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(11) |
EP 2 694 896 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 28.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/055502 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/136538 (11.10.2012 Gazette 2012/41) |
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KÄLTEGERÄT MIT FACHBÖDEN
FRIGERATOR WITH COMPARTMENT SHELVES
APPAREIL DE FROID AVEC DES TABLETTES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
07.04.2011 DE 102011006959
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.02.2014 Patentblatt 2014/07 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BECKE, Christoph
83109 Grosskarolinenfeld (DE)
- EICHER, Max
80689 München (DE)
- GORODEZKI, Swetlana
80469 München (DE)
- KIRSCHBAUM, Maike
80469 München (DE)
- STAUD, Ralph
81667 München (DE)
- TISCHER, Thomas
85540 Haar (DE)
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Entgegenhaltungen: :
JP-A- 11 351 737 US-A- 2 092 963
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US-A- 2 089 359 US-A- 5 626 407
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät.
[0002] Um einem Benutzer eine flexible, an die Gebindegröße des jeweils zu lagernden Kühlguts
angepasste Aufteilung der Lagerkammer eines Kältegerätes zu ermöglichen, müssen Fachböden
in einer solchen Lagekammer in unterschiedlichen Höhen montierbar sein.
US 2 092 963 A schlägt ein Kältegerät vor, bei dem auf Haken an den Seitenwänden einer Lagerkammer
aufzuhängende Fachböden, bei denen auf den Haken aufliegende Trägerabschnitte der
Fachböden gegen deren Bodenplatten vertikal versetzt sind und unterschiedliche Fachhöhen
durch Einbau der Fachböden mit gegen die Trägerabschnitte nach oben oder nach unten
versetzten Bodenplatten realisierbar sind.
US 2 092 963 A offenbart ein Kältegerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Wenn ein sehr hohes Fach benötigt wird, muss bei diesem bekannten Kältegerät ein
Fachboden entnommen und außerhalb des Geräts verwahrt werden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist, ein Kältegerät zu schaffen, dass die Unterbringung eines
zeitweilig nicht benutzten Fachbodens im Gerät selber ohne merklichen Platzverlust
erlaubt.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Kältegerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Indem.
wenn der zweite Fachboden an einem ersten Paar von Auflageflächen angeordnet ist,
der erste Fachboden an einem benachbarten zweiten Paar von Auflageflächen so platzierbar
ist, dass seine Bodenplatte dem zweiten Fachboden unmittelbar benachbart ist, d.h.
so eng benachbart ist, dass ein eventuell zwischen der Bodenplatte des ersten Fachbodens
und dem zweiten Fachboden verbleibender Spalt zu eng ist, um noch als Fach für Kühlgut
benutzt zu werden, kann der erste Fachboden bei Nichtbenutzung im Kältegerät untergebracht
werden, ohne dort merklich Platz zu beanspruchen.
[0006] Vorzugsweise sind die Bodenplatte und die Auflagerippen einteilig zusammenhängend
ausgebildet.
[0007] Die Bodenplatte kann zweckmäßigerweise wenigstens partiell aus Kunststoff oder Blech
geformt oder als Drahtgitter ausgebildet sein. Ein einteiliger Zusammenhang mit den
Auflagerippen ist realisierbar, indem diese z.B. wenigstens partiell zusammen mit
der Bodenplatte spritzgeformt oder aus Blech gebogen sind, oder indem ein Draht eines
im Fachboden bildenden Drahtgitters sich auch durch die Auflagerippen erstreckt.
[0008] Die Bodenplatte ist vorzugsweise wenigstens teilweise gewellt, um darauf platziertes
Kühlgut wie etwa liegende Flaschen, Getränkedosen oder dergleichen gegen Wegrollen
zu sichern.
[0009] Ein vorderer und/oder ein hinterer Rand der Bodenplatte sollte zweckmäßigerweise
geradlinig sein. Wenn, insbesondere im Falle einer Bodenplatte aus Kunststoff oder
Blech, dieser geradlinige Rand einteilig mit dem gewellten Bereich der Bodenplatte
zusammenhängt, erhöht er bereits aus sich heraus die Steifigkeit der Bodenplatte.
Der geradlinige Verlauf des Randes kann aber auch einfach dazu dienen, das Aufstecken
eines Versteifungsprofils auf den Rand zu erleichtern.
[0010] Zur Steifigkeit der Bodenplatte kann auch ein vertikaler Steg beitragen, wobei sich
dieser vorzugsweise, um die Handhabung des Kühlguts nicht zu behindern, entlang einer
hinteren Kante der Bodenplatte erstreckt.
