[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Anschlusselement mit einem Grundkörper
mit mindestens einem Anschlussabschnitt und mindestens einem Buchsenabschnitt, welcher
wenigstens einen Kontaktarm zur Kontaktierung eines in den Buchsenabschnitt einführbaren
Steckkontakts aufweist.
[0002] Derartige elektrische Anschlusselemente dienen dazu, eine lösbare elektrische Verbindung
zwischen dem Steckkontakt und dem Anschlusselement zu schaffen, und kommen beispielsweise
in Kraftfahrzeugen zum Einsatz. Dabei müssen die Steckverbindungen starken Schwingungen
sowie extremen Temperaturen standhalten und zugleich hohe Ströme leiten können. Über
die gesamte Lebensdauer des Anschlusselements muss zudem eine sichere elektrische
Verbindung zwischen dem Anschlusselement und dem Steckkontakt gewährleistet sein.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Anschlusselement zu schaffen,
welches eine dauerhafte und sichere Kontaktierung eines Steckkontakts ermöglicht.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein elektrisches Anschlusselement mit den
Merkmalen des Anspruchs 1.
[0005] Das erfindungsgemäße elektrische Anschlusselement umfasst einen Grundkörper mit mindestens
einem Anschlussabschnitt und mindestens einem Buchsenabschnitt. Dabei ist der Anschlussabschnitt
dazu vorgesehen, das Anschlusselement mit einer elektrischen Leitung zu verbinden,
während der Buchsenabschnitt dazu dient, einen Steckkontakt aufzunehmen und mittels
eines Kontaktarms zu kontaktieren, um auf diese Weise eine elektrische Verbindung
zwischen dem Steckkontakt und der elektrischen Leitung herzustellen.
[0006] In einem zur Kontaktierung des eingesteckten Steckkontakts vorgesehenen Kontaktbereich
ist der Kontaktarm in mindestens zwei Teilkontakte gegliedert. Die Zuverlässigkeit
der Kontaktbildung zwischen Steckkontakt und Kontaktarm wird auf diese Weise erhöht,
da üblicherweise ein einzelner Teilkontakt für eine Kontaktierung ausreichen würde,
erfindungsgemäß aber gewissermaßen eine redundante Kontaktierung vorgenommen wird.
[0007] Im Bereich des Buchsenabschnitts ist der Grundkörper von einer Überfeder umgeben,
die mindestens einen Überfederarm aufweist, welcher zumindest in dem Bereich der Kontaktfläche
mit dem Kontaktarm zusammenwirkt, so dass der Kontaktarm entgegen einer Rückstellkraft
des Überfederarms auslenkbar ist. Der Überfederarm schafft gewissermaßen also eine
Federuntersützung für den Kontaktarm. Dazu kann die Überfeder beispielsweise aus Edelstahl,
bevorzugt aus einem Federstahl, gebildet sein.
[0008] Erfindungsgemäß ist der Überfederarm Teil der Überfeder, so dass er mit einem minimalen
Materialaufwand hergestellt werden kann. Vorteilhafterweise ist der Überfederarm über
einen weiten Bereich elastisch bewegbar, ohne dass er sich plastisch verformt.
[0009] Die Qualität und Zuverlässigkeit des elektrischen Kontakts zwischen Kontaktarm und
Steckkontakt wird durch den Überfederarm und eine gegebenenfalls zusätzlich vorhandene
Eigenelastizität des Kontaktarms stark erhöht. Insbesondere ist das Risiko einer Relaxation
der Kontaktnormalkraft, also der Kontaktkraft bei eingeführtem Steckkontakt, durch
die Überfeder stark minimiert. Somit ist selbst bei starken Schwingungsbelastungen
und/oder hohen Temperaturschwankungen eine sichere Kontaktierung über lange Zeiträume
gewährleistet.
[0010] Weiterhin kann aufgrund der unterstützenden Wirkung des Überfederarms der Kontaktarm
aus einem preisgünstigeren Material, beispielsweise einer Kupferknetlegierung mit
geringerer Festigkeit, gefertigt werden, wodurch das Anschlusselement insgesamt mit
einem geringeren wirtschaftlichen Aufwand herstellbar ist.
[0011] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen angegeben.
