[0001] Die Erfindung betrifft eine Spendervorrichtung zum Dosieren fließfähiger Medien gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Flüssigkeitsspender, welche auf Druck über einen Pumpmechanismus eine Flüssigkeit
dosieren sind aus vielen Bereichen des täglichen Gebrauchs bekannt und werden beispielsweise
als Seifenspender oder als Spender für Desinfektionsmittel oder Handlotionen im Hygienebereich
eingesetzt. Handelsübliche Flüssigseifenspender sind insbesondere für den Hausgebrauch
häufig als vorgefüllte Einwegspender ausgebildet und werden in großen Stückzahlen
vertrieben. In öffentlichen Einrichtungen werden zum Zwecke einer genauen Dosierung
bzw. Portionierung aber auch aus Hygienegründen Spendervorrichtungen vorgeschlagen,
welche beispielsweise über Fußpedale betätigbar sind.
[0003] So gibt beispielsweise die
DE 200 13 253 U 1 eine Betätigungsvorrichtung für eine Portioniereinrichtung, insbesondere einen Seifenspender
an, bei dem die mit einem Seifenvorratsbehälter verbundene Portioniereinrichtung mittels
Zugelement betätigbar ist, wobei das Zugelement an ein im Fußbodenbereich angeordnetes
Pedal angeschlossen ist. Ferner beschreibt die
DE 695 09 880 T2 eine Testvorrichtung zum Zerstäuben von Kosmetikprodukten, bei der aus einem mit
einem auf Druck wirkenden Zerstäubungsventil ausgestatteten Flakon über Verteilungs-
und Betätigungsmittel ein flüssiges Kosmetikprodukt zerstäubt wird. Der auf einer
Platte stehende Flakon wird bei Betätigung des Betätigungsmittels, beispielsweise
eines Fußpedals vertikal nach oben verschoben. Das auf Druck wirkende Zerstäubungsventil
wird durch dieses Anheben gegen eine Anschlagplatte gedrückt, wodurch ein Zerstäubungsvorgang
ausgelöst wird und das Kosmetikprodukt über das als Schlauch ausgebildete Verteilungsmittel
ausgegeben wird.
[0004] Auch aus dem Bereich der Lebensmittelverarbeitung bzw. des Lebensmittelhandels oder
in der Gastronomie sind Spender für die Dosierung von flüssigen bzw. zähflüssigen
oder fließfähigen Medien, insbesondere Lebensmitteln bekannt und finden zum Beispiel
als Senf-, Ketchup- oder Mayonnaisespender Verwendung. Vor allem in Großküchen, an
Kioskbetrieben oder in der Massengastronomie bzw. im "Fast-Food" Bereich sind Spender
notwendig, welche große Volumina an fließfähigen Medien aufnehmen können und dabei
möglichst einfach und zugleich hygienisch unbedenklich bedienbar sind.
[0005] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spendervorrichtung
zum Dosieren fließfähiger Medien zur Verfügung zu stellen, welche bei einfacher Handhabung
eine saubere, hygienisch einwandfreie Entnahme des Mediums erlaubt. Die Aufgabe wird
ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 durch dessen
kennzeichnende Merkmale gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäße Spendervorrichtung zum Dosieren fließfähiger Medien, insbesondere
Lebensmittel weist ein Gehäuse, zumindest einen in dem Gehäuse auswechselbar angeordneten
Vorratsbehälter mit wenigstens einer Pumpvorrichtung auf und verfügt über zumindest
eine Betätigungsvorrichtung. Die Pumpvorrichtung ist oberseitig am Vorratsbehälter
angeordnet und besteht aus zumindest einer Pumpeneinheit mit einem vertikal verschiebbaren
Bediendruckstück und einem flexiblen Auslassschlauch. Die Erfindung zeichnet sich
insbesondere dadurch aus, dass an dem Gehäuse zumindest ein Auslassrohr zur wenigstens
teilweisen Aufnahme des flexiblen Auslassschlauches der Pumpvorrichtung vorgesehen
ist, wobei sich der flexible Auslassschlauch über mindestens nahezu die gesamte Länge
des Auslassrohres erstreckt.
[0007] Ein weiterer wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, dass
die Betätigungsvorrichtung aus zumindest einer über einen Kipphebel anhebbaren Hubtischeinheit
zum Anheben des Vorratsbehälters und einem Anschlagelement für das Bediendruckstück
der Pumpeneinheit besteht.