[0011] Das Kältegerät kann darüber hinaus wenigstens einen zweiten Fachboden aufweisen,
bei dem eine Bodenplatte und Auflagerippen in an sich bekannter Weise in einer gleichen
Ebene liegen. Indem auf einem Paar von Auflagenflächen des Kältegerätes entweder ein
erster Fachboden in einer seiner zwei möglichen Orientierungen oder der zweite Fachboden
platziert wird, sind somit drei verschiedene Niveaus einer Bodenplatte realisierbar.
[0012] Um die Zahl der Auflageflächen gering zu halten und dennoch eine gleichmäßige Staffelung
von Einbauhöhen der Bodenplatten zu realisieren, können die Auflageflächen an einer
der Seitenwände jeweils abwechselnd in einem engen und einem weiten Abstand angeordnet
sein.
[0013] Dabei beträgt der weite Abstand vorzugsweise das Doppelte des engen Abstands.
[0014] Weitere Vorteile der Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Aus dieser
Beschreibung und den Figuren gehen auch Merkmale der Ausführungsbeispiele hervor,
die nicht in den Ansprüchen erwähnt sind. Solche Merkmale können auch in anderen als
den hier spezifisch offenbarten Kombinationen auftreten. Die Tatsache, dass mehrere
solche Merkmale in einem gleichen Satz oder in einer anderen Art von Textzusammenhang
miteinander erwähnt sind, rechtfertigt daher nicht den Schluss, dass sie nur in der
spezifisch offenbarten Kombination auftreten können; stattdessen ist grundsätzlich
davon auszugehen, dass von mehreren solchen Merkmalen auch einzelne weggelassen oder
abgewandelt werden können, sofern dies die Funktionsfähigkeit der Erfindung nicht
in Frage stellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Fachbodens eines Kältegerätes gemäß einer ersten
Ausgestaltung der Erfindung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines Fachbodens gemäß einer zweiten Ausgestaltung;
- Fig. 3
- einen Teilschnitt in Breitenrichtung durch den Fachboden der Fig. 2;
- Fig. 4
- einen Teilschnitt durch den Fachboden der Fig. 2 entlang der Ebene IV-IV der Fig.
3;
- Fig. 5
- einen zu Fig. 4 analogen Schnitt gemäß einer alternativen Ausgestaltung;
- Fig. 6
- einen Schnitt durch den rückwärtigen Rand des Fachbodens gemäß einer abgewandelten
Ausgestaltung;
- Fig. 7
- eine schematische Ansicht der Lagekammer eines erfindungsgemäßen Kältegerätes, an
der mit Fachböden gemäß Fig. 1 realisierbare Einbauniveaus von Bodenplatten veranschaulicht
sind;
- Fig. 8
- eine zu Fig. 7 analoge Ansicht, die mögliche Einbauniveaus von Bodenplatten bei kombinierter
Verwendung von herkömmlichen planaren Fachböden und Fachböden gemäß Fig. 1 zeigt;
- Fig. 9
- eine perspektivische Teilansicht der Lagerkammer eines Kältegerätes gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung; und
- Fig. 10
- eine alternative Ansicht der Lagerkammer der Fig. 9.
[0015] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Fachbodens 1 eines Kältegerätes gemäß
einer ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Der Fachboden 1 umfasst in
an sich bekannter Weise eine rechteckige Platte 2 aus gehärtetem Glas, an die an allen
vier Rändern in einem umlaufen Rahmen 3 eingefasst ist. Während vordere und hintere
Profile 4, 5 des Rahmens 2 in herkömmlicher Weise einen C-förmigen Querschnitt mit
einer die vordere bzw. hintere Kante der Platte 2 aufnehmenden Nut aufweisen, weisen
die seitlichen Profile 6 einen in etwa Z-förmigen Querschnitt auf, dessen Mittelstück
durch eine vertikale Wand 7 gebildet ist, von deren oberem und unterem Rand die seitlichen
Kanten der Platte 2 umgreifende Stege 8 bzw. Auflagerippen 9 horizontal in entgegengesetzte
Richtungen abstehen.
[0016] Fig. 2 zeigt eine zweite Ausgestaltung des Fachbodens 1, bei der eine Bodenplatte
2, vertikale Wände 7 und Auflagerippen 9 einteilig aus Kunststoff spritzgeformt sind.
Diese Art der Fertigung erlaubt es, die Bodenplatte 2 mit einem wellenförmigen Querschnitt
zu realisieren, wie insbesondere in der Schnittdarstellung der Fig. 3 zu erkennen,
so dass Flaschen der Getränkedosen liegend auf der Platte 2 platziert werden können
und dabei gegen Wegrollen gesichert sind.
