[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Biegekopf zum Biegen stab- und rohrförmiger
Werkstücke, mit einem um eine Drehachse verdrehbaren Halter, der an einem axialen
Ende einen Biegedorn trägt, sowie mit mindestens zwei weiteren Werkzeugen, die jeweils
einen Haltekörper mit an dessen dem Biegedorn zugewandten axialen Ende einem Biegestift
umfassen und von denen jedes, jeweils von den anderen Werkzeugen unabhängig, verdrehbar
ist.
[0002] Aus der
EP 1 591 174 B1 ist ein Biegekopf für eine Biegevorrichtung für stab- und rohrförmige Werkstücke
bekannt, bei der das Werkstück zwischen einem zentralen Biegedorn und einer relativ
zu diesem verfahrbaren Spanneinrichtung eingespannt und durch Verschwenken des Biegedornes
und der Spanneinrichtung bei eingespanntem Werkstück gebogen wird. Dieser bekannte
Biegekopf arbeitet mit mehreren Drehachsen, deren eine zum Verdrehen des Biegedornes
dient, während eine andere dem Verschwenken der Spanneinrichtung zugeordnet ist. Eine
weitere Drehachse ist dafür vorgesehen, eine Spannbewegung durch radiales Zustellen
der Spanneinrichtung gegen das Werkstück (bzw. zurück) zu bewirken. Diese bekannte
Biegemaschine läßt zwar ein Biegen des Werkstückes in zwei einander entgegengesetzte
Biegerichtungen ohne Änderung des Biegekopfes zu, ist jedoch sehr kompliziert aufgebaut
und bei Verwendung eines einmal montierten Biegedornes nicht sehr flexibel, wobei
auch komplexe Bauteile nicht herstellbar sind.
[0003] Aus der
WO 2007/122346 A1 ist eine Biegemaschine für stab- und rohrförmige Werkstücke bekannt, die einen Biegekopf
mit einer kreisförmigen Scheibe aufweist, der in seiner Mitte einen Biegedorn trägt
und um eine zentrale Biegeachse verschwenkbar ist. Ferner ist eine Klemmbacke vorgesehen,
die um eine zweite Achse verdrehbar am Umfang einer Drehscheibe angebracht ist, die
ihrerseits um eine zur zentralen Biegeachse parallele und in einem Abstand von dieser
angebrachte Achse auf der kreisförmigen Scheibe verdreht werden kann. Mit diesem bekannten
Biegekopf kann ein Biegen von rohrförmigen Werkstücken mit sehr dünnen Wandstärken
in zwei Biegerichtungen ohne großen Aufwand durchgeführt werden, wobei allerdings
auch hier das Biegen sehr komplexer Biegeteile nicht möglich ist.
[0004] Einen Biegekopf der eingangs genannten Art beschreibt die
WO 2010/080522 A2. Dieser bekannte Biegekopf kann mit zwei oder mehr Werkzeugen arbeiten, die auf einer
Drehscheibe, auf der zentrisch ein Biegedorn sitzt, um diesen herum und in einem Abstand
von ihm entfernt angebracht und unabhängig voneinander durch eigene Drehantriebe verdrehbar
ausgebildet sind. Dieser bekannte Biegekopf gestattet auch das Herstellen komplizierter
Biegeformen, ist jedoch sehr komplex in seinem Gesamtaufbau bei einem gleichzeitig
sehr großen Raumbedarf.
[0005] Ausgehend hiervon stellt die Erfindung darauf ab, einen solchen bekannten Biegekopf
derart weiterzuentwickeln, daß er unter Beibehaltung seiner Eignung zur Herstellung
sehr komplexer Biegeteile einen deutlich verringerten Raumbedarf und einen weniger
aufwendigen Aufbau aufweist.
[0006] Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung einen Biegekopf der eingangs genannten Art
vor, bei dem die Haltekörper der Werkzeuge konzentrisch zum Halter des Biegedornes
und um dessen Drehachse herum verschwenkbar angeordnet sind.
[0007] Ganz besonders vorzugsweise sind dabei die Haltekörper der Werkzeuge als konzentrisch
ineinander laufende Hohlwellen ausgebildet, in deren radial innerster der Halter des
Biegedornes verdrehbar sitzt.
[0008] Das erfindungsgemäß vorgesehene konzentrische Ineinanderanordnen der Haltekörper
aller Werkzeuge sowie des Biegedornes führt zu einer teleskopartigen Gesamtanordnung
mit minimalem Platzbedarf, was noch dadurch begünstigt wird, daß jedes Werkzeug aus
einem Haltekörper mit einem an dessen radialer Endfläche vorstehenden Biegestift besteht.
Da dessen Durchmesser in der Regel nicht sehr groß ist, kann auch die Wandstärke des
Haltekörpers, an dem der Biegestift befestigt ist, in radialer Richtung ebenfalls
relativ klein ausgeführt werden, so daß sich insgesamt in Verbindung mit der konzentrischen
Anordnung der Haltekörper und des Biegedornes ein ganz erheblich kleinerer Platzbedarf
für den erfindungsgemäßen Biegekopf als bei dem gattungsgemäßen Biegekopf ergibt.
[0009] Dadurch, daß die Haltekörper der einzelnen Werkzeuge und der Halter des Biegedornes,
jeweils voneinander unabhängig, verdrehbar sind, können bei Betrieb der Biegedorn
und die Biegestifte entsprechend unabhängig voneinander verdreht werden, wobei für
jedes dieser Elemente ein Verdrehen in beide Drehrichtungen möglich ist. Sind hierbei
neben dem Biegedorn auch nur noch zwei Werkzeuge bei dem erfindungsgemäßen Biegekopf
vorhanden, kann durch diese drei konzentrisch ineinander angeordneten Einzelelemente
unter Berücksichtigung der beiden möglichen Drehrichtungen jedes derselben eine außerordentlich
große Vielzahl unterschiedlicher Konstellationen von Biegedorn und Biegestiften untereinander
erreicht werden, wodurch eine bemerkenswert große Flexibilität gegeben ist. Gleichzeitig
ist die Herstellung sehr komplexer Biegeteile möglich.
[0010] Werden bei einem erfindungsgemäßen Biegekopf die Haltekörper der Werkzeuge als konzentrisch
ineinander laufende Hohlwellen ausgebildet, in deren radial innerster der Halter des
Biegedornes verdrehbar sitzt, wird hierdurch ein ganz besonders geringer Platzbedarf
des erfindungsgemäßen Biegekopfes ohne irgendeine Einschränkung seiner Flexibilität
erreicht.
