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(11) |
EP 2 697 812 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.05.2016 Patentblatt 2016/19 |
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Anmeldetag: 12.04.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/056686 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/140145 (18.10.2012 Gazette 2012/42) |
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KONTAKTEINRICHTUNG UND DEREN ANTRIEB FÜR SCHUTZSCHALTGERÄTE
CONTACT-MAKING DEVICE AND DRIVE THEREFOR FOR PROTECTIVE SWITCHING DEVICES
DISPOSITIF DE CONTACT ET SA COMMANDE POUR DISJONCTEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.04.2011 DE 102011016933
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.02.2014 Patentblatt 2014/08 |
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Patentinhaber: HAGER ELECTRO S.A.S. |
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67210 Obernai (FR) |
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Erfinder: |
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- Smrkolj, Jozef
1411 Izlake (SI)
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Vertreter: Nuss, Laurent |
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Cabinet Nuss
10 Rue Jacques Kablé 67080 Strasbourg Cedex 67080 Strasbourg Cedex (FR) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2005/050690 DE-A1- 2 854 623 DE-A1-102009 030 158
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WO-A1-2006/085829 DE-A1-102008 017 472
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Forderung nach konsequenter Energieeinsparung bei der Erzeugung, dem Transport
und dem Verbrauch elektrischer Leistung betrifft zwangsläufig auch die in dieser Funktionskette
integrierten Schutzschaltgeräte. Wenn man bedenkt, dass die weltweit erzeugte elektrische
Energie unverzichtbar grundsätzlich durch mehrere Schutzschaltgeräte fließen muss
ehe sie den Verbraucher erreicht, dann ergibt deren Eigenverbrauch von ca. 1%o der
erzeugten elektrischer Leistung ein gewaltiges Einsparpotential an nutzlos vergeudeter
Energie.
[0002] In der
DE 10 2009 030 158 A1 wurde ein elektrischer Selbstschalter offenbart dessen thermischer Auslöser bei Normalbetrieb
nicht vom Betriebsstrom durchflossen und damit seine Verlustleistung erheblich abgesenkt
wird. Nachteilig ist dabei allerdings, dass der Betriebsstrom durch die Reihenschaltung
von zwei Kontaktstellen fließen muss, von denen eine bei gestörtem Betrieb der Lichtbogeneinwirkung
ausgesetzt ist, dabei abbrennt und den Kontaktwiderstand verändert.
[0003] Zwangsläufig erhöht die Reihenschaltung von mehreren Kontaktstellen den Innenwiderstand
von Schutzschaltgeräten und damit deren Verlustleistung.
[0004] Zum Schalten der Kontakte weist der elektrische Selbstschalter gemäß der
DE 10 2009 030 158 A1 einen Magnetauslöser auf, dessen Spule mit der Reihenschaltung aus einer Kontaktbrücke
mit zwei Kontaktstellen in Reihe zwischen den Anschlussklemmen liegt. Parallel zur
ersten Kontaktstelle ist ein thermischer Auslöser geschaltet, der auf ein Schaltschloss
einwirkt, das die zweite Kontaktstelle öffnet und die Kontaktbrücke in der geöffneten
Stellung fixiert. Ein Ankerstössel des Magnetauslösers wird im Überlastfall vom ersten
Anker zum Öffnen der ersten Kontaktstelle gegen die Kontaktbrücke gedrückt. Da der
Überstrom nun durch den thermischen Auslöser und weiterhin durch die Spule des Magnetauslösers
fließt, wird der erste Kontakt geöffnet gehalten. Aufgrund des Überstroms erwärmt
sich der thermische Auslöser und betätigt das Schaltschloss, das nunmehr den zweiten
Kontakt ebenfalls öffnet. Im Kurzschlussfall ziehen beide Anker des Magnetauslösers
an, so dass der Ankerstössel nicht nur den ersten Kontakt öffnet, sondern auch das
Schaltschloss auslöst, das dann die zweite Kontaktstelle mit dem Lichtbogenkontakt
öffnet.
