[0001] Die Erfindung betrifft eine Trochoiden-Innenzahnradmaschine zum Betreiben als Hydraulikpumpe
oder Hydraulikmotor nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Solche Trochoiden-Innenzahnradmaschinen zeichnen sich durch eine vorteilhafte zentrische
Bauweise bei verhältnismässig kleiner Zähnezahldifferenz zwischen dem Aussenläufer
und dem Innenläufer, durch eine günstige, langgezogene Zahneingriffslinie und somit
durch einen geräuscharmen Lauf des Zahnradgetriebes aus. Im Falle der Verwendung dieser
Maschine als Hydraulikpumpe oder als Hydraulikmotor entstehen noch weitere Vorteile,
nämlich kleine Förder- und somit kleine Druckpulsationen. Bei derartigen Trochoiden-Innenzahnradmaschinen
handelt es sich um die leisesten bekannten Hydraulik-Zahnradmaschinen.
[0003] Bekannte hydrostatische Zahnradmaschinen nach dem Oberbegriff besitzen einen eine
Trochoidenverzahnung aufweisenden innenverzahnten Aussenläufer, auch Hohlrad genannt,
von vorzugsweise neun bis fünfzehn Zähnen, deren Zahnfussbreite vorzugsweise etwa
gleich der doppelten Zahnlückenbreite am Fusskreis ist und wobei der Abstand der einander
zugekehrten Flanken benachbarter Zähne des Hohlrades auf dem Teilkreis gemessen dem
Abstand der Zahnflanken eines Zahnes des Hohlrades auf dem Teilkreis gemessen vorzugsweise
etwa gleich ist, mit einem vorzugsweise zwei oder drei Zähne weniger als das Hohlrad
aufweisenden aussenverzahnten Innenläufer, auch Ritzel genannt, das mit dem Hohlrad
kämmt. Das wirksame Zahnprofil des einen Rades, also des Hohlrades oder des Ritzels,
ist gleich dem durch Abrollen dieses Rades am andern Rad bestimmten Profil. In dem
der Stelle tiefsten Zahneingriffs gegenüberliegenden freien Raum zwischen den Kopfkreisen
der Zahnräder ist ein Füllstück angeordnet, an dem die Zahnkopfflächen der Zahnräder
dichtend entlang gleiten. Der Ausdruck "Trochiodenverzahnung" soll hier nicht nur
eine Trochoidenverzahnung im eigentlichen Sinn bezeichnen, sondern auch eine solche,
bei der mindestens ein Rad eine Zykloidenverzahnung oder eine Kreisbogenverzahnung
aufweist, da bei letzterer das Zahnflankenprofil dem einer Trochoidenverzahnung im
eigentlichen Sinn sehr ähnlich ist. Ferner kann bei der Erfindung die Trochoidenform
der Zahnflanken auch durch andere ähnliche Kurven ersetzt werden, da es weniger auf
eine Trochoidenform der Zahnflanken als auf die bei einer Trochoidenverzahnung in
der Regel entstehende "ungefähre" Zahnform ankommt. Eine derartige Trochoiden-Innenzahnradmaschine,
auf welcher die vorliegende Erfindung aufbaut, ist aus den österreichischen Patentschriften
Nr.
AT 330 582 B und
AT 358 932 B bekannt.
[0004] Die dort veröffentlichten Ausführungen besitzen eine Zähnezahldifferenz von vorzugsweise
zwei oder gegebenenfalls auch drei Zähnen zwischen dem Aussenläufer bzw. dem Hohlrad
und dem Innenläufer bzw. dem Ritzel. Im Falle einer Zähnezahldifferenz von zwei ist
der freie Raum zwischen den Zahnkopfkreisen an der Stelle gegenüber dem tiefsten Zahneingriff
sehr schmal, sodass das dort angeordnete Füllstück sehr dünn ist. Ausserdem ist die
Anzahl der Abdichtstellen entlang dem Füllstück durch die dort entlang gleitenden
Zähne des Innenläufers und des Aussenläufers nur zwischen zwei und drei am Innenläufer
und zwischen drei und vier am Aussenläufer.
[0005] Das Füllstück muss genau und unverrückbar im Gehäuse sitzen. Aus der
AT 330 582 B ist eine Befestigung des Füllstücks bekannt, wobei das Füllstück nahe seinen beiden
in Umfangsrichtung der Zahnradmaschine gelegenen Enden axiale Vorsprünge oder, anders
ausgedrückt, in seinem mittleren Bereich zwei Ausklinkungen aufweist. Die zu beiden
Seiten der Ausklinkungen liegenden Vorsprünge sind in zwei genau komplementär geformte
Öffnungen der beiden den Förderraum der Pumpe in Axialrichtung begrenzenden ebenen
Stirnflächen der Stirnplatten eingepresst. Die Vorsprünge zu beiden Seiten der Ausklinkungen
können in die Aussparungen auch eingeklebt oder eingelötet sein. Das Füllstück besteht
vorzugsweise aus einem mit gehärtetem Stahl gut gleitenden aber weicheren Werkstoff,
wie z.B. einer entsprechenden Gleitbronze.
[0006] Soll diese Maschine mit hohen Arbeitsdrücken betrieben werden, ist die Befestigung
des Füllstücks links und rechts in den Gehäusewänden sowohl in radialer als auch in
Umfangsrichtung hohen Belastungen ausgesetzt. Wegen der radialen Druckdifferenzen
zwischen den dort vorhandenen Zahnkammern des Innenläufers innerhalb des Füllstücks
und den Zahnkammern des Aussenläufers ausserhalb des Füllstücks muss das Füllstück
aus einer hochfesten Gleitlagerlegierung hergestellt werden, um die Biegeschwingen
dauernd zu ertragen. Wie in der Figur 4 der österreichischen Patentschriften Nr.
AT 330 582 B erkennbar, ist die Gestaltung des Füllstücks und vor allem die Verankerung dessen
in den Seitenwänden sehr komplex und teuer.
[0007] In der Praxis hat sich eine Zähnezahldifferenz von zwei in Kombination mit der beschriebenen
Befestigungsmethode des Füllstücks als vorteilhaft herausgestellt, da das Füllstück
in diesem Falle eine geringere Dicke aufweist, geringeren Belastungen ausgesetzt ist
und die in der
AT 330 582 B beschriebene Befestigung der Vorsprünge des Füllstücks in den Aussparungen im Gehäuse
somit vor einem Ausschlagen geschützt wird.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, die aus dem Stand der Technik bekannte Trochoiden-Innenzahnradmaschine
derart zu verbessern, dass sie sich durch einen einfacheren Aufbau, einen geringeren
Herstellungsaufwand, einen reduzierten Geräuschpegel, einen erhöhten volumentrischen
Wirkungsgrad und eine erhöhte Druckleistung auszeichnet.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Verwirklichung der Merkmale des unabhängigen Anspruchs
gelöst. Merkmale, die die Erfindung in alternativer oder vorteilhafter Weise weiterbilden,
sind den abhängigen Patentansprüchen zu entnehmen.
[0010] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass eine Erhöhung der Zähnezahldifferenz
zwischen der Zähnezahl der Innenverzahnung des Aussenläufers und der Zähnezahl der
Aussenverzahnung des Innenläufers von zwei auf drei erhebliche Vorteile mit sich bringt.