[0011] Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Biegekopfes besteht auch darin,
daß der Biegedorn und/oder die Biegestifte zwischen einer aktiven Wirkstellung, in
der sie beim Biegevorgang auf das zu biegende Werkstück einwirken, und einer nicht
aktiven Ruhestellung parallel zur Drehachse des Biegedornes verstellbar sind. Dadurch
wird erreicht, daß Teile des Biegekopfes zusätzlich zu den Drehbewegungen, die sie
ausführen können, auch noch absenkbar sind, was bedeutet, daß die Werkzeugkränze (einzelne
oder mehrere, unabhängig oder gemeinsam) oder der Biegedorn unter die Biegeebene abgesenkt
und z. B. auf der anderen Seite eines eingelegten Werkstückes wieder angehoben werden
können. Gleichermaßen ist es dadurch auch möglich, bei der Ausführung eines ganz bestimmten
Biegevorganges einen Biegestift, der für diesen Biegevorgang nicht benötigt wird,
durch Absenken seines Haltekörpers aus der Biegeebene herauszufahren, so daß er dort
bei dem nachgeschalteten Biegevorgang nicht stören kann.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann auch vorgesehen
werden, daß auf mindestens einem Biegestift eine um diesen frei drehbare Biegerolle
angebracht ist, so daß, was insbesondere bei größeren Durchmessern der zu verformenden
Werkstücke wünschenswert ist, der Biegevorgang im Rahmen eines Rollbiegens vorgenommen
werden kann.
[0013] Es ist weiterhin bevorzugt, wenn bei einem erfindungsgemäßen Biegekopf der Haltekörper
des Werkzeuges mit dem radial äußersten Biegestift verdrehbar auf einer oberen Abschlußwand
eines Gehäuses angebracht ist und mit einem an diesem Gehäuse, insbesondere an dessen
oberer Abschlußwand, befestigten ersten Drehantrieb in Antriebsverbindung steht. Dabei
weist der Haltekörper des Werkzeuges mit dem radial äußersten Biegestift vorzugsweise
eine Außenverzahnung, bevorzugt in der Nähe der oberen Fläche der Abschlußwand des
Gehäuses, auf, die mit einem mit dem ersten Drehantrieb verbundenen Zahnrad in Zahneingriff
steht, wobei, erneut bevorzugt, der erste Drehantrieb auf der den Biegestiften der
Werkzeuge abgewandten Seite der oberen Abschlußwand des Gehäuses an dieser befestigt
ist. Bei dieser Ausgestaltung ist also das von dem Drehantrieb angetriebene Antriebszahnrad
für den Haltekörper des Werkzeuges mit dem radial äußersten Biegestift, das mit einer
Außenverzahnung dieses Haltekörpers kämmt, auf der Außenseite des Gehäuses (über der
oberen Abschlußwand) angebracht, während der es antreibende erste Drehantrieb im Inneren,
also auf der anderen Seite der oberen Abschlußwand, angeordnet und bevorzugt an dieser
befestigt ist, wobei die Abtriebswelle dieses ersten Drehantriebes durch die obere
Gehäusewand hindurchgeführt ist, um das Antriebszahnrad anzutreiben. Auch dies bewirkt
einen relativ geringen Platzbedarf eines solchermaßen ausgestatteten Biegekopfes.
[0014] Eine ganz besonders große Flexibilität des erfindungsgemäßen Biegekopfes läßt sich
dadurch erreichen, daß der Halter für den Biegedorn ebenso wie die Haltekörper für
die weiteren Werkzeuge jeweils an einen eigenen Drehantrieb angeschlossen sind, so
daß eine völlige Unabhängigkeit ihrer Bewegungen voneinander erreichbar ist.
[0015] Von Vorteil ist es ferner, wenn der erste Drehantrieb an eine erste Hubeinrichtung
angeschlossen ist, die zur ortsfesten Montage an einem Maschinengestell einer Biegevorrichtung
ausgebildet ist und, nachdem sie dort montiert ist, ein Verfahren des gesamten Biegekopfes
mit allen ihm zugeordneten Einrichtungen parallel zur Biegeachse gestattet.
[0016] Vorteilhafterweise wird bei einem erfindungsgemäßen Biegekopf der Haltekörper jedes
Werkzeuges an eine Einrichtung angeschlossen, mittels derer er von einer nicht-aktiven
Ruhestellung in eine aktive Wirkstellung (und umgekehrt) verfahrbar ist, was das Herausfahren
aus der Biegeebene bzw. das Hineinfahren in diese bei jedem der eingesetzten Werkzeuge
ermöglicht.
[0017] Besonders empfehlenswert ist es bei der Erfindung ferner, wenn der Biegedorn an seinem
Halter und die Werkzeuge an ihren Haltekörpern auswechselbar befestigt sind, so daß
sich auch ein rasches Auswechseln des Biegedornes und/oder der Biegestifte an den
Werkzeugen ohne große Schwierigkeiten und bei nur geringem Maschinenstillstand durchführen
läßt.
[0018] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich auch, wenn der Halter des
Biegedornes an seinem dem Biegedorn entgegengesetzten axialen Ende an einen zweiten
Drehantrieb angeschlossen ist, der an einer ersten Platte befestigt ist, welche ihrerseits
mittels eines zweiten Hubantriebes gemeinsam mit dem zweiten Drehantrieb und dem Halter
für den Biegedorn in Richtung der Drehachse des letzteren verfahrbar ist.
[0019] Eine bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Biegedornes besteht auch darin,
daß der erste Hubantrieb abtriebsseitig eine Spindelwelle umfaßt, auf der eine an
der ersten Platte befestigt Spindelmutter angebracht ist, wobei die Spindelwelle mit
ihrem axial vorstehenden Endbereich in einer von der ersten Platte um einen Abstand
entfernten zweiten Platte drehbar, in Achsrichtung der Spindelwelle jedoch ortsfest,
gelagert ist, und die zweite Platte den den Biegedorn umgebenden Haltekörper des Werkzeuges
für den radial innersten Biegestift an dessen dem Biegedorn abgewandten axialen Ende
ihr gegenüber verdrehbar, jedoch in Richtung der Drehachse ortsfest festgelegt, trägt.
Diese Ausgestaltung ergibt die Möglichkeit, die Halterung für den radial innersten
Biegestift relativ zum Biegedorn und den Halter des letzteren in Längsrichtung der
Drehachse des Biegedornes zu verschieben, um damit insbesondere den Biegestift unter
Beibehaltung des Biegedornes in der Biegeebene oder den Biegedorn unter Beibehaltung
des innersten Biegestiftes in der Biegeebene abzusenken.
[0020] Bevorzugt umfaßt hierfür der zweite Hubantrieb abtriebsseitig eine Spindelwelle,
auf der eine an der ersten Platte befestigte Spindelmutter sitzt, wobei die Spindelwelle
mit ihrem axial vorstehenden Endbereich in einer von der ersten Platte um einen Abstand
entfernten zweiten Platte drehbar, in Achsrichtung der Spindelwelle jedoch ortsfest
gelagert ist und die zweite Platte den den Biegedorn umgebenden Haltekörper des Werkzeuges
für den radial innersten Biegestift an dessen dem Biegedorn abgewandten axialen Ende
ihr gegenüber verdrehbar, jedoch in Richtung der Drehachse ortsfest gehaltert, trägt.
Hierbei könnte, bei ansonsten gleicher Ausgestaltung, die Spindelwelle des zweiten
Hubantriebes mit ihrem axial vorstehenden Endbereich aber auch statt an der zweiten
Platte am Gehäuse drehbar, in ihrer Achsrichtung jedoch ortsfest gelagert sein, wodurch
erreichbar ist, daß dann eine unabhängige Verstellung von erster und zweiter Platte
möglich ist.