[0005] Aus der
DE 28 54 623 A1, die eine Anordnung zur selektiven Abschaltung mehrerer Verbraucher betrifft, ist
ein verzögerter Überstromauslöser bekannt, der einen Hauptstrompfad mit einer Reihenschaltung
aus einer Kontaktstelle und der Spule eines Magnetauslösers sowie einen Nebenstrompfad
aufweist, der von einer Reihenschaltung aus einem Thermobimetall, einem PTC-Widerstand,
einer Trennstelle und der Spule des Magnetauslösers besteht. Die Kontaktstelle im
Hauptstrompfad wird dabei vom Schlaganker des Magnetauslösers geöffnet, so dass der
Strom dann über den Nebenstrompfad durch den Thermobimetall fließt und dieses erwärmt.
[0006] Die Erfindung hat deshalb die Aufgabe diesen Mangel zu beheben und eine Kontakteinrichtung
für Schutzschaltgeräte zu schaffen, welche die eigenen Energieverluste bei Schutzschaltgeräten
minimiert, und insbesondere bei normalen Dauerbetrieb die eigenen Energieverluste
um mehr als 50% gegenüber Schutzschaltgeräten nach dem Stand der Technik senkt.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüche 2 bis 10 beschrieben.
[0008] Die Kontakteinrichtung und deren Antrieb für Schutzschaltgeräte wird mit Hilfe von
zwei Parallelstromkreisen gebildet in welchen jeweils eine Kontaktstelle angeordnet
ist und deren Antrieb sowohl im Störfall als auch bei betriebsmäßigem Schalten in
der Art erfolgt, dass nur der Abbrennkontakt im Nebenstromkreis die Schaltarbeit verrichtet,
der stromtragende Kontakt im Hauptstromkreis hingegen nur stromlos als sogenannter
Leerkontakt geschaltet wird.
[0009] Bei Normalbetrieb fließt daher der Betriebsstrom nur über den Hauptkontakt mit konstantem
Kontaktwiderstand auf direktem Weg durch die Spule von Klemme zu Klemme.
[0010] Im Störfall durch Überstrom wird durch den Stromanstieg in der Spule der erste Anker
des Magnetauslösers ansprechen und den durch den Nebenstromkreis kurzgeschlossenen
(geshunteten) Hauptkontakt öffnen, so dass der Überstrom nun über den thermischen
Auslöser, den Abbrennkontakt und die Spule fließen muss.
[0011] Dabei erwärmt sich das Bimetall des thermischen Auslösers und entklinkt das Schaltschloss
welches den gestörten Stromkreis durch Öffnen des Abbrennkontaktes endgültig unterbricht.
[0012] Im Störfall durch Kurzschluss bringt dieser den zweiten Anker des Magnetauslösers
zum Ansprechen welcher den geshunteten Hauptkontakt öffnet, das Schaltschloss entklinkt
und den Abbrennkontakt soweit aufschlägt, dass der Lichtbogen in der dem Abbrennkontakt
zugeordneten Deionkammer gelöscht und der gefährdete Stromkreis abgeschaltet wird.
Bei diesem Vorgang wird der thermische Auslöser in den Kurzschlusskreis geschaltet
wobei die nun höhere Impedanz den Kurzschluss-Strom zusätzlich begrenzt.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen von charakteristischen Schaltstellungen
beispielhaft an einem Kleinselbstschalter näher erläutert.
[0014] Bei der Darstellung wurde auf Bauteile welche für das Verständnis des Erfindungsgedanken
bedeutungslos oder bekannt sind, verzichtet.
Figur 1 zeigt die Kontakteinrichtung und deren Antrieb in der betriebsbereiten Einschaltstellung
des Selbstschalters.
Figur 2 zeigt die Schaltstellung während des Störfalles "Überstrom".
Figur 3 zeigt die Kontakteinrichtung und deren Antrieb im Entstehungsaugenblick eines
Kurzschlusses in der zu schützenden Anlage.
Figur 4 zeigt die Erfindung im ausgeschalteten Zustand des Selbstschalters.
Figur 5 zeigt eine Kontakteinrichtung gemäß Figur 1 bei der eine alternative Ausführungsform
der Kontaktfeder gezeigt ist.
Figuren 6a bis 6c zeigen Schaltungsdiagramme des erfindungsgemäßen Selbstschalters
für normalen Strom, Überstrom bzw. Kurzschlussstrom.