[0011] Eine derartige Zähnezahldifferenz bewirkt, dass der Druckanstieg entlang dem Füllstück
wesentlich kleiner ist, die Eingriffslinie aufgrund grösserer Zahnflankenkreise günstiger
ist und sich die Zahnflankenpressung am Zahneingriff reduziert. Dies führt zu einem
extrem niedrigen Geräuschpegel bei Betrieb der Maschine.
[0012] Aufgrund doppelt so vieler Absichtstellen entlang dem Füllstück in Umfangsrichtung
und kleinerer axialer volumetrischer Verluste zur Welle hin im Axialspalt erhöht sich
der volumetrische Wirkungsgrad erheblich. Zudem wird das Füllstück wesentlich stabiler.
[0013] Verglichen mit einer herkömmlichen Trochoiden-Innenzahnradmaschine mit einer Zähnezahldifferenz
von zwei und einem Übersetzungsverhältnis von 11:9 zwischen Aussenläufer und Innenläufer
weist eine Maschine mit der Zähnezahldifferenz von drei und einem Übersetzungsverhältnis
von 12:9 eine um 16% geringere Drehzahl des Hohlrades auf, da das Quadrat aus (9:12)x(11:9)
gleich 0,8403. Hierdurch wird die Reibleistung erheblich reduziert, so dass der mechanische
Wirkungsgrad verbessert wird.
[0014] Aufgrund kleinerer spezifischer Pressung an den Wellenlagern, doppelt so vieler Abdichtstellen
entlang des Füllstücks, einer wesentlich kleineren Striebeck'schen Pressung an den
Zahnflanken im Zahneingriff, einer kleineren Wellendurchbiegung und somit weniger
Kantenträger-Gefahren bei den Wellenlagern ist es möglich, die Druckleistung der Trochoiden-Innenzahnradmaschine
auf bis zu 200 bis 250 bar zu erhöhen.
[0015] In der Fachwelt galt bisher eine derartige Trochoiden-Innenzahnradmaschine mit einer
von zwei auf drei erhöhten Zähnezahldifferenz als praktisch nicht herstellbar. Die
Befestigung des Füllstücks am Gehäuse stellt bereits bei einer Maschine mit einer
Zähnezahldifferenz von zwei eine erhebliche Herausforderung dar. Wie in der
AT 330 582 B dargestellt muss das Füllstück genau und unverrückbar im Gehäuse sitzen. Die in der
AT 330 582 B beschriebene Befestigung eignet sich für ein relativ schmales und geringeren Belastungen
ausgesetztes Füllstück. Da das Füllstück bei einer Zähnezahldifferenz von zwei wesentlich
schmaler ist als bei einer Zähnezahldifferenz von drei und die Befestigung des Füllstücks
bereits bei einer Zähnezahldifferenz von zwei eine grosse Herausforderung darstellt,
die mit hohen Fertigung- und Montagekosten verbunden ist, gilt eine langlebige Trochoiden-Innenzahnradmaschine
mit drei Zähnen Differenz in der Serienfertigung seit Offenbarung der in der
AT 330 582 B und der
AT 358 932 B beschriebenen Erfindung gegen Ende der 70er Jahre nach wie vor als nicht umsetzbar.
[0016] Zwischen dem Aussenläufer und dem Innenläufer werden durch eine erste Wand und eine
zweite Wand axial begrenzte Zahnräume gebildet.
[0017] Erfindungsgemäss wird das Füllstück einstückig mit der ersten Wand ausgebildet. In
anderen Worten stellt das Füllstück gemäss der Erfindung kein gesondertes Teil dar,
welches mit der ersten Wand fest und unbeweglich verbunden werden muss, sondern das
Füllstück ist selbst Teil der ersten Wand. Vorzugsweise bildet die erste Wand wiederum
einen Teil des Gehäuses, so dass das Füllstück einstückig mit der ersten Gehäusewand
und somit einem Teil des Gehäuses der Trochoiden-Innenzahnradmaschine verbunden ist.
[0018] Durch die einstückige Anbindung des Füllstücks an eine der Wände, insbesondere an
eine der Gehäusewände, entfällt eine Verankerung dessen in Umfangrichtung im Gegensatz
zu der vorbekannten Maschine. Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen eine Kerbwirkung
beim Übergang des Füllstücks in die Gehäusewand. Um eine Kerbwirkung beim Übergang
des Füllstücks in die Gehäusewand zu vermeiden, ist es vorteilhaft, dass die Füllstücksenden
in Umfangsrichtung mit einem ausreichenden Radius in die Gehäusewand übergehen.
[0019] Wegen der bereits oben erwähnten Biegeschwingungen auf das Füllstück ist es für den
Betrieb der Maschine als Hochdruckmaschine von grossem Vorteil, wenn das Füllstück
in axialer Richtung etwas länger ausgebildet ist als die Breite des Laufsatzes, sodass
es zur Abstützung an seinem freien Ende in eine Ausnehmung in die gegenüberliegende
Wand, insbesondere die gegenüberliegende Gehäusewand, hineinragen kann. Hierbei ist
es vorteilhaft, wenn die unmittelbar an den Laufsatz angrenzende Gehäusewand aus einer
verhältnismässig dünner dimensionierten Stahlplatte besteht, die laufsatzseitig mit
einer Gleitlager-Laufschicht versehen ist. Kostengünstig ist diese Laufschicht als
eine aus einer Aluminium-Zinn-Schicht ausgeführt, die im Walzplattierverfahren durch
atomare Verbindung mit der Stahlplatte verbunden ist. In diese Zwischenplatte kann
nun eine Ausnehmung gestanzt werden, die das freie Ende des Füllstücks passgenau aufnehmen
kann, sodass dieses äusserst stabil gegen Radialschwingungen abgestützt ist. Diese
stanzbare Zwischenplatte hat ausserdem den Vorteil, dass formgenau dimensionierte
Saug- und Drucknieren für die Befüllung und Entleerung der Förderzellen des Laufsatzes
kostengünstig hergestellt werden können.
[0020] Im Folgenden wird die Erfindung allgemein beschrieben.
[0021] Die erfindungsgemässe Trochoiden-Innenzahnradmaschine, im Folgenden auch kurz als
Maschine bezeichnet, eignet sich sowohl als Hydraulikpumpe, wobei die Welle der Maschine
zur Erzeugung eines Hydraulikflusses angetrieben wird, als auch als Hydraulikmotor,
wobei die Maschine mit einem Hydraulikdruck beaufschlagt wird, um die Welle anzutreiben.
[0022] Die Maschine besitzt ein Gehäuse, in welchem ein innenverzahnter Aussenläufer mit
einer Trochoidenverzahnung um eine erste geometrische Achse drehbar gelagert ist.
Der Aussenläufer wird von einem Hohlrad mit einer Innenverzahnung, die eine Zähnezahl
von neun bis fünfzehn Zähnen aufweist, gebildet. Die Innenverzahnung bzw. der Aussenläufer
haben eine Breite B in Richtung parallel zu der ersten geometrischen Achse. Das Gehäuse
umschliesst den Aussenläufer ringsum. Das Gehäuse setzt sich vorzugsweise aus mehreren
miteinander gekoppelten Gehäuseabschnitten zusammen.