[0008] Wie zuvor erläutert, erstreckt sich ein Abschnitt des flexiblen Auslassschlauches
der Pumpvorrichtung über mindestens nahezu die gesamte Länge des Auslassrohres. Demnach
zeichnet sich die erfindungsgemäße Spendervorrichtung durch eine Art doppelte Schlauch-
bzw. Rohrführung aus, wobei der flexible Auslassschlauch der Pumpvorrichtung den inneren,
mit dem fließfähigen Medium in Kontakt stehenden Schlauch bildet und das am Gehäuse
angeordnete Auslassrohr ein äußeres, den inneren Schlauch führendes Rohr zur Verfügung
stellt. Das Auslassrohr dient somit im Wesentlichen als Führungsrohr, nämlich als
schützende und stabilisierende Schlauchführung für den mit der Pumpeneinheit verbundenen,
flexiblen Auslassschlauch. Ausgehend von der Pumpeneinheit verläuft der flexible Auslassschlauch
somit zunächst frei durch den Innenraum des Gehäuses, tritt an oder nahe der Gehäusewand
durch die dem Innenraum des Gehäuses zugewandte Öffnung des Auslassrohres in das Auslassrohr
ein und verläuft geführt vom Auslassrohr näherungsweise bis zu dessen nach außen gerichteter
freien Ende. Somit erstreckt sich der flexible Auslassschlauche näherungsweise über
die gesamte Länge des Auslassrohres. Besonders vorteilhaft kommt auf diese Weise das
Auslassrohr bzw. die Innenseite der Wandung des Auslassrohres nicht mit dem fließfähigen,
über den Auslassschlauch transportierte Medium in Berührung. Es versteht sich von
selbst dass dies aus hygienischer Sicht von ganz besonderem Vorteil ist, da das am
Gehäuse angeordnete Auslassrohr sauber bleibt und daher keiner besonderen Reinigungsprozedur
unterzogen werden muss. Zudem ist aufgrund dieser doppelten Schlauchführung die Gefahr
eines Eintrags von Keinem in den Vorratsbehälter weitestgehend gebannt und eine mögliche
Rückverkeimung ausgehend von der Mündung des Auslassrohres kann somit effektiv verhindert
werden.
[0009] Die dem Innenraum des Gehäuses zugewandte Öffnung des Auslassrohres ist bevorzugt
an oder nahe der Gehäusewand angeordnet. Das Auslassrohr ist vorzugsweise durch eine
Ausnehmung in der Gehäusewand geführt und beispielsweise so an der Gehäusewand befestigt,
dass die dem Innenraum des Gehäuses zugewandte Öffnung an der Innenfläche der Gehäusewand
angeordnet ist, so dass sich das Auslassrohr nicht in den Innenraum des Gehäuses hinein
erstreckt sondern vielmehr an der Innenfläche der Gehäusewand endet. Das Einführen
des flexiblen Auslassschlauches der Pumpvorrichtung in das Auslassrohr kann somit
bequem vom Innenraum des Gehäuses her erfolgen.
[0010] Der flexible Auslassschlauch, welcher in der erfindungsgemäßen Spendervorrichtung
zumindest größtenteils in dem Auslassrohr aufgenommen ist, bildet zusammen mit der
Pumpeneinheit die oberhalb des Vorratsbehälters angeordnete Pumpvorrichtung. Die Pumpvorrichtung
wird von oben auf den Vorratsbehälter bzw. auf einen eine Ausnehmung aufweisenden
Deckel des Vorratsbehälters aufgesetzt und dort ausreichend befestigt. Die Pumpeneinheit
der Pumpvorrichtung verfügt über ein vertikal verschiebbares Bediendruckstück, vorzugsweise
über einen Druckknopf. Durch Druck auf das Bediendruckstück von oben her wird das
Bediendruckstück in vertikaler Richtung nach unten verschoben, wodurch ein Pumpmechanismus
bzw. ein Pumpvorgang ausgelöst wird. Durch diesen Pumpmechanismus wird das fließfähige
Medium in den Auslassschlauch gefördert und kann dosiert werden. Der Druck auf das
Bediendruckstück und somit das Auslösen des Pumpvorganges erfolgt in der vorliegenden
Erfindung mittels einer Betätigungsvorrichtung. Diese aus einer Hubtischeinheit und
einer Anschlagplatte bestehende Betätigungsvorrichtung ist als weiterer wesentlicher
Aspekt der vorliegenden erfindungsgemäßen Spendervorrichtung zu sehen. Die Hubtischeinheit
der Betätigungsvorrichtung kann über einen Kipphebel betrieben werden und ist zum
Anheben des darauf abgestellten Vorratsbehälters vorgesehen. Das Anschlagelement ist
oberhalb der Pumpvorrichtung angeordnet und dient als Anschlag für das Bediendruckstück.