[0015] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende Bauteile mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
[0016] In einem Gehäuse 1 mit handelsüblichen, genormten Abmessungen ist außer den Anschlussklemmen
2 und 9 mit ihren Anschlüssen 3 und 8, ein Magnetauslöser 7, ein thermischer Auslöser
10, ein Schaltschloss (S in Figur 6), eine Deionkammer 13 sowie eine Kontakteinrichtung
mit ihren Kontaktstellen 6 und 11 positioniert.
[0017] Der um die ortsfeste Achse 14 drehbar gelagerte Hauptkontakt 5 ist über die flexible
Litze 4 mit dem Anschluss 3 leitend verbunden. Ebenfalls mit dem Anschluss 3 ist der
Fußpunkt des thermischen Auslösers 10, der ein Bimetallelement sein kann, galvanisch
formschlüssig, ortsfest verbunden. Über die Litze 15 steht der thermische Auslöser
außerdem mit dem drehbar auf der ortsfesten Achse 16 gelagerten Abbrennkontakt 17
in leitender Verbindung.
[0018] Die erste Kontaktfeder 26 erzeugt den Kontaktdruck an der Kontaktstelle 11 und wirkt
in Gegenuhrzeigerrichtung auf den Abbrenntkontakt 17.
[0019] Die zweite Kontaktfeder 18 ist zwischen dem Abbrennkontakt 17 und dem Hauptkontakt
5 eingespannt. Sie erzeugt wie in Fig. 1 dargestellt, den Kontaktdruck an der Kontaktstelle
6. Die Kontaktierung erfolgt auf dem Gegenkontakt 19, welcher galvanisch mit einem
Spulenende des Magnetauslösers 7 verbunden ist, so dass im Normalbetrieb ein Stromfluss
von der Klemme 2 über den Anschluss 3, die Litze 4, den Hauptkontakt 5 mit der Kontaktstelle
6, den Gegenkontakt 19, die Spule des Magnetauslösers 7 und den Anschluss 8 zur Klemme
9 zustande kommt. Der Nebenstromkreis mit dem thermischen Auslöser 10 und der Kontaktstelle
11 liegt dabei zu der Kontaktstelle 6 elektrisch parallel, wie in den Figuren 6a bis
6b gezeigt.
[0020] Wie in Figur 5 dargestellt ist, kann an Stelle der zwischen dem Abbrennkontakt 17
und dem Hauptkontakt 5 vorgesehene zweiten Kontaktfeder 18 auch eine zweite Kontaktfeder
18' eingesetzt werden, die den Hauptkontakt 5 unabhängig vom Abbrennkontakt 17 in
seine Schließstellung drängt. Gemäß Figur 5 ist hierzu die Kontaktfeder 18' als Druckfeder
ausgebildet, die zwischen einem Fortsatz 5' des Hauptkontaktes 5 und einem gehäusefesten
Widerlager 14' angeordnet ist. An Stelle der dargestellten Druckfeder kann auch eine
Torsionsfeder, insbesondere Schenkelfeder vorgesehen sein, deren einer Schenkel den
Hauptkontakt 5 beaufschlagt, während der andere Schenkel dem Schaltergehäuse geeignet
abgestützt ist. Es ist ferner möglich, auch eine Zugfeder vorzusehen.
[0021] In Fig. 2 und 6b ist der eingeschaltete Selbstschalter bei Beginn des Störfalles
"Überlast" dargestellt. Der um die ortsfeste Achse 20 drehbar gelagerte Schalthebel
21 bildet zusammen mit einer Klinke 22, einer Koppel 23 und einem ortsfest um die
Achse 24 drehbar gelagerten Schaltgriff 12 einen durch eine Schaltfeder 25 gespannten
Kniegelenkmechanismus welcher in der Einstellung in Übertotpunktlage gehalten wird.
Der Kontaktdruck an der Kontaktstelle 11 wird dabei durch eine Kontaktfeder 26 erzeugt
welche auf den Abbrennkontakt 17 in Gegenuhrzeigerrichtung wirkt und sich am Schalthebel
21 abstützt.