[0023] Ebenfalls in dem Gehäuse ist exzentrisch zu dem Aussenläufer ein aussenverzahnter
Innenläufer um eine zweite Achse drehbar gelagert. Die zweite Achse verläuft beabstandet
parallel zu der ersten Achse. Der Innenläufer sitzt verdrehfest auf einer aus dem
Gehäuse herausgeführten Welle, welche im Falle des Betriebs der Maschine als Hydraulikpumpe
als Antriebswelle und im Falle des Betriebs als Hydraulikmotor als Abtriebswelle dient.
Die Aussenverzahnung des Innenläufers, der von einem Ritzel auf der Welle gebildet
wird, kämmt in einem Teilabschnitt mit der Innenverzahnung des Aussenläufers. Die
Innenverzahnung bzw. der Innenläufer haben die Breite B in Richtung parallel zu der
ersten und zu der zweiten geometrischen Achse. Somit haben der Aussenläufer und der
Innenläufer die gleiche Breite B. Die Verzahnungsgeometrien der Innenverzahnung des
Aussenläufers und der Aussenverzahnung des Innenläufers entsprechen derart einander,
dass sie ineinander greifen können, jedoch weisen sie eine Zähnezahldifferenz von
drei auf. In anderen Worten hat der Innenläufer drei Zähne weniger als der Aussenläufer.
Die Zähnezahl des Aussenläufers und die Zähnezahl des Innenläufers sind jeweils durch
3 teilbar, so dass sich die möglichen Zähnezahlverhältnisse 12:15, 9:12 und 6:9 zwischen
dem Innenläufer und dem Aussenläufer ergeben.
[0024] Das Zahnflankenprofil des Aussenläufers wird von einer der Zähnezahl der Innenverzahnung
des Aussenläufers entsprechenden Anzahl an geometrischen Flachkreisen mit gleichen
Radien gebildet. Die Mittelpunkte dieser Flachkreise liegen auf einem gemeinsamen,
zu dem Aussenläufer konzentrischen Kreis, dessen Mittelpunkt auf der ersten Achse
liegt. Jeder der Flachkreise überspannt jeweils eine aus drei benachbarten Zähnen
bestehende, gedachte Zahngruppe der Innenverzahnung des Aussenläufers, wobei der Flachkreis
jeweils die einander abgewandten Zahnflanken der beiden äusseren Zähne der Zahngruppe
definiert, so dass die Innenverzahnung von einer Kreisbogenverzahnung gebildet wird.
[0025] Die genaue Form der Zahnflanke des Innenläufers ergibt sich aus der mathematischen
Berechnung der Eingriffspunkte zwischen den beiden Zahnflanken des Aussenläufers und
des Innenläufers durch ein virtuelles Abrollen entsprechend der Kinematik bei der
Drehung des Laufsatzes. Als Parameter dient dabei die Winkelstellung der Exzenterachse
zu den Zahnrädern.
[0026] Aufgrund der grösseren Zähnezahldifferenz sind die Zahnflankenradien wesentlich grösser,
sodass die Striebeck'sche Flankenpressung stark reduziert wird. Die Aufrechterhaltung
eines Schmierfilms zwischen den belasteten Zahnflanken erlaubt höhere Arbeitsdrücke.
[0027] Da die Verzahnungen des Aussenläufers und des Innenläufers unterschiedliche Durchmesser
haben, ergeben sich geometrische freie Zahnräume zwischen dem Aussenläufer und dem
Innenläufer ausserhalb des Bereichs des tiefsten Zahneingriffs der Innenverzahnung
und der Aussenverzahnung. Diese freien Zahnräume werden radial durch die Innenverzahnung
des Aussenläufers und die Aussenverzahnung des Innenläufers, sowie axial durch eine
erste Wand und einen parallel zu der ersten Wand verlaufenden zweiten Wand begrenzt.
Die Wände erstrecken sich auf Ebenen, zu denen die erste Achse und die zweite Achse
jeweils eine geometrische Normale bilden, und haben einen der Breite des Innen- und
Aussenläufers entsprechenden Abstand zueinander. Die drehbaren Innen- und Aussenläufers
sind derart dicht an den Wänden vorbeigeführt, dass ein dichtender Kontakt zwischen
den Wänden und dem Innen- und Aussenläufer besteht.
[0028] Eine der beiden Wände ist mit einem Teil des Gehäuses einstückig ausgebildet und
stellt somit eine Gehäusewand dar.
[0029] Gegenüber vom Bereich des tiefsten Zahneingriffs des Aussenläufers und des Innenläufer
liegt ein freier Raum zwischen der Zahnkopfkreiszylinderfläche des Innenläufers und
der Zahnkopfkreiszylinderfläche des Aussenläufers gegenüber. Unter den Zahnkopfkreiszylinderflächen
in die gedachte geometrische Kreiszylindermantelfläche zu verstehen, welche tangential
an den Zahnköpfen der Zähne der Verzahnungen vorbeiführt. Dieser freie Raum zwischen
den beiden Kreiszylindermantelflächen der Verzahnungen hat im Querschnitt, zu welchem
die Achsen geometrische Normalen bilden, eine Halbmondform oder in anderen Worten
eine Mondsichelform oder Sichelform.
[0030] In diesem halbmondförmigen freien Raum ist ein angenähert halbmondförmiges Füllstück
angeordnet, das diesen freien Raum auf dem überwiegenden Teil seiner Länge in Umfangsrichtung
ausfüllt. Unter angenähert halbmondförmig ist zu verstehen, dass das Füllstück die
Grundform eines Halbmonds, in anderen Worten einer Mondsichel oder einer Sichel, aufweist,
jedoch die Spitzen des Halbmondes abgerundet oder abgeschnitten sind. Daher füllt
das Füllstück diesen halbmondförmigen freien Raum zwar nicht vollständig entlang seiner
Länge in Umfangsrichtung aus, aber zum überwiegenden Teil. In anderen Worten ist der
überwiegende Teil der freien Fläche mit dem Füllstück ausgefüllt. Das Füllstück ist
bewegungsfest mit dem Gehäuse gekoppelt und steht bei Rotation des Innenläufers und
des Aussenläufers still. Das Füllstück ist derart ausgebildet, dass an dem Füllstück
innenläuferseitig die Zahnkopfkreiszylinderflächen der Aussenverzahnung des Innenläufers
und aussenläuferseitig die Zahnkopfkreiszylinderfläche der Innenverzahnung des Aussenläufers
dichtet entlang gleiten. Somit unterteilt das Füllstück den Zahnraum, welcher aufgrund
der unterschiedlichen Zähnezahlen zwischen dem Aussenläufer und dem Innenläufer gebildet
wird, in einen ersten Zahnraum und einen von diesem dichtend getrennten zweiten Zahnraum.
Der erste Zahnraum ist über eine insbesondere nierenförmige erste Öffnung in einer
der Wände mit einem ersten Hydraulikanschluss verbundenen. Der hiervon dichtend getrennte
zweite Zahnraum ist über eine insbesondere nierenförmige zweite Öffnung in einer der
Wände mit einem zweiten Hydraulikanschluss verbundenen. Die nierenförmigen Öffnungen
werden auch Saug- und Drucknieren genannt.
