| (19) |
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(11) |
EP 2 694 887 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2015 Patentblatt 2015/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.04.2012 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/055930 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/136612 (11.10.2012 Gazette 2012/41) |
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| (54) |
HAUSHALTSKÄLTEGERÄT MIT KÄLTEMITTELROHRLEITUNGEN
DOMESTIC REFRIGERATOR HAVING REFRIGERANT PIPELINES
APPAREIL FRIGORIFIQUE MÉNAGER MUNI DE CONDUITES DE FLUIDE FRIGORIGÈNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
06.04.2011 DE 102011006856
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.02.2014 Patentblatt 2014/07 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DIKICI, Volkan
89537 Giengen (DE)
- PFLOMM, Berthold
89077 Ulm (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 426 711 US-B1- 6 370 908
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DE-A1-102006 061 091
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät, aufweisend wenigstens einen wärmeisolierenden
Innenbehälter mit einem kühlbaren Innenraum, und ein zum Kühlen des Innenraums ausgebildetes
Kältemittelkreislaufsystem, das wenigstens einen Verdichter, einen Verflüssiger, und
einen Verdampfer aufweist, die zur Bildung des Kältemittelkreislaufsystems durch Kältemittelrohrleitungen
verbunden sind, von denen wenigstens zwei Kältemittelrohrleitungen jeweils einen Zulaufrohrleitungsendabschnitt
und von denen eine weitere Kältemittelrohrleitung einen Ablaufrohrleitungsendabschnitt
aufweist, in den die beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte münden.
[0002] Aus der
DE 197 56 861 A1 ist ein Kältegerät mit einem Kältemittelkreislaufsystem und einem wärmeisolierenden
Gehäuse bekannt, innerhalb welchem wenigstens zwei thermisch voneinander getrennte
Kältefächer unterschiedlicher Temperatur angeordnet sind, von denen jedes von einem
mit entsprechender Kälteleistung ausgestatteten Verdampfer gekühlt ist, wobei die
zur Kühlung der Fächer dienenden Verdampfer zusammen in einem Kältekreislauf in Reihenschaltung
hintereinander angeordnet und von einem im Kältekreislauf befindlichen Verdichter
mit Kältemittel beaufschlagt sind, wobei am Verdampfer zur Erzeugung der tieferen
Temperatur wenigstens zwei Einspritzstellen vorgesehen sind, von denen jeder eine
Drosseleinrichtung mit einem unterschiedlichen Durchflusswiderstand vorgeschaltet
ist und von denen jede durch ein Umlenkorgan ansteuerbar ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Haushaltskältegerät mit einem verbesserten Kältemittelkreislaufsystem
zu schaffen.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Haushaltskältegerät, aufweisend
wenigstens einen wärmeisolierenden Innenbehälter mit einem kühlbaren Innenraum, und
ein zum Kühlen des Innenraums ausgebildetes Kältemittelkreislaufsystem, das wenigstens
einen Verdichter, einen Verflüssiger, und einen Verdampfer aufweist, die zur Bildung
des Kältemittelkreislaufsystems durch Kältemittelrohrleitungen verbunden sind, von
denen wenigstens zwei Kältemittelrohrleitungen jeweils einen Zulaufrohrleitungsendabschnitt
und von denen eine weitere Kältemittelrohrleitung einen Ablaufrohrleitungsendabschnitt
aufweist, in den die beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte münden, bei dem wenigstens
eines der beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte einen sich im Strömungsquerschnitt
erweiternden Rohrabschnitt aufweist.
[0006] Ein Kältemittelkreislaufsystem weist im Allgemeinen wenigstens einen Verdichter,
wenigstens einen Verflüssiger, und wenigstens einen Verdampfer auf. Das Kältemittel
wird zunächst vom Verdichter verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Das
verdichtete, erwärmte Kältemittel wird im Verflüssiger abgekühlt, wobei es zumindest
teilweise von einer gasförmigen Phase in eine flüssige Phase übergehen kann. Das verflüssigte,
abgekühlte Kältemittel wird dann einer Drossel zugeführt, welche das verflüssigte,
abgekühlte Kältemittel in einen Verdampfer hinein expandiert. Indem das verdichtete
Kältemittel entspannt wird, kühlt es sich ab, wodurch der Verdampfer und an den Verdampfer
angekoppelte Verdampferplatten, Verdampferlamellen stark abgekühlt werden. Der Verdampfer
bzw. die Verdampferplatten oder Verdampferlamellen sind an wenigstens einen kühlbaren
Innenraum angekoppelt, so dass dieser Innenraum gekühlt wird. Der Innenraum bildet
einen Kühlraum und dient beispielsweise zum frostfreien Kühlen von Kühlgut vorzugsweise
bei Temperaturen zwischen plus 4 und plus 8 Grad Celsius. Der Kühlraum kann jedoch
auch als Null-Grad-Fach, insbesondere zum Frischhalten von Obst oder Gemüse ausgebildet
sein. Alternativ kann der Innenraum einen Gefrierraum bilden, der im Allgemeinen zum
Tiefgefrieren von Gefriergut bei ca. minus 18 Grad Celsius dient. Das Haushaltskältegerät
kann wenigstens einen Gefrierraum und wenigstens einen Kühlraum aufweisen.