[0017] An einem vorderen und hinteren Rand 10 schließt die Platte 2 jeweils geradlinig ab,
wobei der Rand 10, wie in Fig. 4 gezeigt, als ein gegenüber dem wellenförmigen zentralen
Bereich der Bodenplatte 2 verdickter Wulst ausgeführt sein kann. Der verdickte Wulst
trägt zum einen seinerseits zur Steifigkeit der Bodenplatte 2 bei, zum anderen kann
die formschlüssige Aufrastung eines Versteigungsprofils 11 oder 12 ermöglichen, wie
in Fig. 5 bzw. 6 dargestellt. Während die vertikalen Abmessungen des für den vorderen
Rand 10 vorgesehenen Versteigungsprofils 11 in vertikaler Richtung gering sind, um
die Handhabung von auf oder unter der Bodenplatte 2 abgestelltem Kühlgut nicht zu
behindern, ist dies beim Versteifungsprofil 12 des hinteren Rands 10 nicht erforderlich;
hier kann ein vertikaler Steg 13 bei geringem Materialeinsatz erheblich zur Steifigkeit
des Fachbodens beitragen.
[0018] An den Seitenwänden 7 können - in Fig. 6 gestrichelt dargestellte - Vorsprünge 21
geformt sein, zwischen die der Steg 13 eingreift. So kann verhindert werden, dass
das Versteifungsprofil 12 einer Belastung durch Drehung um den Rand 10 ausweicht.
[0019] Fig. 7 zeigt eine schematische Ansicht einer Lagerkammer 14 eines Kältegerätes, das
mit Fachböden 1 vom mit Bezug auf Fig. 1 bis 6 beschriebenem Typ ausgestattet ist.
Die Lagerkammer 14 ist in an sich bekannter Weise begrenzt durch einen aus Kunststoff
tiefgezogenen Innenbehälter, in dessen Seitenwänden 15 horizontale Nuten 16 angezogen
sind, um die Auflagerippen 9 der Fachböden aufzunehmen. An jedem Paar von einander
gegenüberliegenden Nuten 16 ist ein Fachboden 1 in zwei verschiedenen Orientierungen,
jeweils als durchgezogener oder gestrichelter Umriss dargestellt, montierbar. Wie
man sieht, genügen drei Paare von Nuten 16, um Bodenplatten 2 der Fachböden 1 auf
sechs verschiedenen Niveaus montieren zu können.
[0020] Um eine gleichmäßige Staffelung der Niveaus zu erreichen, ist der Abstand D zwischen
benachbarten Paaren von Nuten 16 jeweils vier mal so groß wie der Versatz d zwischen
der Bodenplatte 2 und einer durch die Auflagerippen 9 eines Fachbodens 1 verlaufeden
Ebene. Um eine gleichmäßige Abstandsstaffelung bis hin zum Boden 17 bzw. der Decke
18 der Lagerkammer 14 zu erreichen, kann ferner der Abstand zwischen den obersten
Nuten 16 und der Decke 18 bzw. der untersten Nuten 16 und dem Boden 17 gleich dem
dreifachen Versatz d gewählt werden.
[0021] Fig. 8 ist eine zu Fig. 7 analoge Darstellung einer Lagerkammer 14, in der erfindungsgemäße
Fachböden mit herkömmlichen planaren Fachböden 19 kombinierbar sind. Wie man sieht,
ermöglicht die kombinierte Verwendung beider Typen von Fachböden mit nur drei Paaren
von Nuten 16 die Platzierung von Bodenplatten 2 auf zwölf verschiedenen Niveaus. Ein
einheitlicher Abstand dieser Niveaus ist realisierbar, wenn der Versatz d jeweils
einem Drittel des Abstandes D zwischen den Nuten 16 entspricht. Der Abstand zwischen
den untersten Nuten 16 und dem Boden 17 bzw. zwischen den obersten Nuten 16 und der
Decke 18 entspricht dann zweckmäßigerweise 2d.