[0021] Vorteilhafterweise trägt die zweite Platte auch noch einen dritten Drehantrieb, mittels
dessen die Halterung für den radial innersten Biegestift in Drehrichtung antreibbar
ist. Dies ermöglicht es, den Antrieb für die Halterung für den radial innersten Biegestift
in einer besonders platzsparenden Weise innerhalb der Gesamtvorrichtung anzubringen.
[0022] Vorzugsweise wird dabei noch ein dritter Hubantrieb vorgesehen, mittels dessen die
zweite Platte in Richtung der Drehachse des Biegedornes längsverschieblich ist.
[0023] Es ist ferner vorteilhaft, wenn bei der Erfindung alle Dreh- und Hubantriebe von
einem nach unten hin offenen Gehäuse überdeckt werden, an dessen oberer Abschlußwand
der Biegekopf nach außen hin vorragt.
[0024] Dabei ist bevorzugt der dritte Hubantrieb abtriebsseitig mit einer Spindelwelle versehen,
auf der eine mit der zweiten Platte verbundene Spindelmutter sitzt, wobei die Spindelwelle
an ihrem axial vorstehenden Ende drehbar, jedoch in Achsrichtung der Spindelwelle
ortsfest an der oberen Abschlußwand des Gehäuses befestigt ist. Bei dieser Ausgestaltung
läßt sich in einer erneut sehr platzsparenden Weise eine in Richtung der Drehachse
des Biegedornes gerichtete Relatiwerschiebung zwischen der Halterung für den radial
inneren Biegestift und der für den radial äußeren Biegestift (bei zwei Werkzeugen
zusätzlich zum Biegedorn) erreichen.
[0025] Bei dem erfindungsgemäßen Biegekopf kann der Biegedorn in jeder geeigneten Weise
ausgebildet sein, ist bevorzugt jedoch ein Mehrradienwerkzeug oder ein Vier-Stift-Werkzeug.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen im Prinzip beispielshalber
noch näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Prinzipdarstellung einer Biegevorrichtung mit einem erfindungsgemäßen
Biegekopf;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung des Biegebereiches mit dem erfindungsgemäßen Biegekopf
bei der Biegevorrichtung gemäß Fig. 1;
- Fig.3
- eine schematische, teils geschnittene, Darstellung eines erfindungsgemäßen Biegekopfes
mit allen Hub- und Dreheinrichtungen im Falle eines Biegedornes mit zwei weiteren
Werkzeugen, wobei hier der Biegdorn und die Biegestifte gemeinsam in einer Biegeebene
liegen;
- Fig. 4
- die Darstellung aus Fig. 2, jedoch mit aus der Biegeebene nach unten abgesenktem Biegedorn;
- Fig. 5
- den Biegekopf aus Fig. 3, jedoch mit Absenkung des Biegedornes und des inneren Biegestiftes
aus der Biegeebene;
- Fig. 6
- die Darstellung aus Fig. 5, jedoch mit einem wieder angehobenen Biegedorn, der weiter
als in Fig. 3 ausgefahren ist, wodurch in der unteren Ebene des Biegedornes gearbeitet
werden kann, und mit einem abgesenkten inneren Biegestift, sowie
- die Fig. 7-13
- zeigen jeweils prinzipielle Draufsichten auf einen erfindungsgemäßen Biegekopf bei
der Herstellung unterschiedlich komplexer Biegeteile.
[0027] In der nachfolgenden Beschreibung sind gleiche Teile in den unterschiedlichen Figuren
auch mit durchgängig gleichen Bezugszeichen versehen.
[0028] Fig. 1 zeigt in Schrägansicht ganz prinzipiell eine Biegemaschine 1 zum Bearbeiten
stab- oder rohrförmiger Werkstücke 2, die eine Vorschub- und Richteinheit 3 sowie
eine Biegeeinheit 4 umfaßt, die in Vorschubrichtung nach der Vorschub- und Richteinheit
3 angebracht ist.
[0029] Die Biegeeinheit 4 umfaßt dabei einen Biegekopf 5, der innerhalb einer Aussparung
6 in einem Biegetisch 7 angebracht ist.
[0030] Das Werkstück 2 wird in Richtung des Pfeils A von der Vorschub- und Richteinheit
3 zunächst einer dem Biegekopf 5 vorgeschalteten Führungseinrichtung 8 zugefördert,
in der auch eine Schneideinrichtung 9 (Fig. 1 und 2) vorgesehen ist.
[0031] Biegetisch 7 sowie Vorschub- und Richteinheit 3 sitzen auf einem Untergestell 10.
Dabei ist der Biegetisch 7 schräg zum Aufstellboden angeordnet, um ein Herunterrutschen
des Werkstückes 2 nach der Bearbeitung zu ermöglichen. In Fig. 1 ist allerdings keine
Einrichtung zur Aufnahme der herabrutschenden, bearbeiteten Werkstücke 2 dargestellt.
[0032] Der in Fig. 2 in einer Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 1 dargestellte Biegekopf
5 weist einen zentral angeordneten Biegedorn 11 auf, der in der gezeigten Ausführungsform
als Zwei-Stift-Werkzeug ausgeführt ist und an seiner oberen radialen Stirnfläche zwei
zueinander um 180° diagonal versetzte Biegestifte 13, 14 umfaßt. Der Biegestift 13
hat einen größeren Durchmesser als der Biegestift 14, so daß beide Biegestifte 13,
14 zwei unterschiedliche Biegeradien zur Verfügung stellen. Die beiden Biegestifte
13, 14 bilden zusammen mit einem Formsockel 15 einen Formdorn als Biegedorn 11 aus,
wobei der Formsockel 15 an seiner äußeren Umfangsfläche ebenfalls zwei einander diametral
gegenüberliegende Umfangsflächen ausbildet, die wiederum zwei weitere Biegeradien
aufweisen. Beim Biegevorgang kann dabei das Werkstück 2 entweder, wie aus Fig. 2 ersichtlich,
im oberen Bereich des Biegedornes 11 durch Einwirken der Biegestifte 13, 14 oder auch
in einer darunter liegenden Ebene um die beiden Biegeflächen des Formsockels 15 des
Biegedornes 11 herumgebogen werden. Je nachdem, auf welcher der beiden Biegeebenen
das Werkstück 2 gerade gebogen werden soll, wird der Biegedorn 11, parallel in Richtung
seiner Drehachse 12, so verschoben, daß entweder die beiden Biegestifte 13, 14 oder
der Formsockel 15 sich in der Biegeebene befinden.
[0033] Der Biegedorn 11 sitzt an der oberen axialen Endfläche 16 eines zylindrischen Halters
17, wie dies aus den Fig. 3 bis 6 erkennbar ist, die jeweils eine schematische, teilweise
geschnittene Darstellung eines solchen Biegekopfes 5 illustrieren.