[0007] Dem Gefrierraum und dem Kühlraum kann jeweils ein eigener Verdampfer zugeordnet sein.
Diese mindestens zwei Verdampfer können Komponenten eines einzelnen Kältemittelkreislaufsystem,
insbesondere eines Kältemittelkreislaufsystems mit einem einzigen Verdichter darstellen.
Die Komponenten des Kältemittelkreislaufsystems, insbesondere Verdichter, Verdampfer,
Verflüssiger und Drosseln und/oder Expansionsventile sind im Allgemeinen durch Kältemittelrohrleitungen
verbunden. Je nachdem wie die Komponenten im Kältemittelkreislaufsystem verschalten
sind, können eine oder mehrere Abzweigungen im Kältemittelkreislaufsystem notwendig
sein. Eine Abzweigung kann auch als ein Zulauf ausgebildet sein, bei dem beispielsweise
zwei oder mehrere Zulaufrohrleitungsendabschnitt in einen gemeinsamen Ablaufrohrleitungsendabschnitt
münden. Eine solche Rohrverzweigung bzw. Rohrzusammenführung kann beispielsweise T-förmig
oder Y-förmig ausgebildet sein.
[0008] Mitunter ergibt sich das Erfordernis, dass Kältemittel über ein Kapillarrohr in eine
Kältemittelrohrleitung zugeführt, insbesondere eingespritzt werden soll. Kapillarrohre
können in Kältemittelkreislaufsystemen Drosseln bilden. Kapillarrohre sind an sich
in der Verwendung bei Haushaltskältegräten bekannt und üblich. Kapillarrohre kennzeichnen
sich durch einen im Vergleich zu den übrigen Kältemittelrohrleitungen reduzierten,
insbesondere stark reduzierten Strömungsquerschnitt aus.
[0009] Wird nun Kältemittel aus einem insbesondere dünnen Kapillarrohr in eine Kältemittelrohrleitung
mit insbesondere deutlich größerem Strömungsquerschnitt eingeleitet bzw. eingespritzt,
so expandiert das Kältemittel in die Kältemittelrohrleitung, wodurch es im Bereich
der Einleitungsstelle zu unerwünschten Froststellen oder zu unerwünschten Geräuschentwicklungen
kommen kann.
[0010] Indem bei wenigstens zwei Kältemittelrohrleitungen, die jeweils einen Zulaufrohrleitungsendabschnitt
aufweisen und von denen eine weitere Kältemittelrohrleitung einen Ablaufrohrleitungsendabschnitt
aufweist, in den die beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte münden, wenigstens eines
der beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte einen sich im Strömungsquerschnitt erweiternden
Rohrabschnitt aufweist, entspannt sich das Kältemittel allmählich entlang des Rohrabschnitts,
so dass beispielsweise ein hoher Druck des Kältemittels langsamer, bzw. allmählicher
abgebaut wird. Durch einen allmählichen Druckabbau können unerwünschten Froststellen
oder unerwünschte Geräuschentwicklungen ganz vermieden oder zumindest reduziert werden.
[0011] Der Zulaufrohrleitungsendabschnitt kann zwischen dem sich im Strömungsquerschnitt
erweiternden Rohrabschnitt und einem austrittsseitigen Stirnende des Zulaufrohrleitungsendabschnitts
oder einer Rohrverbindungsmuffe, einen einschnürungsfreien, insbesondere konstanten
oder sogar zunehmenden Strömungsquerschnittsverlauf aufweisen. Die Zulaufrohrleitung
kann beispielsweise einen über ihren Längsverlauf konstanten Strömungsquerschnitt
oder Innendurchmesser aufweisen. In der Nähe des Zulaufrohrleitungsendabschnitts kann
sich dieser konstante Strömungsquerschnitt oder Innendurchmesser auf einen größeren
Strömungsquerschnitt oder Inndurchmesser erweitern. Diese Erweiterung kann im einfachsten
Fall an einer diskreten Stelle sozusagen plötzlich erfolgen, oder kontinuierlich über
eine Wegstrecke hinweg allmählich erfolgen.
[0012] In allen Ausführungen kann also der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt
sich stetig, insbesondere konisch erweiternd ausgebildet sein.
[0013] An den sich im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt kann sich ein Rohrabschnitt
mit einem einschnürungsfreien, insbesondere konstanten oder sogar zunehmenden Strömungsquerschnittsverlauf
anschließen, insbesondere bevor ein austrittsseitiges Stirnende des Zulaufrohrleitungsendabschnitts
erreicht ist. An den konstanten kleinen, insbesondere kapillaren Strömungsquerschnitt
kann sich also ein Rohrabschnitt mit einer Querschnittserweiterung anschließen und
an den Rohrabschnitt mit einer Querschnittserweiterung kann sich dann ein weitere
Rohrabschnitt mit einem insbesondere konstanten vergrößertem Strömungsquerschnitt
anschließen, bevor diese Rohranordnung in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt mündet.