Durch eine Betätigung des Kipphebels, wird der auf der Hubtischeinheit stehende Vorratsbehälter
mit seiner oberseitig aufgesetzten Pumpvorrichtung angehoben, nämlich in vertikaler
Richtung nach oben verschoben. Es versteht sich von selbst, dass die auf dem Vorratsbehälter
aufsitzende Pumpeneinheit mit ihrem Bediendruckstück dabei ebenfalls nach oben bewegt
wird, wodurch das Bediendruckstück an das oberhalb der Pumpvorrichtung bzw. des Bediendruckstückes
angeordnete Anschlagelement herangeführt wird und schließlich dort anschlägt. Bei
weiterem Anheben drückt das Anschlagelement auf das Bediendruckstück, welches dadurch
in vertikaler Richtung nach unten verschoben wird. Der Pumpmechanismus zum Dosieren
des fließfähigen Mediums wird ausgelöst.
[0011] Besonders vorteilhaft ist mittels der Betätigungsvorrichtung der erfindungsgemäßen
Spendervorrichtung ein Dosieren bzw. Portionieren eines fließfähigen Mediums, insbesondere
eines Lebensmittels wie zum Beispiel Ketchup, Senf, Mayonnaise, beliebige Würzsaucen
oder dergleichen auf besonders einfache und zugleich saubere, hygienisch einwandfreie
Weise möglich. Jeder Nutzer löst den Pumpmechanismus und damit letztlich die Ausgabe
einer Portionsgröße des fließ- und pumpfähigen Lebensmittels über einen entfernt vom
Lebensmittel angeordneten Kipphebel aus. Die direkte Berührung der Pumpvorrichtung
und somit auch im weiteren Sinne des Vorratsbehälters durch die Hände der Nutzer ist
damit nicht notwendig. Die Gefahr einer Verunreinigung der Lebensmittel durch vermehrten
Berührungskontakt kann somit gering gehalten werden. Ebenso vorteilhaft ist die auf
dem Bediendruckstück auftreffende Druckkraft vorzugsweise vertikal nach unten gerichtet,
wodurch beispielsweise ein Verdrehen oder Verkanten der Pumpeneinheit vermieden werden
kann. Über den Kipphebel kann zudem auch der Anhebeweg bzw. die Hubstrecke oder Hubhöhe
für die Hubtischeinheit vorgegeben werden, worüber eine definierte Portionsgröße für
das zu dosierende Lebensmittel eingestellt werden kann und eine genaue Dosierung möglich
ist.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der flexible
Auslassschlauch der Pumpvorrichtung lösbar mit der Pumpeneinheit verbindbar und besonders
bevorzugt in Form eines Verbrauchsmaterialelements, insbesondere als Einwegschlauchstück
ausgebildet. Über ein lösbares Verbindungsmittel, beispielsweise eine Schraub- oder
Steckverbindung kann der flexible Auslassschlauch mit der Pumpeneinheit der Pumpvorrichtung
verbunden werden. Besondere Vorteile bezüglich Sauberkeit, Hygiene und Verkeimungsgefahren
ergeben durch die Verwendung von Einwegschlauchstücken, welche ein einfaches Auswechseln
des Auslassschlauches in bestimmten Zeitintervallen ermöglichen. Bei einem Wechselvorgang
kann zum Entfernen des gebrauchten Auslassschlauches zuerst die lösbare Verbindung
zwischen Auslassschlauch und Pumpeneinheit gelöst und der im Auslassrohr aufgenommene
Abschnitt des Auslassschlauches aus dem Auslassrohr herausgezogen werden. Zum Anbringen
des neuen Auslassschlauches wird dieser vom Innenraum des Gehäuses ausgehend zunächst
mit seinem freien, nach außen mündenden Ende voran in das Auslassrohr eingeführt und
in dieses hineingeschoben. Schließlich wird über das Verbindungsmittel die Verbindung
zwischen Pumpeneinheit und Auslassschlauch wieder hergestellt. Bei Nichtgebrauch kann
die an der Pumpeneinheit ausgebildete Anschluss- oder Kupplungsstelle für den Auslassschlauch
vorzugsweise durch einen Stopfen verschlossen werden, wenn kein Auslassschlauch angebracht
ist.
