[0001] Die Erfindung betrifft eine Rotationsfördervorrichtung zum Fördern von Artikeln der
tabakverarbeitenden Industrie, umfassend einen Körper mit einem im Wesentlichen zylinderförmigen
Mantel, wobei der Mantel mehrere Unterdrucktaschen aufweist, die mit einem Unterdruck
zum Ansaugen der Artikel beaufschlagbar sind.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin einen Foliensatz für eine Rotationsfördervorrichtung
der eingangs genannten Art.
[0003] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Fördern von Artikeln der tabakverarbeitenden
Industrie, umfassend die Schritte: Bereitstellen einer Rotationsfördervorrichtung
für eine Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, umfassend einen Körper mit einem
im Wesentlichen zylinderförmigen Mantel, wobei der Mantel mehrere Unterdrucktaschen
aufweist; Beaufschlagen der Unterdrucktaschen mit einem Unterdruck zum Ansaugen der
Artikel.
[0004] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Anpassung einer Rotationsfördervorrichtung
an einer Förderung von Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie mit unterschiedlichem
Format.
[0005] Rotationsfördervorrichtungen der eingangs genannten Art können beispielsweise Saugwalzen,
Fördertrommeln oder andere, im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildete Fördervorrichtungen
sein, die Artikel der tabakverarbeitenden Industrie in einer Rotationsrichtung fördern.
Rotationsfördervorrichtungen der eingangs genannten Art werden in Trommelmaschinen
der tabakverarbeitenden Industrie eingesetzt, insbesondere in Filteransetzmaschinen
und Multifilterherstellmaschinen.
[0006] Zu fördernde Artikel der tabakverarbeitenden Industrie können beispielsweise stabförmige
Gegenstände, wie Tabakstöcke, Filterstäbe oder Zigaretten mit und ohne Filter, oder
blattförmige bzw. bahnförmige Artikel, wie beispielsweise Filterpapierabschnitte,
Filterpapierbahnen, Belagpapierabschnitte oder Belagpapierbahnen, sein.
[0007] Rotationsfördervorrichtungen zum Fördern von Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie
sind bekannt. Die
EP 1 447 016 A1 offenbart eine Fördertrommel für Artikel der tabakverarbeitenden Industrie mit einem
Hubmittel mit einem vorbestimmten längsaxialen Hub für längsaxial zueinander ausgerichtete
und in wenigstens einer Reihe queraxial der Fördertrommel zugeförderte Artikel. Als
Hubmittel ist wenigstens eine magnetische Hubeinrichtung vorgesehen. Die
WO 2010/012420 A1 betrifft eine Fördertrommel der tabakverarbeitenden Industrie mit Aufnahmen für Artikel
der tabakverarbeitenden Industrie, bei der verschiedene Arten von Aufnahmen vorgesehen
sind. Die
DE 33 10 126 A offenbart eine Schneidvorrichtung zum Aufteilen einer kontinuierlichen Bahn in eine
Vielzahl von einzelnen Segmenten, insbesondere in Bänder, für die Verbindung von Filtern
mit Zigaretten, arbeitet dergestalt, dass der Endbereich der Bahn auf einer sich drehenden
Stütztrommel abgestützt wird und die Segmente von dem Endbereich der Bahn auf der
Stütztrommel mittels eines Bahnsehneidmesser abgeschnitten werden. Das Schneidmesser
wird in einer Ebene in zyklischer Weise bewegt, die quer zur Bahn und im wesentlichen
parallel zur Achse der Drehtrommel liegt, so dass an dar Bahn von einer Längskante
zu ihrer gegenüberliegenden Längskante ein quer verlaufender fortschreitender Schnitt
vorgenommen wird. An der Stütztrommel sind eine Vielzahl von Bahnschneidmesser parallel
zur Achse der Trommel beweglich in gleichem Winkelabstand längs des Umfanges der Stütztrommel
angebracht. Diese Schneidmesser werden so beaufschlagt, dass sie zyklisch an der Winkelstelle
oder an einem Bruchteil des Umlaufwinkels der Stütztrommel, wo der Schnitt vorgenommen
werden soll, einen Ausfahr- oder Schneidhub durch die Bahn von einer in Querrichtung
zurückgezogenen Ausgangsstellung an einer Seitenkante der Bahn zu wenigstens der gegenüberliegenden
Seitenkante der Bahn und danach eine Rückzugbewegung zurück in die Ausgangsstellung
vornehmen.
[0008] Rotationsfördervorrichtung der eingangs genannten Art haben üblicherweise eine im
Wesentlichen zylindrische Form mit einem zylinderförmigen Mantel, der einen, üblicherweise
zylinderförmigen, Körper umgibt. In dem Mantel sind mehrere Unterdrucktaschen angeordnet,
die mit einer Unterdruckquelle verbunden sind, so dass die zu fördernden Artikel,
die sich mittelbar oder unmittelbar auf der Oberfläche des Mantels befinden, durch
den in den Unterdrucktaschen ausgebildeten Unterdruck an den Mantel angesaugt und
so mit dem Mantel gefördert werden können. Zur Förderung sind Rotationsfördervorrichtungen
der eingangs genannten Art üblicherweise angetrieben und werden durch den Antrieb
in eine Rotationsbewegung versetzt, um die Artikel in einer Rotationsrichtung zu fördern.
[0009] Bei der Herstellung beispielsweise von Zigaretten mit unterschiedlichem Format, insbesondere
unterschiedlichem Durchmesser und/oder unterschiedlicher Länge, sind die entsprechenden,
formatrelevanten Komponenten einer Maschine einer tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere
Rotationfördervorrichtungen der eingangs genannten Art, an ein geändertes Format anzupassen,
was häufig mit hohem Aufwand und daraus resultierenden langen Stillstandszeiten sowie
hohen Kosten verbunden ist.
[0010] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rotationsfördervorrichtung,
einen Foliensatz sowie Verfahren der eingangs genannten Art bereitzustellen, die die
Anpassung einer Rotationsfördervorrichtung bzw. einer Maschine der tabakverarbeitenden
Industrie an Artikel unterschiedlichen Formats erleichtern. Es ist ferner eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Rotationsfördervorrichtung, einen Foliensatz sowie
Verfahren der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche die Wartung und Instandsetzung,
insbesondere die Reinigung, von Fördervorrichtungen in Maschinen der tabakverarbeitenden
Industrie erleichtern.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Rotationsfördervorrichtung der eingangs genannten
Art, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf dem Mantel eine Folie mit Befestigungsmitteln
lösbar befestigt ist, wobei die Folie ausgebildet ist, auf ihrer dem Mantel abgewandten
Seite die Artikel, insbesondere Artikel eines ersten Formats, zu fördern.
[0012] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine erhebliche Erleichterung der
Anpassung einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie auf die Verarbeitung und
Förderung von Artikeln unterschiedlichen Formats dadurch erreicht werden kann, dass
auf einen Austausch vollständiger Rotationsfördervorrichtungen, die für die Förderung
von Artikeln eines ersten Formats angepasst sind, durch andere Rotationsfördervorrichtungen,
die auf die Förderung von Artikeln eines zweiten Formats angepasst sind, verzichtet
wird. Der Erfindung liegt ferner die Erkenntnis zugrunde, dass die Anpassung einer
Rotationsfördervorrichtung an ein bestimmtes Format zu fördernder Artikel dadurch
erzielt werden kann, dass eine lösbar auf der Manteloberfläche der Rotationsfördervorrichtung
angebrachte Folie zur Förderung der Artikel vorgesehen ist.