Der Rohrabschnitt mit konstantem kleinen, insbesondere kapillaren Strömungsquerschnitt,
der Rohrabschnitt mit der Querschnittserweiterung und der Rohrabschnitt mit dem insbesondere
konstanten vergrößertem Strömungsquerschnitt können durch Umformung an einem einstückigen
Zulaufrohrleitungsendabschnitt gebildet werden, oder von einzelnen separaten Rohrabschnitten
beispielsweise durch Löten zusammengesetzt sein. In einer solchen Rohranordnung sollen
jedoch Strömungsquerschnittsverringerungen, insbesondere Einschnürungen in Strömungsrichtung
des Kältemittels zumindest im Wesentlichen vermieden, wenn nicht ganz ausgeschlossen
werden.
[0014] Der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt kann sich bis zu einem
konstanten Ausströmquerschnitt, insbesondere einem dem Ausströmquerschnitt des anderen
Zulaufrohrleitungsendabschnitts entsprechenden Ausströmquerschnitt erweiternd ausgebildet
sein. Beispielsweise bei zwei Zulaufrohrleitungsendabschnitten können die beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte
an ihren jeweiligen Stirnenden den gleichen oder zumindest annähernd gleichen Strömungsquerschnitt
aufweisen.
[0015] In allen Ausführungen kann der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt
einen kreisförmigen Strömungsquerschnitt aufweisen. Alternativ oder ergänzend kann
sich an den im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt ein hohlzylindrischer,
insbesondere hohlkreiszylindrischer Endrohrabschnitt anschließen. Sämtliche Rohrabschnitte
können unter Bildung einer zumindest annähernd gleichen Wandstärke sowohl einen kreisförmigen
Innenwandquerschnitt als auch einen kreisförmigen Außenwandquerschnitt aufweisen.
[0016] Der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt kann beispielsweise an
einer separaten Rohrverbindungsmuffe ausgebildet sein, die an dem Zulaufrohrleitungsendabschnitt
befestigt, insbesondere angelötet ist. Anders ausgedrückt kann dies bedeuten, dass
zwischen dem eigentlichen Zulaufrohrleitungsendabschnitt und dem Ablaufrohrleitungsendabschnitt
ein Zwischenrohrstück eingefügt ist. Das Zwischenrohrstück kann den sich im Strömungsquerschnitt
erweiternden Rohrabschnitt und/oder den hohlzylindrischer, insbesondere hohlkreiszylindrischer
Endrohrabschnitt konstanten Strömungsquerschnitts aufweisen.
[0017] In allen Ausführungen kann der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt
koaxial zum Zulaufrohrleitungsendabschnitt ausgerichtet sein. Dies bedeutet, dass
Kältemittel zumindest im Wesentlichen mit gleichem, insbesondere möglichst großem
Abstand von den Innenwänden des im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt
stirnseitig aus dem insbesondere kapillaren Zulaufrohrleitungsendabschnitt austritt.
[0018] Der Zulaufrohrleitungsendabschnitt kann beispielsweise von einer Kapillare gebildet
werden, an die sich der im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt anschließt,
insbesondere mit welcher Kapillare ein Röhrchenabschnitt einer Rohrverbindungsmuffe
verbunden sein kann, welche den sich im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt
aufweist. Der Röhrchenabschnitt kann dabei einen gleichmäßigen Innendurchmesser aufeisen,
der im Wesentlichengleich oder nur geringfügig größer ist, als der Außendurchmesser
der Kapillare. So kann ein Endabschnitt der Kapillare durch einfaches Einschieben
in den Röhrchenabschnitt an der Rohrverbindungsmuffe vorfixiert werden. Durch ein
solches Vorfixieren kann die Kapillare auf einfache Weise mit der Rohrverbindungsmuffe
verbunden, insbesondere verlötet oder verklebt werden. Insbesondere kann bei der Montage
auch auf einfache Weise die Tiefe eingestellt werden, um welche die Kapillare in die
Rohrverbindungsmuffe, insbesondere in den sich im Strömungsquerschnitt erweiternde
Rohrabschnitt hineinragen soll.
[0019] Die Kapillare kann innerhalb der Rohrverbindungsmuffe somit bis in den sich konisch
erweiternden Rohrabschnitt hineinragen. In dieser Ausführungsform geht austrittsstirnseitig
der Kapillare der Innenwanddurchmesser also nicht kontinuierlich in den sich im Strömungsquerschnitt
erweiternde Rohrabschnitt über, sondern weist einen Sprung auf. Je nachdem, wie weit
die Kapillare innerhalb der Rohrverbindungsmuffe bis in den sich konisch erweiternden
Rohrabschnitt hineinragt, können sich unterschiedliche Strömungsverhältnisse einstellen.
Damit können die Strömungsverhältnisse während der Montage der Haushaltskältegeräte
optimal eingestellt bzw. justiert werden.
[0020] In allen Ausführungen können die zwei Zulaufrohrleitungsendabschnitte parallel zueinander
verlaufend in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt eingesetzt sein. Dies stellt sich,
dass Kältemittel aus zumindest annähernd der gleichen Richtung in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt
eintreten. Darüber hinaus ist eine Strömungsumlenkung aus den Zulaufrohrleitungsendabschnitten
in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt auf ein Minimum reduziert.