[0013] Ein als einstückige Platte, insbesondere als Deckelelement bzw. als Deckfläche des
Gehäuses ausgebildetes Anschlagelement bringt besondere Vorteile mit sich. Das als
Deckfläche des Gehäuses ausgebildete Anschlagelement kann fest oder lösbar mit den
Front-, Rück- und/oder Seitenwänden des Gehäuses verbunden sein. Beispielsweise ist
es denkbar, dass die Deckfläche, nämlich das Anschlagelement über Scharniere beweglich
bzw. klappbar mit einer der Front-, Rück- und/oder Seitenwände des Gehäuses verbunden
ist. In alternativen Ausführungsformen kann jedoch auch zusätzlich zur Deckfläche
eine im Gehäuse angeordnete und fest mit dem Gehäuse verbundene einstückige Platte
als Anschlagelement vorgesehen sein.
[0014] In bevorzugten Ausführungsformen besteht die Hubtischeinheit aus wenigstens einer
Hubtischplatte und einer mit der Hubtischplatte verbundenen Hubstange, wobei der Kipphebel
zum Betreiben der Hubtischeinheit mit der Hubstange gelenkig verbunden ist. Insbesondere
bevorzugt ist der Kipphebel als Fußpedal ausgebildet. Bei Betätigung des als Fußpedal
ausgebildeten Kipphebels wird ein nach unten gerichteter Bediendruck umgelenkt und
resultiert in einem nach oben gerichteten Hub der Hubtischeinheit und des darauf abgestellten
Vorratsbehälters. Die gelenkige Verbindung zwischen Fußpedal und Hubstange stellt
dabei sicher, dass der im Wesentlichen vertikal ausgerichtete Bediendruck wiederum
in einen vertikalen, jedoch nach oben gerichteten Hub umgekehrt wird, wobei die Kraftrichtung
des Hubes im Wesentlichen parallel zur Hauptachse der Spendervorrichtung verläuft.
Die Ausbildung des Kipphebels als Fußpedal hat den besonderen Vorteil, dass ein Benutzer
der Spendervorrichtung beide Hände frei hat, um mit Speisen und/oder Geschirrteilen
oder dergleichen zu hantieren. Zum anderen ist durch ein Fußpedal zur Betätigung sichergestellt,
dass der Kontaktbereich, in dem die Benutzer die Spendervorrichtung berühren, die
maximal mögliche Entfernung vom zu dosierenden bzw. dosierten und ausgegebenen Lebensmittel
aufweist, wodurch die Verkeimungsgefahr wiederum merklich verringert wird.
[0015] Ganz besondere Vorteile ergeben sich dadurch, dass zwei, drei oder mehrere Vorratsbehälter
im Gehäuse angeordnet sind, wobei jedem Vorratsbehälter je eine Pumpvorrichtung, eine
Hubtischeinheit und ein Fußpedal zugeordnet sind und wobei am Gehäuse für jeden flexiblen
Auslassschlauch ein Auslassrohr vorgesehen ist. Eine einstückige Platte ist vorzugsweise
als gemeinsames Anschlagelement ausgebildet. Über diese Anordnung ist es zum Beispiel
möglich, für jeden einzelnen Vorratsbehälter einen gesonderten Pumpvorgang zu starten.
So wird zum Beispiel bei Betätigung eines bestimmten Fußpedals der zugeordnete Vorratsbehälter
mit seiner Pumpvorrichtung angehoben, wodurch das entsprechende Bediendruckstück an
das gemeinsame Anschlagelement geführt und von diesem nach unten gedrückt wird. Nach
individuellen Benutzerwünschen können die in den verschiedenen Vorratsbehältern vorgelegten
Lebensmittel einzeln entnommen werden.
[0016] Um ein Kippen, Verrutschen oder dergleichen des Vorratsbehälters vollständig zu vermeiden
ist es besonders vorteilhaft, wenn in dem Gehäuse zusätzlich ein Führungselement zur
Führung des oder der Vorratsbehälter angeordnet ist. Für einen erleichterten Transport
der Spendervorrichtung verfügt das Gehäuse unterseitig über Rollen und/oder es sind
Handgriffe außen am Gehäuse vorgesehen. Ebenso vorteilhaft ist eine außen am Gehäuse
vorgesehene Ablage, insbesondere in Form einer auskragenden Platte. Besonders vorteilhaft
sind das Gehäuse und die Auslassrohre sowie die Hubtischeinheit aus einem Metall,
vorzugsweise aus Stahl, besonders bevorzugt aus Edelstahl hergestellt.