[0031] Erfindungsgemäss ist das Füllstück einstückig mit der ersten Wand, also mit einer
der beiden Wände des Zahnraums, ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Wand und das
Füllstück ein einziges Teil, insbesondere ein geschmiedetes Teil, z.B. aus einer Aluminiumlegierung,
ein Gussteil oder ein Frästeil, darstellen. Somit sind die erste Wand und das Füllstück
aus demselben Werkstoff.
[0032] Die axiale Erstreckung des Füllstücks von der ersten Wand in axialer Richtung parallel
zu den Achsen ist zumindest in einem Abschnitt grösser als die Breite des Aussenläufers
und des Innenläufers. In anderen Worten ist die axiale Erstreckung des Füllstücks
von der ersten Wand zumindest in einem Abschnitt des Füllstücks, beispielsweise in
einem Verlängerungsfortsatz, grösser als die Breite des Aussenläufers und des Innenläufers,
so dass zumindest ein Teil des Füllstücks über die geometrische Ebene der zweiten
Wand hinausragt. Dieser über die Breite des Aussenläufers und des Innenläufers und
somit die geometrische Ebene der zweiten Wand in der axialen Richtung hinausragende
Teilabschnitt des Füllstücks, beispielsweise der Verlängerungsfortsatz, ragt passgenau
axial in eine Ausnehmung, die axial in der gegenüberliegenden zweiten Wand ausgeformt
ist, hinein. Diese Ausnehmung in der zweiten Wand ist derart ausgeformt, dass das
Füllstück in radiale Richtung und/oder in Umfangsrichtung in Bezug zu den Achsen fixiert
ist. Vorzugsweise hat die Ausnehmung in der zweiten Wand eine derartige Form, dass
der in sie hineinragende Teilabschnitt des Füllstücks in radialer Richtung passgenau
in der Ausnehmung aufgenommen ist, so dass das Füllstück stabil gegen Radialschwingungen
abgestützt ist.
[0033] Vorzugsweise geht das an die erste Wand angewurzelte Füllstück in beide Umfangsrichtungen
gesehen an seinen Enden in einem Radius, der eine scharfe Ecke und somit eine die
Dauerfestigkeit beeinträchtigende Kerbe verhindert, in die erste Wand über, wodurch
ein Dauerbruch an der Stelle des Übergangs des Füllstücks in die Gehäusewand vermieden
wird.
[0034] In einer Weiterbildung der Erfindung ist die Umfangserstreckung, also die umfangsmässigen
Länge des Teilabschnitts des Füllstücks, der in die Ausnehmung passgenau hineinragt,
in Umfangsrichtung gesehen derart geringer als die Umfangserstreckung des restlichen
Füllstücks, dass die minimale radiale Dicke des Teilabschnitts des Füllstücks in radialer
Richtung mindestens 50% bis 70% seiner maximalen radialen Dicke beträgt. In anderen
Worten ist der in die Ausnehmung hineinragende Teilabschnitts in seinem Randbereich,
bezogen auf seine ihn radial begrenzenden geometrischen Zahnkopfkreiszylinderflächen,
mindestens 50% bis 70% so dick wie an seiner dicksten Stelle, die der Stelle des maximalen
Zahneingriffs der Verzahnungen gegenüber liegt. Alternativ umfasst der insbesondere
als Verlängerungsfortsatz ausgebildete Teilabschnitt nur etwa 50% bis 70% der umfangsmässigen
Länge, also der Umfangserstreckung des Füllstücks. Somit muss die Ausnehmung in der
zweiten Wand bei weitem nicht so dünn ausgeführt werden wie in der oben erwähnten,
als dem Stand der Technik bekannten Maschine. Der links und rechts neben dem Verlängerungsfortsatz
verbleibende Rest der umfangsmässigen Länge des Füllstücks dient dem Niederhalten
oder Abstützen der zweiten Wand, damit diese sich nicht in diesem Bereich von dem
Anschlussgehäuse abhebt, sofern dies zu verhindert ist.
[0035] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird bevorzugt die zweite Wand,
in der insbesondere die Ausnehmung für den Teilabschnitt des Füllstücks ausgeformt
ist, oder alternativ die erste Wand, die einstückig mit dem Füllstück ausgebildet
ist, von einer Zwischenplatte gebildet. Diese Zwischenplatte hat im ersten Fall vorzugsweise
eine ebene, dünne, plattenartige Form und besteht insbesondere aus einem bearbeiteten
und insbesondere beschichteten Blechteil, z.B. einem Stahlblech. In einer Variante
der Erfindung hat die Zwischenplatte auf der den Zahnräumen und somit dem Aussen-
und Innenläufer zugewandten Seite eine, insbesondere auf ein Stahlblech aufgebrachte,
Laufschicht. Diese Laufschicht besteht beispielsweise aus einer im Walzplattierverfahren
aufgewalzten Aluminium-Zinn-Schicht, insbesondere AlSn6. Die Ausnehmung zur Aufnahme
des Teilabschnitts des Füllstücks, die mit den Hydraulikanschlüssen verbundenen Saug-
und Drucknieren zur Ver- und Entsorgung der Zahnräume mit hydraulischem Arbeitsfluid
und Schrauben-Durchgangslöcher für Schrauben, welche das Gehäuse zusammenhalten, können
auf kostengünstige Weise in der Zwischenplatte als Stanz- oder Laser-Schneid-Ausnehmungen
ausgebildet sein, da die Bearbeitung eines einfachen Blechteils mit nur sehr geringen
Fertigungskosten verbunden ist.
[0036] Alternativ gibt es jedoch auch die Möglichkeit, dass die Zwischenplatte die erste
Wand bildet und somit einstückig mit dem Füllstück ausgebildet ist. In diesem Fall
handelt es sich bei dem Füllstück beispielsweise um ein Schmiedeteil, ein bearbeitetes
Gussteil oder ein Frästeil, welches eine plattenartige Grundform hat und aus welchem
das Füllstück senkrecht herausragt.
[0037] Ein weiterer Aspekt der Erfindung beinhaltet, dass das Gehäuse ein Vordergehäuse,
in welchem die Welle gelagert ist, ein Zwischengehäuse, das den Aussenläufer und den
Innenläufer radial umschliesst und in welchem der Aussenläufer gelagert ist, und ein
Anschlussgehäuse, in welchem die Welle gelagert ist und welches die Hydraulikanschlüsse
zur Ver- und Entsorgung der Zahnräume mit Arbeitsfluid enthält, umfasst. Die Zwischenplatte,
auf welcher sich die zweite Wand befindet, grenzt axial an das Zwischengehäuse an
und befindet sich somit entweder zwischen dem Zwischengehäuse und dem Anschlussgehäuse,
wobei in diesem Fall die erste Wand und das Füllstück einstückig mit Vordergehäuse
ausgebildet sind, oder zwischen dem Zwischengehäuse und dem Vordergehäuse, wobei in
diesem Fall die erste Wand und das Füllstück einstückig mit Anschlussgehäuse ausgebildet
sind. Das Vordergehäuse, das Zwischengehäuse, die Zwischenplatte und das Anschlussgehäuse
sind in radialer Richtung dichtend sandwichartig axial miteinander verspannt, insbesondere
mittels axial erstreckender Schauben.