[0012] Bevorzugt ist der oder jeder Überfederarm im Bereich einer Einstecköffnung für den
Steckkontakt nach innen umgebogen. Der Überfederarm trägt somit zu einer Begrenzung
der Einstecköffnung bei, welche sich im Bereich eines vorderen Endes des Buchsenabschnitts
befindet und somit dem im hinteren Bereich des Anschlusselements befindlichen Anschlussabschnitt
gegenüber liegt.
[0013] Bevorzugt umfasst der oder jeder Überfederarm mindestens zwei Stützzungen, die jeweils
mit einem der Teilkontakte zusammenwirken. Dabei können die Stützzungen bei nicht
eingestecktem Steckkontakt die Teilkontakte berühren oder alternativ einen geringen
Abstand zu den Teilkontakten aufweisen. Werden die Teilkontakte beim Einführen eines
Steckkontakts nach außen gedrückt, so werden dadurch auch die Stützzungen und somit
der Überfederarm ausgelenkt, um eine Rückstellkraft zu erzeugen, welche die Teilkontakte
an den Steckkontakt drücken. Sind die Teilkontakte und die Stützzungen zueinander
beabstandet angeordnet, so wird eine Rückstellkraft durch die Stützzungen erst dann
erzeugt, wenn die Teilkontakte soweit nach außen bewegt worden sind, dass sie die
Stützzungen berühren. Da für jeden Teilkontakt eine eigene Stützzunge vorgesehen ist,
können die Teilkontakte zumindest bereichsweise unabhängig voneinander bewegt werden.
Auch erfolgt die Unterstützung durch die Stützzungen jeweils unabhängig. Die Kontaktsicherheit
wird durch diesen redundanten Aufbau noch weiter erhöht. Auch können beispielsweise
asymmetrisch geformte Steckkontakte mit dem Anschlusselement kontaktiert werden, da
die Teilkontakte und die sie unterstützenden Stützzungen unterschiedlich weit ausgelenkt
werden können und sich somit der Form eines asymmetrischen Steckkontakts anpassen
können.
[0014] Gemäß einer Ausführungsform erstrecken sich die Stützzungen in Richtung der Einstecköffnung
für den Steckkontakt. Die Stützzungen erstrecken sich mit anderen Worten also gegenläufig
zu dem Überfederarm, der sich nach vorne und somit ausgehend von der Einstecköffnung
nach hinten erstreckt.
[0015] Bevorzugt gehen die Stützzungen aus Stützabschnitten des Überfederarms hervor. Die
Stützabschnitte können dabei großflächiger ausgebildet sein als die Stützzungen, um
die mechanische Stabilität des Überfederarms zu erhöhen.
[0016] Weiterhin können die Stützabschnitte durch einen Steg miteinander verbunden sein,
welcher gegenüber den Stützabschnitten vorteilhafterweise verjüngt ist, um auf diese
Weise eine teilweise mechanische Entkopplung der Stützabschnitte zu erreichen. Somit
können die Stützabschnitte innerhalb gewisser Grenzen gegeneinander bewegt werden.
Die von einer Stützzunge auf einen Stützabschnitt einwirkenden Kräfte werden somit
nur teilweise an den anderen Stützabschnitt übertragen. Folglich können die Teilkontakte
durch die jeweils zugeordneten Stützzungen und Stützabschnitte teilweise unabhängig
voneinander bewegt werden, um, wie bereits erwähnt, die Zuverlässigkeit der Kontaktbildung
des Anschlusselements zu erhöhen.
[0017] Nach einer weiteren Ausführungsform sind die Stützabschnitte jeweils mittels eines
Verbindungsabschnitts mit einer Außenwand der Überfeder verbunden. Die Verbindungsabschnitte
können im Bereich der Einstecköffnung aus einer Außenwand der Überfeder hervorgehen
und nach innen umgebogen sein.
[0018] Bevorzugt weist der Grundkörper zwei einander gegenüberliegende Kontaktarme und die
Überfeder zwei einander gegenüberliegende Überfederarme auf, die jeweils mit einem
der Kontaktarme zusammenwirken. Ein Steckkontakt kann somit zwischen spiegelbildlich
gegenüberliegende Kontaktarme eingeführt werden und beidseitig von den Kontaktarmen
kontaktiert werden. Dabei werden die Kontaktarme jeweils von einem Überfederarm unterstützt.