[0013] Unter einer Folie ist ein bahn-, blatt-, bzw. plattenförmiges, vorzugsweise flexibles,
Element zu verstehen. Beispielsweise kann die Folie als dünnes Blech mit einer Dicke
von weniger als 1 mm ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist eine Dicke der Folie
zwischen 0,1 - 0,8 mm.
[0014] Die Folie ist erfindungsgemäß ausgebildet, auf ihrer dem Mantel abgewandten Seite
die Artikel der tabakverarbeitenden Industrie zu fördern. Dazu weist die Folie vorzugsweise
auf ihrer dem Mantel abgewandten Seite eine im Wesentlichen glatte, zylindrische Oberfläche
auf, d. h. eine Oberfläche ohne nach außen vorstehende Schnittkanten oder dergleichen.
[0015] Die Folie ist auf dem Mantel mit Befestigungsmitteln lösbar befestigt, d. h. die
Folie kann von der Rotationsfördervorrichtung abgenommen und durch eine andere Folie
ersetzt werden. Diese andere Folie kann dann ebenfalls lösbar wieder auf dem Mantel
befestigt werden und ist ebenfalls ausgebildet, auf ihrer dem Mantel abgewandten Seite
Artikel der tabakverarbeitenden Industrie zu fördern; im Gegensatz zur ersten Folie
ist eine solche zweite Folie jedoch vorzugsweise an Artikel mit einem anderen Format
angepasst.
[0016] Auf diese Weise ist es möglich, die Rotationsfördervorrichtung an unterschiedliche
Formate von zu fördernden Artikeln anzupassen, ohne den Körper und den Mantel der
Rotationsfördervorrichtung austauschen zu müssen. Die lösbare Befestigung der Folie
auf dem Mantel ermöglicht es, durch Lösen der Befestigungsmittel den Austausch der
Folie gegen eine andere Folie leicht und wiederholbar vorzunehmen.
[0017] Neben einem Austausch der Folie auf ein anderes Format von zu fördernden Artikeln
ermöglicht die Erfindung auch eine leichtere Wartung bzw. Instandsetzung, insbesondere
Reinigung der Rotationsfördervorrichtung: Durch Lösen der Befestigung der Folie auf
dem Mantel und Ausbau der Folie aus der Rotationsfördervorrichtung kann die Folie,
beispielsweise von Leimrückständen, gereinigt werden oder bei Bedarf anderweitig gewartet
oder bei zunehmenden und kritischen Verschleiß oder einer Beschädigung durch eine
andere, gleichartige Folie ersetzt werden. Es können zusätzlich die Vakuumtaschen
im Trommelmantel leichter gereinigt werden.
[0018] Der Austausch lediglich der Folie anstelle der gesamten Rotationsfördervorrichtung
ermöglicht einerseits eine schnellere Durchführung eines Formatwechsels oder einer
Wartung bzw. Instandsetzung und führt damit zu geringeren Stillstandzeiten sowie andererseits
eine Verringerung der Kosten, da die Folie einen deutlich geringeren Materialeinsatz
erfordert als eine Rotationsfördervorrichtung.
[0019] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Rotationsfördervorrichtung ergibt sich
dadurch, dass als Ersatz- oder Austauschteil lediglich Folien vorgehalten werden müssen,
die in der Lagerhaltung deutlich platzsparender sind als Rotationsfördervorrichtungen
im Ganzen.
[0020] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Rotationsfördervorrichtung ist es, dass
die erfindungsgemäße Rotationsfördervorrichtung ebenso mit weiteren Komponenten einer
Maschine der tabakverarbeitenden Industrie zusammenwirken kann wie aus dem Stand der
Technik bekannter Rotationsfördervorrichtungen. Daher ist es möglich, in bestehenden
Maschinen der tabakverarbeitenden Industrie Rotationsfördervorrichtungen gemäß dem
Stand der Technik durch erfindungsgemäße Rotationsfördervorrichtungen auszutauschen
und auf diese Weise die Vorteile der erfindungsgemäßen Rotationsfördervorrichtungen
auch in bereits existierenden Maschinen der tabakverarbeitenden Industrie nutzen zu
können.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Rotationsfördervorrichtung
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie Unterdruckdurchlässe aufweist, die derart angeordnet
sind, dass sie mit den Unterdrucktaschen in Fluidverbindung stehen, so dass auf der
dem Mantel abgewandten Seite der Folie die Artikel an die Folie angesaugt werden können.
[0022] Die Unterdrucktaschen weisen vorzugsweise Abmessungen auf, die sie für eine Vielzahl
von Formaten zu fördernder Artikel geeignet machen. Insbesondere ist eine Ausbildung
der Unterdrucktaschen mit einem rechteckigen Querschnitt auf der Manteloberfläche
bevorzugt, wobei die Unterdrucktaschen vorzugsweise queraxial und beabstandet voneinander
in Umfangsrichtung des Mantels angeordnet sind.
[0023] Die Unterdruckdurchlässe der Folie können beispielsweise als in Reihe oder als Lochbild
angeordnete Bohrungen, als Langlöcher oder Ausnehmungen in der Folie ausgebildet sein.
In Reihe angeordnete Bohrungen oder Langlöcher sind vorzugsweise, insbesondere zur
Förderung von stabförmigen Artikeln, queraxial auf der Folie angeordnet.
[0024] Vorzugsweise sind die Unterdruckdurchlässe der Folie so angeordnet, dass sie einerseits
mit den Unterdrucktaschen des Mantels in Verbindung stehen, so dass ein in den Taschen
aufgebauter Unterdruck durch die Unterdruckdurchlässe der Folie auf die zu fördernden
Artikel wirkt und diese an die Folie ansaugen kann. Zudem sind die Unterdruckdurchlässe
der Folie vorzugsweise derart angeordnet, dass sie andererseits auf ein bestimmtes
Format von Artikeln abgestimmt sind, beispielsweise auf stabförmige oder blattförmige
Artikel und deren formatabhängige Geometrien und Abmessungen.
[0025] Vorzugsweise umfasst die Folie entlang des Umfangs der Rotationsfördervorrichtung
Bereiche mit Unterdruckdurchlässen, auf denen jeweils ein Artikel angesaugt und gefördert
werden kann, so wie dazu alternierend angeordnete Bereiche ohne Unterdruckdurchlässe,
auf denen keine Artikel angesaugt und gefördert werden, so dass die zu fördernden
Artikel auf der Folie in Umfangsrichtung beabstandet sind.
[0026] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Rotationsfördervorrichtung ist gekennzeichnet
durch Positionierungsmittel, die angeordnet und ausgebildet sind, die Folie auf dem
Mantel in einer vorbestimmten Position festzulegen, wobei die Positionierungsmittel
vorzugsweise einen oder mehrere Stifte, eine oder mehrere Führungsleisten, eine oder
mehrere Klemmleisten und/oder eine oder mehrere Spannleisten umfassen.
[0027] Das Vorsehen von Positionierungsmitteln hat den Vorteil, dass sichergestellt wird,
das die Folie in einer vorbestimmten Position auf dem Mantel angeordnet ist, damit
die auf der Folie geförderten Artikel ohne Störung des Förderprozesses von anderen
Fördervorrichtungen aufgenommen und wiederum an andere Fördervorrichtungen abgegeben
werden können.
