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(11) |
EP 2 691 574 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.2016 Patentblatt 2016/20 |
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Anmeldetag: 01.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/000888 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/130368 (04.10.2012 Gazette 2012/40) |
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| (54) |
STOPFPICKEL
TAMPING PICK
BOURROIR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
28.03.2011 AT 4312011
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.2014 Patentblatt 2014/06 |
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Patentinhaber: Plasser & Theurer Export von Bahnbaumaschinen
Gesellschaft m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- THEURER, Josef
A-1010 Wien (AT)
- WÖRGÖTTER, Herbert
A-4210 Gallneukirchen (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 329 554 US-A- 3 971 323
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FR-A1- 2 617 669 US-A1- 2005 109 235
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- DATABASE WPI Week 201077 Thomson Scientific, London, GB; AN 2010-N81501 XP002676082,
& CN 201 598 541 U (LI B) 6. Oktober 2010 (2010-10-06)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stopfpickel gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Ein derartiger Stopfpickel ist bereits durch
EP 1 329 554 A1 bekannt. Die gesamte Plattenvorder- und -rückseite der Pickelplatte sind mit Hartmetallplättchen
bedeckt. Im Bereich der Plattenseitenflächen sind zylinderförmige Hartmetalleinlagen
vorgesehen, die in entsprechenden Bohrungen der Pickelplatte positioniert sind.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Stopfpickels
der eingangs genannten Art, der effizient hergestellt werden kann und gleichzeitig
eine hohe Abriebfestigkeit aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Stopfpickel der gattungsgemäßen Art
durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angeführten Merkmale gelöst.
[0005] Eine derartige Aufpanzerung führt zu einem optimalen Schutz der Hartmetallauflagen
in deren Endbereich. Bei der Schweißung ist die Verwendung verschiedener Elektroden
möglich, wodurch unterschiedliche, abriebfeste Materialien aufgetragen werden können.
Auch sind nach sehr langen Einsatzzeiten der Stopfpickel eventuell anfallende Reparaturen
und Ausbesserungen der Aufpanzerung einfach durchzuführen. Die Lebensdauer des Stopfpickels
wird dadurch insgesamt deutlich erhöht. Die im direkten Vergleich mit einer Panzerung
aus angelöteten Hartmetallauflagen billigere Auftragsschweißung senkt die Gesamtkosten
des Stopfpickels wesentlich.
[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.
[0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Stopfmaschine, Fig.
2 und 3 perspektivische Ansichten der Vorder- bzw. Rückseite eines Stopfpickels, Fig.
4, 5 Draufsichten, Fig. 6 eine Ansicht gemäß Pfeil VI in Fig. 4, und Fig. 7 eine Seitenansicht
einer Variante eines Stopfpickels.
[0008] Eine in Fig. 1 dargestellte Stopfmaschine 1 besteht im Wesentlichen aus einem über
Schienenfahrwerke 2 auf einem Gleis 3 abgestützten Maschinenrahmen 4. An diesem ist
ein Stopfpickel 5 aufweisendes Stopfaggregat 6 zur Unterstopfung von Schwellen 7 des
Gleises 3 angeordnet.
[0009] Der in den Fig. 2 und 3 detailliert dargestellte Stopfpickel 5 besteht aus einem
Pickelschaft 8 und einer an dessen unterem Ende positionierten Pickelplatte 9. Diese
weist eine vom Pickelschaft 8 distanzierte Plattenunterkante 10 auf. Die Pickelplatte
9 weist weiters in Richtung der Plattenunterkante 10 voneinander distanzierte und
normal zu dieser verlaufende Plattenseitenflächen 11 auf. Diese verbinden jeweils
eine Plattenvorderseite 12 mit einer Plattenrückseite 13 der Pickelplatte 9. Auf dieser
sind Hartmetallauflagen 14 zur Erhöhung der Abriebfestigkeit befestigt. Die entlang
der Plattenunterkante 10 nebeneinander gelegenen Hartmetallauflagen 14 bilden sowohl
auf der Plattenvorderseite 12 als auch auf der Plattenrückseite 13 eine gemeinsame
Begrenzungslinie 15. Anschließend an jede Begrenzungslinie 15 ist eine sich von einer
Ebene 16 der Plattenvorder- bzw. -rückseite 12, 13 abhebende Auftragsschweißung als
Aufpanzerung 17 vorgesehen. Die Aufpanzerung 17 ist in Form einer parallel zur Begrenzungslinie
15 verlaufenden Schweißraupe 18 ausgebildet. Jede Begrenzungslinie 15 und jede Schweißraupe
18 ist parallel zur Plattenunterkante 10 verlaufend angeordnet.