Durch die doppelte, zweiseitige Kontaktierung mit insgesamt vier Teilkontakten wird
zum einen eine Kontaktfläche zwischen den Kontaktarmen und dem Steckkontakt verdoppelt
und zum anderen die Kontaktsicherheit weiter erhöht.
[0019] Bevorzugt weist die Überfeder im Bereich der Einstecköffnung für den Steckkontakt
wenigstens eine nach innen umgebogene Führungslasche auf, die innenseitig mit einem
Endbereich eines der Kontaktarme überlappt. Die Führungslasche erfüllt somit eine
dreifache Funktion: zum ersten definiert sie die Einstecköffnung für den Steckkontakt,
so dass beispielsweise unpassend geformte oder zu große Steckkontakte nicht in die
Einstecköffnung eingeführt werden können. Zum zweiten bildet die Führungslasche durch
die innenseitige Aufnahme eines Kontaktarms einen Schutz gegen ein Hinterstecken des
Steckkontakts hinter den Kontaktarm. Es kann somit verhindert werden, dass der Steckkontakt
zwischen den Kontaktarm und eine Innenwand der Überfeder eingesteckt wird. Zum dritten
wird der Steckkontakt durch die Führungslasche in die Einstecköffnung geleitet, wodurch
das Einstecken des Steckkontakts erleichtert wird. Die Große eines Stifts des Steckkontakts
kann dabei variieren, wobei bevorzugte Stiftabmessungen im Bereich von 0,8 mm x 4,8
mm bis 0,8 mm x 6,3 mm liegen.
[0020] Bevorzugt spannt die Führungslasche den Kontaktarm nach außen vor. Der Kontaktarm
bietet dem Steckkontakt beim Einführen des Steckkontakts in den Buchsenabschnitt somit
eine verringerte Gegenkraft, wodurch sich die beim Zusammenstecken von Steckkontakt
und Anschlusselement aufzubringende Steckkraft verringert.
[0021] Nach einer weiteren Ausführungsform geht die Führungslasche aus einer Außenwand der
Überfeder hervor, aus welcher auch der Überfederarm hervorgeht. Dabei kann die Führungslasche
aus einem zentralen Bereich der Außenwand der Überfeder hervorgehen, wohingegen der
Überfederarm aus Randbereichen der Außenwand der Überfeder hervorgeht, d.h. die Führungslasche
ist zwischen den Verbindungsabschnitten des Überfederarms angeordnet.
[0022] Bevorzugt umfasst die Überfeder mindestens eine sich nach außen erstreckende Primärrastfeder,
welche insbesondere in einer Vertiefung einer Außenwand der Überfeder angeordnet ist.
Die Primärrastfeder dient dazu, das Anschlusselement in einem Gehäuse zu sichern bzw.
zu verrasten. Herstellungstechnisch ist somit ein schneller Aufbau einer Anordnung
von mehreren Anschlusselementen durch Einschieben und Verrasten der Anschlusselemente
in das Gehäuse möglich. In der Vertiefung der Außenwand der Überfeder ist die Primärrastfeder
geschützt angeordnet, wodurch eine Beschädigung der Primärrastfeder verhindert werden
kann.
[0023] Nach einer weiteren Ausführungsform bilden der Grundkörper und die Überfeder separate
Bauteile, wobei die Überfeder formschlüssig mit dem Grundkörper verbunden ist. Bei
der Herstellung können Grundkörper und Überfeder somit separat produziert werden.
Das Zusammenfügen von Grundkörper und Überfeder wird durch die Formschlüssigkeit der
Bauteile vereinfacht. Außerdem kann der Grundkörper aus einem elektrisch besonders
leitfähigen Material und die Überfeder aus einem Material mit besonders hoher mechanischer
Elastizität hergestellt werden.
[0024] Bevorzugt ist der Grundkörper und/oder die Überfeder als Stanzbiegeteil ausgebildet.
Das erfindungsgemäße elektrische Anschlusselement ist somit auf einfache Weise und
zudem kostengünstig herstellbar.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand einer Ausführungsform unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen elektrischen Anschlusselements;
- Fig. 2
- einen Vertikallängsschnitt durch das erfindungsgemäße elektrische Anschlusselement
im Bereich eines Buchsenabschnitts;
- Fig. 3
- einen Horizontallängsschnitt durch den Buchsenabschnitt des erfindungsgemäßen elektrischen
Anschlusselements, welcher einen Kontaktarm zeigt; und
- Fig. 4
- einen weiteren Horizontalschnitt durch den Buchsenabschnitt des erfindungsgemäßen
elektrischen Anschlusselements, welcher einen Überfederarm zeigt.