[0028] Die Positionierungsmittel können an dem Mantel und/oder an der Folie ausgebildet
sein. Beispielsweise kann die Folie Positionierungsöffnungen aufweisen, in die Positionierungsmittel
eingreifen können. Die Positionierungsmittel sind vorzugsweise entlang des Umfangs
des Mantels verteilt.
[0029] In einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Befestigungsmittel eine Klemmscheibe
und/oder eine Nut. Diese Befestigungsmittel können vorzugsweise an den Stirnseiten
einer Rotationsfördervorrichtung angeordnet sein. Die Befestigungsmittel können als
einen Kraft-, Form- oder Reibschluss herstellende Befestigungsmittel ausgebildet sein.
[0030] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Positionierungsmittel mit den Befestigungsmitteln
identisch, so dass die Folie gleichzeitig mit der Befestigung auf dem Mantel auch
positioniert wird.
[0031] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Folie nicht-magnetisierbares Metall
auf oder besteht daraus. Insbesondere kann die Folie auch Hartmetall oder Zirconium
aufweisen oder daraus bestehen, insbesondere Zirconium (IV-)Oxid (ZrO
2). Eine solche Ausführung der Folie hat den Vorteil einer sehr hohen Verschleißfestigkeit.
[0032] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Folie magnetisierbares Metall auf
oder besteht daraus. Ferner ist es bevorzugt, dass die Befestigungsmittel einen oder
mehrere Magnete, vorzugsweise Permanentmagnete umfassen.
[0033] Insbesondere eine Kombination von einer Folie mit oder aus magnetisierbares Metall
und magnetischen Befestigungsmitteln hat den Vorteil, dass die resultierende Befestigung
mittels Magnetkraft einerseits im Betrieb der Rotationsfördervorrichtung sehr zuverlässig
und andererseits leicht zu lösen ist. Je nach Ausgestaltung kann das Lösen der Befestigung
ohne (Spezial-)Werkzeug erfolgen. Die magnetischen Befestigungsmittel sind vorzugsweise
queraxial zwischen den Unterdrucktaschen und entlang der Umfangsrichtung des Mantels
beabstandet angeordnet. Die magnetischen Befestigungsmittel können auch ringförmig
entlang der Umfangsrichtung des Mantels angeordnet sein.
[0034] Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mindestens
zwei Foliensegmente umfasst, wobei vorzugsweise jedes der Foliensegmente an dem Mantel
lösbar befestigt ist.
[0035] Die Folie kann aus zwei, drei oder mehreren Segmenten bestehen oder diese umfassen.
Dies kann insbesondere die Montage und Demontage der Folie erleichtern. Vorzugsweise
ist die Folie entlang im Wesentlichen queraxialer Trennlinien in Segmente unterteilt.
Weiterhin vorzugsweise weist jedes der Segmente eine Ausdehnung über die gesamte Breite
der Folie auf und eine Ausdehnung in Umfangsrichtung, die einem Abschnitt der Gesamtausdehnung
der Folie in Umfangsrichtung entspricht. Insbesondere ist es bevorzugt, dass mehrere
Segmente gleich ausgebildet sind.
[0036] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist jedes der Foliensegmente mittels
der Positionierungsmittel in einer vorbestimmten Position auf den Mantel festlegbar.
Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass jedes Folienelement in der gewünschten
Position ausgerichtet ist. Vorzugsweise umfassen die Positionierungsmittel mindestens
ein Positionierungselement für jedes der Foliensegmente.
[0037] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Rotationsfördervorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass die Artikel blattförmig ausgebildet sind und die Rotationsfördervorrichtung als
Saugwalze ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Unterdruckdurchlässe in Form eines
Lochbilds angeordnet sind, das auf ein Format der blattförmigen Artikel abgestimmt
ist.
[0038] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Rotationsfördervorrichtung und ihrer Fortbildungen
kommen insbesondere auch bei einer Ausbildung der Rotationsfördervorrichtung als Saugwalze
zur Geltung. Saugwalzen kommen vorzugsweise zum Einsatz, um bahn- oder blattförmige
Artikel der tabakverarbeitenden Industrie, wie insbesondere Filterbelagpapierbahnen
oder Filterbelagpapierstreifen, zu fördern. Dabei ist es insbesondere bevorzugt, dass
die Unterdruckdurchlässe der Folie auf das Format, das heißt die Abmessungen, der
zu fördernden blattförmigen Artikel abgestimmt sind. Beispielsweise können die Unterdruckdurchlässe
als eine Vielzahl von ein Lochbild bildende Ausnehmungen oder Bohrungen angeordnet
sein. Bevorzugt ist, dass zwischen den Unterdruckdurchlässen, auf denen die zu fördernden
blattförmigen Artikel angeordnet sind, Bereiche ohne Unterdruckdurchlässe der Folie
ausgebildet sind, auf denen keine blattförmigen Artikel gefördert werden, so dass
die geförderten blattförmigen Artikel in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind.
[0039] In einer alternativen Ausführungsform ist die Rotationsfördervorrichtung dadurch
gekennzeichnet, dass die Artikel stabförmig ausgebildet sind und die Rotationsfördervorrichtung
als Fördertrommel ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Folie Aufnahmen aufweist,
die ausgebildet sind, die stabförmigen Artikel auf einer dem Mantel abgewandten Seite
aufzunehmen.
[0040] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Rotationsfördervorrichtungen und ihrer Fortbildungen
kommen insbesondere auch bei der Ausbildung der Rotationsfördervorrichtung als Fördertrommel,
die stabförmige Artikel, wie Tabakstöcke, Filterstäbe oder Zigaretten fördert, zur
Geltung.
[0041] Zur Förderung der stabförmigen Artikel weist die Folie vorzugsweise Aufnahmen zur
Aufnahme der stabförmigen Artikel auf eine dem Mantel abgewandten Seite auf, die als
nach außen geöffnete Mulden oder Ausnehmungen in der Folie ausgebildet sind.
[0042] Die Aufnahmen können unterschiedlich ausgestaltet sein: Als Mulden ausgebildete Aufnahmen
können auf der dem Mantel abgewandten Seite der Folie beispielsweise durch Aufschweißen
oder Kleben aufgebracht sein. Die Mulden können auch durch Umformen oder Einprägen
in der Folie ausgebildet sein.
[0043] In einer alternativen Ausführungsform sind die Aufnahmen Ausnehmungen in der Folie,
wobei die Ausnehmungen vorzugsweise rechteckförmig ausgebildet sind. Solche Ausnehmungen
können beispielsweise aus der Folie ausgestanzt sein. Dabei ist es insbesondere bevorzugt,
wenn die quer zur Rotationsrichtung ausgerichteten Kanten der Ausnehmungen angefast
oder abgeschrägt sind. Dies hat den Vorteil, dass die zu fördernden Artikel besonders
schonend in den Ausnehmungen aufgenommen werden können. Insbesondere wenn es sich
bei den Artikeln um Tabakstöcke oder Zigaretten handelt ist dies vorteilhaft, um die
Qualität der Artikel nicht negativ zu beeinflussen.
[0044] Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die,
bevorzugt im Wesentlichen aus Blech bestehende, Folie als geschlossener Ring ausgebildet.
