwischen einer
ersten Seitenwand 27 und einer zweiten Seitenwand 29 des Kehrwalzengehäuses 17. Dabei
weist eine erste Endfläche 31, die sich senkrecht zu der Drehachse 13 erstreckt, zu
der ersten Seitenwand 27, während eine zweite, ebenfalls senkrecht zur Drehachse 13
verlaufende Endfläche 33 zu der zweiten Seitenwand 29 weist. Der äußere Umfang der
Kehrwalze 7 definiert eine Projektion 35 parallel zur Drehachse 13 auf die erste Seitenwand
und in analoger Weise definiert der äußere Umfang des Zentralkörpers 11 der Kehrwalze
7 ebenfalls eine Projektion 37 parallel zur Drehachse 13 auf die erste Seitenwand
27. Die äußeren Ränder dieser Projektionen 35, 37 sind jeweils in Figur 4 gekennzeichnet.
[0023] Wie des Weiteren aus den Figuren hervorgeht, ist das Ausführungsbeispiel der Kehrsaugmaschine
mit einer Seitenbesenanordnung 39 versehen, die einen Seitenbesen 41 aufweist, der
um eine Drehachse 43, die in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel unter einem Winkel
zwischen 75° und 90° zu der zur reinigenden Oberfläche 5 verläuft, drehend angetrieben
ist und dessen Borsten zu der zu reinigenden Oberfläche 5 weisen. Des Weiteren weist
die Seitenbesenanordnung 39 eine Einhausung 45 auf, die den Seitenbesen 41 im Wesentlichen
vollständig umgibt und nur zur Oberfläche 5 hin offen ist. Die Seitenbesenanordnung
39 dient dazu, Randbereiche der Oberfläche 5, die von der Kehrwalze 7 nicht erreicht
werden können, wie beispielsweise Bereiche benachbart zu Bordsteinen, zu reinigen.
[0024] Die Einhausung 45 der Seitenbesenanordnung 39 ist über eine Verbindungsleitung 47
mit dem Kehrwalzengehäuse 17 verbunden. Dabei ist ein Ende der Verbindungsleitung
47 an einem Wandungsabschnitt 49 der Einhausung 45 angeschlossen, durch den die Drehachse
43 verläuft und die sich hier im Wesentlichen senkrecht zu der Drehachse 43 des Seitenbesens
41 erstreckt. Das gehäuseseitige Ende der Verbindungsleitung 47 weist einen Anschluss
51 auf, der innerhalb der Projektion 35 parallel zur Drehachse 13 der ersten Endfläche
31 der Kehrwalze 7 auf die erste Seitenwand 27 liegt (siehe Fig. 4) sodass sich der
Anschluss 51 mit der Projektion 35 der Endfläche 31 der Kehrwalze 7 auf die erste
Seitenwand 27 parallel zur Drehachse 13 überschneidet. Während bei der Anordnung gemäß
Fig. 3 der Anschluss 51 unmittelbar angrenzend an die Projektion 37 der Endfläche
des Zentralkörpers 11 angeordnet ist, , überlappt bei der Anordnung gemäß Fig. 4 der
Anschluss 51 teilweise mit der Projektion 37 des Zentralkörpers 11 auf die erste Seitenwand
27.In beiden Fällen liegt der Anschluss 51 in radialer Richtung der Kehrwalze 7 im
Bereich der inneren Enden der Borsten 15 der Kehrwalze 7 und ist damit beabstandet
zum Mittelpunkt der Projektionen 35, 37 auf die erste Seitenwand 27 angeordnet.
[0025] Im Betrieb der dargestellten Kehrsaugmaschine sind sowohl die Kehrwalze 7 als auch
der Seitenbesen 41 drehend angetrieben. Außerdem ist der Lüfter 23 in Betrieb, sodass
Luft von der zur Bodenfläche 5 weisenden Öffnung 53 des Kehrwalzengehäuses 17 durch
den Filter 25 gezogen und nach außen abgegeben wird. Von der Kehrwalze 7 und deren
Borsten 15 aufgeworfener Schmutz gelangt ins Innere des Kehrwalzengehäuses 17, wobei
Grobschmutz in der Aufnahme 19 abgelagert wird, während sich Feinstaub in dem Filter
25 fängt.