[0021] Der Ablaufrohrleitungsendabschnitt kann in einer zur axialen Erstreckung der Zulaufrohrleitungsendabschnitte
parallelen Richtung axial ausgerichtet angeordnet sein. Dies stellt sich, dass Kältemittel
aus zumindest annähernd der gleichen Richtung in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt
eintreten. Darüber hinaus ist eine Strömungsumlenkung aus den Zulaufrohrleitungsendabschnitten
in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt auf ein Minimum reduziert.
[0022] Der Ablaufrohrleitungsendabschnitt kann einen insbesondere konstanten Strömungsquerschnitt
aufweisen, der im Vergleich mit der Summe der Einzelströmungsaustrittsquerschnitte
der Zulaufrohrleitungsendabschnitte zumindest nicht wesentlich vermindert, insbesondere
gleich groß oder sogar größer ist. Dadurch kann erreicht werden, dass im Übergangsbereich
von den Zulaufrohrleitungsendabschnitten in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt keine
großen, insbesondere plötzlichen Druckveränderungen auftreten.
[0023] Zusammenfassend dargestellt kann die Erfindung, mitunter anders ausgedrückt, ein
Kältemittelkreislaufsystem eines Haushaltskältegeräts insbesondere hinsichtlich Einspritz-
und Strömungsgeräuschen verbessert werden. Das erfindungsgemäße Kältekreislaufsystem
kann insbesondere zur Kühlung von Gefrierräumen und bei Kühl-/Gefrierkombinationsgeräten
eingesetzt werden. Insbesondere bei diesen Geräten kann ein Kapillarrohr in ein von
einem Kühlfach kommendes Rohr unmittelbar vor dem Gefrierfach einmünden. Das Kältemittelkreislaufsystem
kann dabei so verschaltet sein, dass Kältemittel entweder in das Kühlfach mit nachgelagertem
Gefrierfach oder direkt ins Gefrierfach eingespritzt wird.
[0024] Bei einer Ausführung einer erfindungsgemäßen Einspritzkonfiguration kann ein im Verlauf
der Kapillare zylindrisch die Kapillare umschließendes Rohr, das sich dann konisch
erweitert in ein speziell geformtes Y-Stück eingefügt sein, in das dann auch das Verbindungsrohr
münden kann. Das Kapillarrohr kann dabei zentrisch im Einspritzrohr liegen. Die Strömungsquerschnitte
werden in vorteilhaften Ausführungen durch das Y-Stück nicht reduziert und auch die
Strömungsrichtung wird nicht wesentlich umgelenkt.
[0025] Auch im Verbindungsrohr können die Strömungsquerschnitte im Verlauf in Strömungsrichtung
nicht wesentlich vermindert sein. Dadurch können mitunter homogenere Strömungsverhältnisse
erreicht werden und folglich Strömungsgeräusche reduziert werden.
[0026] Das Kapillarrohr kann in einer Ausführung zentrisch in der Mitte des Rohres angeordnet
sein, so dass die Einspritzung des Kältemittels nicht in Nähe der Innenwand des Einspritzrohres
erfolgt, wodurch es beispielsweise zu negativen Ablösungseffekten kommen könnte, die
mit Geräuschen verbunden sein könnten. Weiterhin kann in einem zylindrischen Spalt
zwischen Kapillarrohr und Einspritzrohr die Eindringtiefe eines Lotes und/oder die
Position der Kapillare besser eingestellt werden und fertigungstechnisch stabil gestaltet
werden.
[0027] Weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts können sich
aus der nachfolgenden Beschreibung einer beispielhaften Ausführung unter Bezugnahme
auf die beigefügten Figuren ergeben. Konkrete Merkmale dieses Ausführungsbeispiels
können allgemeine Merkmale der Erfindung darstellen.
[0028] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines beispielhaften Haushaltskältegeräts mit einem Kältemittelkreislaufsystem;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Kältemittelkreislaufsystems
mit Kältemittelrohrleitungen;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht auf einen Innenbehälter des beispielhaften Haushaltskältegeräts
mit einem Y-förmigen Zusammenlauf im Kältemittelkreislaufsystem;
- Figur 4a
- eine perspektivische Ansicht des Y-förmigen Zusammenlaufs mit einer Art von Rohrverbindungsmuffe;
- Figur 4b
- eine Querschnittsansicht eines kapillaren Zulaufrohrleitungsendabschnitts, der an
die Rohrverbindungsmuffe angeschlossen ist.
[0029] Ein in Fig. 1 beispielhaft dargestelltes Haushaltskältegerät 1 weist einen Korpus
2 mit einem Innenbehälter 3 auf. Der Innenbehälter 3 ist in einen oben angeordneten
Gefrierraum 4 und einen unten angeordneten Kühlraum 5 aufgeteilt. Der Gefrierraum
4 dient im Allgemeinen zum Tiefgefrieren von Gefriergut bei ca. minus 18 Grad Celsius.
Dem Gefrierraum 4 ist ein erster Verdampfer 6 zugeordnet, der hinter einer Gefrierraumrückwand
7 angeordnet ist. Der Gefrierraum 4 ist bei geöffneter Gefrierraumtür 9 zugänglich.