[0038] In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Vordergehäuse einstückig mit der ersten
Wand und dem Füllstück ausgebildet, wobei die Zwischenplatte axial zwischen dem Zwischengehäuse
und dem Anschlussgehäuse angeordnet ist und das Zwischengehäuse und das Anschlussgehäuse
voneinander trennt.
[0039] Das Anschlussgehäuse besteht beispielsweise aus einer eisenhaltigen Gusslegierung,
das Vordergehäuse besteht insbesondere aus einer geschmiedeten Aluminiumlegierung,
oder umgekehrt. Das Zwischengehäuse besteht in einer möglichen Ausführungsform aus
einer in einem pulvermetallurgischen Verfahren hergestellten perlitischen Eisenlegierung.
[0040] Zur Erhöhung der Flächenpressung für einen besseren Reibschuss zwischen den Zwischengehäuse
und den angrenzenden Wänden der Zwischenplatte und des Vordergehäuses bzw. des Anschlussgehäuses
ist es möglich, das Zwischengehäuse auf seinen axialen Seiten mit Aussparungen zu
versehen.
[0041] Zur Lagerung der Welle können in einer Variante der Erfindung in axialer Richtung
links und rechts von dem Aussenläufer und dem Innenläufer Wellenlager angeordnet sein,
die als ternäre 3-Stofflagerbuchsen ausgebildet sind. Soll die Trochoiden-Innenzahnradmaschine
als Hydromotor betrieben werden, ist es vorteilhaft, wenn links und rechts von dem
Aussenläufer und dem Innenläufer Nadellager angeordnet sind.
[0042] Die erfindungsgemässe Trochoiden-Innenzahnradmaschine wird nachfolgend anhand eines
in den Zeichnungen schematisch dargestellten konkreten Ausführungsbeispiels in Form
mehrerer Schnitte und Ansichten rein beispielhaft näher beschrieben, wobei auch auf
weitere Vorteile der Erfindung eingegangen wird.
[0043] Im Einzelnen zeigen
- Figur 1
- einen senkrecht zu den Achsen geführten Querschnitt durch die Trochoiden-Innenzahnradmaschine,
wobei der Aussen- und Innenläufer mit dem quergeschnittenen Füllstück sichtbar sind,
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch die Maschine entlang der Schnittlinie A-A der Figur 1,
- Figur 3
- eine Darstellung des an aus der ersten Wand herausragenden Füllstücks mit seinem in
die gegenüberliegende zweite Wand hineinragenden Teilabschnitts in Form eines Verlängerungsfortsatzes,
der in Unfangsrichtung kürzer ausgebildet ist als die gesamte Füllstückslänge,
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die Ausnehmung in der gegenüberliegende zweiten Wand, in die der
Verlängerungsfortsatzes des Füllstücks passgenau eingeführt werden kann,
- Figur 5
- eine Detailansicht auf einen Zahnkopf des Innenläufers mit einer Schabekante,
- Figur 6
- einen Längsschnitt durch die Maschine entlang der Schnittlinie B - B der Figur 1 mit
Hydraulikanschlüssen als Saug- und Druckanschlüsse,
- Figur 7
- eine Draufsicht auf die Maschine,
- Figur 8
- eine Seitenansicht auf einen der Hydraulikanschlüsse der Maschine und
- Figur 9
- einen senkrecht zu den Achsen geführten Detailquerschnitt durch die Trochoiden-Innenzahnradmaschine
in Form eines Detailansicht der Figur 1.
[0044] Im Folgenden werden die Figuren 1 bis 9, die das gleiche Ausführungsbeispiel aus
unterschiedlichen Ansichten und in unterschiedlichen Detaillierungsgraden zeigen,
gemeinsam beschreiben, wobei bei der Erläuterung der einzelnen Figuren zum Teil auf
vorangehend bereits erläuterte Merkmale und Bezugszeichen nicht erneut eingegangen
wird.
[0045] Wie in den Figuren 2, 6 und 8 gezeigt, besitzt die Trochoiden-Innenzahnradmaschine
zum Betreiben als Hydraulikpumpe oder Hydraulikmotor ein Gehäuse 1, das sich aus einem
Vordergehäuse 49, in welchem eine Welle 30 in einem Wellenlager 25 gelagert ist, einem
Zwischengehäuse 27, das einen Aussenläufer 2 und einen auf der Welle 30 aufgeschrumpften
Innenläufer 3 radial umschliesst und in welchem der Aussenläufer 2 drehbar gelagert
ist, und einem Anschlussgehäuse 26, in welchem die Welle 30 in einem Wellenlager 24
ebenfalls gelagert ist und welches Hydraulikanschlüsse 33, 34 aufweist, zusammensetzt.
[0046] Der in dem Gehäuse 1 um eine erste Achse 44 drehbar gelagerte, innenverzahnte Aussenläufer
2 besitzt eine Trochoideninnenverzahnung mit zwölf Zähnen, die eine Breite B aufweisen,
wie in Figur 2 gezeigt.
[0047] Der ebenfalls in dem Gehäuse 1 exzentrisch zu dem Aussenläufer 2 um eine zweite Achse
45 drehbar gelagerte, mit dem Aussenläufer 2 kämmenden Innenläufer 3 ist aussenverzahnt
und hat die gleiche Breite B wie der Aussenläufer 2. Der Innenläufer hat neun Zähne,
also drei Zähne weniger als der Aussenläufer, wobei die Zähnezahlen jeweils durch
drei teilbar sind. Die Aussenverzahnung des Innenläufers 3 steht mit der Innenverzahnung
des Aussenläufers 2 im oberen Abschnitt kraftübertragend im Zahneingriff. Zwischen
dem Aussenläufer 2 und dem Innenläufer 3 werden Zahnräume 41 und 42 gebildet, wie
in dem Figuren 1 und 9 dargestellt. Diese Zahnräume 41 und 42 werden durch eine erste
Wand 11, die einstückig mit dem Vordergehäuse 49 ausgebildet ist, also in anderen
Worten Bestandteil des Vordergehäuses 49 ist, und eine der ersten Wand 11 beabstandet
parallel gegenüberliegende zweite Wand 16 axial begrenzt, wie in Figur 2 gezeigt.
[0048] Wie in den Figuren 1 und 9 gezeigt, wird das Zahnflankenprofil des Aussenläufers
2 von einer der Zähnezahl des Aussenläufers 2 entsprechenden Anzahl an geometrischen
Flachkreisen 10 definiert. In Figur 1 ist einer der insgesamt zwölf Flachkreise 10
mit dem gemeinsamen Radius r dargestellt. In der Figur 9 sind zwei Flachkreise 10
und 10' zu Veranschaulichung eingezeichnet. Die geometrischen Mittelpunkte 39 bzw.
