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(11) |
EP 2 691 711 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 15.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/054571 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/130624 (04.10.2012 Gazette 2012/40) |
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| (54) |
KÄLTEGERÄT MIT AXIALLÜFTER
REFRIGERATOR HAVING AN AXIAL FAN
APPAREIL FRIGORIFIQUE À VENTILATEUR AXIAL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
28.03.2011 DE 102011006244
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.2014 Patentblatt 2014/06 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- NUIDING, Wolfgang
89537 Giengen (DE)
- ROSNER, Reinhold
89415 Lauingen (DE)
- SCHECHINGER, Simon
89522 Heidenheim (DE)
- WEILAND, Bernd
73457 Essingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 345 437 DE-A1-102009 003 263
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DE-A1-102009 002 644
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
mit einem Axiallüfter, der eine Lagerkammer des Kälteieräts mit Kaltluft versorgt.
Die
DE 10 2009 002644 A1 offenbart ein Kältegerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem Axiallüfter fällt die Blasrichtung mit der Richtung der Drehachse zusammen,
so dass der erzeugte Luftstrom, soweit er nicht an Oberflächen außerhalb des Axiallüfters
umgeformt wird, im Querschnitt im Wesentlichen kreisrund ist. Um Strömungsverluste
zu minimieren, wäre es an sich zweckmäßig, den Luftstrom in einem Luftkanal gleichen
Querschnitts zu führen. Ein solcher Luftkanal ist jedoch in einem Haushaltskältegerät
kaum mit der benötigten Querschnittsfläche unterzubringen, ohne die Nutzbarkeit einer
Lagerkammer, an der er sich entlang erstreckt, empfindlich einzuschränken. Es ist
daher gebräuchlich, einen Axiallüfter in einem Innenraum eines Kältegerätegehäuses
an einer von dessen Rückwand und Decke gebildeten Ecke mit in Tiefenrichtung des Gehäuses
orientierter Achse anzubringen und einen Luftkanal, der sich von dem Axiallüfter aus
zu einem Auslass in der Nähe einer Tür des Kältegerätegehäuses erstreckt, durch eine
sich im Wesentlichen parallel zur Decke erstreckende Zwischenwand zu begrenzen, die
sich in Höhe der Achse des Axiallüfters oder sogar darüber erstreckt. Der freie Querschnitt
des Luftkanals und der Querschnitt des Axiallüfters überschneiden sich daher nur in
einem kleinen Bereich, und da die Luftschaufeln des Axiallüfters, wenn sie diesen
Bereich überstreichen, sich quer zur Achse bewegen, hat die von dem Axiallüfter angetriebene
Luftströmung, wenn sie in den Luftkanal eintritt, einen Impuls nicht nur in Richtung
der Lüfterachse, sondern entsprechend der Bewegung der Luftschaufeln auch quer dazu.
Die Folge hieraus ist, dass die Luftströmung auch über den Auslass des Luftkanals
ungleichmäßig verteilt ist und sich von dort aus ungleichmäßig über die Breite der
Lagerkammer verteilt. Diese Ungleichverteilung führt zu einem Temperaturgradienten
in Querrichtung der Lagerkammer.
[0003] Um eine Mindestlagerdauer eines Kühlguts in der Lagerkammer unabhängig von dessen
genauem Aufenthaltsort in der Lagerkammer spezifizieren zu können, muss die Temperatur
in der gesamten Lagerkammer einen vorgegebenen Wert unterschreiten. Wenn jedoch die
Lagerkammer einen Temperaturgradienten aufweist, und selbst der wärmste Ort der Lagerkammer
diese vorgegebene Temperatur unterschreiten muss, dann folgt daraus, dass es andere
Orte in der Lagerkammer gibt, deren Temperatur weit unter dem vorgegebenen Wert liegt
und die kühl zu halten eine hohe Kühlleistung erfordert. Im Interesse der Energieeffizienz
sollten daher Temperaturgradienten in der Lagerkammer möglichst niedrig gehalten werden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Kältegerät mit einem Axiallüfter und
einem an den Axiallüfter anschließenden Luftkanal zu schaffen, bei dem auf eine ungleichmäßigen
Strömungsverteilung im Luftkanal zurückgehende Temperaturgradienten in einer Lagerkammer
vollständig oder wenigstens weitgehend unterdrückt sind.