[0010] Jede Schweißraupe 18 weist eine von der Plattenvorder- bzw. -rückseite 12, 13 distanzierte,
zu dieser parallele Begrenzungsebene 19 auf. Diese wird durch Abfräsen der Schweißraupe
18 erzeugt und bildet eine Verlängerung einer durch die Hartmetallauflagen 14 gebildeten
Schotterkontaktfläche 20. Die mit der Plattenvorderseite 12 verbundene Aufpanzerung
17 ist etwa mittig bezüglich einer Plattenhöhe h positioniert (Fig. 4). Die mit der
Plattenrückseite 13 verbundene Aufpanzerung 17 ist in einem unmittelbar an die Plattenunterkante
10 anschließenden Abschnitt 21 positioniert (Fig. 3).
[0011] Die Fig. 4 bis 7 zeigen einen Stopfpickel 5, dessen auf der Plattenvorder- und -rückseite
12, 13 angeordnete Aufpanzerungen 17 durch eine jeweils mit der Plattenseitenfläche
11 verbundene, seitliche Aufpanzerung 22 verbunden sind. Diese erstreckt sich auch
über die an die Plattenseitenflächen 11 angrenzenden Bereiche 23 der Plattenvorder-
und -rückseite 12, 13. Die ebenfalls aus Schweißraupen 24 gebildeten seitlichen Aufpanzerungen
22 werden so abgefräst, dass sie mit Seitenflächen 25 der Hartmetallauflagen 14 eine
gemeinsame Ebene 26 bilden. Die in den Bereichen 23 befindlichen Schweißraupen 24
werden vorteilhaft so abgefräst, dass sie sich innerhalb der Begrenzungsebene 19 befinden.
1. Stopfpickel (5) für ein Stopfaggregat (6) einer Stopfmaschine (1) zum Unterstopfen
eines Gleises (3), bestehend aus einem Pickelschaft (8) und einer an dessen unterem
Ende positionierten, eine vom Pickelschaft (8) distanzierte Plattenunterkante (10)
aufweisenden Pickelplatte (9), die in Richtung der Plattenunterkante (10) voneinander
distanzierte und normal zu dieser verlaufende Plattenseitenflächen (11) aufweist,
die jeweils eine Plattenvorderseite (12) mit einer Plattenrückseite (13) der Pickelplatte
(9) verbinden, wobei auf der Pickelplatte (9) Hartmetallauflagen (14) zur Erhöhung
der Abriebfestigkeit befestigt sind, und die entlang der Plattenunterkante (10) nebeneinander
gelegenen Hartmetallauflagen (14) sowohl auf der Plattenvorderseite (12) als auch
auf der Plattenrückseite (13) eine gemeinsame Begrenzungslinie (15) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass an jede Begrenzungslinie (15) anschließend eine sich von einer Ebene (16) der Plattenvorder-
bzw. -rückseite (12; 13) abhebende Aufpanzerung (17) in Form einer Auftragsschweißung
vorgesehen ist.
2. Stopfpickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufpanzerung (17) in Form einer parallel zur Begrenzungslinie (15) verlaufenden
Schweißraupe (18) ausgebildet ist.
3. Stopfpickel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Begrenzungslinie (15) und jede Schweißraupe (18) parallel zur Plattenunterkante
(10) verlaufend angeordnet sind.
4. Stopfpickel nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißraupe (18) eine von der Plattenvorder- bzw. Plattenrückseite (12; 13)
distanzierte, durch Abfräsen erzeugte Begrenzungsebene (19) aufweist, die eine Verlängerung
einer durch die Hartmetallauflagen (14) gebildeten Schotterkontaktfläche (20) bildet.
5. Stopfpickel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Plattenrückseite (13) verbundene Aufpanzerung (17) in einem unmittelbar
an die Plattenunterkante (10) anschließenden Abschnitt (21) positioniert ist.
6. Stopfpickel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Plattenvorderseite (12) verbundene Aufpanzerung (17) etwa mittig bezüglich
einer Plattenhöhe (h) positioniert ist.
7. Stopfpickel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Plattenvorder- und Plattenrückseite (12; 13) angeordneten Aufpanzerungen
(17) durch eine jeweils mit der Plattenseitenfläche (11) verbundene, seitliche Aufpanzerung
(22) verbunden sind.