[0034] Der zentrale zylindrische Halter 17 des Biegedornes 11 sitzt seinerseits, wie die
Fig. 2 bis 6 zeigen, verdrehbar innerhalb einer als Hohlwelle ausgebildeten Halterung
18, die an ihrer oberen, dem Biegedorn 11 zugeordneten axialen Abschlußfläche 19 einen
von dieser axial vorragenden Biegestift 20 trägt (vgl. Fig. 2 und 3).
[0035] Die Halterung 18, die mit dem Biegestift 20 ein Werkzeug bildet, sitzt ihrerseits,
wiederum verdrehbar, innerhalb einer äußeren Halterung 21, die, wie Fig. 3 zeigt,
ebenfalls als eine Hohlwelle ausgebildet ist.
[0036] Die am Biegekopf 5 radial außen liegende Halterung 21 bildet an ihrem oben liegenden
Bereich einen radial zurückspringenden Abschnitt 22 aus, in dem die Halterung 18 drehbar
gelagert und an dessen axialer oberer Endfläche 23 wiederum ein axial vorspringender
Biegestift 24 angebracht ist.
[0037] Bei der in Fig. 2 gezeigten Darstellung befinden sich die Oberfläche des Formsockels
15, von der aus die Biegestifte 13 und 14 vorspringen, sowie die axialen Endflächen
19 der Halterung 18 sowie 23 der Halterung 21 in einer durchgehenden Ebene, wobei
die Biegung des Werkstückes 2 in dieser Biegeebene und damit, hinsichtlich des Biegedornes
11, in dessen oberer Biegeebene im Zusammenwirken der Biegestifte 13 und 14 vorgenommen
wird.
[0038] Die spezielle Ausrichtung des Biegekopfes 5 aus Fig. 2 ist auch in Fig. 3 dargestellt.
[0039] Es sei nunmehr Bezug genommen auf die Darstellungen der Fig. 3 bis 6, in denen die
konzentrische Ineinander-Anordnung der äußeren Halterung 21, der mittleren Halterung
18 und des inneren zylindrischen Halters 17 für den Biegedorn 11 dargestellt ist,
wobei auf die zeichnerische Darstellungen der Fig. 3 bis 6 ausdrücklich als wesentlich
hingewiesen wird.
[0040] Die äußere Halterung 21, die den radial außen liegenden Biegestift 24 trägt, ist
an der oberen Abschlußwand 25 eines nach unten offenen Gehäuses 26 angebracht, und
zwar so, daß sie relativ zu diesem verdrehbar, jedoch in Richtung der Drehachse 12
unverschieblich angebracht ist.
[0041] An ihrem unteren, unmittelbar über der oberen Abschlußwand 25 des Gehäuses 26 liegenden
Abschnitt ist die Halterung 21 mit einer in den Fig. 3 bis 6 nicht näher dargestellten
Außenverzahnung 27 versehen, die mit einem in den Fig. 3 bis 6 ebenfalls nur schematisch
dargestellten Zahnrad 28 in Eingriff steht.
[0042] Das Zahnrad 28 wird von einem auf der gegenüberliegenden Seite der Abschlußwand 25
an dieser befestigten ersten Drehantrieb 29 angetrieben, mit dem das Zahnrad 28 durch
die Abschlußwand 25 hindurch verbunden ist.
[0043] Der erste Drehantrieb 29 ist mittels einer an ihm befestigten Spindelmutter 30 mit
einer Drehspindel 31 verbunden, die ihrerseits an ihrem unteren Ende auf einem ortsfesten
Maschinengehäuse, etwa dem Untergestell 10 des Biegetisches 7, befestigt wird. Durch
den ersten Hubantrieb 32 kann bei Verdrehung der Drehspindel 31 der erste Drehantrieb
29 zusammen mit dem Gehäuse 26 und der an diesem befestigten Halterung 21 und damit
auch der gesamte Biegekopf parallel zur Drehachse 12 verfahren werden.
[0044] Wie die Fig. 3 bis 6 weiter zeigen, ist der zylindrische Halter 17 für den Biegedorn
11 an seinem dem letzteren gegenüberliegenden axialen (unteren) Ende mit einem zweiten
Drehantrieb 33 verbunden, der seinerseits an seinem dem Halter 17 zugewandten axialen
Ende an einer ersten Platte 34 befestigt ist.
[0045] Mit der ersten Platte 34 ist ferner eine Spindelmutter 35 verbunden, die mit einer
Drehspindel 36 in Eingriff steht, welche ihrerseits von einem zweiten Hubantrieb 37
angetrieben ist.
[0046] An ihrem dem zweiten Hubantrieb 37 gegenüberliegenden axialen Ende ist die Drehspindel
36 mit einer zweiten Platte 45 verbunden, und zwar derart, daß sie dieser gegenüber
verdrehbar gelagert ist, jedoch in Längsrichtung der Drehspindel 36 nicht gegenüber
der zweiten Platte 45 bewegt werden kann. Statt mit der zweiten Platte 45 könnte die
Drehspindel 36 mit ihrem vorstehenden axialen Ende aber auch am Gehäuse 26 verdrehbar,
in Richtung ihrer Längsachse jedoch ortsfest, verbunden sein, wobei in diesem Fall
die erste Platte 34 und die zweite Platte 45 jeweils völlig unabhängig voneinander
vertikal verstellbar sind.
[0047] Wie die Fig. 3 bis 6 zeigen, ist außerdem die zweite Platte 45 mit der axial unteren
Endfläche der mittleren Halterung 18 derart verbunden, daß letztere an der zweiten
Platte 45 verdrehbar gelagert ist, jedoch in Längsrichtung der Drehachse 12 nicht
relativ zur zweiten Platte 45 bewegt werden kann.
[0048] Der innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Halterung 18 verlaufende zylindrische
Halter 17 für den Biegedorn 11 läuft durch eine entsprechende Öffnung (in den Figuren
nicht dargestellt) durch die zweite Platte 45 frei drehbar hindurch bis zur ersten
Platte 34, die unterhalb der zweiten Platte 45 angebracht ist.
[0049] Die zweite Platte 45 ist auf ihrer der Drehspindel 36 bezüglich der Halterung 18
gegenüberliegenden Seite an eine weitere Spindelmutter 38 angeschlossen, die mit einer
Drehspindel 39 kämmt, welche an ihrem unteren Ende von einem dritten Hubantrieb 40
antreibbar ist. An ihrem gegenüberliegenden axialen (oberen) Ende ist die Drehspindel
39 auf der Unterseite der Abschlußwand 25 des Gehäuses 26 befestigt, und zwar zu diesem
relativ verdrehbar, jedoch in Richtung der Längsachse der Drehspindel 39 nicht gegenüber
der Abschlußwand 25 bewegbar. Durch diese Anordnung besteht nun die Möglichkeit, durch
Aktivierung des dritten Hubantriebes 40 die Spindelmutter 38 und damit die zweite
Platte 45 in Längsrichtung der Drehspindel 39 (entsprechend parallel zur Richtung
der Drehachse 12) zu bewegen und dabei die mittlere Halterung 18 (mit dem von ihr
getragenen Biegestift 20), den zentralen Halter 17 und den Biegedorn 11 in Richtung
der Drehachse 12 zu verschieben.