[0005] Die Aufgabe wird durch ein Kältegerät gemäß Anspruch 1 gelöst, indem bei einem Kältegerät
mit einem Axiallüfter und einem daran anschließenden Luftkanal, wobei ein Einlass
des Luftkanals gegen die Achse des Lüfters in einer ersten Richtung versetzt ist,
der Luftkanal in Bezug auf eine durch die Achse des Lüfters verlaufende und zur Richtung
des Versatzes parallele Ebene asymmetrisch ist. Während die vom Axiallüfter angetriebene
Luft im Luftkanal aufgrund des Versatzes der Querschnitte von Axiallüfter und Luftkanal
in dem Luftkanal bevorzugt auf eine Seite der Ebene, im Folgenden als erste Seite
bezeichnet, drängt, kann die Asymmetrie einer solchen Ungleichverteilung entgegenwirken.
[0006] In der Praxis wird die Achse des Lüfters meist in Tiefenrichtung einer Lagerkammer
des Kältegeräts orientiert sein, in die der Luftkanal einmündet, und die Ebene verläuft
vertikal und in Tiefenrichtung der Lagerkammer. Zur Vereinfachung des Verständnisses
der Erfindung soll im Folgenden von einer solchen Orientierung ausgegangen werden,
obwohl sich versteht, dass sich die Wirksamkeit der Erfindung von der Orientierung
der Lüfterachse und des Versatzes im Raum nicht abhängt.
[0007] Um eine gleichmäßige Verteilung der durch den Luftkanal strömenden Luft in der Lagerkammer
zu erzielen, ist es zweckmäßig, wenn der Luftkanal vom Einlass zu einem Auslass hin
zumindest quer zu der Ebene an Breite zunimmt.
[0008] Wenn, wie oben erwähnt, ein auf einer ersten Seite der Ebene liegender Teil des Luftkanals
von dem Axiallüfter stärker mit Luft beaufschlagt ist als ein auf der entgegengesetzten,
zweiten Seite der Ebene liegender Teil des Luftkanals, dann sollte zum Ausgleich der
auf der ersten Seite der Ebene liegende Teil des Luftkanals einen höheren Strömungswiderstand
aufweisen als der auf der zweiten Seite liegende Teil.
[0009] Dies kann in erster Linie dadurch erreicht werden, dass der freie Querschnitt des
ersten Teils des Luftkanals auf wenigstens einem Teil seiner Länge kleiner ist als
der freie Querschnitt des zweiten Teils des Luftkanals. Vorzugsweise ist hierfür in
wenigstens einer zu der Ebene senkrechten Schnittebene der freie Querschnitt des ersten
Teils höchstens halb so groß wie der des zweiten Teils.
[0010] Je flacher und weiter gegen die Lüfterachse versetzt der Luftkanal ist, umso stärker
muss im Allgemeinen die Asymmetrie des Luftkanals sein, um eine symmetrische Luftverteilung
in der Lagerkammer zu erzielen. Daher ist die oben definierte Asymmetrie insbesondere
dann zweckmäßig, wenn der Versatz so groß ist, dass die Achse des Lüfters nicht durch
den Einlass des Luftkanals verläuft.
[0011] Unter Fertigungsgesichtspunkten ist es besonders einfach, die benötigte Asymmetrie
dadurch herzustellen, dass ein Auslass des Luftkanals von einer Seitenwand der Lagerkammer
auf der ersten Seite der Ebene weiter beabstandet ist als von einer Seitenwand auf
der zweiten Seite der Ebene. Eine solche Asymmetrie ist durch geeignet geformte seitliche
Begrenzungswände des Luftkanals leicht realisierbar.
[0012] Die Höhe des Luftkanals kann dann in einem zu der Ebene senkrechten Querschnitt konstant
sein.
[0013] Eine andere Möglichkeit, die Asymmetrie zu erzeugen, ist, dass die Höhe des Luftkanals
in einem zu der Ebene senkrechten Querschnitt auf der ersten Seite geringer als auf
der zweiten ist. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, den Auslass des Luftkanals auf
beiden Seiten der Ebene bis an die Seitenwände der Lagerkammer heranzuführen, sodass
ein über die gesamte Breite der Lagerkammer verteilter Luftvorhang bereits unmittelbar
am Auslass des Luftkanals erhalten werden kann.