Dabei weist der geschlossene Ring bevorzugt einen Innendurchmesser auf, der kleiner
ist als der Außendurchmesser des Mantels, bevorzugt etwa 0,25 bis etwa 0,75mm kleiner,
weiter bevorzugt etwa 0,5mm kleiner. Durch diese beiden, vorgenannten Varianten dieser
Ausführungsform wird erfindungsgemäß die Befestigung und der Wechsel der Folie noch
einfacher und kostengünstiger gestaltet. Dadurch dass der innere Umfang des Rings
ein gewisses Maß kleiner ist als der Umfang des Trommelkörpers ergibt sich bei der
Montage einer derart als Ring ausgebildeten Folie eine Dehnung in den Mulden. Dadurch
wird eine Vorspannung erzeugt, die das derart ausgebildete Muldenblech vorteilhaft
auf dem Trommelkörper fixiert. Auch bei dieser Ausführungsform kann die Positionierung
der derart als Blech ausgebildeten Folien mit Hilfe von Stiften vorgenommen werden.
[0045] Bei einer weiteren Variante der vorstehenden bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird der geschlossene Ring an mindestens einer seiner der jeweiligen Stirnseite
zugewandten Ränder angefast, bevorzugt mit einer dem Mantel des Trommelkörpers zugewandten
Fase. Auf diese Weise ist es problemlos möglich, die als geschlossener Ring ausgebildete
Blechfolie auf den Trommelkörper aufzudrücken bzw. aufzuschieben.
[0046] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der
Mantel an mindestens einer der jeweiligen Stirnseite und seinem Umfang zugewandten
Umfangskante angefast. Auf diese Weise lässt sich die erfindungsgemäße Folie, insbesondere
wenn sie als geschlossener, bevorzugt aus Blech gefertigter, Ring ausgebildet ist,
leicht auf den Trommelkörper aufdrücken bzw. aufschieben.
[0047] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Folie als Blech
ausgebildet, wobei auf der dem Mantel abgewandten Seite der Folie als Mulden ausgebildete
Aufnahmen vorgesehen sind, deren geöffnete Seiten vom Mantel abgewandt sind, wobei
es sich bei den Mulden um in radial von der Folie abstehende Stege eingefräste Mulden
handelt. Die Stege können bevorzugt durch Ätzen eines zur Herstellung der Folie verwendeten
Blechrohlings gebildet werden. Dabei wird bevorzugt ein Blechrohling außerhalb der
für die Stege vorgesehenen Bereiche von einer Grunddicke heruntergeätzt auf die schließlich
verbleibende Dicke der Blechfolie außerhalb der für die Stege vorgesehenen Bereiche.
Beispielsweise kann für den Blechrohling eine ursprüngliche Blechdicke von 3mm verwendet
werden, die außerhalb der Stege auf eine geätzte Blechdicke von 0,15mm heruntergeätzt
wird. Die Stege verbleiben daher integral außerhalb des geätzten Bereiches mit dem
Blechring verbunden stehen und können anschließend durch einen Fräsvorgang mit erfindungsgemäßen
Mulden versehen werden. Einer der Vorteile dieser Ausführungsform der aus einem Blechrohling
heraus geätzten Stege besteht darin, dass auf diese Weise keine stirnseitige Abdichtung
der Mulden gegen Nebenluft mehr erforderlich ist, da durch das vorgenannte Ausbilden
der Stege mittels Ätztechnik bereits eine Abdichtung gegen Nebenluft erzeugt wird.
[0048] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Foliensatz für eine Rotationsfördervorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend mindestens eine erste und eine
zweite Folie für eine Rotationsfördervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die mindestens erste und zweite Folie ausgebildet sind, auf einem Mantel eines
Körpers einer Rotationsfördervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche lösbar
befestigt zu werden und auf ihrer dem Mantel abgewandten Seite Artikel der tabakverarbeitenden
Industrie zu fördern, und wobei die erste Folie ausgebildet ist, Artikel eines ersten
Formats zu fördern und die zweite Folie ausgebildet ist, Artikel eines zweiten, vom
ersten verschiedenen Formats zu fördern.
[0049] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Fördern von Artikeln der
tabakverarbeitenden Industrie, umfassend die Schritte: Bereitstellen einer Rotationsfördervorrichtung
für eine Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, umfassend einen Körper mit einem
im Wesentlichen zylinderförmigen Mantel, wobei der Mantel mehrere Unterdrucktaschen
aufweist; Beaufschlagen der Unterdrucktaschen mit einem Unterdruck zum Ansaugen der
Artikel; gekennzeichnet durch die Schritte: Bereitstellen einer auf dem Mantel lösbar
befestigten Folie; Fördern der Artikel auf einer dem Mantel abgewandten Seite der
Folie.
[0050] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Anpassung einer Rotationsfördervorrichtung
an eine Förderung von Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie mit unterschiedlichem
Format, umfassend die Schritte: Bereitstellen einer Rotationsfördervorrichtung, umfassend
einen Körper mit einem im Wesentlichen zylinderförmigen Mantel und einer ersten, auf
dem Mantel lösbar befestigten Folie, die ausgebildet ist, auf ihrer dem Mantel abgewandten
Seite Artikel eines ersten Formats zu fördern; Entfernen der ersten Folie; Bereitstellen
einer zweiten Folie, die ausgebildet ist, auf ihrer dem Mantel abgewandten Seite Artikel
eines zweiten Formats zu fördern; lösbares Befestigen der zweiten Folie auf dem Mantel.
[0051] Zu den Ausführungsformen spezifischen Merkmalen, Varianten und Vorteilen dieser weiteren
Aspekte der Erfindung wird auf die vorangegangene Beschreibung zu den entsprechenden
Merkmalen der Rotationsfördervorrichtung verwiesen.
[0052] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden beispielhaft anhand der beiliegenden
Figuren beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine dreidimensionale Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Rotationsvorrichtung;
- Figur 2:
- eine Seitenansicht der Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur 1;
- Figur 3:
- einen Querschnitt durch die Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur 1;
- Figur 4:
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 3;
- Figur 5:
- einen vergrößerten Ausschnitt eines Querschnitts durch die Rotationsfördervorrichtung
gemäß Figur 1 entlang einer anderen Schnittebene;
- Figur 6:
- eine dreidimensionale Ansicht eines Teils der Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur
1 mit anderen Folien;
- Figur 7:
- einen Querschnitt durch die Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur 6;
- Figur 8:
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 7;
- Figur 9:
- eine dreidimensionale Ansicht der Folie der Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur
6;
- Figur 10:
- eine weitere Ausführungsform einer Folie für eine Rotationsfördervorrichtung gemäß
der Figuren 1 oder 6;
- Figur 11:
- eine dreidimensionale Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Rotationsfördervorrichtung;
- Figur 12:
- eine dreidimensionale Ansicht der Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur 11 mit zwei
abgenommenen Foliensegmenten;
- Figur 13:
- die Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur 11 im Querschnitt;
- Figur 14:
- ein Foliensegment der Fördervorrichtung gemäß Figur 11;
- Figur 15:
- ein alternatives Foliensegment für eine Fördervorrichtung gemäß Figur 11; und
- Figur 16:
- eine Folie ohne Segmentunterteilung für eine Rotationsfördervorrichtung gemäß Figur
11.