[0050] Des weiteren ist auf derselben Seite der zweiten Platte 45, auf der diese an die
Spindelmutter 38 angeschlossen ist, auch noch ein dritter Drehantrieb 41 mit seinem
oberen Ende an der zweiten Platte 45 ortsfest befestigt. Durch die zweite Platte 45
hindurch kann der dritte Drehantrieb 41 ein darüberliegendes, oberes Zahnrad 42 antreiben,
das mit einem drehfest an der Halterung 18 befestigten Zahnrad (oder einer dort ausgebildeten
Außenverzahnung) 43 in Eingriff steht, so daß die mittlere Halterung 18 in Drehrichtung
über den dritten Drehantrieb 41 angetrieben werden kann.
[0051] Die mittlere Halterung 18, die mit dem von ihr getragenen Biegestift 20 ein erstes
Werkzeug bildet (ein zweites Werkzeug bildet die äußere Halterung 21 mit dem von ihr
getragenen Biegestift 24), kann somit über den dritten Drehantrieb 41 relativ zum
mittleren Halter 17 und zur äußeren Halterung 21 verdreht und mittels des dritten
Hubantriebs 37 durch Verschieben der zweiten Platte 45 angehoben bzw. abgesenkt werden.
[0052] Der zentrale Halter 17 mit dem an seinem oberen Ende angebrachten Biegedorn 11 wird
über den zweiten Drehantrieb 33 in Drehrichtung angetrieben und kann durch Aktivierung
des zweiten Hubantriebs 37 relativ zur zweiten Platte 45 parallel zur Ausrichtung
der Drehachse 12 verschoben und damit angehoben bzw. abgesenkt werden.
[0053] Die in Fig. 2 gezeigte Ausrichtung der einzelnen Teile des Biegekopfes 5 zueinander
ist auch bei der Darstellung der Fig. 3 gegeben.
[0054] In Fig. 4 ist nun der Biegekopf 5 aus Fig. 3 gezeigt, wobei hier durch Betätigung
des zweiten Hubantriebs 37 die Spindelmutter 35 auf der Drehspindel 36 nach unten
läuft, damit die erste Platte 34 nach unten mitnimmt und in Folge dessen auch der
zweite Drehantrieb 33 mit dem daran angekoppelten zylindrischen Halter 17 samt Biegedorn
11 auf seiner Oberseite nach unten verfahren wird. Damit wird eine Situation erreicht,
bei der, wie Fig. 4 zeigt, der Biegedorn 11 unter die Biegeebene, in der sich die
axialen Endflächen 19 und 23 der Halterungen 18 und 21 befinden, abgesenkt ist.
[0055] In diesem Fall stehen nur noch die Biegestifte 20 und 24 in die Biegeebene vor und
können dort den gewünschten Biegevorgang ausführen.
[0056] Fig. 5 zeigt nun eine Einstellung des Biegekopfes 5, bei welcher der Biegedorn 11
noch weiter als bei der Position in Fig. 4 abgesenkt und zudem die mittlere Halterung
18 ebenfalls so weit abgesenkt wurde, daß der obere Biegestift 20 der mittleren Halterung
18 unter die Biegeebene abgesenkt ist.
[0057] Dies wird dadurch erreicht, daß nach Erreichen der Stellung, die in Fig. 4 dargestellt
ist, anschließend (oder gleichzeitig während des in Verbindung mit Fig. 4 gezeigten
Absenkens des zentralen Halters 17) durch Aktivieren des dritten Hubantriebs 40 über
dessen Drehspindel 39 die mit ihr kämmende Spindelmutter 38 und mit ihr die zweite
Platte 45 mit der auf ihr ruhenden mittleren Halterung 18 nach unten gefahren werden.
Auf diese Weise wird durch das Absenken der mittleren Halterung 18 auch der von ihr
getragene Biegestift 20 aus der Biegeebene nach unten herausgefahren, wie dies Fig.
5 zeigt.
[0058] Damit befindet sich nunmehr nur noch der Biegestift 24 oben an der äußeren Halterung
21 in der Biegeebene.
[0059] Fig. 6 zeigt schließlich den Biegekopf 5 aus Fig. 5, wobei der dort gezeigten Position
gegenüber nunmehr der mittlere zylindrische Halter 17 durch Aktivierung des zweiten
Hubantriebs 37 in Gegenrichtung (verglichen zu der zum Erreichen der Position in Fig.
4) über die Drehspindel 36 und die mit ihr kämmende Spindelmutter 35 die erste Platte
34 mit dem zweiten Drehantrieb 33 und dem auf ihr sitzenden zentralen Halter 17 mit
dem Biegedorn 11 an seinem oberen axialen Ende in Richtung seiner Drehachse 12 nach
oben ausgefahren ist. Dabei wird der Biegedorn 11 so weit hochgefahren, daß - wie
Fig. 6 zeigt - der Formsockel 15 des Biegedorns 11 sich in der Biegeebene befindet
und die oben an ihm befestigten Biegestifte 13 und 14 außerhalb der Biegeebene liegen.
Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, die untere Biegeebene des Biegedorns
11 in Zusammenwirken mit dem Biegestift 24 oben an der äußeren Halterung 21 beim Biegevorgang
einzusetzen.
[0060] In den Figuren 7 bis 13 sind nun verschiedene mit dem dargestellten Biegekopf 5 ausführbare
Biegeabläufe gezeigt. Dabei kommen unterschiedliche Biegedorne 11 zum Einsatz, es
wird auch in unterschiedlichen Ebenen des Biegedorns 11 gearbeitet und es werden unterschiedliche
Biegeverfahren eingesetzt:
[0061] Die Figuren 7 und 8 zeigen Abrollbiegeverfahren um einen zentralen Formdorn 11, der
unterschiedliche Biegeradien aufweist und wobei der radial innere Biegestift 20 das
Werkstück 2 um einen Radius des zentralen Biegedorns 11 herum verbiegt, während der
radial äußere Biegestift 24 als Gegenhalter wirkt.
[0062] In Fig. 8 wird der Endbereich des Werkstücks 2 wiederum durch den radial inneren
Biegestift 20 durch Verdrehung dessen Halterung 19 um den zentralen Biegedorn 11 herum
gebogen, wobei erneut der radial äußere Biegestift 24 als Gegenhalter wirkt.
[0063] Fig. 9 zeigt eine Anordnung des Biegekopfes 5, bei dem nicht mehr um die Formbacken
des Biegedorns 11 herum, sondern in dessen unterer Biegeebene um den Formsockel 15
gebogen wird, der bei der Ausführungsform der Fig. 9 einen kreisrunden Biegeradius
aufweist. Auch hier wird durch Verdrehen der den inneren radialen Biegestift 20 tragenden
Halterung 19 das Werkstück 2 um den Formsockel 15 des Biegedornes 11 herum gebogen,
wobei wieder der radial äußere Biegestift 24 als Gegenhalter für das Werkstück 2 beim
Biegen dient.
[0064] Fig. 10 zeigt einen Biegevorgang, bei dem der Biegedorn 11 gedreht wird und gleichzeitig
eine Ausgleichsbewegung des Biegekopfes 5 stattfindet, wobei hier die Biegestifte
24 und 20 gemeinsam als Gegenhalter dienen.