39' dieser Flachkreise 10 bzw. 10' liegen gleichmässig verteilt auf einem gemeinsamen,
zu dem Aussenläufer 2 konzentrischen Kreis 37, auch Teilkreis genannt, der in den
Figuren 1 und 9 gestrichelt dargestellt ist und dessen Mittelpunkt auf der erste Achse
44 liegt. Jeder der insgesamt zwölf Flachkreise 10, 10' überspannt jeweils eine aus
drei benachbarten Zähnen 46, 47 und 48 bestehende Zahngruppe 38 des Aussenläufers
2. Insgesamt werden also zwölf Zahngruppen 38 von zwölf Flachkreisen 10, 10' überspannt.
Jeder der zwölf Flachkreise definiert jeweils die einander abgewandten Zahnflanken
7 und 8 der beiden äusseren Zähne 46 und 48 der jeweiligen Zahngruppe 38, wie in den
Figuren 1 und 9 veranschaulicht. Durch diese grossen Zahnflankenradien der Zahnflanken
8 und 9 errechnet sich für die Striebeck'sche spezifische Zahnflankenpressung sehr
niedrige Werte für eine gute Ausbildung eines ausreichenden Schmierfilms zwischen
den belasteten Zahnflanken.
[0049] Da im Verhältnis zur Gesamtabmessung der Maschine der Zahnkopfdurchmesser des Innenläufers
3 gegenüber der bekannten Maschine viel kleiner ist, ist die spezifische Belastung
der Wellenlager 24 und 25 gemäss der Figur 2 niedriger. Dies erlaubt eine signifikante
Erhöhung der Druckleistung der Maschine.
[0050] Wie ebenfalls in den Figuren 1 und 9 erkennbar, findet der tiefste Zahneingriff des
Aussenläufers 2 und des Innenläufer 3 oben statt. Gegenüberliegend von diesem Ort
des tiefsten Zahneingriffs, also unten in den Figuren 1 und 9, wird ein freier Raum
zwischen der Zahnkopfkreiszylinderfläche 5 des Innenläufers 3 und dem Zahnkopfkreiszylinderfläche
6 des Aussenläufers 2 aufgespannt. In diesem freien Raum zwischen den Zahnkopfkreiszylinderflächen
5 und 6 ist ein angenähert halbmondförmiges Füllstück 4 angeordnet, das einstückig
mit dem Vordergehäuse 49 und mit der ersten Wand 11 ausgebildet ist. Somit ist dieses
Füllstück 4 bewegungsfest mit dem Gehäuse 1 gekoppelt.
[0051] Das in Figur 1 und 2 gezeigte, von links oben nach rechts unten schraffierte Füllstück
4 füllt zu einem grossen Teil den Raum zwischen den Zahnkopfkreiszylinderflächen 5
und 6 aus, wobei diese mit möglichst kleinem Laufspiel am Füllstück 4 entlang gleiten.
Das Füllstück 4 ist also derart ausgebildet, dass an dem Füllstück 4 innenläuferseitig
die Zahnkopfkreiszylinderflächen 5 des Innenläufers 3 und aussenläuferseitig die Zahnkopfkreiszylinderfläche
6 des Aussenläufers 2 dichtet entlang gleiten. Die Zahnräume werden somit in einen
mit einem ersten Hydraulikanschluss 33, Figuren 6 und 7, verbundenen ersten Zahnraum
41, Figuren 1 und 9, und einen hiervon dichtend getrennten, mit einem zweiten Hydraulikanschluss
34, Figuren 6, 7 und 8, verbundenen zweiten Zahnraum 42 unterteilen. Wie man erkennen
kann, stehen dem Innenläufer 3 zwischen drei und vier Zähne, dem Aussenläufer 2 zwischen
vier und fünf Zähne zur Abdichtung zwischen den Zahnräumen 41 und 42 entlang dem Füllstück
4 zur Verfügung. Für eine hohe Druckleistung ist dies von grosser Wichtigkeit. Gleichzeitig
ist der Druckanstieg entlang dem Füllstück 4 entsprechend sanft, so dass die hydraulischen
Druckpulsationen und somit deren Geräuschentwicklung vorteilhaft klein sind.
[0052] Ebenso in Figur 2 ist das Füllstück 4 als Teil der antriebseitigen Wand 11 des Vordergehäuses
49 an seiner radial gesehen dicksten Stelle 20, Figur 3, im Längsschnitt dargestellt.
Wie in Figur 2 gezeigt ist die axiale Erstreckung des Füllstücks 4 von der ersten
Wand 11 in axialer Richtung parallel zu den Achsen 44 und 45 grösser als die Breite
B des Aussenläufers 2 und des Innenläufers 3, so dass ein über die Breite B des Aussenläufers
2 und des Innenläufers 3 in der axialen Richtung hinausragender Teilabschnitt 14 des
Füllstücks 4 axial in eine Ausnehmung 15, die axial in der gegenüberliegenden zweiten
Wand 16 ausgeformt ist, passgenau hineinragt. Dieser als Verlängerungsfortsatz 14
ausgebildete Teilabschnitt ragt in die rechte zweite Wand 16 mit enger Passung hinein,
sodass extreme Biegeausschläge in radialer Richtung nicht möglich sind. In anderen
Worten weist die Ausnehmung 15 in der zweiten Wand 16 eine derartige Form auf, dass
der in sie hineinragende Teilabschnitt 14 des Füllstücks 4 in radialer Richtung passgenau
in der Ausnehmung 15 aufgenommen ist, so dass das Füllstück 4 stabil gegen Radialschwingungen
abgestützt ist.
[0053] Damit das Anschlussgehäuse 26, in der Figur 2 ganz rechts dargestellt, aus einer
hochfesten Gusslegierung ausgeführt werden kann, ist zwischen dem Aussen- und Innenläufer
2 und 3 und dem gusseisernen Anschlussgehäuse 26 eine Zwischenplatte 17, beispielsweise
ein bearbeitetes Stahlblech, mit einer laufsatzseitigen Laufschicht 18 angeordnet.
Die Laufschicht 18 kann aus einer im Walzplattierverfahren aufgewalzten Aluminium-Zinn-Schicht,
insbesondere AlSn6, bestehen. Die Zwischenplatte 17 kann dann kostengünstig die erforderliche
Ausnehmung 15 für den Verlängerungsfortsatz 14 des Füllstücks 4 aufnehmen. Somit bildet
diese Zwischenplatte 17 auch die zweite Wand 16. Eine zu bearbeitende Ausnehmung 15
im Anschlussgehäuse 26, wie sie bei der bekannten Maschine erforderlich ist, ist somit
eingespart. Ebenso ist eine zu bearbeitende Ausnehmung 15 in der antriebseitigen ersten
Wand 11 des Vordergehäuses eingespart, weil das Füllstück 4 dort einstückig beispielsweise
durch Drehen mittels eines Exzenter-Spannfutters angedreht ist, wie es heute in grossen
Stückzahlen praktiziert wird. Die Ausnehmung 15 zur Aufnahme des Verlängerungsfortsatzes
14 des Füllstücks 4, mit den Hydraulikanschlüssen 33 und 34 verbundene Saug- und Drucknieren
21 und 22, Figuren 1 und 9, zur Ver- und Entsorgung der Zahnräume 41 und 42 mit hydraulischem
Arbeitsfluid, und Schrauben-Durchgangslöcher 23, Figur 2, können in der Zwischenplatte
17 mittels Stanzens oder mittels Laser-Schneiden kostengünstig hergestellt werden.