[0017] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
den Figuren näher erläutert werden. Zudem ergeben sich Weiterbildungen, Vorteile und
Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung auch aus der nachfolgenden Beschreibung der
Ausführungsbeispiele und aus den Figuren. Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich
dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand
der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
[0018] Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Erfindung keinesfalls auf
die angegebenen Beispiele beschränkt sein soll. Es zeigen
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spendervorrichtung,
- Fig. 2
- in einer seitlichen Ansicht eine schematische Schnittdarstellung einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Spendervorrichtung,
- Fig. 3
- in einer Frontalansicht eine schematische Schnittdarstellung einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Spendervorrichtung,
- Fig. 4
- anhand eines Ausschnittes einer Ausführungsform schematisch dargestellt die oberhalb
des Vorratsbehälters angeordnete Pumpvorrichtung mit dem teilweise im Auslassrohr
aufgenommenen flexiblen Auslassschlauch,
- Fig. 5
- anhand eines Ausschnittes einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt die
oberhalb des Vorratsbehälters angeordnete Pumpvorrichtung mit dem teilweise im Auslassrohr
aufgenommenen flexiblen Auslasssch lauch,
- Fig. 6
- in Draufsicht ein Führungselement zur Führung von drei Vorratsbehältern.
[0019] Die Figur 1 zeigt schematisch dargestellt in perspektivischer Ansicht eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Spendervorrichtung 1.
[0020] Die im Beispiel der Figur 1 dargestellte Spendervorrichtung 1 mit einer Hauptachse
HA weist beispielsweise ein sechsseitig geschlossenes Gehäuse 2 mit vier rechtwinkelig
aneinander anschließenden Flächen, nämlich einer Frontwand 2.1, zwei Seitenwänden
2.2 und einer Rückwand sowie eine obere Deckfläche 2.3 und eine untere Bodenfläche
2.4 auf.
[0021] Die Deckfläche 2.3 ist vorzugsweise als Deckel ausgebildet und lösbar mit den Front-,
Rück- und Seitenwänden 2.1, 2.2 verbunden. Alternativ kann die Deckfläche 2.3 fest
verbunden sein oder aber lediglich auf den Front-, Rück- und Seitenwänden 2.1, 2.2
aufliegen oder beispielsweise als Klappdeckel mit der Frontwand 2.1, der Rückwand
oder einer der Seitenwände 2.2 über ein Scharnier beweglich verbunden sein.
[0022] Die Bodenfläche 2.4 steht im dargestellten Beispiel nach vorne hin über, nämlich
über die Fläche der Frontwand 2.1 hinaus. In alternativen Ausführungsformen kann beispielsweise
die Rückwand als Tür ausgebildet sein und über Scharniere beweglich mit einer der
Seitenwände 2.2 verbunden sein. Für einen erleichterten Transport der Spendervorrichtung
1 sind unterseitig an dem Gehäuse 2 des dargestellten Ausführungsbeispieles Rollen
14 vorgesehen und an den Seitenwänden 2.2 Handgriffe 16 angeordnet. An der Frontwand
2.1 des Gehäuses 2 ist eine Ablage 5 in Form einer auskragenden Platte ausgebildet,
welche zum Beispiel als Abstellfläche bzw. Auflagefläche für Teller, Geschirrteile,
Pappteller, Einwegverpackungen oder dergleichen dient.
[0023] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verfügt das Gehäuse 2 über drei Auslassrohre
9, 9', 9" zur Entnahme der zu dosierenden fließfähigen Lebensmittel. Drei in Form
von Fußpedalen ausgebildete Kipphebeln 10, 10', 10" dienen zur Bedienung einer jeweils
zugeordneten Betätigungsvorrichtung zur Dosierung der Lebensmittel. Das Gehäuse 2
sowie die Auslassrohre 9, 9', 9" und die Fußpedale 10, 10', 10" sind bevorzugt aus
einem Metall, vorzugsweise aus Stahl, insbesondere Edelstahl hergestellt.
[0024] Die Figur 2 zeigt in seitlicher Ansicht eine schematische Darstellung eines Schnittes
entlang der Schnittlinie A-A. In dem Gehäuse 2 der erfindungsgemäßen Spendervorrichtung
1 ist zumindest ein Vorratsbehälter 3 mit wenigstens einer Pumpvorrichtung 4 auswechselbar
angeordnet. Die Pumpvorrichtung 4 wiederum ist oberseitig am Vorratsbehälter 3 angeordnet
und ist auf den Vorratsbehälter 3 oder auf einen mit einer Ausnehmung versehenen Deckel
des Vorratsbehälters 3 aufgesetzt und dort ausreichend befestigt. Die Pumpvorrichtung
4 besteht aus zumindest einer Pumpeneinheit 6 mit einem vertikal verschiebbaren Bediendruckstück
7 und einem flexiblen Auslassschlauch 8. Der flexible Auslassschlauch 8 ist zumindest
teilweise in dem Auslassrohr 9 des Gehäuses 2 aufgenommen und erstreckt sich über
mindestens nahezu die gesamte Länge des Auslassrohres 9.