[0022] Durch den Stromanstieg im Störfall zieht der Anker 27 des Magnetauslösers 7 an und
öffnet, wie in Figur 6b durch den Pfeil O1 angedeutet, über den Stößel 28 die Kontaktstelle
6 gegen die Kraft der zweiten Kontaktfeder 18, indem der Hauptkontakt 5 im Gegenuhrzeigersinn
um die Achse 14 gedreht wird. Die Kontaktöffnung bei 6 erfolgt ohne Bildung eines
Lichtbogens, da die Kontaktstelle durch den Nebenstromkreis kurzgeschlossen (geshuntet)
ist.
[0023] Der Überstrom fließt nunmehr von der Klemme 2 über den Anschluss 3, den thermischen
Auslöser 10, die Litze 15, den Abbrennkontakt 17 über die Kontaktstelle 11 den Gegenkontakt
19 durch die Spule des Magnetauslösers 7, den Anschluss 8 zur Klemme 9. Der Überstrom
erwärmt nun den thermischen Auslöser 10, so dass das Bimetall ausbiegt und über die
Zugstange 29 die im Schalthebel 21 drehbar gelagerte Klinke 22 im Uhrzeigersinn dreht,
dabei die Verklinkung aufhebt und damit den Schalthebel 21 freigibt (wie in Figur
6b durch den Pfeil A angedeutet), welcher durch die Kraft der Schaltfeder 25 im Uhrzeigersinn
um die Achse 20 dreht und über den Schaltnocken 30 die Kontaktstelle 11 öffnet, den
Selbstschalter endgültig ausschaltet, wie in Figur 6b durch die Pfeile 02 angedeutet,
und den gestörten Stromkreis unterbricht. Der dabei entstehende Lichtbogen wird ausschließlich
mit dem Abbrennkontakt 17 an der Kontaktstelle 11 bewältigt.
[0024] Bei der Anordnung des thermischen Auslösers im Nebenschluss ist bei entsprechender
Heizleistung eine hohe Arbeitstemperatur des Bimetalls erreichbar, welche erheblich
über der Umgebungstemperatur am Einbauort der Schutzschaltgeräte liegen kann, so dass
die Zuverlässigkeit der Schutzschaltgeräte durch hohe Umgebungstemperaturen, wie sie
in elektrischen Verteilungsanlagen bereits bei Normalbetrieb zeitweise herrschen,
nicht negativ beeinflusst wird. Wegen der großen Temperaturdifferenz ist auch eine
Justierung des thermischen Auslösers nicht erforderlich, was die Herstellung von Schutzschaltgeräten
in der Serienfertigung sehr erleichtert.
[0025] Die Figuren 3 und 6c zeigen die Schaltstellung im Moment der Entstehung eines Kurzschlusses
in der elektrischen Anlage.
[0026] Nachdem der Kurzschluss-Strom ein Vielfaches des Überstromes ausmacht, zieht nun
zusätzlich der Anker 31 des Magnetauslösers 7 mit großer Kraft an. Über den Stößel
28 wird zunächst die Kontaktstelle 6 geöffnet, wie in Figur 6c durch den Pfeil O1
angedeutet, und dann dreht durch die weitere Drehung des Hauptkontaktes 5 um die Achse
14 im Gegenuhrzeigersinn ein am Hauptkontakt 5 fest angebrachter Steuernocken 32 die
Klinke 22 im Uhrzeigersinn, wodurch die Verklinkung mit dem Schalthebel 21 aufgehoben
wird, wie in Figur 6c durch den Pfeil A' angedeutet. Gleichzeitig trifft das Ende
33 des Stößels 28 auf den Abbrennkontakt 17 und dreht diesen im Uhrzeigersinn um die
Achse 16, wie in Figur 6c durch den Pfeil 03 angedeutet. Durch die schlagartige Öffnung
der Kontaktstelle 11 wird der dabei entstehende Lichtbogen in bekannter Weise in der
Deionkammer 13 zum Verlöschen gebracht. Zeitgleich wird der entklinkte Schalthebel
21 durch die Schaltfeder 25 um die Achse 20 im Uhrzeigersinn gedreht bis er an dem
gehäusefesten Nocken 34 anschlägt.