1. A tamping tine (5) for a tamping unit (6) of a tamping machine (1) for tamping a track
(3), consisting of a tine shaft (8) and, positioned at the lower end thereof, a tine
pad (9) having a pad bottom edge (10) spaced from the tine shaft (8), the tine pad
(9) having pad side surfaces (11) spaced from one another in the direction of the
pad bottom edge (10) and extending perpendicularly to the same, each of the pad side
surfaces (11) connecting a pad front side (12) to a pad rear side (13) of the tine
pad (9), wherein hardened metal plates (14) for increasing the abrasion resistance
are fastened to the tine pad (9), and wherein the hardened metal plates (14) situated
side by side along the pad bottom edge (10) form a common boundary line (15) both
on the pad front side (12) as well as on the pad rear side (13), characterized in that an armouring (17) in the shape of a build-up welding, standing out from a plane (16)
of the pad front- or -rear side (12, 13), is provided adjoining each boundary line
(15).
2. A tamping tine according to claim 1, characterized in that the armouring (17) is formed in the shape of a weld beam (18) extending parallel
to the boundary line (15).
3. A tamping tine according to claim 1 or 2, characterized in that each boundary line (15) and each weld bead (18) are arranged so as to extend parallel
to the pad bottom edge (10).
4. A tamping tine according to one of claims 2 or 3, characterized in that the weld bead (18) has a delimiting plane (19), spaced from the pad front- or -rear
side (12; 13) and produced by milling, which forms an extension of a ballast contact
surface (20) formed by the hardened metal plates (14).
5. A tamping tine according to one of claims 1 to 4, characterized in that the armouring (17) connected to the pad rear side (13) is positioned in a section
(21) immediately adjoining the pad bottom edge (10).
6. A tamping tine according to one of claims 1 to 5, characterized in that the armouring (17) connected to the pad front side (12) is positioned approximately
centrally with regard to a pad height (h).
7. A tamping tine according to one of claims 1 to 6, characterized in that the armouring (17) arranged on the pad front- or -rear side (12; 13) is linked by
lateral armouring (22) connected in each case to the pad side surface (11).
1. Pic de bourrage (5) pour un module de bourrage (6) d'une machine de bourrage (1) pour
le bourrage inférieur d'une voie ferrée (3), constitué d'un arbre de pic (8) et d'une
plaque de pic (9) positionnée à son extrémité inférieure, présentant une arête inférieure
de plaque (10) écartée de l'arbre de pic (8), qui présente des faces latérales de
plaque (11) écartées l'une de l'autre en direction de l'arête inférieure de plaque
(10) et s'étendant perpendiculairement à celle-ci, qui connectent chacune un côté
avant de plaque (12) à un côté arrière de plaque (13) de la plaque de pic (9), dans
lequel des appuis de métal dur (14) sont fixés sur la plaque de pic (9) pour l'augmentation
de la résistance à l'abrasion, et qui forment le long de l'arête inférieure de plaque
(10) d'appuis de métal dur (14) situés les uns à côté des autres aussi bien sur le
côté avant de plaque (12) que sur le côté arrière de plaque (13) une ligne de limitation
commune (15), caractérisé en ce qu'un rechargement en dur (17) surplombant un plan (16) du côté avant ou arrière de plaque
(12 ; 13) est prévu sous forme d'un soudage par rechargement de manière adjacente
à chaque ligne de limitation (15).
2. Pic de bourrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rechargement en dur (17) est réalisé sous forme d'un cordon de soudure (18) s'étendant
parallèlement à la ligne de limitation (15).
3. Pic de bourrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque ligne de limitation (15) et chaque cordon de soudure (18) sont disposés en
s'étendant parallèlement à l'arête inférieure de plaque (10).
4. Pic de bourrage selon une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le cordon de soudure (18) présente un plan de limitation (19) écarté du côté avant
ou arrière de plaque (12 ; 13), généré par fraisage, qui forme un prolongement d'une
face de contact de ballast (20) formée par les appuis de métal dur (14).
5. Pic de bourrage selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le rechargement en dur (17) relié au côté arrière de plaque (13) est positionné dans
une section (21) directement adjacente à l'arête inférieure de plaque (10).
6. Pic de bourrage selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le rechargement en dur (17) relié au côté avant de plaque (12) est positionné approximativement
au milieu par rapport à une hauteur de plaque (h).
7. Pic de bourrage selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les rechargements en dur (17) disposés sur le côté avant et arrière de plaque (12
; 13) sont reliés par un rechargement en dur latéral (22) relié à chaque fois à la
face latérale de plaque (11).
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