[0025] Die Spendervorrichtung 1 verfügt über eine Betätigungsvorrichtung bestehend aus einer
Hubtischeinheit 11 und einem Anschlagelement 12, wobei das Anschlagelement 12 oberhalb
der Pumpvorrichtung 4 angeordnet ist und als Anschlag für das vertikal verschiebbare
Bediendruckstück 7 der Pumpeneinheit 6 dient. Das Anschlagelement 12 des dargestellten
Beispieles ist in Form einer einstückigen Platte ausgebildet und stellt zugleich die
obere Deckfläche 2.3 des Gehäuses 2 dar. Die Hubtischeinheit 11 der Betätigungsvorrichtung
setzt sich aus einer Hubtischplatte 11a und einer Hubstange 11b zusammen, wobei die
Hubstange 11 b gelenkig mit dem als Fußpedal ausgebildeten Kipphebel 10 verbunden
ist. Bei Betätigung des als Fußpedal ausgebildeten Kipphebels 10 wird ein nach unten
gerichteter Bediendruck D
B umgelenkt und resultiert in einem nach oben gerichteten Hub H der Hubtischeinheit
11 und des darauf abgestellten Vorratsbehälters 3. Die gelenkige Verbindung zwischen
Fußpedal 10 und Hubstange 11 b stellt dabei sicher, dass der im Wesentlichen vertikal
ausgerichtete Bediendruck D
B wiederum in einem vertikal ausgerichteten Hub H resultiert, wobei die Kraftrichtung
des Hubes H im Wesentlichen parallel zur Hauptachse HA der Spendervorrichtung 1 verläuft.
Durch den über den Kipphebel 10 ausgelösten Hub H der Hubtischeinheit 11 wird der
Vorratsbehälter 3 zusammen mit der Pumpvorrichtung 4 mit einer definierten Hubhöhe
angehoben. Durch das Anheben des Vorratsbehälters 3 wird das Bediendruckstück 7 der
Pumpeneinheit 6 zunächst an das Anschlagelement 12 herangeführt um dort anzuschlagen
und wird schließlich in vertikaler Richtung nach unten gedrückt, was zum Auftreten
eines wieder nach unten gerichteten Pumpdrucks D
P führt. Durch diesen Pumpdruck D
P wird letztlich der Pumpmechanismus zum Dosieren des fließfähigen Lebensmittels ausgelöst
bzw. der Pumpvorgang gestartet.
[0026] Der Vorratsbehälter 3 ist innerhalb des Gehäuses 2 durch ein Führungselement 13 vor
Verrutschen oder Verschieben geschützt. Zu diesem Zweck können zusätzlich auf der
Hubtischplatte 11a beispielsweise Stifte, Stege, umlaufende Rippen oder dergleichen
Führungsmittel vorgesehen sein.
[0027] Die Figur 3 zeigt in frontaler Ansicht eine schematische Darstellung eines Schnittes
entlang der Schnittlinie B-B. In dem Gehäuse 2 sind drei in einem Führungselement
13 geführte Vorratsbehälter 3, 3', 3" nebeneinander angeordnet, wobei jedem Vorratsbehälter
3, 3', 3" eine Pumpvorrichtung 4, 4', 4" sowie eine Hubtischeinheit 11, 11', 11" mit
einem verbundenen Kipphebel 10, 10', 10" zugeordnet ist. Nicht in der Figur 3 dargestellt,
jedoch selbstverständlich ist, dass der flexible Auslassschlauch 8 einer jeden Pumpvorrichtung
4, 4', 4" von je einem Auslassrohr 9, 9', 9" an der Frontwand 2.1 des Gehäuses 2 aufgenommen
ist. Über diese Anordnung ist es möglich, für jeden einzelnen Vorratsbehälter 3, 3',
3" einen gesonderten Pumpvorgang zu starten. So wird zum Beispiel bei Betätigung des
Fußpedals 10' der mittig platzierte Vorratsbehälter 3' mit seiner Pumpvorrichtung
4' über die Hubtischeinheit 11' angehoben und das Bediendruckstück 7' an das gemeinsame
Anschlagelement 12 geführt und von diesem nach unten gedrückt. Das in dem Vorratbehälter
3' bevorratete fließfähige Medium kann somit dosiert bzw. entnommen werden. Beispielsweise
kann in jedem Vorratsbehälter 3, 3', 3" ein anderes fließfähiges Lebensmittel, zum
Beispiel Senf in Vorratsbehälter 3, Ketchup in Vorratsbehälter 3' und Mayonnaise in
Vorratsbehälter 3" vorgelegt werden, welches nach individuellen Benutzerwünschen entnommen
werden kann. In einer alternativen Ausführungsvariante kann dass fließfähige Medium
bzw. Lebensmittels in einer beutelartigen Verpackung aufgenommen sein, welche in den
Vorratsbehälter 3, 3', 3" eingesetzt wird.