[0027] Die Schaltnocken 30 und 35 des Schalthebels 21 fixieren dann den Abbrennkontakt 17
und den Hauptkontakt 5 in der in Fig. 4 dargestellten AUS - Position, wie in Figur
6c durch die Pfeile 02 angedeutet. Während dieser Ausschaltbewegung wurde der Schaltgriff
12 durch die Grifffeder 36 um die Achse 24 im Gegenzeigersinn gedreht bis die Koppel
19 an der Verklinkungsstelle 37 zwischen Schalthebel 21 und Klinke 22 einrastet.
[0028] Der Selbstschalter ist wieder einschaltbereit, die am Schalthebel angebrachte grüne
Markierung 38 zeigt durch das Sichtfenster 39 die ausgeschaltete Stellung des Schutzschaltgerätes
an. Die Anordnung der Schaltnocken 30 und 35 auf dem Schalthebel 21 ist so ausgeführt,
dass beim manuellen Einschalten des Schutzschaltgerätes zunächst der Abbrennkontakt
17 den Gegenkontakt 19 berührt und erst danach die Kontaktstelle 6 geschlossen wird.
Damit ist sichergestellt, dass in jedem Fall nur der Abbrennkontakt die Schaltarbeit
verrichtet der Hauptkontakt hingegen von einer Lichtbogenbeanspruchung verschont bleibt.
[0029] Durch die Aufteilung der Stromführung in zwei Parallelkreise werden die Funktionseigenschaften
von Schutzschaltgeräten optimiert. Muss z. B. bei Selbstschaltern nach dem Stand der
Technik der Schaltkontakt einerseits gute Leitfähigkeit aufweisen andererseits aber
dem Lichtbogenabbrand stand halten so wird diese Problematik gemäß der Erfindung durch
zwei unabhängig voneinander angetriebene Kontakte mit Eigenschaften welche die jeweiligen
speziellen Forderungen optimal erfüllen, gelöst.
[0030] Bei Normalbetrieb wird nur der Hauptkontakt 5 vom Betriebsstrom durchflossen, so
dass die Kontaktstelle 6 mit homogenen Ag - Kontaktauflagen auf niedrigste Kontaktwiderstände
getrimmt werden kann, welche, da kein Abbrand erfolgt, nachhaltig beibehalten werden.
[0031] Der Abbrennkontakt 17 übernimmt hingegen im Störfall und bei betriebsmäßigem Schalten
allein die Lichtbogenarbeit, so dass sich die Herstellung aus unedlen, abbrandfesten
Werkstoffen anbietet.
[0032] Bei konsequenter Umsetzung der Erfindung zeichnen sich Schutzschaltgeräte in der
Zukunft durch minimalen Eigenverbrauch und geringe Erwärmung am Einbauort aus. Sie
sind zudem in ihrer Auslösesicherheit durch äußere Temperatureinflüsse nicht zu beeinflussen.
[0033] Die Erfindung stellt also eine Kontakteinrichtung für Schutzschaltgräte mit in zwei
Parallelstromkreisen angeordneten Kontaktstellen bereit, wobei die Kontaktstelle 6
im Hauptstrompfad nur zum Führen des Betriebsstromes bestimmt ist und stromlos schaltet.
Die Kontaktstelle 11 im Nebenstrompfad verrichtet hingegen allein die Schaltarbeit
bei Entstehung von Lichtbögen. Hierdurch werden die Energieverluste der Schutzschaltgeräte
im Normalbetrieb um mehr als 50% gegenüber bekannten Ausführungen nachhaltig gesenkt.
Aufgrund der Anordnung des thermischen Auslösers 10 im Nebenstrompfad kann der Einfluss
der Schwankung der Umgebungstemperatur am Einbauort auf die Auslösefunktion des Schutzschaltgerätes
verhindert werden, sodass bei gleicher Sicherheit für die elektrische Anlage die Leitungen
in der Elektroinstallation besser ausgenützt werden können. Die Erfindung ist in ihren
Abmessungen kompatibel zu handelsüblichen Produkten - ein Auswechseln in bestehenden
Anlagen ist daher jederzeit möglich.