Zum Öffnen weist die Gefrierraumtür 9 einen ersten Griff 10 auf.
[0030] Der Kühlraum 5 dient im Allgemeinen zum frostfreien Kühlen von Kühlgut vorzugsweise
bei Temperaturen zwischen plus 4 und plus 8 Grad Celsius. Der Kühlraum 5 kann jedoch
auch als Null-Grad-Fach, insbesondere zum Frischhalten von Obst oder Gemüse ausgebildet
sein. Der Kühlraum 5 weist eine Rückwand 11 auf, hinter der der erste Verdampfer 6
für das Gefrierraum 4 angeordnet ist. Ein zweiter Verdampfer 12 dient zum Kühlen des
Kühlraums 5. Der Kühlraum 5 ist bei geöffneter Kühlraumtür 14 zugänglich. Zum Öffnen
weist die Kühlraumtür 14 einen zweiten Griff 15 auf.
[0031] Ein einzelner Verdampfer, oder der erste Verdampfer 6 und der zweite Verdampfer 12,
bzw. eine beliebige Anzahl von Verdampfern können an einen Verdichter 8 angeschlossen
sein. Der Verdichter 8 ist von der Rückseite aus, d.h. hinter der Rückwand 11 des
Kältegeräts 1 in einen Maschinenraum 13 des Gehäuses 16 eingesetzt.
[0032] In der Fig. 2 ist eine beispielhafte Ausführung eines Kältemittelkreislaufsystems
17 schematisch dargestellt. Das Kältemittelkreislaufsystem 17 weist einen Verdichter
8, einen Verflüssiger 19, sowie einen ersten Verdampfer 6 und einen zweiten Verdampfer
12 auf. Jedem Verdampfer 6, 12 kann ein erstes ungeregeltes Expansionsventil 18, beispielsweise
als Drossel 18a und ein zweites ungeregeltes Expansionsventil 18 beispielsweise als
Drossel 18b strömungstechnisch vorgelagert sein. Der Verdichter 8, der Verflüssiger
19, die Verdampfer 6, 12 und die Drosseln 18a, 18b sind über Kältemittelrohrleitungen
20 strömungstechnisch, wie in Fig. 2 dargestellt, miteinander verbunden.
[0033] Nachdem das vom Verdichter 8 komprimierte und anschließend vom Verflüssiger 19 abgekühlte
und verflüssigte Kältemittel aus dem Verflüssiger 19 austritt, wird das Kältemittel
im dargestellten Ausführungsbeispiel über eine Kältemittelrohrleitung 20.2 einer Umschaltvorrichtung
21 zugeführt. Über die Umschaltvorrichtung 21 wird das Kältemittel entweder über eine
Kältemittelrohrleitung 20.3 und über eine Drossel 18a dem ersten Verdampfer 6 zugeführt
oder über eine andere Kältemittelrohrleitung 20.4 und über eine zweite Drossel 18b
dem zweiten Verdampfer 12 zugeführt.
[0034] Der erste Verdampfer 6 kann beispielsweise an den Kühlraum 5 und der zweite Verdampfer
12 an den Gefrierraum 4 kältetechnisch gekoppelt sein. In einem ersten Betriebsmodus,
in dem das Kältemittel durch die Umschaltvorrichtung 21 über die Kältemittelrohrleitung
20.3 und über die Drossel 18a dem ersten Verdampfer 6 zugeführt wird, wird zunächst
der Kühlraum 5 und seriell nachgeschaltet, über die Kältemittelrohrleitung 20.6 dem
zweiten Verdampfer 12 zugeführt, der an den Gefrierraum 4 kältetechnisch gekoppelt
ist. So wird zunächst der Kühlraum 5 und anschließend der Gefrierraum 4 durch das
Kältemittel gekühlt. In einem zweiten Betriebsmodus wird lediglich der Gefrierraum
4 und nicht der Kühlraum 5 gekühlt. In diesem zweiten Betriebsmodus, in dem das Kältemittel
durch die Umschaltvorrichtung 21 über die Kältemittelrohrleitung 20.4 und über die
Drossel 18b unmittelbar, d.h. unter Umgehung des ersten Verdampfers 6 dem zweiten
Verdampfer 12 zugeführt wird, wird das Kältemittel über die Kältemittelrohrleitung
20.5 dem zweiten Verdampfer 12 zugeführt.
[0035] Um das Haushaltskältegerät 1 wahlweise in einem der beiden Betriebsmodi betreiben
zu können, sind die Kältemittelrohrleitungen 20.5 und 20.6 einer gemeinsamen Kältemittelrohrleitung
20.7 zugeführt.
[0036] Die Kältemittelrohrleitung 20.6 weist im Ausführungsbeispiel einen Zulaufrohrleitungsendabschnitt
20a und die Kältemittelrohrleitung 20.5 einen Zulaufrohrleitungsendabschnitt 20b auf.
Die beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte 20a und 20b münden in einen Ablaufrohrleitungsendabschnitt
20c der Kältemittelrohrleitung 20.7.