[0028] Die Figur 4 und Figur 5 zeigen ausschnittsweise die oberhalb des Vorratsbehälters
3 angeordnete Pumpvorrichtung 4 mit dem teilweise im Auslassrohr 9 aufgenommenen flexiblen
Auslassschlauch 8. Der flexible Auslassschlauch 8 der Pumpvorrichtung 4 ist lösbar
mit der Pumpeneinheit 6 verbunden. Bevorzugt kann der Auslassschlauch 8 dabei über
ein lösbares Verbindungsmittel 15, insbesondere über eine Schraub- oder Steckverbindung
an der Pumpeneinheit 6 befestigt sein. Besonders bevorzugt ist der flexible Auslassschlauch
8 als Verbrauchsmaterialelement, insbesondere als Einwegschlauchstück ausgebildet
und kann so in vorgegebenen Zeitintervallen ausgewechselt werden. Beim Wechselvorgang
wird zum Entfernen des gebrauchten Auslassschlauches 8 zuerst die lösbare Verbindung
zwischen Auslassschlauch 8 und Pumpeneinheit 6 gelöst und der im Auslassrohr 9 aufgenommene
Abschnitt des Auslassschlauches 8 aus dem Auslassrohr 9 herausgezogen. Zum Anbringen
des neuen Auslassschlauches 8 wird dieser zunächst mit seinem freien, nach außen mündenden
Ende voran vom Innenraum des Gehäuses 2 aus in das Auslassrohr 9 eingeführt und in
dieses hineingeschoben. Anschließend wird über das Verbindungsmittel 15 die Verbindung
zwischen Pumpeneinheit 6 und Auslassschlauch 8 wieder hergestellt. Bei der Dosierung
von Lebensmitteln kann es zum Beispiel sinnvoll sein, den flexiblen Auslassschlauch
8 nach jedem Gebrauchstag von der Pumpeneinheit 6 abzunehmen und am nächsten Gebrauchstag
durch einen neuen Auslassschlauch 8 zu ersetzen. Auf diese Weise ist eine hygienisch
einwandfreie Dosierung von Lebensmitteln möglich. In der zwischen den Gebrauchszeiten
liegenden Zwischenzeit kann die Pumpeneinheit 6 an der Anschlussstelle für den Auslassschlauch
8 vorzugsweise durch einen Stopfen verschlossen werden.
[0029] In dem in der Figur 4 dargestellten Beispiel erstreckt sich der Auslassschlauch 8
nahezu über die gesamte Länge des Auslassrohres 9, wobei das freie Ende des Auslassschlauches
8 an dem freien Ende des Auslassrohres 9 angeordnet ist oder aber der Auslassschlauch
8 noch im Inneren des Auslassrohres 9 ganz knapp vor dem freien Ende des Auslassrohres
9 endet. Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Auslassrohr 9 höchstens an seinem
freien Ende mit dem zu dosierenden Lebensmittel in Verbindung kommt. In dem in der
Figur 5 dargestellten Beispiel erstreckt sich der Auslassschlauch 8 komplett über
die gesamte Länge des Auslassrohres 9, wobei das freie, nach außen mündende Ende des
Auslassschlauches 8 sogar leicht über das freie Ende des Auslassrohres 9 übersteht.
Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Auslassrohr 9 an keiner Stelle mit dem
zu dosierenden Lebensmittel in Verbindung kommt. Ein Keimeintrag in das im Vorratsbehälter
3 vorgelegte Lebensmittel bzw. eine Rückverkeimung kann in beiden Ausführungsformen
weitestgehend verhindert werden.
[0030] Die Figur 6 zeigt ein vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff hergestelltes Führungselement
13 zur Führung dreier Vorratsbehälter 3, 3', 3" (siehe Figur 3). Das Führungselement
13 weist dazu drei Ausnehmungen 13a, 13b, 13c auf, welche in Bezug auf ihre Form und
Größe auf die Querschnittsform der Vorratsbehälter 3 abgestimmt sind. Das Führungselement
13 ist in vorgegebener Position im Gehäuse 2 fixiert. Beispielsweise können an den
Innenseiten der Front- und/oder Rück- und/oder Seitenwände 2.1, 2.2 des Gehäuses 2
Auflagenoppen, -stifte, -nasen oder -rippen ausgebildet sein, auf denen das Führungselement
13 aufliegt. Alternativ kann das Führungselement aber auch an seinen äußeren Kanten
mit dem Gehäuse 2 fest verbunden, beispielsweise verschweißt sein.