[0054] Wie in den Figuren 2, 6 und 8 gezeigt, sind das Vordergehäuse 49, das Zwischengehäuse
27, die Zwischenplatte 17 und das Anschlussgehäuse 26 in radiale Richtung dichtend
sandwichartig axial mittels Schauben 43 miteinander verspannt. Das Vordergehäuse 49
ist einstückig mit der ersten Wand 11 und dem Füllstück 4 ausgebildet. Die Zwischenplatte
17 ist axial zwischen dem Zwischengehäuse 27 und dem Anschlussgehäuse 26 angeordnet
und trennt das Zwischengehäuse 27 und das Anschlussgehäuse 26 voneinander.
[0055] Die Figur 3 zeigt das Füllstück 4 perspektivisch mit seinem Verlängerungsfortsatz
14, der nur etwa 60% der umfangsmässigen Länge des Füllstücks erfasst. Somit muss
die Ausnehmung 15 in der zweiten Wand 16 in der Zwischenplatte 17 bei weitem nicht
so dünn ausgeführt werden wie in der oben erwähnten bekannten Maschine. Der links
und rechts im der Figur 3 gezeigte Rest der Füllstückslänge 35 und 36 in Umfangsrichtung
dient dem Niederhalten der Zwischenplatte 17, damit diese sich nicht in diesem Bereich
von dem Anschlussgehäuse 26 abhebt. Ausserdem ist die Umfangserstreckung des Teilabschnitts
14 des Füllstücks 4, der in die Ausnehmung 15 hineinragt, in Umfangsrichtung gesehen
derart geringer als die Umfangserstreckung des restlichen Füllstücks 4, dass die minimale
radiale Dicke 19 des Teilabschnitts 14 des Füllstücks 4 in radialer Richtung über
50% bis 70% seiner maximalen radialen Dicke 20 beträgt, wie in Figur 3 und 4 veranschaulicht.
Das an die erste Wand 11 angewurzelte Füllstück 4 geht in beide Umfangsrichtungen
gesehen an seinen Enden 12 in einem Radius 13 in die erste Wand 11 über, um eine Kerbwirkung
beim Übergang des Füllstücks 4 in die ersten Wand 11 zu vermeiden.
[0056] In der Figur 4 ist die Form der Ausnehmung 15 in der zweiten Wand 16 der Zwischenplatte
17 zu erkennen, in die der Verlängerungsfortsatz 14 des Füllstücks 4 eingeführt werden
kann.
[0057] Die Zahnköpfe des Innenläufers 3 sind in bekannter Weise mit jeweils einer Schabekante
29 versehen, siehe Figur 5, die in der Lage sind, an der verhältnismässig weichen
Oberfläche der innenliegenden Innen-Zylinderfläche 5 des Füllstücks 4 eine sehr kleine
Spanabarbeitung zu erzeugen, um die Fertigungstoleranzen beim Bearbeiten dieser Oberfläche
auszugleichen. Hierzu wir die fertig montierte Maschine zum Beispiel als Pumpe mit
extrem niedriger Drehzahl unter gleichzeitig hoch eingestelltem Arbeitsdruck angetrieben.
Unter diesen Betriebbedingungen verlagert sich die Welle 30 in den Wellenlagern 24
und 25 entsprechend dem Verlauf des Gümbel'schen Halbkreises der Gleitlager-Theorie
auf die Oberfläche der Wellenlager 24 und 25 zu, also in die extreme exzentrische
Verlagerung der Welle 30 und somit auch des Innenläufers 3. Wegen der niedrigen Drehzahl
des Innenläufers 3 bei diesem, das "Spuren" genannten Prozesses bearbeiten die Schabekanten
29 der Zähne des Innenläufers 3 in optimaler Weise die Innen-Zylinderfläche 5 des
Füllstücks 4 auf kleinstmöglichtes Laufspiel. Dabei wird ein hochviskoses Öl verwendet,
wobei die entstehenden Bearbeitungsspäne ausgefiltert werden. Arbeitet die Maschine
später im Betrieb mit hoher Drehzahl, entfernt sich die Welle 30 entsprechend der
Gleitlager-Theorie von der Lageroberfläche, sodass dann zwischen den Zahnköpfen des
Innenläufers 3 und seiner inneren Zylinderlauffläche 5 keine hohe, unzulässige Reibleistung
entstehen kann, jedoch bei gleichzeitig optimalem kleinen Leckölspalt zwischen den
Zahnköpfen und dem Füllstück 4.
[0058] In der Figur 6 ist gezeigt, dass die Lagerstühle 31 und 32 für die Wellenlager 24
und 25 nachgiebig gestaltet sind, damit bei gegebener Durchbiegung der Welle 30 unter
hoher Belastung bei hohem Arbeitsdruck keine unzulässigen Kantenträger an den Lagerrändern
entstehen. Im Falle der Anwendung der Maschine als Hydraulikpumpe genügen als Lagerspezifikation
so genannte ternäre Dreistoff-Lagerbüchsen mit einer galvanisch aufgebrachten Blei-Zinn-Kupfer-Laufschicht,
die eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Wellenverformung und vor allem eine hervorragende
Schmutzeinbettungsfähigkeit besitzen. Im Falle der Anwendung der Maschine als Hydraulikmotor
ist es notwendig, dass die Wellen-Gleitlager durch Wälzlager ersetzt werden, beispielsweise
durch Nadellager, damit der Motor auch unter Last problemlos angefahren werden kann.
Bei der Verwendung von Gleitlagern wäre bei Drehzahl Null der Motor unter Last im
Selbsthemmungszustand.
[0059] Wie in Figur 2 gezeigt ist das Zwischengehäuse 27 auf seinen axialen Seiten mit Aussparungen
28 versehen, um die Flächenpressung für einen besseren Reibschuss zwischen dem Zwischengehäuse
27 und den angrenzenden Wänden des Vordergehäuses 49 und der Zwischenplatte 17 zu
erhöhen.
[0060] Die Erfindung ist nicht auf das in den Zeichnungen schematisch dargestellte und erläuterte
Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise ist es möglich, dass das Füllstück
4 nicht in der Wand des Vordergehäuses 49, sondern in der Wand des Anschlussgehäuses
26 ausgeformt ist. Zudem besteht die Möglichkeit, das Füllstück 4 einstückig mit der
Zwischenplatte 17 auszubilden.