1. Kontakteinrichtung und deren Antrieb für Schutzschaltgeräte mit zumindest zwei parallel
geführten Strompfaden, einem Hauptstrompfad und einem Nebenstrompfad mit je einer
Kontaktstelle (6, 11), welche jeweils in Reihenschaltung mit der Spule eines Magnetauslösers
(7) mit zwei Ankern (27, 31) liegen, welche je nach dem Betriebszustand der elektrischen
Anlage von einem oder beiden Ankern (27, 31) geöffnet und in dieser Position durch
ein Schaltschloss (S) fixiert werden, wobei der Hauptstrompfad ausschließlich nur
durch die Reihenschaltung der Kontaktstelle (6) mit der Spule des Magnetauslösers
(7) gebildet wird, so dass die Kontaktstelle (6) im Hauptstrompfad nur stromlos geschaltet
wird und als sogenannter Leerkontakt bei Normalbetrieb den Betriebsstrom führt.
2. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenstrompfad durch die Reihenschaltung des thermischen Auslösers (10) mit der
Kontaktstelle (11) gebildet wird, so dass diese Kontaktstelle zusammen mit einer Deionkammer
(13) die Lichtbogen-Schaltarbeit verrichtet.
3. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenkontakt (19) als bauliche Einheit mit dem Magnetauslöser (7) die Kontaktierung
sowohl für den Hauptkontakt (5) als auch für den Abbrennkontakt (17) bildet und dass
der Gegenkontakt (19) außerdem die galvanische Verbindung zur Spule des Magnetauslösers
(7) herstellt.
4. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar im Gehäuse (1) gelagerte Hauptkontakt (5) im Störfall durch Überstrom
vom Anker (27) des Magnetauslösers (7) über einen Stößel (28) angetrieben und solange
offen gehalten wird bis der thermische Auslöser (10) über die Zugstange (29) die Klinke
(22) soweit dreht bis die Verrastung zwischen Klinke (22), Koppel (23) und Schalthebel
(21) aufgehoben ist und der drehbar im Gehäuse (1) gelagerte Schalthebel (21) mit
Hilfe der Schaltfeder (25) das Schutzschaltgerät in AUS- Stellung bringt.
5. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar im Gehäuse (1) gelagerte Hauptkontakt (5) im Störfall durch Kurzschluss
von dem Anker (31) des Magnetauslösers (7) über den Stößel (28) zunächst weiter im
Gegenzeigersinn gedreht wird bis ein Steuernocken (32) des Hauptkontaktes (5) das
Schaltschloss entklinkt, dann das Ende (33) des Stößels (28) auf den drehbar in Gehäuse
(1) gelagerten Abbrennkontakt (17) auftrifft und diesen gegen die Kraft einer ersten
Kontaktfeder (26) im Uhrzeigersinn dreht.
6. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der thermische Auslösers (10) mit seinem Fußpunkt mit dem Anschluss (3) der Klemme
(2) und der flexiblen Litze (4) formschlüssig und leitend verbunden ist, so dass der
thermische Auslöser (10) in der eingeschalteten Stellung des Schutzschaltgerätes durch
den Gegenkontakt (19) kurzgeschlossen wird.
7. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontakt (19) an seinem einen Ende bei der Kontaktstelle (11) als Abbrennkontakt
mit Lichtbogenhorn, an seinem anderen Ende bei der Kontaktstelle (6) als stromtragender
Leerkontakt mit homogener Ag- Kontaktauflage ausgebildet ist.
8. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der im Gehäuse (1) drehbar gelagerte Schalthebel (21) mit seinem Schaltnocken (35)
durch die Kraft der Schaltfeder (25) nach der Entklinkung zuerst den Hauptkontakt
(5) an der Kontaktstelle (6) und danach mit seinem Schaltnocken (30) den Abbrennkontakt
(17) an der Kontaktstelle (11) öffnet.
9. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Schraubendruckfeder ausgebildete zweite Kontaktfeder (18), die zwischen
dem Hauptkontakt (5) und dem Abbrennkontakt (17) eingespannt ist, den Kontaktdruck
an der Kontaktstelle (6) erzeugt.