[0014] Der Luftkanal kann ferner interne Strömungsleitelemente aufweisen, die angeordnet
sind, um Luft von der ersten auf die zweite Seite der Ebene zu drängen.
[0015] Weitere Vorteile der Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Aus dieser
Beschreibung und den Figuren gehen auch Merkmale der
[0016] Ausführungsbeispiele hervor, die nicht in den Ansprüchen erwähnt sind. Solche Merkmale
können auch in anderen als den hier spezifisch offenbarten Kombinationen auftreten.
Die Tatsache, dass mehrere solche Merkmale in einem gleichen Satz oder in einer anderen
Art von Textzusammenhang miteinander erwähnt sind, rechtfertigt daher nicht den Schluss,
dass sie nur in der spezifisch offenbarten Kombination auftreten können; stattdessen
ist grundsätzlich davon auszugehen, dass von mehreren solchen Merkmalen auch einzelne
weggelassen oder abgewandelt werden können, sofern dies die Funktionsfähigkeit der
Erfindung nicht in Frage stellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Teilschnitt durch ein erfindungsgemäßes Kältegerät entlang einer
vertikal und in Tiefenrichtung des Kältegerätegehäuses orientierten Schnittebene;
- Fig. 2
- einen horizontalen Schnitt entlang der Ebene II-II aus Fig. 1;
- Fig. 3
- einen zu Fig. 2 analogen Schnitt gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung;
und
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der zur Lüfterachse senkrechten Ebene IV-IV der Fig. 3.
[0017] Fig. 1 zeigt in einem schematischen Querschnitt den oberen Bereich eines Innenbehälters
1, der zusammen mit einer seine Außenseiten umgebenden isolierenden Schaumstoffschicht
Teil eines Korpus eines Haushaltskältegerätes ist. Das vollständige Gehäuse des Haushaltskältegerätes
umfasst außer dem Korpus noch eine daran angeschlagene Tür, von der eine wie der Innenbehälter
1 aus Kunststoff tiefgezogene Innenwand 2 in der Figur partiell dargestellt ist. Innenbehälter
1 und Innenwand 2 begrenzen einen Innenraum, der durch zu einer Rückwand 3 bzw. einer
Decke 4 des Innenbehälters 1 parallele Trennwände 5, 6 unterteilt ist in eine Lagerkammer
7 für Kühlgut, eine an einer Ecke zwischen Decke 4 und Rückwand 3 angebrachte Lüfterkammer
8, einen sich entlang der Rückwand 3 erstreckenden Ansaugkanal 9 und einen unterhalb
der Decke 4 verlaufenden Verteilerkanal 10. Ein Verdampfer kann in dem Verteilerkanal
10 oder einer (nicht dargestellten) Verdampferkammer am stromaufwärtigen (hier: unteren)
Ende des Ansaugkanals 9 untergebracht sein. Die Verdampferkammer kann ihrerseits von
dem Innenraum des Innenbehälters 1 abgeteilt oder, insbesondere im Falle eines Kombinationskältegerätes
mit mehreren Lagerkammern 7, innerhalb eines anderen Innenbehälters abgeteilt sein.
[0018] Die Lüfterkammer 8 enthält einen Axiallüfter 11 von an sich bekannter Bauart, mit
einem quaderförmigen Rahmen 12, in dessen runder Durchgangsöffnung ein Rotor 13 mit
Luftschaufeln 14 um eine Lüfterachse 15 drehangetrieben ist, um Luft aus dem Ansaugkanal
9 in den Verteilerkanal 10 zu drücken.