[0065] Bei dem in Fig. 11 dargestellten Biegevorgang wird das Werkzeug 2 wieder am Biegedorn
11 in dessen unteren Ebene gebogen, wobei zwei Biegeradien vorgesehen sind, wie dies
aus Fig. 11 die Darstellung des Biegedornes 11 unmittelbar zeigt.
[0066] Fig. 12 zeigt vier Stadien zum Einrollen des Endes eines Werkstücks 2, bei dem ein
möglichst kurzer gerader Endschenkel vorgesehen ist. Hierzu wird in den beiden letzten
Stadien der Biegedorn 11 zusätzlich zur Bewegung des Biegestiftes 20 verdreht und
damit der Abstand zwischen Biegestift 20 und Biegedorn 11 reduziert.
[0067] Schließlich ist in Fig. 13 ein Windevorgang gezeigt. Das Werkstück 2 wird vorgeschoben
und der Biegedorn 11 durch Verdrehen mit seinem Biegestift 13 größeren Durchmessers
gegen das Werkstück 2 angestellt. Die beiden Biegestifte 20 und 24 dienen als Gegenhalt
beidseits des Werkstücks 2. Mit diesem Verfahren können größere Biegungen oder schraubenförmige
Teile hergestellt werden, wobei durch eine Verdrehung des Biegedorns 11 auch der Durchmesser
des hergestellten Produktes verändert werden kann.
[0068] Das Absenken eines Biegestiftes wird bei dem erfindungsgemäßen Biegekopf 5 immer
dann notwendig, wenn dieser unter dem Werkstück 2 herum auf die andere Seite desselben
gebracht werden muß.
[0069] Soll also z. B. in Fig. 7 in die andere Biegerichtung gebogen werden, kann der als
Gegenhalt dienende Biegestift 24 sowie der biegende Biegestift 20 rasch unter dem
Werkstück 2 hindurch auf die andere Seite desselben gebracht werden. Ebenso kann auch
der Biegedorn 11 durch die bei ihm mögliche Absenkbewegung aus dem Werkstück 2 ausgefädelt
werden.
[0070] Bei dem erfindungsgemäßen Biegekopf 5 kann grundsätzlich auch vorgesehen werden,
daß dieser in seiner Gänze z. B. auch seitlich (rechtwinkelig zum angeförderten Werkstück
2) beweglich am Maschinengestellt angebracht ist (in den Figuren nicht dargestellt).
Dadurch wird die Flexibilität eines solchen Biegekopfes 5 noch weiter erhöht.
[0071] Die Biegestifte können bei dem gezeigten Biegekopf 5 als starre Biegestifte oder
als frei verdrehbare Biegerollen angebracht sein. Es können auch Biegestifte verwendet
werden, bei denen auf einem starren Biegestift eine um diesen drehbaren Rolle angebracht
ist. Bei den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen sind jedoch nur starre
Biegestifte dargestellt.
[0072] Daneben besteht weiterhin die Möglichkeit, wie gleichfalls in den Figuren nicht gezeigt
ist, daß die Biegestifte 20, 24 und der Biegenocken 11 auswechselbar an den jeweils
zugeordneten Halterungen 19 bzw. 20 bzw. dem Halter 17 angebracht sind, so daß sie
leicht und rasch auswechselbar sind, falls erforderlich.
[0073] Der Biegekopf 5 kann mit einer senkrechten Ausrichtung seiner Drehachse 12 an der
zugeordneten Biegemaschine 1 angeordnet sein. Wie jedoch die Fig. 1 und 2 erkennen
lassen, wird häufig der Biegekopf 5 aber auch mit einer gewissen seitlichen Neigung
eingebaut, in der die Ausrichtung der Drehachse 12 zur Senkrechten unter einem Winkel,
etwa unter 20° bis 30°, geneigt angeordnet ist, wodurch, insbesondere auch noch in
Verbindung mit einem schräg angeordneten Biegetisch 7, ein leichtes Abführen der Teile
nach der Bearbeitung durch Abrutschen gewährleistet wird.
1. Biegekopf (5) zum Biegen stab- und rohrförmiger Werkstücke (2), mit einem um eine
Drehachse (12) verdrehbaren Halter (17), der an einem axialen Ende einen Biegedorn
(11) trägt, sowie mit mindestens zwei weiteren Werkzeugen (18, 20; 21, 24), die jeweils
einen Haltekörper (18, 21) mit an dessen dem Biegedorn (11) zugewandten axialen Ende
einem Biegestift (20, 24) umfassen und von denen jedes - jeweils von den anderen Werkzeugen
unabhängig - verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekörper (18, 21) der Werkzeuge konzentrisch zum Halter (17) des Biegedornes
(11) und um dessen Drehachse (12) herum verschwenkbar angeordnet sind.
2. Biegekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekörper (18, 20) der Werkzeuge als konzentrisch ineinander laufende Hohlwellen
ausgebildet sind, in deren radial Innerster (18) der Halter (17) des Biegedornes (11)
verdrehbar sitzt.
3. Biegekopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegedorn (11) und/oder die Werkzeuge (18, 20; 21, 24) zwischen einer aktiven
Wirkstellung, in der sie beim Biegevorgang auf das zu biegende Werkstück (2) einwirken,
und einer nicht aktiven Ruhestellung parallel zur Drehachse (12) des Biegedornes (11)
verfahrbar sind.
4. Biegekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einem Biegestift (20, 24) eine um diesen frei drehbare Biegerolle
angebracht ist.
5. Biegekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (21) des Werkzeuges mit dem radial äußersten Biegestift (24) verdrehbar
auf einer oberen Abschlußwand (25) eines Gehäuses (26) angebracht ist und mit einem
an diesem Gehäuse (26) befestigten ersten Drehantrieb (29) in Antriebsverbindung steht.
6. Biegekopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (21) des Werkzeuges mit dem radial äußersten Biegestift (24) eine
Außenverzahnung (27) aufweist, die mit einem mit dem ersten Drehantrieb (29) verbundenen
Zahnrad (28) in Eingriff steht.
7. Biegekopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Drehantrieb (29) auf der den Biegestiften (20, 24) der Werkzeuge abgewandten
Seite der oberen Abschlußwand (25) des Gehäuses (26) an dieser befestigt ist.
8. Biegekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (17) für den Biegedorn (11) ebenso wie die Haltekörper (18, 21) für die
Werkzeuge jeweils an einen eigenen Drehantrieb (33, 41, 29) angeschlossen sind.
9. Biegekopf nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Drehantrieb (29) an eine erste Hubeinrichtung (32) angeschlossen ist, die
zur ortsfesten Montage an einem Maschinengestell (10) einer Biegevorrichtung (1) ausgebildet
ist.
10. Biegekopf nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (18, 21) jedes Werkzeuges an eine Einrichtung (37, 40) angeschlossen
ist, mittels derer er von seiner nicht aktiven Ruhestellung in seine aktive Wirkstellung
und umgekehrt verstellbar ist.
11. Biegekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegedorn (11) an seinem Halter (17) und die Werkzeuge an ihren Haltekörpern
(18, 21) auswechselbar befestigt sind.
12. Biegekopf nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (17) des Biegedornes (11) an seinem dem Biegedorn (11) entgegengesetzten
axialen Ende an einen zweiten Drehantrieb (33) angeschlossen ist, der an einer ersten
Platte (34) befestigt ist, die ihrerseits mittels eines zweiten Hubantriebes (37)
gemeinsam mit dem zweiten Drehantrieb (33) und dem Halter (17) für den Biegedorn (11)
in Richtung der Drehachse (12) des letzteren verfahrbar ist.
13. Biegedorn nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hubantrieb (37) abtriebsseitig eine Spindelwelle (36) umfaßt, auf der
eine an der ersten Platte (34) befestigte Spindelmutter (35) angebracht ist, wobei
die Spindelwelle (36) mit ihrem axial vorstehenden Endbereich in einer von der ersten
Platte (34) um einen Abstand entfernten zweiten Platte (45) drehbar, in Achsrichtung
der Spindelwelle (36) jedoch fest, gelagert ist und die zweite Platte (45) den den
Biegedorn (11) umgebenden Haltekörper (18) des Werkzeuges für den radial innersten
Biegestift (20) an dessen dem Biegedorn (11) abgewandten axialen Ende ihr gegenüber
verdrehbar, jedoch in Richtung der Drehachse (12) festgelegt, trägt.
14. Biegekopf nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Platte (45) auch noch einen dritten Drehantrieb (41) trägt, mittels dessen
die Halterung (18) für den radial innersten Biegestift (19) in Drehrichtung antreibbar
ist.
15. Biegekopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Hubantrieb (40) vorgesehen ist, mittels dessen die zweite Platte (45)
in Richtung der Drehachse (12) längsverschieblich ist.
16. Biegekopf nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß alle Dreh-(29, 33, 41) und Hubantriebe (32, 37, 40) von einem nach unten hin offenen
Gehäuse (26) überdeckt werden, an dessen oberer Abschlußwand (25) der Biegekopf (5)
nach außen hin vorragt.
17. Biegekopf nach Anspruch 16 in Kombination mit einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Hubantrieb (40) abtriebseitig eine Spindelwelle (39) aufweist, auf der
eine mit der zweiten Platte (45) verbundene Spindelmutter (38) sitzt, wobei die Spindelwelle
(39) an ihrem axial vorstehenden Ende drehbar, jedoch in Achsrichtung der Spindelwelle
(39) ortsfest an der oberen Abschlußwand (25) des Gehäuses (26) befestigt ist.
18. Biegekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegedorn (11) als Mehrradienwerkzeug oder als Vier-Stift-Werkzeug ausgebildet
ist.
1. Bending head (5) for bending rod- and pipe-shaped workpieces (2) with a retainer (17)
rotatable about a rotational axis (12), said retainer bearing a bending mandrel (11)
at one axial end, and with at last two further workpieces (18, 20; 21, 24) which each
comprise a retaining body (18, 21) with a bending pin (20, 24) at their axial end
facing the bending mandrel (11) and from which each - in each case independently of
the other workpieces - is rotatable, characterised in that the retaining bodies (18, 21) of the workpieces are arranged concentrically to the
retainer (17) of the bending mandrel (11) and can pivot about its rotational axis
(12).
2. Bending head according to claim 1 characterised in that the retaining bodies (18, 20) of the workpieces are constructed as concentric hollow
shafts inside each other, in whose radial innermost (18) the retainer (17) of the
bending mandrel (11) is rotatably seated.
3. Bending head according to claim 1 or 2 characterised in that the bending mandrel (11) and/or the workpieces (18, 20; 21, 24) can be driven between
an active operating position, in which they act upon the workpiece (2) to be bent
during the bending procedure, and an inactive idle position parallel to the rotational
axis (12) of the bending mandrel (11).
4. Bending head according to any of claims 1 to 3 characterised in that a bending roller is mounted on at least one bending pin (20, 24) about which said
roller is freely rotatable.
5. Bending head according to any of claims 1 to 4 characterised in that the retaining body (21) of the workpiece with the radially outermost bending pin
(24) is rotatably mounted on an upper terminal wall (25) of a housing (26) and is
in drive connection with a first rotary actuator (29) attached to this housing (26).
6. Bending head according to claim 5 characterised in that the retaining body (21) of the workpiece with the radially outermost bending pin
(24) has external toothing (27), said toothing being engaged with a gear wheel (28)
connected to the first rotary actuator (29).
7. Bending head according to claim 6 characterised in that the first rotary actuator (29) on the side of the upper terminal wall (25) of the
housing (26) facing away from the bending pins (20, 24) of the workpieces is attached
to same wall.
8. Bending head according to any of claims 1 to 7 characterised in that the retainer (17) for the bending mandrel (11) as well as the retaining bodies (18,
21) for the workpieces are each connected to their own rotary actuator (33, 41, 29).
9. Bending head according to any of claims 5 to 8 characterised in that the first rotary actuator (29) is connected to a first elevating mechanism (32),
which is constructed for fixed assembly on a machine framework (10) of a bending device
(1).
10. Bending head according to any of claims 3 to 9 characterised in that the retaining body (18, 21) of each workpiece is connected to a mechanism (37, 40),
by means of which it can be shifted from its inactive idle position to its active
operating position and back again.
11. Bending head according to any of claims 1 to 10 characterised in that the bending mandrel (11) and the workpieces are removably attached to its retainer
(17) and to their retaining bodies (18, 21), respectively.
12. Bending head according to any of claims 3 to 10 characterised in that the retainer (17) of the bending mandrel (11) is connected at its axial end opposite
the bending mandrel (11) to a second rotary actuator (33), which is attached to a
first plate (34), which, for its part, can be driven together with the second rotary
actuator (33) and the retainer (17) for the bending mandrel (11) in the direction
of the rotational axis (12) of said mandrel by means of a second elevating actuator
(37).
13. Bending mandrel according to claim 12 characterised in that the second elevating actuator (37) comprises a spindle shaft (36) on the output side,
on which said shaft a spindle nut (35) attached to the first plate (34) is mounted,
the spindle shaft (36) with its axially protruding end section being rotatably mounted
in a second plate (45) at a distance away from the first plate (34), but mounted in
a fixed manner in the axial direction of the spindle shaft (36), and the second plate
(45) rotatably supporting the bending mandrel-surrounding (11) retaining body (18)
of the workpiece for the radially innermost bending pin (20) at its axial end facing
away from the bending mandrel (11) vis-à-vis said plate, but supporting in a fixed
manner in the direction of the rotational axis (12).
14. Bending head according to claim 13 characterised in that the second plate (45) also supports yet a third rotary actuator (41), by means of
which the holder (18) for the radially innermost bending pin (19) can be driven in
a direction of rotation.
15. Bending head according to claim 14 characterised in that a third elevating actuator (40) is provided, by means of which the second plate (45)
can be longitudinally slid in the direction of the rotational axis (12).