[0053] Die in den Figuren 1 bis 10 abgebildete Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rotationsfördervorrichtung
100 ist als Fördertrommel zum Fördern stabförmig ausgebildeter Artikel 400, 410, 420
ausgebildet. Wie in den Figuren 1, 2 und 6 zu erkennen ist, ist die Rotationsfördervorrichtung
100 ausgebildet, Artikel in zwei parallelen Förderlinien zu fördern. Fig. 3 stellt
einen Querschnitt durch die erste Förderlinie der Rotationsfördervorrichtung 100 gemäß
Fig. 1 dar, Fig. 5 einen Querschnitt durch die zweite Förderlinie der Rotationsfördervorrichtung
100 gemäß Fig. 1. Im Folgenden beschriebene Merkmale, Ausführungsdetails und Vorteile
für eine Förderlinie gelten, soweit nicht anders angegeben, für eine zweite oder weitere
Förderlinie gleichermaßen.
[0054] Die Rotationsfördervorrichtung 100 weist einen Körper 110 mit einem im Wesentlichen
zylinderförmigen Mantel 120 auf, wobei der Mantel 120 mehrere Unterdrucktaschen 121
aufweist. Die Unterdrucktaschen 121 können durch Anschließen an eine Saugquelle (nicht
dargestellt) mit einem Unterdruck beaufschlagt werden, um Artikel 400, 410, 420 anzusaugen.
In den Fig. 4, 5 und 8 ist zu erkennen, dass die Unterdrucktaschen 121 zur äußeren
Oberfläche des Mantels hin aufgeweitete Abschnitte 122 aufweisen.
[0055] In den Fig. 1-10 sind verschiedene Varianten von Folien 200, 210, 220, 230 dargestellt.
Die Folien 200, 210, 220, 230 bestehen aus magnetisierbarem Metall und können auf
dem Mantel 120 mit Befestigungsmitteln, die hier als Permanentmagnete 310 ausgebildet
sind, lösbar befestigt werden. Die Permanentmagnete 310 sind gemäß Figuren 7 und 8
so angeordnet, dass sie mit der äußeren Oberfläche des Mantels 120 abschließen und
mit der Außenfläche des Mantels 120 eine gemeinsame, glatte Oberfläche bilden. Sie
können jedoch auch über die Mantelfläche herausragen oder leicht versenkt sein.
[0056] Die Folien 200, 210, 220, 230 sind ausgebildet, auf ihrer dem Mantel 120 abgewandten
Seiten 201, 211, 221, 231 die Artikel 400, 410, 420 zu fördern. Dazu weisen die Folien
200, 210, 220, 230 Aufnahmen 700, 710, 730, 800 auf, die sich zum einen in ihrer Ausbildung
und Herstellung unterscheiden und sie zum anderen geeignet machen, Artikel 400, 410,
420 unterschiedlichen Formats aufzunehmen. Durch die lösbare Befestigung der Folien
auf dem Mantel 120 mittels der Permanentmagnete 310 ist es möglich, die Folien 200,
210, 220, 230 einfach und schnell auszutauschen.
[0057] Die Folien 200, 210, 230 weisen als Mulden 700, 710, 730 ausgebildete Aufnahmen aus,
deren geöffnete Seiten vom Mantel 120 abgewandt sind. In der in den Figuren 1 bis
5 dargestellten Varianten der Folien 200, 210 sind die Mulden 700, 710 durch Umformen
bzw. Prägen in die Folien 200, 210 eingebracht. Unterschiedliche Tiefen bzw. Radien
der Mulden 700, 710 können durch die Verwendung unterschiedlicher Umform- bzw. Prägewerkzeuge
erzielt werden. Bei nur kleinen gewünschten Änderungen kann es ausreichen, ein Ausgangsmaterial
mit einer veränderten Dicke zu wählen, so dass die beim Umformen bzw. Prägen auf dem
gleichen Werkzeug entstehende Mulde eine andere Tiefe bzw. einen anderen Radius aufweist
als eine Mulde einer auf dem gleichen Werkzeug hergestellten Folie mit einer anderen
Dicke. Die Mulden 730 der in Fig. 10 dargestellten Folie 230 sind auf der dem Mantel
abgewandten Seite der Folie 231 aufgebracht, beispielsweise durch Kleben oder Schweißen.
[0058] Die Mulden 700, 710, 730 weisen Unterdruckdurchlässe auf, die als in Reihe angeordnete
Bohrungen 500, 530 oder als Langlöcher 510 ausgebildet sein können. Die Unterdruckdurchlässe
500, 510, 530 stehen mit den Unterdrucktaschen 121 in Fluidverbindung, so dass auf
der dem Mantel abgewandten Seite 201, 211, 231 der Folien 200, 210, 230 die Artikel
400, 410 an die Folien 200, 210, 230 angesaugt werden können.
[0059] Die in den Figuren 6 bis 9 dargestellte Folie 220 weist rechteckförmige Ausnehmungen
800 als Aufnahmen aus, in denen Artikel 420 aufgenommen werden können. Vorzugsweise
sind die queraxial zur Förderrichtung verlaufenden Kanten 801, 802 der Ausnehmungen
800 angefast oder abgeschrägt, um die Artikel 420 besonders schonend aufnehmen zu
können, was sich positiv auf die Qualität der Artikel 420 und der daraus hergestellten
Endprodukte auswirkt. Die Ausnehmungen 800 stehen mit den Unterdrucktaschen 121 in
Fluidverbindung, so dass auf der dem Mantel abgewandten Seite 221 der Folie 220 die
Artikel 420 an die Folie 220 angesaugt werden können.
[0060] Die Unterdrucktaschen 121 und die aufgeweiteten Abschnitte 122 sind vorzugsweise
derart ausgebildet und insbesondere breit genug, um Artikel 400, 410, 420 unterschiedlichen
Formats ansaugen zu können.
[0061] Die Folien bzw. der Mantel weisen vorzugsweise weiterhin Positionierungsmittel auf,
die in den Fig. 1, 2, 6 und 10 als Stifte 600 dargestellt sind, die durch Eingriff
in entsprechende Positionierungsöffnungen (für Folie 220 in Fig. 9 mit 223 bezeichnet)
die jeweilige Folie auf dem Mantel 120 in einer vorbestimmten Position festlegen können.
[0062] Wie in den Figuren 9 und 10 zu erkennen ist, weisen die Folien 220, 230 vorzugsweise
einen Spalt 224, 234 auf, der die Montage bzw. Demontage der Folien 220, 230 erleichtert.
[0063] Bei einer, nicht dargestellten, alternativen Ausführungsform zu der in Figur 10 dargestellten
Variante besteht die Folie 230 aus Blech und ist als geschlossener Ring ausgebildet.
Dabei weist der geschlossene Ring einen Innendurchmesser auf, der kleiner ist als
der Außendurchmesser des Mantels, bevorzugt etwa 0,25 bis etwa 0,75 mm kleiner, weiter
bevorzugt etwa 0,5 mm kleiner. Dadurch dass der innere Umfang der als Ring ausgebildeten
Folie 230 ein gewisses Maß kleiner ist als der Umfang des in Figur 10 nicht dargestellten
Trommelkörpers ergibt sich bei der Montage einer derart als Ring ausgebildeten Folie
eine Dehnung in den Mulden beim Aufziehen des Rings auf den Trommelkörper.
[0064] Durch die dadurch erzeugte Vorspannung wird das als geschlossener Ring ausgebildete
Blech 230 auf dem Trommelkörper fixiert. Auch bei dieser Variante kann die Positionierung
der Folie 230 auf dem Trommelkörper mit Hilfe von Stifte vorgenommen werden.