[0026] Fig. 1 zeigt ein elektrisches Anschlusselement 10 mit einem Buchsenabschnitt 12 und
einem Anschlussabschnitt 14. Durch Crimpen im Bereich des Anschlussabschnitts 14 kann
das Anschlusselement 10 mit einer (nicht gezeigten) elektrischen Leitung verbunden
werden.
[0027] Das Anschlusselement 10 weist einen Grundkörper 15 auf, der in Form eines Stanzbiegeteils
einstückig aus einer Kupferknetlegierung gebildet ist. Im Bereich des Buchsenabschnitts
12 weist der Grundkörper 15 zwei Kontaktarme 28 auf.
[0028] Im Bereich des Buchsenabschnitts 12 ist der Grundkörper 15 ferner von einer Überfeder
16 umgeben, welche im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist. Die Überfeder 16
ist mittels eines Stanzbiegeprozesses einstückig aus einem Federstahl gefertigt.
[0029] Zur Fixierung des Anschlusselements 10 in einem nicht dargestellten Gehäuse weist
die Überfeder 16 an gegenüberliegenden Außenwänden 17 jeweils eine Primärrastfeder
18 auf, die aus einer Vertiefung 22 der Außenwand 17 der Überfeder 16 nach außen hervorsteht.
Die Primärrastfedern 18 gehen in einem vorderen Bereich der Überfeder 16 jeweils in
eine Führungslasche 24 über, welche in die Überfeder 16 hinein umgebogen sind und
eine Einstecköffnung 26 für einen in den Buchsenabschnitt 12 einzuführenden Steckkontakt
definieren.
[0030] Die nach innen umgebogenen Führungslaschen 24 wirken, wie in Fig. 2 gezeigt, innenseitig
mit Endbereichen der Kontaktarme 28 zusammen und spannen die Kontaktarme 28 nach außen
vor, d.h. spreizen sie etwas auf, so dass sich zwischen Kontaktflächen 30 der Kontaktarme
28 ein Kontaktspalt 31 ergibt, der die zum Einführen des Steckkontakts erforderliche
Kraft reduziert.
[0031] Ausgehend von den Kontaktflächen 30 laufen die Kontaktarme 28 nach hinten auseinander,
bis sie an gegenüberliegenden Innenflächen der Überfeder 16 anliegen. In diesem Bereich
umfassen die Kontaktarme 28 an jeder Seite jeweils zwei Abstandhalter 33, welche seitlich
aus den Kontaktarmen 28 hervorgehen und im Wesentlichen rechtwinklig umgebogen sind,
so dass die Abstandhalter 33 des einen Kontaktarms 28 auf den Abstandhaltern 33 des
anderen Kontaktarms 28 aufsitzen. Jedes Paar von Abstandhaltern 33 definiert zwischen
sich eine Verriegelungsöffnung 20. Seitenlaschen 46 der Überfeder 16 greifen in die
Verriegelungsöffnungen 20 ein und fixieren die Überfeder 16 somit auf formschlüssige
Weise an dem Grundkörper 15.
[0032] Die Kontaktarme 28 sind in einem vorderen Bereich in jeweils zwei Teilkontakte 32
gegliedert. Konkret sind die Teilkontakte 32 jedes Kontaktarms 28 durch einen Spalt
36 voneinander getrennt (vgl. Fig. 3), wodurch sich eine gewisse unabhängige Bewegbarkeit
der Teilkontakte 32 gegeneinander ergibt. Jeder Teilkontakt 32 weist in einem der
Einstecköffnung 26 zugewandten Bereich eine Kontaktfläche 30 auf, mit welcher er mit
dem eingesteckten Steckkontakt in Kontakt steht. Der Steckkontakt steht somit an insgesamt
vier Kontaktflächen 30 mit den vier Teilkontakten 32 in Verbindung.