[0019] Die Trennwand 6 erstreckt sich über die gesamte Breite der Decke 4 von einer Seitenwand
des Innenbehälters 1 zur anderen und weist an ihrem rückwärtigen Rand mittig eine
abwärts gerichtete Ausbuchtung 16 auf, die den freien Querschnitt des Axiallüfters
11 großenteils überdeckt, um den von ihm angetriebenen Luftstrom nach oben abzulenken
und einem Einlass 17 des Verteilerkanals 10 zuzuführen, der sich oberhalb der Lüfterachse
15 erstreckt. Ein Teil des Luftstroms, der den Axiallüfter 11 unterhalb der Lüfterachse
15 passiert, wird vor dem Eintritt in den Verteilerkanal 10 wesentlich stärker abgelenkt
und dementsprechend stärker gedämpft als ein Teil des Luftstroms, der den Axiallüfter
11 oberhalb der Lüfterachse 15 passiert. Dementsprechend ist der Beitrag des letzteren
zum Luftstrom im Verteilerkanal 10 stärker, und die Richtung, in der sich die Luftschaufeln
14 oberhalb der Lüfterachse 15 bewegen, hat einen Einfluss auf die Verteilung des
Luftstroms im Verteilerkanal 10. Wenn der Drehsinn des Rotors 13 beispielsweise linkshändig
ist, dann resultiert daraus eine Vorzugsrichtung des Luftstroms im Verteilerkanal
10, wie durch einen Pfeil 18 in Fig. 2 angedeutet.
[0020] Vom Axiallüfter 11 aus gesehen ist der Luftstrom in einem Teil 19 des Verteilerkanals
10 links von einer durch die Lüfterachse 15 verlaufenden Mittelebene 21 des Innenbehälters
1 (der Querschnittebene der Fig. 1) stärker als in einem rechts von ihr liegenden
Teil 20. Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem eine seitliche Begrenzungswand
22 des Verteilerkanals 10 auf der rechten Seite der Mittelebene 21 sich mit zunehmender
Entfernung vom Axiallüfter 11 einer Seitenwand 23 des Innenbehälters 1 annähert und
diese in Höhe eines Auslasses 24 des Verteilerkanals 10 erreicht, wohingegen eine
entsprechende Begrenzungswand 25 links von der Mittelebene 21 in Höhe des Auslasses
24 eine Entfernung von der linken Seitenwand 26 aufweist, die etwa einem Drittel der
Breite des Innenbehälters 1 entspricht. Dies sowie in den Verteilerkanal 10 von unten
hineinragende, den Luftstrom nach rechts ablenkende Führungsrippen 27 bewirken, dass
die Strömungsgeschwindigkeit am Auslass 24 in der Nähe der Mittelebene 21 deutlich
höher ist als in der Nähe der Seitenwand 23, sodass durch die Umlenkung des Luftstroms
an der Innenwand 2 der Tür auf beiden Seiten der Mittelebene 21 ein in etwa gleich
starker Luftstrom erhalten wird, der entlang der Innenwand 2 abwärts und von der Mittelebene
21 fort strömt, so dass in einem ausreichenden Abstand von dem Auslass 24 ein über
die gesamte Breite der Innenwand 2 verteilter, die Lagerkammer gleichmäßig durchspülender
Luftstrom erhalten wird.
[0021] Die Höhe des Verteilerkanals 10 ist in Breitenrichtung des Innenbehälters 1 von einer
Begrenzungswand 22 zur anderen 25 konstant und nimmt vom Einlass 17 zum Auslass 24
hin kontinuierlich leicht ab, um trotz der zur Tür hin zunehmenden Breite des Verteilerkanals
10 eine im Wesentlichen gleichbleibende freie Querschnittsfläche zu gewährleisten.
[0022] Fig. 3 zeigt einen zu Fig. 2 analogen Schnitt gemäß einer zweiten Ausgestaltung der
Erfindung. Bei dieser Ausgestaltung verlaufen Begrenzungswände 22', 25' symmetrisch
beiderseits der Mittelebene 21 und erreichen in Höhe des Auslasses 24 die Seitenwände
23, 26 des Innenbehälters 1. Da der Verteilerkanal 10 bei dieser Ausgestaltung genauso
wie in Fig. 1 gezeigt relativ zur Lüfterachse 15 nach oben versetzt ist, ist auch
hier die Luftströmung am Einlass 17 des Verteilerkanals 10 ungleichmäßig verteilt
und verläuft überwiegend in den sich links von der Mittelebene 21 erstreckenden Teil
19. Um dies auszugleichen und einen Teil der Luft in den Teil 20 rechts von der Mittelebene
21 abzulenken, ist hier die Höhe des Verteilerkanals 10 im Querschnitt senkrecht zur
Mittelebene 21 variabel, wie in Fig. 4 am Beispiel eines Schnitts entlang der Linie
IV-IV der Fig. 3 gezeigt. Die Höhe des Verteilerkanals 10 nimmt hier von rechts nach
links über die Breite des Innenbehälters 1 hinweg kontinuierlich ab. Die Querschnittsmodulation
ist hier dadurch erzielt, dass die Dicke der unterseits horizontalen Trennwand 6 von
rechts nach links zunimmt. Denkbar wäre aber auch, eine im Querschnitt horizontale
Trennwand 6 von gleichbleibender Dicke vorzusehen, und stattdessen die Decke 4 des
Innenbehälters 1 leicht schräg, von rechts nach links abschüssig, zu formen.