1. Trochoiden-Innenzahnradmaschine zum Betreiben als Hydraulikpumpe oder Hydraulikmotor
mit
• einem in einem Gehäuse (1) um einer erste Achse (44) drehbar gelagerten, innenverzahnten
Aussenläufer (2) mit einer Trochoidenverzahnung mit neun bis fünfzehn Zähnen mit einer
Breite (B),
• einem in dem Gehäuse (1) exzentrisch zu dem Aussenläufer (2) um eine zweite Achse
(45) drehbar gelagerten, mit dem Aussenläufer (2) kämmenden, mit einer Welle (30)
verbundenen, aussenverzahnten Innenläufer (3) mit der Breite (B), wobei zwischen dem
Aussenläufer (2) und dem Innenläufer (3) durch eine erste Wand (11), insbesondere
eine mit einem Teil des Gehäuses (1) einstückig ausgebildete erste Gehäusewand, und
eine zweite Wand (16) axial begrenzte Zahnräume gebildet sind,
• einem angenähert halbmondförmigen Füllstück (4), das mit dem Gehäuse (1) bewegungsfest
gekoppelt ist und das in einem dem tiefsten Zahneingriff des Aussenläufers (2) und
des Innenläufer (3) gegenüberliegenden freien Raum zwischen der Zahnkopfkreiszylinderfläche
(5) des Innenläufers (3) und der Zahnkopfkreiszylinderfläche (6) des Aussenläufers
(2) angeordnet ist und diesen freien Raum auf dem überwiegenden Teil seiner Länge
in Umfangsrichtung ausfüllt,
wobei
• das Füllstück (4) derart ausgebildet ist, dass an dem Füllstück (4) innenläuferseitig
die Zahnkopfkreiszylinderflächen (5) des Innenläufers (3) und aussenläuferseitig die
Zahnkopfkreiszylinderfläche (6) des Aussenläufers (2) dichtet entlang gleiten,
• sich die Zahnräume in einen mit einem ersten Hydraulikanschluss (33) verbundenen
ersten Zahnraum (41) und einen hiervon dichtend getrennten, mit einem zweiten Hydraulikanschluss
(34) verbundenen zweiten Zahnraum (42) unterteilen,
• die Differenz der Zähnezahlen zwischen dem Aussenläufer (2) und dem Innenläufer
(3) gleich drei ist,
• die Zähnezahl des Aussenläufers (2) und die Zähnezahl des Innenläufers (3) jeweils
durch 3 teilbar ist und
• das Zahnflankenprofil des Aussenläufers (2) von einer der Zähnezahl des Aussenläufers
(2) entsprechenden Anzahl an geometrischen Flachkreisen (10),
- deren Mittelpunkte (39) auf einem gemeinsamen, zu dem Aussenläufer (2) konzentrischen
Kreis (37) um die erste Achse (44) liegen,
- die jeweils eine aus drei benachbarten Zähnen (46, 47, 48) bestehende Zahngruppe
(38) des Aussenläufers (2) überspannen und
- die jeweils die einander abgewandten Zahnflanken (7, 8) der beiden äusseren Zähne
(46, 48) der Zahngruppe (38) definieren,
gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
• das Füllstück (4) einstückig mit der ersten Wand (11) ausgebildet ist,
• die axiale Erstreckung des Füllstücks (4) von der ersten Wand (11) in axialer Richtung
parallel zu den Achsen (44, 45) zumindest in einem Abschnitt grösser ist als die Breite
(B) des Aussenläufers (2) und des Innenläufers (3) und
• ein über die Breite (B) des Aussenläufers (2) und des Innenläufers (3) in der axialen
Richtung hinausragender Teilabschnitt (14) des Füllstücks (4) axial in eine Ausnehmung
(15), die axial in der gegenüberliegenden zweiten Wand (16) ausgeformt ist, passgenau
hineinragt.
2. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das an die erste Wand (11) angewurzelte Füllstück (4) in beide Umfangsrichtungen gesehen
an seinen Enden (12) in einem Radius (13), der eine scharfe Ecke und somit eine die
Dauerfestigkeit beeinträchtigende Kerbe verhindert, in die erste Wand (11) übergeht.
3. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Umfangserstreckung des Teilabschnitts (14) des Füllstücks (4), der in die Ausnehmung
(15) hineinragt, in Umfangsrichtung gesehen derart geringer ist als die Umfangserstreckung
des restlichen Füllstücks (4), dass die minimale radiale Dicke (19) des Teilabschnitts
(14) des Füllstücks (4) in radialer Richtung mindestens 50% bis 70% seiner maximalen
radialen Dicke (20) beträgt.
4. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausnehmung (15) in der zweiten Wand (16) eine derartige Form aufweist, dass der
in sie hineinragende Teilabschnitt (14) des Füllstücks (4) in radialer Richtung passgenau
in der Ausnehmung (15) aufgenommen ist, so dass das Füllstück (4) stabil gegen Radialschwingungen
abgestützt ist.
5. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Wand (11) oder die zweite Wand (16) von einer Zwischenplatte (17) gebildet
wird.
6. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zwischenplatte (17) auf der den Zahnräumen (41, 42) zugewandten Seite eine, insbesondere
auf ein Stahlblech aufgebrachte, Laufschicht (18) aufweist.
7. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die auf die Zwischenplatte (17) aufgebrachte Laufschicht (18) aus einer im Walzplattierverfahren
aufgewalzten Aluminium-Zinn-Schicht, insbesondere AlSn6, besteht.
8. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die zweite Wand (16) von der Zwischenplatte (17) gebildet wird,
• die Ausnehmung (15) zur Aufnahme des Teilabschnitts (14) des Füllstücks (4),
• mit den Hydraulikanschlüssen (33, 34) verbundene Saug- und Drucknieren (21, 22)
zur Ver- und Entsorgung der Zahnräume (41, 42) mit hydraulischem Arbeitsfluid und
• Schrauben-Durchgangslöcher (23) in der Zwischenplatte (17) als Stanz- oder Laser-Schneid-Ausnehmungen
ausgebildet sind.
9. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (1)
• ein Vordergehäuse (49), in welchem die Welle (30) gelagert ist,
• ein Zwischengehäuse (27), das den Aussenläufer (2) und den Innenläufer (3) radial
umschliesst, und
• ein Anschlussgehäuse (26), in welchem die Welle (30) gelagert ist und welches die
Hydraulikanschlüsse (33, 34) zur Ver- und Entsorgung der Zahnräume (41, 42) mit Arbeitsfluid
aufweist, umfasst, wobei
• die zweite Wand (16) von der Zwischenplatte (17) gebildet wird,
• die Zwischenplatte (17) axial an das Zwischengehäuse (27) angrenzt,
• das Vordergehäuse (49), das Zwischengehäuse (27), die Zwischenplatte (17) und das
Anschlussgehäuse (26) in radiale Richtung dichtend sandwichartig axial miteinander,
insbesondere mittels axial erstreckender Schauben (43), verspannt sind.
10. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
• das Vordergehäuse (49) einstückig mit der ersten Wand (11) und dem Füllstück (4)
ausgebildet ist,
• die Zwischenplatte (17) axial zwischen dem Zwischengehäuse (27) und dem Anschlussgehäuse
(26) angeordnet ist und
• die Zwischenplatte (17) das Zwischengehäuse (27) und das Anschlussgehäuse (26) voneinander
trennt.
11. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
• das Anschlussgehäuse (26) aus einer eisenhaltigen Gusslegierung besteht und/oder
• das Vordergehäuse (49) aus einer geschmiedeten Aluminiumlegierung besteht.
12. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Zwischengehäuse (27) aus einer in einem pulvermetallurgischen Verfahren hergestellten
perlitischen Eisenlegierung besteht.
13. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Zwischengehäuse (27) auf seinen axialen Seiten mit Aussparungen (28) zur Erhöhung
der Flächenpressung für einen besseren Reibschuss zwischen ihm und den angrenzenden
Wänden versehen ist.
14. Trochoiden-Innenzahnradmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
• in axialer Richtung links und rechts von dem Aussenläufer (2) und dem Innenläufer
(3) Wellenlager (24, 25) angeordnet sind, die als ternäre 3-Stofflagerbuchsen ausgebildet
sind, oder
• zur Verwendung der Trochoiden-Innenzahnradmaschine als Hydromotor links und rechts
von dem Aussenläufer (2) und dem Innenläufer (3) Nadellager angeordnet sind.