[0026] Aufgrund der Drehbewegung der Kehrwalze 7 um die Drehachse 13 wirkt diese auch wie
ein Radiallüfter, bei dem benachbart zur Drehachse 13 beziehungsweise an der äußeren
Umfangswandung des Zentralkörpers 11 ein Unterdruck ausgebildet wird, da Luft von
den Borsten 15 radial nach außen gefördert wird. Aufgrund der Anordnung des Anschlusses
51 der Verbindungsleitung 47 gerade angrenzend an die Projektion 37 des Zentralkörpers
11 auf die erste Seitenwand 27 führt dieser durch die Kehrwalze 7 erzeugte Unterdruck
zu einer Luftströmung durch die Verbindungsleitung 47 weg von der Einhausung 45 des
Seitenbesens 41. Aufgrund dieser Luftströmung wird von dem Seitenbesen 41 aufgewirbelter
Staub durch die Verbindungsleitung 47 in das Kehrwalzengehäuse 17 eingezogen, und
es wird vermieden, dass dieser Staub die Einhausung 45 nach außen verlässt.
[0027] Dabei ist es nicht erforderlich, für die Staubabsaugung aus der Einhausung 45 eine
separate Gebläseanordnung mit einem dazugehörigen Filter vorzusehen. Vielmehr kann,
auch wenn eine Nachrüstung gewünscht wird, ein entsprechend angeordneter Anschluss
51 an dem Kehrwalzengehäuse 17 im Bereich der ersten Seitenwand 27 vorgesehen werden.
In gleicher Weise ist es einfach möglich, die Seitenbesenanordnung 39 oder nur deren
Einhausung 45 zu demontieren, ohne dass Veränderungen an der Absaugeinrichtung 21
vorgenommen werden müssen, da der für die Absaugung am Seitenbesen 41 erforderliche
Volumenstrom im Wesentlichen durch die Kehrwalze 7 erzeugt wird.
1. Kehrsaugmaschine mit einem Fahrwerk (1) zur Bewegung der Kehrsaugmaschine über eine
zu reinigende Oberfläche (5),
mit einer am Fahrwerk (1) angebrachten, drehend angetriebenen Kehrwalze (7), die von
einem Kehrwalzengehäuse (17) umgeben ist, wobei sich die Kehrwalze (7) entlang ihrer
Drehachse (13) zwischen einer ersten und einer zweiten Seitenwand (27, 29) des Kehrwalzengehäuses
(17) erstreckt,
mit einer Absaugeinrichtung (21), die saugseitig zum Absaugen von staubhaltiger Luft
mit dem Kehrwalzengehäuse (17) verbunden ist, und
mit einem am Fahrwerk (1) angebrachten, drehend angetriebenen Seitenbesen (41),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenbesen (41) von einer Einhausung (45) umgeben ist,
dass eine Verbindungsleitung (47) zwischen dem Kehrwalzengehäuse (17) und der Einhausung
(45) vorgesehen ist und
dass ein Anschluss (51) der Verbindungsleitung (47) an das Kehrwalzengehäuse (17) in einer
der Seitenwände (27, 29) vorgesehen ist.
2. Kehrsaugmaschine nach Anspruch 1, wobei die Kehrwalze (7) eine zylindrische Form mit
zwei entfernt voneinander liegenden Endflächen (31, 33) hat, die sich senkrecht zur
Drehachse (13) erstrecken,
wobei der Anschluss (51) an der Seitenwand (27) sich mit einer Projektion (35) der
Endfläche (31) auf die Seitenwand (27) parallel zur Drehachse (13) überschneidet.
3. Kehrsaugmaschine nach Anspruch 2, wobei der Anschluss (51) beabstandet zum Mittelpunkt
der Projektion (35) der Endfläche (31) auf die Seitenwand (27) an dieser angeordnet
ist.
4. Kehrsaugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Kehrwalze (7) sich radial
von einem Zentralkörper (11), der sich entlang der Drehachse (13) erstreckt, weg erstreckende
Borsten (15) aufweist.
5. Kehrsaugmaschine nach Anspruch 4, wobei der Anschluss (51) an der Seitenwand (27)
unmittelbar angrenzend an die Projektion (37) einer Endfläche des Zentralkörpers (11)
auf die Seitenwand (27) oder überlappend damit angeordnet ist.
6. Kehrsaugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Seitenbesen (41) um eine
geneigt zur zu reinigenden Oberfläche (5), vorzugsweise unter einem Winkel zwischen
75° und 90°, verlaufende Drehachse (43) drehend angetrieben ist und
wobei die Verbindungsleitung (47) an einem Wandungsabschnitt (49) der Einhausung (45)
angebracht ist, durch den die Drehachse (43) verläuft.
7. Kehrsaugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Absaugeinrichtung (21)
einen Lüfter (23) aufweist,
wobei zwischen dem Lüfter (23) und dem Kehrwalzengehäuse (17) ein Filter (25) angeordnet
ist.