10. Kontakteinrichtung und deren Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Schraubendruckfeder ausgebildete zweite Kontaktfeder (18'), die zwischen
einem Fortsatz (5') des Hauptkontaktes (5) und einem gehäusefesten Widerlager (14')
eingespannt ist, den Kontaktdruck an der Kontaktstelle (6) erzeugt.
1. Contact-making device and drive therefor for protective switching devices with at
least two parallel current paths, a main current path and a minor current path, each
with a contact point (6, 11), which are positioned in series connection with the coil
of a magnetic trigger (7) with two armatures (27, 31), which according to the operating
status of the electrical system are each opened by one or both armatures (27, 31)
and are fixed in this position by a switch latch (S), wherein the main current path
is formed exclusively only by the series connection of the contact point (6) to the
coil of the magnetic trigger (7) so that the contact point (6) in the main current
path is only connected without current and as a so-called idle contact carries the
operating current during normal operation.
2. Contact-making device and drive therefor according to claim 1, characterised in that the minor current path is formed by the series connection of the thermal trigger
(10) to the contact point (11), so that said contact point together with a deion chamber
(13) provides the arc switching operation.
3. Contact-making device and drive therefor according to claims 1 and 2, characterised in that a counter contact (19) as a structural unit with the magnetic trigger (7) forms the
contact for both the main contact (5) and also for the arcing contact (17) and in that the counter contact (19) also provides the galvanic connection to the coil of the
magnetic trigger (7).
4. Contact-making device and drive therefor according to claims 1 to 3, characterised in that the main contact (5) mounted rotatably in the housing (1) is driven, in case of a
fault caused by overcurrent, by the armature (27) of the magnetic trigger (7) via
a slide (28) and is held open until the thermal trigger (10) via the draw bar (29)
rotates the latch (22) so far until the latching between the latch (22), coupler (23)
and switch lever (21) has been removed and the switch lever (21) mounted rotatably
in the housing (1) moves the protective switching device into an OFF position by means
of the switch spring (25).
5. Contact-making device and drive therefor according to claims 1 to 4, characterised in that the main contact (5) mounted rotatably in the housing (1) in case of a fault caused
by short circuit is rotated by the armature (31) of the magnetic trigger (7) via the
slide (28) firstly further anti-clockwise until a control cam (32) of the main contact
(5) unlatches the switch latch, then the end (33) of the slide (28) strikes the arcing
contact (17) mounted rotatably in the housing (1) and rotates the latter clockwise
against the force of a first contact spring (26).
6. Contact-making device and drive therefor according to any one of the preceding claims,
characterised in that the thermal trigger (10) is connected at its base point to the terminal (3) of the
clamp (2) and the flexible flex (4) in a positive-locking and conducting manner, so
that the thermal trigger (10) in the switched-on position of the protective switching
device is short-circuited by the counter contact (19).
7. Contact-making device and drive therefor according to claim 6, characterised in that the counter contact (19) is designed at its one end at the contact point (11) as
an arcing contact with an arc horn, at its other end at the contact point (6) as a
current-carrying idle contact with homogenous Ag-contact area.
8. Contact-making device and drive therefor according to any one of the preceding claims,
characterised in that the switch lever (21) mounted rotatably in the housing (1) with its switching cam
(35) by the force of the switch spring (25) after unlatching firstly opens the main
contact (5) at the contact point (6) and then with its switching cam (30) opens the
arcing contact (17) at the contact point (11).
9. Contact-making device and drive therefor according to any one of the preceding claims,
characterised in that a second contact spring (18) designed as a helical compression spring, which contact
spring is clamped between the main contact (5) and the arcing contact (17), generates
the contact pressure at the contact point (6).
10. Contact-making device and drive therefor according to any one of claims 1 to 8, characterised in that a second contact spring (18') designed as a helical compression spring, which contact
spring is clamped between an extension (5') of the main contact (5) and a housing-secure
abutment (14'), generates the contact pressure at the contact point (6).