[0023] Da bei dieser Ausgestaltung der Auslass 24 des Verteilerkanals beide Seitenwände
23, 26 des Innenbehälters 1 erreicht, ist ein Luftstrom von gleichmäßig verteilter
Stärke über die gesamte Breite der Innenwand 2 hinweg unmittelbar ab dem Auslass 24
realisierbar.
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Axiallüfter (11) und einem
dem Axiallüfter (11) strömungstechnisch angekoppelten Luftkanal (10), mit einem Einlass
(17), der gegen die Achse (15) des Lüfters (11) in einer ersten Richtung versetzt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (10) in Bezug auf eine durch die Achse (15) des Axiallüfters (11) verlaufende
und zur Richtung des Versatzes parallele Ebene (21) asymmetrisch ist.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene (21) eine vertikal und in Tiefenrichtung verlaufende Mittelebene einer
Lagerkammer (7) ist, in die der Luftkanal (10) einmündet.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (10) vom Einlass (17) zu einem Auslass (24) hin zumindest quer zu der
Ebene (21) an Breite zunimmt.
4. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf einer ersten Seite der Ebene (21) liegender Teil (19) des Luftkanals (10)
von dem Axiallüfter (11) stärker mit Luft beaufschlagt ist als ein auf der entgegengesetzten,
zweiten Seite der Ebene (21) liegender Teil (20) des Luftkanals (10), und der auf
der ersten Seite der Ebene (21) liegende Teil (19) des Luftkanals einen höheren Strömungswiderstand
aufweist als der auf der zweiten Seite liegende Teil (20) des Luftkanals.
5. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Querschnitt des auf der ersten Seite liegenden Teils (19) des Luftkanals
(10) auf wenigstens einem Teil seiner Länge kleiner ist als der freie Querschnitt
des auf der zweiten Seite liegenden Teils (20) des Luftkanals.
6. Kältegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer zu der Ebene (21) senkrechten Schnittebene der freie Querschnitt
des auf der ersten Seite liegenden Teils (19) höchstens halb so groß ist wie der des
auf der zweiten Seite liegenden Teils (20).
7. Kältegerät nach Anspruch 5 oder 6, soweit auf Anspruch 2 rückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auslass (24) des Luftkanals (10) von einer Seitenwand (26) der Lagerkammer (7)
auf der ersten Seite weiter beabstandet ist als von einer Seitenwand (23) der Lagerkammer
(7) auf der zweiten Seite.
8. Kältegerät nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Luftkanals (10) in einem zu der Ebene (21) senkrechten Querschnitt konstant
ist.
9. Kältegerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Luftkanals in einem zu der Ebene (21) senkrechten Querschnitt auf der
ersten Seite (19) geringer als auf der zweiten (20) ist.
10. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (10) interne Strömungsleitelemente (27) aufweist, die angeordnet sind,
um Luft von der ersten auf die zweite Seite der Ebene (21) zu drängen.
1. Refrigerator, in particular household refrigerator, having an axial fan (11) and an
air duct (10) coupled to the axial fan (11) in a fluidic fashion, with an inlet (17)
which is offset against the axis (15) of the fan (11) in a first direction, characterised in that the air duct (10) is asymmetrical in respect of a plane (21) proceeding through the
axis (15) of the axial fan (11) and parallel to the direction of the offset.
2. Refrigerator according to claim 1, characterised in that the plane (21) is a vertical centre plane of a storage chamber (7) which proceeds
in the depth direction, into which storage chamber the air duct (10) discharges.