[0033] Im Bereich der Kontaktflächen 30 wirkt jeder Kontaktarm 28 mit einem Überfederarm
34 der Überfeder 16 zusammen. Jeder Überfederarm 34 weist zwei Verbindungsabschnitte
38 auf, die im Bereich der Einstecköffnung 26 aus Randbereichen der Außenwand 17 der
Überfeder 16 hervorgehen und nach innen umgebogen sind. Die Verbindungsabschnitte
38 verjüngen sich nach innen hin und gehen in Stützabschnitte 40 über, die plattenförmig
ausgebildet sind. Die Stützabschnitte 40 sind durch einen taillierten Steg 42 miteinander
verbunden, wodurch sich eine gewisse Beweglichkeit der Stützabschnitte 40 gegeneinander
ergibt.
[0034] Aus den Stützabschnitten 40 gehen nach vorne gerichtet Stützzungen 44 hervor, die
an den Teilkontakten 32 anliegen und diese federnd unterstützen, um die Federstärke
der Teilkontakte 32 und somit der Kontaktarme 28 insgesamt zu erhöhen (vgl. Fig. 2
und 4). Konkret ist jedem Teilkontakte 32 eine Stützzunge 44 zugeordnet, die im Bereich
der Kontaktfläche 30 mit dem jeweiligen Teilkontakt 32 zusammenwirkt, genauer gesagt
diesen in Richtung des Kontaktspalts 31 drückt.
[0035] Wird ein Steckkontakt in die Einstecköffnung 26 eingeführt, so drückt dieser die
Teilkontakte 32 nach außen. Die Teilkontakte 32 lenken hierdurch ihrerseits die Stützzungen
44 und somit die Überfederarme 34 aus, wodurch eine durch die Teilkontakte 32 und
die Stützzungen 44 auf den Steckkontakt ausgeübte Rückstellkraft resultiert, welche
eine sichere Kontaktierung des Steckkontakts in dem Anschlusselement 10 gewährleistet.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 10
- elektrisches Anschlusselement
- 12
- Buchsenabschnitt
- 14
- Anschlussabschnitt
- 15
- Grundkörper
- 16
- Überfeder
- 17
- Außenwand
- 18
- Primärrastfeder
- 20
- Verriegelungsöffnung
- 22
- Vertiefung
- 24
- Führungslasche
- 26
- Einstecköffnung
- 28
- Kontaktarm
- 30
- Kontaktfläche
- 31
- Kontaktspalt
- 32
- Teilkontakt
- 33
- Abstandhalter
- 34
- Überfederarm
- 36
- Spalt
- 38
- Verbindungsabschnitt
- 40
- Stützabschnitt
- 42
- Steg
- 44
- Stützzunge
- 46
- Seitenlasche
1. Elektrisches Anschlusselement (10) umfassend
einen Grundkörper (15) mit mindestens einem Anschlussabschnitt (14) und mindestens
einem Buchsenabschnitt (12), welcher wenigstens einen Kontaktarm (28) zur Kontaktierung
eines in den Buchsenabschnitt (12) einführbaren Steckkontaktes aufweist, wobei der
Kontaktarm (28) in einem Kontaktbereich, in welchem die Kontaktierung des eingeführten
Steckkontaktes erfolgt, in mindestens zwei Teilkontakte (32) gegliedert ist, und
eine den Grundkörper (15) im Bereich des Buchsenabschnitts (12) umgebende Überfeder
(16), die mindestens einen Überfederarm (34) aufweist, welcher zumindest in dem Kontaktbereich
mit dem Kontaktarm (28) zusammenwirkt, so dass dieser entgegen einer Rückstellkraft
des Überfederarms (34) auslenkbar ist.
2. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der oder jeder Überfederarm (34) im Bereich einer Einstecköffnung (26) für den Steckkontakt
nach innen umgebogen ist.
3. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der oder jeder Überfederarm (34) mindestens zwei Stützzungen (44) umfasst, die jeweils
mit einem der Teilkontakte (32) zusammenwirken.
4. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Stützzungen (44) in Richtung einer Einstecköffnung (26) für den Steckkontakt
erstrecken.
5. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützzungen (44) aus Stützabschnitten (40) des Überfederarms (34) hervorgehen.
6. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützabschnitte (40) durch einen Steg (42) miteinander verbunden sind, welcher
gegenüber den Stützabschnitten (40) insbesondere verjüngt ist.
7. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützabschnitte (40) jeweils mittels eines Verbindungsabschnitts (38) mit einer
Außenwand (17) der Überfeder (16) verbunden sind.
8. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (15) zwei einander gegenüberliegende Kontaktarme (28) und die Überfeder
(16) zwei Überfederarme (34) aufweist, die jeweils mit einem der Kontaktarme (28)
zusammenwirken.
9. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Überfeder (16) im Bereich einer Einstecköffnung (26) für den Steckkontakt wenigstens
eine nach innen umgebogene Führungslasche (24) aufweist, die innenseitig mit einem
Endbereich eines der Kontaktarme (28) überlappt.
10. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führungslasche (24) den Kontaktarm (28) nach außen vorspannt.
11. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führungslasche (24) aus einer Außenwand (17) der Überfeder (16) hervorgeht, aus
welcher auch ein Überfederarm (34) hervorgeht.
12. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Überfeder (16) mindestens eine sich nach außen erstreckende Primärrastfeder (18)
umfasst, welche insbesondere in einer Vertiefung (22) einer Außenwand (17) der Überfeder
(16) angeordnet ist.
13. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (15) und die Überfeder (16) separate Bauteile bilden, wobei die Überfeder
(16) formschlüssig mit dem Grundkörper (15) verbunden ist.
14. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (15) als Stanzbiegeteil ausgebildet ist und/oder die Überfeder (16)
als Stanzbiegeteil und insbesondere im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Elektrisches Anschlusselement (10) umfassend
einen Grundkörper (15) mit mindestens einem Anschlussabschnitt (14) und mindestens
einem Buchsenabschnitt (12), welcher wenigstens einen Kontaktarm (28) zur Kontaktierung
eines in den Buchsenabschnitt (12) einführbaren Steckkontaktes aufweist, wobei der
Kontaktarm (28) in einem Kontaktbereich, in welchem die Kontaktierung des eingeführten
Steckkontaktes erfolgt, in mindestens zwei Teilkontakte (32) gegliedert ist, und
eine den Grundkörper (15) im Bereich des Buchsenabschnitts (12) umgebende Überfeder
(16), die mindestens einen Überfederarm (34) aufweist, welcher zumindest in dem Kontaktbereich
mit dem Kontaktarm (28) zusammenwirkt, so dass dieser entgegen einer Rückstellkraft
des Überfederarms (34) auslenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Überfeder (16) im Bereich einer Einstecköffnung (26) für den Steckkontakt wenigstens
eine nach innen umgebogene Führungslasche (24) aufweist, die innenseitig mit einem
Endbereich des Kontaktarms (28) überlappt und den Kontaktarm (28) nach außen vorspannt.
2. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der oder jeder Überfederarm (34) im Bereich einer Einstecköffnung (26) für den Steckkontakt
nach innen umgebogen ist.
3. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der oder jeder Überfederarm (34) mindestens zwei Stützzungen (44) umfasst, die jeweils
mit einem der Teilkontakte (32) zusammenwirken.
4. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Stützzungen (44) in Richtung einer Einstecköffnung (26) für den Steckkontakt
erstrecken.
5. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützzungen (44) aus Stützabschnitten (40) des Überfederarms (34) hervorgehen.
6. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützabschnitte (40) durch einen Steg (42) miteinander verbunden sind, welcher
gegenüber den Stützabschnitten (40) insbesondere verjüngt ist.
7. Elektrisches Anschlusselement (10) nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützabschnitte (40) jeweils mittels eines Verbindungsabschnitts (38) mit einer
Außenwand (17) der Überfeder (16) verbunden sind.
8. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (15) zwei einander gegenüberliegende Kontaktarme (28) und die Überfeder
(16) zwei Überfederarme (34) aufweist, die jeweils mit einem der Kontaktarme (28)
zusammenwirken.
9. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führungslasche (24) aus einer Außenwand (17) der Überfeder (16) hervorgeht, aus
welcher auch ein Überfederarm (34) hervorgeht.
10. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Überfeder (16) mindestens eine sich nach außen erstreckende Primärrastfeder (18)
umfasst, welche insbesondere in einer Vertiefung (22) einer Außenwand (17) der Überfeder
(16) angeordnet ist.
11. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (15) und die Überfeder (16) separate Bauteile bilden, wobei die Überfeder
(16) formschlüssig mit dem Grundkörper (15) verbunden ist.
12. Elektrisches Anschlusselement (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (15) als Stanzbiegeteil ausgebildet ist und/oder die Überfeder (16)
als Stanzbiegeteil und insbesondere im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.