1. Dispositif de contact et son entraînement pour disjoncteurs de protection présentant
au moins deux trajets de courant parallèles, un trajet de courant principal et un
trajet de courant secondaire avec chaque fois un point de contact (6, 11), lesquels
sont chacun couplés en série avec la bobine d'un déclencheur magnétique (7) à deux
induits (27, 31), et lesquels, selon l'état de fonctionnement de l'installation électrique,
sont ouverts par l'un ou les deux induits (27, 31) et fixés dans cette position par
un mécanisme de verrouillage (S), le trajet de courant principal étant formé exclusivement
par le couplage en série du point de contact (6) avec la bobine du déclencheur magnétique
(7), de sorte que le point de contact (6) dans le trajet de courant principal est
commuté seulement en l'absence de courant et conduit, en fonctionnement normal, le
courant de fonctionnement en tant que contact dit vacant.
2. Dispositif de contact et son entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le trajet de courant secondaire est formé par le couplage en série du déclencheur
thermique (10) avec le point de contact (11), de sorte que ce point de contact effectue,
avec une chambre de désionisation (13), le travail de commutation en cas d'arc électrique.
3. Dispositif de contact et son entraînement selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'un contact complémentaire (19) formant une unité constructive avec le déclencheur
magnétique (7) réalise l'établissement du contact aussi bien pour le contact principal
(5) que pour le contact d'arc (17) et que le contact complémentaire (19) établit en
outre la liaison galvanique avec la bobine du déclencheur magnétique (7).
4. Dispositif de contact et son entraînement selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le contact principal (5) monté tournant dans le boîtier (1), en cas de défaut par
surintensité, est entraîné par l'induit (27) du déclencheur magnétique (7) par l'intermédiaire
d'un poussoir (28) et maintenu ouvert jusqu'à ce que le déclencheur thermique (10)
tourne, par l'intermédiaire de la tige de traction (29), le cliquet (22) jusqu'à ce
que l'encliquetage entre cliquet (22), bielle (23) et levier de commutation (21) soit
annulé et que le levier de commutation (21) monté tournant dans le boîtier (1) mette,
à l'aide du ressort de commutation (25), le disjoncteur de protection en position
d'arrêt.
5. Dispositif de contact et son entraînement selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le contact principal (5) monté tournant dans le boîtier (1), en cas de défaut par
court-circuit, est d'abord tourné plus loin dans le sens inverse des aiguilles d'une
montre par l'induit (31) du déclencheur magnétique (7) par l'intermédiaire du poussoir
(28) jusqu'à ce qu'une came de commande (32) du contact principal (5) décliquette
le mécanisme de verrouillage, ensuite l'extrémité (33) du poussoir (28) percute contre
le contact d'arc (17) monté tournant dans le boîtier (1) et tourne celui-ci dans le
sens des aiguilles d'une montre contre la force d'un premier ressort de contact (26).
6. Dispositif de contact et son entraînement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le déclencheur thermique (10) est relié par complémentarité de forme et de manière
conductrice par son pied à la connexion (3) de la borne (2) et la tresse flexible
(4), de sorte que, dans la position enclenchée du disjoncteur de protection, le déclencheur
thermique (10) est court-circuité par le contact complémentaire (19).
7. Dispositif de contact et son entraînement selon la revendication 6, caractérisé en ce que le contact complémentaire (19) est réalisé à son extrémité côté point de contact
(11) comme contact d'arc avec corne d'arc, à son autre extrémité côté point de contact
(6) comme contact vacant porteur de courant avec couche de contact homogène en Ag.
8. Dispositif de contact et son entraînement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le levier de commutation (21) monté tournant dans le boîtier (1) ouvre, après le
décliquetage, avec sa came de commande (35), par la force du ressort de commutation
(25), d'abord le contact principal (5) au point de contact (6) et ensuite avec sa
came de commande (30) le contact d'arc (17) au point de contact (11).
9. Dispositif de contact et son entraînement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un deuxième ressort de contact (18) réalisé sous la forme d'un ressort hélicoïdal
de compression, qui est serré entre le contact principal (5) et le contact d'arc (17),
produit la pression de contact au point de contact (6).
10. Dispositif de contact et son entraînement selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un deuxième ressort de contact (18') réalisé sous la forme d'un ressort hélicoïdal
de compression, qui est serré entre un prolongement (5') du contact principal (5)
et une butée (14') solidaire du boîtier, produit la pression de contact au point de
contact (6).
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