3. Refrigerator according to claim 1 or 2, characterised in that the air duct (10) increases in terms of depth from the inlet (17) to the outlet (24)
at least transversely relative to the plane (21)
4. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that a part (19) of the air duct (10) resting on a first side of the plane (21) is exposed
to more air from the axial fan (11) than a part (20) of the air duct (10) resting
on the opposite, second side of the plane (21) and the part (19) of the air duct resting
on the first side of the plane (21) has a greater flow resistance than the part (20)
of the air duct resting on the second side.
5. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that the free cross-section of the part (19) of the air duct (10) resting on the first
side over at least one part of its length is smaller than the free cross-section of
the part (20) of the air duct resting on the second side.
6. Refrigerator according to claim 5, characterised in that in at least one sectional plane of the free cross-section of the part (19) resting
on the first side is half as large as the part (20) resting on the second part, said
free cross-section being at right angles to the plane (21).
7. Refrigerator according to claim 5 or 6, if related back to claim 2, characterised in that an outlet (24) of the air duct (10) is further distanced from a side wall (26) of
the storage chamber (7) on the first side than from a side wall (23) of the storage
chamber (7) on the second side.
8. Refrigerator according to claim 5, 6 or 7, characterised in that the height of the air duct (10) is constant in a cross-section which is at right
angles to the plane (21).
9. Refrigerator according to claim 5 or 6, characterised in that the height of the air duct in a cross-section at right angles to the plane (21) is
smaller on the first side (19) than on the second (20).
10. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that the air duct (10) has internal flow conducting elements (27), which are arranged
so as to push air from the first side to the second side of the plane (21).
1. Appareil frigorifique, notamment appareil frigorifique à usage domestique, comprenant
un ventilateur axial (11) et un canal d'air (10) couplé au ventilateur axial (11)
du point de vue écoulement, muni d'une entrée (17) qui est décalée dans une première
direction contre l'axe (15) du ventilateur (11), caractérisé en ce que le canal d'air (10) est asymétrique par rapport à un plan (21) s'étendant à travers
l'axe (15) du ventilateur axial (11) et parallèle à la direction du décalage.
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le plan (21) est un plan central d'une chambre de palier (7), s'étendant verticalement
et en direction en profondeur, dans lequel aboutit le canal d'air (10).
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le canal d'air (10) augmente en largeur, de l'entrée (17) vers une sortie (24), au
moins transversalement au plan (21).
4. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une partie (19) du canal d'air (10), située sur un premier côté du plan (21), est
plus fortement alimentée en air par le ventilateur axial (11) qu'une partie (20) du
canal d'air (10), située sur le deuxième côté opposé du plan (21), et en ce que la partie (19) du canal d'air située sur le premier côté du plan (21) présente une
résistance d'écoulement plus élevée que la partie (20) du canal d'air située sur le
deuxième côté.
5. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section transversale libre de la partie (19) du canal d'air (10), située sur le
premier côté, est plus petite sur au moins une partie de sa longueur que la section
transversale libre de la partie (20) du canal d'air, située sur le deuxième côté.
6. Appareil frigorifique selon la revendication 5, caractérisé en ce que dans au moins un plan de coupe perpendiculaire au plan (21), la section transversale
libre de la partie (19) située sur le premier côté est au maximum de moitié de celle
de la partie (20) située sur le deuxième côté.
7. Appareil frigorifique selon la revendication 5 ou 6, dans la mesure où il est fait
renvoi à la revendication 2, caractérisé en ce qu'une sortie (24) du canal d'air (10) est plus distancée d'une paroi latérale (26) de
la chambre de palier (7) sur le premier côté que d'une deuxième paroi latérale (23)
de la chambre de palier (7) sur le deuxième côté.
8. Appareil frigorifique selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que la hauteur du canal d'air (10), dans une section transversale perpendiculaire au
plan (21) est constante.
9. Appareil frigorifique selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la hauteur du canal d'air, dans une section transversale perpendiculaire au plan
(21) sur le premier côté (19) est plus petite que sur le deuxième côté (20).
10. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal d'air (10) présente des éléments de guidage d'écoulement internes (27) qui
sont disposés afin de déplacer l'air du premier côté sur le deuxième côté du plan
(21).


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