[0022] Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Lagerkammer 14 eines Haushaltskältegerätes
gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung. Zu sehen sind zwei herkömmliche,
planare Fachböden 19 sowie ein Fachboden 1 vom in Fig. 1 gezeigtem Typ. Die Tiefe
des Fachbodens 1 ist geringer als die der Fachböden 19, so dass, wenn wie gezeigt
der Fachboden 1 bis unmittelbar an eine Rückwand 20 der Lagerkammer 14 eingeschoben
ist, vor dem Fachboden 1 Platz verbleibt, wo auf dem unteren planaren Fachboden 19
Gegenstände abgestellt werden können, die höher sind als der Abstand zwischen dem
unteren planaren Fachboden 19 und der Bodenplatte 2 des Fachbodens 1 bzw. der Bodenplatte
2 des Fachbodens 1 und dem oberen planaren Fachboden 19.
[0023] Die Bodenplatte 2 ist in der Anordnung der Fig. 9 im Wesentlichen gleich weit von
beiden planaren Fachböden 19 entfernt. Wenn der Fachboden 1 aus den ihn tragenden
Nuten 16 herausgezogen wird und kopfüber in dieselben Nuten wieder eingeschoben wird,
wird die in Fig. 10 gezeigte Konfiguration erhalten. In dieser Konfiguration befindet
sich die Bodenplatte 2 unmittelbar unterhalb des oberen planaren Fachbodens 19. Die
Bodenplatte 2 und der Fachboden 19 können einander berühren; falls zwischen beiden
noch ein Spalt vorhanden ist, beträgt seine Höhe allenfalls einige Millimeter. In
die Stellung der Fig. 10 kann der Fachboden 1 gebracht werden, wenn er nicht benötigt
wird; in diesem Fall ist sein Platzbedarf im Innern der Lagerkammer 14 vernachlässigbar.
[0024] Im Gegensatz zur Darstellung der Fig. 8 sind beim Kältegerät der Fig. 9 und 10 die
Nuten 16 nicht in gleichmäßigen Abständen über die Seitenwände 15 verteilt, sondern
sie sind jeweils abwechselnd mit einem großen und einem kleinen Abstand zueinander
abgeordnet, wobei im hier gezeigten Fall der große Abstand in etwa das Doppelte des
kleinen beträgt. Da auch der Versatz zwischen der Bodenplatte 2 und den Auflagerippen
9 im Wesentlichen dem kleinen Abstand entspricht, befindet sich die Bodenplatte 2
in der Konfiguration der Fig. 9 auf halber Höhe zwischen den zwei planaren Fachböden
19.
[0025] Durch wahlweise Verwendung von planaren Fachböden 19 oder Fachboden 1 mit versetzter
Bodenplatte sind somit Bodenplatten sowohl in Höhe der Nuten 16 als auch auf halber
Höhe des großen Abstandes platzierbar, d.h. die Zahl der möglichen Positionen von
Bodenplatten ist eineinhalb mal größer als die der Nuten 16. Die Reduzierung der Nutzenzahl
kommt der Tragfähigkeit der Seitenwand 15 zugute, oder sie erlaubt bei gleichbleibender
Tragfähigkeit eine Reduzierung der Materialstärke.
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einer Lagerkammer (14), wobei Seitenwände
(15) der Lagerkammer (14) mit Paaren von vertikal beabstandeten Auflageflächen versehen
sind, und wenigstens einem in der Lagerkammer (14) auf einem Paar der Auflagerflächen
angeordneten ersten Fachboden (1), der eine Bodenplatte (2) und seitlich über die
Bodenplatte (2) überstehende Auflagerippen (9) aufweist,wobei die Bodenplatte (2)
gegen eine durch die Auflagerippen (9) verlaufende Ebene vertikal versetzt ist und
der Versatz (d) zwischen Auflagerippen (9) und Bodenplatte (2) des ersten Fachbodens
(1) kleiner ist als der Abstand (D) zwischen eng benachbarten Paaren von Auflageflächen,
und einem zweiten Fachboden (19), dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der zweite Fachboden (19) an einem ersten Paar von Auflageflächen angeordnet
ist, der erste Fachboden (1) an einem benachbarten zweiten Paar von Auflageflächen
so platzierbar ist, dass seine Bodenplatte (2) dem zweiten Fachboden (19) unmittelbar
benachbart ist.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) und die Auflagerippen (9) einteilig zusammenhängend ausgebildet
sind.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) wenigstens partiell aus Kunststoff oder aus Blech geformt oder
als Drahtgitter ausgebildet ist.
4. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) wenigstens teilweise gewellt ist.
5. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderer und/oder ein hinterer Rand (10) der Bodenplatte (2) geradlinig ist.
6. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen sich entlang eines hinteren Randes (10) der Bodenplatte erstreckenden vertikalen
Steg (13).
7. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein mit einem vorderen Rand (10) und/oder einem hinteren Rand (10) der Bodenplatte
(2) steckverbundenes Versteifungsprofil (11, 12).
8. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen durch Nuten (16) der Seitenwände (15) gebildet sind.
9. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kältegerät wenigstens einen zweiten Fachboden (19) aufweist, dessen Tiefe größer
ist als die des ersten Fachbodens (1).
10. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen an einer der Seitenwände (15) jeweils abwechselnd in einem engen
und einem weiten Abstand angeordnet sind.
11. Kältegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der weite Abstand das Doppelte des engen Abstands beträgt.
1. Refrigerator, especially household refrigerator, with a storage compartment (14),
wherein side walls (15) of the storage compartment (14) are provided with pairs of
vertically spaced support surfaces, and at least one first shelf (1) disposed in the
storage compartment (14) on a pair of the support surfaces, having a base plate (2)
and support ribs (9) projecting above the base plate (2); wherein the base plate (2)
is offset vertically in relation to a plane running through the support ribs (9) and
the offset (d) between support ribs (9) and base plate (2) of the first shelf (1)
is smaller than the distance (D) between closely-adjacent pairs of support surfaces,
and a second shelf (19), characterised in that, when the second shelf (19) is disposed on a first pair of support surfaces, the
first shelf (1) is able to be placed on an adjacent second pair of support surfaces
so that its base plate (2) is immediately adjacent to the second shelf (19).
2. Refrigerator according to claim 1, characterised in that the base plate (2) and the support ribs (9) are embodied contiguously in one piece.
3. Refrigerator according to claim 1 or 2, characterised in that the base plate (2) is formed at least partly from plastic or from sheet metal or
is embodied as wire mesh.
4. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that the base plate (2) is at least partly corrugated.
5. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that a front and/or a rear edge (10) of the base plate (2) is a straight line.
6. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised by a vertical web (13) extending along a rear edge (10) of the base plate.
7. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised by a plug-in stiffening profile (11, 12) connected to a front edge (10) and/or a rear
edge (10) of the base plate (2).
8. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that the support surfaces are formed by grooves (16) in the side walls (15).
9. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that the refrigerator has at least one second shelf (19) of which the depth is greater
than that of the first shelf (1).
10. Refrigerator according to one of the preceding claims, characterised in that the support surfaces are disposed on one of the side walls (15) spaced alternately
close together and wide apart.
11. Refrigerator according to claim 10, characterised in that the wide-apart spacing amounts to twice the close-together spacing.
1. Appareil frigorifique, en particulier appareil frigorifique ménager, avec une chambre
de stockage (14), dans lequel les parois latérales (15) de la chambre de stockage
(14) sont dotées de paires de surfaces d'appui distantes verticalement, et au moins
une première tablette (1) disposée sur une paire de surfaces d'appui dans la chambre
de stockage (14), laquelle présente une plaque de fond (2) ainsi que des côtes d'appui
(9) latérales faisant saillie au-delà de la plaque de fond (2), la plaque de fond
(2) étant déplacée verticalement par rapport à un plan s'étendant à travers les côtes
d'appui (9) et le déplacement (d) entre les côtes d'appui (9) et la plaque de fond
(2) de la première tablette (1) étant plus petit que l'écartement (D) entre des paires
de surfaces d'appui voisines, et une deuxième tablette (19), caractérisé en ce que, lorsque la deuxième tablette (19) est disposée sur une première paire de surfaces
d'appui, la première tablette (1) peut être placée sur une deuxième paire de surfaces
d'appui voisines de telle manière que sa plaque de fond (2) avoisine directement la
deuxième tablette (19).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de fond (2) et les côtes d'appui (9) sont exécutées en une seule pièce.
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque de fond (2) est au moins partiellement formée de plastique ou de tôle ou
exécutée sous la forme d'un grillage.
4. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de fond (2) est au moins partiellement ondulée.
5. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un bord avant et/ou arrière (10) de la plaque de fond (2) est rectiligne.
6. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une traverse verticale (13) s'étendant le long d'un bord arrière (10) de la plaque
de fond.
7. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un profilé de renforcement (11, 12) connecté à un bord avant (10) et/ou un bord arrière
(10) de la plaque de fond (2).
8. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les surfaces d'appui sont constituées par des rainures (16) des parois latérales
(15).
9. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil frigorifique présente au moins une deuxième tablette (19) dont la profondeur
est plus importante que celle de la première tablette (1).
10. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les surfaces d'appui sont disposées alternativement sur l'une des parois latérales
(15) avec un écartement étroit et large.
11. Appareil frigorifique selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'écartement large correspond au double de l'écartement étroit.
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