[0065] Bei einer weiteren, ebenfalls nicht dargestellten Variante der vorstehenden Ausführungsformen
wird der geschlossene Ring an mindestens einer seiner der jeweiligen Stirnseite zugewandten
Ränder mit einer dem Mantel des Trommelkörpers zugewandten Fase angefast.
[0066] Bei einer weiteren Variante ist der Mantel des Trommelkörpers an mindestens einer
der jeweiligen Stirnseite und seinem Umfang zugewandten Umfangskante angefast.
[0067] Bei einer weiteren Variante der in Figur 10 dargestellten Folie 230 ist die Folie
230 aus Blech hergestellt. Die Stege 730 sind durch Ätzen eines zur Herstellung der
Folie verwendeten Blechrohlings gebildet worden. Dabei wird ein Blechrohling außerhalb
der für die Stege vorgesehenen Bereiche von einer Grunddicke herunter geätzt auf die
schließlich verbleibende Dicke der Blechfolie außerhalb der für die Stege vorgesehenen
Bereiche. Dabei wird für den Blechrohling eine ursprüngliche Blechdicke von 3 mm verwendet,
die außerhalb der Stege auf eine geätzte Blechdicke von 0,15 mm herunter geätzt wird.
Die Stege verbleiben außerhalb des geätzten Bereiches integral mit dem Blechring verbunden
stehen und werde anschließend durch Fräsen mit den Mulden 730 versehen.
[0068] In der in den Figuren 11 bis 16 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Rotationsfördervorrichtung 1100 handelt es sich um eine Saugwalze mit einem Körper
1110 und einem im Wesentlichen zylinderförmigen Mantel 1120 sowie einem Drehgriff
1101.
[0069] Auf dem Mantel 1120 ist eine Folie angeordnet, die, wie in den Figuren 11, 12 und
14 zu erkennen ist, aus mehreren Foliensegmenten 1210 besteht und ausgebildet ist,
auf ihrer dem Mantel 1120 abgewandten Seite blattförmige Artikel, beispielsweise Filterpapierstreifen,
zu fördern. Der Mantel 1120 weist mehrere Unterdrucktaschen 1121 auf, die durch Anschließen
an eine Saugquelle (nicht dargestellt) mit einem Unterdruck beaufschlagt werden können,
um Artikel auf der dem Mantel 1120 abgewandten Seite der Folie bzw. der Foliensegmente
1210 ansaugen zu können.
[0070] Die Foliensegmente 1210 sind aus magnetisierbarem Metall ausgebildet und über als
Permanentmagnete 1310a,b,c ausgebildete Befestigungsmittel lösbar an dem Mantel 1220
befestigt. Die Permanentmagnete 1310a,b,c sind ringförmig ausgebildet und so angeordnet,
dass sie mit der äußeren Oberfläche des Mantels 1120 abschließen und mit der Außenfläche
des Mantels 1120 eine gemeinsame, annähernd glatte Oberfläche bilden.
[0071] Die Foliensegmente 1210 weisen Bohrungen als Unterdruckdurchlässe auf, die in Form
eines Lochbildes 1212 angeordnet sind. Diese Unterdruckdurchlässe in Form eines Lochbildes
1212 stehen mit im Mantel 1120 ausgebildeten Unterdrucktaschen 1221 in Fluidverbindung.
Die Unterdrucktaschen 1221a,b können, wie in Fig. 12 zu erkennen ist, unterschiedlich
ausgebildet sein. Wie auch bei der zuvor beschriebenen Fördertrommel-Ausführungsform
ist in der Saugwalzen-Ausführungsform die Ausbildung der Vakuumtaschen 1221a,b jedoch
formatunabhängig, d.h. eine Anpassung der Rotationsfördervorrichtung 1100 an unterschiedliche
Formate zu fördernder Artikel kann allein durch einen Austausch der Folie 1200 bzw.
der Foliensegmente 1210, 1220 erfolgen.
[0072] In Fig. 15 ist ein weiteres Segment 1220 für eine Rotationsfördervorrichtung 1100
gemäß der Fig. 11 und 12 dargestellt, die sich von dem in Fig. 14 dargestellten Segment
1210 durch ein auf ein anderes Format von Artikeln abgestimmtes Lochbild 1222 unterscheidet.
Durch Austausch der Foliensegmente 1210 durch die Foliensegmente 1220 kann die Rotationsfördervorrichtung
1100 einfach, schnell und kostengünstig auf die Förderung andersformatiger Artikel
umgestellt werden.
[0073] Die Foliensegmente 1210, 1220 weisen Positionierungsöffnungen 1213, 1223 auf, mittels
derer die Foliensegmente 1210, 1220 auf dem Mantel 1220 vorzugsweise durch Eingriff
mit Positionierungsmitteln in einer bestimmten Position festgelegt werden können.
[0074] Alternativ zu der Ausbildung der Folie als Foliensegmente 1210, 1220 wie in den Figuren
11, 12, 14 und 15 dargestellt, kann die Folie 1200 auch wie in Fig. 16 dargestellt
einstückig ausgebildet sein und vorzugsweise einen Spalt 1204 zur Erleichterung der
Montage aufweisen. Auch die Folie 1200 weist Unterdruckdurchlässe in Form eines Lochbilds
1202 und Positionierungsöffnungen 1203 auf und ist ausgebildet, auf ihrer dem Mantel
1120 abgewandten Seite 1201 blattförmige Artikel zu fördern.
[0075] Die Öffnungen 1205 in der Folie 1200 bzw. die Öffnungen 1215 zwischen den Foliensegmenten
1210 dienen als Schneidmesseröffnungen, in die Schneidmesser einer nicht dargestellten
Schneidmesserwalze eingreifen können, um eine Endlosbahn eines blattförmigen Artikels
in formatabhängige Streifen zu schneiden, die dann auf der dem Mantel 1220 abgewandten
Seite 1201 der Folie 1200 bzw. auf der dem Mantel 1220 abgewandten Seite der Foliensegmente
1210, 1220 gefördert werden.
[0076] Die hier dargestellten Ausführungsformen weisen vorzugsweise Außenabmessungen auf,
die existierenden Rotationsfördervorrichtungen entsprechen. Auf diese Weise können
erfindungsgemäße Rotationsfördervorrichtungen in existierenden Maschinen der tabakverarbeitenden
Industrie eingesetzt werden und die mit den erfindungsgemäßen Rotationsfördervorrichtungen
verbunden Vorteile auch im Zuge der Nachrüstung in existierenden Maschinen erzielt
werden.
1. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) zum Fördern von Artikeln (400, 410, 420) der
tabakverarbeitenden Industrie,
umfassend einen Körper (110, 1110) mit einem im Wesentlichen zylinderförmigen Mantel
(120, 1120), wobei der Mantel mehrere Unterdrucktaschen (121, 1121) aufweist, die
mit einem Unterdruck zum Ansaugen der Artikel beaufschlagbar sind,
wobei auf dem Mantel eine Folie (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) befestigt ist,
wobei die Folie ausgebildet ist, auf ihrer dem Mantel abgewandten Seite die Artikel
zu fördern,
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) mit Befestigungsmitteln (310, 1310)
lösbar auf dem Mantel befestigt ist.
2. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) Unterdrurkdurchlasse (500, 1202,
1212, 1222) aufweist, die derart angeordnet sind, dass sie mit den Unterdrucktaschen
in Fluidverbindung stehen, so dass auf der dem Mantel (120, 1120) abgewandten Seite
der Folie die Artikel (400, 410, 420) an die Folie angesaugt werden können.
3. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch Positionierungsmittel (600), die angeordnet und ausgebildet sind, die Folie (200,
210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) auf dem Mantel (120, 1120) in einer vorbestimmten
Position festzulegen, wobei die Positionierungsmittel vorzugsweise einen oder mehrere
Stifte, eine oder mehrere Führungsleisten, eine oder mehrere Klemmleisten und/oder
eine oder mehrere Spannleisten umfassen.
4. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach einem der vorhergehenden Ansprache,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel eine Klemmscheibe und/oder eine Nut umfassen.
5. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie nicht-magnetisierbares Metall aufweist oder daraus besteht.
6. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) magnetisierbares Metall aufweist
oder daraus besteht.
7. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (310, 1310) einen oder mehrere Magnete, vorzugsweise Permanentmagnete
umfassen.
8. Rotationsfördervorrichtung (1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mindestens zwei Foliensegmente (1210, 1220) umfasst, wobei vorzugsweise
jedes der Foliensegmente an dem Mantel (1120) lösbar befestigt ist.
9. Rotationsfördervorrichtung (1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel blattförmig ausgebildet sind und die Rotationsfördervorrichtung als Saugwalze
ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Unterdruckdurchlässe (1212, 1222) in Form
eines Lochbilds angeordnet sind, das auf ein Format der blattförmigen Artikel abgestimmt
ist.
10. Rotationsfördervorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel (400, 410, 420) stabförmig ausgebildet sind und die Rotationsfördervorrichtung
als Fördertrommel ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Folie Aufnahmen (700, 710,
730, 800) aufweist, die ausgebildet sind, die stabförmigen Artikel auf einer dem Mantel
abgewandten Seite aufzunehmen.
11. Rotationsfördervorrichtung (100) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (700, 710, 730) als Mulden ausgebildet sind, deren geöffnete Seiten
vom Mantel (120) abgewandt sind.
12. Rotationsfördervorrichtung (100) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (730) auf der dem Mantel abgewandten Seite der Folie (230) aufgebracht
sind.
13. Rotationsfördervorrichtung (100) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (800) als Ausnehmungen in der Folie (220) ausgebildet sind, wobei die
Ausnehmungen vorzugsweise rechteckförmig ausgebildet sind.
14. Rotationsfördervorrichtung (100) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass die quer zur Rotationsrichtung ausgerichteten Kanten der Ausnehmungen (800) angefast
sind.
15. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die, bevorzugt im Wesentlichen aus Blech bestehende, Folie (230) als geschlossener
Ring ausgebildet ist.
16. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Ring einen Innendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der Außendurchmesser
des Mantels (120, 1120), bevorzugt etwa 0,25 bis etwa 0,75mm kleiner, weiter bevorzugt
etwa 0,5mm kleiner.
17. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche
15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Ring an mindestens einer seiner der jeweiligen Stirnseite zugewandten
Ränder angefast ist, bevorzugt eine dem Mantel zugewandte Fase aufweist.
18. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (120, 1120) an mindestens einer der jeweiligen Stirnseite und seinem Umfang
zugewandten Umfangskante angefast ist.
19. Rotationsfündervorrichtung (100, 1100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (230) als Blech ausgebildet ist, wobei auf der dem Mantel (120, 1120) abgewandten
Seite der Folie (230) als Mulden (730) ausgebildete Aufnahmen vorgesehen sind, deren
geöffnete Seiten vom Mantel (120, 1120) abgewandt sind, wobei es sich bei den Mulden
(730) um in radial von der Folie (230) abstehende Stege eingefräste Mulden (730) handelt.
20. Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Stegen um durch Ätzen eines zur Herstellung der Folie verwendeten
Blechrohlings gebildete Stege handeit.
21. Verfahren zum Fördern von Artikeln (400, 410, 420) der tabakverarbeitenden Industrie,
umfassend die Schritte:
- Bereitstellen einer Rotationsfördervorrichtung (100, 1100) für eine Maschine der
tabakverarbeitenden Industrie, umfassend einen Körper (110, 1110) mit einem im Wesentlichen
zylinderförmigen Mantel (120, 1120), wobei der Mantel mehrere Unterdrucktaschen (121,
1121) aufweist;
- Beaufschlagen der Unterdrucktaschen mit einem Unterdruck zum Ansaugen der Artikel;
- Bereitstellen einer auf dem Mantel (120, 1120) befestigten Folie (200, 210, 220,
230, 1200, 1210, 1220);
- Fördern der Artikel (400, 410, 420) auf einer dem Mantel abgewandten Seite der Folie;
dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) lösbar auf dem Mantel befestigt
ist.
1. Rotary conveying device (100, 1100) for conveying articles (400, 410, 420) of the
tobacco processing industry,
including a body (110, 1110) with an essentially cylindrical housing (120, 1120),
the housing having several vacuum pockets (121, 1121), which can be provided with
a vacuum for attracting the articles by suction,
wherein a film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) is fastened to the housing,
wherein the film is designed to convey the articles on its side facing away from the
housing,
characterised in that the film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) is detachably fastened to the housing
with fastening means (310, 1310).
2. Rotary conveying device (100, 1100) according to the preceding claim,
characterised in that the film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) has vacuum passages (500, 1202, 1212,
1222), which are arranged in such a way that they are in fluid connection with the
vacuum pockets so that the articles (400, 410, 420) can be sucked onto the film on
the side of the film facing away from the housing (120, 1120).
3. Rotary conveying device (100, 1100) according to one of the preceding claims,
characterised by positioning means (600), which are arranged and designed to set the film (200, 210,
220, 230, 1200, 1210, 1220) on the housing (120, 1120) in a predetermined position,
wherein the positioning means preferably include one or more pins, one or more guide
bars, one or more clamping strips, and/or one or more tensioning strips.
4. Rotary conveying device (100, 1100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the fastening means include a clamping washer and/or a groove.
5. Rotary conveying device (100, 1100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the film has non-magnetisable metal or consists thereof.
6. Rotary conveying device (100, 1100) according to one of the preceding claims 1-4,
characterised in that the film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) has magnetisable metal or consists
thereof.
7. Rotary conveying device (100, 1100) according to the preceding claim,
characterised in that the fastening means (310, 1310) include one or more magnets, preferably permanent
magnets.
8. Rotary conveying device (1100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the film includes at least two film segments (1210, 1220), wherein preferably each
of the film segments is detachably fastened on the housing (1120).
9. Rotary conveying device (1100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the articles are made sheet-shaped and the rotary conveying device is made as a suction
roller, wherein preferably the vacuum passages (1212, 1222) are arranged in the form
of a hole pattern, which is matched with a format of the sheet-shaped articles.
10. Rotary conveying device (100) according to one of the preceding claims 1-8,
characterised in that the articles (400, 410, 420) are made rod-shaped and the rotary conveying device
is made as a conveying drum, wherein preferably the film has receptacles (700, 710,
730, 800), which are made to receive the rod-shaped articles on a side facing away
from the housing.
11. Rotary conveying device (100) according to the preceding claim,
characterised in that the receptacles (700, 710, 730) are made as troughs, opened sides of which are facing
away from the housing (120).
12. Rotary conveying device (100) according to one of the two preceding claims,
characterised in that the receptacles (730) are placed on the side of the film (230) facing away from the
housing.
13. Rotary conveying device (100) according to claim 10,
characterised in that the receptacles (800) are made as recesses in the film (220), wherein the recesses
preferably are made rectangular.