[0037] In der Fig. 3 sind die Zulaufrohrleitungsendabschnitte 20a, 20b und der Ablaufrohrleitungsendabschnitt
20c vergrößert dargestellt. Die Fig. 3 zeigt einen perspektivischen Ausschnitt des
Innenbehälters 3 mit den kühlbaren Innenräumen, d.h. dem Gefrierraum 4 und dem Kühlraum
5. Der Zulaufrohrleitungsendabschnitt 20b ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als
Kapillare 22 ausgeführt.
[0038] In der Fig. 4a und Fig. 4b ist beispielhaft näher dargestellt, wie der Zulaufrohrleitungsendabschnitt
20b einen sich im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt 30 aufweist. Der
Zulaufrohrleitungsendabschnitt 20b wird im Ausführungsbeispiel von einer Kapillare
22 gebildet, an die sich der im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt 30
anschließt. Der Rohrabschnitt 30 kann Teil einer Rohrverbindungsmuffe 31 sein, die
einen Röhrchenabschnitt 32 aufweist. Wie in Fig. 4b im Querschnitt dargestellt, ist
die Kapillare 22 in den Röhrchenabschnitt 32 eingeschoben und mit diesem verbunden.
Der Röhrchenabschnitt 32 mündet dann seinerseits in den sich im Strömungsquerschnitt
erweiternden Rohrabschnitt 30 ein.
[0039] Der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt 30 erweitert sich im Ausführungsbeispiel
stetig. Der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt 30 ist außerdem
sich konisch erweiternd ausgebildet.
[0040] Wie insbesondere in Fig. 4a dargestellt, kann der Zulaufrohrleitungsendabschnitt
20b zwischen dem sich im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt 30 und einem
austrittsseitigen Stirnende 33 des Zulaufrohrleitungsendabschnitts 20b, einen Endrohrabschnitt
34 mit einschnürungsfreien, insbesondere konstanten oder sogar zunehmenden Strömungsquerschnittsverlauf
aufweisen.
[0041] Der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt 30 ist bis zu einem konstanten
Ausströmquerschnitt des Endrohrabschnitt 34 erweiternd ausgebildet. Der Ausströmquerschnitt
des Endrohrabschnitts 34 kann dabei einem dem Ausströmquerschnitt des anderen Zulaufrohrleitungsendabschnitts
20a entsprechenden Ausströmquerschnitt aufweisen.
[0042] Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde
Rohrabschnitt 30 einen kreisförmigen Strömungsquerschnitt auf. An den im Strömungsquerschnitt
erweiternden Rohrabschnitt 30 schließt sich dem gemäß ein hohlkreiszylindrischer Endrohrabschnitt
34 an. Der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt 30 ist an der separaten
Rohrverbindungsmuffe 31 ausgebildet. Die Rohrverbindungsmuffe 31 ist an dem Zulaufrohrleitungsendabschnitt
20b bzw. an der Kapillare 22 befestigt, insbesondere angelötet.
[0043] Wie in der Fig. 4b dargestellt ist der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt
30 koaxial zum Zulaufrohrleitungsendabschnitt 20b bzw. zur Kapillare 22 ausgerichtet
ist. Die Kapillare 22 ragt innerhalb der Rohrverbindungsmuffe 31 bis in den sich konisch
erweiternden Rohrabschnitt 30 hinein. Die beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte 20a
und 20b sind parallel zueinander verlaufend in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt
20c eingesetzt. Der Ablaufrohrleitungsendabschnitt 20c ist dabei in einer zur axialen
Erstreckung der Zulaufrohrleitungsendabschnitte 20a und 20b parallelen Richtung axial
ausgerichtet angeordnet.
1. Haushaltskältegerät, aufweisend wenigstens einen wärmeisolierenden Innenbehälter (3)
mit einem kühlbaren Innenraum (4, 5), und ein zum Kühlen des Innenraums (4, 5) ausgebildetes
Kältemittelkreislaufsystem (17), das wenigstens einen Verdichter (8), einen Verflüssiger
(19), und einen Verdampfer (6, 12) aufweist, die zur Bildung des Kältemittelkreislaufsystems
(17) durch Kältemittelrohrleitungen (20.1 - 20.8) verbunden sind, von denen wenigstens
zwei Kältemittelrohrleitungen (20.1 - 20.8) jeweils einen Zulaufrohrleitungsendabschnitt
(20a, 20b) und von denen eine weitere Kältemittelrohrleitung (20.1 - 20.8) einen Ablaufrohrleitungsendabschnitt
(20c) aufweist, in den die beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte (20a, 20b) münden,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der beiden Zulaufrohrleitungsendabschnitte (20a, 20b) einen sich
im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt (30) aufweist.
2. Haushaltskältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulaufrohrleitungsendabschnitt (20a, 20b) zwischen dem sich im Strömungsquerschnitt
erweiternden Rohrabschnitt (30) und einem austrittsseitigen Stirnende (33) des Zulaufrohrleitungsendabschnitts
(20a, 20b) oder einer Rohrverbindungsmuffe (31), einen einschnürungsfreien, insbesondere
konstanten oder sogar zunehmenden Strömungsquerschnittsverlauf aufweist.
3. Haushaltskältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt (30) sich stetig, insbesondere
konisch erweiternd ausgebildet ist.
4. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt (30) sich bis zu einem
konstanten Ausströmquerschnitt, insbesondere einem dem Ausströmquerschnitt des anderen
Zulaufrohrleitungsendabschnitts (20a, 20b) entsprechenden Ausströmquerschnitt erweiternd
ausgebildet ist.
5. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt (30) einen kreisförmigen
Strömungsquerschnitt aufweist, und/oder sich an den im Strömungsquerschnitt erweiternden
Rohrabschnitt (30) ein hohlzylindrischer, insbesondere hohlkreiszylindrischer Endrohrabschnitt
(34) anschließt.
6. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt (30) an einer separaten
Rohrverbindungsmuffe (31) ausgebildet ist, die an dem Zulaufrohrleitungsendabschnitt
(20a, 20b) befestigt, insbesondere angelötet ist.
7. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der sich im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt (30) koaxial zum Zulaufrohrleitungsendabschnitt
(20a, 20b) ausgerichtet ist.
8. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulaufrohrleitungsendabschnitt (20a, 20b) von einer Kapillare (22) gebildet wird,
an die sich der im Strömungsquerschnitt erweiternde Rohrabschnitt (30) anschließt,
insbesondere mit welcher Kapillare (22) ein Röhrchenabschnitt (32) einer Rohrverbindungsmuffe
(31) verbunden ist, welche den sich im Strömungsquerschnitt erweiternden Rohrabschnitt
(30) aufweist.
9. Haushaltskältegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapillare (22) innerhalb der Rohrverbindungsmuffe (31) bis in den sich konisch
erweiternden Rohrabschnitt (30) hineinragt.
10. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Zulaufrohrleitungsendabschnitte (20a, 20b) parallel zueinander verlaufend
in den Ablaufrohrleitungsendabschnitt (20c) eingesetzt sind.
11. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufrohrleitungsendabschnitt (20c) in einer zur axialen Erstreckung der Zulaufrohrleitungsendabschnitte
(20a, 20b) parallelen Richtung axial ausgerichtet angeordnet ist.
12. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufrohrleitungsendabschnitt (20c) einen insbesondere konstanten Strömungsquerschnitt
aufweist, der im Vergleich mit der Summe der Einzelströmungsaustrittsquerschnitte
der Zulaufrohrleitungsendabschnitte (20a, 20b) zumindest nicht wesentlich vermindert,
insbesondere gleich groß oder sogar größer ist.
1. Domestic refrigerator having at least one thermally-insulated inner container (3)
with a coolable interior (4, 5), and a refrigerant circulation system (17) embodied
for cooling the interior (4, 5), having at least one compressor (8), a condenser (19),
and an evaporator (6, 12) which are connected by refrigerant pipelines (20.1 - 20.8)
in order to form the refrigerant circulation system (17) of which at least two refrigerant
pipelines (20.1 - 20.8) each have an inlet pipeline end section (20a, 20b) and of
which a further refrigerant pipeline (20.1 - 20.8) has an outlet pipeline end section
(20c), into which the two inlet pipeline end sections (20a, 20b) run, characterised in that at least one of the two inlet pipeline end sections (20a, 20b) has a pipeline section
(30) expanding in its flow cross-section.
2. Domestic refrigerator according to claim 1, characterised in that the inlet pipeline end section (20a, 20b), between the pipeline section (30) expanding
in its flow cross section and an outlet side end (33) of the inlet pipeline end section
(20a, 20b) or a pipeline connection coupling (31), has a constriction-free, especially
constant or even increasing flow cross-section course.
3. Domestic refrigerator according to claim 1 or 2, characterised in that the pipeline section (30) expanding in its flow cross-section is embodied as continuously,
especially conically, expanding.
4. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 3, characterised in that the pipeline section (30) expanding in its flow cross-section is embodied as expanding
up to a constant outflow cross-section, especially an outflow cross-section corresponding
to the outflow cross-section of the other inlet pipeline end section (20a, 20b).
5. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 5, characterised in that the pipeline section (30) expanding in its flow cross-section has a circular flow
cross-section, and/or a hollow cylinder, especially a circular hollow cylindrical
end pipeline section (34), adjoins the pipeline section (30) expanding in its flow
cross-section.
6. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 5, characterised in that the pipeline section (30) expanding in its flow cross-section is embodied on a separate
pipeline connection coupling (31) which is fastened, especially soldered, to the inlet
pipeline end section (20a, 20b).
7. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 6, characterised in that the pipeline section (30) expanding in its flow cross-section is aligned coaxially
to the inlet pipeline end section (20a, 20b).
8. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 7, characterised in that the inlet pipeline end section (20a, 20b) is formed by a capillary (22) to which
the pipeline section (30) expanding in its flow cross-section is connected, especially
to which capillary (22) a small pipeline section (32) of a pipeline connection coupling
(31) is connected which features the pipeline section (30) expanding in its flow cross-section.
9. Domestic refrigerator according to claim 8, characterised in that the capillary (22) projects within the pipeline connection coupling (31) into the
conically-expanding tube section (30).
10. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 9, characterised in that the two inlet pipeline end sections (20a, 20b) are inserted running in parallel to
one another into the outlet pipeline end section (20c).
11. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 10, characterised in that outlet pipeline end section (20c) is aligned axially in a direction parallel to the
axial extent of the inlet pipeline end sections (20a, 20b).
12. Domestic refrigerator according to one of claims 1 to 11, characterised in that outlet pipeline end section (20c) has an especially constant flow cross-section,
which, by comparison with the sum of the individual flow outlet cross-sections of
the inlet pipeline end sections (20a, 20b), at least does not reduce significantly,
in particular is the same size or even larger.
1. Appareil frigorifique à usage domestique, présentant au moins un réservoir intérieur
calorifuge (3), doté d'un espace intérieur (4, 5) pouvant être refroidi, et un système
à circuit de réfrigérant (17) réalisé pour refroidir l'espace intérieur (4, 5), lequel
système présente au moins un compresseur (8), un condenseur (19) et un évaporateur
(6, 12) qui sont reliés au moyen de conduites de réfrigérant (20.1 - 20.8) pour former
le système à circuit de réfrigérant (17), dont au moins deux conduites de réfrigérant
(20.1 - 20.8) présentent respectivement une section terminale de conduite d'arrivée
(20a, 20b) et dont une autre conduite de réfrigérant (20.1. - 20.8) présente une section
terminale de conduite d'évacuation (20c), dans laquelle aboutissent les deux sections
terminales de conduite d'arrivée (20a, 20b), caractérisé en ce qu'au moins une des deux sections terminales d'arrivée (20a, 20b) présente une section
de tube (30) s'élargissant dans la section transversale d'écoulement.
2. Appareil frigorifique à usage domestique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section terminale de conduite d'arrivée (20a, 20b) présente entre la section de
tube (30) s'élargissant dans la section transversale d'écoulement et une extrémité
frontale (33) côté sortie de la section terminale de conduite d'arrivée (20a, 20b)
ou un manchon de raccord de tube (31) une allure de section transversale d'écoulement
libre d'étranglement, notamment constante ou même croissante.
3. Appareil frigorifique à usage domestique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la section de tube (30) s'élargissant dans la section transversale d'écoulement est
réalisée en s'élargissant de manière continue, notamment de manière conique.
4. Appareil frigorifique à usage domestique selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que la section de tube (30) s'élargissant dans la section transversale d'écoulement est
réalisée en s'élargissant jusqu'à une section transversale d'écoulement de sortie
constante, notamment en s'élargissant jusqu'à une section transversale d'écoulement
de sortie correspondant à la section transversale d'écoulement de sortie de l'autre
section terminale de conduite d'arrivée (20a, 20b).
5. Appareil frigorifique à usage domestique selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que la section de tube (30) s'élargissant dans la section transversale d'écoulement présente
une section transversale d'écoulement circulaire, et/ou en ce qu'une section de tube terminale (34) cylindrique creuse, notamment cylindrique circulaire
creuse, se raccorde à la section de tube (30) s'élargissant dans la section transversale
d'écoulement.
6. Appareil frigorifique à usage domestique selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que la section de tube (30) s'élargissant dans la section transversale d'écoulement est
réalisée sur un manchon de raccord de tube séparé (31) qui est fixé, notamment soudé,
sur la section terminale de conduite d'arrivée (20a, 20b).
7. Appareil frigorifique à usage domestique selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que la section de tube (30) s'élargissant dans la section transversale d'écoulement est
orientée coaxialement à la section terminale de conduite d'arrivée (20a, 20b).
8. Appareil frigorifique à usage domestique selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que la section terminale de conduite d'arrivée (20a, 20b) est formée par un tube capillaire
(22) qui se raccorde à la section de tube (30) s'élargissant dans la section transversale
d'écoulement, notamment auquel tube capillaire (22) est reliée une section de tuyau
(32) d'un manchon de raccord de tube (31), lequel présente la section de tube (30)
s'élargissant dans la section transversale d'écoulement.
9. Appareil frigorifique à usage domestique selon la revendication 8, caractérisé en ce que le tube capillaire (22) est en saillie à l'intérieur du manchon de raccord de tube
(31) jusque dans la section de tube (30) s'élargissant de manière conique.
10. Appareil frigorifique à usage domestique selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que les deux sections terminales de conduite d'arrivée (20a, 20b) sont insérées dans
la section terminale de conduite d'évacuation (20c) en s'étendant parallèlement l'une
à l'autre.
11. Appareil frigorifique à usage domestique selon l'une quelconque des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que la section terminale de conduite d'évacuation (20c) est disposée en étant orientée
axialement dans une direction parallèle à une étendue axiale des sections terminales
de conduite d'arrivée (20a, 20b).
12. Appareil frigorifique à usage domestique selon l'une quelconque des revendications
1 à 11, caractérisé en ce que la section terminale de conduite d'évacuation (20c) présente une section transversale
d'écoulement notamment constante qui, en comparaison avec la somme de chacune des
sections transversales d'écoulement de sortie des sections terminales de conduite
d'arrivée (20a, 20b), n'est pas considérablement diminuée, est notamment identique
ou même supérieure.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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