[0031] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Modifikationen und Änderungen der Erfindung möglich sind, ohne
dass hierdurch der Erfindungsgedanke verlassen wird.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Spendervorrichtung
- 2
- Gehäuse
- 2.1
- Frontwand
- 2.2
- Seitenwände
- 2.3
- Deckfläche
- 2.4
- Bodenfläche
- 3, 3', 3"
- Vorratsbehälter
- 4, 4', 4"
- Pumpvorrichtung
- 5
- Ablage
- 6
- Pumpeneinheit
- 7, 7', 7"
- Bediendruckstück
- 8
- flexibler Auslassschlauch
- 9, 9', 9"
- Auslassrohr
- 10, 10', 10"
- Kipphebel
- 11, 11', 11"
- Hubtischeinheit
- 11a
- Hubtischplatte
- 11b
- Hubstange
- 12
- Anschlagelement
- 13
- Führungselement
- 13a, 13b, 13c
- Ausnehmungen
- 14
- Rollen
- 15
- Verbindungsmittel
- 16
- Handgriff
- A-A, B-B
- Schnittlinien
- DB
- Bediendruck
- DP
- Pumpdruck
- H
- Hub
- HA
- Hauptachse
1. Spendervorrichtung (1) zum Dosieren fließfähiger Medien aufweisend ein Gehäuse (2),
zumindest einen in dem Gehäuse (2) auswechselbar angeordneten Vorratsbehälter (3)
mit wenigstens einer Pumpvorrichtung (4) und zumindest eine Betätigungsvorrichtung,
wobei die Pumpvorrichtung (4) oberseitig am Vorratsbehälter (3) angeordnet ist und
aus zumindest einer Pumpeneinheit (6) mit einem vertikal verschiebbaren Bediendruckstück
(7) und einem flexiblen Auslassschlauch (8) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (2) zumindest ein Auslassrohr (9) zur zumindest teilweisen Aufnahme
des flexiblen Auslassschlauches (8) der Pumpvorrichtung (4) vorgesehen ist, wobei
sich der flexible Auslassschlauch (8) über nahezu die gesamte Länge des Auslassrohres
(9) erstreckt und dass die Betätigungsvorrichtung aus zumindest einer über einen Kipphebel
(10) anhebbaren Hubtischeinheit (11) zum Anheben des Vorratsbehälters (3) und einem
Anschlagelement (12) für das Bediendruckstück (7) der Pumpeneinheit (6) besteht.
2. Spendervorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Auslassschlauch (8) der Pumpvorrichtung (4) lösbar mit der Pumpeneinheit
(6) verbindbar ist.
3. Spendervorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der lösbar mit der Pumpeneinheit (6) verbindbare flexible Auslassschlauch (8) in
Form eines Einwegschlauchstückes ausgebildet ist.
4. Spendervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (12) als einstückige Platte, insbesondere als Deckelelement des
Gehäuses (2) ausgebildet ist.
5. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hubtischeinheit (11) aus wenigstens einer Hubtischplatte (11a) und einer mit
der Hubtischplatte (11a) verbundenen Hubstange (11b) besteht.
6. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (10) als Fußpedal ausgebildet ist.
7. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei, drei oder mehrere Vorratsbehälter (3, 3', 3") im Gehäuse (2) angeordnet sind,
wobei jedem Vorratsbehälter (3, 3', 3") je eine Pumpvorrichtung (4, 4', 4") und eine
Hubtischeinheit (11, 11', 11 ") zugeordnet sind und wobei am Gehäuse (2) für jeden
flexiblen Auslassschlauch (8) ein Auslassrohr (9, 9', 9") vorgesehen ist.
8. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (2) zusätzlich ein Führungselement (13) zur Führung des oder der Vorratsbehälter
(3) angeordnet ist.
9. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) unterseitig über Rollen verfügt (14) und/oder Handgriffe (16) und/oder
eine Ablage (5), insbesondere in Form einer auskragenden Platte außen am Gehäuse (2)
vorgesehen sind.
10. Spendervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) und die Auslassrohre (9, 9', 9") sowie die Hubtischeinheit (11) aus
Metall, vorzugsweise aus Stahl, insbesondere aus Edelstahl hergestellt sind.