14. Rotary conveying device (100) according to the preceding claim,
characterised in that the edges of the recesses (800) aligned transverse to the direction of rotation are
chamfered.
15. Rotary conveying device (100, 1100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the film (230), preferably essentially consisting of sheet metal, is made as a closed
ring.
16. Rotary conveying device (100, 1100) according to the preceding claim,
characterised in that the closed ring has an inner diameter that is smaller than the outer diameter of
the housing (120, 1120), preferably around 0.25 to around 0.75 mm smaller, further
preferably around 0.5 mm smaller.
17. Rotary conveying device (100, 1100) according to one of the two preceding claims 15
or 16,
characterised in that the closed ring is chamfered on at least one of its edges facing the respective end
side, preferably a chamfer facing the housing.
18. Rotary conveying device (100, 1100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the housing (120, 1120) is chamfered on at least one of the peripheral edges facing
the respective end side and its circumference.
19. Rotary conveying device (100,1100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the film (230) is made as sheet metal, wherein on the side of the film (230) facing
away from the housing (120, 1120) there are receptacles made as troughs (730), opened
sides of which are facing away from the housing (120, 1120), wherein the troughs (730)
are troughs (730) cut in cross-pieces projecting radially from the film (230).
20. Rotary conveying device (100, 1100) according to the preceding claim,
characterised in that the cross-pieces are cross-pieces formed by etching of a sheet metal blank used for
producing the film.
21. Method for conveying articles (400, 410, 420) of the tobacco processing industry,
including the steps of:
- Providing a rotary conveying device (100, 1100) for a machine of the tobacco processing
industry, including a body (110, 1110) with an essentially cylindrical housing (120,
1120), wherein the housing has several vacuum pockets (121, 1121);
- Applying a vacuum on the vacuum pockets for sucking up the articles;
- Producing a film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) fastened on the housing
(120, 1120);
- Conveying the articles (400, 410, 420) on a side of the film facing away from the
housing;
characterised in that the film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) is detachably fastened on the housing.
1. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) pour transporter des articles (400,
410, 420) de l'industrie de traitement du tabac, comprenant un corps (110, 1110) ayant
une enveloppe (120, 1120) de forme sensiblement cylindrique, l'enveloppe comportant
plusieurs poches de dépression (121, 1121) adaptées pour pouvoir être soumises à une
dépression pour aspirer les articles,
un film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) étant fixé sur l'enveloppe, le film
étant configuré pour transporter les articles sur son côté opposé à l'enveloppe,
caractérisé en ce que le film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) est fixé sur l'enveloppe de manière
amovible à l'aide de moyens de fixation (310, 1310).
2. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que le film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) comporte des passages de dépression
(500, 1202, 1212, 1222) qui sont disposés de façon telle qu'ils soient en liaison
fluidique avec les poches de dépression, si bien que les articles (400, 410, 420)
puissent être aspirés vers le film sur le côté du film opposé à l'enveloppe (120,
1120).
3. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par des moyens de positionnement (600) qui sont disposés et configurés pour fixer le
film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) sur l'enveloppe (120, 1120) dans une position
prédéterminée, les moyens de positionnement comprenant de préférence une ou plusieurs
tiges, une ou plusieurs barres de guidage, une ou plusieurs barres de serrage et/ou
une ou plusieurs barres de tension.
4. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les moyens de fixation comprennent un disque de serrage et/ou une rainure.
5. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le film comporte un métal non magnétisable ou en est constitué.
6. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des revendications précédentes
1 à 4, caractérisé en ce que le film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) comporte un métal magnétisable ou
en est constitué.
7. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que les moyens de fixation (310, 1310) comprennent un ou plusieurs aimants, de préférence
des aimants permanents.
8. Dispositif de transport par rotation (1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le film comporte au moins deux segments de film (1210, 1220), de préférence, chacun
des segments de film étant fixé sur l'enveloppe (1120) de manière amovible.
9. Dispositif de transport par rotation (1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les articles présentent la forme d'une feuille et en ce que le dispositif de transport par rotation est configuré comme un tambour aspirant,
les passages de dépression (1212, 1222) étant disposés de préférence à la façon d'un
motif de trous qui est adapté à un format des articles en forme de feuille.
10. Dispositif de transport par rotation (100) selon l'une des revendications précédentes
1 à 8, caractérisé en ce que les articles (400, 410, 420) présentent la forme d'une tige et en ce que le dispositif de transport par rotation est configuré comme un tambour de transport,
le film comportant de préférence des logements (700, 710, 730, 800) qui sont configurés
pour recevoir les articles en forme de tige sur un côté opposé à l'enveloppe.
11. Dispositif de transport par rotation (100) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que les logements (700, 710, 730) sont configurés comme des creux dont les côtés ouverts
sont détournés de l'enveloppe (120).
12. Dispositif de transport par rotation (100) selon l'une des deux revendications précédentes,
caractérisé en ce que les logements (730) sont agencés sur le côté du film (230) opposé à l'enveloppe.
13. Dispositif de transport par rotation (100) selon la revendication 10, caractérisé en ce que les logements (800) sont configurés comme des évidements du film (220), les évidements
présentant de préférence une forme rectangulaire.
14. Dispositif de transport par rotation (100) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que les bords des évidements (800), qui sont orientés transversalement à la direction
de rotation, sont biseautés.
15. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le film (230), constitué de préférence essentiellement en une tôle, est configuré
comme un anneau fermé.
16. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que l'anneau fermé présente un diamètre intérieur qui est inférieur au diamètre extérieur
de l'enveloppe (120, 220), de préférence inférieur d'environ 0,25 à environ 0,75 mm,
de façon davantage préférée inférieur d'environ 0,5 mm.
17. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des deux revendications
précédentes 15 ou 16, caractérisé en ce que l'anneau fermé est biseauté à au moins un de ses bords en regard de la face frontale
respective, et comprend de préférence un biseau orienté vers l'enveloppe.
18. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'enveloppe (120, 1120) est biseauté à au moins un bord périphérique orienté vers
la face frontale respective et son pourtour.
19. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le film (230) est configuré comme une tôle, des logements configurés comme des creux
(730) étant prévus sur le côté opposé à l'enveloppe (120, 1120), les côtés ouverts
desquels étant détournés de l'enveloppe (120, 1120), les creux (730) étant des creux
(730) fraisés dans des barrettes radialement en saillie sur le film (230).
20. Dispositif de transport par rotation (100, 1100) selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que les barrettes sont des barrettes obtenues par gravure chimique effectuée sur une
tôle brute utilisée pour la réalisation du film.
21. Procédé de transport d'articles (400, 410, 420) de l'industrie de traitement du tabac,
comprenant les étapes
- mettre à disposition un dispositif de transport par rotation (100, 1100) pour une
machine de l'industrie de traitement du tabac, comportant un corps (110, 1110) ayant
une enveloppe (120, 1120) de forme sensiblement cylindrique, l'enveloppe comportant
plusieurs poches de dépression (121, 1121) ;
- soumettre les poches de dépression à une dépression pour aspirer les articles ;
- mettre à disposition un film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) fixé sur l'enveloppe
(120, 1120) ;
- transporter les articles (400, 410, 420) sur un côté du film opposé à l'enveloppe
;
caractérisé en ce que le film (200, 210, 220, 230, 1200, 1210, 1220) est fixé de manière amovible sur l'enveloppe.