16. Bending head according to any of claims 5 to 15 characterised in that all rotary (29, 33, 41) and elevating actuators (32, 37, 40) are covered by a housing
(26) open downwards, on whose upper terminal wall (25) the bending head (5) juts outwards.
17. Bending head according to claim 16 in combination with any of claims 13 to 15, characterised in that the third elevating actuator (40) has a spindle shaft (39) on the output side, on
which a spindle nut (38) connected to the second plate (45) is seated, the spindle
shaft (39) being rotatably attached at its axially protruding end, but attached in
a fixed manner in the axial direction of the spindle shaft (39) on the upper terminal
wall (25) of the housing (26).
18. Bending head according to any of claims 1 to 17 characterised in that the bending mandrel (11) is constructed as a multi-radial workpiece or as a four-pin
workpiece.
1. Tête de pliage (5) pour plier des pièces en forme de barre et de tube (2), ayant un
support (17) pouvant tourner autour d'un axe de rotation (12) qui supporte à une extrémité
axiale un mandrin de pliage (11) et ayant au moins deux autres outils (18, 20 ; 21,
24) qui comprennent respectivement un corps de support (18, 21) ayant, à son extrémité
axiale dirigée vers le mandrin de pliage (11), une broche de pliage (20, 24) et dont
chacun peut tourner, respectivement, indépendamment des autres outils, caractérisée en ce que les corps de support (18, 21) des outils sont agencés de façon concentrique par rapport
au support (17) du mandrin de pliage (11) et de façon à pouvoir pivoter autour de
son axe de rotation (12).
2. Tête de pliage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les corps de support (18, 20) des outils sont réalisés en tant qu'arbres creux s'engagent
l'un dans l'autre de façon concentrique, le support (17) du mandrin de pliage (11)
reposant de façon pouvant tourner dans celui situé radialement le plus à l'intérieur
(18).
3. Tête de pliage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le mandrin de pliage (11) et/ou les outils (18, 20 ; 21, 24) peuvent être déplacés
entre une position de fonctionnement active, dans laquelle ils agissent sur la pièce
(2) à plier lors de l'opération de pliage, et une position de repos non active parallèle
à l'axe de rotation (12) du mandrin de pliage (11).
4. Tête de pliage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que sur au moins une broche de pliage (20, 24) est installé un rouleau de pliage pouvant
tourner librement autour de celle-ci.
5. Tête de pliage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le corps de support (21) de l'outil ayant la broche de pliage (24) située radialement
le plus à l'extérieur est installé de façon à pouvoir tourner sur une paroi de fermeture
supérieure (25) d'un logement (26) et il est en liaison d'entraînement avec un premier
entraînement rotatif (29) fixé sur ce logement (26).
6. Tête de pliage selon la revendication 5, caractérisée en ce que le corps de support (21) de l'outil ayant la broche de pliage (24) située radialement
le plus à l'extérieur présente une denture extérieure (27) qui est en prise avec une
roue dentée (28) reliée avec le premier entraînement rotatif (29).
7. Tête de pliage selon la revendication 6, caractérisée en ce que le premier entraînement rotatif (29) est fixé sur le côté de la paroi de fermeture
supérieure (25) du logement (26) en opposition aux broches de pliage (20, 24) des
outils à celui-ci.
8. Tête de pliage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le support (17) pour le mandrin de pliage (11), de même que les corps de support
(18, 21) pour les outils, sont raccordés respectivement à leur propre entraînement
rotatif (33, 41, 29).
9. Tête de pliage selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisée en ce que le premier entraînement rotatif (29) est raccordé à un premier dispositif de levage
(32) qui est réalisé en vue d'un montage stationnaire sur un châssis de machine (10)
d'un dispositif de pliage (1).
10. Tête de pliage selon l'une des revendications 3 à 9, caractérisée en ce que le corps de support (18, 21) de chaque outil est raccordé à un dispositif (37, 40)
au moyen duquel il peut être déplacé de sa position de repos non active à sa position
de fonctionnement active et inversement.
11. Tête de pliage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le mandrin de pliage (11) est fixé sur son support (17) et les outils sur leurs corps
de support (18, 21) de façon interchangeable.
12. Tête de pliage selon l'une des revendications 3 à 10, caractérisée en ce que le support (17) du mandrin de pliage (11) est raccordé, à son extrémité axiale opposée
au mandrin de pliage (11), à un deuxième entraînement rotatif (33), qui est fixé sur
une première plaque (34) qui peut pour sa part être déplacée au moyen d'un deuxième
entraînement de levage (37), en commun avec le deuxième entraînement rotatif (33)
et le support (17) pour le mandrin de pliage (11), dans la direction de l'axe de rotation
(12) de ce dernier.
13. Tête de pliage selon la revendication 12, caractérisée en ce que le deuxième entraînement de levage (37) comprend, du côté de la sortie, un arbre
de broche (36) sur lequel est installé un écrou de broche (35) fixé à la première
plaque (34), l'arbre de broche (36) étant monté de façon à pouvoir tourner avec sa
zone d'extrémité en saillie axiale dans une deuxième plaque (45) située à distance
de la première plaque (34), mais de façon fixe dans la direction de l'axe de l'arbre
de broche (36), et la deuxième plaque (45) supportant le corps de support (18) entourant
le mandrin de pliage (11) de l'outil prévu pour la broche de pliage (20) située radialement
le plus à l'intérieur sur son extrémité axiale en opposition au mandrin de pliage
(11), de façon à pouvoir tourner par rapport à celle-ci, mais de façon fixe dans la
direction de l'axe de rotation (12).
14. Tête de pliage selon la revendication 13, caractérisée en ce que la deuxième plaque (45) supporte également un troisième entraînement rotatif (41),
au moyen duquel le support (18) pour la broche de rotation (19) située radialement
le plus à l'intérieur peut être entraîné dans le sens de rotation.
15. Tête de pliage selon la revendication 14, caractérisée en ce qu'il est prévu un troisième entraînement de levage (40), au moyen duquel la deuxième
plaque (45) peut être déplacée en coulissement longitudinal dans la direction de l'axe
de rotation (12).
16. Tête de pliage selon l'une des revendications 5 à 15, caractérisée en ce que tous les entraînements rotatifs (29, 33, 41) et de levage (32, 37, 40) sont recouverts
par un logement (26) ouvert vers le bas, sur la paroi de fermeture supérieure (25)
duquel la tête de pliage (5) fait saillie vers l'extérieur.
17. Tête de pliage selon la revendication 16 en combinaison avec l'une des revendications
13 à 15, caractérisée en ce que le troisième entraînement de levage (40) présente, du côté de la sortie, un arbre
de broche (39) sur lequel repose un écrou de broche (38) assemblé avec la deuxième
plaque (45), l'arbre de broche (39) étant fixé à la paroi de fermeture supérieure
(25) du logement (26) de façon à pouvoir tourner au niveau de son extrémité en saillie
axiale, mais de façon fixe dans la direction de l'axe de l'arbre de broche (39).
18. Tête de pliage selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que le mandrin de pliage (11) est réalisé en tant qu'outil à rayons multiples ou en tant
qu'outil à quatre broches.